I* 2.
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hard Ludwig Hönecke, geboren am 17. Januar 1856 zu Wolfenbüttel,
9) des Kaufmanns Carl Klie in Braunschweig, als Kurators des abwesenden Kaufmanns Robert Baumeister, geboren am 16. November 1838 zu Hamburg,
99 des Schlachtermeisters Robert Seubert zu Wolfenbüttel, als Kurators des abwesenden Kauf⸗ manns Wilhelm August Rudolph Karl Mewes, geboren am 10. März 1833 zu Rübeland i. Harz,
11) des Bäckermeisters Eduard Staackmann zu Wolfenbüttel, als Kurators des abwesenden Apothekers Ferdinand Karl August Mewes, geboren am 17. Juni 1835 in Rübeland i. Harz,
12) des Lehrers Heinrich Kleine in Wolfenbüttel, als Kurators des abwesenden Clemens Joseph Ferdinand Ferling, geboren am 22. Oktober 1844 zu Heiningen,
13) des Kothsassen August Bremer in Gr.⸗Stöck⸗ heim, als Korators des abwesenben Schuhmacher⸗ gesellen Heinrich Friedrich Christian Bremer, ge⸗ boren am 19. Juni 1839 zu Gr⸗Stöckheim,
14) des Kothsassen Heinrich Schmidt zu Halchter, als Kurators des am 8. November 1850 zu Linden bei Wolfenbüttel geborenen, verschollenen Maurers Karl Löhr,
wird das Aufgebotsverfahren behufs Todeserklärung der unter 1 bis 14 benannten Verschollenen eröffnet, und werden dieselben aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am Donnerstag, den 6. De⸗ zember 1900, Morgens 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärungen erfolgen werden. Pegleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod eines der genannten Verschollenen zu geben ver⸗ mögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8
Wolfenbüttel, den 27. März 1900.
. Herzogliches Amtsgericht. Lohmann.
[4202] Beschluß. Oeffentliches Aufgebot.
Auf Antrag von:
1) Prosper Boxler, Schuhmacher zu Hültenbausen,
2) Caroline Boxler, Ehefrau von Nikolaus Char⸗ don, Ziegler in Hochfelden,
3) Nikolaus Chardon, Ziegler in Hochfelden,
4) Josephine Boxler, Ehefrau von Joseph Zirn⸗ held, Ziegler in Singrist,
5) Joseph Zirnheld, Ziegler in Singrist, wird der am 11. Juli 1846 zu Lochweiler, Kreis Zabern, Bezirk Unterelsaß, geborene und seit dem Jahre 1871 verschollene Jacob Recht, Sohn von Ludwig Recht und Catharina Melbecher, aufgaefor⸗ dert, sich spätestens am 30. Oktober 1900, Vormittags 9 Uhr, auf dem K. Amtsgerichte Zabern, Zimmer Nr. 2, zu melden, widrigenfalls er gemäß § 14 B.⸗G.⸗B. für todt ertlärt wird. Alle, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Aus⸗ kunft zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens in genanntem Termin dem hiesigen Amte⸗ gerichte Anzeige zu machen.
Zabern, den 5. April 1900.
K. Amtsgericht. ir. 8) (gez.) Brachpogel. 1 Beglaubigt: Der Gerichtsschreiber: Moßler.
8 [4148] Aufgebot.
Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Haase in Posen, als des Verwalters des Nachlasses nach dem am 21. Januar 1900 zu Posen verstorbenen praktischen Arzte Dr. med. Sylvester Wendland, werden alle diejenigen, welche Ansprüche gegen den Nachlaß des praktischen Arztes Dr. med. Sylvester Wendland in Posen erheben wollen, aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens im Aufgebotstermine, am 13. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, im Amtsgerichtsgebäude in Posen, Sapiehaplatz Nr. 9 im Zimmer Nr. 26 an⸗ zumelden. Diejenigen Nachlaßgläubiger, welche sich bis dahin nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt.
Posen, den 3. April 1900.
Königliches Amtsgericht. [4156] Aufforderung. Am 23. April 1896 ist in Drosdowo der Rentier August Zabel, früher in Geneseo Illinois wohn⸗ haft gewesen, verstorben. Als gesetzliche Erben sind bisher folgende Personen ermittelt worden:
1) die hinterbliebene Wittwe Pauline Zabel, geb. Walz, pr. v. Titus in Geneseo,
2) die Kinder und Kindeskinder seiner Schwester Anna, verehelichte Erdmann:
a. Friedrich Erdmann in Geneseo,
b. Leopold Erdmann in Geneseo,
e. sechs Kinder der Karoline Ristau, geb. Erd⸗ mann: Ottilie, Bertha, Emilie, Wilhelmine, Albert und Marie,
3) die Kinder seiner Schwester Justine, verehelichte Wolter:
a. Johann Wolter in Wintersdorf,
b. Hermann Wolter in Windhoek in Afrika,
c. Mathilde Millark, geb. Wolter, in Brair⸗Bluff, Illinois,
4) die Kinder und Kindeskinder seiner Schwester Elisabetb, verehelichte Klatt:
Groß⸗
a. Emilie Grabowtki, Bvslaw,
b. Karoline, Auguste, Pauline, Albertine, Ge⸗ schwister Klatt, unbekannten Aufenthalts,
c. zwei Kinder der Mathilde Bann, geb. Klatt: Emilie und Klara Bann in Amerika, unbekannten Aufenthalts,
5) die Erben des Sohnes seiner Schwester Katha⸗ rina, verebelichte Peter Schmidt, nämlich des im
ahre 1897 in Bromberg verstorbenen August
schmidt:
a. die Wittwe Wilhelmine Schmidt, geb. Berndt, in Bromberg,
b. dessen Tochter Martha Auguste Schmidt in Bromberg.
Alle diejenigen, welche nähere oder gleich nahe An⸗ sprüche auf den Nachlaß zu haben vermeinen, werden aufgefordert, sich spätestens bis zum 12. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, zu melden und zu legitimieren, widrigenfalls der Erbschein für die oben bezeichneten Erben ausgestellt und der Nachlaß dem⸗ entsprechend vertheilt werden wird. Die Nachlaß⸗ masse beläuft sich auf circa 13 700 ℳ
Schwetz, den 4. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
geb. Klatt, in
[4087]
Auf Antrag des Kotsassen Friedrich Heinemann in Woltwiesche, als Kurators über das Vermögen des abwesenden Heinrich Meyer daher, ist nach vor⸗ gängigem Aufgebotsverfahren unterm 3. April 1900 vom unterzeichneten Gerichte für Recht erkannt, daß der am 27. Februar 1829 in Woltwiesche geborene August Konrad Heinrich Meyer, der am 27. Fe⸗ bruar 1899 das 70. Lebensjahr vollendet hat oder vollendet haben würde, für todt erklärt und sein Vermögen als Erbschaft behandelt werde.
Salder, den 3. April 1900.
Herzogliches Amtsgericht. “
[4144] Bekanntmachung.
Die Lebensversicherungsurkunde Nr. 103 041 aus⸗ gestellt von der Allgemeinen Versorgungs⸗Anstalt im Großherzogthum Baden zu Karlsruhe, d. d. Karls⸗ ruhe den 30. Dezember 1893 für den B Richard Kruyer, früher zu Beeck, jetzt zu Rheinberg, über 3000 ℳ, wird für kraftlos erklärt. “
Ruhrort, den 31. März 1900. 8 Königliches Amtsgericht.
[4143] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 4. April 1900 ist der am 3. April 1899 fällig gewesene Wechsel d. d. Cappenberg, den 1. Januar 1899 über 503,10 ℳ, ausgestellt von der Gräflich Kielmansegge’'schen Brauerei, angenommen von H. Gollberg zu Lünen, zahlbar beim Dortmunder Bankverein zu Dortmund, durch Indossament auf den Kaufmann Benno Mühlbauer zu Berlin über⸗ gegangen, für kraftlos erklärt.
Dortmund, den 4. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht.
[4142] Durch Ausschlußurtheil Königlichen Amtsgerichts Münder vom 4. April 1900 ist das Hypotheken⸗ instrument vom 14. März 1878 über die im Grund⸗ buche von Nienstedt Blatt 7 Abtheilung III Nr. 3 für August Keese eingetragene Ak findungsforderung von 4021,48 ℳ für kraftlos erklärt. Münder, den 4. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[4145] Im Namen des Königs! ¹ In der Aufgebotssache des Neubauers Hermann Heinrich Cordes zu Hemslingen, gesetzlich vertreten durch seine Mutter Wittwe Cordes daselbst, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Friedrichs zu Verden, hat das Amtsgericht Rotenburg i. Haun. am 4. April 1900 für Recht erkannt: 1 Die Hvpothekenurkunde vom 20. August 1835 über die im Grundbuche von Hemslingen auf Blatt 26 und zur Mithaft auf Blatt 17 und 84 desselben Grundbuchs und im Grundbuche von Brockel Blatt 18 für den Pastor Kropp in Brockel eingetragene, zu 4 ½ % seit 20. August 1835 verzinsliche Darlehns⸗ forderung von 34 Tblr. Konventionsmünze wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots fallen dem Neubauer Hermann Heinrich Cordes zur Last.
[4141] Bekannutmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richtes vom heutigen Tage ist der Hyoothekenbrief über die im Grundbuche von Flieth Band I Blatt Nr. 22 für Hanne Dorothee Thiele, jetzt verehelichte Eigenthümer David zu Flieth, noch eingetragenen 100 Thlr. = 300 ℳ für kraftlos erklärt.
Templin, den 20. März 1900. .
Königliches Amtsgericht.
8
[4167] Aufgebot.
Nr. 12329. Durch Uitheil Gr. Amtsgerichts hier, vom 30. März 1900 wurden ouf Antrag des Händlers Egid Karl Heß in Walldürn die Versicherungs⸗ policen der Lebensversicherungs⸗Gesellschaft Caisse Générale des Familles in Paris — Betriebs⸗ direktion in Mannheim. —
a. Nr. 45 948 de dato Paris, den 6. Oktober 1880 über 1000 Fr. und reduziert auf 200 Fr., fällig am 23. September 1900.
b. Nr. 66 205 de dato Paris, den 1. Oktober 1884 über 1000 Fr., fällig am 23. September 1904 für keaftlos erklärt.
Mannheim, 5. April 1900.
Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Stalf. [41377 Im Namen des Königs! Verkündet am 3. April 1900. Guau, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache des Bauerhofsbesitzers August Pautzke in Groß⸗Silber, betreffend das Hy⸗ pothekendokument über die auf seinem Grundstücke Band I Blatt 18 des Grundbuchs von Groß⸗Silber in Abtheilung III unter Nr. 3 eingetragene Hypothek von 600 Thalern, hat das Königliche Amtsgericht in Nörenberg durch den Amtsrichter Münzlaff für Recht erkannt:
Das angeblich verloren gegangene Hypotheken⸗ dokument über die auf dem zu Groß⸗Silber be⸗ legenen Grundstücke des Bauerhofsbesitzers August 27 in Groß⸗Silber im Grundbuche daselbst
and I Blatt 18 Abtbeilung III unter Nr. 3 ein⸗ getragene Post von 600 Thalern, die den Geschwistern Carl Friedrich Wilbelm. August Ludwig und Albertine Putzke zu gleichen Anthbeilen überwiesen worden sind, und worüber die eingetragenen Gläubiger löschungsfähig quittiert haben, wird zum Zwecke der 25 im Grundbuche hierdurch für kiaftlos erklärt. G
Duich Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom beutigen Tage werden
I. folgende Hypothekendokumente:
1) das mit der Ingrossationsnote vom 11. Februar 1862 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 10 Fe⸗ bruar 1862 gebildete Hypothekendokument über die im Grundbuche von Rohrsheim Häuser Band 4 Blatt 73 Abtheilung III Nr. 4 für die Kirche zu Rohrsheim aus dem Erkenntniß der Kreisgerichts⸗ kommission zu Osterwieck vom 13. Juli 1861 einge⸗ tragene Judikatshypothek von 43 Thalern 28 Silber⸗ groschen 10 Pfennigen,
2) das mit der Ingrossationsnote vom 10. No⸗ vember 1857 und den Hypothekenbuchsauszügen vom 19. November 1857 und 13. Jmuar 1869 gebildete
vpothekendokument über die im Grundbuche von
Zuüͤhne Häuser Band I Blatt 163 Abtheilung III Nr. 6 aus der Urkunde vom 30. Juli 1857 für die Geschwister Harsdorf zu Bühne, nämlich:
a. Heinrich Christian Friedrich, geboren am 16. September 1839,
b. Christoph Friedrich, geboren am 5. Mai 1841, 1u“ August Andreas, geboren am 4. März
49,
eingetragene Muttergutshypothek von 786 Thalern 19 Silbergroschen, Rest von 1179 Thalern 28 Silber⸗ groschen 6 Pfennigen,
für kraftlos erklärt;
II. die eingetragenen Gläubiger bezw. deren Rechts⸗ nachfolger:
1) der im Grundbuche von Lüttgenrode Häuser Band II Blatt 145 und Lüttgenrode Flur Band I. Blatt 211 Abtheilung III Nr. 12 bezw. 9 für die Geschwister Franke zu Hornburg nämlich:
a. Alwin Karl,
b. Anna Mathilde,
c. Pauline Adelheid,
d. Hermann Bernhard Arnold,
sowie für die Wittwe des Rektors Karl Franke, Adelheid, geb. Schmidt, zu Hornburg aus der Urkunde vom 24. Mai 1859 zu 4 ½ % verzinslich eingetragenen Darlehnshypothek von 500 Thalern Kurant,
2) der im Grundbuche von Hornburg Hänuser Band I Blatt 49 und Hornburg Flur Band XVIII Blatt 17 Abtheilung III Nr. 2 bezw. 1, 2, 3 aus der Uckunde vom 12. September 1846 für den Rektor Karl Franke zu Hornburg eingetragenen, zu 4 % verzinsliche Hypothek von 600 Thalern Preuß. Gold, soweit der Antheil des am 27. Mai 1875 zu Coswig verstorbenen Kaufmanns Louis Grotjahn in Frage kommt. “
mit ihren Ansprüchen auf diese Kypotheken ausge⸗ schlossen. b
Osterwieck a. H., den 22. März 1900.
Königliches Amtsgericht. 1 8 [4138] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Tage sind alle, denen auf die im Grundbuche von Templm, Scheunen, Bd. IB, Blatt Nr. 98 und Hufen, Band I1V, Blatt Nr. 499 für den (Schlächter) Gustav Max Gradhandt zu Templin eingetragene Hypothek von 257 Thlr. 4 Sgr. 4 Pf. Erbgelder etwa Rechte zustehen, mit diesen Rechten ausgeschlossen. .
Templin, den 20. März 1900.
Königliches Amtsgericht.
[4132] Oeffentliche Zustellung. R 147. 00. Z⸗K. 20.
Die verehelichte Frau Martha Hartmann, geb. Schulz, zu Berlin, Swinemünderstr. 69, Projeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Arnheim, hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter (Fleischer) Paul Hartmann, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, II Tr., Zimmer 139, auf den 27. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8
Berlin, den 6. April 1900.
Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkam
[4240] Oeffentliche Zustellung.
Die Fraa Albertine Wilhelmine Friederike Schröder, geb. Bast, zu Berlin, vertreten darch den Rechtsanwalt Heilborn bier, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Händler Gustav Adolf Schröder, zuletzt in Berlin wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, Mißhandlung und Ehe⸗ bruch, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstretts vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I zu Berlin, Jäüdenstraße 59, II Treppen, Zimmer 119, auf den 2. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt cemacht. 1“
Berlin, den 9. April 1900 8
8 Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[4131] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Tischlers Julius Kortkamp, Maria, geb. Wübbel, zu Münster i. W., Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Schüler zu Dorrmund, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischler Jalius Kortkamp, früher zu Castrop, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung und grober Verbrechen, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dort⸗ mund auf den 12. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 29, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 23. März 1900.
Hemmes, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[4129] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Caroline Gensch, geb. Ehrich, in Husum, Prozeßbevollmächtigter: Recht⸗anwalt, Justiz⸗ ratd Ipsen in Fiensburg, klagt gegen ihren z. Zt. unbekannt abwesenden Ehemann, den Schneider⸗ gesellen Carl Friedrich Gensch, früher zu Husum, unter der Behauptung, daß Beklagter sie lebens⸗ gefährlich, besonders im Februar d. Js. zu Husum, wo Parteien damals ihren Wohnsitz hatten, miß⸗ handelt habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des
„Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des König⸗
lichen Landgerichts zu Flensburg auf den 3. Juli
1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung,
einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt
zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Fleusburg, den 5. April 1900.
Otto, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[4128] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Tagelöhners Wilhelm B Wilbelmine, geb. Esser, früher zu Fischeln, usch, Romsée lei Fléron in Belgien wohnend, bt h bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. wiesen dahrs. Düsseldorf, klagt gegen ihren vorgenaanten Ehem zuletzt zu Fischeln bei Krefeld wohnhaft, jett aen bekannten Aufenthaltsort, wegen Ebescheidung üer dem Antrage: Königliches Landgericht wolle mit zwischen den Parteien abgeschlossene Che f die und aussprechen, daß der Beklagte die Schuld Scheidung trägt, dem Beklagten die Kosten Rcchiftreits zur Last legen Die Klägerin we den Beklagten zur mündlichen Verhandlun Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Fana lichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 19. Fai⸗ 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforaznn einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anna zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustelln wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht 1 Düsseldorf, den 9. April 1900. b Bleier, Assistent, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
an der
[4130] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Martha Danneberg, geb. Weiken zu Guben, Krossenerstraße Nr. 40, Prozeßbevol. mächtigter: Justizrath Steltzer zu Torgau, flar⸗ gegen den Barbier August Danueberg, zuletzt Schweinitz wohnhaft, jetzt in unbekannter Abwesen⸗ heit, unter der Behauptung, daß der Beklagte de Klägerin mißhandelt und sich eiwa 6 Jahre la gegen den Willen der Klägerin in böslicher Abscet von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten mit dem Antrage auf Trennung der Ehe wegen Miz⸗ handlung und böslicher Verlassung. Die Klägern ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandsung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Torgau auf den 22. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aussorde, rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentliche Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekann gemacht. .
Torgau, den 6. April 1900.
1 Heinrichs, 1“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[4123] Oeffentliche Zustellung.
Die unverehelichte Wirthschafterin Anna Stenpl zu Strehlen und deren uneheliches Kind Ida Emma Stenzel, vertreten durch den gesetzlichen Vormmd Arbeiter Gottlob Stenzel zu Prauß, Kreis Nimrtsch Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt, Jrnansh Kühne in Glatz, klagen gegen den Haushälter Hen⸗ wann Gebauer, früher zu Bad Altheide, wegen Alimenten, mit dem Antrage, den Beklagten für den natürlichen Vater des von der Mittlägerin Anna Stenzel am 7. Juni 1897 außerehelich geboren Kindes, Namens Ida Emma, zu erklären, ihn zu der⸗ urtheilen:
a. der Mitklägerin Anna Stenzel an Tauf⸗, Eu⸗ bindungs’ und Sechswochenkosten 30 ℳ und
b. an Alimenten für das Kind Ida Emma Sterxel bis zu dessen vollendeten 14. Lebensjahre monaetlich 9 ℳ, und zwar die seit der Geburt des Kindes rüd⸗ ständigen sofort, die laufenden vierteljährlich in voraus, zu zahlen.
c. dessen Begräbnißkosten zu tragen, falls das Kind vor Vollendung des 14. Lebensjahres sterben sollte,
d. dem Kinde das gesetzliche Erbrecht in den Nachlaß des Beklagten vorzubehalten, die Kosten zu tragen, und das Uxtheil für vorläufig vollstreckdar zu erklären.
Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtestreits vor vas Könialiche Amtsgericht zu Glatz auf den 27. Juni 1900, Vormittags 9 Utzr, Zimmer 24. Zum Zacecke der öffentlichen Zustellung wud dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Glatz, den 6. April 1900.
Schmolling, Aktuar.
Gerichtsschreiber des Köntglichen Amtsgeri
Deffentliche Zustellung.
Der Bildhauer Adolf Schauder von hier in B. macht der ledigen Bertha Töpfer von hier und als Vormund des von derselben außerehelich geborenn Kindes Otto Töpfer ladet — nachdem im Termi vom 30. Mäcz d. J. nicht verhandelt worden ist — den Beklagten, Sclosser Gustav Rudloff von Obr⸗ druf, z. Z. unbekannten Aufenthalts, anderweit der Hazoglich S. Amtsgericht, III, zu Ohrdruf zu den auf den 22. Mai 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termin zur mündlichen Verhandlane des Rechtsstreits. 8 Ohrdruf, am 3. April 1900. 8 Amtsgerichts⸗Sekretär P. Kuhl, Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts. III.
8
[4125] Oeffentliche Zustellung. Der Rechtskonsulent Gust. Meyer in Altona klot gegen den Schiffer und Schiff eigner Adolf Schulz⸗ z. Zt. unbekannten Aufenthalts, zuletzt in Amte⸗ freiheit Camp b. Zehdenick, unter der Behauptung⸗ daß er aus einem Inkassoauftrage eine Jakase⸗ gebühr von 28 ℳ 80 ₰ und Auslagen zum Be⸗ trage von 4 ℳ habe, mit dem Antrage, auf der⸗ läufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagmm zur Zahlung von 32 ℳ 80 ₰ nebst 5 % Verzußs⸗ zinsen, vom Tage der Klagzustellung an gerech Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlich Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlih Amtsgericht zu Altona, Abtheil. III F., a. 12. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr. Zan Zwecke der öffentlichen Zustellnng wird dieser zug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 7. April 1900. — Wickbold, Sekretär, uu Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. III2, IIIF. C. 1317/99.
[413338 Oeffentliche Zustellung.. 2 Die Versicherungs⸗Aktiengesellschafr vee zu Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsaune, Preibisch, klagt gegen den früheren General⸗Agen 5 Louis Kohlhage, früber in Bielefeld, zaleh Herford wohnhaft, als Rechtsnachfolgerin der Deutschen Cautions⸗ und Allgemeinen Versicherun anstalt Fides in Berlin, auf Grund der setiensm Beklagten im Auftrage der „Fides“ nsoe n Erhebung von Versicherungsbeiträgen und Aufn gebühren mit dem Antrage: -
.19. Dezember 1898 und von 52 ℳ 25 ₰ seit
Beklogten zu verurtheilen, an die Klägerin 50) , 88 ₰ nebst 4 % Imfen seit 1. Juli 1899 n näblas Urtheil aegen Sicherheitsleistung für vor⸗ laufig vollstreckbar zu erklären. 1“ Die Klägerin ladet den Beflagten zur mündlichen gerhandlung des Rechtsstreits vor die Fünfzehnte Fpoilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Perlin, Jüdenstraße 58, 1 Treppe, Zimmer 72, auf n 5. Juli 1900, Mittags 12 Uhr, mit Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der gfentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 6. April 1900 Marowski, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 15.
14124] Oeffentliche Zustellung.
Der Schuhfabrikant Otto Schmidt in Dresden, prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Zeising und Palter ebenda, klagt gegen den Schuhmacher Paul Otto Hajek, früher in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Zahlung von 219 ℳ 25 ₰ Kaufpreisrest für am 25. und 28. Oktober und 19. Dezember 1898 sowie 24. März 1899 käuflich gelieferte Waaren mit dem Antrage, den Beklagten sostenpflichtig vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von 25 ₰ sammt 6 % Zinsen von 127 ℳ — seit 28. Oktober 1898, von 70 ℳ — 4ℳ seit
A4. März 1899, abzüglich am 24. März 1899 ge⸗ zahlter 30 ℳ zu verurtheilen, und ladet den Be⸗ llagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstraße 11I. Zimmer 196, auf den 26. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. . .
Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Amtsgericht
Dresden, am 9. April 1900: Thiele, Sekretär.
[4126] Oeffentliche Zustellung.
Der Architekt G. Bergmeier in Diedenhofen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kufferath in Düren, klagt gegen den Bauführer Karl Knispel, früher zu Düren, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte ihm für bis zum 15. Juli 1899 erhaltene b. 44 110,—
für im Jahre 1899 an Professor Box
vorbezahlte Stundengelder . . . 10,— und für einen im Oktober 1899 er⸗ baltenen Anzug . . dessen Zahlung Kläger für den Be⸗ klagten übernommen hatte, — hcR164616665.— verschulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zablung dieses Betrages nebst 5 % Zinsen jährlich auf 110 ℳ seit dem 15. Juli 1899 und zu 4 % auf 55 ℳ seit dem Klagezustellungs⸗ tage. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rech'sstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Düren auf Mittwoch, den 13. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum
.. 45,—
Zwecke der öffentlichen Zustellung A der Klage bekannt gemacht.
Düren, den 7. April 1900. 8
I“ 1u““
Gerichteschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
14127] atliche
E11““
Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Robe’t Ooerlack in Düren, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kufferath in Düren,
klagt gegen den Bauführer Karl Knispel, früher in Düren, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗
haltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte!
ihm an Zimmermiethe und Frühstück für den Monat 111114141“ ,00, für die Zeit vom 1. bis 15. März 1900 „ 10,00, v111X1e“ für 2 Flaschen Wein und 28 Flaschen b1“*“ 8,20, für Baarvorlage an Dr. Wäz „ 3.,00, für Bedienung und vorbezahltes Lagergeld „ 3.40, im Ganzen ℳ 57,60, verschulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung dieses Betrages nebst 4 % Zinsen jährlich seit dem Klagezustellungstage. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Düren auf Mittwoch, den 13. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr. S Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 “ Düren, den 7. 8 u“
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[4201]
Die Ehefrau des Weinhändlers Heinrich Lenz, Katharina, geb. Kaiser, in St. Johann a. Saar, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Strauß II. in St. Johann a. Saar, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung ist bestimmt auf den 27. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem Königlichen Land⸗ gerichte, I. Zivilkammer, hierselbst.
Saarbrücken, den 5. April 1900.
Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.
Reichert.
. 8 „ .
[4135] .
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗
gerichts, 2. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 10. März
1900 ist zwischen den Eheleuten August Beilschmidt,
Barbier, und Emma Elise, geb. Schmalenbeck, zu
Unter⸗Barmen die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 6. April 1900. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.
[4136]
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ gerichts, 2. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 10. März 1900 ist zwischen den Eheleuten Adolf Backhaus, Klempner und Installateur, und Johanne Annonette, geb. Balters, zu Barmen die Gütertrennung aus⸗ gesprochen.
Elberfeld, den 6. April 1900.
Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.
4134] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land⸗ zerichts, III. Zivilkammer, zu Köln vom 15. März 1900 ist zwischen den Eheleuten Jakob Anton Mangen, Kaufmann, und Katharina, geb. Meis, zu Köln die Gütertrennung ausgesprochen. Köln, den 7. April 1900. Goethling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c. Versicherung.
Keine.
Verdingungen ꝛc.
Keine.
4) Verkäufe, Verpachtungen,
5) Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachungen über den Verlust von Werthpapieren befinden sich ausschließlich in Unterabtheilung 2.
82301 4 % Hypothekar⸗Anleihe der von Rheinbaben'schen
958 966 981 986 994 1002 1014 1019 1020 1036 1212 1224 1230 1245 1260 1263 1282 1285 1294
1736 1746 1761 1773 1775 1784 1812 1818 1833
hört — durch
deas Bankhaus Georg Fromberg Breslau, den 1. April 1900. 19 Schlesischer —
1“
Kohlengruben⸗Gewerkschaften. 8
Von den Obligationen „v üA-g 85 . 1. April d. J. planmäßig nach⸗ ehende Nummern zur Rückzahlung am 1. Juli d. J. ausgeloost worden: 2 n Nr. 8 11 15 21 28 1 29,88 117 119 127 128 129 151 183 195 214 222 336 345 354 37 379 385 402 446 450 451 468 497 498 499 515 520 529 548 553 571 591 600 605 630 647 653 669 699 723 730 741 751 757 763 781 783 803 807 811 815 835 837 855 861 871 889 892 917 940 957 1053 1080 1094 1111 1295 1300 1315 1352 1420 1422 1431 1432 1436 1446 1477 1478 1503 1507 1534 1542 1562 1846 1881 1883 1930 2043 2044 2068 2071 2072 2081 2086 2101 2123 2129 2152 2212 2242 2396 2460 2462 2480 2485 2534 2544 2580 2617 2655 2658 2670 2691 2776 2780 2783 2786 2811 2888 2891 2911 2925 2930 2943 2945 2946 3038 3040 3065 3074 3163 3180 3193 3213 3219 3222 3228 3234 3236 3284 3285 3295 3315 3322 3347 3383 3388 3403 3409 3425 3432 3441 3562 3575 3605 3611 3616 3618 3630 3635 3644 3657 3676 3687 371 3812 3824 3852 3862 3887 3933 3986 4006 4029 4046 4047 4120 4130 4232 4237 4243 4260 4274 4285 4295 4304 4334 4356 4368 4381 4383 14 4451 4457 4459 4502 4512 4515 4529 4545 4548 4585 4614 4627 4653 4664 4670. b 4 Die Rückzahlung erfolgt vom 1. Juli d. J. ab — mit welchem Tage die Verzinsung auf⸗
den Schlesischen Bankverein zu Breslau und seine Kommanditen zu Beuthen O.⸗S., Glatz, Glogau, Görlitz, Leobschütz, Liegnitz, Neisse das Bankhaus G. von Pachaly’s Enkel zu Breslau,
₰— —
1209 1416 1698 2020 2303 2768 30¹0 3279 3539 3804 4231 4441
1178 1403 1691 2017 2273 2297 2764 2767 3000 3002 3262 3263 3527 3529 3759 3765 4194 4195 4438 4439
1174 1389 1655 20¹12 2272
1167 1379 1647 2006 2251 2743 2992 3258 3512 3758 4160 44³²
1112 1376 1622 1981 2249 2706 2975 3253 3507 3753 4159 4415
& Co., Berlin
Bankverein.
Fürstlich Waldeck' sche 3 ½à % Staats⸗Anleihe.
Im heutigen Verloosungstermin sind folgende Obligationen der Fürstlich Waldeck⸗Pyrmonter 311 397 419 485 515 527 592 666 719 Lit 268 351 354 384 618 705 und 715,
Die Inhaber dieser Obligationen werden aufge⸗
3 ½ % Staats⸗Anleihe gezogen worden: Litt. C. zu 300 ℳ Nr. 12 31 72 222 280 769 908 (und 948, Litt. B. zu 1500 ℳ Nr. 8 108 Litt. A. A. zu 3000 ℳ Nr. 161 164 176 184 und 328. sordert, die Kapitalbeträge, deren Verzinsung vom Juli 1900 an aufhört, am genannten
11“
Talons in Empfang zu nebhmen.
Tage bei uns oder bei den bekannten Zahlstellen gegen Rückgabe der Obligationen nebst den vom 1 Juli 1900 an laufenden Zinskupons und den
8
nehmigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber bis zum Betrage von 12 000 000 ℳ, in Buchstaben „Zwölf Millionen Mark“, behufs Be⸗ schaffung der Mittel zum Bau eines Artillerie⸗ Kasernements und zur Beschaffung eines Exerzier⸗ platzes, zur Errichtung eines zweiten Feuerwehrdepots, eines Straßenreiniqungsdepots und einer öffentlichen Schwimm⸗ und Badeanstalt, zur Neueinrichtung der Stadtgärtnerei, zu Straßenanlagen und Brücken⸗ bauten, zur Verbesserung und Erweiterung des städtischen Kanalnetzes, der städtischen Gas⸗ und Wasserwerke und der Siechenanstalt, zu Z pecken des öffentlichen Unterrichts mit Ausschluß der Volksschule und zur Tilgung eines bei der Versicherungsanstalt Sachsen⸗Anhalt aufgenommenen Darlehns. Die Schuldverschreibungen sind in Abtheilungen von mindestens einer Million Mark eder einem Mehr⸗ fachen dieses Betrages auszugeben, nach dem an⸗ liegenden Muster auszufertigen, je nach der Lage des Geldmarktes bei der Begebung der einzelnen Ab⸗ theilungen mit jährlich 3 ½ oder 4 % zu verzinsen und nach dem festgestellten Tilgungsplane durch An⸗ kauf oder Verloosung von demjenigen Jahre ab, welches auf die Begebung der einzelnen Abtheilungen folgt. jährlich mit 1 ¼ % des Kapitals, unter Zuwachs der Zinsen von den getilgten Schuldverschrelbungen, zu tilgen. Vorstebende Genehmigung wird vorbehaltlich der Rechte Dritter ertheilt. Für die Befriedigung der Inhaber der Schuldverschreibungen wird eine Gewähr⸗ leistung seitens des Staats nicht übernommen. Diese Genehmigung ist mit den Anlagen im Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗ Anzeiger bekannt zu machen. .“ Berlin, den 3. April 1900. 1“ Der “ Minister des Innern. Im Auftrage: In Vertretung: Grandke Braunbehrens. F. M. I. 3596. II. 2904. M. d. J. IV. b. 1035.
8
Finauz⸗Minister.
Regierungsbezirk Merseburg. Schuldverschreibung der Stadt Halle a. S. .. te Ausgabe, Buchstabe. über ℳ Reichswährung.
Provinz Sachsen.
Ausgefertigt auf Grund der mit Allerhöchster Er⸗ mäbtigung ertheilten Genehmigung der Minister der Finanzen und des Innern vom . ten 1900 (Deutscher Reichs⸗ und Königlich Preußischer Staats⸗ Anzeiger vom .. ten 1900).
In Gemäßheit der von dem Bezirksausschusse des Regierungsbezirks Merseburg genehmigten Beschlüsse der städtischen Behörden vom 13/21. November 1899 und vom 22 /23. Januar 1900 wegen Aufnahme einer Anleihe von 12 000 000 ℳ bekennt sich der Magistrat der Stadt Halle a. S. namens der Stadt durch diese, für jeden Inhaber gültige Schuldver⸗ schreibung zu einer seitens des Gläubigers unkünd⸗ baren Darlehnsschuld von .. ℳ, welche mit .. Prozent jährlich zu verzinsen ist.
Die ganze Schuld wird nach dem genehmigten Tilgungsplane durch Einlösung auszuloosender Schuld⸗ verschreibungen oder durch Ankauf von Schuldver. schreibungen von demjenigen Jahre ab, welches auf die Begebung der Anleihe oder der einzelnen Anleihe⸗ abtheilungen folgt, in längstens Jabren getilgt. Zu diesem Zwecke wird ein Tilgungsstock gebildet, welchem jährlich wenigstens 1 ¼ % des Anleihekapitals, sowie die Zinsen von den getilgten Schuldver⸗ schreibungen zuzuführen sind.
Die Ausloosung geschieht in dem Monate.. .. jeden Jahres. Der Stadt bleibt jedoch das Recht vorbehalten, eine stärkere Tilgung eintreten zu lassen oder auch sämmtliche noch im Umlaufe befindliche Schuldverschreihungen auf einmal zu kündigen. Die durch die verstärkte Tilgung ersparten Zinsen sind ebenfalls dem Tilgungsstecke zuzuführen.
Die ausgeloosten, sowie die gekündigten Schuld⸗ verschreibungen werden unter Bezeichnung ihrer Buch⸗ staben, Nummern und Beträge, sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen soll, öffentlich bekannt gemacht. Diese Bekanntmachung erfolgt drei Monate vor dem Zablungstermin in dem Deutschen Reichs⸗ und Könäglich Preußischen Staats⸗ Anzeiger, in dem Amtsblatte der Königlichen Re⸗ gierung zu Merseburg, in dem General⸗Anzeiger für Halle und den Saalkreis, in der Halleschen Zeitung und in der Saale⸗Zeitung. Wird die Tilgung der Schuld durch Ankauf von Schuldverschreibungen be⸗ wirkt, so wird dies unter Angabe des Betrages der angekauften Schuldverschreibungen alsbald nach dem Ankaufe in gleicher Weise bekannt gemacht. Geht eins der vocbezeichneten Blätter ein, so wird an dessen Stele von dem Magistrat mit Genehmigung des Königlichen Regierungs⸗Präsidenten ein anderes Blatt bestimmt. b 1
Bis zu dem Tage, an welchem hiernach das Ka⸗ pital zu entrichten ist, wird es ig halbjährlichen Terminen, am 2. Januar und 1. Juli, von heute an gerechnet, mit.. .Prozent jährlich verzinst.
Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals erfolgt gegen Rückgabe der fällig gewordenen Zins⸗ scheine, bezw. dieser Schuldverschreibung bei der Stadt⸗Hauptkasse in Halle a. S. oder bei den bekannt zu machenden anderweitigen Zahlstellen und zwar auch in der nach dem Eintritt des Fälligkeitstermins folgenden Zeit. Mit der zur Empfangnahme des Kapitals eingereichten Schuldverschreibung sind auch die dazu gehörigen Zinsscheine der späteren Fällig⸗ keitstermine zurückzuliefern. Für die fehlenden Zins⸗ scheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen.
Der Anspruch aus dieser Schuldverschreibung er⸗ lischt mit dem Ablaufe von dreißig Jahren nach dem Rückzahlungstermin, wenn nicht die Schuldver⸗ schreibung vor dem Ablaufe der dreißig Jahre dem Magistrat zur Einlösung vorgelegt wird. Erfolgt die Vorlegung, so verjährt der Anspruch in zwei Jahren von dem Ende der Vorlegungsfrist an. Der Vor⸗
Rückständig ist noch aus der Verloosung per 1. Juli 1898: 8— Litt. C. Nr. 456. Arolsen, den 9. März 1900. Fürstlich Waldeck'’sche Staatsschulden Verwaltung. Roesner. H. Schwaner [3960] Genehmigungs Urkunde. ““ Mit Allerhöchster Ermächtigung ertheilen wir hier⸗ durch auf Grund des § 795 des Bürcgerlichen Gesetz⸗ buchs und des Artikels 8 der Königlichen Verordnung zur Ausführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs vom 16. November 1899 der Stadt Halle a. S. die Ge⸗
legung stebt die gerichtliche Geltendmachung des An⸗ spruchs aus der Urkunde gleich. b Bei den Zinsscheinen beträgt die Vorlegungefrist vier Jahre. Sie beginnt für Zinsscheine mit dem Schlusse des Jahres, in welchem die für die Zahlung bestimmte Zeit eintritt. 1 Das Aufgebot und die Kraftloserklärung abhanden Isocpene⸗ oder vernichteter Schuldverschreibungen erfolgt nach Vorschrift der §§ 1004 ff. der Zivil⸗ prozeßordnung. 8 8 Zinsscheine können weder aufgeboten, noch für kraftlos erklärt werden. Doch wird dem bisherigen
dem Ablaufe der vierjährigen Vorlegungsfrist bei dem Magistrat anzeigt, nach Ablauf der Frist der Betrag der angemeldeten Zinsscheine gegen Qutttung ausgezahlt werden. Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der abhanden gekommene Schein dem Ma⸗ gistrat zur Einlösung vorgelegt oder der Anspruch aus dem Scheine gerichtlich geltend gemacht worden ist, es sei denn, daß die Vorlegung oder die gericht⸗ liche Geltendmachung nach dem Ablaufe der Frist erfolgt ist. Der Anspruch verjährt in vier Jahren. Mit dieser Schuldperschreibung sind halbjährliche Zinsscheine bis zum Schlusse des Jahres .. aus⸗ gegeben, die ferneren Zinsscheine werden für zehn⸗ jährige Zeiträume ausgegeben werden. Die Ausgabe einer neuen Reihe von Zinsscheinen erfolgt bei der Stadt⸗Hauptkasse in Halle a. S. gegen Ablieferung des der älteren Zinsscheinreihe beigedruckten Er⸗ neuerungsscheins, sofern nicht der Inhaber der Schuldverschreioung beim Magistrat der Ausgabe widersprochen hat. In diesem Falle, sowie beim Verluste eines Erneuerungsscheins werden die Zins⸗ scheine dem Inhaber der Schuldverschreibung aus⸗ gehändigt, wenn er die Schuldverschreibung vorlegt. Zur Sicherheit der hierdurch eingegangenen Ver⸗ pflichtungen haftet die Stadt mit ihrem Vermögen und mit ihrer Steuerkraft. Dessen zu Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unterschrift ertheilt. Halle a. S., den .. ten (Stadtsiegel.) Der Magistrat. (Unterschriften des Magistratsdirigenten und eines zweiten Magistratsmitgliedes.) Ausgefertigt: 888 (Eigenhändige Unterschrift des damit von dem Magistrat beauftragten Kontrolbeamten.)
Provinz Sachsen. Riegierungsbezirk E11 8 Merseburg. Zinsschein Schuldverschreibung der Stadt Halle a. S., te Ausgabe, Buchstabe ... . . Nr.
Der Inbaber dieses Zinsscheins empfängt gegen dessen Rückgabe in der Zeit vom ten ab die Zinsen der vorbenannten Schuld⸗ verschreibung für das Halbjahr vom bi ten w. . bei der Stadt⸗Haupt⸗ kasse in Halle a. S. oder bei den bekannt gemachten anderweitigen Zahlstellen. Halle a. S., den . . ten Der Magistrat. (Unterschriften des Magistratsdirigenten und eines zweiten Magistratsmitgliedes.) (Trockenstempel des Stadtsiegels.) Der Anspruch aus diesem Zinsscheine erlischt mit dem Ablaufe von vier Jahren, vom Schlusse des Jahres ab, in welchem der Zinsanspruch fällig ge⸗ worden ist, wenn nicht der Zinsschein vor dem Ab⸗ laufe dieser Frist dem Magistrat zur Einlösung vor⸗ gelegt wird. Erfolgt die Vorlegung, so verjährt der Anspruch innerhalb zweier Jahre nach Adlauf der Vorlegungsfrist. Der Vorlegung steht die gericht⸗ liche Geltendmachung des Anspruchs aus der Ur⸗ kunde gleich.
Regierungsbezirk Merseburg. Erneuerungsschein
für die Zinsscheinreihe Nr schreibung der Stadt Halle a. S., te Ausgabe, Buchstabe 1“
Der Inhaber dieses Scheins empfängt gegen dessen Rückgabe zu der obigen Schuldverschreibung die ... te Reihe von Ziasscheinen für die zehn Jahre 19... bis 19 . .. nebst Erneuerungsschein bei der Stadt⸗ Hauptkasse in Halle a. S., sofern nicht der Inhaber der Schuldverschreibung der Ausgabe bei dem Magistrat widersprochen hat. In diesem Falle, sowie beim Verluste dieses Scheins werden die neuen Zinsscheine nebst Erneuerungsschein dem Inhaber der Schuldverschreibung ausgehändigt, wenn er die Schuld⸗ verschreibung vorlegt.
Halle a. S., den .
Der Magistrat. 1 (Unterschriften des Magistratsdirigenten und eines zweiten Magistratsmitgliedes.) (Trockenstempel des Stadtsiegels.)
Provinz Sachsen. 8
1“
6) Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien n. Aktien⸗Gesellsch.
Die bisher hier veröffentlichten Seeee über den Verlust von Werthpapieren befinden sich ausschließlich in Unterabtheilung 2.
[4218] Ausloosung
der 3 ½ % Wismar⸗Karower Eisenbahn
Prioritäten.
Bei der am 31. März 1900 vorgenommenen Aus⸗ loosung sind folgende Nummern gezogen worden:
Litt. A. Nr. 49 396 548 813 825 1050 1085 1188 1300 1418 1510 1534 1590 1603 1705 = 15 Stück à 500 ℳ
Litt. B. Nr. 259 320 336 — à 100 ℳ
Die Obligationen werden vom 1. Juli 1900 an bei der Großherzoglichen Eisenbahn⸗Haupt⸗ kasse in Schwerin eingelöst und vom genannten Tage an nicht mehr veezinst.
3 Stück
zum 1. Juli 1899: Litt. A. Nr. 158 à 500 ℳ
4 % auf 3 ½ % zur Rückzahlung am 2. Januar 1896 gekündigten Prioritäts⸗Obligationen
bögen nicht eingegangen: Litt. A. Nr. 1525 à 500 ℳ 3 Die Tilgung ꝛc. dieser Obligation erfolgt durch die Mecklenburgische Hypotheken⸗ & Wechselbank in Schwerin. Schwerin, den 6. April 1900. “ Großherzogliche General⸗Eisenbahn⸗Direktion 1 Eblers. 8
8 8
Inhaber von Zinsscheinen, welcher den Verluft vor
. 8
Rückständig ist geblieben aus der Ausloosung
Von den zwecks Herabsetzung des Zinsfußes von
ist bisher zur Einlösung bezw. zur Entgegennahme der 3 ½ % Zins⸗