1900 / 81 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 02 Apr 1900 18:00:01 GMT) scan diff

daselbst ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Krafklosserklärung der Urkunden erfolgen wird. Frauenstein, den 20. Dezember 1899. 8 EKFhnigl. Amtsgericht. Nitsche. [68260] Aufgebot.

Auf Antrag des Kaufmanns Fritz Heyser in Braunschweig als Konkursverwalters über das Ver⸗ mögen des Herdfabrikanten Johann Joachim August Albrecht in Braunschweig wird der unbekannte In⸗ haber der über die Versicherung des Lebens des Jo⸗ hann Jcahim August Albrecht am 22. Dezember 1880 ausgestellten Police Nr. 28 313 der Bremer Lebensversicherungs⸗Bank hierselbst hiermit aufge⸗ fordert, die bezeichnete Police unter Anmeldung einer Rechte auf dieselbe spätestens in dem hiermit auf Donnerstag, den 7. Juni 1900, Nach⸗ mittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Ge⸗ richtshause hierselbst, I Obergeschoß, Zimmer Nr. 65,

anberaumten Aufgebotstermine dem Gerichte vorzu⸗ legen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt weerden soll. Bremen, den 22. Dezember 1899. Das Amtsgericht. (gez.) Hogrefe. Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsschreiber.

75900] Aufgebot.

Auf Antrag der Gemeinde Aumund, vertreten durch den Gemeinde⸗Vorsteher Neutig in Aumund, wird der unbekannte Inhaber der Police Nr. 5242 der Bremischen Sterbe⸗Kasse auf Gegenseitinkeit in Bremen hiermit aufgefordert, die bezeichnete Urkunde unter Anmeldung seiner Rechte auf dieselbe spätestens in dem hiermit auf Donnerstag. den 20. Sep⸗ tember 1900, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgericht, im Gerichtshause hierselbst, I. Ober⸗ geschoß, Zimmer Nr. 69, anberaumten Aufgebots⸗ termine dem Gerichte vorzulegen, widrigenfalls di selbe für kraftlos erklärt werden soll. 8.

Bremen, den 15. Januar 1900.

Das Amtsgericht. (gez) Hogrefe. Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsschreiber.

[379] Aufgebot.

Auf Antrag der Dienstmagd Pauline Kühn zu M. Thiemendorf und des Bauers Traugott Schwerdtner ebenda wird der Inhaber des angeblich vernichteten Sparbuchs der städtischen Sparkasse zu Lauban Nr. 11 296 über 110,16 ℳ, ausgestellt für die Kühn, aufaefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termin am 26. Oktober d. Js., Vormittags 10 Uhr, beim biesisen Gericht seine R chte anzu⸗ melden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls das⸗ selbe für kraftlos erklärt werden wird.

Lauban, den 19 März 1900.

Königliches Amtsgericht.

11“ Aufgebot. Der Kirchenvorstand zu Bockum bat das Avfgebot des Sparkassenbuchs der Amtssparkasse zu Werne Fol. 562, lautend auf den Vikarieufonds in Bockum mit einem Bestande von 14 433,34 am 1. Januar 1899, unter der Angabe, daß dasselbe verloren gegangen, brantragt. Der unbekannte In⸗ haber wird daher aufsefordert, dasselbe in dem auf 10. Oktober 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin vorzulegen, widrigenfalls es für kraftloz erklärt wird.

Werne, 21. März 1900. 1

Königliches Amtsgericht. [45699] Aufgebot.

Der Landwirth Albin Lotze und dessen Ehefrau Adelina Lotze, geb. Leidenberg, in Stotternheim haben das Aufgebot der folgenden beiden, angeblich ihnen durch Diebstahl abhanden gebrachten Spar⸗ kassenhücher der Sparkasse des Landkreises Erfart beantragt, nämlich: Nr. 6584 mit einem Guthaben bis Ende 1898 von 3510,96 eingetragen auf den Namen des Landwirths Albin Lotze, und Nr. 7293 mit einem Guthaben bis Ende 1898 von 561,21 ℳ, eingetragen auf den Namen der Ehefrau Adelina Lotze, geb. Leidenberg. Der Inhaber der Spar⸗ kassenbücher wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. April 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zim mer Nr. 58, anberaumten Aufgebotstermine seine Rchte anzu⸗ melden und die Sparkassenbücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Erfurt, den 29. September 1899. 8

Königliches Amtsgericht. 8. 6 g 8 [50020]

Der Verwalter und Rechnungsführer eines hier errichteten Stiftungsvermögens für den Zigarren⸗ arbeiter August W ssel von bier, jetzt zu Schötmar, Arbeiter August Wssel sen. von hier, jetzt zu Kachtenhauserheide, hat glaubhaft gemacht, daß ihm ein zum Stiftungsvermögen gehöriges Einlagebuch der hiesigen Sparkasse, Nr. 4827, mit den Einlagen vom 19. Januar 1897 zu 80 ℳ, 21. Januar 1898 zu 21 und 4. Januar 1899 zu 155 75 ab⸗ handen gekommen set und den Aufgebotsantrag ge⸗ stelt Aufgebotstermin ist bestimmt auf Mittwoch, 23. Mai 1900, Morgens 10 Uhr. Der unbekannte Inhaber des erwähnten Sparbuches hat spätestens im Aufgebotstermine seine Rechte an dem⸗ selben hier anzumelden und das Sparbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des letzteren er⸗ folgen soll.

Lage, 17. Okrober 1899.

Fürstlich Lipp. Amtsgericht. Nieländer.

[81620] Aufgebot b behuf Kraftloserklärung einer Urkunde. Auf Antrag der unverebelschten Pauline Caroline

Wilhelmine Becker, hierselbst, wird der unb kannte

Inhaber des Einlegebuchs der Sparkasse bierselbst

Nr. 5597, am 1. Mai 1886 auf den Namen Lina

Becker mit einer Einlage von 650 eröffnet und

per 21. September 1897 ein Guthaben von 1595

nachweisend, hiermit aufgeordert, spätestens in dem

zum weiteren Verfahren auf Donnerstag, den

18. Oktober 1900, Nachmittags 5 Uhr, an⸗

beraumten, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer

Ne. 65, stattfindenden Aufgebotstermin unter An⸗

meldung seiner Rechte das gedachte Einlegebuch hier

vorzulegen, widrigenfalls letzteres für kraftlos erklärt werden soll. ““ Bremen, den 3. Februar 1900. Das Amtsgericht. LP“ Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsschreiber.

[65860] Aufgebot. 3 Die Quittungsbücher der Sparkasse der Gemeinden Basbeck, Warstade, Hemm und Hemmoor zu Bas⸗ beck Nr. 1874, lautend auf Hinrich v. d. Lieth, Stellbesitzer zu Basbeck (Ziegelkamp), über 300 ℳ, und Nr. 1875, lautend auf Metta v. d. Lieth, Bas⸗ beck (Ziegelkamp), über 10 ℳ, sind verloren gegangen. Auf Antrag des Hinrich v. d. Lieth für sich und in väterlicher Gewalt seiner Tochter Metta werden die Inhaber der Bücher aufgefordert, spätestens in dem auf den 3. Juli 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgt Osten, den 14. Dezember 1899. 8 8 Königliches Amtsgericht. II

[51380] Aufgebot. b Der Handelsmann August Toeppe in Frank⸗ furt a. O. hat das Aufgebot eines von ihm am 3. Oktober 1898 ausgestellten, am 3. Oktober 1899 fällig gewesenen, von dem Maschinenfabrikanten A. Gutmann in Frankfurt a. O. acceptierten, an⸗ geblich verloren gegangenen Wechsels über 5000 beantragt. Der unbekannte Inhaber dieses Wechtels wird aufgefordert, spätestens im Autfgebotstermine am 15. Mai 1900, Vorm. 11 Uhr, an Gerichtsstelle, Oderstraße 53/54, Zimmer 11, seine Rechte anzumelden, widrigenfalls der Wechsel für kraftlos erklärt werden wird. Frankfurt a. O., den 18. Oktober 1899. Königliches Amtsgericht. 4.

[50540] Aufgebot.

Vom unterzeichneten Gerichte wird hiermit auf Antrag des Pferdehändlers Heinrich Kleiner in Kolin in Böhmen, vertreten durch den Rechteanwalt Kuhn in Görlitz, das Aufgebot erlassen zum Zwecke der Kraftloserklärung des angeblich abhanden gekommenen Wechsels vom 20. April 1898 über 750 ℳ, aus⸗ gestellt in Zittau von Friedrich Alwin Koch, gezogen auf und angenommen von Emma Auguste Koch, geb. Knobloch, in Zittau, Thongasse, mit Genehmigung ihres Ehemannes Friedrich Alwin Koch, fällig am 1. August 1898, weiter begeben vom Aussteller, von Johann Traugott Förster, Gustav Graäf, G. Herm. Rämisch, Reinhold Hirche, Heinrich Kleimer, ferner von Gustav Weißberger an die Ordre der „Uvekni Banka v. Kolins, von dieser an die Ordre der Filiale der Dresdner Bank in Hamburg und von letzterer an die Ordre der Filiale der Sächsischen Bank zu Dresden in Zittau. An den Inhaber des vorbezeichneten Wechsels ergeht hiermit die Auf⸗ forderung. spätestens in dem auf den 12. Mai 1900, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird. Zittau, den 19. Oktober 1899.

Koöhnigliches Amtegericht. Schaarschmidt.

[78940] Kgl. Amtsgericht München I. Abth. A. f. Z.⸗S. Aufgebot.

Das Kgl. Amtsgericht München I Abth. A. f Z.⸗S. hat mit Beschluß vom 21. Januar 1900 folgendes Aufgebot erlassen: Es sind, wi⸗ geltend gemacht, zu Verlust gegangen: Vier von PXubver Heigl, Granit⸗ steingeschäftsinbaber in München, innegehabte, von diesem auszgestellte, je am 13. Januar 1900 zahlba e, in blanco indossierte, von den Bezozenen jewei’s acceptierte Primawechsel, und zwar a. 2 über j 250 d. d. München, den 13 Oktober 1899 bezw München, den 15. Dezember 1899, b. 1 über 800 d. d. München, den 18. Oktober 1899, c. 1 über 200 d. d. München, den 16. November 1899 gezogen ad a auf Architekt Jultus Volk, ad b auf Vize⸗Wachtmeister Karl Heimbucher, ad c. auf Maurermeister Michael Grantl, sämmlliche in München. Auf Antrag des vorbezeichneten Inhabers bezw. dessen Vertreters, Rechtsanwalts Merk, werden die allenfallsigen Inhaber die er Wechsel aufgefordert, ihre Rchte auf diese Wechsel spätestens im Auf⸗ gebotstermine vom Sametag, den 22. Sep⸗ tember 1900, Vormittags 9 Uhr, im dies⸗ gerichtlichen Sitzungszimmer Nr. 66, Justizgebäude Erdgeschoß anzumelden und die oben be⸗ zeichneten Wechsel vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

München, den 23. Januar 1900.

Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Bayer.

[352] Aufgebot.

Auf Antrag der verwittweten Frau Stadtrath Lillt Walter, geb. von Baer, in Breslau, Blumen⸗ straße Nr. 5, als Vertreterin ihres minderjährigen Sohnes Herbert Walter, wird der als Eigenthümer des Grundstücks Nr. 27 Tschilesen im Grundbuche eingetragene Guts⸗ und Gerichtsherr von Tschilesen,

im Aufgebotstermine am 30. Juni 1900 Vor

ö widrtgenfalls seine Ausschließung erfolgen wird. Winzig, den 28. März 1900. Königliches Amtsgericht.

[86018] Aufgebot.

Im Erundbuche von Schrenz Band I Blatt 10 Abtheilung III Nr. 5 stehen 150 Thaler Darlehn für die Wittwe Marie Regine Schlurick geb. Stock,

zu Schrenz aus der Uckunde vom 7. November 1855

eingetragen. Diese Ue kunde nebst angeheftetem Hypo⸗ thekenauszuge ist angeblich verloren gegangen. Der Inhaber der Urkunde wird aufgesordert, srätestens in dem auf Donnerstag, den 26. April 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufg bots⸗ termine seme Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Krastlo erklärung der U kunde erfolgen wird. Zörbig, den 19. Februar 1900. Köaigliches Amtsgericht.

[97740] Aufgebot. Johannes Ulrich VII. von Nieder⸗Mockstadt, ge⸗

Friedrich von Rieben, aufgefordert, sein Recht spätestens

mittags 11 Uhr, bei dem untkerzeichneten Gericht

1884 verschollen. Auf Antrag seiner Tochter Marie Ulrich von Nieder⸗Mockstadt werden aufgefordert:

1) der genannte Johannes Ulrich VII. sich spätestens in dem Aufgebotstermine bei dem unter⸗ zeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird.

2) Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dahier Anzeige zu machen.

3) Alle, welche außer der Antragstellerin Erb⸗ ansprüche an den Nachlaß des Verschollenen bilden zu können glauben, diese dahier anzumelden, andern⸗ falls ihr Erbrecht unberücksichtigt bleiben und der Nachlaß der Antragstellerin überlassen werden wird.

Der Auf jebotstermin wird bestimmt auf Dienstag, den 18. Dezember 1900, Vormittags 9 Uhr.

Altenstadt, 26. März 1900. 8

Großh. Hess. Amtsgericht Altenstadt.

[356]

Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung.

Auf Antrag des gesetzlichen Vertreters wird der am 26. April 1883 zu Altona gerorene Caesar Pieper, Sohn des Joh inn Jacob Friedrich Pieper, welcher seit August 1869 verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 2. November 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termine (Helenenstraße 21 ptr.) zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. Alee, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Altona, den 24. März 1900.

8 Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. hMM

Auf Antrag seines Abwesenheitspflegers, des Kapitäns a. D. Georg Wilhelm Kroß in Burg a. F., wird der den 17. August 1844 geborene Sohn des Schiffers Matthias Meislahn und seiner Ehefrau Anna Margaretha, geb. Kroß, in Lemkenhafen, See⸗ mann Matthäus Meislahn, seit etwa 1865 ver⸗ schollen, zuletzt in Lemkenhafen a. F. wohnhaft ge vesen, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Oktober 1900, Vormittags 10 Uagr, vor dem unterzeichneten Amtsg richte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er für lodt erklärt werden wird. An alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ theilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotetermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Burg a. F., den 28. Februar 1900.

Königliches Amtsgericht.

[360] Aufgebot.

Auf Antrag seines Abwesenheitspflegers, Land⸗ mannes Matthäus Serck in Avendorf a. F., wird der den 28. September 1842 zu Avendorf a. F. ge⸗ borene Sohn des Se fahrers Hans Meyer und seiner Ehefrau Dorothea, geb. Wohler, daselbst, Seefahrer Hans Mat häus Meyer, zuletzt in Avendorf a. F. wohnhaft gewesen, set etwa 40 Jahren verschollen, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 27. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. An alle, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft ertheilen können, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine Anzeige zu machen.

Burg a. F., den 1. März 1900.

Königliches Amtsgericht. 361] Aufgebot.

Auf Antrag seines Abwese heitspflegers, Kaufmanns J. A. Bundies in Burg a. F., wird der den 25. März 1835 geborene Sohn des Dienstknechts Andreas Undehauen und seiner Ehefrau Anna Gertrud, geb. Vorbeck, in Sulsdorf a. F., Jürgen Unbehauen, zuletzt in Salsdorf a. F. wohnhaft gewesen, seit etwa 30 Jahren verschollen, aufgefordert sich spätestens in dem auf den 27. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. An alle, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunst ertheilen können, ergeht die Aufforderung, spätestens in dem Aufgebotstermine dem Geri Anzeige zu machen.

Burg a. F., den 1. März 1900. Koöniglsiches Amtsgericht

Aufgebot.

Auf Antrag des Gemecnderaths Georg Kraft von

Spessart wird zum Zwecke der Todeserkläung des

verschollenen P ter Anton Kraft, Fabrikarbeiter von

Spessart, geb. am 7 Januar 1834, Aufgebotstermin

bestimmt auf Dienstag, den 13. November

1900, Vorm. 9 Uhr. Es ergeht:

a Aufforderung an den Ve schollenen, sich spätestens

im Aufgebotstermene zu melden, widrigenfalls die

Todeserklärung erfolgen würde,

b. Aufforderung an alle, welche Auskunft über

Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗

mögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht

Anrwige zu machen. 8

Ettlingen, 14. März 1900.

8 Großh. Bad. Amtsgericht. I.

8 Dies veröffentlicht:

Der Gerichtsschreiber: J. V.: Hoerner.

1355] Aufgebot.

Auf Antrag des Schuhmachermeisters Wilhelm Bröcker zu Grammentin wird sein Mündel, der am 17. Mai 1864 zu Grammentin geborene Wilhelm Carl Hermann Meyer, der vor etwa 30 Jahren mit seiner Mutter, Friederike M ver, nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen ist, aufgefordert. sich spätestens in dem auf den 5. De⸗ zember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, wiodrigenfalls er für todt erklärt werden wird. Gleichzeitig werden alle diej nigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotet rmine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Demmin, den 16. März 1900. Königliches Amtsgericht. II. Abthlg.

[411] Aufgevot.

Auf den Antrag des Prier Franz Müller, ohne Stand, wohnhaft in Guise, Departement Aisne, Frankreich, vertreten durch Rechtsanwalt Orecht zu

1“]

boren daselbst am 6. April 1848, ist seit 6. Juni

1

1) Nicolaus Müller, geboren den 7. April 1823 zu Nonkeil, Gemeinde Oettingen, Gaswerksbeamter,

2) die Schwester des letzteren, Maria Müller, geboren den 28. Februar 1832 zu Diedenhofen,

welche im Jahre 1852 nach Paris verzogen sind und im Jahre 1860 daselbst Rue des Batignolles wohnten, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin Montag, den 15. Oktober 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, im Sitzungsaale des unter⸗ zeichneten Gerichts zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung mit Wirkung für diejenigen Rechts⸗ verhältnisse, welche sich nach den deutschen Gesetzen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inlande befindliche Vermögen erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertbeilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Diedenhofen, den 28 März 1900.

Kaiserliches Amtsgericht. Dr. Gottschalk.

[412] Kgl. Amtsgericht Eßlingen. Aufgevot.

Johannes Nirk, Bauer, geboren den 7. Mai 1832 in Berkheim, O.⸗A. Eßlingen, ist im Jahre 1882 nach Amerika gereist und seither verschollen. Auf Antrag seines Sohnes Christian Nirk, Polizei⸗ dieners in Berkheim, ergeht nun an den Ver⸗ schollenen die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Freitag, den 23. November 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 29. März 1900.

Landgerichtsrath Schoch.

[4131 Kgl. Amtsgericht Eßlingen. Aufgebot.

Johanne; Friedrich Klemser, geboren den 29. Juni 1846 in Eßlingen, Sohn des Johann Georg Klemser von da, ist im Jahre 1861 nach Amerika gereist und seitber verschollen. Auf Antrag seines Bruders Wilhelm Klemser, Feilenhauers in Eßlingen, ergeht nun an den Verschollenen die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Freitag, den 23. Ro⸗ vember 1900, Vormittags 11 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen geben können, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 29. März 1900. 3

Landgerichtsrath Schoch.

[375] Aufgebot.

Nr. 3698. Bernhard Ruf Ehefrau, Magdalena, geb. Mutschler, geb. 10. Februar 1813 zu Bleich⸗ beim und zuletzt in Kippenheim wohnhaft, ist im Jahre 1852 nach Amerika ausgewandert und seit⸗ dem verschollen. Da der Antrag auf Todeserklärung derselben gestellt ist, ergeht die Aufforderung:

1) an die Verschollene, sich spätestens in dem auf Dienstag, 2. Oktober d. J., Vorm. 9 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Ettenheim, 28. März 1900.

Gr. Amtsgericht. I. N 6 [358] Aufgebot. 1““

Der Landwirth Jobhann Heinrich Forkel, geboren im Jahre 1819 zu Göllingen und daselbst verheirathet gewesen mit Christiane Karolive Klementine, geb. Schatz, aus Waltersdorf, hat sich im Jahre 1883 von Göllingen entfernt und ist seit länger als 10 Jahren verscholeen. Zum Zwecke seiner Todeserklärung haben sein Pfleger, der Schmied Ernst Wechsung, in Göllingen, und seine Tochter, die verehel. Selma Schinköthe, geb. Forkel, daselbst das Aufgebot beantragt. Johann Heinrich Forkel wird daher hiermit auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 11. D zember d. J., Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anstebenden Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todesertlärurg er⸗ folgen wird. Zigleich ergeht an alle, welche über Leben oder Tod desselben Auskunft zu ertheiten ver⸗ mögen, die Aufforderung, spätestens im gen. Termine dem Gericht Anzeige hiervon zu machen. 3

Frankenhausen, den 28. März 1900.

Fürstliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

„Der am 30. Lingen, geborene und 1872 von dort ausgewanderte

Ackersknecht Johann Gerhard Schoo, wird auf

gefo dert, sich spätestens im Autgebotstermine am

4. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung

erfolaen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge richte Anzeige zu machen. Freren, den 21. März 1900. Königliches Amtsgericht.

[97719] Aufgebot.

Der Barbier Rudolf Schwambach zu Schmidt hachenbach hat beantragt, den am 30. Januar 1839 geborenen Johann Conrad Schwambach (Sohn vo Simon Schwambach), frühen Schmied zu Schmirt hachenbach, welcher im Jahre 1860 nach Süd⸗

Amerika ausg wandert und seit 1862 verschollen ist,

für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sic srätestens in dem auf Freitag, den 7. Dezember 1900, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf

gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird.

vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im

Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Grumbach, den 27. März 1900. V Königliches Amtsgericht.

Me, werden die franzöͤsisch tsangehö ““ 88

zum Deutschen R

-

Staats⸗Anzeiger.

1900.

*—

1. Untersuchungs⸗Sachen. 2. Aufgebote, 1 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. V erung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

erlust⸗ und Fenbsagen⸗ Fefraüngen u. dergl. i

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.

9. Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

[97777]

Dezember 1852 in Thuine, Kreis

An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen

8 2

2 Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund sachen, Zustellungen u. dergl.

[97723] Aufgebot zwecks Todeserklärung. Auf Antrag des Abgesenheitspflegers, Bäcker⸗ meisters Peter Hansen in Hadersleben, wird der am 14. Februar 1854 zu Hadersleben geborene Schiffs⸗ zimmerer Helle Petersen Wonsmoos, welcher seit 1870 auf Seereisen sich befunden hat und von dem seit 1876 keine Nachricht eingegangen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Zu⸗ gleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem unter⸗ zeichneten Gericht Anzeige zu machen.

Hadersleben, den 21. März 1900.

Königliches Amtsgericht. Abth. 1. [97778] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag des Pflegers des verschollenen See⸗ mannes Gottlieb Gustav August Stuhr, nämlich des Amtsrichters Dris. jur. Hans Georg Knaner, ver⸗ treten durch den biesigen Rechtsanwalt Dr. jur. J. Bendixen, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 17. März 1850 in Hamburg geborene Seemann Gottlieb Gustav August Stuhr, welcher seit mindestens 1871 verschollen ist, biermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 12. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, hierselbst, Poftstraße 19, Erdgeschoß links, Füswer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Es werden alle, welche Auskunft über Leben

oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ 9 Der am 17. Dezember 1841

mögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. 1 11“ 8 Hamburg, den 24. März 1900. Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. 8 (gez.) Völckers Dr. 8 Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[97776] Amtsgericht Hamburg.

Auf Antrag des Pflegers des verschollenen Kellners Wilhelm Richard Seifert, nämlich des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Emil Carl Ludwig Boeckelmann, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 30. Mai 1855 in Dresden ge⸗ borene Kellner Wilhelm Richard Seifert, welcher seit Anfang des Jahres 1889 ver⸗ schollen ist, hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 12. De⸗ zember 1900, Vormittags 11 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin, hierselbst, Post⸗ straße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung er⸗ folgen wird.

Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Hamburg, den 24. März 1800. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufceborssachen. (gez.) Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Amtsgericht Hamburg. Aufgebot. Auf Antrag des Pflegers des verschollenen Ludwig ö Johannes Classen, nämlich des hiesigen echtsanwalts Dris. jur. Wilbelm Adolf Theodor Bitter, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres jur. Semler, Bitter und Sieveking, wird ein Aufgebot dahin erlassen: - 8 1) Es wird der am 1. Juli 1854 hierselbst als Sohn der Ebeleute Peter Anton Emilius Classen und Friederike Wilhelmine Margaretha, geb. Schömann, geborene Ludwig Henry Jo⸗ hannes Classen, welcher zuletzt am 25. Januar 1876 aus Bollyrogen im Staate Victoria, Australien, geschrieben hat und seitdem verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 12. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, hierselbst, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Ge⸗ richte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu mmachen. Hamburg, den 24. März 1900. Das Amtsgericht Hamburg. Ahbtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[415] Aufgebot. .“

Der am 29. Oktober 1842 zu Holzminden ge⸗ borene Schuhmachergesell August Mittendorf ist seit länger als 10 Jahten verschollen. Der Kurator Schuhmacher Friedrich Hesse in Bevern hat das Aufgebotsverfahren zweckz Todeserklärung des ꝛc. Mittendorf beantragt. Aufgebotstermin wird daher auf Donnerstag. 6. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, bestimmt und es werden

jenem Termine zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird; 2) Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige machen. Holzminden, den 13. Marz 1900.

Herzogliches Amtsgericht.

M. Kammerer.

[71940] Aufgebot. Auf Antrag des Bäckermeisters August Keen in Deutsch⸗Rasselwitz wird dessen seit dem Jahre 1866 verschollener Bruder, der Maurer Ferdinand Kern aus Deutsch Rasselwitz, geboren daselbst am 16. De⸗ zember 1841, Sohn der Gärtner Vincenz und Renate Kern'schen Eheleute, aufgefordert, sich spätestens im Termin am 6. November 1900, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. Ober⸗Glogau, den 22. Dezember 1899 8 Königliches Amtsgericht.

E“ Aufgebot. 8 Auf Antrag des Schuhmachers Auzust Ulrich zu Jasenitz, als gesetzlichen Vertreter des verschollenen Seefahrers August Lemke aus Jasenitz wird letzterer aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 30. Oktober 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigen⸗ falls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im

Gerichte Anzeige zu machen.

Pölitz, den 9. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

K. Amtsgericht Ravensburg.

Aufgebot. in Thaldorf, Ober⸗ amts Ravensburg, geborene Maximilian Keckeisen, Schmied, Sohn des verstorbenen Johannes Keckeisen und der verstorbenen Franziska, geb. Bleyer, im Jahre 1877 von Thaldorf nach Süd⸗Amerika aus⸗ gewandert und seither verschollen, wird zufolge An⸗ trags seines Bruders Josef Keckeisen, Bauers in Thaldorf, aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 23. November 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem Amtsgericht Ravensburg anberaumten Aufgebotstermin sich zu melden, widrigen⸗ falls seine Todeserklärung erfolgen und die Erbfolge in sein in Thaldorf verwaltetes Vermögen eröffnet wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8 Den 29. März 1900. Amtsrichter. (gez.) Lehner. Veröffentlicht durch Amtsgerichtsschreiber Höhn.

[402] 8 Aufgebot.

Leopold Kochendörfer, Maurer, in Hördt wohnend, hat gegen 1) Katharina Adrian, Ehefrau von Valentin Sohl, Schmied, 2) diesen selbst, 3) Philipp Adrian, Schreiner, alle von Hördt, welche Ende der 1860er Jahre nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen sind, das Aufgebotsverfahren zwecks Todeserklärung beantragt. Es ergeht demgemäß die Aufforderung:

1) an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird;

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, dem Gericht spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen.

Aufgebotstermin wird bestimmt auf Samstag, den 22. Dezember 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, im Sitzungssaal des K. Amtsgerichts dahier.

Germersheim, 28. März 1900.

1“ Kgl. Amtsgericht. G Sues, K. Oberamtsrichter. ““ 8 ˖Q—C—V—nQ:·: Aufgebot.

Georg Anton Grefig, Ackerer, in Hördt wohnhaft, hat gegen Peter Adam Meier, Ackerer von Hördt, welcher im Jahre 1875 unbekannt wohin ver⸗ schwunden und seitdem verschollen ist, das Aufgebots⸗ verfahren zwecks Todeserklärung beantragt. Es er⸗ geht demgemäß die Aufforderung:

1) an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine Samstag, den 29. Dezember 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Germersheim zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird.

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen permögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Germersheim, den 28. März 1900. 1u

Kgl. Amtsgericht. (L. S.) Sues, K. Oberamtsrichter.

[403] Aufgebot. 11“ Franz Adam Zwißler, Ackerer, in Ottersheim wohnhaft, hat gegen Franz Leonhard Job II., Krämer und Ackerer, von Ottersheim, welcher im Frühjahre 1885 plötzlich unbekannt wohin ausge⸗ wandert und seitdem verschollen ist, das Aufgebots⸗ verfahren zwecks Todeserklärung beantragt.

Es ergeht demgemäß die Aufforderung: 1

1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,

2) 2SJSs velche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, dem Ge⸗ richte spaͤtestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen.

[409]

aufgefordert: 1) der Verschollene, sich spätestens in

S. Dezember 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, im

Sitzungssaale des Kgl. Amtsgerichts dahier.

Germersheim, den 28. März 1900. Kgl. Amtsgericht.

(L. S.) Sues, Kgl. Oberamtsrichter.

[407] Aufgebot.

Mathäus Wolff, Tagner, in Kuhardt'wohnend, hat

gegen Katharina Hamburger von Kuhardt, welche

im Jahre 1858 oder 1859 nach Amerika ausge⸗

wandert und seitdem verschollen ist, das Aufgebots⸗

verfahren zwecks Todeserklärung beantragt. Es er⸗

geht demgemäß die Aufforderung:

1) an die Verschollene, sich spätestens im Auf⸗

gebotstermine Samstag, den 29. Dezember

1900, Vormittags 9 ½ Uhr, im Sitzungssaale

des Kgl. Amtsgerichts dahier zu melden, widrigen⸗

falls die Todeserklärung erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod

der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens

im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Germersheim, den 28. März 1900. 1 Kgl. Amtsgericht.

(L. S.) Sues, Kgl. Oberamtsrichter.

[405] Aufgebot. Friedrich Burger, Bader, in Neupfotz wohnend, hat gegen 1) Richard, 2) Friedrich, 3) Katharina, 4) Anna und 5) Anna Maria Schlindwein, alle von Neupfotz, welche in den Jahren 1866 bis 1875 nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen sind, das Auf⸗ gebotsverfahren zwecks Todeserklärung beantragt. Es ergeht demgemäß die Aufforderung: 3 1) an die Verschollenen, sich spätestens im Aufgebots⸗ termine Samstag, den 29. Dezember 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts dahier zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Germersheim, den 28. März 1900. 8* Kgl. Amtsgericht. Sues, K. Oberamtsrichter. 8

(L. S.) 5 [4143) UAmtsgericht Hamburg. Aufgebot. Auf Antrag der Ehefrau des verschollenen F händlers Gustav Heinrich Hermann Cord Drevyer, nämlich der Frau Maria Friedrica Louise Dreyer, geb. Lütgens, wohnhaft hierselbst, Hammer Stein⸗ damm 29, Parterre, wird ein Aufgebot dahin erlassen: 1) Es wird der am 1. September 1846 in Har⸗ burg geborene Fischhändler Gustav⸗Heinrich Her⸗ mann Cord Dreyer, welcher im Jahre 1881 nach Nord⸗Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1885 oder 1886 verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mitt⸗ woch, den 10. Oktober 1900, Vormit⸗ tags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, hierselbsst, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärang erfolgen wird Es werden alle welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Hamburg, den 23. März 1900. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. 8 (gez.) Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[363] Aufgebot. Der Anbauer August Herbst in Lüthorst, Voigt⸗ wiese, hat beantragt, die verschollenen

1) Johanne Friederike Herbst, geb. 22. Sep⸗ tember 1833,

2) den August Friedrich Carl Christian Herbst, geb. 22. Juni 1843, Kinder des Anbauers und Handarbeiters Wilhelm Herbst und dessen Ehefrau Johanne, geb. Düe, in Lüthorst, von denen die erstere ctwa in den Jahren 1855— 1856 der letztere 1866 nach Amerika ausgewandert ist, für todt zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 8. Oktober 1900, 11 ¾ Uhr Vormittags, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen

Einbeck, den 27. März 1900.

Königliches Amtsgericht. II. [362] Aufgebot.

Auf Antrag seines Abwesenheitspflegers, Hökers Heinrich Kock in Burg a. F. wird der seit etwa 40 Jahren verschollene Sohn des Steuermanns Nikolaus Sähn und seiner Ehefrau Margaretha Veronika, geb. Rathje, in Burg a. F., Johannes Nikolaus Sähn, geb. den 12. Maärz 1838 in Burg a. F., daselbst zuletzt wohnhaft gewesen, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Oktober 1900, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen ertheilen können, ergeht die Aufforderung, spätestens in dem Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. .

Burg a. F., den 28. Februar 1900.

Königliches Amtsgericht.

1“

Aufgebotstermin wird bestimmt auf Samstag, den!

[366] Aufgebot. Der Bureauvorsteher Georg Ritzel zu Hersfeld hat beantragt, den zu Hersfeld am 13. März 1852 als Sohn des Dachdeckermeisters Hermann Ritzel und dessen Ehefrau Eva Elisabethb, geb. Braun, ge⸗ borenen Emanuel Friedrich Ritzel, welcher etwa vor 30 Jahren nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen ist, für todt zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. Oktober 1900, Vormittags 11 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, hier⸗ von spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht? zeige zu machen. 8 Hersfeld, den 23. März 1900.

Königliches Amtsgericht. Abth. 2.

7 Aufgebot. Elisabeth Kost in Niederwalluf hat beantragt, ihren Vater, den verschollenen Metzger Anton Kost, zuletzt wohnhaft in Niederwalluf, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. November 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1

Eltville, den 29. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[369] Aufgebot.

I. Der Rentner August Lorenz von hier als Ab⸗ wesenheitspfleger hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Bernhard Anton Martin Buckert für todt zu erklären. Buckert ist hier am 28. September 1861 als ehelicher Sohn des Schuhmachermeisters Johann Martin Heinrich Buckert und der Maria Mathilde Karoline, geb. Feusch, geboren. Er hat hier seinen letzten bekannten Wohnsitz gebabt, ist dann zur See gegangen und am 2. August 1883 von dem Britischen Schiff „Wernetd Hall“ in Liverpool abgemustert. Seitdem ist nichts über ihn bekannt geworden. 1

II. Der Rechtsanwalt Dr. Langemak von hier hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den ver⸗ schollenen Seemann Georg Karl Jobann Friedrich Clemens für todt zu erklären. Clemens ist hier am 28. November 1865 geboren als ehelicher Sohn des Schiffstaklers Joachim Christian Clemens und der Jacobine Johanne Henriette, geb. Schmidt, und hat dier seinen letzten bekannten Wohnsitz gehabt. FEr ist 1881 von hier aus zur See gegangen und hat seit 1884 nichts mehr von sich hören lassen.

Die beiden Verschollenen, Buckert und Clemens, werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 2. November 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 1) anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der beiden Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen.

Stralsund, den 21. März 1900.

Ksöhnigliches Amtsgericht.

[372] Aufgebot Verschollener.

Es werden folgende verschollene Personen:

1) Johann Michael Elsäßzer, Sohn des Bauern

Johannes Elsäßer und der Christine Rosine, geb. Mezger, geboren am 24. Juli 1827 zu Vaihingen a. F., im Jahre 1853 nach Amerika ausgewandert, auf Antrag des Bruders Gottlieb Elsäßer in Baihingen a. F., 2) Johann Christian Elsäßer, Bruder des Ver⸗ schollenen Ziffer 1, geboren am 20. Oktober 1828 zu Vaihingen a. F., im Jahre 1853 nach Amerika ausgewandert, auf Antrag des Bruders Gottlieb Elsäßer in Vaihingen,

3) Johann Adam Mezger, Sohn des Gemeinde⸗ pflegers Johann Adam Mezger, geboren am 19. September 1832 zu Vaihingen a. F., im Jahre 1853 nach Amerika ausgewandert, auf Antrag des Bruders Michael Mezger in Vaihing 4) Jakob Hoffmann, Sohn des Bäckers Johannes Hoffmann, geboren am 20. April 1833 zu Vaihiagen a. F., im Jahre 1854 nach Amerika ausgewandert (etwa 1500 ℳ), auf Antrag des Bruders Gottlieb Hoffmann in Vaihingen,

5) Gottliebin Seher, Tochter des Bauer Christian Seher und der Barbara, geb. Ha geboren den 18. April 1838 zu Vaihingen a.

Jahre 1857 nach Amerika ausgewandert (etwa 1600 ℳ), auf Antrag der Schwester Karoline Baumann, geb. Seher,

6) Gottlieb Kamm, Sohn des Küblers Johannes Kamm und der Dorothea, geb. Seher, geboren am 14. April 1838 zu Vaihingen a. F., im Jahre 1866 nach Amerika ausgewandert (etwa 1600 ℳ), auf Antrag der Schwestern Karoline Elsäßer, geb. Kamm, und Rosine Lehmann, geb. Kamm, ꝛ7) Johannes Friedrich Staiger, Sohn des Tag⸗ löhners Johann Erhard Staiger und der Katharine Deorothea, geb. Laich, geboren am 19. Oktober 1844 zu Vaihingen a. F., taubstumm, seit Dezember 1888 verschwunden (etwa 2700 ℳ), auf Antrag der Schwester Katharine Häußermann, geb. Staiger, in Mäuͤnster, O.⸗A. Cannstatt,

—8) Friedrich Schaber, Sohn des Bauern Michael Schaber, geboren am 22. Oktober 1841 zu Bern⸗ hausen, im Jahre 1866 nach Amerika ausgewandert (etwa 500 ℳ), auf Antrag der Schwester Barbara

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cko, geb. Schaber, in Bernhausen,