1900 / 37 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 09 Feb 1900 18:00:01 GMT) scan diff

„*

Nach einem mir vorliegenden Verzeichniß betrug im Anfang 1891 die Zahl der Fortbildungsschulen außerhalb Posens und Westpreußens da liegen ja die Verhältnisse ganz besonders 722 Schulen mit 91 689 Schülern; im Jahre 1895: 761 Schulen mit 100 417 Schülern; 1899 878 Schulen mit 114 880 Schülern also eine Steigerung von 1891 bis 1899 um 21,6 %. In Westpreußen und Posen lagen die Verhältnisse ganz besonders. Dort ist der Schulzwang auf gesetzlicher Basis eingeführt mit Rücksicht auf die dortigen Ver⸗ hältnisse. Es betrug die Zahl der Schulen dort im Jahre 1891 113 mit 5418 Schülern; 1896 121 Schulen mit 11 309 Schülern; 18992122 Schulen mit 13 989 Schülern.

Nun möchte ich hervorheben, wie sich das Verhältniß der obligatorischen zu den fakultativen Schulen in diesem gleichen Zeit⸗

8 raum verhält. 1891 hatten wir 413 obligatorische Schulen, fakultative 309. 1899 haben wir obligatorische Schulen 568, fakultative 310. Sie sehen, daß die Zahl der obligatorischen Schulen auf Grund des

sächlich also ist doch nach dem bisher von uns befolgten Grundsatze ein nicht unerheblicher Erfolg erzielt worden. Ich komme zu den kaufmännischen Schulen. Wir hatten Anfang 1891 97 Schulen mit 5517 Schülern, 1895 134 Schulen mit 10 600 Schülern; 1899 201 Schulen mit 16 480 Schülern. Ich glaube, hiernach hat sich auch das kaufmännische Schulwesen in einer ganz ansehnlichen Weise entwickelt, mit der wir wohl zufrieden sein önnen. Gleichwohl meint der Herr Abg. Gothein, daß die Regierung ihrer Verpflichtung nicht völlig genügt habe. Ich möchte hn aber darauf aufmerksam machen, daß nach dem Gesetz über die Handelskammern den Handelskammern die Aufgabe zmertheilt ist, ihrerseits für die Entwickelung des kaufmännischen Schulwesens in ihren Bezirken zu sorgen, ihnen steht die Initiative zu; allen Anträgen, die aus den betreffenden Bezirken an mich gelangen, bin ich stets mit Bereitwilligkeit entgegengekommen, und ich kann sagen, daß die mir in dieser Beziehung zur Verfügung stehenden Mittel bisher aus⸗ gereicht haben. Sobald sie sich als nicht ausreichend erweisen sollten, werde ich nicht unterlassen, an meinen Kollegen, den Herrn Finanz⸗ Minister, heranzugehen. Dann habe ich noch ein paar Worte über die gewerblichen Mädchenschulen zu sagen. Der Herr Abg. Gothein ist der Meinung, daß auch bezüglich der gewerblichen Mädchenschulen nicht das Erforderliche geschehe. Das ist doch nicht vollständig richtig. Wir haben eine auf Staatskosten eingerichtete, bezw. auf den Staat übernommene Mädchenschule in Posen, die sehr gut besucht ist. Wir haben sie noch in diesem Jahre, und zwar auf meine Veranlassung, auf den Staat übernommen, um ihr eine größere Wirksamkeit und Bedeutung für die Provinz zu geben. Im übrigen haben wir gewerb⸗ liche Staats⸗Mädchenschulen nicht, sondern wir haben die Errichtung solcher Schulen den Kommunen und Privaten überlassen. Wir haben aber Mittel zur Verfügung, um sie zu unterstützen, und haben von diesen Mitteln auch stets entsprechenden Gebrauch gemacht, und ich glaube, daß in dieser Beziehung die Entwickelung bisher eine durchaus günstige gewesen ist. Abg. Ehlers (fr. Vag.) will darauf aufmerksam machen, daß der Errichtung von obligatorischen Schulen durch die Gemeinden manche Schwierigkeiten entgegenständen, und bedauert, daß die

ständige Kommission für das technische Unterrichtswesen so selten ein⸗ berufen werde.

Minister für Handel und Gewerbe Brefeld:

Meine Herren! Ich könnte den Herrn Abgeordneten auf die Erklärung verweisen, die ich vorhin gegenüber den Ausführungen des Herrn Abgeordneten Felisch schon abgegeben habe. Ich habe aus⸗ drücklich erklärt, daß es in meiner Absicht läge, die ständige Kommission demnächst wieder einzuberufen und über eine ganze Reihe von Fragen, die inzwischen vorbereitet sind, zu hören. Ich habe mich also eigentlich nur dem Herrn Abgeordneten gegenüber zu entschuldigen, daß ich die Kom⸗ mi sion bisher noch nicht einberufen habe. Das hat seinen Grund in Folgendem. Die Kommission ist allerdings eine ständige, weil man angenommen hat, daß sich stets Fragen ergeben werden, die geeignet sind, ihrer begutachtenden Prüfung und Aeußerung vorgelegt zu werden. Es ergeben sich diese Aufgaben aber nicht gleichmäßig von Jahr zu Jahr, mitunter kommen sie häufiger vor, mitunter weniger. Es hat sich nun zufällig so gemacht, daß eine große Reihe von Fragen in ihrer Vorbereitung noch nicht abgeschlossen war, um der Kommission vor⸗ gelegt werden zu können. Denn Sie wollen doch, daß man der Kom⸗ mission, wenn man sie hört, für die Vorlagen auch eine genügende statistische Unterlage giebt, damit sie sich über die ihr vorgelegten Fragen schlüssig machen kann. Jetzt ist aber eine Reihe von Fragen soweit zum Abschluß gekommen, daß die Einberufung der Kommission zur Wiederaufnahme ihrer Thätigkeit in Aussicht steht.

Abg. Dr. Langerhans (fr. Volkep) will den Gemeinden die Freiheit gewahrt wissen, selbst darüber zu entscheiden, ob sie obli⸗ gatorische oder fakultative Fortbildungsschulen einrichten wollen. In die Fortbildungsschulen gingen nur diejenigen, welche besondere Lust dazu haben, und in Berlin hätten die Lehrer nicht über unregel⸗ mäßigen und unpünktlichen Besuch zu klagen. Es sei ein sehr ge⸗ wagter Schritt, die Schalpflicht allgemein auf das 14. bis 18. Jahr auszudehnen. Andererseits sei den Fortbildungsschulen eine große soziale Bedeutung zuzuerkennen. Der gesetzliche Zustand, wie er jetzt bestehe, müsse aufrecht erhalten werden. Nur für kleinere ländliche Orte könne man an einen obligatorischen Unterricht denken.

Abg. Gamp (fr. kons.) widerspricht dieser letzteren Bemerkung; den Landgemeinden müssen dieselbe Freiheit bleiben, wie sie für die Städte angemessen sei. An sich sei die obligatortsche Schule zu empfehlen, aber nicht auf gesetzlichem Wege. Es sei wunderbar, daß Herr Gothein in Breslau, wo er so großen Einfluß habe, noch nicht die Errichtung einer obligatorischen Fortbildungsschule veranlaßt habe; es koöͤnne Herrn Gothein doch gleichgültig sein, ob dafür eine gesetz⸗ liche oder nur eine ortsstatutarische Grundlage vorhanden sei. Herr Gothein sei doch sonst immer für Selbstverwaltung. Aus den Steuerlisten könne man nicht auf eine Erhöhung des Einkommens des kleinen Handwerker⸗ und Gewerbestandes schließen, denn die Steuerstufen von 900 3000 umfaßten auch die Einkommen sehr

8 v. s. Metger (nl.) spricht sich für fakultative Fortbildungs⸗ schulen aus, damit die Gemeinden nicht überlastet u n 8 3

Abg. Kopsch (fr. 1 betont, daß nur der obligatorische Unterricht das Richtige sei. Der Erlaß des Ministers konstatiere, daß die über den unregelmäßigen Schulbesuch allgemein sei, was Erfahrungen als Lehrer bestätigen könne.

g. Gothein erwidert 8

Einfluß in der städtischen Berrdenane aöeae

gen dieses Hauses in Anspruch ge⸗ nommen. Breslau werde obligatorische Fortbildungsschulen Ainrichten, wenn die Verhandlungen über den Staatsbeitrag abgeschlossen seien. Die Angaben über die Einkommensverhältniffe nach den Steuerlisten

erforderlich, daß

stehe als ihm. Die Arbeiter mit solchem Einkommen gehörten zum Mittelstande. Abg. Eblers glaubt, daß der Schulzwang unter Umständen das gewerbliche Unterrichtswesen schädigen könne. Abg. von Kölichen (kons.) fragt an, ob nicht der Keramischen Schule in Bunzlau dadurch ein erweiterter Charakter gegeben werden könne, daß sie verstaatlicht werde. Ein Regierungskommissar erwidert, daß darüber Verhand⸗ lungen schwebten, die hoffentlich bald zum Abschluß kommen würden. Abg. Imwalle (Zentr.) befürwortet die Gründung einer Webe⸗ schule im Eichsfelde. 1 Kapitel und der Rest der dauernden Ausgaben werden ewilligt. Von den einmaligen Ausgaben werden 72 000

zur Beschaffung eines Dampf⸗ und eines Ruderbootes für die Polizeidirektion in Kiel gefordert. Berichterstatter von Jagow theilt mit, daß in der Budget⸗ kommission die Höhe der Summe bemängelt, aber nach den Erklä⸗ rungen der Regierung bewilligt worden sei. Abg. von Arnim (tonf) beantragt die Zurückverweisung der Position an die Kommission, da die Verhältnisse noch nicht klar seien; auch über die Abgrenzung der Befugnisse der Kieler Polizei⸗ Direktion und der Marinebehörden schwebten zur Zeit noch Ver⸗ handlungen.

Minister für Handel und Gewerbe Brefeld:

Meine Herren! Ich habe meinerseits nur eine kurze Erklärung abzugeben, die den Zweck hat, klarzustellen, wedhalb diese Position in meinem Etat erscheint, obgleich es sich nicht lediglich um Zwecke des Handels und Gewerdes handelt. Die Handelspolizei in dem Handels⸗ hafen gehört zu meinem Ressort; der Handelshafen bildet aber nur einen kleinen Theil des Kieler Hafens. Im übrigen untersteht die Polizei theils der Marinestation, theils den Organen der inneren Polizei, namentlich was die Sicherheitspolizei anbetrifft. Der Ver⸗ treter der Sicherheitspolizei ist der Polizeidirektor in Kiel. Es war nun aber nicht angängig, die Ausgaben für diese Zwecke, also einer⸗ seits für die Hafenpolizei, andererseits für die Sicherheitspolizei zu trennen, einen Theil davon auf meinen Etat und einen Theil davon auf den Etat des Ministers des Innern zu nehmen, und deshalb ist der Gesammtbetrag auf meinen Etat genommen. So erklärt es sich, daß sich hier die Gesammt⸗Anforderung in meinem Etat findet. Die Begründung der Anforderung in ihrer Höhe fällt aber wesentlich auf das Ressort des Ministers des Innern, weil nicht sowohl für die Zwecke der Handelshafenpolizei, als vielmehr für die Zwecke der inneren Polizei eine Anforderung in der hier angegebenen Höhe gemacht worden ist. Ich kann deshalb auch meinerseits nichts dagegen einzuwenden haben, wenn seitens des hohen Hauses es für nothwendig erachtet wird, auch bei Berathung des Etats des Ministers des Innern diese Position nochmals zur Erörterung zu ziehen.

Abg. Dr. Friedberg (nl.) ist mit der Zurückverweisung an die Kommission einverstanden, damit zugleich untersucht werde, ob nicht

hierbei Nebenzwecke repräsentativer Art befolgt würden, die er nicht billigen könnte.

Ein Regierungskommissar bestreitet, daß es sich um ein Repräsentationsboot handele; es kämen nur die Bedürfnisse der Sicherheitspolizei im Kieler Kriegshafen in Frage, namentlich die Ver⸗ folgung der Spionage.

Die Abgg. Graf von Moltke (fr. kons.), von Savigny (Zentr.) und Dr. Barth (fr. Vgg) schließen sich dem Antrage auf nochmalige Kommissionsberathung an; der letztere wünscht eine erneute Untersuchung darüber, ob nicht das Bedürfniß durch vorhandene Boote zu befriedigen sei.

MMiinister für Handel und Gewerbe Brefeld: Mieene Herren! Was die Höhe der Kosten anbetrifft, möchte ich mir eine kurze Bemerkung gestatten. Die Höhe der Kosten ist wesentlich bedingt durch die Schnelligkeit, mit der das Dampfboot zu fahren bestimmt ist. Es ist seitens des Reichs⸗Marineamts für dringend erwünscht erklärt worden, daß der Dampfer mit einer Schnelligkeit von 12 Knoten in der Stunde fährt. Das setzt voraus den Einbau einer entsprechenden, starken, leistungsfähigen Maschine, und der Einbau einer solchen Maschine setzt wieder den Bau eines größeren Schiffs voraus, und so erklärt es sich, daß die Kosten wesentlich bedingt sind durch die Schnelligkeit, mit der der Dampfer zu fahren bestimmt ist. Im übrigen muß ich natürlich die Vertretung des Bedürfnisses dem Kommissar des Ministers des Innern überlassen. 1 Der Titel wird an die Kommission zurückverwiesen. Bei der Forderung zur Einrichtung der högeren Webe⸗ schule in Sorau giebt

Abg. von Savigny seiner Freude darüber Ausdruck, daß mit dieser Schule eine Versuchsstation für Flachskultur eingerichtet, also ne etwas für die nothleidende Landwirthschaft gethan werden

solle offentlich werde dabei das Muster der ähnlichen Station in Trautenau befolgt.

Geheimer Regierungsrath Simon bestätigt, daß dieses Vorbild befolgt werden solle.

Die Forderung zur versuchsweisen Einrichtung von Meister⸗ kursen und Ausstellungen von Maschinen und Werkzeugen des Kleingewerbes in Posen und Hannover begrüßt

nög. Kindler (fr. Volksp.) mit großer Freude; die Ausbildung im Kunstgewerbe werde dem Handwerk sehr förderlich sein; wünschens⸗ werth sei auch noch die Einrichtung von Bibliotheken.

Die Abgg. Hansen⸗Oldenburg (fr. konf.) und Metger (nl.) sprechen ihren Dank für die Einstellung der Forderung für den Bau eines Kunstgewerbe⸗Museums in Flensburg aus. 8 ““ Die einmaligen Ausgaben werden bewilligt.

Es folgt die erste Berathung des Gesetzentwurfs, be⸗ treffend die Bestrafung von Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über die Erhebung von Ver⸗ ehrsabgaben.

Abg. von Bornstedt (kons.) beantragt die Ueberweisung der Vorlage an eine Kommission von 14 Mitgliedern, um, wenn nicht den materiellen Inhalt, so doch die Fassung des Gesetzes zu verbessern. Beispielsweise sei es ihm unmöglich gewesen, den Titel des Entwurfs auswendig zu lernen, und mehrere Paragraphen enthielten unklar ge⸗

faßte Bestimmungen. schließt sich dem Antrag aäuf Kommissions⸗

Abg. Imwalle berathung an. „Abg. Noelle (nl.) begrüßt die Vorlage deshalb, weil sie für den Schiffsverkehr die Möglichkeit gebe, die Schiffe je nach üe, 12 Werth der Ladung bei den Verkehrsabgaben verschieden zu behandeln.

Die Vorlage wird einer Kommission von 14 Mitgliedern 6 ite Berath

arauf wird die zweite Berathung des Staatshaus⸗ halts⸗Etats fortgesetzt. 9 b Beim Etat der Ober⸗Rechnungskammer wünscht

Abg. Gamp, daß eine Vereinfachung des Rechnungswesens na dem Beispiel der Eisenbahn⸗Verwaltung eintreten veen ves sei noch

habe er der „Schlesischen Ztg.“ entnvmmen, di Herrn G äh

2 8 Sr. 86 8

nung von Mark in Rupien für die

Rechnungskammer verfahre viel zu bureaukratisch und erhebe

geringfüügigsten und überflüssigsten Monita. Eine

sei nöthig, aber nicht das viele w,e eeen bb Gebeimer Ober⸗Regi⸗rungaxe. „**8.

noch neuerdin ene e.2.. . leer ve Her Aufschwung

angemFae, S nfächeng des Rechnungswesens sc. Ziffern Abg. Ehlers berichtet über einen Fall bureaukratischer Behand.

lung der Quittung eines Strominspektors in Danzig, der ei entlich

ein Strompolinei⸗Inspektor sein sollte und im Wege des Versahth

mehrmals sein Amtsschild ändern mußte.

Der Etat der Ober⸗Rechnungskammer wird bewilligt.

e

Zeughauses in Berlin) und der Etat der Staats⸗Archive werden ohne erhebliche Debatten bewilligt. Schluß 3 ³¾ Uhr. Nächste Sitzung: Freitag,

1 12 Uhr (Etat der Justizverwaltung).

Handel und Gewerbe. 8 (Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellt „Nachrichten für Handel und Indufirienz ter

Geschäftslage der Montan⸗, Eisen⸗ und Maschinen⸗ Industrie Oesterreichs im Jahre 1899.

In dem Rechenschaftsbericht, welchen der Verein der Montan⸗, Eisen⸗ und Maschinen⸗Industriellen Oesterreichs über die Geschäftslage der in dem Verein vertretenen Industriezweige im Jahre 1899 erst ttet hat, wird die Thätigkeit und der Verdienst im Jahre 1899 alz zufriedenstellend bezeichnet.

Was die einzelnen Industrien anbelangt, so haben namentlich die Kohlen⸗ und Kokswerke sowohl hinsichtlich der Förderungsquantität wie in den erzielten Preisen eine erhebliche Steigerung erfahren, was vornehmlich dem mächtigen Aufschwung fast der gesammten Industrie in Deutschland zu danken ist.

Ebenso günstig lautet der Bericht über den Roheisenmarkt.

Stabeisen, Konstruktionseisen, Bau⸗ und Waggonträger sowie Bleche haben zwar in ihren Erzengungsmengen gegen das Vorjahr keine Steigerung aufzuweisen, indessen hat sich ihr Export nicht un⸗ bedeutend gehoben.

Die Erzeugung von Schienen und anderen Eisenbahnmaterialien ist wegen Einschränkung der Eisenbahnbauthätigkeit in Oesterreich etwas zurückgegangen, bis auf Lokomotiven, deren Absatz nach dem Auslande sich dauernd hebt.

Ueberhaupt hatten alle Zweige der Eisengießerei unter der wie oben erwähnt bedeutenden Steigerung der Preise für das Rohmaterial für Kohlen und Koks erheblich zu leiden.

Der Stahlguß jedoch machte gute Fortschritte; es entstanden eine Anzahl neuer Fabriken, die hauptsächlich für das Ausland arbeiten, 2 ir gute Ruf des österreichischen Fagonstahlgusses sich zusehends

efestigt.

Die Erzeugung von Pflügen, Lokomobilen und anderen landwirth⸗ schaftlichen Maschinen blieb sich gleich.

Unter anderem war die schlechte diesjährige Ernte in Rumänien, Bulgarien und Süd⸗Rußland dem Export landwirthschaftlicher Maschinen nach diesen Ländern hinderlich.

Auch bei den Schrauben⸗ und Nietenfabriken fand keine merkbare Aenderung statt; indessen wächst dieser Industrie in Ungarn eine starke Konkarrenz heran, die ihr in den kommenden Jahren wohl gefährlich werden dürfte.

Ebenso ist in der Werkzeugmaschinenfabrikation ein Stillstand zu verzeichnen, der infolge der überaus starken amerikanischen Konkurrenz in den nächsten Jahren zu einem Rückgang zu werden droht. (Nach einem Bericht 8 Kaiserlich Konsuls in Wien.) E11“

Sg 2 Kge 1 v F 8 G 8 8. 8 8

8

Britisch⸗Ostindien. Zolltarifänderungen. Laut einer in der Gazette of India veröffentlichten Bekanntmachung vom 29. Dezember v. J. hat die Regierung von Britisch⸗Indien in dem Tarif der allgemeinen Ein⸗ fuhrzölle (Tabelle IV des Tarifs) für verschiedene Waaren die der Veriollung zu Grunde zu legenden Tarifwerthe abgeändert. Diese Abänderungen betreffen u. a.: krystallisierten Rübenzucker, bisher I1, jetzt 12 Rupien per cwt; weichen oder Rohzucker, bisher 12 Rupien, jetzt 10 Rupien 8 Annas per cwt; Alizarin⸗Farbstoff, trocken, 40 %, bisher 1 R. 5 A., jetzt 1 R. 1 A; desgl. 50 %, bisher 1 R. 8 A., jetzt 1 R. 3 A; desgl. 60 %, bisher 1 R. 12 A., jetzt 1 R. 7 A.; desgl. 70 %, bisber 2 R, jetzt 1 R. 10 A.;; desgl. 80 %, bisher 2 R. 4 A., jetzt 1 R. 14 A.; desgl. 100 %, bisher 2 R. 10 A., jetzt 2 R. 4 A.; desgl. flüssig, 10 %, bisher 4,6 A., jetzt 3 ½ A.; desgl. 16 %, bisher 6,6 A., jetzt 4 ½ A.; desgl. 20 % bisber 8,6 A., jetzt 6 ¼ A., alles per Pfd.; Anilinfarbstoff, flüssig, indigoblau, bisher 8 A., jetzt 6 ½ A. per Pfd.; Anilinfarbstoffe, trocken, bisher 1 R. 8 A., jetzt 1 R. 4 A. per Pfd.; Nägel aus Eisen mit eckigem Schaft, Drahtnägel und flachköpfige, bisher 9 R., jetzt 19 R. per owt.; Platten und Bleche aus Stahl, bisher 130 R, jetzt 145 R. per Ton; Kupferdraht, bisher 8,6 A., jetzt 9 ½ A. per Pfd.

Ermäßigung des Zollzuschlags für deutschen Zucker in Britisch⸗Ostindien.

Laut einer in der Gazette of India vom 16. Dezember v. J.

veröffentlichten Bekanntmachung hat die Retierung von Britisch⸗

Indien, nachdem sie im August v. J. nur den Zollzuschlag für

deutschen Rohzucker herabgesetzt hatte, nunmehr auch den Zuschlag

für deutschen raffinierten Zucker um den Betrag der deutschen

Minimalbetriebssteuer (11 für raffinierten Zucker) mit Wirkung

vom 15. Dezember ab ermäßigt. Eine weitere Ermäßigung des Zollzuschlags und zwar auch

für Rohzucker ergiebt sich daraus, daß nunmehr bei der Umrech⸗

Rupie der Kurs von 16 Pence ju

Grunde gelegt ist. 1

„Demgemäß ist der Zollzuschlag jetzt, wie folgt, bemessen:

für Robzucker von mindestens 90 % Polarisation und für raffinierten Zucker von unter 98 %, aber mindestens 90 % Polarisation auf 14 Annas 4 Pies (bisher 14 A. 7 P. für Rohzucker und

15 A. 3 P. für raffi nierten Zucker);

für Kandis und Zucker in weißen, harten Broten, Bllöͤcken, Krystallen ꝛc. von mindestens 99 ½ % Polarisation auf 1 R. 4 A. 7 P. (bisher 1. R. 6 A.);

für allen übrigen Zucker von mindestens 98 % Polarisation auf 1 R. 1 A. 3 P. (bisher 1 R. 2 A.). 13“

88

Außenhandel Madagaskars. 8 9

Die Einfuhr nach Madagaskar erreichte in den ersten sieben Monaten des Jahres 1899 einen Werth von 605 784 Pfd. Sterl. gegen 497 803 Pfd. Sterl. im Vorjahre, hat also um 107 981 Pfd. Sterl. zugenommen. Die Ausfuhr aus Madagaskar betrug in dem gleichen Zeitraum des Jahres 1899 132 653 Pfd. Sterl. und über⸗ trifft das Vorjahr mit einer Ausfuhr von 80 793 Pfd. Sterl. um 51 860 8 (La Politique Coloniale.)

188

Beilage.) 8

2 Vertrag über eine Bahnhofswirthschaft oder Rechnungskammer eingereicht werde Die Ober⸗

1 3

grändliche Khn⸗ 8

. 3 Zweite Beilage

febr in den Vordergre.

Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.

darum navigare neceoc- —‿ kann mich

9

er b.

N. 37.

Der Etat des Kriegs⸗Ministeriums (Verwaltung des

Ergebniß des Jahres 1898.

Berlin, Freitag, den 9. Februar

1900.

(Schluß aus der Ersten Beilage’)

Ergebniß der Fischerei Großbritanniens im Jahre 1899. England und Wales Schottland Irland

Werth in Pfd. Sterl. Glattbutt, Flundern ꝛc.. 99 444

. 1 108 216 Seezungen 569 307

1 144 714 3 344

34 10u9 1 884 25 763

2 271 816

e ustern. Andere Schalthiere..

Zusammen..

14⁵ 284

6 719 972 .

. 6 123 744 1 953 763 315 991

1899 mehr 596 228 318 053 36 559 (The Board of Trade Journal.)

352 550

8 flügelhandel Rußlands im September und

2 6 Oktober 1899. 8 Der Export Rußlands an Federvieh war, wie schon in den Vor⸗ jahren, sehr Flane Als die hauptsächlichsten Abnehmer erwiesen sich wiederum der Londoner und der deutsche Markt.

weisung beziffert sich die Baumwollproduktion in Indien, sowie der Feport 88 . Verbrauch im Lande selbst für die letzten drei Jahre,

1888 /99 1897 /98 1896/97 Menge in Ballen 628 005 898 000 455 000 433 000

1 081 000 1 331 000 750 000 703 000

600 000 598 000 413 000 413 000

1 763 000 1 714 000

Exvort nach Europa Erport nach Japan und China

Gesammtzahl.. Verbrauch der Bombay⸗Baumwoll⸗ spinnerei

Verbrauch im Inlande Verbrauch der Handspinnerei..

i im Ganzen 2 063 000 8 öö . . 1 414 000 1 081 000 1 331 000

Zusammen 3 477 000 2 844 000 3 045 000

alle die heurige Ernteschätzung als richtig erweisen soltfah 5 wenn das Ergebniß mit etwas über 1 500 000 Ballen, der Hälfte einer Mittelernte, angenommen wird, ein Abgang von 500 000 Ballen in der Deckung des indischen Konsums allein ergeben, wobei auf einen Export nach Europa, China und Japan keine Rücksicht genommen ist. Angesichts dieses Umstands machen sich auch schon in den betheiligten Kreisen in Bombay Stimmen laut, um diesem Ausfall zu begegnen. Die gemachten Vorschläge, die Arbeitszeit in den Bombayer Baumwollspinnereien zu verkürzen, scheiterten an der Uneinigkeit der Spinnereibesitzer, die sich von dieser Maßregel keinen Erfolg versprechen, wenn die Baumwollspinner in Japan und China und auch im Inlande ihrem Beispiele nicht folgen sollten. In der letzten Zeit haben die Preise der indischen Baum⸗ wolle sehr zugenommen; welche Folgen das schlechte Ernteergebniß fernerhin auf die Preisbildung im allgemeinen und auf die indischen Baumwollspinnereien im besonderen auszuüben geeignet ist, wird die Zukunft lehren. (Nach einem Berichte des österreichischen General⸗

1 414 000

bildet, sind im Tarif nicht besonders aufgeführt, und deshalb nach net, sh mit 20 % vom Werth zu verzollen. Matratzen aus Stahl (Sprungfedern), Holz, Baumwolle und Roßhaar, letzteres dem Werth nach vorherrschend unterliegen als nicht besonders aufgeführte Waaren ganz oder theilweise aus Stahl nach § 193 des Tarifs einem Zoll % vom Werth. (Treasury Decisions under tariff. etc. laws 1 Wiedereinfuhr von einheimischen Spirituosen. Ein⸗ heimische Spirituosen, bei deren Ausfuhr Steuervergütung gewährt worden ist, müssen, um bei der Wiedereinfuhr gegen Zahlung des Zolles in Höhe dieser Steuervergütung gemäß Sektion 27 des Zoll⸗ tarifgesetzes zugelassen zu werden, nach § 483 des Tarifs mit einem Nachweis darüber versehen sein, daß sie keine Wertherhöhung oder Verbesserung erfahren haben. Dieser Nachweis ist nach dem Zirkular des Schutzdepartements vom 5. Februar 1894 (Treasury Decisions 14 653, Deutsches Handelsarchiv 1894 I S. 675) bei der Wieder⸗ einfuhr einheimischer Waaren allgemein durch Vorlage der vor einem Konsularbeamten der Vereinigten Staaten, und nicht vor einem ausländischen Zollbeamten, abgegebenen Ec⸗ klärung des ausländischen Exporteurs zu führen. Demgemäß ist auch der zweite Satz im Artikel 334 des Zollreglements (Customs Regu- lations) wie folgt abzuändern: „Um einheimische Spirituosen gegen Zahlung eines Zolles in Höhe der inneren Steuer einzuführen, muß in allen Fällen, in welchen der Werth der Waaren 100 Dollar über⸗ steigt, mit der Eingangsdeklarat:on eine gehörig beglaubigte Be⸗ scheinigung des Verladers im ausländischen Wiederverschiffungsplatze vorgeleat werden, wonach die Waare nach den Vereinigten Staaten in der Beschaffenheit zurückgesandt wird, in der sie eingeführt wurde. (Verfügung vom November 1899, Treasury Decisions 1899, Nr. 21 788.) “] 88 vC111164“

Landwirthschaftliche Maschinen in Guatemala. Lange Jahre hindurch standen den Amerikanern vor allen übrigen Natibnens 8 der Republik Guatemala zolltarifarische Vorzugsrechte

Sehr bedeutend war zunächst die Ausfuhr russischen Geflügels Konsuls in Bombay, abgedruckt in der „Austria“.); nach Großbritannien. 8 28 9 Sr Prstannien. Großbritanniens an Geflügel vom 1. Ja⸗ nuar bis zum 1. Rovember bewerthete sich auf 445 414 Psd. Sterl., davon kam aus Frankreich für 141 314 Pfd. Sterl, aus Rußland für 132 338 Pfd. Sterl., aus Belgien für 71 176 Pfd. Sterl. und aus den übrigen Ländern für 100 586 Pfd. Sterl. Der Federviehexport Rußlands nach Deutschland gestaltete sich noch umfangreicher, namentlich an lebenden Gänsen. Deutschland beiog Federvieh aus den nachstehend bezeichneten Ländern in folgenden

Vom 1. ISens 4 Oktober 1899 Lebende Gänse: ũ 8 aus Rußland. 3 471 452 Oesterreich⸗Ungarn ... 405 088 Ftalien 78 031 Lebende Hühner: Zentner aus Rußland 14 616 Frankreich 1 225 Italien 22 539 p„ Holland 6 989 e. Oesterreich⸗Ungarn ... 23 479 Uebriges lebendes Geflügel: aus Rußland .. 8 550 Oesterreich⸗Ungarn ... 6 158 Italien 1 972 Geschlachtetes Federvieh: 2 1 u 18 826 8 esterreichUngarn.. n 4193 2 555

. 585 Belgien 1b (SDie Ziffern sind auch nach der deutschen Statistik d 2. MNach Oesterreich⸗Ungarn sind während des Monats September an 12 vees vershisener Art eingeführt worden 5880 Zlr., darunter aus and 4 r. 8 üe —— ist zu ersehen, daß die russische Geflügelzucht dank der für die deio. esne, 2 1.veen ũ ändischen Märkte zu 1 südwestlichen Gegenden auslän Merttf gu Floberg besin

zu, namentlich in Bezug auf landwirthschaftliche Maschinen, die sie zollfrei einführen konnten. Dieser Zustand hat zwar gegenwärtig aufgehört, da zur Zeit sämmtliche Nationen in Guatemala die gleichen kommerziellen Rechte genießen; indessen erklärt sich durch denselben doch noch die Schwierigkeit, die es für die anderen Nationen mit sich bringt, in Guatemala einen Absatz für ihre Produkte zu finden.

52—

ZiRheinfahrtsverkehr von Amsterdam im Jahre 1899. Nach den Ein⸗ und Ausklarierungen des Zollamts zu Lobith betrug der Verkehr im Rheinhafen von Amsterdam während des Jahres 1899 an Ein⸗ und Ausfuhr zusammen 501 602 t (zu 1000 kg). Dies Die hauptsächlichsten Maschinen, welche in Guatemala und im ist den Vorjahren gegenüber eine erhebliche Steigerung, ent⸗ allgemeinen in ganz Mittel⸗Amerika Verwendung finden, sind Motore, sprechenden Angaben betrugen für Wasserräder, Turbinen, Maschinen für die Kaffee⸗ und Zuckerrohr⸗ 18b N. 460 214 t kultur und für Zuckerfabriken. Der Markt in diesen Maschinen wird 16“ von den Vereintgten Staaten und Großbritannien beherrscht; doch ist ein Wettbewerb anderer Länder namentlich in der Lieferung von Motoren, Kesseln, Wasserrädern, Turbinen und Maschinen und Ge⸗ räthen für Zuckerfabriken nicht aussichtslos. Erforderlich ist jedoch, in Guatemala Agenten zu halten, welche über die Maschinen, deren Vertrieb sie besorgen, Kostenanschläge aufstellen und Bestellungen zu festen Preisen entgegen nehmen. Ebenso ist die Verbreitung von Katalogen und Reklameschildern in spanischer Sprache, wie es durch die Engländer und Amerikaner geschieht, von großem Vortheil. Die eigentlichen landwirthschaftlichen Maschinen mmen in Guatemala wenig in Gebrauch, weil sie sich für die Bodenverhältnisse und die Art und Weise der Kultur wenig eignen. Die einzigen Werkzeuge, nach denen eine bedeutende Nachfrage besteht, sind Hacken, Aexte und Me. vgs von den Vereinigten Staaten und Groß⸗ britannien eingeführt werden. 8 8 Von hee. Bhelect müssen 70 % in Landesmünze und 30 % in old bezahlt werden. 8 Hinsichtlich der Verpackung sollte man möglichst Kolli von nicht über 200 engl. Mesa Serche zusammenstellen, da nur so viel auf ne Maulthierlast geht. 8 e . werden in der Weise gehalten, daß ein Drittel der Kosten bei der Bestellung und der Rest nach 6 bis 9 Monaten, je nachdem der Käufer mehr oder weniger kreditfähig ist, bezahlt werden. (Moniteur Officiel du Commerce.)

189b9 237 109 im Durchschnitt der fünf Jahre 1894—1898: 316 889 t.

1““ inklariert wurden:] 88 1898 1899 Tonnen zu 1000 kg

17 389 29 415b 070 404

Rohtaback. 36 Zucker, Melasse, Syrup 581 Kaffee, Zichorie, Kakao

Rohe und bearbeitete 11““ Salpeter⸗, Salz⸗ und Schwefelsäure..

Zement, Kalk Lign. Asphalt. Steinkohlen.. Thonwaaren, Porzellan Glas und Glaswaaren. verarbeitetes Eisen.. 8

zusammen leinschließlich anderer Art Ausklariert wurden:

iffsverkehr im Hafen Rio Grande do Sul tfüver im Jahre 1898. 165 118

Ankunft

Zahl Raumgehalt der n Schiff⸗ Registertons

54 015 12 161 145 508 2 892 1 046 1 619 7 833 3 284 1 568 1 209 509

3 309 418

Abfahrt Rengtait

a Registertons 51 470

Zahl der Schiffe

1898 1899 Tonnen zu 1000 kg 1 481 1 781 622 1 095 13 063 3 618 10 218 2 629 2 421 12 287 10 830 4 315 4 637 3 057 3 511 16 405 2 629 27 426 8 416 788 2 794 550 124 268

Nationalität der Schiffe

Salpeter⸗, Salz- und Schwefelsäure.. rohe und bearbeitete Steine Roheisen.. Rohtaback Zucker, Syrup, Melasse Kaffee, Zichorie, Kakao

Mehl und Mühlenfabrikate

Gerste b11“

8 Roggen, Spelz

1 Ausfuhr der Schweiz nach den Vereinigten Staaten 58 von Amerika im Jahre 1899.

Zusammengestellt nach den Mittbeilungen der Konsulate der Vereinigten Staaten. bes.

1898 14 841 377

Franken 13 664 144

1 098 017 4 357 460

1 045 157 4 898 943 1 038 496 1 817 408 30 523 481 43 412 255 2 076 050 2 858 641 976 605 1 063 873

951 548 1 3885 885 5 018 933 e 8 8 186 852 457 103 Petroleum und mineralische Schmieröle. v221 590 277 523 sette Oele und Fette 2240 492 179 6991¹/ Farbholz. 164 421 233 314 rohe Wolle 2 327 743 2 892 3 g Baumwolle 155 3 isenerz 3 188 591 4 288 071 Spirituosen 4 131 2 729 620 256 540 12688⁰ uusammen (einschließlich anderer Artikel) 291 488 336 484 3 724 2834 3 835 5a3 Die Zahl der in Amsterdam angekommenen Rbeinschiffe betrug 4 390 994 1399 1085 mit einem Raumgehalt von 556 213 cbm gegen .. 144 764 179 811 1140 Schiffe mit 511 327 chm und 770 Schiffe mit 324 197 cbm

471 331 Die Gefammiausfuhr erreichte im Jahre 1899 einen Werth von in den Vorjahren. 8 8 2 89 184 606 Franken gegen. F 2n 4v Funtes 8 Tahse,18g⸗ Figt 8 G— d ahr die bedeutende Zunahme von 23,75 %. Eine lle ehen,asrffe ist seit dem Jahre 1864 nur zweimal, nämlich Vereinigte Staaten von Am erika Zeean Jahgen )2 late worbdene Fean enh us. dsie 8 17 184 Eö6 28 en. Iö. illi icht worden. ser weitaus größte The er sei efolgten Pr⸗ : 1. . ecgieenn Fran 9n) fn 62 Zunahme gegen das Vorjahr entfällt zollpflichtigen Gemälden für sich nach dem veraen, 9 be. auf die Stickereien; bei den seidenen und halbseidenen Zeugwaaren stehen, zu verzollen, während Rahmen mit Fmkas 28 eesell sowie bei den Uhren und Uhrenbestandtheilen beträgt die Zunahme stets zollfrei gelassen wurden. Zichtere noch über eine Million Franken, bei anderen Waaren ist sie weniger licher Entscheidung unter die in § 342 des Tarifs 2 e 8. 2,SPelsat erheblich; bei einzelnen ist sogar eine, indessen ebenfalls unerhebliche, von 60 % an Werth aufgeführten Fabrikate mit Pol⸗n 2 21 ses. Abnahme zu verzeichnen. (Nach dem Schweizerischen Handels’ dem Werthe nach den Hauptbestandtheil bilde 1 r f amtsblatt.) erledigt sich die gegen die Entscheidung der General Appra 5 1 Rr. 4123 (Synopsis 19 227 Handelsarchiv 1898 8 S. 701) von Amtswegen Fenlegte Försaes 58 228 4 eg⸗ 4 Indiens Baumwollproduktion im Jahre 1899/1900. laternen, die wegen rer gewöhnli ungünstigen Witterungsverhältnisse haben auch die nicht zu Präzisionszwecken, sondern nur 2 ““ Aussichten auf die Baumwollernte 12 5 veflee ich, veftrhaßt. Berpen 10399 vnssttge eeraex e. B228 üee. bungen soll das diesjährige Erträgniß kaum Berth. . 5 dh che efher gen seco⸗ Ernie Lnheen Nach der folgenden Nach⸗ e, w ebe Roßbacr der XX“ eil

Britische Brasilianische Dänische. Niederländische.. Schwedische Norwegische Argentinische Orientalische Portugiesische Russische Italienische Belgische Spanische Zusammen.. 422 2235 371 423 nter den angekommenen Schiffen waren 251 Dampfer von 193 dg Reg.⸗Tong und 171 Segler von 41 531 Reg.⸗Tons; unter den abgegangenen Se .e-a zcg von 192 865 Reg.⸗Tons und 2 Sealer von 42 502 Reg.⸗Tons. 8 den angekommenen deutschen Schiffen befanden sich 28 Dampfer von 50 527 Reg.⸗Tons und 15 Segler von 3488 8 Tons; unter den abgegangenen deutschen Schiffen 26 8 von 48 379 Reg.⸗Tons und 13 Segler von 3091 Reg.⸗Tons. (Nach einer Zusammenstellung der Kaiserlichen Konsuls in Rio Grande do Sul.) 88

Winke für die Ausfuhr von Seife und K 1 s Ein Bericht des französischen Konsulats in Trapezunt ma

folgende Mirichidecen über das dortige Kerzengeschäft: Die letzt⸗ jährige Einfuhr betrug 57 800 kg im Werthe von 52 020 Frcs., wo⸗ von auf Belgien mehr als ⁄, auf Frankreich der Rest entfällt. Dieses Uebergewicht verdankt Belgien nicht etwa der Qualität seiner Kerzen die der französischen ist im Gegentheil besser sondern ihrem im armen Orient entscheidenden billigeren Preise von 1,4 Frcs. pro Kilogramm gegenüber 1,5 Frcs. pro Kilogramm der französischen

re. 2 66 Waaafeg Chile meldet ein englischer Spezialbericht: Seife wird in bedeutender Menge im Lande hergestellt. Die Einfuhr hat zuge⸗ nommen, und zwar verhältnißmäßig in größerem Umfang aus Groh⸗ britannien als aus den Staaten des europälschen Festlands oder den Vereinigten Staaten von Amerika. Die bedeutende Zollerhöhung, etwa 30 % auf gewöhnliche und viel mehr auf parfümierte Seife, wird die Einfuhren künftig ganz bedeutend beeinträchtigen.

88 1“

8

Seidene und halbseidene Zeugwaaren Beuteltuch aus Seide Seidene und halbseidene Bünder.. Seide und Floretseide.. Stickereien Baumwollene und wollene Gewebe.. Eeichwerge r o ge e e 9 2 . Uhren und Uhrentheile Bijouterie Musikdosen Maschinen Kurzwaaren ute und Felle eder. Anilinfarben Andere Farbstoffe und Chemikalien..

Weizen,

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