gedacht. Man sollte aber meinen, ein Mann von der Eigenart des erfolgreichen Korsen mühßte ena in seinen Jünglingsjahren einige von den bedeutenden Zügen aufweisen, welche den späteren Welteroberer auszeichneten. Nichts von dem ist in dem Bahr'schen Stück der Fall. Sein Napoleon geberdet sich drei Akte lang wie ein liebestoller Narr, der daheim seinem Weibe, allerdings mit genügender Ursache, Eifersuchtsseenen bereitet und im Felde seine Pflicht versäumt, weil er auf den Courier wartet, der ihm einige Zeilen von Josephine bringen soll. Wie es möglich ist, daß ein Feldherr von diesem Schlage dennoch Schlachten gewinnt und zum Konsul erkoren wird, bleibt dabei ein Räthsel, das im letzten Akte, welcher Napoleon in dieser Machtstellung zeigt, noch unergründlicher erscheint. Josephine ist ihm freilich in diesem Stadium seiner Laufbahn leichgültig geworden, aber auch hier trägt er sich nicht mit großen Plonen für die Zukunft, sondern sinnt über kleinliche Etikettenfragen nach und schließt sich unter dem Vorgeben, Staatsgeschäfte zu erledigen, mit dem Schauspieler Talma ein, um von diesem die einem Helden am besten anstehenden Posen, Mienen und Gesten zu erlernen. In dieser Situation wird Napoleon durch das letzte Fallen des Vorhangs den Blicken der Zuschauer entzogen. Von den erwähnten Mängeln der Charakteristik aber ganz abgesehen, ist das Lustspiel auch im Aufbau vollkommen mißrathen. Die Alte sind nur lose zusammenhängende Bilder mit spärlicher, zu keiner Steigerung führender Handlung, von denen die drei ersten außerdem so gleichmäßig gehalten sind, daß sie schließlich er⸗ müden. — Gespielt wurde, wie schon angedeutet worden ist, vor⸗ trefflich. Herr Bonn gab den jungen Napoleon in überraschend porträtgetreuer Maske und suchte durch seine Darstellung der von dem Verfasser stark verzeichneten Gestalt etwas mehr Bedeutung und Tiefe zu verleihen. Seine Leistung war außer⸗ ordentlich fesselnd. Das Gleiche gilt von Fräulein Groß in der etwas heiklen, aber nicht undankbaren Rolle der Josephine. In kleineren Aufgaben thaten sich noch die Damen Waldegg, Glümer, die Herren Klein, Schönfeld, Waldow, Pfeil und Pagay ervor.
Im Königlichen Opernhause wird morgen auf Aller⸗ höchsten Befehl Mozart's Oper „Don Giovanni“ gegeben. Die Besetzung lautet: Don Giovanni: Herr Francesco d'Andrade, König⸗ lich bayerischer Kammersääͤnger, als Gast; Donna Anna: Frau Lilli Lehmann, Königliwh preußische Kammerfängerin, als Gast; Donna Elvira: Fräulein Rothauser; Komthur: Herr Stammer; Don Octavio:
Philipp; Leporello: Herr Knüpfer; Masetto: Herr Krasa; Zerline:
rau Gradl. Kapellmeister Strauß dirigiert. as Publikum wird ersucht, in Gesellschaftstoilette zu erscheinen. — In der am Mitt⸗ woch stattfindenden Vorstellung von Donizetti's Oper „Lucia von
Lammermoor“, in welcher Frau Nellie Melba zum vorletzten Male auftritt, singt Herr Francesco d'Andrade den Lord Asthon und
Fm Alfred Rittershaus den Edgardo. Die Vorstellung beginnt um
r.
Im Königlichen Schauspielbause gelangt morgen Lessing's Trauerspiel „Emilia Galotti“ in folgender Besetzung zur Aufführung: Emilia Galotti: Fräulein Lindner; Odoardo Galotti: Herr
Molenar; Claudia Galotti: Frau Stollberg; Prinz Hettore Gonzaga: Herr Matkowsky; Marinelli: Herr Pohl; Camillo Rota: 25 Hübener; Conti: Herr Seethe. Graf Appiani: Herr Ludwig; räfin Orsina: Fräulein Poppe; Angelo: Herr Arndt; Pirrho: Herr Winter; Battista: Herr Hartmann Kammerdiener: Herr Will.
Als Solisten wirken im zweiten Subskriptions⸗Konzert im Neuen Königlichen Opern⸗Theater (17. und 18. Dezember) tnit: 18n von Gorlenko⸗Dolina, Kaiserlich russische Hof⸗Opern⸗ fängerin, und Professor Waldemar Meyer (Violine).
Im Berliner Theater geht am Mittwoch, den 13. Dezember, zur Feier von Heine's hundertjährigem Geburtstage zum ersten Male „Almansor“, eine Tragödie von Heinrich Heine, in Scene. In den H“ sind Fräulein Hofer, sowie die Herren Walden, Pittschau.
chindler, Haßkerl und Bassermann beschäftigt. Das „Bergidyll“ aus der „Harzreise“, von W. SE dramatisiert, eröffnet die Vorstellung; den Dichter stellt darin Herr Monard dar und „Die Kleine“ Fräulein Lucie Matthias. Den Abend beschließt eine Anzahl ’ Lieder, von Schubert, Schumann und J. Sucher in Musik gesetzt. Die Königliche Kammersängerin Frau Rosa Sucher trägt die Lieder unter Mitwirkung des Herrn Hof⸗ Kapellmeisters Sucher vor.
Für das Schiller⸗Theaterwerden die Weihnachts⸗Abonnements, einschließlich der für Schüler bestimmten, für drei an freien Nach
mittagen der Woche stattfindende Klassiker⸗Vorstellungen, außer an der Kasse und in der Billet⸗Abtheilung des Schiller⸗Theaters, auch in der Trautwein'schen Buchhandlung (Leipzigerstraße 8) und in der Buch⸗ handlung von Lazarus (Friedrichstraße 66) ausgegeben. Die Abonne⸗ ments erscheinen in einer geschmackvollen, zum Geschenk geeigneten Ausstattung. — Am Miltwoch findet die erste Aufführung von Kleist's Ritterschauspiel „Das Käthchen von Heilbronn’ statt.
Im Tbheater des Westens wird das Repertoire dieser Woche ausschließlich durch das Gastspiel des Fräuleins Prevosti, welche an wei Abenden in der Oper „La Trapiata“ singt, und durch die
perette Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, deren gestrige Aufführung vor ausverkauftem Hause stattfand, ausgefüllt. Am Mittwoch Nachmittag wird zum ersten Mal „Schneeweißchen und Rosenrotb“, phantastisches Weihnachts märchen von Thies, gegeben.
Im Thalia⸗Theater geht am Freitag, wie schon mitgerheilt wurde, zum Besten der Stiftung „Nationaldank für Veteranen“ „Der Millionenbauer“ mit Emil Thomas in der Titelrolle in Scene.
Sonnabend an beherrscht „Der Platzmajor“ wieder den Spielplan. Bei dem am Mittwoch, Mittags 12 Uhr, in der Marien⸗ kirche stattfindenden Orgelvortrage des Moesikdirektors Otto Dienel wirken mit: Frau Ellen Sehler. eenes eh Fräulein Käte Ravotb. Fräulein Anna Corver, Herr Alfred Borisch (Violinist) und Herr Organist Heuer. Zur Aufführung gelangen Advents⸗ und Weihnachts⸗Kompositionen. Der Eintritt ist frei.
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Hoftheaters, gestorben.
Mannigfaltiges.
Berlin, den 11. Dezember 1899.
Der Magistrat hat in einer am Sonnabend abgehaltenen außer⸗ ordentlichen Sitzung in Bezug auf die Neuregelung der Gas⸗ preise die Vorschläge seiner Kommission, den Preis von Gas zum Kochen und für gewerbliche Zwecke auf 12 ₰ und denjenigen von Gas m Beleuchtungszwecken auf 14 ₰ für das Kubikmeter festzu⸗ setzen, abgelehnt. — Das Kollegium stimmte dem Vorschlage einer zur Berathung dieser Frage niedergesetzten Kommission zu, daß das Friedrich⸗Werdersche Gymnasium nach Moabit (möglichst nahe dem Hansaviertel) verlegt werden soll. — Infolge eines Beschlusses der Stadt⸗ verordneten⸗Versammlung, in dem Projekte für die Siegismund⸗Brücke eine reichere künstlerische Ausschmückung vorzuseben, hatte der Magistrat Veranlassung genommen, den Plan der Bauverwaltung zu überweisen. Die Baudeputation hat nun am Sonnabend dem Kollegium den neuen Entwurf, in welchem die gewünschte erweiterte Aus⸗ schmückung vorgesehen ist, vorgelegt, und der Magistrat hat diesem neuen Entwurf seine Zustimmung ertheilt. Die Kosten der Ausschmückung sind, gegenüber dem ersten Entwurf mit 25 000 ℳ, auf 88 000 ℳ veranschlagt. — Zum Schluß wurde, da sich die Gasbeleuchtung in der städtischen Turnhalle in der Prinzenstraße nicht bewährt, be⸗ schlossen, bei der Stadtverordneten⸗Versammlung die Genehmigung nuf S n einer elektrischen Beleuchtung in der Turnhalle nach⸗ zusuchen.
Das Fest zum Besten der Hilfsthätigkeit des Deutschen Vereins vom Rothen Kreuz im Transvaalkriege, welches am Sonnabend im Neuen ö pern⸗Theater veranstaltet wurde, nahm einen glänzenden und in jeder Beziehung wohlgelungenen Verlauf. Der Besucher sah sich beim Betreten des Römer⸗ saals in eine holländische Stadt mit Verkaufsbuden und einer reich mit Gewinnen ausgestatteten Tombola versetzt, während im Rittersaal Damen der Gesellschaft in holländischer Tracht an Buffets Getränke und Delikatessen feilboten. Um 7 ½ Uhr begannen im Theatersaal die musikalischen und künstlerischen Aufführungen, welche das Festprogramm verhieß Sie wurden mit einem Trio für Violine, Violoncello und Harfe von Spohr, ausgeführt von dem Konzext⸗ meister Dessau und den Kammervirtuosen Dechert und Holy, eröffnet Dann folgten vokale Vorträge der Damen J; Destinn und Frau Herzog sowie des Herrn Ernst Kraus, vom Königlichen Opernhause, welcher Letztere Lieder von Felix Weingartner sang, wobei der Komponist selbst ihn am Klavier begleitete. Vielen Beifall fand Herr Kammer⸗ sänger Francesco d'Andrade mit einem französischen Liede Aln charité“
von Faure, ebenso Frau Nellie Melba, welche die Wahnsinnsscene aus
Der Vorverkauf für diese Vorstellung ist bereits eröffnet. Vom
In Weimar ist, wie „W. T. B.“ meldet, gestern der auch hier bekannte Kammersänger von Milde, Chrenmtiglied des rortigen
der Oper „Lucia di Lammermoor“, von Kapellmeifie 8 am Klayier und dem Kamwervirtuosen Prill veier nr. Mucs
trug. Beide dankten durch Zugaben, wobei sich Frau Melba selbst am
lügel nieberließ. An die musikalischen Vorträge reihten Füger nach Gemälden von Rembrandt: der Peedereib 2n sich ältere Dame (aus der Berliner Gemälde⸗Galerie), Selbsibildniß de Meisters und seiner Gattin Saskia (Dresden), die „Nachtwache (im Ryks ⸗Museum zu Amsterdam), ferner die singenden und musizierenden Engel ven dem großen Genter Altarbilde der Brüder Hubert und, Jan van Eyck in der hiesigen Galerie. Die mit sorgfältiger Anlehnung an die berühmten Originale und feinem künstlerischen Geschmock gestellten Gruppen fanden eben⸗ falls gebührende Anerkennung. Alsdann begann ein von der Kapelle des 4. Garde⸗Regiments z. F. ausgeführtes Promenaden⸗Konzert, bei
welchem sich die jahlreiche Festgesellschaft ungezwungen durch alle
Säle bewegte, sich an der niederländischen Kirmeß im Rittersaal,
dem Raritätenkabinet, dem fahrenden Volk und anderen Ueber.
raschungen oder auch im Tunnel an der „Dorfmusik“ ergötzt Gegen Mitternacht versammelten sich die Besucher 168 einmal im Theatersaal, um die „lebenden Photographten“ der Deutschen Mutoskop⸗ und Biograph⸗Gesellsckaft anzuschauen. Die dabei vorgeführten Momentaufnahmen einer arforce⸗Jagd, des Straßenlebens am Brandenburger Thore, des inzugs der jungen Köntgin Wilhelmine der Niederlande in Amsterdam und vor alen des Stapellaufs des Panzerschiffs „Kaiser Wilhelm der Große⸗ am 1. Juni 1899, in Gegenwart Ihrer Kaiferlichen Majestäten, in Kiel erregten stürmischen Beifall. Mit einem von 12 Mitgliedern . Berlines Seee en ves dehesm ausgeführten „Niederrad⸗ reigen oß da ne Fest, das hoffentlich der edlen Sa
reichen Ertrag gebracht hat. 8 1 6
Posen, 11. Dezember. (W. T. B.) Die Warthe geht stank e
mit Treibeis. Bei anhaltendem Schneefall herrscht eine Kälte
von 8 Grad Réaumur.
St. Petersburg, 10. Dezember. (W. T. B.) Dem „Swet“* zufolge besteht die durchaus begründete Hoffnung, 3 estrandete Panzerschiff „General⸗Admiral Apraxin“ wieder flott zu machen. (Vgl. Nr. 288 d Bl.) Durch die Untersuchung sei foft⸗ gestellt, daß der Fels nicht drei, sondern nur 1 ½ Fuß in den Schiffs⸗ körper gedrungen sei. Hieraus folge, daß die Beschädigung nicht höber als bis zum zweisten Boden des Schiffes reiche. Der Fels, aus welchem das Panzerschiff festsitzt, sei vollkommen glatt, nur der Theil am Bugspriet habe eine spitze Form. Gestern seien neun “ Fncseehh 81 et ngs. sollen fortgesetzt, aber die Dynamitpatronen tiefer angebracht werden, um eine Beschäͤ⸗ digung des Schiffes zu verhüten. 8 8 8s
Moekau, 9. Dezember. (W. T. B) Das Befinden des Grafen Leo Tolstoi, der vor kurzem von einer beftigen Gellenkolt
befallen wurde, ist noch immer schwankend. Die Temperatur ist
normal, die Herzthätiskeit gleichmäßig, aber m
sehr schwach und hütet das Bett. ““
88
San Remo, 10. Dezember. (W. T. B.) Heute früh fand in einem Tunnel zwischen Bergeggi und Spotorno in der Nähe von Savona ein Zusammenstoß zweier Züge slatt. Der Zu⸗ sammenprall war furchtbar. Vier Personen wurden getödtet, zwölf schwer verletzt, darunter fünf vom Fabhrpersonal. Zwanzig Passagiere
erlitten Hees Verletzungen. Der Materialschaden ist sehr erheblich.
Tacowa (Wasptngtan), 10. Dezawber. (ẽ. d. B. Kohlenschacht bei Carbonado sard 5 ee
statt. Etwa 30 Personen, theils Walliser, theils Finländer, wurden getödtet.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)
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nzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.
1899.
Berichte von deutschen Fruchtm
Qualität
gering
mittel
gut
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höchster ℳ
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¹) Nachts Schnee. ²) Nachte Schnee. Uebersicht der Witterung.
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Die Weuerlage hat ch im allgemeinen wenig verändert, dem Hochdruckgebiet über Nord⸗Europa liegt über Oesterreich⸗Ungarn eine Depression gegen⸗ über, welche aesge de t. Schneefälle bervorruft. In Deutschland ist bei schwachen, meist nördlichen Winden das Wetter kalt und trübe; vielfach ist Schnee ge⸗ fallen. Die Temperatur liegt an der Küste 2 ¼ bis 10 ⅝, im Binnenlande 5 bis 13 Grad unter dem “ Fortdauer des Frostwetters wahr⸗
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Aönigliche Schauspiele. Dienstag: Opern⸗ haus. 259. Vorstellung. Auf Allerhöchsten Befehl: Don Giovanni. Oper in 2 Akten von Wolf⸗ — Amadeus Mozart. Text von Lorenzo Da
onte. (Don Giovanni: Herr d'Andrade, Königlich
bayerischer Kammersänger, Donna Anna: Frau Lilli
Lehmann, Königliche Kammersängerin, als Gäste.) reise der Plätze: Fremden⸗Loge 12 ℳ, Orchester⸗ oge 10 ℳ, 1. Rang 8 ℳ, Parquet 8 ℳ, 2. Rang
6 ℳ, 3. Rang 4 ℳ, 4. Rang Sitzplatz 2,50 ℳ,
Stehplatz 1,50 ℳ Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielbaus. 279. Vorstellung. Emilia
Galotti. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Gott⸗
hold Ephraim Lessing. Anfang 7 ⅞ Uhr.
Mittwoch: Opernhaus. Lucia von Lammer⸗ moor. Oper in 3 Akten von Gastano Donijetti. Text von Salvatore Camerano. (Lucia: Frau Nellie Melba, Lord Asthon: Herr Francesco d-Andrade, Königlich bayerischer Kammersänger, als Gäste) Anfang 8 Uhr. Das Abonnement ist auf⸗ gehoben. Billetreservesatz 16.
Schauspielhaus. 280. Vorstellung. Ein Sommer⸗ nachtstraum von William See. übersetzt von August Wilhelm von Schlegel. Musik von
belix Mendelssohn⸗Bartholdy. Tanz von Emil
raeb. Anfang 7 ½ Uhr.
Deutsches Theater. Dienstag: Der Pro kandidat. Anfang 7 ½ Uhr. 8 Mittwoch: Der Probekandidat.
Donnerstag: Johannes. 8
Berliner Theater. Dienstag: Dolly. Mittwoch: Zum ersten Male: Se Paan. — ucher)
Almansor. — Heine Lieder. (Frau Donnerstag: Jum ersten Male: Fr⸗
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Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater. Diens⸗
tag, Abends 8 Uhr: Die Richterin. Schauspiel
in 4 Aufzügen nach Conr. Ferd. Meyer von Roman Woerner.
Mittwoch, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Das Käthchen pon Heilbronn.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Das Käthchen von Heilbronn. —
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Theater des Westens. (Opernhaus.) Diens⸗
tag: Gastspiel von Signorina Prevosti. La Trayiata.
Miitwoch, Nachmittags 3 Uhr: Erste Kinder⸗
Vorstellung: Schneeweißchen und Rosenroth, oder: Der verzauberte Prinz. Großes Weih⸗ nachts⸗Ausstattungsmärchen mit Gesang und Tanz in 5 Bildern. — Abends: Der Zigeunerbaron. Donnerstag: Der Zigeunerbaron.
Freitag: Gastspiel von Signorina Prevosti. La Traviata.
Lessing⸗Theater. Dienstag: Als ich wieder⸗
am.. Mittwoch: Josephine. . 88 Donnerstag: Als ich wiederkam..
Neues Theater. Schiffbauerdamm 42a. Diens⸗ tag: Zum ersten Male: Gegen den Strom. cassöte in 3 Akten von P. Langenscheidt. Anfang
Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr: Kinder⸗Vorstellung zu halben Preisen: Hänsel und Gretel. Hierauf: Zembomirofololibidibirutzinutzischlumpinowi⸗ kowski. Eine lustige Pantomime in 1 Akt. — Abends 7 ½ Uhr: Gegen den Strom.
Donnerstag: Ein unbeschriebenes Blatt.
Fnag. Gegen den Strom.
onnabend und Sonnta Blatt.
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Belle - Alliance Theater. 0 stiviel des
„Schlierseer Bauern⸗Theaters“. Dienstag, Abends 8 Uhr: ˙s Liserl von Schliersee. Volföstuüc mit Gesang und Tanz in 4 Akten. 1n
Mittwoch: ˙s Liserl von Schliersee.
Residenz⸗Theater. Direktion: Sigmund Lauten⸗ burg. Dienstag: Busch und Reichenbach. Schwank in 3 Akten von Heinrich Lee und Wilhelm Meyer⸗Förster. Regie: Hermann Werner. Vorher: Die Richtige. Komödie in 1 Akt von Thilo von
Trotha. Regie: Gustavy Rickelt. Anfang 7 ½ Uhr.
Mittwoch und Hiseg. Tage: Busch und Reichenbach. Vorher: Die Richtige. Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Jugend. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Schlafwagen⸗Controleur. 7
1 Thalin. Thrater. Dresdenerstraße 72/73. Vor⸗
etzte oche. Dienstag: Der latzmajor.
Gesangsposse in 3 Akten 288 Jean ven. Alfred
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Mittwoch: Der Platzmajor.
Freitag, den 15. d. M.: Zum Besten der Stif⸗ tung „Nationaldank für Veteranen“. Einmalige Aufführung von: Der Millionenbauer. (Köpke: Emil Thomas.)
Birhus Alb. Schumann. Im eleganten, renovierten Zirkus Renz, Karlstraße. Dienstag, Abends präzise 7 ½ Uhr: Gala⸗Vorstellung. Ganz hervorragendes Programm. Auftreten der Original⸗ Transvaal⸗Buren. Zum Schluß: roßes Ritterschaustück aus dem 14. Jahrhundert: Der schwarze und der weißzee Ritter.
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Familien⸗Nachrichten.
Verlobt: Frl. Frida Wupperman mit Hrn Leut.
Wilhelm Rieth (Düsseldorf). — Frl. Marie Kauffmann mit Hrn. Hauptmann Bergmann (Danzig— Berlin). — Frl. Margarethe von Schroeder mit Hrn. Majoratsherrn Augqust Ritter und Edler von Oetinger (Berlin-—
Carlebof).
Verehelicht: Hr. Leut. d. R. Detlef Alfred von
Lilienthal mit Frl. Cary Riedel (Montigny).
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Pastor W. von Bodelschwingh (Bethel bei Bielefeld).
Gest orben: Hr. Konsul Franz Guzielski (Breslau). — Hr. Hauptmann a. D. Willy von Dobschüt (Kottbus). — Palastdame Luise Gräfin von Oriola (Berlin). — Hrn. Troschke Tochter Dolo (Berlin).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt Berlin SW., Wilbelmstraße Nr. 32. Acht Beilagen (eenschließlich Böpsen⸗Beilage), (22741)
und ein Prospekt des Verlags von Heinrich
Grund, Berlin W. 20, Motzstraße 19, betr. „Die Bibel“.
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