1899 / 259 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 01 Nov 1899 18:00:01 GMT) scan diff

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[51359] Oeffentliche Ladung.

Bezüglich der in der Gemeinde Eschmar belegenen Grundstücke Flur 6 Nr. 41, Auf den Schnittlingen, Acker, 1,18 a, und Flur 8 Nr. 7/1, Am Schenkel⸗ kesselsweg, Acker, 2,04 a, eingetragen im Kataster unter Art. 76 auf Wittwe Johann Eck in Bonn, wird das Eigenthum beansprucht von:

1) Friedrich Bengs, Gießmeister, in Bendorf a. Rh.,

2) Wilhelm Bengs, Gießmeister in Neuß,

3) August Bengs, Friseur in Köln.

Alle diejenigen, welche an den vorbezeichneten Par⸗ zellen Eigenthumsansprüche zu haben vermeinen, werden hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Ansprüche bis spätestens in dem auf den 12. Dezember 1899, Morgens 10 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgerichte, Zimmer Nr. 6, anberaumten Termine geltend zu machen, widrigenfalls die vorstehenden, das Eigenthum an den fraglichen Parzellen Bean⸗ spruchenden, als Eigenthümer in das Grundbuch ein⸗ getragen werden.

Siegburg, den 19. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht. 4. Beglaubigt: Kohte

[51968388 Aufgebot.

Auf Antrag des Landwirths Bernard Fassel Kirchspiel Räsfeld, vertreten durch Rechtsanwalt Brinkman zu Borken, werden der Schmied Anton Lammers und dessen Frau Anna Catharina Lammers, geb. Hülsdünker, fruͤher zu Kirchspiel Räsfeld, 5 seit länger als zehn Jahre verschollen sind, und die von ihnen etwa zurückgelassenen unbe⸗ kannten Erben aufgefordert, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin am 22. August 1900, Vormit⸗ tags 11 Uhr, im hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls dieselben für todt er⸗ klärt werden.

Borken i. W., den 21. Oktober 1899.

b 8 Königliches Amtsgericht

[51973] Aufgebot.

Der Dachdeckermeister Fritz Wagner zu Franken⸗ stein hat als Abwesenheitsvormund des am 27. Ok⸗ tober 1842 geborenen Korbmachers Ferdinand Welzel, welcher zuletzt seinen Wohnsitz in Frankenstein gehabt hat, nach einer kurzen Anwesenheit im Jahre 1886 daselbst sich entfernt hat und seitdem angeblich ver⸗

schollen ist, das Aufgebot desselben beantragt. Der Korbmacher Ferdinand Welzel wird deshalb auf⸗

gefordert, sich alsbald, spätestens aber in dem Auf⸗ gebotstermin am 22. August 1900, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt wire. Frankenstein, den 28. Oktober 1899. Königliches Amtsgericht.

6 8 [51970] Aufgebot. 6 Auf Antrag des Kurators des verschollenen Sattlers Carl Ferdinand Schilz, nämlich des Senators Dris. jur. Max Predöhl, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Behn, Kaemmerer und Niemeyer, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

I. Es wird der am 18. September 1849 in Ham⸗

burg geborene Sattler Carl Ferdinand Schilz, welcher mindestens seit dem Jahre 1877 ver⸗ schollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, pätestens aber in dem auf Mittwoch, den 9. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Parterre links, Zimmer Nr. 1, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, daß er werde für todt erklärt werden.

„Es werden alle unbekannten Erben und Gläu⸗ biger des genannten Verschollenen hiermit auf⸗ v 8 Ansprüche bei der vorbezeichneten Gerichtsschreiberei, spätestens aber in dem vor⸗ bezeichneten Aufgebotstermin anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses und ewigen Stillschweigens.

Hamburg, den 26. Oktober 1899. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veroöffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[51374] Aufgebot.

Auf Antrag des Freistellenbesitzers Karl Wittke aus Muckerau, des für den abwesenden Tagearbeiter Johann Erber zuletzt in Marschwitz aufhältlich gewesen bestellten Abwesenheitspflegers wird der im Jahre 1844 geborene Tagearbeiter Johann Erber, der seit dem Jahre 1866 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. Ok⸗ tober 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. 86 8

Neumarkt, den 21. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht.

[46018] Aufgebot. 1 Auf Antrag des Kaufmanns Franz Emil von Gfug zu Dortmund, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Lekebusch ebendaselbst, wird der Carl Eugen Oskar von Gfug, geb. am 13. April 1868, welcher im Jahre 1884 nach Amerika ausgewandert und ,. verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens m Aufgebotstermine am 22. August 1900, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls derselbe für todt

erklärt werden wird.

Dortmund, den 30. September 1899. Königliches Amtsgericht.

[51971] Aufgebot. .

Auf Antrag der Schlosserfrau Emilie Kruschewski, geb. Horn, hier, Nasser Garten Nr. 132 a wohnhaft, wird deren Ehemann, der Schlosser Emil Albert Kruschewski, der im März 1885 von Königsberg fortgezogen ist und sich sodann bis zum Januar 1886 vorübergehend in den Städten Danzig, Leipzig und Berlin aufgehalten hat, seittem aber verschollen ist,

aoufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am

18. September 1900, Mittags 12 Uhr, bei

dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 88 zu

g e widrigenfalls seine Todeserklärung wird. Königsberg, den 18. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht. Abth. 16.

[51974] Aufgebot.

Nachdem zu Doberan am 1. Juni d. J. die Wittwe des Amtshauptmanns Koppe, Ferdinandine, geb. Heldt, verstorben, hat sich die unverehelichte Ferdinandine Albertine Ida Sophie Heldt zu Dömitz, eine Tochter zweiter Ehe des am 19. Juni 1878 verstorbenen Predigers Friedrich Wilhelm Carl Heldt, vollbürtigen Bruders der Erblasserin, als gesetzliche Erbin der Erblasserin legitimiert und die Ausstellung des Erbenzeugnisses beantragt. Zwecks Vervollständigung der Erblegitimation werden hier⸗ durch alle diejenigen, welche ein näheres oder gleich nabes Erbrecht zu haben vermeinen, aufgefordert, diese ihre Erbrechte spätestens in dem auf Sonn⸗ abend, den 30. Dezember d. J., 10 Uhr Vormittags, angesetzten Aufgebotstermine anzu⸗ melden unter dem Nachtbeile, daß die unverehelichte Ferdinandine Albertine Ida Sophie Heldt als die rechte Erbin angenommen, ihr als solcher der Nachlaß überlassen und das Erbenzeugniß ausgestellt werden soll, daß ferner die sich nach der Präklusion mel⸗ denden näheren oder gleich nahen Erben alle Hand⸗ lungen und Dispositionen derselben anzuerkennen und zu übernehmen schuldig sein sollen.

Doberan, den 27. Oktober 1899. 8

Großherzogliches Amtsgericht

[51967] . 8

Die unbekannten Erben der am 21. April 1809 zu Berlin geborenen und am 6. Februar 1898 zu Berlin dererbenen Louise Friederike Dabelow, geschiedenen Buchhalter Dornstein, werden auf An⸗ trag des Nachlaßpflegers, Rechtsanwalts und Notar Grabower zu Berlin, aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Februar 1900, Vorm. 11 Uhr, von dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine sich zu melden, unter der Verwarnung, daß, falls sich weitere Personen als Erben nicht lögtmteren, der Nachlaß den legitimierten Erben, nämlich:

1) der unverehelichten Agnes Johanna Sophie Müller zu Berlin,

2) der verehelichten Schuhmachermeister Pauline Bertha Kuhrt, geborenen Müller, zu Berlin,

3) der verwittweten Zigarrenarbeiter Ottilie Mar⸗ garethe Antonie Kaufhold, geborenen Müller, zu Berlin,

88 dem Werkführer Adolph Julius Müller zu erlin,

5) dem Zigarrenfabrikanten Gustav Ludwig Friedrich Müller zu Rixdorf bei Berlin.

6) der unverehelichten Margarethe Charlotte Mathilde Müller, jetzt in der Irrenanstalt zu Herz⸗ berge bei Berlin,

7) dem Zigarrenarbeiter Carl Otto Müller zu New York,

8) der unverehelichten Clara Florentine Geisler zu Drebkau,

9) der verwittweten Sparkassen⸗Rendant Emma Rudolphine Lauch, geborenen Geisler, zu Großen⸗ aspe bei Neumünster,

10) der verehelichten Kreisphysikus Doktor Herya, Cäcilie Albertine, geborenen Geisler, in Otterndorf (Hannover),

11) der verehelichten Rendant Agnes Julie Kirchner, geborenen Geisler, zu Sonnenburg,

12) der unverehelichten Elise Alexandrine Geisler zu Drebkau,

13) der verehelichten Avpothekenbesitzer Helene Franziska Soellig, geborenen Geisler, zu Kottbus,

14) dem Gustav Carl Rudolf Geisler zu Breslau,

15) dem Administrator Gustav Rudolph Carl Müller in Panitz, 1

16) der unverehelichten Anna Henriette Louise Müller in Belgern,

17) dem Kaufmann Carl Rudolph Eugen Müller in Charlottenburg,

18) der verehelichten Lederhändler Anna Maria Koehler, geborenen Müller, zu Charlotten⸗ urg,

19) der verehelichten Kreis⸗Schulinspektor Clara Bertha Emma Klewe, geborenen Müller, zu Samter,

20) dem Bahnstations⸗Assistenten Max Moritz Müller zu Liegnitz,

21) dem wegen Geisteskrankheit entmündigten Hugo Rudolph Müller zu Liegnitz,

22) dem Tuchfabrikanten Ernst. Ludwig Otto Müller zu Guben,

verabfolgt werden wird. 99 D. 6653/98.

Berlin, den 21. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 99. (L. S.) Steinwender.

““

[51969]

Erbansprüche an den Nachlaß des am 27. Juni 1899 für todt erklärten Kindes des Wendelin Schürer aus Böhmen und der Margaretha, geb. Schug, aus Eßleben, beide zuletzt wohnhaft in Buffalo, sind bei Meidung des Ausschlusses längstens bis 1. Januar 1900 dahier geltend zu machen.

Werneck (Bayern), am 28. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht. I11“”“ [51950)0) Im Namen des Königs!

Auf Antrag der Frau Marie Weckert, geb. Wolter, zu Berlin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Ludwig Ury daselbst, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Kulm in der Sitzung vom 26. Oktober 1899 durch den Amtsrichter Spiller für Recht:

Der im Jahre 1832 oder 1833 zu Wollstein geborene Schuhmachermeister Friedrich Wilhelm Weckert, Ehemann der Antragstellerin und seit dem 11. November 1858 zu Wollstein mit derselben ver⸗ heirathet, wird hiermit für todt erklärt. Die Kosten des Verfahrens sind aus seinem Nachlaß zu ent⸗

nehmen.

V. R. W. Kulm, den 26. Oktober 1899. 8 Königliches Amtsgericht.

[51956] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage wird der als Sohn des Klavierlehrers, späteren Regierungs⸗ kanzlisten Philipp Konrad Friedrich Zülch und seiner Ehefrau Marie Katharina, geb. Wimmel, am 28. Juri 1866 in Wehlheiden geborene Friedrich Ludwig Zülch aus Potsdam für todt erklärt.

Potsdam, den 23. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht. Abth. 1.

[52063] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des biesigen Amtsgerichts

vom 26. Oktober 1899 sind die Sparkassenbücher

der Kreissparkasse zu Pleß Nr. 13 791 über 20,39 ℳ,

ausgefertigt für Marianna Bleichorz, und Nr. 18 388

über 475,39 ℳ, ausgefertigt für Marie Klaja,

kraftlos erklärt worden. 8 Pleß, 26. Oktober 1899. 8

Königliches Amtsgericht.

[51944] Ausschlußurtheil. 8

Das Sparkassenbuch Nr. 6271 der hiesigen Kreis⸗ sparkasse für den Eigenthümer Richard Hallmann zu Guschterholläsder ist für kraftlos erklärt.

Friedeberg N.⸗M., den 27. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht. [51953] Im Namen des Königs! 8

In der Aufgebotssache des Wirths Anton Strzelczak zu Kammthal, Eigenthümers des Grundstücks Grzebienisko, jetzt Kammthal Nr. 64, vertreten durch den Rechtsanwalt Petrich zu Samter, hat das König⸗ liche Amtsgericht in Samter durch den Amtsgerichts⸗ rath Knappe für Recht erkannt:

Das angeblich verloren gegangene Dokument über die auf dem Grundstücke Grzebienisko, jetzt Kamm⸗ thal Nr. 64 im Hypothekenbuche von Wierzeja Vol. II Pag. 218 Rubr. III Nr. 4 für den Arbeiter Karl Zerbe zu Grzebienisko auf Grund des rechts⸗ kräftigen Mandats des früheren Königlichen Kreis⸗ gerichts zu Samter vom 2. Oktober 1852/26. April 1853 eingetragene, mit 5 % verzinsliche Darlehns⸗ forderung von 30 Thlr. = 90 und 20 Sgr. = 2 Kosten sowie den Kosten der Eintragung wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots⸗ Verfahrens hat der Antragsteller zu tragen.

Samter, den 26. Oktober 1899.

Königliches Amtsgericht.

[51954] Im Namen des Königs

In der Aufgebotssache: 8

1) des Ausgedingers Anton Janiszewski zu

2 8 Wirths Vinzent Wieczorek 1 Piersko, zu 1 Vorbesitzers des Grundstücks Pi

9 2₰ 18 s Piersko ö1.“ Eigen Band 1 Blati 2, vertreten durch den Rechtsanwalt Petrich zu Samter, hat das Königliche Amtsgericht in Samter durch den Amtsgerichtsrath Knappe für Recht erkannt:

Das angeblich verloren gegangene, mit einer Aus⸗ fertigung des Melchior Janiszewski'schen Erbrezesses de conf. den 18. Januar 1854, dem Hypotheken⸗ buchsauszuge und dem Ingrossationsvermerke vom 19. Mai 1854 sowie dem Löschungsvermerke vom 17. Nopember 1864 verbunden bezw. versehen ge⸗ wesene Hypothekendokument über die im Grundbuche von Piersko Band I Blatt 2 Abth. III unter Nr. 1 für den Vinzent und die Valerie Geschwister Cze⸗ kalski eingetragenen Erbtheile von 7 Thalern 14 Sgr. 11 Pf. und bezw. 1 Thaler 7. Sgr. 6 Pf. (= 22,49 und bezw. 3,75 ℳ) wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden den Antragstellern zur Last gelegt. .“ 8

Samter, den 26. Oktober 1899.

1“ Königliches Amtsgericht. 8. ““

1

[51818] Aufgebotsverfahren.

Von dem unterzeichneten Amtsgericht ist am 11. Oktober cr. folgendes Ausschlußurtheil erlassen:

Folgende Hypothekenurkunden;

1) Das Zweighypotheken⸗Dokument über die im Grundbuch des dem Besitzer Carl Pichler in Gr. Stumbragirren gehörigen Grundstücks Gr. Stumbra⸗ girren Nr. 5 in Abtheilung III unter Nr. 3 für die Frau Oberförster Antonie Meyer, geborene Kunze, in Mehlauken umgeschriebenen 2300 Thaler = 6900 nebst 5 % Zinsen Theilbetrag der ur⸗ sprünglichen Post Abtheilung III Nr. 3 von 4487 Thaler 15 Sgr. rückständigen v21S der Christoph und Esther, geborene Paragenings, Bar⸗ suhn'schen Eheleute sowie nebst der in Ab⸗ theilung III unter Nr. 8 eingetragenen Zinserhöhung dieser 2300 Thaler von 5 auf 6 %,

2) die Hypotheken⸗Dokumente über die im Grund⸗ buch des dem Besitzer August Makowski in Bittehnen gehörigen Grundstücks Bittehnen Nr. 80 in Ab⸗ theilung III unter Nr. 11, 12 und 13 für den Ge⸗ schäftsagenten Carl Rudolf von Siedmagrotzki von Elbing eingetragenen Darlehnsposten von 100 Thalern = 300 ℳ, 60 Thalern = 180 und 49 Thalern 29 Sgr. = 149 90 nebst 5 % Zinsen,

3) das Hypotheken⸗Dokument über die im Grund⸗ buch des der Besitzertochter Henriette Mertins in Pannaugen gehörigen Grundstücks Pannaugen Nr. 116 in Abtheilung III unter Nr. 1 für Caroline Goerke aus Pannaugen eingetragenen 7 Thaler 15 Sgr. Darlehnsrest nebst 5 % Zinsen,

werden, und zwar das Dokument zu 1 zum Zweck der Neuausfertigung, die Dokumente zu 2 und 3 zum Zweck der Löschung der Posten, für kraftlos erklärt

Mehlauken, den 13. Oktober 1899.

Könizl. Amtsgericht. Abth. 2.

[52003] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Christiane Liesette Magdalena Jo⸗ hanna Gödecke, verw. Winterhoff, geb. Lühr, zu Ottensen, gr. Brunnenstraße 137, III, rozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Baur in Altona⸗ Ottensen, klagt gegen den Korbmacher Carl Wilhelm Gödecke, früher zu Ottensen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den arteien bestebenden Ehe dem Bande nach und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Theil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf den 3. März 1900, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 28. Oktober 1899. Leißnig, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.K. 2.

[51961] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Antonie Beber, geborene Naumann, in Chemnitz, Ferdinandstraße 9, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Gennerich zu Berlin, Linien⸗ straße 141, klagt gegen ihren Ehemann, den Kauf⸗ mann Max Moritz Erich Beber, unbekannten Auf⸗

enthalts, in den Akten R. 227. 99. Z.⸗K. 17

auf Ehescheidung wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende

Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für

den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Siebzehnte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 58, Zimmer 69, auf den 6. Januar 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 28. Oktober 1899.

Wilhelm, Aktuar, f. d. Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts I. Ziotlkammer 17. [52006] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Schuhmachers Johann Bauer, Anne Marie, geb. Andersen, in Bremen, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Strube in Bremen, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Johann Bauer, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verla sfang⸗ mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivil⸗ kammer 1, zu Bremen, im Gerichtsgebäude, 1. Ober⸗ geschoß, auf Donnerstag, den 11. Januar 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, aus der Gerichtsschreiberei des Land⸗ gerichts, den 30. Oktober 1899.

Dr. Lampe. [52001] Oeffentliche Zustellung.

Die Margarethe Bartz, Chefrau des Schuhmachers Karl Bartz zu Krumstadt, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Kleinschmidt in Darmstadt, klagt gegen ihren Ehemann Schuhmacher Karl Bartz, unbe⸗ kannt wo abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Streittheile vom Bande zu trennen, den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären und denselben zur Tragung der Kosten zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts zu Darmstadt auf Dienstag, den 16. Januar 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Darmstadt, den 28. Oktober 1899.

J. A.: Sieger, Ger.Acc. Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[52008] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Fuhrunterneymers Robert Schmickler, Emma Emilie, geborene Weber, zu Elberfeld, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Koenig 1. daselbst, klagt gegen ihren ge⸗ nannten Ehemann Robert Schmickler, früher in Elberfeld, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Beklagten, wegen Beleidigung, Miß⸗ handlung, Beschimpfung und Bedrohung, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 22. Januar 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug her Klage bekannt gemacht.

eßler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [52007] Oeffentliche Zustellung.

Der frühere Restaurateur, jetzige Julius Philipp Boeminghaus aus Altenessen, z. Zt. sich aufhaltend in Mexiko, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Wolff in Essen, klagt gegen seine Ehefrau Josefine, geb. Beyer, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien be⸗ stehende Band der Ehe zu trennen und die Be⸗ klagte für den allein schuldigen Theil zu erklären, derselben auch die Kosten aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Essen, Ruhr, auf den 24. Ja⸗ nuar 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Esfsen, den 19. Oktober 1899.

Höpker, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52004] Oeffentliche Zustellung. .

Die verehelichte Pauline Grzemboweki, geb. Saloneck, zu Holzweißig, Klägerin, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Funcke in Halle a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Stanislaus Grzembowski, früher zu Holzweißig, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allem schuldigen Theil zu erklären und demselben die Kosten des Rechts⸗ streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Halle a. S, Poststraße 20, Zimmer Nr. 62, auf den 25. Januar 1900, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen ber dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halle a. S., den 27. Oktober 1899.

Pfützner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Landgericht Hamburg.

[52002] . Han Oeffentliche Zustellung. 1

Die Ehefrau Amanda Johanna Christine Josephine Weisze, geb. Däbne, zu Hamburg, Antoniestr. 3 1I r., vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Suse, klagt gegen deren Ehemann Theodor Diederich Henry Weisze⸗ unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung vom Bande, mit dem Antrage, dem Beklagten aufzuerlegen, die Klägerin binnen gerichtsseitig zu bestimmender Frist in einer angemessenen Wohnung bei sich auf⸗ zunehmen, andernfalls aber die zwischen den Parteien

bekannt gemacht.

Privatbeamte

bestehende Ehe vom Bande zu scheiden, und lJadet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 7. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (altes Rathhaus, Admiralitätstr. 56) auf den 16. Januar 1900, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage ekannt gemacht. Hamburg, 28. Oktober 1899. ((“ Pohlmann, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[51962] SOeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Bäckers Heinrich Lamprecht, Lina, geb Schloika, zu Linden Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Frank in Hannover klagt gegen ihren Ehemann den Bäcker Heinrrich Lamprecht, früher zu Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund höslichen Verlassens, mit dem Anrrage, Königliches Landgericht wolle die Ehe der Parteien dem Bande nach für aufgelöst erklären und den Beklagten für den schuldigen Theil erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 6 a. des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf den 29. Januar 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, den 25. Oktober 1899. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

1“

[52005] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Minna Weber, geb. Wiegleb, zu Nordhausen, vertreten durch den Rechtsanwalt Gabler zu Nordhausen, klagt gegen ihren in un⸗ bekannter Abwesenheit befindlichen Ehemann, den Arbeiter Paul Weber aus Nordhausen, wegen bös⸗ licher Verlassung mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und den, Be⸗ klagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Nordhausen auf den 15. Januar 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

Haase, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[520641 Oeffentliche Zustellung.

In der Klagesache der Pflegschaft über Alexander Dionys Haubenthaler, außereheliches Kind der ledigen Maurerstochter Hedwig Haubenthaler hier, vertreten durch Vormund Dionys Haubenthaler, Maurer hier, Falkenstr. 24 b./III, gegen Alexander Ciocannile, Bildhauer, zuletzt bier, Theresienstr. 120/II R. G.) nun unbekannten Aufenthaltes, wegen Vaterschaft und Alimenten, ladet die Klagepartei den Beklagten Alexander Ciocannile zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor das Kal. Amtsgericht München I, Abtheilung B. für Zivilsachen, auf Freitag, den 29. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, Sitzungszimmer 19, Mariahilfplatz 17/II in der Vorstadt Au. Die Klagspartei wird beantragen, zu erkennen:

I. Der Beklagte ist schuldig, die Vaterschaft zu dem Kinde Alexander Dionys Haubenthaler der Hedwig Haubenthaler anzuerkennen, für dieses Kind von der Geburt, d. i. vom 18. September 1897 bis um zurückgelegten 14. Lebensjahre einen jährlichen in monatlichen Raten vorauszahlbaren Unterhalts⸗ beitrag von 144 zu bezahlen, dann die Hälfte der Kleidungskosten, des seinerzeitigen Schul⸗ und Lehr⸗ geldes, die allenfallsigen Kur⸗ und Leichenkosten zu bestreiten und die Kosten des Rechtsstreites zu tragen.

84 . Urtheil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt.

Vorstehender Auszug der Klage wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den aufenthaltsunbe⸗ kannten Beklagten Alexander Ciocannile hiemit be⸗ kannt gemacht.

München, den 25. Oktober 1899. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts München I, AöAbhbtheilung B. für Zivilsachen.

Klein, Kgl. Sekretär. [519663 Oeffentliche Zustellung.

Die geisteskranke Wittwe des Tagelöhners Michael Roth aus Heidelberg, vertreten durch ihren Vor⸗ mund, Schreinermeister Georg Treuer zu Heidelberg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Stock zu Weißensee bei Berlin, Königs⸗Chaussee Nr. 15, klagt gegen

1) die Wittwe des Pfarrers Friedrich Krug, Marie, geb. Bode,

2) das Fräulein 8

3) das Fräulein Elsbeth h eschwister Krug,

4) das Fräulein Hedwig

5) das Fräulein Cäcilie zu 1 bis 4 zu Schöneberg bei Berlin, Akazienstr. Nr. 16 wohnhaft, zu 5 zuletzt zu Kiel, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, Prozeßbevollmächtigter zu 1 bis 4: Rechtsanwalt Viebig zu Berlin, Bülow⸗ straße 24/25, unter der Behauptung, daß der Pfarrer Friedrich Krug dem Kaufmann Friedrich Kesselbach zu Feeehg aus der Zessionsurkunde vom 11. April 1885, mittels welcher di ser seine drei Forderungen von zusammen 1488,50 an die Uhrmacher Paul Keller'schen Eheleute zu Ruti bei Zürich dem ꝛc. Krug für die Summe von 1000 abgetreten hat, den Restbetrag der Zessionsvaluta von 500 verschulde, welchen der Tagelöhner Michael Roth als Gläubiger des ꝛc. Kesselbach wegen seiner For⸗ derung von 1782 durch Beschluß des Großherzog. lichen Amtsgerichts in Heidelberg im Jahre 1887 habe pfänden und sich zur Einziehung überweisen lassen. Der Klägerin als Miterbin ihres verstor⸗ benen Ehemanns sei bei der Theilung seines Nach⸗ lasses die Hälfte der vorerwähnten Forderung mit 250 zugewiesen worden. Die Beklagten seien die Erben des verstorbenen Pfarrers Friedrich Krug. Der Klageantrag lautet: durch vorläufig vollstreck⸗ bares Urtheil die Beklagten zu verurtheilen, daß sie schuldig seien, an die Klägerin den Betrag von 250 nebst 5 % Zinsen vom Klagezustellungstage an zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Köͤnigliche Amtsgericht II zu Berlin, Hallesches Ufer

Nr. 29/31, Zimmer Nr. 10. auf 18. Dezember 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 28. Oktober 1899. (L. S.) Ehrhardt. Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts II. Abth. 10

[51963] Oeffentliche Zustellung.

Die offene Handelsgesellschaft Samland & Lau Inhaber: Kaufleute Arthur Samland und Adolf Lau zu Königsberg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Brzezinski in Köniagsberg, klagt gegen den Besitzer Max Mertins, früher zu Uderwangen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte als Acceptant der Klägerin aus dem Wechsel vom 22. Juli cr. über 1400 zahlbar am 22. Oktober d Js. hierselbst bei der Klägerin und dem mangels Zahlung aufgenommenen Proteste vom 23. Oktober er. die Wechselsumme von 1400 und die Protestkosten im Betrage von 6,30 schulde, mit dem Antrage den Beklagten zur Zablung von 1400 nebst 6 % Zinsen seit dem 23. Oktober cr. ab sowie 6,30 Wechselunkosten an Kläger zu verurtheilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ gerichts zu Königsberg, Zimmer Nr. 81 b., II Trepven, auf den 16. Januar 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den 27. Oktober 1899.

Dingler, Kanzleirath, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. H.

[5196414 SOeffentliche Zustellung. Der Bäckermeister Carl Hiersigk in Groß⸗Kölzig, vertreten durch Rechtsanwalt Zuckermann zu Forst. Lausitz, klagt geges: 1) die verehelichte Bäckermeister Anna Meißner, geb. Rogens, in Bohsdorf, Kreis Spremberg, Lausitz, 2) deren Ehemann, Bäcker⸗ meister Wilhelm Meißner, unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Zinsen⸗ und Waarenforderung mit dem Antrage, die Beklagten als Gesammtschuldner kostenpflichtig und durch vorläufig vollstreckbares Urtheil zu verurtheilen, an den Kläger

a. zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung, ins⸗ 89 8 in das Grundstück Bohsdorf Band 3 Blatt 68

b. ferner 57,755 nebst 5 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen,

und ladet die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Spremberg, Laufitz auf den 22. De⸗ zember 1899, Vormittags 9 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten Ehemann Meißner wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Murawski,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[51965D) Oeffentliche Zustellung.

Der Konsul Eduard Rose zu Swinemünde, Pro⸗ zeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Leonhardt daselbst, klagt gegen den Königlichen Baurath Blanken⸗ burg, früher zu Swinemünde, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter am 27. September 1899 ein baares Darlehn von 150 ℳ, zurückzahlbar am 1. Oktober 1899, vom Kläger erhalten, mit dem Antrage auf Zahlung von 150 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1899. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Swine⸗ münde auf den 4. Januar 1900, Vormittags 10 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Swinemünde, den 28. Oktober 1899.

Wiese, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[52016]

Die Ehefrau des Schreinermeisters Wilh. Schwarz, Wilhelmine, geborene Tovenrath, zu Düren. Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrath Schmitz I. in Aachen, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 11. Januar 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivilkammer, hierselbst.

Aachen, den 26. Oktober 1899.

Fey, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52018]

Die Ehefrau des Fahrradhändlers Heinrich Joesten, Johanna, geborene Roos, zu Krefeld, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Frings in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 22. Dezember 1899, Vormittags 9 ¼ Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 3. Zivilkammer,

hierselbst. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts Düsseldorf.

[52012]

Die Ehefrau des Schlossers Adam Schuff, Wilhelmine, geb. Wirths, in Elberfeld, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Rheindorf daselbst, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 18. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst.

Elberfeld, den 27. Oktober 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[52013] Die Ehefrau des Schneiders Franz von Chmielewsky, Hulda, geb. Gerhardts, in Elber⸗ feld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rausch daselbst, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 18. Dezember 1899, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, III. Zivwilkammer, hierselbst.

Elberfeld, den 27. Oktober 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[52014] 1

Die Ehefrau des Zigarrenhändlers Adolf Eller jr., Luife, geb. Heiler, zu Elberfeld, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Kray daselbst, klagt gegen

mündlichen Verbandlung ist bestimmt auf den 18. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst. Elberfeld, den 27. Oktober 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

1b29 5, ie Ehefrau des Maurermeisters Johann Dönges, Maria, geb. Paffrath, ohne Geschäft, in Elberfeld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schmitz da⸗ selbst, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter⸗ trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 18. Dezember 1899, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Land⸗ gerichte, III. Zivilkammer, hierselbst.

Elberfeld, den 28. Oktober 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[52017] Die Ehefrau des Wirthen Johann Pütz sr., Katharina, geb. Graeff, zu Köln, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Zündorf in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 28. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, III. Zivilkammer, hierselbst.

Köln, den 26. Oktober 1899.

„Goethling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52060] Gütertrennungsklage.

Marie geb. Zimberlin, Ehefrau des Bäckers Josef Karm, zu Mülhausen wohnhaft, hat gegen letzteren die Gütertrennungsklage bei dem Kaiserlichen Land⸗ gerichte hierselbst durch den Rechtsanwalt Herrn Dietz eingereicht. Termin zur mündlichen Verhand⸗ lung ist auf Dienstag, den 5. Dezember 1899, Vormittags 9 Uhr, im Zivilsitzungssaale des ge⸗ nannten Gerichts anberaumt.

Mülhausen i. E., den 26. Oktober 1899.

Der Landgerichts⸗Sekretär: Hansen.

[52010] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, III. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 6. Ok⸗ tober 1899 ist zwischen den Eheleuten Karl Heberle, früher Wirth, und Eleonore, geb. Gaggia, zu Ohligs, die Gütertrennung ausgesprochen.

Elberfeld, den 25. Oktober 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[52009]

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 26. Sep⸗ tember 1899 ist zwischen den Eheleuten Johann Hubert Esser, Kaufmann, und Emilie, geborenen

Auslande weilend, zur Zeit angeblich in Wien, Nibelungenstraße 8, sich aufhaltend, die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 26. Oktober 1899. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[52011]

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, III. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 6. Ok⸗ tober 1899 ist zwischen den Eheleuten Konrad Füßl⸗ Schuhmacher, und Anna, geb. Remscheid, in Ohligs, die Gütertrennung ausgesprochen.

Elberfeld, den 27, Oktober 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[52058] Gütertrennung. 8

Durch Urtheil des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. vom 20. Oktober 1899 ist zwischen Marie, geb. Landsburg, und deren Ehemann Johann Burgermeister in Dammerkirch die Gütertrennung ausgesprochen worden.

Mülhausen i. E., den 27. Oktober 1899.

Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Koeßler.

[52059] Gütertrennung.

Durch Urtheil des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. vom 19. Oktober 1899 ist zwischen Marie, geb. Feierling, und deren Ehemann Carl Eberhard, Wirth in Altkirch, die Gütertrennung ausgesprochen worden.

Mülhausen i. E., den 27. Oktober 1899.

Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Koeßler.

[51960] Bekanntmachung. 8 Durch Ehevertrag vor Notar Gustav van Randen⸗ borgh in Odenkirchen vom 12. Oktober 1899 ist zwischen den Brautleuten, dem Fabrikant Julius Schwepper zu Velbert und der Kolonialwaaren⸗ händlerin Wittwe Hugo Knür, Auguste, ge⸗ borene Junker, zu Jüchen, für ihre einzugehende Ehe eine allgemeine Gütergemeinschaft des gegen⸗ wärtigen und zukünftigen, beweglichen und unbeweg⸗ lichen Vermögens verabredet worden. 6 Velbert, den 27. Oktober 1899. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts: Müller, Aktuar. [52019] Auszug aus dem vor dem Notar Vincenz Paul Kump zu Eitorf am 23. Mai 1899 zwischen Fritz Höffer, Geschäftsgebilfe in Schladern, seit dem 1. Oktober 1899 Gastwirth in Dattenfeld, und Klara Etzbach, ohne Gewerbe in Dattenfeld, abgeschlossenen Ehe⸗ vertrage, lautend: „In der zukünftigen Ehe der Brautleute soll die vollständige Gütertrennung be⸗ stehen in Gemäßheit der Artikel 1536 bis ein⸗ beieslis 1539 des Rheinischen Bürgerlichen Gesetz⸗

Brill, letztere zu Barmen wohnend, ersterer früher zu Remscheid wohnhaft gewesen, jetzt flüchtig im

Waldbröl, den 28. Oktober 1899. 8 Ebeler, Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts.

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In den im § 21 des Unfallversicherungeg Sektion I.

die Herren Baumstr. Rob. Schenke in Pegau u

Greiz gewählt worden. C. Vertrau

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. e Baugewerks⸗Berufsgenossenschaft.

esetzes bezeichneten Organen sind bei der Sächsischen

Baugewerks⸗Berufsgenossenschaft folgende Veränderungen eingetreten. 2. Stalle des auggeschiedenen ealee. Leitn Eesunne 32

n Stelle des ausgeschiedenen Mitglieds, Herrn Hofmaurermstr. Louis Jahn in Gera, i Herr

Kommissionsrath Baumstr. Karl Nitzsche in Gera gewählt worden. st H

8.

:t n Stelle des infolge Eeschäftsaufgabe ausgeschiedenen Mitgliedes, Herrn

Malermstr. Rich. Bachmann in Dresden, ist dessen Ersatzmann, Herr Baumstr. Adalbert Miih in

Dresden gewählt worden. Sektion II. An Stelle der infolge Ges

männer Herren Zimmermstr. J. F. Langer in Großpötzschau und Maurermstr. Ed. Lange in Grimma sind

äftsaufgabe ausgeschiedenen Ersatz⸗

nd Alfr. Lehmann in Grimma gewählt worden.

Sektion IV. An Stelle des ausgeschiedenen Ersatzmanns, Herrn Baumstr. Otto Stäber in C i ist Herr Baumstr. Louis Mehner in Chemnitz gewählt worden. Sektion VI. An Stelle storbenen Ersatzmanns, Herrn Malermstr. Frz. Oettel in Gera, ist Herr Malermstr. Gstv. Hoffarth in

ensmänner:

Als Vertrauensmann Stellvertreter ausgeschieden:

Herr

Als Vertrauensmann ernannt: Herr

Stellvertreter

Baumstr. F. G. Lüders,

Lpzg.⸗Reudnitz. (Gestorben.) Amtsmaurermstr. Schurig, Leisnig. *

(Gestorben) 8 8 M

bert, Mittweida.

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länder, Crimmitschau. Crimmitschau.

bach, Kirchberg. Wiesenburg. Dünnebier, Ho stein⸗Ernstthal. Baumstr. Ernst Louis Thiele, Gablenz. (vacat.) V 8

Baumstr. Eibau. .“ Ebersbach.

Dresden, den 27. Oktober 1899.

rermstr. M. Schu⸗ 1.“

Baumstr. Erw. Stein⸗ Baumstr. Rich. Gerber, Baumstr. Rich. Gerber,

Bauunternehm. Paul

Baumstr. Joh. Ernst Simon, Berthelsdorf. Baumstr. Ernst Fabian, Baumstr. Ernst Fabian, Baumstr. Gstv. 85

Baumstr. E. Max Löb⸗

Der Genossenschaftsvorstand. Ernst Schletter, Vorsitzender.

Maurermstr. Albin V Hentschel, Lpzg.⸗Reud⸗

nitz.

Baumstr. Georg Schu⸗ rig, Leisnig. 8 .“ 1““ v 1I“

n Baumstr Adolf Hering,

Miiittweida.

Baumstr. C. H. Ober⸗ Baumstr. Chr. Mertel, Baumstr. Chr. Mertel, Baumstr. Gstv. Th.

Crimmitschau. Wolf, Crimmitschau.

. (vacat.) Wiesenburg.

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Baumstr. Emil Paul Holler, Gablenz.

Baumstr. Joh. Ernst Simon, Berthelsdorf.

Hohenstein „Ernstthal.

Baumstr. Paul Johs. Gargula, Herrnhut.

lisch, Neugersdor Baumstr. Otto Ed. Hoffmann, Greiz.

Ebersbach.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Keine. eqE116“

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ papieren. [21961] Bekauntmachung.

Bei der am 14. Juni 1899 stattgehabten Aus loosung der am 2. Januar 1900 zu tilgenden

ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur

Köpenicker Stadt⸗Obligationen wurden gezogen:

Litt. A. Nr. 113 161 170 176 205 227 243 271 331 342 367 390 403 über je 1000 Litt. B. Nr. 22 34 über je 500 8 Litt. C. Nr. 38 53 58 72 84 164 205 235 254 über je 100 Die Auszahlung der ausgeloosten Anleihescheine erfolgt am 2. Januar 1900 gegen Rückgabe der Anleihescheine nebst dazu gehöriger Anweisung. Gleichzeitig wird bekannt gemacht, daß die Obli⸗ gation Litt. A. Nr. 12, welche zum 2. Janua 1899 ausgeloost war, bisher nicht eingelöst ist. Köpenick, den 15. Junt 1899. Der Magistrat. Borgmann.

88

Baumstr. Louis Richter, 1