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—
.
Zwecke der Todeserklärung in zulässiger Weise be⸗ antragt. Es ergeht daher die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem auf Montag, den 22. Oktober 1900, Nachmittags 3 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Saulgau an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls dessen Todeserklärung erfolgen wird.
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens in diesem Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu erstatten.
Den 5. April 1900.
Hilfsrichter Dr. Rauch.
[3688] Königliches Amtsgericht Saulgau. [Aufgebot eines Verschollenen. Der am 20. März 1838 in Saulgau geborene, zul tzt in Saulgau wohnhafte Hermann Fischer, Schlesser, Sohn des verstorbenen alt Hirschwirths
Josef Fischer und der verstorbenen Creszenz, geb. [3721]
Sorg, ist im Jahre 1858 nach Amerika ausgewandert und seit 1868 verschollen. Für den Verschollenen wird seit 18. Dezember 1868 in Saulgau ein Ver⸗ mögen pflegschaftlich verwaltet, das nun ca. 4700 ℳ beträgt. Franz Reich, Privatier in Saulgau, als Abwesenbeitsvertreter des Verschollenen, hat das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung in zulässiger Weise beantragt. Es ergeht daher die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem
auf Montag, den 22. Oktober 1900, Nach⸗
mittags 3 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Saulgau anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens “ Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu erstatten.
Den 22. Oktober 1900.
Hilfsrichter Dr. Rauch. [3707] K. Württ. Amtsgericht Schorndorf. Aufgebot.
Die Todeserklärung 1) des am 9. Januar 1831 zu Grunbach geb. Weingärtners Gottlieb Friedrich Knauer, Sohn der † Ludwig Knauer, Weingärtners, Eheleute, 1854 nach Amerika gereist, seit 1858 ver⸗ schollen, 2) des am 12. August 1834 daselbst geb. Karl Friedr. Oettinger, Sohn der Karoline Oettinger, 1844 nach Siebenbürgen gereist, seit 1854 verschollen, ist beantragt und der Antrag zugelassen worden. Es ergeht nun die Aufforderung:
1) an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Dienstag, den 27. November 1900, Vorm. 10 Uhr.
Den 4. April 1900.
Oberamtsrichter Mezger.
V K. Württ. Amtsgericht Schorndorf. Aufgebot.
Die Todeserklärung des am 16. August 1851 zu Rohrbronn geborenen Christian Baun, Sohn der verstorbenen Weberseheleute Ludwig Baun das., 1875 nach Australien ausgewandert, seit 1880 ver⸗ schollen, ist gemäß Art. 9 Abs. 2 E.⸗G. z. B. G.⸗B. beantragt und der Antrag zugelassen worden. Es ergeht nun die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Dienstag, den 27. November 1900, Vm. 10 Uhr.
Den 7. April 1900.
Oberamtsrichter Mezger. [3724]
Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung.
1) Die am 28. März 1837 zu Trittau geborene Anna Maria Elisabeth Geertz,
2) der am 28. Januar 1838 zu Trittau geboren⸗ Christian Friedrich Christopher Buck,
3) der am 16 Juni 1855 zu Trittau geborene Hans Hinrich Singelmann,
4) der am 5. Februar 1847 zu Grönwobld ge⸗ borene Jochim (Jobann) Hinrich Friedrich Wenck,
werden auf Antrag ihrer Pfleger, nämlich:
zu 1 des Kaufmanns Otto Holländer zu Trittau,
2 des Gastwirths Johann Buck zu Trittau, Altentheilers Heinrich Relling zu Trittau,
zu 4 des Anbauers Hars Wenck zu Grönwohld aufgefordert, sich srätestens in dem auf Mittwoch, den 28. November 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Ver⸗ schohenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, “ im Aufgebotstermirne dem Gericht Anzeige
zu machen. Trittau, 2. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[3700] K. Amtsgericht Vaihingen. Aufgebot.
Die Geschwister
1) Heinrike Barbara Gerlach, geb. den 21. Dez. 1825 in Horrheim,
2) Wilhelmine Katharine Gerlach, geb. den 26. Okt. 1827 in Horrheim,
,3) Elisabeth Dorothea Gerlach, geb. den 5. Dez. 1829 in Horrheim,
1830 mit ihren Eltern von Horrheim nach den Vereinigten Staaten von Amerika ausgewandert und seit mehr als 30 Jahren verschollen, werden auf den zulässigen Antrag ihres erbberechtigten Verwandten, des Zimmermanns Michael Kuhn in Aich, hiemit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 24. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem K. Amtsgericht hier anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls ihre Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 1. April 1900. m
Oberamtsrichter Link.
[371⁴] Aufgebot. ☚ ☚ ———= Nr. 6773. Landwirth Josef Baumann (Jörgen), Ehefrau, Theresia, geb. Laufer, in Dauchingen hat die Todeserklärung ihres am 25. Februar 1854 in Dauchingen geborenen, im Jabre 1883 nach Amerika ausgewanderten und seit 1884 verschollenen Ehe⸗ mannes beantragt. Aufgebotstermin wird auf Mon⸗ tag, 17. Dezember 1900, Vorm. 9 Uhr, bestimmt. Aufgefordert werden:
1) der Verschollene, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,
2) alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Villingen, den 4. April 1900.
GEroßh. Amtsgericht.
(gez.) Dr. Bernauer. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber Schneider.
K. Amtsgericht Waiblingen. Aufgebot.
Die Abwesenheitspfleger bezw. erbberechtigten Verwandten der nachgenannten Verschollenen haben Antrag auf Todeserklärung gestellt gegen:
1) die vor etwa 20 Jahren nach Amerikna gereiste, seither verschollene Wittwe des Wilbelm Bäuerle, Rahel, geb. Dippon, geboren den 15. Juli 1847 in Beutelsbach, zuletzt wohnhaft in Spechtshof, Ge⸗ meinde Reichenbach;
2) den am 28. Oktober 1830 in Lehnenberg, Gemeinde Reichenbach, geborenen, seit seinen Jugend⸗ jahren mit undekanntem Aufenthaltsort abwesenden David Kurz;
3) die Christiane, geb. Kull, geboren den 13. Mai 1833 in Lehnenberg, Gemeinde Reichenbach, Ehefrau
des Johannes Schillingsburg, seit 1857 mit un⸗
bekanntem Aufenthaltsort in Amerika;
4) die im Jahre 1882 nach Amerika gereiste, seit⸗ her verschollene Johanne Dorothea Hohlmayer, geb. den 13. Dezember 1857 in Lehnenberg, Gemeinde Reichenbach;
5) den im Jahre 1866 nach Amerika ausge⸗ wanderten, seither verschollenen Johannes Blessing, geboren den 27. März 1837 in Lehnenberg Gemeinde Reichenbach;
6) die in den Jahren 1850 — 55 nach Amerika ge⸗ reiste und seither verschollene Friederike Layer, ge⸗ boren den 7. August 1837 in Lehnenberg, Gemeinde Reichenbach;
7) den am 7. August 1838 in Reichenbach ge⸗ borenen, im Jahre 1860 nach Amerika gereisten und angeblich im Jahre 1883 mit Hiaterlassung einer Wittwe und drei Kindern gestorbenen Johannes Jung;
8) den im Jahre 1868 nach Amerika zereisten, seither verschollenen Johann Georg Jung, geboren den 4. November 1842 in Reichenbach;
9) den Albert Ziegler, Rotbgerber, geboren den 7. März 1836 in Waiblingen, im Jahre 1854 nach Amerika gereist und seit 1857 verschollen.
Es ergeht nun die Aufforderung:
a. an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
b an ale, welche Auskunst über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, späͤtestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Freitag, den 14. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr.
Den 4. April 1900.
Amtsrichter Gerok.
[3722] K. W. Amtsgericht Waiblingen. Aufgebot.
In Seochen der Todeserklärung des im Jahre 1855 nach Amerika ausgewanderten, seither ver⸗ schollenen Johann Christian Specht, geboren am 28. Mai 1838 in Leutenbach, ergeht hiermit die Aufforderung:
a. an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Freitag, den 14. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr.
Den 6. Axril 1900.
AUAUAMlnletsrichter Gerok.
[3652]2 Aufgebot. “
Am 16. Januar 1899 verstarb zu Aachen ohne Hinterlassung von Verwandten auf⸗ und absteigender Linie die 79 Jahre alte, pensionierte Lehrerin Hubertine Brüsseler, Tochter der verstorbenen Ehe⸗ leute Arzt Adolf Brüsseler, zuletzt wohnhaft zu Euskirchen, früher in Wassenberg, und Sybilla (oder Katharina), geb. Randerath, auch Fanderorth, zu⸗ letzt wohnhaft zu Wassenberg. Wittwe Friedrich Wilhelm Hartwich, Therese Josephine, geb⸗ Plücken, zu Goch, angeblich einzige erbberechtigte Verwandte väterlicherseits, hat am 13. September 1899 auf Ausstellung einer Erbbescheinigung angetragen. Erb⸗ berechtigte Verwandte der Erblasserin von mütter⸗ licher Seite, sowie andere erbverechtigte Verwandte väterlicher Seite sind nicht bekannt. Gemäß § 4 des Gesetzes vom 12. März 1869 werden demnach alle, die mit der Erblasserin verwandt sind, und gleich nahe oder nähere Erbansprüche zu haben glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 31. Juli 1900 bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, unter der Verwarnung, daß nach Ablauf dieser Frift die Ausstellung einer Erbbescheinigung erfolgen wird.
Aachen, den 2. April 1900,.
Königl. Amtsgericht. 4 .
Amtsgericht Hamburg.
Aufgebot. 3 Auf Antrag des Nachlaßpflegers, des Konkursverwal⸗ ters Hermann Johann Carl Gabriel Fricke, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Schmeisser und Levpy, werden alle Nachlaßgläubiger der in Hamburg geborenen und am 9. Februar 1900 hier⸗ selbst verstorbenen Frau Auguste Caroline geb. Sörensen, des verstorbenen Weißwaarenhändlers Carl Ludwig Pasewaldt Wittwe, aufgeforder“, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 30. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnißsen und Auflagen
S8
[3695]
berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt, und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit haftet. Hamburg, den 4. April 1900. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für nfcobotssachen. 1 (gez.) Völckers Dr. 8 Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[3646] Aufgebot.
Die unverehelichte Karoline Popp ist am 6. August 1897 in Schlönwitz, ihrem letzten Wohnsitz, ge⸗ storben und hat etwa 6000 ℳ hinterlassen. Nach dem stattgehabten Erbeslegitimationsverfahren ist eine letztwillige Verfügung nicht vorhanden, und sind, weil Eltern, vollbürtige Geschwister, Geschwister⸗ kinder, Halbgeschwister und Halbgeschwisterkinder nicht vorhanden sind, folgende, dem Grade nach nächsten Seitenverwandten die alleinigen gesetzlichen Erben der Karoline Popp:
1. die Kinder des verstorbenen Bruders des Vaters der Erblasserin:
a die verwittwete Altsitzerin Henriette Marie Friederike Lüdtke, geb. Popp, zu Sabitzkaten bei Rosenfelde,
b. der Altsitzer Ferdinand August Franz Popp zu Karlshof bei Labenz.
c. der Bürger Johann Goitlieb Hermann Popp zu Treptow a. R.,
d. die verehelichte Bauer Hanne Auguste Wilhel⸗ mine Hoppe, geb Popp, in Rützenhagen,
e. Julius Franz Popp in Rützenhagen,
f. Friedrich Popp, 1860 nach Amerika aus⸗ gewandert und verschollen;
II. die Kinder der zu 1—4 benannten verstorbenen Geschwister der Matter der Erblasserin:
1) die Kinder der verehelichten Bauerhofsbesitzer Dorothea Luise Sophie Lüdtke, geb. Brandt,
a. die verehelichte Schäfer Albertine Gauger, geb. Lüdtke, verschollen in Amerika,
b. die verehelichte Arbeiter Friederike Ziebell, geb. Lüdtke, verschollen in Amerika,
2) die Kinder der verehelichten Arbeiter Karoline Krüger, geb. Brandt,
a. der Arbeiter Albert Krüger, in Amerika un“⸗ bekannten Aufenthalts, 1
b. der Schäfer Friedrich Krüger in Teschenbusch,
c. der Hofmeister Karl Krüger in Heinrichsfelde,
d. die verebelichte Schäfer Holz, Wilhelmine, geb. Krüger, zu Schlönwitz,
3) die unbekannten und in Amerika verschollenen Kinder der verstorbenen verehelichten Arbeiter Friederike Stüber, geb. Brandt,
4) die unbekannten Kinder des Arbeiters Daniel Brandt in Karlshof bei Labenz wohnhaft gewesen.
Auf Antrag des Nachlaßpflegers Rechtsanwalt Schönfeldt hier werden die unbekannten Erben der Karoline Popp, soweit sie nähbere oder gleich nabe Erbansprüche auf den Nachlaß erheben, aufgefordert, sich bis zum 1. Auzust 1900 zu melden und als Erben auszuweisen, widrigenfalls der Erbschein für die oben unter I und II a.— d. aufgeführten Erben ausgestellt werden wird. Die Erben un⸗ bekannten Aufenthalts werden aufgefordert, sih bis zum genannten Termin ebenfalls zu melden und ihre Rechte wahrzunehmen.
Schivelbein, den 29. März 1900.
Kgl. Amtsgericht. Abth. 2. [3716] Aufgebot,
Auf Antrag der Nachlaßpfleger, Häuslers Friedrich Tauchert zu Reuthau, bezugsweise des Gärtners Gustav Roehr zu Krampf, werden die unbekannten Erben oder Rechtsnachfolger der am 15. Juni 1899 zu Reuthau verstorbenen unverehelichten taub⸗ stummen Johanne Dorothea Baudach aus Reuthau bezugsweise der am 13. Februar 1887 zu Krampf verstorbenen Tagearbeiterin Mathilde Tscheike aus Krampf aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 24. Januar 1901, Vorm. 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls dieselbden mit ihren Ansprüchen auf der Nachlaß werden ausgeschlossen und der Nachlaß den sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung solcher aber dem Fieskus wird verabfolgt werden.
Sprottau, den 31. März 1900.
Koöhnigliches Amtsgericht.
[3704] Aufgebot. 8
Auf Antrag der Wittwe Justizrath Kistemaker, Auguste, geb. Kerckhoff, zu Osnabrück werden die Gläubiger des Nachlasses des am 17. Januar 1900 verstorbenen Kaufmanns Heinrich Kistemaker zu Osnabrück aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an den Nachlaß spätestens in dem auf Dienstag, den 3. Juli 1900, Vormittags 8 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin anzumelden, widrigenfalls sie, un⸗ beschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von der Antragstellerin, welche gesetzliche Alleinerbin geworden zu sein glaub⸗ haft gemacht hat, nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen können, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt.
Osunabrück, den 5. April 1900. Königliches Amtsgericht. 2.
[8648383 Aufgebot.
Die verwittwete Rittergutsbesitzer Sydow, Elisa⸗ beth, geb. Fuhrmann, in Charlottenburg, March⸗ straße Nr. 21, hat als Erbin der am 5. Juli 1899 in Küstrin verstorbenen verwittweten Rentier Fubr⸗ mann, Elisabeth, geb. Himmerlich, in Küstrin das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaß⸗ gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forde⸗ rungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Wittwe Fuhrmann spätesters in dem auf den 11. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer Nr. 9, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die An⸗ meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗
biger noch ein Ueberschuß ergiebt. Auch haftet ihn
jeder Erbe nach der Tbeilung des Nachlasses nur b den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verhind lichkeit. Fuͤr die Gläubiger aus Pflichttheilscechta Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Glän⸗ biger, denen die Erben unbeschränkt haften, nir wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachtzei ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Theilung den Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit haftet. —
Küstrin, den 30. März 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 4.
[3728] Bekanntmachung. 8 Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amtz gerichts zu Sagin vom 4. April 1900 ist der 8 10. März 1830 zu Hirschfeldau geborene Kutscher Ernst Schäfer für todt erklärt worden. . Sagan, den 4 April 1900. Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage is für Recht erkannt: (3177
Das Sparkassenbuch Nr. 50 796 der Svpartaßt des Landkreises Hannover über 727 ℳ 2 ₰ — Be⸗ stand de 1898 und Name des Einlegers: Bade⸗ George, Bockemahl 9 — wird für kraftloz erklärt. 8
Haunover, den 29. März 1900.
Königliches Amtsgericht. 5 K.
[3725]
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichtz vom 28. März 1900 ist das nicht auf Namen aus. gestellte Quittungsbuch der Spar⸗ und Leihkasse fir den vormaligen Amtsbezirk Osterholz zu Osterhoh Nr. 4241 über 750 ℳ 87 ₰ für keaftlos erklärt.
Königliches Amtsgericht, 2, in Osterholz.
[3730]
Der über die Post Nr. 5 Abth. III des Grund⸗ buchs von Gilwe B. Blatt 33 von 100 Thalern fär den Ziegler August Stobbe in Rundewiese aus⸗ gefertigte Hypothekenbrief wird für kraftlos erklärt
Marienwerder, W.⸗Pr., den 2. April 1900. Königliches Amtsgericht.
Verkündet am 26. März 1900.
Quester, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!
Auf den Antrag der Wittwe des Elias Bachrach, Sarah, geb. Heinemann, zu Neustadt, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Neuhof durch den G⸗⸗ richts⸗Assessor Rübsam ꝛc. ꝛc. ꝛc. für Recht:
Der über die auf dem Antheil des Joh. Chryso⸗ stomus Kreß zu Rückers an den im Grundbuch von Rückers Sd. I Bl. 1 verzeichneten Grundstücken Abth. III Nr. 11 eingetragenen Post über 684 ℳ 72 ₰ Kaufgeldrest aus Vertrag vom 22. Oktober 1874 und Eintrag vom 21. Januar 1875 für Elias Bachrach zu Neustadt ausgefertigte Hypothekenbrief wird für kraftlos erklärt.
Rübsam.
[3731]
[3732] Im Namen des Königs!
In Sachen, betreffend das Aufgebot eingetragener Forderungen und verloren gegangener Hypotheken⸗ briefe, hat das Köaigliche Amtsgericht 2 zu Worbis in der Sitzung am 3. April 1900 durch den Amtz. gerichtsrath Knochenhauer ꝛc. ꝛc. ꝛc. für Recht erkannt:
I. Die unbekannten Berechtigten der nachstebend aufgeführten Hypothekenforderungen:
1) 100 Thlr. Darlehn für den Stadtchirurg Goldhorn zu Bleicherode aus der Schuldurkunde vom 4. Mai 1822, Abth. III Nr. 1 Band II Blatt 161. Häusergrundbuchs Niederorschel, 1
2) a. 2 Tblr. 2 Sgr. 6 Pf. Theilforderung, 1 Tilr 5 Sgr. Kosten aus dem rechtskräftigen Mandat vom 10. Oktober 1848 für die Ehefrau des Förster Werner, Johanne, geb. Rüdiger, zu Lauten b. Salhl
b. 21 ℳ Theilforderung von 53,49 ℳ aus den rechtskräftigen Mandate vom 8. Mai 1818 für de Förster Riethmüller zu Wülfingerode,
c. 32 ℳ 49 ₰ Theilforderung von 53,49 ℳ aus dem Mandate zu b. für den daselbst bezeichneten Gläubiger, Abtheilung 1II Nr. 2, 3, 4, Band? Artikel 52, Band V. Blatt 213 Flurgrundbuche Breitenbach;
3) a. 2 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. Theilforderung und 1 Thlr. 5 Sgr. Kosten aus dem Zahlungebefet vom 10. Oktober 1848 für die Ehefrau des Försten Werner, Johanna, geb. Rüdiger, zu Suhl,
b. 7 Thlr. 25 Sgr. Theilforderung aus de rechtskräftigen Zahlungsbefehle vom 8 März 184 für den Förster Riethmüller von Wülfingereh Abtheilung III Nr. 2, 3 Band XIX. Blatt? Flurgrundbuchs Breitenbach;
4) a. 2 Thaler 2 Sgr. 6 Pf. Theilforderung unf
1 Thlr. 5 Sgr. Kosten aus dem Zahlungsbefehle vos
10. Oktober 1848 für die Ehefrau des Werner, Johanne, geb. Rüdiger, zu Suhl, b. 7 Thaler Theilforderung und 25 Sgr. Kofemn aus dem Zahlungsbefehle vom 8. März 1848 für ee Förster Riethmüller zu Wüfingerode — Aetkee lung III Nr. 2 und 3 je Band 20 Artikel 1 Band 20 Artikel 15, Band 20 Artikel 13 Er buchs Breitenbach —, — werden mit den Ansprüchen auf diese Posten ar geschlossen. 1 II. Der Hypothekenbrief vom 20. September 1es⸗ über 1200 ℳ tückständige Kaufcelder für die Fim⸗ Kühl & Rösike in Berlin aus der Schuldurkunte vom 31. Dezember 1881 Abtheilung III Nr.¹ Band XXIII Artikel 134 Grundduchs Birkunge wird für kraftlos erklärt. 1 Die Kosten der einzelnen Aufgebote werden une⸗ gleicher Vertheilung der Insertionskosten den 8 treffenden Antragstellern auferlegt. Knochenhauer.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 3. April 1900. Engelhardt, als Gerichtsschreiber. 2 In der Aufgebotssache des Fischers Wilbelm 37 Emil Nanz in Schleswig hat das Königliche Autz gericht, Abtb. 2, in Schleswig durch den Ant gerichtsrath Meyer für Recht erkannt: Fün Die Aussageakte vom 28. Mai 1881, aus wels⸗ im Grundbuch von Schleswig Band XI Blattn Abtheilung III Nr. 1 für die Kinder des ficge Wilbelm Nanz, Anna Friederike Maria und de Adolf Christian Nanz, 650 ℳ eingetragen sürs⸗ wird für kraftlos er E.
[4139]
9
ever.
Deutschen Reichs⸗Anz
eiger und Königlich Preußischen Staat
Berlin, Dienstag, den 10. April
1900.
Untersuchungs⸗Sachen.
2. Auf e . 2 2. nasss- und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. „Perkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Verloosung ꝛc. von 2 erthpapieren.
rebote, Verkust⸗ und Fundsachen, ustellungen u. dergl.
AüEUEn
Oeffentlicher Anzeiger.
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.
8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bank⸗Ausweise. 8 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
(Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ hahen Zustellungen u. dergl.
erI, A sschlußurtheil des Köͤnislichen Amts⸗
dnch Shhlgenbung vom 24. März 1900 ist der geniceh tenbrief über die im Grundbuche von Peakuhl ett 3 Abtheilung III Nr. 4 für den Bauern rstian Gehrke in Eickfier eingetragenen 200 Thaler 96 0 ℳ für kraftlos erklärt worden. Baldenburg⸗ den 24. März 1900.
Königliches Amtsgericht.
5,29) Im Namen des Könits! 1b Auf den Antraz des Wrrths Heinrich Dewald und „Käthners Christian Gerzmann, beide aus Gilgenau, vntreten durch den Rechtsanwalt Le Blanc in Hohen⸗ akennt das Königliche Amtsgericht Abth. 1 n Hohenstein durch den Amtsrichter Arendt für 5* Hvpothekenbriefe über die im Grundbuche von Filgenau Nr. 3 in Abtk. III Nr. 2 und 3, ein⸗ Lragen acf Gilgenau Nr. 94 Abth. III Nr. 1 z, üpertragenen Hypolbekenforderungen, nämlich: 12 78 Thaler Muttererbtheil der Geschwister Friedrich, Luise, Heinriette und Gottlieb Wittek aus dem Erbreizeß vom 5. Juli 1833,
9 650 Thaler Darlehn nebst 6 % Zinsen vom 1 Mai 1869 aus der gerichtlichen Ooligation vom 1., 22. April 1869 für die minorenne Elisabeth Marie Heinriette Vogtherr in Marienwerder werden
ir kraftlos erklärt. Die Kosten fallen den Antrag⸗ “ V. R. W.
1““
18726] Bekaunntmachung. w1. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 30. März 1900 sind:
11 die unbekannten Berfchtigten an der auf dem Zauergut Nr. 327 Geibsdorf Abth. III Nr. 3 ein⸗ ntragenen Post von 500 Thlr. = 1500 ℳ mit stren Ansprüchen an dieselbe ausgeschlossen,
II. den von dem Antragsteller, Bauerzutsbesiter Emst Heym zu Geibsdorf, angezeigten Rechtsnach⸗ folgern des angeblich langst “ eingetragenen Zläubigers der Post, nämlich: 192 Sees de⸗ Carl Starke zu Geibsdorf,
b. der Wittwe Christiane Geisler, geb. Starke, u Görlitz,
Errehelichten Wirthschaftsbesitzer Ida Menge, geb. Bräuer, zu Küpper, Füa dem Landwirtb Emil Bräuer zu Nieder⸗Linda,
e der verehelichten Bergmann Ida Fabisch, geb. Starke, zu Lichtenau,
f. 4 Tagearbeiter Gustav Starke zu Ullers eg.
g. der verehelichten Arbeiter Agnes Paetzold, geb Starke, zu Lauban. — h. den minderjäbrigen Geschwistern Ozwald und Hulda Starke zu Geibsdorf, vertreten durch ihren Pormund, den Bauergutsbesitzer Ernst Schulz zu Schlesisch⸗Haugsdorf,
iöre Ansprüche auf die vorbenannte Post vor⸗ behalten worden. e
Königliches Amtsgericht Lauban.
Auf den Antrag des Schmiedemeisters Georg Frase zu Heuthen hat das unterzeichnete Amtsgericht fe-. Ausschlußurtheil vom heutigen Tage für Recht erkannt:
Alle unbekannten Eigenthumsprätendenten der Bd. 6 Art. 296 Abth. 1 Nr. 1— 6, 8 — 21 und 7a. des Grundbuchs von Heuthen eingetragenen Grund⸗ stücke werden mit ihren etwaigen Realansprüchen auf diese Grundstücke ausgeschlossen.
Heiligenstadt, den 3. April 1900.
„ Khnigliches Amtsgericht. Abth. 4.
21 91
—
0] urch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts 31. März 1900 ist für Recht erkannt:
„Sämmtliche Eigenthumsprätendenten werden mit ihren Ansprüchen an die nachstehenden Grundstücke: Vr Kartbl. 1 Parz. 835 Acker 0,50 a, 0,02 Thlr.
Ris kartb 1 Parz. 836 Acker 0,20 a, 0,01 Thlr. c Kartbl. 1 Parz. 837 Acker 29,90 a, 0,58 Thlr. d. Kartbl. 1 Parz. 838 Holzung 2,80 a, 0,06 Thlr.
verzeichnet im Grundbuche von Effelder Band I Blatt 653 Abth. I Nr. 1 auf den Namen der Wittwe des George Hagedorn, Anna Marie, geb. Groß, in Effelder, ausgeschlossen.
Mühlhausen i. Th., den 31. März 1900.
Konigliches Amtsgericht. Abth. 4 [3109)
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 31. März 1900 ist für Recht erkannt:
Die Hypothekeninstrumente über nachstehend ge⸗ tilgte Hypotheken:
a. 600 ℳ Darlehn nebst 4 ½ % Zinsen und Kosten vom 1. März 1883 für den jaubstummen Adolf Fuchs in Windeberg auf Grund der Urkunde vom 2 Mai 1883, ursprünglich verzeichnet im Grund⸗ buche von Windeberg Band V Blatt 641 Abth. 111 Nr. 2 und Band IX Blatt 13 Abth. III Nr. 11, jett eingetragen im Grundbuche von Windeberg:
Band XII Blatt 36 Abth. III Nr. 1,
Band XII Blatt 37 Abth. III Nr. 1,
Band XII Blatt 35 Abth. III Nr. 1,
2.
E
3
Band XII Blatt 34 Abth. III Nr. 1,
Band XII Blatt 5 Abth. III Nr. 2,
b. 500 ℳ Darlehn nebst 5 % Zinsen und Kosten vom 23. August 1882 für den Schuhmachermeister Karl Gottleb Herr in Müblbausen i. Th. auf Grund der Urkunde vom 29. November 1882, ein⸗ getragen im Grundbuch von Mühlhausen i. Th. Band 28 Blatt 265 Abtb. III Nr. 8,
c. 11 Thaler Mutterzut für Heigrich August, Katharine, Joseph Sigismund und Karoline Luise Bertha, Geschwister Richardt in Struth auf Grund der Urkunden vom 18. November 1868 und 6. Ja⸗ nnar 1875. eingetragen im Grundbuch von Struth Band 3 Blatt 124 Abth. III Nr. 4,
werden für kraftlos erklärt. 8
Mühlhausen i. Th., den 31. März 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. 4.
3116 898 der Gesammtaufgebotssache, betreffend das Beitze'sche Aufgebot von Hohenborau, F. 6/98, das Dupke'sche Aufgebot von Alt⸗ Bielawe, F. 9/98, das Bieberstein'sche Aufgebot von Lippen, F. 7/98, das Bieberstein'sche Aufgebot von Karolatb, F. 3/99, das Rißmann’sche Aufgebot von Alt⸗Bielawe, F. 4/98, das Lange'sche Aufgebot von Alt⸗Bielawe, F. 8/98, das Jäkel'sche Aufgebot von Karolath, F. 5/98, das Neumann'sche Aufgebot von Landskron, F. 1/99, hat das Königliche Amtsgerscht zu Karolath am 20. März 1900 durch den Amtsrichter von Ku⸗ nowski für Recht erkannr:
I. Die Hypotbekeninstrumente bezüglich der Posten:
a. von 38 Thalern 15 Silbergroschen haftend zur Gesammthaft auf Blatt 20 Hohenborau Ab⸗ tbeilung III Nr. 13 und auf Blatt 103, 104 und 105 Hohenborau,
b. von 25 Thalern haftend zur Gesammthaft auf Blatt 20 Hobenborau Abtheilung III Nr. 30 und auf Blatt 103, 104, 105, 5, 33, 74, 75, 76 und 77 Hohenborau,
c. von 60 Thalern baftend auf Blatt 287 Oder⸗ wald Abtheilung III Nr. 1, 1
d. von 30 Thalern haftend zur Gesammthaft auf Blatt 28 Lippen Abtbeilung III Nr. 6 und auf Blatt 17 und 131 Lippen,
e. von 40 Thalern haftend auf Blatt 12 Karolath Abtheilung III Nr. 3,
f. von 40 Thalern haftend auf Blatt 12 Karolath Abtheilung III Nr. 4, 1
g. von 166 Thalern 15 Silbergroschen haftend zur Gesammtbaft auf Blatt 13 Alt,Bielawe Ab⸗ theilung III Nr. 9 und auf Blatt 26 Alt⸗Bielawe,
werden für kraftlos erklärt.
II. Die eingetragenen Gläubiger der nachstehenden Hypotheken beziehangsweise Vormerkung und deren Rechtsnachfolger, nämlich der Hypotheken: 1
a. von 40 Thalern haftend zur Gesammthaft auf Blatt 14. Alt⸗Bielawe, Abtheilung III, Nr. 9 und Blat: 123, Alt⸗Bielawe, Abtheilung III, Nr. 12 nebst allen Zinsen davon,
b. von 50 Thalern haftend auf Blatt 16, Karolath, Abtheilung III Nr. 5 nebst allen Zinsen davon, sowie der Vormerkung in Höhe von 270 ℳ zur Erhaltung des Rechtes auf Eintragung einer Hrpotbek nebst allen Zinsen davon bhaftend auf Blatt 57, Neu⸗Bielawe, Abtheilung III Nr. 3,
werden mit ihren Ansprüchen auf die bezeichneten Hypotbekenposten, beziehungsweise Vormerkung aus⸗ geschlossen.
III. Bezüglich des bei der Zwangsversteigerung von Blatt 1 Landskron für die Vormerkung, Ab⸗ tbeilung III Nr. 12, von 270 ℳ nebst Zinsen zur Hebung gekommenen Betrages von 307,24 ℳ nebst Zinsen davon, als rückständiges, überwiesenes Kauf⸗ geld auf dem genannten Grundbuchblatt Abtbeilung III. Nr. 15 unter b. Litt. c. eingetragen, werden der Wittwe Anna Rosina Seiler, geb. Seiler, zu Schlawa alle zu den Zwangsversteigerungsakten um das genannte Grundstück — K. 1/93 — dort angemeldeten oder vorbehaltenen Ansprüche und Rechte vorbebalten, im übrigen aber alle Ansprüche auf den erwähnten zur Hebung gekommenen Betrag ausgeschlossen.
Iv. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens tragen die betreffenden Antragsteller. 8
Karolath, den 2. April 1900.
Koönigliches Amtsgericht.
3108 1ole Ausschluß des unterzeschneten Gerichts vom 1. März 1900 ist für Recht erkannt: Die etwaigen Berechtigten: A. der im Grundbuch von Hollenbach Band 1. Blatt 489 Abtheil. III Nr. 9 und 10 für den Rentier Christian Herting in Silberhausen einge⸗ tragenen Hypothekenvosten von 38 1) 900 ℳ Hauptgeld nebst 5 % Zinsen, sowie Kosten auf Grund des rechtskräftigen Erkenntnisses vom 8. März 1876, 1 2) 65,85 ℳ Gerichtskosten und Mandatarien⸗ gebühren nebst Kosten auf Grund des rechtskrästigen Erstattu gs⸗Mandats vom 21. Juni 1876 und der Requisition des Prozeßrichters vom 28. Juli 1876, B. des im Grundbuche von Hollenbach Band III Blatt 509 Abth. III Ne. 4 für den Dekorations⸗ maler Gustao Herting in Loxemburg eingetragenen Darsehns von 350 Thaler nebst 5 % Zinsen aus der Obligation vom 19. April 1866, Lnee- werden mit ihren etwaigen Rechten auf deese Posten ausgeschlossen. 3 Mühlhausen i. Th., den 31. März 19500. Königliches Amtsgericht. Abth. 4.
3107
en Ausschlußurtbeil des unterzeichneten Ge⸗
richts vom 31. März 1900 ist für Recht erkannt: Sämmtliche Eigenthumsprätendenten werden mit
ihren Ansprüchen auf das nachstehend bezeichnete
8
Grundstück: Kartenblatt 26 Parz. 142 Plan 2478 im Notterfelde, auf die neue Notter stoßend, Acker, 9,51 a, 1,87 Thaler Reinertraa, eingetragen im Grundbuche von Bollstedt Band XIII Blatt 665 Abtb. 1 Nr. 11, noch auf den Namen der Ehefrau des Handarbeiters Johann Nikolaus Probst, Doro⸗ thea Regine, geb. Schäfer, in Bollstedt, aus⸗ geschlossen. Ss; Mäühlhausen i. Th., den 31. März 1900 Koönigliches Amtsgericht. Abth. 4.
8 [3119] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 27. März 1900 sind die unverehelichte Marie Katharina Brenne in der Haspe und deren undekannte Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die in den Grundbüchern von Westerbauer Band II Blatt 121 und Band 1 Blatt 37 in Abtbeilung III unter Nr. 4 bezw. 5 für die genannte Marie Katharina Brenne aus der gerichtlichen Obligation vom 3. Mai 1842 ein⸗ getragene, mit 4 ½ % verzinsliche Kapitaleforderung von zweihundertneunundsechzig Thaler 7 Silber⸗ groschen ausgeschlossen, der Wittwe Drechslermeister Moritz Woitschach, Albertine, geb. Hahne, und der Wittwe Fabrikausseher Franz Schott, beide zu Witten, werden ibre Ansprüche auf die bezeichnete Hypothek vorbehalten. 1“
Haspe, den 3. April 1900. 1“
Königliches Amtsgericht.
[3744] Oeffeutliche Zustellung. Die verehelichte Martha Auler, geb. Donglas,; Brieg, Oppelnerstraße 10, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Mehl zu Guben, klagt gegen ihren Ehemann, den Maschinisten Cbristian Auler, früher zu Forst i. L., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter wiederholt Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Guben auf den 25. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. Guben, den 5. April 1900. Hübner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[3746] Oeffentliche Zustellung.
Die Karoline St ell, geb. Ludy, zu Kaiserslautern, vertreten durch Rechtsanwalt Wagner in Gießen, klagt gegen ihren Ehemann, den Maschinisten Nikolaus Stoll, unbekannten Aufentbalts, wegen bözlicher Verlassung und Ehebruchs, auf Ehescheidung, da der Beklagte, nachdem er die Ehe gebrochen, seit neun Jahren verschwunden sei, ohne etwas von sich hören zu lassen, mit dem Antrage, „die Ehe der Streit⸗ theile zu scheiden unter gleichzeitiger Erklärung des Beklagten zum allein schuldigen Theil unter Belastung desselben mit den Kosten des Verfahrens“, und lädt den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Groß⸗ herzogl. Landgerichts zu Gießen auf Donnerstag, den 28. Juni 1900, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gießen, den 6. April 1900.
Gerichtsschreiber des Großberzoglichen Landaerichts:
(L. S.) J. V.: Dr. Hansult, Gerichts⸗Assessor.
Landgericht Hamburg.
[3756]
b Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Emma Jultanna Geiseler, geb. Voigt, zu Hamburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hinrichsen, klagt gegen ihren Chemann Bruno Louis Geiseler, unbekannten Aufenzbalts, auf Ehe⸗ scheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil⸗ kammer des Landgerichts zu Hamburg (altes Rath⸗ haus, Admiralitätstraße 56) auf den 28. Mai 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
Hamburg, 5. April 1900.
H. Schröder, Gerichtsschreiber des Landgerschts. [3752]
Oeffentliche Zustellung. R. 162. 00. Z.⸗K. 20.
Die Frau Marie Dienemann, geb. Lieck, zu Berlin, Schönhauser Allee 63. Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Bonnin bier, klagt gegen ihren Ehemann, den Schmie, Carl Dienemann, früber zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Z'vilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, II. Tr., Zimmer 139, auf den 27. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zur der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszu Klage bekannt gemacht. t
Berlin, den 6. April 1900.
Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.
[3751] Ladung. 8 Nr. 5974. In der Ebescheidungssache der Ehefrau des Anton Richter, Katharina, geb. Daubenthaler, in Mannheim gegen ihren genannten Ehemann, von da, ist Termin zur Fortsetzung der mündlichen Ver⸗ handlung vor der Zivilkammer II des Großb. Land⸗ gerichts zu Mannbeim auf Samstag, den 9. Juni d. Js., Vormittags 8 Utr, bestimmt, zu welchem Termin die Klägerin den Beklagten ladet. Mannheim, den 4. April 1900. Die Gerichtsschreiberei des Gr. Bad. Landgerichts Mannheim. Glkemel. 8
8
[3749] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 6107. Der Kohlentrager Johann Kirchner zu Mannheim, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Müller daselbst, klaat gegen seine Ehefrau Emilie, geb. Wild, früher zu Mannheim, jetzt unbekannten Aufentbalts, mit dem Antrage auf Scheidung der am 16. Juli 1892 in Mannheim geschlossenen Ehe der Streit⸗ tbeile aus Verschulden der Beklagten, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Großherzogl. Landgerichts zu Mannheim auf Mittwoch, den 13. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der zffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1
Maunheim, den 6. April 1900.
(L. S.) Schneider, 1““
Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts.
[3750] Ladung.
Nr. 6045. In Sachen der Kaufmann Hermann Kirch Ebefrau in Mannheim, Klägerin, gegen ihren Ehemann, Wirth in Mannheim, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Ehescheidung, ist Termin zur mündlichen Verhandlung vor der Zivilkammer III Gr. Landgerichts Mannzeim auf Freitag. 4. Mai 1900, Vorm. 9 Uhr, bestimmt, zu welchem Klägerin den Beklagten ladet.
Mannheim, den 5. Avpril 1900.
Die Gerichtsschreiberei 1 a.d. Landgerichts Mannheim. Dr. Goldschmidt.
[3745] Oeffentliche Zustellung.
Die Elise Raumschüssel, geb. Schüler, in Ober stadt, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Sebaldt in Meiningen, klagt gegen ihren EChemann, den Maurer Robert Raumschüssel aus Oberstadt, jetzt unbꝛ⸗ kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage:
„die zwischen den Parteien be⸗ stebende Ehe wird dem Bande nach getrennt und Beklagter für den schuldigen Theil erklärt und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Land⸗ gerichts zu Meiningen auf Freitag, den 22. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestelen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Meiningen, den 6. April 1900.
L. Ender, L.⸗G.⸗Sekretär, Gerichtsschreiber des Landgerichts. [3759] Oeffentliche Zustellung.
Dorothea, geb. Eisele, zu Straßburg i. E., ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Stoeber in Mäl⸗ haufen, klagt gegen ihren Ehemann Isioor Schabat, zuletzt in Masmünster, z. Zt. ohne bekannten Wohr⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen Ebescheidung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien be⸗ stehende Ehe für geschieden zu erklären, in dem Urrheil auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt und demselben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vo die II. Zivilkammer des⸗Kaiserlichen Landgerichts zu Malnecßs auf den 31. Mai 1900, Vormit⸗ tags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “
Mülhausen i. E., den 6. April 1200.
(L. S.) Koeßler,
Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts. [3743] Oeffentliche Zustellung. In der Prozeßsache des Handarbeiters Friedrich Gebhardt in Sangerhausen, Klägers und Berufungs⸗ klägers, vertreten durch den Rechtsanwalt Pfeiffer in Naumburg a. S., gegen seine Ehefrau Martha Gebhardt, geb Todte, früher in Heisingen, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagte und Berufungs⸗ beklagte, wegen Ehetrennung, legt der Kläger gegen das scive Ehescheicungsklabe ab veisende Urtheil der 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Nord⸗ hausen vom 10. Juli 1899 Berufung ein. Er be⸗ antragt, unter Abänderung jenes Urtheils die Ehe der Parteien zu trennen, die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihr sämmtliche Kosten aufzuerlegen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung über die Berufung vor den 1. Zivil⸗ senat des Königlichen Oberlandesgerichts in Naum⸗ burg a. S. auf den 29. Juni 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecks öffentlicher Zustellung wird dieser Auszug der Berufungsschrift bekannt gemacht. Naumburg a. S., den 4. April 1900. chernitz, Sekretär, . Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgeri
8 1“
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