1899 / 101 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 29 Apr 1899 18:00:01 GMT) scan diff

das Königliche Schöffengericht zu Kattowitz, Zimmer

8 den 15. Juli 1899, Vormittags 11 Uhr,

saal des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes statt. Auslage

Geschäft in Mais nahm entsprechend der Festigkeit des Weizens einen

festen Verlauf.

(Schluß⸗Kurse.) Geld für Regierungsbonds: Prozentsatz 4, do. für andere Sicherheiten 5 ½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,85 ½4 Cable Transfers 4,87 ¾, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,19 ⅛, do.

auf Berlin (60 Tage) 94 ¾, Atchison Topeka

Aktier 20 ¾ do. do. Preferred 61 ¼, Canadian

Pt. Zentral Pacific Aktien 51 ¼, Chicage t.

Illinois Zentral Aktien 117, Lake

Anleihescheine) 69, Union Bars 63 ¼. Tendenz für Geld: Fest.

Waarenbericht. 1 pr. Mai 5,80, do. do. 511⁄6, Petroleum Stand. white in Philadelphia 6,90, do.

6,95, do. do.

.Juli 39 ⅜, do. pr. Septbr. —. Weizen vr. Mai 77 do. pr Juli 77, do. pr. Oktober —. Getreidefracht nach Liverpool

Rio Nr. 7 6 ⅛, do. Rio Nr. 7 pr. Mai 5,00, do. do. pr. Juli

Paul Aktien 128 ½,-Denver u. Rio Grande Preferrer 79 ¼, Shore Shares 200, Louis⸗ ille u. Nashville Aktien 68 ½. New York Zentralbahn 139 ½8, Northern Pacific Preferred (neue Emiss.) 79, Northern Pacific 3 % Bonds⸗ 68 ½, Common Sbares 53 ½, Norfolk and Western Preferred (Interims⸗ Pacific Aktien (neue Emission) 46 ¼, 4 % Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 130, Silber Commeretal

Baumwolle⸗Preis in New York 6 ⁄186, do. pr. Juli 5,92, do. in

Refined (in 7,70, do. Credit Balances at Oil City 113, Schmalz Western steam 5,42 ½, do. Rohe & Brothers 5,60, Mais pr. Mai 39 ⅛⅜, do. Rother Winterweizen loko 80 ½ do. pr. Septbr. 76,

Kupfer 19,25 19,50.

u. Santa Fo Pacific Aktien

Milwaukee und gation Company

gegen 198 035 Doll. 24 992 Doll. mehr.

mithin 37 409 Doll. weniger.

in New YVork

Cases)

Chicago, 28. April.

2. Kaffee fan verloren.

5,15. Mebkl, Spring⸗Wheat clears 2,75, Zucker 4 %⁄8, Zinn 25,75

Baumwollen⸗Wochenbericht. häfen 70 000 Ballen. Ausfuhr nach Großbritannien 30 000 Ballen, Ausfuhr nach d. Kontinent 36 000 Ballen. Vorrath 787 000 Ballen.

Die Netto⸗Einnahmen der Oregon im Monat März 1899 betrugen 223 027 Doll. im gleichen Monat des Vorjahres, also

Die Brutto⸗Einnahmen der Oregon Railroad & Navi⸗ gation Company in der 3. Aprilwoche 1899 betrugen 119 091 Doll. gegen 156 500 Doll. in der gleichen Zeit des Vorjahres,

Die Brutto⸗Einnahmen der Northern Pacific Railway Company betrugen in der dritten Aprilwoche 1899 443 458 Doll., gegen 441 156 Doll. in dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, mithin Mehreinnahme 2302 Doll.

(W. T. B.) Das Geschäft in Weizen war anfangs abgeschwächt auf Zunahme Argentinien, schwächere Kabelmeldungen und Realisierungen, nahm dann einen fortgesetzt festeren Verlauf auf Berichte von Ernteschäden durch Dürre und kaltes Wetter im Nordwesten. Der Preis für Mais zog anfangs an, da eine Abnahme der Ankünfte erwartet wurde, später ging infolge geringer Kauflust die Steigerung theilweise

Zufuhren in allen Unions⸗

London 7 /32. Railroad & Navi⸗

Bremen, fortgesetzt.

der Verschiffungen aus

Weizen pr. Mai 71 8, Schmalz pr. April 5,15, do. pr. 5,00, Pork pr. April 8 92 ½.

Rio de Janeiro, 28. April.

o. pr. Juli 72 ⁄¼. Mais pr. Mai 33 ⅞. Mai 5,15. Speck short clear

(W. T. B.) Wechsel auf

Buenos Aires, 28. April. (W. T. B.) Goldagio 130,60.

Verkehrs⸗Anstalten.

28. April. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Dampfer „Mainz“, n. Beasilien best, 27. April St. Vincent passiert. „Friedrich der Große“ 27. April v. New York n. Bremen abgeg. „Saale“ 27. April v. New York in Neapel angek. u. Reise n. Genua „Prinz⸗Regent 27. April v. Port Said nach Neapel abgegangen. Ham burg, Dampfer „Cheruskia“ Mittwoch in St. Thomas, „Flandria“ in Havre, „Polaria“ gestern in Veracruz, „Valencia“ in Grimby, „Phönicia“ heute, v. Rew York kommend, „Croatia“, v. St. Thomas kommend, „Bosnia“, von Baltimore kommend, in Hamburg eingetroffen. London, 28. April. Castle“ Donnerstag auf Ausreise Canarische Inseln passiert. „Roslin Castle“ gestern auf Heimreise v. Kapstadt abgeg. heute auf Ausreise in Durban (Natal) angek. heute auf Ausreise von London abgegangen.

Luiipold“, v. Australien kommend,

28. April. (W. T. B.)) Hamburg⸗Amerika⸗Linie.

(W. T. B.) Castle⸗Linie. „Braemar

„Tantallon Castle“ „Carisbrook Castle“

1. Untersuchungs⸗Sachen. 3 2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.

8. Niederlassun 9. Bank⸗Ausw 8 10. Verschiedene 2

ꝛc. von Rechtsanwälten.

ekanntmachungen.

[7104] Ladung.

Der Obsthändler Johann Masnitza, früher in Königshütte, Bergfreiheit 25, wohnhaft, dessen Auf⸗ enthalt unbekannt ist, und welchem zur Last gelegt wird, im Kreise Kattowitz mit Backobst ohne Wander⸗ gewerbeschein hausiert zu haben, Uebertretung gegen §§ 1, 9, 18 Gesetz v. 3. Juli 1876, wird auf An⸗ ordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselbst auf den 3. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor

Nr. 25, zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhand⸗ werden. Kattowitz, den 11. April 1899. Beier, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abth. 5.

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der Fabrikant Dobbertin'schen Wiesen Nr. 308 und Nr. 313 mit dem darauf befindlichen Faßfabrik⸗ Gebäude mit Zubehör Termine

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu⸗ lierung der Verkaufsbedingungen am Mittwoch, den 12. Juli 1899, Vormittags 11 Uhr,

2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 2. August 1899, Vormittags 11 Uhr,

3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grundstück und an die zur Immobiliarmasse desselben gehörenden Gegenstände am Mittwoch, den 12. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr, im Schöffengerichts⸗

der Verkaufsbedingungen vom 28. Juni 1899 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Seguester bestellten Herrn Kassier Chr. Herbst in Bützow, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör ge⸗ statten wird.

Bützow, den 24. April 1899.

Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches Ametsggericht. 8

Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung des Forstausseher Tarnow'schen Hauses Nr. 544 mit Zubehör Termine

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regulie⸗ rung der Verkaufsbedingungen am Sonnabend,

2) zum Ueberbot am Sonnabend, den 5. August 1899, Vormittags 11 Uhr,

3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grundstück und an die zur Immobiliarmasse des⸗ selben gehörenden Gegenstände am Sonnabend, den 15. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr, im Schöffengerichtssaale des hiesigen Amtsgerichts⸗ gebäudes statt. Auslage der Verkaufebedingungen vom 1. Juli 1899 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Segquester bestellten Herrn Rechts⸗ anwalt Vorbeck in Bützow, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmelrung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.

Bützow, den 24. April 1899.

Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches 4

[8324] 1168“ Zur Zwangsversteigerung der dem Schiffbauer W. Klaue hierselbst gehörigen Grundstücke, nämlich:

a. des Wohnhauses Nr. 230 e. c. p.,

b. des Gartens Nr. 323 und

c. der Hälfte der Wiese Nr. 140, ist der erste Verkaufstermin auf Sonnabend, den 15. Juli 1899, Vormittags 11 Uhr, und der Ueberbotstermin auf Sonnabend, den 5. August 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumkmk.

Fürstenberg, den 22. April 1899. 8 8

Großherzogl. Mecklenb. Amtsgerich99t. Giehrke. 8 [8321]

In dem Zwangsversteigerungsverfahren, betreffend das dem Arbeitemann Heinrich Kruse gehörige Wohngrundstück Nr. 407 an der Landreiterstraße hierselbst, ist der durch das Verkaufsproklam vom 23. Januar 1899 im Schöffengerichtssaal des hiesigen

termin durch Gerichtsbeschluß verlegt auf Mittwoch, den 17. Mai 1899, Vormittags 11 Uhr. Schwerin i. M., den 26. April 1899. E. Tiede, Amtsgerichts⸗Aktuar. ———Ó; 11“

[8325]

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des bisher der Ehefrau des Arbeiters Webs, Wilhelmine, eb. Schult, zu Hamburg gehörigen Hauses c. p. Nr. 2032 d. n. Ch. zu Ludwigslust hat das Groß⸗ herzogliche Amtsgericht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungs⸗ plan, sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Montag, den 8. Mai 1899, Vormittags 11 ½ Uhr, bestimmt. Der Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters werden vom 1. Mai an zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichts⸗ schreiberei niedergelegt sein. 1“

Ludwigslust, den 19. April 1899.

Der Gerichtsschreiber.

[8299] Aufgebot.

Die Erben des verstorbenen Handelsmannes August Feths, nämlich:

1) die Wittwe desselben, Friederike Feths, geb. Wille, in Hohennauen und

2) die Kinder desselben:

a. der Schmied Paul Feths,

b. Reinhold Feths,

c. Rosa Feths und

d. Thecla Feths, 5 8 die unter c. und d. genannten Antragsteller vertreten durch ihren Vormund, den Kaufmann Heinrich Felchow in Hohennauen,

sämmtliche Antragsteller vertreten durch die Lebens⸗ und Pensions⸗Versicherungs⸗Gesellschaft „Janus“ in Hamdburg, diese vertreten durch die hiesigen Rechts⸗ anwälte Dres. jur. A. Wolffson, O. Dehn und M. Schramm, haben das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des von der Lebens⸗ und Pensions⸗ Versicherungs⸗Gesellschaft „Janus“ in Hamburg am 12. Mai 1881 auf das Leben des August Friedrich Wilbhelm Feths in Hohennauen geschlossenen Police Nr. 51 176 über 2000 Reichswährung, zahlbar beim Tode des Versicherten an dessen Ehefrau und Kinder.

Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des unter⸗ zeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt⸗ woch, den 3. Januar 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, im Justiz⸗ gebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 1

Hamburg, den 21. April 1899.

18 Das Amtsgericht Sneg. I Abtheilung für Aufgebotssachen. ge8 Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. eröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[8294] Aufgebot. Auf die Anträge des Königlichen Herrn Regierungs⸗ Prästdenten zu Breslau vom 11. April 1899 I. V. 2889 und vom 13. April 1899 I. V. 3133 werden, nachbem die als außergerichtliche Auktionatoren angestellten Julius Kretschmer in Walderburg und G. Hausfelder zu Breslau diese Gewerbe abgemeldet und um Rückzahlung der in ihrer Eigenschaft als Auktionatoren bei der hiesigen Regierungs⸗Hauptkasse niedergelegten Kaution von 800 bezw. 1500 ersucht haben, alle diejenigen, welche Ansprüche an die vorgedachten Kautionen zu haben glauben, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte bei dem unterzeichneten Gericht spätestens in dem auf den 30. Juni 1899, Vormittags 10 ¼ Uhr, an der Gerichtsstelle hierselbst, am Schweidnitzer Stadtgraben Nr. 4, Zimmer 89 des zweiten Stockwerks, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen an die Kaution ausgeschlossen werden und die Kaution den Antragstellern zurückgegeben werden wird. Breslau, den 24 April 1899. Königliches Amtsgericht.

[8297) Aufgebot. 1“ Die Wittwe Louise Kues, geb. Groffmann, zu Boffzen hat das Aufgebot des auf ihren Namen

1u1“

llautenden, angeblich verloren gegangenen Sparkassen⸗

buchs Nr. 17 459 der städtischen Sparkasse zu Höxter über eine Einlage von 550 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. November 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Buchs erfolgen wird. Höxter, den 21. April 1899.

Amtsgerichtsgebäudes auf heute angesetzte Ueberbots⸗

Kooöhnigliches Amtsgerich

[8326] Aufgebot.

Der Schuhmachermeister August Hofmann zu Koblenz, Schanzenpforte Nr. 4 wohnend, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender sowie als Bevoll⸗ mächtigter des Vorstandes der im Jahre 1868 auf⸗ gelösten Schuhmacher⸗Innung, welche als Schuh⸗ macher⸗Sterbekasse II zu Koblenz fortbesteht, hat das Aufgebot bezüglich eines für die obenerwähnte Schuh⸗ macher⸗Innung auf den Namen deren früheren, jedoch inzwischen verstorbenen Vorsitzenden Franz Hollbach bei der hiesigen städtischen Sparkasse unter Konto Nr. 2235 eingetragenen Sparkassenbuches über 820 91 beantragt, weil diese Urkunde abhanden resp. verloren gegangen ist. Es ergeht daher an den un⸗ bekannten Inhaber dieser Urkunde die Aufforderung, spätestens in dem auf den 16. August 1899, Vormittags 11 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte,

immer Nr. 74, anberaumten Aufgebotstermine seine

echte anzumelden und diese Urkunde vorzulegen, widrigenfalls letztere für kraftlos erklärt wird.

Koblenz, 11. April 1899. 8

Königliches Amtsgericht. 3Z. [8295] Aufgebot.

Nr. 18 266. Der Zimmermann Michael Becken⸗ bach von Heiligkreuzsteinach, jetzt in Waldhof, hat das Aufgebot des ihm gehörigen Svparkassenbuchs der städtischen Sparkasse in Mannheim Nr. 23 993 über ein Einlageguthaben von 6726 40 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 24. No⸗ vember 1899, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. .“

Mannheim, 21. April 1899. S 6 Großh. Amtsgericht. Z.

8 (gez.) Grosselfinger.

1.“ Veröffentlicht: Mannheim, 26. April 1899. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Stalf.

[8327] Aufgebot. Die Elisabetha Delp in Mannheim, F. 7 Nr. 18, hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 61 567 der städtischen Sparkasse in Mannheim über ein Einlageguthaben von 881 67 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 24. No⸗ vember 1899, Vormitt. 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. Mannheim, 26. April 1899. 2 Gr. Amtsgericht, II. (gez.) Grosselfinger. Veröffentlicht: Mannheim, 27. April 1899. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts:

[7737] Bekanntmachung.

Auf Antrag der verehelichten Anastasia Panchysch, verwittwet gewesene Tobor, in Roßberg wird der Inhaber des angeblich verlecen gegangenen Spar⸗ buchs Nr. 3593 der hiesigen Kreissparkasse, lautend für die minderjährige Hedwig Tobor in Bobrownik auf 325,06 ℳ, aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termine am 12. Januar 1900, Zimmer 28, Vormittags 10 Uhr, seine Rechte anzumelden und das Sparbuch vorzulegen, widrigenfalls dieses für kraftlos erklärt werden wird. 8

Tarnowitz, den 16. April 1899.

Königliches Amtsgericht.

[87778] Aufgebot.

Die Sparbücher der Kreis⸗Sparkasse zu Pleß Nr. 13 791 über 20,39 ℳ, ausgefertigt für Marianna Bleichorz in Staude, und Nr. 18 388 über 475,39 ℳ, ausgefertigt für Marie Klaja in Kobier, später Pfarrwirthin in Ober⸗Goczalkowitz, sind an⸗ geblich verloren gegangen und sollen auf Antrag der Marianna Bleichorz und der Gerichtskasse in Gleiwitz zum Zweck der Neuausfertigung aufgeboten werden. Die Inhaber der Sparbücher werden auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 26. Oktober 1899, Vorm. 10 Uhr, ihre Rechte anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigen falls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Plefz, 22. März 1899. Könißliches Amtsgericht.

[48499vö0 Aufgebot.

Der Privatmann Friedrich Specht in Dessau, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Groepler in Dessau, hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 46 630 der Kreissparkasse zu Dessau über 764,24 ℳ, auf den Namen „Hugo Fischer in Dessau“ lautend,

*

818.

beantragt. Der Inhaber dieses Buches wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 9. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte, Zimmer Nr. 4, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung dieses Buches erfolgen wird. Dessau, 8 25. Slb⸗ 1898. ic erzogliches Amtsgericht. (gez.) Gast. 1“ Ausgefertigt: Dessau, den 25. Oktober 1898. ““ (L. S.) Jauerka, Sekretär, Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.

[7013] Aufgebot. verwittwet gewesenen Alexander, geb. Kapust, aus Goldap wird der Jahaber des angeblich verloren gegangenen Solawechsels d. d Goldap, den 13 Ok⸗ tober 1887 über 600 ℳ, fällig am 23. April 1888, ausgestellt von dem Wirth. Franz Kapust an die Ordre der Frau Charlotte Alexander, geb. Kapust, hierdurch aufgefordert, seine Rechte auf diesen Wechsel spätestens im Aufgebotstermin am 1. Dezember 1899, Vormittags 10 Uhr, bei dem unter⸗ zeichneten Gericht (Zimmer Nr. 7), anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung desselben erfolgen wird. Goldap, den 14. April 1899. Königliches Amtsgericht. e [793335 Aufgebot. Auf Antrag des Kaufmanns Max Offenbacher Fürth i. B. wird der Inhaber des angeblich ver⸗ loren gegangenen Wechsels de dato Hannover, den 20. Oktober 1898 über 117,80 ℳ, zahlbar am 15. Januar 1899, ausgestellt von F. W. Möhring an eigene Ordre, acceptiert von C. Megow, Uhr⸗ macher in Greifenhagen, zunächst vom Aussteller in blanco, alsdann von der Bayr. Celluloidwaaren⸗ fabrik A. S. vorm. Alb. Wacker d. d. Nürnberg, den 11. Dezember 1898 an Antragsteller indossiert und von diesem unterm 15. Dezember 1898 mit einem Indossement an Gebr. Hirsch versehen, aufgefordert, seine Rechte auf diesen Wechsel spätestens im Auf⸗ gebotstermine den 21. September 1899, Vor⸗ mittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos erklärt werden wird. Greifenhagen, den 20. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

[8292] Aufgebot.

Die Hypothekenurkunde über 300 Thlr. Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 5. Oktober 1868 zufolge Verfügung vom 9. Oktober 1868 für den Partikulier Emil Legien in Pokirben per St. Lohrentz in Abth. III Nr. 9 des dem Grafen Bülow von Dennewitz gehörigen Grundstücks Radnicken Nr. 1 unter demnächst gelöschter Mithaft von Rad⸗ nicken Nr. 2, gebildet aus dem Hypothekenbrief vom 9. bezw 12. Oktober 1868 und der Schuldurkunde vom 5. Oktober 1868, ist durch Zufall verloren ge⸗ gangen und soll auf den Antrag des Grundstücks⸗ eigenthümers behufs Löschung der Post für kraftlos erklärt werden. Es wird deshalb der Inhaber der Hvpothekenurkunde aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine den 29. September 1899, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer 62) seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Abth. 1.

Königsberg, den 19. April 1899. 8 . A ““

Königl. Amtsgericht. See. 1141“*“

[7692] Aufgebot. vie eee.

1) Auf dem Grundstück Blatt 24 Mallnie stehen in Abtheilung III unter Nr. 2 brieflos eingetragen: 300 Kaufgelderrückstand, mit fünf Prozent vom 1. April 1877 verzinslich, für Freiherrn Adolf Wil⸗ helm von Thielmann auf Jacobsdorff. Die Post ist auf den Inspektor Theodor Hippert und von diesem angeblich auf Fräulein Adolfine Helene Agnes von Schauroth zu Newark übergegangen. Die Post ist angeblich bezablt, Fräulein von Schauroth kann jedoch ihr Se eeie. . nicht nachweisen. Die Eigenthümer, Häaͤusler Peter und Johanna (Anna), eb. Bekiersch, Makiola'schen Eheleute zu Mallnie, Hader das Aufgebot dieser Post behufs deren Löschung beantragt.

2) Auf dem Grundstück Blatt 15 Garten⸗Krappitz stehen in Abtheilung III unter Nr. 1 275 Thlr. Kaufgelderrest nebst fünf Prozent Zinsen für die un⸗ verehelichte Franziska Schubert eingetragen. Die Post ist angeblich bezahlt, die Franziska Schubert ist im Jahre 1892 verstorben, die Rechtsnachfolger der⸗ selben sind nicht zu ermitteln. Die Eigenthümer, Geschwister Klara, Heinrich, Fanny, Conrad und

Auf Antrag der Arbeiterfrau Charlotte Schulz,

dem Gerichte Nachricht von sich zu geben Fall des Ausbleibens des Verschollenen wird gemäß

1 behandelt werden. Verbleib des Vermißten Nachricht zu geben im

EATöö

Gertrud Kluczny zu Krappitz, haben das Aufgebot dieser Post behufs deren Löschung beantragt.

3) Auf dem Grundstück Blatt 27 Oberwitz stehen in Abtbeilung III unter Nr. 2 139 Thlr. 9 Sgr. 98/u1¶ Pfg. für die minderjährigen Geschwister Paul, Thomas, Mathes, Josef, Josefa, Hedwiga, Katharina Schaeider eingetragen; ferner stehen in Abtheilung III unter Nr. 5 20 Thlr. fär Mathes Schneider und für Mathes, Hedwiga, Katharina und Thomas der Ansrruch auf Gewährung je einer Kub. je einer zweijährigen Kalbe und zur Hochzeitsausrich⸗ tung der Anspruch auf Gewährung je eines Scheffels Korn, je acht Metzen Weizen, zehn Quart Brannt⸗ wein und je ½¼ Bier eingetragen. Diese Posten hhn angeblich getilat, die eingetragenen Berechtigten sind sämmtlich verstorben, die Rechtsnachfolger derselben sind nicht zu ermitteln. Der Eigenthümer, Stellen⸗ besitzer Josef Schneider zu Oberwitz, hat das Auf⸗ gebot der Posten behufs deren Löschung beantragt.

4) Auf dem Grundstück Blatt 173 Polanek⸗ Krappitz stehen für Fräulein Marie Hilsbach zu Gogolmn eingetragen: 1400 Thlr. Darlehn nebst sechs Prozent Zinsen, übertragen von Blatt 65 Polanek⸗Krappitz. Die Post ist durch notarielle Zession vom 31. Januar 1861 auf den praktischen Arzt Dr. Samuel Rosenbach übergegangen und an den angeblichen Rechtsnachfolger desselben bezahlt. Die Rechtsnachfolger des Dr. Samuel Rosenbach können jedoch ihr Verfügungsrecht über die Post nicht nachweisen. Die Eigenthümer, Buhnenwächter Josef und Marie Friedla'sche Eheleute zu Krappitz, daben das Aufgebot der Post behufs deren Löschung beantragt.

Die eingetragenen Gläubiger oder deren Rechts⸗ nachfolger bezw. die der Person und dem Aufenthalt nach unbekannten Berechtigten werden hiermit auf⸗ gefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die Posten spätestens im Aufgebotstermine vor dem unter⸗ zeichneten Gericht vom 12. Oktober 1899, Vormittags 9 Uhr, anzumelden, widrigenfalls die Ausbleibenden mit ihren Ansprüchen auf die auf⸗ gebotenen Posten ausgeschlossen und die Posten im Grundbuche gelöscht werden.

Krappitz, den 17. April 1899.

Königliches Amtsgericht.

[7699) Aufgebot.

Auf Antrag der eingetragenen Eigenthümerin der im Grundbuch von Pabstorf Bd. I Bl. 82 ver⸗ zeichneten Planstücke, der Ehefrau des Dr. med. Klavehn, Marie, geb. Kahmann, verw. Siedentopf, in Pabstorf, welche glaubhaft gemacht hat, daß das auf den genannten Planstücken aus der Obligation vom 27. Dezember 1830 für den Dr. med. Johann August Gotthilf Pardy, richtiger Pauly, zu Wolfen⸗ büttel am 3. Fevruar 1831 eingetragene Hypothek⸗ kapital zum Betrage von 1500 Thlr. Gold rebst 4 % Zinsen bereits vor dem 1. Oktober 1878 zurück⸗ gezahlt und der Inhaber der betreffenden Schuld⸗ und Pfandurkunde unbekannt ist, werden die un⸗ bekannten Inhaber der Urkunde und alle, welche auf die Hypothek Anspruch machen, aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 22. Dezember 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin die Urkunde vorzulegen und etwaige Rechte geltend zu machen, widrigenfalls die Urkunde der Antragstellerin gegenüber für kraftlos erklärt und die Hypothek gelöscht werden wird.

Schöppenstedt, den 18. April 1899.

Herzogliches Amtsgericht. Böwing.

1816G Aufgebot.

Der am 12. Dezember 1843 dahjen geborene Schmiedssohn Martin Schäffler, zuletzt Wachs⸗ ziehergehilfe dahier, ist seit dem Jahre 1871 u. 1872 von hier abwesend und ist seit dem Jahre 1885 keine Nachricht über dessen Leben vorhanden. Der Kurator desselben, Ignaz Wildegger, Schuhmachermeister dahier, hat daher unterm Heutigen Antrag auf Todeserklärung gestellt. In Anwendung der Art. 103, 106, 107 Abs. 2, 109 mit 112 d. Bayer. A.⸗G. z. Z.⸗P.⸗O. u. K.⸗O. und der §§ 824, 825, 827 u. 187 d. Z.⸗P.⸗O., sowie Art. 161 d. E.⸗G. z. B.⸗G.⸗B. wird deshalb Aufgebotstermin auf Dienstag, den 6. März 1900, Vormittags 9 Uhr, im dies⸗ gerichtlichen Sitzungssaale anberaumt und ergeht die Aufforderung: 1

1) an den Verschollenen in diesem Termine ent⸗ 1e. persönlich oder schriftlich sich diesseits anzu⸗ melden,

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Auf⸗ gebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hier⸗ über anher zu machen.

Schwabmünchen, am 22. April 1899.

4 8 Kgl. , tzrich 1

gez.) Sertorius, K. Amtsrichter. Für die Ausfertigung: Schwabmünchen, am 24. April 1899. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L S.) Schaezler, Kgl. Sekretär.

8296] Aufgebot.

Der am 27. Februar 1829 zu Woltwiesche ge⸗ borene August Konrad Heinrich Meyer, Sohn des verstorbenen Gemeindebäckers und Brinkbesitzers Johann Konrad Meyer und dessen Ehefrau Marie Dorothee, geb. Kaiser, in Woltwiesche, welcher vor angen Jahren nach Amerika ausgewandert ist und eitdem nichts von sich bat hören lassen, wird, da ein Aufenthalt bisher nicht hat ermittelt werden können, er also verschollen ist, auf Antrag des

Kurators über das Vermögen desselben bierdurch öffentlich aufgefordert, in dem auf den 7. Februar

1900, Morgens 10 Uhr, vor dem unter⸗

zeichneten Gerichte anberaumten Termine entweder sich zu stellen oder bis zu dem gedachten Fürmün⸗ ür den

8 des Ausführungs⸗Gesetzes zu den deutschen Prozeßordnungen vom 1. April 1879 die Todes⸗ rklärung erfolgen und sein Vermögen als Erbschaft Alle diejenigen, welche über den

stande sind, werden aufgefordert, dieselbe baldigst dem Gerichte mitzutheilen. Salder, den 20. April 1899. 1“ Herzogliches Amtsgericht. 1“ Wegener.

Aufgebot. 2* rau Fleischermeister Elise W“

Auf den Antrag der Rieke, geborenen Holem inn

Term

Ehemann, der Fleischermeister Adolf. Christian Christoph Rieke, welcher etwa im Februar 1888 nach Amerika gegangen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 17. Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung

erfolgen wird. . Marggrabowa, den 25. April 1999. Königliches Amtsgericht.

[8611] Bekanntmachung. G Auf Antrag des Häuslers Michael Niewiejski zu Szklarka przygodzka wird dessen Halbbruder Andreas Kempa, geboren am 31. Oktober 1849 zu Antoniew, welcher vor etwa 24 Jahren aus Seklarka pr ygodzka ausgewandert und seitdem verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 17. März 1900, 12 Uhr, zu melden, andernfalls er für todt erklärt werden wird. 1““ Ostrowo, den 27. April 1899. 1 Koönigliches Amtsgericht.

[86100 Bekanntmachung. Auf Antrag der Frau Bäcenmeister Anna Schmidt, geb. Sachse, zu Freyburg a. U. wird deren Bruder, der am 23. Mai 1853 bier geborene Kaufmann Gustav Ernst Sachse, welcher seit dem 19. Februar 1880 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am 7. Februar 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird. Freyburg (Unstrut), den 13. April 1899. Königliches Amtsgericht.

8293] Aufgebot zwecks Todeserklärung.

Die Ehefrau des Buchhalters Leopold Küntzel, geb. Bethe, zu Salzuflen hat die Todeserklärung folgender verschollener Personen beantragt:

1) der Wittwe Caroline Emilie Bethe, geb. Elendt;

2) deren Tochter, der Hermine Elise Friederike Ida Bethe, geboren am 9. Oktober 1867;

3) des Heinrich Ernst Wilhelm Bethe, ge⸗ boren am 30. September 1853;

4) des Carl Ludwig Ludolph Bethe, geboren am 19. Juli 1855;

zu 1: Ehefrau, zu 2 bis 4: Kinder des weiland Polizeidieners Carl Bethe in Göttingen Die ge⸗ nannten Personen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 4. Juli 1900, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt und ihr Vermögen den nächsten bekannten Erben oder Nachfolgern über⸗ wiesen werden soll. Alle Personen, welche über das Fortleben der Verschollenen Kunde geben köͤnnen, werden zu deren Mittheilung aufgefordert. Für den Fall der demnächstigen Todeserklärung werden etwaige Erb⸗ und Nachfolgeberechtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Verwarnung aufgefordert, daß bei der Ueberweisung des Vermögens der Verschollenen auf sie keine Rücksicht genommen werden soll.

Königliches Amtsgericht. 3.

1

[8298] Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver⸗ storbenen Pelbstmennee⸗ Friedrich Joseph Carl (auch Frederie Joseph Charles) Schitrum (Schiedrum) und seiner gleichfalls verstorbenen Ehefrau Pauline Sophie (auch Sophie Pauline), geb. Fischer, verw. Kessler, nämlich des hiesigen Notars Dris. jur. Georg Adolph Remé, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres jur Hans Ratjen und Erwin Hauers, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des in Simmern geborenen und hierselbst am 18. Februar 1899 verstorbenen Privatmannes Friedrich Joseph Carl (auch Frederic Joleph Charles) Schitrum (Schiedrum) und seiner in Berlin geborenen und hierselbst am 17. März 1896 verstorbenen Ehefrau Pauline Sophie (auch Sophie Pauline), geb. Fischer, verw. Kessler, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche irgend welcher Art zu haben ver⸗ meinen, und

alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von den genannten Erblassern am 3. August 1891 hierfelbst gemeinschaftlich errichteten, mit zwei von dem genannten Erblasser resp. am 22. Mai 1896 und 9. April 1898 hierselbst allein errichteten und am 2. März 1899 hierselbst publizierten Zusätzen versehenen und am 16. April 1896 hierseldst publizierten Testaments, insbe⸗ sondere der durch Beschluß der hiesigen Vormund⸗ schaftsbehörde vom 8. März 1899 erfolgten Be⸗ stätigung des Antragstellers als Testamentsvoll⸗ strecker und den demselben im vorbezeichneten Testament ertheilten Befugnissen, namentlich der Befugniß, auf der Erblasser oder deren Testaments Namen geschrieben stehende Grundstücke, Hypothek⸗ pöste oder Werthpapiere mittels seines alleinigen Konsenses und auf einfache Vorzeigung des Testamentes zu veräußern, um⸗ und einschreiben, respektive tilgen zu lassen, sowie Klauseln an⸗ zulegen und zu tilgen, widersprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche An⸗ und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mitt⸗ woch, den 14. Juni 1899, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Be⸗ stellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten

bei Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 18. April 1899. Das Amtsgericht Hamburg.

Abtheilung für vfehet, en. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. BVeröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[8300] Aufgebot.

Nachdem die gerichtliche Todeserklärung des am 6. November 1812 in Eisenach geborenen Schiffs⸗ bäckers Heinrich Heß, welcher seit länger als zehn Jahren von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben hbat, von Frau Karoline Netz, geb. Heß, in Rubitz, Tochter einer Schwester des Ver⸗ schollenen, beantragt worden ist, wird der Abwesende hierdurch aufgefordert, in dem auf Montag, den 19. Juni 1899, Vorm. 10 Uhr, vor dem Großh. S. 199, ericht II. in Eisenach angesetzten

. e

Bevollmächtigten oder auf unzweifelhafte Weise schriftlich sich zu melden, um über sein Vermögen selbst verfügen zu können, widrigenfalls er durch in demselben Termine zu verkündendes Ausschlußurtheil für todt erklärt und sein Nachlaß nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urtheils ohne Sicherheitsleistung an seine Erben oder die sonst dazu befugten Personen ausgeantwortet werden wird. Gleichzeitig werden alle diejenigen geladen, welche ein Erbrecht auf das Vermögen des Verschollenen zu haben vermeinen, in dem Anmeldungstermine sich gehörig auszuweisen und ihre Erbansprüche auf den Nachlaß anzugeben, widrigenfalls ohne Rücksicht auf die Ausgebliebenen der Nachlaß in Gemätheit des rechtskräftig ge⸗ wordenen Ausschlußurtheils denen ausgeantwortet werden wird, welche ein Erbrecht oder sonst rechtlich Anspruch angemeldet und bescheinigt aben. Eisenach, den 25. April 1899. Großh. S. Amtsgericht. II.

e

89 Aufgebot. „Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Vsigt hier⸗ selbst als Verwalters über denjenigen Theil des Nachlasses des angeblich hierselbst verstorbenen Gold⸗ schmiedes Hans Drewes auf welchen die für todt erklärte August Richard Bachmann Ehefrau, Anna Christine Louise Wilhe., geb. Drewes, angeblich zur Erbschaft berufen war, werden die Erben der letzteren damit aufgefordert, ihre Erbansprüche spätestens in dem hiermit auf Donnerstag, den 22. Juni 1899, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgericht, im Gerichtshause hierselbst, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 65, anberaumten Aufgebotstermine bei Strafe des Ausschlusses anzumelden. Bremen, den 21. April 1899. Das Amtsgericht.

(gez.) Hogrefe.

Zur Beglaubigung: C. Viohl, Gerichtsschreiber.

[8601] Aufgebot.

Die unbekannten Erben des am 6. April 1898 verstorbenen, hier wohnhaft gewesenen Artisten Carl Ferdinand Gustav Arendsen werden auf Antrag des Nachlaßpflegers, Rechtsanwalts Lilienthal hier, aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. März 1900, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part.,, Zimmer 27, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sieh legitimierenden Erben zur freien Disposition verabfolgt werden wird, und der nach erfolgter Präklusion sich etwa erst meldende nähere oder gleich nahe Erbe alle Handlungen und Dis⸗ positionen jenes Erben anzuerkennen und zu über⸗ nehmen schuldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehobenen Nutzungen zu fordern be⸗ rechtigt, sondern sich lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden sein wird, zu begnügen verbunden sein soll.

Berlin, den 25. April 1899.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.

[8379]

Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 20. April 1899 sind Theophil Oppermann, geboren am 11. Juni 1843, und Richard Oppermann, geboren am 6. Februar 1847, für todt erklärt.

Nicolai, den 21. April 1899.

Königliches Amtsgericht.

[8607]

Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nachlaßgläubiger des am 23. Juli 1898 zu Honnef verstorbenen, zu Charlottenburg wohnhaft gewesenen Kaufmanns Josef Meyer, ist beendigt.

Charlottenburg, den 26. April 1899.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 14.

[8301]

Dos Königl. Amtsgericht München I Abth. A. f. Z.S. hat unterm 22. ds. Mts. folgendes Aus⸗ schlußurtheil erlassen:

I. 1) Der durch Blanko⸗Eiro auf die offene ö“ Sperling & Adelmann, Holzgroß⸗

andlung hier, übergegangene und dieser gehörige, von dem Schreinermeister Josef Hallhuber hier un⸗ term 6. November 1897 auf den Zigarrenhändler Josef Endl hier gezogene und von diesem acceptierte, am 3. Mai 1898 fällige Primawechsel über einhun⸗ dert Mark; 1

2) der dem Ober⸗Maschinisten i. d. Kais. Marine Karl Boos, vertreten durch Rechtsanwalt, K. Advo⸗ katen, Justiz⸗Rath Dr. Gemeinhardt gehörige Depot⸗ schein Nr. 6955 der Bayerischen Vereinsbank dahier, d' d. München, 24. Februar 1891, gezeichnet „Be⸗ schoren“ und „Lang“, wonach diese Bank von Karl Boos in der Zeit vom 24 Februar 1891 bis 18. März 1898 Werthpapiere im Gesammt⸗Nenn⸗ werthe von 3600 als offenes Depot empfangen

hat;

3) die der Bauerswittwe Magdalena Obersteiner in Bennoberg, Gemeinde Eiting, gehörige 4 % Bayer. Eisenbahn⸗Anlehens⸗Obligation Serie 1249 Kat. Nr. 156 026 zu 400 ℳ;

4) die der Kaufmannswittwe Alexandrine Rosalie Wüunstel, geb. Ernis, in Paris, vertreten durch Pro⸗ fessor Ludwig Aubry hier, gehörigen Obligationen des 4 % Bayer. Prämien⸗Anlehens vom Jahre 1866

Ser. Nr. 2359 Kat. Nr. 117 922, Ser. Nr. 2903 Kat. Nr. 145 1044), Ser. Nr. 2903 Kat. Nr. 145 1005)5, zu je 175 Fl. = 300 ℳ; n

5) die dem Hafnergehilfen Johann hier ge⸗ hörlge Obligation des 4 ½ % Bayer. Eisenbahn⸗ Fnlebene, Pmn ee 1852 der Kasse Nürnberg,

om. Kat. Nr. ,

Kass. Kat. Nr. 5802, 1u 100 Fl. ä. b. W.;

6) die dem Bauerssohn Josef Wankerl in Engels⸗ dorf, Post Stamsried, vertreten durch Rechtsanwalt, K. Advokaten Justiz⸗Rath Riegel hier, gehörigen nachbezeichneten Werthpapiere, nämlich:

a. die 4 % igen bayer. Eisenbahn⸗Anlehens⸗Obli⸗ gationen:

Ser. 1601

h) Far. Nr 80ö18 1u 1000 a, ) Kat. Nr. 221 b541 u 8

819

200 ℳ, ““

b. der 4 % ige Pfandbrief (i. e. Mantel und Talon des Pfandbriefs) der Bayer. Hypothek⸗ und Wechsel⸗

der du ch gehörig ausgewi senen

bank hier Litt. F. Nr. 159 600 zu 1000 ℳ,

ce. der 4 % ige Pfandbrief der Bayer. Vereins⸗ bank hier Ser. III Litt. E. Nr. 2549 zu 100 ℳ,

d. die 4 % ige Obligation des Stadt⸗Münchener⸗ Anlehens vom Jahre 1872 Litt. C. Nr. 229 zu 600 ℳ,

7) die der Austragsbauerswittwe Viktoria Kersch⸗ baumer in Hitzenberg, Gemeinde Eggen, vertreten durch den Bauern Peter Brandmüller dortselbst, als Erbin ihres verstorbenen Ehemannes Ignatz Kerschbaumer gehörige, auf den Namen des Letzteren vinkulierte, 4 % ige Bayer. Eisenbahn⸗An⸗

8 . 340 lehens⸗Obligation zu 600 ℳ,

8) die dem Bräumeister Georg Moser in Dachau, vertreten durch Rechtsanwalt, K Advokaten, Justiz⸗ Rath Müller hier gehörigen au porteur⸗Obli⸗ gationen des 4 % igen Bayer. Prämien⸗Anlehens vom Jahre 1866:

Nr. 508/25 396

Nr. 710/35 490 zu je 300 ℳ,

Nr. 710/35 491]

9) der dem Kunstgärtner Sebastian Merklein in Zaumdorf, vertreten durch Rechtsanwalt, K. Advo⸗ katen, Justiz⸗Rath Dr. Gemeinhardt hier, gehörige 4 % ige Pfandbrief der süddeutschen Bodenkreditbank hier Ser. 27 Litt. J. Nr. 553 411 zu 500 ℳ,

10) der dem Oekonomen Joh. Adam Münchmeier in Hardt bei Neustadt a. d. W. N., vertreten durch Rechtsanwalt, K. Advokaten, Justiz⸗Rath Riegel hier gehörige 3 ½ % ige Pfandbrief der süddeutschen Bodenkreditbank hier, Ser. 39 Litt. J. Nr. 220 146 zu 500 ℳ,

11) der der Malerin Philomena Deuringer hier, gehörige Depositenschein No. 3214 der Bavyer. Vereinsbank hier, d. d. München, 4. Juni 1887, unterzeichnet „Beschoren“ und „Payr“, wonach Philomena Deuringer bei der genannten Bank in der Zeit vom 4. Juni 1887 bis 25. Mai 1898, Werthpapiere im Nominalbetrage von 17 000 Fl., 40 000 und 100 Fr. als offenes Depot hinterlegte,

12) der dem K. Forstamts⸗Assistenten W. Doerr in Reit i. Winkel gehörige Depositenschein Nr. 10 544 de Bayer. Vereinsbank hier, d. d. München, 5. Juli 1894, unterzeichnet „Beschoren“ und „Lang“, wonach der damalige Forstpraktikant W. Dörr in München bei der genannten Bank in der Zeit vom 5. Juli 1894 bis 14. Oktober 1897, 4 % ige Obligationen der Münchner Lokal⸗Bahnaktiengesellschaft im Nominal⸗ betrage von 15 000 als offenes Depot hinterlegte, von denen unterm 12. November 1894 2 Stück im Nominalbetrag von zusammen 2000 wieder aus⸗ geliefert wurden,

werden für kraftlos erklärt.

II. Die Antragsteller haben die Kosten zu tragen und zwar die Gebühren nach Maßgabe der Be⸗ theiligung, die Auslagen nach Kopftheilen (je 1/12).

München, den 26. April 1899.

Der Kgl. Sekretär: (L. 8.) Gutschneider

1“

[8316] Bekanntmachung. 8

In der Aufgebotssache Höfinghoff ist durch Urtheil vom heutigen Tage das Quittungsbuch Nr. 14 761 der Sparkasse Böle⸗Hagen zu Higen, Sn auf den Namen der Frau Fabrikarbeiter Carl Höfing⸗ hoff zu Hagen, lautend über 35 05 ₰, für kraftlos erklärt.

Hagen, den 19. April 1899.

Königliches Amtsgericht.

[8309] Nach vorhergegangenem Aufgebot ist durch Uttheil vom 21 April das Quittungsbuch Nr. 21 der Sparkasse des Kreises Lüdinghausen, lautend auf den Namen des Grafen Nikolaus Esterhazy zu Nord⸗ kirchen, für kraftlos erklärt worden.

Lüdinghausen, 23. April 1899.

Königliches Amtsgerich

8 W“ 1819, u““ 8

Auf den Antrag des Arbeiters Heinrich Schiecke zu Bernterode ist durch Ausschlußurtheil des unter⸗ . Gerichts vom 19. April 1899 für Recht erkannt: „Der Grundschuldbrief über die Band I Art. 43 Abth. III Nr. 2 (früher Bd. II Bl. 53) des Grund⸗ buches von Bernterode für den Dachdecker Peter Dreiling zu Bernterode eingetragene, mit 5 % ver⸗ veng Grundschuld von 210 wird für kraftlos erklärt.

Heiligenstadt, den 20. April 1899.

Königliches Amtsgericht. Abth. IV.

[8307] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Naumburg a. S. vom 21. April 1899 ist der Hypothekenbrief vom 14. September 1869 nebst dem Hypothekenauszug vom 4. Oktober 1869 über die im Grundbuche von Großjena Häuser Band I. Blatt 22 Abtheilung III Nr. 8 und Großjena Flur Band II Blatt 185 Abtheilung III Nr. 9 über für den Friedrich Gustav und Ernst Franz Buttstädt zu Großjena eingetragenen 225 Thaler selbstschuldnerische Bürgschaft für kraftlos erklärt.

Naumburg a. S., den 24. April 1899.

Königliches Amtsgericht.

[8717] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom heutigen Tage ist der Hypothekenbrief über die in Art. 215 von Orb Abth. III unter Nr. 4 zu Gunsten des Metzgers Michel Reis zu Orb eingetragene Hypothek über 800 Hauptsumme für kraftlos erklärt worden.

Orb, den 26. April 1899.

Königliches Amtsgericht.

[8715] Bekaunntmachung.

Durch Ausschlußurtheil von heute sind die Hy⸗ pothekenbriefe über 8 1

a. 350 Darlehn für den Partikulier Wilhelm Schäfer zu Kalbe a. S. aus der Urkunde vom 6. Oktober 1880, eingetragen im Grundbuche von Eickendorf Band VII Blatt 226 Abtheilung III.

Nr. 4 und .

b. über 3000 Thlr. für den Roßarzt Wilhelm Hinneburg zu Brandenburg a. H. aus der Obligation vom 10. November 1868, etagerteges im Grundbuche

von Schönebeck Band XII Blatt 541 Abtheilung III.

r. 23 für kraftlos erklärt. Schönebeck, E., am 26. April 1899.

Königliches Amtzgericht.