1900 / 81 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 02 Apr 1900 18:00:01 GMT) scan diff

Der Kammerherr Graf Finch von Finckenstein auf Schönberg bei Sommerau (Westpreußen), Mitglied des Herrenhauses, ist am 30. März gestorben.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs⸗ Maßregeln.

Sydney, 1. April. (W. T. B.) Es sind elf neue Pest⸗ fälle vo kommen, von denen zwei tödtlich verliefen 1

Verdingungen im Auslande.

Norwegen. 17. April, 10 Uhr. Armeedepot in Christiania: Lieferung von

20 000 m dunkelblauem Hosentuch, 20 000 m leichtem Tuch zu Unter⸗ jacken, 8000 m dunkelgrauem Tuch zu Mänteln, 300 m bochrothem. 250 m karmoisinrothem, 200 m blauem Distinktionstuch, 2000 Stück weißen wollenen Decken, 4000 Stück gestrickten Mützen, 50 000 m Hemdenleinen, 12 000 m Twill 3,70, 12 000 m. deszgl. 3,99, 15 000 m blaugestreiftem Hosenzeug, 20 000 m Zeltleinen. 6000 m Handtuchleinen, 10 000 m Segeltuch zu Matratzen, 250 Stück Bandolieren mit Taschen für Unteroffiziere der Artillerte, 100 Stück Bandolieren mit Taschen für Unteroffiziere der Kavallerie, 50 Stück Beandolieren für Tambours, 1000 Stück Leder zu Reithosen für die Kavallerie, 10 000 kg mit Eichenlohe gegerbtem Oberleder, 10 000 kg desgl. Pfundleder, 5500 kg desgl. Brandsohlenleder, 600 Stück Leder zu Reithosen, 500 Stück desgl. zu Fußzeugsungen, 50 Signalhörnern und 50 Signaltrompeten, 2500 Stück Glaskörpern zu Feldflaschen. 6000 Stück Zeltpflöcken zu großen Zelten, 1500 Paar Sporen, 50 Stück kupfernen Kaffeekesseln à 18 I. Angebote mit der Aufschrift: „Leverance til Armeen“ werden im Bureau des General⸗Inten⸗ danten, Nedre Faͤstamg, Christiania, entgegengenommen. Modelle und Bedingungen beim Depotverwalter, ebenda.

8 Fvheater und Musik.

G Zentral⸗Theater. Am Sonnabend wurde das dreiaktige Vaudeville „Die Heirathslustigen“, Text und Musik von Erik Meyer⸗Hel⸗ mund, zum ersten Male aufgeführt. Herr Bonjour, der Chef eines Heirathsbureaus, hält die Fäden der Handlung in der Hand, indem er eine ganze Reihe heirathslustiger Damen und Herren durch verschiedene mehr oder minder komische Scenen endlich zum Ziel führt. Auch ein jeglicher eirath abgeneigter polnischer Graf, Wladimir Soldakofsky, sucht seine Vermittelung nach, um die ihm von einem Erbonkel aufgedrungene Braut zu versorgen, und verliebt sich hierbei in die im anwesende Amerikanerin Ellen Astord. Um dieses Paar bewegt sich nun im übrigen das nach französischem Schwankmuster aufgebaute Stück, dessen Humor aber nicht immer der Handlung selbst, sondern einer oft etwas gewaltsam herbei⸗ eführten Situationskomik entspringt. Bedenklich aber erscheint es, baß der Autor den Versuch unternahm, auch ernste, aus dem Rahmen des Vaudevilles herausfallende Scenen einzuführen, deren Gestaltung ihm weder als Librettist noch als Komponist gelungen ist. Seine Musik paßt sich, soweit sie nur illustrierend die Handlung begleitet, recht humorvoll und charakteristisch dem Inhalt an. In der Erfindung neuer lied⸗ artiger Weisen bietet sie aber wenig Eigenart; sie ist reich an An⸗ klängen, leider jedoch nicht an solchen, die an des bekannten Ton⸗ setzers eigene gefällige Liederkompositionen erinnern. Die Aufnahme des Werks war keine besonders warme, obwohl Inscenierung und usammenspiel durchaus befriedigen konnten. Im einzelnen traten Fräulein Manci als Ellen und Herr Schütz als Wladimir durch te gesangliche Leistungen hervor; erstere zeichnete sich auch dar⸗ 18 Lelkerche aus, während es letzterem etwas an dem durch seine Polen⸗ rolle gebotenen Temperament, sowie an Eleganz gebrach. Auch die Herren Sondermann als Bonjour und Schult als Krachinski führten ihre komischen Partien mit vielem Geschick durch.

Im Königlichen Opernhause werden morgen zum ersten Male „Die rothen Schube“, Tanzlegende in vier Bildern von H. Regel und .Haßreiter, Müsc von Raoul Mader, gegeben. Die Besetzung lautet: Fedor, Wirth: Herr Quaritsch; Darinka, dessen Tochter: räulein Dell' Era; Gregor, Darinka's Bräutigam: Herr Zorn; wan, ein reicher Gutsherr: Herr Burwig; der Racheengel: Fräulein Urbanska; der Friedensengel: Fräulein Kierschner; ein Invalide: Herr Deleuil; eine alte Bäuerin: Fräulein Kuckey. Im I. Bild mmen folgende Tänze vor: Tambourin⸗Tanz, Troika, Pas seul, Kuß⸗

anderweitig Bureau zufällig

tanz, Mazur; im II. Bild: Gavotte, Ukrainienne, Camelientanz, Tanz der Spielleute, Bacchanale; im III. Bild: Goldrausch⸗Walzer, Luftgeister; im IV. Bild: Sternen⸗Reigen. Das erste Bild spielt in einem russischen Wallfahrtsort, das zweite in Jwan's Schloß, das dritte in einem Geisterwald und im Reiche der Luftgeister, das vierte vor der Wallfahrtskirche und im Himmelsraum. Die neuen Deko⸗ rationen „Tropenlandschaft“ und „Eisgegend“ sind vom Kaiserlichen und Königlichen Hsftheatermaler Brioschi in Wien, der „Sternen⸗ himmel“ ist vom Königlichen Theatermaler Quaglio angefertigt. Dem Ballet geht Eugen d'Albert’s musikalisches Lustspiel „Die Ab⸗ reise“ mit Frau Herzog und den Herren Hoffmann und Sommer in den Hauptrollen vorauf 82

Im Königlichen Schauspielhause gelangt morgen Otto Ernst's deutsche Komödie „Jugend von heute“ zur Aufführung.

Im Neuen Königlichen Opern⸗Theater findet am Mittwoch zum Besten der Pensionsanstalt der „Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger“ eine Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ in der bekannten Besetzung statt. Für die Gesellschaftiseene im zweiten Akt haben die König⸗ liche Kammersängerin Frau Lilli Lehmann und der Königliche Kammersänger Herr Emil Götze Gesanasvorträge in Aussicht gestellt, außerdem wird der Walzer „An der schönen blauen Donau“ von den Damen Dell' Era und Kierschner getanzt. Kapellmeister Richard Strauß dirigiert. Am Sonntag geht zu ermäßigten Preisen „Faust“, der Tragödie I. Theil, in Scene.

Die Direktion des Schiller⸗Theaters hat Erich Schlalkjer's neues Stück „Hinrich Lornsen“ in Abänderung des Wochenspielplans noch für Mittwoch, Freitag und Sonnabend angesetzt.

In der am Mittwoch im Theater des Westens zum eesten Mal in Secene gehenden Millöcker'schen Operette „Der Bettelstudent“ werden sämmtliche Partien Opernkräfte besetzt sein; alle ersten Mitglieder des Theaters haben sich bereit erklärt, auch in kleinen Auf⸗ gaben mitzuwirken. Für die Rolle des Janicki tritt ein Bruder des hier engagierten Tenors, Herr Eduard Walter, ein. Den Ollendorf wird zunächst Herr Steffens und, mit ihm alternierend, in den folgenden Aufführungen Herr Wellhof geben. Die Inscenierung leitet Herr Ober⸗Regisseur Ehrl, den musikalischen Theil Herr Kapellmeister Sänger. Die Dekorationen sind in dem Atelier des Professors Lütke⸗ meyer in Coburg, die neuen Kostüme nach den Wiener Ortginalskizzen angefertigt.

In der Sing⸗Akademie veranstaltet morgen, Abends 8 Uhr, das Streichorchester Berliner Tonkünstlerinnen (Dirigent Willy Benda) sein erstes Konzert. Die solistische Mitwirkung hat der Baritonist Herr Emil Steger übernommen.

Am Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr, findet im Saal B des Architektenhauses (Wilhelmstraße 92/93) eine Musik⸗Auf⸗ führung des seit dem Jahre 1863 bestehenden Buchholz'schen Fanht eeris statt. Inhaber des Programms haben freien

utritt.

Wie das Wiener „Fremdenblatt“ meldet, hat das Kaiserliche

Oberst⸗Hofmeisteramt das Entlassungsgesuch des Hof⸗Kapellmeisters Dr. Hans Richter genehmigt und den neuernannten Vize⸗Hof⸗

Kapellmeister Hellmesberger mit der Leitung der Hofkapelle betraut.

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8 Mannigfaltiges.

Berlin, den 2. April 1900.

Die Feierlichkeiten aus Anlaß des 50 jährigen Bestehens

des Friedrichs⸗Gymnasiums bhaben heute mit einem großen Festakt in der Aula begonnen. Der stattliche Raum war reich geschmückt; vor dem Podium stand eine Statuette Friedrich's des Großen, die Jubelgabe des Professors Ernst Herter, welcher der Anstalt als Schüler angehört hat. Der Festakt, welchem vom Ministerium der geistlichen ꝛc. Angelegenbeiten die Geheimen Ober⸗Regierungsräthe Dr. Köpke und Gruhl, vom Provinzial⸗Schul⸗ kollegium der Vize⸗Prästdent Lucanus und der Provinzial⸗Schulrath Dr. Genz, ferner der General⸗Superintendent D. Faber, Vertreter der städtischen Behörden, der höheren Schulen Berlins und der Provinz sowie zahlreiche ehemalige Lehrer und Schüler der Anstalt bei⸗ wohnten, wurde mit einem Choral, einem Gebet des Ober⸗ lehrers Prof ars Johannes Müller und dem Gesang der Rincke'schen Motette „Preis und Anbetung sei unserem Gott“ eingeleitet. In längerer Festrede gab sodann der Direktor, Professor Dr. Voigt, ein Bild der Entwickelung der Anstalt. Der vom Gesanglehrer der Schule, dem Königlichen Musik⸗Direktor G. Gaebler, für fünf Chor⸗ und fünf Solostimmen kom⸗

ponierte Jubiläums⸗Psalm „Jauchzet dem Herrn“ leitete hierauf zu den Ansprachen der Vertreter der Behörden und der Ab⸗ ordnungen über. Die Glückmwünsche der Staatsregierung über⸗ brachte der Vize⸗Präsident des Provinzial. Schulkolleglums Lucanus und überreichte im Anschluß daran die Allerhöchsterseits verliehenen Auszeichnungen. Die höberen Schulen der Provinz und der Reichs⸗ hauptstadt, sonn die Schwestexanstalt, das Friedrichs⸗Realgymnasium, überbrachten Adressen, eine Abordnung der früheren Schüler eine Stiftung im Betrage von 10 000 deren Zinsen zu Reiseftipendien für erholungsbedürftige Schüler der Anstalt Verwendung finden sollen. Nachdem der Direktor allen Behörden und Abordnungen gedankt hatte, schloß abermaliger Choralgesang den Festakt.

Bremen, 1. April. dem Kaiser ging dem Ober⸗Baudirektor Franzius, dem Schöpfer der Unterweser⸗Korrektion, zu seinem heutigen 25 jährigen Dienst⸗ jubiläum ein Glückwunsch⸗Telegramm zu. Auch sonst wurden dem Jubilar von Behörden, Korporationen und Privaten reiche Ehrungen zu theil. Gestern Mittag erfolgte hierselbst die feierliche Grundsteinlegung zu dem neuen Monumentalbau der Bremer Baumwollenbörse.

Wien, 1. April. (W. T. B.) Nachdem gestern und vorgestern Thauwetter geherrscht hatte, trat in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag wiederum anhaltender Schneefall ein. Der Tramway⸗ und Omnibusverkehr konnte stellenweise noch nicht wieder gufge⸗ nommen werden. Auch aus Böhmen und Mähren wird starker Schneefall gemeldet; der Eisenbahnverkehr ist infolge von Schnee⸗ verwehung zum theil eingestellt bezw. unterbrochen.

London, 2. April. (W. T. B.) Die „Times“ meldet aus Buenos Aires vom 29. März: Seit Sonntag sind 220 mm Regen gesallen; noch nie hat ein ähnlicher Regenfall hier statt⸗ gefunden. Der nördliche, südliche und westliche Stadttheil sind überschwemmt. Der Eisenbahn⸗ und der sonstige Verkehr sind theilweise eingestellt. Man befürchtet ernstlich, daß die Maisernte und ein großer Theil des Weizenanbaus schwer beschädigt sind.

Cherbourg, 1. Axril. (W. T. B.) Während der Probefahrt eines neuerbauten Torpedoboots platzte ein Kesselrohr. Fünf Leute erlitten schwere Verwundungen. Einer der Ver⸗ jetzten stürzte sich, von Schmerz getrieben, ins Meer und ertrank. Zwei Mann starben alsbald.

Wladikawkas, 31. März. Zwischen den Stationen Grosnyj und Alchanjurt stieß ein Postzug mit einem Güterzuge zu⸗ sammen. Die Petroleumwagen entzündeten sich. Die Loko⸗ motivführer der beiden Züge, die Postbeamten und zahlreiche Passa⸗ giere kamen ums Leben.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen. 8

Prag, 2. April. (W. T. B.) Nach zweitägiger Be⸗

rathung hat sich der Kongreß der Realisten (die bisher zu keiner Partei organisiert waren), unter Führung des Professors Masaryk, heute als besondere Partei unter dem Namen „Czechische Volkspartei“ konstituiert. In dem Programm der neuen Partei heißt es, daß diese eine Verständigung mit den Deutschen auf Grund völliger Gleichberechtigung beider Nationalitäten anstrebe, sich für die Abgrenzung der nationalen Bezirke ausspreche, hierin nicht eine Zerreißung Böhmens erblicke und die Einführung des obligatorischen Unterrichts in der deutschen Sprache an den czechischen Mittelschulen verlange.

Budapest, 2. April. (W. T. B.) Im Unterhause brachte der Finanz⸗Minister von Lukacs heute einen Gesetz⸗ entwurf ein, betreffend die Aufhebung des Kalender⸗ und Zeitungsinseratenstempels sowie des Ze itungsstempels auf aus⸗ ländische Zeitschriften vom 30. Juni ab.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

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Berlin, Montag, den 2. April

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(W. T. B.) Von Seiner Majestät

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

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Wetterbericht vom 2. April 1900, 8 Uhr Morgens.

Wind. Wetter.

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Deutsche Seewarte.

Theater. 1—

Asnigliche Schanspiele. Dienstag: Opern⸗

haus. 87. Vorstellung. Die Abreise. Mustkalisches

bearbeitet von Ferdinand Graf Sporck. Musik von Eugen d'Albert. Zum ersten Male: Die rothen Schuhe. Tanzlegende in 4 Bildern von H. Regel und J. Haßreiter. Musik von Raoul Mader. Dirigent: Musikdirektor Steinmann. Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus.é 92. Vorstellung. Jugend von heute. Eine deutsche Komödte in 5 Aufzügen von Otto Ernst. Anfang 7 ½ Uhr. Mittwoch: Opernhaus. 88. Vorstellung. Die weiße Dame. Oper in 3 Akten von Eugoͤne Scribe. Deutsch von Friederike Ellmenreich. Musik von Frangois Adrien Boieldieu. Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 93. Vorstellung. Die Tochter des Erasmus. Schauspiel in 4 Aufzügen von Ernst von Wildenbruch. Anfang 7 ½ Uhr. 8 u Deutsches Theater. Dienstag: Weun wir Todten erwachen. Anfang 7 ½ Uhr. Mittwoch: Der Probekandidat. Donnerstag: Haus. Hierauf: Kakadu.

Berliner Theater. Dienstag: I. von Adele Sandrock. Maria Stuart.

Mittwoch: II. Gastspiel von Adele Sandrock. Deborah.

Donnerstag: III. Gastspiel von Adele Sandrock.

Der grüne

Gastspiel

Maria Stuart.

8 828. 4

Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater.) Diens⸗ tag, Abends 8 Uhr: Freudvoll und leidvoll. Volksstück in 4 Akten von Louis Hermann. Musik von G. Steffens.

Mittwoch, Nachmittags 3 ½ Uhr (Vorstellung des Akademischen Vereins für Kunst und Literatur): König Oedipus. Abends 8 Uhr: Hinurich Lorusen.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Maebeth.

Theater des Westens. (Opernhaus.) Diens⸗ tag: Undine. Mittwoch: Zum ersten Male: Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Carl Millöcker. ehnnerstcg 2 828 Leeegveen reitag: .Freitags⸗Abonnements⸗V ee Beiestuden 8 x emen orstellung) onnabend: Volksthümliche Vorstellung zu halben Preisen: Der Waffenschmied. Die schöne Galathee.

Lustspiel in 1 Aufzug. Dichtung von Steigentesch,

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Lessing-Theater. weißen

Röß’l. Mittwoch: 1. Nora. Donnerstag: Als ich wiederkam ...

Dienstag: Im

Gaftspiel von Agnes Sorma.

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Neues Theater. Schiffbauerdamm 4a. Diens⸗

tag: Im Exil. Schwank in 3 Akten von H. von

Anderten und B. Wolff. Anfang 7 ½ Uhr. Mittwoch und folgende Tage: Im Exil. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:

** unst. Lustspiel in 4 Akten von Thilo von rotha.

Residenz⸗Theater. Direktion: Sigmund Lauten⸗ burg. Dienstag: Die Dame von Maxim. (La dame de chez Maxim.) Schwank in 3 Akten von Georges Feydeau. Uebersetzt und bearbeitet von Benno Jacobson. In Scene gesetzt von Sigmund Lautenburg. Anfang 7 ½ Uhr.

Mittwoch und folgende Tage: Die Dame von Maxim.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die

Birkus Schumann. Im eleganten, renovierten irkus Renz, Karlstraße. Dienstag, Abends präzise ½ Uhr: Große Extra⸗Vorstellung. Ganz be⸗ sonders gewähltes Programm. Hervorzuheben ist: Die Postfahrschule mit 4 Rappheungsten. Arabi und Koney Zaras, der Futterneid. Polospielende Pferde ꝛc. ꝛc. Sämmtliche Oriainal⸗ Dressuren des Direktors Albert Schumann. Drei⸗ fache Springfahrschule, geritten von Herrn Petaletti. Ein mustkalisches Eutrée von 60 Damen. Die fliegenden Hunde des Mr. Wilkes. Lady und Gentleman, Dopvel⸗Jockey⸗Akt der Geschw. Hodgini. Die spanischen Original⸗ Clowns Tonitoff und Antonet, Trhe Martinecks. Clown Armando mit seinen dressierten Thieren. Gymnastisches Entrée auf 2 Leitern, aus⸗ geführt von den Clownd Eugenes. Zum Schluß: Doctor Faust. Eine romantisch⸗phan⸗ tastische Handlung in 3 Abtheilungen von Hof⸗ Balletmeister A. Siems.

Mittwoch: Große Elite⸗Vorstellung. Donnerstag, den 12. April: Unwider⸗ ruflich letzte Vorstellung. Schluß der ersten Saison.

Familien⸗Nachrichten.

älfte ermäßigten Preisen: Der Schlafwagen⸗ ontroleur.

Thalia -Theater.

Dresdenerstraße 72/73. Dienstag: Im Himmelhof. Große Ausstattungs⸗ vosse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean

Kren und Alfred Schönfeld. Musik von Max Schmidt. Anfang 7 ½ Uhr.

Mittwoch und folgende Tage: Im Himmelhof.

Koponzerte.

SEEEIö“ 8— 1 Sing-Akademie. Dienstag, Anfang 8 Uhr: I. Konzert des Streich⸗Orchesters Berliner Tonkünstlerinnen. Dirigent: Willy Benda. Mitwirkung: Emil Steger (Gesang). Sasl Bechstein. Dienstag, Anfang 7 ½ Uhr: onzert zum Besten des Haus v 8

Charlottenburg.

86

Georg von Salisch (Frankfurt a. O.).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Pastor Borchert (Lähn). Eine Tochter: Hrn. Oberpfarrer F. Mirbt (Wittenberge). Hrn. Professor Dr. Abrens (Breslau).

Gestorben: Hr. Ober⸗Kammerherr Adolf Fehr. von Stenglin (Meran). Hr. Regierungs⸗ und Baurath Oscar Rosenkranz (Stettin). Hr. Ver⸗ lagsbuchhändler und Oberleut. a.

8 Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.

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Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Fünfzehn Beilagen 8 (einschließlich Börsen⸗Beilage),

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Verlobt: Frl. Marie von Strantz mit Hrn. Leut.

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