1900 / 90 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Apr 1900 18:00:01 GMT) scan diff

181980]

Zimmer Nr. 15, anzumelden, widrigenfalls sie mit

ihren Rechten ausgeschlossen werden. 1“ Krossen u. O., den 6. April 1900. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. G

1) Der Wirth Thomas Kmieciak zu Krzesinki,

2) dessen Ehefrau Agnes, geborene Rozmiarek, ver⸗ wittwet gewesene Markiewicz daselbst, 1

welche eingetragene Eigenthümer des Grundstückes Krzesinki Band I Blatt Nr. 4 sind, haben das Auf⸗ gebot folgender im Grundbuche ihres oben bezeich⸗ neten eingetragene Hypotheken be⸗ antragt:

a. Abth. III Nr. 3a:; 44 Thaler 22 Szr. 1 Pf. nebst 5 % Zinsen für Marianna Szymkowiak, ver⸗ ehelichte Thomas Xiazyk, geboren am 2. De⸗ zember 1837, 3

b. Abth. III Nr. 3e.: 11 Thaler 18 Sgr. 8 Pf. nebst 5 % Zinsen für Marianna Mackowiak, geboren den 4. Dezember 1850.

Es wird bemerkt, daß beide Hypotheken (ad a. und b.) Erbtheile nach dem Vater, Großvater und Oheim aus dem Erbrezesse in der Wawrzyn Syym⸗ kowiak'schen Vormundschaftssache vom 2. April resp. 23. Mai und 2. Juni sind, und daß an der Hypo⸗ thek ad b. von 11 Thaler 18 Sgr. 8 Pf. der ver⸗ wittweten Josepha Szymkowiak, geborenen Tymm, 2 ö“ der lebenslängliche Nießbrauch zusteht.

c. Abth. III Nr. 5: 40 Thaler für Josepha Szymko⸗

wiak, geboren am 8. März 1844. Marianna Szymkowiak

soll gestorben sein. Der Aufenthalt ihrer Erben, sowie derjenige der Marianna Mackowiak und der Josefa Szymkowiak, welche nach Amerika aus⸗ gewandert sein sollen, ist unbekannt. Alle diejenigen, welche Rechte an obigen Hypotheken zu haben glauben, werden aufgefordert, dieselben spätestens im Aufgebotstermine, den 13. Juni 1900, Vor⸗ mittags 10 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte, Zimmer Nr. 26, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten ausgeschlossen werden Posen, den 6. April 1900. 1“ Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. Der Landwirth Friedrich Watermeier Nr. 2 in Heiligenkirchen hat als Gläubiger das Aufgebot der Urkunde vom 21. Dezember 1894, aus welcher für ihn auf dem Kolonate Mahlmann Nr. 47 in Heiligenkirchen in der III. Abtheilung des Grund⸗ buchs unter Nr. 5 als Hypothek 300 eingetragen stehen, beantragt.. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem Termine am Diens⸗ tag, den 18. September 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, unter dem Rechtsnachtheile, daß sonst solche dem Schuldner und dessen Rechtsnachfolgern gegenüber für ungültig und wirkungslos erklärt werden soll. Detmold, 5. Februar 1900. Fürstliches Amtsgericht I. (L. S.) Eberhardt. 8

[92420] Aufgebot.

Der Mechaniker und Optiker Paul Rockenstein zu Berlin, Kommandantenstr. 41, hat das Aufgebot der über die für den Kaufmann Gustav Sasse zu Berlin, Möckernstr. 73, auf dem Grundstück im Grundbuch von Rixdorf Bd. 78 Bl. Nr. 2312 in Abth. III Nr. 6 und 11 mit 4000 bezw. 3000 eingetragenen, durch notariell beglaubigte Zession des Sasse vom 6. Mai 1899 auf ihn übergegangenen Hypotheken gebildeten Hypothekenbriefe zwecks Kraftloserklärung der Urkunden beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen. Anderenfalls wird deren Kraftloserklärung erfolgen. Der Aus⸗ gebotstermin wird auf den 5. Dezember 1900, Mittags 12 Uhr, im Gerichtsgebäude, Erkstr. 29, Zimmer 8, bestimmt.

Rixdorf, den 5. März 1900. 1 1“

Königl. Amtsgericht.

[4542] Aufgebot. 1I1“ Für Carl August Fritzsche in Leipzig und Christian Fritzsche in Knauthain sind auf dem Grundstücke Blatt 1 des Grundbuchs für Knauthain auf Grund des Kaufs vom 19. Mai 1843 in Abtheilung III unter N. 1/I: 3

a. 350 Thaler Gr. Pf. väterliches Erbtheil und

8 200 Thaler Gr. Pf. unbezahlte Kauf⸗ gelder

seit dem genannten Tage eingetragen. Auf Antrag des Gastwirths Wilhelm Christian Knust in Knaut⸗ hain als Eigenthümers jenes Grundstücks wird zum Zwecke der Ausschließung der Gläubiger das Auf⸗ gebot erlassen und als Aufgebotstermin der 30. Mai 1900, ½11 Uhr Vormittags, vor dem unter⸗ zeichneten Amtsgericht bestimmt. Es ergeht daher die Aufforderung, Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung der Gläubiger mit ihren Rechten auf die Forderungen erfolgen wird. 11X“X“

Markranstädt, den 6. April 1900.

1 Königliches Amtsgericht.

(L. S.) Hartwig. 8

[4567] Aufgebot.

Auf Antrag des Wirths Stanislaus Bosacki in Friedrichshain, vertreten durch den Rechtsanwalt Karpinski in Gnesen, werden:

1) die Geschwister Sebastian, Johann und Josef Staudt,

2) die Geschwister Johann und Josef Staudt, beztehentlich deren Rechtsnachfolger, aufgefordert, die Ansprüche und Rechte auf die im Grundbuche von Friedrichshain Blatt Nr. 11 Abtheilung III unter Nr. 1 und 2 eingetragenen Erbtheile von je 54 Thalern 14 Sgr. 3 Pfennig bez. von je 26 Thalern 27 Sgr. 1217 Pfennig, spätestens im Aufgebotstermin am 12. Juni 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, anzumelden, andernfalls werden die Gläubiger mit ihren Rechten ausgeschlossen werden. 8 8—

Gunesen, den 26. März 1900. 8 1

Königliches Amtsgericht

14588] Aufgebot. Auf Antrag des Wirths Anton Jankowski in Braciszewo, vertreten durch den Rechtsanwalt Krlossowski in Gnesen, werden

3643]

1) die Franziska Mroszezyuska, geboren 14. Fe⸗ bruar 1834,

2) der Privat⸗Sekretär Albert Ludwig in Gnesen, beziehentlich deren Rechtsnachfolger aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die im Grundbuche von Braciszewo Blatt Nr. 3 Abtheilung III unter Nr. 1 eingetragenen 50 Thaler Muttererbtheil bezw. unter Nr. 2 eingetragenen 47 Thaler 4 Sgr. nebst 5 % Zinsen seit dem 17. Mai 1856 spätestens im Aufgebotsterminm am 12. Juni 1900, Vor⸗ mitt. 10 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmer 7, an⸗ zumelden, anderenfalls werden die Gläubiger mit ihren Rechten ausgeschlossen werden.

Gnesen, den 26. März 1900..

Koönigliches Amtsgericht.

[45977 SOeffentliche Zustellung. Nachdem der Packer Hermann Zimmermann in Arn⸗ stadt den Antrag auf Todeserklärung seines am 6. Mai 1838 zu Waltersbausen geborenen Vaters, des Tage⸗ löhners Heinrich Zimmermaun, zuletzt in Arnstadt wohnhaft gewesen und seit dem Jahre 1888 verschollen, gestellt hat, ist Aufgebotstermin auf den 7. No⸗ vember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem Fürstl. Amtsgerichte hier mit der Aufforderung an den Verschollenen anberaumt worden, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgt, und an alle Uebrigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht hiervon Anzeige zu machen.

Gemäß §§ 948 u. 204 der Z.⸗P.⸗O. wird dies hiermit bekannt gemacht.

Arnstadt, den 5. April 1900.

Der Gerichtsschreiber des Fürstl. Amtsgerichts.

II. Abth.: Sauer, i. V.

[4576] Bekanntmachung.

Der Packer Hermann Zimmermann in Arnstadt hat die Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung seines am 6. Mai 1838 zu Waltershausen geborenen Vaters, des Tagelöhners Zimmermann, zuletzt in Arnstadt wohn⸗

aft gewesen, beantragt, da dieser im Jahre 1888

von hier verzogen und seit dieser Zeit verschollen sei. Es ergeht daher die Aufforderung:

1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem unten festgesetzten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls seine Todeserklärung erfolgt,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im unten erwähnten Aufgebotstermine dem Gericht hiervon Anzeige zu machen.

Als Aufgebotstermin ist der 7. November 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumt. 8

Arnstadt, den 9. April 1900.

Fürstl. Schwarzb. Amtsgericht.

[4575] Aufgebot. Der am 23. Dezember 1859 in Altenkirchen als Sohn des dort wohnenden Matrosen Johann Martin (genannt Friedrich) Thun und dessen Ehe⸗ frau Marie Sophia Johanna, geb. Harder, geborene Seefahrer Joachim Friedrich Carl Thun, der seit dem Jahre 1882 verschollen ist, wird auf Antrag des Schneiders Otto Thun in Schwerin i. M. und der durch ihren Vormund Karl Harm pertretenen minderjährigen Grete Thun in Garz aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 18. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine bei dem unterzeichneten Gerichte schriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen und sein Vermögen den nächsten bekannten Erben überwiesen werden soll. Alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, werden aufgefordert, spätestens im oben genannten Aufgebotstermine hiervon dem unterzeichneten Gerichte Anzeige zu machen.

Bergen a. R., den 7. April 1900. 8

Königliches Amtsgericht. 3.

Aufgebot. Der Schuhmacher Hermann Scheele in Holm hat

II. Abth.

(als Vormund und einziger Erbe beantragt, den ver⸗ sschollenen Zimmergesellen Johann Hermann Lüde⸗ mann, geb. am 6. April 1832 in Holm als Sohn

des Dienstknechts Hermann Lüdemann und dessen Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Förth, der im Jahre 1854 nach Australien ausgewandert und seitdem ver⸗ schollen ist, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 23. Oktober 1900, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht hiermit die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine davon dem unter⸗ zeichneten Gericht Mittheilung zu machen. Blankenese, den 30. März 1900. Königliches Amtsgericht. Abtheilung I.

[4553] Bekauntmachung.

Der Ackerer Johann Peter Frisch, geb. den 15. März 1837 in Bisten i. Loch, früber dortselbst wohnhaft, zuletzt in Fairmont (Nord⸗Amerika) sich aufhaltend, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, soll auf Antrag des Ackerers Louis Frisch in Bisten i. Loch für todt erklärt werden. Als Auf⸗ gebotstermin wird die öffentliche Sitzung des Kaiserl. Amtsgerichts Bolchen vom Freitag, den 16. No⸗ vember 1900, Vormittags 10 Uhr, bestimmt. Der Ackerer Johann Peter Frisch wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Johann Peter Frisch zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem unterzeichneten Gerichte Anzeige zu machen.

Bolchen, den 6. April 1900.

Kaiserliches Amtsgericht. (gez.) Böttger. Beglaubigt: Der Amtsgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Cuny.

[4546] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag des Pflegers des verschollenen Robert Daniel Henri Brauer, nämlich des hiesigen Rechts⸗ anwalts Dris, jur. Gustav Friedrich Carl Johann Sthamer, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 16. August 1854 hierselbst

als Sohn des Grobbäckers Friederich Daniel

Brauer und dessen Ehefrau Elisabeth, geb.

““

Brunckhorst, geborene Robert Daniel Henri Brauer, welcher im Jahre 1880 nach Californien ausgewandert und seit dem Jahre 1882 ver⸗ schollen ist, biermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 19. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, hierselbst, Poststraße 19, Erd⸗ geschoß, links, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ mögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen. Hamburg, den 3. April 1900. Das Amtsgericht Hamburg. 8 Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr. BPeroöffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[4574] Aufgebot. 1“

Auf Antrag des Landwirths Peter Glas von Niederissigheim wird das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des seiner Vormundschaft unterstehenden, zu Niederissigheim am 2. April 1830 geborenen, im Jahre 1849 nach Amerika aus⸗ gewanderten und seit Anfang der 1870er Jahre ver⸗ schollenen Schreiners Conrad Müller eingeleitet und Aufgebotstermin auf den 5. November 1900, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird. Alle, die Auskunft über Leben und Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen.

Hanau, den 6. April 1900.

Königliches Amtsgericht. 5.

[4572] Bekaunntmachung.

Auf Antrag des Vormunds Landmann Ludwi Post in Roth soll die am 31. Mai 1828 in Rot als Tochter der später mit Joh. Georg Roth von Roth verheiratheten Margarethe Müller geborene Ottilie Müller, welche vor länger als 40 Jahren von Dillenburg aus nach Amerika ausgewandert ist, dort sich mit einem gewissen Weidmann aus Cron⸗ berg verehelicht haben soll und ihrem Bruder Gendarm Müller in Weyer 1858 zum letzten Mal geschrieben hat, für todt erklärt werden. Dieselbe wird aufgefordert, sich in dem auf Dienstag, den 9. Oktober 1900, Vormittags 9 ¼ Uhr, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls dieselbe für todt erklärt wird. Auch werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige

zu machen.

Herborn, den 31. März 1900. 8 Königliches Amtsgericht. 8 [4545] Aufgebot.

Der Kaufmann Emil Eisert hieselbst hat als Ku⸗ rator des am 24 März 1834 geborenen Holzhändlers Adolf Schütte von hier, welcher seit länger als zehn Jahren verschollen ist, das Aufgebotsverfahren zwecks Todeserklärung des Verschollenen beantragt. Gerichtsseits wird daher Aufgebotstermin auf Don⸗ nerstag, den 20. Dezember 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bestimmt, und es werden auf⸗ gefordert:

1) der Verschollene, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird,

2) alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Holzminden, den 3. April 1900.

Herrzogliches Amtsgericht. RM. Kammerer.

[ĩ4547] Aufgebot.

Auf Antrag des Schlächters Hermann Spornitz zu Jasenitz wird dessen Mündel, der Matrose Karl Friedrich Ferdinand Hohensang, geboren am 26. Mai 1830, welcher seit mehr als 10 Jahren verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine den 20. November 1900, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. b“

Pölitz, den 22. März 1900.

Königliches Amtsgericht.

[4571] 8 Aufgebot.

Die Arbeiterin Frau Auguste Kielemann, geb. Reinicke, zu Spandau, Lutherstraße 23, hat das Auf⸗ gebot ihres verschollenen, am 31. Oktober 1852 zu Mittenwalde geborenen, bis zum Frühjahr 1888 in Spandau wohnbaft gewesenen, im März 1888 nach Nord⸗Amerika ausgewanderten und zuletzt in Kaukauna, Staat Wisconsin, Nord⸗Amerika, aufhältlich ge⸗ wesenen Ehemannes, des Schornsteinfegermeisters Ernst Karl Friedrich Kielemann, zum Zwecke der Todeserklärung beantragt. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späteftens in dem auf den 15. November 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Potsdamerstraße 34, Zimmer 28, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richte Anzeige zu machen.

Spandau, den 6. April 1900.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 5.

[4544] K. W. nepeig Waiblingen. gebot.

In Sachen der Todeserklärung des im Jahre 1870 nach Amerika gereisten, seit 1871 verschollenen Wil⸗ helm Beuttel, geboren den 25. Februar 1844 in Winnenden, ergeht hiemit die Aufforderung:

a. an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,

b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen 39 spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Aufgebotstermin ist bestimmt auf Freitag, den 14. Dezember 1900, Vormittags 11 Ühr.

Den 7. April 1900. 1“ 1“ Amtsrichter Gerok.

[4552]

lichkeiten aus Pflichttheilsrechten,

Aufgebot. Die Ehefrau Margaretha Katharina Boll Schleth, in Lunden hat als Erbin des am 23 geb. bruar 1900 in Kiel verstorbenen Rentners g18e. Schleth das Aufgebotsverfahren zum Zwecke 8 von Nachlaßgläubigern beantragt Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert i Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbennte Rentners Schleth spätestens in dem auf Donnersnen den 21. Juni 1900, Vormittags 10 Uhn. vor dem unterzeichneten Gericht in dem Gerichig⸗ gebäude an der Ringstraße, Zimmer Nr. 11, angs⸗ raumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht 8 melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung tlcdhe urkundliche Beweisstücke sind in Urschrit oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger welche sich nicht melden können, unbeschadet des Rechtes, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlanger, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt Die Gläubiger aus Pflichttheilsrechten, Vermaͤcht. nissen und Auflagen, sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Kiel, den 6. April 1900. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1.

[ĩ4556] Bekanntmachung. .

Auf Antrag des Nachlaßpflegere, Rechtsanwalt Pawelitzki zu Ostrowo werden die Erben des am 6. Mai 1899 für todt erklärten Wirthssohns Jo⸗ hann Adolf Zirke aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotsterminm am 15. Februar 1901, Mittags 12 Uhr, sich zu melden, widrigenfalls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus verabfolgt werden wird, und der sich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers an⸗ zuerkennen schuldig, weder Rechnungslegung no Ersatz der Nutzungen, sondern nur . des noch Vorhandenen würde fordern dürfen.

Ostrowo, den 5. April 1900. 8

Königliches Amtsgericht. b

[4558] Aufgebot.

Auf Antrag des Nachlaßpflegers werden alle, welche Rechte und Ansprüche gegen die Erben der am 8. März 1900 zu Marne verstorbenen Wittwe Anna Sophie Jacobine Thießen, geb. Peters, zu haben vermeinen, hiermittels aufgefordert, solche spätestens in dem auf Sonnabend, den 9. Juni d. Js., 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine anzu⸗ melden. Die sich nicht meldenden Nachlaßgläubiger können unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ . Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden von den

Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich

nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergiebt. 88

Marne, den 7. April 1900.

8 Königliches Amtsgericht.

von Halem, Dr.

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[4566] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des Amtsgerichts Gnesen vom 9. März 1900 ist der Nachlaß der am 20. Ja⸗ nuar 1896 für todt erklärten Amalie Mathilde Redel den Geschwistern ihres verstorbenen Vaters beziehentlich deren Erben zugesprochen, falls diese Geschwister bezw. deren Erben bis zum 1. Ok⸗ tober 1900 sich ausweisen; in Ermangelung dessen ist der Nachlaß dem Fiskus zu verabfolgen; die sich später meldenden Erben dürfen nur noch Herausgabe

sdes noch Vorhandenen von dem Erbschaftsbesitzer

fordern. Guesen, den 23. März 1900. Königliches Amtsgericht

[4560] Bekanntmachung.

Der Wirth Johann Georg Hildenbrandt in Straßburg hat für sich und seinen minderjährigen Sohn Georg Moritz die Ermächtigung nachgesucht, in Zukunft an Stelle des Familiennamens „Hilden⸗ brandt“ den Familiennamen „Müller“ führen zu dürfen. Einwendungen Dritter gegen die beantragte Aenderung sind innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung bei dem Ministerium für Elsaß⸗Lothringen, Abtheilung für Justiz und Kultus, in Straßburg einzureichen, widrigenfalls deren Geltendmachung ausgeschlossen ist.

Straßburg, den 7. April 1900.

Der K. Erste Staatsanwalt: Veit.

[ĩ4554] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 10. April 1900 ist der am 24. November 1858 zu Bautke, Kreis Wohlau, ge⸗ borene Bauergutsbesitzerssohn Hermann Auersch (Aursch) für todt erklärt worden. 8 Winzig, den 10. April 1900. Königliches Amtsgericht. [4564] Im Namen des Königs! Verkündet am 19. März 1900. Ossig, Gerichtsschreiber. 1 In der Aufgebotssache des Anton Milostan hat das Königliche Amtsgericht in Gnesen durch den Amtsrichter Handtmann für Recht erkannt: . Der am 24. März! 1864 in Kaminiec, Provinz 25 geborene Anton Milostan aus Kaminiec, ohn der verstorbenen Wojciech und Anastasia, ge⸗ borene Nowicka, Milostan'schen Eheleute, welcher vor länger als 10 Jahren nach Amerika ausgewandert ist, wird für todt erklärt. 5 8 Guesen, den 19. März 1900. Koshnigliches Amtsgericht.

[45577 Bekaunntmachung. Der Bäckermeister David Kropat, zuletzt im In⸗ lande in Tilsit wohnhaft, ist durch Urtheil des unter⸗ zeichneten Gerichts vom 23. März 1900 für todt erklärt. Tilsit, den 23. März 1900. Königl. Amtsgericht.

[4577] Bekanntmachung. Das Verfahren betr. das Aufgebot der Nachlaß⸗ gläubiger des hierselbst wohnhaft gewesenen, am 14. September 1899 verstorbenen Sekretariats⸗ Assistenten, Hauptmanns a. D. Karl

Friedrich

durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten genat g 17. März 1900 beendet. Berlin, den 6. April 1900. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.

Bekanntmachung. Verfahren, betr. das Aufgebot der Nachlaß⸗ er und Vermächtnißnehmer des hierselbst ft gewesenen, am 31. August 1899 verstor⸗ benen Agenten Eouard Friedlaender, ist durch Aus⸗ bzlußunbeil des unterzeichneten Gerichts vom 17. März 1900 beendet. Berlin, den 7. April 1900. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.

läubig wehnha

13106. Bekanntmachung.

Die unbekannten Erben des am 8. April 1891 in vondon verstorbenen Adolf Balliskowski werden mit ihren Ansprüchen auf dessen Nachlaß ausgeschlossen. Der Matter desselben, Wittwe Wilhelmine Ballis⸗ fowski, geb. Broecker, in Bromberg werden ihre Rechte auf den Nachlaß desselben vorbehalten.

Bromberg, den 31. März 1900.

Königliches Amtsgericht. Abth. 6.

11585] Bekanntmachung. Durch Ausschluturtheil vom 19. März 1900 sind die Gläubiger beziehungsweise deren Rechtsnachfolger bezüglich der im Grundbuche von Ujard Blatt Nr. 9 Abtheilung III Nr. 1, 2 und 3 für die Ge⸗ schwister Marianna und Anna Slibinski, Lehrer Anton Jaroskawski, beziehungsweise Domänen⸗Aktuar Stern eingetragenen Posten von 167 Thalern 16 Sgr. 6 Pf., beziehungsweise von 60 Thalern, beziehungsweise von 30 Thalern mit ihren Rechten ausgeschlossen und snd im betreffenden Hypotheken⸗

briefe für kraftlos erklärt worden.

Guesen, den 19. März 1900. Königliches Amtsgericht.

[4592] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 21 193. Traubenwirth Ph. Adam Stiegele in Huchenfeld, vertreten durch Rechtsagent J. Engel⸗ bardt in Pforzheim, klagt gegen Schmied Wilhelm Lindenmaun, von Huchenfeld, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus in der Zeit vom 16. März 1899 bis 27. Februar 1900 verabreichten Speisen und Getränken, mit dem Antrage, den Beklagten durch verläufig vollstreckbares Urtheil zur Zahlung von 73 10 nebst 4 % Zins vom Klagzustellungstag in zu verurtheilen. Der Kläger ladet den Be⸗ llagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streites vor Gr. Amtsgericht dahier, Zimmer Nr. 15, auf Donnerstag, den 31. Mai 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zweck der öffentlichen vbg. wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Pforzheim, den 7. April 1900. Gr. Amtsgericht. 1 Der Gerichtsschreiber: Dufner. 8 4590)0) SOeffentliche Zustellung. u“

Der Vorschußverein e. G. m. u. H. zu Tann, ver⸗ treten durch dessen Vorstand daselbst, klagt gegen den Pfeifenschnitzer Johannes Wilk, früber zu Empferts⸗ bausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen rück⸗ ständiger Zinsen, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 221 4 ₰, und ladet den Be⸗ flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ strits vor das Großherzogl. Sächsische Amtsgericht zn Kaltennordheim auf Dienstag, den 29. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der ffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

[4585] Oeffentliche Zustellung.

Der Regimentsschneidermeister J. Guczmann zu Lüben in Schlesien, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ mwalt Schmeidler hier, klagt gegen den Leutnant Jünther Graf von Hagen, früher zu Lüben in Schlesien, jetzt angeblich auf Sumatra, unter der Behauptung, daß Beklagter in der Zeit vom Iamuar 1895 bis Januar 1898, die in der Klage⸗ wchnung verzeichneten Arbeiten, Kleidungsstücke und Milttäreffektten geliefert erhalten hat, mit dem

Untrage:

I den Beklagten zu verurtheilen an den Kläger nchfolgende Sachen:

1) 2 seidene Halsbinden im Werthe von 2,20 2) neue Tressen auf einen Waffenrock 5,50

z eine sose 10,00

“) eine Pelerine 37,00

5 einen Livreeanzug für den Burschen 37,00

6) eine Hose 33,00 1 2 Chemisettes, 2 Kragen und 2 Kravatten

g eine Helmkappe 0,60 9) eine Litewka angefertigt 20,00 0) 5 seidene Halsbinden 5,50 ¹) ein Säbelkoppel 6,50 8 12) ein Portepee 5,00 8 13) einen Lipreeanzug für den Bur 14) eine Reithose 24,00 15) einen Rennrock 5,00 16) eine Hose 18,00 D) einen Livreeanzug 37,00 d) einen Ueberrock 63,00 19) ein Säbelkoppel 6,50 2) einen Pelzkragen 4,00 82 eine Hose im Werthe von 24,00 errꝛuszugeben und für den Fall Beklagter hierzu ict mehr in der Lage ist, denselben zu verurtheilen en Kläger 384,80 nebst 5 % Zinsen seit Juli 1898 zu zahlen. II. den Beklagten ferner zu verurtheilen an den 8” nehst 5 % Zinsen seit 1. Juli 1898 II. Das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ agg vollstreckbar zu erklären. eder Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen 8 handlung des Rechtsstreites vor die I. Zivil⸗ en des Königlichen Landgerichts zu Liegnitz 1 8 18. Juni 1900, Vormittags 9 Ühr, p Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ e zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke 1 öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der ge bekannt gemacht. iegnitz, den 2. ehrie g999) 3 nterschrift), Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

81 Oeffentliche Zustellung.

5. Maurer Ferdinand Ketiner zu Lichtentanne

FLigegen den Hützemacboster Michael Nobitzki gota, früher in Lichtentanne, z. Z. unbekannten

Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zur Zahlung von 60 zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Zwickau auf den 30. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichte⸗ Zwickau, am 10. April 1900: Akt. Leichsenrin g.

[4600] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Otto Straßburg zu Görlitz, Berliner⸗ straße 7 veitreten durch den Rechtsanwalt Sadler zu Görlitz klagt gegen

1) den Werkmeister Aug. Wilh. Herrmann,

2) dessen Ehefrau Emilte Herrmann, geb. Möbus (Möbius),

beide hierselbst, St. Paulistraße 29, wohnhaft ge⸗ wesen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen der Be⸗ klagten unter 2 vor ihrer Verheirathung käuflich gelieferter Waaren, deren Zahlung der Beklagte unter 1 als Selbstschuldner übernommen hat, mit dem Antrage: I. die Beklagten als Gesammt⸗ schuldner zu verurtheilen, an die Klägerin 225 nebst 6 % Zinsen a. von 25 seit dem 1. August 1899, b. von 25 seit dem 1. September 1899, c. von 25 seit dem 1. Oktober 1899, d. von 25 seit dem 1. November 1899, e. von 25 seit dem 1. Dezember 1899, f. von 25 seit dem 1. Januar 1900, g. von 25 seit dem 1. Februar 1900, h. von 25 seit dem 1. März 1900, i. von 25 seit dem 1. April 1900 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen,

II. den Beklagten unter 1 zu verurtheilen, die Zwangsvollstreckung in das Vermögen seiner Ehe⸗ frau, der Beklagten unter 2, zu dulden,

Anö. das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ ären,

und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen Gerichtshaus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 74 auf den 1. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, den 10. April 1900.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Schindler [4596 SOeffentliche Zustellung.

Die Firma H. Moll, Weingroßhandlung zu Dürk⸗ heim, Rheinpfalz, erhebt Klage gegen den früheren Restaurateur Johann Neidel, früher in Nürnberg, nun unbekannten Aufenthalts, und dessen Ehefrau Kunigunde Neidel dahier, wegen Forderung, mit dem Antrage, die Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urtheil kostenpflichtig unter sammtverbindlicher Haftung zu verurtheilen, an Klägerin für im Sommer 1898 auf Bestellung käuflich erhaltene Weine die Summe von 197 55 Hauptsache nebst 5 % Zinsen seit ersten Januar 1899 zu bezahlen. Die Klägerin ladet den abwesenden Beklagten Johann Neidel zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Nürnberg zu dem von diesem auf Mittwoch, den 20. Juni 19090, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungszimmer Nr. 13 des hiesigen Justizgebäudes anberaumten Termine.

Nürnberg, 8. April 1900.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.

(L. S.) Avril, K. Ober⸗Sekretär. 8

[4587] Oeffentliche Zustellung.

Der Gasthofsbesitzer Chr. Budich zu Kottbus, Berlinerstraße, vertreten durch den Rechtsanwalt Hauptmann zu Frankfurt a. O., klagt gegen den Kellner Otto Kalisch, früher zu Frankfurt a. O., Halbestadt 19, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 406 15 Wechselforderung, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 406 15 nebst 6 % Zinsen seit dem 5. Januar 1900 an den Kläger und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. O. auf den 9. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. O., den 9. April 1900.

Gröschke,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[4595] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann und Schneidermeister Otto Dobrig⸗ keit in Insterburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Horn in Insterburg, klagt gegen den Kauf⸗ mann Conrad Loder bei Frau Sophie Schall, früher zu Tölz an der Isar, „Kurhotel“, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Wäsche⸗ und Kleidungs⸗ gegenständen ꝛc., mit dem Antrag auf Zahlung von 271 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem I. No⸗ vember 1898, das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Insterburg auf den 12. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Insterburg, den 4. April 1900.

Embacher, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 5. 5 C. 122/00

[4594] Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister M. Hollstein zu Straßburg, Wilhelmergasse 9, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Zenner zu Strasburg, klagt gegen den früheren Boten der Privatpost Gustav Eyer, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort und 1 Gen., wegen einem dem Beklagten im Monat Dezember 1897 gelieferten Ueberzieher mit dem Antrage, die Beklagten kostenfällig zu verurtheilen, unter Solidar⸗ haft an Kläger vierzig Mark nebst 5 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage zu bezahlen und das Urtheil für vorleufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Straßburg i. Els. auf den 7. Juni 1900, Vormittags 8 Uhr, Saal Nr. 49. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Heinrich, 1 Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[4601]1 Bekauntmachung.

Nachstehende im Renierungsbezirk Cassel und im Regierungsbezirk Wiesbaden, des Königreichs Preußen, anhängige Auseinandersetzungssachen werden unter Bezugnabme auf § 29 der Verordnung vom 13. Mai 1867, § 12 des Ausführungsgesetzes zur Gemeinbeits⸗ theilungsordnung vom 7. Juni 1821, §§ 25 27 der Verordnung vom 30. Juni 1834, § 109 des Ab⸗ lösungegesetzes vom 2. März 1850, Artikel 15 des Er⸗ gänzungsgesetzes zur Gemeinheitstheilungsordnung von demselben Tage, § 1 Abs. 3 und § 28 des Ge⸗ setzes vom 18. Februar 1880 in der nach der Be⸗ kanntmachung vom 10. Oktober 1899 (Gesetz⸗ Sammlung Seite 403) geltenden Fassung, § 30 der Gemeinheitstheilungsordnung vom 5. April 1869, §§ 2 und 6 des Gesetzes vom 21. März 1887, § 25 des Ablösungsgesetzes vom 5. April 1869, § 18 des Gesetzes vom 15. Februar 1872, § 113 des Ab⸗ lösungsgesetzes am 4. Juli 1840, schließlich auf die §§ 203, 204 und 206 der Reichszivilprozeßordnung in, der nach der Bekanntmachung vom 20. Mat 1898 geltenden Fassung (Reichsgesetz⸗Blatt Seite 410) hierdurch öffentlich bekannt gemacht.

Es wird allen unbekannten Theilnehmern, Hypo⸗ thekengläubigern oder Realprätendenten, welche ein Interesse bei denselben zu haben vermeinen, über⸗ lassen, innerhalb 6 Wochen vom Tage der er⸗ folgten Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an bei dem Kommissar oder bei der unterzeichneten Be⸗ hörde, spatestens aber bei der letzteren in deren Ge⸗ schäftlokal zu Cassel, Fünffensterstraße Nr. 1 in dem auf Dienstag, den 12. Juni d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr vor dem Ober⸗Regierungsrath Müller anberaumten Termine sich zu melden. Kommissar: Oekonomie⸗Kommissar Wagener zu Fulda.

1) Hutebefreiung und wirthschaftliche Zusammen⸗ legung der Gemarkung Eoelzell, Kreises Fulda.

2) Hutebefreiung und wirthschaftliche Zusammen⸗ legung der Gemarkung Engelhelms, Kreises Fulda.

Kommissar: Regierungs⸗Assessor Eißengarthen zu Homberg.

3) Hutebefreiung und wirthschaftliche Zusammen⸗ lesung der Gemarkung Sipperhausen, Kreises Homberg.

Kommissar: Regierungs⸗Assessor von Milchling zu Marburg.

4) Theilung der Schwangutszrundstücke der Ge⸗ markungen Caypel und Marburg, Kreises Marburg.

5) Hutebefreiung und Zusammenlegung der Gemar⸗ kang Stedebach, Kreises Marburg.

Kommissar: Regierungsrath Wagner zu Roten⸗ burg a. F.

6) Selbstständige wirthschaftliche Zusammenlegung und Hutebefreiung der Gemarkung Mündershausen, Kreises Rotenburg a. F.

Kommissar: Regierungs⸗Assessor Dr. Wenke zu Hanau. 8

7) Hutebefreiung und wirthschaftliche Zusammen⸗ legung der Gemarkung Ginnheim, Landkreises Frank⸗ furt a. M.

Kommissar: Regierungs⸗Assessor Oppermann zu x8) Konsolidation der Feldgemarkung Hattersheim Kreises Höchft a. M. 88 v.

9) Ablösung der auf dem zu Oberursel, Kreises Obertaunus, gelegenen, der Deutsch⸗Amerikanischen Maschinen⸗Gesellschaft zu Frankfurt a. M. gehörigen Geundeigenthum zu Gunsten der Erben des Christoph Schaller haftenden Rente von 64 Gulden 38 Kreuzer.

Cassel, den 5. April 1900.

Königliche Generalkommission. Kette. g

EAIEEMHEwSA TKSSAARFAMEFERgEEr rArEae; mumn 1 3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗dc. Versicherung.

[4700o0) Berufsgenossenschaft der Feinmechanik, Sektion I (Berlin).

Wir laden hierdurch unsere Mitglieder gemäß §§ 8 und 22 unseres Revidierten Statuts zu der am Mittwoch, den 2. Mai 1900, Vormittags 11 Uhr, im Architektenhause zu Berlin, Wilhelm⸗ straße 92/93, stattfindenden sechzehnten ordent⸗ lichen Sektionsversammlung ergebenst ein.

Tagesorduung: 1) Erstattung des Verwaltungsberichts für das Rechnungsjahr 1899. 2) en und Abnahme der Jahresrechnung

3) 4) 5) 6)

Schutzbar⸗

Feststellung des Etats für die Verwaltungs⸗ ausgaben im Jahre 1901.

Wahl eines Vorstandsmitgliedes und eines Ersatzmanns desselben.

Wahl von dreiundvierzig Delegirten und von dreiundvierzig Ersatzmännern derselben. Wahl eines Schiedsgerichtsbeisitzers an Stelle des aus der Berufsgenossenschaft ausgeschie⸗ denen Herrn F. J. Reichelt, Berlin.

7) Wahl eines aus drei Mitgliedern bestehenden Ausschusses zur Vorprüfung der Jahresrechnung 1900, sowie Wahl von drei Stellvertretern der Mitglieder des Ausschusses und Feststellung der Reihenfolge, in welcher die Stellvertreter in Fuuktion treten, durch das Loos.

8) Beschlußfassung über etwaige Anträge von Mitgliedern der ööö“

Berlin, den 11. April 1900. Der Vorstand. Alexis Riese, Vorsitzender.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Bekanntmachung. In einer Streitsache werde ich Dieustag, den

[4739]

17. April cr., Vormittags 11 Uhr, bei Heren Spediteur Winkler hier lagernde 150 Stück rein⸗ wollene Tuche unter der Bezeichnung Manchester a. bezw. Bristol im Rohzustande, circa 8063 m, mit der Befugniß des Erstehers, die Waare beliebig spezifizieren zu können, öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern. 8

Grünberg, Schlesien, 12. April 1900.

Manig, Gerichtsvollzieher.

5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗

Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachungen über den Verlust von Werthpapieren befinden sich ausschließlich in Unterabtheilung 2.

[4677] Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß durch Ausloosung die Aktien des Museums für Kunst und Wissenschaft zu Hanuover

über je hundert Thaler Gold

Nr. 44 79 291 332 333 8

zur Einlösung bestimmt sind.

1. Oktober 1900 dergestalt gekündigt, daß das Kapital von diesem Tage an da Verzinsung tritt. Die Auszahlung erfolgt vom 1. Oktober 1900 an von dem Rechuungsführer des Provinzial⸗ Museums in deg Geschäftsräumen der Pro. vinzial⸗Hauptkasse zu Hannover gegen Rückgabe der Aktien mit den dazu gehörenden, nach dem 1. Oktober 1900 fälligen Zinskupons. Für die fehlenden Zinskupons wird der Betrag am Kapital beggen. 1

Von den Oktober 189 ündigte nedon qide 7 gekündigten

Nr. 1 4 24 286, b 88 den zum 1. Oktober 1899 gekündigten Aktien

. noch nicht eingelöst.

Hannover, den 7. April 1900. Der Verwaltungsausschu des Provinzial⸗Museums.

Lichtenberg.

zum 1.

[4540] Bekanntmachung.

Bei der erfolgten Ausloosung der auf Grund des landesherrlichen Pripilegiums vom 3. Januar 1883 ausgegebenen vierprozentigen und mit Allerhöchster Genehmigung vom 10. Mai 1897 auf drei bee Prozent ermäßigten Auleihescheine II. Ausgabe der Stadt Münster sind folgende Nummern ge⸗

zogen: Litt. A. zu je 500 48 96 110 176 186 309 316 318 350 362 398 436 442 480 492 495, Litt. B. zu je 1000 13 19 28 97 151 183 186 197 210 262 300 43

437 485,

8 Litt. C. zu je 5000 Die Rückzahlung der durch vorbenannte Anleihe⸗ scheine bekundeten Darlehen erfolgt vom 1. Sk⸗ tober 1900 ab bei der Kämmerei⸗Kasse der Stadt Münster gegen Aushändigung der Anleihe⸗ scheine, der Anweisungen und der noch nicht ver⸗ fallenen Zinsscheine.

Vom 1. Oktober 1900 ab findet eine weitere Ver⸗ zinsung nicht statt.

Aus früheren Verloosungen sind noch nicht ein⸗ gelöst:

seit 1. Oktober 1898: Litt. A. Nr. 269

seit 1. Oktober 1899: Litt. B. Nr. 95 135.

Münster i. W., den 9. April 1900.

Der Magistrat.

4 % Solms Braunfels’sche Anleihe vom Jahre 1880. b

Bei der am 5. April 1900 vor einem Notor vor⸗ genommenen zehnten Verloosung von Obligatione des obigen Anlehns wurden folgende Nummern zur Rückzahlung in den beigesetzten Terminen gezogen:

per 30. Juni 1900.

Litt. D. Nr. 103 148 308 und 351 à 1000

Litt. E. Nr. 545 609 613 652 und 999 à 500⸗

Litt. F. Nr. 1368 1442 und 1597 à 200

per 31. Dezember 1900.

Litt. D. Nr. 32 281 302 und 305 à 1000 8

Litt. E. Nr. 565 657 702 896 1035 und 129 à 500

Litt. F. Nr. 1555 à 200 8

Die Rückzahlung der verloosten Stücke erfolgt in den bestimmten Terminen bei der Mitteldeutschen Creditbauk zu Frankfurt a. M., und hört die Verzinsung derselben von dem bestimmten Zeitpunkte an auf.

Braunfels, den 7. April 1900.

6) Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachungen über den Verlust von Werthpapieren befinden sich ausschließlich in Unterabtheilung 2.

[4315]

Actien-Gesellschaft in Bwickau.

Zowickau, den

abzuhaltenden ordentlichen Generalversammlung hierdurch einzuladen. Tagesordnung: 1) Vorlegung des Geschäftsberichts Rechnungsabschlusses auf das Jahr 1899.

rath und den Vorstand der Gesellschaft.

3) Neuwahl eines Aufsichtsrathsmitglieds. Die Berichte des Vorstands und des Aufsichts⸗ raths sowie die Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlust⸗ rechnung für das am 31. Dezember 1899 abgelaufene

sellschaft für die Herren Aktionäre vom 19. April 1900 ab bereit. 1 Die Legitimation zur Generalversammlung erfolgt durch Vorzeigung der Aktien bezw. durch Depositen⸗ scheine über bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt in Leipzig oder deren Filialen oder bei den Herren Heutschel & Schulz in Zwickau niedergelegte Aktien. 10. April 1900. Der Vorstand.

Die vorbezeichneten Aktien werden hiermit auf den 8

Litt. A. Nr. 164 275,

zur Rückzahlung 86

Fürstliche Solms Braunfelsische Rentkammer.

Themische Fabrik von J. E. Devrient

Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft beehren wir uns, zu der am 30. April dieses Jahres, Nachmittags 2 Uhr, im Hotel Kästner, Zwickau,

und des 2) Ertheilung der Entlastung an den Aufsichts⸗

Geschäftsjahr liegen in dem Geschäftslokal der Ge⸗