Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.
Schwaan, den 4. April 1900. 1 Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches Amtsgericht.
1 Beschreibung. Der Erbvachthof Friedrichshof, welcher halbwegs zwischen Schwaan und Bützow liegt, ist 101 742 Qu.⸗R. = 220 ha 56 a 27 qm groß und hat zu 6032/ und 81/ größtentheils guten lehmigen Acker und viele Wiesen und ist mit einem in Gelde zu entrichtenden Kanon von jährlich 714 Scheffel Rostocker Maß belastet. Die Gebäude sind in sehr gutem baulichen Zustande, namentlich ist das Wohn⸗
aus herrschaftlich aufgebaut. “
3694] Beschluß. In Sachen des Hermann bers in Worms, ver⸗ reten durch R.⸗A. Görz in Mainz, betreibender Theil gegen Michael Wagner, Schuhmacher, früher n. Eppelsbeim, jetzt unbekannt wo, Schuldner, wegen Vertheilung des Erlöses der Versteigerung. I. Das Vertheilungsverfahren wird hiermit er⸗
ffnet. -
II. Der betreibende Gläubiger, alle eingeschriebenen
Glläubiger, sowie alle von der Einschreibung befreiten Unterpfands⸗Gläubiger, soweit letztere bekannt sind, werden aufgefordert, binnen eines Monats nach em Tage der Zustellung dieses ihre Forderungen n Hauptsumme, Zinsen, Kosten, und sonstiger Nebenbeträge unter Vorlage der Beweisurkunde urch schriftliche Eingabe oder zu Protokoll des Ge⸗ ichtsschreibers anzumelden.
III. Die genannten Gläubiger, sowie die Schuldner und Drittbesitzer werden aufgefordert, von dem zu errichtenden Theilungsplane, welcher nebst allen be⸗ züglichen Urkunden vom 25. Mai 1900 an auf der
Gerichtsschreiberei zur Einsicht offen gelegt sein wird, Einsicht zu nehmen und in dem zur Erklärung über iesen Theilungsplan anberaumten Termin Donners⸗ tag, den 28. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, u Alzey in dem Amtsgerichtslokale zu erscheinen und spätestens in diesem Termin etwaige Einwen⸗ dungen gegen den Theilungsplan unter Meidung des Ausschlusses geltend zu machen. Alzey, den 30. März 1900. 2 Großherzogliches Amtsgericht. König.
13899] Bekanntmachung.
Unter Bezugnabme auf die Bestimmungen im § 367 des Handelsgesetzbuches vom 10. Mai 1897 R.⸗G.⸗Bl. S. 219) wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß nachstehende Wertbpapiere:
Obligationen der Hannoverschen Landes⸗Credit⸗ Anstalt über je 1000 ℳ Litt. R. I. Nr. 4436 und 4437 ohne Kuponbogen abhanden gekommen sind
Hannover, den 9. April 1900. 8
Königliches Polizei⸗Präfidium. 8
In Unterabtheilung 6 der heutigen Nr. dieses Bl. (Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗ Gesellsch.) befindet sich eine Bekanntmachung der Deutschen Hypothekenbank zu Meiningen, be⸗ treffend Verloosung, an deren Schluß Werthpapiere als amortisiert angezeigt werden.
[3659] Aufgebot.
Das Königl. Amtsgericht Waldmohr hat Aufgebot erlassen: Auf Antrag der Wittwe Luise Müller in Börsborn, welche im Gewerkebuch des Königl. Be⸗ zirksbergamts Zweibrücken auf Seite 40 als Eigen⸗ thümerin eines Kuxscheines über 33 Kuxe der in 1000 Kuxe eingetheilten Gewerkschaft des Stein⸗ kohlenbergwerks „Steinbach“, gelegen in den Ge⸗ meinden Steinbach, Brücken und Haschbach, Königl. Bezirksamts Homburg, verzeichnet ist, wird der In⸗ haber der vorbezeichneten, der Wittwe Müller zu Verlust gegangenen Urkunde aufgefordert, spätestens in dem am 28. Dezember 1900, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des Königl. Amtsgerichts hier stattfindenden Aufgebotstermine seine Rechte bei dem hiesigen Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird.
Waldmohr, den 7. April 1900. Gerichtsschreiberei des Königl. Amtsgerichts.
8 [3658] Aufgebot.
Auf Antrag des Steigers Friedrich Ermert zu Salchendorf wird der Inhaber des angeblich ab⸗ handen gekommenen Kuxscheins Nr 824 des Berg⸗ werks Gute Hoffnung bei Altenseelbach aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermin am 5. No⸗
vember 1900, Vormittags 10 ¼ Uhr, seine
Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird.
Burbach, den 5. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[3660] Aufgebot. 8 Der Hotelbesitzer Friedrich August Wilhelm Spangenberg zu Kranz, dessen Leben bei der 8 Deutschen Lebensversicherungs⸗Gesellschaft in Lübeck auf Police Nr. 100 875 versichert ist, hat der genannten Gesellschaft die Police als Faustpfand übergeben, worüber ihm unter dem 20. April 1897 ein Doypositalschein ausgestellt worden ist. Dieser Schein ist verloren gegangen. Auf Antrag des Versicherten ergeht hierdurch an den unbekannten Inhaber des Depositalscheins die Aufforderung, sein Recht auf den letzteren spätestens in dem Aufgebotstermine vom 7. Januar 1901, Vorm. 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, auch die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden soll. Lübeck, den 2. April 1900. Das Amtsgericht. Abth. V.
[3838] Laut ergangener
Police Nr. 112 363 ausgefertigte Pfandschein Nr. 113 t. verloren gegangen. Der Inhaber dieses Pfandscheins wird hiermit aufgefordert, seine An⸗ sprüche in Bezug auf den betreffenden Schein bis zum 15. Juli 1900 bei uns anzumelden, widrigenfalls derselbe in Gemäßheit des Punktes 15 der Versicherungsbedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird.
Leipzig, den 10. April 1900.
Allgemeine Renten- Kapital- und Lebens-
Versicherungsbank Teutonia. Dr. Messerschmidt. Georgi.
88
[3656] Aufgebot.
Der Kaufmann Julius Stauulla in Neustadt O. S., vertreten durch Rechtsanwalt Hein daselbst, hat das Aufgebot des Legescheines beantragt, welchen ihm am 20. Februar 1886 die Pronhrenete Frankfurter Versicherungsgesellschaft zu Frankfurt a. Main er⸗ theilt hat für die bei ihr gegen ein Darlehen von 250 ℳ vom Antragsteller hinterlegte, am 28. Juni 1882 von ihr dem Antragsteller ausgestellte Police Nr. 39 117 D., laut welcher auf das Leben der letzteren die Summe von 3000 ℳ versichert worden ist. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. November 1900, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Klapperfeldstraße Nr. 10, I. Stock, Zimmer Nr. 2, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Frankfurt a. M., den 2. April 1900.
6 Königliches Amtsgericht. Abth. 15.
[934] Bekaunntmachung.
Der Zigarrenfabrikant V. Fießer von Gießen hat das Aufgebotsverfahren bezüglich des ihm abhanden gekommenen von Großh. Hauptsteueramt Gießen ausgestellten Niederlagescheins folgenden Inbalts:
„Nr. 9, eingelagert am 25. I. 1895, 1 Collo in Bastplatten geschnürt mit Baststricken, in Leinen
emballirt, gez.: B—ꝙq Nr. 15547, ent⸗
haltend „unbearbeitete Tabaksblätter“, Bruttogewicht 71 kg, Herkunft: Spanisch⸗Amerika“
beantragt und den Verlust glaubhaft gemacht. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine Donnerstag, den 1. November 1900, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht, Zimmer Nr. 14, seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, T die Urkunde für kraftlos erklärt werden wird.
Gießen, den 30. März 1900.
Großb. Amtsgericht. Wiener.
[73420] 88 “ Aufgebot. 1 1““
Es ist das Aufgebot folgender angeblich verloren gegangener Sparkassenbuͤcher beantragt worden:
1. Sparkassenbücher der städtischen Sparkasse zu Berlin: .
1) Nr. 378 689 über 79,69 ℳ, ausgestellt für den Kürschner Hermann Glöbke hier, Amalienstraße 15, beantragt von demselben;
2) Nr. 205 813 über 254,38 ℳ, ausgestellt für den Maurer Friedrich Könning, Warschauerstraße 9,
3) Nr. 188 319 über 186,80 ℳ, ausgestellt für den Otto Fintel, Koppenstraße 49, .
beantragt zu 2 und 3 von dem Gastwirth Wil⸗ helm Fintel hier;
4) Nr. 132 421 über 39,47 ℳ, ausgestellt für das Dienstmädchen Bertha Karsch hier, Wrangel⸗ straße 87, beantragt pon derselben, jetzt verehelichten Falz, Metzerstraße 17;
5) Nr. 529 540 über 5 ℳ, ausgestellt für Lisbeth Crolow, Tochter des Bäckermeisters Crolow hier, Potsdamerstraße 27 b., beantragt von derselben;
6) Nr. 575 423 über 6,33 ℳ, ausgestellt für Frieda Crolow, Tochter des Konditoreibesitzers Crolow hier, Potsdamerstraße 27 b., beantragt von derselben;
7) Nr. 535 862 über 257,03 ℳ, ausgestellt für das Dienstmädchen Alwine Krüger, hier, Lützow⸗ straße 112, beantragt von derselben;
8) Nr. 82 478 über 6,26 ℳ, ausgestellt für Minna Feasdel⸗ Tochter des Arbeiters Durdel in Friedrichs⸗ berg, .
9) Nr. 82 513 über 6,26 ℳ, ausgestellt für Emma Tochter des Arbeiters Durdel in Friedrichs⸗ erg,
beantragt zu 8 und 9 vom Kohlenhändler Carl Durdel hier;
10) Nr. 721 427 über 200,68 ℳ, ausgestellt für den Barbier Ernst Engel hier, Möckernstraße 144, beantragt von demselben;
11) Nr. 262 622 über 20,35 ℳ, ausgestellt für den Schriftsetzer Hans Doose hier, Kürassierstraße 10, beantragt von demselben;
12) Nr. 123 095 über 100 ℳ, ausgestellt für die verehelichte Arbeiter Minna Brandt, geb. Köpke, hier. beantragt von derselben;
13) Nr. 40 236 über 195,77 ℳ, ausgestellt für den Arbeiter August Galle hier, beantragt von demselben;
14) Nr. 688 846 über 159 ℳ, ausgestellt für Ernst Boemike, Sohn des Rentiers, beantragt von dem Schulamtskandidaten Ernst Bömeke hier;
15) Nr. 376 091 über 5,43 ℳ, ausgestellt für die Näherin Frieda Kaufmann hier, Weidenweg 58, beantragt von derselben;
16) Nr. 530 595 über 300 ℳ, ausgestellt für Frieda Höpfner, Tochter des Vergolders Höpfner ier, Bernauerstraße 17, beantragt von letzterem;
17) Nr. 688 845 über 209,50 ℳ, ausgestellt für Frl. Antonie Bömike bier, beantragt von derselben;
18) Nr. 659 466 über 8,83 ℳ, ausgestellt für das Hausmädchen Emilie Lahn hier, Brücken⸗ straße 10 a., beantragt von derselben;
II. Sparkassenbücher der Sparkasse des Kreises Teltow:
1) Nr. 48 958 über 171,93 ℳ und 5,13 ℳ Zinsen, ausgestellt für Frau Ida Haupt, in Schöneberg, Hauptstraße 52, beantragt von derselben;
2) Nr. 54 409 über 169,37 ℳ und 5,07 ℳ Zinsen, ausgzestellt für Eduard Haupt in Schöneberg, Hauptstraße 53, beantragt von demselben.
Die Inhaber der Sparkassenbücher werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 24. Sep⸗
b fsfember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem Anzeige ist der von uns über die
unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., Zimmer 27, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Sparkassen⸗ bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der letzteren erfolgen wird. Berlin, den 4. Januar 1900. Königliches Amtsgericht I.
[3138] Aufgebot.
Der Gastwirth August Schulz in Neudorf bei Mauche hat das Aufgebot des am 10. Mai 1882 von dem Eigenthümer August Klemke in Zodyn an die Ordre des Fleischermeisters Onuphrius Dur⸗ zynskt in Neudorf Karge über 280 ℳ ausgestellten, am 11. Juli 1882 fällig gewesenen und angeblich
—
Abtheilung 84.
1“
bei Durzynski verloren gegangenen Wechsels, dessen Wortlaut der Antragsteller nicht vorlegen kann, beantragt. Der etwaige Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem auf den 6. November 1900, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 8, anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei dem Gericht anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls dieser für kraftlos erklärt werden wird. 9 Wollstein, den 31. März 1900. 8 Königliches Amtsgericht.
[3715] Aufgebot. 1“ In dem Grundbuche des der Besitzerwittwe Jeanette Bitzer gehörigen Grundstücks Klein Czyste Blatt 64 steht in Abth. III Nr. 11a. eine Vor⸗ merkung für den Kanzleirath Johann Heinrich Weiß zur Sicherheit einer Forderung von 2400 ℳ aus dem Zahlungsbefehle des Königl. Amtsgerichts Kulm vom
16. November I. Pez nber 1885 eingetragen. Da der Aufenthalt
des eingetragenen Gläubigers, der zuletzt in Dieden⸗ hofen gewohnt haben soll, unbekannt ist, werden auf Antrag der Grundstückseigenthümerin Jeanette Bitzer der unbekannte Inhaber der Post oder dessen Rechts⸗ nachfolger aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebotstermine den 24. August 1900, Vormittags 10 uh vor dem unter⸗
Die Gew
6 8 ““ Aufg 1“ 1“ “ erkschaft der Steinkohlenzeche Neu⸗Düsseldorf zu Dortmund, vertreten durch ihren Re⸗
zeichneten Gericht, Zimmer Nr. anzumelden
widrigenfalls sie mit ihren Rechten auf die Poft
werden ausgeschlossen werden. 8 g Kulm, den 5. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht. b 89. Aufgebot. “
Auf Antrag des Mühlenbesitzers Gustav Fritsche zu Strubensee als eingetragenen Eigenthümers des im Grundbuch von Strubensee Band I Blatt Nr. 14 verzeichneten Grundstücks erfolgt das Aufgebot fol⸗ gender auf diesem Grundstück eingetragenen Hypo⸗ thek: Abtheilung III Nr. 9 243 Thaler 4 Sgr 4 Pfg. = 729,43 ℳ Kaufgeld, eingetragen aus dem Adjudikationsbescheid vom 30. März 1860 bei der Kaufgelderbelegung laut Verhandlung vom 30. Aprif 1860, zu 5 % verzinslich für die verehelichte Mühlen⸗ meister Dohrmann, Wilhelmine Luise, geb. Bert, holz, zu Strubensee. Die eingetragene Gläubigerin oder deren Rechtsnachfolger werden aufgefordert ihre Rechte und Ansprüche spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gerichte auf den 17. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung der Gläubigerin und deren etwaiger Rechtsnachfolger mit ihrem Rechte erfolgen wird.
Lindow, den 6. April 1900.
Königliches Amtsgericht
ebot.
präsentanten Th. Strauß zu Kray bei Düsseldorf, hier vertreten durch den Rechtsanwalt Kramberg zu Dortmund, hat das Aufgebot der angeblich ihr gehörigen, im Grundbuch von Dortmund Band II Blatt 226 noch für den Kaufmann Heinrich Carl Mauritz zu Uerdingen eingetragenen Grundstücke, nämlich:
Steuergemeind
Bezeichnung Dortmund der
Lage u. dgl. m.
Jahres betrag der Grund⸗
steuer
Thl. ¹/10% ℳ ₰
Rein⸗
Flächeninhalt ertrag
Kulturart
ha a qm
”
165/21 166/22 167/22 341/21 342/22 939/21 940/21
941/21 942/21
Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr.
Nr.
Nr.
Am Schurwege das. das.
das. Sölderstraße Zwisch. Sölder⸗ u. Prinz Friedrich⸗Karlstraße Prinz Friedrich⸗Karl⸗ straße A. d. Prinz Friedrich⸗ Karlstraße
behufs Eintragung als Eigenthümerin beantragt.
Hofraum 15 04 desgl. 1 87
Ackerland 72 45 24 12
Hofraum 52 17 desgl. 289 Weg I 80
Acker 31 56 Acker 4 69 (j. Weg)
Acker 1 Zusammen 1
10 51 1 56
10 27 3 42 92 [255 s39 61 s11 5
V
Alle Eigenthumsprätendenten, insbesondere die unbekannten Erben des verstorbenen Kaufmann
Heinrich Carl Mauritz, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 1.
August 1900,
Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 40, ihre Rechte und Ansvprüche auf die Grundstücke anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten und Ansprüchen ausgeschlossen werden und die Eintraaung des Besitztitels für die Antragstellerin erfolgen wird.
Dortmund, den 23. März 1900.
8—
Königliches Amtsgericht.
Die verehelichte Kommerzienrath Helene Hoffmann, geb. Bogner, zu Hirschberg, vertreten durch idren Ehemann, den Königlichen Kommerzienrath Richard Hoffmann daselbst und dieser wiederum vertreten durch den Justizrath Felscher in Hirschberg, hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes vom 1. Oktober 1847 über die für ihren Erblasser, den Zimmermeister Carl August Bogner in Görlitz, auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Nr. 151 Görlitz Abtheilung III. Nr. 6 aus der Urkunde vom 29. September 1847 eingetragene, zu 5 % verzinsliche Forderung theils für gelieferte Zimmerarbeiten und Materialien, theils aus einem Darlehn von 600 Thlr. = 1800 ℳ wegen Bildung einer neuen Ausfertigung beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. Juni 1900, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 23, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wirird.
Görlitz, den 3. März 1900. 8 IKgsnigliches Amtsgericht.
[3651] Beschluß. 8
Die Schulgemeinde zu Niederkalbach hat durch ihren Vertreter, den Bürgermeister Elm zu Nieder⸗ kalbach, zwecks ihrer Eintragung als Eigenthümerin das Aufgebot des in der Gemarkung Niederkalbach gelegenen Grundstücks B. 334/129 beantragt. Sie hat glaubhaft gemacht, daß sie seit mehr als dreißig Jahren im Eigenbesitz dieses Grundstücks gewesen ist. Es ergeht an denfenigen, welcher vermeint, Eigenthümer des Grundstücks B. 334/129 zu sein, die Auf⸗ forderung, sein Recht spätestens im Aufgebotstermin, am 6. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, anzumelden, widrigenfalls seine Ausschließung er⸗ folgen wird
Neuhof, den 31 März 1900.
Königliches Amtsgericht 8
[3706] Aufgebot. “ eittels der Reiesse Nr. 23 091 vom 21-Dezemberl1888 88 9. Januar 1900
21. Dezember 1899
nd Nr. 23 089 — zstät ““ 88— 19. Januar 1900 „% bestätigt am 25. bezw. 30. Januar 1900, ist zwischen Herzog⸗ licher Kammer, Direktion der Forsten zu Braun⸗ schweig und dem Bäckermeister Fritz Appuhn zu Seesen die Ablösung der dem Gehöfte Nr ass. 55 (früher 45) zu Seesen zustehenden Berechtigungen zum Bezuge einer Brennholz Geldrente und forst⸗ zinsfreien Bauholzes aus den Herzoglichen Forsten des vormaligen Kommunionharzes gegen Kapital⸗ entschädigungen von 720 ℳ bezw. 1518 ℳ 94 ₰ nebst Zinsen zu 4 % p. a. vom 2. Januar 1900 bezw. 1. Dezember 1899 angerechnet, vereinbart worden. Auf Antrag Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten in Braunschweig, werden alle diejenigen, welche Ansprüche an die abgelöseten Berechtigungen resp. die zur Auszahlung kommenden Ablösungs⸗ kapitale zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche Ansprüche spätestens in dem zur Auszahlung der vorgedachten Ablösungskapitale auf Sonnabend, den 16. Juni 1900, Morgens 10 Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglichen Amtsgerichte angesetzten Termine anzumelden, widrigenfalls sie mit solchen
Ansprüchen der Antragstellerin geschlossen werden sollen. Seesen, den 31. März 1900. Herzogliches Amtsgericht. W. Haars.
gegenüber aus⸗
1“
[3705] Aufgebot.
,9 23 090 4. Januar Mittels der Rezesse Nr. 33 .f — zeise Ttr. 33 097 19. Janum 1900, bestätigt am 25: Januar 1900, ist zwischen 5. Februar Herzoglicher Kammer, Direkrion der Forsten mu Braunschweig und der Ehefrau des Rentners Carl Branecke, Wilhelmine, gebr. Fedder, zu Kirchberg, in Vertretung ihres Ehemannes die Ablösung der den Gehöfte des ꝛc. Branecke No. ass. 64 zu Kirchberg zustehenden Berechtigungen zum Bezug einer Brenn⸗ holz⸗Naturalrente und forstzinsfreien Bauholzes aus den Herzoglichen Forsten des vormaligen Kommunion⸗ harzes gegen Kapitalentschädigungen von res 720 ℳ und 974 ℳ% 78 ₰ nebst Zinsen 4 % p. a. vom 2. Januar 1900 bezw. 24. De⸗ zember 1899 an gerechnet, vereinbart worden. Auf Antrag Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten in Braunschweig werden alle diejenigen, welche An⸗ sprüche an die abgelösten Berechtigungen resp. die zur Auszahlung kommenden Ablösungskapitale zu hal vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche Ansprüche spätestens in dem zur Auszahlung der vorgedachten Ab⸗ lösungskapitale auf Sonnabend, den 16. Juni 1900, Morgens 10 Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglichen Amtsgericht angesetzten Termin anzu melden, widrigenfalls sie mit solchen Ansprüchen 51 Antragstellerin gegenüber ausgeschlossen werden ollen. Seesen, den 31. März 1900 8 Herioghche⸗ Amtsgericht. 1
aars. Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung.
Die gesetzlichen Vertreter nachstehend genannter Verschollenen:
1) des am 4. Februar 1841 zu Altona geboren Johannes Jürgensen, sowie dessen Schwester, der am 3. Januar 1843 zu Altona geborenen Emma Elisabeth Jürgensen, Kinder des Schlossermeistert Johann Christopher Jürgensen, und
2) des am 23. Februar 1841 zu Altona geborenen Johann Carl Christian Schwaberow, Sohn des Hauszimmermanns Johann Friedrich Julius Schwa⸗
berow,
haben das Aufgebot der Verschollenen zum Zwecke der Todeserklärung beantragt. Die Genannten werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf de⸗ 2. November 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine (Helenenstraße 21, pt zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder La⸗ der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Altona, den 31. März 1900.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3a.
vom
“
“
chen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen
1u.“
88
Berlin, Dienstag, den 10. April
ra awes ;
—— 1. Untersuchungs⸗Sachen. 21 baase n, 8 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[3650] Aufgebot.
1) Der Landwirth Christian Finke zu Bühle,
2) der Schmied Keinrich Reddehas zu Thalitter,
3) der Kaufmann Heinrich Schelp zu Mengering⸗ hausen haben beantragt,
zu 1) die verschollenen Geschwister Christian und Cbristiane Mächel (Mechels), zuletzt wohnhaft in Bühle (Waldeck), 3
zu 2) den verschollenen Schneider Wilhelm Meyer, zuletzt wohnhaft in Dehringhausen (Waldeck),
zu 3) den verschollenen Landwirth Ludwig Wahn⸗ schaffe, zuletzt wohnhaft zu Mengeringhausen (Waldeck) für jodt zu erklären.
Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 7. De⸗ zember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem anterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Arolsen, den 3. April 1900.
Das Amtsgericht. Abth. I.
[3712] Aufgebot.
Der Baͤckermeister Jürgen Breckwoldt in Blankenese hat als Vormund und Neffe das Folgende be⸗ antragt: den verschollenen Johannes Casper Melchior Breckwoldt, geboren am 21. Januar 1838, zuletzt wohnhaft in Blankenese, der etwa 1862 nach Callao egangen und seitdem verschollen ist, für todt zu er⸗ 118— Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 19. Oktober 1900, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen. 1 1 8
Blankenese, den 29. März 1900.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.
[3654] Aufgebot.
Das Aufgebot folgender verschollener Personen:
1) des Peter Medenbach, geboren am 17. De⸗ zember 1856 zu Bonbaden, Kreis Wetzlar, zuletzt ort wohnbaft,
2) des Friedrich Wilhelm Scharf, geboren am 21. September 1834 zu Biskirchen, Kreis Wetzlar, zuletzt dort wohnhaft,
3) des Johann Georg genannt Konrad Anschütz, eboren am 16. Februar 1842 zu Bissenberg, Kreis
etzlar, daselbst zuletzt wohnhaft,
4) des Heinrich Edelmann, geboren am 20. Mai 1845 zu Niederbiel, Kreis Wetzlar, daselbst zuletzt wohnhaft,
5) des Peter Meyer, geboren am 3. April 1830 zu Braunfels, Krets Wetzlar, zuletzt wohnhaft daselbst, 1 8 des Philipp Kaufmann, geboren am 26. Juli 832,
7) der Ernestine Schweitzer, geboren am 18. Ja⸗ nuar 1853,
8) der Louise Jakobine Schweitzer, geboren am 29. Oktober 1855, b
zu 6 bis 8 geboren zu Burgsolms, Kreis Wetzlar, dort zuletzt wohnhaft,
9) des Leinwebers Johannes Roos, geboren am 29. November 1815 zu Oberquembach, Kreis Wetzlar, dort zuletzt wohnhaft,
10) des Heinrich Birkenstock, geboren am 1. Juni 1834 zu Griedelbach, Kreis Wetzlar, dort zuletzt wohnhaft,
11) des Georg Becker, geboren etwa 1847 oder 1848 zu Niederquembach, Kreis Wetzlar, dort zuletzt wohnhaft,
12) der Marie Katharine Neumaun, geboren am 2. Juni 1834 zu Kröffelbach, Kreis Wetzlar, dort zuletzt wohnhaft,
zum Zwecke der Todeserklärung worden, und zwar:
zu 1) von dem Bergmann Friedrich Medenbach zu Bonbaden, zu 2) von dem Wagner Heinrich Fischer zu Biskirchen,
zu 3) von Friedrich Anschütz zu Bissenberg,
zu 4) von der Wittwe Jakob Edelmann zu Niederbiel, zu 5) von Louis Meier I. zu Braunfels, zu 6] von Heinrich Philixp Müller zu Burgsolms, zu 7) u. 8) von der Wittwe Konrad Docter zu Oberndorf und der Ehefrau Konrad Feth zu Steindorf,
zu 9) von dem Straßenwärter Friedrich Heecb zu Oberquembach, zu 10) von Heinrich Biehl zu Oberwetz, zu 11) von Heinrich Desch zu Niederquembach,
ist beantragt
1u 12) von Christian Stahl IV. zu Kröffelbach.
Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 27. September 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Mittheilung zu machen.
Braunfels, den 4. April 1900.
Köͤnigliches Amtsgericht.
erlust⸗ und Fundsachen, 1“ u. dergl.
Oeffentlicher Anzeiger
[3693]
Aufgebot Verschollener.
Gegen die nachstehenden, länger als 10 Jahre verschollenen Personen:
1) den früheren Schlosser August Friedrich Wilbelm Schelle, Sohn des Eisenbahnarbeiters, nachherigen Nachtwächters Johann Theodor Christoph Wilhelm Schelle und der Aaguste Henriette Karoline, geb. Koch, geboren hieselbst am 16. März 1841,
2) den früheren Bäcker Carl Julius Lange, Sohn des Hutmachermeisters Georg Gerhard Theodor Lange und der Amalie Caroline Henriette geb. Geveken, geboren hieselbst am 27. März 1850,
3) den früheren Zigarrenmacher Theodor Ludwig Kühne, Sohn des Auktionsgehilfen, früheren Stein⸗ druckers Carl August Theodor Kühne und der Catharine Marzarethe, geb. Kröger, geboren hieselbst am 29. Januar 1832,
4) den früheren Knochenhauer Theodor August Georg Kieinschmidt, Sohn des Schneidermeisters Johann Georg Karl H⸗pold genannt Kleinschmidt und der Johanne Wilhelmine Catharine, geb. Henke, geboren hieselbst am 22. Oktober 1851,
5) den früheren Schlosser Friedrich August Eduard Riekes, Sohn des Revierförsters Theodor Carl Conrad Floridus Riekes und der Luise Wilhelmine Christiane, geb. Lüders, geboren zu Steterburg am 18. September 1834,
6) den früheren Seemann Friedrich Hugo Ludwig Philipp Lemme, Sohn des Juweliers Julius August Theodor Lemme und der Georgine, geb. Schröder, geboren hieselbst am 26. Dezember 1836,
7) den Louis Wilhelm Faillard, Sohn des Brauereibesitzers Louis Wilhelm Faillard und der Wilhelmine Karoline Henriette Auguste, geb. Stolze, geboren hieselbst am 22. Oktober 1855,
8) den Julius Christian Theodor Duve, Sohn des Gymnaosiallehrers Johann Friedrich Ludwig Duve und der Heariette Caroline Christine, geb. Sander, geboren hieselbst am 2. August 1839,
9) den August Louis Wilhelm Söhler, Sohn des Arbeitsmanns, nachherigen Hôkers Johann Heinrich Conrad Söhler und der Caroline Dorothee Sophie, geb. Frömling, genannt Koch, geboren hieselbst am 20. April 1831, 2
10) den früheren Schneider Georg Robert
August Franke, Sohn des Schneidermeisters Johann
August Franke und der Karoline Ernestine Wilhelmine, geb. Kayser (Paeseler), geboren am 15. Februar 1857
iu Landsberg a. Warthe,
ist von deren gesetzlichen Vertretern der Antrag auf deren Todeserklärung gestellt. Ez werden die unter 1 bis 10 vorgenannten Personen aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 15. No⸗ vember 1900, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Braunschweig, August⸗ straße 6, Zimmer Ner. 27, angesetzten Termine sich zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der vorgenannten Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im angesetzten Termine dem unterzeichneten Geri Anzeige zu machen.
Braunschweig, den 26. März 1900.
HSHerrzogliches Amtsgericht. XI.
R. Engelbrecht.
[3709]
Nr. 6246. Der seit dem Jahre 1850 verschollene Ferdinand Dold von Bräunlingen, geboren daselbst am 18. Oktober 1824, als ebelicher Sohn des Bauern Donat Dold und der Cäcilie Vögtin, soll auf Antrag des Landwirths Anton Dold von Bräun⸗ lingen für todt erklärt werden. Der Aufgebots⸗ termin wird bestimmt auf Dienstag, den 23. Ok⸗ tober 1900, Vormittags 10 Uhr, und der Verschollene aufgefordert, sich spätestens in diesem Termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird; an alle übrigen Personen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Donaueschingen, den 31. März 1900.
Großh. Amtsgericht. II. (gez.) Brugger. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber Gäßler.
[3713] Aufgebot.
1) Der Hotelier Frlix Raue in Köln, 2) die Näherin Klara Raue zu Elberfeld, vertreten durch Rechtsanwalt Landé zu Elberfeld, haben beantragt, ihren Vater, den verschollenen Maurermeister Wil⸗ helm August Hermann Ernst Raue, zuletzt wohn⸗ haft zu Elberfeld, für todt zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Januar 1901, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Königs⸗ straße 71, Zimmer 14, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Elberfeld, den 30. März 1900.
Königl. Amtsgericht. Abth. 7.
[3655] Aufgebot. Die Ehefrau des Kaufmauns Jacob Friedrich Kauffmann, Anna Catharina Eleonore, geborene Oehlschlägel, und dessen Tochter Susanne Christine, Ehefrau des Kaufmanns Heinrich Wilhelm Vollrath, beide in Frankfurt a. M., haben beantragt, den ver⸗ schollenen Kaufmann Jacob Friedrich Kauffmann, geboren den 9. Februar 1837, zuletzt wohnhaft in Frankfurt a. M., für todt zu erklären. Der bezeich⸗ nete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 22. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht ande⸗
raumten Aufgebotstermine zu melden, aprigensehe (13698) welche
die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spä⸗ testens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Frankfurt a. M., den 28. März 1900
Königliches Amtsgericht. Abth. 12 [3699) Aufgebot eines Verscholleuen.
Der am 2. Dezember 1829 zu Hohenstaufen, O.⸗A. Göppingen, geborene und zuletzt dort wohnhafte Weber Jobann Leonhard Mayer, Sohn des f†. Webers Leonhard Maper daselbst, für welchen diesseits ein theilweise mit Beschlag belegtes Ver⸗ mögen von etwa 1100 ℳ verwaltet wird, ist im Jahre 1852 von Hohenstaufen nach England ge⸗ gangen und seit dem Jahre 1870 verschollen. Der Gemeinderath Jakob Bracher in Hohenstaufen als gesetzlicher Vertreter und die Rosine, geb. Mayer, Wittwe des Webers Gottlieb Uebele in Hohenstaufen, als Schwester und Erbin des Verschollenen, haben das Aufgebotsverfahren zum Zweck der Todes⸗ erklärung des Verschollenen in zulässiger Weise be⸗ antragt. Der Verschollene wird deshalb hiemit auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 18. Oktober 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufge⸗ botstermin sich zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen würde. Zugleich wird Jedermann, der Auskunft über das Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermag, aufgefordert, spätestens in diesem Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Göppingen, den 6. April 1900.
K. Amtsgericht. Oechsler, A⸗R.
Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Langbein.
[3710] Aufgebot.
Nr. 20 317. Das Großh. Amtsgericht dahier hat unterm Heutigen folgendes Aufgebot erlassen: Der am 1. Februar 1859 zu Handschuhsheim geborene Landwirth Georg Michael Schlechter ist im Jahre 1878 nach Nord⸗Amerika ausgewandert und seit 1. Dezember 1880 verschollen. Da Heinrich Mühl⸗ bauer (Johannes Sohn), Steinbrecher in Dossen⸗ beim, als gesetzlicher Erbe des Georg Michael Schlechter dessen Todeserklärung beantragt hat, er⸗ geht die Aufforderung:
a. an den Verschollenen, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 17. Oktober 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu mach
Heidelberg, den 3. April 1900.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: — Grasberger.
[3701] Aufgebotsverfahren.
Nr. 19 109. Landwirth Peter Staudt I. und Landwirth Peter Staudt II., beide von Wiesenbach, haben die Todeserklärung des am 24. Mai 1848 in Wiesenbach geborenen, im Jahre 1873 nach Nord⸗ Amerika ausgewanderten und seit 8. Juni 1882 an unbekannten Orten sich aufhaltenden Johann Georg Staudt beantragt. Es ergeht deshalb die Auf⸗ forderung an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Termin vom Freitag, den 21. De⸗ zember 1900, Vorm. 10 Uhr, dem Gericht Anzeige zu machen. Gleichzeitig ergeht die Auf⸗ forderung an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen werde.
Heidelberg, den 3. April 1900.
Gr. Amtsgericht (gez.) von la Roche. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber Braun.
[3720] Aufgebot.
Der Kunstgärtner Gustao Hennscke sen. aus Nord⸗ hausen, vertreten durch Rechtsanwalt Kossinna zu Nordhaufen hat beantragt, den verschollenen Brenner Friedrich Wilhelm Henning, zuletzt wohnhaft in Bielen, für todt zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Oktober 1900, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welch: Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Heringen, den 2. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht. 8
[224²] Aufgebot. Auf Antrag des Vormunds des Verschollenen Wilhelm Encke, und der Ehefrau des Verschollenen, Karoline Altmannsberger, geb. Ruppel, soll Georg Altmannsberger, geboren am 8. Juni 1841 in Homburg v. d. H., Sohn des Glasermeisters Peter Ludwig Altmannoͤberger und Magdalena Dorothea, eb. Risch, für todt erklärt werden. Die letzte Rachricht von dem Verschollenen ist im Jahr 1874 oder 1875 eingegangen. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens am 15. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichts⸗ stelle dahier zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ mögen, werden aufgefordert, spätestens bis zu diesem Termin dem Gericht Anzeige zu machen. Homburg v. d. Höhe, den 30. März 1900. Königliches Amtsgericht. IJI.
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Ges 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.
8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bank⸗Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
Aufgebot.
Margareta Weigel, geb. Schloß, in Jockgrim, Ebefrau des früber daselbst wohnhaft gewesenen Ackerers Georg Bernhard Weigel, beantragt die Todeserklärung ihres vorgenannten Ehemannes und ihres Sohnes Franz Anton Weigel, geb. 1853, beide seit 1873 bezw. 1879 verschollen. Die Ver⸗ schollenen werden aufaefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 9. November 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor diesem Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen
Kandel, den 4. April 1900. 68
K. Amtsgericht. Fabricius, K. Amtsrichter.
[3697] Aufgebot.
Johann Dieter Zimmer, Privatmann, in Kandel beantragt die Todeserklärung seines seit 1864 ver⸗ schollenen Bruders Johann Jacob Zimmer, geb. 1819, früher Ackerer in Kandel. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Frei⸗ tag, den 16. November 1900, Vormittags 9 Uhr, vor dem K. Amtsgerichte Kandel anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Kandel, den 5. April 1900.
K. Amtsgericht. Fabricius, K. Amtsrichter.
[3719] 1 Aufgebot.
Die Tischlerfrau Wilhelmine Czarnecka, ver⸗ wittwet gewesene Giersberg, geb. Menzel, in Zirke, Provinz Posen, hat beantragt, ihren Sohn, den verschollenen Hermann Emil Aloysius Giersberg, zuletzt wohnhaft in Königshütte, geboren am 1. De. zember 1868 in Juliusburg bei Oels, welcher an⸗ geblich im Alter von 7 bis 8 Jahren nach Australien ausgewandert ist, für todt zu erktären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 11. Dezember 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 10, auberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Königshütte, den 29. März 19900
Königliches Amtsgericht.
[370²] Aufgebot.
Nachverzeichnete Personen sind seit langen Jahren verschollen und ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke ihrer Todeserklärung beantragt:
1) Georg Wienold, geb. zu Lauterbach am 2. April 1810 — Antragsteller: Pflꝛger Hermann Ulrich zu Lauterbach.
2) Karl Ludwig Trabandt, geb. zu Lauterbach am 17. Dezember 1815 — Antrtagsteller: Pfleger Hermann Schiebelhuth zu Lauterbach.
3) Johannes Duchardt, geb. zu Lauterbach am 1. März 1832 (Sohn des Wilhelm Duchardt und Ehefrau Helene, geb. Bauer) — Antragsteller Pfleger Rechtsanwalt v. Harnier zu Frankfurt a.2
4) Heinrich Schött, geb. zu Landenhausen am 2. März 1827 — Antragsteller: der Bruder Georg Schölt zu Landenhausen.
5) Christof Keller, geb. zu Angersbach am
Pfleger Andreas
30. Mai 1833 — Antragsteller: Karl Keller zu Angersbach.
6) Marie Leick, geb. zu Angersbach am 14. Apri 1816 — Antragsteller: Pfleger David Stock II. vor Angersbach.
7) Elisabetha Schmidt, geb. zu Angersbach am 20. September 1826, und Marie Schmidt, geb. zu Angersbach am 21. November 1822 — Antragsteller Beider Pfleger Konrad Wahl X. zu Renzendorf.
8) Valentin Becker, geb. zu Maar am 28. Auguft 1822 — Antragsteller: Pfleger Konrad Rausch 7. zu Maar.
9) Heinrich Zinn, geb. zu Maar am 16. Ma nass — Antragsteller: Pfleger Heinrich Lerch zu
Naar.
10) Johannes Dörr, geb. zu Reuters 10. Februa 1817, Heinrich Dörr, geb. zu Reuters 19. März 1820. Johann Konrad Dörr, geb. zu Reuters 25. Ma 1825, Barbara Dörr, geb. zu Reuters 29. No vember 1828, Konrad Dörr, geb. zu Reuters 24. Juli 1833 — Antragsteller: Der Pfleger Johannes Friedrich III. zu Reuters. 8
11) Heinrich Friedrich, geb. zu Schadges am 30. September 1842 — Antragsteller: Der Pflege Heinrich Friedrich zu Schadges. 8
12) Margaretha (auch Anna Margaretha) Hof mann, geb. zu Bobenhausen II am 21. Novembe⸗ 1820 — Antragsteller: Der Pfleger Georg Friedel III. zu Landenhausen.
Auf Grund gestellten Antrags werden aufgefordert
1) Die oben bezeichneten Verschollenen sich spätestens im Aufgebotstermin: Freitag, 21. De⸗ zember 1900, Vormittags 9 Uhr, bei dem Amtsgericht dahier zu melden, widrigenfalls ihr Todeserklärung erfolgt.
2) Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod de Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens Aufgebotstermin anher Anzeige zu machen.
3) Alle, welche Erbansprüche an den etwaigen Nachlaß der vorgenannten Verschollenen bilden 2½ können glauben, solche bis zu jenem Termin ebenfall anzumelden und näher zu begründen, widrigenfall