friedigend kann diese Frage nur international g Englands ist daran überhaupt alereinziehung sollte aber in der
ebracht hat, aber be nicht zu denken.
und ohne Mitwirkun
Die Frage der Th sion zu einer gründlichen Prüf rschwinden des Thalers auf u haben könnte.
Abg. Dr. Arendt (Rp.): ommission so gestaltet An der Einführung der das Münzgesetz
üfung führen, welche Wirkungen nsere wirthschaftlichen Verhältnisse
Auch wir wünschen, daß die Vorlage wird, daß wir ihr in allen Theilen goldenen Fünf⸗Markstücke escheitert. Man wollte im Reichs⸗ Markstück aus Silber, 1 ist, dem Volke nicht f⸗Markstück, und die Regierung ließ sich goldenen Stücke wurden erst 1876/77 aus⸗ weil der Verkehr sie nicht von Dechend, der von den e, hat sich ganz besondere r Goldvaluta erworben; und r goldenen Fünf⸗Markstücke, tere sind auch mir sehr sympathisch, erkehr, weil wir nicht genügende Es sollte also auch in Zeiten ochgehalten und nicht zur Aus⸗ Von den goldenen erschwunden. Die
zustimmen können. wäre 1873 beinahe tage ein so unterwerthiges Stück w welches damals 10 %, bieten ohne das golden schließlich darauf ein. Die geprägt und von 1880 aufnahm. Der Goldwährungsm Verdienste um dazu gehörte au auch die der Kronen. L sie sind zu theuer für den Vorräthe in der Reichsbank haben. niedriger Diskonte de prägung von Zehn⸗ ünf⸗Markstücken
e das Fünf⸗ heute 60 % unterwerthig
an zurückgehalten, frühere Bank⸗Präsident ännern so gehaßt wurd die Aufrechterhaltung de ch die Einbehaltung de
r Goldschotz h Marlkstücken geschr sind übrigens beinahe 20 % p
itten werden.
Landesgrenzen Handelsstatistik der Befriedigung des Das silberne Zwanziapfennigstück grünen Tisch aus die Man hatte 100 Millionen Millionen trat der Rück⸗ Münzen überhaupt. Die gs einem Verkehrsbedürf⸗ em Silber oder in reinem Silberlegierung würde das Richtige cheidemünzenvermehrung
genau feststellbar;
Goldbedürfnisses zu beantworten.
ist ein rechtes Beispiel dafür, wie Bedürfnisse des Verkehrs verkennen kann. davon prägen wollen, schlag ein,
aber schon nach 35 und heute beseitigen wir diese Fünfundzwanzigpfennigmünze würde allerdin ß entsprechen; sie braucht ja nicht in rein eell geprägt zu sein; in einer getroffen werden der Entwurf
Ueber die Absicht der S die Reichs⸗Silbermünzen haben tatistik abgenommen, sondern au so könnte man auch von 1830 an, ichsbank von 1000 auf 700, der G Millionen abgenommen.
werden zwischen dem Kleingeld bis z lgeld bis zum Fünf⸗ „in welchem Prozentsa Anregungen in dieser Richtun Status am Schluß des gegeben wird, aber nicht etwa z t, der erst im März erscheint. esterreichischen Bank ist eine bekannt geworden, aus der
ch die Thaler; sollen
getheilten S Neuprägung
neue Scheidemünzen geprägt werden, von Thalern verlangen. In dersei auch der Metallbestand der Re bestand von 700 auf 500 Mill Es muß hier doch um Ein⸗Markstück Markstück. Nun hält die Bank immer t Gold und Silber bei der Bank vor⸗
g sind erfolglos geblieben,
auch geschieden und dem Mitte
handen sind außer daß der Sorten bekannt im Jahresberi diskretion der dem Jahre 1892 unverhältnißmäßig große M daß also zu viel davon gep Fünf⸗ und Zwei⸗ stücke verlaagt, Bei der that
zu Neujahr, sondern Durch eine Art In⸗ Reihe von Zahlen aus sich ergab, daß die Bank engen der kleinen Scheidemünzen be⸗ Seitdem sind vorwiegend Wo man Fünf⸗Mark⸗ mit Thalern zufrieden Benutzung von Zwei⸗, Drei⸗ er Hand, ob sie die mehr zurückhalten cheint mir daher sehr ( Schatzes von Thalern so wird auch mit einer Vermeh auchen weit mehr, sondern ehrenhaftes, voll an Silber ist für uns s Silberwerths zu verl Ich schätze sie auf Münzen machen, desto Nachprägungen. wird das Reich „Es könnten ja ebenso einem Gewinn kann also Ich schlage daher vor, glichkeit giebt, den In⸗ währungspolitische
rägt waren. Markstücke ausg⸗prägt w man doch eventuell auch sächlich gleichartigen Markstücken hat es die Reich eine Sorte mehr ausgeben, Zurückhaltung der Thaler Wenn es aber tro an Umlaufgeld im Lande fehlt, auf 14 ℳ nicht geholfen; wir br werthige Scheidemünzen, Dieses Verkehrsbedürfniß Wiederherstellung de die Thaler rwerthiger wir unsere der betrügerischen
der Inhaber dieser Münzen. gegeben werden; hier nicht gesprochen werden einen Einlösungsfonds herzustellen, der die Mö zen Gold dafür zu geben. Vorlage allerdings nicht; Verminderung des Silberumla jährlichen Einkauf
86 Anererseits kleine Vermehrung gerade zum Ueberlaufen im Hinblick
scht erhalten wird, muß Nachprägungen war schen Tage, wo ein solcher Thaler unbedingte An⸗ nur bis zu Annahmevpflicht ädigt oder be⸗ hr selbst ge⸗ Das wird mit nicht mehr und davon Daraus werden für die arbeitenden en Klassen und den gesammten ank kommt diesen
sbank in d die andere
Die größere zweckmäßig. t eines so großen aber nicht unter⸗ werthiges Geld. ein Grund mehr,
iso richtig,
00 Millionen.
stärker wird die Gefahr Reich unterwerthige
ut Blechmarken aus reeller Weise
habern der Mün Bedeutung hat binnen 12 Jahren 27 Millionen eintreten; 2 ½ Millionen
nicht ausgeschlossen, der Tropfen ist, und den Silberpreis verringern kann, auf die nahezu ersterbende ch im Interesse der sie vermieden werden.
8
ächsische Silberproduktion, dortigen Arbeiter aufre Die Furcht vor handen; wie viel größer ist sie he zu machen ist. nahmepflicht haben, braucht die Silbers 0) ℳ angenommen zu werden.
der Thaler hat den Verkehr in kö Annahmepflicht hat regelt, und die Zustände sind j einem Schlage anders, wenn sondern bloß die Silberscheidemünz angenommen zu werden brauchen. Klassen, aber auch für die Mittelstand große S Leuten nicht zu Hilfe. schiedensten Warnun ist doch der, das Ge vor diesen Schutzwehren Valuta schwere Zeugniß des
es war das damals, als die
die Hauptbank beschränkt wer Thaler wird nicht zu einer Vermin mehrung des Silbervorraths der hat sich der Verkehr gewö Beschränkung der Annahme erst nach Annahme dieser J entzogen werden, erhöhung wehren kann. 180 Millionen Reserve in Scheidemün In England Scheidemünze
Während die cheidemünze Die unbedingte einer Weise gesch einträchtigt; etzt befriedigend.
landarbeitend chwierigkeiten entstehen; die B Soetbcer hat in dieser B Der Zweck der M die Vorlage bricht die deutsche nals waren nach dem er der Rettungsanker; Noten in Gold auf Umprägung der derung, sondern zu einer Ver⸗ An die Thaler
volle Wirkung rd mehr Gold
en ergehen lassen. sturmfest zu errichten; Schon einmal hatte Zeiten zu bestehen; Herrn von Dechend die Thal Einlösung der
Reichsbank führen. hnt, an die Fünf⸗Markstü pflicht auf 20 ℳ wird ihre Kovelle äußern; der Bank wi sie sich dagegen durch Diskont⸗ ch garnicht nöthig, dieser Betrag letzten Ausweis 34 Millionen währungspolitische d sein follen, so erf Scheidemünzen Münzen aber wie
und zwar ohne daß ank hat au azen zu halten;
Baarvorrath
bloß Verke
hröbedürfni b Hase Pear röbedürfnisse maßgeben
Ausprägung kleinerer prägung von so unterwerthigen geradezu als eine Gefahr. Auch wir, speziell m halten eine Regelung der ch: kommt es dazu, zur Geltung bringen. egen den Bimetallismus hat de inge so weiter, dann wird es kei arföfischen
cheint doch that⸗ unnöthig, die Aus⸗ der Fünf⸗Markstücke hrungspolitischen nur international ch der Reichstag seine eugende Kraft Laufen die
Währungsfrage dann wird au Also auch e r Gesetzentwurf nicht ne zehn Jahre dauern, bis wir die Prämienpolitik
ufschwung zurückzuführen. ug vom Februar 18 2 Millionen M
für mögli
Richtigkeit
Der starke auf den industriellen A des Baarvorraths betr weniger wie 21 bevor der wirthschaftliche es war nach Oesterreich, Rußland und
Die Verminderung 95 bis Oktober 1897 nicht schon eingetreten, ang genommen hatte; vorwiegend zu „Um⸗
sie war aber Aufschwung seinen
wirklich die hohen
prägunaszwecken gezogen worden. Wären aber industriellen Anforderungen,
Diskontsätze eine Folge der hohen so spräche das ja noch mehr gegen unsere Währung. Unsere Bank hat hier zu 6 % Diskont steigen müssen; die Bank von Frankreich steht stets auf 3 %, trotzdem sie unter ähn⸗ lichen Verhältnissen wie wir steht. Wir köͤnnen jeden Tag noch höher kommen, denn nun ist die Bank von England auf 6 % ge⸗ gangen Daß Frankreich reicher ist als wir, ist nicht der Grund; denn England ist noch reicher und hat dauernd höhere Diskontsätze. Der Kreditanspruch an die Bank ist in Frankreich ebenso groß wie in Deutschland, ja noch größer. In Frankreich laufen 4 Milliarden Bankbillets um, aber der Metallvorrath beträgt auch über 3 Milliarden Francs. Die Bank hat den dreifachen Goldbesitz wie wir. Nur das Gold zum Export wird durch ein kleines Aufgeld durch die Bank von Frankreich um 2 ½ %° vertheuert; sonst wird kein Aufgeld erhoben. Dieses Aufgeld ist eine viel bessere Abstell⸗ maßregel als der alle Kreise schädigende Aufschlag des Diskonts. Die französische Valuta steht ebenso angesehen auf dem Weltmarlt da wie die deutsche; die Rente bleibt fest, während unsere Konsols weichende Tendenz gezeigt haben. Warum will man nun bei der Um⸗ prägung den alten Satz von 1873 aufrechterhalten und das Fünf⸗Mark⸗ stück so unterwerthig ausprägen? Weshalb nicht dem Volke in so hochwerthigen Stücken ein besseres Geld geben, wenigstens so aus⸗ geprägt wie die Thaler? Thut man dies, dann wäre dieser Wider⸗ spruch unsererseits beseitigt. Ich stehe diesem Gesetz gegenüber durchaus auf dem Boden der Goldwährung; sie muß erhalten werden, so lange der Bimetallismus nicht erreicht ist; sie darf nicht verschlechtert werden, denn eine solche Verschlechterung führt zum Zwangskurs, zur Agiowirthschaft, nicht etwa zum Bimetallismus. Das Versprechen der Regierung, auf Festigung des Silberwerths hin⸗ zuarbeiten, muß erfüllt werden; diese Vorlage kann als Einlösung dieses Versprechens nicht gelten. Der jetzige Zeitpunit ist auch der ungeeignetste für die Einbringung; gerade jetzt hätte Alles vermieden werden müssen, was zu einem Zankapfel werden kann unter den Parteten, auf deren Mitwirkung die Regierungen doch angewiesen sind. Die Vorlage ist im Sommer entftanden, zu einer Zeit, wo main viel⸗ leicht mehr unter dem Eindruck einer Kanal⸗ als einer Flottenvorlage stand. Als Bimetallist könnte ich dieser Vorlage zustimmen, denn ich würde als solcher erwarten. daß sie die Goldwährung zu Grunde richtet; da ich das nicht wünsche, sondern für sie eintreten muß, bis der internationale Bimetallismus erreicht ist, hoffe ich, daß die Kommission die Vorlage annehmbar gestalten wird.
Abg. Dr. Sieme ns (fr. Vag): Als Mitglied des Reichstages und als Privatperson, die im geschäftlichen Leben steht, muß ich doch vor den Ausführungen des Abg. Arendt warnen, die er etwas leichtfertig ausgesprochen hat. Aus meinen Erfahrungen, die ziemlich weit zurück⸗ gehen, habe ich auch nicht annähernd den Eindruck gewinnen können, als ob ein solches Ding, wie der Abg. Arendt sich vorstellt, auch nur möglich sei. Er will dem Silber feinen heutigen Charakter lassen und stimmt aus diesem Gesichtspunkt gegen die Vorlage. Ich finde die Vorlage außerordentlich einfach und sogar ziemlich unbedeutend und bin erstaunt über die Aufnahme der⸗ selben. Manche Redner wollen die Vorlage einer Kommission über⸗ weisen, sie sind mißtrauisch und wollen sie sich ordentlich ansehen. Aber die Vorlage will doch weiter nichts als einen thatsächlich be⸗ stehenden Zustand legalisieren und vielleicht sogar statt einer Ver⸗ mehrung eine Verminderung des Silberumlaufs eintreten lassen. In England setzt das Minister⸗Kollegium den Silberbedarf fest, und in den letzten zehn Jahren sind in England etwa 214 Millionen Scheidemünzen geprägt worden, ohne daß ein Hahn danach gekräht hätte. Aber hier ist eine gesetzliche Vorlage nöthig, weil der Scheidemünzenumlauf pro Kopf erhöht werden soll. Die 360 Millionen Thaler, die es giebt, sind thatsächlich Scheidemünzen, sie werden auch vom Auslande als cheidemünzen behandelt. Die Bestimmung, daß der Thaler auch eine Goldmünze sein könne, bringt sogar gewisse Schädigung für den Verkehr mit sich. Wenn dieses Gesetz weiter nichts verlangt, als daß diese thatsächlich Scheidemünze seiende Thalersilbermünze auch legale Scheidemünze werden soll, so finde ich als Geschäftsmann darin überhaupt keine Veränderung des Be⸗ stehenden. Ein Vortheil aber wird dadurch erreicht Bisher hat ein gewisses Mißtrauen des Auslandes gegen unsere Währung bestanden. Wir haben in den 70er und 80er Jahren der Meinung gegenüber⸗ gestanden, daß die Bank von ihrem Recht der Einlösung der Thaler zu ungeeigneter Feit Gebrauch machen könnte, und daraus ergab sich eine Beeinflussung des Wechselkurses zum Nachtheil unserer Valuta. Diese Legalisierung des Thalers als Scheidemünze betrachten wir als Fortschritt. Wir haben thatsächlich die 14 ℳ per Kopf immer gehabt, denn der Thaler war ja Scheidemünze; wenn sie erst allmählich kommen sollen, so acceptiere ich das, für noth⸗ wendig bhalte ich es aber nicht. Wenn Bamberger sich 1880 gegen die Erhöhung auf 12 ℳ aussprach, so finde ich das ganz natürlich. Damals waren wir noch nicht so sicher in unserer Beurtheilung der Goldwährung; denn es war kurz nach der Zeit, wo die Silberverkäufe sistiert waren und niemand wissen konnte, ob man die Silberthaler nicht wieder brauchen könnte. Wir kommen übrigens nicht zu einer Erhöhung des Münzenumlaufs, sondern sogar zu einer Verminderung; für 60 Millionen soll ja Gold angekaust werden. Es ist ja schade, daß die überschießenden 300 Millionen Mark Thaler nicht damals schon verkauft worden sind; wir würden heute 150 bis 180 Milltonen mehr haben, als wir besitzen, wenn wir damals verkauft hätten Darnach modifiziert sich auch das Lob, welches Herr Arendt dem Herrn von Dechend als Schützer der Gold⸗ währung gezollt hat. Es wäͤre eben besser gewesen, das Programm der Durchführung der Goldwährung 1878 durchzuführen. Waz die Angriffe gegen das Gesetz betrifft, so ist das Verschwinden des im Volke so beliebten Thalers, wie es Herr von Frege bedauert, mehr eine sentimentale Sache, aber kein Grund für ihre Beseiti⸗ gung. Herr Arendt will keine unterwerthige Scheidemünze. Dieses Gesetz sagt aber auch nichts weiter, als daß das unterwerthige Drei⸗Markstück in ein unterwerthiges Fünf⸗, Zwei⸗ oder Ein⸗Markstück ausgeprägt werden soll. Wenn Sie heute 800 Millionen Silber⸗ münzen haben und diese 40 % werth sind = 320 Millionen, und diese erhöhen wollen auf den früheren Satz, der nur 10 % minder werth war, so müßten Sie 400 Millsonen aufbringen, um die Kosten dieser Erhöhung zu zahlen. Dazu werden Sie wahrscheinlich nicht bereit sein, auch wohl wichtigere Verwendungszwecke kennen; so wird es dazu nicht kommen, so gewiß ein solcher Zustand auch schön und vernünftig wäre. Internationale Verträge über den Bimetallis mus werden nach meiner Ueberzeugung nicht kommen, einfach deshalb nicht, weil niemand die Bewegung des Silberpreises aufhalten kann. Es kann uns gleich sein, warum das Silber im Preise gesunken ist, es ist aber gesunken, das ist eine unanfechtbare Thatsache. Die Produktion ist gestiegen von 1 Million Kilogramm i J. 1860 auf 5 Millionen in den 90 er Jahren. In derselben Zeit sind die Preise gefallen, der Herstellungspreis desgleichen; in der Anakonda⸗Mine kostet er garnichts. Die Aufwärtsbewegung dieses Preises ist vollständig aussichtslos. Der Hinweis auf Frankreich und andere Länder fällt nicht ins Gewicht. Arbeiten Land virthschaft und Industrie eines Landes fleißig, dann muß die Währung sich halten. Wenn die Vorlage also bloß einen bestehenden Zustand legalisiert und den Goldvorrath allmählich um etwas vermehren will, so sehe ich keine Nothwendigkeit für eine Kommissionsberathung.
Abg. Dr. Hahn (b. k. F): Wir sehen die Vorlage nicht als eine rein technische an, sondern als eine solche, welche weittragende wirthschaftliche Verwickelungen nach sich zieht, namentlich wenn sie ohne Kommissionsberathung angenommen werden sollte. Den Augen⸗ blick der Einbringung kann ich nur als einen nicht günstigen bezeichnen, wie es auch z. B. die nationalliberale „Rheinisch⸗Westfältsche Zeitung“ und das „Leipziger Tageblatt“ thun. Von der Währungspolittk gilt das Wort „quieta non movere“*. Daß die Vorlage währungs⸗ politische Bedeutung hat, zeigt die ganze Rede des Vorredners. Nach dem letzten Ausweis der Bank von England hat der Baar⸗ vorrath abgenommen, desgleichen der Vorrath der deutschen Reichs⸗ bank; nur Frankreich zeigt ein weniger ungünstiges Bild. Die augen⸗
blickliche Krisis, welche unmittelbar von Transvaal ausge 1“ 1 5 8811““ 1“
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Goldwährungsländern also viel in ensiver als sonst wo. Das wird ja auch von niemand geleugnet. Die geringe Menge Gold, 2 ½ Mil⸗ lionen jährlich, welche durch den Verkauf der Thaler herankommen soll, ist ein Tropfen auf einen heißen Stein. Eine Ver⸗ besserung des Diskonts wird auch keinesfalls die Folge der Vorlage sein. Unsere Wirthschaftspolitik hat den Mangel an old verursacht; die Beweisführung des Vorredners stimmt in diesem Punkte nicht. Als die Bismarck'’sche Wirth⸗ schaftspolitik ihr Ende fand, balancierten wir noch, jetzt haben wir eine Unterbilanz von 1300 Millionen. Die Tüchtigkeit der Industrie hat uns früher das Geld ins Land hineingebracht, und die Tüchtigkeit der Wirthschaftspolitik hat es im Lande festgehalten. Frreilich, Herr Siemens und seine Freunde waren nicht auf seiten dieser Wirthschaftspolitik. Die Reichsbank verfügt vielleicht über 500 Millionen in Gold; da u ihr die Thalerfrage allmählich unbequem werden. Der bisherige Zustand, daß die Thaler Zahlungsmittel sind, voll⸗ werthig an die Stelle des Goldes treten, ist für unsere inneren Zustände unzweifelhaft der beabsichtigten Neuordnung vor⸗ zuziehen. Ich kann mich immer noch nicht entschließen, die auswärtigen Verhbältnisse für wichtiger als unsere inneren anzusehen. Auch für den Fall einer Krisis und auswärtiger Verwickelungen stehen wir mit den vollwerthigen Thalern besser. Wir haben das Glück gehabt, keine kriegerischen Verwickelungen durchmachen zu müssen, des⸗ halb ist uns die Durchführung der Goldwährung gelungen; kommt ein gefährlicher Krieg, so werden wir die Basis der Goldwährung nicht aufrechterhalten können. Die technischen Einzelvorschläge sind diskutabel, aber die Absetzung der Thaler dürfte ernsten Bedenken in der Kommission begegnen. Wir waren lange Jahre ein Gläubigerland; rauern die jetzigen Zustände aber an, daß wir fortgesetzt mehr an das Ausland zahlen, als wir von ihm bekommen, so können wir auch kein Gläubigerland bleiben. Die Goldwährung ist dem Gläubigerlande auf den Leib n Wenn man es bloß mit einer münz⸗ technischen Vor age zu thun hätte, so hätte der Reichsbank⸗ Präsident Dr. Koch doch keine Veranlassung gehabt, auf die Währungsfrage einzugehen. Ist man von der Unmöglichkeit die hinkende Goldwährung aufrecht zu erhalten, überzeugt, sollte man doch die Einziehung der Thaler möglichst schne vornehmen. Wenn man sie auf 10 Jahre vertheilen will, schein man doch auch in Kreisen der Reichsbank äußerste Vorsicht für geboten zu halten. Redner erklärt zum Schluß, er freue sich, daß die Vorlage einer Kommission überwiesen werden solle, was im Hin⸗ blick auf die Ergebnisse der Kommissionsberathung der Bankvorlage sehr angebracht erscheine; er giebt dann noch seiner Meinung Aus⸗ druck, daß weder das Zentrum noch die Nationalliberalen mit ihrer Haltung der Vorlage gegenüber den Intentionen ihrer Wähler durch⸗ weg entsprächen; dieses sei auch mit ihrer Haltung nach dem Bank⸗ gesetz nicht der Fall gewesen, wie er sich verpflichtet glaube, hier endlich einmal zum Ausdruck bringen zu sollen.
Abg. Dr. Schönlank (Soz.) führt aus, es sei merkwürdig, daß bier gerade die Herren von der rechten Seite das Interesse der kleinen Leute wahrnehmen wollten und deshalb die Münznovelle ablehnten. Es bandele sich um rein münztechnische Vorschläge. Es solle doch nur 8 der thatsächlich bestehende Zustand in die Sprache des Gesetzes über⸗ tragen werden; es solle allmählich die hinkende Waͤhrung beseitigt werden. Daß man diese noch habe, liege an der Einstellung der Silberverkänfe von 1879. Habe denn die Einstellung der Silber⸗ verkäufe der Preisbewegung des Silbers irgend etwas genützt? Diese Vor⸗ lage wolle ja nicht eine Vermehrung des großen Gesammtvorraths an Silber, sondern es sollten nur für die eingezogenen Thaler andere Silbermünzen geprägt werden. Indirekt würden durch die Vorlage die Währungsverbältnisse verbessert. Die Ausführung des Münz⸗ gesetzes von 1873 sei durch die Eiastellung der Silberverkäufe ge⸗ fälscht worden. Darum müsse man jetzt die Tendenzen des Münz⸗ gesetzes zur Ausführung bringen. In 10 Jahren werde der Bedarf an Silbermünzen die Höhe erreicht haben. sodaß die Erhöhung der Kopfquote auf 14 ℳ gerechtfertigt sei. Durch die Opposition gegen diese Vorlage solle nur neues Wasser auf die Mühlen der Bimetallisten gebracht werden. Die Bimetallisten machten den Sozialdemokraten den Vorwurf, daß sie einen Vorstoß gegen die Arbeiter machten, aber die Doppelwäh⸗ rung würde eine große Preistreiberei für die Lebensmittel mit sich bringen. Wenn die Pläne der Bimetallisten sich erfüllen sollten, dann würde der Lohnkampf der Arbeiter um so gewaltiger einsetzen; die Erhöhungen der Löhne würden wieder langsamer erfolgen. Auf die zollpolitischen Pläne wolle er nicht eingehen. Die Herren wollten ihre Goldschulden in minderwerthigem Silber bezahlen. Es sei aber vorbei mit dem Bimetallismus.
Abg. von Kardorff (Rp.): Den Zeitpunkt der Einbringung der Vorlage halte ich für den denkbar ungünstigsten. Der Diskont steht ungewöhnlich hoch, der Goldstand außerordentlich tief; da hätte man noch etwas warten sollen, zumal ja ein so langsames Tempo der Ausführung beabsichtigt ist. Herr Siemens follte als erfahrener Praktiker auch das beste praktische Urtheil besitzen; aber er leugnet jede währungspolitische Bedeutung der Vorlage. Der alte Prince Smith hat aber s. Z. richtig ausgeführt, ein Banquter versteht an sich noch nichts von der Währungsfrage, dazu gehören ganz andere Voraussetzunger. Die Goldwährung ist der schlimmste Trust, der jemals auf die Welt losgelassen ist. Wir stehen auch in den nächsten Jahren noch vor viel größeren Kapitalsaufwendungen, als wir schon in den letzten Jahren zu machen hatten. Welchen nachtheiligen Ein⸗ flüssen hätten nicht die französischen Wechsel unterliegen müssen bei der Menge unterwerthigen Silbers, das in Frankreich um⸗ läuft? Auch übersieht Herr Siemens, daß die Goldproduktion sich noch stärker gehoben hat als die Silberproduktion; es giebt auch eine Mengk Bergwerke, wo Gold in kleinen Quantitäten umsonst geworben wird. Wunderbar ist die Begeisterung unserer Sozialdemokraten für die Goldwährung, wie es anderswo keineswegs geschieht. Sie geben vor, die arbeitenden Klassen zu vertreten, und begaben sie gleichzeitig mit einem minderwerthigen Metall. Im übrigen schließe ich mich den Ausführungen meines Freundes Dr. Ärendt voll und ganz an.
Abg. Fischbeck (fr. Volksp.): Weshalb die Herren Bimetallisten diese eifrigen Reden halten gegen eine Vorlage, die nach ihrer Meinung die Goldwährung ruinieren müßte, verstehe ich nicht. Wir stimmen für die Vorlage einschließlich der Einziehung der Thaler und der Erhöhung des Reichs⸗Silberumlauss von 10 auf 14 ℳ pro Kopf. Die ganze Sache ist so einfach, daß es wirklich nicht nothwendi wäre, erst Kommissionsberathung darüber stattfinden zu lassen. Beim Bankgesetz sind nicht aus den Be⸗ rathungen der Kommission, sondern aus einer freien Besprechung von Mitgliedern der verschiedenen Parteien außerhalb der Kommission die Verbesserungen am Bankgesetz hervorgegangen. Herr Arendt hat schon vor der heutigen Berathung prophezeit, daß das „schlaue Plänchen“ der Vorlage am Reichostage scheitern werde, wir hoffen und erwarten aber das Gegentheil.
Damit schließt die Diskussion. Kommission von 14 Mitgliedern.
Schluß 6 ¼ Uhr. Nächste Sitzung Diensta g, 1 Uhr. (Antrag der Abgg. Freiherr Heyl zu Herrnsheim und Ge⸗ nossen, betreffend die Krankenversicherung der Heimarbeiter; dritte Lesung der Gewerbeordnungsnovelle.) 1““
Die Vorlage geht an eine
Zweite Beila ge eicchs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗
„Dienstag, den 5. Dezember
mzzeiger. 1899.
zum Deut
Berlin
Die Aussichten für die kommende Zuckerernte werden als weniger günstig angesehen, sodaß die Produzenten bis zum Eintreffen neuer Waate mit den Verkäufen hinten an halten.
Die Baumwollproduktion in Egypten hat entsprechend der zunehmenden Heranziehung des Grund und Bodens für Baumwoll⸗
flanzungen von Jahr zu Jahr mit zeitweiligen Rückschlägen eine eigende Bedeutung gewonnen, wie aus der nachstehenden, auf zuv lässigen Angaben beruhenden Zusammenstellung hervorgeht.
ieser; Der Gesammtverkehr der Die Thätigkeit der See⸗ Deutschlands
der deutschen Flotte an d in deutschen Häfen; mannsämter; Neue See⸗ und Kolonial⸗Interessen;
und Hafeabestimmungen Privateigenthums Konnossements⸗Klauseln; Schiffsverluste
Literatur.
Lieder von Georg Wilhelm Halle a. S., R. Mühlmann's Eleg. geb. Pr. 3 ℳ 50 ₰. — Von diesen Li⸗ selbst: „Sie sind ein Stück meines Herzens, äußere Stürme bewegten Lebens. sind mir gegeben von meinem himm⸗ lischen Vaer in den stillen Stunden, da alle Mens schwiegen, da er mit seinem Kinde sprach, und ich a all mein Weh ausneinte und Frieden fand für meine ffend charakterisiert, sie haben durchweg den Aus inniger Frömmig⸗
im Ausdruck, „Sehnsucht „Bitte und Gebet’, Selbst wo sie an den Wech Advent und Weihnachten, Neujahr und Passion, Ostern und Pfingsten anknüpeen, geben sie persönliche Gefühle wieder. wahr empfunden und leicht verständlich sind, so war ihnen eine weite Verbreitung beschieden, und nicht wenige sind von namhaften Kom⸗ ponisten, wie Eduard Schrell und Albert Becker, in Musik gef worden. Auch die neue 31. Auflage darf in ihrer vornehmen A stattung als schönes Weihnachtsgeschenk für evangelische Christen empfohlen werden.
— Im Zauber der Dichtung.
erausgegeben von Dietrich Theden. Zweite Auflage.
Neue Hafenbauten; Kanäle; Deutschthum im Auslande; Deutschlands Außenhandel; Neue
in Deutschland und im Aus⸗
Verlag (Max Grosse). edern sagt ihr Verfasser meines durch innere und
G 31. Auflage.
Entscheidungen;
flotte; Die Schiffsverluste der Welthandelsflott genossenschaft und der Jahresbericht; validitäts⸗ und Altersversicherun lung der Deutschen Gesellschaft zur
drahtlose Telegraphie im Dienste de Die Seeschiffahrt des Auslandes; D Hamburger Personalien;
chen um mich n seinem Herz n
e; Die See⸗Berufs⸗ ringende Seele.“
Geschäftsbericht über die In⸗ g der Seeleute; 33. Jahresv Rettung Schiffbrüchiger; Die r Seefahrt; Sozialpolitisches; as Lootsenwesen für Seeschiffe in Navigationsschule;
Auszeichnungen Der Schutz der deutschen Handelsmarine Flottengesetz; Die Etatsstärke des 9; Kaiserliche Bestimmung über die Erhöhung der⸗ igkeit der deutschen Kriegsschiffe im Auslande Handelsdampfer im Verhältniß
Damit sind die Lieder tre Charakter des Subjektiv entstanden,
in Trübfal“, „Lob und Dank“.
ön gestaltet 9 8 nach der Heimath“, „Buße und Beichte“, sel des Kirchenjahres, durch Seine
Majestät den
Schiffsliste Personals 1898/9 selben; Die Thät Truppentransporte deutsche Schiffbau 8 Nationen; Neue Werftprojekte in Deutschland; Bildung der Die Institution of naval architects vortreffliche Kreisen der See⸗ chern wird, aber auch welche das Wachsen en gelesen werden.
Da die Lieder aber Kriegsmarine 1872/73. 1
der Kaiserlichen
1875/76.. 76 1877/7822 1878/79 1879/80
zu dem anderer .5 275 383
bautechnischen Gesellschaft; u. s. w. Es ist wohl nicht daran zu zweifeln, daß dieser und geschmackvoll ausgestattete Almanach sich in den schiffahrts⸗Junteressenten einen dauernden Platz si im Binnenlande dürfte er von allen denjenigen, Deutschlands zur See ständig verfolgen wollen, ge
Land⸗ und Forstwirthschaft. Ernte und Handel mit landwirthschaftlichen Produkten
Die Anbaufläche hat
Ausgewählte Lies erblüthen. Mit Illustrationen erster Leipzig, Verlag von hilipp Reeclam jun. In Prachtband Preis 15 ℳ — Diese Blüthen⸗ se lyrischer Dichtung zeichnet sich vor vielen ähnlichen Sammlungen durch die mit Feinsinn getroffene Wahl, dann aber auch durch ihren reichen künstlerischen Schmuck aus. Der Herausgeber, selbst ein Dichter, hat den Wechsel der Jahres⸗ und Tageszeiten in der Natur mit den Lebensaltern des Menschen in Verbindung gebracht, und nach diesem Gesichtepinkt reihen sich die Dichtungen in gedanklicher Be⸗ ziehung und Anspielung sinnig aneinander. das Jauchzen der jungen Liebe, der Wagemuth 8 Mannes im
uthige Liebe zum Herde das bcge Heger vom Meorgen his zum Abend des Lebens in Freud' und Leid bewegt, findet hier im Liede seinen Ausdruck. Im Ganzen enthält der Band etwa 300 lyrische Gedichte, und in der Liste der wird man, einen “ deutschen Außerordentlich reich und ön 8 ausschließlich
lio, 187 S. . 88 1 Sane Der Ertrag des Wirthschaftsjahrs 1898/99 ist, wie aus dieser
Zusammenstellung erhellt, viermal so hoch als das Durchschnittsergebniß der sechziger Jahre und etwa doppelt so hoch als das der siebziger und achtziger Jahre des Jahrhunderts. des vorhergehenden Jahres zurück, und dementsprechend sind die Aus⸗ fuhren von Baumwolle in der in Betracht kommenden Zeit geringer gewesen. Das Nähere über diese Ausfuhren, insbesondere ihre Ver⸗ theilung auf die einzelnen Länder und ihr Verhältniß zu den beiden vorhergehenden Jahren ergiebt sich aus nachstehender Tabelle:
über die Baumwollausfuhr aus Egypten in der Zeit vom 1. September 1898 bis zum 31. August 1899. A. Zufuhr aus dem Innern des Landes:
1) nach Alexandrien auf dem Landwege 6 5 563 068 Ctr.
Er steht allerdings hinter dem
in Egypten. Alexandrien, den 9. November 1899. b irthschaftsjahre erhehlich zugenommen, hauptsächlich zu Gunsten von Weizen, Mais und Baumwolle.
Für die ersteren beiden Erzeugnisse erklärt sich dies aus dem wachsenden Verbrauch des Landes und den Bedürfnissen der Sudan⸗ ür Baumwolle aus der besonders günstigen Rentabilität. freilich in der wachsenden Ausdehnung
die bereits ziemlich die Hälfte des eckten, eine Gefahr für das Land gesehen, das mangels eines geeigneten Fruchtwechsels und der bei den Ein⸗ geborenen wenig beliebten Düngerzuführung vo Pflanze mehr und mehr ausgesogen wird. G
Im laufenden Wirthschaftsjahr wird die „Menge des bestellten infolge des diesjährigen, ganz außergewöhnlich niedrigen Nil⸗ standes, des schlechtesten seit dem Jahre 1877, eine nicht unerhebliche Herabminderung erfahren, die auf 100 000 bis 150 000 Feddans be⸗ rechnet wird und hauptsächlich Oberegypten, besonders dessen Bohnen⸗ In Unteregypten wird vor allem die ion zu leiden haben, dessen Anbau an den höher gelegenen Wasserverbrauch zu Zuckerrohrerzeugung ganz unter⸗ chälfabriken des Landes vermuthlich im Grund zu ernstlichen Besorg⸗ verbesserten
Das Knospen der Jugend, das stille Glück im verflossenen W
Vaterlande: alles was
kundiger Seite wird “ der Baumwollenpflanzungen, 5 585 338 Cantars
angebauten Deltagebiets bed
zur See von Damiette 2) 88 P
Namen vermissen. ist die illustrative Ausstattung, in Anspruch Das ieean Feigt den Studienkopf ines jungen Mädchens von Ludwig Knaus in Heliogravüre; vier Lichtdr ablättern haben Gemälde von Fr. Aug. Kaulbach, Woldemar Friedrich, Max Schmidt und Franz Simm, zwei in Tondruck ausge⸗ führten Beilagen Originale von A. Seifert und J. G. Steffan zum
Vorwurf gedient.
Beziehung ist die — mit ganz⸗ oder halbseitigen Illustrationen, Kopfleisten und Vignetten
in Holzschnitt, und zwar auch von Lenau, der
5 588 816 Cantars n der anspruchsvollen à kg 44 ½ =
genommen wurden. 8 E. ypten.
. Ausfuhr au
Ausführun — 8 künstlerischer des Textes
Verzierung und Zwiebelbau treffen dürfte. Reisprodukt sie, wie zu den Schilf liedern Stimmung manchmal nicht richtig angepaßt ist. In dem modern stilisierten, buntfarbigen Einbande wird das Buch auch
äußerlich jedem Weihnachtsgeschenktisch für junge Damen zur Zierde
Ne plattdütsch’' Geschicht' von O Verlag der Hinstorff'schen Pr. geb. 3 ℳ — Daß
Alexandrien
der Baumwoll⸗ nach Deutschland.
sodaß die Reiss⸗ anz sperren werden. — eines Nothstandes dürfte bei den Wasserhebungseinrichtungen, dem gestiegenen Wohlstand der Bevöl⸗ kerung und der Aussicht, daß die Regierung bei d lage des Landes die Mittel für Einfuhr von stoffen vorstrecken wird, nicht zu erheben sein. eine bedeutende Einfuhr von Weizen und Mais g 8 “ nsth kofts ahre and der Ausfuhr zu bilden. 8ee
Die diesjährige Weizenernte nurde fast ausschließlich im Lande verbraucht, während früher eine nicht unbedeutende Ausfuhr stattfand. Die Erklärung dafür findet sich in dem Umstande, seinen Weizen verkaufte und sich von Dari ein hartes, schweres, für Europäer ganz unverdauliches Brot herstellte, bei dem wachsenden Wohlstand sich an den Genuß von Weizenbrot gewöhnt hat und seinen Wetzen jetzt nur noch zu hohen, für die euro⸗ päische Ausfuhr ganz unerschwinglichen Preisen nach Kairo und Ober⸗ egypten verkauft.
Die hiesigen Ankünfte von 33 000 t haben bis auf den nach Hedjaz und kleineren Küstenplätzen verladenen Betrag von 4700 t dem Bedarf Stadt gedient. nicht statt.
8 ü Mais sind dem hiesigen Markt nur 2700 t zugeführt worden. Nach europäischen Häfen ist nichts verladen worden. Gerste hat dank des ausgiebigen Regenfalls eine gute Ernte stattgefunden, besonders im Gebiet des Marioutsees, dessen Anwohner, Beduinen, ausschließlich Gerste bauen. Der hier verladene Betrag von ca. 10 000 t ist ausschließlich nach England gegangen, von dessen Brauereien die egyptische Gerste sehr geschätzt wird.
Bohnen haben besonders in Oberegypten eine ausgezeichnete Von den hiesigen Zufuhren von 114 000 t sind 88 000 t nach England und Frankreich verschifft worden.
Die Linsenernte war ganz unbedeutend. gleichfalls nach England und Frankreich zum Export. 1
Die Bedeutung der Zwie belproduktion für Egypten wächst mit jedem Jahr, weil der Anbau dem oberegyptischen Fellachen mehr als Die hier ausgeführte Menge von 73 000 t ist zum größeren Theile nach England und Oesterreich⸗ Ungarn gegangen. Da ein beträchtlicher Theil über diese Länder nach Deutschland gelangt, sind wir an dem voraussichtlichen ungünstigen Ausfall der dea eg interessiert. burg sind ca. 14 000 t verladen worden. b 1
g,gn Gesammtproduktion des egyptischen krystallisierten Zuckers fand, abgesehen von ganz unbedeutenden Verschiffungen nach türkischen und italienischen Häfen, willige Abnahme in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo der ungeheuere Ausfall an Cuba⸗Rohrzucker gedeckt Voraussichtlich wird dieser Bedarf innerhalb zweier Jahre naturgemäß wegfallen und das egyptische Erzeugniß wieder wie in früherer Zeit in Europa seinen Hauptmarkt finden.
Bemerkenswerth ist der stets zunehmende Bedarf egyptischen Zuckers in Persien und Ind
Die Ausfuhr des Jahres gestaltete sich.
nüchnen Faßh Liverpool, Man⸗ — In'n Middelkraug'. Mit 9 Braumüller. of⸗Buchhandlung in smar. 85 Düchhaan giett wenn man sie nur zu finden versteht, kann man aus der vorliegenden hübschen Geschichte lernen, die im Reuter'schen Plattdeutsch geschrieben ist und einen neuen Beweis für den sinnigen milf. 888 8 dursg Kreisen bekannt gewordene „Ut 'ne lütt Stadt“ bereits in weiten Kreisen bekannt geworden Mte ne. Leben und Menschen anschaut. G. Braumüller hat dieselbe mit ansprechenden Bildern geschmückt. 1b deutschen und eines gesunden Humors ist, wird das kleine Buch mit Behagen lesen. 8 — Grundriß der Kunstgeschichte, insonderheit für höhere Lehranstalten und für den Selbstunterricht. Von A. Bohnemann. Leipzig, Ferdinand Hirt u. Sohn. In Lein⸗ wandband Pr. 4 ℳ — Dieses Buch ist, obwohl auf wiffenschaftlicher Grundlage ruhend, dennoch, wie schon aus dem Titel hervorgebt, nicht für Fachgelehrte bestimmt, sondern in erster Linie für die Jugend, insbesondere erwachsene junge Mädchen. Die durchaus leicht verstaͤndliche Darstellung vermeidet alles Eingehen auf schwierige fachmännische agen und ebenso die Besprechung oder Entscheidung abweichender einungen. Sie bietet vielmehr nur sichere Ecgebnisse wissenschaft⸗ licher Forschung in ansprechendem Gewande, unterstützt — wie es bei einem solchen Buche unerläßlich ist — durch eine Fülle sachkundig ausgewählter und fein ausgeführter Abbildungen. Somit kann das Werk der Jugend zur Eiafehrung 8. die Welt des Kunstlebens und tschaffens wohl empfohlen werden. Konftiche.e. e Almanach. Illustriertes Jahrbuch über Seeschiffahrt, Marine und Schiffbau für das Jahr 1900, mit Beiträgen des Reichs⸗Marineamts, des Reichsamts des Innern und des preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe, herausgegeben Lehmann⸗Felskowski. Verlag von R. Boll, Berlin. erschienenen Prachtwerk „Volldampf voraus! Handelsflotte und Schiffbau in Wort und Bild“, das auch in
üb t worden ist, zum ersten Mal in die französische Sprache übersetz vöö
er günstigen Finanz⸗ Oesterreich. Nahrungs⸗ und Futter⸗ Jedenfalls muß auf erechnet werden, die
fast ganz aufgehört haben, Gegen⸗
Antwerpen, Gent.
Barcelona. merte. G
8— Fall River, Nem
Bradford, New
York, Philadel⸗
phia, Savannah.
Humor erbringt, seine vorjährige
Wer ein Freund des Platt⸗ daß der egyptische Frankreich..
Bauer, der vordem
Genua, Livorno. Yokohama, Kobe.
Odessa, St. Pe⸗ tersburg ꝛc.
in Ballen gepreßt durch Dampfdruck
Mit 157 Abbildungen. (Schweden)
Verladungen nach Europa fanden
Verschiedene
(Griechenland, Türkei ꝛc.) Säcken oder
Cantars 5 756 479 6 399 128 5 600 838
8 à kg 44 ½ =t 61 249 237
Frtt rgeben nach B1 5 600 838 Cantars.
2) Von Port Said und Suez nach
Kobe und anderen Häfen ..
Gesammtausfuhr.. b
NB. Aus Damiette sind außerdem dirert nach der Türkei 1076 Cantars
ausgeführt worden.
Bestand in Alexandrien.
1) Bestand am 1. September 1898 ... 2) Zufuhr nach A 1
3) Davon ab Ausfuhr nach B1 4) Bestand in Alexandrien am 31. August 1899 am 31. August 1897:
236 000 Cantar.
Nur 1300 t gelangten
432 S. Preis geb. Wie der Verfasser in seinem Deutschlands
5507 15 Tanta
jeder andere Vortheil bringt.
umfassenden 330 500 Cantar
in dem eee enan Hus .8 Re affen bemüht gewesen, das wesentlich von dem unter⸗ zu schaffen bemüht gewes leth Aürancg G 8 oder Taschenbuch ꝛc. geboten wird. Sein Deutsch⸗Nautischer Almana dlchenbuch 586 ersten Band einer Chronik der deutschen See⸗ schiffahrt, der Marine und des Schiffbaues bilden. Sachlich geordnet und in einzelne Kapitel getheilt, ziehen in chronologischer Reihenfolge unter dem Gesammttitel „Ein Jahr deutscher Seeschiffahrt“ die bemerkenswerthesten Ereignisse des Seefahrt⸗Jahres 1898/99 an dem Während in den sonstigen Jahr⸗ und Taschenbüchern als Inhalt die Tabellenform vorherrscht, hat man hier eine Chronologie, ein nautisches Konversations⸗Lexikon, das nicht nur über die genannten drei Gebiete Auskunft giebt, sondern auch biographische Daten über Jubiläen, Auszeichnungen und Nekrologe mit gut ausgeführten künst⸗ Ferner enthält der Almanach eine Sammlung der neuesten Gesetze und Verordnungen auf marstimem sowie der wichtigeren Seeamts⸗ und einschlägigen Reichs⸗ Des Weiteren findet man in dem Buche zum ersten Male eine Rang⸗ und Dienstaltersliste der Kapitäne, Offiziere und Ober⸗Maschinisten der beiden größten deutschen Schiffahrts⸗Gesell⸗ schaften, der Hamburg⸗Amerika⸗Linie und des Norddeutschen Lloyds. Von einer erschöpfenden Inhaltsangabe des Werkes muß hier ab⸗ Wir begnügen uns mit der Anführung der lgenden Kapitelüberschriften: Die deutsche Handeleflotte; Rhederei⸗ estand der einzelnen Hafenplätze; Betriebsergebnisse; Wel
volksthümlicher Handelsflotte
ist er auch Direkt nach Ham⸗
5 915 838 Cantars
315 000 Cantar
werden mußte. 330 500 Cantar.
Alexandrien 315 000 Cantar für Liverpool
u. Manchester 4 100 Ballen
2 257 Ballen.
4 100 Ballen.
Leser vorüber. ,„wie folgt: Säcke à 100 kg
othes Meer. .
Die thatsächlich nach Deutschland gelieferte Menge stellt haissc eben, da das Rheinland einen Theil seiner Norddeutschland einen nicht unbedeutenden schland, ebenso wie die seines Bedarfs über Triest, Genua, Venedig, Frankreich bezieht. Die wirkliche Ein⸗ ch Deutschland wird von sach⸗ 000 Ballen geschätzt. In diesem Witterungsverhältnisse der Ernte außerordent
insbesondere
r, als darin ange Baumwolle über Bel W llan Betrag mit Umladung über Hull, und Süddeuts Schweiz den größten Theil der westliche Elsaß auch egyptischer Baumwolle verständiger Seite auf etwa 20
lerischen Illustrattonen bringt. Persien, Jadien, r.
England*) . rankreich*).
gerichtsentscheidungen. andere Länder
Im Sommer Wassermangel geltend gemacht, ch im allgemeinen genügend ge⸗
*) Die Verschiffungen nach England und Frankreich bestanden
m Zucker zweiten und dritten Jets, dem sogenannten des niedrigen Nilstandes stellenweise
ö doch ist die Wasserversorgung schließli
Die deutschen Aktien⸗Rhedereien löflotte und die Betheiligung