1899 / 296 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 15 Dec 1899 18:00:01 GMT) scan diff

mweise in der Tagespresse 4 lassen werde, dasjenige au zum Besten unserer zukunfisreichen Schutzgebiete.

Liebermann von Sonnenberg (Reformp. spricht seine

Genugthuung über die Rede des Staatssekretärs Grafen von B aus, soweit sie sich auf eine größere deutsche Politik beziehe. Seine Partei habe nicht gegen den Gesetzentwurf zum Schutz der Arbeits⸗ willigen gestimmt, sondern für Kommissionsberathung, weil der Ent⸗

wurf ihr nicht ganz genügt habe.

verbot gefallen, sei zu hoffen, daß alle Parteien geschlossen gegen

Sozialdemokratie

sich die Einführung der

dem Vorbilde der allgemeinen zur Abwehr der

Vielleicht die in Aussicht gestellten Versicherungsnovellen sein. Die Verstärkung der Flotte werde im Volke als nothwendig erkannt,

wenn auch viel Interessenpolitik im Spiel und die Agitation sehr

Per schtet Ffäriehen sei.

vorgehen aller Parteien gegen

Zug. Er höre in diesem Augenblick, daß dieser Herr

nverschämtheit des ihm

Drobungen

und bedürfe einer starken bestehen können. Reichs⸗Einkommensteuer gedeckt werden. den neuen Schiffen müßten hygienisch besser eingerichtet werden als In der Kolonialpolitik seien große Mißgriffe gemacht worden und würden noch gemacht, namentlich in Bezug auf die Landkonzessionen; er gehe darauf jetzt nicht ein. Hoffentlich, fährt der Redner fort, kehrt 2 veeeacficher, 88 6“

ug bezahlt, begeistern braucht man afür nicht; wir verdanken . ’1 Unsere auswärtige Politik hat glück⸗ licherweise din Draht mit Rußland wieder angeknüpft. kann von uns nur Gegenseitigkeit den Fleischimport. Die kühle Annäherungsversuche hat überall die

es wohl den Burensiegen.

wieder schwankend geworden sei. stammverwandten

gen die Regierung eer Herr wieder hinter der

mich gerichtet sind, nicht abhalten

ferner zu thun, was ich für richtig halte, Buren, aber a

Nachdem das Verbindungs⸗

vorgehen n 8 Wehebflicht. d Sturmfluth

Erfreulich sei das einmüthige Schweinburg:

„Kleinen Journals“, an sich ja verdiene allgemeine Abwehr. bür der Regierung sprechen sollte, so sei zu . 8 e- 86 e. 88 daß 3. ralle. Deutschland sei sowohl ein Agrarstaat wie ein Industrie 8 1 b lotte, ohne die Handel und Industrie nicht Die Kosten der Flottenverstärkung sollten durch eine Die Mannschaftsräume auf

Samoa haben wir theuer

in Bezug Behandlung

Be riedigung im

noch auf die

demokratie zu kämpfen. Das würde Sache der Regi 5

sekretär ironisch auf den Einwurf des Abg. von Kardorff, müßten einen starken Mann wenn dieser starke Mann sich fände und auf seinen Plaatz setzte Ein solcher starker Mann muß auch berufen werden. daß die Bismarck, Moltke, sie nicht in d

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Regierung.

keine ür die Engländer.

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er auf den

diesem Versuche

haben,

vie mehr auf den Willen zn u käm v Fürst Bismarck hat einmal bfen und ständen kann ich mir den ehrenvollsten Tod a

die Nerven. gesagt: Unter Um Schaffot denken.

Staatssekretär des Innern, von Posadowsky⸗Wehner:

Meine Herren! Wenn ich darauf verzichte, auf die Ausführungen die nach meiner Auffassung zum theil irrthümliche sind und irrthüm⸗ liche Schlüsse ziehen aus dem, was ich gestern gesagt habe, heute zu antworten, so geschieht es mit Rücksicht auf den Wunsch des Hauses, Ich behalte mir aber vor, bei der zweiten Lesung meines Etats auf die Ausführungen des Herrn Vor⸗ redners näher einzugehen.

Abg. Graf von Oriola des Abg. Sattler gegen den Re abgegeben sei, aber der Fragen nicht präfudiziere. 1

Damit schließt die Diskussion.

Abg. Dr. Roesicke⸗Kaiserslautern erwidert persönlich dem Staats⸗ sekretär Grafen von Posadoweky, daß er das deutsche Staatswesen nicht zurückschrauben wolle, sondern nur gezeigt habe, stets die beste Grundlage des Staats sei. seine Behauptungen wesentlich bestätigt.

Abg. Richter bestreitet, daß er stets gen sich ablehnend verhalten habe,

2 ee saj allerdings enttäuscht; es hat ein großes uldkonto bei uns stehen; ich nur an das Lüderitzland, an Sansibar. Das Hei athsland ist dafür ein schwacher Ersatz. Gegen die Buren liegt ein schnöder Rechtsbruch vor mit Hilfe auch jüdischen Kapitals. Dort handelt es sich auch um unsere Reichssache. Mittelstandspolitik ein. Kapitalien in wenigen Händen sei von der größten Gefahr. beschwert er sich über die Ausweisun üdischer Namen in christlich⸗deutsche. o könne man allen Stürmen ruhig entgegen sehen. Abg. von Kröcher (d. kons.): glaubte gestern den Vorwurf des Abg. von Kardorff, daß die Re⸗ gierung Komplimente vor der Sozialdemokratie mache, entkräften zu können,

Staats⸗Minister Dr. Graf

geht Redner dann nsammlung großer

olitik und die Umwandlun

p eenn das Volk zufrieden se

8

Der Staatssekretär des Innern möglichst bald zu schließen.

daß Versuch des Uasturz⸗ esetzes, des Vereinsgesetzes in Preußen und des Arbeitswilligengesetzes Die Regierung hat aber von ihrem verfassungsmäßigen Rechte keinen Gebrauch gemacht, E Die Regierung hat allerdings vor der Scozialdemokratie ein Kompliment gemacht, indem sie das Verbindungsverbot, welches verlebt und veraltet aufhob, in der sie es that. Regierung gleich beim Bürgerlichen Gesetzbuch das aufgehoben hätte; oder wenn sie es wenigstens aufgehoben hätte, nachdem das Vereinsgesetz zu Fall gekommen war. d überrascht und unangenehm berübt hat mich, daß der Staatssekretär erklärte, die Regierung sei nicht in der Lage, gegen die Sozial⸗ g. Bebel: Was soll sie denn machen ) Ferner sagte der Staats⸗

(nl.) erklärt, daß das Vertrauensvotum ichskanzler im Namen der ganzen Partei

Nachdruck zu Stellung der Partei in wirthschaftlichen

sein Am besten wäre es gewesen, wenn die

erbindungsverbot daß der Bauernstand

Gerauscht üer Der Minister Thielen habe in nationalen und wirth⸗ er habe nur nicht

chaftlichen Fra schaftlich gerechtfertigt angesehen,

mmer das sür national und wirth was die Regterung dafür angesehen habe. 88 größte Theil des Etats wird an die Budgetkommission

strem: Bevor ich die Sitzung nach ße, wünsche ich den Herren Kollegen ein recht frohes und segensreiches Weihnachtsfest und ein glückliches

gen 7 ³l Uhr, nächste Sitzung Dienstag, . eichsschuldenordnung, Wahl⸗

Präsident Graf von Balle

Glauben Sie, diesen arbeitsreichen Wochen schlie

Roon ihre Stärke bewiesen hätten, wenn Kinisterium oder in den Generalstab berufen wären, wenn ihnen nicht die Bewegungsfreiheit gelassen wäre.

glaube, daß wir solche Männer haben, sogar in der i Fürsten

neues Jahr.

9. Januar 1 prüfungen und Petitionen.)

und sie sind vielleicht Es kommt nicht auf die Intelligenz smarck an, um gegen die Sozialdemokratie zu

Qualität

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emerkungen. Die verkaufte Men Ein liegender Strich (—) in den Spa

se wird auf vo een für Preise hat d

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Literatur. ens kämpfe. Erzählungen in Versen von Reinhold

rStutkgart e Verlags⸗Anstalt. Miniaturband mit 9

ldschnitt, Pr. 3 Die drei Erzählungen „Yolande von Blonay“, Gesühnte Schuld“ und „Helga“, welche dieser elegante Miniaturband darbietet, sind Dichtungen von poetischer Kraft und Innerlichkeit und zugleich wohllautender Form. Die in Shetland spielende Dichtung „Helga“ ist bereits ins Englische übertragen worden. Wie des Autors Gedichtband „Strandgut“, der innerhalb weniger Jahre vier Auflagen erlebte, dürften auch die vorliegenden Er⸗ zählungen verdienten Beifall finden.

Unkraut. Ein Liederbüchlein von Hermann Freise. Zweite, vermehrte Auflage. Stuttgart, Deutsche Verlags⸗Anstalt. Miniaturband mit Goldschnitt, Pr. 3 Diese Dichtungen im Spielmanns⸗ und Volksliederton erinnern vielfach an Baumbach's Art, ohne daß man doch dem Dichter Nachahmung vorwerfen könnte. Die Sprache ist anmuthig und flüssig; einiges, wie die „Sommer⸗ idvlle“, besonders wohl gelungen. Auch der behagliche Humor in den Trinkliedern wird viele Leser ansprechen.

Gedichte von Jakob Schiff. (Stuttgart, Deutsche Ver⸗ lags⸗Anstalt.) Miniaturband mit Goldschnitt, Pr. 3 Fin großer Theil dieser hier zum ersten Mal veröffentlichten Gedichte, die

oetischen Erzählungen haben bereits im Vortragssaal die Probe

Feee In sorgfältiger Form behandeln sie meist ein seelisches Motiv, das nicht selten tief ergreifend zur Entfaltung gebracht wird. Aber auch die rein lyrischen Stücke der Sammlung, theils ernsten, theils hetteren Grundtons, zeichnen sich durch treffende Stimmung und fein geschliffene dichterische Form aus.

Aus eigener Kraft. Goldenes Buch für Meister, Gesellen und Lehrlinge. Neun illustrierte Novellen aus dem Handwerkerleben von Eduard Braunfels. Verlag von Udo Beckert in Stuttgart, Reinsburgstraße 44. Preis in Prachtband 3 Die in diesem Bande enthaltenen Novellen sind sämmtlich zum Lobe handwerklicher Tüchtigkeit geschrieben, die, wie an verschiedenen, zum theil historischen Beispielen nachgewiesen wird, bei festem Vertrauen auf eigene Kraft, Fleiß und Sorgsamkeit auch stets zum Ziel und zufriedenem Glück führt. Sie sind unterhaltend geschrieben und werden den Empfängern des auch äußerlich gefällig ausgestatteten Bandes Freude machen und sie zur Nachahmung der guten Vorbilder anfeuern.

Mit einer großen Anzahl gediegener Jugendschriften hat wieder K. Thienemann's Verlag in Stuttgart den Weihnachts⸗ büchertisch beschickt: in diesem Jahre zum fünfzigsten Male und mit Steigerung des Guten und Schönen in Inhalt und Aus⸗

aattung. Sowohl Knaben wie Mädchen sind reich bedacht, und auch für die verschiedenen Altersstufen bietet sich in der stattlichen Reihe dieser prächtigen Festgaben eine erwünschte Autwahl. Aus den theils wiederholt und in diesem Fall mit neuem Inhalt und Bilderschmuck erscheinenden Auflagen, theils ganz neuen Werken seien die folgenden hervorgehoben:

Das „Deutsche Knabenbuch“, das sich seit seinem Bestehen der Mitarbeiterschaft der ersten deutschen Jungendschriftsteller erfreut, folgt auch in seinem neuesten, 13. Jahrgange dem Grundsatz, daß für die Jugend gerade das Beste gut genug ist. Der 396 Sesten um⸗ fassende Band (prächtig gebunden, Pr. 6,50 ℳ) enthält neun fesselnde Erzählungen, von denen ein Theil den jungen Leser in die deutsche Ver⸗ gangenheit versetzt. Pieru gesellt sich Biographisches, Naturgeschicht⸗ liches, Reisebilder, Dramatisches zum Aufführen, Aufsätze aus der Physik und Astronomie, und vielerlei Anleitungen zu Beschäftigungen, Spielen und anderer Kurzweil. Der ganze Inhalt des Prachtbandes ist von zahlreichen Abbildungen begleitet, davon viele im Schmuck der

Farbe.

In gleich vornehmer Gestalt liegt auch wieder das „Deutsche Mädchenbuch (7. Jahrgang, geb. Pr. 6,50 ℳ) vor. Neben neun Erzählungen, in denen sich fesselnde Handlung mit erzieherischer Tendenz aufs gefälligste vereinigt, enthält der prächtige Band Aufsätze aus der Kultur⸗, Kunst⸗ und Naturgeschichte, Biographisches, Dramatisches zum Aufführen, ferner eine reiche Fülle von Anleitungen zur Kunst⸗ fertigkeit und Handarbeit. Der Neigung der jungen Mädchen ent⸗ sprechend, wird hier die Loosung „Schmücke dein Heim“ gegeben. Auch dieses Jahrbuch weist zahlreiche Abbildungen auf, darunter eine größere Anzahl in künstlerischem Aquarelldruck, und enthält Stoff genug, seiner Besitzerin das ganze Jahr hindurch Unterhaltung und Beschäf⸗ tigung zu bieten.

„Hans Brinker“ oder „Die silbernen Schlittschuhe“. Eine Erzählung für Knaben und Mädchen bis zu 14 Jahren. Nach M. M. Dodge verdeutscht von Marie und Gertrud Jacobi. Mit 4 farbigen Bildern von Johannes Gehrts. (Pr. 3 ℳ) In Holland, dem Lande der Schlittschubläufer, trägt sich diese Geschichte zu; sie ist lustig, rührend und lehrreich zugleich und unterhaltend von der ersten bis zur letzten Zeile.

Heinz der Lateiner. Eine Schulgeschichte für Knaben bis zu 14 Jahren von Emma Nissen (E. Wuttke⸗Biller). Mit vier farbigen Bildern von Adolf Wald. (Pr. 3 ℳ) Heinz Marolf kommt vom Gymnasium armuthshalber in die Volksschule, wo ihn die Mitschüler als „Lateiner“ verspotten, dann aber doch auf das ersehnte Gymnasium und an ein rühmliches Ziel. Die jungen Leser werden sich gern erzählen lassen, wie der trotige, aber ehrliche und ehrenhafte Schulknabe durch die Verhältnisse, in die er sich versetzt sieht, schritt⸗ weise erzogen wird.

Aus der Kinderstube. Ein Unterhaltungsbvch für Kinder von 7 bis 10 Jahren von Emma Biller (E. Wuttke⸗Biller). 150 Seiten mit farbigen Bildern von Wilhelm Hoffmann. SA Was sich an Freude und Leid, an Scherz und Ernst im

aufe des Jahres in einer Familie abspielt, das hat die bei der

Jugend allgemein beliebte Schriftstellerin hier frisch und natürlich, im rechten Ton für Kinder, darstellt. Besonders anziehend ist das .. 86 guten, verständigen Mutter gezeichnet, die in diesem Kreise waltet.

Peter und Lisi. Eine Erzählung für Knaben und Mädchen von 10 bis 12 Jahren von Mathilde Baehr. Mitt vier farbigen Bildern von Fritz Bergen. (Pr. 3 ℳ) Dieses hübsche Buch erzählt den Kindern von dem Thun und Treiben eines liebenswerthen Geschwisterpaars in wechselnden Scenen, durch die ein Zug frischen, fröhlichen Lebens geht.

„Versuche und Erfolge“ oder „Dora und ihre Freun⸗ dinnen“. Eine Erzählung für erwachsene junge Mädchen von Eva Hartner. Dritte Auflage. Mit 30 Bildern von Adolf Wald. (Pr. 4 ℳ) Ein Kreis miteinander befreundeter junger Mädchen, von ganz verschiedenem und doch gleich liebenswerthem Charakter wird hier mit allem, was diese blühende Jugend bewegt und beseelt, in ihrem Streben und Handeln, lebenswahr und herzenskundi ge⸗ schildert. Von dem vielbegehrten Buch sind bereits zwei Austagen Prgräffen Seinem anziehenden Inhalt entspricht die künstlerische

usstottung.

Die Konfusionstante. Eine Erzählung für erwachsene junge Mädchen von Emma Biller (E. Wuttke⸗Biller). Zweite Auflage. Mit 30 Bildern von F. Bergen (Pr. 4 ℳ). Schon einmal hat dieses mit köstlichem Humor gewürzte Buch seinen Weg gemacht und viele junge Leserinnen erfreut. Wenn es 4e t in verschönertem Ge⸗ wande mit vielen trefflichen Bildern erscheint, wird es aufs neue willkommen geheißen werden.

Auch auf den reichhaltigen Weihnachtskatalog des Thiene⸗ mann’schen Verlages, der umsonst und portofrei versandt wird, sei zum Schluß noch hingewiesen.

Handel und Gewerbe. Ein gewisser J. Hibler in Sermaize⸗les⸗Bains

(Departemen: Marne, Frankreich), der sich auch

eorge Hübler oder Hublez nennt und früher in den Ortschaften Ligny⸗en⸗Barrois, Fains bei Bar⸗le⸗Duc, Robert⸗ Espagne (Meuse) ansässig war, hat in den letzten Jahren kleinere Leder⸗ und Schuhwaaren⸗ sowie Werkzeug⸗

Feeta1 0⸗ in verschiedenen Theilen Deutschlands durch ichtbezahlung von Waaren geschädigt, deren Lieferung er auf Grund unzutreffender Angaben über seine Staatsangehörigkeit und Vermögensverhältnisse erreicht hat. Hibler, der angeblich aus Monsweiler (Kreis Zabern) stammt, giebt sich als e

händler aus, ist indeß ein völlig mittelloser Schuhflicker, der keinen Kredit verdient. Vor Anknüpfung von Geschäfts⸗ verbindungen mit ihm kann daher nur gewarnt werden.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und 8a h..

Handel Argentiniens im ersten Semester 1899.

Die Gesammteinfuhr nach Argentinien während des ersten Halb⸗ jahres 1899 repräsentiert einen Werth von 57 452 942 Gold⸗Pesos (1 Geld⸗Peso = 3,88 ℳ), 7 899 567 Gold⸗Pesos mehr als in dem gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Die Ausfuhr erreichte die Summe von 89 050 762 Gold⸗Pesos und übersteigt diejenige des ersten Halbjahres 1898 um 7 417 937 Gold⸗Pesos.

8 ergiebt sich sonach eine Mehrausfuhr von 31 597 820 Gold⸗ eso

Vergleicht man die Summen des argentinischen Außenhandels der letzten fünf Jahre, so wird die bedeutende Zunahme des ersten Halbjahres 1899 eerst recht ersichtlich. In Millionen Gold⸗Pesos an⸗ gegeben, betrug für das erste Halbjahr

1825 die Einfuhr 42,9 und die Ausfuhr 67,1 1 82 5 7 * 0, 1897 4 115 1898 49,6 8 1899 5 6 4 . 2 89, 0.

Die hauptsächlich an der Einfuhr des ersten Halbjahres 1898 und 1899 betheiligten Länder sind in nachstehenden Tabellen angegeben:

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Herkunftslan 1 Halbs. Gold⸗Pesos Großbritannien . . 21 294 496 17 800 137 + 3 494 359 II 1 11ö1. 6 424 622 + 840 870 Deutschland 7008 125 5 703 359 + 1 304 766 Vereinigte Staaten.. 6 582 249 4 431 998 + 2 150 251 rankreiecht. 5 425 416 4 949 982 + 475 434

+

Belgien. .4 909 365 4 700 491 208 874 Brasilien . 2 221 300 2 493 410 272 110 öE 1111113 396 260 323 X““ 702 810 875 047 172 437 h164* 256 745 257 961 1 216 Die folgende Tabelle zeigt die Einfuhr der verschiedenen Waaren nach Argentinien: . Erstes Halbiabr. Gegen 1898 Waarengattung mehr + 1899 1898 weniger 8 16“ Gold⸗Pesos Lebendes Vieh . . . . . 202 894 201 665b 1 196 Nahrungsmittel: animalischen Ursprungs. 798 415 776 123 22 292 vegetabilischen Ursprungs. 4 493 956 4 914 980 421 024 1114141““; 624 063 Getränke. . 3 410 022 4 129 104 719 082 Gespinnst⸗ und Webwaaren 20 175 949 14 680 865 5 495 084 A“” 479 335 Chemische Produkte .1 585 955 1 538 210 47 745 114X“ 400 129 469 005 68 876 Holz⸗ und Holzwaaren 3 521 960 3 067 140 454 820 Papier 11472 026 1 426 158 45 868 Häute und Leder . . .. 518 734 376 650 142 084 Eisen . 8286 425 8 259 055 47 370 Andere Metalle . . . . . 1 644 798 1 667 413 22 615 Steine, Thon u. s. w. 5 661 682 4 270 661 + 1 391 021 Verschiedene Waaren. 1 589 667 1 209 381 + 380 286 Die Ausfuhr aus Argentinien vertheilt sich nach Bestimmungs⸗ ländern, wie folgt:

αα α 4411†1* +

; 1898 Erstes Halbjahr Gegen mehr + Gold⸗Pesos v öF . 18 281 346 15 859 150 + 2 422 196 eutschland. 14 658 348 13 159 974 + 1 498 374 Belgien 11783 129 9 719 564 + 2 063 565 + 88

Bestimmungsland

Großbritannien.. . 10 923 002 11 784 252 861 250 Brasilien 35 261 816 5 057 577 204 239 Vereinigte Staaten. 3 201 170 2 818 987 382 183 Uruguaed 2 225 366 2 2474 374 19 008 Italiin 2094 857 2 884 947 790 090 853 301 296 934 + 556 367 L““ 766 014 142 684 + 623 330

Die Steigerung der Ausfuhr nach Deutschland beruht haupt⸗ sächlich auf einer vermehrten Ausfuhr von Wolle, ebenso die Steigerung der Ausfuhr nach Frankreich; dagegen ist nach Belgien hauptsächlich die Zerealienausfuhr gewachsen.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Kols an der Ruhr und in Oberschlesien.

8 An der Ruhr sind am 14. d. M. gestellt 13 701, nicht recht⸗

zeitig gestellt 1697 Wagen.

In Oberschlesien sind am 13. d. M. gestellt 6116, nicht recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen.

Berlin, 14. Dezember. Marktpreise nach Ermittelungen des öniglichen Herhet recsthene. Höch ste und niedrigste Preise.) Per

Doppel⸗Ztr. für: Weizen 14,95 ℳ; 14,00 „Roggen 14,75 ℳ; 13,80 Futtergerste 14,00 ℳ; 13,00 Hafer, gute Sorte 15,20 ℳ; 14,50 Mittel⸗Sorte 14,40 ℳ; 13,70 geringe Sorte 13,60 ℳ; 15,00 Richtstroh —,— ℳ; —,— Heu —,— ℳ; —,— »“Erbsen, gelbe, zum Kochen 409,00 ℳ;: 25,00 * Speisebohnen, weiße 45,00 ℳ; 35,00 Linsen 70,00 ℳ; 30,00 Kartoffeln 7,00 ℳ; 5,00 Rindfleisch von der Keule 1 ½ 1,60 ℳ; 1,20 dito Bauchfleisch 1 xg 1,20, ℳ; 1,00 Schweinefleisch 1 kg 1,60 ℳ; 1,10 Kolbteisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,00 8 eisch 1 kg 1,60 1,00 Butter 1 kg 2,80 ℳ; 2,00 Eier 60 Stück 6,00 ℳ; 3,00 Hee 1 kg 2,20 ℳ; 1,20 Aale 1 kg 2,80 ℳ; 1,40 Fan er 1 kg 2,50 ℳ; 1,00 Hechte 1 kg 1,80 ℳ; 1,00 Barsche 1 kg 1,60 ℳ; 0,80 Schleie 1 kg 2,80 ℳ; 1,40 Bleie 1 kg 1,20 ℳ; 0,80 Krebse 60 Eerüd 12,00 ℳ; 3,00

* Ermittelt pro Tonne von der Zentralstelle der preußischen Land⸗ wirthschaftskammern Notierungsstelle umgerechnet vom Polizei⸗Präsidium für den Doppelzentner.

** Kleinhandelspreise. 88

Spiritusmarkt in Berlin am 14. Dezember. Spiritus loko ohne Faß mit 70 Abgabe wurde, der „Berl. Börs.⸗Ztg.“ zufolge, von den Kursmaklern zu 47,6 gehandelt.

Vom rheinisch⸗westfälischen Kohlenmarkt berichtet die „Köln. Ztg.“: Die allgemeine Marktlage hat sich gegenüber den Vormonaten gebessert. Die täglichen Versendungen halten sich andauernd auf so hoher Stufe, wie sie vorher Ieeeg zu ver⸗ zeichnen waren, und es wird immer schwieriger, den Anforderungen zu entsprechen. Den Hauptantheil an der starken Nachfrage nach Kohlen hat andauernd das rheinisch⸗westfälische Eisen⸗ und Stahlgewerbe. Daneben kommen vor allem die umfang⸗ reichen Bezüge der Eisenbahnen, der Marine und der

der⸗

Rhedereien in Betracht. Was die einzelnen Sorten anbetrifft, 0 hat sich der Absatz in Gaskohlen auch weiterhin sehr gut e altet. Gasflamm kohlen liegen ebenfalls fortgesetzt äußerst günstig; auch sie werden weit über die verfügbaren Mengen hinaus begehrt. In Fett kohlen sind indessen die Rückstände am größten; allenthalben hat die Nachfrage nach diesen zugenommen. Der Mange an Fett⸗ nüssen und Stücken, namentlich aber an okeskohlen bat sich noch bedeutend veerstärkt. Auch in Mager⸗ kohlen, die sehr befriedigend liegen, können die besseren und gröbern Sorten nur mit größter Anstrengung rechtzeitig und hin⸗ reichend zur Ablieferung gelangen. Feinkohlen sind für die Briquet⸗ herstellung sehr gesucht. Für Briquets selbst ist die Marktlage so günstig geblieben wie zuvor. Erzeugung und Nachfrage steigen noch beständig. Auf dem Koksmarkt besteht trotz aller Anstrengungen der Mangel an Waare fort. Das Ausfuhrgeschäft über See ist jetzt nahezu ganz eingestellt worden. Die Umlage des Koks⸗Syndikats hat das ganze Jahr hindurch regelmäßig 8 % betragen.

Die nächste Börsenversammlung der Börse für die 2 dt b en findet am 18. Dezember 1899 im „Berliner

of“ statt.

„ZBreslau, 14. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Schles. 3 ½ % L.⸗Pfpbr. Litt. A. 95,95, Breslauer Diskontobant 120,00, Breslauer Wechslerbank 107,25, Schlesischer Bankverein 147,50, Breslauer Spritfabrik 173,00, Donnersmark 226,50, Kattowltzer 222,50, Oberschles. Els. 129,50, Caro Hegenscheidt Alt. 181, Overschles. Kots 172,00, Oberschles. P.⸗g. 191,00, Opp. Zeutent 194,50, Giesel Zem. 194,75, L.⸗Ind. Kramsta 158,00, Schles. Zement 244,50, Schl. Zinkh.⸗A. —,—, Laurahütte 251,50, Bresl. Oelfabr. 84,50, Koks⸗Obligat. 98,00, Niederschles. elektr. und Kleinbahn⸗ esellschaft 83,50, Cellulose JSe neg Kosel —,—, Schlesische lektrizitäts⸗ und Gasgesellschaft —,—, Oberschlesische Bankaktien 116,00, Emaillierwerke „Silesia“ 153,00.

Magdeburg, 14. Dezember. (W. T. B.) Zuckerbericht.

Kornzucker exkl. 88 % Rendement 10,00 10,22 ½. Nachprodukte erkl. 75 % Rendement 8,00 8, 202. Ruhig. Brotraffinade I. 23,50. Brotraffinade II. 23,255. Gem. Raffinade mit Fas 23,37 ½ 24,00. Gem. Melis I. mit Faß 22,62 ½. Stetig. ohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. Dezember 9,27 ½ Gd., 9,35 Br., pr. Januar 9,37 ½ Gd., 9,42 ½ Br., pr. März 9,50 Gd., 9,55 Br., pr. Mai 9,65 bez., 9,62 ½ Gd., pr. Oktober⸗Dezember 9,25 Gd., 9,35 Br. Ruhiger. Frankfurt a. M., 14. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Lond. Wechsel 20,495, Pariser do. 30,966, Wiener do. 169,10, 3 % Reichs⸗A. 88,70, 3 % Hessen v. 96 85,60, Italiener 93,10, 3 % vort. Anleihe 24,30, 5 % amort. Rum. 94.10, 4 % ru sische t 99,10, 4 % Rufs. 18984 98,80, 4 % Spanier 65,50, Kond. Türk. 22,50. Unif. Egypter 104,50, 5 % Mexikaner 97,00, Reichsbank 158,70, Darmstädter 142,20, Diskonto⸗Komm. 192,10, Dresdner Bank 161,10, Mitteld. Kredi 114,30, Nationalbank f. D. 145,20, Oest.⸗ung. Bank 152,00, Oest. Kreditakt. 233,30, Adler Fahrrad 188,00, Allg. Elektriztt. 259,00, Schuckert 227,50, Höchster Farb⸗ werke 410,00, Bochumer Gußstahl 259,20, Westeregeln 222,00, Laurahütte 250,90, Lombarden 31,00, Gotthardbahn 142,40, 100,80, Breslauer Diskontobank 119,90, Privat⸗ diskon .

Effekten⸗Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kredit⸗Aktien 234,50, Franzosen 137,00, Lomb. 31,20, Ungar. Goldrente —,— Gotthardbahn 142,50, Deutsche Bank 207,40, Disk.⸗Komm. 192,90, Dresdner Bank 161,60, Berl. Handelsges. 168,50, Bochumer Gußst. 261,00, Dort⸗ munder Union —,—, Gelsenkirchen 198,60, Harpener 202,50, Hibernia —,—, Laurahütte 252,40, Portugiesen 24,60, Italien. Mittelmeerb. 101,10, Schweizer Zentralbahn 144,60, do. Nordostbahn 94,30, do. Anion 80,90, Italien. Méridionaux —,—, Schweizer Simplonbahn 86,60, Mexikaner —,—, Italiener 93,40, 3 % Reschs⸗Anleihe —,—, Schuckert —,—, Spanier 66,80, Türkenloose 121,60, Allge⸗ meine Elektrizitätsgesellschaft —,—, Northern 76,00, Nationalbank 145,60, Helios 158,00, Breslauer Discontobank —,—.

Frankfurt a. M., 14. Dezember. Getreidemarktbericht svnn Joseyh Strauß). Weizen, ab uns. Gegend ca. 15 ¼ ℳ, do. rei hier 15 6⁄10 10 ℳ, do. La Plata und Kansas, kleberreicher Weizen, 16 ½ 17 ℳ, do. Redwinter und russ. Sorten, kleberreicher Weizen, 16 ¾ - 17 ℳ, Roggen, hiesiger 15 ½ ℳ, Brau⸗ erste (jie nach Qualität und Herkunft) 16 —17

gfer (je nach Hualität, cxquisite 25 —-50 über Notiz) 18 80b6

14¼ ℳ, do. russischer 13 ½ ℳ, Mais (gesundes Migxed) 10 ½ /10 ů*ℳ Weizenkleie 9 ¼ ℳ, Roggenkleie 10 ¾ ℳ, Malzkeime 9 ¼ etrocknete Biertreber 9 ½ 10 ¼ ℳ, Spelzspreu per Zentner —,90 eizenmehl dete 6s es) 0 23 ½ 24 ℳ, do. I 21 ½ 22 ℳ, do. III

19 ½ 20 ℳ, do. exquisite Qualitäten p. Sack 1 ½ —2 über Notiz Roggenmehl 0 23 ½ 24 ℳ, do. 0/I 1 ¼ 1 ½ darunter. Torfstreu per v2ehe; 1,25 Die Preise verstehen sich per 100 kg ab hier, häufig auch loko auswärtiger Stationen bei mindestens 10 000 kg. Der Handel mit Weizen war nicht besonders rege. Die Roggen⸗ S zeigten sich fest bei bedeutungslosen Umsätzen. Gerste fand nur wenig Abzug zu nicht ganz behaupteten Preisen. Das Lafrgeschaft erlitt fast gar keine Veränderung. Dasjenige in Mais war fester mit einigen, zwar wenig belangreichen Exportumsätzen, Mai⸗Lieferung 10 ½ Bezüglich Weizen⸗ und Roggenkleie wurden nur solche Geschäfte gemacht, die durch Bedarfsbefriedigung geboten waren. Malzkeime und getrocknete Biertreber hatten einen etwas besseren Markt. In Mehl war der Handel wenig umfangreich; in Spelzspreu jedoch lebhaft (letzter Kurs 90 p. Ztr.).

retp g, 14. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. 3 % Sächsische Rente 86,35, 3 ½ % do. Anleihe 97,75, Oesterreichi Banknoten 169,25, Zeitzer Paraffin⸗ und Solaröl⸗Fabrik 127,75, Mansfelder Kuxe 1145,00, Leipziger Kreditanstalt⸗Aktien 197,00, Kredit⸗ und Sparbank zu Leipzig 123,75, Leipziger Bank⸗Aktien 176,00, Leipziger vpothekenbank 140,00, Sächsische Bank⸗ Aktien 138,00, Sächsische Boden⸗Kredit⸗Anstalt 120,50, Leipziger Baumwollspinnerei⸗Aktien 177,25, Leipziger Kammgarn⸗Spinnerei⸗ Aktien 197,00, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. 191,50, Wern⸗ bausener Kammgarnspinnerei 57,00, Altenburger Aktien⸗Brauerei 214,00, Zuckerraffinerte Halle⸗Aktien 109,00, „Kette“ Deutsche Elb⸗ chiffahrts⸗Aktien 83,00, Große Leipziger Straßenbahn 194,00, Leipiiger Elektrische Straßenbahn 124,00, Thüringische Gas⸗ Gesellschafts⸗Aktien 254,00, Peutsche * en⸗Fabrik 216,00, Leipziger Elektrizitätswerke 124,00 Sächsische Wollgarnfabrik vorm. Tittel n. Krüger 166,50, Elektr. Kleinbahn im Mansfelder Bergrevier 95,50.

Bremen, 14. Dezember. (W. T. B.) Börs en⸗Schlußbericht. Raffmiertes Petroleum. (Offizielle Notierung der Bremer Petro⸗ leum⸗Börse.) Loko 8,45 Br. Schmalz. Höher. Wilcox in Tubs 30 ½¼ ₰, Armour shield in Tubs 30 ½ ₰, andere Marken in Doppel⸗ Eirmern 31 31 ¼ . Speck. Sehr fest. Short elear middl. joto 30 3. Reis stetig. Kaffee ruhig. Baumwolle matt. llpland middl. loto 40 ½ ₰. Taback. 16 016 Ballen St. Domingo, 617 Packen St. Felix, 364 Seronen Carmen, 759 Seronen Habana.

Kurse des Effekten⸗Makler⸗Vereins. 5 % Norddeu 85 Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei⸗Akt. 209 Gd. Rordoeut Lloyd⸗Aktien 122 ¾ bez. Bremer Wollkämmerei 335 Gd.

Hamburg, 14. Dezember. (W. YX. B.) Schluß⸗Kurse. Hamb. Kommerzb. 119,25. Bras. Bk. f. D. 168,75, Lübeck⸗Büchen —,—, A.⸗C. Guano⸗W. 110,00, Privatdiskont 6, Hamb. Packetf. 128,90, Nordd. Lloyd 122,50, Trust Dynam. 160,00, 3 % Hamb. Staats⸗

Anl. 86,50, 3 ½ % do. Staatsr. 99,85, Vereinsbank 168,50, 6 %

Chin. Gold⸗Anl. —,—, Schuckert —, Famburge Wechslerbank 120,00, Breslauer Diskontobank 120,00 kl., Gold in Barren

pr. Kgr. 2790 Br., 2786 Gd., Silber in Barren pr. Kgr. 80,75 Br., 80,25 Gd. Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,21 Br., 20,18 Gd., 20,19 ½ bez., London kurz 20,52 ½ Br., 20,48 ½ Gd., 20,51 ¼ bez., London Sicht 20,55 Br. 209,51 ½ Gb. 80,53 ¼ bez., Amsterdam 3 Monat 167,30 Br., 166,90 Gb. 167,19 be. Oest. u. Ung. Bkpl. 8 Monat 166,65 Br., 166,15 Gd., 166,50 ber.⸗ Paris Sicht 81,20 Br., 80,90 Gd., 81,06 bez., St. Pejersbutg 3 Monat 21260 Br., 211,50 Gd., 212,00 bez, New Pork 8