1899 / 278 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 24 Nov 1899 18:00:01 GMT) scan diff

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passiert „Aller“ 20. Nov. v. Gibraltar n. New York abgeg. „Bar⸗ barossa“ 20. Nov., v. New York kommend, in Southampton angek. und n. Bremen abgegangen.

22. Rovember. (W. T. B) Dampfer Kaiser Wilhelm der Große“ 21. Nov., v. Bremen kommend, in New York angek. „Halle“ 20. Nov. v. Vigo n. d. La Plata abgeg. „Friedrich der Große“ 21. Nov. Reise v. Genua n. Australien fortges. „König Albert“ 21. Nov. v. Shanghai n. Japan abgegangen.

23. November. (W. T. B) Dampfer „Schönburg“ 20. Nov. v. Santos abgeg. „Karlsruhe“ 21. Nov. Reise v. Scuthampton n. Genua n⸗ „Trier“, v. Brasilien kommend, 21. Nov. Las Palmas passiert. „Mark“ 22. Nov. v. Buenos Aires n. Bremen abgeg. „ůPrinz Heinrich“ 22. Nov., v. Bremen kommend, in Singapore angek. „Oldenburg“ 22. Nov. v. Bremen n. New Yort abgeg. „Ems“ 52. Nov., v. Genua in New York angek. „Coblenz“, n. Brasilien best., 22. Nov. Las Palmas passiert. „Bremen“, n. Australien best., 22 Nov. v. Fremantle n. Sydney abgeg. „Trave“, 23. Nov. v. New York in Bremerhaven ang. „Saale“ 21. Nov. v. New York n. Bremen abgeg. „Pfalz“ 22. Nov. v. d La Plata und „Barbarossa“ 21. Nov. v. New York in Bremerhaven angekommen. Hamburg, 21. November. (W. T. B.) Ham burg⸗Amerika⸗ Linie. Dampfer „Ascaniga“, v. St. Thomas n. Hamburg, 20. Nov. in Hapre, „Venetia“ 20. Nov. in New Orleans, „Helvetia“ 20. Nov. in St. Thomas angek. „Bolivia“, v Ham⸗ burg n. Westindien, 20. Nov. Dover passiert. „Frisia“ 19. Nov. in Philadelphia angek. „Bosnia“ 18. Nov v. Baltimore n. Hamburg abgeg. „Georgia“ 20. Nov. in St. Vincent, „Asturia“ 19. Nov. in Baltimore, „Westfalia“, v. Rotterdam n. Ost⸗Asien, 20. Noo. in Antwerpen angek. „Hispania“, v. Baltimore n. Hamburg, 21. Nov. Cuxhaven passiert.

23. November. (W. T. B.) Dampfer „Patricia“, v. New York n. Hamburg, und „Pretoria“, v. Hamburg n. New Pork, 22. Nov. v. Plymouth, „Canadia“, v. Stettin n. New York, 21. Nov. v. Swinemünde abgeg. „Sardinia“, v. New Orleans n. Hamburg, 21. Nov. Prawle Point passiert. „Francia“ 22. Nov. in St. Thomas angek. Sicilia“, v. Buenos Aires n. Genua, 22. Nov. v. St. Vin⸗ cent, „Andalusia“ 21. Nov. v. Kobe n. Shanghai abgegangen.

London, 21. November (W. T. B.) Castle⸗Linie. Dampfer „Dunolly Castle“ heute auf Ausreise in Mauritius angekommen.

Union⸗Linie. Dampfer „German“ Montag auf Ausreise in Kapftadt, „Briton“ gestern auf Ausreise in Kapstadt angekommen.

—— 22. November. (W. T. B.) Castle⸗Linie. Dampfer „Carisbrook Castle“ gestern auf Ausreise in Kapstadt angekommen.

„— 23. November. (W. T. B.) Union⸗Linie. Dampfer „Guelph“ heute auf Ausreise v. Madeira abgegangen.

Castle⸗Linie. Dampfer „Doune Castle“ beute auf Ausreise von London abgeg. „Avondale Castle“ heute auf Heimreise in London angekommen.

Rotterdam, 21. November. (W. T. B.) Holland⸗Amerika, linie. Dampfer „Maasdam“ v. Rotterdam gestern in New York angekommen.

Fvheater und Musik.

Konzerte. In der Sing⸗Akademie stellten sich am Sonnabend v. W. dem Publikum zwei Künstler aus London vor und wußten sich, der eine. Herr Verbruggben, als trefflicher Geiger, der andere, Herr Wood, als tüchtiger Dirigent, wohlverdienten Beifall zu erringen. Ersterer bewies durch die Wiedergabe eines Konzerts von Dvoraͤk und der Caprice von Guiraud, daß er technisch und musikalisch gut vorgebildet ist. ohne gerade den Koryphäen in der Ceigerwelt angereiht werden zu können. Auch Herrn Wood kann für die durchaus temperamentvolle, präzise Leitung des „Meistersinger“⸗Vorspiels sowie der Be⸗ leitung des Violinkonzerts volle Anerkennung nicht versagt werden. m wenigsten gelang es wohl dem Komponisten Pitt, mit einer Ouverture zur „Bezähmten Widerspenstigen⸗ das Interesse des Publikums zu fesseln, da es dem Werk an der erforderlichen Charakteristik gebrach. m Saal Bechstein debutierte an demselben Abend eine noch sehr junge Geigerin aus Warschau, Eugenia Argiewicz. Sie pielte die Violin⸗Konzerte in D-moll von Wieniawski und Nr. 4 von Vieuxtemps mit einer für ihr zartes Alter geradezu erstannlichen ravour, hinreißendem Temperoment und überraschender technischen Fertigkeit. Charakteristisch für ihr Können sind schon jetzt großer von und ein stark ausgeprägtes rhythmisches Gefühl. Unterstützt wurde die jange Geigerin durch das vormalige Mitglied der Köntalichen Oper, Fränlein Marie Deppe, welche eine Arie und einige Lieder in ihrer bekannten vortrefflichen Weise vortrug. Das am Sonntag im Saal Bechstein von Frau Dr. Pfaft von Schelhorn unter Mitwirkung von Herrn Eugen Gura und des Fräuleins M. Bender zum Besten der Ueberschwemmten in Bayern veranstaltete Konzert bot der Zuhörerschaft, die in Anbetracht des edlen Zwecks wohl hätte zahlreicher sein mögen, manch schönen Genuß. Die Konzertgeberin ist eine musikalisch fein durchgebildete Sängerin, die über eine nicht gerade besonders starke, aber äußerst wohl⸗ küingende, sympathische Sopranstimme verfügt. Ihr Vortrag war durch⸗ aus edel; ganz besonders ausdrucksvoll sang sie die Schubert'’schen Lieder Nacht und Träume“ und „Im Freien“. Als eine tüchtige Klavier⸗ pielerin bewahrte sich Fräulein Marie Bender, deren angenehmer nschlag, gute Technik und geschmackvolle Auffassung besonders in den oirées de Vienne“ von Schubert⸗Liszt zu voller Geltung kamen. Ebenso wie Frau Dr. Pfaff von Schelhorn wurde auch ihr rauschender

Beifall zu theil, der sie zu einer Zugabe veranlaßte. Infolge der

Oeffentlicher Anzeiger.

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. vo erthpapieren.

Erkrankung eines der Mitwirkenden mußte zum Schluß eine Aenderung im Programm eintreten Statt der angezeigten Mendelssohn'’schen Quartette wurde durch Herrn Eugen Gura in bekannter meisterhafter Weise die Ballade „Douglas“ zum Vortrag gebracht. Rauschender Applaus wurde ihm dafür zu theil.

Am Montag gab Herr Asger Hamerick aus Kopenhagen im Saale der Philbarmonie ein Konzert mit eigenen Kompositionen unter Mitwirkung der Konzertsängerin Fräulein Tilly Koenen, des Otto Schmidt'schen Frauenchors und des Philharmonischen Orchesters. Herr Hamerick, welcher Berlioz' Schüler war, ist Däne von Geburt, hat aber seit mehr denn 20 Jahren die Direktion des Peabody⸗Konservatoriums in Baltimore innegehabt. Seine Kompositionen waren bisher fast unbekannt. Die hier zu Gehör gebrachten Werke litten sämmtlich an einer auffälligen Dürstigkeit der Gedanken, die zudem weder an sich, noch in ihrer künstlerischen Gestaltung eigenartig zu nennen waren. Sie schienen vielmehr einer Zeit anzugehören, die in der Musik jetzt längst überwunden ist. Fräulein Koenen's schöner Stimme und vortrefflichem Vortrag ist es zu danken, wenn das Offertorium aus einem Requiem (op. 34) einen lebensvolleren Eindruck machte. Der Frauenchor gab sich alle erdenkliche Mühe, die musikalisch recht unangemessene Text⸗ behandlung des Komponisten auszugleichen. Das tüchtige Philhar⸗ monische Orchester that unter der wenig anregenden Leitung des Konzertgebers ebenfalls sein Bestes, es vermochte aber trotzdem nicht, über die den Werken selbst innewohnenden Mängel hinwegzutäuschen. Im Neuen Königlichen Opern⸗Theater fand an demselben Tage zum Besten des Volkskindergartens und Kinderhortes, Gormann⸗ straße 3, ein Konzert⸗ und Deklamations⸗Abend vor überaus zahlreichem Publikum statt. Das Programm war geschickt zusammen⸗ gestellt und wurde in abwechselungsreicher Reihenfolge flott durch⸗ geführt. Sämmtliche Mitwirkenden wurden ihrer Aufgabe voll gerecht und ernteten reichen Beifall. Die mit Ge⸗ fübl] und Verständniß vorgetragenen Deklamationen der Damen Loevinson und Pansa⸗Schwendemann boten eine anregende Unterbrechung der anderen, musikalischen Genüsse. Die Konzertsängerin Fräulein Anna Corver erfreute die Zuhörer durch drei mit kräftiger, wohlklingender und wohlgeschulter Stimme vorgetragene Lieder, von denen Brahm's „Meine Liebe ist grün“ den größten Beifall fand. Die Violinvirtuosin Frau Anna von Pilgrim entlockte ihrer Geige in der Kantilene jenen süßen, reinen Ton, der zu Herzen geht. In dem „Moto perpetuo“ von Ries bekundete sie neben ihrem feinen Empfinden auch eine erstaunliche technische Fertigkeit. Ein wahrer Kunstgenuß waren gleichfalls die Darbietungen des König⸗ lichen Hof⸗Cellisten Herrn Heinrich Grünfeld. Namentlich wurde die „Maskenballscene“ von Popper, dem Sinne der Tondichtung entsprechend, keck und lebensfrisch vorgetragen. Herr Ansorge bot vornehmlich in seinem „Nocturne“ von Chopin eine Musterleistung an feinfühligem und vollendetem Spiel, und die Hofopernsängerin Frau Gradl gewann besonders durch das u. A. von ihr an⸗ sprechend und neckisch vorgetragene Lied „Das Zuschauen“ von Bohm die Sympathien der Zuhörer. Die Klavierbegleitung wurde außerordentlich geschickt von Herrn Otto Bake ausgeführt. Im Beethoven⸗Saal gab ebenfalls am Montag Herr Raimund von Zur⸗Mühlen seinen zweiten Liederabend. Der Künstler hatte sein Programm aus Liedern von Brahms. Tschaikows ki, Schumann und Berger zusammengesetzt und war vorzüglich disponiert, sodaß er seinen Hörern einen großen Kunstgenuß bereitete. Herr Fer⸗ dinando Frasnedi, ein hier bisher unbekannter Violoncellist, stellte sich an demselben Abend im Saal Bechstein vor. Er verfügt über einen namentlich in der Kantilene schönen Ton und beherrscht auch tecknisch sein Instrument mit anerkennenswerther Sicherheit. Die Sängerin Fräulein Marie Wagner unterstützte den Konzert⸗ geber mit beifällig aufgenommenen Liedervorträgen.

ptalch Polly Victoria Blumenbach gab im Verein mit der . ianistin Agda Lysèll am Dienstag im Beethoven⸗ Saal einen Liederabend. Die Sängerin bot ein interessantes, ab⸗ wechslurgsreiches Programm, das sie mit schöner Stimme und viel Temperament zum Vortrag brachte. Einige Unschönheiten und technische Mängel traten zwar in der Erregung des Augenblicks zu Tage, doch waren es immerhin Kleinigkeiten gegenüber den Vorzügen, die die Künstlerin sonst zu bieten hat. Fräulein Lysoll erwies sich als erläßliche Begleiterin und unterbrach die Liedervorträge durch einige gefällig vorgetragene Klaviersoli. Im Saal Bechste in zab gleich⸗ falls am Dienstag Fräulein Hedwig Meyer den ersten von sechs Klavierabenden, in deren Verlauf sie beabsichtigt, sämmtliche Sonaten Beethoven’'s vorzutragen. Die Künstlerin, welche sich diese dankenswerthe Aufgabe estelt bat, hat schon im vergangenen Jahr gezeigt, daß sie eifrig bemüht ist, in den Geist Beethover scher Musik einzudringen. Wenn auch ihre Interpretation nicht immer unanfechtbar ist, so ist ihre indivi⸗ duelle Auffassung doch inter ssant genug, um dieses Vorhaben gerecht⸗ fertigt erscheinen zu lassen. Wünschenswerth wäre das Vermeiden einer gewissen Härte in der Tongebung, die die Leistungen der Künstlerin entschieden beeinträchtigt. Der ihr gespendete Beifall war ein woblverdienter. Daz am Bußtage im Königlichen Opernhause veranstaltete Konzert des Königlichen Opernchors, in welchem das Oratorium „Die Zerstörung Jerusalems“ von August Klughardt zur Nufführung kam, gewann noch ein erhöhtes Interesse durch die Anwesenheit des Komponisten, der persönlich in Vertretung des verhinderten Kapellmeisters Dr. Muck das Dirigentenamt über⸗ nommen hatte. Der an und für sich dramütische Stoff hat schon viele Tonsetzer zum Schaffen angeregt; Klughardt,

dessen früher bekannt gewordene Werke, wie z. B. die e 1

Symphonie, hochdramatische Begabung verrathen, hat zu dem von Leopold Gerlach verfaßten Text eine empfindungswahre, stellen⸗ weise packende Musik gegeben. In schönem Kontrast liegen dicht bei einander das Hehre, achtvolle der Männerchöre und die lieblich melodischen Frauenchöre. Wie wirkungsvoll schmiegt sich z. B. an den Hohenpriestergesang „Ist denn Israel leibeigner Knecht?“ der wiegende Frauenchor „Herr, wie lange sollen wir schreien?“, der, immer dring⸗ licher werdend, durch Hinzutritt der Männerstimmen in künstleri⸗ scher Steigerung emporwächst! Bis auf einige kleinen Längen fesselt das Werk durchweg, zumal dem Orchester nicht nur in der mannig⸗ fachen Begleitung, sondern auch in den Zwischenspielen „Aufruhr’, „Reigen“, „Schlachtgetümmel“, die den Verlauf der Handlung schildern eine bedeutende, Abwechselung schasfende Partie zufällt. Auch die zu⸗ erst eigenthümlich berührende Idee, die Worte Gottes drei Erzengeln in den Mund zu legen, verhilft durch ihr öfteres Auftreten diesem Frauen⸗ terzett zu besonderer Wirkung. Goetze sang ihr Alt⸗Solo „Jerusalem, ach, wenn du es doch wüßtest“ mit edelstem Ausdruck ebenso Herr Berger das Opfergebet „Herr, unser Gott“. Frau Gradl, Fräulein Rothauser, Fräulein Reinl, sowie Herr Grüning und Herr Hoffmann hatten die übrigen Soli über⸗ nommen und verbalfen dem Ganzen zu schönem Gelingen. Nur die im Opernhause herrschende taktvolle Sitte, am Bußtage bei ernster Mussk sich der lauten Beifallsbezeugungen zu enthalten, ließ die Mehr⸗ zahl des Publikums schweigen. Wenige setzten sich über sie hinweg und schwaͤchten oft genug dadurch den tiefen Eindruck, welchen einzelne Stellen des Oratoriums hinterließen, merklich ab. Dem Komponisten wurde ein Lorbeerkranz überreicht.

Im Königlichen Operahause findet morgen die Gesammt⸗ Aufführung von Richard Wagner's Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ mit der „Götterdämmerung' ihren Abschluß Die Besetzung lautet: Siegfried: Herr Kraus; Gunther: Herr Berger; Hagen: Herr Mödlinger; Alberich: Herr Krasa; Brünnhilde: Fräulein Reinl; Gutrune: Fräulein Weitz; Waltraute: Frau Goetze; Rheintöchter: die Damen Dietrich, Rothauser und Kratnz. Kapellmeister Dr. Muck dirigiert. In der am Sonntag stattfindenden Aufführung von Gluck's Oper „Orpheus und Eurydike“ singt Frau Goetze den Orpheus, Frau Herzog die Eurydike und Fräulein Rothauser den Eros. Kapel⸗ meister Strauß dirigiert.

Im Königlichen Schauspielhause findet morgen eine Auf⸗ führung von Paul Lindau's Lustspiel „Der Herr im Hause“ statt.

Im Neuen Königlichen Opern⸗Theater veranstaltet das Zentral⸗Comité der Berliner Unfallstationen unter dem Ehren⸗Präsidium Ihrer Durchlaucht der Prinzessin Elisabeth zu Hobenlohe⸗Schillingsfürst am Dienstag, den 28. No. vember, einen musikalisch⸗deklamatorischen Abend zu Gunsten ibres Unterstützungsfonds. Von hiesigen Bühnen haben erste Künstler ihre Mitwirkung zugesagt, und zwar die Herren Erast Kraus und Wittekopf, sowie Fräulein Destinn von der Königlichen Oper, das frühere Mitglied der Königlichen Oper, Frau Werzel⸗Landsberger, ferner Fräulein Dumont, Herr Georg Engels, Herr und Frau Sommerstorff vom Deutschen Theater sowie Herr Alexander vom Residenz⸗Theater. Außerdem wird das Schlierseer Bauernrheater durch zwei Zitherspieler vertreten sein. Die Preise der Plävze sind folgende: Mittel⸗Parquet 1. bis 10. Reibe 10 ℳ; 11. bis 15. Reihe 8 ℳ; 16. bis 22. Reihe 6 ℳ; Seiten⸗Parquet 5 ℳ; Mittel⸗Balkon 1. Reihe 10 ℳ; 2. bis 4. Reibe 6 ℳ; Seiten⸗Balkon 4 ℳ; Tribüne 2 ℳ; Stehplatz 1 Der Billetvertauf findet täglich im „Invalidendank“ (Unter den Linden 24) und im „Künstlerdank“ (Unter den Linden 69) statt.

„Fröschweiler“, ein Schauspiel in vier Aufzügen von Hans von Wentzel und Ferdinand Runkel, ist von dem Direktor Loewenfeld für das Schiller⸗Theater erworben worden. Die Novität gelangt im Januar daselbst zur Aufführung.

Soeben ist ein Vertrag zu stande gekommen, demzufolge der in letzter Zeit vielgenannte Tenor Julius Perotti von der Königlich ungarischen Nationaloper einige Male am Theater des Westens, und zwar zunächst am Mittwoch, den 28. d. M „Troubadour“, gastieren wird.

Das 9. Heft III. Jahrgangs der von Professor Rabich heraus⸗ gegebenen „Blätter für Haus⸗ und Kirchenmusik“ (Verlag von Hermann Beyer u. Söhne in Langensalza) enthält einen kurzen Aufsatz von Benedikt Widmann, betitelt „Drei Impulse Herbart's für die Toskunst“, und den Schluß der im 8. Heft be⸗ gonnenen Abhandlung des Professors Dr. A. Thierfelder „Zur Ge⸗ schichte der Liturgie“, in welcher das Herauswachsen der Messe und der evangelischen Liturgie aus den alten Psalm⸗ und Kirchengesängen in anschaulicher und interessanter Weise dargelegt ist. Dr. R. Louis beschäftigt sich in einem Artikel mit der viel besprochenen Strauß'schen Tondickhtung „Also sprach Zarathustra“. Einige Notenbeilagen mit gefälligen Kompositionen vervollständigen Jahalt des Heftes. 1“ 8

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirt schafts⸗Genossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. u“ 9. Bank⸗Ausweise. 8 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungs⸗Sachen.

58222²] Steckbriefs ⸗Erneuerung. Der gegen den Kaufmann Wilhelm Dellmann wegen betrüglichen Bankerutts unter dem 29. Januar 1896 in den Akten U R. I. 568. 1895 erlassene Steckbrief wird erneuert. Berlin, den 21. November 1899.

8 Der Untersuchungsrichter [57902]

beim Königlichen Landgericht I. K. W. Staatsanwaltschaft Tübingen.

K. Staatsanwaltschaft Ulm. Mäller wegen

Vermögensbeschlagnahme.

Purch Beschluß der Strafkammer I des Königl. Landgerichts Ulm vom 11 November d. J. ist das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des wegen Verletzung der Wehrpflicht verurtheilten, zu Ulm

am 8. März 1863 geborenen Kaufmanns Georg

Albert Schmalzried, z. Zt. mit unbekanntem Auf⸗ [57903]

enthalt in Amerika, gemäß § 140 St.⸗G.⸗B. und K. W. Staatsauwaltschaft Tübing 8 Die gegen den am 29. August 1876 zu Stuttgart geborenen Koch Georg Hermann wegen Verletzung der Wehrpflicht am 14. Mai 1897 verhängte Ver⸗ mögenebeschlagnahme wurde durch Beschluß der K. Strafkammer dahier vom 17. d. M. aufgehoben. Den 18. November 1899. Fetzer, Ober⸗Staatsanwalt.

§ 326 St.⸗P.⸗O. in Höhe von sechshundert Mark mit Beschlag belegt worden. Den 20. November 1899. Seeger, H.St.⸗A.

[97901]

K. Württemb. Staatsanwaltschaft Tübingen. Durch Beschluß der K. Strafkammer dahier vom

16. November 1899 ist die gegen Johann Friedrich

Allgaier und Karl Christof Müllerschön, beide aus Mittelstadt, Oberamts Urach, durch Beschluß der Anklagekammer des K. Kreisgerichtsbofs dahier vom 6./13. Mai bezw. 21. Februar 1876 wegen Verletzung der Wehrpflicht angeordnete Vermögens⸗ beschlagnahme aufgehoben worden. Den 18. Nevember 1899. Fetzer, Ober⸗Staatsanwalt.

Die gegen den am 15 Juni 1868 zu Wildbad, Oberamts Neuenbürg, geborenen Eugen Jonathan Verletzung der 8. Dezember 1890 verhängte Vermögensbeschlagnahme wurde durch Beschluß der K. Strafkammer dahier vom 17. d. M. aufgehoben.

Den 18. November 1899.

Fetzer, Ober⸗Staatsanw

[97905]

Grundbuche von

der Rügenerstraße Nr. 14,

Wehrpflicht am Das

veranlagt. Das eitere

an der Gerichtstafel.

werden. Die Alten

8 en.

[57906] Im

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im den Umgebungen Nr. 6798 auf den Namen des Schuhmachermeisters Rudolf Blöde zu Berlin W“ zu Berlin in Ecke straße 73, belegene Grundstück am 13. Januar 1900, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erd⸗ geschoß, Eingang C., Zimmer 40, versteigert werden. rundstück ist bei einer Fläche von 9 a 61 qm mit 15 260 zur Gebäudesteuer enthält der Das Urtheil über die Er⸗ theilung des Zuschlags wird am 13. Jauuar 1900, Nachmittags 12 ½ Uhr, ebenda verkündet 86. K. 64/99 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 41, zur Einsicht aus⸗ Berlin, den 16. November 1899. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 86.

Zwangsversteigerung. Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 112 Nr. 4337 auf des Restaurateurs Fritz Bergmann zu Rigxrorf ein⸗ getragene, in der Utrechterstraße (nach dem Kataster Parzelle 6) belegene Grundstück am 17. Januar 1900, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unter⸗

zeichneren Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß Eingang C., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 10 a 1 qm zur Grundsteuer, dagegen zur Gebzudesteuer noch nicht veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 17. Januar 1900, Nach⸗ mittags 12 ½ Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 86 K. 65/99 liegen in der Gerichtsschreibere

Zimmer 41, zur Einsicht aus.

Berlin, den 16. November 1899. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 86.

[58241]

In Sachen

1) des Kaufmanns Ernst Haars hier,

2) der Firma C. Schaumann hier gegen den Pändler und Pausschlachter fink in Eilum wegen Forderung wird, Antrag der Kläger die Beschlagnahme klagten gehörigen Kothhofs No. ass. 7 ju nebst Zubehör zum Zwecke der Zwangsversteigernne durch Beschluß vom 2. November 1899 verfügt, 28 die Eintragung dieses Beschlusses im Grand am 4. November 1899 erfolat ist, Termin Il. Zwangzsversteigerung auf Mittwoch, den 7. März 1900, Morgens 10 Uhr, vor unterje charaem Amtegerichte in der Brandetz'schen Gastwirtzsche⸗ den Namen in Gilum angesetzt, in welchem die Heee⸗ Ugläubiger die Hypothekenbriefe zu übe Schöppenstedt, den 20, November 188

Herzogliches Amtsgericht. Voöwing.

Band 153

Swinemünder⸗

Aushang

als Manrico im BZE .

uch diesmal den reichen

1. Untersuchungs⸗Sachen. .

3 Pee ustellungen u. 3. Ünfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 1u vS Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

chen Reichs⸗Anze

iger und Königlich Preußischen

Berlin, Freitag, den 24. November

Deffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Ge uschacten 8.S. u. Aktien⸗Gesellsch 7. Erwerbs⸗ und Wirt 5 8

8. Niederlassung ꝛc. von? Kechtsanwälten.

9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

enossenschaften

[579101 8

In Sachen des Referendars Carl Niehoff zu Braunschweig, Klägers, wider

1) den Kaufmann Richard Rabel hierselbst, als Konkursverwalter über das Vermögen des Barbiers Wilhelm Siemann hierselbst,

2) die Erben der Ehefrau des Barbiers Wilhelm Siemann, Minna, geborene Ludewig, als:

a. deren genannten Ehemann, den Barbier Wil⸗ helm Siemann zu Blankenburg,

b. den Kandidat Ernst Siemann, jetzt in Leipzig,

c. den Handlungslehrling Wilhelm Siemann zu

Blankenburg, —-d. die unverehelichte Agnes Siemann daselbst,

e. die unverehelichte Hedwig Siemann daselbst, ad d. und e. vertreten durch ihren Kurator, Kaufmann Lehmuth daselbst, Schuldner, wegen Zin⸗ sen, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Be⸗ schlagnahme des den Beklagten gehörigen sub No. assec. 60 hieselbst belegenen Wohnhauses sammt Zubehör zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 30. Oktober d. Irs. verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche an demselben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsver⸗ steigerung auf Freitag, den 16. März 1900, Morgens 10 Uhr. vor Herzoglichem Amtsgerichte Blankenburg angesetzt, in welchem die Hypothek⸗ gläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Blankenburg, den 9. November 1899.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

8 1“

[57424] In Saächen des Avpothekers Hermann Böwing hieselbst, Klägers, wider die Erben der Wittwe Christiane Spannuth, geb. Cuers, hieselbst, als 1) den Konditor Hermann Märtens hieselbst, 2) die Ehefrau des Schlossers Hermann Füerm ann Margarethe, geb. Märtens, hieselbst, 3) den minderjährigen Robert Märtens hieselbst, ertreten durch seinen Vormund, Siebmacher Ernst Spannuth hieselbst, Beklagte, wegen Hypothek⸗ insen, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des den Beklagten gehörigen, an der eopoldstraße Nr. 304 in Braunschweig belegenen Hauses und Hofes sammt Zubehör zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 31. Ok⸗ j e Eintragung dieses Be⸗ . . d. M. erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 2. März 1900, Morgens 10 ½ Uhr, vor Herzoglichem Ametsgerichte Braunschweig, Auguststraße 6, Zimmer Nr. 41, angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Braunschweig, den 4. November 1899. Heerzogliches Amtsgericht. VIII. Rhamm.

[57909]

In Sachen der Braunschweig⸗ Hannoverschen Hpypothekenbank hier, Klägers, wider den Photo⸗ graphen Hugo Beddies hier, Beklagten, wegen

ypothekzinsen, wird, nachdem auf Antrag des Klaͤgers die Beschlagnahme des dem Beklagten ge⸗ hörigen, zu Braunschweig Nr. 2102 am Hagenmarkte belegenen Heuses zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 23. Oktober 1899 verfügt, auch

die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 24. dess. Mts erfolgt ist, Termin zur Zwangs⸗ versteigerung auf Montag, den 26. Februar 1900, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Braunschweig, Auguststraße 6, Zimmer Nr. 40, angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Braunschweig, den 3. November 1899. Herzogliches Amtsgericht. X. Bosse.

8 8 I

der Zwangsversteigerung des dem Lamp in Neuendorf gehörenden, Nr. 667 belegenen Gartens c. p.

157425)

Zum Zwecke Arbeiter Johann hierselbst unter tens stehen zum Verkauf und zur endlichen Regulierung Termine auf Dienstag, den 30. Januar 1900, Vormittags 11. Uhr,

der Verkaufsbedingungen

sowie zum Ueberbot auf Dienstag, den 20. Fe⸗ bruar 1900, Vormittags 11 Uhr, und endlich zur Anmeldung aller dinglichen Ansprüche an das Grundstück und an die zur Immobiliarmasse des⸗ selben gehörigen Gegenstände auf Dienstag, den 30. Januar 1900, Vormittags 11 Uhr, voor dem unterzeichneten Gerichte an. Neubrandenburg, den 17. November 1899. Großherzogliches Amtsgericht. I. Abtheilung. Dr. Müller.

[57908]

In Sachen des Schlachters und Landwirths Christian Haars zu Cramme, vertreten durch den Rechtsanwalt Steigertahl hierselbst, Klägers, wider den Schlachter Henry Beckmann hierselbst, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des dem Beklagten ge⸗ hörigen Wohnhauses No. ass. 892 hierselbst zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 6. No⸗ vember 1899 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 8. November 1899. erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den

welchem die Hypothekgläubiger die zu überreichen haben.

[57907]

hofsstraße hieselbst, gericht zur Abnahme

den 15. 1899

11 Uhr, Rechnung des

Dezember

schreiberei niedergelegt sein. Laage, den 18. November 1899 Der Gerichtsschreiber: Köst

[57900] Aufgebot.

Der Gastwirth

als Vormund der minderjährigen Hans, Willy Beyer daselbst, hat

Heinrich Beyer in

11 Uhr, vor dem Zimmer 58, Rechte anzumelden und widrigenfalls die Kraftloserklärung

folgen wird. Königliches Amtsgericht.

[55899] Aufgebot.

1) das Fräulein Dorothea Elise

Mavpbachstraße 44 III, 2) die minderjährige

ihren Vater, den Gastwirth Carl

2. Brandstwiete 6, 4) die

Schroeder in 5) das Fräulein Catharina

Brandsende 13 II,

bücher, zu 1—5 des nämlich:

zu 2 der Littera F. 1950 über

b. der Littera K. K. 5440 auf den Inhaber lautend,

zu 6 der Nummer 17 736 über

zeichneten Gericht am mittags 11 Uhr, Zimmer Nr. gebäudes, Allee 125,

werden erklärt werden.

[57899] Aufgebot. Es sind angeblich

Sparkass

auf Sovphie über 5 Fl.,

auf Josephine Scherer hier, über

lautend auf Marianne Scheurer über 51 Fl. 40 Kr.,

4) das Buch „FE. 17“, auf Karoline 125 Fl.

auf Johann Michael Maurer von 100 Fl.

5 Fl. 16 Kr.,

burg, über 49 Fl. 19 Kr. Auf Antrag nachstehender, sonen, nämlich: a. der

rich Horeldt,

b. der Packmeistersehefrau Donauwörth, vertreten durch daselbst,

c. der Diessen am Ammersee,

17. März 1900, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Wolfenbüttel angesetzt, in

d. der Müllersehefrau Karoli hingen, 8 1

tausendachthundert Mark —, beantragt. haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. Juni 1900, unterzeichneten anberaumten Aufgebotstermine seine die Urkunde vorzulegen,

Erfurt, den 15. November 1899.

Altona, den 10. November 1899. Königliches Amtsgericht. Abth. III a.

2) das Buch „A. 452“, Jahrgang 1853,

Hypothekenbriefe

Wolfenbüttel, den 8. November 1899. Heerzogliches Amtsgericht. Kaulitz.

8

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des dem Zimmermann Joachim Höppner hierselbst bisher gehörigen Wohnbauses Nr. 757 A. J. an der Bahn⸗ hat das Großherzogliche Amts⸗ der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Vormittags bestimmt. Der Theilungsplan und die Sequesters werden vom 20. d. Mts. an zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichts⸗

Freitag,

er, Gdtr.

Friedrich Riesner zu Doktorowo,

Geschwister Leo, das Aufgebot der

angeblich verlorenen Police der Lebensversicherungs⸗ gesellschaft Thuringia zu Erfurt Nr. 65 942 Litt. A. vom 1. März 1876, betreffend die Versicherung des Lebens des nunmehr verstorbenen früheren Exekutors beim Königl. Kreisgericht in Schubin Hermann Ernst Höhe von 1800

Ein⸗ Der In⸗

Vormittags Gerichte,

der Urkunde er⸗

Abth. 8.

Nachstehende Personen, nämlich:

Maria

Mever, jetzt verehelichte Perscheid in Köln a. Rhein,

Frieda Werner in Altona⸗ Ottensen, Bahrenfeldersteindamm 181, vertreten durch

Werner daselbst,

3) der Gastwirth Johann Robohm in Hamburg,

Arbeiterin Luise Johanna Catharina Altona, Adolfstraße 157 IV, Aldag in Hamburg,

6) die Wittwe Margarethe Catharina Stöver, geb. Weyhe, in Altona, Eimsbüttelerstraße 103 III, haben das Aufgebot der nachstehenden Sparkassen⸗ Altonaischen Unterstützungs⸗ instituts, zu 6 des Altonaer Creditvereins, beantragt,

zu 1 der Littera M. M. 3529 über 184,45 ℳ,

208,61 ℳ,

zu 3 der Littera N. N. 7629 über 4010,83 ℳ, zu 4a. der Littera G. 4941 über 306,53 ℳ,

über 45,16

zu 5 der Littera J. J. 3760 über 766,15 ℳ,

152,52

Die Inhaber dieser Sparkassenbücher werden hier⸗ durch aufgefordert, spätestens in dem vor dem unter⸗

10 des Gerichts⸗

stattfindenden Aufgebotstermin ihre Rechte auf dieselben anzumelden und die Ur⸗ kunden vorzulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos

folgende, von der städtischen Sparkasse Dinkelsbühl als Schuldnerin ausgestellte ebücher zu Verlust gegangen:

1) Das Buch „A. 317“, Jahrgang 1855, lautend Margarete Stolz von Wittelshofen,

lautend 30 Fl. 14 Kr.,

3) das Buch „B. 196, jetzt R. 443˙, Jahrgang 1865,

von Dürrwangen,

Jahrgang 1860, lautend Grabenecker von Halsbach,

5) das Buch „B. 302‧, Jahrgang 1863, lautend 0

über

hnlanden, über

6) das Buch „C. 199 , Jahrgang 1857 bezw. 1859, lautend auf Chr. Pfister'sche Kuratel hier, über

) das Buch „R. 568 , Jahrgang 1865, lautend auf Alfred, Max und Marie Beichold von Rothen⸗

hiezu berechtigter Per⸗

Gütlersehefrau Margarete Horeldt von Wittelshofen, vertreten durch ihren Ehemann Hein⸗

Josephine Kulzer in Rechtsanwalt Bayer

Bahnmeisterzwittwe Marianne Reiter zu

Erhard von Mai⸗

e. der Uhrmachersehefrau Babette Lehr von Nürn⸗ berg Sct. Leonhard, vertreten durch ihren Ehemann Gottlieb Lehr, 1 f. der Pinselmacherkwittwe Babette Pfister von hier, als gesetzlichen Vertreterin ihrer Tochter Auguste Emma Pfister, g. des Lebküchners Alfred Beichhold in Nürnberg, der Bezirksarzteswittwe Marie Schmetzer in Mäünchen, der Bezirksarztestochter Luise Beichhold allda, der Oberlandesgerichtsrathsgattin Kasoline Ahles da⸗ selbst, sämmtlich vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ahles in München, werden die Inhaber der vorgenannten Sparkasse⸗ bücher aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 28. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem unterfertigten Gerichte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Dinkelsbühl, den 14. November 1899.

Der Kgl. Amtsrichter: (L. S.) Wolf.

[57898] Aufgebot.

Der Eigenkäthner Michael Schmelzer aus Griewen⸗ hof hat als Abwesenheitsvormund des Arbeiters Carl Mathis, zuletzt in Hermannsruhe, das Auf⸗ gebot des ihm angeblich abhanden gekommenen Spar⸗ kassenbuchs der hiesigen Kreissparkasse Nr. 3495 über 19,71 ℳ, ausgestellt für den abwesenden Carl Mathis beantragt. Der Inhaber des Buchs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung er⸗ folgen wird.

Strasburg, den 17. November 1899.

Königliches Amtsgericht.

[57178] Aufgebot. 3

Das auf Landwirth Friedr. Wiehoff zu Flerke ausgestellte Sparkassenbuch Nr. 23 215 der Sparkasse der tadt Unna zu Unna über eine Einlage von 2885,21 ist angeblich verloren gegangen. Antrag des Landwirths Friedrich Wiehoff zu Flerke soll dasselbe aufgeboten werden. Es wird daher der unbekannte Inhaber des Svparkassenbuchs aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 1. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird.

Unna, den 2. November 1899. 21

Königliches Amtsgericht.

[5882900b909 Aufgebot. 8 Die Anna Kirschbaum, früher zu Höhenhaus, jetzt zu Mülheim, Rhein, Kirchgasse Nr. 2 wohnend, hat das Aufgebot des auf ihren Namen lautenden Sparkassenbuchs Nr. 10 449/532 der Kreis⸗Spar⸗ und Darlehnskasse zu Mülheim, Rhein, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Jaunuar 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Sitzungssaal anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ürkunde erfolgen wird. Mülheim, Rhein, den 21. November 1899. Königliches Amtsgericht. Abth. 3.

[58215] Aufgebot.

Der Bergmann Carl Dieckmann zu Dortmund hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuches der städtischen Sparkasse zu Vort⸗ mund Nr. 25 937 über 52,21 ℳ, ausgestellt für den Bergmann Carl Dieckmaun zu Dortmund, beantragt. Der Inhaber des Sparkassenbuches wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. August 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichne Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Dortmund, den 18. November 1899.

Königliches Amtsgericht. 8 8 [58218] 8

Das angeblich verloren gegangene Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Schrimm Nr. 2619 über 92 23 ₰, ausgefertigt für Viktorta Mikolaiczak, soll auf Antrag deren Vormundes, des Bergmanns Matheus Kozlowski in Horsthausen, behufs neuer Ausfertigung aufgeboten werden. Die Inhaber des bezeichneten Sparkassenbuchs sind aufgefordert, späte⸗ stens im Aufgebotstermine den 15. November 1899, Mittags 12 Ühr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Terminszimmer Nr. 12, ihre Rechte anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls die Kraft erklärung desselben erfolgen wird. 1

Schrimm, 11. Februar 1899. 8

Königl. Amtsgericht. 8 Mittags 12 Uhr, verlegt.

Schrimm, 15. November 1899.

Kosonigl. Amtsgericht.

[574577 Aufgebot. ““ 8

Zwecks Löschung der nachstehend verzeichneten Pfandrechte bez. Kraftloserklärung der über dieselben ausgefertigten Urkunden nämlich:

1) 5430 Darlehn der Gewerbebank in Gotha, laut Obligatton vom 8. Oktober 1869, haftend auf den Grundstücken: Grundbuch für Eckardtsleben Bd. A. Bl. 148, Plan Nr. 58 8.

16 Acker 27,2 Qu.⸗Rth. = 867,6 a Arthland

725,80 Qu.⸗Rth⸗ I. Klasse Flurbuch Nr. 169 †. Th.,

Auf.

J157890]

Obiger Termin ist auf den 11. Januar 1900,

Eigenthümerin: Caroline Dorothea Henriette Wilk, geb. Kott; Bd. A. Bl. 198, Plan Nr. 104 40,8 Qu.⸗Rth. Arthland und 1 Acker 4,7 Qu.⸗Rth. Wiesen, 1 Äcker 45 5 Qu.⸗Rth., in Sa. = 30,1 a = 102,75 Qu⸗Rth. I. Klasse Flurbuch Nr. 215, Eigenthümer: Alphons Kästner;

2) 74 8 Forderung des Friedrich Wolf in Zaunröden, laut Immissionsschein vom 20. Mai 1878, haftend auf dem dem Arbeiter Carl Emil Otto Habermann und dessen Ehefrau Caroline Louise Emilie, geb. Rechenbach, in Großfahner im Grundbuche für Großfahner Bd. A. Bl. 104 eigen⸗ thümlich zugeschriebenen Grundstücke: Wohnhaus mit Nebengebäuden, Hofraum und Garten in der Hinter⸗ gasse, ingleichen ein dazu gehöriges Fleck auf dem Oberdamm 2,3 a Nr. 158 des Brandkatasters, Nr. 141 des neuen Flurbuchs,

hat das unterzeichnete Gericht auf Antrag der genannten Grundstücksbesitzer das Aufgebotsverfahren beschlossen. Es werden daher die Inhaber der über die bezeichneten Pfandrechte ausgefertigten Urkunden und alle Personen, welche Ansprüche auf diese Pfand⸗ rechte zu haben vermeinen, aufgefordert, spätestens in dem Termin, und zwar:

zu 1 am 24. Mai 1900, Vorm. 9 Uhr,

zu 2 am 24. Februar 1900, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht stattfindenden Auf⸗ gebotstermine ihre Ansprüche geltend zu machen und die betreffenden Urkunden vorzulegen, widrigenfalls im genannten Termine auf Antrag Ausschlußurtheil dahin ergeht, daß die unbekannten Berechtigten der Pfandrechte für verlustig, die Urkunden aber für kraftlos zu erklären seien und die Löschung der Hypo⸗ theken von 5430 und 74 8 zu erfolgen habe. Gegen das zu erlassende Ausschlußurtheil findet ein Rechtsmittel nicht statt. 32

Gräfentonna, am 12. November 1899.

Herzogl. S. Amtsgericht Touna. Abth. II. (gez.) Schaaff. Ausgefertigt: . g Wilhelm, Gerichtsschreiber des Herzogl. S. Amtsgerichts. II.

[57897] Aufgebot.

Der Buchhalter August Dempewolf hierselbst, als Bevollmächtigter

1) der Wittwe des Maurers Aug. Knüppel, geb. Siemann, hier,

2) deren Kinder Albert, Gustav und Otto Knüppel zu Büddenstedt, resp. Essen, resp. Schöningen,

hat das Aufgebot des Hypothekenbriefs, welcher über die im Grundbuche von Schöningen Band VII Blatt 11 für die Kinder des weiland Maurers August Knüppel hier, als Albert, Gustap., Otto, Ida und Marie Knüppel eingetragene Hypothek aus⸗ gestellt ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestenz in dem auf den 6. Januar 1900, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung d Urkunde erfolgen wird. 18

Schöningen, den 17. November 1899. erzogliches Amtsgericht.

(Unterschrift.) b

[57891] Aufgebot.

Der Schreiner Theodor Jäger zu Brüllingsen hat behufs seiner Eintragung als Eigenthümer i Grundbuch das Aufgebot der Grundstücke Flur Nr. 387/(0)170 und Nr. 393/(0)188 der Gemeinde Brüllingsen, als deren Eigenthümer der Schreiner Fritz Schroer zu Brüllingsen im Grundbuch ron Brüllingsen Band I Art. 24 eingetragen ist, be⸗ antragt. Es werden daher alle diejenigen, welche Eigenthumsansprüche an diesen Grundstüchen geltend zu machen haben, aufgefordert, dieselben spätestens in dem an hiesiger Gerichtestelle auf den 19. Januar 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Te ni widrigenfalls sie mit ihren die Grundstücke ausge⸗

Termin anzumelden, Eigenthumsansprüchen auf schlossen werden Soest, den 15. Nopember 1899. Königliches Amtsgericht.

Aufgebdot. Auf Antrag des Landwirths 8

August Brauckmann

in Natrop, vertreten durch den Rechtsanwalt Busch

hier, werden alle diejenigen Personen, welche Rechte und Ansprüche auf die Parzelle Flur 8 Nr. 102 der Steuergemeinde Datteln an der Hötting’s Mühle gelegen, 86 a 53 m groß geltend machen wollen, aufgefordert, diese Ansprüche spätestens in dem auf den 31. Januar 1900, Vorm. 10 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermine deim unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls die unbekannten Eigenthumsprätendenten mit ibren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück ausgeschlossen werden. F. 33. 99 Recklinghausen, 18. Nodember 1888. Koönigliches Amtsgericht.

Zum Zwecke der Niederlegung von Grund und Hypotdekenbüchern daden in Gemäßheit der landes⸗ derrlichen Verordnung vom 6. Juli 1858, durch welche die Domanial⸗Hyporhekenordnung vom 2. Ja⸗ nuar 1854 nebst Nebengesetzen auf die Dafsower bdneeens für anwendlich erklärt ist, den

jtlaß eines Gesammtaufgebot beantragt 1

1) der Fuhrmann Joachim Jürß zu Dassow für das Grundstück Nr. 10 c. p. zu Dassom (ans Nr. 13 der Dassower Feldkarte) mit einer Grundfläöche von 47 Qu.⸗Ruthen,

2) der Zimmermann Johann Reinhard zu Dafsom ür das Grundstück Nr. 49 c. p. zu Deon (aus Nr. 71 und 304 der Dassower Feldkarte) mit einer Grundfläche von 80 ½¾ Qu.⸗Ruthen,