rasen, 97, Wiese u. Acker, von 04 a 60 qm, Acker, von 04 a 90 qm,
8 . 8 8 88 8 8
8
1 2 Helmbrechts
8
wege, 99, Acker, von 11 a, felde, 101, Acker, von 02 a 80 qm,
17) Kartenblatt 2 Parzelle 1107,1108 am Wiesens⸗ 18) Kartenblatt 2 Parzelle 770 unterm Loh, 98, 19) Kartenblatt 2 Parzelle 586 unter dem Loch⸗ 20) Kartenblatt 1 Parzelle 469 vorn im Mittel⸗ 21) Kartenblatt 4 Parzelle 1795/1308, 1796/1303,
1797/1302, 1301, 1306, 1307, unterm Osberge, auch auf dem, Mergel Nr. 66, Wiese und Acker, von 5 a
41 qm.
7a) Kartenblatt 3, Parzelle 1774/1116 am Wlillers⸗ rasen, Acker, von 8 a 26 qm aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die vor⸗ gedachten Grundstücke spätestens im Aufgebotstermine den 3. April 1900, Vormittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer Nr. 14) anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren etwaigen Realansprüchen auf die Grundstücke ausgeschlossen und dieselben als Eigenthum des Antragstellers im Grundbuche werden eingetragen werden. Heiligenstadt, den 4. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. 4.
[73419]
reißig Jahre verstrichen.
Aufgebot. “ Die Nachforschungen nach den rechtmäßigen Inhabern der vachbezeichneten Hypotheken sind fruchtlos geblieben, und vom Tage der letzten auf diese Forderungen sich beziehenden Handlungen an gerechnet sind Es werden deshalb alle diejenigen, welche an diese Forderungen ein Recht zu haben glauben, zur Anmeldung innerhalb 6 Monaten, und zwar spätestens in dem am Dieunstag, den 25. September 1900, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale Nr. 4 statr⸗ findenden Aufgebotstermin unter dem Rechtsnachtheil öffentlich aufgefordert, daß im Fall der Unterlassung der Anmeldung die Forderung für erloschen erklärt und im Hvyvothekenbuch gelöscht werden würde.
Hypotheken. Datum b bu des
Band u. Seite Eintrags
Besitzer Betrag Gläubiger
Anwesen Hausnummer 3 in Jehsen
St. G. Helmbrechts Anwesen Hs. Nr. 4 in Schweinsbach
Anwesen Hs. Nr. 6 und 7 in Straas Anwesen Hs. Nr. 39 in Ahornberg
Markersreuth 16. Oktober Bd. II S. 385 1848
27. Februar Bd. I S. 163 1827
Mechlenreuth 19. Juli 1856 C
geb.
18. Februar 1833
24. Dezember 1856
Straas Bd. III S. 14638 Ahornberg Bd. II S. 371 Bd. I11 S. 1080 Münchberg, den 30. Dezember 1899.
(L. 8.) 8 Pausch.
Zur Beglaubigung: “ Münchberg, den 10. Januar 1900.
Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtegerichts. Der Kgl. Obersekretär: (L. S.) Stephan.
Anna Karoline Riedel, mühle b. Meierhof
Johann Lauterbach, Oekonom und Weber
Johann Adam Süß, “
Barnickel,
Georg Schödel, Wirth in Steben.
Müllermeister in Jehsen
26fl. 30 Xr.
Johann Georg Geigenmüller in Helmbrechts. Kunigunda Weiß in Schweinsbach, Tochter des Bauern Adam Weiß dortselbst. Wittwe Anna Frank, geb Goller, in Straas. Johann Georg Mehringer, Oekonom in Neudorf bei Schauenstein.
750 fl. Schatz, von Zimmer⸗
662 fl.
Johann Weiß, 30 Pr.
Oekonom in Schweinsbach
250 fl.
in Straas 150 fl. Oekonom 11“ in Ahornberg
Hammerhackeberg,
[73437] Aufgebot. Der Ackerwirth Georg Brieden in Winterberg hat das Aufgebot folgender in der Steuergemeinde Zäschen belegenen Grundstücke und Grundstücks⸗ antheile:
Fl. 1 Nr. 293, am Hackelberg, Weide, 40,04 a,
I. 1 Nr. 484, auf der Wilsbach, Acker, 28,29 a, IJ. 1 Nr. 531, Wilsbachsseite, Weide, 63,90 a,
Fl. 1 Nr. 852/590, am Löchen, Acker, 19,37 a, zur Hälfte,
Fl. 3 Nr. 392, am Hühnerloh, Weide, 18,48 a,
Fl. 4 Nr. 180, unten an der Haumeckeseite, Weide, 16,77 a,
84 4 Nr. 142, Haumeckeseite, Weide, 22,72 a, zur lfte,
Fl. 7 Nr. 248/115, Hammerhackeberg, Weide, 18,97 a, zur Hälfte, 1
Fl. 7 Nr. 249/115, Weide, 18,97 a, zur Hälfte,
Fl. 9 Nr. 210, zwischen dem Bredergrund, Holz, 41,45 a, zur Hälfte,
und zwar der drei ersten zum Zwecke seiner Ein⸗ tragung als Eigenthümer, aller übrigen zum Zwecke der Besitztitelberichtigung beantragt. Wer das Eigen⸗ thum an diesen Grundstücken und Grundstücksantheilen oder an einem von ihnen beansprucht, insbesondere der oder die Rechtsnachfolger der Wittwe Wilhelm Brieden, Anna Maria, geb. Klaucke, von Züschen, wird aufgefordert, seine Rechte spätestens im Auf⸗ gebotstermine am 20. April 1900, am Ge⸗ richtstage in Winterberg, Vormittags 12 Uhr, anzumelden, widrigenfalls er mit seinen Rechten auf die Grundstücke oder eines von ihnen ausgeschlossen und der Antragsteller als Eigenthümer der Grund⸗ stücke und Grundstücksantheile im Grundbuch ein⸗ getragen werden wied.
Medebach, den 5. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht. [73413] Griesbach, den 8. Januar 1900. Aufgebot.
Der Schreinermeister Josef Lasser in Griesbach hat am 8 Januar 1900 als geseplicher Vertreter seiner minderjährigen Kinder Josefa, Rosalie, Therese, Franziska und Georg Lasser die Einleitung des Auf⸗ gebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung der Ziegelschlägerseheleute Jakobb und Anna Bunk, letztere geb. Schlotter, von Griesbach, gestellt. Die Bunk'schen Eheleute, für welche auf dem Anwesen der Lasser'schen Kinder H⸗Nr. 50 in Griesbach ein Wohnungsrecht eingetragen ist, haben Griesbach im Jahre 1863 verlassen und sind seit dieser Zeit ver⸗ schollen. Der gestellte Antrag wurde für zulässig erklärt und es ergeht hiermit die Aufforderung:
1) an die genannten Bunk'’schen Eheleute sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt würden,
2) an alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Eheleute Bunk zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Der Aufgebotstermin wird bestimmt auf Freitag, den 12. Oktober 1900, Vorm. 9 Uhr.
K. Amtsgericht. (L. S.) Pösl, K. Amtsrichter. [73777] K. Württb. Amtsgericht Gmünd. Aufgebdot.
Karl Oechsler, Uhrmacher in Besigheim, hat die Todeserklärung seines Bruders, des am 14. Juni 1844 in Gmünd geborenen, seit 14 Jahren ver⸗ schollenen Uhrmachersohnes Daniel Oechsler, beantragt. Der Antrag ist zugelassen. Aufgebots⸗ termin ist auf Samstag, den 22. September 1900, Nachmittags 3 Uhr, bestimmt worden. Spätestens in diesem Termin haben alle, welche Auskuaft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, dem Gerichte Anzeige zu machen und hat der Verschollene sich zu melden, widrigen⸗ falls er für todt erklärt werden wird. u“
Den 8. Januar 1900. b Stv. Amtsrichter Niethammer. Meröffentlicht durch Gerichtsschreiber Dorner.
“ ““ 8 .
[734151 K. Württ. Amtsgericht Cannstatt. Aufgebot.
In Sachen der Todeserklärung des im Jabre 1877 nach Amerika gereisten und seither verschollenen, zu⸗ letzt hier wohnhaft gewesenen Mechanikers Albert Friedrich Hägele, geboren den 25. Mai 1829, er⸗ geht hiemit die Aufforderung:
a. an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens “ dem Gerichte Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Samstag, 14. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr.
Den 10. Januar 1900.
Landgerichtsrath Klumpp. [73416] Aufgebot. 1I1““ Auf Antrag des Arröders Friedrich Weber zu Obernfelde wird dessen Bruder, der am 21. Februar 1848 doselbst geborene, in den 60er Jahren nach Nord⸗Amerika, St. Louis, ausgewanderte und dort angeblich anfangs der 70er Jabre verstorbene Tischler Heinrich Wilhelm Weber aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am 14. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigen⸗ falls er für todt erklärt werden wird. Zugleich werden „alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Wuͤlbelm Weber zu ertheilen vermögen, auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen 3 Lübbecke, 11 Januar 1900. Königliches Amtsgericht.
[73435] Aufgebot. WEL1“ Der Arbeiter Ludwig Joachim Friedrich Zimmer⸗ mann, geboren am 13. Mai 1843 zu Bellin in Mecklenburg⸗Schwerin, 1866 oder 1867 nach Nord⸗ Amerika ausgewandert und seit mehr als 13 Jahren verschollen, wird auf Antrag seines Pflegers, des Erbpächters Johann Zimmermann zu Bellin, auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 20. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, vor diesem Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden; auch werden alle, welche über sein Leben oder seinen Tod Auskunft zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens in dem obigen Termin dem Gericht Anzeige zu machen, widrigenfalls der genannte Arbeiter Ludwig Zimmermann für todt erklärt werden wird. gt Krakow, den 8. Januar 1900. Grosßherzogliches Amtsgericht.
[73436] Aufgebot.
Gegen den verschollenen Wilhelm Kübler, Roth⸗ gerber von Backnang, geboren am 2. Januar 1836, ist Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todese klärung beontragt. Aufgebots jermin wird auf Mittwoch, 26. September 1900, Vorm. 9 Uhr, bestimmt. Es ergeht die Auf⸗ ford rung:
1) an den Verschollenen Wilhelm Kübler, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird;
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. .
Backnang, 10. Januar 1900. 8
K. Amtsgericht. 2 (gez.) Hefelen, A.⸗R. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Hummel.
[71933] Beschluß.
Der Arbeiter Johann Friedrich Heinrich Gerson (oder Gersonde) ehelicher Sohn des Eigenthümers Martin Gerson und der Anna, geb. Wodtke, geboren am 20. Juni 1861 hier, früher wohnbaft zu Abbau hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, ist vor länger
des Vormundes Carl Jeschke der minderjährigen Marie Gerson (Gersonde) Tochter des Verschollenen soll Letzterer für todt erklärt werden. Der Ver⸗ schollene oder Personen, die über Leben und Auf⸗ enthalt des Gerson Kunde geben können, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 11. De⸗ ember 1900, h. 10, anberaumten Termin hier⸗ eer Mittheilung gelangen zu lassen, widrigenfalls Gerson für 85 BEI““ 1 1900 Rummelsburg i. P., den 4. Januar 1900. Königliches Amtsgericht.
[73772] Bekanntmachung. verschollenen Schlossersfrau Louise Kraeser, geb. Siebert, ist zurückgenommen. Berlin, den 8. Januar 1900. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.
[73773] Der Rechtsanwalt Louis Cohn, als Pfleger des Nachlasses, hat das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer der hier wohnhaft ge⸗ wesenen, am 23. September 1899 verstorbenen unverehelichten Kassiererin Mathilde Schostock beantragt. Sämmtliche Nachlaßgläubiger und Ver⸗ mächtnißnehmer der Verstorbenen werden demnach auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 17. März 1900, Vormittags 10 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, z. Zt. Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part., Zimmer Nr. 32, anberaumten Aufgebotstermine ihre An⸗ sprüche anzumelden, widrigenfalls sie dieselben gegen die Benefizialerben nur noch insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode der Erblasserin aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten Gläubiger nicht erschöpft wird. Das Nachlabzverzeichniß kann in der Gerichtsschreiberei ebenda, Zimmer 25, vo 1 Uhr Nachmittags, eingesehen werden. Berlinu, den 9. Januar 1900. .
Königliches Amtsgericht. I. Abtheilung 82.
[73759] Aufgebot. 8 1 Auf Antrag des Rechtsanwalts C. Albers hier⸗ selbst, als Verwalters über den Nachlaß des am 23. Juli 1846 in Hasbergen als Sohn der Catharine Adelheid Meyer, später verehelichten Birkholz ge⸗ borenen, am 20 April 1899 hierselost verstorbenen Dienstknechts Carl Meyer, werden die Erben des letzteren damit aufgefordert, ihre Erbansprüche spätestens in dem, hiermit auf Donnerstag, den 8. März 1900, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, I. Ober⸗ geschoß, Zimmer Nr. 65, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei Strafe des Ausschlusses anzumelden. Bremen, den 9 Januar 1900. Das Amtsgericht. 8 (gez) Hogrefe. ““ Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsschreiber.
[73774] Bekanntmachung.
Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Brenn⸗ meisters Ernst Bebr zu Althöfchen, werden die Erben und unbekannten Rechtsnachfolger der am 30. De⸗ zember 1897 zu Althöfchen verstorbenen Wittwe Friederike Schneider, geborene Matthes, aufge⸗ fordert, spätestens in dem Aufgebotstermin am 25. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr 2, ihre Rechte und Ansprüche anzu⸗ melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich melden⸗ den und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus verabfolgt werden wird, und der sich später meldende Erbe resp. Rechtsnach⸗ folger alle Verfügungen des Erbschaftsb sitzers an⸗ zuerkennen schuldig sein wird und weder Rechnungs⸗ legung noch Ersatz der Nutzungen, sondern nur Her⸗ ausgabe des noch Vorhandenen wird fordern dürfen.
Schwerin a. W., den 10. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht. 8 [73411] Aufgebot. 1“
Auf Antrag des Schuhmachermeisters Friedrich Müller zu Tegel, Schloßstraße 29/30, Vormundes der minderjährigen Kinder des am 20. August 1899 zu Tegel verstorbenen, zuletzt daselbst wohnhaften Kaufmanns Friedrich Paul Finster, Namens:
a. Fritz Paul,
b. Gertrud Anna,
c. Georg Emil, E Geschwister Finster, werden die Nachlaßgläubiger des Verstorbenen aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termin am 14. März 1900, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle zu Berlin, Hallesch s Ufer Nr. 26 II, Zimmer 21, ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nachlaß unter Angabe des Grundes mit Einreichung etwaiger urkundlicher Beweisstücke bezw. deren Abschriften anzumelden, widrigenfalls sie ihre Ansprüche genen den Nachlaß nur noch insofern geltend machen können, als derselbe mit Ausschluß auer seit dem 20. August 1899 aufgekommenen Nutzungen durch Befriedigung der angemeldeten An⸗ sprüche nicht erschöpft wird.
Berlin, den 22. Dezember 1899.
Königliches Amtsgericht 1II. Abth. 16.
[73433] Oeffentliche Bekanntmachung.
Der am 6. Norenber 1899 zu Berlin verstorbene Schiffer Christian Friedrich Bukow hat in dem mit seiner Eyefrau Bertha, geb. Roeske, errichteten, am 16. Dezember 1899 evöffneten Testament vom 14. Joni 1899 seine beiden Kinder I. Ehe:
a. die verehelichte Schneider Minna Stettnik, geb. Pukow,
b. Julie Bukow bedacht.
Berlin, den 5. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 95.
72969] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts in Gnesen vom 28. Dezember 1899 sind die Leibgedinger Kasper und Aagnes geborene Ostrowska Zygaj'schen Eheleute aus Polskawies für todt erklärt. Gnesen, den 28. Dezember 1899. Königliches Amtsgericht. 8 8 8 [73767] Bekanntmachung. “ 8 Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtegerichts vom 10. Januar 1900 ist der angeolich im Jahre 1835 in Dembno geborene Hausknecht August Herkt aus Posen für todt erklärt worden. Posen, den 10. Januar 1900. 8
Das unterm 25. Mai 1899 erlassene Aufgebot der [73758]
[734100) Bekanuutmachung. In der Aufgebotssache Vollmerhaus ist du Urtheil vom 20. Dezember 1899 der am 29. M 1804 zu Hagen geborene Christian Sorgenicht für todt erklärt. Hagen, den 20. Dezember 18999. Königliches Amtsgericht.
[73409] Bekanntmachung. Das Verfahren in der Geschwister Dolleschall schen Aufgebotssache von Köln ist beendet. Bottrop, den 6. Januar 1900. Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amtz. gerichts vom 8. Januar 1900 ist der von der Dent⸗ schen Lebeneversicherungs⸗Gesellschaft in Lübeck aus⸗ gestellte Depositalschein über die Hinterlegung der auf das Leben des Oekonomen Leopold Zink in Filial Eschelbach ausgestellten Police Nr. 66 389 der ge⸗ nannten Gesellschaft für kraftlos erklärt. Lübeck, den 11. Januar 1900.
Das Amtsgericht. Abtheilung 5.
[72978] Im Namen des Königs! Verkündet am 19. Dezember 1899.
Auf den Antrag der Hermine Rosenthal von
Wattenscheid erkennt das Königliche Amtsgericht zu
Wattenscheid für Recht:
Das Sparkassenbuch Nr. 4470 der städtischen
Sparkasse zu Wattenscheid, lautend auf den Namen
Hermine Rosenthal zu Wattenscheid über eine Ein⸗
19 nebst Zinsen von 74 ℳ 31 ₰, wird für kraftlos
erklärt.
Wattenscheid, den 21. Dezember 1899
[73043] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtegerichts vom 29. Dezember 1899 sind die beiden Sparkassenbücher der städtischen Sparkasse zu Gelsen⸗ kirchen: a. Nr. 13 278 und b. Nr. 24 079, lautend zu a. über 1503,45 ℳ und zu b. über 425,18 ℳ, auegestellt zu a. für den Eisenbahnbeamten Ernst Neuhaus zu Wanne, zu b. für dessen Tochter Wil⸗ helmine Neuhaus zu Wanne für kraftlos erklärt worden. Gelsenkirchen, 31. Dezember 1899 Kgl. Amtsgericht.
[73756] Bekanntmachung. 1
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 28. Dezember 1899 ist das ursprünglich auf den Namen der Elise und des Bernard Maibusch, später auf den Namen des letzteren allein lautende Quittungsbuch Nr. 128 des Gladbecker Spar⸗ und Darlehenskassenvereins e. G. zu Gladbeck für kraftlos erklärt. Buer i. W., den 3. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs! Verkündet am 4. Januar 1900. Schreder, Gerichtsschreiber. 8 Auf den Antrag der Düsseldorfer Maschinenbau⸗ Aktiengesellschaft vorm. J. Losenhausen zu Düssel⸗ dorf⸗Grafenberg erkennt das Königliche Amtsgericht zu Aachen, Abth. 6, durch den Gerichts⸗Assessor Geich für Recht: . Das von Franz Dubois zu Aachen ausgestellte und der Anttagstellerin zur Unterschrift als Aus⸗ stellerin ausgehändigte Blankoaccept über Eintausend fünfhundert Mark mit dem Datum Düsseldorf⸗ Grafenberg, den 15. August 1898 und dem 15. No⸗ vember 1898 als Verfalltag, welches nach der eid⸗ lichen Aussage des Vertreters der Antragstellerin, des Fabrikbesitzers Josef Losenhausen zu Düsseldorf, wahrscheinlich eine Unterschrift des Ausstellers nicht erhalten hat, wird für kraftlos erklärt. L. S.) Geich.
[73454]
[73403] 1 Durch Ausschlußurtheil des Kal. Württ. Amis⸗ gerichts Riedlingen a. D. vom 23. Dezember 1899 wurde auf Antrag der Firma Moriz Vogel in Ulm, vertreten durch Rechtsanwalt List in Reutlingen, der Wechsel Nr. 1709, welcher am 1. März 1898 von J. A. Schwarz in Zwiefalten auf N. Lock, Mechaniker in Riedlingen, über 65 ℳ 66 ₰, zablbar 1. Juni 1898, gezogen, von ꝛc. Leck angenommen, und von ꝛc. Schwarz am 2. Mai 1898 an die Antragstellerin weiter begeben worden ist, für kraftlos erklärt. Riedlingen, 10. Januar 1900. Gerichtsschreiber Kgl. Württ. Amtsgerichts Müller.
73407 1b S0r9 Urtheil vom heutigen Tage ist der über die Post Abtheilung III Nr. 5 des Hausgrundbuchs von Naumburg a. S. Band 27 Blatt 72 gebildete Hypo⸗ th kenbrief vom 16. Dezember 1879 über 300 ℳ für kraftlos erklärt worden. Naumburg a. S., den 6. Januar 1900. Königliches Amtsgericht.
8 8
[73408] 1“ Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 30. Dezember 1899 ist das Hypothekendokument über die im Grundbuch von Gosen Band II Blatt Nr. 96 Abtheilung III Nr. 2 a. eingetragene Post für kraftlos erklärt worden. Köpeneck, den 30. Dezember 1899. 1 Königliches Amtsgericht. Abth. ZB.
[73406) Im Namen des Königs!
In Sachen, betreffend das Au gebot eingetragener Forderungen, hat das Königliche Amtsgericht in Rawitsch auf die münkliche Verhandlung vom 18. Dezember 1899 durch den Gerichts⸗Assessor Kirchner für Recht erkannt:
Die unbekannten Berechtigten der Posten:
a. Abtheilung III Nr. 1 Bl. 57 Roszkowo von
zu a. 25 Thaler für Josef Olszak, geb. am 13. März 1837,
zu c. 25 Thaler für Marianna Olszak, geb. 8. April 1843,
zu d. 25 Thaler für Antonina Olszak, geb⸗ 2. Januar 1846, 4
eingetragenes Vatererbtheil, nach Maßgabe des
11. F bruar 1857 5 d utt Vertrags vom 20. Februar 1858 zahlbar un
als 10 Jahren verschollen und hat seit August 1889
keine Nachricht von sich gegeben. Auf den Antrag
Königliches Amtsgericht
5 % seit dem 11. Februar 1857 verzinslich,
bp. Bl. 15 Zawady Abtheilung III Nr. 1 von 30 Thalern 20 Groschen 10 Pfennig, nämlich:
a. 20 Thaler 13 Sgr. 10 Pfg. an die Monika, geb. Szuszka (Szyszka), verwittwete Murawa (Mu⸗ rawska) und
8 Thaler 7 Sgr. für Lucas Murawa (Mu⸗ rawski
von dem Vorbesitzer Franz Murawa (Murawska) nach Maßgabe des Erbrezesses vom 7. Nobember 1839 zahlbares Kaufgeld resp. Vatererbtheil,
c. Abtheilung III Nr. 1 Bl. 40 Pudliszki 60 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 11. Juli 1838 Vater⸗ erbtheil der am 12. Januar 1825 geborenen Agnes Nowak, zahlbar bei Erreichung der Großjährigkeit oder früheren Verheirathung. eingetragen aus dem Rezesse vom 3. Oktober 1838, von Bl. 13 Pudliszki hierher am 18. März 1880 übertragen,
d. Abtheilung III Nr. 1. b. Bl. 44 Gründorf 11 Thaler 11 Sgr. 7 Pfg., an Franz Nowak nach erreichter Großjährigkeit von der Besitzerin Marianna, geb. Lisow, verwittwet gewesenen Nowak, nunmehr verehelichten Jedrak zahlbar und nach Maßgabe des Erbrezesses vom 9. Juli 1838 verzinsbar,
werden mit ihren Ansprüchen auf diese Forderung ausgeschlossen. Die Kosten des Verfahrens fallen den Antragstellern:
Valentin Walszewski zu Roszkowo,
Vinzent Pietrzak zu Zawady,
Franz Grodzki zu Pudliszki,
Bernhard Salostowitz zu Gründorf zur Last.
[72972] Im Namen des Königd! Verkü
ndet am 12. Dezember 1899.
Meyer, Aktuar, als Gerichtsschreiber. Auf den Antrag der verwittweten Häusler Bane⸗ mann, Auguste, geb. Burghardt, aus Hammer. ver⸗ treten durch den Justizrath Hentschel in Zielenzig, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Zielenzig durch den Amtsrichter Sternberg, da die Antrag⸗ stellerin den Verlust der nachstehend bezeichneten Urkunde bezw. die Tilgung der betreffenden Post und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft gemacht hat, da das Aufgebot nach § 20 des Aus⸗ führungsgesetzes zur Z⸗P.⸗O. vom 28. März 1878 und gemäß des Beschlusses des unterzeichneten Ge⸗ richts zulässig ist; da das Aufgebot durch Anheftung an die Gerichtstafel, sowie durch Einrückung in den Deutschen Reichs⸗Anzeiger vom 6. Julit 1899 und im öffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der König⸗ lichen Regierung zu Frankfurt a. O. vom 12. Juli 1899, im hiesigen Wochenblatt vom 6. Juli 1899 und in der Frankfurter Oderzeitung vom 6. Juli 1899, da weder in dem Aufgebotstermine vom 30. Oktober 1899, noch 12. Dezember 1899, noch seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde angemeldet sind, und die Antragstellerin Erlaß des Ausschlußurtheils be⸗ antragt hat, für Recht: das Hypothekendokument über die im Grundbuche von Hammer Band I Blatt Nr. 22 in Abtheilung III Nr. 1 für den Eigen⸗ thümersohn Hermann Hemmerling zu Altona aus der Obligation vom 20. Juni 1860 eingetragene und durch Zession vom 7. Dezember 1867 auf die unver⸗ ehelichte Auguste Emilie Hemmerling zu Altona umgeschriebene Post von 100 Thaler = 300 ℳ, zum Zwecke der Löschung der Post wird für kraftlos erklärt und der Inhaber der angegebenen Urkunde, sowie der Gläubiger bezw. deren unbekannter Rechts⸗ nachfolger mit ihren Ansprüchen auf die betreffende
Forderung ausgeschlossen. 6
Zielenzig, den 12. Dezember 1899. — Königliches Amtsgericht. Abt
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königl. Amts⸗ gerichts vom 18. Dezember 1899 sind die Inhaber folgender Hypothekenposten:
a. der Band I Blatt 266 Nr. 12 Grundbuchs von Zickeritz Abtheilung III Nr. 1 für den Johann Gottfried Steuer eingetragenen 13 Thlr. 10 Sgr. Erbtheil aus dem Vertrag vom 13. Januar 1819 und der ebenda Nr. 3 für die Wilhelmine Steuer eingetragenen 30 Thlr. Erbtheil aus dem Erbver⸗ gleiche vom 16. Januar 1824,
b. der ebenda Nr. 4 und Band I Blatt 242 Grundbuchs von Zickeritz Abtheilung III Nr. 5 für den Auszügler Philipp Steuer zu Zickeritz ein⸗ getragenen 46 Thlr. Kaufgelder aus dem Vertrage vom 19. Januar 1834,
c. der Band V Artikel 9 Gesammtgrundbuchs
von Gerbstedt Abtheilung III Nr. 1 für Jobhanne Christiane Ackermann eingetragenen 50 Thlr. mütter⸗ liches und 23 Thlr. 15 Sgr. väterliches Erbe aus dem Vertrage vom 23. Februar 1822, „d. der Band XI Artitel 25 Grundbuchs von Gerb⸗ stedt Abtheilung III Nr. 1 für den Bäckergesellen Heinrich Friedrich Benjmin Utrecht aus Halle ein⸗ getragenen 25 Thlr. Darlehn aus der Urkunde vom . Oktober 1812
mit ihren Ansprüchen auf die betreffenden Posten ausgeschlossen; der Wittwe Friederike Göhre, ge⸗ borene Ackermann, zu Halle a. S. sind ihre Ansprüche auf die Post zu c. vorbehalten.
Gerbstedt, den 23. Dezember 1899.
Königliches Amtsgericht.
[73402] Bekanntmachung.
„Das unterzeichnete Gericht hat heute folgendes Uriheil erassen:
Den nachbenannten Personen:
1) Frau Julianna Steinborn in Doktorowo,
2) Arbeiter Gottfrieo Scheibner in Kuschlin, 3) Arbeiter Albert Scheibner in Eßbeck bei Schöningen,
4) Arbeiterfrau Karoline Seiffert in Köpenick,
5) Schuhmacher Martin Scheibner in Berlin, Keibelstraße 3,
6) Pauline Scheibner in Glupon,
7) Frau Auguste Schmalowska, geb. Scheibner, in
) Glupon, 98) Arkeiterfrau Emilie Schulz, geb. Scheibner, in Berlin, Gledit chftraße Ne. 29III, 9 Pächterfrau Wilbelmine Heutwich, geb. Scheibner, in Rupprechtsau bei Straßburg i. E., 2 10) Arbeiter Wilhelm Scheibner in Schönhof
Ziegelei. 11) Frau Emilie Kowala, geb. Scheibner, in Brody, 888 rau Bertha Matzke, geb. Scheinner, in Gittelde 13) Anna Scheibner in Brody, Auguste Scheibner in Gittelde a. Harz,
2 enhes die Rechte 1 Post zu b.
19 Otto Scheibner in Berlin, Wrangelstraße 127, 17) Wittwe Balbina Grabowska in Rawitsch, 18) Aufseher Silvester Grabowski in Rawitsch,
19) Johann Grabowski in Friedrichsberg bei Berlin, S Frau Hedwig Ruhnert, geb. Grabowska, in
erlin,
21) Anton Grabowski in Berlin, Behrenstraße Nr. 5,
22) Stanislawa Grabowska, verehelichte Rau, in Charlottenburg,
23³) Wladislaus Grabowski in Neustädtel i. Schl.,
24) Theophila Grabowska in Berlin, werden ihre Rechte auf die nachstehend bezeichneten, im Grundbuche des dem Arbeiter Lorenz Koperski in Opalenitza, gehörigen Grundstücks Opalenitza Nr. 501 eingetragenen Hypothekenposten:
a. ein Arrest in Höhe von 3 Thlr. 15 Sgr. nebst 5 % Verzugszinsen seit dem 2. Dezember 1859 und 10 Sgr. Kostenauslagen eingetragen für den Eigen⸗ thümer Gottlob Scheibner in Kuschlin in Ab⸗ theilung III Nr. 3,
b. 10 Thlr. nebst 5 % Zinsen seit dem 23. Januar 1866, 10 Sgr. Kostenauslagen nebst dem Rechte auf Kostenerstattung für den Postbureaugehilfen Wojciech in Grätz eingetragen in Abtheilung III
r. 2
vorbehalten, und zwar den zu 1 bis 16 genannten auf die Post zu a und den zu 7 bis 24 genannten Personen die Rechte auf die
II. Die übrigen Rechtsnachfolger der eingetragenen
1 Berechtigten werden mit ihren Ansprüchen auf die vorbezeichneten Hypothekenposten ausgeschlossen.
Grätz, den 5. Januar 1900. FKhönigliches Amtsgericht.
[73405] Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 22. Dezember 1899 sind die unbekannten Be⸗ rechtigten zu der auf dem Grundstücke Dobrzyca Grundbuchblatt 31 in Abtheilung 3 unter Zahl 1 jür die Lucia Soinska eingetragenen 123 Thlr. 23 Sgr. 11 Pf. Elternerbe, welche den Pastor Nebe'schen Eheleuten haftet, mit ihren Rechten und
Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen. Koschmin, den 22. Dezember 1899. Königliches Amtsgericht
[72970) Bekanntmachung. 8
In der Aufgebotssache der Wittwe Magdalena Elisabeth Petersen, geb. Grotkopp, in Neu⸗Wittenbek hat das Königliche Amtsgericht, Abth. 4, zu Kiel am 9. Januar 1900 für Recht erkannt:
Die an den Halbhufner Jürgen Petersen in Fahrenhorst bei Alt⸗Wittenbek am 17. Juli 1886 von dem Wäscher Hans Heinrich Kühl in Kiel aus⸗ gestellte Schuldurkunde über 1000 Reichsmark Dar⸗ lehn und 4 Prozent Zinsen seit dem 1. Juli 1886 nebst dazu gehörigem Hypothekenbrief, welche am 22. Juli 1886 im Grundbuch von Kiel Band VII Blatt 343 in Abth. III unter Nr. 5 eingetragen und angeblich verloren gegangen ist, wird für kraftlos
erklärt. Von Rechts Wegen. Kiel, den 9. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 4.
[729711 Im Namen des Königds!
In der Aufgebotssache des Hofbesitzers Johann Nicolaus Behrens in Burg i. D., vertreten durch Justizrath Hedde in Marne, hat das Königliche Amtsgericht zu Eddelak durch den Amtsrichter von Rohden für Recht erkannt:
Die Aussageakte vom 18. Juni 1878, aus welcher auf dem Grundbuchartikel des Antragstellers Nr. 651 Band IX von Burg in Abtheilung III unter Nr. 3 für die Geschwister:
1) Ishannes Hermann Behrende,
2) Anna Maria Behrens, 8
3) Emma Behrens,
4) Johann Daniel Behreag “ 2760 ℳ Abfindung vom Muttergute eingetragen stehen, wird für kraftloz erklärt.
Eddelak, 4. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 30. Dezember 1899. Zühr, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache, betreffend den Hypotheken⸗ brief über die Post Siemon Blatt 45 Abtheilung III. Nr. 10, hat das Königliche Amtsgericht in Thorn für Recht erkannt: Der Hypothekenbrief, welcher über das im Grund⸗ buche von Siemon Blatt 45 Abtheilung III unter Nr. 10 für Valerie Miklinski eingetragene Mutter⸗ erbtheil von 370 ℳ 12 ₰ und Zinsen gebildet ist und welcher noch in Höhe von 350 ℳ 37 ₰ und Zinsen Gültigkeit hat, wird für kraftlos ecklärt.
[72974)
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts
vom heutigen Tage ist der Hypothekenbrief über die
im Grundbuche von Briesen Bd. I Bl. 15 in
Abth. III Nr. 9 für den Kaufmann Paul Gutzke zu
Bromberg eingetragenen 2100 ℳ nebst der Schuld⸗
urkunde vom 5. September 1857 für kraf
worden.
Schivelbein, den 3. Januar 1900. Kbönigl. Amtsgericht.
[730422) Bekanntmachung. “ In der Aufgebotssache Tempelmann ist durch Urtheil vom heutigen Tage für Recht erkannt: Das Hypothekeninstrument vom 4. Dezember 1852 über die im Grundbuch von Böle Band II Blatt 15 Abth. III Nr. 1 für den Bäcker Aloys Schacht⸗ mann aus Recklinghausen eingetragene Restjudikat⸗ forderung von 24 Thalern 16 Sgr. 11 Pf. nebst 5 % Zinsen seit dem 3. September 1850 wird für
[72973]
kraftlos erklärt. Hagen, den 20. Dezember 1899. Königliches Amtsgericht.
[72976] Im Namen des Königs!
Verkündet am 30. Dezember 1899.
Lück, Referendar, als Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache des Armenfonds zu Raesfeld
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Borken durch den Amfsgerichtsrath Vogelsang für Recht:
Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch
von Raesfeld Band 27 Blatt 15 Abtheilung III
unter Nr. 3 für den Armenfonds zu Raesfeld ein⸗
getragene Post von 275 Thlr. Pr. Kur. Darlehn
Sche ner in Schloß Dittfort bei
50
nebst 4 % und bei sechswöchiger Zögerung 5 %
Zinsen, bestehend aus der Schuldurkunde vom 10. September 1844 und dem Hypothekenschein v 11. September 1844, wird für kraftlos erklärt. Borken i. W., den 30. Dezember 1899 Königliches Amtsgericht.
[72980) Im Namen des Königd!
Auf Antrag des Heuermanns Gerhard Determann zu Brochterbeck hat das Amtsgericht zu IJbbenbüren 8 5 Sitzung am 29. Dezember 1899 für Recht erkannt:
Alle Eigenthumsprätendenten mit Ausnahme des Antragstellers werden mit ihren Ansprüchen auf das im Grundbuche von Brochterbeck Band II Blatt 133 für den Heuermann Bernard Heinrich Blanke be⸗ richtigte Grundstück Flur 13 Nr. 113/1, im Brachesch, Acker, 52,20 a der Gemeinde Brochterbeck, aus⸗ geschlossen und die Kosten dem Antragsteller auferlegt.
Im Namen des Königs!
[72979] Verkündet am 19. Dezember 1899.
Auf den Antrag des Berginvaliden August Lichten⸗ hagen zu Recklinghausen, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Busch daselbst, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Wattenscheid für Recht:
Die unbekannten Berechtigten der im Grundbuch von Wattenscheid Band III Blatt 233 in Abthei⸗ lung III unter Nr. 5 für den Kaufmann Ferdinand Viktor Falkenstein zu Wattenscheid auf Grund der Urkunde vom 22. November 1847 eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforderung von neun und vierzig Thalern 29 Silbergroschen werden mit ihren Ansprüchen auf diese Forderung ausgeschlossen.
Wattenscheid, den 23. Dezember 1899.
Königliches Amtsgericht.
72977] Im Namen des Königs! „Verkündet am 30. Dezember 1899.
Lück, Referendar, als Gerichtsschreiber. In der Aufgebo ssache van Essen erkennt das Königliche Amtsgericht zu Borken durch den Amts⸗ gerichtsrath Vogelsang für Recht:
Der Händler Johann Heinrich Obters zu Wesecke bez dessen Rechtsnachfolger, für welche im Grund⸗ buch von Borken Band 5 Blatt 22 Abtheilung III. unter Nr. 3 aus der Schuldurkunde vom 19. De⸗ zember 1832 100 Thlr. Berl. Kur., und zwar 70 Thlr. von vorgestreckten Gelde und 30 Thlr. durch Uebernahme eines Kapitals, verzinslich jährlich mit 4 ½ % und zahlbar gegen halbjährige Kündigung, ein etragen sind, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen. 8
Borken i. W., den 30. Dezember 1899.
Königliches Amtsgericht.
[73110] Bekanntmachung. 1““
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts, Abth II, zu Husum vom 19. Dezember 1899 sind die der Person und dem Aufenthalt nach unbekannten Berechtigten zu der im Grundbuch von Wittbeck Band III Arttkel 28 Abtheilung III Nr. 1 aus Obligation vom 11. Mai 1865 eingetragenen Post von 1440 ℳ mit ihren Ansprüchen ausge⸗ schlossen worden.
Husum, den 6. Januar 1900. 8
Königliches Amtsgericht. Abth. II.
[731111 Bekauntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts, Abth. II, zu Husum vom 16. Dezember 1899 sind die Erben des weil. Claus Peter Meyer in Chicago mit ihren Ansprüchen auf die im Grund⸗ buch von Südermarsch Band XI Artikel 708 Ab⸗ theilung III Nr 1 aus Vertrag vom 9./20. Mai 1882 für P. Meyer's Erben in Husum eingetragene Restkaufgeldforderung von 2400 ℳ ausgeschlossen worden.
Husum, den 6. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. II. [72975] Im Namen des Königs! 8 Verkündet am 30. Dezember 1899.
Lück, Referendar, als Gerichtsschreiber.
In der Schütte'schen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Borken durch den Amts⸗ gerichtsrath Vogelsang für Recht:
Der Leibzüchter Johann Heinrich Hoyng zu Harwick, Kirchspiel Gescher, bezw. dessen Rechtsnachfolger, für welche im Grundbuch von Velen Band 17 Blatt 28 Abtheilung III unter Nr. 1 aus der Schuldurkunde vom 7. August 1828 ein Restkaufgeld von 183 Thlr. Preuß. Kur., verzinslich jährlich mit 4 % und zahlbar gegen halbjährige Kündigung, eingetragen ist, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen.
Borken i. W., den 30 Dezember 1899.
Königliches Amtsgerichht. in
[73434] Bekanntmachung. 8*
Das unterzeichnete Königliche Aratsgericht hat in seiner heutigen öffentlichen Sitzung nachstehendes Ausschlußurtheil erlassen und verkündet:
Die eingetragenen Gläubiger orer deren unbekannte Rechtsnachfolger, welche
a. auf die Post Abtheilung III Nr. 4 des Grund⸗ buchs von Albaxen Bd. 19 Bl. 931 über eine für die Geschwister Marianne und Lisette Knop in Düsseldorf aus der Urkunde vom 24. August 1848 eingetragenes rückständiges Kaufgeld von 13 Thlr. 10 Sgr. und 6 Thlr. 20 Sgr. Darlehn;
b. auf die Post Abtheilung III Nr. 11 des Grund⸗ buchs von Stahle Bd 12 Bl. 593 über eine für den Franz Wilhelm und die Franziska Hamelmann zu Stahle aus der Urkunde vom 1. Juni 1842 ein⸗ getragene Abfindung von je 35 Thlr. 21 Sgr. 22 Pfg. zur Zeit deren Großjährigkeit oder Zustande⸗ unft;
c. auf die Post Abtheilung III Nr. 1 des Grund⸗ buchs von Alboxen Bd. 8 Bl. 411 über eine für den Pfarrer Hegemann zu Albaxen aus der Urkunde vom 6. November 1822 eingetragenes Darlehn von 100 Thlr. gegen 5 % Zinsen;
d. auf die Post Abthbeilung III Nr. 1'a. des Grundbuchs von Stahle Bd. 15 Bl. 713 ü;ber eine für den Pinnes Abraham zu Stahle aus der Urkunde
vom 13. September 1786 resp. 21. März 1804 ein⸗ 8 getragenes Darlehn von 50 Thlr. gegen 5 % Zinsen,
worauf nach Angabe des Vorbesitzers 20 Thlr. ab⸗ bezahlt sind,
Ansprüche erheben könnten, werden mit solchen aus⸗ geschlossen. Die Kosten des Verfahrens werden den Antragstellern zur Last gelegt. b
Höxter, den 30. Dezember 1899.
Königliches Amtsgericht.
1
[73404]
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 22. Dezember 1899 sind alle diejenigen Un⸗ bekannten, welche Eigenthumsrechte an dem Grund⸗ stücke Czarnysad, Grundbuchblatt 2, Ackerparzelle mit Wohnhaus, haben könnten, mit ihren Rechten und Ansprüchen auf dieses Grundstück ausgeschlossen.
Koschmin, den 22. Dezember 1899.
9 Königliches Amtsgericht.
[7375550523 Bekanntmachung. 1“ Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts Rödding vom 20. Dezember 1899 ist der
18. Januar Kontrakt vom 1o. Jorunr 1345, wonach 216 ℳ für
den Niels Erichsen Aagaard im Grundbuch von Grönnebeck Band I Blatt 29 Abtheilung III Nr. 1 eingetragen stehen, für kraftlos erklärt worden. Rödding, den 30. Dezember 1899. Kdhänigliches Amtsgericht.
1 [7375444 Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist das Hypothekendokument vom 11./12. Dezember 1861 über die auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Bd. IV Bl. Nr. 106 von Stepenitz in Ab⸗ theilung III unter Nr. 4 für den Stadtsekretär Franz Burmeister zu Plau i. Mecklbg. eingetragene, zu 4 Prozent jährlich vom 11. Dezember 1861 ab verzinsliche Darlehnsforderung von 75 — fünf und siebenzig — Thalern für kraftlos erklärt worden. Meyenburg, den 6. Januar 1900. Koböhnigliches Amtegerich
66o Bekanntmachung.
Durch Urtheil von beute ist das Hypotheken⸗ dokument über die im Grundbuche von Oberstüter Bd. 17 Bl. 236 Rubr. III Nr. 7 für den Oeko⸗ nomen Carl Kreienberg zu Barmen⸗Rittershausen eingetragene, mit 5 % verzinsliche Darlehnsforderung von 900 ℳ für kraftlos erklärt.
Hattingen, den 30. Dezember 1899.
Königliches Amtsgericht.
[73757] Bekanntmachung. v1“
Durch Ausschlußurtheil vom 5. Januar 1900 sin die Kinder des Neubauers Martens Nr. 74 Ober⸗ lübbe oder deren Rechtsnachfolger mit ihren An⸗ sorüchen auf die für erstere zur Sicherheit ihrer Abdikate auf Grund der Obligation vom 9. No⸗ vember 1837 im Grundbuche von Oberlüdbe Bd. 1 Bl. 30 in Abtb. III unter Nr. 3 eingetragene Kaution von 126 Thlr. 13 Sgr. ausgeschlossen und kaen die Post im Grundbuche gelöscht werden.
Minden, den 11. Januar 1900.
Königliches Amtsgericht
[782953)
Durch Urtheile des Königlichen Amtsgerichts zu Sömmerda vom 6. Januar 1900 ist für Recht erkannt:
A. Die unbekannten Erben und Rechtsnachfolger des Zimmermeisters Christian Andreas Koch zu Sömmerda werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grunsbuch von Sömmerda Band X Blatt 477 Ab⸗ theilung III sub Nr. 4 für den genannten Koch ein⸗ getragene Hypothekenpost von — 25 — fünfund⸗ zwanzig Thalern nebst 5 % Zinsen aus dem An⸗ erkenntniß rvom 14 November 1869 ausgeschlossen.
B. Die unbekannten Erben und Rechtsnachfolger der Christiane Justine Schwarze, geb. Müller, zu Wenigensömmern werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuch von Wenigensömmern Band II Artikel 64 Abtheilung III sub Nr. 1 für die ge⸗ nannte Schwarze eingetragene Hypothekenpost von — 80 — achtzig Thalern rückständigen Kaufgeldern nebst 4 ½ % Zinsen aus dem Kaufvertrage vom 30/31. Mai 1833 ausgeschlossen. 85
Sömmerda, den 6. Januar 1900.
Sauerbier,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts
73788]) Oeffentliche Zustellung.
Der Johann Keil, Asphalteur in Straßburg, vertieten durch Rechtsanwalt Dr. Reinhardt, klagt gegen seine Chefrau Marie, geb. Waibel, ohne be⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen bös⸗ willigen Verlassens und Ehebruchs, mit dem Antrage auf Auflösnng der zwischen den Parteien bestehenden Ehe, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Z vilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Straßburg auf den 28. März 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Weber. “ [73781] Oeffentliche Zustellung. R. 394. 99 Z.⸗K. 29. Die Frau Bertha Giesenschlag, geborene Keilhahn, zu Berlin, Chorinerstraße 13, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Otto Krause hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Töpfermeister Paul Giesenschlag, früher zu Berlin, j'tzt unbekannten Aufenthalts, wegen grober Mißhandlung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklaaten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Beelin, Jüdenstr. 59, II Tr, Zimmer 139. auf den 7. April 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht “ Berlin, den 11. Januar 19.0. 8 Lehmann, Gerichtsschreiber “ des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.
[73782] Der Kellner Bernhard Heu zu Hannover, Alte Cellerheerstraße 51 a. Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Justizrath Dr. Berend und Dr. Ludwig Meyer III. zu Hannover, klagt gegen die Ehefrau Elise Heu, geb. Koch, zuletzt zu Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagte die Ehe gebrochen und den Kläger böslich verlassen habe, mit dem Antrage: Königliche
Oeffentliche vünen
Landgericht wolle die zwischen den Parteien bestehend Ehe scheiden und die Beklagte für den schuldigen Theil erklären, eventuell die Beklagte verurtheilen, die häusliche Gemeinschaft mit dem Kläger berzu- ö1““
“