1899 / 64 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 15 Mar 1899 18:00:01 GMT) scan diff

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Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu

Schreibgebühren und Druckkosten von uns bezogen

St. Paul Aktien 127 ½, Denver u. Rio Grande Preferrer 72 ½, werden.

Louis ·

8408s Oessentliche Zustellung.

steam 5,55, do. Rohe & Brothers 5,70, Mais pr. März 41 ¾, do. betrug 9.878 229 Doll. gegen 7 989 433 Doll. in der quittieren und in die Löschung derselben im Besfitzer Utto Both zu Surminnen, Prozeß⸗

pr. Mai

—y

Illinois Zentral Aktien 114 ½, Lake Shore Shares 200, ville u. Nashville Aktien 63 ¾, New York Zentralbahn 132 ⅜, Norihern Pacisic Preferred (neue Emiss.) 78 ⅛, Northern Pacific 68 ⅞, Common Shares 50 ¼, Norfolt and Western Preferred (Interims⸗ b Pacific Aktien (neue Emission) 44 ½ 4 % Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 128 ¼, Silber Commercial

Anleihescheine) 63, Union Bars 59 ⅛. Tendenz für Geld: Leicht. Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in do. Lieferung pr. April 6,11, do. do. pr. in New Orleans 5 ⅞, Petroleum Stand. whit 7,35, do. do. in Philadelphia 7,30, do. 8,10, do. Credit Balances at Oil City 113,

Refined (in

40, Weizen vr. März 81 , do. pr. Aug. Rio Nr. 7 6 8⁄¼⁄1 , do. Rio Nr.

3 % Bonds

New York 6 ¾⅞ Juni 6,15, do. e in New YVort Cases) Schmalz Western

do.

99 000, do. von Kalifornien

do. pr. Juli 40 ¼. do. pr. Mai Getreidefracht nach Liverpool 1 ½.

Juni

5,30. Mehl, Spring⸗Wheat clears 2.80, Zucker 3 ⅛, Zinn 23,65 Kupfer 18,00. Nachbörse: Weizen ½ c. niedriger.

Weizen⸗Verschiffungen der letzten Woche von den atlantischen

Häfen der Vereinigten Staaten nach Großbritannien 113 000,

nach Frankreich —, do. nach anderen Häfen des Kontinents

80 000, do. nach anderen Häfen des Kontinents Q Der Werth der in der vergangenen Woche ausgeführten

Rother Winterweizen loko 82 ¼ 75 ½, do. pr. Juli 74 Kaffee fain 7 pr. April 5,15, do. do. pr.

orwoche.

33 ¾

und Oregon nach Großbritannien rts.

London 615/18. Buenos

Chicago, 14. März. (W. T. B.) klang mit New York etwas niedriger ein, erholte sich aber im weiteren Verlaufe infolge besserer Kabelmeldungen und auf De Geschäft in Mais verlief infolge reichlicher Käufe und Abnahme der Ankünfte in fester Haltung.

Weizen pr. März —, do. pr.

Schmalz pr. März 5,25, do. pr. Mat 5,37 ½. clear 4,87 ½, Pork pr. März 8,95.

Rio de Janeiro, 14. März.

Weizen setzte im Ein⸗ ckungen. Das

Mat 70 ¾. Mais pr. März

pr. Speck short (W. T. B.) Wechsel auf

Aires, 14. März. (W. T. B.) Goldagio 118,40.

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. vefannote Fustellun een u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von hpapieren.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Ko

7. Erwerbs⸗ und Wi 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene

mmandit⸗Gesells⸗ auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

chafts⸗Genossenschaften.

ekanntmachungen.

1) Untersuchungs⸗Sachen.

[84381] Bekauntmachung.

In der U.⸗S. gegen den Musketier Karl Göttle, reudenstadt wegen Fahnenflucht hat das K. Militär⸗Revisionsgericht zu Stuttgart am

Maurer aus 18. Februar 1899 zu Recht erkannt:

1 es solle das dem ꝛc. Göttle gegenwärtig zustehende oder künftig anfallende Vermögen unbeschadet der

Rechte dritter mit Beschlag belegt sein.

Tübingen, den 13. März 1899. .“

10. Württ. Inf. Rgt. Nr. 180.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den 12 Berlins im Kreise Niederbarnim Band 6 Nr. 406 auf den Namen des Steinsetzmeisters Carl Roessel jun. hier eingetragene, zu Berlin, Wriezenerstraße 33 belegene Grundstück am 12. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 12 a 22 qm mit 8760 Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlaas wird am 16. Mai 1899, Vor⸗ mittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 88 K. 21. 99 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 17, zur Einsicht aus. Berlin, den 9. März 1899. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 88.

184456 In Sachen des Rentners Carl Großklauß hieselbst, vertreten durch die Rechtsanwälte Eyferth hieselbst, Klägers, wider den Schlachter August Ahrens hie⸗ selbst, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen Grundstücks No. ass. 1312 hieselbst zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 3. März 1899 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 4. März 1899 erfolgt ist, Termin zur Zwangs⸗ versteigerung auf den 8. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Wolfen⸗ büttel angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Wolfenbüttel, den 7. März 1899. KHKeerzogliches Amtsgericht. aulitz.

184451]

In Sachen der Wittwe des Schneidermeisters

3 Fledric Beinhorn, Sophie, geb. Hälig, in Vors⸗

felde, Klägerin, gegen die Ehefrau des Anbauers

Wilhelm Bruns, Dorothee, geb. Bebenroth, in

Brechtorf, Beklagte, wegen Forderung, wird der auf den 14. März cr. behufs Zwangsversteigerung eines deellen Fünftels an dem Anbauerwesen No. ass. 23 u Brechtorf anberaumte Termin aufgehoben und nderweit auf den 28. April 1899, Nach⸗ mittags 3 Uhr, in der Clafing’schen Gast⸗ wirthschaft zu Brechtorf anberaumt.

Borsfelde, den 13. März 1899.

Herzogliches Amtsgericht. Veröffentlicht: L. S.) Keil, Protokollführer, als Gerichtsschreiber.

[52138]0 Aufgebot.

„Der Reisende Oskar Eichelberger zu Goldschmieden ei Deutsch Lissa i. Schlesien hat das Aufgebot olgender dreieinhalbprozentiger „Provinziol⸗Ankeibe⸗ cheine der Provinz Posen für Zwecke des Provinzial⸗

r“ beantragt:

1), Erste Ausgabe Buchstabe E. Nr. 4418 über

200 (zweihundert) Mark, ausgegeben auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 11. Juli 1888.

2) Erste Ausgabe Buchstabe F. Nr. 653 über

100 (einhundert) Mark, ausgegeben auf Grund des Allerhöchsten Privilegti vom 11. Juli 1888.

8 3) Erste Ausgabe Buchstabe D. Nr. 4732 über 500 fün tundert⸗ Mark, ausgegeben auf Grund des

Allerhöchsten Privilegii vom 30. Oktober 1892.

4) Erste Ausgabe Buchstabe E. Nr. 5483 über 200 (zweihundert) Mark, ausgegeben auf Grund des

Allerhöͤchsten Privilegii vom 30. Oktober 1892.

5) Erste Ausgabe Buchstabe E. Nr. 5491 über 00 (zweihundert) Mark, ausgegeben auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 30. Oktober 1892.

Die unbekannten Inhaber der bezeichneten Urkunden eerden aufgefordert, spätestens in dem Aufgebots⸗

8 i Februar 1900, Mittags

12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte ihre

Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen,

widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden

erfolgen wird,

BPosen, den 8. November 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 4. 77779] Aufgebot. 1“ Die Wittwe Schnell, geb. Runge, in Fürsten⸗ berg i. M. hat das Aufgebot einer ihr verloren ge⸗ gangenen, auf ihren Namen lautenden, am 12. Juli 1886 von der Vorschuß⸗Anstalt in Neustrelitz aus⸗

8 zinslich zu 3,6 % aufs Jahr, welche nach Abzahlung von 410 noch in Höhe von 790 ℳ, geschrieben:

Siebenhundertundneunzig Mark, Geltung hat

beantragt.

hoch, aaberaumten Aufgebotstermine

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Neustrelitz, den 11. Februar 1899. Großherzogliches Amtsgericht. Abth. I. (gez.) Jacoby. 1 Veröffentlicht: 1 Stein, Protokollist, als Gerichtsschreiber.

76860] 88 Aufgebot. Der Ziegelmeister Franz Seipold in

von der Lebens⸗ und Pensions⸗Versicherungs⸗Gesell⸗ schaft „Janus“ in Hamburg am 13. September 1893

das Leben des Paul Richard Seipold in Leipzig geschlossenen Police Nr. 72 976 über 3000,—. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des unter⸗ zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt⸗ woch, den 25. Oktober 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, im Justiz⸗ gebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Hamburg, den 7. Februar 1899.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen.

Er. Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter.

eröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[84139] Aufgebot.

Es haben beantragt:

1) der Arbeiter Mathias Gromadzinski zu Posen das für die minderjährige Marianna Gromadzinska zu Posen ausgestellte Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Posen Nr. 110 867 über 1302 25 ₰,

2) die verwittwete Frau Olga Labsch zu Posen, vertreten durch die Rechtsanwälte Norbert Fahle und Alfred Fahle zu Posen, das für die Wittwe Olga Labsch zu Posen ausgestellte Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Posen Nr. 122 872 über 268 24 J, aufzubieten, da die bezeichneten Sparkassenbücher verloren gegangen seien. Die Inhaber der letzteren werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 5. Oktober 1899, Mittags 12 Uhr, ihre Rechte anzumelden und die Sparkassenbücher vorzu⸗ legen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden werden. Posen, den 10. März 1899.

Königliches Amtsgericht.

[68457] Bekauntmachung. Das Sparkassenbuch der Kreis⸗Sparkasse zu Wehlau Nr. 6080 über 600 ℳ, ausgefertigt für den Leutnant a. D. Arthur von Winckler, ist angeblich verloren gegangen und soll auf den Antrag des Eigenthümers zum Zwecke der neuen Ausfertigung amortisiert werden. Es wird daher der Inhaber des Buchs aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin den 20. September d. J., Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer 29) seine ch anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfa die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Wehlau, den 6. Januar 1899.

Ksönigl. Amtsgericht.

[34168ö0808 Aufgebot. 1 Der Kartoffelhändler Herr Louis Robert Vogel in Chemnitz hat das Aufgebot behufs Kraftlos⸗ erklärung folgender Wechsel: Leipzig, den 3. Mai 1898, Für 500.—. am 6. August 1898 zahlen Sie gegen diesen Prima⸗Wechsel an die Ordre meiner selbst die Summe von Mark Fünf Hundert den Werth in Waaren und stellen ihn auf Rechnung lt. Bericht. Herr Georg Insam St. Chemnitzer Velociped⸗Fabrik in Leipzig, Promenadenstr. v. Nestler & Skadock. Ecke Alexanderstr. 88 Nestler & Skadoc; No. 2492 8 3 Velocipedfabrik.

Rückseite:

Nestler & Skadock. Leipzig, den 30. März 1898. Für 500.—. am 4. Juli 1898 zahlen Sie gegen diesen 2 Prima⸗Wechsel an die Ordre meiner selbst 8 die Summe von Mark Fünf Hundert den 1 Werth in Waaren und stellen ihn auf Rech⸗

8 nung lt. Bericht.

Herr Georg Insam St. Chemnitzer Velociped⸗Fabrik

in Leipzig, Promenadenstr. Restler &.

Ecke Alexanderstr.

St. Ch. Vil. Fabr.

Nestl. & Skadock Nr. 2449.

I

Prima⸗Wechse Georg Insan

8 1““ Rückseite: Nestler & Skadock beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 29. M.

gestellten Schuldverschreibung über 1200 ℳ, ver⸗

Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 13. April 1899, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Rathhaus, eine Treppe seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

örlitz hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des

ausgestellten Reverses über den Empfang der auf

zeichneten Gerichte, Zimmer 165, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ „(kKunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Leipzig, den 28. Juli 1898. Königliches Amtsgericht. Abtheilung II ö1e““ 8—

Die Firma Nordwestdeutsche Bank Hincke, Büthe xu. Meininghaus in Bremerbaven, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Wolf daselbst, hat das Auf⸗ gebot eines am 15. März 1898 fällig gewesenen,

A1. 8*

Schatte in Bremen gezogenen, bei der hiesigen Reichsbankstelle zahlbaren und von dem Bezogenen angenommenen Prima⸗Wechsels über 345 als letzte Inhaberin desselben beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 6. Dezember 1899, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte Zimmer 47 anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Hildesheim, den 8. März 1899. Königliches Amtsgericht. I.

[76018] Aufgebot. Der Kaufmann Eduard Schündelein in Düssel⸗ dorf, Friedrichstraße 61 a., und der Schlosser Carl Blumenkamp zu Unterrath bei Düsseldorf haben das Aufgebot des Hypothekenbriefs beantragt, welcher über die im Grundbuch von Düsseldorf⸗Pempelfort Band 33 Artikel 1642 Abtheilung III unter Nr. 3 zu Gunsten des genannten Schündelein eingetragene Restkaufpreisforderung von 2000 ℳ, lastend auf dem Grundstücke Flur 7 Nr. 3580/235 Moltkestraße 92, Eigenthümer: Stuckaturer Johann Breuer in Düssel⸗ dorf, gebildet ist. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. Juni 1899, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Kaiser Wilhelmstraße 12, Zimmer Nr. 5, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Düsseldorf, den 9. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

[84149) SDeffentliche Ladung. .““ Grundbuchanlegung für die Gemeinde Kesten. Mathias Birnfeld und Christian Birnfeld, beide Taglöhner zu Kesten, und die Ehefrau des Schmiedes Johann Hauprich, Katharina, geb. Birnfeld, zu Monzel, haben Eigenthumsanspruch auf die im Grundsteuerflurbuch von Kesten unter Artikel 19 auf den Namen „Birnfeld Bernard jr. Erben in Kesten“ eingetragenen Grundstücke der Gemarkung Kesten:

1) Flur 2 Nr. 1000, in der Eulenscheuer, Acker, 1,15 a groß, mit ³4/100 Thlr. Reinertrag,

2) Flur 2 Nr. 1142/1001, daselbst, Acker, 14 qm groß, mit 4100⁰ Thlr. Reinertrag,

3) Flur 2 Nr. 1143/1001, daselbst, Acker, 16 qm groß, mit 5/100 Thlr. Reinertrag,

4) Flur 2 Nr. 1145/1001, daselbst, Acker, 16 qm groß, mit 5100 Thlr. Reinertrag,

5) Flur 2 Nr. 1146/1001, daselbst, Acker, 60 qm groß, mit 17/⁄1009 Thlr. Reinertrag,

6) Flur 2 Nr. 1144/1001, daselbst, Acker, 13 qm groß, mit 4 100 Thlr. Reigertrag,

7) Flur 3 Nr. 115, alff der Träf, Acker, 1,40 a groß, mit 5/100 Thlr. Reinertrag,

8) Flur 3 Nr. 2311/240, auf Korken, Acker, 1,02 a groß, mit ²/⁄100 Thlr. Reinertrag,

9) Flur 3 Nr. 248, daselbst, Acker, 99 qm groß, mit 2²2/100 Thlr. Reinertrag,

10) Flur 3 Nr. 2314/258, daselbst, Acker, 1,59 a. groß, mit ⁄100% Thlr. Reinertrag,

11) Flur 3 Nr. 2315/258, daselbst, Acker, 2,77 a groß, mit 5/100 Thlr. Reinertrag,

12) Flur 3 Nr. 814, in Kesten, Gebäudefläche, 36 qm groß,

13) Flur 3 Nr. 821, daselbst, Hofraum ꝛc., 79 qm

groß, 14) Flur 3 Nr. 2328/1096, in der Gruf, Weing., 38 qm groß, mit 1⁄100 Thlr. Reinertrag,

groß, mit 5/100 Thlr. Reinertrag, 16) Flur 4 Nr. 1234/343, im Hinterberg, Wiese, 1,73 a groß, mit 1⁄100 Thlr. Reinertrag, 17) Flur 4 Nr. 1235/343, daselbst, Wiese, 1,45 a groß, mit 6/100 Thlr. Reinertrag, 18) Flur 4 Nr. 1236/343, daselbst, Wiese, 1,49 a groß, mit 6100 Thlr. Reinertrag, 19) Flur 4 Nr. 1656/635, daselbst, Weing., 1,54 a groß, mit ¹5/100 Thlr. Reinertrag, 20) Flur 4 Nr. 636, im Hinterberg, Weing., 1,40 a groß, mit ⁵/100 Thlr. Reinertrag,

21) Flur 4 Nr. 695, in der Neutheil, Acker, 1,65 a groß, mit /⁄100¶ Thlr. Reinertrag,

22) Fiwr 6 Nr. 99, gegen Wintrich, Weing., 5,01 a groß, mit ¹5100 Thlr. Reinertrag, 22) Flur 6 Nr. 431, bei Bartelsbörchen, Weing., 99 qm groß, mit5⁄100 Thlr. Reinertrag, 24) Flur 6 Nr. 915/493, bei Bartelsbörchen, Weing., 1,49 a groß, mit 6/100 Thlr. Reinertrag, angemeldet. Alle diejenigen, welche einen Eigen⸗ thumsanspruch auf die genannten Grundstücke erheben zu können glauben, insbesondere der Winzer Bernard Birufeld, ohne bekannten Aufenthaltsort in Bra⸗ silien, sowie die unbekannten Erben des in Brasilien verstorbenen Winzers Peter Birufeld werden auf⸗

1899, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗

auf A. Barten in Nette von der Firma Hohn u.,

15) Flur 3 Nr. 1097, daselbst, Weing., 78 2

vom Samstag, 3. Juni 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht an⸗ zumelden, widrigenfalls die vorgenannten Mathias Birnfeld, Christian Birnfeld und Ehefrau Johann Hauprich im Grundbuche werden eingetragen werden. Berucastel, den 9. März 1899. Königliches Amtsgericht. Abth. III.

Ausschlußurtheil. Im Namen des Königs! In der Aufgebotssache der verehelichten Büdne und Arbeiter Klaue, Anna Elisabeth, geborene Nusche, zu Weissagzk, im Beistande und mit Ge⸗ nehmigung ihres Ehemanns Karl Klaue daselbst, hat das Königliche Amtsgericht in Luckau durch den Amtsgerichtsrath Barchewitz für Recht erkannt: Das Quittungsbuch Litt. B. Nr. 7973 der Nieder⸗ lausitzer Nebensparkasse zu Luckau, lautend über 512 82 ₰, wird für kraftlos erklärt und die ver⸗ ehelichte Büdner und Arbeiter Klaue wird für be⸗ rechtigt erklärt, die Ausstellung eines neuen Quittungs⸗ buches an dessen Stelle zu verlangen. Die Kosten des Verfahrens werden den Antragstellern auferlegt. In Subbhbastationssachen des Rentners Heinrich Güntber in Sunstedt, Klägers, wider den Kaufmann Wilhelm Daasch in Hannover, Beklagten, wegen Hypothekzinsen, wird gemäß § 92 Subh ⸗Ordn. zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Hypothek zu 1800 ℳ, welche bei dem Anbauerwesen No. ass. 115 in Bornum eingetragen ist und aus der Urkunde vom 20. Februar 1896 originiert, erloschen ist. Königslutter, den 11. März 1899. Herzogliches Amtsgericht. Brinckmeier.

[84232]

[84452] 2

In Subhastationssachen des Spar⸗ & Vorschuß⸗ vereins Königslutter, E. G. m. b. H. hies., Klägers, wider die Ehefrau des Landwirths Richard Ernst, Conradine, geb. Lages, in Braunschweig, Beklagte, wegen Forderung ꝛc., wird gemäß § 92 Subh.⸗Ordn. zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Hypothek

hieselbst nebst Zubehör eingetragen ist und aus der

Urkunde vom 10. Mai 1894 originiert, erloschen ist. Königslutter, den 8. März 1899.

in Amtsgericht.

rinckmeier.

[841172 Im Namen des Königs! Verkündet am 24. Februar 1899. Dunkel, Assistent, als Gerichtsschreiber. In Sachen, betreffend das Aufgebot eingetragener Forderungen und verloren gegangener Hypotheken⸗ briefe hat das Königliche Amtsgericht Abtheilung II zu Worbis durch den Amtsgerichts⸗Rath Knochen⸗ hauer, EEE““ für Recht erkannt: 1 I. die unbekannten Berechtigten der nachstehend aufgeführten Hypothekenforderungen: 8 1) 183 Thlr. 10 Sgr. Darlehn, 4 ½ %, aus der Schuldverschreibung vom 6. Dezember 1845, bes der Zession vom 10. Oktober 1855 mit 96 Thlr. 20 Sgr. für Johanne Juliane Wilhelmine Otto zu Tastungen, 66 Thlr. 20 Sgr. für Auguste Louise Juliane Otto daselbst, 20 Thlr. für die Wittwe Heinrich Otto, Juliane, geb. Hoffmann, daselbst, Abtheilun Grundbuchs von Breitenbach, sowie 385 Thlr. Dar⸗ lehn, verzinslich zu 5 %, aus der Schuldverschreibun vom 2. April 1824, für den Kaufmann Heinri Kunkel zu Dingelstädt, Abtbeilung III Nr. 6 a. a. O.; 2) 41 Thlr. 1 Sgr. 7 ¼¾ Pf. Muttergut aus dem Bekenntniß vom 19. Februar 1830 für Anna Marie Elisabeth Wagner zu Hüpstedt, Abtheilung III Nr. 4 Band 16 Artikel 37 und Nr. 1 Band XIIIc. Blatt 143 Grundbuchs Hüpstedt;

3) 99 Thlr. 28 Sgr. Hauptgeld nebst 5 % Zinsen, sowie 14 Thlr. 15 Ih. und 26 Sgr. 6 Pf. für den Kaufmann Friedrich Wilhelm Sauer zu Nordhausen, aus dem Kontumazialbescheide vom 20. Februar 1845 und der Requisition des Prozeßrichters vom 8. August 1846 Abtheil. III Nr. 4 Band XII Blatt 109 Flurgrundbuchs Breitenbach, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen.

II. Die Hypothekenbriefe über:

a. 3000 Darlehn, verzinslich zu 5 %, zahlbar nach dreimonatlicher Kündigung, für den Mühlen⸗ besitzer Theodor Engelhardt in der Grimmelbachs⸗ mühble bei Leinefelde, Abtheilung III Nr. 1 Band 20 Artikel 224 Grundbuchs Leinefelde aus der Schuld⸗ urkunde vom 8. Februar 1875;

b. die zu I. 1) erwähnte Post von 183 Thlr. 10 Sgr.

werden für kraftlos erklärt. Die Kosten der einzelnen Aufgebote werden, unter gleicher Vertheilung der Insertionskosten, den betreffenden Antragstellern 1 Knochenhauer. 11“ [84110] Der Oekonom Friedrich Bauer und der Musikus Heinrich Bauer aus Tiddische, jetzt unbekannten Aufenthalts, sind in der Sitzung Herzoglichen Amts⸗ gerichts Vorsfelde am 24. Februar 1899 verurtheilt, über den Rückempfang der im Grundbuche von

gefordert, ihren Anspruch spätestens im Termine

Tiddische Bd. I Bl. 19 eingetragenen 300 zu

zu 3600 ℳ, welche bei dem Wohnhause No. ass. 27

verzinslich zu

III Nr 1 Band 24 Artikel 234

70 Thalern;

Grund⸗ willigen. 1 buch, zo elde, den 8. März 1899. Herzogliches Amtsgericht. 8 (Unterschrift.)

4114 Bekanntmachung. 1 besnch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 2. März 1899 sind:

A. Folgende Hypothekenurkunden:

1) das Dokument über die im Grundbuche von Michaelsthal Blatt Nr. 15 in Abtheilung III unter Nr. 3 für das General⸗Depositum des Königlichen Stadtgerichts zu Mittelwalde auf Grund der Schuld⸗ urkunde vom 28. Juni 1810 noch eingetragene, zu 5 % verzinsliche Darlehnsforderung von 20 Thalern;

2) das Instrument über die im Grundbuche von Schreibendorf Blatt Nr. 45 in I Nr. 7 für die Pfarrköchin Barbara Hannig zu ittelwalde auf Grund der Schuldurkunde vom 3. Mai 1856 eingetragene und auf die drei Geschwister Josef, Leopold und Franz Seifert gediehene, zu 5 % ver⸗ zinsliche Darlehnsforderung von 66 Thlr. 20 Sgr.;

3) das Instrument über die im Grundbuche von

retwalde Blatt Nr. 14 in Abtheilung III Nr. 3 5* Heinrich Friemel auf Grund des Kaufvertrages vom 23./28. April 1894 noch eingetragene, zu 3 ½ % verzinsliche Kaufgelderforderung von 290 ℳ;

4) das Instrument über das im Grundbuche von Mittelwalde Blatt Nr. 10 in Abtheilung III Nr. 6 für die Geschwister Sophie, Friedrich August, Robert und Franz Exner auf Grund des Schuldbekenntnisses vom 7. Februar 1857 eingetragene Muttererbe von 100 Thlr.;

5) das Instrument über die im Grundbuche von Bobischau Blatt Nr. 19 in Abtheilung III Nr. 6 für Johann Hattwig zu Bobischau auf Grund der Urkunde vom 27. Juni 1846 eingetragene, später auf dessen Erben gediehene, unverzinsliche Forderung von 133 Thlr. 10 Sgr. 8

für kraftlos erklärt. b

B. die unbekannten Berechtigten: 1) des im Grundbuche von Schönthal auf Blatt Nr. 6 in Abtheilung II unter Nr. 2 für die drei Rotter'schen Kinder eingetragenen Rechtes auf 103 Fl. 49 Kr. 1 Heller Vatererbe und Erwerb des Grund⸗ stückes; ) des im Grundbuche von Steinbach Blatt Nr. 12 in Abtheilung II unter Nr. 1 für die fünf Kinder des Johann Georg Bergmann eingetragenen Rechtes auf 250 Fl. Muttererbe; 1 8 3) der im Grundbuche von Lauterbach s.E. auf Blatt Nr. 34 in Abtbeilung III unter Nr. 3 für den Kaufmann Josef Schwarzer zu Wien auf Grund der gerichtlichen Verhandlung vom 23. Oktober 1841 eingetragenen, unverzinslichen Darlehnsforderung von

4) des im Grundbuche von Mittelwalde auf Blatt 172 in Abtheilung II . —Da unter Nr. 1 für die sieben Kinder erster Ebe des früheren Besitzers Ludwig auf Grund des gerichtlichen Auseinandersetzungs⸗Protokolls vom 25. August 1823 eingetragenen Muttererbes von 9 Thlr. 10 Sgr., p. der unter Nr. 2 für den Gräfl. Althann'’schen

entmeister Heidrich zu Mittelwalde laut gericht⸗

icher Schuldverschreibung vom 12. April 1827 ein⸗ unverzinslichen Forderung von 12 Thlr.

preuß. Kurant, b

g . unter Nr. 6 für den Kaufmann Wilhelm Scholz zu Mittelwalde auf Grund des gerichtlichen Schuld⸗ und Hypothekeninstruments vom 23. August

847 eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehns⸗ forderung von 20 Thalern, 1 d. der unter Nr. 7 fur die Jungfrau Caroline Heidrich zu Mittelwalde nach der gerichtlichen Ver⸗

handlung vom 8. März 1849 eingetragenen Darlehns⸗ forderung von 8 Thlr.; ,

—5) der im Grundbuche von Steinbach auf Blatt Nr. 69 in Abtbeilung III unter Nr. 4 für den Kauf⸗ mann Josef Wagner zu Mittelwalde auf Grund der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 26. Januar

1853 eingetragenen und durch Zession vom 2. April 1860 auf den Bauer Siegfried Winge zu Bobischau

umgeschriebenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforde⸗

rung von 200 Thalern; 1 86) der im Grundbuche von Grenzendorf auf Blatt Nr. 14 in Abtheilung III unter Nr. 10 für den Bauer Siegfried Winge aus Bobischau auf Grund er Schuldverschreibung vom 1. März 1856 ein⸗ etragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforderung von 100 Thlr.; 1 7) der im Grundbuche von Michaelsthal auf Blatt Nr. 43 in Abtheilung III unter Nr. 3 für die Kinder erster Ehe des Franz Kristen aus dem Rezeß vom 3. Februar 1857 eingetragenen Muttererbtheils von 36 Thlr. 4 Sgr. 1 mmit ihren Ansprüchen auf die vorbezeichneten Posten ausgeschlossen. 1 8 Mittelwalde, den 2. März 1899. b.

Königliches Amtsgericht.

[84204] Oeffentliche Zustellung. Marie Adelbrecht, ohne Gewerbe in Colmar, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Praelat, klagt gegen ihren Ehemann, den Schriftsetzer Herrmann Conrad Reischel, früher in Colmar, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen schwerer Beleidi⸗ ung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären und dem Beklagten die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar auf den 26. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ eelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der 8 sffenlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1* 3 Weidig, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

(84205) DOeffentliche Zustellungg. Luise, geb. Imgraben, Ehefrau von Ernst Gallinger, Fuhrmann, sie zu Riedisheim, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dümmler, hier, klagt gegen ihren genannten Ehemann Ernst Gallinger, z. Zt. ohne bekannten Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehrscheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären und dem Bekllagten die Prozeßkosten zur Last zu legen, und ladet den Be⸗ agten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hansen,

L. S. Cfrictgjcreibe des Kaiserlichen Landgerichts.

[84206] Oeffentliche Zustellung. Marie, geb. Freyburger, Ehefrau des Schlossers Stephan Entier sie zu Mülhausen, vertreten durch Rechtsanwalt Stadelmann, bier, klagt gegen ihren genannten Ehemann Stephan Sutter, z. Zt. ohne be⸗ kannten Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrags, die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären und dem Beklagten die —— zur Last zu legen, und ladet den Be⸗ lagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserliche Landgerichts zu Mülhausen i. E., auf den 13. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (L. S.) Hansen, 8 Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[84446] Oeffentliche Zustellung. 1) Die unverehelichte Anna Marie Lehmann, 2) ihr am 13. März 1897 geborenes Kind Otto Friedrich Wilhelm Lehmann, vertreten durch seinen gesetzlichen Vormund, Halbbauer August Lehmann, sämmtlich zu Lugknitz (Prozeßbevollmächtigter: Stadt⸗ sekretär Müller zu Muskau), klagen gegen den Kutscher Friedrich Rudoba aus Braunsdorf, zuletzt daselbst wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, wegen Ansprüche aus außerehelicher Schwängerung, mit dem Antrage: den Beklagten als Vater des von der Mitklägerin Marie Lehmann am 13. März 1897 zu Lugknitz außerehelich geborenen Kindes Namens Otto Lehmann zu erklären und als solchen kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen: 1 a. an Mitklägerin Marie Lehmann an Tauf⸗, Entbindungs⸗ und Sechswochenkosten 30 ℳ, b. für das vorgedachte Kind von dessen Geburt an bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre an monat⸗ lichen Alimenten 8 ℳ, und zwar die rückständigen sofort, die laufenden in vierteljährigen Raten, im voraus zu zahlen und das Urtheil, soweit als zu⸗ lässig, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Muskau auf den 9. Juni 1899, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. b Muskau, den 11. März 1899.

Stisser, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

1844427⁄4 DOessentliche Zustellung. 8

Die Firma Otto von Schlegell & Co. in Leipzig, vertreten durch die Rechtsanwälte Hof⸗ und Justiz⸗ Rath Dr. Lohse und Dr. Verges in Leipzig klagt im Urkundenprozeß gegen den Bereiter Gustav Jo⸗ hannes Jank, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einer Schuldverschreibung vom 24. Februar 1898, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, der Klägerin 7350 sammt 6 % Zinsen seit dem 1. März 1899 zu be⸗ zahlen und dieses Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 29. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgerichte

Leipzig, am 13. März 1899:

Wachs, Sekr.

[84441] Oeffentliche Zustellung. 1b Die Privata Auguste ledige Schulze in Oppin b. Halle a. S., vertreten durch Rechtsanwalt Krieg in Leipzig, klagt gegen den ehemaligen Lehrer Richard Ladegast, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, aus Darlehnsverträgen vom 20. Januar 1880, 3. August 1880 und 1. Oktober 1883, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 1315 s. Zinsen zu 8 % von 540 seit dem 20. Januar 1880, von 525 seit dem 3. August 1880 und zu 6 % von 250 seit dem 1. Oktober 1883 zu verurtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckoar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 29. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgerichte Leipzig, am 11. März 1899. Wachs, Sekr.

[84151] Oeffentliche Zustellung.

Der Agent Gottlob Schaf in Crailsheim, als Zessionar der Firma Wurst u. Vögele, Seifenfabrik in Crailsheim, klagt gegen den J. B. Holzuer, Händler von Unterdeufstetten, mit unbekanntem Auf⸗ enthalt auf der Handelsreise abwesend, aus einer

ihm unterm 1898 von der Firma

22. Dezember

Wurst u. Vögele, Seifenfabrik in Crailsheim, ab⸗ getretenen Forderung aus Waarenkauf vom 9. De⸗ zember 1896, mit dem Antrage, durch vorläufig voll⸗ streckbares Urtheil für Recht zu erkennen: „Der Be⸗ klagte wird verurtheilt, an den Kläger die Summe von 40 07 nebst 6 % Zinsen daraus vom 1. Januar 1897 an zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen“, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Crailsheim auf Freitag, den 5. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Den 10. März 1899.

bewerbern nach vorheriger eea

er bevollmächtigter: Rechtsanwalt Axt in Angerburg, klagt gegen den Fleischer August Lange, früher zu Surminnen, unter der Behauptung, daß er aus einer für den Beklagten bei dem Benkheimer Dar⸗ lehnskassenverein geleisteten Bürgschaft 70 habe bezahlen müssen, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 70 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Januar 1899 und Tragung der Kosten des Rechtsstreits durch vorläufig vollstreck⸗ bares Urtheil. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Angerburg auf den 4. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Angerburg, den 9. März 1899.

Nitschmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[84134 Oeffentliche Zustellung.

1) Elisabeth, geborene Ebling, Wittwe von Peter Dannenfelser, lebend Wirth in Biebelnheim, jetzt verebelichte Philipp Arnold eigenen Namens und als Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder Philipp und Peter Dannenfelser, sie daselbst wohnhaft, 2) Philipp Arnold, Ackersmann und Wirth, in Biebelnheim wohnhaft, als Mitvormund der sub 1 genannten Minderjährigen, 8 3 b 3) Jacob Müller V., Ackersmann, in Biebelnheim wohnhaft, eigenen Namens und als Vormund seiner minderjährigen Kinder aus der Ehe mit seiner ver⸗ storbenen Ehefrau Barbara, geb. Dannenfelser, Namens Philipp, Peter, Elisabeth, Adam, Wilhelm, Philippine und Johann Müller, sämmtlich vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Friedrich Carlebach in Mainz, klagen gegen die Klara Dannerfelser, Wittwe von Philipp Dannenfelser, früher in New York, 49 Street 2 u. 3 Avenue Nr. 252, jetzt unbekannt wo? ab⸗ wesend, unter der Behauptung, daß Bellagte, als Universalerbin ihres verstorbenen Ehemannes Philipp Dannenfelser, dem durch Akt vor Notar Dapper in Wörrstadt vom 24. Juli 1860 nebst seinen 2 Ge⸗ schwistern von Wilhelm Dannenfelser in Biebeln⸗ heim eine Rei e von Grundstücken unter der Ver⸗ pflichtung, je ½ der auf diesen Grundstücken haftenden Hypothekarschuld von 1400 Fl. zu decken übertragen wurde, daß dieses Drittel, welches der verstorbene Ehemann der Beklagten aber nicht zahlte von den Klägern bezahlt worden ist, so daß diese nunmehr 1275,12 fordern, verpflichtet sei, diesen Betrag zu ersetzen. Die Kläger haben gegen die Beklagte einen Arrestbefehl erwirkt und vollziehen lassen und fordern in gegenwärtigem Rechtsstreite nur einen Theilbetrag von 200 ⸗ℳ nebst Zinsen vom Klagetage an, indem sie beantragen: die Beklagte zur Zahlung von 200 sammt 5 % Zinsen vom Klagetage vom 15. Februar 1892 an und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits zu verurtheilen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Wiesbaden auf den 18. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wiesbaden, den 10. März 1899. . Marty, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts.

[84202] 1 1

Die Ehefrau des Bäckers Gottfried Dorp, Johanna Emma, geb. Rohde, zu Barmen, Prozeß⸗ bevollmächtigter Rechtsanwalt Heuser, daselbst, klagt gegen ibren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 4. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Köntglichen Landgerichte, II. Zwilkammer, hierselbst. Elberfeld, den 8. März 1899. . Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[84203] Bekauntmachung. Durch Urtheil der I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Els. vom 3. März 1899 wurde die Trennung der zwischen den Cheleuten Isidor Albert Meyer, Geschäftsagent, und Maria Anna Josephine Hechinger, ohne Stand, beisammen in Colmar, bestehenden Gütergemeinschaft aus⸗ gesprochen. 8 1 Der Landgerichts⸗Sekretär: Weidig.

m—õõm——s RR.SCREeen 3) Unfall⸗ und Invaliditä

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[79100] Bekanntmachung.

Das im Kreise Graudenz von der Stadt Graudenz 20 km, vom Bahnhof Lindenau 4 km entfernt ge⸗ legene Domänen⸗Vorwerk Taubendorf soll am

Mittwoch, den 22. März d. Jo., 11 Uhr Vormittags, in unserm Sitzungszimmer auf 18 Jahre von Jo⸗ hanni 1899 bis dabin 1917 öffentlich und meist⸗ bietend vor unserem Kommissar Herrn Regierungs⸗ Assessor Scherz verpachtet werden.

Der Gesammtflächeninhalt des Vorwerks beträgt 345,7435 ha, darunter 287,3806 ha Acker und 28,98 ha Wiesen. Der bisherige Pachtzins beläuft sic auf 9695,77 jährlich, darunter 1605,77

eliorationszinsen. 8

Zur Uebernahme der Pachtung ist ein flüssiges Vermögen von 75 000 erforderlich. Die Pacht⸗ bewerber haben sich möglichst vor dem Verpach ungs⸗ Termin, spätestens aber in demselben über ihre land⸗ wirthschaftliche Befähigung, sowie durch Bescheini⸗ gung des Kreis⸗Landraths, welche auch die öhe der von ihnen zu zahlenden Staatssteuern ergeben muß und in sonst glaubhafter Weise über den eigenthüm⸗ lichen Besitz des zur Uebernahme der Pacht erforder⸗ lichen Vermögens vor unserm Lizitations⸗Kom⸗ missar auszuweisen. 8

ie Besichtigung der Domäne wird den Pacht⸗ bei dem Se⸗ nester, Herrn Schulz in Taubendorf, gestattet.

Die Verpachtungsbedingungen können in unserer Domänen⸗Registratur und bei dem Pächter ein⸗

[80161]

Flanell, hier ausliegenden

Marienwerder, den 22. Februar 1899. Königliche Regierung. 8 Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten. Neuhaus.

Bekaunntmachung. In öffentlicher Verdingung sollen vergeben werden: am 28. März 1899, Vormittags 11 Uhr,

am 5. April 1899, Vormittags 11 Uhr,

hec—h Putzwolle und Flachswerg nach roben,

am 13. April 1899, Vormittags 11 Uhr,

Lederabfälle und Schwefelsäure,

rohes Rüböl.

Bedingungen liegen hier aus und können gegen Er⸗

stattung von je 75 abschriftlich bezogen werden.

Danzig, den 27. Februar 1899. b Königliche Direktion der Gewehrfabrik.

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ papieren.

[62019] Cottbuser 3 % Stadt⸗Auleihe.

Bei der planmäßigen Ausloosung der auf Grund des Allerhöchsten Pespilegiums vom 17. September 1895 von der Stadt Kottbus ausgegebenen 3 % Stadt⸗Anleihescheine wurden folgende Nummern

gezogen: Buchstabe A. zu 5000 Nr. 9 22 201 220 222. Buchstabe B. zu 2000 Nr. 298 368 413 461 528 532 671. Buchstabe C. zu 19000 Nr. 873 886 1011 1025 1157 1159 1199 1344

1579. Buchstabe D. zu 500

Nr. 1670 1729 1750 1821 1834 1837 1839 2006 2026. Die Einlösung dieser Anleihescheine und die Aus⸗ zahlung der durch dieselben verbrieften Kapital⸗ beträge findet vom 1. April 1899 ab bei der Stadt⸗Hauptkasse hierselbst, ferner bei der Seehandlungs⸗Societät in Berlin und bei den Bankhäusern Delbrück Leo & Co. in Berlin Gund Robert Warschauer & Co. in Berlin statt. Mit dem 1. April 1899 hört die Verzinsung der ausgeloosten, z diesem Termine hiermit aufgekün⸗ digten Anleihescheine auf. Die Zinsscheine ab 1. April 1899 und die An⸗ weisungen sind bei der Einlösung der Anleihescheine mit abzuliefern. Die Beträge fehlender Zinsscheine werden vom Kapital gekürzt. Kottbus, den 3. Dezember 1898.

Der Magistrat.

1“ G [63060] Bekanntmachung.

Am 21. d. M. sind nachverzeichnete 3 ½ prozen⸗ tige Kreis⸗Anleihescheine IV. Ausgabe vor⸗ schriftsmäßig ausgeloost.

Buchstabe A. Nr. 90 über 1000

Buchstabe B. Nr. 30 84 97 148 149 185 2422 267 312 367 über je 500

Buchstabe C. Nr. 24 75 211 286 318 347 364 414 656 664 694 696 814 832 842 848 904 921 über je 200

Diese Anleihescheine werden den Inhabern zum 1. Juli 1899 mit der Aufforderung gekündigt, gegen Rückgabe der Anleihescheine nebst den Zins- scheinen Nr. 7 20 sowie zugehöriger Anweisung den Nennwerth der Anleihescheine bei der Kreis⸗ Kommunal⸗Kasse hierselbst am gedachten Kün⸗ digungstage, mit welchem die weitere Verzinsung aufhört, in Empfang zu nehmen. 1

Noch rückständig sind die zum 1. Juli 1898 gekündigten Anleihescheine Buchstabe C. Nr. 342, 349 und 545.

Soldin, den 22. Dezember 1898. 8

Der Kreis⸗Ausschuß des Kreises Sold

Dr. von Weiß. [63458 Bekanntmachung. 1“

Bei der heute stattgefundenen Ausloosung der am 1. Juli 1899 zu tilgenden Ostrowo’er 4 % Stadt⸗Anleihescheine sind folgende Stücke gezogen worden: 1

1) Buchstabe A. Nr. 2 32 70 und 94 über je 1000 ℳ,

2) Buchstabe B. Nr. 6 37 100 165 223 und 228 über je 500 ℳ, 3) Buchstabe C. Nr. 54 104 106 113 148 286

329 343 392 und 396 über je 200

Die Inhaber dieser Anleibescheine werden auf⸗ efordert, dieselben nebst den dazu gehörigen Zins⸗ scheinen vom 1. Juli 1899 ab gegen Erhebung des Nennwerths bei der hiesigen Kämmerei⸗Kasse einzuliefern. .“ 1

Ostrowo, den 21. Dezember 1898.

Der Magistrat. 8

[841793) Bekanntmachung.

Bei der am 4. d. Mts. stattgefun loosung von 3 ½ % igen Rentenbriefen si folgende Nummern gezogen worden:

I. aus den Jahren 1873 —-1885 (früher 4 % ig).

Serie A. zu 1000 ℳ: Nr. 80 150 943 1087 1290 1439 1511 1617 1820 1850 1975.;

Serie B. zu 500 ℳ: Nr. 19 101 219 497 545 801. Serie C. zu 200 ℳ: Nr. 443 455 561 628

652 807 987 1007.

II. aus den Jahren 1887—-1892. Serie A. zu 1000 ℳ: Nr. 84 206 279 510. Serie B. zu 500 ℳ: Nr. 102.

Serie C. zu 200 ℳ: Nr. 2 16 98 111 338.

Die Einlösung der ausgeloosten Stücke erfolgt vom 21. September d. Jo. ab durch die Fürst- liche Haupt⸗Landes⸗Kasse gegen Rückgabe der Rentenbriefe und der noch nicht fälligen Zinsscheine nebst Zinsleiste. Der Betrag der fehlenden Zins⸗ scheine wird vom Kapital in Abzug gebracht.

Mit dem Auszahlungstermine hört die Verzinsung der ausgeloosten Rentenbriefe auf.

Rudolstadt, den 9. März 1899.

Fürstlich -2,ö“ Ministerium.

Abtheilung der Finanzen

vor die I. Z vilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 6. Juni 1899,

gesehen, auch in Abschrift gegen Erstattung der

A. von Holleben.