1899 / 83 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 08 Apr 1899 18:00:01 GMT) scan diff

Chicago, 7. April. (W. T. B.) Weizen eröffnete infolge von Deckungen höher, schwächte sich sodann ab auf schwache Kabel⸗ meldungen und im Einklang mit dem Fondsmarkt. Nach einer darauf folgenden Ieseenng infolge von ungünstigen Ernteberichten gaben die Preise abermals nach. Der Preis von Mais schwächte sich

. b Feste ehh og e ira ene zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußis chen

2

pr. Juli 39 ⅞, do. pr. Septbr. —. Rother Winterweizen loko 81 ⅜, Weizen pr. Mai 76 ⅞, do. pr. Juli 76 ⅞, do. pr. Septbr. 74 ½, do. pr. Oktober —. etreidefracht nach Liverpool 1 ¼. Kaffee fasr Rio Nr. 7 6 ½ 6¼, do. Rio Nr. 7 pr. Mai 5,05, do. do. pr. Jull 5,25. Mehl, Spring⸗Wheat elears 2,75, Zucker 4, Zinn 24.75.

Kupfer 18,25 18,75. Zufuhren in allen Unions⸗

Illinois Zentral Aktien 114 ¼, Lake Shore Shares 200, Louis⸗ ville u. Nafhville Aktien 64 ⅛, New York Zentralbahn 138 ½, Northern Pacißic Preferred (neue Emiss.) 78 ¼, Northern Pacisie 3 % Bonds 67 ½, Common Shares 51 ½, Norfolk and Western Preferred (Interims⸗ Anleihescheine) 64 ½, Union Parific Aktien (neue Emission) 46 ½, 4 % Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 129 ¼, Silber Commercial Bars 59 ⅛. Tendenz für Geld: Fest.

8 Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in New YPork 6 ⁄1⁄8, do. 3 15 Lieferung pr. Mai 5,86, do. do. pr. Juli 5,95, do. in New Orleans 51 ⁄16, Petroleum Stand. white in New Pork 7,15, do. do. in Philadelphia 7,10, do. Refined (in Cases) 7,90, do. Credit Balances at Oil City 113, Schmalz Wefstern steam 5,50, do. Rohe & Brothers 5,70, Mais pr. Mai 39 ⅜, do.

Zweite Beilage et

1899.

Ausfuhr nach d. Kontinent 22 000 Ballen. Vorrath 791 000 Ballen. 5,12 ⅛½, Pork pr. April 9,20 Die Brutto⸗Einnahmen der Northern Pacific⸗Eisenbahn * en betrugen in der 4. Märzwoche 1899: 770 872 Doll. gegen Rio de Janeiro, 7. April. (W. T. B.) Wechsel auf 1. Untersuchungs⸗Sachen. 679 199 Doll. in der gleichen Zeit des Vorjahres, also 91 673 Doll. London 631⁄22. 2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl. mehr. Buenos Aires, 7. April. (W. T. B.) Goldagio 128,80. 3. Unfac- und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c.

8 Feennendst,Peseggcostes auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. . Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.

. Bank⸗Ausweise.

1. Untersuchungs⸗Sachen. 2. Aufgebote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛce. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

ustellungen u. dergl. 1.1“ ersicherung.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesells 7. Erwerbs⸗ und 8. ꝛc. von 9. Bank⸗Ausweist

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

irthschafts⸗Genossenschaften. Senasenschaft

8

e.

4 12

1

1) Untersuchungs⸗Sachen.

[2141] Das Ersuchen des Untersuchungsrichters dahier om 23. März 1889 um Auskunft über den Auf⸗

nthalt des Handarbeiters Heinrich Scharmann von

Großfelda wird zurückgezogen. Hanau, den 30. März 1899. Der Erste Staatsanwalt: Pinoff.

2142) Bekanntmachung. 8— In der Strafsache gegen den Wirthschaftsbesitzer Gottfried August Köhler in Krosta wegen Noth⸗ ucht hat die III. Strafkammer des Königlichen andgerichts zu Bautzen in der Sitzung vom 17. Fe⸗ ruar 1899 für Recht erkannt:

Der Angeklagte Gottfried August Köhler wird nter Aufhebung des Urtheils des Königlichen Schwurgerichts Bautzen vom 24. November 1898 von dem ihm zur Last gelegten Verbrechen der Nothzucht freigesprochen.

Die Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Angeklagten erwachsenen nothwendigen Auslagen, weerden der Staatskasse auferlegt. Bautzen, am 1. April 1899.

Der Königliche Staatsanwalt: Dr. Kunz.

[2222121 11“

Die durch Beschluß hiesiger Strafkammer vom 30. Dezember 1893 angeordnete Beschlagnahme des Vermögens des Refraktärs Karl Josef Nouvier, eboren am 19. Mai 1871 zu Saarburg, ist durch

eschluß genannter Stelle vom 18. März 1899 wieder aufgehoben worden. 1

Zabern, 5. April 1899.

Der K. Erste Staatsanwalt.

5 .

K. Staatsanwaltschaft Heilbronn.

In der Strafsache gegen Ernst Gottlob Erb von Steinheim a. M., O.⸗A. Marbach, wegen Verletzung der Wehrpflicht, ist durch Urtheil der Strafkammer hier vom 4. d. M. die am 27. Mai 1898 angeordnete Vermögensbeschlagnahme aufgehoben worden.

Den 5. April 1899.

Staatsanwalt Römer.

8

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

8

In Sachen der Sparkasse Lamspringe Ver⸗ treter: Rechtsanwalt Lungershausen in Gandersheim —, Klägerin, wider die Wittwe des Bahnwärters Hein⸗ rich Tischer in Wenzen, Beklagte, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Beschlag⸗ nahme der der Beklagten veherihen Anbauerstelle No. ass. 97 in Wenzen sammt Zubehör zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 30. März d. Js. verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche an demselben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 18. August d. Js., Morgens 11 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Greene in der Wielert⸗ schen Gastwirthschaft in Wenzen angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. 8 8

Greene, den 30. März 1899.

8— Herrzogliches Amtsgericht.

G. Müller.

[2099]

In der Zwangsvollstreckungssache des Spar⸗ und Vorschuß⸗Vereins E. G. m. u. H. zu Ellrich, Klägers, wider den Kellner Otto Schmalz, früher in Zorge, jetzt in Braunschweig, Beklagten, wegen Forderung, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kesten und Nebenforderungen binnen 2 Wochen bei Vermeidung des Ausschlusses hier anzumelden. Zur Erklärung über den Vertheilungsplan, sowie zur Ver⸗ theilung der Kaufgelder wird Termin auf Mittwoch, den 10. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vor⸗ geladen werden. 1

Walkenried, den 30. März 189b99. Herzogliches Amtsgericht.

A. Hampe.

[741³7] bot.

Die Frau Helene Wilhelmine Gehrt Wittwe, geb. Thaden, in Kronprinzenkoog bei Marne, vertreten durch die Lebens⸗ und Pensions⸗Versicherungs⸗Gesell⸗ schaft „Janus“, in Hamburg, diese vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm, hat das Aufgebot be⸗ antragt zur Kraftloserklärung der von der Lebens⸗ und Pensions⸗Versicherungs⸗Gesellschaft „Janus“ in —— am 9. März 1898 auf das Leben des

ohann Martin Gehrt in Kronprinzenkoog bei Marne geschlossenen Police Nr. 100 109 über 5000.

Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des unter⸗ zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt⸗ woch, den 18. Oktober 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine im Justiz⸗ gebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer

Aufge

Nr. 7, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Hamburg, den 31. Januar 1899. 8

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für ahccotssacen. 1“““ Lges) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. PMeröffentlicht: [2180ö0 Aufgebot.

Der Kaufmann Wilhelm Marcus, Berlin, Lothringerstr. 111, hat das Aufgebot der Sparkassen⸗ bücher der städtischen Sparkasse zu Berlin 1) Nr. 320 470, lautend auf Marecus, Wilhelm, Kaufmann, Lothringerstr. 111, über 50 ℳ,

2) Nr. 424 650, lautend auf Mareus, Wilhelm, Reisender, Lothringerstr. 111, über 950,93 ℳ,

beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 16. Oktober 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, z. Zt. Neue Friedrichstraße 13, Hof Flügel B. part. Zimmer Nr. 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er⸗ folgen wird.

Berlin, den 30. März 1899.

Königliches Amtsgericht I.

[87389] Aufgebot. Der Bergmann Heinrich Bergmann zu Baroper⸗

Abtheilung 82.

Haide hat als Pfleger der minorennen Kinder des

verstorbenen Bergmanns H. Poppensieker von Groß⸗ Barop das Aufgebot des angeblich verlorenen Quittungsbuches der Sparkasse der Aemter Barop, Kirchhörde und Wellinghofen Nr. 2615 über 48,83 zum Zwecke der Amortisation desselben beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 17. Oktober 1899, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Zimmer Nr. 39, anberaumten Auf⸗ ebotstermine seine Rechte anzumelden und die rkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Dortmund, den 16. März 1899.

Ksönigliches Amtsgericht.

[21780 Bekanntmachugg. Der Klempnermeister Franz Lennartz zu Düren, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Welter zu Köln, hat als letzter Inhaber eines am 10. Februar 1897 fälligen Wechsels d. d Thalwenden (Thür.), den 19. Oktober 1896, über 60 ℳ, welchen H. Windolph auf Idor Eckardt in Lichtenhain gezogen, und welchen dieser angenommen hat, das Aufgebotsverfahren be⸗ antragt. Der vorbezeichnete Wechsel mit dem Zah⸗ lungsort Lichtenhain soll vom Kaufmann J. Bruing zu Düren auf den Antragsteller giriert und letzterem verloren gegangen sein. Es wird daher der un⸗ bekannte Inhaber des Wechsels aufgefordert, spä⸗ testens im Aufgebotstermine am

zumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls letzterer für kraftlos erklärt werden wird.

Oberweißbach, den 22. März 1899.

Fürstl. Amtsgericht. Starcke. [8181888 Aufgebot.

Die Kaufmannsfrau Magdalene Kwiatkowska, im Beistande ihres Ehemannes, des Kaufmanns Wladislaus Kwiatkowski in Trzianno, hat das Auf⸗ gebot des angeblich gestohlenen Wechsels d. d. Thorn, den 2. Juli 1898 über 1000 ℳ, fällig am 2. Oktober 1898, angenommen von Theodor Drazkowski, Kauf⸗ mann in Schönsee, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. November 1899, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Thorn, den 28. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht. [2173] Aufgebot. 8

1) Der Eigenthümer Christian Kusior und seine Ehefrau Elisabeth, geb. Kapusta, beide zu Groß⸗ Posemukel, haben das Aufgebot der folgenden, auf ihrem Grundstück Groß⸗Posemukel Nr. 29 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 14 eingetragenen Hypotheken⸗ post beantragt: je 40 Thlr. 25 Sgr. 6 Pf. Vater⸗ erbtheil zu 5 % verzinslichh,,

1) des Valentin Joseph,

2) des Thomas, 8

3) des Casimir, 8

4) der Magdalene,

5) des Johann, Geschwister Kochan,

aus dem am 15. September 1852 gerichtlich ab⸗ geschlossenen, am 2. Oktober 1852 bestätigten Lucas Kochan'’schen Erbrezesse.

2) Der Eigenthümer Franz Smidoda und seine Ehefrau Martha, geb. Schmirgal, beide zu Bentschen, haben das Aufgebot der folgenden, auf ihrem Grund⸗ stück Bentschen Nr. 356 in Abtheilung III unter Nr. 1 eingetragenen Hypothekenpost: 9 Thlr. 10 Sgr. Kaufgelder des Vinzent Szuldrzinski, bis zum 4 April 1847 mit 5 % zu verzinsen, dann fällig, aus dem unter dem 11. Januar 1844 geschlossenen, unter dem 17. Januar 1844 vire der Kaufvertrage beantragt. Die eingetragenen Gläubiger der vorstehend bezeichneten Arehexp.te. und deren unbekannte Rechtsnach⸗ folger werden aufgefordert spätestens in dem auf den

1 1

.⸗

buch gelöscht werden. Ude, Gerichtsschreiber.

30. November) 1899, Vormittags 11 Uhr, seine Rechte an⸗

25. September 1899, Vormittags 9 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Ansprüche und Rechte anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen auf die Hypo⸗ thekenposten ausgeschlossen und die Posten im Grund⸗

Bentschen, den 24. März 1899. Königliches Amtsgericht.

[82179] Aufgebot. Der Schmiedemeister Heinrich Pöhls zu Dorf

Klüssendorf hat das Aufgebot eines Hypothekenscheins

über 1200 ℳ, eingetragen für ihn Seite 132 Nr. 30

des Hypothekenbrchs für die Karl Bockboldt'sch Erbpachthufe Nr. 2 zu Zippfeld unter dem 30. Jul 1898, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Sep tember 1899, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Fürstenhof Nr. 13

anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ smelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Wismar, den 13. Februar 1899. Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsches Amtsgericht. 1 H. Raspe.

[73220]

Aufgebot.

Alle Personen, welche auf die nachbezeichneten Hypothekforderungen ein Recht zu haben glauben,

werden gemäß § 82 des Hyp.⸗Gesetzes vom 1. Juni 1822 und Art. 123 Z . und K.⸗O. vom 13. Februar 1879 zur Anmeldung dieses Rechtes innerhalb sechs Mo⸗

R.Z.P.⸗O

iff. 3 des Ausf.⸗Gesetzes zur

naten, spätestens bis zu dem auf Montag, 7. August 1899, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderung für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht würde.

Zeit des Eintrags im Hypothekenbuche, Summe bezw. Gegenstand der Forderung und Gläubiger.

Pfandobjekt Eingetragen

Schuldner.

1“

Am 13. Januar 1828.

Simbach. Am 7. März 1841.

Ortenburg. Am 17. September 1834.

329 Fl. dreijähriger Austragsanschlag für dieselben, ferners Gutsvortheile ohne

heitsfällen,

350 Fl. an Johann Eiblmaier, Haidvolkbauer in Kürn,

2 %, Darlehensrest,

169 Fl. mit jährlich 5 Fl. zu verzinsendes Darlehen

der Anna Wieser, Austräglerin von Ering,

100 Fl. 4 % iger Darlehensrest an Taglöhner Anton

Hasenecker von Münchham,

60 Fl. Schuldrest des Taglöhnerssohnes Michael Stadler

mit 4 % verzinsliches Darlehen der Gerichtshalterswittwe Maria Gmainer von Ering und ihrer 3 Kinder Karl, Anna und Mag⸗

von Kürn.

Am 5. Juni 1835. 400 Fl.

dalena Gmainer.

Am 8. Mai 1837. 50 Fl. 4 % iges Darlehen an den Fischergrayensohn Sebastian Steininger von Ering. Fl. 40 Kr. unverzinsliche

Kaution bezüglich des aus dem Rücklasse des für ver⸗ schollen erklärten Thomas Maier, Bauerssohnes von Gaisberg, Gem. Wittibreuth, empfangenen Erbtheils im gleich großen Betrage.

Am 7. November 1856. 346

Simbach, 26. Januar 1899. Zur Beglaubig ung:

. 25 Fl. zu 4 % verzinsliches Kapital der Anna Thalhammer, Nadlerstochter von

80 Fl. Darlehensforderung des Josef Stallbauer, Webers zu Kirchdorf, Amtsgerichts

400 Fl. unverzinslicher Zehr⸗ pfennig für die Austrägler Johann und Anna Wieser.

. nschlag für Leokadia Wieser auf Unterschluf, Krankenkost und Medizin in Krank⸗

K. Amtsgericht. (gez.) von Hueb.

Anwesen Hs. Nr. 38 in Simbach der Theres Rohrmayer, Haus⸗ besitzerin, dort.

Anwesen Hs. Nr. 91 in Mühlberg, Gem. Münch⸗ ham, des Bauers Michael Ammer dort.

S. 233, 234.

Münchham Bd. I

Desgleichen.

Anwesen Hs. Nr. 38 in Eglofsed der Otto und Hedwig Manzenberger

ort.

8 8

Meggl, Sekretär.

[56580] Ausfertigung. Aufgebot.

Im Hypothekenbuch des Kgl. Amtsgerichtes Wasser⸗ burg a. J., Steuergemeinde Unterratting Band I. Seite 148 ist auf dem Anwesen der Bauerseheleute Alois und Maria Neubauer Hs. Nr. 59 in Unteröd sub Nr. 1/I unterm 1. Saptember 1828 folgende Hypothek eingetragen: „Einhundert Gulden Zehr⸗ pfennig an Eebastian Stadler, Austrägler, laut Uebergabsbrief de eodem. Ferner nach eben diesem Briefe folgenden lebenslänglichen Austrag: Die Tischkost wöchentlich 24 Kr., quatemberl. 1 Fl. die freie Wohnung. Im Krankheitsfalle Kock und Medizin, endlich die nöthige Pflege. Im Sterbe⸗ falle die Erdbestattung vom Gute aus.“ Auf Antrag des Mitbesitzers Alois Neubauer wird derjenige, der auf diese Forderung ein Recht zu haben glaubt, zur Anmeldung seines Anspruches bei dem unterfertigten Gericht innerhalb sechs Monaten, spätestens aber im Aufgebotstermine, Donnerstag, 22. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechts⸗ nachtheile aufgefordert, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderung für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht würde.

Wasserburg, den 25. November 1898.

Königliches Amtsgericht. (L. S.) (gez.) Frühwein. 1u“

Der Gleichlaut der Ausfertigung mit der Urschrift wird hiermit bestätigt.

Wasserburg, den 29. November 1898.

Der K. Sekretär: (L. S.) Pramberger.

121722 Aufgebot.

Mittels Rezesses Nr. 23 053 vom 5. Januar d. Is.,

bestätigt am 10. Januar d. Js., ist zwischen der Herzog⸗ lichen Kammer, Direktion der Forsten, zu Braun⸗ schweig und dem Großköther und Schuhmachermeister August Lagershausen zu Gittelde die Ablösung der dem Gehöfte No. ass. 14 zu Gittelde zustehenden Berechtigung zum Bezuge forstzinsfreien Bauholzes aus den Herzoglichen Forsten gegen eine Kapital⸗ entschädigung von 2039 02 nebst Zinsen zu 4 % p. a., vom 6. Dezember 1898 an gerechnet, vereinbart worden. Auf Antrag Bigeager Kammer,

Direktion der Forsten, zu Braunschweig werden alle diejenigen, welche Ansprüche an die abgelösete Be⸗ rechtigung resp. das zur Auszahlung kommende Ab⸗ lösungskapital zu erheben haben, rstesebert solche Ansprüche spätestens in dem zur Auszahlung des ge⸗

21. Dezember v. Js;.,

dachten Ablösungskapitals auf den 27. Mai 1899, Morgens 11 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht

angesetzten Termine anzumelden, widrigenfalls sie mit 9 8

solchen der Antragstellerin gegenüber ausgeschlossen werden sollen. Seesen, den 31. Januar 1899. Herzogliches Amtsgericht. W. Haars.

[2176] Aufgebot.

Mittels Rezesses Nr. 23 051 vom 7./29. Dezember v. J., bestätigt am 3. Januar d. J., ist zwischen der Herzoglichen Kammer, Direktion der Forsten, zu

Braunschweig und dem Droguisten Alfred Feldmann zu Seesen die Ablösung der dem Gehöfte No. assec. 206, früher No. ass. 1771I zu Seesen zustehenden Berechtigung zum Bezuge forstzinsfreien Bauholzes

aus den Herzoglichen Forsten gegen eine Kapital⸗

Entschädigung von 238 64 ₰, nebst Zinsen u 8

4 % p. a. vom 1. November 1898 an gerechnet, vereinbart worden. Auf Antrag Herzoglicher Kkammer,“ Direktion der Forsten, in Braunschweig werden alle diejenigen, welche Ansprüche an die abgelösete Be-⸗

rechtigung resp. das zur Auszahlung kommende Ab⸗ lösungskapital zu erheben haben, aufgefordert, solche Ansprüche spätestens in dem zur Auszahlung des ge⸗ dachten Ablösungskapitals auf den 27. Mai 1899, Morgens 11 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte angesetzten Termine anzumelden, widrigenfalls sie mit solchen der Antragstellerin gegenüber ausgeschlossen werden sollen. 1b

Seesen, den 31. Januar 1899.

[295] ch Auf Antrag des Abwesenheitsvormunds Franz

Paver Strobel zu Grosselfingen wird das Aufgebotd.

verfahren zum Zwecke der Todegerklärung der Ehe⸗ frau Matthias Winterholer, Victoria, geb. Riester, geboren zu Grosselfingen am 25. Februar 1829, ein⸗ geleitet. Dieselbe wic aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin, am 10. Jauuar 1900, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte in

ihre Todeserklärung erfohaen wird.

Hechingen, den 2a. März 1899. Königliches Amtsgericht.

im Hypothekenbuch für

Simbach Bd. III

immer Nr. 10 zu melden, widrigenfallz

5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

E1“ Aufgebot. B Auf den Antrag des Altsitzers Michael Beutler in 8 als Abwesenheitsvormundes des Zieglers Franz August Riebschlaeger, den in Tütz wohnhaft ewesenen, länger als zehn Jahre verschollenen Fiegler Franz August Riebschlaeger für todt zu er⸗ klären, werden dieser Franz August Riebschlaeger beziehungsweise die von ihm etwa zurückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer aufgefordert, sich spätestens in dem Aufgebotstermin am 1. Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls auf Antrag der Verschollene wird für todt erklärt werden. Dt.⸗Krone, den 2. April 1899 Königliches Amtsgericht. [21741l Aufgebot. Gegen den Arbeiter Albert Hermann Wendt, geboren am 10. November 1854 zu Glasow (Kreis Teltow), zuletzt wohnhaft gewesen in Rixdorf, von dort am 1. April 1885 unbekannt abgemeldet und seitdem unbekannt abwesend, wird hierdurch auf An⸗ trag seiner Ehefrau Anna, geb. Roy, zu Berlin, Wasserthorstraße 15, vorn im Keller, das Aufgebot zum Zwecke seiner Todeserklärung erlassen. Der Aufgebotstermin wird auf den 23. Februar 1900, Mittags 12 Uhr, im hiesigen Gerichts⸗ gebäude, Erkstraße 29, Zimmer 8, bestimmt. Zu diesem Termin werden Wendt sowie auch die etwa von ihm zurückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer vorgeladen, mit der Aufgabe, vor oder spätestens in dem Termine bei dem Gericht oder in der Gerichtsschreiberei schriftlich oder persönlich sich zu melden. Meldet Wendt selbst sich wird er für todt erklärt werden. 1“ Rixdorf, den 25. März 1899. Königliches Amtsgericht.

[2177] Aufgebot. Auf den Antrag seines Vormunds werden der am 13. März 1812 geborene Johann Georg Höcker von Wallings, über dessen Leben und Aufenthaltsort seit langen Jahren nichts mehr bekannt geworden ist, und dessen Leibeserben aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. September 1899, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls Höcker für todt erklärt, und sein Nachlaß den sich legitimierenden nächsten Seitenverwandten aus⸗ gehändigt werden wird. 1ö1““ Hünfeld, den 1. April 1899. 8. Königliches Amtsgericht. 8 8

I21799 Aufgebot. 111““

Die unbekannten Erben der am 20. November 1896 verstorbenen, hier wohnhaft gewesenen Wittwe Wilhelmine Josephine Petri, geb. Lehmann, werden auf Antrag des Nachlaßpflegers Justiz⸗Raths Rosen⸗ baum, Berlin W., Französischestr. 52, aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Januar 1900, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, z. Zt. Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B. part, Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich legiti⸗ mierenden Erven zur freien Disposition verabfolgt werden wird, und der nach erfolgter Präklusion sich etwa erst meldende nähere oder gleich nahe Erbe alle Handlungen und Dispositionen jenes Erben anzu⸗ erkennen und zu übernehmen schuldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehobenen Nutzungen zu fordern berechtigt, sondern sich lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden sein wird, zu begnügen verbunden sein soll.

Berlin, den 30. März 1899.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82. [2216] Aufgebot.

Laut gemeinschaftlichem Testament der Wilhelm Hardt I. Eheleute auf dem Sandhof bei Büdingen vom 21. Oktober 1882 haben genannte Eheleute sich gegenseitig zu Erben ihres Vermögens eingesetzt. Die verstorbene Wilhelm Hardt I. Ehefrau, Elisa⸗ betha, geborene Lutz, hatte aus ihrer ersten Ehe mit Heinrich Albert von Büdingen ein einziges Kind, Wilhelm Albert, welcher nach erlangter Großjährig⸗ keit nach Amerika ausgewandert ist und laut orts⸗ gerichtlich beglaubigter Urkunde vom 20. März 1882 den Empfang seines elterlichen Vermögens quittiert und sich damit für vollständig beliefert erklärt hat. Auf Antrag des Wilhelm Hardt I. von dem Sand⸗ hofe werden nun der unbekannt wo abwesende Wil⸗ helm Albert bezw. dessen gesetzliche Rechtsnachfolger aufgefordert, so gewiß im Termine Donnerstag, 1. Juni 1899, Vormittags 8 Uhr, Erklärung darüber abzugeben, ob sie das Testament der Wilhelm Hardt I. Eheleute vom 21. Oktober 1882 anerkennen, widrigenfalls die Anerkennung des Testaments unterstellt und das Vermögen der verstorbenen Wilhelm Hardt I. Ehefrau dem Wil⸗ helm Hardt I. auf dem Sandhof zum Eigenthum überwiesen werden würde.

Bübingen, 30. März 1899.

Großherzogliches Amtsgericht. b b Rabenau.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 28. März 1899 sind unbeschadet des unten⸗ stehenden Vorbehalts die unbekannten Berechtigten der Theilpost von zusammen 63 Thlr. 11 Sgr. 2 Pf. von der im Grundbuche von Malachowo Blatt 29 (früher 15 A.) in Abtheilung III unter Nr. 4 ein⸗

getragenen Hypolhek, näͤmlich 475 Thlr. 23 Sgr.

(11875]

9 Pf. Darlehn nebst 5 % Zinsen und den Ein⸗ tragungskosten aus der Obligation vom 26. No⸗

vember 1859, für Kasper Vinzent Swietlik ein⸗ getragen infolge Verfügung vom 28. November 1859,

““ S

von welcher Hypothek die eingangs gedachte Theilpost

durch Erbtheilung auf die Geschwister Mieeznikiewicz,

nämlich: Franz, Balbina, Balbianna, Barbara ver⸗ ehelichte Rajewska, Florentine, Leo, Anton, Wladis⸗ laus, Florian und Helene, übergegangen ist, mit ihren Ansprüchen auf diese Theilpost ausgeschlossen worden. Das von den Lehrer Boleslaus und Helene, geb. Miecznikiewicz, Brasse'schen Eheleuten in Chruszezyn

angemeldete Recht wird vorbehalten. Schrimm, den 28. März 1899. Königliches Amtsgericht.

[1874] eee geeehne. Die über die bei dem Grundstück Böttcherstraße 12

.“

zu Stralsund Band XI Blatt 44 des Grund⸗ buchs von Stralsund Abtheilung III Nr. 10 für die Wittwe des Böttchers Pankow, Johanna, geb.

Rudolph, hier eingetragene Theilforderung von 3360 gebildete Hypothekenurkunde ist durch Ur⸗ theil vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. Stralsund, den 29. März 189b99. Königliches Amtsgericht.

[1767]

Durch Ausschlußurtheil von heute sind der ein⸗ getragene Gläubiger oder dessen unbekannte Rechts⸗ nachfolger mit ihren Rechten auf die im Grundbuche von Horbach Art. 12 Abtb. III Nr. 1 eingetragene Hypothekenpost von 634,29 (370 Fl.) für den Zeichförster Horst zu Hintersteinau, laut Hypothek vom 13. Februar 1826, für ausgeschlossen und ist die über diese Post gebildete Urkunde für kraftlos erklärt. 1“

Meerholz, den 28. März 1899.

Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Die über die in dem Grundbuch von Stralsund

3 Band VIII Blatt 32 Abtheilung III unter Nr. 4 für den Bäckeraltermann W. F. Klann eingetragene

Post von 282 Thlr. 24 Sgr. 4 Pf. gebildete Hypothekenurkunde ist durch Urtheil vom heutigen Tage für kraftlos erklärt. Stralsund, den 29. März 1899. Königliches Amtsgericht. 88

[18è76] Bekanntmachung.

Das über die bei dem Grundstück Filterstraße 6 im Grundbuch von Stralsund Band 12 Blatt 55 Abtheilung III unter Nr. 22 eingetragene auf den Namen des Glasers Carl Gratz lautende Post von 2 63 gebildete Hypothekendokument ist durch Urtheil vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.

Stralsund, den 29. März 1899.

Königliches Amtsgericht.

[2082] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Hedwig Riediger, geb. Medo, in Oppeln, vertreten durch den Rechtsanwalt Aronsohn zu Brom⸗ berg, klagt gegen ihren Ehemann, den Oberkellner Paul Riediger, zuletzt in Bromberg, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem auf bösliche Verlassung gegründeten Antrage: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, auch den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bromberg auf den 23. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bromberg, den 28. März 1899. Wröblewski, Kanzlei⸗Rath, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 2. Landgericht Hamburg.

[2081] Oeffentliche Zustellung. 1

Die Ehefrau Marie Johanna Wilhelmine Fischer, geb. Langhof, zu Altona, vertreten durch Rechts⸗ anwälte Dres. Kleinschmidt und Sthamer, klagt gegen ihren Ehemann, den Buchhalter Josef Fischer, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, den Beklagten zu verpflichten, die Klägerin binnen einer gerichtsseitig zu bestimmenden Frist in einer angemessenen Wohnung bei sich aufzunehmen, unter dem Rechtsnachtheil, daß anderenfalls die zwischen den. Parteien bestehende Ehe vom Bande geschieden wird, ihn auch zu verurtheilen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Rathhaus) auf den 5. Juli 1899, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, 6. April 1899.

H. Schröder, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

2084 Oeffentliche Zustellung.

8 Ehefrau des Tapezterers Julius Nemetscheck (Nemeck), Margarethe, geb. Opfermann, zu Wuͤlfel, vertreten durch Rechtsanwalt Heiliger II, klagt gegen ihren Ehemann, den Tapezierer Julius Nemetscheck (Nemeck), zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Par⸗ teien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 5 des Köͤniglichen Landgerichts zu Hannover auf den 1 . Juli

1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zestenung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der 1“ Föntelichen Landgerichts.

[2083] Oeffentliche Zustellungg.

Der Handarbeiter Friedrich Gebhardt in Sanger⸗ hausen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Witte in Nordhausen, klagt gegen seine Ehefrau, Martha, geb. Todte, früher zu Heisingen, dann in Franken⸗ hausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ bruchs und böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Nordhausen auf den 5. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Nordhausen, den 1. April 1899. Lehne,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, i. V.

[857] Rückkehrbefehl. In Sachen Scheuering, Johann, Lackierer hier, Wiesenstraße Nr. 26/II, gegen Scheuering, Frida, geb. Kohler, Ehefrau des Vorgenannten, unbekannten Aufenthaltes, wegen Erlassung eines Rückkehrbefehles, ergeht auf Antrag des Johann Scheuering, welcher glaubhaft gemacht hat, daß ihn seine Ehefrau Frida Scheuering im Jahre 1897 böslich verlassen habe, nach Amerika ausgewandert und seit jener Zeit un⸗ bekannten Aufenthaltes sei, an die Frau Frida Scheuering der richterliche Befehl, behufs Fortsetzung des ehelichen Lebens zu ihrem Ehemanne Johann Scheuering zurückzukehren, widrigenfalls der Letzt⸗ genannte berechtigt wäre, auf Trennung der Ehe⸗ wegen böslicher Verlassung zu dringen. Allg. Preuß. Landr. Th. II Tit. 1 §§ 677, 685, 686, Art. 89, 90 des Bay. Ausf. Ges. zur R. Z. P. O. Nürnberg, 23. März 1899. K. Amtsgericht. (L. S) (Unterschrift. ) [1869]

Oeffentliche Zustellung.

Die frühere Besitzerfrau Amande Müller, geb. Rapelius, zur Zeit bei dem Besitzer Hermann Rapelius zu Dakau bei Nikolaiken, vertreten durch den Rechtsanwalt Glogauer in Graudenz, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Besitzer Benjamin Müller, früher in Stangendorf, Kreis Marien⸗ werder, dann in Dragaß, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Ehescheidung wegen Ehebruchs, Miß⸗ handlungen, die das Leben und die Gesundheit der Klägerin gefährdeten, und wegen grober und wider⸗ rechtlicher Kränkungen mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Graudenz auf den 5. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Graudenz, den 1. April 1899. Koscinski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1871] Oeffentliche Zustellung.

In der Klagesache der Pflegschaft über Maria Bäuml, außereheliches Kind der Schuhmacherswittwe Ursula Schmid, geborenen Bäuml, hier, pertreten durch den Vormund Andreas Wildenauer, vorm. Gastwirth hier, Sedanstr. 30/I, Klagspartei, gegen den led. großi. Schneider Joseph Kiennlein, früher hier, nun unbekannten Aufenthaltes, wegen Vater⸗ schaft und Alimenten, ladet die Klagepartei den Be⸗ klagten Joseph Kiennlein zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor das K. Amtsgericht München I, Abtheilung B. für Zivilsachen, auf Freitag, den 2. Juni 1899, Vormittags 8 ½ Uhr, Sitzungs⸗ zimmer 19, Mariahilfplatz 17/1I in der Vorstadt Au. Die Klagspartei wird beantragen zu erkennen:

I. Der Beklagte ist schuldig, die Vaterschaft zu dem Kinde Maria Baͤuml der Ursula Schmid an⸗ zuerkennen, für dieses Kind von der Geburt, d. i. vom 12. Oktober 1898 bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre einen jährlichen, in monatlichen Raten vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von 72 zu be⸗ zahlen, dann die Hälfte der Kleidungskosten, des seinerzeitigen Schul⸗ und Lehrgeldes, der allenfallsi en Kur⸗ und Leichenkosten zu bestreiten, ugd die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

II. Das Urtheil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. 8

Vorstehender Auszug der Klage wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den aufenthaltsunbe⸗ kannten Beklagten Joseph Kiennlein hiemit bekannt gesnich, hen, den H. April. 1899

uchen, den 5. Apri . Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts München I, Abth. B. für Zivilsachen.

[2097] Oeffentliche Zustellung. 88 S Die Julius Abraham'schen Erben in Berlin, Martha und Hans Abraham, vertreten durch den Kaufmann Adolph Wolff in Berlin, Koppenplatz 5, klagen gegen den Unternehmer O. Ram (Raon) und R. TMdolboe⸗ früher zu Weißensee, jetzt unbe⸗

Beklagte der Rudolf Sternecker'schen Konkursmasse 250 Mark für Miethe schulden, welcher Betrag auf Ansuchen der Firma Nauck & Hartmann durch Be⸗ schluß des Königl. Amtsgerichts II zu Berlin vom 30. August resp. 18. September 1893 hinterlegt und nach Aufhebung dieser Beschlüsse und Einwilligung in die Auszahlung dieser 250 nebst aufgelaufenen Zinsen an die Sternecker'sche Konkursmasse durch ession und Erbschaft auf Kläger übergegangen sei, mit dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen, daß sie anerkennen, 250 Miethe an Rudolf Sternecker, jetzt dessen Rechtsnachfolger, den Inlius Abraham'’'schen Erben, zu schulden und darin zu willigen, daß der hinterlegte Betrag von 250 an die Kläger zu Händen des Herrn Adolph Wolff in Berlin, Koppenplatz 5, gezahlt wird. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht II zu Berlin, Hallesches Ufer 29 31, Zimmer Nr. 71, auf den 24. Juni 1899, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zweecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Berlin, den 4. April 1899.

Müller, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts II. Abth. 21.

[2094] Oeffentliche Zustellung. Die offene Handelsgesellschaft in Firma Arthur Klarner zu Leipzig, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Schiller daselbst, klagt gegen den Lithographen Hans Friedrich Carl Kollien, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Aufenthaltes, aus käuflicher Liefe⸗ rung von Waaren, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 181 nebst 6 % Zinsen von 175 seit dem 16. April 1898 und von 6 seit dem Tage der Klagzustellung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu; Leipzig, Peterssteinweg 8, I. Et., Zimmer 109, auf den 24. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. b Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Amtsgerichte Leipzig, am 4. April 1899: J. St.: Exped. Jost, verpfl. Prot.

Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Harder & Hölck in Altona, Prozeß⸗ bevollmächtigter Rechtsanwalt Niese in Kiel, klagt gegen 1) den Malermeister Otto Runge in Kiel, 2) den Malermeister Heinrich Arp, früher zu Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß beide Beklagte die auf der Klagerechnung ver⸗ zeichneten Farbewaaren zu den dabei notierten Zeiten und bedungenen Preisen gekauft und geliefert erhalten und dafür 1044,22 schuldig geworden seien, mit dem Antrage, die Beklagten solidarisch zur Zahlung von 1044,22 nebst 6 % Zinsen seit der Klage⸗ zustellung zu verurtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zu 2 Maler Heinrich Arp zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zioilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Kiel auf Sonnabend, den 1. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 25. März 1899.

Hin te, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[2096] Oeffentliche Zustellung.

Die Marie, geb. Simon, geschiedene Ehefrau von Andreas Kagyser, jetzige Ehefrau von Gustav Groß, und letzterer selbst, der ehelichen Ermächtigung wegen, beide zu Schirmeck wohnend, klagt gegen den Andreas Kayser, zuletzt Bierbrauer in Schirmeck, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, aus zur Entlastung des ꝛc. Kayser am 13. Mai 1890 be⸗ zahlter Versicherungsprämie, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung des Beklagten zur Zah⸗ lung von ein und achtzig Mark 80 nebst 5 % Zinsen seit dem Zustellungstage der Klage an die Klägerin, sowie vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Schirmeck auf Mittwoch, den 14. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schulz, 8 Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[2093] Oeffentliche Zustellung. . Die Kaufleute 1) F. Spornitz, 2) Wilh. Roth⸗ mann, beide zu Frankfurt a. O., Theaterstraße 1, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Klaerich zu Frankfurt a. O., Ficcgen egen den Kaufmann Franz Milchner, früher zu Frankfurt a. O., jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Ubmbee. daß Kläger zu 1 dem Beklagten auf dessen Bestellung die in der Rechnung vom 17. Januar 1899 ver⸗ zeichneten Waaren und Arbeiten geliefert, Beklagter dieselben widerspruchslos in Empfan öe und darüber in seinem Nutzen verfügt, 8 aber nicht geleistet hat, Kläger zu 2 dem Be⸗ anf sein Ersuchen Anfang Oktober v. Js. 30 daar verteen hat, die zur Rückzahlung fällig sind, mit dem

ntrage,

1) den Beklagten zu verurtheilen: 8

a’ dem Kläger zu 1: 22 nebst 6 % Zinzen fett 7. Juli 1898 zu zablen, 8 8

b. dem Kläger zu 2: 30 nebst 5 % Jinzen seit

kannten Aufenthalts, unter der Pehpeg daß

Klagezustellung zu zahlen,