Antrage, daß die Ehe der Parteien dem Bande nach geschieden und der Beklagte für den schuldigen Theil erklärt werde, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechts streits vor die II. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Lüneburg auf den 20. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [902] Oeffentliche Zustellung.
Der Gärtner Joseph Dominiak in Schmiedeberg i. Rgb., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗ rath Felscher zu Hirschberg, klagt gegen seine Ehe⸗ frau Vincentina Dominiak, geb. Przybylowicz, zu⸗ letzt in Posen, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien wird getrennt, die Beklagte wird für den allein schuldigen Theil erklärt und werden ihr die Kosten des Rechtsstreits auferlegt. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hirsch⸗ berg i. Schl. auf den 11. Juni 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hirschberg, den 30. März 1900.
Siebert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[901] Oeffentliche Zustellung. Der Schneider Quirin Kronauer zu Köln, Kläger,
Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Selmar Auerbach zu Köln, klagt gegen seine Ehefrau Louise, eb. Schweers, früher zu Köln, jetzt ohne bekannten Kufenthaltsort, Beklagte, unter der Behauptung, daß diese sich des Ehebruchs, der böslichen Verlassung und eines ehrlosen und unsittlichen Verhaltens schuldig gemacht habe, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien vor dem Standesbeamten zu Köln am 6. Juni 1896 geschlossene Ehe zu trennen und der Beklagten die Kosten zur Last zu legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Köln auf den 18. Juni 1900, Bormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Köln, den 24. März 1900.
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
1e19 Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des früheren Kohlen⸗Syndikats⸗ direktors Ludwig Becker, Bernhardine, geb. Roß⸗ kath, zu Essen, Kronprinzenstraße Nr 11, vertreten durch die Rechtsanwälte Drs. Wallach I. und II. in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, zur Zeit un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe fortgesetzt Ehebruch getrieben und sie bös⸗ willig verlassen habe, mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und zu verurtheilen, die Kosten des Rechltsstreits zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen auf den 20. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Essen, den 26. März 1900.
Höpker,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [911] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen: Ebner, Maria, Bäckersehefrau von Regen, z. Z. in München, vertreten durch den K. Advokaten Seidlmayer hier, gegen Ebner, August, Bäcker von Regen, wegen Ehescheidung, ist zur Schlußverhandlung Termin auf Montag, den 28. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, vor der Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Deggendorf an⸗ beraumt. Zu diesem Termine wird, nachdem der Klägerin die öffentliche Zustellung ihrer Ladung und des von ihr zu stellenden Klageantrags bewilligt worden ist, der Beklagte mit der Aufforderung ge⸗ laden, einen bei dem Prozeßgericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Der Anwalt der Klägerin wird in dem Termin beantragen, Urtheil dahin zu erlassen: be
I. Die Ehe zwischen den Bäckerseheleuten August und Maria Ebner von Regen wird aus Verschulden
8 des Beklagten August Ebner geschieden,
II. der Beklagte Auguft Ebner hat die Streits⸗
often zu tragen.
Kgl. Landgericht. — Zivilkammer.
Deggendorf, den 27. März 1900.
L. 8 (gez.) Fischer. Beck. Solereder.
Zur Beglaubigung:
Deggendorf, den 29. März 1900.
Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. Kgl. Ober⸗Sekretär: (L. S.) Wimmer.
[925] Oeffentliche Zustellung. Die Kuratel über Margaretha Karl, außereheliches Kind der Hirtenstochter Barbara Karl von Spielhof, vertreten durch Vormund Georg Griesbacher, Tag⸗ IöPhner in Bruckhof, Klagspartei im Armenrecht, hat 1— gegen den ledigen großjährigen Taglöhner Johann Baier von Baierhäusl, nun unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Vaterschaft und Alimentation bei dem K. Amtsgerichte Vohenstrauß Klage gestellt mit dem Antrage durch Urtheil auszusprechen: Beklagter Johann Baier sei schuldig: 1) die Vaterschaft zu dem von der Hirtenstochter
Barbara Karl am 19. Februar 1899 außerehelich
gebornen Mädchen Margaretha Karl anzukennen;
2) für besagtes Kind auf dessen ersten 13. Lebens⸗ jahre einen in halbjährigen Raten von je 24 ℳ vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von jährlich 48 ℳ, die Hälfte des seinerzeitigen Schulgeldes sowie die Hälfte der allenfallsigen Kur⸗ und Leichenkosten an
die klagende Kuratel zu bezahlen bezw. zu ersetzen falls Margaretha Karl während der Alimentations periode erkranken oder sterben sollte;
3) sämmtliche Kosten des Rechtsstreites allein zu
tragen;
4) das Urtheil wolle, soweit gesetzlich zulässig, für
vorläufig vollstreckoar erklärt werden.
das K. Amtsgericht Vohenstrauß Termin bestimmt
auf Montag, den 14. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr — Sitzungssaal —, zu welchem Termine die Klagspartei den Beklagten Johann Baier vor⸗ ladet. Zum Zwecke der vom Prozeßgericht bewilligten öffentlichen Zustellung der Klage mit Termins⸗ bestimmung an genannten Johann Baier wird dieser Auszug biemit bekannt gegeben. Vohenstrauß, den 31. März 1900. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts Vohenstrauß. (L. S.) Varga, K. Ober⸗Sekretär.
[921] Oeffentliche Zustellung. Die Kuratel über die minderjährige Anna Neu⸗ mayer von Sonnenwiechs, vertreten durch den Vor⸗ mund Mathias Neumayer, Oekonom in Aibling, t klagt im Armenrecht gegen den Taglöhner Josef Pommer, zuletzt in Bruckmühl, nunmehr unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Vaterschaft und Alimen⸗ tation. Die Klagspartei beantragt, durch vorläufig 1 für vollstreckbar zu erklärendes Urtheil zu erkennen: I 1) Beklagter hat die Vaterschaft zu dem Kinde Anna der Gütlerswittwe Veronika Neumayer, geb. Reumayer, von Sonnenwiechs anzuerkennen und für dasselbe vom 18. Juni 1895 bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre einen jährlichen, in vierteljährigen Raten vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von 50 ℳ zu bezahlen, dann die Hälfte der Kleidungs⸗ kosten, des seinerzeitigen Schul⸗ und Lehrgeldes, der allenfallsigen Kur⸗ und Leichenkosten zu bestreiten. 8 2) Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreits zu ragen. Beklagter wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Aibling auf den 22. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, ge⸗ laden. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gegeben. Aibling, 29. März 1900. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Aibling. J. V.: Hilburger, Sekret.⸗Assistent.
[922] Oeffentliche Zustellung. a. Das am 28. März 1898 zu Kaltenhausen ge⸗ borene unebeliche Kind der minderjährigen, unber⸗ ebelichten Arbeiterin Anna Rietdorf, Namens Emma Frida Rietdorf und b. die unverehelichte Anna Rietdorf, beide vertreten durch den Arbeiter Hermann Riet⸗ dorf, genannt Schulze, sämmtlich zu Kaltenhausen bei Stadt Zinna, zu a. als Vormund, zu b. als Vater, klagen gegen den Dienstknecht Karl Gudath, großjährig, früher zu Kaltenhausen bei Stadt Zinna, jetzt unbekannten Aufenthalts — C. 59. 1900 —, wegen Ansprüche aus unehelichem Beischlaf, mit dem Antrage 1) den Beklagten für den Vater des von der un⸗ verehelichten Johanne Karoline Anna Rietdorf, ge⸗ nannt Schulze, am 28. März 1898 zu Kaltenbcusen geborenen Kindes Emma Frida Rietdorf zu erklären; 2) ihn zu verurtheilen: a. an die Mitklägerin, Arbeiterin Anna Rietdorf, an Niederkunfts⸗, Tauf⸗ und sechswöchigen Ver⸗ pflegungskosten 30 ℳ, 8 8 b. für das vorgedachte Kind zu Händen seines Vormundes von dessen Geburt bis zum zurückgelegten vierzehnten Lebensjahre 8 ℳ an monatlichen Ver⸗ pflegungs⸗ und Erziehungskosten, und zwar die rück⸗ ständigen sofort, die laufenden in vierteljährlichen Theilzahlungen im voraus zu entrichten, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urtheil hinsicht⸗ lich des Antrages zu 2 für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Jüterbog auf den 29. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Jüterbog, den 28. März 1900.
Grube, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[932] Oeffentliche Zustellung. Die minderjährige Alice Rehaag 12 vertreten durch ihren Vormund, den Kaufmann Gustav Spiewkowski hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Guder in Charlottenbarg. Berlinerstr. 127 I, klagt gegen den Kaufmann Adolf Goldmann, früher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts — Aktenzeichen 20 C. 357. 00 — wegen Alimente, mit dem An⸗ trage, den Beklagten für den natürlichen Vater der von der unverehelichten Marie Rehaag am 13. März 1895 außerehelich geborenen Klägerin Alice Rehaag zu erklären und ihn als solchen zu verurtheilen, der Klägerin vom 1. September 1895 ab bis zum zurück⸗ gelegten 14. Lebensjabre an monatlichen Alimenten 18 ℳ, und zwar die rückständigen sofort, die laufenden in viecze löbelichea Raten im voraus, zu zahlen, das Urtheil hinsichtlich der rückständigen und laufenden Alimente, sowie der Kosten für vorläufig vollstreckbar zu erklären, dem Beklagten die Kosten des Rechts ⸗ streits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin auf den 1. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße 59, II Treppen, Zimmer 146. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.
Berlin, den 26. März 1900.
Zimmermann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 20.
[924] Oeffentliche Zustellung. 1
Die ledige Margaretha Freiling zu Münchbausen, Feseeee he. A und
uth in Marburg, klagt gegen den Müller Heinrich Metz, früher zu Todenhausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte mit ihr Ende März 1899 geschlechtlich verkehrt habe, infolge dessen si: am 27. November 1899 einen Sohn Namens Jakob Freiling geboren habe, Be⸗ klagter sonach als außerehelicher Vater dieses Kindes gelte, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu verurtheilen, daß er 1) an die Klägerin 300 ℳ (Dreihundert Mark) nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagzustellung zahle, 2) der Klägerin als Bei⸗ trag zur Alimentation ihres Kiades Jakob bis zu „dessen zurückgelegtem 12. Lebensjahre jährlich 72 ℳ „zahle, und zwar für das erste Lebensjahr alsbald, für die Zukunft alljährlich im voraus, nach vollendetem zwölften Lebensjahre des Kindes dieses zu sich nehme und für sein ferneres Fortkommen sorge; das Urtheil zu 1 und wegen der zu 2 fälligen Beträge auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin
Rechtsstreits vor Wetter auf Dienstag, den 3. Juli 1900, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr. Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1
Lüneburgerstraße 4, Prozeßbevollmächtigter Rechte⸗ anwalt Dr. Michaelis zu Berlin, klagt gegen den Alfred Lachmann, früher zu Berlin, jetzt in Afrika, auf Grund der Schuldscheine vom 14. und 15. Ok⸗
pflichtig zu verurtheilen: an die Klägerin 345 ℳ nebst 6 % Zinsen vom 15. Oktober 1898 bis 31. Dezember 1899, und 4 % Zinsen seit 1. Januar
Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtestreits vor die 8a. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüden⸗ straße 59, I. Treppe, Zimmer 55, auf den 11. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 24.
[920]
klagt gegen den ehemaligen Fähnrich Biugel, früher im Inf.⸗Rat. Nr. 88, zu Mainz, jetzt ohne be⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen im Jahre 1883 käuflich gelieferter Waaren und Bedienuna, mit dem Antrage auf Zahlung von 185,35 ℳ nebst gesetzlichen Zinsen, 8 mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Metz, auf den 21. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. . öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
[915]
klagt gegen
Zum Zwecke der öffentlichen 1 1e, f Wetter, den 27. März 1900. I1I1In
Wiederhold, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
913] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Cäcilie Heymann, geb. Selo, zu Berlin,
ober 1898 mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗
900 zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheits⸗ eistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die
Zum Zwecke der öffentlichen
O. 79/00. Berlin, den 30. März 1900. Züchner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 8a.
Oeffentliche Zustellung. Der Friseur Daniel Weber zu Metz, Steinweg,
und ladet den Beklagten zur Zum Zwecke der
Melchior, 1b Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.
Oeffentliche Zustellung.
Die Handelsgesellschaft in Firma Gebr. Jung, In⸗ haber Hermann und Richard Jung in Suhl, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Emmerich in Suhl,
1 — 4) ꝛ2., 9 5 Gottgetreu König, unbekannten Aufenthalts, — 7) ꝛc. auf Grund der Behauptung: der am 3. Januar 1898 zu Tegel verstorbene Arbeiter Heinrich Gottlieb Theodor König schulde ihr aus einem Pachtvertrage und aus einer Waarenlieferung zusammen 704 ℳ 63 ₰, habe diese auch nach Vereinbarung mit 5 % bis 1. April 1896 verzinst, die Beklagten zu 1 bis 6 seien Erben desselben geworden, hätten sich auch seinen Nachlaß vorbehaltlos getheilt, mit dem Antrage, die Beklagten zu 1 bis 6 kostenpflichtig als Gesammt⸗ schuldner zu verurtheilen, an Klägerin 704 ℳ 63 ₰ nebst 5 % Zinsen seit 1. April 1896 zu zahlen, ꝛc., das Urtheil auch gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Landgerichts zu Mei⸗ ningen auf den 11. Juni 1900, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der “ einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Ausug der Klage bekannt gemacht. Meiningen, den 29. März 1900.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[914] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Cäcilie Heymann, geb. Selo, zu Berlin, Lüneburgerstraße 4, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Michaelis zu Berlin, klagt gegen den Alfred Lachmaunn, früher zu Berlin, jetzt in Afrika, unter der Behauptung, daß Beklagter im Jahre 1898 die Forderung von 5800 ℳ anerkannt und Zahlung versprochen hat, mit dem Antrage auf Zahlung von 5800 ℳ nebst 6 % Zinsen rom 1. Januar 1895 bis 31. Dezember 1899, 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1900, auch das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 8a. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59, I Treppe, Zimmer 55, auf den 11. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 24. O. 131/00. Berlin, den 30. März 1900. Züchner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 8a. [918] Oeffentliche Zustellung. 2 Die Handelsfirma Gustav Derlig vorm. Ernst Bock in Dresden, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Poetzsch ebenda, als Prozeßbevollmäch⸗ tigten, klagt im Wechselprozesse gegen den Kaufmann Thaddäus Marweg, früher in Dresden, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, aus zwei Wechseln vom 14. Januar und 1. Februar 1899 über 256,50 ℳ und 78 ℳ, und einem Proteste vom 15. April 1899, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 344 ℳ 05 ₰ sammt 6 % Zinsen von 256 ℳ 50 ₰ vom 15. April 1899 und von 78 ℳ vom 2. Mai 1899 an⸗ gerechnet, zu verurtheilen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Dritte Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 28. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Jum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 86 Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgericht Dresden, am 29. März 1900. Gnärich.
[97431] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Schlächtermeister Else Kutzker, geborene Koerner, zu Lichtenberg, Rummelsburger⸗ straße 72, Prozeßbevollmächtigter:
mtsgericht zu] 1)
Rechtsanwalt
ie verehelichte Rentier Füllgraff, edchen, geb. Lahrs, 8 2) deren Ebemann, den Rentier Heinrich Füllgraff in Friedrichsfelde, Berlinerstraße 123, zu 1 früber ebendort wohnhaft gewesen, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß die Beklagten der Klägerin 1000 ℳ Provision für die auch thatsächlich bewirkte Auszahlung eines Theilbetrages von 13 000 ℳ von der Hypotheken⸗ forderung der beklagten Ehefrau in Höhe von 41 000 ℳ versprochen haben, mit dem Antrage, die beiden Beklagten kostenpflichtig zu verurtbeilen, über 1000 ℳ von den 28 000 ℳ, welche als Restkauf⸗ geld in Abtheilung III unter Nr. 12 auf dem im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts II zu Berlin von Lichtenberg Band 10 Blatt 346 ver⸗ zeichneten Grundstücke für die Erstbeklagte zu 4 ½ % verzinslich eingetragen stehen, der Klägerin löschungs⸗ fähige Quittung zu ertheilen und zu diesem Zwecke darin zu willigen, daß 1000 ℳ von den 28 000 ℳ Felsgen werden. mit dem Vorrecht vor den ver⸗ leibenden 27 000 ℳ nebst Zinsen von den zu löschenden 1000 ℳ Die Klaͤgerin ladet die Be⸗ klaate zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Siebente Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 401, auf den 12. Juni 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Berlin, den 27. März 1900. Groß, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer 7.
[96992] Oeffentliche Zustellung. 1t
Der Wagenfabrikant Herrmann Schumann in Werdau, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hommels⸗ beim, hier, klagt gegen den Spediteur A. Frank⸗ fort, zuletzt in Metz, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltgort, aus einem Wechsel d. d. Metz, den 23. August 1899 über 700 ℳ, fällig am 15. November 1899, mit dem Antrage auf kostenfällige vorläufige vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 700 ℳ, buchstäblich siebenhundert Mark, nebst 6 % Zinsen seit 15. November 1899, 14 ℳ 40 ₰ Wochselspesen, sowie 2 ℳ 35 ₰4 ½ % Provision aus 700 ℳ, an den Kläger, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Kammer für Handelssachen des Kaiser⸗
Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Landgerichtssekretär: Klatte. Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[919] Oeffentliche Zustellung. 1 Der Friseur Daniel Weber zu Metz klagt gegen den ehemaligen Leutnant Friedrich Schirmer, früher im Infanterie⸗Regt. Nr. 67 zu ; jetzt ohne bekannten Aufenthalt, wegen in den Jahren 1894 bis 1896 gelieferter Waaren, mit dem Antrage auf Zahlung von 300 ℳ nebst gesetzlichen Zinsen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Metz auf den 21. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Melchtor, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts
[917] Oeffentliche Zustellung.
Der Schlossermeister Gotthelf Hermann Wenzel zu Sebnitz, vertreten durch die Rechtsanwälte Justiz⸗ rath Liebe und Ehrig in Chemnitz, klagt gegen den Uhrmacher Hermann Neubert, früher in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Rückzahlung eines dem Beklagten am 8 Februar 1892 gewährten Dar⸗ lehns von 2000 ℳ und Zahlung von 452 ℳ Zinsen davon zu 5 ½ % vom Hundert auf die Zeit vom 8. Februar 1892 bis 31. Dezember 1896, sowie weiteren Zinsen zu 4 vom Hundert von 2000 ℳ seit dem Tage der Klagzustellung, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 2452 ℳ sammt Zinsen zu 4 vom Hundert von 2000 ℳ vom Tage der Klagzustellung an zu zahlen, das Urtheil auch gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemnitz auf den 8. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der n einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 14“
Chemuitz, am 31. März 1900. G
(L. S.) Exped. Lehmann, 2 Gerichtsschreiber beim Königl. Landgericht.
[916] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Karl Wllde Köthenerstraße 48, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗
Freiherr Marschall von Bieberstein, Ober⸗ leutnant im Jäger⸗Bataillon Nr. 11, früher in Marburg, jetzt unbekannt wo abwesend, unter der Behauptung, der Beklagte habe auf seine vorherigen Bestellungen die in der mit der Klage übergebenen
angegebenen Zeiten und Preisen käuflich geliefert be⸗ kommen, dieselben anstandslos angenommen und ver⸗ werthet und hierdurch sowohl, namentlich durch Schuld anerkannt, mit dem Antrage, den zur Zahlung von: 1) 920,15 ℳ nebst 6 % Zinsen, a. von 512 ℳ seit 22. Dezember 1896,
ten 5
2) 8,60 ℳ, und in die Kosten des Rechtsstreits zu verurtheilen, das Urtheil auch gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des
lichen Landgerichts in Marburg auf den 13. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Marburg, den 29. März 1900. Poelmann, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
Zar mündlichen Verhandlung über diese Klage ha
t] ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des
Kujot in Berlin, Friedrichstr. 247, klagt gegen
Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des König⸗
lichen Landgerichts zu Metz auf den 22. Mai 1900, 1
in Berlin W., anwalt Dörffler in Marburg, klagt gegen den Ernst
Rechnung verieichneten Kleider ꝛc. zu den daselbst
als de. hee 8 erfolgte lagszahlun eimt Ven
b. von 408 ℳ feit dem 1. Dezember 1897,
*
zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
“
1900 ist zwi d 18de h⸗ schen den Eheleuten,
[926] Oeffentliche Zustellung.
Der Friseur Daniel Weber zu Metz, Steinweg, vertreten durch Geschäftsagent Simon in Metz, klagt gegen den Avantageur Eugen Schiffner im 98. Jnf.⸗ Regt. zu Metz, jetzt ohne bekannten Aufenthalt, wegen im Jahre 1893 käuflich gelieferter Waaren und Bedienung, mit dem Antrage auf Zahlung von
Köln, den 28. März 1900. Storbeck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
früheren Fisch⸗ „Hermann Coenen zu Köln und Catharina, geb. Pütz, daselbst, die Gütertrennung ausgesprochen.
des Anspruchs aus der Urkunde gleich.
Bei den Zinsscheinen beträgt die fri vier Jahre. gt die Vorlegungsfri
bestimmte Zeit eintritt.
300,00 ℳ nebst gesetzlichen Zinsen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Metz auf den 7. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird di Sn der Klage bekannt 8. “““
L. S] Wittrock,
Versicherung.
Keine.
ünnüöü——y.—
3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c.
E————
prozeßordnung.
los erklärt werden.
Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.
[1088]
Durch rechtskraftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, I. Zivilkammer, zu Köln vom 7. März
Verdingungen ꝛc.
Keine.
4) Verkäufe, Verpachtungen
8
Betrag der angemeldeten ausgezahlt werden.
verwaltung zur Einlösung vorgelegt oder der An
1u““ * 8
5) Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachungen über den Verlust von W ausschließlich in Unterabtheilung 2
8
[990] 8 86 5 % Gold⸗Anleihe der Argentinischen Republik
Gemäß der Vereinbarung, welche unter dem
Analeihe, von welchen sich zur Zeit noch nom. Foro 9 512 000 im worden, gegen eine einmalige Abfindung auf alle ihre Ansprüche
machen wir ausdrücklich darauf aufmerksam,
ukunft einen Theil der äußeren Schuld der Argentinischen Republik bi
insen und verloosten Stücke sollen auch in ertiatchen L nannten Zahlstellen zum festen Umrechaungscourse von 8 Argentinischen Steuern oder Abzügen zahlbar bleiben.
bis zum 30. Juni d. J.
verlängert, eine weitere Verlängerung dieser Frist kann nach der mit der Argentinischen Re⸗
2 1 7 Stü 82 zeichneten Anleihe, welche das Anerbieten noch anzunehmen und dementsprechend für 8c Vesie ben ü.
sind, haben dieselben unter Bei⸗
gierung getroffenen Vereinbarung nicht stattfinden; alle Inhaber von
Ansprüche gegen den Banco Nacional in Liqu. zu verzi , b 2 8 zichten gesonnen fügung eines doppelten, nach der Nummernfolge geordneten Re gesannen, bis zum genannten Tage 8 bei der Direction der Disconto⸗Gesellschaft zu Berlin, oder „ „ Norddeutschen Bauk in Hamburg zu Hamburg, 8 „ dem Bankhause Sal. Oppenheim Jr. & Co. zu Köln
während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden einzureichen. Der Verzicht auf alle Ansprüch
gegen den Banco Nacional in Liqu. wird mittels eines Stempelaufd f h . aufdruckes auf de ü vermerkt; die letzteren werden nach der Abstempelung zurückgegeben und vane⸗ 8 Figerfachten “
Stücke der 5 %
scheinigung über die geschehene Anmeldung ertheilt. Je nom. § 10 00 1 . 0 ein Anleibe berechtigen zum Bezuge von nom. £ 130 der neuen 4 % Anleihe, en Zinsscheinen pe
Se und folgenden versehen sind und entweder den deutschen oder den englischen Effekten
per 1. April 1900 wird bei der Anmeldung mit
a s Ffhe s
ie unterzeichneten Banken erklären sich bereit, die Verwerthung dieses Bezugsrechtes für solch
Beträge zu vermitteln, bei denen der nach dem oben ange 3 a Betrag nicht in effektiven Stücken — ist, 8 EEEEö1“ ee.
zunehmen.
Die im Verlaufe der Verhandlungen über die vorliegende
bestritten, welches die Argentinische Regierung hierfür zur Verfüt Berlin, Hamburg, im April 1900. f erfügung gestellt hat. ““
Direction der Disronto⸗Gesellschast. Norddeutsche gank in Hamburg.
(662] Genehmigungs⸗Urkunde. eh Allerhöchster Ermächtigung ertheilen wir hierdurch auf Grund des § 795 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Artikels 8 der Königlichen Ver⸗ ordnung zur Ausführung des Bürgerlichen Gesetz⸗ buchs vom 16. November 1899 der Stadt Bonn die Genehmigung zur Ausgabe von Schuld⸗ verschreibungen auf den Inhaber bis zum Betrage von 4 250 000 ℳ, in Buchstaben: „Vier Millionen zweihundertfünfzigtausend Mark“, behufs Beschaffung be. Mittel zum Ankauf und zur Erweiterung des n Bonn bestehenden, im Eigenthum der „Rheinischen Wasserwerksgesellschaft⸗ befindlichen Wasserwerks. Die Schuldverschreibungen sind nach dem anliegenden Muster auszufertigen, mit 3 ¼¾ % jährlich zu ver⸗ insen und nach dem festgestellten Tilgungsplan durch nkauf oder Verloosung vom Rechnungsjahr 1900 1. hacc mtt neastens 1 ¼ % des Kapitals a eer Zinsen von ilgte — vescetengen Fnse den getilgten Schuld⸗ „ ZVorstehende Genehmigung wird vorbehaltli Rechte Dritter ertheilt. Für die Besöe hechtne .
enehmigung ist mit den Anlagen im] Regi bõ ’1 8 vent 1ü An gierung zu Köln und in dem „General⸗ 38 Seetschen Rea, e Preußischen Staats⸗ zu Bonn. Wird die Tilgung der Seate nheiger⸗ 2 12'n kauf von Schuldverschreibungen bewirkt, so wird 8 ’ rz 1 dies unter Angabe des Betrags der angekauften Schuldverschreibungen alsbald nach dem Ankauf in gleicher Weise bekannt gemacht. Geht eins der vorbezeichneten Blätter ein, so wird an dessen Stelle von der Stadtverwaltung mit Genehmigung des Königlichen Regierungs⸗Präsidenten ein anderes Blatt bestimmt.
Bis zu dem Tage, an welchem hiernach das Kapital zu entrichten ist, wird es in halbjährlichen Terminen, am 1. Oktober und 1. April jeden Jahres, von
heute an gerechnet, mit 3 ¾ % jährlich verzinst. Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals er⸗ folgt gegen Rückgabe der fällig gewordenen Zins⸗ scheine bezw. dieser Schuldverschreibung bei der Stadt⸗ kasse in Bonn, und zwar auch in der nach dem Ein⸗ tritt des Fälligkeitstermins folgenden Zeit. Mit der zur Empfangnahme des Kavitals eingereichten Schuld⸗ verschreibung sind auch die dazu gehörigen Zinsscheine der späteren Fälligkeitstermine zurückzuliefern. Für die Fhseede Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital
gezogen.
Der Anspruch aus dieser Schuldverschreibung er⸗ lischt mit dem Ablaufe von dreißig Frsche 8G dem Rückzahlungstermine, wenn nicht die Schuld⸗ verschreibung vor dem Ablaufe der dreißig Jahre der Stadtverwaltung zur Einlösung vorgelegt wird. Er⸗ folgt die Vorlegung, so verjährt der Anspruch in
Tilgungsplane durch Einlösun Schuldverschreibungen oder ges Ankauf von Schuldverschreibungen vom Rechnungsjahre 1900 ab spätestens bis zum Schlusse des Rechnungsjahres 1937 getilgt. Zu diesem Zwecke wird ein Tilgungsstock gebildet, welchem jährlich wenigstens 1 ¼ % des Anleihekapitals sowie die Zinsen von den getilgten Schuldverschreibungen zuzuführen sind.
Die Ausloosung geschieht in dem Monat Sep⸗ tember jeden Jahres. Der Stadt bleibt jedoch das Recht vorbehalten, eine stärkere Tilgung eintreten zu lassen oder auch sämmtliche noch im Umlaufe hefindliche Schuldverschreibungen auf einmal zu kündigen. Die durch die verstärkte Tilgung ersparten Zinsen sind ebenfalls dem Tilgungsstocke zuzuführen.
Die ausgeloosten, sowie die gekündigten Schuld⸗ verschreibungen werden unter Bezeichnung ihrer Buchstaben, Nummern und Beträge, sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen soll, öffentlich bekannt gemacht. Diese Bekanntmachung erfolgt drei Monate vor dem Zahlungstermin in
Minister des Innern. In Vertretung: Braunbehrens. M. d. J. IV b. 722.
er In Wrekaag es Lehnert.
F. M. I. 2342. II. 1657. Rheinprovinz Rer sbezi b 2 irk Köln. Schuldverschreibung gb der Stadt Bonn. 8. Ausgabe, Buchstabe bb5 e“ Reichswährung.
Ausgefertigt auf Grund der mit Allerhö erhöchste ’ mächtigung ertheilten Genehmigung bböchier r. (Se Ianhn unn ö. vom 12. März 1900 . r Reichs⸗ und Königlt is te⸗ Anzeiger vom .. 8 Söean
In Gemäßheit des von dem Bezirksauss Regierungsbezirks Köln genehmigten Lenaschuffe 2 Stadtverordneten⸗Versammlung vom 14. September 18 9 wegen Aufnahme einer Anleihe von 4 250 000 ℳ 5 ennen sich die Unterzeichneten namens der Stadt durch diese, für jeden Inhaber gültige Schuld⸗ ver chreibung zu einer seitens des Gläubigers un⸗ ündbaren Darlehnsschuld von .... ℳ, welche mit
Der Betrag der bereits verfallenen Zinsscheine per 1. April und 1. Oktober 1899 und
1 ¹ nus. ℳ 1,59 auf j 3 ; Stücke selbst werden mit thunlichster Beschleunigung gegen Rückgabe r —
4 - - darf auch Aufträge der B Verkauf der ihnen zufallenden Stücke in London, wo dieselben bereits amblich —
I 1 ; Abfindungs⸗ Spesen wie sämmtliche weiteren Kosten der Abwickelung dieser JE“
4 % Stücke (entweder mit deutschem oder englischem Stempel) u. s. w. werden aus einem Pauschale
886
ischen Rep von 1887. . — Har September 1898 zu 2 i Argentinischen Herrn Finanzminister abgeschlossen wurde, ist den Inhabern der 111“ 31S. Fee. Angebot gemacht 2 Awfindu 1 gegen den Banco Nacional in Liqu. aus den für jene Anleibe von diesem Institut übernommenen Verpflichtungen in b f 9. — die angebotene Abfindung beträgt 123 656 in Stücken einer en egn.2oa Bseede se n e. n⸗ verzinst und mit jährlich ½ % amortisiert wird. Um 1 und da aufgetretene Zweifel zu beseitigen⸗ klich daß es sich hierbei nicht 1 vertierung oder Zurückziehung der 5 % Titel und Ersatz derselben 8219 29esene heon sondern daß den Besitzeru die alten 5 % Titel belassen, daneben aber zum Zwecke der Ab⸗ lösung Sr-x Garantieverpflichtung noch die neuen 4 % Stücke ausgehändigt werden ejenigen 5 % Schuldverschreibungen, für welche dieses Anerbieten angenommen wird, sollen in
3 8S- ae ert . dlUenten r von dem Banco Nacional er⸗ 4 ℳ D. R.⸗W. für 1 § Gold frei von allen
Die Frist für die Annahme dieses Angebots wird nochmals und zwar
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2
die gerichtliche Geltendmachung des Anspru der Urkunde gleich. ssee e e“
Die ganze Schuld wird nach dem genehmigten auszuloosender
391 437 453. 412 428 431 438 474 601. 350 398 488 490.
II. Von dem 3 ½ % Anlehen vom Jahre 1888,
282 302 385 405 453 468 487 560 639 668 6 753 882 1057 1063 1376 1384. 8
319 340 438 463 480 489 627 694 748 751 888 2 1 1 2020 2035 2116 7 2166 2307 2322 2323 2344. CC1I11“
1 1
spruch aus dem Scheine gerichtlich worden ist, es sei denn, gerich geltend gemach
Feßf erfolgt ist. ahren.
Zinsscheine bis zum 31. März des Jahres...
gedruckten Erneuerungsscheins, haber der Schuldverschreibung bei der verwaltung der Ausgabe widersprochen hat.
Schuldverschreibung ausgehändigt,
Schuldverschreibung 5
Zur Sicherheit der hierdurch eingegangenen Ver⸗
pflichtungen haftet die Stadt mit ihrem Vermögen
und mit ijhrer Steuerkraft.
Dessen Urkunde haben wir diese
unter unserer Unterschrift ertheilt.
Bonn, den .. ten. . 1900
. (Stadtsiegel.)
Der Oberbürgermeister. Die Anleihedeputation. (Unterschrift.) (Unterschriften.)
Ausgefertigt:
(Eigenhändige Unterschrift des damit von der Stadt⸗
verwaltung beauftragten Kontrolbeamten.)
Ausfertigung
Rheinprovinz. Regierungsbezirk Köln. Zinsschein “ 1 zu der Schaldvarschräons der S
r uldverschreibung der Stadt “ 8te Ausgabe, Buchstabe 8. Nr 8— über .. ℳ zu 3 ¾ “ über
Der Inhaber dieses Zinsscheins empfängt 1 Pee in vom .. ” .“ ab die Zinsen der vorbenannten Schuldv
für 8 Halbjahr vom .. ten 8 8
machenden Zahlstellen.
Bonn, den .. ten 1900.
Der Oberbürgermeister. Die Anleihedeputation.
(Unterschrift.) (Unterschriften.) (Trockenstempel des Stadtsiegels.)
Der Anspruch aus diesem Zinsscheine erlischt mit dem Ablaufe von vier Jahren vom Schlusse des Jahres ab, in welchem der Zinsanspruch fällig ge⸗ worden ist, wenn nicht der Zinsschein vor dem Ab⸗ laufe dieser Frist der Stadtverwaltung zur Ein⸗ lösung vorgelegt wird. Erfolgt die Vorle ung, so verjährt der Anspruch innerhalb zweier Jahre nach Ablauf der Vorlegungsfrist. Der Vorlegung steht
Rheinprovinz. Regierungs bezirk Köln. Erneuerungsschein für die Zinsscheinreihe Nr. ... zur Schuldver⸗ schreibung der Stadt Bonn, 8te Ausgabe, 8 Buchstabe ZB“ EEEE1111“ ℳ
Der Inhaber dieses Scheins empfängt gegen dessen Rückgabe zu der obigen Schuldverschrelbung HHvM Reihe von Zinsscheinen für die Jahre von 19 bis 19 . nebst Erneuerungsschein bei der Stadtkasse in Bonn, sofern nicht der In⸗ haber der Schuldverschreibung der Ausgabe bei der Stadtverwaltung widersprochen hat. In diesem Falle, sowie beim Verluste dieses Scheins werden die neuen Zinsscheine nebst Erneuerungs⸗ schein dem Inhaber der Schuldverschreibung aus⸗ gehändigt, wenn er die Schuldverschreibung vorlegt. Bonn. den .. ten 1900. Der Oberbürgermeister. Die Anleihedeputation. (Unterschrift) (Unterschriften.) (Trockenstempel des Stadtsiegels.) 8
1026] Bekanntmachung. Nr. 10 500 I. Die Einlösung von Obli⸗ gationen der Stadt Mannheim betr. Folgende städtische Obligationen wurden laut Notariatsakt auf die beigesetzten Termine zur Heim⸗ zahlung gezogen:
I. Von dem 3 ½ % Aulehen vom Jahre 1885, rückzahlbar auf 1. Oktober 1900: Litt. A. zu 2000 ℳ Nr. 226 276 328 334
zu 1000 ℳ Nr. 142 158 182 234 Nr. 117 127 258 299
Litt. B.
Litt. C. zu 500 ℳ
Litt. D. Litt. E. zu 100 ℳ Nr. 66.
rückzahlbar auf 1. Juli 1900: Litt. A. zu 2000 ℳ Nr. 4 92 187 249 276
Litt. B. zu 1000 ℳ Nr. 127 254 279 291 n
Litt. C. zu 500 ℳ Nr. 43 62 79 138 162 96 207 261 366 426 499 591 783 789 826 995 029 1126 1161 1226 1313 1343 1421 1435 1460.
3 ¾ 0 3 1 8 0 jährlich zu verzinsen ist. zwei Jahren von dem Ende der Vorle ungsfrist an.
299
Litt. D. zu 200 ℳ Nr. 82 87 107 268 269
Der Vorlegung steht die gerichtliche Geltendmachung
Das Aufgebot und die Kraftloserklärung abhanden gekommener oder vernichteter Schuldverschreibungen erfolgt nach Vorschrift der §§ 1004 ff. der Zivil⸗
Zinsscheine können Feger Fitfiedeen noch für kraft⸗
G wird dem bisherigen In⸗ haber von Zinsscheinen, welcher den Visber ü9- 9 Ablaufe der vierjährigen Vorlegungsfrist bei der Stadtverwaltung anzeigt, nach Ablauf der Frist der inscheine gegen Qaittung Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der abhanden gekommene Schein der Stadt⸗
daß die Vorle der di gerichtliche Geltendmachung nach dem Ablaufe 8 Der Anspruch verjährt in vier
Mit dieser Schuldverschreibung sind halbjährliche . au ⸗ geben; die ferneren Zinsscheine werden für zchiabeger Zeiträume ausgegeben werden. Die Ausgabe einer neuen Reihe von Zinsscheinen erfolgt bei der Stadtkasse in Bonn gegen Ablieferung des der älteren Zinsscheinreihe bei⸗ sofern nicht der In⸗
u Nr. 536/586 zusammen 91 Stück angekauft; es
diesem Falle, sowie beim Verluste eines Erneuerungs⸗ scheins werden die Zinsscheine dem Inhaber üs wenn er die
zu 300 ℳ Nr. 20 26 56 121 189. sch
nehmen wollen, können, Interimsscheine bei den
303 361 383 455 484 697 702 713 725 728.
rückzahlbar auf 1. August 1900: - 2 zu “ n 93 258 260 283. . zu ℳ Nr. 30 19 82 Le- 818 958 966 976 984. “ zu 1000 ℳ Nr. 51 90 225 503 536 630 631 681 818 820 974 1213 1228 1“ eer 1675 1734 1735.
309 19 3 ℳ Nr. 32 120 123 138 172 ie vorstehend aufgeführten Schuldverschreib werden auf die oben genannten Lrumersce wel⸗ 8 auch der Zinsenlauf aufhört, gegen Uebergabe der⸗ selben und der noch nicht verfallenen Zinsscheine und Zinsscheinanweisungen in Mannheim bei der Stadt⸗ kasse und bei den auf der Rückseite der Zinsscheine
. bezeichneten Einlösungsstellen eingelöst.
t Für etwa fehlende Zinsscheine wird der Bet ag
am Kapital in Abzug gebracht. Manunheim, 29. März 1900.
“ Stadtrath. 3
Ritter. Edelman
[1080]
3 ½ % Gothenburger Stadt⸗Auleihe von 1886.
Zur Ausführung der vorgeschriebenen Amortisation der von der Commerz⸗ und Disconto⸗Bank, Ham⸗ burg, im Jahre 1886 übernommenen Anleihe der Stadt Gotheuburg sind die Obligationen
findet deshalb eine Ausloosung nicht statt Gothenburg, den 27. UMr. scögfte Die Stadtkämmerei.
EexrcmmxmmrasgmxHnsesxmnnmaemmmemmEmnmnnmmem
6) Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Arlarfegfhafte
Die bisher hier veröffentlichten Bek über den Verlust von Rgetzomdierem befnden sch ausschließlich in Unterabtheilung 2.
[1072]
11 8 Eilenburg.
n der außerordenlichen Generalvers⸗ unserer Gesellschaft am 28. d. M. he serahch als Mitglieder in den Aufsichtsrath gewählt: Herr Stadtrath Julius Rupp⸗Eilenburg und Herr Rittergutsbesitzer Friedrich Bertram⸗Kreypau. 86 Eilenburg, den 30. März 1900.
Der Vorstand.
rune.
[1113] . Sächsische Glaswerke A.⸗G.
ega; enee & Winter Deuben. Wir beehren uns, die Herren Aktionä 1 Gesellschaft zur dritten 8
ordentlichen Geueralversammlung . auf Donnerstag, den 26. April 1900, Nach⸗ mittags ½4 Uhr, im Sitzungszimmer der Sach⸗ Ulean. “ Seestraße 7 1, hierdurch ergebenst
1 Tagesordnung: 1 1) Vortrag des Jahresberichts, der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlust⸗Konto; Bemerkungen des Aufsichtsraths hierzu; Genehmigung der Bilanz nebst Gewian⸗ und Verlust⸗Konto. 2) Beschlußfassung über Verwendung des Rein⸗ ung des Vorstands und Aufsichts S 4) Beschlußfassung über die dneesaffic 28* des Gesellschafisbertrags ent⸗ e orte „zwe b 8 i 8 Worte 8 Veertel⸗⸗ XX“X“ iejenigen Aktionäre, welche in die d genfsmder hmbeis 15 nschen, haben ihre Aktien bi 5 Se. tien bis spätestens den
in Dresden bei der Sächsi banuk oder chsischen Haudels⸗
in Deuben bei der Gesellschaftska zu hinterlegen. Statt der TIechetarafse,. von
der Reichsbank ausgestellt 1 werden. usgestellte Depotscheine hinterlegt
Deuben, den 31. März 1900. 8 Der Vorstand. 8 Grützner. R. Greiner.
S Sanitas Actien Gesellschaft in Hamburg.
Pi.s F e; am Dienstag, den 1. Mai 1900, Morgens 11 Uhr, in dem Fabrikgebäude d f
Wilhelmöburg.
Tagesordnung: 1) Beschlußfassung über den Ankauf des Fabrik⸗ 1 grundstücks nebst Gebäuden auf Wilhelmsburg. 2) Beschlußfassung über die Bilanz, die Gewinn⸗ vertheilung. Decharge sowie Tantioͤme für den ersten Aufsichtsrath. 8 3) Beschlußfassung über die Erhöhung des Aktien⸗ kapitals von ℳ 2 000 000 auf ℳ 2 500 000 durch Ausgabe von 500 Aktien à ℳ 1000. 4) Neuwahl des Aufsichtsratho. 4 Der Vorstand. Diejenigen Inhaber von Aktien und Interims⸗ einen, welche an der Generalversammluang theil⸗ wenn sie ihre Aktien oder
Herren Wiener Levy & Co., Berlin Nw.,
2. . oder bei der
nita ctien Gesellschaft i . 8 1üd 1,n icg, ““ ederlegen, bei denselben werktäglich in der Zeit vom 0. April bis zum 27. April 1900 nfcg8e 9 und 2 Uhr Vormittags ihre Stimmkarten in Empfang ehmen. Diejenigen, welche ihre Aktien bei einem
deutschen Notar hinterlegen, können für die Hinter⸗ legungsscheine in der Zeit vom 27.—30. nnresl zwischen 10 und 3 Uhr Nachmittags bei der Gesell⸗ schaft in Wilhelmsburg die Stimmkarten bekommen. Die letzteren
sind am Eingange des Sitzungssaales
368 475 520 556 642 657 668 975 914 958.
vorzuzeigen,
Litt. E. zu 100 ℳ Nr. 55 94 155 175 234
8 III. ¹ vi Sie beginnt für Zinsscheine mit fas Von dem 3 ½ % Anlehen vom Jahre 1898, Schlusse des Jahres, in welchem die für die Zahlung
Vereinigte Schloß- u. Neumühlen⸗Werke
bei dem Bankhause „ — 8* se Hch. Wm Bassenge G
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