1899 / 126 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 31 May 1899 18:00:01 GMT) scan diff

önigliche Amtsgericht zu Duisburg in der Sitzung vom 4. Mai 1899 für Recht erkannt: Die etwaigen Berechtigten der im Grundbuch von Duisburg Band 30 Art. 30 Abtheilung III Nr. 3 auf dem dem Kaufmann Georg Hahn zu Duisburg gehörigen Grundstücke für die städtische Sparkasse zu Dorsten auf Grund der Schuldurkunde vom 16. März 1895 eingetragenen Darlehnsforderung von 1000 werden mit ihren Ansprüchen auf rdiese Post ausge⸗ ssen; die über die Post lautende Hypotheken⸗ urkunde, gebildet aus dem Hyporhekenbriefe vom 27. März 1895 und der Schuldurkunde vom 16. März 1895, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last. F. 15. 98. 1 Duisburg, den 13. Mai 1899. Ksönigliches Amtsgericht.

Bekanntmachung. In der Aufgebotssache des Baugewerksm Wilhelm Brauwers jun. zu Duisburg hat das Königliche Amtsgericht zu Duisburg in der Sitzung vom 18. Mai cr. für Recht erkannt:

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch

von Duisburg Band 40 Art. 39 Abth. III Nr. 5 6““ 29. Dezember auf Grund der Schuldurkunde vom 25. Dezember

1893 und 24. März 1894 auf dem Grundstücke des Walzmeisters Friedrich Vollbrecht zu Duisburg für den Antragsteller Brauwers eingetragene Post von 3500 Restkaufpreis, gebildet aus dem Hypotheken⸗ briefe vom 17. April 1894 und den Schuldurkunden d vom 24. März

die Kosten fallen

I16525]

Duisburg, den 19. Mai 1899. Königliches Amtsgericht. 16512 Bekauntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 10. Mai 1899 sst: a. die Obligation vom 1. August 1866 nebst 20. Januar Zessionen vom 28. Januar 1880 und 10. März 1882, aus welcher im Grundbuche von Dätgen Band I. Blatt 6 Abtheilung III unter Nr. 2 eine Hypotheken⸗ forderung von 3600 ursprünglich für den Rentier Heinrich Reese in Eiderstede, jetzt für die Antrag⸗ stellerin, Spar⸗ und Leihkasse der früheren Aemter Bordesholm, Kiel und Kronshagen, eingetragen stebt, b. der G11“ vom 18. Juli 1868, soweit aus demselben im Grundbuche von Dätgen Band 1 Blatt 13 Abtheilung III unter Nr. 5 eine Hypothekenforderung von 1200 für die Antrag⸗ stellerin, Spar⸗ und Leihkasse der früheren Aemter Bordesholm, Kiel und Kronshagen, eingetragen steht, c. die Obligation vom 12. März 1833, aus welcher im Grundbuche von Dätgen Band I Blatt 13 Abtheilung III unter Nr. 2 eine Hypothekenforderung von 720 für die Sparkasse des Kirchspiels Nortor eingetragen steht, 8 für kraftlos erklärt worden. 8 88 Bordesholm, den 12. Mai 1899. Königliches Amtsgericht.

[16518] Im Namen des Königs! In den Aufgebotssachen der Wirthe 1) Valentin Drobnik, 2) Valentin Kubiak, beide zu Duschnik, und vertreten zu 1 durch den Rechtsanwalt Gladysz zu 2 durch den Rechtsanwalt Petrich hat das 5.; Amtsgericht in Samter durch den Amtsgerichts⸗Rath Knappe für Recht erkannt: zu 1 der mit einer Ausfertigung des Marianna Strzelczak'schen Erbrezesses vom 26. April 1842 21. Mai 1842, dem Eintragungsvermerke vom 6. De⸗ zember 1842, dem Löschungsvermerke vom 10. Mai 1851 hinsichtlich der Erbtheile der Geschwister Josepha, Marianna und Angela Strzelczak mit je 61 Thlr. 2 Sgr. 5 Pf. = 183,25 verbundene bezw. versehene Hyrothekenschein vom 6. Dezember 1842 über das auf Duschnik Band I Blatt 24, früher 24A. Abth. III Nr. 1 für die Geschwister Paul, Valentin und Franz Strzelczak eingetragene, mit 5 % verzinsliche Muttererbe von je 61 Thlr. 2 Sgr. 5 Pf. = 183,25 ℳ, zusammen 183 Thaler 7 Sgr. 3 Pf. oder 549,73 und zzu 2 der mit dem rechtskräftigen Mandate des früheren Kreisgerichts Samter vom 5. September / 13. August 1868, dem Wechsel d. d. Pinne, den 1. Mai 1868, über 16 Thlr. = 48 ℳ, dem Ingrossationsvermerke vom 26. Februar 1869 ver⸗ bundene bezw. versehene Hypothekenbuchsauszug vom 26. Februar 1869 über die auf Duschnik 67, früber 67A. Abth. III Nr. 4 für den Handelsmann Lipp⸗ mann Mevyer zu Pinne eingetragene Judikatforderung von 16 Thlr. = 48 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. August 1868 und 20 Sgr. = 2 Kosten werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots⸗ verfahrens haben die Antragsteller zu tragen. Samter, den 25 Mai 1899. Königliches Amtsgericht.

zu Samter,

W1“

[16514] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom heuligen Tage ist der Hypothekenbrief vom 17. März 1882 über 60 ℳ, eingetragen auf dem Grundstück der Frau Albertine Kerstin, geb. Dümke, im Grundbuch von Luckenwalde Band VIII G. Nr. 927 grün in Abtheilung III. sub Nr. 3 für die Geschwister Neuhaus für kraftlos erklärt.

Luckenwalde, den 17. Mai 1899. 5

Königliches Amtsgericht. ““ W““

[16519] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts

vom 18. Mai 1899 ist der Hypothekenbrief über die

im Grundbuche des dem Wirth Ferdinand Wirth gehörigen Grundstücks Gorzykowo Bl. 2 in Abth. III unter Nr. t geb. Keßler, aus Witkowo, eingetragene Hypotheken⸗ post von 1200 für kraftlos erklärt worden. Guesen, den 18. Mai 1899. H Königliches Amtsgerichtt.

[16520]

Durch Ausschlußurtheil von heute sind die etwaigen Berechtigten der Post Abth. III Nr. 7 von Kurcze Bl. 23 von 151,25 nebst Zinsen mit ihren An⸗

sprüchen auf die Post ausgeschlossen.

(F. 2/99.) Konitz, den 26. Mai 1899. .

[16526]

5 für die Wirthsfrau Philippine Noske,

Verkündet am 3. Mai 1899. Pabst, Aktuar, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!

In der Aufgebotssache des Beibauers Albert Düß⸗ mann in Annen hat das Königaliche Amtsgericht I in Bassum durch den Amtsrichter Burghard für

Recht erkannt: Entscheidung.

Alle diejenigen, welche an der Hypothekenforderung über 50 Thlr. Gold Darlehn, verzinslich mit 4 vom Hundert, eingetragen am 30. Mai 1846 für den Großbrinksitzer Diedrich Warfelmann zu Annen in das Hypothekenbuch, später in das Grundbuch von Groß⸗Ippener Blatt 36 Abth. III Nr. 5 zu Lasten der Beibauerstelle Nr. 5 in Annen, laut Schuld⸗ urkunde des vormaligen Amts Harpstedt von dem⸗ selben Tage, etwa Ansprüche haben, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Fo derung ausgeschlossen. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsteller.

[16527) Verkündet am 3. Mai 1899. Pabst, Aktuar, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs! 1 In der Aufgebotssache der Ehefrau Johann Heuer⸗ mann, Anna Elise, geb. Buhlrich, in Harpstedt hat das Königliche Amtsgericht, I, in Bassum durch Amtsrichter Burghard für Recht erkannt: Entscheidung. Alle diejenigen, welche an den Hypothekenforde⸗ rungen von 250 und 25 Thlr. Gold, eingetragen im Grundbuche von Harvstedt Blatt 128 Abtheilung III. Nr. 1 und 2 fuͤr den Vollmeier Johann Heinrich Bruns in Winkelsett am 28. April 1849 und 24. August 1850 zu Lasten der Bürgerstelle Haus 149, etwa Ansprüche haben, werden mit ihren An⸗ sprüchen auf diese Forderungen ausgeschlossen. Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragstellerin.

[16511] Bekauntmachung. 1 .“ Das unterzeichnete Amtsgericht hat in seiner öffent⸗

8 S.

lichen Sitzung vom 20. Mai 1899 nachstehendes

Ausschlußurtheil erlassen und verkündet:

I. Das Hypothekendokument über 200 Thaler Abfindung, zu 5 % verzinslich, eingetragen im Grund⸗ buche von Golzow Bd. I Bl. Nr. 2 in Ahth. III Nr. 9 für den Arbeiter Karl Friedrich Wilhelm Trebbin zu Schwerin, wird für kraftlos erklärt.

II. Die eingetragenen Gläubiger folgender Hypo⸗ thekenposten und deren Rechtsnachfolger:

1) der im Grundbuche von Eberswalde Bd. 18 Bl. Nr. 471 in Abth III unter Nr. 7 eingetragenen Forderung von 25 Thalern, zu 5 % verzinslich, 14 Sgr. Prozeßkosten und 18 Sgr. Eintragungs⸗ kosten, eingetragen für den Rentier Ernst Schroeder zu Berlin auf Grund des Erkenntnisses vom 11. Ja⸗ nuar 1872,

2) der im Grundbuche von Eberswalde Bd. 12 Bl. Nr. 160 in Abth. III unter Nr. 9 aus der Schuldurkunde vom 28. Juni 1844 für die Frau Geheime Regierungs⸗Räthin Julie Wutzke, geb. Bähr, eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehns⸗ forderung von 150 ℳ.

3) a. der im Grundbuche von Trampe Bd. I Bl. Nr. 23 in Abth. III unter Nr. 3 aus der Schuldurkunde vom 17. Juni 1864 für den Schuh⸗ machermeister August Carl Ludwig Witte zu Berlin eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforderung von 100 Thalern,

b. der ebendaselbst in Abth. III unter Nr. 4 aus der Schuldurkunde vom 22. November 1869 für den Schankwirth Carl Schüler zu Berlin ein⸗ getragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforderung von 100 Thalern,

4) a. der im Grundbuche von Alt⸗Hüttendorf Bd. I Bl. Nr. 63 in Abth. III unter Nr. 3 für den Dienstknecht Wilhelm Pietack zu Schmargendorf eingetragenen 100 Thaler, zu 5 % verzinslich,

b. der ebendaselbst in Abth III unter Nr. 4 für den Dienstknecht Wilhelm Pietack aus der Schuld⸗ urkunde vom 13. März 1852 eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Forderung von 100 Thalern

werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf die bezeichneten Hypothekenposten ausgeschlossen.

Eberswalde, den 20. Mai 1899.

Königliches Amtsgericht.

[16513] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 10. Mai 1899 sind der eingetragene Gläubiger der im Grundbuche von Eiderstede Band I. Blatt 10 Abtb. III unter Nr. 1 aus dem Kauf⸗ kontrakte vom 1. August 1807 und der Zession vom 16. Februar 1833 eingetragenen Hypotbekenforderung von 120 ℳ, der Rentier, früher Müller Bahr in Bordesholm sowie dessen unbekannte Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die aufgebotene Post aus⸗ geschlossen.

Bordesholm, den 12. Mai 1899. 87 . Königliches Amtsgericht.

[16206] Bekauntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Königlichen gerichts Kattowitz vom 18. Mai 1899 sind die Hypothekenbriefe vom 25. Juli 1855, bezw. 25. Juni 1859, bezw. 18. Februar 1860 über die auf Blatt 96 Kattowitz Abtheilung III Nr. 6, 10, 11 für den Freihäusler Josef Posch zu Zawodzie (Nr. 6 und 10) bezw. den Kaufmann Louis Bänder ebenda ein⸗ etragenen Darlehnsforderungen bezw. 8 1¹) udikatforderung von 90 bezw. 110 Thlr. bezw. 25 Thlr. 23 Sgr. für kraftlos erklärt. 1

Kattowitz, den 18. Mai 1899. 88

Königliches Amtsgericht.

[16251] Bekanntmachung. 1111.“ Nach Urtheil vom 10. Mai 1899 ist der über die im Grundbuche von Fulda B. I Artikel 18 auf dem Grundeigenthum des Lackierers Egid Leonhard Faul⸗ stich dahier für David Katzenstein in Rhina aus⸗ gestellte Hypothekenbrief vom 22. Januar 1887 über 110 89 mit 6 % Zinsen und 8 80 Kosten für kraftlos erklärt. Fulda, am 25. Mai 1899. Königliches Amtsgericht. Abth. III.

[16252] Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 24. Mai 1899 ist die Eeexetewenge⸗ über die im Grundbuche von Halle S. Band 27 Blatt 977 in Abtheilung III unter Nr. 21 a. für die verehelichte Karoline Wilhelmine Jann, geb. Schütz, jetzt Wittwe Debold, zu Giebichenstein eingetragenen 1400 Thaler

[16257)

vertrag vom 14. Juni 1871 mit Ingrossations⸗

vermerk vom 16. Januar 1872 und Hvpotbekenbuchs⸗

auszug vom 16. Januar 1872, für kraftlos erklärt worden.

Halle S., den 24. Mai 1899. ““

Königliches Amtsgericht. Abth. 7.

[16254] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Amtsgerichts in Rheda i. W. vom 24. Mai 1899 ist die mit dem Ingrossa⸗ tionsvermerke vom 3. Juli 1843 versehene Aus⸗ fertigung der gerichtlichen Schuldurkunde vom 4. No⸗ vember 1842 über die im Grundbuch von Lette Band I Artikel 25 Pag. 456 Abtheilung III Nr. 15 für den Armenfonds zu Lette eingetragene Darlehns⸗ forderung von 200 Thaler für kraftlos erklärt. Rheda, den 25. Mai 1899. e“ Khoönigl. Amtsgericht.

Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom

25. Mai 1899 ist die über die im Grundbuch von

Bebra, Artikel 606 Abthl. III Nr. 2 für Geis Flörsheim in Rotenburg a. F. v Forde⸗ rung von 20 Thalern gebildete Obligation vom 19. März 1862 für kraftlos erklärt worden und sind

die unbekannten Gläubiger des verstorbenen ein⸗ (getragenen Gläubigers mit ihren Ansprüchen auf die

Post ausgeschlossen. F. 2/99. Rotenburg a. F., am 25. Mai 1899. Königliches Amtsgericht. Abthl. III. 8

In der Aufgebotssache der unverehelichten Gesina Scholten in Teich hat das Königliche Amtsgericht Neuenhaus am 18. Mai 1899 für Recht erkannt: Der im Grundbuche von Teich Band I Blatt 31 Abtheilung III unter Nr. 1 für Harm Scholten in Teich eingetragene Drittelantheil des Darlehns von 250 Thalern, eingetragen für den Weber Hendrik Brink in Neuenhaus am 12. Mai 1866 und am 26. Mai 1871 umgeschrieben auf die Zessionare Kolon Große⸗Lankhorst in Grasdorf, Kolon Kleine⸗Lank⸗ horst daselbst und Harm Scholten in Teich, wird für erloschen erklärt.

[16248] Aufgebot. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 19. Mai 1899 sind

1) die Inhaber bezw. unbekannten Rechtsnachfolger der eingetragenen Gläubiger zu den

a. auf dem Grundstücke des Kaufmanns Adolf Peiser, Koschmin Grundbuchblatt 337 in Abthei⸗ lung 3 Zahl 4 für die Erben des Meyer Fuchs aus Koschmin zufolge Ersuchens des Subhastations⸗ richters am 12. Februar 1881 eingetragenen 252,07 ℳ, b. auf dem Grundstücke des Böttchermeisters Franz Rzexeynski, Koschmin Grundbuchblatt 533 in Ab⸗ theilung 3 Zahl 1 eingetragenen 39 Thlr. 10 Sgr. Forderung der Stephan und Margarethe Dobro⸗ wolski'schen Eheleute in Koschmin und des Hilfs⸗ boten Jakob Dobrowolski in Krotoschin aus dem Ersuchen des Prozeßrichters vom 1. August 1842 und den daselbst unter Zahl 4 eingetragenen 5 Thlr. väterliche Abfindung für Josef Troinski aus dem Ueberlassungsvertrage vom 7. Dezember 1862,

mit ihren Ansprüchen und Rechten auf die Posten ausgeschlossen worden.

2) die über die vorgedachten Forderungen ge⸗ bildeten Hypothekendokumente für kraftlos erklärt worden.

Koschmin, den 19. Mai 1899. Königliches Amtsgericht. [16249] . 1

Durch Ausschlußurtheil vom beutigen Tage sind die unbekannten Berechtigten der im Grundbuche von Blatt Nr. 128 Minken in Abtheilung III Nr. 1 für die Geschwister Wilhelm und Gottlieb Kiontke ein⸗ getragenen Ausstattung von 46 Thalern mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

Ohlau, den 24 Mai 1899. ö“

Königliches Amtsgericht. [16250] Bekaunntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 25. Mai 1899 sind die Hypotheken⸗ gläubiger bezw. deren Rechtsnachfolger der auf Lands⸗ berg a. W. Stadt Nr. 98 Abtheilung III Nr. 1 für die Liebenow'schen Kinder ex obligatione vom 12. Dezember 1752 eingetragene Hypothekenpost von 25 Fünfundrwanzig Thalern mit ihren An⸗ sprüchen auf diese Post ausgeschlossen.

Landsberg a. W., den 25. Mai 1899.

Königliches Amtsgericht. [16256] 111“

Der Häuslina Johann Bohling, früher in Hep⸗ stedt, spaͤter in Weyermoor, oder dessen Rechtsnach⸗ folger sind mit ihren Ansprüchen auf die aus dem Hypothekenbuche Bezirk 12 Abth. I Band I Fol. 5 Seite 269 Nr. 5 in das Grundbuch von Osterwede Band I Blatt 5 Abth. III Nr. 4 übertragene Hypothekenpost von 450 durch Urtheil vom heutigen Tage ausgeschlossen.

Lilienthal, den 26. Mai 1899. C11“

Königliches Amtsgericht. I.

Im Namen des Könige! Verkündet am 20. Mai 1899.

Raeder, Gerichtsschreiber.

In der Aufgebotssache des Wirths Fritz Chmielewski in Grünheyde, vertreten durch Rechtsanwalt Tomuschat in Marggrabowa, hat das Königliche Amtsgericht Nerreas Phs⸗ Abtheilung 5, durch den Amtsrichter von Tresckow für Recht erkannt:

1) Die Berechtigten zu den im Grundbuche des den Friedrich und Caroline, geborene Romanowski, Chmielewski'schen Eheleuten gehörigen Grundstücks R7 vüan Nr. 19 in Abtheilung III eingetragenen

osten

a. Nr. 2 73 Thaler 10 Silbergroschen elter⸗ liche Erbgelder des Gottlieb, 2

b. Nr. 4 58 Thaler 16 Silbergroschen 6 Pfennig elterliche Erbgelder der Regine, Geschwister Przestrzelsky,

auf Grund des Erbrezesses vom 12. Oktober 1833 welche auch auf dem Grundstücke Grün⸗ heyde Nr. 34 haften von denen die unter b. auf⸗ geführte Post laut Zessionsurkunde vom 4. Oktober 1855 dem Kreiskassen⸗Kontroleur Adam Adolph Przestrzelsky nebst Zinsen seit dem 18. Februar 1857 abgetreten und auf Grund des Ueberweisungsattestes

[16247]

rückständige Kaufgelder nebst 5 Prozent Zinsen seit dem

Königl. Amtsgerich

1. Juli 1871, bestehend aus Kauf⸗ und Verpfändungs⸗

des Königl. Amtsgerichts Tilsit vom 18. Februar 1857 der Färberfrau Paulus, geborenen Urban, zu

v

Termine

Tilsit überwiesen ist —, werden mit ihren Ansprüchen auf die Posten aus eschlossen. 2) Die über vorstehende Posten gebildeten Hypo⸗ thekendokumente, bestehend aus der Verhandlung vom 9. Juni 1830, dem Inventarium, der Verhandlung vom 13. Oktober 1830, einem Extrakt der Verhand⸗ lung vom 25. April 1832, der Verhandlung vom 12. Oktober 1833, der Verhandlung vom 24. Ok⸗ tober 1833 und dem Hypothekenschein werden für kraftlos erklärt. 3) Der Antragsteller, Grünheyde trägt die Kosten. 1 Marggrabowa, den 25. Mai 1899. Ksönigliches Amtsgericht.

[16246 Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 13. Mai 1899 ist der auf den Grundbuchblät⸗ tern von Gowidlino Blatt 5 resp. 6 resp. 86 resp. 87 resp. 143 in Abtbeilung III unter Nr. 1 resp. 8a resp. 1 resp. 1 resp. 1 mit einem Vatererbtheil von 91 Thalern 14 Sgr. 11 Pf. eingetragene Mathias Bigus, unbekannten Aufenthalts, bezw. dessen Rechts⸗ nachfolger mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Post, über welche ein Hypothekenbrief gebildet war, ausgeschlossen. Karthaus, den 13. Mai 1899.

Königliches Amtsgericht. [16440) SOeffentliche Zustellung. 5 Die Ehefrau Handarbeiters Wilhelm Auguste, geborene Piel, zu Eggeberg bei Halle i. W. Prozeßbevollmächtigter: Justiz⸗Rath Aodriani in Biele⸗ feld, klagt gegen ihren Ehemann, den Handarbeiter Wilhelm Hönerhoff, früher zu Eggeberg, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalis, unter der Behauptung, daß er sie böslich verlassen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten

für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die

7 2

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗

handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bielefeld auf den 12. Oktober 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Böning, Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts.

[16143] 8 Die Ehefrau Maria Beate Elisabeth Günther, geb. Köhler, zu Gr.⸗Grönau, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Biß in Lübeck, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Robert Günther, früher in Lübeck wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe wegen böslicher Ver⸗ lassung seitens des Beklagten dem Bande nach zu scheiden und dem Beklagten die Kosten des Ver⸗ fahrens aufzuerlegen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist Termin vor der Ersten Zioil⸗ kammer des Landgerichts zu Lübeck auf Dienstag, den 17. Oktober 1899, Morgens 11 Uhr, angesetzt Klägerin ladet den Beklagten zu diesem mit der Aufforderung, einen beim Land⸗ eerichte Lübeck zugelassenen Rechtsanwalt sich zum ertreter zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der

Klage bekannt gemacht. ““ Lübeck, 25. Mai 1899.

Der Gerichtsschreiber

der Ersten Zivilkammer des Landgerichts.

[16448] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Franz Beye, Emilie, geb. Kobl, in Hannover, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Heinemann II. daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Franz Beye, zuletzt in Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Alimente, mit dem Antrage, durch eventuell gegen

klärendes Urtheil den Beklagten zu verurtheilen, der Klägerin für sich und ihr Kind vom 12. Januar 1899 ab an Alimenten wöchentlich den Betrag von 6 zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 2 des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf den 14. Oktober 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16458] Bekanntmachung.

Die ledige und großjährige Dienstmagd Babette Hempfling von Dondörflein und der Gütler Jakob Sänger von dort als Vormund des außerehelichen Kindes „Jakob“ der ersteren haben unterm 24. Mai 1899 gegen den ledigen und großjährigen Mechaniker Paul Schelter von Münchaurach, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüche aus außerehelicher Schwängerung, zum K. Amtsgerichte Herzogenaurach Klage erhoben, mit dem Antrage, zu erkennen:

I. Der Beklagte Paul Schelter ist schuldig:

a. einen jährlichen, in vierteljährigen Raten vor⸗ auszahlbaren Alimentationsbeitrag von 104 für das von der Babette Hempfling am 14. September 1898 außerehelich geborene Kind „Jakob“ auf die ersten 14 Lebensjahre und darüber hinaus zu be⸗ zahlen, falls das Kind wegen geistiger oder körver⸗ licher Schwäche unfähig sein sollte, sich zu ernähren, auf die Dauer dieser Unfähigkeit,

b. das seinerzeitige Schulgeld, die Handwerks⸗ erlernungskosten, sowie die allenfallsigen Kur⸗ und Beerdigungskosten zu entrichten, falls das Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder versterben sollte, 1

c. eine Tauf⸗ und Kindbettkostenentschädigung von 20 und 8

d. eine persönliche Entschädigung von 500 im Nichtehelichungsfalle an die Kindsmutter zu bezahlen.

II. Der Beklagte hat die sämmtlichen Prozeß⸗ kosten zu tragen bezw. zu erstatten.

1. Das Urtheil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt.

Zur mündlichen Verhandlung ist Termin auf Dienstag, 11. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale anberaumt, wozu die Klagspartei den Beklagten hiemit ladet.

Auf Grund der der Klagspartei durch Beschluß vom 24. ds. Mts. bewilligten öffentlichen Zustellung wird

Wirth Chmielew ki 1

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Bielefeld, den 23. Mai 1899.

Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗

Gegenwärtiges zum Zwecke der Zustellung an den Beklagten Paul Schelter bekannt gemacht. ve henencaach. 27. Mai 1899. erichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L. S.) Oster, K. Sekr. “““

[164592 Oeffentliche Zustenung⸗ Der Kaufmann Ottomar Lötsch in nnaberg, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Taube daselbst, klagt gegen den Kaufmann Paul Korb, früher in Annaberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Kauf⸗ vertrag für gelieferte Waaren, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurtheilung zur Zahlung von 275 94 sammt Zinsen zu 6 % seit dem 30. Juni 1885, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Annaberg auf den 11. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage ekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Amtsgericht Annaber am 27. Mai 1899.

1““ Pritsche, Sekretär.

[16454] Oeffentliche Zustellung.

Der Buchhändler R. Trenkel, alleiniger Inhaber der Handlung R. Trenkel zu Berlin, Luisenstr. 52, wohnhaft, klagt gegen den Lehrer G. Jaretzki, un⸗ bekannten Aufenthalts, aus der Lieferung von Büchern, mit dem Antrage auf kostenpflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 167,65 nebst 5 % Hafen seit dem 1. Ja⸗ nuar 1898, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Abtheilung 29, auf den 26. September 1899, Vormittags 10 Uhr, in das Geschäftshaus Jüdenstraße Nr. 59, III Treppen, Zimmer 155, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 13. Mai 1899.

Edert, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abth. 29.

[16452) SDOeffentliche .;

Der Rittergutsbesitzer Hubert Eunicke zu Bautzen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Franz Hahn zu Berlin, Klosterstr. 29, klagt gegen den Wirth⸗ schaftsinspektor Carl Kaufmann, früher zu Berlin, Blücherstr. 30, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß dem Verklagten aus dem in seinem Besitz befindlichen Schriftstück folgenden Inhalts:

ich Unterzeichneter verpflichte mich, meinem Mitbeamten Herrn Carl Kaufmann am 1. April 1890 Eintausend Mark auszuzahlen. Schwieg⸗ nitz, den 13. März 1884. Hubert Eunicke. keinerlet Rechtsanspruch zusteht, mit dem Antrage, zu erkennen, daß dem Beklagten aus dem hinter ihm befindlichen, vom Kläger unterzeichneten Schriftstücke de dato Schwiegnitz vom 13. März 1884 keinerlei Rechtsanspruch zusteht, und das Urtheil wegen der Kosten für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Sechste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin,

Jüdenstr. 59, Zimmer 91, auf den 17. Oktober 1899, Vormittags 10 ¼ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 26. Mai 1899. 9 Hildebrand, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 6.

[16453] Oeffentliche Zustellung.

Die Charlottenburger Bank E. G. m. b. H. zu Charlottenburg, Stuttgarter Platz 1 a., Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Paul Ubbelohde hier, klagt gegen Georg Grafen von Hardenberg, früher zu Charlottenburg, Bayreutherstr. 18, j tzt unbekannten Aufenthalts 23 D. 96.99 uater der Be⸗ hauptung, daß der letztere ihr aus dem am 2. April 1899 fällig gewesenen Wechsel, d d Berlin, den 4. März 1899, als Acceptant 140 verschulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 140 nebst 6 % Zinsen seit dem 2. April 1899 und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Jüdenstraße 59, 3 Treppen, Zimmer 150, auf den 13. Juli 1899, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 27. Mai 1899. g.

Hirsekorn, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 23.

[16450] Oeffentliche Zustellung.

Der Privatmann Carl Heinrich Boemke zu Apler⸗ beck, Prozeßbevol mächtigter: Rechtsanwalt Kohn zu Dortmund, klagt gegen den Kaufmann Otto Voh⸗ winkel, früher zu Dortmund, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter für in den Jahren 1884, 1885 und 1886 erhaltene Mengen Bier und Wein, aus ihm gegebenen baaren Darlehen, ferner an Wechselforderung und Protest⸗ kosten, sowie aus einer Zession des Ingenieurs Hugo Diekmann zu Dortmund vom 28. Juli 1884 ihm 1517 57 schulde, mit dem Antrage, Beklagten kostenfällig zu verurtheilen, dem Kläger 1517 57 nebst 5 % Zinsen von 1462 37 seit 1. Januar 1887 zu zahlen, auch das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckoar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund, Zimmer Nr. 50, auf den 9. November 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 17. Mai 1899.

Sudhoff, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16449) Oeffeutliche Zustellung.

Die Firma J. Rosenbusch & Co. in Main;z, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte Hippe I. und Dr. Backofen in Dresden, klagt im Wechselprozeß gegen die Firma R. Haßpacher & Co. in Dresden, alleiniger Inhaber der Schuhwaarenhändler Rudolf Haßpacher, zuletzt in Dresden, jetzt unbekannten Auf⸗!

118

enthalts, aus dem Wechsel vom 30. Oktober 1898 über 298,80 ℳ, der Protesturkunde vom 10. Januar 1899 und der Rückrechnung vom 14. Januar 1899, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 306 74 nebst 6 % Zinsen seit dem 14. Januar 1899, sowie 1 80 Pro⸗ vision und Porto der Klägerin, und ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Kammer für Handelssachen des König⸗ lichen Landgerichts zu Dresden auf den 15. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgericht

Dresden, am 26. Mai 1899: Rennert, Akt.

[16451] Oeffentliche Zustellung.

Der Bernhard Spangenberger, Tapetenmanufaktur, zu Duisburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schmits daselbst, klagt gegen den Anstreichermeister Johann Home, früher zu Duisburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe ihm für laut Rechnung gelieferte Waaren den verein⸗ barten und angemessenen Betrag von 355 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu ver⸗ urtheilen, an Kläger 355 nebst 6 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Duisburg auf den 27. September 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1“ Duisburg, den 18. Mai 1899. 4

Bremer, 8g. 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16457] Oeffentliche Zustellung.

Die Central⸗Molkerei Fallersleben, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Auktionator Bock in Fallersleben, klagt gegen den früheren Molkereiverwalter Carl Düvel zu Fallersleben, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Forderung, mit dem Antrage: den Be⸗ klagten kostenfällig zu verurtheilen, der Klägerin 300 nebst 5 % Zinsen seit Zustellung dieser Klage zu zahlen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Fallersleben auf Donpers⸗ tag, den 13. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fallersleben, 29. Mai 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts.

[16456] Amtsgericht Hamburrg. Oeffentliche Zustellunnng.

Der Vermiether P. H. Fulda, zu Hamburg, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte A. M. & Edm. Jacobsen, klagt gegen L. Schaffner, früher hier⸗ selbst wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einem Miethevertrage, sowie wegen Nichtzahlung der bis zum 1. Februar 1899 rückständigen Miethe mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorlaäufig vollstreck⸗ bare Verurtheilung des Beklagten

1) zur Zahlung von 240 nebst 6 % Zinsen auf 150 seit 1. November 1898 und auf 90 seit 1. Februar 1899,

2) zur Räumung der Lokalitäten Heitmannstraße 2, part., unter Zurücklassung der Illaten für den Fall der Nichtzahlung von 150 nebst Zinsen und Kosten,

sowie mit dem ferneren Antrage, den Kläger zu be⸗ fugen, die bei der Räumung von dem Beklagten zurückgelassenen Sachen durch das hiesige Gerichts⸗ vollzieheramt öffentlich verkaufen zu lassen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivil⸗Abtheilung X, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 39, auf Donnerstag, den 13. Juli 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. 8

Hamburg, den 27. Mai 1899.

Schade, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Zivil⸗Abtheilung X.

[16435] Die Ehefrau des Klempners und Kleinhändlers Mathias Fischer, Katharina, geb. Cordewener, zu Aachen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗ Rath von den Hoff in Aachen, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur münd⸗ lichen Verhandlung ist bestimmt auf den 27. Sep⸗ tember 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, I. Zivilkammer, hierselbst. Aachen, den 27. Mai 1899.

„Plümmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16436] Die Ehefrau des Schuhmachermeisters Alex Robertz, Josefina, geborene Assent, zu Düsseldorf, Rechtsanwalt Justiz⸗Rath rings in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung ist bestimmt auf den 23. September 1899, „I. 9 ¼ Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 3. Ziof kammer, zu Düsseldorf. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[16437] Die Ehefrau des Schneidergesellen Carl Wollen⸗ haupt, Anna, geb. Bauer, zu Düsseldorf, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schmi⸗ n Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 22. September 1899, Vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 3. Zivilkammer, hierselbst. Düsseldorf, den 27. Mai 1899. Aage ans, Aktuar, 8 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16438] 1 Die Ehefrau des Schlossers Wilhelm Wasser⸗

berg, Karoline, geborene Smeets, zu Düsseldorf,

Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Straßweg in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 22. September 1899, Vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 3. Zivilkammer, zu Düsseldorf.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[16152] Die Ehefrau des Bäckers Wilhelm Koch, Ida, geb. Imnicker, in Bergneustadt, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Mertz in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 12. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivilkammer, hier⸗ selbst.

Köln, den 23. Mai 1899. 1

Krehl, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16151]

Die Ehefrau des Maurers Peter Hemmersbach, Sybilla geb. Schuster, ohne besonderes Geschäft, in Brühl, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗ Rath Dr. Schreiner in Käöln. klagt gegen ihren Ehe⸗ mann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 12. Juli 1899,

1

gerichte, II. Zivilkammer. hierselbst. Köln, den 25. Mai 1899.

Krehl, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16153 Die Ebefrau des Kaufmanns Heinrich Noll, Helene, geb. Seibertz, zu Köln, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Sauer II. in Köln, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 13. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Land⸗ gerichte, II. Zivilkammer, hierselbst. ““ Köln, den 26. Mai 1899.

„Goethling, 1““

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16444]

Die Ehefrau des Händlers Heinrich Krebber, Maria, geborene Rockenfeller, in Köln, Martinsfeld Nr. 8, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Oestreich in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 12. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivil⸗ kammer, hierselbst. 114“

Köln, den 26. Mai 1899.

Krehl, 1.u““ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16742]

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, 2. Zivilkammer, zu Aachen vom 27. April 1899 ist zwischen den Eheleuten Holzhändler Jakob Wilms zu Zweifall und Anna Katharina, geborene Schmitz, die Gütertrennung ausgesprochen.

Aachen, den 27. Mai 1899.

Fey, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16441]

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 18. April 1899 ist zwischen den Eheleuten Robert Frowein, Bandwirker, und Amalie Hulda, geb. Windhövel, zu Wermelskirchen die Gütertrennung ausgesprochen.

Elberfeld, den 25. Mai 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[16442] ““ Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 27. April 1899 ist zwischen den Eheleuten Fritz Brennecke, Bierhändler, und Ida, geb. Fischer, zu Mettmann, die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 25. Mai 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[16443]

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 29. April 1899 ist zwischen den Eheleuten Wilhelm Birker, Schreiner, und Emma, geb. Dickmann, in Barmen die Gütertrennung ausgesprochen.

Elberfeld, den 25. Mai 1899. , Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[16445] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, I. Zivilkammer, zu Köln vom 7. Dezember 1898 ist zwischen den Eheleuten Ingenieur Heinrich ein zu Köln und Toni, geb. Kaiser, daselbst die ütertrennung ausgesprochen. Köln, den 26. Mai 1899.

Storbeck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16749] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, I. Zivilkammer, zu Köln vom 4. Mai 1899 ist zwischen den Eheleuten Schlossermeister August Michels zu Köln und Catharina, geb. Ippen, daselbst die Gütertrennung ausgesprochen. Köln, den 29. Mai 1899. G Storbeck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[16446 Dur

Bekanntmachung.

Urtheil der Ersten Zivilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Metz vom 25. April 1899 ist zwischen den Eheleuten Wilhelm Jochum, Bäcker, und Susanna, geb. Rüllmann, zusammen zu Metz wohnhaft, die Gütertrennung mit Wirkung vom 14. November 1898 ausgesprochen worden. Metz, den 26. Mai 1899. 1u“ Der Landgerichts⸗Sekretär: Bach.

11690% Bekauntmachung. 1288 Durch Urtheil der Ersten Zivilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Metz vom 18. April 1899 ist wischen den Eheleuten Franz Meyer, Wirth, und ina, geb. Grasmück, zusammen zu Montigny wohn⸗ haft, die Gütertrennung mit Wirkung vom 18. Fe⸗ bruar 1899 ausgesprochen worden.

Metz, den 26. Mat 1899.

Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Land⸗

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königli gerichts, 2. Zivilkammer, zu Saarbrücken vom 28. April 1899 ist zwischen den Eheleuten Peter Kreutzer, Hüttenarbeiter, und Elisabeth Foß, beide zu Fraulautern wohnhaft, die Gütertrennung ausge- sprochen.

Saarbrücken, den 25. Mai 1899. 1ö“

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[16528] Bekanntmachung.

Durch Ehevertrag vor Notar Seidenfaden in Velbert vom 28. April 1899 ist zwischen den Braut⸗ leuten, dem Kaufmann Robert Bergerhoff und der geschäftslosen Olga Baldezuhn, beide in

Velbert, für ihre einzugehende Ehe eine vollständige Gütertrennung im Sinne des Artikels 1536 und folgende des Bürgerlichen Gesetzbuchs rheinischen Rechts verabredet worden. 3 Velbert, den 26. Mai 1899. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗c.

Versicherung.

Schlesische Eisen⸗ und Stahl⸗ Berufsgenossenschaft

Sektion I (Breslau). Die Sektionsmitglieder werden hierdurch zu der am Freitag, den 16. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, im kleinen Saal des Café⸗Restaurant hierselbst, Karlsstraße 37, auch Wallstraße 8, anbe⸗ raumten ordentlichen Sektionsversammlung ergebenst eingeladen.

Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht für das Jahr 1898. 2) Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung. 3) Wahl des Ausschusses für die Vorprüfung der nächsten Jahresrechnung. Feststellung des Etats für das Jahr 1900. Wahl eines Beisitzers und zweier Stellvertreter des Schiedsgerichts. Wahl von drei Vorstandsmitgliedern und zwei Stellvertretern. Beschlußfassung über etwaige Anträge von Settiezeeniesenern 24 Nr. 8 und § etzter atz des Genossenschaftsstatuts). Breslau, den 24. Mai 1899. haf 8 8 Der Sektions⸗Vorstand. Blauel, Vorsitzender.]

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Keine.

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗

169820] Bekanntmachung. Bei der in ige Jahre stattgefundenen Aus⸗ loosung der nach dem Allerhöchsten Privilegium vom 23. März 1881 ausgegebenen Perleberger Stadt⸗Obligationen sind: Nr. 40 über 1000 ℳ, Nr. 121 134 199 202 über 500 ℳ, 1 Nr. 226 246 341 476 491 493 über 200 gezogen worden. Diese Obligationen werden den Inhabern hiermit zum 1. Juli 1899 mit der Aufforderung ge⸗ kündigt, den Kapital⸗Betrag derselben gegen Rück⸗ gabe der Obligationen, sowie der dazu gehörigen Kupons Nr. 37 bis 50 und der Talons vom 1. Juli 1899 ab bei der Stadtkasse hier in Empfang zu nehmen. Vom 1. Juli 1899 ab hört die der ausgeloosten Obligationen auf, und es wird der Werth der nicht mit eingelieferten Kupons von dem zu zahlenden Kapital in Abzug gebracht werden. Aus früherer Verloosung ist Nr. 448 über 200 bis jetzt nicht eingeliefert. Die Ver⸗ zinsung derselben hat bereits mit dem 1. Juli 1897 aufgehört. Perleberg, den 7. Dezember 1898. e Der Magistrat.

11“]

[70ö700o) Bekanntmachung.

Bei der am 7. Januar d. 49 stattgefundenen Ausloosung von 4 prozentigen Neidenburger Anleihescheinen, welche auf Grund des Aller⸗ höchsten Privilegiums vom 22. Juni 1874 aus⸗ gegeben sind, sind folgende Nummern gezogen: Litt. A. Nr. 26 über 1500 ℳ, Litt. B. Nr. 6 106 163 und 197 300 ℳ,

Litt. C. Nr. 83 148 187 und 195 150

Wir kündigen dieselben hiermit zur Rück⸗ zahlung zum 1. Juli 1899. Die Auszahlun erfolgt gegen bloße Rückgabe der Anleihescheine neb den noch nicht fälligen Zinsscheinen und der An⸗ weisung bei der hiesigen Kreis⸗Kommunal⸗Kasse, dem Bankhause S. A. Samter Nachf., Königs⸗ berg, und der Kur⸗ und Neumärkischen Ritter⸗ schaftlichen Darlehnskasse in Berlin.

Die Verzinsung der gekündigten Nummern hört mit dem 1. Juli 1899 auf.

Neidenburg, den 13. Januar 1899.

Der I“ zes

über je

über je

[63220]

Die Obligationen des Crossen’er -2

verbandes: Nennwerth 390 Nr. 54 86 17 200 217 386 391 417 465 551, Nennwerth 150 Nr. 36 305 315 326 335 werden hiermit zum 1. Juli 1899 gekündigt. kündigten Obligationen Nennwerth 300 Nr. 162 301 560 sind noch nicht veen. Krossen a. O., den 15. Dezember 1898. De

Deichverbandes.

Die früher ge⸗

chamt des Crossen'er

Der andgerichts⸗Sekretär: Bach.