“ henersace u.
5. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherun
8 Herfaus. Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Femensadit, gesenschacben auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
9. Bank⸗Ausweise.
schafts⸗Genossenschaften.
Deffentlicher Anzeiger 8 8 —““
10. Verschiedene
ekanntmachungen.
1) Untersuchungs⸗Sachen.
Keine. NJRURéRèéRègJRy„2,G
2) Aufgebote, Zustellungen (60268] und dergl. 8
In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung der dem Erbmüller Libnau bisher gehörigen Büdnerei Nr. 7 zu Karft ist zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Donnerstag, den 14. Dezember 1899, Vor⸗ mittags 11 ½ Uhr, bestimmt. Der Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters werden vom 5. De⸗ zember d. J an zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichtsschreiberei niedergelegt sein. Das Honorar ds Sequesters ist auf 200 ℳ festgesetzt. Li. 5 b 7. 8. 9/99.
rg i. M., den 27. November Großherzogl. Amtsgericht.
[52539] Aufgebot.
Der Pastor emer. Eduard Bergholz in Dessau hat das Aufgebot der Obligation des Kreises Cöthen Nr. 479 über 300 ℳ vom Jahre 1872, deren Besitz und Verlust er glaubhaft gemacht hat, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf den 15. Mai 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr 20, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.
Cöthen, den 30. Oktober 1899.
60619]
Herzoglich Anhalt. Amtsgericht. 8 (gez.) Kranold. 2 Ausgefertigt: Cöthen, den 30. Oktober 1899. (L. S.) Jaenicke, Bür.⸗Assistent, als Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.
[17460] Aufgebot.
Der Bauer Blasius Kaufmann zu Hennenweidach, Gemeinde Bergheim, hat das Aufgebot des vier⸗ prozentigen Hypotheken⸗Antheilscheins (Pfandbriefs) Ser. 27 Litt. L. Nr. 2069 des Frankfurter Hypo⸗ theken⸗Creditvereins zu Frankfurt a. M. über fünf⸗ hundert Mark beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 28. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 29, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Fraukfurt a. M., den 31. Mai 1899. Das Königliche Amtsgericht. IVi.
[¹3³977] Aufgebot. Der Anbauer Friedrich Heine, Nr 9 zu Limmer, vertreten durch die Rechtsanwälte W. A. Spangen⸗ berg und H. Poppelbaum zu Hannover, hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Leih⸗ kassenscheine der Königlichen Haupt⸗ und Residenzstadt Hannover Litt. C. Nr. 18 315, Nr. 18 316 und Nr. 20 289 über je 100 ℳ beantragt. Die Inhaber der vorstehend bezeichneten Urkunden werden daher aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 16. Januar 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird. Hannover, 12. Mai 1899. Königliches Amtsgericht.
[52540] Aufgebot. “ Der Rechtsanwalt Schwenke in Chemnitz als Verwalter in dem Konkursverfahren über das Ver⸗ mögen des Schankwirthschaftesbesitzers und Bau⸗ materialienhändlers Karl Rudolf Hiob in Neukirchen hat das Aufgebot der von der Mecklenburgischen Lebensversicherungs⸗ und Sparbank in Schwerin M. unter dem 15. November 1893 auf den Namen des Carl Rudolf Hiob, Kaufmann in Bergishübel, aus⸗ gestellten Lebensversicherungspolice Nr. 28 340 über 3000 ℳ, welche nach Angabe des Antragstellers verloren ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 17. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Zimmer 7, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Schwerin (Meckl.), den 30. Oktober 1899. Großherzogl. Amtsgericht.
[440988 Aufgebot. 8 „Das Sparkassen⸗Qumtungsbuch Nr. 14203 der städt. Sparkasse zu Gleiwitz, lautend auf den Namen des Hüttena beiters Adolf Gregorek (Grzegorzek) zu Richtersdorf, jetzt zu Gleiwitz, über 14,63 ℳ, ist verloren und wird auf Antrag des buchmäßig Berech⸗ tigten aufgeboten. Der Inhaber der Urkunde bat spätestens im Aufgebotstermine den 8. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, Zimmer 13 a., seine Rechte bei uns anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls das Buch für krastlos erklärt werden
wird. — 2 F. 10/99.
leiwitz, den 23. September 1899. Königliches Amtsgericht. 78
[52819] Bekanntmachung.
Auf den Antrag der Wittwe Franziska Schirle in Posen und des Maschinenschlossers Theodor Schirle daselbst, beide vertreten durch den Justizrath Schott⸗ laender in Posen, wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuches der Kreis⸗ svarkasse zu Gnesen Nr. 13 922 über 1286 ℳ 32 ₰, ausgestellt für den Eigenthümer Johann Schirle, aufgefordert, spätest ns im Aufgebotstermin am 7. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, Zimmer7,
vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird. Gnesen, den 30. Oktober 1899. Königliches Amtsgericht.
[22446] Aufgebot. 8 Auf Antrag des Gastwirths August Ernst Müller zu Burgstädt, als Vertreters seiner minderjährigen Tochter Magdalene Erna Müller daselbst, wird das für die Letztgenannte ausgefertigte Sparkassen⸗ buch Nr. 28 855 Litt. E. nebst Einlagescheinen Nr. 232 320, 235 897, 247 455, 253 497, 280 157 der Sparkasse des Saalkreises, über zusammen 118 ℳ 44 ₰ Einlage lautend, welches angeblich zusammen mit alten Papieren verbrannt worden ist, hierdurch aufgeboten. Der Inhaber des Buches
wird aufgefordert, seine Ansprüche bis spätestens den 17. Januar 1900, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, kleine Steinstraße 7, Zimmer 31, anzumelden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls dieses für kraftlos erklärt werden wird. Ule a. S., den 17. Juni 1899 Königliches Amtsgericht. Abth. 7.
Aulufgebot. — Es haben: “ “ 1.1.“
1) der Schmied Casper Fenser zu Köln⸗Ehren⸗ feld, früher Rothehausstraße 14, jetzt Stammstraße l, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Quittungsbuchs Nr. 5390 der Zweigstelle Köln⸗ Ehrenfeld der Städtischen Sparkasse zu Köln über 75 60 ℳ per 1. April 1899,
2) die Modistin Bertha Gyr zu Köln, früher Minoritenstraße 11 a., jetzt Altermarkt 10, das Auf⸗ gebot des auf ihren Namen lautenden Quittungs⸗ buchs Nr. 122 595 der Städtischen Sparkasse zu Köln über 164,71 ℳ per 14. Dezember 1898 be⸗
antragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf⸗ sgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 9. Juli 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem hunterzeichneten Gerichte in Köln,
Justizgebäude,
Abtheilung 2, Appellhofplatz, anberaumten Auf⸗ ebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Ur unden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Kölu, den 23 November 1899.
Das Königliche Amtsgericht. Abtheilung 2.
ö1“
[60620] Aufgebot.
Das Sparkassenbuch Nr. 15 365 der Sparkasse der Stadt Siegen, ausgestellt auf den Namen der Wittwe Heinrich Schmidt in Betzdorf über 524,74 ℳ nebst Zinsen seit 1. Januar 1899. ist angeblich ver⸗ loren gegangen und soll auf den Antrag des Bürger⸗ meisters Schuster aus Betzdorf als Vertreters des Bürgermeisteramts daselbst aufgeboten werden. Es wird daher der Inhaber des Buchs aufgefordert, spätestens im Termtne den 26. Juni 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer 10 im unteren Schlosse) seine Rechte anzu⸗
melden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls das⸗ selbe für kraftlos erklärt werden wird.
Siegen, den 28. November 1899. Königliches Amtsgericht.
In der Familtenfideitommeßfache, betreffen im Kreise Bütow belegene Rittergut Groß⸗Pomeiske — Band II der Stolper Güter Seite 265 — ist auf Antrag des minderjährigen Fideikommißbesitzers Otto Albert von Schwerdtner⸗Pomeiske, geboren am 11. Februar 1879, vertreten durch seinen Vormund, den Oberst und Regiments⸗Kommandeur Alfred von Briesen zu Bromberg, zur Aufnahme des folgenden Familienschlusses:
I. Zur Hebung des Familien⸗Fideikommisses Groß⸗ Pomeiske wird beschlossen, ein weiteres Darlehen von der Pommerschen Landschaft bis zur Höhe von 150 000 ℳ (Einhundertundrünfzigtausend Mark) auf⸗ zunehmen und zur Sicherheit desselben nebst Zinsen das Fideikommißgut Groß⸗Pomeiske nebst allen Nebengütern und Zubehör zu perpfänden Die Land⸗ schaftshypothek ist in den ersten fünf Jahren mit ein halb Prozent, von da ab mit einem Prozent zu amortisieren. Der jeweilige Fideikommißbesitzer ver⸗ zichtet ausdrücklich darauf, die amortisierte Summe wiederum als Schuld aufzunehmen. Das durch die Amortisation aufgesammelte Kapital von 150 000 ℳ muß lediglich zur unverzüglichen Tilgung der auf⸗
tenommenen Schuld verwendet werden. Der zeitige
ideikommißbesitzer Otto von Schwerdtner⸗Pomeiske wird ermächtigt, die Landschaftshypothek aufzunehmen, die Bedingungen der Verzinsung und Tilgung mit der Landschaft zu vereinbaren und die zur Eintragung der Hypothet erforderlichen Urkunden zu verlautbaren.
II. Der nach I aufgenommene Geldbetrag ist ledig⸗ lich für folgende Zwecke zu verwenden:
1) Bau einer durchaus erforderlichen Brennerei
DJ(ca. 60 000 ℳ),
2) Reparatur bezw. Umbau von alten Gebäuden
J(ca. 15 000 ℳ
3) cc rddrana der begonnenen Meliorationen, als Wiesenbauten, Drainagen, Bau von Fischteichen ꝛc. (ca. 25 000 ℳ),
4) Ankauf der Mühle von Pomeiske, welche sich in jeder Hinsicht als dringend erforderlich heraus⸗ gestellt hat (ca. 50 000 ℳ).
III. Der jeweilige Fideikommißbesitzer ist ver⸗ pflichtet, die Meliorationen von technisch geprüften Spezialsachverständigen veranschlagen und ausführen zu lassen und die Entwürfe vor deren Ausführung
den nächsten Agnaten der vier zur Hauptlizie von
Puttkamer gehörigen Linien von Kornatzki, von
Schwerdtner⸗Pomeiske, von Busse und von Schwerdt⸗
ner⸗Ilkendorf, bezw. deren gesetzlichen Vertretern be⸗ hufs Begutachtung und Genehmigung vorzulegen und sollen letztere das Recht haben, sich jederzeit an Ort und Stelle von der sachgemäßen Ausführung der Arbeiten (Meliorationen, Bauten ꝛc.) zu überzeugen,
ein Termin auf den 30. Januar 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, bei dem unterzeich eten Gerichte, Zimmer Nr. 10, anberaumt, zu welch’m folgende zwar ihrer Person nach bekannten, ihrem Leben und Aufenthalte nach aber nicht bekannten Anwärter, nämlich: die Kinder des 1890 verstorbenen Guido
seine Rechte anzumelden und das Spartassenbuch
von Busse:
8 widrigenfalls sie
1) Oscar, 2) Erwin, † Geschwister von Busse, 3) Olga, welche vor längerer Zeit mit ihrem Vater nach Amerika verzogen und trotz aller angestellten Nach⸗ forschungen daselbst nicht aufzufinden sind, mit der Aufforderung vorgeladen werden, vor oder in dem Termine ihre Erklärungen über den zu errichtenden Familienschluß abzugeben unter der Verwarnung, daß nach Ablauf des Termins die Ausgebliebenen mit ihrem Widerspruchsrechte werden präkludiert werden. Bütow, den 26. November 1899. v Königliches Amtsgericht.
[31820] Aufgebot.
Auf dem Anwesen H.⸗N. 110 in Schatzbach, Ge⸗ meinde Untertattenbach, der Gütlerseheleute Ludwig und Maria Rasch und auf Pl.⸗Nr. 1754* St.⸗G. Hirschbach des Oekonomen Josef Birnkammerer von Nindorf ist seit 5. März 1827 und auf Grund Ueber⸗ gabsvertrags vom 1. April 1820 für eine im übrigen nicht näher bezeichnete Anna Hofmaier eine unver⸗ zinsliche Elterngutsforderung zu 100 Gulden. dann eine Ausfertigung, bestehend aus Bett und Bettlade, Kasten, Truhe, Kuh, freien Hochzeits Aus⸗ und Ein⸗ gang, auf Erkranken die Unterkunft nebst vier⸗ wöchentlicher Krankenkost und Wart hypothekarisch versichert. Da die Nachforschungen nach dem recht⸗ mäßigen Inhaber dieser Forderung fruchtlos ge⸗ blieben sind, wird auf Antrag der obengenannten Besitzer biemit derjenige, welcher auf die Forderung ein Recht zu haben glaubt, zur Anmeldung inner⸗ halb sechs Monate unter dem Rechtsnachtheile öffentlich aufgefordert, daß im Falle der Unter⸗ lassung der Anmeldung die Forderung für erloschen erklärt und im Hvpothekenbuche gelöscht würde. Der Aufgebotstermin, in welchem spätestens die Anmeldung zu erfolgen hätte, wird auf Freitag, 9. Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, an⸗ beraumt.
Durch Beschluß der Ferien⸗Zivilkammer des K. Landgerichts Passau vom 17. Juli 1899 wurde das K. Amtsgericht Griesbach als zuständiges Gericht für das Aufgebotsverfahren bestimmt.
Griesbach, den 25. Juli 1899. “
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. (L. S.) Schwarzmüller, K. Sekretär
[60539] Aufgebot.
Mittels Rezesses Nr 23 080 vom 9./23. September 1899, bestätigt am 17. Oktober 1899, ist zwischen Herzoglicher Kammer, Direktion de Forsten, in Braunschweig und dem Kaufmann Wilhelm Sommer zu Seesen die Ablösung der dem Gehöfte No. ass. 232 (früher 197) zu Seesen zustehenden Berechtigung zum Bezuge einer Brennholzrente aus den Herzog⸗ lichen Forsten gegen eine Kapitalentschädigung von 720 ℳ nebst Zinsen zu 4 % p. a., vom 2. Januar 1899 an gerechnet, vereinvart worden. Auf Antrag Herzoglicher Kammer, Dtrektion der Forsten, in Braunschweig werden alle diejenigen, welche An⸗ sprüche an die abgelöste Berechtigung resp. das zur Auszahlung kommende Ablösungskapital zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche Rechte
88 78
spätestens in dem zur Auszahlung des vorgedachten Ab⸗
lösungskapitals auf Mittwoch, den 31. Ja⸗ nuar 1900, Morgens 11 Uhr, vor unter⸗ zeichnetem Gerichte angesetzten Termine anzumelden, mit solchen Ansprüchen der An⸗ tragstellerin gegenüber ausgeschlossen werden sollen. Seesen, den 20. November 1899 Herzogliches Amtsgericht. Haars.
“ 1 [6061882 Aufforderung. 8 Am 26. Februar 1899 verstarb in Würzburg die ledige Privatiere Maria Ettinger ohne Hinterlassung eines Testaments. Als nächste Intestaterben kommen die Verwandten 4. Grades (Geschwisterkinder) von väterlicher und mütterlicher Seite in Betracht. Hiezu gehört auch die am 13. April 1815 in Gerchs⸗ heim (Baden) geborene Magdalena Lipp, verehelichte Adelmann, von Königheim, welche seit fast 50 Jahren verschollen ist. Dieselbe wird hiemit aufgefordert, bis zum 1. März 1900 ihre An⸗ spruche beim unterfertigten Gericht geltend zu machen, widrigenfalls solche bei Auseinandersetzung der Erb⸗ schaft nicht weiter berücksichtigt werden.
Würzburg, den 23. November 1899. 8
Kgl. Amtsgericht. (L S.)
v. n.: Braun. [60540]
Berichtigung. Das Aufgebot vom 23. v. Mis. wird dahin be⸗ richtigt, daß der Erblasser Christine — nicht Christian — Schütz heißt. Amtgericht Wildungen.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 30. Oktober 1899. Bohrisch, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag:
1) des Eigenrhümers August Knospe aus Scher⸗ meisel, als Vormund der am 4. April 1890 ge⸗ borenen Martha Stieinicke, 11
2) des Mühlenbesitzers Paul Steinicke zu Königs⸗ walde N.⸗M., 1
3) des Fuhrherrn Johann Wegener zu Königs⸗ walde N.⸗M.,
4) des Ackerbürgers August Werner und dessen Ehefrau Ernestine, geb. Strehmel, aus Königs⸗ walde N.⸗M.,
1 5) des Eigenthümers Reinhold Dobbrow zu Neu⸗ agow,
6) des Kunstmalers Richard Keil in München,
7) des Landwirths Ferdinand Buchwald und seiner Ehefrau Bertha, beide zu Wallwitz,
8) der verwittweten Eigenthümerin Koppe, geb. Prestel, verwittwet gewese en Kreisel, zu Malsow,
des Bauergutsbesitzers August Päseler zu Schönow,
10) des Kaufmanns Adolf Herrmann zu Hammer, vertreten ad 1, 2, 3, 5, 7, 8, 9 durch Justtzrath Hentschel in Zielenzig, ad 6 durch Rechtsanwalt Dr. von Pannwitz in München,
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Zielenzig durch den Amtszrichter Sternberg, da die Antrag⸗
[60552]
Isteller den Verlust der nachstehend bezeichneten Ur⸗
kunden, bezw. die Tilgung der betreffenden Posten und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaub⸗ haft gemacht haben, da das Aufgebot nach § 20 des Ausfüͤhrungsgesetzes zur Z.⸗P.⸗O. vom 28. März 1879 und gemäß des Beschlusses des unterz ichneten Gerichts zulässig ist, da das Aufgebot durch An⸗ heftung an die Gerichtstafel sowie durch Einrückung in den Deutschen Reiche⸗Anzeiger vom 6. Juli 1899— und im öffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Frankfurt a. O. vom 12. Juli 1899 im hiesigen Politischen Wochenblatte vom 6. Juli 1899 und in der Frankfurter Oder⸗ zeitung vom 6. Juli 1899 bekannt gemacht ist, da weder in dem Aufgebotstermine vom 30. Oktober 1899 noch seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde angemeldet sind und die erschienenen Antragsteller Fels des Ausschlußurtheils beantragt haben, für echt:
zu 1 des Hypothekendokluments über das im Grundbuche von Schermeisel Band I Nr. 7 in Abth. III Nr. 1 für die verehelichte Häusler Gott⸗ fried Steinicke, Apollonia, geb. Bresch, zu Scher⸗ meisel verzinslich eingetragene Restkapital von “ = 1200 ℳ, zum Zwecke der Löschung er Post,
zu 2 des Hypothekenbriefs über das im Grund⸗ buche von Königswalde N.⸗M. Band II Blatt Nr. 103/104 in Abtheilung III Nr. 7 zu 5 % verzinslich eingetragene und auf den Ausgedinger Johann Gott⸗ lieb Gerlach zu Königswalde umgeschriebene Dar⸗ lehn von 500 Thalern = 1500 ℳ, zum Zrecke der Löschung der Post,
zu 3 des Hpypothekenbrießs über die im Grundbuche von Königswalde Band II Nr. 174 in Abtheilung III Nr. 2 mit Zinsen einge⸗ tragene und auf den Kaufmann August Schulz, Hermann Schulz zu Königswalde übergegangene und grund⸗ buchlich umgeschriebene Post von 250 Thalern = 750 ℳ nebst Zinsen, zum Zwecke der Loschung der
ost,
zu 4 des Hypothekenbriefs über das im Grundbuch von Königswalde Band V Blatt 224 und Band V Blatt Nr. 230 in Abtheilung III Nr. 4 bezw. Nr. 3 für die 4 Geschwister, August Reinhold, Friedrich Hermann, Gustav Eidmann, Robert Berthold Werner eingetragene Restmuttererbe von . gleich 360 ℳ, zum Zwecke der Löschung er Post, .
zu 5 des Hypothekenbriefs über das im Grund⸗ buch von Neu⸗Lagow Band I Nr. 23 in Ab⸗ theilung III Nr. 4 aus dem gerichtlichen Erbrezeß vom 8. Juni 1839 für Wilhelmine Schmidt zu 4 % verzinslich eingetragene Vatererbe von 50 Thalern = 150 ℳ, zum Zwecke der Löschung der Post,
zu 6 des Hypothekenbriefs über das im Grund⸗ buch von Wallwitz Blatt 28 in Abtheilung III Nr. 4 aus der Urkunde vom 19. Februar 1856 für den Kossäthen Wilhelm Weber zu Wallwitz zu 4 % verzinslich eingetragene Darlehn von 200 Thalern = 600 ℳ, zum Zwecke der Löschung der Post,
8
zu 7 der 3 Hypotheken⸗ bezw. Zweigkokumente über die im Grundbuch vom Rittergut Schermeisel
in Abtheilung III unter Nr. 32 a., bezw. Nr 32 b., bezw. Nr. 33 auf den Kunstmaler Richard Keil in München abgetretenen und umgeschriebenen Theil⸗ posten von 6000 ℳ, bezw. 12 000 ℳ, bezw. 21 000 ℳ nebst Zinsen, zum Zwecke der Neubildung der Dokumente,
zu 8 a. der Hypothekenbriefe
a. über das im Grundbuche von Malsow Blatt
Nr. 7 in Abtheilung III
a unter Nr. 1 für das vom Besitzer Gottlieb Grünberg den minderjährigen Kindern seiner ver⸗ storbenen Schwester Marie Elisabeth, verehelichten Kossäth Golze, nach der gerichtlichen Erbtheilungs⸗ verhandlung vom 25. November 1813 schuldig ge⸗ wordene und eingetragene Großmutter⸗ und Mutter⸗ erbe von 8 Thalern 8 Groschen 1 Pfennig,
5. unter Nr. 3 für das Gesammtsgerichts zu
Zielenzig aus der Klauß'schen Nachlaßmasse gegen
5 % Zinsen und mit dreimonatlicher Kündigung ein⸗
getragene Darlehn von 15 Thalern 3 Groschen,
r. unter Nr. 6 eingetragene Restkaufgeld von 700 Thalern, Rest der ursprünglichen 800 Thaler, — mit 4 % verzinslicher und rückzahlbar nach drei⸗ monatlicher Kündigung und zwar:
1) mit 100 Thalern an August Goeritz nach er⸗ langter Großzjährigkeit,
2) mit 600 Thalern den Erben des Kofsäiben
Gortfried Goeritz mit der Bestimmung des lebens⸗ länglichen Nießbrauchs und zwar auch des Hypo⸗ thekenbriefs für die Wittwe Goeritz, geb. Steinicke, über die Gesammtpost von 700 Thalern,
zum Zwecke der Löschung der Post zu a a. und a F. und y. sowie arch der ganzen Post,
b. der unter aa, a 5., a . und 1 und 2 an⸗
gegebenen Posten, zu 9 A. des Hypothekenbriefs über die im Grund⸗
buch von Schönow Band 1 Blatt Nr. 7 in Abthei-
lung III Nr. 8 für a. Karl Reinhold, b. Karl Gottlieb, c. Karl Wilhelm, d. Johanne Auguste Emilie, e. Johann Heinrich, Geschwister
ven den ursprünglichen 583 Thalern — und zwar für Johann Heinrich 50 Thaler, alle übrigen je 25 Thaler,
zum Zwecke der Löschung der Post zu Aa., Ac., Ae,
B. Der unter Ab. und d. bezeichneten Posten zwecks Löschung,
C. Der in Abtheilung III Nr. 9c und 9e. für die Geschwister Karl Gottlieb Päseler und Johanne Auguste Emilie Päseler nach Maßgabe des Kaufver⸗
22. Juni 12. Juli trags vom 19. Oktober 1861 und 2 Nodember 1862 eingetragenen 210 Thaler Ausstattungsgelder, zum Zwecke der Löschung dieser Posten, zu 10) Des Hypothekenbriefs über das im Grund⸗
buch von Hammer Band II Nr. 64 mit 5 % Zinsen
für den Schäfer Gottlieb Wilhelm zu Stubbenhagen aus der Urkunde vom 16. Februar 1861 eingetragene und weiter zedierte Darlehn von 100 Thalern — zum Zwecke der Löschung der poßst
wird für kraftlos erklärt und die Inhaber der an⸗ gegebenen Urkunden sowie die Gläubiger bezw. deren
Päseler ein⸗ getragene Restkaufgelder von noch 150 Thalern —
7 Silbergroschen 6 Pf
unbekannte Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die betreffenden Forderungen ausgeschlossen.
Zielenzig, den 30. Oktober 1899. “
Königliches Amtsgericht. Abth. I.
[58922] Bekaunntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 31. Oktober 1899 ist die im Grund⸗ buche von Bardehnen Nr. 3 Abtheilung III Nr. 2 ursprünglich für die Ensies und Anna Griegoleit'schen Eheleute eingetragene und durch Schenkung auf die Altsitzerwittwe Elske Kucknath, geb. Griegoleit, zu Willkischken übergegangene und für dieselbe sub⸗⸗ ingrossierte Erbtheilsforderung von 370 Thalern, für kraftlos erklärt worden.
Tilsit, den 16. November 1899.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3.
[60653] “ .
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Allenstein vom 25. November 1899 ist die Hypothekenurkunde über die auf Nagladden Nr. 15 Abtheilung III Nr. 1 für die Geschwister Franz und Anna Taplick eingetragenen und auf Nagladden Nr. 80 zur Mithaft übertragenen Erb⸗ gelder von zusammen 18 Thaler 19 Sgr. 6 Pf. für kraftlos erklärt worden.
Allenstein, den 25. November 1899.
Königliches Amtsgericht. Abth. 2. F. 3/99 6.
[60550]
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 29. November 1899 sind:
I. die Rechtsnachfolger der Hypothekengläubiger der angeblich getilgten, im Grundbuche von Kroppen⸗ stedt Band I Blatt 369 Abtheilung III Nr. 1 und 2 eingetragenen Posten, nämlich:
a. 100 Thaler Preuß. Gold Darlehn nebst 5 % Zinsen aus der Urkunde vom 4. Februar 1845 für die jüdische Vereinskasse in Oschersleben,
b. 400 Thaler Gold nebst 5 % Zinsen aus der Obligation vom 1. Mai 1810, dem Erbvergleich vom 4 Dezember 1811, der Urkunde vom 9. August 1817, 17. Februar 1820 und 26. Februar 1823 für den Tuchfabrikanten August Waldhelm in Quedlinburg
mit ihren Ansprüchen auf die vorbezeichneten auf gebotenen Posten ausgeschlossen;
II. die über die vorbezeichneten, unter Ia. und b. bezeichneten Posten gebildeten, verloren gegangenen Hypothekendokumente für kraftlos erklärt.
Gröningen, den 29. November 1899.
Königliches Amtsgericht.
[60651]
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts in Delbrück vom 24. November 1899 ist für Recht erkannt:
I. die unbekannten Berechtigten der Post Ab⸗ theilung III Nr. 1 des Grundbuchs von Hövelhof Band 52 Blatt 137, nämlich eine Abfindung von 2 Thlrn. 15 Sgr., Kuh und Ehrenkleid für jedes der Geschwister Johann Jürgen, Josef und Elisabeth Portemeier aus der Urkunde vom 26. Juni 1821 und 28. September 1829, eingetragen am 30. No⸗ vember 1840, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.
II. Die Hypothekenurkunde über die Post Ab⸗ theilung III Nr. 8 des Grundbuchs von Hövelhof Band 52 Blatt 137, nämlich 360 ℳ Judikat, 72 ℳ Zinsen nebst 5 % fernere Zinsen von 360 ℳ seit dem 17. Dezember 1876 und 28,60 ℳ Kosten für die Kreis⸗Sparkasse zu v auf Ersuchen
3 Juni des Prozeßrichters vom 10. September 1877 und Agnitions⸗Resolut vom 24. Mai 1877 eingetragen
am 25 September 1877, wird für kraftlos erklärt.
Delbrück, den 24. November 1899. 8 Königl. Amtsgericht.
uu“
1[60650]
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom heutigen Tage sind die Hypotheken⸗ urkunden über die nachfolgenden im Grundbuche von Ahle Band I Blatt 46 Abth. III zu Lasten des Kolons Bernhard Heinrich Figge in Ahle Nr. 31. eingetragenen Posten für kraftlos erklärt:
Nr. 1. 110 ℳ 34 ₰ Abfindung für Heinrich Wilhelm Brölhorst, dem Kaufmann Hardemaen in Bünde für ein Darlehn von 36 Thlr. verpfändet,
Nr. 20. 4 Thlr. 28 Sgr. 4 Pf. Judikat für den Fleischer H. Rosenberg in Bünde,
Nr. 24. 117 Thlr. 23 Sgr. Judikat für den Kaufmann H. Ganz in Bünde,
Nr. 25. 60 Thlr. 23 Sgr. Judikat für denselben.
Sodann sind durch Urtheil vom selben Tage die unbekannten Berechtigten der im genannten Grund⸗ buch Abth. III Nr. 23 eingetragenen Post von 4 Thlr. 28 Sgr. 10 Pf. Judikat für den Kaufmann Buddenberg mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Post ausgeschlossen.
Bünde, den 28. November 1899.
Königl. Amtsgericht.
[60554]
Durch Ausschlußurtheil des biesigen Amtsgerichts vom 17. besiehungsweise 18. November 1899 sind alle Eigenthumsprätendenten mit ihren Ansprüchen auf folgende Gundstücke ausgeschlossen worden: Flur 14 Nr. 130 b’, Flur I Nr. 158, 159, 1/17, Flur I Nr. 14 und 15, Flur 25 Nr. 195, Flur 1 Nr. 1/14, Flur I Nr. 48, 50, 51, 368/50 a., 369/49, hürr 7 Nr. 1/69 Steuergemeinde Levern und Flur 4 ir. 259 Steuergemeinde Oldendorf.
Lübbecke, den 20. November 189b99.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 21. November 1899. Dreyhaupt, Gerichtsschreiber. In der Aufgebotssache des Grundbesstzers August Kukla in Gordeyken, hat das Königliche Amtsgericht
[60548)
Abtheilung 5 in Marggrabowa duich den Amtsrichter
von Treeckow, für Recht erkannt: 1) die Berechtigten zu der in Abtheilung III
unter Nr. 2 des Grundbuchs über das Grundstück
Gordeyken Nr. 16 eingetragenen Post von 24 Thaler 1 Pf mütterliches Erbtheil der Charlotie Wittko auf Grund des am 31. August 1838 bestätigten Erbvergleichs vom gleichen Tage mit der Maßgabe eingetragen, daß der Vater der Berechtigten, Samuel Wittko, welcher das Erbtheil nach erreichter Großjährigkeit auszuzahlen über⸗
nommen hat, verpflichtet ist, das Kapital mit 5 %
zu verzinsen, wenn der Minorenne das Haus ver⸗
läßt und keinen Unterbalt mehr erhält, werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen. 2) der E“ 8e die Kosten.
R. 3 “ Marggrabowa, den 23. November 1899. önigl. Amtsgericht. 606522
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 25. November 1899 sind die In⸗ haber der auf dem Grundstücke Penkuhl Blatt 109/107 Abtheilung III Nr. 1 auf Grund der Schuldurkunde vom 3., März 1863 für den Altsitzer Peter Arndt in Penkuhl eingetragenen Darlehnsforderung von 100 Thalern = 300 ℳ mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.
Baldenburg, den 27. November 1899.
Königliches Amtsgericht.
[60532] Oeffentliche Zustellung.
Der Rentier Carl Borrom Joachim Graf von Strachwitz zu Berlin, vertreten durch den Justizratk, Winterfeld hier, klagt gegen seine Ehefrau Evagh Toone Gräfin von Strachwitz, geb. Justice, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ licher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehetrennung, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I zu Berlin Jüdenstraße 59 II, Zimmer 119, auf den 5. März 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8
Berlin, den 30. November 1899. 8
Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[60933] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Schuhmacher Julie Zeruch, ge⸗ borene Cichoracki, in Berlin, Oppelnerstraße 29, Hof IV, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Steinfeld in Breslau, klagt gegen ihren Ehemann, den Schubmacher Wilhelm Zeruch, früher zu Breslau,“ jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidnitzerstadtgraben 2/3, Saal 81 im I. Stock, aaf den 6. Februar 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Breslau, den 1. Dezember 1899.
Kunze, 1“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [60638]
*½
Oeffentliche Zustellung.
Der Elisabetba Katharina, geborene Gaenshirt, Ehefrau von Karl Weber aus Worms, in Worms wohnhaft, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Horch in Mainz, klagt gegen ihren genannten Ehemann Karl Weber, Schreidergeselle, unbe⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsorts, früher zu Worms, auf Grund grober Beleidigungen und böslichen Verlassens, mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung: Es gefalle Gr. Landgerichte, die Ehe⸗ scheidungsklage für begründet zu erklären und dem⸗ gemäß die zwischen den Parteien vor dem Standes⸗ beamfen zu Worms am 29. Dezember 1894 ge⸗ schlossene Ehe für aufgelöst zu erklären und den Beklagten zu den Kosten zu verurtheilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zweite 8 9 kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 13. März 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mainz, den 29. November 1899.
(Unterschrift), Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. [60641] Oeffentliche Zustellung.
Der Handelsmann Johann Baptist Walker zu Mülhausen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Chormann hier, klagt gegen seine Ehefrau Magdalena, geb. Stoll, z. Zt. ohne bekannten Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären und der Beklagten die Prozeßkosten zur Last zu legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 13. März 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mülhausen i. E., den 29. November 1899.
(L. S.) Hansen, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[60930] Oeffentliche Zustellung.
Paul Schauer, Arbeiter, hier, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Mühleisen, klagt gegen seine Ehefrau Luise Form, z. Zt. ohne bekannten Aufenthaltsort, mit dem Antrag auf Trennung der zwischen ihnen bestehenden Ehe, und ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivil⸗ kammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straß⸗ burg auf den 14. Februar 1900, Vormittage 9 ½ Ühr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Weber.
[60935] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Arbeiters Karl Oertel, Luise, geb. Neuling, zu Gardelegen, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Schubert in Stendal, klagt gegen ihren ge⸗ nannten Ehemann, früher zu Gardelegen, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu er⸗ klären und demselben die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen
Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Stendal auf den 24. Februar 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stendal, 30. November 1899. 8
Wiemann, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[60924] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Ehefrau des Arbeiters Ferdinand Rothaupt, Margaretha, geb. Prange, in Warstade, Klägerin, Prozeßbevollmächtigte: Anwälte Nagel und Stünkel in Stade, gegen ihren Ehemann, den Ar⸗ beiter Ferdinand Rothaupt, früher in Warstade, jetzt unbekannten Aufenth Its, Beklagten, wegen Ehe⸗ scheidung, ist, nachdem das Urtheil vom 25. Sep⸗ tember d. Js. die Rechtskraft erlangt hat, auf An⸗ trag der Klägerin Termin zur Ableistung des für sie normierten Eides auf Montag, den 12. Februar 1900, Vormittags 9 Uhr, anberaumt. Klägerin hat sich bereit erklärt, den für sie durch jenes Urtheil festgesetzten Eid: Ich schwöre ꝛc., daß der Beklagte mich im Jahre 1892 ohne mein Vorwissen und gegen meinen Willen verlassen und seitdem sich nicht wieder um mich bekümmert, mir namentlich weder Nachricht von sich, noch eine Unterstützung hat zu⸗ kommen lassen, so wahr ꝛc abzuleisten. Klägerin ladet den Beklagten zu dem vorbezeichneten Termin vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Stade mit der Aufforderung, einen beim Landgericht Stade zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Vorstehendes bekannt gemacht.
Stade, den 1. Dezember 1899.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[60923] Oeffentliche Zustellung.
Der Arbeiter Franz Paul Louis Hennig in Wilhelms⸗ burg⸗Reiherstieg, Prozeßbevollmächtigte: Anwälte Dr. Freudentheil und Dr. Hübner in Stade, klagt gegen seine Ehefrau Anna Dorothea Sophbie Hennig, geb. Schmalfeld, früher in Krusemark jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu scheiden und die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stade auf den 5. März 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der durch Beschluß vom 21. November 1899 bewilligten öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stade, den 24. November 1899
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[609272 Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Wilhelmine Wille, geb. Boisen, zu Preetz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gries⸗ Danican in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Maler Ludwig Wille, früher in Kiel, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sich Beklagter des Ehebruchs schuldig gemacht habe, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin
des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf Dienstag, den 27. Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kiel, den 1. Dezember 1899.
Sievers, Aktuar, “
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[60929] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Arbeiter Könning, Bertha, geb. Bethe, frühere Wittwe Graßmann, zu Pritzwalk, Lindenstraße 24, vertreten durch den Rechtsanwalt Paelegrimm in Neu⸗Ruppin, klagt gegen den Ar⸗ beiter Joachim Friedrich Wilhelm Könning, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien be⸗ stehende Band der Ehe zu trennen, den pes oe e für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Neu⸗Ruppin auf den 23. Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Neu⸗Ruppin, den 30. November 1899.
Isberner,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[60920] Oeffentliche Zustellung.
Die Ella Clara Bertha Becker, geb. 29. Januar 1899, vertreten durch den Vormund Rechtsanwalt Bruno Manki wicz zu Frankfurt a. M., klagt gegen den Opernsänger Werner Alberti recte Krzywinos in Berlin, Theater des Westens, jetzt unbekannt wo, auf Grund außerehelicher Beiwohnung mit der Maria Ella Clara Bertha Becker in der Zeit Ende April und Anfang Mai 1898 und Vaterschaft, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung zur Zahlung von Alimenten für die Zeit vom 29. Januar 1899 bis zum vollendeten 7. Lebensjahre wöchentlich 5 ℳ und von da an bis zum vollendeten 14. Lebens⸗ jahre wöchentlich 6 ℳ, und zwar die rückständigen Alimente sofort, die laufenden vierteljährlich prä⸗ numerando. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Frankfurt a. M. auf den 30. Januar 1900, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 133. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Frankfurt a. M., den 28. November 1899. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
Landgericht Hamburg.
[60534] Oeffentliche Zustellung. Die am 20. Januar 1891 geborene Emma Sophie
Karoline Klodzinskt, vertreten durch ihren Vormund
ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung
ad hoc Rechtsanwalt C. Schollme Hamburg, klagt gegen Michael Klodzinski, unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Feststellung: daß sie nicht von ihm in der Ehe mit Marie Sophie Magdalene, geb. Schaardt, erzeugt ist, indem sie behauptet, daß nicht der Beklagte, sondern der jetzige Ehemann ihrer Mutter, der Buchhalter Carl Wilhelm Heinrich Haase, ihr Erzeuger sei. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Rathhaus, Admiralitätstraße 56), auf Diens⸗ tag, den 27. Februar 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 29. November 1899. Heinr. Hasse, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
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[60533] Oeffentliche Jee Die Aktiengesellschaft in Firma Bergisch⸗Märkische Bank zu Elberfeld, vertreten durch den Rechtsanwalt Hugo Sachs zu Berlin, klagt gegen den Maurer⸗ meister Friedrich Bethge, zuletzt in Berlin, Mal⸗ plaquetstraße Nr. 11 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer ihr durch Urkunde vom 25. November 1898 von dem Kaufmann Berthold Jacoby abgetretenen Restforderung für gelieferte Baumaterialien von noch 3291 ℳ 80 ₰ nebst 4 ½ % Zinsen seit dem 1. Oktober 1898, welche Forderung auf dem Malplaqnetstraße 11 belegenen, im Grundbuche des Amtsgerichts I zu Berlin von den Umgebungen Berlins im Kreise Nieder⸗Barnim, Band 77 Blatt Nr. 3283 verzeichneten Grundstück des Beklagten in Abtheilung III Nr. 11 des Grund⸗ buchs eingetragen steht, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige Verurtheilung des Beklagten, an die Klägerin 3291,80 ℳ nebst 4 ½ % Zinsen seit dem 1. Oktober 1898 zu jablen und das Urtheil gegen Hinterlegung oder Sicherheitsleistung in Höhe des jedesmal beizutreibenden Betrages für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59 II, Zimmer 145, uf den 6. März 1900, Vormittags 10 Uhr, mi der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “ Berlin, den 24. November 1899.
Sinning, Diätar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I, Zivilkammer 2.
[60921] Oeffentliche Zustellung.
Der praktische Arzt Dr. med. Alexander Porges in Wien, vertreten durch Rechtsanwalt Bernstein in Dresden, klagt gege⸗ den Zivilingenieur Carl Scarneo, früher in Wien IX, Althangasse 7 bez. II. Wallensteinstraße 6 (Hotel Bauer), jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, und 5 Genossen auf antbeilige Bezahlung von 2822 ℳ für der im Januar 1898 in Radebeul verstorbenen Mutter der Beklagten, Adolfine Scarneo, verw. gew. Buz, geb. Sax, ge⸗ leistete ärztliche Dienste, mit dem Antrage, den Be⸗ tlagten Scarneo nebst 5 Genossen zur Zahlung von je 470 ℳ 34 ₰ sammt 5 % Zinsen vom Tage der Klagezustellung an kostenpflichtig zu ver⸗ urtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 22. Februar 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dresden, am 2. Dezember 1899
. Sekr. Barthel, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[60917] Oeffentliche Zustellung. Der Oekonom Gerhard Rubbert gt. Hesselmann zu Hiesfeld, Prozeßbevollmächtigter: Rechteanwalt Kayser in Dinslaken, klagt gegen den Maurermeisten Peter Görtz, früher zu Hiesfeld, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm für Kost und Logis laut stattgehabter Ab⸗ rechnung noch den Restbetrag von 294 ℳ 20 ₰ schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig durch für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Erkenntniß zur Zahlung von 294 ℳ 20 ₰ nebst 5 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu verurtheilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dinslaken auf 13. Februar 1900, Vormittags 9 ½ Uhr. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Au zug der Klage bekannt gemacht. Dinslaken, den 28. November 1899. Hegemann, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[60913] Oeffentliche Ladung. “ In der Prozeßsache des Handelsmanns Kusel Ka in Hünfeld, Klägers, gegen den Wagner Josef Hauser von Steinbach, jetzt unbekannt wo abwesend, Beklagten, wegen Forderung, ladet der Kläger de Beklagten anderweit zur mündlichen Verhandlun
Burghaun, den 29. November 1899. Müller, Gerichtsschreiber Königl. Am
[60537] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann August Regel, Uhren⸗ und Gold waaren, zu Frankfurt a. M, Goethestraße Nr. 1 rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. beodor Wolff zu Frankfurt a. M., klagt gegen den Kaufmann Emil Levy, früher zu Frankfurt a. M. Hermesweg Nr. 26, jetzt unbekannten Aufenthalts auf Grund käuflicher Waarenlieferung vom 16. bi 21. März 1898, mit dem Antrage auf kostenfällige und vollstreckbare Verurtheilung zur Zahlung von 73 ℳ 50 ₰ nebst 6 % Zinsen seit Klagezustellung Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Könialiche Amtsgericht 1 2 zu Frankfurt a. M. auf Mittwoch,
den 31. Januar 1900, Vormittags 9 Uhr