1899 / 250 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 21 Oct 1899 18:00:01 GMT) scan diff

jreien. Am Montag und Donnerstag sinden Wiederholungen von Nicolai's komischer Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ statt, am Dienstag geht Lortzing's Oper „Undine“ in Scene. Für Mitt⸗ woch ist die Erstaufführung von Bizet’s Oper „Die Perlenfischer“ mit Fräulein Prevosti als Gast, für Freitag die erste Wiederholung dieser Oper angesetzt. Am Sonnabend wird zu halben Preisen „Zar und Zimmermann“ aufgeführt.

m Neuen Theater gelangt an allen Abenden nächster Woche das Lustspiel von E. von Wolzogen „Ein unbeschriebenes Blatt“ zur Aufführung. Morgen, sowje am naͤchsten Sonntag Nachmittag geht zu halben Kassenpreisen Ferdinand Bonn's vieraktige Komödie „Kiwito“ in Scene.

Im Residenz⸗Theater werden in der kommenden Woche ausschließlich der Feydeau'sche Schwank „Jagdfreuden“ und der Jacob⸗ son'sche Einakter „Familiensouper“ gegeben. Morgen sowie am nächsten Sonntag Nachmittag geht zu halben Preisen „Der Schlaf⸗ wagen⸗Kontroleur“ in Scene. 8

Mannigfaltiges. Berlin, den 21. Oktober 1899.

Der große Festkommers, den die Studierenden der Technischen 88 Ffchune gestern Abend in der Philharmonie veranstalteten, hatte die weiten Räume bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf der Bühne waren inmitten eines reichen Pflanzenhaines die Banner und Fahnen der Hochschule und Korporationen aufgerflanzt. An der Ehrentafel saßen u. A. der Staats⸗Minister Dr. von Delbrück, der Geheime Ober⸗Regierungsrath Naumann aus dem Ministerium der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten, der Kontre⸗Admiral Sack, der Bürgermeister Kirschner und die Rektoren der bei dem Fest ver⸗ tretenen Hochschulen. Den Aktiven der einzelnen Korporationen hatten sich viele Alte Herren angeschlossen. Galerie und Logen füllte ein glänzender Damenflor. Der Rektor, Geheime Regierungsrath, Professor Riedler war von den Mitgliedern des Ausschusses in vierspännigem Wagen aus seiner Wohnung abgeholt worden und wurde beim Be⸗ treten des Festsaals mit Fanfaren begrüßt. Bald darauf begann der Kommers mit dem Gesange des von Ernst Scherer gedichteten Fest⸗ liedes. Dann nahm der Präses cand.- rer. techn. Garnich das Wort, um Seiner Majestät dem Kaiser mit glühender Begeisterung zu huldigen und dem Danke der Studentenschaft, wie folgt, Ausdruck zu geben: Wir bewundern in unserm geliebten Kaiser den Erben der Herrschertugenden unseres Hohenzollernhauses, wir jubeln Ihm zu als dem mächtigen Schirmherrn und Förderer unserer Wissen⸗ schaft, unter Dessen starker Hand die technischen Wissensstätten blühen und die Technik sich zu ihrer höchsten Vollendung entfaltet. Treue haben wir Ihm gestern geschworen, Treue wollen wir halten unver⸗ brüchlich. Heute aber wollen wir nach schöner studentischer Sitte sie bekräftigen durch einen urkräftigen Salamander.“ Mit jugendlichem Eifer folgten die Festgenossen der Aufforderung, donnernd klirrten die Gläser und sausten mit Wucht nieder. Dann wurde, während die Schläger im Takt zusammenschlugen, die Nationalhymne gesungen. Unter jubelnder Zustimmung gelangte hierauf folgendes Telegramm zur Absendung: „Eurer Kaiserlichen und König⸗ lichen Majestät gestattet sich die zum Kommers versammelte Sludentenschaft der Technischen Hochschule ihre ehrfurchtsvolle Hul⸗ digung darzubringen, noch bis ins Innerste durchdrungen von der Be⸗ dentung des weihevollen Augenblicks, da wir Zeuge sein durften des hohen Gnadenaktes, der unserer alma mater zu theil wurde. In der Festrede gab cand. rer, techn. Garnich ein Bild der ge⸗ waltigen Kulturarbeit des Jahrhunderts, an der die Technik sowohl in der wissenschaftlichen Forschung, wie in der praktischen Bethätigung so lebhaften Antheil gehabt, gedachte der hohen Anforderungen der Gegenwart und Zukunft und mahnte, in ernster Arbeit festzuhalten, was errungen worden. Seine Worte fanden begeisterten Widerhall. Dem Rektor, Geheimen Regierungsrath, Professor Riedler weihte stud. rer. techn. Schwarz vom Akademischen Seglerverein Worte inniger 1“ Nach einem dem Rektor dargebrachten Salamander wurde diesem noch eine ganz besondere Ehrung zu theil durch Ueberreichung eines kostbaren Ehrenschildes, der nach dem Entwurf eines jungen Akademikers, eines Architekten, von dem Bildhauer

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Wolff ausgeführt worden ist. Der Schild zeigt die Embleme der auf der Hochschale vertretenen eigge sens und krägt in der Mitte eine Dankbarkeit und Liebe ausdrückende Widmung. Der Rektor war von der ihm ganz überraschend kommenden Ehrung sichtlich tief bewegt und gab seinem innigen Dank in beredten, schwungvollen Worten Ausdruck. Die Vertreter der Regierung begrüßte stud. rer. ing. Reimann vom Akademischen Ruderverein, die übrigen Gäste cand. rer. techn. Lachtin vom „Motiv“; den Damen brachte stud. rer. ing. Scholz vom Akademischen Seglerverein die Huldigungen der Studentenschaft dar. Noch manch' kräftiges Wort wurde gesprochen, manch' kerniges Lied gesungen, ehe die Fidelttas in ihr Recht eintrat, welche die Theil⸗ nehmer nach lange vereinigt hielt.

Die von den Präsidien des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller und des Zentral⸗Ausschusses kauf⸗ männischer, gewerblicher und industrieller Vereine in Berlin bei dem gestrigen Empfangsakt im Lichthofe der König⸗ lichen Technischen Hochschule überreichte Adresse ist hand⸗ schriftlich von den Delegirten sämmtlicher zum Zentral⸗Ausschuß ge⸗ hörigen 41 kaufmännischen, gewerblichen und industriellen Verbände unterzeichnet und hat folgenden Wortlaut:

„In der weihevollen Stunde, da die Königliche Technische Hoch⸗ schule zu Berlin den hundertjährigen Gedenktag ihrer Gründung festlich begeht, wollen und dgess der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller und der Zentralausschuß hiesiger kaufmännischer, gewerblicher und industrieller Vereine in Vertretung weiter Kreise von Handel, Industrie und Gewerbe der Reichs⸗Hauptstadt in der großen Schar der Glückwünschenden nicht fehlen.

Begründet an des vergangenen Jahrhunderts Neige, hat sich die Königliche Technische Hochschule zu Berlin in vorderster Reihe an der Verwirklichung der Aufgaben bethätigt, denen die Technologie zustrebte, hat sie geholfen den Siegeszug vorbereiten und durchführen, der unserer Zeit das Gepräge verliehen und das neunzehnte Jahrhundert vorzugs⸗ weise zu dem der Technik gestaltet hat. 1

Gestützt auf die Ergebnisse der exakten Wissenschaft, hat die Königliche Technische Hochschule zu Berlin im ruhmreichen Verlaufe ihres Bestehens wie wenige andere Bildungsanstalten zugleich fördernd und befruchtend eingewirkt auf die gewerbliche und industrielle Thätigkeit unseres Vaterlandes, immerdar bedacht, die mächtigen Errungenschaften lichtvoller Kulturarbeit durch den Kanal von Handel und Industrie hinüberzuleiten in den breiten Strom allgemeinen nationalen Wohlstandes. Wenn es deutscher Thatkraft und deutschem Fleiße gelungen ist, im friedlichen Wettbewerb der Völker einen ehrenvollen Platz zu erringen und ihn glanzvoll zu be⸗ haupten, sind wir uns mit den heimischen Berufsgenossen in treuer Dankbarkeit des hervorragenden Antheils bewußt, den hieran die tech⸗ nische Wissenschaft und die, die ihr dienen, gehabt haben.

So soll das Band, das die Königliche Technische Hochschule zu Berlin mit Handel und Industrie harmonisch vereint, sich in Zukunft gleich fest und innig bewähren. Möge es der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin als der ersten Vertreterin technischer Wissen⸗ schaft, auch in dem kommenden Jahrhundert beschieden sein, die glor⸗ reiche Vergangenheit ruhmvoll fortsetzend, lebendige Geisteskraft weithin leuchtend und fortzeugend auszustrahlen, ihr selbst zum Ruhme, dem Vaterlande zum Segen!“*

Die der Technischen Hochschule zu Berlin anläßlich ihrer Hundertjahrfeier gewidmeten Adressen und Geschenke sind zur Besichtigung im Lichthofe der Anstalt ausgestellt, welcher morgen in der Zeit von 11 bis 1 Uhr für das Publikum geöffnet ist.

Wie in früheren Jahren werden auch jetzt wieder praktische Ausbildungskurse für die freiwillige Kriegskranken⸗ pflege des Rothen Kreuzes für zwei und zwanzig Damen des Zweigvereins Berlin des Vaterländischen Frauenvereins im Garnison⸗ Lazareth und in den Berliner Unfallstationen abgehalten. Die Damen sind von rn Dr. Hermann Weber theoretisch vor⸗ gebildet worden. Diese praktischen Kurse, deren jeder vier Wochen dauert, werden im Laufe des Winters mehrmals wiederholt werden. Die Leitung der Kurse liegt in den Händen der Prinzessin Elisabeth zu Hohenlohe⸗Schillingsfürf

*

In der „Urania“ wird Herr Geheimer Medizinalrath, Profef Dr. G. Fritsch, wie schon mitgetheilt, im großen Theatersaal 1 Mittwoch einen Vortrag „Ueber Transvaal“ halten. An allen üübrigen Tagen der Woche wird der neue, scenisch ausgestattete Vortrag 8 Sieg des Menschen über die Natur“ zur Aufführung gelangen. In Hörsaal werden Seige. Vorträge gehalten werden:

Herr G. Witt, „Der Mond und die inneren Planeten“; stag, Dr. G. Naß, „Die Elemente der Luft“; Donnerstag, Professor De- C. Müller, „Getreide und Mahlprodukte“; Sonnabend, Dr. P. Spiez. „Das Gleichgewicht der Flüssigkeiten“.

Ein Preisausschreiben für Amateur⸗Photographen veranstaltet die illustrierte Zeitschrift „Zur Guten Stunde“. Cz sind drei Preise von 100, 50 und 30 ausgesetzt. Ueber die näheren Bedingungen des Preisausschreibens giebt Halbbeft 4 der genannten eitschrift (Berlin, Deutsches Verlagshaus Bong u. Co.) näheren Aufschluß.

Dem Zoologischen Garten sind neuerdings wieder mehrere sehr bemerkenswerthe Thiere als Geschenk zuvgegangen. Herr Direktor Plock in Caracas (Venezuela) hat einen Jamaika⸗Trupial gespendet einen staarartigen, schwarz und gelb gezeichneten Vogel. Aus Kamerun trafen zwei Halsband⸗Mangaben als Geschenk des Plantagen,Aufsehers

errn A. Wiese ein: Meerkatzen mit rothem Scheitel und weißem

alse. Herr Bauendahl überwies dem Garten eine rothgrüne Meer⸗ atze, und Herr Fabrikbesitzer E. Bendel in Magdeburg⸗Sudenburg zeigte sein Interesse für die Thierkunde durch die Widmung eines jungen rothen argentinischen Pumas. Alle diese Thiere sind in voller Gesund⸗ heit und bilden eine werthvolle Ergänzung der reichen Beständedes Gartenz. Am morgigen Sonntag konzertiert im großen Saale von 4 Uhr Nachmittags ab die Berliner Symphonie⸗Kapelle unter Leitung des Musikdirektors Herrn Zimmer. Bezüglich der seit Kurzem zur Ausgabe gelangenden „Abonnements zum halben Preise“, welche bis zum 31. März 1900 gültig sind, sei nochmals darauf hingewiesen, daß ein solches Abonnement für die erste Person eines Hausstandes 9 ℳ, für jede weitere Person desselben Hausstandes 6 kostet. Der Verkauf erfolgt an der Kasse im japanischen Hauptthor, am Kurfürstendamm.

Flensburg, 20. Oktober. (W. T. B.) Ein Sonderzug der Kreiseisenbahn Flensburg⸗Kappeln, welcher Besucher zum Pferdemarkt hierher führte, 9 heute früh zwischen Rüde und Glücksburg mit einem von Glücksburg abgelassenen Güterzug usammen. Drei Personenwagen sind schwer beschädigt, von den Pe acieren wurden drei schwer, mehrere andere leicht verletzt.

Madrid, 21. Oktober. (W. T. B.) In der Provinz Valencia verursachten heftige Unwetter Ueberschwemmungen.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Brüssel, 21. Oktober. (W. T. B.) Dem „National“ zufolge hat Unterleutnant Paternoster aus Sungula vom 20. Juli gemeldet, daß Truppen des Congostaats mit auf⸗ ständischen Bakusus einen heftigen Kampf zu bolehen gehabt hätten, welcher 6 Stunden gewährt habe. Die Aufständischen hätten ver 300 Todte und ebensoviel Verwundete verloren.

Kapstadt, 21. Oktober. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus“.) In Burghersdorp (Kapland) ist die Meldung eingegangen, daß bei Bethulie am Oranjefluß 1500 Buren mit 30 Wagen in der Richtung nach Norvals Pont vorbei⸗ seien. Man glaube, daß die Buren einen Angriff er Basutos besorgten, welche, wie es heiße, eine große Streit⸗ macht zusammenzögen. Der Oranje⸗Freistaat entsende dahern Truppen an die Grenze von Basutoland.

(Fortsetzung des Richfennas in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Wetterbericht vom 21. Oktober 1899, 8 Uhr Morgens.

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Schauspielhaus. 231. Vorstellung. Vorher: Familien⸗Soup ““ orher: Familien⸗Souper.

Alten sungen. Niemann. Anfang 7 ½ Uhr. Neues Opern⸗Theater. Torquato Tasso. Schau⸗ spiel in 5 Aufzügen von Wolfgang von Goethe. 8 Aufgeld verd nicht erboben. 8 be fabe I Theater. Fana- 5 von, 9 10 und von 12— r im niglichen r: Faust, erster Theil. Abends 7 ½ Uhr: Schauspielhause statt. Billeis sind auch im Invaliden⸗ Staatsgeheimniffe. 8 .. eeee(Gufftay Wandg. Fafang 79 Uhe. dank, Unter den Linden 24 I, und im Künstlerdank, Unter den Linden 69, zu haben. Billetreserve. Dienstag: Staatsgeheimuisse. satz 67. Anfang 7 ½ Uhr. 2 —— Mogeg soveen baug 215 Borszilcang, Weisnen Schiller-⸗Theater. (Wallner⸗Theater) Soan. Philharmonie. Sonntag, Mittags 12 Ulr⸗

tag, Nachmittags 3 Uhr: Die Ehre. Schauspiel II. i⸗ in 4 Akten von Hermann Sudermann. Abends EEX“ egee eäit 3 Aufzügen von Montag, Anfang 7 ½ Uhr: II. Philharmonisches

und Isolde in 3 Akten von Richard Wagner. (Isolde: Frau Lilli Lehmann, Königliche Kammer⸗ sängerin, als Gast.) Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. 3 Uh Abonnement A. 35. Vorstellung. Die Nibelungen. Henrik Ibsen. Ein deutsches Trauerspiel in 3 Abtheilungen von von Friedrich H

Das Friedensfest. Montag: Der Biberpelz. Dienstag: Rosmersholm.

Lustspiel in 4 Aufzuͤgen von Karl

232. Vorstellung. Sonder⸗ 8 Uhr: Nora. Schauspiel in

Montag: Baumeister Solneß.

Deutsches Theater. Sonntag, Nachmittags Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:

Der Schlafwagen⸗Controleur.

Thalia-Theater. Dresdenerstraße 72/73. Sonn⸗

ittags tag: Der Platzmajor. Gesangsposse in 3 Alten Nachmittage vee Jean Kren nas Aifred Schüeselr. Iusik des

8— Montag und folgende Tage: Der Platzmajor.

Konzerte.

Konzert. Dir.: Arthur Nikisch. Sol.: Erust

Montag, Abends 8 Uhr: Die Großsstadtluft. Kraus, Hof⸗Opernsänger. Chor: Berliner

rebbel. Erster Abend: Erste Ab⸗ Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Großstadtluft. Lehrer⸗Gesangverein.

en Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußi

Berlin, Sonnabend, den 21. Oktober

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1¹) Reif. 2²) Reif. Uebersicht der Witterung.

Während über West⸗Europa der Luftdruck hoch und gleichmäßig vertheilt ist, befindet sich am Weißen Meer ein tiefes barometrisches Minimum, welches im nördlichen Ostseegebiete stürmische west⸗

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hervorruft;

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Winde. In Deutschland heiter, theils neblig Oftseegebiete kühl;

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haus. 214. Vorstellung. D ei „Romantische Pe. 21 PeananC, —2gf thrn 14

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theilung: Der gehörnte Siegfried. Vorspiel in 1 Aufzug. Zweite Abtheilung: Siegfried’s Tod. Ein Trauerspiel in 5 Aufzügen. Anfang 7 ½ Uhr.

Neues Opern⸗Treater. Représentations fran- çaises de Mademoiselle Suzanne Munte du Théàtre Impérial Frangais de St Petersbourg. Zazn. Comédie en 5 actes de MM. P. Berton et Ch. Simon. Anfang 7 ½ Uhr. Preise der Plätze: Fremden⸗Loge 10 ℳ, Mittel⸗ Balkon 1. bis 2. Reihe und Loge 6 ℳ, Mittel⸗ Balkon 3. bis 4. Reihe 4 ℳ, Seiten⸗Balkon 3 ℳ, Tribüne 2 ℳ, Mittel⸗Parquet 1. bis 10. Reihe 6 ℳ, Mittel⸗Parquet 11. bis 22. Reihe 4 ℳ, Seiten⸗ Parquet 3 ℳ, Stehplatz 1 Der Billet⸗Verkauf zu diesen Vorstellungen findet täglich im Königl. Schauspielhause statt. Die Billets für die Montags⸗ Vorstellung tragen die Bezeichnung „Reservesatz 69“, die der Dienstags⸗Vorstellung „Reservesatz 68.

Opernhaus. Dienstag: Margarethe. Mittwoch: Cosi ran tutte. Donnerstag: Der Evangeli⸗ mann. Vergißmeinnicht. Freitag: Der Wild, schütz. Sonnabend: Lohengrin. Sonntag: Cosi Tran tutte.

Schauspielhaus. Dienstag: Die Nibelungen. 2. Abend: Kriemhild’s Rache. Mittwoch: Auf Strafurlaub. Donnerstag: Der Widerspenstigen Zähmung. Der eingebildete Kranke. Freitag: Auf Allerhöchsten Befehl: Erstes Gastspiel von Madame Réöjane. Divorçons (Cyprienne). Vorher 1807. Sonnabend: Auf Allerhöchsten Befehl: Zweites Gastspiel von Madame Réjane. Madame Sans Gene. Sonntag: Ein Sommernachtstraum.

Neues Opern⸗Theater. Dienstag: L'Ar- lésienne. Mittwoch: L'Arlésienne. Donners⸗ tag: L'Arlésienne. Freitag: Uabestimmt. Sonnabend: Unbestimmt. Sonntag: Iphigenie auf Tauris

Theater des Westens. (Opernhaus.) Sonn⸗ tag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Die Regimentstochter. Hierauf: Großes Ballet⸗ Divertissement. Abends 7 ½ Uhr: Gastspiel von Signorina Prevosti. Der Troubadour.

Montag (6. Montag⸗Abonnements⸗Vorstellung): Die lustigen Weiber von Windsor.

Dienstag: Undine.

Mittwoch: Gastspiel von Signorina Prevosti. Zum ersten Male: Die Perleufischer.

Donnerstag: Die lustigen Weiber von Windsor.

reitag: Die Perleufischer. onnabend: Zar und Zimmermann.

Lessing⸗Theater. Sonntag, Nachmittags 3Uhr: u volksthümlichen Preisen: Der Pfarrer von rchfeld. Abends 7 ½ Uhr: Als ich wieder⸗ am.

Montag: Als ich wiederkam..

Dienstag: Als ich wiederkam..

Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a. Sonn⸗ tag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Kiwito. Komödie in 4 Akten von Ferdinand Bonn. Abends 7 ½ Uhr: Ein unbeschriebenes Blatt. Lustspiel in 3 Aufzügen von E. von Wolzogen.

89 kontag und folgende Tage: Ein unbeschriebenes att.

Residenz⸗Theater. Direktion: Sigmund Lauten⸗ burg. Sonntag: Pesfetsen. (Monsieur chasse.) Schwank in 3 Akten von Georges Fepean. Uebersetzt und bearbeitet von Paul Block.

n Scene gesetzt von Sigmund Lautenburg. Vorher:

Ieehnen desee Schwank in 1 Akt von Benno acobson. Regie: Gustav Rickelt. Anfang 7 ½¼ Uhr.

Saal Bechstein. Montag, Anfang 8 Uhr:

Lieder ⸗Abend von Fräulein Mio Leidig. Mit⸗ wirkung: Walther Cavallery (Violine).

Beethoven-Baal. Sonntag, Anfang 7 ½ Uhr:

Konzert des Männer⸗Gesangvereins Caecilia

Melodia.

Montag, Anfang 8 Uhr: Konzert von Emil Severin (Gesang). Mitwirkung: J. Palaschko (Violine). ———

Familien⸗Nachrichten. Verlobt: Frl. Elise Steinmann mit g General⸗

major Max Bluhm (Berlin). Frl. Elzbeth Chambeau mit öHrn. Gerichts⸗Assessor und Leut. d. R. Ernst Rohrbeck (Prenzlau-—Ziemkendorf, U.⸗-M.).

Verehelicht: Hr. Hauptmann Alexander von Reuter mit Frl. Mathilde von Ziethen (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Rittmeister Groß⸗ mann (Erfurt).

Gestorben: Hr. Korvetten⸗Kapitän a. D. Fe Erdmann Paucke (Brieg). Hr. Polizeirath Gustav Paetzelt (Berlin). Marie Gräfin zu Münster⸗Derneburg (Berlin).

———

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Schol;) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagl⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).

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15,00 14,30 14,60 14,30 14,60 14,80 14,40 13,75 15,00 15,40

15,20 14,34 15,40 15,60 16,40 15,71 17,00

16,50 16,20 14,40 15,00 15,50 15,60 16,20 16,80

12,30 13,80 15,00

14,00 15,00 13,60 13,00 15.,00 15,30 17,00 13,70 18,46 17,20 17,30 17,25 14,20 15,00 15,50 16,40 17,30 17,20

13,00 12,60 12,50

12,50 12,50 13,00 13,00 12,20 12,40

13,20 12,00 14,60 14,00 15,60 16,67 15,20 14,00 15,25

15,60 13,20 13,00 12,70 13,00 14,40 14,60 13,40

fswerth auf volle Mark abgerundet mit fende Preis nicht vorgekommen ist, ein

14,95

14,91 15.27 15,00 15,00

14,85 15,00 15,66

16,20 17,70 17,13 17,36 16,40

16,40

12,89

14,86

14,88 15,27 15,00 15,00

14,86 15,00 15,34

16,30 17,70 16,56 17,13 16,32

16,20 14,62

15,18

13,97

14,12 14,30 14,30 14,10 13,75 14,50

15,32 15,00 14,34

15,22 16,10 15,27 16,17 15,80

14,33

16,84

13,20

13,16 13,88 14,15 13,30 13,00 14,67

17,00 16,73

16,65 16,97

14,00

14. 10.

heilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen unkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender 33

Außerdem wurden überschläglicher

(Preis unbekannth