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korrekten und stimmlich schönen Ausführung zu hinterlassen. Kalt und empfindungslos war auch ihr Vortrag der deutschen Lieder, des „Ständchens“ von Richard Strauß und des Brahms'schen Liedes „Meine Liebe ist grün“, das sie nach einer ohrenfälligen, aber werth⸗ losen Romanze von F. P. Tosti „Good-bye“ als Zagabe gewährte. In ihrem eigensten Element befand sie sich erst in der Wahnsinns⸗ arie aus „Lucia von Lammermoor“ von Donizetti und der Cavatine „Una voce poco fà“ aus Rossini's Oper „Der Barbier von Sevilla“, welche die Hauptnummern des Programms bildeten. Die erstere Arie hatte man hier bereits im Dezember bei der Aufführung im Koniglichen Opernhause von ihr gehört. Von dem Flötisten des Pbilharmonischen Orchesters, Herrn Ary van Leeuwen meisterhaft begleitet, erregee sie auch im Konzertsaal durch ibre große Gesangskunst, die tadellose Aus⸗ eglichenheit aller Register ihrer schönen Stimme, die effektvollen taccati und den bravourmäßig ausgeführten Schluß⸗Triller, den sie vom zartesten Piano bis zum Fortissimo anschwellen ließ, allseitige Bewunderung. Noch größeren Beifall entfesselte sie durch den Vortrag der Rossini'schen Arie, deren schwierige Fiorituren und Läufe 5 so unfehlbar sicher, glänzend und virtuos zu Gehör brachte, wie e hier seit dem Auftreten von Adelina Patti nicht gehört worden sind. Für den ihr gespendeten endlosen Beifall dankte die Künstlerin am Schluß noch durch mehrere Liederzugaben, bei deren Vortrag sie zum theil sich selbst begleitete, zum theil von Herrn Otto Bake be⸗ gleitet wurde. Herr Professor Joachim erfreute die Hörer durch die vollendete Wiedergabe der F-dur⸗-Romanze von Beetdoven und des Andante aus seinem „Ungarischen Konzert.“ Auch ihm wurde reicher, wohlverdienter Applaus zu theil. Das Philharmonische Orchester betheiligte sich unter Leitung des Herrn Rebisek, abgesehen von der Begleitung der Opern⸗Arien und der Violin⸗ Vorträge, an dem Konzert noch mit der Ausführung der Ouverture zur „Zauberflöte“ von Mozart und des interessant harmonisierten Andantesatzes aus einem Quaartett (op. 11) vong Tschaikowsky.
Ueber dem Konzert, welches die Sing⸗Akademie am Freitag als die sechste ihrer Aufführungen in dieser Saison veranstaltet hatte, waltete ein günstiger Stern Zum Besten des in Berlin zu er⸗ richtenden Denkmals für Haydn⸗Mozart⸗Beethoven wurde, unter der Leitung des stellvertretenden Direktors, Herrn Musikdirektors H. Kawerau, J. Haydn's ewig junges Oratorium „Die Schöpfung“ aufgefübrt. Der ausverkaufte Saal dürfte dem guten Zweck ansehnliche Mittel zugeführt haben. Die Chorpartien des herr⸗ Üchen Werkes traten durchweg rhythmisch sicher und in der Führung der Stimmen klar und plastisch hervor. Der Preis muß allerdinss in erster Linie Frau Herzog zugesprochen werden, welche die Sopranpartie übernommen hatte und voll⸗ endet schön zu Gehör brachte. Die Herren Pinks und Frank trugen gleichfalls das Ihrige zum Wohlgelingen bei. — Der dritte und letzte Lieder⸗ und Balladen⸗Abend des Herrn Eugen Gura an demselben Tage in der Philharmonie war lediglich Löwe'schen Kompositionen gewidmet, als deren berufenster Interpret e⸗ Gura sich auch diesmal wieder zeigte. „Die Gruft der
iebenden“ und „Der Pilgrim von St. Just“ sind aus der Fülle des
Ausgezeichneten noch besonders hervorzuheben. Die Stimme des Künstlers blieb, ohne die geringste Ermüdung zu zeigen, bis zum Schluß ausgiebig und klangvoll. Außer den vielen Wiederholungen, die Herr Gura bereitwillig gewährt hatte, regte er das dankbare Publikum zum Schluß noch durch die Zugabe von Archibald Dou las“ zu einem wahren Beifallssturm an. Die Begleitung führte Herr Professor Schwartz in seiner bekannten, vorzüglichen Weise aus.
Im Saal Bechstein gab am Sonnabend Herr Robert Schirmer einen Liederabend, bei dem Frau Professor Marie Schmidt⸗Köhne mitwirkte. Herr Schirmer, der über eine weiche, angenehme Tenorstimme verfügt, erntete mit seinen Vorträgen, in denen er neben guter Schulung auch musikalisches Feingefühl zeigte, reichen Beifall; freilich war sein Piano nicht mühelos genug, und er sorcierte andererseits in der hohen Lage zu sehr seine Stimme. Auch die Darbietungen der Frau Schmidt⸗Köhne, deren künstlerische Leistungen schon des öfteren anerkennend erwähnt wurden, veranlaßten das Publikum zu lebhaftem Beifall, sodaß die Sängerin sich zu einer Zugabe entschließen mußte.
Der dritte und letzte Quartett⸗Abend der Herren Halir, Exner, Müller und Dechert fand im Beethoven⸗Saal am vergangenen Sonntag den gleichen lebhaften Beifall des zahlreichen Publikums, wie die beiden ersten. Die tadellose Präzision, die vornehme Ruhe und Klarheit des Spiels, verbunden mit dem ohne jegliche Schwankung einheitlichen Zusammenwirken der Instrumente, kamen zu vorzüglichster
Ausführung. Gespielt wurden die Quartette in E- moll (op. 59
Nr. 2) von Beethoven, in G-dur von Haydn und das Quintett in
Gdur von Schubert, in welchem noch Herr Professor Hausmann mitwirkte.
Im Königlichen Opernbause wird morgen „Falstaff“, lyrische Komödie in drei Akten von Giuseppe Verdi, Text von Arrig⸗ Boito, deutsch von Max Kalbeck, gegeben. Die Besetzung lautet: Falstaff: e Bachmann; Ford: Herr Hoffmann; Alice: Fräulein Hiedler;
ennchen: Fräulein Dietrich; Frau Quickly: Frau Goetze; Frau Meg Page: Fräulein Rothauser; Fenton: Herr Sommer; Dr. Cajus: Herr Philipp; Bardolph: Herr Lieban; Pistol: Herr Mödlinger. Kapellmeister Dr. Muck dirigiert. — Am Montag, den 9. d. M., wird George Bizet's Oper „Carmen“ mit Fräulein Rothauser in der Titelrolle gegeben. Die angekündigte Vorstellung von Sieg⸗ fried Wagner’s „ärenhäuter- wird verschoben, da an dem⸗ selben Abend ein großes Konzert des Wagner⸗Vereins statt⸗ findet, in welchem mit Genehmigung der General⸗Intendantur der Königlichen Schauspiele Frau Herzog und die Herren Grüning und Hoffmann mitwirken. — Am Mittwoch, den 11. April, geht zum ersten Male die einaktige Oper „Die Beichte“ von Ferdi⸗ nand Hummel, Dichtung von Axel Delmar, in Scene. Frau Goetze sowie Herr Philipp und Herr Berger sind darin beschäftigt. Kapellmeister Dr. Muck dirigiert. An demselben Abend findet noch eine Aufführung von Gluck's Oper „Orpheus und Eurydike“ unter Leitung des Kapellmeisters Strauß statt. Den Orphbeus singt Frau Goetze, die Curydike Frau Herzog, den Eros Fräulein Rothauser.
Im Königlichen Schauspielhause gelangt morgen zum ersten Male „Gevatter Tod, ein Märchen von der Mensch⸗ heit“, Drama in fünf Aufzügen von Eberhard König, die zur Handlung gehörende Musik von Rudolf Buck, zur Aufführung. Die Besetzung ist nachstehende: Mathias: Herr Pohl; Hans, sein Sohn, später der König: Herr Matkowsky; der Tod: Herr Molenar; der alte König: Herr Nesper; Prinzessin Elsa: I Sperr; Frau Trude, Amme: Frau Pagay; Dr. Balthasar:
err Heine; der Bürgermeister: Herr Oberlaender; ein alter Rathsherr: Herr Link; ein Spielmann: Herr Berger; Gefion, ein nordisches Edel⸗ fräulein: Fräulein Poppe; Borgny, ihr Gespiel: Fräulein Lindner; der alte Rüdeger, des Königs Getreuer: Herr Winter; eine Frau: Fräulein Wienrich. Das Werk ist vom Regisseur Droescher in Scene gesetzt.
In dem am Sonnabend im Neuen Königlichen Opern⸗ Theater stattfindenden Konzert zum Besten des „Pestalozzi⸗ Frauen⸗Vereins“ wird der Berliner Lehrer⸗Gesangverein (Dirigent: Professor Felix Schmidt) den „Choral von Leuthen“ von Reinhold Becker, „Augustnacht“ von G. Vierling, „Ruhe, schönstes Glück“ von Schubert, „Todtenvolk“ von F. Hegar, „Zu Straßburg auf der langen Brück“, Volkslied, gesetzt von B. Hilpert, „Nun leb' wohl, du kleine Gasse“, Volkslied, gesetzt von R. Silcher, und „Lützow's wilde Jagd“ von Weber vortragen.
Im Schiller⸗Theater wird das Schauspiel „Brand“ von Ibsen, neu einstudiert, am Mittwoch, den 11. d. M., wieder im Spielplan erscheinen. Wiederholungen von „Hinrich Lornsen“ finden noch morgen, übermorgen und am Dienstag statt.
Die Direktion des Lessing⸗Theaters hat, da für die an⸗ gekündigte Wiederholung von „Nora“ (10. April) bereits alle Plätze vergriffen sind, mit Frau Sorma schon jetzt das Repertoire für die Osterfeiertage vereinbart und zwei fernere „Nora“⸗Vorstellungen für den ersten und dritten Ostertag (15. und 17. April), für den zweiten Ostertag (16. April) eine Wiederholung von „Cyprienne“ festgesetzt. Der Vorverkauf für diese drei Vorstellungen hat bereits an der Kasse des Theaters begonnen. 1
Im Thalia⸗Theater fällt, wie schon erwähnt, am Charfreitag die Aufführung der Ausstattungsposse „Im Himmelhof“ aus. Für die an diesem Abend stattfindende Aufführung des Oratoriums „Elias“ sowie für die am Sonntag vorher (Nachmittags 3 ½ Uhr) im Theater abzuhaltende öffentliche Hauptprobe haben ihre solistische Mit⸗ wirkung zugesagt: die Großherzogliche Hofopernsängerin Fräulein Marie Thoma (Sopran), Frau Richter.Eggers (Alt), Frau Brester (Sopran), Herr Wilhelm Thoma aus München (Tenor) und Heer Leopold Löschke, Direktor des Konservatoriums des We stens.
Die Intendantur des Hof⸗Theaters zu Meiningen hat der „Deutschen Volksbühne“ zu Berlin das gesammte Material zur Aufführung von Otto Ludwig's Trauerspiel „Die Pfarrrose“ be⸗ reitwillig zur Verfügung gestellt. Das Drama, welches vor kurzem in Meiningen auf Befehl Seiner Hohbeit des Herzogs zum überhaupt ersten Male, und zwar mit Erfolg aufgeführt wurde, gelangt hier am
Wetterbericht vom 5. April 1900, 8 Uhr Morgens.
2 Theater.
30. April erstmalig zur Darstellung. Billetbestellungen sind an das Bureau der „Deutschen Volksbühne“ (W. Helmstraße 5) zu richten.
Zum Besten des unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich stehenden Pestaloni⸗Fröbel⸗Hauses’ sindet am Freitag, den 20. April, Abends 7 ½ Uhr, im Neuen Theater welches Frau Direktor Nuscha Butze b⸗ zur Verfügung gestellt hat, eine Wohlthätigkeits⸗Vorstellung statt, in welcher Lessing's Lustspiel „Minna von Barnhelm“ zur Aufführung Pranss. An der Svitze des Comités, welches sich aus Damen der
esellschaft zusammensetzt, steht Frau Ober⸗Bürgermeister Kirschner. Der Billetverkauf findet bereits von heute ab an der Tazeskasse des Theaters statt.
Wegen Erkrankung von Frau Pauline Strauß de Ahna ist ihr Liederabend, der am Sonnabend unter Mitwirkung des König⸗ lichen Kapellraeisters Herrn Richard Strauß im Saal Bech⸗ stein stattfinden sollte, auf den 25. April verschoben worden; ge⸗ löste Billets behalten ihre Gültigkeit. 1.“
Mannigfaltiges. Berlin, den 5. April 1900.
Für den Garantiefonds der unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin stehenden internationalen Ausstellung für Feuerschutz und Feuerrettungswesen, welche bekanntlich im Frühjahr nächsten Jahres in Berlin anläßlich des 50 jährigen Bestehens der Berliner Feuerwehr stattfiaden wird, sind bereits in wenigen Tagen mehr als 150 000 ℳ gezeichaet worden.
Das im Hause Gitschinerstraße 104 belegene, unter Leitung des Herrn Professors Litten stehende städtische Krankenhaus, welches zur Aufnahme von innerlich kranken Frauen bestimmt ist, ist jetzt gleichfalls wie die anderen Berliner Hospitäler durch eigene direkte Fernsprechleitung mit der Zentrale der „Berliner Rettungsgesellschaft“ verbunden. Es genügt, um Auskunft über daselbst zu erhalten, der einfache Anruf an die Zentrale (Amt III, 1960) der „Berliner Rettungsgesellschaft.“
Die Sterbekasse für ehemalige Krieger und Waffen⸗ Eis in der Provinz Brandenburg und der Stadt Berlin auf Gegenseitigkeit mit dem Sitz in Spandau hielt am 18. März d. J. ihre 25. ordentliche Generalversammlung ab. Nach dem Geschäftsbericht für 1899 betrug die laufende Zahl der Versicherungen 21 730 mit einem Versicherungskapital von 2 984 450 ℳ egen Restierens der Beiträge mußten 165 Mitglieder gestrichen werden. An Sterbefällen waren 202 zu verzeichnen, welche einschließlich der Abfindungen ein Sterbegeld von 48 462 ℳ 90 ₰ erforderten, was einen Durchschnitt von 239 ℳ 91 ₰ ergiebt. Das Gesammtvermögen ist auf 824 601 ℳ 20 ₰ angewachsen, wovon 587 550 ℳ in mündelsicheren Hypotheken angelegt und 200 00) ℳ auf der Reichshauptbank niedergelegt sind. Die Generalversammlung ermächtigte den Vorstand, im Anschluß an den noch zu erwartenden Bericht über die technische Prüfung einen Auszug aus dem Geschäfts⸗ bericht drucken zu lassen, welcher allen Mitgliedern zugestellt werden soll. Sodann wurde der Vorstand auf Antrag der Revisoren für die Jahresrechnung 1898 entlastet und die Entlastung für die Jahres⸗ rechnung 1899 bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung vertagt. Die Entschädigung für den Ausschuß wurde bewilligt, und die vom Vorstande angestellten Bevollmächtigten wurden bestätigt. Der bis⸗ herige Vorstand wurde für die Wahlperiode vom 1. Januar 1901 ab wiedergewählt, ebenso die in regelmäßiger Reihenfolge ausscheidenden Mitglieder des Ausschusses. Nachdem dann noch die vom Vorstand und Ausschuß geforderten Mittel zur Agitation bewilligt worden waren, wurde die Generalversammlung von dem Vorsitzenden mit Fnem dreifachen Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und König ge⸗
ossen.
8
Paris, 5. April. (W. T. B.) Die Blätter melden, Sein Majestät der Kaiser von Rußland habe der Stadt Paris eine prachtvolle Relief⸗Karte von Frankreich, welche aus in Ruß⸗ land gesammelten Steinen und kostbaren Metallen hergestellt sei
geschenkt. b (Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.) 2
8 FTvheater des Westens. (Opernhaus.) Frei⸗ Birkus Schumann. Im eleganten, renovierten 9 . tag: (29. Freitags⸗Abonnements ⸗Vorstellung): Zirkus Renz, Karlstraße. Freitag, Abends präzise Königliche Schauspiele. Freitag: Opern⸗ Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Carl 7 ½ Uhr: Nur noch einige Male: Doctor Faust. haus. 90. Vorstellung. Falstaff. Lyrische Komödie Milllöcker. b in 3 Akten von Giuseppe Verdi.
Eine romantisch⸗phantastische Handlung in 3 Ab⸗
Text von Arrigo Sonnabend: Volksthümliche Vorstellung zu halben theilungen von Hof⸗Balletmeister A. Siems. Außer⸗
Berlin, Donnerstag, den 5. April
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Dualität
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
niedrigster
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höchster ℳ
Doppelzentner
Verkaufs⸗ werth
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Stationen.
Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeressp red. in Millim Temperatur in 0 Celsius 5 °C. = 40 R
Belmullet . 755 Aberdeen 750 Christiansund 761. Kopenhagen. 760 Stockholm . 767 Haparanda . 773 St. Petersburg 770 Cork Queens⸗
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heiter bedeckt Nebel bedeckt bedeckt heiter bedeckt bedeckt
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Boito, deutsch von Max Kalbeck. Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 95. Vorstellung. Sonder⸗ Abonnement B. 13. Vorstellung. Zum ersten Male: Gevatter Tod. Ein Märchen von der Menschheit. Drama in 5 Aufzügen von Eberhard König. Die zur Handlung gehörende Musik von Rudolf Buck. In Scene gesetzt vom Regisseur Georg Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Opernhaus. 91. Vorstellung. Kain. Musikdrama in 1 Aufzug. Dichtung von Heinrich Bulthaupt. Musik von Eugen d'Albert. — Die rothen Schuhe. Tanzlegende in 4 Bildern von H. Regel und J. Haßreiter. Musik von Raoul Mader. Anfang 7 ½ Uhr. heute. Eine deutsche Komödie in 5 Aufzügen von Otto Ernst. Anfang 7 ½ Uhr.
Deutsches Theater. Freitag: Wenn wir
Schauspielhaus. 96. Vorstellung. Jugend von
Galathee.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Undine. — Abends 7 ½ Uhr: Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Carl Millöcker.
Montag (30. Montag⸗Abonnements⸗Vorstellung): Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Carl Millböcker.
Lessing⸗Theater. Freitag: Gastspiel von Agnes Sorma. Liebelei. — Jephta’s Tochter.
Sonnabend: Im weißen Röß'’l.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu volksthümlichen Preisen: Freund Fritz. — Abends 7 ½ Uhr: Gast⸗ spiel von Agnes Sorma. Cyprienne. I1“
Neues Theater. Schiffbauerdamm 42. Frei⸗ tag: Im Exil. Schwank in 3 Akten von H. von Anderten und B. Wolff. Anfang 7 ½ Uhr.
Preisen: Der Waffenschmied. — Die schöne dem: Ein Sechzehner Zug von 16 Rapp⸗
hengsten. — Pferde als Akrobaten. — Die Polospielenden Hengste. — Cervera, das einzig existierende Tambourin schlagende Pferd. — Die dressierten Edelhirsche. — Arabi als Footballspieler c. — Sämmtliche Original⸗ Dressuren des Direktors Albert Schumann. — The 7 Eugenes, Elite⸗Parterre⸗Akrobaten. — Der phänomenale Jongleur Mister Joe Hodgini. — Mons. Gérard, Jockeyreiter. — Mlle. Etienne, Miß Ella, Signorita Dolinda de la Plata. Reitkünstlerinnen — Mister Loyd, phänomenaler Drabtseilkünstler. — Die Original⸗Clowns Toniloff, Antonat, Armando, Mazeoli. — The Martinecks. — Die fliegenden
unde des Mr. Wilkes. — Ein mustkalisches
ntrée von 60 Damen ꝛc ꝛc.
Donnerstag, den 12. April: Unwider⸗ ruflich letzte Vorstellung. Schluß der ersten Saison.
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Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Johaunes. — 1 Abends 7 ½ Uhr: Winterschlaf. Hierauf: Neu ein⸗ Frau Sonne. pfarrer Franz Kramm (Wilhelmshaven). 8s “ Geboren: Ein Sohn: Hrn. Bergassessor Huth Insterburg 11 . be 811
studiert: Paracelsus. n ch
1EeezeLezsessach “ esidenz · Theater. Direktion: Sigmund Lauten⸗ (Gevelsberg). — Hrn. Priwatdozenten Dr. Dietrich Elbing . 1e4“ b 12,80 12,80 8 „ burg. Freitag: Die Dame von Maxim. (La] Gerhardt (Straßburg i. Els.). Angermünde ... “ 12,40 . 2, —
Berliner Theater. Freitag (30. Abonnements⸗ dame de chez Maxim.) Schwank in, 3 Akten Gestorben; Verw. Fr. Caroline von Manstein, Luckenwalde. ) bö1“ 14,00 1280 1289 67655 still Regen Vorstellung): Ueber unsere Kraft. von Georges Feydeau. Uebersetzt und bearbeitet von geb. Freiin von Puttkamer (Langfuhr). — Potodaum “ “ 14,00 “ * 8 Sonnabend. Gastspiel von Adele Sandrock. Benno Jacobson. In Scene gesetzt von Sigmund r. Luise Gräfin von Oeynhausen, geb. von Frankfurt a. O. . ö“ 8 13,60 14 00 14,00 Uebersicht der Witterung. Zum ersten Male: Arria und Messalina. Lautenburg. Anfang 7 ½ Uhr. msberg (Schwerin). — Fr. Selly von Dirings⸗ 1ö11ö1X1A4X*“ . gn 13,’80 13,80 Gegenüber einem von Nordrußland, wo der Luft⸗ Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: arold. — Sonnabend und folgende Tage: Die Dame von hofen, geb. König (Passow). — Konventualin 11ö1“¹]; 1“ — 12,00 12,50 druck am höchsten ist, über Skandinavien ausge⸗ Abends 7 ½ Uhr: Gastspiel von Adele Sandrock. Maxim. H— 8 Marie von Lancizolle (Heiligengrabe). — Frl. “]; 1 Ss 11,80 11,80 breiteten Hochdruckgebiet liegt eine sich von Nord⸗ Deherab. Hüh tan, zlachen tzae.⸗ vee. 8e2 s es ee Auguste von Saucken (Juͤlienfelde). Stargard i. Pomm.. 12,20 12,50 12,60
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Abends 8 Uhr: Der Probepfeil.
Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater.) Frei⸗ tag, Abends 8 Uhr: Hinrich Lornsen. .
Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr (Vorstellung des Akademischen Vereins für Kunst und Literatur):
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Macbeth. —
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Thalia ⸗Theater. Dresdenerstraße 72/73. Freitag: Im Himmelhof. Große Ausstattungs⸗ posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Alfred Schönfeld. Musik von Max Schmidt. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend und folgende Tage: Im Himmelhof.
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Zu kleinen Preisen:
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 8 G
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(einschließlich Börsen⸗Beilage).
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