Vermögen, erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod eines der vor⸗ genannten Verschollenen zu ertheilen vermözen, auf⸗ —— spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Kirchheim, den 23. April 1900. Amtsgericht. Stv. A.⸗R. Metzg
1 Aufgebot.
Die Dienstmagd Maria Nolting zu Köln, Alter⸗ markt Nr. 56 wohnend, hat das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung des Karl Nolting, ge⸗ doren am 3. Juni 1857 in Krefeld, zuletzt daselbst wohnhaft gewesen, seit Charfreitag 1883 ohne be⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, ihres Bruders, beantragt. Der Verschollene wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 30. No⸗ vember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 14, anberaumten Aufgebotstermin sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen werde. Alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ theilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Krefeld, 20. April 1900. “
Königliches Amtsgericht. 5.
[9225] — K. Amtsgericht Leutkirch (Württbg.)
Der am 14. Febr. 1843 in Leutkirch geborene u. zuletzt daselbst wohnhafte Pflästerer Friedrich Menderle, welcher im Jahre 1866 auf Wander⸗ schaft ging, ist seither verschollen. Gärtner Gottfried Rehm in Leutkirch hat seine Todeserklärung beantragt, und es ergeht nun die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens in dem Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin wird bestimmt auf Dienstag, 8. Januar 1901, Vorm. 9 ½ Uhr.
Den 24. April 1900.
Landgerichtsrath Plieninger.
19245] Aufgebot. “ Auf Antrag des Viehfütterers Johann Fenselau
Althof bei Pr. Eylau und der unverehelichten Johanne Fenselau in Schönwiese bei Landsberg, Osftpr., wind der am 24. März 1831 zu Graventhien in Ostpr. geborene, verschollene Carl Ludwig Fenselau, identisch mit Feuslau bezw. Feunsler, aufgefordert, sich srpätestens in dem auf den 15. No⸗ vember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Pr. Eylau, den 23 April 1900.
Königl. Amtsgericht. 8
[9221] Aufgebot.
Auf den von Auguste Rosalie Illgen in Schnee⸗ berg zulässiger Weise gestellten Antrag auf Ein⸗ leitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung ihres am 3. Dezember 1832 in Ronneburg geborenen Bruders Karl Julius Illgen, früher in Hamburg wohnhaft. Sohn des verstorbenen Kammachermeisters Karl Michael Illgen in Schnee⸗ berg, der im August 1853 nach Nord⸗Amerika aus⸗ wanderte und von dessen Leben seit dem Jahre 1854 weder durch ihn noch durch Andere Nachricht vor⸗ banden ist, wird der genannte Karl Julius Illgen hiermit geladen, spätestens in dem auf den 21. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermine zur Anmeldung seiner Ansprüche und Rechte persönlich zu erscheinen oder sich durch einen legitimierten Vertreter vertreten zu lassen oder aber von seinem Leben bis zum erwähnten Termine Kunde an das unterzeichnete Amtsgericht gelangen zu lassen, widrigenfalls er für todt erklärt und fein durch den bestellten Abwesenbeitspfleger verwaltetes Vermögen an die sich legitimierenden Erben aus⸗ gehändigt werden soll. Weiter ergeht hiermit an alle, die Auskunft über Leben oder Tod des an⸗ geblich verschollenen Illgen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 11““
Schneeberg, am 20. April 1900. 1 Königl. Amtsgericht.
Dr. Stavenhagen.
19257 Aufgebot. 8 Auf Antrag des Mühlenpächters
Gustav Eichner zu Diedersdorf wird sein Pflegling, der am 28 Juli
1845 zu Sand⸗Tillendorf geborene Müllergeselle August Winkler, der seit 1878 verschollen ist, auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 13. Ro⸗ vember 1900, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert,
spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht An⸗ zeige zu machen.
Seelow, den 11. April 1900.
88 Königliches Amtsgericht.
[79755)0) Aufgebot. 1
Der am 16. September 1861 geborene Fr Wilhelm Heinrich Ahrens, Sohn des weiland Erb⸗ pächters und Schulzen Heinrich Ahrens zu Sülten und dessen Ehefrau Wilhelmine, geb. Schnäckel, wird auf Antrag seines gesetzlichen Vertreters, nach⸗ dem glaubhaft gemacht ist, daß derselbe seit 15 Jahren Eurcpa verlassen und seit dieser Zeit keine Kunde von sich gegeben hat, hierdurch aufgefordert. sich spätestens in dem auf den 29. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termin vor dem unterzeichneten Großherzoglichen Amtsgericht zu melden, widrigenfalls seine Todeserklät ung erfolgen wird. Gleichgeitig ergeht an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des genannten Verschollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens ia dem Aufgebotstermin Anzeige zu machen.
Stavenhagen, 6. April 1900.
Großh. Mecklenb. Schwerinsches Amtsgericht.
F
[9226] K. Amtsgericht Stuttgart Amt.
Aufgebot.
Die drei Kinder des Johannes Schölpple und dessen Ehefrau Barbara, geborene Gehrung, von Scharnhausen, nämlich Christine Katharine, geb. am 20. September 1843, Johanne Magdalene, geb. am 12. November 1845, Johannes, geb. am 31. De⸗ zember 1848, welche mit ihren Eltern im Jahre 1851 nach Amerika ausgewandert und seitdem ver⸗ schollen sind, werden, nachdem der Antrag des Bruders ihrer Mutter, Jakob Gehrung in Scharn⸗ hausen, auf Erlassung des Aufgebots zum Zweck der Todeserklärung zugelassen worden ist, aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 10. No⸗ vember 1900, Nachmittags 3 Uhr, vor dem Amtsgericht Stuttgart Amt bestimmten Aufgebots⸗ termin sich zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 24. April 1900. —
Landgerichtsrath: (gez.) Lobmiller.
Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Blaser⸗
[9222] Aufgebot.
Der am 19. April 1846 geborene Weberssohn Georg Franz von Alfeld ist im Jahre 1862 nach Amerika ausgewandert. Seit 1874 fehlen Nach⸗ richten über sein Leben. Johann Georg Franz, Uhrmacher von Pyrbaum, ein Bruder des Ver⸗ schollenen, hat beantragt, denselben als todt zu er⸗ klären. Gemäß §§ 13 u. ff. des Bürgerl. Ges.⸗B., § 946 u. ff. der R.⸗Z⸗P.O. wird das Aufgebot er⸗ lassen und Aufgebotstermin auf Donnerstag, den 6. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale anberaumt. Zugleich ergeht die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird;
2) an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Sulzbach i. O., 23. April 1900.
Kgl Amtsgericht. (gez) Lautenschlager, K. Oberamtsrichter. Zur Beglaubigung:
Sulzbach, 25. April 1900.
K. Amtsgerichtsschreiberei. Boll, K. Sekretär.
[9236] Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung. 1) Der am 21. November 1851 in Gottmanns⸗ förde als Sohn des Kutschers Carl Christian Friedrich Liermann geborene Zimmermann Wilhelm Friedrich Joachim Johann Liermann, 2) der am 23. März 1834 in Wandsbek als Sohn des Sattlermeisters Johann Ernst Nikolaus Stenger geborene Schiffsjlunge Ernst Wilhelm Eduard
Stenger sind verschollen. Sie werden, und zwar Ersterer
auf Antrag seiner Mutter, der Wittwe Elise Sophie
Magdalena Christine Liermann, geb. Gieraths, zu Wandsbek, und Letzterer auf Antrag seiner Schwester, der Wittwe Wilhelmine Siek, geb. Stenger, zu Hamburg aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichnetem Amtsgericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Wandsbek, den 17. April 1900. 1 Königliches Amtsgericht. I [9230]
Aufgebot. . Es haben:
1) Adam Buchmann, Schuhmacher in Walshausen, gegen Heinrich Buchmann, geb. 26. August 1807, S. v. Jakob, von Walshausen,
2) Adam Ritter, Maurer in Großsteinhausen, gegen Peter Ritter, geb. 8. Februar 1829, S. v. Johann Adam, von Kleinsteinhausen,
3) Pauline Müller, geb. Lettinger, Ehefrau von Daniel Müller, in Zweibrücken, gegen Nrälmg Lettinger, geb. 17. November 1848, S. v. Philipp, von Zweigbrücken 1
Antrag auf Aufgebotsverfahren zwecks Todeserklä⸗ rung gestellt. Srpätestens im Aufgebotstermin, welcher auf 10. November 1900, Vormittags 9 Uhr, bestimmt ist, haben die Verschollenen sich zu melden, widrigenfalls Todeserklärung erfolgt, alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, dem Gerichte Anzeige zu machen.
Zweibrücken, 23. April 1900.
Kgl. Amtsgericht.
[9228] Bekanntmachung.
Erbansprüche an den Nachlaß (ca. 300 ℳ) der am 1. März l. J. dahier verstorbenen Lotterie⸗ Revisors⸗Tochter Katharina Hoflasser sind bis 1. Juli I. J. anher geltend zu machen.
Bamberg, den 20. April 1900.
Kgl. Amtsgericht. I.
(L. S.) Pfister. 8 [9229] 8 Aufgebot. ““ Auf Antrag des Verwalters über den Nachlaß der am 9. Februar 1900 gestorbenen Wittwe Margarethe Sandstede, geb. Kreye, zu Falkenburg. Dr. jur. Bartel zu Delmenhorst, werden diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß der vorgedachten Erblasserin erheben wollen, aufgefordert, ihre An⸗ sprüche spätestens im Aufgebotstermin am 3. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, im Amtsgerichte zu Delmenhorst Abth. II anzumelden. Diejenigen Nachlaßgläubiger, welche sich bis dahin nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlich⸗ keiten aus Pfl chttbeilerechten, Vermächtnissen und Auflagen berucksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriediaung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt; außerdem haftet ihnen nach der Theilung des Nachlasses jeder Erbe nur für den seinen Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit. Das Ausschlußurtheil erfolgt im Aufgebotstermine.
Delmenhorst, 10. April 1900.
Großherzogliches Amtsgericht. II.
254]
Die Elisabeth Schäfer von Waldgirmes, geb. 7. Februar 1807, ist durch Urtheil des hiesigen König⸗ lichen Amtsgerichts vom 20. Januar 1898 für todt erklärt worden. Alle diejenigen, denen ein Erbrecht der Genannten gegenüber zusteht, werden aufgefordert, dasselbe spätestens am 30. Juni d. J., Nach⸗ mittags 6 Uhr, bei dem unterzeichneten König⸗ lichen Amtsgerichte anzumelden. 8 8
Gladenbach, den 23. April 1900. 8
Koönigliches Amtsgericht.
[9244603 Bekauntmachung, C11““ betreffend Aufgebot älterer Testamente. In der Verwahrung des unterzeichneten Gerichts
befinden sich folgende, länger als 56 Jahre nieder⸗
gelegten Testamente: .
1) Testament des Predigers Johann Christoph Samuel Cleinow aus Markau vom 9. Januar 1844. — C. 18.
2) Wechselseitiges Testament des Kossäthen. Wilhelm Friedrich Pritschow und seiner Ehefrau Louise, geb. Wendland, zu Börnicke vom 29. April 1844. — P. 66,
welche bisher mangels Antrags oder sonstiger Nachrichten über das Ableben der Testatoren noch nicht eröffnet worden sind. Gemäß § 218 I 12. A. L.⸗R. werden diejenigen, welche an der Eröffnung eines der bezeichneten Testamente ein Interesse haben, aufgefordert, die Eröffnung unter Nachweis ihres Interesses binnen 6 Monaten zu beantragen. Nach Ablauf dieser 6 Monate wird mit den be⸗ zeichneten letztwilligen Berfügungen gemäß § 219. a. a. O. verfahren werden.
Spandau, den 25. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[9320) Oeffentliche Bekanntmachung.
Der am 28. März 1900 zu Berlin verstorbene Kaufmann Michael Levy Braß hat in seinem am 12. April 1900 eröffneten Testament vom 9. Juni 1898 seinen Sohn Emil Braß bedacht.
Berlin, den 12. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 95.
[8852] Bekauntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 18. April 1900 sind die beiden Brüder Heinrich und Louis Borgmann aus Minden für todt erklärt. Minden, den 18. April 1900. 8 8 Königliches Amtsgericht.
[9199) 1
Das Liquidationsverfahren über diejenige Hact⸗ des Nachlasses der Wittwe des Kaufmanns Justus Heinrich Kunoth, Amalie, geb. Imhorst, hierselbst, auf welche die Kinder des Kaufmanns Carl Kunoth und dessen Ehefrau Anne Heloise, geb. Dannemann, sowie Carl Thies Wittwe, Adelheid, geb. Kunoth, zur Erbschaft berufen sind, ist durch heutigen Beschluß des Amtsgerichts auf Grund §§ 58, 53 des Bremischen Gesetzes vom 25. Juni 1879 eingestellt.
Bremen, 25. April 1900.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Stede.
[9250] Bekanntmachung.
Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 10. April 1900 ist das angeblich verloren ge⸗ gangene, für Anna Bode, jetzt verehelichte Artmann, hier ausgefertigte Sparkassenbuch Nr. 26 021 der Weißenfelser Kreis⸗Sparkasse, üͤber 275,89 ℳ lautend, für erloschen erklärt.
Weißenfels, den 12. April 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. 2.
[9251] Bekanntmachung.
Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 10. April 1900 ist das angeblich verloren gegangene, für Amalie Fröhlich in Taucha ausgefertigte Spar⸗ kassenbuch Nr. 11 932 der Weißenfelser Kreisspar⸗ kasse über ℳ 12,29 für erloschen erklärt.
Weißenfels, den 12. April 1900. “
Königliches Amtsgericht. Abth. 2. G
[9249] Bekanutmachung.
Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom 10. April 1900 sind die angeblich perlorenen Spar⸗ kassenbücher der Weißenfelser Kreissparkasse
a. Nr. 38 497 über ℳ 522,00, ausgefertigt für den Maschinisten Albert Kupfer zu Weißenfels,
b. Nr. 35 258 über ℳ 821,05, ausgestellt für die Wittwe Rosine Töpfer, geb. Kupfer, zu Weißenfels für erloschen erklärt. 8 Weißenfels, den 12. April 1900. 8 Königliches Amtsgericht. Abth. 2.
[8849]
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 20. April 1900 ist der Hypothekenbrief vom 10. April 18955 über 600 ℳ Darlehn, eingetragen im Grundbuche von Bramsche Band VI Blatt 234 Abtheilung III Nr. 5 für kraftlos erklärt.
Königl. Amtsgericht Malgarten. [8858] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom heutigen Tage ist die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche des Amtsgerichts I Berlin von Lichtenbera Band 25 Blatt Nr. 825 in Abthei⸗ lung III Nr. 17 für den Schmiedemeister Ad. Rüffert in Berlin eingetragene Post von 158 ℳ 16 ₰ für kraftlos erklärt worden. 1
Berlin, den 21. April 1900. 1
Königliches Amtsgericht I. Abth. 84.
Im Namen des Königs! 8—
Verkündet am 21. April 1900.
Grf. Rantzau, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache der Wittwe Christina Becker, geb. Hahn, vertreten durch den Rechtsanwalt Hansen in Itzehoe, hat das Königliche Amtsgericht II burch den Amtsrichter Baur für Recht erkannt:
Die Schuldurkunde vom 11. November 1860, aus welcher für den Erblasser derz Antragstellerin, den klösterlichen Eingesessenen J. Becker in Itzehoe eine Hypothek von 240 ℳ im Grundbuch von Itzehoe Bd. 4 Bl. 193 unter Nr. 5 eingetragen ist, wird für kraftlos erklärt. 8 8 Baur. 8
[8839]
[8853] Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage sind die den unbekannten Rechtsnachfolgern des weiland
Lederfabrikanten Heinrich Schultzen zu Hildesheim
aus der in Abtheilung III unter Nr. 1 Band II Blatt 64 des Grundbuchs von Sehlde eingetragenen ypothek zum Betrage von 50 Thalern etwa ju⸗ fehenden Ansprüche für erloschen und die Schuld. urkunde vom 23. April 1862 über die an vor⸗ genannter Stelle eingetragene Hypothek ist für kraftlos erklärt. . 8 Bockenem, den 6. März 1900. 18
Königliches Amtsgericht. B. 1
[8838] 8 8 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts sind die Hypothekenbriefe über folgende für den Böttchermeister Christian Harnisch zu Nord⸗ hausen eingetragene Forderungen
a. siebenhundertundfünfzig Mark (250 Thlr.) Dar⸗ lehn nebst 5 % Zinsen ex obl. vom 3. Dezember 1868,
b. dreihundert Mark (100 Thlr.) Darlehn nebst 5 % Zinsen aus der Obligation vom 6. Juni 1869,
eingetragen im Grundbuch von Heringen, Band 8 Blatt 18 Abtheilung III zu a. unter 1 zu b. unter 2, früher eingetragen im Grundbuch: Gerichtsbezirk Heringen, Band 26 Pag. 102,
c. eintausendzweihundert Mark (400 Thlr.) Dar⸗ lehn nebst 5 % Zinsen aus der Urkunde vom 22. März 1873, eingetragen im Grundbuch von Heringen, Band 5 Blatt 41 Abtheilung III Nr. 5, früher Gerichtsbezirk Heringen, Band 16 Fol. 13, für kraft⸗ los erklärt. 166“
Heringen, den 12. April 1900.
Königliches Amtsgericht. [8848] 9 “
Durch Ausschlußurtheil vom 6. April 1900 ist die Schuldurkunde vom 28. April 1821 über die im Grundbuch von Schweinsberg Artikel 256 Abth. III Nr. 1 zu Gunsten des Joh. Wilhelm Becker in Schweinsberg eingetragene Post von 160 Gulden für kraftlos erklärt.
Kirchhain, 18. April 1900.
Königliches Amtsgericht. [8836] Im Namen des Königs!
In der Wilhelm Jacob'schen Aufgebotssache hat das Könsgliche Amtsgericht zu Nakel unter dem 20. April 1900 durch den Amtsrichter Rademacher für Recht erkannt:
Der August Eduard Krüger, für welchen auf dem Grundbuchblatt Lodzia Nr. 12 in Abth. III unter Nr. 3 ein Vatererbe von 53 Thlr. 10 Sgr. und 8 Pf. aus dem am 23. März 1857 obervormund⸗
ich bestätigten Erbrez 10. November schaftlich bestätigten Erbrezeß vom 29) Dezember 1856 eingetragen ist, bezw. dessen Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausge⸗ schlossen. Antragsteller auferlegt.
[8833] Bekanntmachung.
In der Just'schen Aufgebotssache hat das König⸗ liche Amtsgericht zu Labiau in der Sitzung vom 4. April 1900 für Recht erkannt:
Die unbekannten Berechtigten an der Hypotheken⸗ post von 224 Thalern 23 Sgr. 3 ¼ Pf. Vater⸗ und Muttergut und 30 Thaler 10 Sgr. 8 Pf. Zinsen⸗ rückstand des Mutterguts, eingetragen für den Maurer Carl Wilhelm Borchert in Stuhlweißen⸗ burg in Abtheilung III Nr. 5 und 6 des Grund⸗ buchs von Labiau Bd. V Bl. 150, werden mit ihren Ansprüchen auf die Post zwecks Löschung derselben ausgeschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen dem Antragsteller zur Laft.
Labiau, den 15. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[8854] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 4. April 1900 sind die Johaber der auf Fritzow Band I Blatt 36 Abtheilung III Nr. 1 auf Grund der Obligation vem 15. April 1868 für den Bauern Johann Boelke in Fritzow eingetragenen, zu 5 % verzinslichen Darlehnsforde⸗
Cammin i. Pomm., den 4. Königliches Amtsgericht.
[8840]
Dem Kutscher Gottlieb Woythe zu Mohsau ist durch Ausschlußurtheil von heute gestattet, zwecks Tilgung der auf dem ihm gehörigen Grundstück Krummendorf, Amtsantheil Band I Blatt Nr. 23 unter Nr. 2 in der dritten Abtheilung eingetragenen Pest von fünf Thalern Kurant nebst fünf Prozent Zinsen, den Betrag dieses Kapitals nebst den Zinsen für fünf Jahre zu hinterlegen.
Züllichau, den 20. April 1900. 1
Königliches Amtsgericht. [9232] Bekauntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 23. April 1900 sind die Hypotheken⸗ urkunden:
1) vom 24. August 1791 über die auf Bl. 295 Bunzlau in Abtheilung III Nr. 4 eingetragenen 300 Thaler (Ehrenfried Jeche'sches Fundations⸗ Kapital),
und 2) vom 14. Juli 1766 über die auf Bl. 296 Bunzlau in Abtheilung III. Nr. 1 haftenden boo Thaler der Pastor Charisius'schen Vormund⸗
aft
zum Zwecke der Löschung der Posten für kraftlos erklärt worden. 1
Bunzlau, den 23. April 1900. 8
Königliches Amtsgericht. [9256] Bekanutmachung. gerichts in Uetersen vom 23. April 1900 ist die Obligation vom 20. Februar 1883 über eine im Grundbuch von Hetlingen Bd. I Bl. 26 Abth. III. Nr. 2 für Hinrich Schölermann eingetrsgene
Uetersen, den 24. April 1900. Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
*
[9247]
gemeinde zu Spandau, vertreten durch den Gemeinde⸗ Kirchenrath, dieser wiederum vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Baumert und Lüdicke ebenda, hat das Königliche Amtsgericht zu Spandau am 19. April 1900 für Recht erkannt: 8 Der Hvpothekenbrief über die auf dem Grundstück
Die Kosten des Verfahrens werden dem
eingetragenen
rung von 300 Thalern auf die Post ausgeschlossen.
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ Hyvothek von 600 ℳ für kraftlos erklärt worden.
In der Aufgeborssache der St. Nicolai⸗Kirchen⸗
des Schlossermeisters August Preß zu Spandau im
Grundbuche von Spandau Band 3 Blatt Nr. 101 in Abtbeilung III unter Nr. 3 für die reformierte
irchenkasse zu Spandau auf Grund der Urkunde vom 1. März 1786 eingetragene Post von 400 Thalern wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden der Antragstellerin auferlegt.
Spandau, den 19. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
925²]¹] — In Aufgebotssachen hat das Königliche Amtsgericht Stuhm am 9. April 1900 für Recht erkannt:
Der Hypothekenbrief zu der Post Nr. 2 Abth. III Grundbuch Königlich Neudorf Bl. 64 über 100 Thaler rückständiges Kaufgeld nebst Zinsen der
anz und Veronika, geb. Hoffmann, Majewsli'schen
eleute wird für kraftlos erklärt.
[9238] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 6. April sind die Hypothekenscheine vom 11. Dezember 1844 über die AÄbtheilung III Nr. 2 auf Peetzig a. O. Band I. Blatt Nr. 2 für den Gutsbesitzer Eduard von Neu⸗ mann zu Sbe⸗ eingetragene Darlehnsforderunga von 50 Thalern = 150 ℳ, vom 26. August 1868 über die Abth. III Nr. 17 auf Königsberg N.⸗M. Band III Blatt Nr. 250 für das Fräulein Auguste Pauline Strauch, zuletzt zu Friedrichsfelde b. Berlin, eingetragene Darlehnsforderung von 350 Thalern =
4. Juni 1808 „ 1050 ℳ%ℳ und vom 24 Junt 1823 über die Abth. III
Nr. 6 auf Peetzig a. O. Band I Blatt Nr. 22 für den Rittergutsbesitzer Johann Heinrich Eduard von Neumann eingetragene Darlehnsforderung von 2500 Thalern = 7500 ℳ für kraftlos erklärt worden. Königsberg N.⸗M., 6. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[97127] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 22. Januar 1900 sind:
1) der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Schwentainen Nr. 2 Abtb. III Nr. 11 für den Losmann Johann Kompa aus Schwentainen einge⸗ tragene Darlehnsforderung von 50 Thalern nebst 8 % Zinsen,
2) der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Gr. Jerutten Nr. 78 Abtb. III Nr. 7 für den Losmann Adam Spriewald in Farienen eingetragene Post von 30 ℳ Darlehnsforderung nebst 5 % Zinsen, 9,15 ℳ Kosten, 1 ℳ Kosten und Porto, 3,40 ℳ Kosten dieser Eintragung,
für kraftlos erklärt.
Die unbekannten Betheiligten der nachstehend auf⸗ geführten Hypothekenpost:
1) der im von Borken Nr. 1 Abth. III
osten:
a. unfer Nr. 3 für die Besitzerin Anna Nendza, geb. Kollodzey, Kaufgeld gemäß dem Kontrakte ex decr. 14. Dezember 1816 im Betrage von 35 Thlr. 46 Sgr. 12 Pf,
b. unter Nr. 4 für Johann Dussak an mütter⸗ lichen Erbgeldern 15 Thlr. nebst 5 % Zinsen,
2) die im Grundbuche von Gr. Blumenau Nr. 21 Abth. III eingetragenen Posten:
a. unter Nr. 1c. 13 Thlr. 23 Sgr. ½ Pf. zu 5 % verzinsliche, väterliche Erbgelder für Charlotte Sobottka,
b. unter Nr. 3 26d. 2 Thlr. 4 Sgr. Forderung des Wirths Michael Murach,
3) der im Grundbuche von Gr. Jerutten Nr. 78 Abth. III Nr. 8 für den Färbermeister M. Ziemek in Ortelsburg eingetragenen Vormerkung von 2,50 ℳ Waarenforderung nebst 6 % Zinsen werden mit ihren Ansprüchen auf diese Hypothekenposten ausge⸗ schlossen.
Ortelsburg, den 3. März 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. 8.
[9235] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts zu Wolgast vom 19. April 1900 sind der eingetragene Gläubiger der in Abtheilung III Nr. 7 des Grundbuchs von Wolgast Band III Blatt 13
eingetragenen Hypothek von 100 Thlr. nebst Zinsen,
Schuhmacher Ohlson zu Wolgast und dessen Rechts⸗ nachfolger, mit ihren Ansprüchen auf die genannte Post ausgeschlossen und der Hypothekenbuchsauszug diese Poft vom 6. Mai 1870 für kraftlos er⸗ Aärk.
Wolgast, den 20 April 1900. 1
Königliches Amtsgericht. 19248] Im Namen des Königs!
Auf den Antrag des Bauerngutsbesitzers Friedrich Wilke zu Schönwalde, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dr. Baumert u. Lüdicke zu Spandau, hat das Koͤnigliche Amtsgericht zu Spandau am 19. April 1900 für Recht erkannt:
Der eingetragene Gläubiger, minderjährige Arbeits⸗ mann Friedrich Wilhelm Schütze und dessen Rechts⸗ nachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die Hopothekenpost von 25 Thalern, welche auf dem zu Schönwalde belegenen Wilke'schen Grundstück im Grundbuche von Schönwalde Band I Blatt Nr. 7 in Abtheilung III unter Nr. 4 aus der notariellen Urkunde vom 27. November 1852 auf Grund der obervormundschaftlich bestätigten Zession vom 26./28. März 1856 eingetragen ist, ausgeschlossen.
Die Urkunde über diese Hvpotbekenpost wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Antragsteller auferlegt.
Spandau, den 19. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[9315] Oeffentliche Zustellung. „Die verehelichte Arbeiter Bertha Anna Maria Schnell, geb. Grasser, zu Friedrichsberg bei Berlin, Blumenthalste. 24, Prozeßbdevollmächtigter: Justiz⸗ rath Lü kemüller in Berlin §., Peinzenstr. 71, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Carl Albert tto Schnell, früher zu Friedrichsberg wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten VII R. 62. 00 auf Ehescheidung wegen Ehebruchs, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen berhandlung des Rechtsstreits vor die Siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40 1, auf den 9. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, mit
der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte Zum Zwecke der
zugelassenen Anwalt zu bestellen.
öffentlichen Zustell ie ug der K 8,329. ,8 rd dieser Auszug der Kla Berlin, den 23. April 1900. Schulz, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer 7.
[5661] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Handelsmanns Wilhelm Gott⸗ hardt, Karoline Rosine Therese, geb. Sest, früher in Mehringen, jetzt in Hannover, Glocksenstraße 18, vertreten durch den Rechtsanwalt Wache in Dessau, klaat gegen ihren genannten Ehemann Wilhelm Gotthardt, früher in Mehringen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böglicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivil⸗ kammer des Herzoalichen Landgerichts zu Dessau auf den 7. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dessau, den 12. April 1900. 8
3 Jauerka, “
Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[9311] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Josephine Dorothea Hoffmann, geb. Dombrowska, zu Hamburg, Vierländerstr. 43 I, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Boeckelmann, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser Joseph Hoff⸗ mann, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Rathbaus, Admiralitätsstr. 56) auf den 26. Juni 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, 24. April 1900.
Diederichs, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[9313] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Martha Wagner, geb. Johansen, zu Altona⸗Ottensen, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Donnenberg, Jaques, Strack & Bagge, klagt gegen ihren Ehemann Claus Hinrich Waguer, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg, Altes Rathhaus, Admi⸗ ralitätstraße 56, auf den 7. Juli 1900, Vor⸗ mittags 9 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 24. April 1900.
Heinr. Hasse, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[9309] Bekanntmachung.
„In Sachen der Kaffeeköchin Anna Marie Hedler in München, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michel, gegen deren Ehemann Dr. phil. Paul Hedler, zuletzt dahier, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Scheidung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt und ist zur Verhandlung über die eingereschte Klage die öffent⸗ liche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Land⸗ gerichts Nürnberg vom Donnerstag, den 5. Juli 1900, Vormittags 8 ½ Uhr, bestimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen bei dem dies⸗ seitigen K. Landgericht zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
I. Die Ehe der Streitstheile wird geschieden.
II. Der Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung und hat die Streitskosten zu tragen zu erstatten.
Nürnberg, den 25. April 1900.
Gerichtzsschreiberei des K. Landgerichts.
(L. S.) Reitz, K. Ober⸗Sekretär.
[91983 Deffentliche Zustellung.
Der Büdner Carl Händcke zu Consrade, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt H. Müller zu Schwerin, klagt gegen seine Ehefrau Helene, geb. Niemann, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande nach zu scheiden, eventuell die Beklagte zu ver⸗ urtheilen, die häusliche Gemeinschaft mit dem Kläger berzustellen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Wrhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Schwerin auf den 21. September 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht⸗
(L. S) C. Meyer, Landgerschts⸗Sekretär,
Gerichtsschreiber des Großherzogl. Mecklenburg⸗
Schwerinschen Landgerichts. 8
[9314] Ulm. Oeffentliche Zustellung.
Christine Grimm, Meblhändlerin in Blaubeuren, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Hartmann in Ulm, klagt gegen ihren mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Ehemann Joh. Michael Grimm, ge⸗ wesenen Müller zur Spitalmühle in Blaubeuren, wegen Ehescheidung mit dem Antrage auf Urtheil dahin: die zwischen den Parteien am 29. November 1881 zu Blaubeuren abgeschlessene Ehe wird wegen Ehebruchs und böslicher Verlassung seitens des Be⸗ klagten dem Bande nach geschieden; der Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung und hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Ulm auf Samstag, den 30. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht
Den 25. April 1900.
Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.
Kanzleirath Ren
bzw.
[930 Oeffentliche Z
Der Rechtsanwalt Dr. Ritz in Dresden klagt gegen den Privatmann Franz Richard Weruer, zuletzt in Schweizermühle bei Königstein, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen Forderung, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 65 ℳ 75 ₰ sammt 4 % Zinsen seit dem 30. August 1899 kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen und das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die VII. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Dresden auf den 4. Juli 1900, Vor⸗ mittags ½12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dresden, am 25. April 1900. Sekretär Walther, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Landgericht Hamburg.
[9312] Oeffentliche Zustellung.
Johanna Josephson Testament, vertreten durch die Vollstrecker Ed. Heynemann und J. H. C. Brock⸗ mann, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stade, klagt gegen den Kaufmann Eugen Zangerl, Carl Blum Nachf., unbekannten Aufenthalts, auf Zahlung von
1) ℳ 590,01 ₰ als Restbetrag der am 1. No⸗ vember v. Js. föllig gewesenen Miethe nebst 4 % Zinsen seit 5. Februar 1900,
2) ℳ 937,50 ₰ am 1. Mai d. Is. fällg 8 eh Miethe nebst 4 % Zinsen seit 1. Mai
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Ratbbaus, Admiralitätstr 56) auf den 10. Juli 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 24. April 1900.
Heinr. Hasse, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[9316] Bekanntmachung.
In Sachen Koch, Albert, Baumeister in Deisen⸗ hofen, vertreten durch Rechtsanwalt Gleifenstein hier, Klagetheil, gegen Krumm, Ludwig, Spängler⸗ meister, früher in Deisenhofen, nun unbekannten Auf⸗ enthalts, Beklagten, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der IV. Zivilkammer des K. Landgerichts München I vom Dienstag, den 10. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird Be⸗ klagter durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
1) Beklagter ist schuldig, an Kläger 1621 ℳ Hauptsache nebst 4 % Zinsen daraus vom 1. April 1900 zu bezahlen.
2) Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreites ein⸗ schließlich der auf das Mahnverfahren erwachsenen zu tragen, beziehungsweise zu erstatten.
3) Das Urtheil wird gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt
München, am 25. April 1900. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I.
Hartmann, Kgl. Ober⸗Sekretärt.
[93190 Oeffentliche Zustellung. 8
Der Taglöhner Didier Allary zu Gondreville klagt gegen den Felix Lemaäire, Holzhändler zu Vry, dann in Norroy⸗le⸗Sec (Frankreich), jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen im Jahre 1898/99 ausgeführter Arbeiten mit dem An⸗ trag auf Zahlung von 165,84 ℳ nebst 10,60 ℳ Kosten eines Arrestbefehls, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht Metz im Amtslokal zu Vigy (periodische Sitzung) auf den 14. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Melchior,
Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.
[9307] Oeffentliche Zustellung.
„Der Georg Schmitt, Weingutsbesitzer in Nier⸗ stein, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Zuck⸗ moyer und Löwensberg in Mainz, klagt gegen den Metzgermeister und Gastwirth Jakob Haub, derzeit unbekannten Aufenthalts, früher zu Nierstein wohn⸗ haft, auf Grund Forderung aus Waarenlieferung mit dem Antrage, es wolle dem Gerichte gefallen, den Beklagten zu verurtheilen, an Kläger zu zahlen ℳ 320,18 nebst 5 % Zinsen vom 1. August 1898. an und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das ergehende Urtheil ohne, jedenfalls gegen Sicher⸗ beitsleistung, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Z vilkammer des Großberzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 30. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mainz, den 24. April 1900.
DerGerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[9318] Oeffentliche Zustellung.
Der Herr von Glasenapp zu Stolp, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Jacoby daselbst, klagt gegen den Wiesenbaumeister Riecke, früher zu Stolp, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Gehalts⸗ forderung, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ lästig zur Zablung von 300 ℳ zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Stolp auf den 25. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr. Zam Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Stolp, den 23. April 1900.
... Raschke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[9317] Oeffentliche Zustellung.
Der Geometer Ernst Ziemcke in Köslin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Jacoby zu Stolp, klagt gegen den Wiesenbaumeister Riecke, früher in Stolp, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Gehaltsforderung, mit dem Antrage, den Beklagten
kostenlästig zur Zahlun 300 ℳ an den Kläger zu verurtheilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Stolp auf den 25. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8
Stolp, den 23. April 1900.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [9310] Oeffentliche Zustellung.
Der Wirth Paul Bak zu Tricinica, Prozeßdevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Levysohn hier, klagt gege den Grafen Stanislaus Broel Plater, früher z Wielichowo, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage: den Beklagten kostenpflichtig zu ver urtheilen, in die Löschung der im Grundbuche d Grundstücke Trzeinica Nr. 4, 45 und 83 in Abthei lung II unter Nr. 6 bzw. 13 bzw. 5 haftenden Kautionshypothek von 2400 ℳ zu willigen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil kammer des Königlichen Landgerichts zu Lissa i. P. auf den 28. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Der Termin am 31. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr, i aufgehoben. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellun wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Lissa i. P., den 23. April 1900.
Braun, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[9297] Versich erung.
Nordöstliche Eisen- und Stahl⸗Berufs-
genossenschaft Sektion I.
Am Freitag, den 18. Mai 1900, Nach⸗ mittags 6 Uhr, findet im Saale des Börsen⸗ gebäudes I, Berlin, Eingang Wolfgangstraße, Sektionsversammlung statt, zu welcher die Mit⸗ glieder ergebenst geladen werden.
Tagesorduung der Versammlung:
1) Geschäftsbericht, Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung für 1899.
2) Beschluß über den Voranschlag der Ver⸗ waltungskosten für 1900.
3) Neuwahl für die am 1. Oktober 1900 aus⸗ scheidenden Vorstandsmitglieder und Ersatz⸗ männer, sowie eines Ersatzmannes.
Neuwahl für die am 1. Oktober 1900 aus⸗ scheidenden Vertrauensmänner und Stell⸗ vertreter.
Neuwahl für die am 1. Oktober 1900 aus⸗ scheidenden Delegirten und Ersatzmänner, Wahl für die bereits ausgeschiedenen und Zuwahl von je 4 Delegirten und Ersatz⸗ männern.
Wahl des Ausschusses zur Vorprüfung der Jahresrechnung für 1900.
Genehmigung der Abänderung des mit dem konsultierenden Chirurgen der Sektion ge⸗ schlossenen Vertrages.
8) Verschiedene Mittheilungen.
Berlin, den 24. April 1900. Der Sektions⸗Vorstand.
E. Blum, Vorsitzender.
““
[9298]
Elbschiffahrts⸗Berufsgenossenschaft.
In Gemäßheit des § 24 des Genossenschaftsstatuts wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß an Stelle der aus unserer Berufsgenossenschaft aus⸗ geschiedenen Herren Paul Bollmann und Paul Gasse in Dresden zum Vertrauensmann für den Bezirk 1 der diesseitigen Berufsgenossenschaft, um⸗ fassend das Königreich Sachsen, Herr Hermann Fischer in Dresden, Kleine Packhofstraße 3, und zum Stellvertreter desselben Herr Carl Koch in Dresden, Maxstraße 17, gewählt worden sind.
Magdeburg, den 25. April 1900. Der derees Frn ühsgetit aas
onne.
—2
4 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c. [9288]
Bad Harzburg
(Progymnasium u. höh. Töchterschule), einem der schönsten und gesundesten Orte Norddeutschlands, sind
2 hochherrschaftl. Besitzungen
für 85 und 89 Tausend Mark mit je 20 Taus. An⸗
zahlung zu verkaufen.
Näheres durch Herrn Verlagsbuchh. Rud. Stolle, Harzburg. Büchlein üb. Harzb. Preise f. Nahrungsmittel ꝛc. gratis gegen Eians. v.
20 ₰ Porto.
[9283] Bekanntmachung.
Die Lieferung einer unterirdischen Wasserhaltungs⸗ maschine für die Wilhelmschächte der Grube König (Fertigstellung zur regelmäßigen Inbetriebsetzung 1. Dezember 1901) soll im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden.
Die im Bereiche der Bergverwaltung bei der Ver⸗ gebung von Arbeiten und Lieferungen allgemein zur Anwendung kommenden „Bedingungen für die Be⸗ werbung um Arbeiten und Lieferungen“ sind nebst den „Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Aus⸗ führung von Leistungen und Lieferungen u. s. w.“ in Nr. 23 des Amtsblattes der Königl. Preußischen Regierung zu Trier vom 8. Juni 1899 S. 232 bi 243 bekannt gemacht. 2 Die der gegenwärtigen Ausschreibung zu Grunde gelegten besonderen Bedingungen sowie Aufgebots⸗ formulare können auf dem Inspektionsbureau ein gesehen und gegen vorherige Erstattung der Selbst kosten (2 ℳ) von uns bezogen werden. Angebote sind unter Benutzung der vorgeschriebenen Formulare, mit entsprechender Ueberschrift versehen,
versiegelt und frankiert bis zu dem auf Montag,