Am Dienstag fand im Beethoven⸗Saal die erste Abonnements⸗ Soirse des Böhmischen Streichquartetts der Herren Hoff⸗ mann, Suk, Nedbal und Wihan statt. Zur Ausführung ge⸗ langten das Streichquartett in D-dur von Tscharkowski, das Klavier⸗ Quintett in A-dur von A. Dvoraͤk und endlich das wunderbare A-moll- Quartett von Schumann. Die Ausführung war nahezu vollendet zu nennen. Vom ersten Ton wurde man in den Bann dieses Spiels
efesselt; man fühlte sich von diesen temperamentvollen, mit eeeee. Schwunge dargebotenen Vorträgen enthusiasmiert. Das Adagio des Tscharkowski'schen Quartetts trug der Primgeiger mit schönem, vollen Ton vor, die Klavierpartie in dem n; ansprechenden Quintett von Dvorak war Herrn Ernesto Consolo anvertraut, der dieselbe technisch vollendet durchführte. Man konnte sich von neuem an seinem Spiel erfreuen, welches alles rhythmisch klar gegliedert zum Ausdruck brachte. — In dem wieder gänzlich gefüllten Saal Bechstein gab ebenfalls am Dienstag Herr Edouard Risler seinen zweiten Klavier⸗Abend. Zwei Präludien und Fugen aus Bach's „Wohltemperiertem Klavier“ eröffneten den Abend. Die klare Technik und die Ruhe im Tempo, deren der Künstler sich hier befleißigte, ließen besonders in dem Präludium in B-moll des ersten Bandes die Stimmführung durchsichtig erkennen und brachten die melancholische Schönheit dieser kurzen Musik⸗ stücke voll zur Geltung. Mit derselben Klarheit und mit ein⸗ sschmeichelnder Weichheit des Tons ausgeführt, erklangen die Ver⸗ zierungen und Passagen in der F-dur-Sonate von Mozart fast wie Fllötengesang; dieses eigenartige weiche Herunterstreichen der Läufe verhalf auch der „Valse nonchalante“ ven Saint⸗Saöns zu vielem Beifall. Von den Chopin’'schen Kompositionen, die der Künstler spielte, seien nur das Scherzo (Nr. 4 in E-dur) und die Phantasie (op. 49) als besonders bedeutende Leistungen hervorgehoben, in welchen auch Kühnheit in der Auffassung herrschte. Das zum Schluß gebotene Vorspiel zu Wagner's „Meistersingern“ in der Bülow'schen Bearbeitung erschien zwar als staunenswerthe Kraftleistung, ist aber ein gewagtes Erxperiment. Der modulationsfähigste Anschlag und der klangvollste Flügel vermögen doch nicht den verschiedenen Charakter der mannig⸗ fachen Blasinstrumente zu ersetzen; und Wagner's Musik ist uns in ihrer reichen Instrumentierung zu vertraut, als daß uns selbst der beste Klavier⸗ satz behagen könnte. — Auch zu dem Konzert, das Fräulein Adelheid Nissen (Violine) an demselben Tage im Römischen Hof gab, hatte sich ein zahlreiches Auditorium eingefunden. Die Dame erwies sich als vielversprechende, wenn auch noch nicht fertige Geigerin. Sie vereinigte in ihrem Spiel männliche Kraft mit weiblicher Anmuth; die Leistungen waren jedoch, bezüglich der Technik und des Vortrags noch etwas ungleichmäßig und unselbständig. Zu der ge⸗ wandten Klavierbegleitung des Herrn Kapellmeisters Robert Erben konnte sich die Konzertgeberin nur beglückwünschen. Weniger be⸗ friedigte dagegen der Gesang der mitwirkenden Sopranistin Fräulein Rose Geller. 1 Der Baritonist Herr Alexander Heinemann gab am Mitt⸗ woch im Saale der Sing⸗Akademie ein Konzert unter Mit⸗ wirkung des Königlichen Konzertmeisters Herrn Dessau und des Komponisten Herrn Eduard Behm. Der wohlbekannte Sänger verfügt über ein schönes, sonores Organ, „das si immer günstiger entwickelt und das er in künst⸗ lerischer Weise zu verwenden versteht. Mit den „Liedern eines Soldaten“ von Eichberg, deren Komposition im volksthümlichen Stil ge⸗ halten ist und welche hier zum ersten Mal zum Vortrag gelangten, errang der Sänger einen so warmen Applaus bei seiner zahlreichen Zuhörer⸗ schaft, daß er Mehreres wiederholen und Einiges zugeben mußte. Herr essau und Herr Behm trugen gemeinsam eine von dem Letztgenannten komponierte Sonate für Violine und Klavier vor, ein interessantes, anmuthiges Tonwerk, welches edlen musikalischen Sinn be⸗ kundet. Auch sie ernteten verdienten Beifall. — Herr Dr. Ludwig Wüllner hatte für diesen Tag im Beethoven⸗Saal seinen zweiten Lieder⸗Abend angesetzt. Er hatte wiederum ein überaus reichhaltiges Programm aufgestellt. Im Vordergrunde des Interesses standen „Pre Sonetti“ (Petrarca) von Liszt, die der Künstler namentlich in der Steigerung der Leidenschaft vollendet wiedergab. IZm übrigen enthielt sein Pkogramm Lieder von Schubert, Brahms, Hallwachs, Ritter und Weingartner. Die Begleitung führte Professor Dr. Reimann in seiner bekannten, musikalisch feinfühligen Art aus. — Die Pianistin Fräulein Margarete Hähnel, welche gleichfalls am Mittwoch im Saal Bechstein einen Klavier⸗Abend veranstaltet hatte, litt scheinbar unter einer hochgradigen Befangenheit, welche
Wetterbericht vom 5. Dezember 1899,
stein seinen zweiten Klavier⸗Abend.
wohl die Veranlassung zu manchem kleinen Mißgriff im Vortrage war. Auch wirkte der zu häufige und nicht immer richtige Pedal⸗ gebrauch störend. Der Vortrag Chopin'scher Kompositionen gelang der jungen Dame am besten. Sie spielte sie offenbar mit Be tanden9, zeigte dabei viel natürliche musikalische Beanlagung und einen kräf⸗ tigen, ausdrucksfähigen Ton. Im allgemeinen dürften ihre Leistungen jedoch für den Konzertsaal noch nicht völlig reif sein. 8
Es war in des Wortes eigenster Bedeutung ein Jubiläums⸗ Konzert, welches Herr Professor Waldemar Meyer mit dem Phil⸗ harmonischen Orchester am Donnerstag in der Sing⸗Akademie veranstaltet hatte. Was er in den verflossenen fünfundzwanzig Jahren seiner Künstlerschaft dem hiesigen musikfreudigen Publikum an idealen Gaben seines reichen Könnens dargebracht, das ward ihm an diesem Abend durch das Erscheinen einer freudig bewegten Menge andachts voll lauschender und ihn feiernder Zuhörer gelohnt, denen er wiederum diesen Beweis treuer Anhänglichkeit dadurch lohnte, daß er sich in seinen Leistungen selbst fast übertraf. Beifall, Blumenspenden und der verdiente Lorbeer wurden dem Künstler in reichem Maße zu theil. — Durch persönlich eigenartige, tüchtige Leistungen zeichnete sich der am Donnerstag im Beethoven⸗Saal veranstaltete Klaviera⸗Abend des Fräuleins Gisella Grosz aus. Die Romanze in Fis-Dur von Schumann spielte sie mit tiefem Verständniß und technischer Sicher⸗ heit, ebenso das Allegro, Scherzando und Finale. Von Chovin ist das Nocturne hervorzuheben, welches die Pianistin in recht ansprechender, gediegene künstlerische Vorbildung verrathender Weise wiedergab. Liszt scheint der Künstlerin weniger zuzusagen. Wenn ihr in der Rbapsodie Nr. 2 technisch auch alles gelang, so ließ sie doch hier das ihr sonst nicht abzusprechende Temperament vermissen.
Am Freitag gab Herr Arthur Schnabel im Saal Bech⸗ Es ist über seine Leistungen im wesentlichen nichts Neues hinzuzufügen. Zu erwäͤhnen bliebe nur, daß, trotz seiner überraschend reifen geistigen Auffassung, es ihm doch noch nicht völlig gegeben ist, den Empfindungsgehalt eines Beethoven'schen Adagios ganz auszuschöpfen, und daß ihm zur Wiedergabe der Chopin'schen Etuden noch die weiche, duftige Klangfarbe fehlt, welche z. B. Herr Edouard Risler so wunderbar zu erzielen weiß. Dieser ausgezeichnete Pianist brachte an demselben Tage die Reihe seiner Konzerte im Beethoven⸗Saal mit einem „Liszt⸗ Abend“, dessen Ertrag für das Liszt⸗Denkmal in Weimar bestimmt war, in glänzendster Weise zum Abschluß. Den Bitehenet dieses Abends bildete die selten gehörte große H-moll-
onate in einem Satz, die er ebenso wie die Marche héroique in ungarischem Stil mit einer aller Schwierigkeiten spottenden Bravour vortrug. Auch der vollendete Vortrag einer religiösen Phantasie über eine Dichtung von Lamartine, der Des-dur-Etude und der Soirée de Vienne Nr. 2 nach Schubert brachte ihm vielen wohlverdienten Beifall. Als dieser am Schluß sich garnicht legen wollte, fügte der Künstler noch eine Rhapsodie hinzu.
Fräulein Margarete Bletzeer, welche am Sonnabend im gut besetzten Saal Bechstein ihren zweiten Liederabend gab, hatte wäh⸗ rend der ersten Hälfte des Konzerts mit einer lästigen Indisposition zu kämpfen, welche sie nur mit Anstrengung die erforderliche Höhe erreichen und ihre Stimme dann scharf und unrein klingen ließ. In der Mittellage war dieselbe jedoch sehr sympathisch, von großer Kraft und in der Intonation einwandfrei; so mußte ihr Schubert’s „Weg⸗ weiser“ besonders gelingen; das „Komm';, himmlischer Bräutigam“ sang sie mit einer dramatischen Verve, daß man der Sängerin gern einmal auf diesem Gebiet begegnen möchte, das ihr mehr zuzusagen scheint als das rein lvrische. — Im Beethoven⸗Saal konzertierte zu gleicher Zeit die bekannte S Fräulein Emma Koch mit dem Philharmonischen Orchester. Sie trug mit der ihr eigenen anerkennenswerthen Technik und mit musikalischem Verständniß die Konzerte in Es-dur (Nr. 5) von Beethoven und in B-dur (Nr. 2) von Brahms vor. Außerdem spielte sie, wie in der vergangenen Saison, unter Mitwirkung der Damen Siebold und Landowska das Konzert für drei Klaviere mit Begleitung des Orchesters in D-moll von Bach. Reicher und wohlverdienter Beifall wurde ihren tüchtigen Leistungen zu theil.
Im Königlichen Opernhause geht morgen Richard Wagner's Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter Kapellmeister Dr. Muck's Leitung und in nachstehender Besetzung in Scene: Hans Sachs: Herr Bachmann; Pogner; Herr Stammer; Kothner: Herr Knüpfer; Walther Stolzing: Herr Krauß; David: Herr
Theater.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:
Sommer; Eva: Fräulein Hiedler; Magdalena: Frau Goetze. De Beckmesser singt Herr Fritz Friedrichs als Gast. — Das auf zwei Abende berechnete Gastspiel des Herrn van Rooy, welches am vergangenen Sonntag, mit dem Auftreten des Künstlers als Wotan beginnen sollte, auf Grund ärztlicher Verordnung unter bleiben. ber van Rooy hat die General⸗Intendantur hiervon erst in letzter Stunde benachrichtigt.
Im Koͤniglichen Schauspielhause wird morgen Ludwi ulda's Märchenschwank „Schlaraffenland“ gegeben. Schramm, Hausner, die Herren Vollmer, Christians, Keßler und Kraußneck sind darin beschäftigt. — Am Freitag, den 8. d. M., findet mit Allerhöchster Genehmigung eine „Gustav Freytag⸗Feier“ statt. Es geht aus diesem Anlaß zum ersten Mal „Die Brautfahrt, oder Kunz von der Rosen“, Lustspiel in fünf Aufzügen von Gustay Freytag, in Scene. Die Besetzung lautet: Maximilian, Erzherzog von Oesterreich, Sohn Kaiser Friedrich's III.; Herr Christians; Kunz von der Rosen, sein lustiger Rath: Herr Matkswsky; Maria, Herzogin von Burgund, Tochter Karl's des Kühnen: Fräulein Lindner; Margarethe von Eng⸗ land, ihre Stiefmutter: Fräulein von Arnauld; Frau von Helwye, Oberhofmeisterin: Fräulein Abich; Adolf Graf von Ravenstein: Herr Nesper; Johann Herzog zu Kleve: Herr Hübener; der Bischof von Lüttich: Herr Pohl; Philippus, von Ravenstein's Sohn: Herr Boettcher; der Bischof von Metz: Herr Georg von Bernegg: serr Hertzer; der Graf von repas: Herr Arndt; Oliver, Barbier König Ludwig's: Heine; der Sprecher der Bürger von Gent: Herr Eichholz; Hannes, ein Bürger: Herr Hartmann; der Schultheiß von Tirlemonk: Herr Oberlaender; französischer Herold: Herr Krüger; Krollo, fahrender Spielmann: Herr Winter; Radscha, Zigeuner: Herr Link; eine Alte: Fräulein Wienrich; Kuni, ein Zitherschläger: Fräulein Sperr. —
Non-
Das Werk ist vom Regisseur Herrn Georg Droescher in Scene
gesetzt. Im Neuen Königlichen Opern⸗Theater gelangt am Sonntag die Neustudierung von Schiller’'s Trauerspiel „Kabale und
Liebe“ zur 1 —
Das Gustav Adolf⸗Festspiel im Neuen Königlichen Opern⸗Theater ist in allen Kreisen der Berliner Bevölkerung mit so großem Interesse aufgenommen worden, daß die bisherigen Auf⸗ führungen vollständig ausverkauft waren und Tausende von Billet. bestellungen nicht erledigt werden konnten. Der Förderungsausschuß 8 hat sich daher entschlossen, noch eine zweite Reihe von Vor⸗ stellungen zu veranstalten, und zwar werden die letzten Aufführungen morgen, am 6., ferner am 8. und 11. Dezember Abends sowie an Sonntag, den 10. Dezember, 2 Uhr Nachmittags, stattfinden.
Die Genossenschaft Deutscher Bühnen⸗Angehöriger wird morgen hier zu ihrer 28. Jahresversammlung zusammen⸗ treten, für die drei Tage in Aussicht genommen sind. Der erste Tag wird den Geschäften der Pensionsanstalt gewidmet sein. e 8 der Genossenschaft ist z. Z. Herr Hermann Nissen vom Deutschen Theater, dem Herr Dr Max Pohl vom Königlichen Schauspielhause als Stellvertreter zur Seite steht. An der Spitze der Verwaltung stehen Direktor Gleißenberg und Max Mietzner.
MNach Schluß der Redaktion eingegangene 8 1 Depeschen.
Wien, 5. Dezember. (W. T. B.) Wie in parlamen⸗ tarischen Kreisen verlautet, erklärte die deutsche Volks⸗ partei in ihrer Sitzung den Kompromißantrag des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Fuchs für nicht diskutabel.
Der Budgetausschuß der EEö1“ Dele⸗ gation nahm mit großer Mehrheit den Antrag des Referenten
Dumba an, dem Grafen Goluchowski sein Vertrauen zu 1
votieren.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.) 1
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Kraußneck; Herr
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5) Nachm. bis Nachts Regen. ⁶) Nachts Schnee. Uebersicht der Witterung.
Ein tiefes Minimum unter 726 mm liegt am Finischen Busen, während ein Hochdruckgebiet mit einem über Zentral⸗Frankreich von dem west⸗ Schottland sich
Maximum
lichen Mittelmeer nordwärts na erstreckt. Im Westen der Britischen Inseln ist der Luftdruck wieder in Abnahme begriffen. haften, stellenweise stürmischen westlichen Winden ist das Wetter in Deutschland, wo vgnc. eiter, im Süden trübe. Ostwärts fortschreitend zunächst ruhige, heitere und kältere, nachher wieder trübe und wärmere
Deutsche Seewarte.
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schläge stattfanden,
itterung wahrscheinlich.
mild, im
Norden
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“ 1“ Z11“ Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern⸗ haus. 255. Vorstellung. Die Meistersinger von Nürnberg. Oper in 3 Akten von Richard Wagner. BAefmesser: Herr Friedrichs, als Gast.) Anfang r.
Schauspielhaus. 273. Vorstellung. Schlaraffen⸗ laud. Märchenschwank in 3 Aufzügen von Ludwig Fulda. Die zur Handlung gehörende Musik von Ferdinand Hummel. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: Opernhaus. 256. Vorstellung. Die Grille. Oper in 3 Aufzügen unter Benutzung einer
Grundidee der Georges Sand von Erich Speth.
Musik von Johannes Doebber. Ballet von Emil Graeb. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 274. Vorstellung. Torquato Tasso. Schauspiel in 5 Aufzügen von Wolfgang von Goethe. Anfang 7 ½ Uhr. ““
Deutsches Theater. Mittwoch: Der Pro kandidat. Anfang 7 ½ Uhr. Donnerstag: Cyrano von Ber Freitag: Der Probekandidat. Be Ks. ae.s89 7869
9.
Herliner Theater. Mittwoch: Die Herren Söhne.
Donnerstag: Zum ersten Male: Das verlorene Paradies.
Freitag (13. Abonnements⸗Vorstellung): Das verlorene Paradies. 1““
Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater.) Mitt⸗ woch, Abends 8 Uhr: Die Richterin. Schauspiel in 4 Aufzügen nach Conr. Ferd. Meyer von Roman
oerner.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Cyprienne.
Freitag, Abends 8 Uhr: Die Richterin.
Theater des Westens. (Opernhaus.) Mitt⸗ woch: Undine.
Donnerstag: Fra Diavolo.
reitag (12. Freitag⸗Abonnements⸗Vorstellung): Mit gänzlich neuer Ausstattung: Zum ersten Male: Der Zigeunerbaron. Operette von Joh. Strauß.
Sonnabend: Volksthümliche Vorstellung zu halben Preisen: Martha.
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Erste Kinder⸗ Vorstellung: Schneeweißchen und Rosenroth. Großes Weihnachts⸗Ausstattungsmärchen mit Gesang und Tanz in 5 Bildern.
Der Freischütz. — Abends 7 ½ Uhr: Der Zigeuner⸗ baron.
Lessing⸗Theater. Mittwoch: Die Ehr Donnerstag: Als ich wiederkamk.. Freitag: Als ich wiederkam...
Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a. Mitt⸗ woch: Ein unbeschriebenes Blatt. Lustspiel in 3 Akten von E. von Wolzogen. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: Ein unbeschriebenes Blatt.
Belle -Alliance-Theater. Gastspiel des „Schlierseer Bauern⸗Theaters“. Mittwoch, Abends 8 Uhr: 's Liserl von Schliersee. Volksstück mit Gesang und Tanz in 4 Akten.
Donnerstag: 's Liserl von Schliersee.
Residenz⸗Theater. Direktion: Sigmund Lauten⸗ burg. Mittwoch: Busch und Reichenbach. Schwank in 3 Akten von Heinrich Lee und Wilhelm Meyer⸗Förster. Regie: Hermann Werner. Vorher: Die Richtige. Komödie in 1 Akt von Thilo von Trotha. Regie: Gustav Rickelt. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag und folgende Tage: Busch und Reichenbach. Vorher: Die Richtige. 1
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu balben Preisen: Jugend.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Schlafwagen⸗Controleur.
Thalia⸗Theater. Dresdenerstraße 72/73. Dritt⸗ letzte Woche. Mittwoch: Der Platzmajor. Gesangsposse in 3 Akten von Jean Kren und Alfred Säwfed Musik von Gustav Wanda. Anfang
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Donnerstag und folgende Tage: Der Platzmajor.
Konzerte. Sing⸗Akademie. Mittwoch, Anfang 8 Uhr:
Lieder⸗Abend von Frau Selma Nicklaß⸗Kempuer. Mitwirkung: Fräulein Estelle Liebling (Gesang).
Saal Bechstein. Mitrwoch, Anfang 7 Uhr: Lieder⸗Abend von Dr. Theodor Lierhammer.
Heethoven-⸗Bnal. Mittwoch, Anfang 8 Uhr:
renovierten Zirkus Renz, Karlstraße. Mittwoch, Abends präzise 7 ⅛ Uhr: Großes Ritterschaustüch aus dem 14. Jahrhundert: Der schwarze und der weiße Ritter. der Original⸗Traus⸗ vaal⸗Buren. Die phänomenalen Andree, Golden, Heaton. Good Night, das Original⸗Bettpferd. — Die dressierten Hengste im Kindergarten. — Tsching⸗ Tsching, Schulpferd. ämmtlich ie e. Schöpfungen des Direktors Alb. Schu⸗ mann. The 7 Eugens, Elite⸗Parterre⸗Akrobaten. — Clowns Rappo und Sullivan. — Signor Armando mit seinen dressierten Affen. — Mlle. Manja Bartowska. Sauteuse à la cali- fourchon. — Doppel⸗Jockey⸗Akt: Geschw. Hodgini. — ꝛc. ꝛc.
ÜEamnEEEüEEümmmmemaemn Familien⸗Nachrichten.
Verlobt: Frl. Laurita von Bary mit Hrn. Re⸗ gierungs⸗Assessor Dr. Ado von Achenbach (Ant⸗ werxen — Berlin). — Frl. Gertrud Elisabeth von Voss mit Hrn. Leut. Heino von Voss (Neu⸗ strelitz —-Rathenow). — Frl. Katharina Voelkel mit Hrn. Pastor W. Pohl E1“
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Landrath Lücke (Oppeln) — Hrn. Dr. jur. Frhrn. von Palombini es b. Herzberg, Elster) — Hrn. Landrath
lexander Frhrn. von Dalwigk zu Lichtenfels (Naumburg a. S.) — Hrn. Regierungsrath von Blanckenburg (Zimmerhausen).
Gestorben: Hr. Max L. von Guaita (New York). — Hr. Kämmerer Franz Frhr. von der Ketten⸗ burg (Matgendorf). — Hr. Berawerks⸗Direktor Ludwig Moll (Borsigwerk). — Fr. Kammerherr . Freifr. von der Horst, geb. von Corvin⸗Wiersbitzki (Hollwinkel). — Verw. Fr. Stabsarzt Regina Sachse⸗Bey (Paris). — Hrn. Regierungsrath Paul Trentin Sohn Alfred (Breslau).
b Verantwortlicher Redakteur: Dirrektor Siemenroth in Berlin.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
6 Neun Beilagen
e(einschließlich Börsen⸗Beilagee,
sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffent⸗ lichen ses (Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellschaften) für die Woche 27. November bis 2. Dezember “
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b FeefeMofckese. und der Zwanzigpfennig
Erste I“ eiger und Königlich Preußi
Berlin, Dienstag den 5. Dezember
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Qualität
mittel
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
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1899.
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gerundet mitgetheilt. Der Durch orgekommen ist, ein Punkt (.) in de
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12,20 12,45 12,12
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27. 11. 2. 12. I. 27. 11. 28. 11. 27. 11.
13,50 4.12.
schnittspreis wird aus den unab det n letzten sechs Spalten, Se-e
daß entsprechender
i Zahlen berechnet. Sehieg, fecm⸗
115. Sitzung vom 4. Dezember 1899, 1 Uhr.
Ueber den Anfang der Sitzung wurde in der gestrigen
Nummer d. Bl. berichtet. Es folgt die erste Berathung des Gesetzentwurfs, be⸗ treffen enderungen im Münzwesen. Die Vorlage sieht die vußer üresesung der goldenen tücke in Silber und
ickel vor. Ferner soll die Kopfquote des Betrages der Reichs⸗ Silbermünzen von 10 auf 14 ℳ erhöht und das bisherige besondere Münzgewicht aufgehoben werden.
Staatssekretär des Reichs⸗Schatzamts Dr. Freiherr von Thielmann:
Meine Herren! Der vorliegende Gesetzentwurf besteht eigentlich nur aus zwei Theilen. Der erste Theil will solche Münzen abschaffen, die der Verkehr nicht in genügender Menge aufgenommen oder später
ieder abgestoßen hat. Der zweite Theil soll diejenigen Münzen vermehren helfen, von denen der Verkehr eine größere Menge be⸗ ansprucht.
Zum ersten Theile, meine Herren, brauche ich nicht viel Worte zu machen. Die Münzen, die im ersten Theile genannt sind, sind Ihnen Allen bekannt, und was über die einzelnen Münzsorten zu sagen ist, erörtert werden. Ich wollte nur eins über die Zwanzigpfennigstücke kurz voraus⸗ schicken. Die Erfahrung hat gelehrt, daß ein so kleines Stückchen, wie wir es im Zwanzigpfennigstůück aus Silber ausgeprägt haben, sich in keinem Lande hat dauernd im Ver⸗ kehr halten können. Wir haben Beweise aus anderen Ländern, beispielsweise aus Frankreich, das zuerst Fünfundzwanzigcentimesstücke ausprägte, diese einziehen mußte, dann Zwanzigcentimesstücke aus⸗ prägte und diese wieder einziehen mußte, sodaß die Ausprägung dieser Stücke dort ganz abgestellt worden ist. Der Verkehr läßt sich eben nicht meistern. Wenn der Verkehr hartnäckig eine Münzsorte
in der Spezialdiskussion kann das,
abstößt, so muß sie aus dem Gesetz verschwinden. Es geht wie bei einer Eisenbahn. Wenn ein Vormittagszug dauernd leer fährt und ein Nachmittagsz ug immer überfüllt ist, wird die Eisenbahnverwaltung schließlich den Vormittagszug eingehen lassen und den Nachmittags⸗ zug verdoppeln. Das ist einfach eine Frage der Praxis; die Theorie hat damit nichts zu thun.
Ehe ich aber auf den zweiten Theil übergehe, auf die Vermehrung derjenigen Münzsorten, von denen der Verkehr bei einer Kopfmenge von 10 ℳ nicht genug hat, möchte ich einige Worte sagen über ver⸗ schiedene Münzen, von denen in der Novelle nicht die Rede ist. Es haben sich in jüngster Zeit nach dem Vorgang der Handelskammer in Mannheim eine Reihe von Körperschaften mit der Bitte an die Regierung gewendet, eine stärkere Kronenprägung zu ver⸗ anlassen und auch die Zehnpfennigstücke zu vermehren. Ich kann diesen Körperschaften und Ihnen, meine Herren, die Zu⸗ sicherung geben, daß beides geschehen wird, doch läßt sich nicht beides sofort erreichen. Die Krone ist, wie ich öffentlich anerkenne, ein sehr beliebtes Zahlmittel. Es sind rund 600 Millionen Mark in ihnen ausgeprägt worden, und speziell in den letzten Jahren hat die durchschnittliche Ausprägung ungefähr 10 Millionen Mark im Jahre betragen, also rund 1 Million Stück Kronen. Ich selber stehe der Krone sehr wohlwollend gegenüber und habe das dadurch gezeigt, daß ich noch zu Beginn des vorigen Jahres, im Jahre 1898, nicht weniger als 42 Millionen Mark, also das Vierfache, das sonst ausgeprägt wurde, habe prägen lassen. Ich würde auch gern bereit sein, jetzt wieder stärkere Kronenprägungen vorzunehmen, wenn nicht im Augenblick ein Grund hindernd dazwischenträte. Dieser Grund hängt zusammen mit dem gegenwärtigen Bankdiskont. Während die Zwanzig⸗Markstücke in größeren Mengen in den Kellern der verschiedenen Banken und anderen größeren Instituten lagern, geht die Krone im Verkehr fort⸗ während hin und her. Wenn also jetzt eine größere Menge Kronen ausgeprägt würde, so würde diese nicht im Keller der Reichsbank liegen bleiben, sondern würde sofort in den Verkehr strömen;
der Goldvorrath der
mindert,
Außerdem ist für die Krone etwas zu bemerken,
und der
Reichsbank würde ohnehin
stark
hatt
angespannte würde vielleicht eine weitere Anspannung dadurch erfahren. eignen sich Kronenprägungen hauptsächlich sätze. Solch eine Zeit niederen Diskontes des vorigen Jahres, und da hat die gefunden.
dadurch weiter ver⸗ Diskontsatz Deshalb
zu Zeiten niederer Diskont⸗
en wir noch zu Beginn
Prägung von 42 Millionen statt⸗
Gegenwärtig lasse ich, um dem dringendsten Bedürfniß abzuhelfen, 3 Millionen, die beschädigt und infolge dessen der Ein⸗ ziehung verfallen waren, umprägen, sodaß wenigstens im bescheidenen Maße dem Anspruche wird genügt werden können.
was dem Hause
vielleicht nicht bekannt ist. Es sind nicht allein ihre Prägekosten ziemlich doppelt so hoch im Verhältniß zu dem Werthe wie bei den
Doppelkronen — Verschleiß
also in
durch
rund
ein Von dem hat die
das ist ja allgemein bekannt —, sondern ihr
den Umlauf ist stärkerer als der der Doppelkronen. 10 Jahren,
ganz hervorragend Jahre 1890 bis jetzt,
Aufrechterhaltung der
Vollwichtigkeit für jede Million Mark geprägten Materials bei den Doppelkronen im Jahre nur 50 ₰ gekostet, bei den Kronen
jedoch 11 ℳ; also die Krone
Mal so
als die Doppelkrone.
theuer
ist im Verkehr ungefähr zwanzig in ihrer Vollwichtigkeit Dies gilt allerdings nur für die Jahre 1890
aufrecht zu erhalten
bis 1899; denn in späteren Jahren wird sich wahrscheinlich auch eine
etwas stärkere Abnutzung der Doppelkronen zeigen. gern bereit sein, die finanziellen Bedenken, hintanzus
die
Ich will aber sich hieraus ergeben,
etzen und trotzdem Kronen ausprägen zu lassen, soviel der
Verkehr irgend erfordert, nur muß ich, wie bereits bemerkt, die Kautel
hinzusetzen, daß die Prägung eben au
f solche Zeiten verlegt wird, in
denen der Bankdiskont nicht besonders angespannt ist, denn sonst
steigern wir künstlich den Bankdiskont noch
Nun kommt ein fernerer Grund hinzu,
beim zweiten Theil zu beachten hätte, Kronen jetzt ein so starkes ist: das kom
weiter.
den ich eigentlich erst
weshalb das Verlangen nach mt zum theil daher, daß die