18832] Aufgebot. 3 Auf Antrag des Hofbesitzers Heinr. Tribian in Tarmitz, als Vormunds über den minderjährigen Hermann Jeberien zu Bösel, und des Hosbesitzers einrich Schulz in Bösel, wird der unbekannte In⸗ haber der im Grundbuche von Bösel Band I Blatt 24 Abtheilung III Nr. 2 und Band I. Blatt 17 Abtheilung III Nr. 2 für Johann Heinrich Schulz in Lüchow eingetragene Gesammthypothek Über 316 ℳ 05 ₰ aufgefordert, seine Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf Mittwoch, den 27. Juni cr., 12 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung des Hläubigers mit seinem Rechte erfolgen wird.
Lüchow, den 11. April 1900.
Königliches Amtsgericht. 1.
[8860]
In Gemäßheit der Bestimmungen des § 145 ff
des Berggesetzes vom 15. April 1867 hat die Herzog⸗ liche Kammer, Direktion der Bergwerke, in Gemein⸗ schaft mit der Herzoglichen Kreisdirektion hierselbst, den Besitzer des Stammguts Destedt⸗Cremlingen für verpflichtet erklärt, vom Plane Nr. 1 der Destedter Karte „Weddeler Wohld“ das auf der Vermessungsbescheinigung mit a b c d umschriebene Trennstück (Nr. 1 a) zu 1 ha 18 a 57 qm gegen Zahlung einer Geldentschädigung von 1500 ℳ für je 25 a an die Hannover⸗Braunschweigische Berg⸗ werks⸗Gesellschaft (A. G.) zu Hannover abzutreten. Auf Antrag der Letzteren wird Termin zur Aus⸗ zahlung der Entschädigungssumme zu 7114 ℳ 20 ₰ an den Berechtigten, Freiherrn Fritz von Veltheim zu Destedt, auf den 12. Juni 1900, Morgens 10 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte, August⸗ straße 6, Zimmer Nr. 2, anberaumt, zu welchem alle Realberechtigte behuf Anmeldung ihrer Ansprüche unter dem Rechtsnachtheile geladen werden, daß sie mit ihren Rechten ausgeschlossen werden sollen, falls solche nicht spätestens in dem Termine angemeldet werden. Braunschweig, den 21. April 1900.
Herzogliches Amtsgericht Riddagshausen.
(gez.) Raabe.
Veröffentlicht: A. Freund, Gerichtsschreiber.
18893] Ausfgebot.
Der Kötter Diedrich Heinrich Becker zu Brechten hat das Aufgebot des Geundstücks Flur 12 Nr. 170, auf'm Esche, Acker, 13 a 09 qm, 1,38 Thaler Rein⸗ ertrag, eingetragen im Grundbuche von Brechten Band 1 Blatt 262, zu für den Antragsteller, zu ½ für den Johann Wilhelm Engelbert Becker und die Johanna Catharina Elisabeth Becker beantragt. Alle Eigenthumsprätendenten, insbesondere die Rechts⸗ nachfolger des am 11. April 1854 zu Brechten ver⸗ storbenen Johann Wilhelm Engelbert Becker und der am 2. November 1846 zu Brechten verstorbenen Johanna Catharina Elisabeth Becker, werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 1. Auguft 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 40, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte und Ansprüche auf das Grundstück anzumelden, widrigenfalls die Eintragung des Antragstellers als alleiniger Eigenthümer er⸗ folgen wird. 1u““
Dortmund, den 12. April 1900
Königliches Amtsgericht.
18851 Aufgebot. b
Der Kolon Christian Niermeier, Nr. 160 Hille, hat das Aufgebot des für den Goldarbeiter Vol⸗ kening in Minden im Grundbuch von Hille Bd. 11. Kol. 587 eingetragenen Grundstücks Flur 10 Nr. 182/47 der Gemeinde Hille beantragt. Der Goldarbeiter Volkening wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Juni 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermin seine Rechte auf das Grundstück anzumelden, widrigenfalls seine Aus⸗ schließung erfolgen wird. 4
Minden, den 21. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[8837] Aufgebot. “X“ Auf Antrag des Abwesenheitspflegers, Tischler⸗ meisters Carl Leben in Arnimswalde, wird der Bäcker Friedrich Gottfried Eruard Leben, Sohn des Krügers Carl Friedrich Wilhelm Leben aus Arnimswalde, von dessen Leben seit länger als zehn Jahren keine Nachricht eingegangen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am 17. Sep⸗ tember 1900, Mittags 12 Uhr, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Alt⸗Damm, den 19. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht. 8
[8859] Aufgebot.
Der Auktionator Johannes Gottlob Müller zu Magdeburg, Moltkestraße 16, als Pfleger, hat be⸗ antragt, die geschiedene Fleischermeister Therese Zwiest, geb. Peters, geb. am 20. Juni 1854 zu Eugenienburg b. Demmin, als Tochter des Krug⸗ wirths und Zimmermanns Karl Peters und seiner Ehefrau Anna Friederike, geb. Dill, welche bis 1884 in Berlin gewohnt hat, von da nach Amerika aus⸗ gewandert, und seit länger als 10 Jahren angeblich verschollen ist, für todt zu erklären. Die Verschollene wird hierdurch aufgefordert, sich bis spätestens in dem auf den 5. Januar 1901, Vormittags 10 ½ Uhr, im Gerichtsgebäude Neue Friedrichstr. 13, Hof Flügel B. part. Saal 32, anberaumten Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, bis spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 19. April 1900.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82. [8914]
Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung. Der Tischler Jochim Fehrs, geboren am 11. Marz 1841 zu Kaltenkirchen, Sohn des ¼ Hufners Johann e und der Abel, geb. Schümann, in Kalten⸗ irchen wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Sonnabend, den 15. Dezember 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amts⸗ gericht Bramstedt anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt wird. Zu⸗ leich eht an alle Personen, welche über Leben “ 1“
1“
8 “
oder Tod des verschollenen Jochim Fehrs Auskunft zu geben vermögen, die Aufforderung, spätestens in rem Aufgebotstermin am 15. Dezember 1900 dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen. Bramstedt, den 2. April 1900. Königliches Amtszericht.
[8889] Aufgebot. 8
Die Ackersfrau Magdalena Reltienne, wohnhaft zu Dalstein, hat den Antrag gestellt, ihren am 11. Junt 1845 zu La Villette (Seine) geborenen Ehemann Nicolaus Reitz, Weber, Sohn von Josef und Maria Marks, welcher sie vor 21 Jahren in Bibisch verlassen, dann einmal von Paris Nachricht gegeben und in den letzten 18 Jabren nichts mehr von sich hat hören lassen, für todt zu erklären; der Aufgebots⸗ termin ist vor dem anterzeichneten Gericht anberaumt auf Freitag, den 28. Dezember 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr. Es ergebt die Aufforderung
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird;
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Busendorf, den 20 April 1900.
Kaiserliches Amtsgericht. [88888 Aufgebot. 1““
Der Tagner Josef Maas zu Neunkirchen, Kanton Busendorf, hat den Antrag gestellt, seine am 15. Januar 1841 zu Saint, Frankreich, Departement du Nord, geborene Mutter Elise Elmire Wautot, Tochter von Hippolyte und Elise Dardenne, welche im Jahre 1884 zu Paris, Rue de terres au curé, gewohnt hat und seitdem verschollen ist, für todt zu erklären; der Aufgebotstermin ist vor unterzeichnetem Gericht anberaumt auf Samstag, den 5. Januar 1901, Vormittags 11 Uhr. Es ergeht die Aufforderung:
1) an die Verschollene, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird;
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Busendorf, den 20. April 1900. “
8
geboren am
Auf Antrag der Ehefrau Buchhalter Carl Bier⸗ geborener Ehemann, welcher im Jahre 1873 nach auf den 28. November 1900, Vormittags widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird. aufgefordert, spätestens in dem obigen Aufgebots⸗
Dortmund, den 12. April 1900. 8
1) Barbara Allerdist, geboren zu Ockstadt 17. April 1825,
4) Wilhelm Allerdist, geboren daselbst 13. August 1833, dessen gleichfalls verstorbenen ersten Ehefrau Anna schollen. Auf Antrag ihres Pflegers Martin Schuh⸗ 17. Januar 1901, Vormittags 10 Uhr, bei welche Auskunft über Leben und Tod der Ver⸗ Gericht Anzeige zu machen.
[8846] Aufgebot. Susanna Lettre, geboren am 16. Juni 1833 als Philippine, geborenen Menger, von hier, zuletzt in dem auf Montag, den 12. November 1900, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin Königliches Amtsgericht. Abth 2. verfahren zum Zwecke der Todeserklärung des am Hugo Clemens Schindler, welcher zuletzt bei dem wandert ist, eingeleitet. Der Hugo Clemens Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens Königliches Amtsgericht. 2
Kaiserliches Amtsgericht. wirth, Antonie, geb. Hertzberg, zu Düsseldorf, wird Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1888 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben termine dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu
Königliches Amtsgericht.
9. März 1823, 3) Katharine Allerdist, geboren daselbst 26. August 1829, daselbst des Margarethe, geb. Dienst, von Ockstadt, sind vor dem mann in Ockstadt werden dieselben nunmehr auf⸗ unterzeichnetem Gericht zu melden, widrigenfalls sie schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert,
Friedberg, 18. April 1900.
Der Rentner Carl Worff in Hanau 88 1. Tochter des Bürgers und Gastwirths Friedrich wohnhaft in Hanau, für todt zu erklären. Die be⸗ Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod dem Gericht Anzeige zu machen. 8r 9 Aufgebot.
14. August 1836 zu Fulda als Sohn des Leutnants
Kunstgärtner Otto Deines in Hanau in der Lehre
Schindler wird aufgefordert, sich spätestens im
seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche
im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Wiegrebe.
[8843] Aufgebot.
deren genannter, am 5. Mai 1847 zu Heiligenstadt verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem Nr. 40, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, machen.
[8857] Aufgebot.
2) Margarethe Allerdist, geboren daselbst 8. Juli 1827,
5) Georg Allerdist,
Kinder verstorbenen Nikolaus Allerdist und Jahre 1867 ausgewandert und seit dieser Zeit ver⸗ gefordert, sic spätestens im Aufgebotstermin vom für todt erklärt werden. Gleichzeitig werden alle, spätestens im Aufgebotstermin dem unterzeichneten
Großb. Hess. Amtsgericht. 8 8 hat beantragt, die verschollene Marie Wilhelmine Lettre und dessen Ehefrau Elisabeth Marie zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht
Hanau, den 17. April 1900.
Auf Antrag seines Vormunds wird das Aufgebots⸗ Theodor Wilhelm Schindler von Hanau geborenen gestanden und im Jahre 1856 nach Amerika ausge⸗ Aufgebotstermin den 12. November 1900, Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu
Hanau, den 18. April 1900. 8
“
[8890ö0 Aufgebot.
Der Schiffskoch Friedrich Julius Georg Nau, geboren zu Hann.⸗Münden am 29. Januar 1857, der seinen letzten inländischen Wehnsitz in Hannover hatte und im Jahre 1872 nach Amerika (New York) ausgewandert ist und von dessen Leben seit dem Jahre 1882 keine Nachrichten eingegangen sein sollen, wird auf Antrag des Gastwirths W. Umland zu Blume bei Münden aufgefordet, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 29. Januar 1901, 12 Uhr Mittags, vor dem unterzeichneten Gericht Zimmer 136 angesetzten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle Personen, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Hannover, den 12. April 1900.
Königliches Amtsgericht. 5 K.
[8831] Aufgebot.
Auf den Antrag der Wittwe Christiane Dittmann, geb. Kabitz, in Lüben wird deren Sohn, der am 4. Februar 1849 in Lüben geborene Stellmacher Gustav Traugott Heinrich Dittmann, aufgefordert, sich bei dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermine, den 28. Februar 1901, Vorm. 10 Uhr, schriftlich oder persönlich zu melen, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.
Lüben, den 12. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[88872 K. Amtsgericht Neuenbürg. Aufgebot. 88
Anna Bertba, geb. Eisenhardt, verw. Weber in Ingelfingen, hat die Todeserklärung ihrer Brüder:
1) Ludwig Hermann Eisenhardt, geb. den 16. März 1840 in Sindelfingen,
2) Hermann Oito Eiseuhardt, 16. August 1843 in Wildbad,
Söhne des zu Ingelfingen verst. Dr. med. Michael Eisenhardt, welche im Jabre 1868 von Wildbad aus nach Amerika gereist und seither ver⸗ schollen sind, beantragt. Der Antrag ist zugelassen und Aufgebotstermin auf Mittwoch, den 31. Ok⸗ tober 1900, Nachmittags 3 Uhr, bestimmt worden. Es ergeht nun die Aufforderung,
1) an die Verschollenen sich spätestens im Aufge⸗ botstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird;
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgekotstermine dem Gericht Anztige zu machen.
Den 21. April 1900.
Oberamtsrichter Lägeler. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Volz.
[7979] . Aufgebot.
Der Schlosser Ernst Martin Friedrich Jünger aus Neustrelitz, geboren am 7. Februar 1838, ver⸗ schollen seit 1865, wird auf Antrag seines Pflegers, des Hoftapeziers Hollnagel hieselbst, auf⸗ gefordert, spätestens in dem Aufgebotstermin am Sonnabend, den 10. November 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu geben vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.
Neustrelitz, den 14. April 1900. Großherzogliches Amtsgericht. “ Jacoby.
[7977] Aufgebot.
Der von dem Tischlermeister Georg Mumm adoptierte Georg Johann Christian Heinrich Toelschow (genannt Mumm.’, geboren am 9. Ok⸗ tober 1849, verschollen seit 1882, wird auf Antrag seines Pflegers, des Hofdekorateurs Reinecke hieselbst, aufgefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine am Sonnabend. den 10. November 1900, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr, sich zu melden, widrigenfalls seine Todesertlärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu geben vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen.
Neustrelitz, den 18. April 1900. EGrozherzogliches Amtsgericht. Abth. I. Jacoby.
[7978] Aufgebot.
Der am 28. Oktober 1844 geborene Karl Wilhelm Alexander König von hier, dessen letzte bekannte Adresse lautete: „Karl König care of Mr. Schindler 193 Stanton Street, New-York city“, verschollen seit 1874, wird auf Antras seines Pflegers, des Amtsgerichts⸗Protokollisten Stein hierselbst, auf⸗ gefordert, spätestens in dem Aufgebotstermine am Sonnabend, den 10. November 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.
Neustrelitz, den 18. April 1900. Großherzogliches Amtsgericht. Abth. I. Jacoby.
geb. den
Abih. I.
[8834] Aufgebot.
Der verschollene Schuhmacher Peter Zimmer, geb. am 29. März 1853 zu Greimerath, Kreis Saar⸗ burg, Sohn der Eheleute Peter Zimmer und Anna, geb. Völker, daselbst, wird auf Antrag seiner Schwester Elisabeth, Ehefrau des Ackerers Nikolaus Schiff⸗ mann zu Greimerath, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. November 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens in diesem Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Saarburg, den 17. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[8855] Aufgebot.
Wilhelm Laakmann zu Lenexa im Staate Missouri, gebürtig aus Westerwisch, hat glaubhaft gemacht, daß sein Bruder Heinrich Laakmaunn, geb. am 23. September 1836 als Sohn der Eheleute Hand⸗ köther Heinrich Laakmann und Anna Margarethe Meinke zu Westerwisch, seit dem Jahre 1864, mit⸗ hin länger als 10 Jahre verschollen ist. Der
Banquier Theodor Breusing zu Osnabrück hat in
“
Vollmacht Wilhelm Laakmann's das Aufgez verfahren zwecks Todeserklärung des Verscholloth⸗ beantragt. Aufgebotstermin wird auf Donnerstann den 29. November 1900, Vormittags 10 Uhr, angesetzt und es werden aufgeforvert: 7.
1) der Verschollene, sich spätestens im Aufgebotz termine zu melden, widrigenfalls die Todeserkläru 3 ersg cenwirn ch, Auekunft über Leb 1
Alle, welche Auskunft über Leben oder Verschollenen zu ertheilen vermögen, sbecefsrc Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen 8
Thedinghausen, den 19. April 1900. 8
Herzogliches Amtsgericht. 8 Steinhoff. 8886] K. Amtsgericht Waiblingen. Aufgebot.
In Sachen der Todeserklärung:
1) des am 15. Dezember 1842 in Bretzenacker geborenen, am 30. Dezember 1867 nach Amerika ausgewanderten und seither verschollenen Johann David Schöllhammer,
2) des am 8. November 1848 in Hegnach ge⸗ borenen, im Jahre 1867 nach Amerika aus⸗ ö“ seit 1881 verschollenen Friedrich Johaun
rick,
3) der Maadalene Rühle, geb. den 20. März 1840,
4) des Wilhelm Daniel Rühle, in geb. den 6. Mai 1843, Winnenden
5) der Eva Rosine Rühle, geb. G den 12. Juli 1847,
Ziff. 3 —5 im Jahre 1855 mit den Eltern nach Amerika ausgewandert und seither verschollen, ergeht hiermit die Aufforderung:
a. an die Verscholl nen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Freitag, den 28. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr.
Den 23. April 1900
Amtsrichter Gerok. [8890] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.
Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver⸗ storbenen Arztes Dris med. Maximilian Leudesdorf, nämlich des Arztes Dris. med. Gustav Dobbert, hierselbst, Thalstraße 45, I, St. Pauli, wohnhaft, werden alle Nachlaß läubiger des in Elberfeld ge⸗ borenen und hierselbst am 8. Februar 1900 ver⸗ storbenen Arztes Dris. med. Maximilian Leudes⸗ dorf aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 13. Juni 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unter⸗ zeichneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Be⸗ friediaung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt, und daß jeder Erbe und Nacherbe nach der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Ver⸗ bindlichkeit haftet. 8
Hamburg, den 18. April 1900. 2 “ Das Amtsgericht Hamburg. 1“
FAbtheilung für Aufgebotssachen. 9 (gez.) Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[8891] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot. 6 8
Auf Antrag der Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Kaufmanns August Paul David Förster, nämlich des Präsidenten des Hanseatischen Ober⸗ Landesgerichts Dris. jur. Ernst Friedrich Sieveking und des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Hermann Binder, der erstgenannte Antragsteller vertreten durch den letzgenannten Antragsteller, werden alle Nachlaß⸗ gläubiger des in Bernsdorf geborenen, hierselbst wohnhaft gewesenen und am 13. März 1900 in Ajaccio verstorbenen Kaufmanns August Paul David Förster, in Firma August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 13. Juni 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechts⸗ nachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilerechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbind⸗ lichkeit haftet.
Hamburg, den 19. April 1900.
Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. 8 (gez.) Völckers Dr. Vervöffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[8892] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.
Auf Antrag des Nachlaßverwalters, des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Martin Traugott, werden alle Nachlaßgläubiger des in Hamburg geborenen und hierselbst am 12. Februar 1900 verstorbenen Privat⸗ mannes Johann Heinrich August Schultz aufgefor⸗ dert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mitt⸗ woch, den 20. Juni 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gerichte, Poststraße 19, Cedge hac bnts Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt, und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit haftet.
eee gi. den 19. April 1900.
as Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. 8 (ge Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[8845] Oeffentliche Aufforderung. Anna Maria Huberline, geb. Asthöver, Ehefrau Robert Kaaf zu Köln, behauptet, alleinige Erbin der am 18. Januar 1900 verstorbenen Johanna Ast⸗ zver aus Köln zu sein. Alle andern Personen, denen etwa Erbrechte zustehen, insbesondere die Halb⸗ eschwister der Erblasserin, Anton Zimmermann und Jacob Hermanze Joseph Zimmermaun be⸗ ziehungs weise Arkömmlinge der beiden Halb⸗ geschwister, werden biermit aufgefordert, ihre Erb⸗ rechte rätestens am 2. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, bei dem unkerzeichneten Gerichte anzu⸗ mearörn, den 23. April 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. V 6.
[8847] Oeffentliche Aufforderung. 8 Die Erben der durch Ausschlußurtheil für todt aklärten, vor langen Jahren nach Amerfka aue⸗ gewanderten
1) des Johann Jost Hartmann, geb. in Alten⸗ städr am 1. Mai 1829,
2) des am 22. August 1817 in Altenstädt ge⸗ borenen Johann George Hartmann,
3) des am 16. Derember 1822 daselbst geborenen Johannes Hartmann
werden aufgefordert, ihre Erbrechte spätestens im Temin am 5. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, bei demn untezeichneten Gerickt anzumelden, widrigen⸗ falls Erbschein nach Maßgabe des § 2369 B. G.⸗B. under veit ertheilt wird. .
Naumburg, Hessen, am 21. April 1900.
Köntgliches Amtsgericht.
[8824, Oeffentliche Bekanntmachung.
Her am 3. November 1899 hierselbst verstorbene Kustos Georg Bade und dessen Ehefrau Margarethe, geb. Müller, haben in ihrem am 11. Dezember 1899 eröffneten Testamente vom 17. März 1898 die Ge⸗ schwister der Ehefrau, Georg Müller und Johann Baptist Müller, bedacht.
Berlin, den 19. April 1900. Koönigliches Amtsgericht I. Abtheilung 95.
Im Namen des Königs! Verkündet am 7. April 1900. Boedrich, Gerichtsschreiber. 1 In Sachen, betreffend das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung erkennt das Königliche Amtsgericht zu Neumark W.⸗Pr. durch den Amtsrichter Fischer
für Richt:
1) Der mindestens 70 Jahre alte Joseph Olszewski aus Kl.⸗Rehwalde, welcher vor etwa “ von dort weggezogen ist, wird für todt erklärt.
2) Die Kosten des Verfahrens sind aus dem Ver⸗ mögen des Joseph Olszewski zu entnehmen.
(8842]
([8841] Im Namen des Königs! Verkündet am 7. April 1900. Boedrich, Gerichtsschreiber.
In Sachen. betreffend das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht zu Neumark, W.⸗Pr. durch den Amts⸗ richter Fischer für Recht:
1) Der am 27. Juli 1847 zu Gwisdzin geborene Ignatius Sendobrhy wird für todt erklärt.
2) Die Kosten des Verfahrens sind aus dem Ver⸗
mögen des Ignatius Sendobry zu entnehmen.
[8182] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 22. Februar 1900 ist die Hyvotheken⸗ urkunde über die im Grundbuche des Grundstücks Blatt 14 Sakrau für die Geschwister Marianna, Josef und Lorenz Duczek in Abth. III. Nr. 7 ein⸗ getragenen und von da auf das den Bauer Franz und Catharina Wieczorel'schen Eheleuten in Sakrau gehörige Grundstück Blatt 38 Sakrau Abth. III Nr. 2 unverändert übertragenen 900 Thaler Erbtheil für kraftlss erklärt worden. “
Kosel, den 13. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht.
[8181] Blekanntmachuugg.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 19. April d. J. sind die Hypotheken⸗ urkunden über die auf dem Grundstück Tauentzien⸗ straße Nr. 19, 20, 21 (Grundbuch von Breslau, Schweidnitzer Vorstadt, Band II Blatt 361) in Abtheilung III unter Nr. 5 und 6 für das unter der Verwaltang des Magistrats zu Breslau stehende Kinderhospital zum heiligen Grabe eingetragenen Posten von 1000 Thalern = 3000 ℳ bezw. von 3000 Thalern = 9000 ℳ zwecks Löschung der Posten im Grundbuche für kraftlos erklärt worden.
Breslau, den 19. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[8179] Bekanutmachunng.
Das unterzeichnete Amtsgericht hat am 3. April 1900 für Recht erkannt: 8
1) Das Hypothekendokument, welches gebildet ist über die auf dem Grundstück Rogsen Bl. Nr. 83 in Abtheilung III unter Nr. 1 für die Christian und Anna Marie, geb. Ebert, Schulz'schen Eheleute zu Rogsen eingetragenen 450 Thaler rückständiges Kauf⸗ geld wird für kraftlos erklärt.
2) Bezüglich der folgenden auf dem Grundstück Deutsch⸗Böhmisch Bl. Nr. 7 in Abtheilung III unter Nr. 1 eingetragenen Hypothekenpost: „25 Thaler rückständige Kaufgelder, welche der Besitzer Johann Samuel Adam seinen Eltern Georg Adam und dessen Ebefrau Katharina, geb. Hethkorn, unter der Ver⸗ pflichtung zur Zahlung nach dem Bedürfniß derselben in Raten von 5 Thalern nach dem Vertrage vom 10. Februar 1840 schuldet;“ werden die eingetragenen Gläubiger und deren unbekannte Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf diese Hypothekenpost aus⸗ F Flofsen⸗ Dem Ausgedinger Johann Samuel
dam zu Deutsch⸗Böhmisch bleiben seine Ansprüche auf die Hypothekenpost vorbehalten.
2 1) die Anna Elisabeth Pirschel verehelichte uske,
2) die Theodora Pirschel, geb. Hampel,
3) die unverehelichte Anna Rosina Pirschel,
4) der Gottfried Pirschel,
5) die Wittwe Marie Elisabeth Pirschel, geb.
2 6) die 3 Geschwister Pirschel: Anna Marie, Anna osine und Eleonore, I1“ 7) der Christoph Fechner, — 9) der Johann Georg Fechner,
9) die Dorothea Fechner,
16. November 1875
(Hppotbekengläubigers,
10) die Elisabeth Fechner,
11) die Anna Rosina Fechner, und die unbekannten Rechtenachfolger der fämmt⸗“ lichen vorbenannten Personen werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf die für sie auf dem Grundstücke der Antragsteller Kuschten Bl. Nr. 170 in Abtheilung III unter Nr. 1 bis 6 und 8 bis 12 eingetragenen Hypothekenposten ausgeschlossen.
1999 Das Hyporlhekendokument, welches gebildet ist über die auf dem Grundstücke Kranz Bl. Nr. 26 in Abtheilung III unter Nr. 15 für Johann Gottlob Roesch und dessen Ehefrau Johanne Luise, geb. Weymann, in Kranz eingetragenen 762 Thlr. 6 Sgr Uans rückständige Kaufgelder, wird für kraftlos er⸗ ärt. r5) Das Hypothekendokument, welches gebildet ist über die auf dem Grundstücke Rogsen Bl. Nr. 40 in Abtheilung III unter Nr. 2 für die Wittwe Dorothea Elisabeth Neumann, geb. Schulz, eingetragene Ab⸗ findung von 100 Thalern, wird für kraftlos erklärt.
6) Der Hypothekenbrief, welcher gebildet ist über
die auf dem Grundstücke Brandorf Bl. Nr. 42 in
11““
Abtheilung III unter Nr. 2 für die unverehelichte
Anna Utrecht in Brandorf eingetragenen 180 ℳ Darlehn (Theilhypothek), wird für kraftlos erklärt.
7) Das Hypothekendokument, welches gebildet ist über die auf dem Grundstücke Bomst Felrflur Bl. Nr. 99 in Abtheilung III unter Nr. 1b. für den Kgl. Landrath Hans Wilhelm Freiherrn von Unruhe⸗Bomst zu Wollstein eingetragenen 150 Thaler wird für kraftlos erklärt.
Bentschen, den 3. April 1900. “
Königliches Amtsgericht. [8177] Bekannutmachung. “ Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 6. April 1900 sind die Inhaber der auf Odargau Blatt 4 in Abtheilung III sub Nr. 3 auf
10. Januar g68 fü
Grund des Erbrezesses vom 3. Drrober Otrober 1868 für Mathaeus Adalbert Lieske eingetragenen Muttererb⸗ theilsforderung von 212 Mark 25 Pfennige mit ihren Ansprüchen auf die betreffende Post ausge⸗ schlossen.
Putzig, den 7. April 1900.
Königliches Amtsgericht. [8452] Bekauntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 1. August 1899 ist der Kypothekenbrief über die im Grundbuch von Balhorn Artikel 54 B. Abtbeilung III unter Nr. 3 eingetragene Post von 136,07 ℳ nebst 6 % Zinsen feit dem 3. November 1875 sowie 4,20 ℳ Kosten für kraftlos erklärt.
Naumburg, Hessen, —
Königliches Amtsgericht.
[8453]
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 22. Dezember 1899, welches durch Beschluß vom 20. April 1900 berichtigt ist, ist der Hypothekenbrief vom 12. April 1876 über 432 ℳ (Rest von 738 ℳ) Kaufgeld an den Handelsmann Kallmann Katz zu Schenklengsfeld — hypothekarisch eingetragen im Grundbuche von Fischbach Artikel 66 — sür kraftlos erklärt worden 1
Eiterfeld, den 20. April 1900. “““
Königliches Amtsgericht
[8447] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheile des Königlichen Amts⸗ gerichts Zabrze vom 18. April 1900 sind:
1. Die Hypotheken⸗Urkunden über die auf Nr. 104 Bielschowitz Abtheilung III Nr. 3 eingetragenen 318,30 ℳ, und zwar das Hauptdokument über 18,30 ℳ Kosten der Barbara Tainezyk zu Bielscho⸗ witz und das Zweigdokument über 300 ℳ Judikat⸗ forderung nebst 5 % Zinsen seit 1. April 1874, des Johann Grabinski, deide Urkunden bestehend aus dem Hyvothekenbuchsauszuge und dem Urtheile des Königlichen Kreisgerichts zu Beuthen O.⸗S. vom
für kraftlos erklärt worden.
II. Die Rechtsnachfolger des verstorbenen Kaufmanns C. Kaisig mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche des den Hüttenschmelzer Julius und Franziska Wunschik'schen Eheleuten zu Godullahütte gehörigen Grundstücks Nr. 350 Bielschowitz Abtheilung III Nr. 2 ein⸗ getragene Post von 94,30 ℳ nebst 6 % Zinsen von 93,20 ℳ seit dem 18. Februar 1880 ausgeschlossen worden. 1“
[8012]
26. März 1876 „
Im Namen des Königs! Verkündet den 4. April 1900. Corallis, Assistent.
In Sachen, betreffend das von der Ehefrau des Arbeiters Johann Poppe, Margaretha, geb. Ritter. in Neuenkirchen beantragte Aufgebot über eine Post von 300 ℳ ꝛc, erkennt das Königliche Amtsgericht Jork II durch den unterzeichneten Richter, wie folgt:
Die Post von 300 ℳ, eingetragen im Grundbuch von Neuenkirchen. Band IV. Blatt 93 Abth. III sub Nr. 2, zu Gunsten des Häuslings Peter Zaren⸗ husen (Sarnhusen), verzinslich mit 4 % pro anno, halbjährlich kündbar,
wird für erloschen erklärt, bezw. auf Antrag soll die Löschung der Post erfolgen im Grundbuch. Die durch das Verfahren entstandenen Kosten hat die Antragstellerin zu tragen. 8
[8445] Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts in Sangerhausen vom 17. April 1900 ist das über die im Grundbuch der Rittergüter Band III. Blatt 232 auf dem Rittergut Beyermannburg Unter⸗ theil Abtheilung III Nr. 2 aus der Schulde⸗ und Pfandverschreibung vom 24. November 1815 mit lehnsherrlichem Konsense vom 27. August 1819 für den Gerichtsamtmann Karl Gottlob Christian Schmidt zu Brücken noch eingetragenen 1395 Thaler 2 Silbergroschen 9 Pfennige, Rest von ursprünglich 4500 Thalern, gebildete Hypothekendokument, be⸗ stehend aus dem Hypothekenschein vom 12. März 1828 und der Ingrossationsnote vom 14. März 1828, für kraftlos erklärt worden. Sangerhausen, den 17. April 1900.. Königliches Amtsgericht. b
[8456]
Durch Ausschlußurtheil vom 5. April 1900 sind die unbekannten Gläubiger mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Senden Bd. 29 Bl. 169 und Bd. 46 Bl. 29 Abth. III Nr. 1 bezw. 12 ein⸗
am 21. April 1900.
sükrnpene Post: 16 Thlr. 18 Sar. 81t. für die Ge⸗
er Maria Anna, Theresin, Franz und Gertrud
Sn⸗ April
Dabeck aus dem Theilungsrezesse vom 25.
1823, ausgeschlossen. 1““
Lüdinghausen, 14. April 1900.. Königliches Amtsgericht
[8444] V1 Durch Urtheil von heute sind die unbekannten Be⸗
rechtigten der in Abtheilung III unter Nr. 1 des im Grundbuch von Zabelsdorf Band II Seite 193 Nr. 41 verzeichneten Grundstücks eingetragenen Hypo⸗ thekenpost von 250 Thalern, verzinslich zu 5 % jährlich in vierteljährlichen Terminen, rückzahlbar nach dreimonatlicher Kündigung, eingetragen laut Obligation vom 1. Juli 1846 für den pensionierten Thorschreiber Fick zu Stetrin auf Grund der Ver⸗ fügung vom 7. J li 1846, mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen. Stettin, den 6. April 1900. Königliches Amtsgericht. Abth.
[8806] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Minna Guerette, geb. Gadow, verw. Wilisch, in Hamburg, Prozeßbevollmächtigter Rechts⸗ anwalt Baur in Altona, ladet ihren Ehemann, den Clark Karl Ernst August Guerette gen. Hellmund, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ebescheidung, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Donnerstag, den 5. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1““
Altona, den 18. April 1900. Timm, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4.
[8807] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Berthold Korach in JOitensen, Prozeßbevollmächtiater Rechtsanwalt Schwenck in Altona, klagt gegen seine Ehefrau Anna Bertha Mathilde Korach, geb. Wenzel, früher zu Altona, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, auf Grund Ebebruchs, mit dem Antrage, die zwischen Parteien bestehende Ebe zu scheiden und die Beklagte für den schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 10. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 18. April 1900. Timm, als Gerichtsschreiber des Königlichen Land⸗
gerichts. Z.⸗K. 4.
[8811] Oeffentliche Zustellung. “ Die Frau Luise Zirkewitz, verwittwet wesene Schönefeld, geborene Megz, zu Brandenburg a. Havel, vertreten durch den Justizrath Dr. von Gordon zu Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Friedrich Wilhelm Zirkewitz, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, § 1567 Bürgerlichen Gesetz⸗Buchs, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstraße 59 II, Zimmer 119, auf den 12. Juli 1900, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 20. April 1900. 8 Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[8808] 16 Oeffentliche Zustellung. “ Der Arbeiter Heinrich Wichmann in Linden, Albertstraße 29 — Prozeßbevollmächtigter Rechts⸗ anwalt Steinberg in Hannover — klagt gegen seine Ehefrau Sophie Dorothee Louise, geb. Schleifer, zuletzt in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte mit dem Schmied Max Jerjck Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle die Ehe dem Bande nach trennen und die Beklagte für den schuldigen Theil erklären. Der Kläger ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf Montag, den 9. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hannover, den 21. April 1900. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. beeeeö““ 88
2* 1 [8812] Bekanntmachung. 1
In Sachen Gschwendtner, Martin, Taglöhner in München, Klagetheil, vertreten durch K. Advokaten Justizrath Eichheim hier, gegen Gschwendtner, Pau⸗ Une, dessen Ehefrau, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage unter Entbehrlich⸗ keitserklärung des Sühneversuches die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts München I vom Mittwoch, den 27. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, hierzu wird Be⸗ klagte durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
1) Die zwischen den beiden Streitstheilen unterm 10. Januar 1885 rechtsgültig abgeschlossene Ehe wird dem Bande nach getrennt.
2) Die Beklagte wird als der allein schuldige Thbeil erklärt.
3) Die Beklagte hat die sämmtlichen Streitskosten zu tragen.
München, am 24. April 1900. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I.
Hartmann, K. Ober⸗Sekretär.
18805]
Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Artisten Malmström, Marie, geb. Kayser, zu Rathenow, vertreten durch den Rechtsanwalt Kennes zu Potsdam, klagt gegen den Artisten Oskar Malmström, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher zu Rathenow wohnhaft, wegen böslicher Verlassung und schwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten auf Grund der §§ 1567 Nr. 2 und 1568 des Bürgerlichen Gesetz⸗ buches mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und in dem Urtheil auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Köniaglichen Landgerichts zu Potsdam auf den 2. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Potsdam, den 21. April 1900. Noa, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 2.
Oeffentliche Zustellunnga.
Der Albert Schütt, Metzger in Markgröningen vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schneider in Stutt⸗ gart, klagt gegen seine Ehefrau Louise Schütt, mit hier unbekanntem Aufenthaltsort abwesend, zuletzt in der Klinik für Hautkrankheiten in Freiburg i B. unter gebracht gewesen, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe, und ladet die Beklagte zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkamme des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart au
Samstag, den 14. Juli 1900, Vormittags
[9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge
dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Stuttgart, den . April 1900.
chütz, H⸗Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[8817] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen 1) der ledigen Goldaufträgerin Ida Hedwig Graade in Leipzig, Südstraße 73 I., Klägerin, 2) der minderjährigen Hedwig Erna Graade in Leipzig⸗Plagwitz, Weißfelserstraße 57 pt., vertreten durch ihren Altersvormund, den Stadtrath C. O. Hentschel in Leipzig, Mitklägerin, — Prozeßbevoll⸗ mächtigter: zu 1) Stadtrath C. O. Hentschel in Leipzig, zu 2) Registrator Max Hauser ebenda — gegen den Musiker Friedrich August Albin Zschoch in Leipzia. Südstraße 73 IV b. Heller, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, ist als Termin zur Leistung des dem Beklagten mittels Urtheils vom 3. Januar 1900 auferlegten Eides:
Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen und All⸗ wissenden:
Es ist nicht wahr, daß ich in der Zeit vom 20. Oktober 1898 bis 17. Februar 1899 den Bei⸗ schlaf mit der Klägerin Ida Hedwig Graade voll⸗ zogen habe,
So wahr mir Gott helfe!“ und zur Verhandlung über die Folgen der Leistung oder Nichtleistung des Eides Termin vom König⸗ lichen Amtsgericht Leipeig auf den 11. Dezember 1900, Vorm. 10 ½¼ Uhr, Zimmer 98, an⸗ beraumt. Es ladet die Parteien zu diesem Termine. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.
Leipzig, am 17. April 1900.
(L. S. Römhild, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.
[8823] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Julius Happek, in Firma Samter und Happek zu Berlin, Charlottenstraße 59, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Elsbach zu Berlin, Französischestraße 24, klagt gegen den Lehrer Kubick, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm für am 17. April 1897 und 4. März 1898 gelieferte Waaren noch 130 ℳ schulde, mit dem Antrage:
1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an Kläger 130 ℳ nebst 5 % Zinsen für die Zeit vom 1. April 1898 bis 31. Dezember 1899 und 4 % Zinsen seit 1. Januar 1900 zu zahlen,
2) das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären.
Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts ericht I zu Berlin, Jüdenstraße 59 III Treppen, auf den 30. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Attenzeichen 36 C. 495/00. “
Berlin, den 19. April 1909.
Der Gerichtsschreiber 1ö6“ des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 36.
[880999) Oeffentliche Zustellung.
1) Die verwittwete Coristiane Wilhelmine Scherz in Blasewitz, 2) der Schneidermeister Ernst Weber in Sebnitz, 3) der Bahnwärter -. D. Hermann Weber in Arnsdorf, 4) die verehel. Caroline Theuer⸗ kauf in Dippoldiswalde, 5) der Buchhändler Wilhelm Robert Jäger in Drebden und 6) dessen minder⸗ jähriger Sohn Robert Rudolf Jäger daselbst, 7) der Postassistent Karl Hermann Willi Weber in Riesa und 8) die verehel. Elise Johanne Heine. geb. Weber, in Dresden, sämmtlich vertreten durch die Rechts⸗ anwälte DDr. Reichel, Graf und Küchler hier, klagen gegen den Gärtner Karl Max Robert Nitzsche, früher in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, und 1 Genossen aus einem Wechsel vom 26. Februar 1891 über 800 ℳ mit dem Antrage, die Beklagten als Gesammtschuldner kostenpflichtig zur Zahlung von 800 ℳ sammt 6 % Zinsen seit dem Tage der Klagzustellung zu verurtheilen, auch das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Sie laden den obengenannten Be⸗ klagten Nitzsche zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Kammer für Handels⸗ sachen des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 25. Juni 1900, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Ausiug der Klage bekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgericht Dresden, am 23. April 1900.
(L. S.) Gnärich.