1900 / 31 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 02 Feb 1900 18:00:01 GMT) scan diff

seit 10 Jahren keine Nachrichten vorhanden. Georg Bogner, Spänglermeister in Waging, auf dessen bis⸗ her besessenem Anwesen H. Nr. 13 in Waging für Johann und Maria Hütl im Hypothekenbuche für Waging Bd. II S. 430 ein Unterschlufsrecht ein⸗ getragen ist, hat deshalb beantragt, daß die Ver⸗ schollenen für todt erklärt werden. Es ergeht deshalb die Aufforderung:

1) an Johann und Maria Hütl von Waging, sich l

pätestens in dem auf Samstag, den 29. Sep⸗ tember 1900, Vormittags 9 Uhr, bei dem Kgl. Amtsgericht Laufen anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen werde,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Laufen, den 29. Januar 1900.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. (L. S.) Lehner, K. Sekr.

[79217] Aufgebot. 8 8n Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Rentners Carlos richtig Carl Julius Berthold Götting, nämlich des Rentners Carl Christian Friedrich Sohrmann und des Kaufmanns Hans Hermann Friedrich Lubau, vertreten durch den hiesigen Rechtsanwalt Dr. jur. A. R. Stade, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Es werden 1) alle, welche an den Nachlaß des in Braun⸗ schweig geborenen und hierselbst am 7. De⸗ zember 1899 verstorbenen Rentners Carlos richtig Carl Julius Berthold Götting, Erb⸗ oder sonstige Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, alle diejenigen, welche den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 25. März 1899 hierselbst errichteten, mit einem Anhang vom 10. Mai 1899 versehenen und am 21. Dezember 1899 hierselbst publtzierten Testaments, ins⸗ esondere der Ernennung der Antragsteller zu Testamentsvollstreckern und den denselben er⸗ theilten Befognissen, namentlich der Befugniß, auf des Erblassers oder dessen Testaments Namen zugeschrieben stehendes Grundeigenthum, Hypothekpöste, oder auf Namen lautende Werth⸗ papiere zu veräußern und mittels ihres alleinigen Konsenses auf einfache Produzierung des Testa⸗ ments umzuschreiben und zu tilgen, sowie klauseln anzulegen und zu tilgen, auch falls das Testament Lücken zeigen sollte im Zweifelsfalle dasselbe authentisch zu inter⸗ pretieren mit der Wirtung, daß ihre Ansicht für e Erben und Vermächtnißnehmer verbindlich ein soll, gleich einem in höchster Instanz ab⸗ gegebenen rechtskräftigen Urtheile, widersprechen wollen, und alle diejenigen, welche dem auf der Gerichts⸗ schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts nieder⸗ gelegten, von den Antragstellern aufgestellten Erbschaftsvertheilungsplan, sowie der Zuwendung zelner Mobiliargegenstände an Personen, welche im Testament oder de’ssen Anhang nicht benannt sind, nach Maßgabe des gleichfalls auf der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ gerichts niedergelegten Verzeichnisses, wider⸗ sprechen wollen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche, Forderungen und Widersprüche bei der Gerichtsschreiberet des unterzeichneten Amts⸗ gerichts, Poststraße 19, Parterre links, Zimmer Nr. 3, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 21. März’ 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, da⸗ selbst, Zimmer Nr. 1, anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines biesigen Zustellungsbevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses. Hamburg, den 22. Januar 1900. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[79218] Aufgebot.

Der Kurator des verschollenen Kaufmanns Louis Wilhelm Henry Weisse, nämlich der Ingenieur Charles Henry Rieck, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Donnenberg, Jaques, Strack, Bagge, hat unter der nachstehenden Begrün⸗ dung den Erlaß eines Aufgebots beantragt:

Der am 2. September 1849 hierselbst als Sohn des Christian Heinrich Theodor Weisse und dessen Ehefrau Dorothea Maria Wilhel⸗ mina, geb. Buck, geborene Kaufmann Louis Wilhelm Henry Weisse sei seit einem Schreiben aus San Francisco vom 2. Sep⸗ tember 1879 verschollen. In demselben zeige der Verschollene seine Verheirathung und den Tod seines einzigen Kindes Harry Rudolph Willy an. Darüber, ob die Ehe noch bestehe, ob derselben weitere Kinder entsprossen seien, sowie über Namen der Ehefrau sei nichts be⸗ kannt. Den Nachlaß nehme daher die Einkind⸗ schaftsmutter des Verschollenen, Johanna Henriette Weisse Wittwe, geb. Abrens, als alleinige ge⸗ setzliche Erbin desselben in Anspruch.

Es wird das beantragte Aufgebot dahin erlassen:

I. Es wird der obgenannte Verschollene hier⸗

durch aufgefordert, sich bei der Gerichts⸗ schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Post⸗ straße 19, Parterre linksk, Zimmer Nr. 3, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 10. Oktober 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Zimmer Nr. 1, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, 8 daß er werde für todt erklärt werden. II, Es werden alle unbekannten Erben und Gläubiger

2 des genannten Verschollenen, sowie alle diejenigen,

welche der alleinigen Erbberechtigung der Ein⸗

kindschaftsmutter desselben, nämlich der Frau Johanna Henriette Weisse Wittwe, geb. Ahrens, widersprechen wollen, hiermit aufge⸗ fordert, ihre An⸗ und Widersprüche bei der vorbezeichneten Gerichtsschreiberei, spätestens aber in dem vorbezeichneten Aufgebotstermin anzumelden und zwar Auswärtige thunlichst unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevoll⸗ mächtigten bei Strafe des Ausschlusses und ewigen Stillschweigens.

Hamburg, den 22. Januar 1900. 8

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr.,

[79195] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 26. Januar 190) ist der Stell⸗ macher Traugott Neumann aus Neumarkt für todt erklärt. Neumarkt, den 26. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. 79192] u“ Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der Antheilschein der Braun⸗ schweigischen Pröämien⸗Anleihe vom 1. März 1869 e-.en ea Nr. 45 über 20 Thaler für kraftlos erklärt. 8 Braunschweig, den 25. Januar 1900. Herzogliches Amtsgericht. IJ. 3 Brandis. 8

[78923]

Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist für Recht erkannt: .

Die nachstehend bezeichneten Urkunden:

1) das Sparkassenbuch Nr. 30 718 der Sparkasse der Königlichen Haupt⸗ und Residenzstadt Hannover, lautend auf Ella Deiters über 210,12 ℳ,

2) das Sparkassenbuch Nr. 43 741 der Sparkasse der Königlichen Haupt⸗ und Residenzstadt Hannover, lautend auf Hermann Bock, Vahren walderstraße 107A, über 400 Kapital, sowie 12 Zinsen betreffend,

3) die Policen der Deutschen Militärdienst⸗Ver⸗ sicherungs⸗Anstalt zu Hannover:

Nr. 74 981 vom 15. September 1886, lautend auf Friedrich Carl Emil Seemann,

Nr. 74 982 vom 15. September 1886, lautend auf Carl Franz Paul Seemann,

Nr. 90 599 vom 30. Juni 1887, lautend auf Rolf Emil Helmuth Seemann,

Nr. 124 025 vom 31. Dezember 1888, lautend auf Kurt Alexander Ernst Seemann, je über 1000 ℳ, werden für kraftlos erklärt. Hannover, den 23. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht. 5 K. [79193] Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist das Sparkassenbuch Nr. 2227 (alte Nr. 30 929) der Spar⸗ und Leihkasse der Stadt Harburg über 1684,88 ℳ, lautend auf den Namen des Schlossers Heinrich Meyer in Harburg, 1. Wilstorferstraße 51 III., für kraftlos erklärt. 8 1 Harburg, den 15. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht. VI. [73196] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 26. Januar 1900 ist das Sparbuch der Ober⸗ lausitzer Provinzial⸗Nebensparkasse zu Lauban Litt. D. Nr. 35 606 über 101,73 ℳ, ausgestellt für den Drechsler Hermann Martin aus Lauban, z. Zt. in Osterode a. H. für kraftlos erklärt worden. Königliches Amtsgericht Laubau. [78533] Bekaunntmachung. 1e In der Aufgebotssache Gescher F. 13 99 ist durch Ausschlußurtheil vom 25. Januar 1900 das Spar⸗ kassenbuch Nr. 69 926 der hiesigen städtischen Spar⸗ kasse für kraftlos erklärt.

Münster, 26. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht. Abth. 6.

[79184] Bekanntmachung.

Der Hypothekenbrief über die Post Abtheilung III

Nr. 4 über 28 Thlr. 15 Sgr., eingetragen für Char⸗

lotte Henriette Amalie Schneider auf Lissa Nr. 365,

wird für kraftlos erklärt.

Lissa, den 17. Januar 1900. Königliches Amtsgericht.

[791862 Bekauntmachung.

Der über die Post Abtheilung III Nr. 1 von

31 Thlr. 3 Sgr. 6 Pf., eingetragen für Elisabeth

Graeber, später verehelichte Schlecht, aus Przybin

128 . gebildete Hypothekenbrief wird für kraftlos

erklärt.

Lissa, den 17. Januar 1900. 8 Königliches Amtsgericht.

[79185] „Bekanntmachung. Der Hypothekenbrief über die Post Abtheilung III Nr. 3 von 150 Thalern und 5 ½ % Zinsen, einge⸗ tragen für die deutsche Hypothenbank in Meiningen aus der Schuldurkunde vom 30. Juni 1871 am 18. Juli 1871 auf dem Grundstück Schwetzkau Nr. 161, wird für kraftlos erklärt. Lissa, den 17. Januar 1900

Königliches Amtsgericht.

[79187] Bekanutmachung. Der Hypothekenbrief über die Clemens Tautzt sche Antheilspost von 750 und 5 % Zinsen Abthei⸗ lung III Nr. 3 auf Lissa Nr. 892 wird zum Zweck geI. acsohig einer neuen Ausfertigung für kraftlos erklärt. 8 Lissa, den 17. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht.

[79288] Durch Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts von heute ist der Hypothekenbricf vom 30. Juli 1885 über die auf Band 1V Artikel 200 von Schmiede⸗ feld Abtheilung III Nr. 8 für die Erben des Handelsmanns Moses Mannheimer zu Suhl als: a. die Wittwe Regine Mannheimer, b. die drei Ge⸗ schwister Siegmund, Adelheid und Wilhelm Mann⸗ heimer zu Suhl eingetragene, zu fünf Prozent vom 22. April 1881 verzinsliche Judikatforderung von Einbundert und fünf Mark für kraftlos erklärt. Schleusingen, den 26. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. 8

[79189] Bekauntmachung.

In der Aufgebolssache dr Witiwe Kupferschmied Gustav Bierhaus zu Duisburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Giessing zu Duisburg, hat das Königliche Amtsgericht in Duisburg am 18. Januar 1900 für Recht erkannt:

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch von Duisburg Band VIII Art. 10 Abth. III Nr. 2 für Fräulein Anna Buscherbruck zu Duisburg auf Grund der Schuldurkunde vom 7. Oktober 1874 und der Zession vom 2. Juli 1885 eingetragene Post von 2000 Thlr. Darlehn nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1874, gebildet aus der Obligation vom

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

8. Oktober 1874, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots fallen der W ttwe Kupferschmied Gustav Bierhaus zur Last. F. 5/99. Duisburg, den 23. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. [79191] In der Aufgebotssache, betreffend das abbanden gekommene Hypothekeninstrument Blatt 105 Groß⸗ Streblitz Stadt, Abtheilung III Nr. 1 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Groß⸗Strehlitz am 23. Januar 1900 durch den Amtsrichter Wiedemann für Recht: 1) die Hypothekenurkunde über 3000 Darlehn eingetragen, aus der Schuldurkunde vom 20. Januar 1882, am 31. Januar 1882 für den Kreis⸗Bauinspektor Moebius in Abtheilung III Nr. 1 des zu Groß⸗ Strehlitz gehörigen Grundstücks Blatt 105 Groß⸗ Strehlitz Stadt, wird für kraftlos erklärt. 2) Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last. Verkündet am 23. Januar 1900. Roelle, Aktuar, als Gerichtsschreiber.

[79194] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Fürstlichen Amts⸗ gerichts in Arnstadt vom 19. Januar 1900 ist der Hypothekenbrief vom 27./28. September 1889 über die im Geundbuche für Arnstadt Artikel 950 Abth. III Nr. 1 für den Handschuhfabrikanten Carl Reineck daselbst eingetragene Darlehnsforderung von 2000 für kraftlos erklärt.

Arnstadt, den 24. Januar 1900.

Fürstlich Schwarzburg. Amtsgericht.

[79197] de as

II. Abth.

Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 29. Januar 1900 ist der unter dem 23. November 1878 vom Königlichen Grund⸗ buchamt zu Oranienburg ausgefertigte und nachher anscheinend verloren gegangene Hypothekenbrief über die in dem Grundbuche von Ruhlsdorf Band I Blatt Nr. 22 in Abtheilung III unter Nr. 3 für:

a. die verehelichte Rentier Altmann, Wilhelmine, 88. zu Hernene

den Gastwirth Johann Friedrich Zernickow zu Ruhlsdorf 8 8 3

eingetragene, zu 5 % seit dem 1. November 1874 verzinsliche Darlehnsforderung von 3000 Drei⸗ tausend Mark für kraftlos erklärt worden.

Bernau, den 29. Januar 1900.

8 Koönigliches Amtsgericht.

Recke.

Im Namen des Königs!

Verkündet am 29. Januar 1900. 8 Rust, Gerichtsschreiber.

In der Aufgebotssache der Erben und Rechtsnach⸗ folger des Justizraths E. Heintzmann in Bochum, vertreten durch den Rechtsanwalt E. Heintzmann in Wiesbaden als Generalbevollmächtigten, hat das Königliche Amtsgericht Bochum durch den Amts⸗ richter Ulrich für Recht erkannt:

Die Erben Johann Peoter Spennemann sen. gt. Obergethmann zu Obergethe und deren unbekannte Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die Post von 676 Thalern 27 Sgr. 9 Pf., eingetragen in den Grundakten des Steinkohlenbergwerks Mit Gottgewagt Bd. 25 Bl. 97, ausgeschlossen. Die des Verfahrens fallen dem Antragsteller zur Last.

[79188] Bekauntmachung.

In der Aufgebotssache des Ackerers Gerhard Boyen zu Wanheimerort, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Giessing zu Duisburg, hat das König⸗ liche Amtsgericht in Duisburg am 18. Januar 1900 für Recht erkannt:

Die Hypothekenurkunde über das im Grundbuch von Duisburg Feldmark Band 4 Blatt 32 Ab⸗ theilung III Nr. 2 für den Handelsmann Cornelius Boyen zu Duisburg auf Grund der Schuldurkunde vom 16./20. Oktober 1877 eingetragene Restdarlehn von 5850 nebst 5 % Zinsen vom 26. Oktober 1881, gebildet aus der Obligation vom 16. Oktober 1877 und dem Hypothekenbrief vom 26. Oktober 1877 wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots⸗ verfahrens fallen dem Ackerer Gerhard Boyen zur

[79198]

Last. F. 7/99. Duisburg, den 24. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. [79193) Bekanuntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 24. Januar 1900 ist das Hypothekendokument über die im Grundbuch von Bleche Band 9 Blatt 12 Abth. III Nr. 2 für die Vikarie beatae Mariae Virginis zu Drolshagen eingetragene Darlehnsforderung von 1200 für kraftlos erklärt. Olpe, den 25. Januar 1900. 1““ Königl. Amtsgericht.

[78949] Bekauntmachung. 1 Es sind eingetragen in den Prundbüchern de Grundstücke:

1) Solec Nr. 31 in Abth. III

a. Nr. 6. 20 Thlr. nebst 5 % Zinsen seit dem 10. August 1859 und 1 Viertel Roggen nebst 10 Thlr. Kostenpauschqnantum für die Margarethe ehe 2 vor jt us b. Nr. 8. 4 Thlr. Sgr nebst 5 % Zinsen seit dem 21. Mai 1860 und 15 Sgr. 8eneasen quantum für den Wirth Ludwig Gosliüski zu Solec, c. Nr. 9. 5 Thlr. 26 Sgr. nebst 5 % Zinsen seit dem 2 Oktober 1860 und 2 Thlr. Kostenpausch⸗ 1reg für den Gastwirth Ludwig Gosliüski zu

olec, 2) Kopaszyvce Landgut in Abth. III Nr. 15: 9000 nebst 5 % Zinsen seit dem 3. Juni 1887 für den Oekonomie⸗Direktor Eugen Kiosk in Schlenz, 3) Luboniec Hld. Nr. 8 in Abth. III Nr. 14: 500 nebst 5 % Zinsen für den Wirth Wawrzyn Walenciak und seine Ehefrau Josefa, geb. Jurga. Die über die vorstehenden Posten gebildeten Hypo⸗ thekenurkunden sind durch Urtheil vom 18. Januar 1900 für kraftlos erklärt worden. 8 Schroda, den 24 Januar 1900.

Königliches Amtsgericht.

[78897] Bekauntmachung. 8EE“ Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 23. Januar 1900 sind die eingetragenen Gläubiger und deren unbekannte Rechisnachfolger folgender Hypothekenposten:

7. Oktober 1874 und dem Hypothekenbriefe vom

ranz Stube, Iege im Grundbuche von Zir⸗ 6wko Nr. 46 in Abth. III unter Nr. 2;

b. 21 Rthlr. 5 Sgr. 11 Pfg. für Adalbert Strözyk,

7 Rthlr. 15 Sgr. 6 Pfg. für Bartholomäus Stelmaszok,

7 Rthlr. 15 Sgr. 6 Pfg. für Katharina Stel⸗ maszyk, Vater⸗ und Muttererbtheil, nebst 5 % Zinsen, eingetragen im Grundbuche von Tarnôwko Nr. 127 in Abtb. III unter Nr. 1;

c. 7 Rthlr. 19 Sgr. 6 Pfg. Vater⸗ und Mutter⸗ erbtheil für Simon Wosjda,

2 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pfg. Vatererbtheil für Michalina Wojda, nebst 5 % Zinsen, eingetragen im Grund⸗ buche von Alt⸗Ossowo Nr. 7 in Abtheilung III unter Nr. 2;

„d. 38 Rthlr. nebst 5 % Zinsen für Justine Jopp, eingetragen im Grundbuche von Heide⸗Dombrõwka Nr. 3 und 17 in Abtheilung III unter Nr. 1,

8 ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschlossen worden.

Obornik, 24. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht.

[78899] Beschluß. 88

In Sachen, betreffend das Aufgebot der im Grundbuche von Stadt Barby Band 1 Blatt 4 in Abtheilung III unter Nr. 1 bis 3 eingetragenen Hypotheken von je 333 Thlr. 8 Gr. einge⸗ tragen für

A. Charlotte Adelheid Nebelung (Nr. 1),

B. Louise Emilie Nebelung (Nr. 2) und

C. Heinrich Eduard Nebelung (Nr. 3) laut Erbvergleichs vom 28. Mai, bestätigt den 3. Juni 1817, hat die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Magdeburg in der Sitzung vom 5. Januar 1900 auf die sofortige Be⸗ schwerde

1) der Ehefrau des Amtmanns Bruno Hanne⸗ mann, Klara, geb. Köhne, verwittwet gewesene Schaper, zu Belzig,

2) des Kaufmanns Friedrich Johannes Walter Schaper zu Berlin,

3) der Ehefrau des Kaufmanns Georg Rohr⸗ schneider, Emilie Friederike Magdalene, geb. Schaper, zu Bitterfeld,

4) der unverehelichten Emma Klara Margarethe Schaper zu Belzig,

5) des Kaufmanns Johannes Gustav Adolf Schaper zu Berlin,

6) der unverehelichten Marie Elisabeth Schaper zu Belzig,

7) des minderjährigen Eberhard Felix Waldemar Schaper,

sämmtlich vertreten durch die Rechtsanwälte Justiz⸗ rath Graßhoff und Dr. jur. Graßhoff zu Belzig,

gegen das Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ serlah zu Barby vom 15. Dezember 1899 be⸗

ossen:

Das am 15. Dezember 1899 verkündete Aus⸗ schlußurtheil des Königlichen Amtsgerichts zu Barby wird dahin abgeändert, daß nur den der Pe son und dem Aufenthalt nach bekannten Rechtsnachfolgern, als:

1) verehelichte Gutsbesitzer Finger, Charlatte Wil⸗ helmine Apelheid zu Zeundorf bei Gr.⸗Weissand,

2) Versicherungsbeamter Rudolf Vorhauer u Magdeburg, Steinstraße 14,

3) ledige Friederike Emilie Therese Vorhauer zu Halle a. S., Blumenthalstraße 2,

4) verwittwete Dr. med. Emilie Mathilde Therese Otto zu Zerbst, Altebrücke 640,

5) Ehefrau des Amtmanns Bruno Hannemann, Her. geb. Köhne, verwittwet gewesene Schaper, zu

elzig,

9 Friedrich Johannes Walther Schaper zu Berlin.

7) Ebefrau des Kaufmanns Rohrschneider, Emilie Friederike Magdalene, geb. Schaper, zu Bitterfeld, 89 ledige Emma Klara Margarethe Schaper zu

elzig,

9) Kaufmann Johannes Gustav Adolf Schaper zmu Berlin, 1

10) ledige Marie Elisabeth Schaper zu Belzig,

11) Eberhard Felix Waldemar Schaper (noch minderjährig),

ihre Rechte an den oben bezeichneten Hypotheken⸗ posten vorbehalten werden. Die übrigen Rechts⸗ nachfolger werden ausgeschlossen. Die den Antragstellern zur Last. 2

Barby a. E., den 29. Januar 1900.

Königliches Amtsgericht.

[79514]

richts vom 30. Januar 1900 ist der Hypothekenbrief über die im Grundbuch von Elten Band X Ar⸗ tikel 44 Abtheilung III unter Nr. 1 zu Gunsten der minderjährigen Kinder des verstorbenen Ritt⸗ meisters Rudolf von Winterfeld,

1) Friedrich, geboren am 30. August 1830,

2) Albertine Henriette Marie, geboren am 26. Ok⸗ tober 1832, 1

eingetragene Generalhypothek für kraftlos erklärt. Emmerich, 30. Januar 1900.

. Königliches Amtsgericht.

[79511]

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichls vom heutigen Tage ist die Hypothekenurkunde vom 15. August 1846 über die im Grundbuche von Ranis Band 4 Artikel 55 Abtheilung III Nr. 1 für den Maurermeister Christian Friedrich Herbst in Ranis eingetragenen 200 Thaler Darlehn für kraftlos erklärt. Weiter sind die unbekannten Berechtigten der im Grundbuche von Ranis früher Band 4 Artikel 23, jetzt Band 10 Artikel 18 Abtheilung III. Nr. 1 für Karl Wilhelm Ferdinand Otto Löschigk in Ranis aus der Urkunde vom 30. Januar 1830 eingetragenen Darlehnsforderung von 22 Thlr. 4 Sgr. 7 Pf. Preuß. Kur. oder 24 Thlr. gemein Geld mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlosse Ranis, den 30. Januar 1900. 8 Königliches Amtsgericht.

[79510]

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der seinem Aufenthalt nach unbekannte, von Ranis gehbürtige Karl Arno Lechner mit seinen Ansprüchen auf die im Grundbuche von Ranis Band 3 Artikel 21 Abtheilung III Nr. 3 auf Grund der Verhandlung vom 30. Juni 1876 eingetragenen 134 Muttererbe ausgeschloss Ranis, den 30. Januar 1900.

a. 15,42 Muttererbtheil nebst 5 % Zinsen für

Königl. Amtsgericht.

8

gerichts zu Münster vom 25. Januar 1900 ist der

schwister Maria Elisabeth, Katharina und

1866 für den Musikus

aus der Schuld⸗ und Hypotheken⸗Verschreibung vom

für den Musikus und Kaufmann Gottfried Storbeck

8 von Kolbi

Grundstück und von da mitübertragen mit dem jetzt

Grundstück nach

26. Juni 1866 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 11. August 1866.

Antheils des 8 S Abschrift dem neuen Gläubiger ertheilt.

Inhaber mit ihren Ansprüchen an den Posten aus⸗ 8 geschlossen. 1

anwalt Dr. Günther bier, mann, den Dienstknecht Leopold Albert Schumann, zuletzt in Markvippach, jetzt unbekannten Aufenthalts,

wegen böslicher Verlassung auf Scheidung der Ehe,

Blande nach zu trennen und den Beklagten für den zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor

die II. Zivilkkammer zu Weimar zu dem auf

osten fallen 1 81 zur Vertretung zu bestellen.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗

Oeffeuntliche Zustellung. R. 496. 99. C. K. 20.

zum Deut 31.

.Q

Berlin, Freitag, den 2. Februar

1. Untersuchungs⸗Sachen. 2. Aufgebote, und 3. Ünfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. eerthpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

6. Fommnandtresclscates auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirths

fts⸗Genossenschaften

„Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten

Bank⸗Ausweise.

Oeffentlicher Anzeiger.

78922 Bekanntmachung. 1— Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ uͤber die im Grundbuch von Havixbeck Band I. latt 109 Abtheilung III unter Nr. 1 eingetragene Abfindung vom elterlichen Vermögen für die Ge⸗ Maxe⸗ Anna Herkentrup von je 74 Thlr. 8 Sgr. 8 Pf. as Erwalbehebelef für kraftlos erklärt worden. Münster, 26. Januar 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 6. F. 15/99. 179190] 1 Die Hypothekendokumente über 1) 600 Thaler Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 1. August 1857 am 5. Juli 8 x5 —ee. Storbeck und Ehefrau Anna argarethe, 1 Heinrich, zu Kolbitz in Abtheilung III Nr. 1 des Grundbuchs von Kolbitz Band 9 Blatt Nr. 507 auf der dem Stellmachermeister Karl Bormann ge⸗ örigen Häuslerstelle, früher dem Heinrich Müller zu Kolbitz gehörig und verzeichnet im Grundbuche von Kolbitz Band 7 Blatt Nr. 407 und gebildet

1. August 1857 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 11. August 1866;

2) 400 Thaler Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 26. Junit 1866 am 5. Juli 1866

hefrau Anna Margarethe, geb. Heinrich, zu t in Abtheilung I1I Nr. 2 des Grundbuchs Band 7 Blatt Nr. 407 auf dem der

Sophie Ulrich, geb. Müller, gehörigen

Wittwe Stellmachermeister Karl Bormann gehörigen Frr Kolbitz Band 9 Blatt Nr. 507 und mit dem jetzt dem Zimmermeister Heinrich Müller gehörigen Grundstück nach Kolbitz Band 14 Blatt Nr. 731, gebildet aus der Schuldurkunde vom

Von beiden Dokumenten ist bei Abtretung des Ehemanns Storbeck eine beglaubigte

werden für kraftlos erklärt und die unbekannten

8

Wolmirstedt, den 18. Januar 1900. Königliches Amtsgericht.

[79169] Oeffentliche Zustellung.

Die verebelichte Hermine Schumann, geb. Senne⸗ wald, in Schallenburg, vertreten durch den Rechts⸗ klagt gegen ihren Ehe⸗

mit dem Antrage, die Ehe der Streittheile dem

schuldigen Theil zu erklären. Sie ladet den Beklagten

Großherzogl. Landgerichts Freitag, den 20. April 1900, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Ver⸗ handlungstermin mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gericht zugelassenen Rechtsanwalt Zum Zweck der öffent⸗ lichen Zustellung wird dies bekannt gemacht. Weimar, den 30. Januar 1900.

Der Gerichtsschreiber ddees Großherzoglich Sächsischen Landgerichts [ Limburg.

79167)

Die Frau Emilie Hähnisch, geborene Pörsel, zu Berlin, Wiesenstraße 41/42, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Naumann I. hier, klagt gegen ibren Ehemann, den Steinsetzer Theodor Hähnisch, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung. ie Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 20. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, II Treppen, Zimmer 139, auf den 28. März 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Berlin, den 30. Januar 1900..

Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

[79173] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Flora Meltzow zu Eberswalde, ver⸗ treten durch den Justizrath Toll in Eberswalde, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Rein⸗ hold Meltzow, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den

arteien bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten 8 den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlun des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des önig⸗ lichen Landgerichts zu Prenzlau auf den 27. April 1900, Vormittags 8 Ühr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

emacht. vees Wetzel, Aktuar,

(ABande zu trengen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären.

strreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen (Landgerichts zu Altona auf den 10. April 1900,

auf den

. Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau des Arbeiters Schultz, Auguste Friederike Louise, geb. Beier, zu Stettin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrath Furbach zu Stettin, egen ihren Ebemann, den Arbeiter, früheren ureaugehilfen Ernst August Emil Schultz, früher zu Stettin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, 4. R. 118/98, ladet die Klägerin den Beklagten zur Abnahme des der Klägerin auferlegten Eides sowie zur Läuterung des Urtheils vom 1. No⸗ vember 1899 vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin, Zimmer Nr. 18, auf den 18. April 1900, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Stettin, den 29. 1900.

chultz, Gerichtsschreiber des Könislichen Landgerichts.

[79168] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Ziegler Molly, Friederike Dorothee, geb. Gerke, in Wittenberge wohnbaft, vertreten durch den Rechteanwalt Block in Neu⸗Ruppin, ladet ihren Ehemann, den Ziegler Wilhelm Molly, unbekannten Aufenthalts, nachdem sie den in der Ehesache gegen denselben ihr durch rechtskräftiges Urtheil des Könia⸗ lichen Landgerichts Neu⸗Ruppin vom 23. Juni 1899 auferlegten Eid am 6. Januar 1899 vor dem König⸗ lichen Amtsgericht Wittenberge abgeleistet hat, zur Läuterung des oben gedachten Ürtheils vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Neu⸗Ruppin auf den 18. Mai 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht. 1“ Neu⸗Ruppin, den 24. Januar 1900. 2 Isberner, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[79170] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des früheren Handlungsgehilfen, dann Pferdebahn⸗Kondukteurs Arnold Gerhard Johann Janssen, Charlotte Emilie, geb. Tiemann, in Bremen, dertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Michalkowsky, Edzard, Lürman in Bremen, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den früheren Handlungsgehilfen, dann Pferde⸗ bahn⸗Kondukteur Arnold Gerhard Johann Jaussen, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien wegen böslicher Verlassung seitens des Beklagten zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer III, zu Bremen, im Gerichtsgebäude, 1. Obergeschoß, auf Dienstag, den 3. April 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, aus der Gerichtsschreiberei des Land⸗ gerichts, den 30 Januar 1900. 8

C. H. Thulesius Dr. 8

[79174] Oeffentliche Zustellung. 1

Die Ehefrau Pauline Seifarth, geb. Giegling, zu Leipzig⸗Kleinzschocher, Albertstr. 1I, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Bogler in Altona, klagt gegen ihren Ehemann Friedrich August Seifarth, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe vom

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗

Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 29. Januar 1900. Henners, als Gerichtsschreiber

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Münster, den 25. 1900.

öhmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[79282] Bekanntmachung. 18 In Sachen Michael Schneider, Taglöhner in München, vertreten durch Rechtsanwalt Justiz⸗ rath Dr. Julius Rau hier Klagetheil, gegen Karoline Schneider, geborene Moser, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagte, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche ustellung der Klage bewilligt, und ist zur Ver⸗ andlung über diese Klage unter Entbehrlichkeits⸗ erklärung des Sühneversuchs die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts München 1 vom Mittwoch, den 18. April 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird Be⸗ klagte durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: Es werde die Ehe des Michael Schnei⸗ der, Taglöhner dahier, mit Karoline Schneider, geb. Moser, wegen Ehebruchs der letzteren dem Bande nach geschieden, und habe die Beklagte die Kosten des Prozesses zu tragen. München, am 29. Januar 1900.ü 8 Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I. Hartmann, K. Ober⸗Sekretär.

[79281] Oeffentliche Zustellung. Magdalena, geb. Geil, zu Mülhausen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Linck daselbst, klagt gegen ihren Ebemann Karl Roullet, früher Hemden⸗ fabrikant in Mülhausen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien be⸗ stehende Ehe für aufgelöst und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären, ihm auch die Prozeß⸗ kosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. E. auf den 24. April 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der oöffentlichen Zuftenung wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht. Mülhausen, den 30. Januar 1900. (L. S.) Hansen, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[79208) Kgl. Amtsgericht München I Abtheilung A. für Zivilsachen.

Jn Sachen Amalie Schmitt, led. Kellnerin in Nürnberg, durch Rechtsanwalt Brunner, hier, ver⸗ treten, Klagetheils, gegen Ehrlicher Gottlob, k. b. Hauptmann a. D., früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Defloration, wird Letzterer nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage unter Aufhebung des Termins dom 14. Februar I. Js. zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des oben⸗ bezeichneten Prozeßgerichts vom Mittwoch, den 21. März 1900, Vormittags 9 Uhr, Sitzunzs⸗ saal, Zimmer Nr. 53, Justizpalast, Erdgeschoß, ge⸗ laden. Klagetbeil wird beantragen: Das K. Amts⸗ gericht wolle erkennen: .

1I. Der Beklagte sei schuldig, an die Klägerin 6000 Deflorationsentschädigung nebst 4 % Zinsen ab 18. August 1891 zu bezahlen.

II. Derselbe habe die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten. 8 3

III. Das Urtheil werde für vorläufig vollstreckbar erklärt.

München, den 29. Januar 1900.

Der Kgl. Sekretär: Hupfauer.

Oeff entliche Zustellung. Auszug.

[78889]

In Sachen

des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 8

[79171] Landgericht Hamburg. b Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Christina Dorothea Johanna Toll⸗ grefe, geb. Wulff, zu Lübeck, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Zoder, ladet ihren Ehemann Gustav Christian Friedrich Tollgrefe, unbekannten Aufent⸗ halts, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die VII. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (altes Rathhaus, Admiralitätstraße 56) 18. April 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

amburg, 30. Januar 1900. 5 ohlm 28 n, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

ranz Rawa zu Werse⸗ Delstrup, vertreten durch Rechtsanwalt Hellraeth zu Münster, klagt gegen den Maurer Franz Rawa, unbekannten Aufenthaltes, früher zu Werse⸗Delstrup, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu dem unter Aufhebung des

[79175] Die Ehefrau Maurers

1) Barbara Schönstein, illeg. der Margaretha Schönstein, Wasenmeisterstochter von Gasseldorf, verir. durch den Vormund Johann Dorn, Bauer, daselbst, u“ b

2) der Margaretha Schönstein, ledige, großjährige Wasenmeisterstochter von Gasseldorf, 8

gegen Johann Gebhard, lediger großjähriger Metzgergeselle in Gasseldorf, z. Zt. unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Alimente ꝛc., ladet die Klagspartei den Beklaaten zu dem Termin am Donnerstag, den 19. April 1900, Vorm. 9 Uhr, an diesem Termin 81I1“

I. der Beklagte ist schuldig:

a. die Vaterschaft zu dem am 6. Oktober 1899 geborenen Kinde Barbara Schönstein anzuerkennen,

b. einen jährlichen in Vierteljahrsraten voraus⸗ zahlbaren Alimentationsbeitrag von 84 von der Geburt des Kindes bis zum zuröckgelegten 14. Lebens⸗ jahre und darüber hinaus, falls es aus Abgang der Leibes⸗ und G“ sich noch nicht selbst er⸗ nähren könnte,

8 die etwaigen Krankheits⸗ und Beerdigungskosten, falls das Kind innerhalb der Alimentationsperiode erkranken oder 27 sollte,

d. das Schulgeld zu bezahlen; 1

II. der Beklagte ist ferner schuldig, an die Kinds⸗ mutter BF ei 25 Tauf⸗ und Kindbettkosten zu bezahlen;

III. derselbe 8 diie Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten;

W. das Urtheil wird gemäß § 708 deM. Z.P. O. für vorläufig vollstreckbar e laärt.

Termins vom 241. Februar cr. auf den 31. März

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

113“; 1“

1900, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termine

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung, welche mit

Beschluß des K. Amtsgeri

24. d. Mts. bewilligt wurde, wird vorstehender Klags⸗

auszug bekannt gemacht.

Ebermannstadt, am 29. Januar 1900. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts

(L. S.) Haunstetter, K. Sekretär

[78880] Oeffentliche Zustellung. Die minderjährige Elsa Liebau, vertreten durch ihren Sondervormund, den Ober⸗Aufseher Karl Oswald Gellert und den Recht anwalt Dr. Neubert in Leipzig, klagt gegen den Schlosser Karl Friedrich Liebau, früher in Apolda, zuletzt in Leipzig, Grenz⸗ straße 12, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ge⸗ währung von Unterhalt, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurtheilen, zum Unterhalt der am 1. November 1888 geborenen Klägerin auf die Zeit vom 1. November 1899 bis zum erfüllten 14. Lebensjahre der Klägerin jährlich 144 und zwar in monatlichen Vorauszahlungen von je 12 an den jeweiligen Sondervormund zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 26. März 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, am 29. Januar 1900. Der Gerichtsschreiber beim Königlichen La

Wachs, Sekr. 1“

[78882] Oeffentliche Zustellung.

Der Meiereibesitzer F. W. Christensen in Gettorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. jur. Reese in Eckernförde, klagt gegen den früheren Viehhändler Carl Kruse in Eckernförde, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Zahlung von 187 50 für ge⸗ kaufte Ferkel, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 187 50 nebst 5 % pro anno Zinsen seit dem 10. Mai 1898 und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Eckernförde auf den 3. April 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zweecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag bekannt gemacht. 1“

Eckernförde, den 20. Januar 1900.

Schröder,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgericht

[79203] SOeffentliche Zustellung. .

Der Schneidermeister H. Balsmann zu Bünde, Bahnhof, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Brader, Bünde, klagt gegen den Sortierer Heinrich Redeker, früher zu Bünderfeldmark, jetzt unbek. Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte für gelieferte Bekleidungsstücke einen Rest⸗ betrag von 103 verschulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung dieser Summe nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Januar 1896 und vorläufige Vollstreckbarkeit dieses Urtheils. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Bünde auf den 15. März 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen S wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.

Bünde, den 25. Januar 1900.

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[79204] Oeffentliche Zustellung.

Der Fabrikant Wilhelm August Otto in Mark⸗ neukirchen, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Moeller in Plauen, klagt gegen den in Düsseldorf eborenen berufslosen Hans Crüger, zuletzt in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Kauf⸗ preisforderung für gelieferte Musikinstrumente mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zah⸗ lung von 520 sammt Zinsen zu 5 % vom 1. Ja⸗ nuar 1893 ab zu verurtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf den 9. April 1900, Nachmittags 3 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der zffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht

Sekretär Meichsner, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[79289] Oeffentliche Zustellung.

Der Theodor Koschig, Kaufmann zu Mayen, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hecking in Mayen, klagt gegen den Nikolaus Mais, Schneider, früher zu Mayen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihm für bis zum Jahre 1895 käuflich ge⸗ lieferte Waaren den Betrag von 30,00 nebst 5 % Zinsen für fünf Jahre verschulde, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung des Beklagten zur 5F von 30,00 nebst 5 % Zinsen für fünf

ahre und ferneren Zinsen seit dem Klagetage, owie den Kosten des voraufgegangenen Arrestver⸗ Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Mayen auf den 27. März 1900, Vormittags 9 Uhr. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mayen, den 25. Januar 1900.

Kratzenberg, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen mtsgerichts