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Präsident Waldeck⸗Rousseau erinnerte daran, da Nr. 15 der „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ge⸗] auf die Berufsabtheilung A (Landwirthschaft, Gärtnerei, T „gusammenhang der Trunksucht, des Landstreicherthums für die Beamt General⸗ b S. Sr 5 5
die Kammer fünfmal seiner Politik zugestimmt 1 ers sundheitsamts“ vom 11. April hat folgenden Inhalt: Personal⸗ Forstwirtbschaft, Fischerei) . . . . . bürnuct Ein Zusagg mit dem Berufsverbrecherthum besteht insofern, als stimmten Werke sioer üemn vSe.enePesa⸗ öB 8 . Meenea. Peinnaͤgiger E
und wies auf die Nützlichkeit der von der Re⸗ bv. M. EIö“ “ auf “ (Bergbau und Hüttenwesen, Industrie und dernd ein “ 5 der Sttetege L 8. E die im Geltungsgebiete und nach Maßgabe Freuden begrüßt worden.
gierung eingebrachten, gegen die unleidlichen Be⸗ Zeitweilige Meatzregeln As14A4“*“ 11666“] . 35,91 „ unne Zchstel Landstreicher war; fast ein Fünftel hatte die des Gesetzes vom 18. Februar 1880 anzuwenden sind, systematisch und
strebungen der religiösen Vereinigungen gerichteten Vor⸗2 Gesetzgebung n. s. w. (Preußen. Berlin.) Seea h (Reg. auf die 1I C (Handel und Verkehr) . 10,24 lcßte Strafthat in der Trant üibeit begangen. Der gewerbs⸗ unter Beibehaltung des Textes der Gesetzesvorschriften zusammen⸗ Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs⸗
; —; 8 b Bez Potsdam.) Bauarbeiter. — Vieh⸗ und Fleischbeschauer. (Reg.-“ auf die übrigen Abtheilungen.. . . . . . 17 ttzte Unzucht war von den Weibern über ein Viertel ergeben. gestellt und eingehend erläutert. Die Bearbeiter der zweiten Auflage 2 1
ee. hin. Die Regierung habe die alten republikanischen Bez. Schleswig.) Hackfleisch. — (Mecklenburg⸗Schwerin.) Schweine. Während also bei den gesammten Erwerbsthätigen die Gr 8.. nät gimathlos waren von den rückfälligen Zuchthausgefangenen 935, welche durch die seit dem Erscheinen der ersten eingetretenen großen Mastregeln. 8
“ wieder aufgenommen, und ihre Bemühungen seit rothlauf. — (Anhalt.) Tuberkulöse Schlachtthiere. — (Hamburg.) (Landwirthschaft u. s. w.) die zahlreichste war, überwiegt Iüne festen Wohnsitz 2035. — Nur eine kleine Minderheit bildeten Veränderungen in der inneren Einrichtung der Auseinandersetzungs⸗ Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.
10 Monaten seien nicht vergebens gewesen, das Land sei] Medizinal⸗Ordnung. — Hebammen⸗Ordnung. — (Oesterreich.) Rigo⸗ -b die Personen mit verminderter oder fehlender Arbeitsfähigkeit: 2825 behörden, namentlich aber durch das Reichsgesetz vom 17. Mai 1898, (Aus den „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamts“
ruhig, die Ausstellung werde beweisen, daß der innere rosen⸗Ordnung. — Kinderschutz — (Böhmen.) Hebammenwesen. Bauwesen), auf welche allein 8478 Männer und 597 Weiber. duw. 225. 8 ger r
Friede wieder hergestellt 18. Der Präsident Seüermar aee⸗hh,des. EEE“ vestter. sammen 9075 Personen, also reichlich die Hälfte der Gesammizabt se betrug 92, mabrene bSca 8 “ 5 zu gän ig “ 1899 noth⸗ Pest
wies ließli auf die Besetzung von Tuat hin, spra — 2. Schiffe. — 288 tfallen. Der Berufsabtheilung A (Landwirt t u. s. w.) gehör.” ℳ, 1490 ein solches von mehr a 2000 ℳ und ein wendig geworden ist, dur ie eine erhebliche Aenderung der gesetz⸗ tjsch⸗Ostindt cr. 1 W;z . schließlich 1 setzung sprach do8 2% 1g bscot, 1. w. gehörten 8 en von über 2000 bis 5000 ℳ hatten; bei 64 Gefangenen lichen Verfahrensvorschriften herbeigeführt wurde, haben an den Grund⸗ Britisch⸗Ostindien. In Rangun wurde am 8. März auf
Kolonialarmee,
sich für den Gesetzentwurf, betreffend die Rei 2 . 1 — - rschrift E 8 4 eiche, 31. März. — Desgl. in Dänemark, 4. Vierteljahr. * Sträflinge an. 8 Emtsolbe unbekannt geblieben. sätzen der ersten Auflage festgehalten u den aus der Zivilprozeß⸗ 3 8 S “ welche den Fusben der 1“ deces. Tierseucen. Preuzen eg. vefcete Leese renheen d.er eh Hentezewenbenin i de lelhe bsen angefüberen zatler Cürsen, die stestisak g. “ nraucs. ö1A64“ Schiff 8. igung . 8 ezirke Breslau, Hildesheim, Düsseldorf, Sigmaringen, Sachsen, der geagenwärtigen Sträflinge blieb die Ausdehnung der Abthei „atsamsten, leider sehr wenig erfreulichen wohl diejenigen sein, welche gegeben, als sie zu ihrem allgemeinen Verständniß erforderlich waren. 8 ee vah 8 pb9 S eg vaa, di eh aa gnh es gae . EEE smec. Der Deputirte Berteaux beantragte, daß die Rede Elsaß⸗Lothringen, Schweiz, Rußland, Argentinien.) — Verhandlungen (Inbustrie u. f. w.) noch 8 weiter als heute hinter deiigeilung eaf das Alter der „Berufsverbrecher“ bei ihrer Einlieferung und BEingehender sind dagegen die durch die besonderen agrargesetzlichen Vor⸗ die voen I“ “ des Minister⸗Präsidenten öffentlich angeschlagen werde. Der von gesetzgebenden Körperschaften. (Deutsches Reich.) Gemeingefähr⸗ Abtheilung A (Landwir thschaft u. s. w.) zurück. Gleichwohl ist 8n bei ihrer ersten Strafthat sowie auf die Anzahl der Bestrafungen, schriften bedingten Abweichungen von den Bestimmungen der Z vil. März sind dort täglich zehn bis zwölf nene Fälle vorgekommen Seit liche Krankheiten. — Vermischtes. (Preußen. Breslau.) Kanali⸗ 7 die sie bereits — vom Standpunkt der „Besserungstheorie“ erfolglos prozeßordnung behandelt. Auch die Judikatur des Reichsgerichts ist der letzten Epidemie ist die Stadt nie ganz pestfrei gewesen; es
Deputirte Méline warf dem Minister⸗Präsidenten vor, daß er von seinen alten Grundsätzen abgewichen sei, daß er Millerand
einen üͤberwiegenden Einfluß im Kabinet gewähre und sich dem ratb, 1898. — (Britisch⸗Ostindien. Kalkutta.) Pest, 1898. — (Ver⸗ von Sträflingen; den Handels⸗ und Verkehrsgewerbe Prt. Zaenden Ziffern. Nach dem Gutachten der Beamten⸗ angelegenheiten bezieht. Besonderes Gewicht haben die Bearbeiter sich keine Ne üse Sozialismus gefäulig 8 2. Land 55 eine einigte Staaten von Amerika) Todesursachen. — (Indiana.) Sterb⸗ von 55 Väͤtern ü 1167, den S e bülgferenen der Strafanstalten war bei 14 726 Männern der zweiten Auflage auf die Ergänzung der Verwaltungsvorschriften battes, 85 Wueitbenitungen ebeigk... Htt eitant oe zntsan Pe Politik zurück. Die Kammer beschloß hierauf mit 286 gegen lichkeit, 1897/98. — Geschenkliste. — Wochentabelle über die Sterbe. theilungen 1211 an, und. bei, 1579 (meist unehelich geborenen) 1’d 2319 Weibern, also bei einer erdrückenden Mehrheit gelegt. In dieser Beziehung ist eine Fülle von Material vochanden; Hafen von Kaystadt festgestellten drei Pestfälle wird nachträglich 2 S 8be .X II“ fälle in deutsches Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. — Dessl. Sträflingen war die Berufsstellung des Vaters unbekan und Sträflinge, der Rückfall nach der Entlassung die in Betracht kommenden Anordnungen rühren jumeist von berichtet, daß das am Morgen des 5. Ma 3 Re Se.gen 211 Stimmen, daß die Rede des Minister⸗Präsidenten öffentlich b tädten des Auslandes. — Erkrank Krank “ 1 bekannt. der — t en Unverbesserlichk 8 ür Land Dom F ss⸗ezi⸗ gen des 5. März aus Rosario in der 8eb Csg. EEE in grobeten Srtaäbbenh rkrankungen in Kranken⸗ Man vermöchte hierin“, wird zu diesen Zahlen in der amtlichen zu erwarten und zwat fast immer wegen Unver esserlichkeit, nur dem Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten her und Tafelbat angekommene Schiff mit der gesammten Mannschaft ein⸗ angeschlagen werde, und trat sodann in die Spezialdebatte häusern deutscher Großstädte. — Desgl. m deutschen Stadt, und Veröffentlichung bemerkt, „den Nachweis zu suchen, daß das gewerbl bei 163 Männern und 38 Weibern wegen körperlicher oder geistiger Ge-] waren nur zum kleinsten Theil veröffentlicht. Nicht selten sind auch schließlich der Erkrankten nach der etwa 60 engl. Meilen nördlich von über das Budget ein. “ JLandbezirken. — Witterung. — Beilage: Gerichtliche Entscheidungen, industrielle „Milieu“, namentlich wenn schon die Eltern ihm brechen, bei 122 bezw. 64 aus anderen Gründen. Zweifelhaft war der Vorschriften des materiellen Rechts erörtert und wird auf die Stellung der der Tafelbai gelegenen Saldanha⸗Bai Prbergszees ist, um dort .“ betr. den Verkehr mit Nahrungsmitteln (Butter, Kunstbutter, Fett). haben, einen ungleich günstigeren Nährboden für die Entwickelung Rückfall nur bei 440 bezw. 123, unwahrscheinlich bei 373 bezw. höchsten Instanzen, insbesondere des Reichsgerichts und des Ober⸗ so lange in Oaarantäne zu bleiben bis eine Gefahr der Verbreitung 1 Belgien. des „Berufsverbrecherth ums“ biete als das landwirthschaftliche. 68 Personen. Hiernach wären die Insassen der Strafanstalten, welche verwaltungsgerichts, zu wichtigen und häufiger vorkommenden Fragen der Seuche ausgeschlossen erscheint. Die drei Kranken wurden in ein “ 2 “ 6 36 Indessen können jene Erscheinungen des unmittelbaren Zu⸗ bereits drei Freibeitsstrafen, darunter wenigstens eine von sechs hingewiesen. Von den Anlagen der ersten Auflage haben mehrere Lazareth gebracht und dort isoliert, das Schiff wurde desinfiziert. Der In der gestrigen Sitzung der Repräsentantenkammer 2 G 4 Zu Dauer erlitten hab tü 1 1 1 sammenhanges mit den Berufsverhältnissen auch entbehren Monaten oder längerer Dauer erlitten haben, fast sämmtlich als — L““ Kapitän des Schiffs war einen Tag vor Ankunft desselben an einer „ e ; „ 1 2
verlas, wie „W. T. B.“ meldek, der Minister⸗Präsident de Smet de Naeyer eine Mittheilung, zufolge welcher der König alle seine unbeweglichen Güter dem Lande zum Geschenk macht. Die Rechte hörte die Verlesung, welche vom Hause mit anhaltendem Beifall begrüßt wurde, stehend an. Der Kammer wurde dann ein besonderer Gesetz⸗ entwurf, betreffend die Annahme der Schenkung des Königs, vorgelegt. Der Vorlage ist das nachstehende Schreiben des Königs an den Minister des Innern beigefügt:
Aus Anlaß meines 65. Geburtstags liegt es mir am Herzen, dem
Staate diejenigen meiner Besitzungen zu überweisen, die zur Annehm. Wichtigkeit. Weiterhin können Untersuchungen über ihren Lebens⸗ Sasi, eeer 2 b 92 1 . b 1 lichkeit und Schönheit der Oertlichkeiten, wo sie gelegen sind, bei⸗ gang und ihre gesammten persönlichen Verhältaisse nicht nur 878 1. “X“ 16 Te Versammlung hiesiger Schneider auch deren Ausstand für beendet als Mitglied des General⸗Auditoriats an der Ausarbeitung des bracht. Die von ärztlicher Seite vorgeschlagenen Versuche, möglichst tragen. Von dem Wunsche beseelt, diesen Gütern ihre Bestimmung, für die Moralstatistik, sondern auch für die Strafgesezgebung und jahre einen Stiesvater, 991 eine Stiefmutter und 39 fe hi Stie⸗ cillärt worden (vergl. Nr. 87 d Bl.). — In den Ausstand ein. Gesetzes hervorragenden Antheil gehabt hat und mit den viele Ratkten zu vertilgen, unterblieben aageblich, weil nach der Ansicht
den Strafvollzug sehr werthvolle Aufschlüsse und Fingerzeise liefern.1 Ne 8 ohl Stief⸗ ettreten sind die Bleiglaser; sie verlangen eine Verkürzung der Vorlesungen über das neue Millitärstrafverfahren an der der betheiligten Kreise es ganz unmöglich sein würde, diese Thiere
die Umgebung zu verschönern, zu erhalten, habe ich ständig darüber gewacht, daß sie durch keinerlei Bauten, die ihre Eigenart verändern könnten, verunstaltet würden. Es wäre bedauerlich, wenn nach mir diese ihre Bestimmung zum Schaden des Landschaftsbildes und der Gesundheit verschiedener bevölkerter Bezirke zu nichte würde. In der Ueberzeugung, daß es sich empfehle, daß diese Güter dem Lande ge⸗ hören, habe ich beschlossen, sie Belgien darzubieten, und bitte Sie, di beiliegende Schenkungs⸗Urkunde den Kammern zu unterbreiten. 8
Rumänien.
Im Senat interpellierte, dem „W. T. B.“ zufolge, gestern der Senator Majoresco (Junimist) über die An⸗ gelegenheit Hallier und beantragte eine parlamentarische
Untersuchung. Nach Erwiderungen der Minister Lahovary
und Jonesco ging das Haus zur Tagesordnung über.
1 s1897 in sie eingeliefert wurden, und zwar für 15 539 männliche und —BStatistik bemerkenswerthe Za hlenangaben. 8. . 2 were Nes. — — 8 geme hen Afrika. 2510 weibliche, Zählkarten ausgestellt worden. Diese Ziffer linge hatte eine noch viel größ ere Anzahl als drei Freiheitsstrafen an Keifen als Lichtträger, an welchem 12 als Thore und ebensoviel] lichen Aufforderung an unbestimmte und unbekannte Betheiligte bezüglich Se in der mit dem 3. März abgeschlossenen Woche auf einem von Eiine Depesche des Feldmarschalls Lord Roberts aus deckt sich freilich nicht völlig mit der Anzahl der „Berufs. Vorstraäfen erlitten, 6498 Männer und 1047 Weiber nämlich 6 bis ilz Thürme ausgebildete Gehäuse, die vermuthlich mit Lampen irgend eines bestimmten Rechtsvortheils, Rechte und Ansprüche auf den⸗ Cienfuegos abgegangenen Schiffe 4 leichte Fälle von Gelbfieber vor Bloemfontein vom 10. d. M. besagt: Der Feind war in den verbrecher“, welche 8 diesem Zeitraume durch die erwähnten 10, 4169 Männer und 759 Weiber 11 bis 30, 202 Männer und “ “ llndn. Gericht 1“¹“ der “ der en gfccle Iwäüche v See-N.L. F 8. e ese rveraui T s ätig: ei G s ördli Anstalten gingen. ür 923 Männer und 249 Weiber sind 113 Weiber sogar 31 und mehr Strafen. Dabei hatten di . Münster 8 9. Schwaben 1 usschließung von jenem Rechtsvortbeil treffen werde. 8 giebt an Todesfalle, welche vorwiege — elbfieber b ren. letzten Tagen sehr thätig; ein Kommando steht nördlich vom ging F 2 p er sog h h e Vor Hileesheimer Leuchter befindet sich gegenwärtig in einer sehr herunter⸗ der Hand von Beispielen dem Aufgebotsrichter einen Fingerzeig wie Verschiedene Krankheiten.
Oranjefluß nicht weit von Aliwal North, ein anderes greift die Garnison von Weppener an, die sich sehr tapfer hält und den Buren gestern schwere Verluste zugefügt hat. — Der „Times“ zufolge besteht die britische Truppenabtheilung bei Weppener aus 400 Mann.
In einem weiteren Telegramm des Feldmarschalls Lord Roberts vom gestrigen Tage heißt es: Der General Sir Redvers Buller melde, daß der Feind am 10. d. M. seinen rechten Flügel angegriffen habe, als derselbe seine Stellung änderte. Die britische Artillerie habe jedoch die Geschütze der Buren zum Schweigen gebracht. Die Buren hätten den An⸗ griff nicht erneuert. Die britischen Verluste beliefen sich auf 4 Todte und 8 Verwundete.
Ueber den Verlauf dieses Gefechts meldet das „Reuter'sche
Cv; b. Di eF. preußischen Staate zusammen 16 816, in anderen Staaten des zählen (im Ganzen 1356 Fälle, darunter 887 von Bettelei und 229 w- 1 18 — 8 b 1 Bureau“ aus Ladysmith: Die Buren eröffneten am 10. d. M. Peufschen Reichs 1011 und im Auslande 222. Die Sträf⸗ 89 1(. eeh. 88,5 Regel nifft aber in einzelnen nicht zu; Kadleuchters von 1⁄2 des Ganzen angefertigt, an welchem die dem⸗ — Die Arbeiter⸗Versicherung im Auslande, bearbeitet St. Peterszurg 50, Prag 61, Wien 38 Erkrankungen; Keuch⸗ in früher Morgenstunde das Feuer und warfen von drei weit linge haben sich demnach auf die einzelnen Provinzen vielmehr treten, an dem letzten Punkte der „Verbrecherlaufbahn“ ge⸗ nichstiee Anbringung der Beleuchtungskörper (ob Kerzen eder elektri⸗ von Dr. Zacher, Geheimem Regierungsrath im Reichz⸗Versicherungs⸗ husten: London 45 Todesfälle; Hamburg, 22, Budapest 31, von einander getrennten Stellungen Granaten in das nach ihrem Geburtsorte nicht in demselben Verhältnisse wisse Verbrechen und Vergehen verhältnißmäßig viel stärker oder sches Licht, ist noch zweifelhaft) versucht werden soll. amt. Heft 9 bis 12: Die Arbeiter⸗Versicherung in Rußland, Wien 41 ehesen; Lungenentzündung: Reg.⸗Bez. britische Lager bei Elandslaagte, richteten jedoch keinen vertheilt wie die Gesammtbevölkerung. Verhältnißmäßig häufig waren schwächer als an ihrem Beginne hervor. Auf der einen Seite nämlich 1““ 8 Finland, der Schweiz und Belgien. Berlin, Verlaz der Segese 106, München 22, Nürnberg 35 Erkrankungen. — Schaden an. Die Geschosse fielen in das Freiwilligen⸗Lager. unter den männlichen Sträflingen die geborenen Schlesier, Berliner, finden sich unter den 1 Bauwesen. „Arbeiter⸗Versorgung“ (A. Troschel). — Die vorliegenden Hefte des Mehr als ein Zehntel aller Gestorbenen starb an Scharlach ittene h ie ru⸗ Posener, West⸗ und Ostpreußen, sowie die geborenen Nichtpreußen letzten v111““ 1“ werthvollen Sammelwerks, das die Grundsätze und Ergednifse der (Durchschnitt aller deutschen Berichtsorte 1886/95: 0,91 %) Kavallerie, berittene Infanterie und Infanterie rüͤckten zur † g preuf ersten etz Die bvoll 1 1 1 2 (Du b Rekognos jerun aus und fanden den Feind in großer Stärke und Reichsausländer. Alle übrigen Landestheile stellten weniger Sträf⸗ MArsachen t ee Hobkönigsburg bei Schlettstadt, sei Eigen⸗ ausländischen Arbeiterversicherung für den deutschen Leser über⸗ in Dortmund, Essen. — Erkrankungen kamen zur Meldung t 9g . 1 .“ Schiffsgeschü rohiderten das d linge, als nach ihrem Antheil an der Gebürtigkeit der Bevölkerung Verbrechen und Vergehen gegen die Sittlichkeit. E1I16u6“ ’ Majestät des Kaisers, wird auf Allerhöchsten sichtlich zusammenstellt, ihm den Gesetzestert an die Hand gieht in Hamburg 30, Budapest 51, Kopenhagen 40, London Eranken⸗ gut verschanzt. Die Schiffsgeschütze erwiderten das euer der auf sie gefallen wären. Von den preußischen Gebietstheilen lieferte Brandstiftunennnn 94 218. Befehl wiederhergestellt werden. Dem umfassenden Bauentwurf gemäß und sich durch die Zuverlässigkeit und Gründlichkeit der Bearbei⸗ häuser) 172, New York 160, Paris 75, St. Petersburg 61, Buren. Unterdessen versuchten die Buren eine Flanken⸗ mithin außer den stark mit Volkstheilen nichtdeutscher Zunge durch⸗ — L“ b 8 sol, wie „Die Denkmalpflege“ meldet, nach Sicherung der Fundamente tung auszeichnet, behandeln die Arbeiterversicherung in Rußland, Wien 50; ferner wurden Erkrankungen au Masern an⸗ bewegung zur Rechten und Linken der britischen Truppen, die setzten Provinzen nur die Stadt Berlin ein überdurchschnittliches Die Neigung izu diesen Strafthaten ist also bei den alten Ver⸗ die Burg durchweg wieder mit Bedachung verseben werden und auch Finland, der Schweiz und Belgien in gleich mustecgültiger Weise, gezeigt in. Beeslau 29, im Reg.⸗Bez. Osnabrück 137, in brechern ganz unverhältnißmäßig größer als bei den jungen. Dagegen der im 16. Jahrhundert durch die Sickinger abgetragene wie die bisher erschienenen Hefte die Arbeiterversicherung in Dänemark, München 170, Hamburg 70, Budapest 89, Edinburg 83x, New
aber durch das Feuer der letzteren verhindert wurde. Zwei bei der Bedienung der Geschütze thätige Matrosen sind efallen; auch haben die Engländer noch einige weitere Ver⸗
lande.) Sanitäts⸗Reglement. — Gang der Thierseuchen im Deutschen
sation, 1898/99. — (Frankreich. Seine⸗Departement.) Gesundheits⸗
Statistik und Volkswirthschaft.
Zur Statistik rückfälliger Verbrecher in Preußen. Die Statistik der Rückfälligkeit gehört zu den wichtigsten Theilen
1 v
der Kriminalstatistik. Ein besonderes Interesse unter den Rückfälligen wiederum beanspruchen die „Berufsverbrecher“, diejenigen Elemente, von welchen man sich nicht nur vereinzelter, wenn auch wiederholter Verstöße gegen die Rechtsordnung, sondern eines andauernden Ver⸗ haltens von der Art zu versehen hat, daß ihre ganze Existenz als eine „antisoziale“, gemeinschädliche betrachtet werden muß. Schon die annähernde Feststellung der Anzahl dieser Personen ist von
Mit solchen Untersuchungen ist in Preußen in den zum Ressort des Ministeriums des Innern gehörenden Strafanstalten begonnen worden, und zwar ist mittels Zählkarten eine Aufnahme des Bestandes für solche an einem bestimmten Tage in den Srrafanstalten befindlichen rückfälligen Zuchthausgefangenen erfolgt, welche wenigstens drei Frei⸗ heitsstrafen (Zuchthaus, Gefänaniß oder Korrektionshaus), darunter eine oder mehrere von sechs Monaten und datüber, verbüßt hatten. Einige vorläufige, bis zum 31. März 1897 reichende Ergebnisse dieser Erhebungen veröffentlicht der Regierungsrath Georg Evert im neuesten Vierteljahrsheft der „Zeitschrift des Königlich preußischen Statistischen Bureaus“ und in der „Stäatistik der zum Ressort des Königlich preußischen Ministeriums des Innern gehörenden Straf⸗ anstalten und Gefängnisse für den 1. Avril 1898/99“.
Es sind im Ganzen für 18 049 „Berufsverbrecher“ in dem er⸗ wähnten Sinne, welche am 1. Oktober 1894 in den dem Ministerium des Innern unterstellten Strafanstalten saßen oder bis zum 31. März
nämlich schon in dieser kurzen Frist wiederholt Zählkarten ausgestellt worden, weil sie nach inzwischen erfolgter Entlassung aus der Anstalt abermals zur Einlieferung gelangten. In den Angaben der amtlichen Statistik erscheinen diese Personen danach wiederholt, als zwei verschiedene Individualitäten, wie dies den inzwischen ein⸗ etretenen Aenderungen ihrer persönlichen Verhältnisse (Alter, Vor⸗ rafen, eventuell auch Familienstand, Beruf u. s. w.) entspricht. Die Anzahl der eingelieferten „Berufsverbrecher“ überhaupt ist somit etwas geringer als diejenige der Zählkarten.
Von der Gesammtzahl dieser rückfälligen Zuchthausgefangenen (Zählkarten) waren 4756 in Schlesien geboren, 1736 in der Rhein⸗ provinz, 1677 in der Provinz Posen, 1436 in der Provinz Branden⸗ burg ohne Berlin, 1423 in ne ge. 1181 in der Provinz Sachsen, 1069 in Westpreußen, 749 in Pommern, 736 in Berlin, 643 in Westfalen, 584 in der Provinz Hannover, 503 in Hessen⸗ Nassau, 322 in Schleswig⸗Holstein, 1 in Hohenzollern, mithin im
Kontingent an Sträflingen, und zwar ein um über 70 % zu großes. Die Vertheilung der weiblichen Sträflinge ist eine ganz
ähnliche wie die der männlichen; nur hält sich die Stadt Berlin, die
Sträflingen weitaus die Gruppe B (Bergbau, Hüttenwesen, Industrie
6048, den Handels⸗ und Verkehrsgewerben nur 1023, den sonstigen
unter den Vätern der Sträflinge die Gruppe B mit insgesam 8346 ungleich zahlreicher vertreten als die Gruppe A mit 5746 Vätern
und lediglich oder großentheils nur darauf beruhen, daß im Gegen⸗ satze zu der landwirthschaftlichen Thätigkeit die gewerblich⸗industrielle in der Regel größere Menschenansammlungen voraussetzt, in welchen Herde des „Berufsverbrech erthums“ sich leichter bilden können als in der zerstreut lebenden landwirthschaftlichen Bevölkerung.“
Den weiteren Nachweisen, wie viele Sträflinge vor und nach vollendetem 14. Lebensjahre Vater, Mutter oder beide Eltern verloren oder Stiefeltern erhalten haben, wie viele von ihnen keine oder mehrere (bis zu 11 und darüber) Geschwister besaßen, und wie viele bei den Eltern, in Zwangserziehung oder anderswo erzogen waren entnehmen wir, daß 3230 der rückfälligen Zuchthausgefangenen bereitz
vater als auch Stiefmutter erhalten hatten. 15 456 Sträflinge waren bei den Eltern, 348 in Zwa ngserziehung und 2242 anderswo erzogen. Eine verhältnißmäßig sehr große Anzahl von Sträflingen, nämlich mehr als die Hälfte (10 080), war nur im Besitze mangel⸗ hafter oder ganz ungenügender Schulbildung. 7782 besaßen Volksschulbildung und nur 180 Männer und 7 Weiber eine höhere Bildung. Die Muttersprache war bei 2844 Männern und 621 Weibern, im Ganzen bei fast einem Fünftel der Sträflinge die polnische, bei weiteren 169 Männern und 24 Weibern eine andere nichtdeutsche Sprache. Weitaus die meisten rückfälligen Zuchthaus⸗ gefangenen waren nach der Entlassung aus der Schule zunächst im Handwerk, im Gesindedienst oder in der Industrie beschäftigt gewesen. Die Schule des Heeres hatten nur 4205 von den 15 539 Männern durchgemacht. Auch über die Vorstrafen und die letzten Strafen der Gefangegen finden sich in den tabellarischen Uebersichten der amtlichen Die Mehrheit der Sträf⸗
strafen bei der großen Mehrheit der Sträflinge sich bereits auf mehr als 1 Jahr, bei 6574 Männern und 1008 Weibern sogar auf mehr als 5 Jahre erstreckt. Sehr unerfreulich sind wieder die folgenden Ziffern über das Alter bei Begehung der ersten Strafthat. Mehr als 1000 Sträflinge waren schon vor vollendetem 14. Lebensjahre in die „Verbrecherlaufbahn“ eingetreten, fast 5000 vor vollendetem 18. Lebensjahre; nur bei einer kle inen Minderheit wurde die erste Strafthat erst nach dem 25. Lebensjahre begangen, nämlich bei 3487 Männern und 880 Weibern. Die Ursache der ersten Bestrafung war in der Mehrheit der Fälle, und zwar bei 9961 Männern und. 1798 Weibern Diebstahl; doch trat dieses Vergehen noch häufiger, nämlich bei 11 813 Männern und 2110 Weibern, als Ursache der letzten Bestrafung auf. Im allgemeinen mußten überhaupt unter den Ursachen der letzten Bestrafung die Ver⸗ brechen und Vergehen etwas häufiger vorkommen als unter denen der ersten Bestrafung, weil bei diesen auch einfache Uebertretungen mit⸗
traten, obgleich, wie erwähnt, in den Zahlenreihen der letzten Be⸗ strafung bei allen Verbrechen oder Vergehen etwas größere Ziffern auftreten könnten als bei denen der ersten, die alten Verbrecher sehr
Auch die Zabl der Almosenempfänger war nur gering,
Einkomm
de rlitten haben, bezieben. Noch betrübender sind aber wohl die
mdaültig verloren anzusehen; mindestens wäre nicht zu hoffen, daß der Aufenthalt in der Strafanstalt sie wieder zu nützlichen Mitgliedern eer Gesellschaft machte.
Zur Arbeiterbewegung.
Der Ausstand der Berliner Fliesenleger ist, nach der „Voss. Zig.“, für beendet erklärt worden. Ein Theil der Ausständigen hat unter den alten Arbeitsbedingungen die Arbeit wieder aufgenommen, nachdem ein anderer schon vorher nach einigen Zugeständnissen in die Werkstätten zurückgekehrt war (vergl. Nr. 165/1899 d. Bl.) — Wie die,Volks⸗Zig.“ vom gestrigen Tage berichtet, ist in einer öffentlichen
Arbeitszeit und höheren Stundenlohn. 1
Aus Köln wird der „Dt. W.“ mitgetheilt, daß dort am 10. d. M. etwa 160 Fassadenputzer⸗Gehilfen die Arbeit nieder⸗ gelegt haben, weil die Meister die eingereichten Forderungen nicht bewilligten. 8
Nach einer Meldung der „Rhein.⸗Westf. Ztg.“ sind die Arbeiter der Treibriemenfabrik „Herold“ in Melle bei Osnabrück in⸗ folge von Lohndifferenzen in den Ausstand getreten.
Kunst und Wissenschaft.
Der große Radleuchter im Dome zu Hildesheim, der aus dem 11. Jahrhundert, angeblich von dem Bischof Hezilo, berrührt, soll, wie „Die Denkmalspflege“ berichtet, nach Anweisung des Ministers der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten einer gründlichen Wiederherstellung unterzogen werden. Der Radleuchter besteht aus einem rund 6.m im Durchmesser haltenden, mit stark vergoldetem Kupferblech bekleideten
gekommenen Verfassung; besonders infolge einer im Jahre 1818 er⸗ litenen Wiederherstellung durch einen einfachen Klempnermeister ist er derartig mitgenommen, daß von seiner ursprünglichen Gestalt vieles verschwunden ist und dadurch eine sorgfältige Neubearbeitung sehr erschwert wird. Beider genannten Umarbeitung im Jahre 1818 wurden z. B. die den Reif verzierenden, laufenden Blattfriese der Länge nach durchschnitten und in diesem Zustand abwechselnd mit roh aus Weißblech ge⸗ sönittenen Stücken wieder am Reif befestigt. Wieviel bei einer noch früheren, im Jahre 1601 durch einen Hildesheimer Goldschmied ausgeführten Ausbesserung zerstört wurde, ist nicht mehr festzustellen. Verschwunden sind auch die Engelgestalten, mit welchen der Leuchter an hohen Festtagen geschmückt wurde. Im Jahre 1868 hat der Bildhauer Professor Küsthardt in Hildes⸗ beim eine Nachbildung des Radleuchters für das South Kensingtoa⸗ Museum in London angefertigt und dabei die muthmaßliche Form wiederhergestellt. Von demselben wird zunächst ein Probestück des
Bergfried wieder aufgeführt werden. Die vorbereitenden Arbeiten werden bereits in diesem Frühjahr durch den Architekten Bodo bhardt in Anzriff genommen. Die Burg soll nicht zu Wohn⸗
betreffend Aenderungen der Zioilprozeßordnung, und das dazu er⸗
berücksichtigt, soweit sie sich auf das Verfahren in Auseinandersetzungs⸗
vorliegt, siad an ibre Stelle gesetzt. Den Schluß bildet ein sehr aus⸗ führliches alphabetisches Sachregister, das die Benutzung des umfang⸗ reichen Handbuchs wesentlich erleichtert.
— Einführung in die Militärstrafgerichtsordnung vom 1. Dezember 1898. Spostematische Darstellung der Militär⸗ gerichtsverfassung und des Militärstrafverfahrens unter Berücksichtigung der Ausführungsbestimmungen von Dr. Julius Weiffenbach, Wirklichem Gebeimen Kriegsrath und Chef der Justiz⸗Abtheilung im preußischen Kriegs⸗Ministerium, ord. Hon.⸗Professor an der Universität Berlin. Verlag der Königlichen Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn hierselbst. Preis 4 % — Dieses Buch, dessen Verfasser
hiesigen Universität betraut worden ist, giebt eine einfache, klare und übersichtliche Darstellung der neuen Militärgerichtsverfassung und des neuen militärgerichtlichen Verfahrens Es bezweckt, Alle, die zur Mit⸗ wirkung an der Militärstrafrechtspflege, sei es als Gerichtsherren, Untersuchungsführer, Richter oder Vertheidiger, berufen sein werden, zuverlässig zu orientieren. Ein solches Handbuch wird den Offizieren und Beamten des Heeres und der Marine umsomehr willkommen sein, als die Mündlichkeit und Oeffentlichkeit des Verfahrens und die damit zusammenhängenden zahlreichen Formvorschriften erhöhte An⸗ forderungen an alle an der Militärstrafrechtspflege Betheiligten stellen. Auch die Unterrichtskurse werden das Werk als beste Geundlage be⸗ nutzen können.
— Das Aufgebotsverfahren nach Reichs⸗ und preußi⸗ schem Landesrecht in Mustern und Beilpielen. Von Otto Richter, Amtsgerichtsrath in Graudenz. J. U. Kern's Verlag, Breslau. Preis kart. 2,50 ℳ — Das Werkchen beschäftigt sich mit dem Aufgebot im Sinne der Zivilprozeßordnung, d. h. mit der öffent⸗
er nach geltendem Reichs⸗ und preußischem Landesrecht in Aufgebots⸗ sachen zweckmäßig zu verfahren habe. Die einschlagenden Reichs⸗ und preußischen Landesgesetze, soweit die letzteren für die Bearbeitung der Aufgebotzssachen jetzt Geltung haben, sind eingehend berücksichtigt worden.
— Das Invalidenversicherungsgesetz vom 13. Juli 1899, unter Berücksichtigung der Eatscheidungen des Reichs⸗Versicherungs⸗ amtes herausgegeben von Dr. jur. Alfred Sala, Regierungs⸗ Assessor. Berlin, Verlag von H. W. Müller. Preis kart. 2,40 ℳ — Das vorliegende Büchlein ist, wie schon sein handliches Format erkennen läßt, vorwiegend für die Praris bestimmt und, wie wenige andere, zur Einführung und zum weiteren Eindringen in die vielfach komplizierten Bestimmungen des Gesetzes geeignet. Da die Recht⸗ sprechung des Reichs⸗Versicherungsamtes eingehend und dabei doch in prägnanter Kürze wiedergegeben ist, wird das Werkchen bei Allen, die das Gesetz anzuwenden oder auszulegen haben, bald beliebt werden.
Schweden und Norwegen, Frankreich, England, Italien und Oesterreich⸗ Ungarn. Das von N. von Seeler, vereidigtem Rechtsanwalt in Riga, bearbeitete Heft über die Arbeiterversicherung in Rußland zeigt, daß
Kovpenhagen 16, London 26, Moskau 2, New York 52, Paris 20,
Nr. 15 vom 11. April 1900.)
einem von Kalkutta gekommenen Dampfer eine Pesterkrankung bei
wurden täglich ein bis zwei Fälle festgestellt, nur an einzelnen Tagen
unbekannten Krankheit verstorben. b
Argentinien. Vom 23. Februar bis 1. März sind in Rosario 13 Tobdesfälle verzeichnet worden. Die meisten Fälle — etwa 4 von je 5 — verlaufen tödtlich. Die Kranken werden nach Isolierbaracken verbracht, die Impfung ihrer Umgebung mit Pest⸗ serum, die Desinfektion, die Vertilgung der Ratten und mannigfache andere hygienische Maßregeln werden mit verstärktem Eifer betrieben.
Neu⸗Süd⸗Wales. Zufolge einer Mittheilung vom 27. Fe⸗- bruar waren in Sydney seit dem 23. Februar zwei neue Fälle von Beulenpest, deren einer rasch tödtlich verlief, festgestellt worden. Alle Personen, welche mit den beiden Pestkranken in der letzten Zeit verkehrt hatten, im Ganzen 30 bis 40, waren auf die Quarantänestation ge⸗
in den Docks und auf den Schiffen auch nur eigigermaßen auszurotten. Neu⸗Kaledonien. Vom 13. bis 21. März sind in Numea
4 Erkrankungen und 1 Todesfall an der Pest zur Anzeige gelangt. Cholera.
Britisch⸗Ostindien. In Kalkutta sind in der Zeit vom
4. bis 10. März 74 Personen an Cholera gestorben. Gelbfieber. 8
Es gelangten zur Anzeige in der Zeit vom 12. Januar bis
2. Februar in Rio de Janeiro 32 Todesfälle, vom 4. bis 10. Fe⸗ bruar in Bahia 3 Erkrankungen (und 1 Todesfall), vom 25. Januar bis 9. Februar in Santos 29 (25), vom 1. bis 6. März in Panama 2 (1), ferner in Havanna vom 11. bis 17. Februar 9 (4) und vom 25. Februar bis 3. März 2 (1); vom 11. bis 17. Februar ist in Matanzas 1 Todesfall, und vom 18. Februar bis 3. März sind in Vera Cruz 3 Todesfälle zur Anzeige gekommen. Aus Santjago wird nachträglich vom Januar 1 Fall gemeldet, ferner kamen in Key
Pocken: Moskau 5, Odessa 2, St. Petersburg 3, Kalkutta 19 Todesfälle; Antwerpen (Krankenhäuser) 4, Paris 10, St. Peters⸗ burg 37, Stockholm 8, Warschau (Krankenhäuser) 4 Erkrankungen; Flecktyphus: St. Petersburg 9, Warschau (Krankenhäuser) 10 Er⸗ krankungen; Rückfallfieber: St⸗Petersburg 4 Erkrankungen; Genick⸗ starre: New York 7 Todesfälle; Milzbrand: New York 1 Todes fall; Varizellen: Budapest 43, Wien 88 Erkrankungen; Rothlauf: Wien 32 Erkrankungen; epidemische Ohrspeicheldrüsen⸗ Entzündung: Wien 49 Erkrankungen; Influenza: Berlin 12, Frankfurt a. M., Posen je 8, Breslau, Dortmund je 6, Braunschweig Hannover je 5, Bromberg, Lübeck, Magdeburg je 4, Essen, Freiburg Halberstadt, Hamburg je 3, Barmen, Bremen, Charlottenburg Darmstadt, Flensburg, Hildesheim, Kottbus, Leipzig. Solingen je 2
St. Petersburg 7, Prag, Rom je 4, Wien 3 Todesfälle; Reg.⸗Bez Düsseldorf 41, Nürnberg 571, Hamburg 19, Kopenhagen 473,
York 818, St. Petersburg 77, Wien 253 — desgl. an Diphtherie und Croup in Berlin 57, Kopenhagen 48, London (Kranken häuser) 111, New York 283, Paris 64, St. Petersburg 88, Stock⸗
uste erlitten. Gerüchtweise heißt es, daß eine Buren⸗] bei den letzteren ein besonders ungünstiges Ergebniß zeigte, fast genan zurück bei den Verbrechen und Vergehen gegen Staat, öffentliche wecken, sonvern als eine Art Museum für die Geschi 8 8 1 eiter; u 2 Newoh. v 8 Se⸗ f 2 1 rbrechen e at, oöff. ecken, song 8 die schichte des Mittel⸗ ch in diesem Reiche nur primitive Ansätze finden. Ganz anders holm 59, Wien 37 — desgl. an Unterleibstyphus in Londo Abtheilung südwestlich von Elandslaagte aufgetaucht sei. 8 v aber auch sehr unerfreulich sind die An⸗ Ordnung und Religion (526 letzte gegen Hl6 erste Bestrafungen, alters in Elsaß⸗Lothringen bergerichtet werden und auf besonderen Ke. e Fdaic. ier besteht schon⸗ wie in Deutschland, (Krankenhäufer) 28, Paris 143, St. Petersburg 57, Wien 70. 7 g. 1— 2 1 3 28 örpe e 270 gegen 860) und Unterschlagung (192 gegen 833). unsch Seiner Majestät des Kaisers i itest Umfange der Be⸗ * 1ef. 8 1e bire . ibitz 8 3 “ 131“ “ 1 “ Aus Se. vxZ das „Reuter'sche gaben über das Alter der Sträflinge bei ihrer Einlieferung. LAe 1- “ rälkerung offen fieß estät des Kaisers in weitestem Umfange der die Unfall d Kranken 1 Ihs s. und Kneen “ 8 ureau“, der Feldmarschall Lor oberts habe angesichts2 ich jst die 2 II. 1 fü 1 in Bang erung offen stehen. icherung. Der Beitrag über Finland ist von Dr. Aug. Hjelt, dem 8 5 c. h gesichts Betaatelich ist die Beructbeilang zu Fahthnns sir Personen wüter Gefangene begriffen war, betrug bei dem weitaus größten dan der he der statistischen Acbeiten der Justizsektion des Senats sf. Fin- „. J11I11“
der Unruhen an der Grenze eine Proklamation erlassen, in welcher er die Bewohner der nördlichen Distrikte der Kapkolonie darauf hinweise, daß er gegen weitere Akte von Feindselig⸗ keit keine Milde, sondern die äußerste Strenge des Kriegsrechts in Anwendung bringen werde.
Nicht der General Chermside, wie gestern gemeldet worden war, sondern der General Pole Carew ist zum Nachfolger des Generals Gatacre ernannt worden.
Dem „Standard“ wird aus Durban vom 11. d. M.
18 Jahren ausgeschlossen, und man sollte danach erwarten, solche
unter 21 Jahren überhaupt nur ganz ausnahmzweise in unserer
Statistik zu finden, da diese nur von Personen handelt, die bereits drei oder mehr Freiheitsstrafen, darunter wenigstens eine von längerer Dauer erlitten haben. Thatsächlich ist aber die Altersgruppe von 18 bis 21 Jahren schon mit 366 männlichen und 42 weiblichen Sträflingen vertreten, die nächste, auch noch verhältnißmäßig sehr
jugendliche Gruppe von 21 bis 25 Jahren sogar mit 1663 bezw. 196,
die von 25 bis 30 Jahren mit 2694 bezw. 359. Die Hauptmasse
kommt allerdings auf die Gruppen von 30 bis 50 Jahren; immerhin wird man den
ntheil der jüngeren Altersklassen als einen sehr großen
Sträflinge nicht über 5 Jahre, über 10 Jahre nur bei einer ganz geringen Minderheit. Nebenstrafen (Polizeiaussicht oder Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte) waren fast über alle Steäflinge beider Geschlechter verhängt worden. .
Eine besondere Darstellung ist dem Orte der letzten Straf⸗
that gewidmet, je nachdem diese in einer größeren, mittleren oder kleineren Gemeinde begangen war. Nach der Volkszählung vom 2. Dezember 1895 lebten von der Gesammtbevölkerung des preußischen Staates (31 855 123 Personen)
a. in Gemeinden unter 2 000 Einw. 15 470 800 = 48,57 %
8 Das zweite Vierteljahrsheft 50. Jahrgangs der Zeitschrift ae Bauwesen (herausgegeben im Ministerium der öffentlichen tbeiten, Schriftleiter: Orto Sarrazin und Friedrich Schultze; Verlag Wilhelm Ernst u. Sohn in Berlin) hat folgenden Inhalt: as Kaiserhaus in Goslar, vom Baurath von Behr, Kreis⸗Bauinspektor in Goslar; Die Kunsthalle in Karlsruhe, vom Ober⸗Baudirektor N. J. Durm in Karlsruhe; Das Chorgestühl in der Kirche Santa aene. delle Carceri zu Prato, im Dom und Baptisterium zu Pisa, 88n Regierungs⸗Baumeifter Faerber in Berlin; Die Wasserver⸗ orgung und die Entwässerung der Stadt Neustadt in Oberschlesien,
land, verfaßt. In dem der Arbeiterversicherung in der Schweiz ge⸗ widmeten elften Heft ist auch die sonst nirgends als staatliche Ver⸗ sicherung versuchte Arbeitslosenversicherung dargestellt. Es sind die hierauf bezüglichen, noch geltenden Gesetze der Kantone Bern und Basel⸗Stadt und das bereits erloschene des Kaatons St. Gallen zum Abdruck gekommen. Das zwölfte Heft behandelt die Arbeiterversicherung in Belgien, das von allen modernen Jadustriestaaten am längsten an den Grundsätzen des Manchesterthums festhielt und jede staatliche Ein⸗ mischung zu Gunsten der wirthschaftlich schwächeren Volksschichten be⸗ harrlich ablehnte. Mit diesem Heft ist die Sammlung vorläufig zum Abschluß gelangt, da in den übrigen Staaten Europas die Arbeiter⸗
Zufolge Verordnung des Board of Agriculture in London vom 2. d. M. ist die Einfuhr von Vieh aus Argentinien und Uruguay vom 30. d. M. ab verboten.
Theater und Mufik.
Berliner Theater. — Frräulein Adele Sandrock setzte gestern ihr erfolgreiches Gast⸗ spiel in der Titelrolle von Grillparzer's düsterem Taauerspiel „Medea“ fort und bot darin eine tragische Leistung großen Stils, die
gemeldet: Eine ganze Brigade ist von Natal abgegangen, um ansehen müssen. 8 über 2 —5 000 3 657 908 = 11,48 % dom Baurath Ri „Baai in Neustadt O.⸗S.; Pumpen⸗ Mei . 1 n u den Truppen des Feldmarschalls Lord Roberts zu stoßen. 8 Sge nrüf Tabellen der amtlichen Statistik geben über eheliche 8 8 „ 5 — 20 000 4615 569 = 1449 % bagger für die NEETEEEEbee Siis hünhage versicherung tbeils erst vorbereitet wird, theils überhaupt noch nicht mit Recht die Bewunderung der zahlreich anwesenden Zuschauer er⸗ wei weitere Regimenter schiffen sich heute ein. Der General oder uneheliche Geburt, Familienstand, Kinderzahl, “ 20 — 100 000 „ 3 477 485 = 10,92 % über den Main bei Miltenberg, Dreigelenkbögen aus Bruchstein⸗ in Frage gezogen ist. Das Werk, zu dem in zwangloser Folge Er⸗ regte. EE““ der Künstlerin brachte die schönen unter wird das Kommando über die Brigade übernehmen. religiöses Bekenntniß und andere persönliche Verhältnisse der 1616“ 100 000 „ 2 956 057 = . 9 mabemert von Bauamtmann Eduard Fleischmann und Staats⸗Bau⸗ “ Fedbsac c Sozialpolitiker ein un⸗ E“ 1 EEEE— Sträfli 8 8 11“” = 5,2 rraltikant J. 5 ff . sserti sig nd . 8 “ 1 Pfl blimn. ch. sche Kulmt ons Sträflinge Auskunft. Ehelich geboren waren von der Gesammt KBeiin 1 677 304 0. J. B. Bosch in Aschaffenburg; Fabhrwassertiefen und 2 bontt der Tracboie, die Scenc, ii welcher Medea von Kreon aus
Nach einer Meldung aus Simonstown beabsichtigen
; ½ 3 . 2 zahl 15 919, unehelich geboren 2128, ledig 10 306, verheirathet . 1 Schiffbarkeit der Oder, vom Wasser⸗Bauinspektor Ehlers in Krossen 5 Ike. 8 2 die britischen Behörden, die gefangenen Buren sobald als 5361, darunter 67 getrennt lebende Personen, 2074 vor dem Von den letzten Strafthaten dagegen wurden begangen nahl 8 9.; Die Regulierung der Malla⸗ vom Regierungs⸗ und Baurath Land⸗ und Forstwirthschaft. gewiesen wird und ihrem Rachegefühl glühenden Ausdruck giebt, be⸗ möglich nach St. Hele na zu schaffen, da die für die Ver⸗ 25. Lebensjahre Verheirathete und 835 Personen, bei denen in den Gemeinden zu a. 4837 = 26,81 % der Gesammtzahl, R. Jasmund in Koblenz; Zeichnerische Darstellung der elastischen 4 88 G deutete, obwohl sie ihr naturgemäß den stärksten Beifall eintrug, doch sorgung derselben ungünstigen Verhältnisse täglich von neuem der Zeitpunkt der Eheschließung unbekannt ist. Von den 11““ “ b. 1968 = 10,91 „ „ 8 Durchbiegung der Bogenträger, vom Baurath Adolf Francke in Herz⸗ Aus Wiesbaden wird berichtet: Der 1899 er Wein hat sich nicht den Höhepunkt der schauspielerischen Leistung. Hier mutbete die zu Tage träten. Den „Daily News“ zufolge sind bereits am Verheiratheten waren ferner 1679 kinderlos, 431 hatten mehr als 111¹“ 3170 = 17,57 „ — 9 am Harz; Der Kaisersteg über die Spree bei Oberschöneweide, gut entwickelt und verspricht, wohlschmeckend und haltbar zu werden; Künstlerin sich zu viel zu, indem sie den Ton zu einem Fortissimo Dienstag 400 Buren in Kapstadt nach St. Helena eingeschifft 5 Kinder; 565 weibliche Sträflinge waren uneheliche Mütter. Be⸗ 111115“2 . erichtigung. 1 infolge dessen ist er im Preise gestiegen. Leider ist die Quantität steigern wollte, das ihr nicht gegeben ist; weniger wäre hier mehr worden merkenswerth ist namentlich das große Uebergewicht der Ledigen unter „ . e. 3038 = 16,84 „ „ . 1 8G 5 K. . dbn vorigen abes enheenegenen Fason w. Se-ee⸗ pfflg. fh dagegen die 3 Hese si
. Strz 2 E 1 179 „ Berlin. f. 1764 ⸗= 9,78 „ „ . ; “ 1 haben as olz er nstöcke nachtheilig eeinflu z, das⸗ ason wiederzugewinnen sucht, ferner diejenige, in welcher die eigene den Sträflingenz verwittwet waren 1365, geschieden 1017. 10 407 8 M1““ selbe ist zurückgeblieben und namentlich in den älteren Kinder sich schaudernd von ihr wenden, und mit monumentaler
Dem britischen Kolonialamt sind, wie „W. T. B.“ erfährt, sehr beruhigende Nachrichten aus Kumassi zu⸗ gegangen. Die telegraphische Verbindung ist wieder hergestellt
der rückfälligen Glauben; sroßeres Kontingent, als man nach ihrem Antheil an der Gesammt⸗
uchthausgefangenen bekannten sich zum evangelischen die katholische Bevölkerung stellte 7513, demnach ein
Hier tritt die Bedeutung der größeren Bevölkerungsansammlung i 1 die schwere Kriminalität besonders deutlich hervor. Die Gemeinden
von weniger als 2000 Einwohnern waren wenig mehr als halb, L;
„Das Verfahren in Auseinandersetzun gsangelegen⸗ beiten. Im Auftrage des Königlichen Ministeriums für Landwirth⸗
Weinbergen zum theil taub geworden. Zum Setzen muß daher viel⸗ fach das Holz von auswärts — von der Mosel, der Nahe und aus Hessen — eingeführt werden. In den Weinbergen sind die Arbeiten,
tragischer Größe den Schluß des Trauerspiels. Unter den übrigen Mitwirkenden ragten Herr Monnard als Jason und Fräulein Hofer als Kreusa hervor. Ein Mißgriff war dagegen die Besetzung de
1 2— 7 tt, Domãa 2 b6t⸗: läubi . 5 1 t do mänen und Forste usgegeben d A. Glatzel und 1 2 “ enc “ an ; 825 Erobsgtsot⸗ 8 E“ wie f. Sterneberg. 1.““ Fhgebent,dndce 8* Gferne. welche durch die Witterung stellenweise zurückgehalten worden waren, Rolle des Königs mit dem sonst in andert gearteten Aufgaben recht tbät okesr der Etrüflinge selest und über diejenige ihrer Bäter. nach ibrer Bevöllerung zu erwarten gewesen ware. Die Gemeinda derg, Unter⸗Siaatssekretir im Ministerium für Landwirthschaft, jetzt in vollem Gange. — Im Kreise St.⸗Goarshausen ist zur tüchtigen Heren Schefranek. Hier wäre die imponierende Persönlichkeit Nach 6 Berufszäͤbl . 14. Juni 1895 ffler gerner flich in von 2000 bis 5000 GA. 3 888 st 1 den kleineren, die von 5 omänen und Forsten, und J. Peltzer, Oberlandeskulturgerichts⸗ Hebung des Obst⸗ und Weinbaues von dem Landrath ein Kreis⸗ des Herrn Pittschau am Platze gewesen. Regie und Inscenierung ach der Verusezeblung vom 14. Jumn entfielen Bekanntlich in von imvohnern stehen den eineren, Berlin, Verlag von Paul Parey. — In diesem vornehmlich] Obst⸗ und Weinbauverein ins Leben gerufen worden, welcher] waren lobenswerth. Preußen von der Gesammtzahl aller Erwerbsthätigen bis 20 000 den größeren etwas näher. 1 9 2 1 ““ 1“ “ ““ 1“ . 8 8 S9 — “ 1 “ ö1 8 1“ 8