8 H.2 2. as ——
8
Vermögen verwaltet, bezw. kommen sie als Erbs⸗
9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine andernfalls ihre Todterklärung erfolgt.
Verschollenen zu ertheilen vermögen,
[11050]) Kgl. Amtsgericht Neckarsulhlm.
* Klara, geb. Hutter, im I Amerika ausgewandert und seither verschollen,
M28. September 1840 als Sobn des † Josef Michael Eisenmenger, Weingärtners in Neckarsulm, und dessen
als Sohn des Philipp Adam Schindler, Kamm⸗
1 geb. Neuner, im Jahre 1852 nach Cuba ausgewandert
9 8
8
8 8
8
8 2
8
8 8
ausgewandert und seit über 10 Jahren verschollen,
8
geb. Karle, seit den 70er Jahren nach Amerika ge⸗ reist und seither verschollen,
¹
8 8
Hinweis darauf, daß für sie noch Vermögen ver⸗
auaf Donnerstag, den 6. Dezember 1900,
schollenen geben können, werden aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermin hierher mitzutheilen.
[11414]) Kgl. Amtsgericht Spaichingen.
mittags 9 Uhr, vor dem Amtsgericht hier be⸗
Todeserklärung erfolgen wird,
8 des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens
im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Veröffentlicht: Gerichtsschreiber. (L. S.) Striebel. [11445] *
in Kocherthürn, O⸗A. Neckarsulm, als Sohn des
geb. Kühner, ausgewandert und seither v rschollen,
in Kocherthürn, O.⸗A. Neckarsulm, als Sohn des
Friedrich Kreeb, Bauers daselvst, und der Mar⸗
19. Junt 1839 in Widdern, Schwester zu Ziffer 11,
Für sämmtliche Verschollenen wird im Bezirk interessenten in Betracht, und es ergeht nun an alle die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Frei⸗
tag, den 25. Januar 1901, Vormittags zu melden,
Sämmtliche sonen, welche Auskunft über Leben oder Tod der werden aufge⸗ fordert, längstens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. b 8 Den 26. April 1900. 1 Oberamtsrichter Sigel.
elee Verschollens,. enger, geboren am
1 Io Igna enm 7
200Z2 —ns29- at Sohn 8 4 Zose vuüv;N 1 ingärtners in Neckarsulm, und der
Eisenmenger, Weingärtner Jahre 1848 nach Nord⸗
2) Anna Magdalena Eisenmenger, geboren am 26. Juli 1830 in Neckarsulm, Schwester zu Ziffer 1, im Jahre 1854 nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1864 verschollen,
3) Josef Michael Eisenmenger, geboren am
II. Ebefrau Juliane, geb. Dopfer, im Jahre 1857 nach Amerika ausgewandert und seither verschollen, 4) Heinrich Schindler, geboren am 18. Juni 1830
machers in Neckarsulm, und der Maria Viktorta,
und angeblich im Jahre 1854 daselbst verstorben, 5) Ludwig Rupp, geboren am 16. Dezember 1834
Peter Josef Rupp, gew. Zieglers, und der Dorothea, schon vor Jahrzehnten nach Amerika
6) Karl Josef Götz, geboren am 17. Januar 1831
Karl Josef Götz, gew. Bauern daselbst, seit Jahr⸗ zehnten nach Amerika ausgewandert und seither ver⸗ schollen, 1 7) Ludwig Adam Lumpp, geboren am 26. März 1835 in Kleversulzbach als Sohn des Josef Georg Lumpp, Wagners, und der Elisabethe Dorothea, geb. Reichert, im Jahre 1852 nach Amerika verreist und seither verschollen, 9 8) Karl Vogg, geboren am 17. November 1835, 9) Justina Vogg, geboren am 16. Februar 1835, 10) Marie Elisadetha Vogg, geboren am 25. Ja⸗ nuar 1842, zu Ziffer 8—10 Kinder des Michael Vogg, Webers in Gochsen, O.⸗A. Neckarsulm, und der Elisabetha, geb. Rotb, im Jahre 1845 mit ihren Eltern nach Amerika ausgewandert und seither ver⸗ schollen, 1b 11) Sosie Susanne Kreeb, geboren am 3. De⸗ zember 1826 in Widdern als Tochter des Christian
garetha, geb. Hitzler, seit Jahrzehnten nach Amerika 12) Christina Magdalena Kreeb, geboren am
seit Jahren nach Amerika ausgewandert und seit über 10 Jahren verschollen, 1
3) Karl Josef Belz, geboren am 12. Juni 1840 in Kocherihürn, O.⸗A. Neckarsulm, als Sohn des Karl Ladwig Belz. Bauers, und der Elisabeth,
14) Wilhelm Kräuter, geboren am 2. September 1838 in Neuenstadt, O.⸗A. Neckarsulm, als Sohn des Christian Kräufer, Glasers, und der Magdalena, geb. Weith, seit Jahrzehnten nach Australien aus⸗ gewandert und seither verschollen,
deren Todeserklärung beantragt ist, werden unter
waltet wird, aufgefordert, sich spätestens in dem
Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗
Den 18. April 1900. Amtsrichter Doderer.
EE1ö“
Aufgebot.
Der am 12. Oktober 1835 geborene Josef Huber, Schuhmacher, von Reichenbach, O.⸗A. Spaichingen, ist im Jahre 1855 förmlich nach Amerika ausge⸗ wandert und seit dem Jahre 1872 verschollen. Auf Antrag des Abwesenheitspflegers Franz Karl Junker von Reichenbach ergeht die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 5. Dezember 1900, Vor⸗
stimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod
Den 26. April 1900. Oberamtsrichter Goll.
K. Amtsgericht Stuttgart⸗Stadt. Aufgebote.
Zufolge zugelassener Anträge werden aufgefordert:
1) Wilhelm Georg Ringwald, geboren in Stutt⸗ gart am 29. Mat 1831, Sohn des † Vorreiters im K. Marstall in Stuttgart Johannes Ringwald und der † Eva Barbara, geb. Fritz, im Juni 1850 von Stuttgart aus nach Amerika gereist und seirdem ver⸗ schollen, — auf Antrag seiner Schwester Friederike Böhme, FTylographen⸗Chefrau in Stuttgart,
2) Karl Friedrich Franz Neukirchner, geboren in Stuttgart am 19. Dezember 1835. Sohn des † Hofmusikus Wenzel Neukirchner in Stuttgart und der † Henriette Amalie, geb. Schweitzer, bis 1856 im würrtb. Militärdienst, später Olffizier in der päpstlichen und italienischen Armee, 1864 als Frei⸗ williger mit österreichischen Freiwilligen von Triest aus auf dem Schiffe „Indiana“ nach Mexiko gereist und seit seiner Landung in Veracruz verschollen, — auf Antrag seiner Schwesterkinder Eugenie und Arthur Fiederer in Stuttgart,
3) Georg Friedrich Knauß, geboren in Gablen⸗ berg, Gemeindebezirks Stuttgart, am 22. Mat 1835,
Gablenberg und der † Johanna Katharina, geb. Klein, 1853 oder 1854 von Gablenberg aus nach Nord⸗Amerika ausgewandert und seit 1856 ver⸗ schollen, — auf Antrog seiner Schwester Amalie Holzwarth, Wittwe in Untertürkheim, sich spätestens in dem auf Montag, den 17. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, bei dem K. Amregericht Stuttgart Stadt, Justizgebäude, Saal Nr. 50, an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Den 24. April 1900. dut. Landgerichtsrath Landauer.
[11444]
K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. 2 Aufgebot. Christian Gottlieb Williardt, geboren in Stuttgart am 4. August 1835, Sohn der † Gärtners⸗ Ebeleute Georg Adam Wlliardt und Marie Christine, geb. Feeß, im Oktober 1854 von Stuttgart aus nach Australten ausgewandert und seit 1868 verschollen (soll sich nach Queensland begeben haben), wird zufolge zugelassenen Antrages seines Bruders, des Gärtners David Williardt in Heilbronn a. N., hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 17. Dezember 1900, Vormittags 17 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Stuttgart⸗ Stadt, Justizgebäude. Saal Nr. 50, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung mit Wirkung auf das fär ihn in Stuttgart in pflegschaftlicher Verwaltung stehende elterliche Vermögen erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Den 24. April 1900. “
Landgerichtsrath Landauer.
[11443) K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot. Jakob Albert Schneider, geboren in Stuttgart am 30. November 1835, Sohn des † Thorwarts Johann Gottlieb Schneider in Stuttgart und der † Rosine Katharine, geb. Bertsch, Ende der 1840 er Jahre nach Amerika gereist und seit Anfang der 1850 er Jahre verschollen, wird zufolge zugelassenen Antrags seiner Reffen Karl Schneider, Hofmusikus, und Moritz Schneider, Kaufmann, beide in Stuttgart, hiermit aufgefordert, späfestens in dem auf Montag, den 17. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Stuttgart⸗Stadt, Justiz⸗ gebäude, Saal Nr. 50, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Den 24. April 1900. “ Landgerichtsrath Landauer.
““
[11406]
Nr. 4141. Vom Großh. Amtsgericht Triberg wurde beute folgendes Aufgebot erlassen:
Der Uhrmacher Gebhard Klingele von Güten⸗ bach hat die Todeserklärung seiner beim Wegzug von London nach Gütenbach vor 15 Jahren in London zurückgebliebenen und seither verschollenen Ehefrau Lawine, geb Ward, beantragt. Aufgebotstermin wird hiermit auf den Gerichtstag in Furtwangen, Mittwoch, 12. Dezember 1900, Vormittags 10 ½ Uhr, bestimmt.
Es geht die Aufforderung:
a. an die Verschollene, sich spvätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen werde,
b. an alle Personen, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Triberg, 20. April 1900.
Der Gerichteschreiber des Großherzoglichen Amts⸗
gerichts: Buselmeier.
1““ [11409] Aufgebot. ZEII“
Der Gerichtsschreiber⸗Aspirant Adolf Bandmann hierselbst, welcher als bestellter Abwesenheitspfleger glaubhaft gemacht hat, daß der am 12. Auzust 1848 zu Sierße als Sohn des Kothsassen und Zimmer⸗ meisters Christian Brandes und dessen Ehefrau, Ilse Dorothee, geb. Bebhrens, spätere Rangeur August Brandes vor mehr denn 10 Jahren von seinem eigentlichen Wohnsitze Sierße verzogen und seitdem verschollen sei, hat beantragt, letzteren im Wege des Aufgebots für todt zu er⸗ klären. Es wird daher der Aufgebotstermin auf den 13. November 1900, Morgens 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumt mit der Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens in dem Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Vechelde, den 26. April 1900. 8.
Herzogliches Amtsgericht. mommm Aufgebot. vV111“
Die nachbezeichneten Verschollenen:
1) der Conrad Diehl, geboren am 17. August 1827,
2) der Johannes Diehl, geboren am 12. April 1822,
3) die Catharine Diehl, geboren am 22. Juni 1830, 4) der Philipp Diehl, geboren am 22. Juni 1844, sämmtlich von Schwalbach,
5) die im Jahre 1824 zu Oberlemp geborene Ehe⸗ frau Philipp Gast, Elise, geb. Niebch, von Aßlar,
6) die am 9. August 1843 zu Blasbach geborene Christine Waguer, Tochter der Eheleute Heinrich Wagner und Anna Marte, geb. Valentin,
7) der Peter Weber, Sohn der Eheleute Ludwig Weber und Marte, geb. Ulm, von Vollnnkirchen,
8) der am 5. Oktober 1839 zu Garbenheim ge⸗ borene Johannes Rückert, Sohn der Eheleute Jo⸗ hann Georg Rückert und Anna Marie, geb. Atzbach, daselbst,
9) der am 19. November 1836 zu Weidenhausen geborene Anton Möglich, Sohn der Eheleute Franz Möglich und Anna Ma garethe, geb. Hölß, von da,
Sohn des † Schneiders Johann Georg Knauß in
10) der am 24. Dezember 1847 zu Aßlat geborene
daseltst geborene,
Johann Georg genannt Heinrich Hofmann, Sohn der Eheleute Johannes Hofmann und Marie Christine, geb. Weimer, von Aßlar,
11) der am 7. September 1853 zu Gleiberg ge⸗ borene Wilbelm Bender, zuletzt wohnhaft in Wetzlar, Sohn der Eheleute Ludwig Bender und Catbvarine, geb. Valentin, von Gleiberg,
12) der am 4. November 1838 zu Hochelheim geborene Carl Zörb, Sohn der Eheleute Carl Zörb und Catharine, geb. Schieferstein, von da
werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 27. November 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgerichte zu Wetzlar an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls ihre Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erthbeilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Wetzlar, den 17. April 1900. 1
Königliches Amtsgericht. [11017]
Aufgebot. 1 Peter Konrad Blum von Höchst a. d. N. hat mit obervormundschaftlicher Genehmigung als Pfleger des am 13. November 1847 zu Höchst a. d. N. ge⸗ borenen, im Jahre 1866 nach Amerika ausgewan⸗ derten und seit 1870 verschollenen Philipp Jacob Blum die Todeserklärung desselben beantragt. Es werden deshalb aufgefordert:
1) der genannte Philipp Jacob Blum, sich spätestens im Aufgebotstermin bei dem unterzeich⸗ neten Gericht zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird,
2) alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dahier Anzeige zu machen,
3) alle, welche Erbansprüche an den Nachlaß des Verschollenen bilden zu können glauben, diese dahier anzumelden, als sonst ihr Erbrecht unberücksichtigt bleiben und das dahier für den Verschollenen ver⸗ waltete Vermögen in Höhe von ca. 3750 ℳ den dem Gericht bekannten Erben überlassen werden wird. Aufgebotstermin wird bestimmt auf Dienstag, den 29. Januar 1901, Vorm. 9 Uhr. Altenstadt, am 20 April 1900. Großherzogliches Hess. Amtsgericht Altenstadt.
[11442] Frau Ober⸗Landmesser Heideck, Margarete, geb. Mekelburg, zu Bromberg hat das Aufgebot der Nachlaßgläubiger des am 13. Juli 1899 gestorbenen Oberleutnants z. D. Franz Mekelburg aus Schlawe beantragt. Die Nachlaßaläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermin am 9. Juli 1900, Mittags 12 Uhr, anzumelden. Gegen die Nachlaßgläubiger, welche ihre Ansprüche nicht anmelden, tritt der Rechtsnachtheil ein, daß sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch soweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus⸗ schluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekom⸗ menen Nutzungen durch Befriedigung der angemel⸗ deten Ansprüche nicht erschöpft wirdr. Schlawe, den 28. April 1900. hä Königliches Amtsgerichzt.
[11415] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.
Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver⸗ storbenen Rentners Emil Ludwig Giffey, nämlich des Postsekretärs Wilhelm Hans Bernhard Buhse, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Fentz und Schlodtmann, werden alle Nachlaß⸗ gläubiger des in Hamburg geborenen und am 20. Februar 1900 bierselbst verstorbenen Rentners Emil Ludwig Giffey aufgeforderz, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 20. Juni 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Uleberschuß ergiebt, und daß jeder Erbe und Nacherbe nach der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Ver⸗ bindlichkeit haftet.
Hamburg, den 26. April 1900. ¼
Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr. Versoffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. [11395] Aufgebot. 3 2
Der Gemeindevorsteher Wilhelm Geisler zu Nieder⸗ Wittgendorf hat als Vormund der minderjährigen Erben des am 10. Jali 1899 zu Ober⸗Thomas⸗ waldau verstorbenen Gasthofbesitzers Hermann Häbner das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung der Nachlaßgläubiger beantragt. Es werden daher alle diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß des Gasthofbesitzers Hermann Hübner von Ober⸗ Thomaswaldau erheben wollen, aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf den 12. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin an⸗ zumelden. Diejenigen Nachlaßgläubiger, welche sich bis dahin nicht melden, köanen, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befrie⸗
digung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht
ausgeschlossenen Gläubiger noch ein U berschuß ergiebt, außperdem haftet ihnen nach der Theilung des Nachlasses jeder Erbe nur für den seinem Erb⸗ theil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit. Bunzlau, den 28 April 1900. 8 Königliches Amtsgericht.
[11392] Aufgebot.
Auf den Antrag des Rechtsanwalts Dr. Oskar Peucker in Breslau, Karlstraße 48/49, gerichtlich be⸗ stellten Pflegers für den Nachlaß des am 29. Januar 1900 in Breslau gestorbenen Bildhauers Alvbert RNachner, werden die Gäubizer dieses Nachlasses aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 8. Oktober 1900, Vormittags 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nachlaß unter Angabe des Geundes mit Einreschaung etwaiger urkundlicher Beweisstücke oder deren Abschrift anzu⸗
den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur soweit Befriedigung erlangen können, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt.
Breslau, den 24. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[11394] .
Am 2. August 1899 starb zu Lübbertsfehn die Wittwe des weil. Landwirths Lübbe Martens Peters, Voolke Janssen, geb. Gronewold, daher, und zwar kinderlos. Eine letztwillige Verfügung hat dieselbe nicht nachgelassen. Als gesetzliche Erben haben sich gemeldet Kinder von Geschwistern der Gretje Lübben Gronewold, geb. Fleßner, welche die Mutter der Erblasserin war. Alle anderen Personen, welche Erbrechte an den Nachlaß der oben genannten Wittwe Peters, Voolke, geb. Gronewold, geltend machen wollen, werden aufgefordert, solche bis zum 19. Juni 1900 deim unterzeichneten Nachlaß⸗ gerichte anzumelden. Aurich, den 27. April 1900
Königliches Amtsgericht. III.
[11400] Bekanntmachung.
Die Stenzel'sche Aufgebotssache von Lähn F. 3/99 ist durch Ausschlußurtheil vom 29. März 1900 be⸗
Lähn, den 21. April 1900.
56 Konigliches Amtsgericht. 8 [(110090ö) Bekanntmachugg.
In der Michael Ciernitzkl' schen Aufgebotssache hat das Königliche Amtsgericht zu Graudenz am 14. April 1900 durch den Amtregerichtsrath Richter für Recht erkannt:
Die unbekannten Erben des am 16. Mai 1897 zu Lessen verstorbenen Hospitaliten Michael Ciernitzki werden mit ihren Ansprüchen auf dessen Nachlaß nach Mehsane der §§ 494 bis 499 I 9 A. L.⸗R. ausgeschlossen
Graudenz, den 14. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
bb
11412] Durch Ausschlußurtheil vom 25. April 1900 ist auf Antrag des Steinsetzmeisters Friedrich Schwarz in Schönlanke, der von der Providentia, Frankfurter Versicherungsgesellschaft in Frankfurt a. M. über die Verpfändung der Lebensversicherungspolice Nr. 30 718 über 500 Thaler am 28. März 1880 ausgestellte Legeschein für kraftlos erklärt worden. 14“ Fraukfurt a. M., den 25. April 1900. Königl. Amtsgericht. Abth. 15.
“
. [10996] Bekauntmachung.
Darch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist das Sparkassenbuch der Spar⸗ kasse des Kreises Teltow Nr. 10 949 über 200 ℳ, ausgestellt für Karl Enger in Charlottenburg, für krastlos erklärt worden.
Berlin, den 26. April 1900.
Königliches Amtsgericht I. Abth. 84.
[11010] . 8 * Das Kgl. Bayer. Amtsgericht Nördlingen hat in der öffentlichen Sitzung vom 2. April 1900 durch den K. Amtsrichter Schmidt folgendes Ausschluß⸗ urtheil erlassen:
I. Die von der Sparkasseverwaltung Nördlingen ausgestellten Sparkassebücher:
Fol. 8084 der ledigen großjährigen Söldners⸗ tochter Pauline Jauß von Niederaltheim über 815 ℳ 07 ₰ — mu Worten: achthundertfünfzehn Mark sieben Pfennige — Einlage zu 3 % verzinslich,
Fol. 8635 des verheiratheten Schäfers und Söldners Johannes Jauß in Niederaltheim über 767 ℳ 77 ₰ — mit Worten: siebenhundert siebenundsechzig Mark siebenundsiebzig Pfennige — Einlage zu 3 % verzinslich; 3 —
Fol. 6314 des verbeiratheten Söldners und
Maurers Andreas Denteler in Niederaltheim über 605 ℳ 13 ₰ — mit Worten: sechzhundertfünf Mark dreizehn Pfennige — Einlage zu 3 % ver⸗ inslich; . Luc 7793 des Schmiedmeisters Balthas Pfeiffer von Schmähingen über 897 ℳ 08 ₰ — mit Worten: achthundertsiebenundneunzig Mark acht Pfennige — Einlage zu 3 % verzinslich
werden für kraftlos erklärt.
II. Die Kosten des Verfahrens haben die Antrag⸗ steller zu tragen 8
Das Ausschlußurtbeil erging auf Antrag des ver⸗ heiratheten Schäfers und Söldners Johannes Jauß und dessen großjährigen Tochter Pauline Jauß, des verheiratheten Söldners und Maurers Andreas Denteler, sämmtliche von Niederaltheim, und des Schmiedmeisters Balthas Pfeiffer von Schmähingen und gründet sich auf § 808 B. G⸗B. Art. 178 E⸗G. z. B. G.⸗B.; §§ 23 R. G. V. G. vom 27. Januar 1877, 839 R Z.⸗P.⸗O. vom 30. Ja⸗ nuar 1877, Art. 69 Bayer. Ausf⸗Ges. z. R.⸗Z.⸗P.⸗O. und K.⸗O. vom 13. Februar 1879, die K. Verord⸗ nung vom 10. Oktober 1810 (Reg.⸗Bl. S. 953); §§ 840, 841, 842 R.⸗Z.⸗P.⸗O. vom 30. Januar 1877, Bayer. J.⸗M.⸗Bek. vom 4. August 1879 (J.⸗M.⸗„Bl. S. 362); §§ 829 Abs. I. 848 R.⸗Z.⸗P.⸗O. vom 30. Januar 1877; § 89 R.⸗G.⸗K.G.
Vorstehendes wird gemäß Art. 178 E.⸗G. z. B. G.⸗B. § 848 Abs. II, R.⸗Z.⸗P.⸗O. vom 30. Ja⸗ nuar 1877 hiermit vekannt gemacht.
Nördlingen, den 4. April 1900.
. K. Amtsgericht.
11 S.) (gez.) Schmidt.
5. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber:
(L. S.) Hoenning, Kgl. Sekretär.
[10999]
1
Im Namen des Königs! Verkündet am 24. April 1900. Habighorst, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache des Kellners Ferdinand Bonn zu Essen hat das Königliche Amtsgericht zu Essen für Recht erkannt:
Die auf den Namen des Antragstellers Bonn lautenden Sparkassenbücher: 1) Nr. 57 995, aus⸗ gestellt am 1. Dezember 1886 — lautend am 1. April 1899 über 1312,04 ℳ; 2) Nr. 114 515, ausgestellt am 28. Mat 1898 — lautend am 1. April 1899 über 1530 ℳ der Sparkasse Essen; 3) Nr. 21 407 der Sparkasse Altendorf Rbld. — erste Etnlage am 15. Juli 1896 — lautend am 1. April 1899 über 436 ℳ 58 ₰, werden für kraftlos erklärt.
melden, widrigenfalls sie, unbeschadet des Rechts, vor
Oeffentliche Aufforderung.
[11391]
“ Berlin, Donnerstag, den 3. Mai
1. Untersuchungs⸗Sachen. 2. Aufgebote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc 5. Verloosung ꝛc. von 2 hpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, e u. dergl.
Oeffentlicher Anzeiger.
6. Kommandit⸗Ge⸗ ülsntes au 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗ 1 8. Riederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise. 6
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. enossenschaften.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗
sachen, Zustellungen u. dergl.
[110000) Im Namen des Königs! Verkündet am 26. April 1900. Habighorst, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache der Rosalie Weil zu Vor⸗ weiden hat das Königliche Amtsgericht zu Essen für Recht erkannt:
Das Sparkassenbuch Nr. 112 512 der städtischen Sparkasse zu Essen, ausgestellt auf den Namen der Rosalie Weil zu Essen, lautend am 1. April 1899 über 224 ℳ 1 ₰, wird für kraftlos erklärt.
8*
Bekanntmachung. 8 Das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Münster Nr. 76 247 über 200 ℳ, ausgestellt auf den Namen des Hermann Niemeyer von Senden, ist durch Ausschlußurtbeil des unterzeichneten Gerichts vom 24. März 1900 für kraftlos erklärt worden. Münster, den 27. April 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 6. 6 F. 14 — 99.
[11410]
Durch Ausschlußurtheil vom 23. April 1900 ist auf Antrag der Eheleute Gärtner Adam Scherer und Margarethe, geb. Schebler, in Frankfurt a. M.⸗ 2 iar 2800, Ficder Frank⸗ urter Sparkasse (Polpytechnische Gesellschaft) über 147,80 ℳ für kraftkos erklärt worden. —
Frankfurt a. M., den 25. April 1900.
Kaial. Amtsgericht. Abth. 15.
*
[1139050) Bekanntmachug. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen
Amtsgerichts ist das Hypothekendokument über die
im Grundbuch von Greven Band 10 Blatt 34 in
Abtheilunz III unter Nr. 2 eingetragene Post von
1200 Thalern Kaufpreis für die Maria Anna
Rehorst für kraftlos erklärt.
Münster, 28. April 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. 6. 6. F. 23 — 99.
[11411]
In der Aufgebotssache des Johann Konrad Klingler und des Gärtners Johann Georg
raun, beide hier, vertreten durch Rechtsanwalt Burghold hier, hat das Königliche Amtsgericht, 8 15, in Frankfurt a. M. heute für Recht er⸗ annt:
Die der verstorbenen Anna Marie Henniette Lechner und der verstorbenen Anna Margarethe Lechner zugegangene Ausfertigung des Insatzbriefes vom 3. Juni 1875 über die Ueberbesserung der Liegenschaft Frankfurter Gemarkung Gewann 10 Nr. 47 c. am Bornwiesenweg, hält 2 a 50,47 qm, zu Lasten der Wittwe Catharina Lechner, geb. Laschner, zu Gunsten der Anna Marie Henriette Lechner und der Anna Margarethe Lechner, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens tragen die Antragsteller.
Frankfurt a. M., den 11. April 1900.
1. Königl. Amtsgericht. Abth. 15.
[11402] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage sind:
I. Die eingetragenen Gläubiger bezw. deren Rechts⸗ nachfolger mit ihren Ansprüchen und Rechten auf folgende, im Grundbuche von Dahlhausen Bd. 8a. Bl. 22 Abth. III Nr. 3 u. 5 eingetragenen Posten:
a. Ein Muttergut von 20 Thlr. 13 Sgr. 6 Pfg. zu gleichen Theilen, zahlbar zur Zeit der Aufbebung der väterlichen Gewalt, und eine Kaution für Schuldentilgung auf Höhe von 150 Thlr. 9 Sgr. zum Vortheile der Kinder erster Ehe des Besitzers, nämlich der Geschwister Friedrich Heinrich, Johann Heiarich, Gertrud und Bernhardine Elisabeth Schäfer, eingetragen auf Grund des gerichtlichen Rezesses vom 23. April 1851 zuf. Verf. vom 22. Sep⸗ tember 1851,
b. 39 Thlr. 20 Sar. nebst 5 % Zinsen seit 15. April 1859 von 30 Thlr. Judikat und 3 Thlr. 24 Sgr. 6 Pfg. Kosten und Mandatariengebühren nebst ferneren Kosten und 23 Sgr. Kosten der Ein⸗ tragung, eingetragen auf Nr. 1 für die Wittwe Ernst Heeneshof zu Bochum, auf Grund des rechtskräftigen
andats vom 8. Februar 1860, des Antrags vom v zunnd Fat C“ des Prozeß⸗
2 om IPömnmn 5 „ Verf. 30. Juni 1860,
ens;; sen; 88
I. die Hypothekenurkunden über folgende, im Grundbuche von Niederstüter Bd. 18* Bl. 682 Abth. III Nr. 1, 2 u. 3 für den Eisenhändler Johann Heinrich Rische zu Hattingen eingetragenen Posten:
a. 49 Thlr. mit 5 % Zinsen aus der notariellen Obligation vom 25. September 1842, eingetragen zuf. Verf. vom 8. November 1842,
8 b. LCECö““ aus der .-Eene om 30. Dezember ,eingetragen zuf. Verf. vo 18. März 1843, “
c. 100 Thlr. Darlehn mit 5 % Zinsen aus der Obligation vom 23. Juni 1843, eingetragen zuf Verf. vom 4 Januar 1844, 1“
für kraftlos erklärt.
Hattingen, 21. April 1900. 8 Königliches Amtsgericht.
[11398 Im Namen des Könige!
In Sachen, betreffend das Aufgebot der auf dem der evangelischen Kirchengemeinde zu Kempen in e gehörigen Grundstücke Kempen Band V Blatt
tr. 262 in Abth. III unter Nr. 1b. und 1c. für üch Pinschower und Jacob Pinschower ein⸗
getragenen, angeblich Posten, hat das Königliche Amtsgericht zu Kempen in Posen dahin für Recht erkannt:
Alle bekannten und unbekannten Inhaber der auf dem Grundstücke Kempen Blatt Nr. 262 in Abth. III unter Nr. 1b. für Baruch und unter Nr. lc. für Jakob, Geschwister Pinschower, eingetragenen je 9 Thaler 15 Sgr. 9¼ Pfennig Posten (Mutter⸗ erbtheil) werden mit ihren Anrechten auf diese Posten ausgeschlossen.
Kempen i. Pof., den 27. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[11399] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 11. April 1900 ist
I. der Hypothekenbrief vom 10. Februar 1844 über die auf dem Grundbuchblatte des dem Gärtner Clemens Dombeck und dessen Ehefrau Anastasia, geb. Neumann, zu Zowiscz gehörigen Grundstücks Dobrau Band I Blatt Nr. 18 in Abtheilung III unter Nr. 2 für den Wirthschafts Inspektor Schneider aus Rosnochau eingetragene Darlehntforderung von 50 Thalern und Zinsen für kraftlos erklärt worden.
II. Die etwa Berechtigten der nachstehenden Hypo thekenposten: 1
1) 18 Thaler Theilpost mit 5 % verzinslich, für den am 26. November 1823 geborenen, damals noch minderjährigen Josef Siegel, Sohn des Freigärtners Johann Siegel und seiner Ehefrau Josefa, geb Hertel, in Gwosdezütz, eingetragen auf dem Grund⸗ stück Gwosdezütz Band I Blatt Nr. 3 in Abthei⸗ lung III Nr. 2, .ö
9 7,19 ℳ Restpost einer arsprünglich auf dem Grundstück Oberwitz Blatt 24 haftenden, von dort auf Oberwitz Band III Blatt 145 und demnächst auf Oberwitz Band III Blatt 170 Abtheilung III Nr. 1 Ziffer 4 übertragenen Erbgelderforderang von 211,50 ℳ, mit 5 % seit 10. August 1880 verzinslich, eingetragen für die Häuslerkinder Franziska, Wil⸗ helm, Vincent, Paul und Johann Wyezyczok in Oberwitz,
3) 66 Thaler Darlehn, eingetragen für den Scholzen Fabian Pelka und den Kretschmer Bernard Mokiy iu Broschütz auf Grund der Verhandlung vom 23. Juni 1806 auf dem Grundstück Oberwitz Blatt Nr. 27 in Abtheilung III Nr. 3,
werden mit ihren Rechten auf die bezeichneten Posten ausgeschlossen. Die Kosten fallen den An⸗ tragstellern zur Last. 1
Krappitz, den 16. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[11403] Bekanntmachung. Durch Urtheil vom heutigen Tage sind die unbe⸗ kannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Oberstüter Bd. 17 Bl. 221. Abth. III Nr. 2 aus der Obligation vom 2. No⸗ vember 1857 für den Landwirth Diedrich Peter Waskönig gnt. Bohnenstüter zu Stüter eingetragenen, mit 4 % verzinslichen Darlehnsforderung von ein⸗ hundert Thalern ausgeschlossen worden. Hattingen, 21. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[11401] Bekanntmachung.
Durch Urtheil vom heutigen Tage sind die un⸗ bekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Obersprockhövel Bd. 15 Bl. 233. Abth. III Nr. 3 und 4 und von Niedersprockhövel Bd. 16 Bl. 289 Abth III Nr. 6 und 7 auf Grund des Rezesses vom 7. Februar 1839 zuf. Verf. vom 21. Oktober 1843 für die Catharina Sybilla Land⸗ grafe eingetragenen Posten, nämlich einer bei ihrer Großjährigkeit von der Wittwe Heinrich Peter Land⸗ grafe zu zahlenden Abfindung von 7 Thlr. 20 Sgr. 11 ½ Pf. und einer Schaldentilgungskaution von 350 Thlr., ausgeschlossen worden.
Hattingen, 21. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[11413] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 20. April 1900 sind alle Eigenthumsprätendenten mit ihren Ansprüchen auf die Grundstücke und Grundstücksantheile: Flur 1 Nr. 293, Fl. 1 Nr. 484, 531, 582/590 zur Hälfte; Fl. 3 Nr. 392, Fl. 4 Nr. 180; Fl. 4 Nr. 142 zur Hälfte; Fl. 7 Nr. 249/115 zur Hälfte; Fl. 7 Nr. 248/115 zur Hälfte und Fl. 9 Nr. 210 zur Hälfte St.⸗Gem. Züschen ausgeschlossen worden.
Medebach, den 24. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[11396] Bekanntmachung. 8 I. Die etwaigen Berechtigten nachstehender Hypo⸗ theken sind mit ihren Ansprüchen auf dieselben aus⸗ geschlossen:
1) Rittergut Weny Abth. III Nr. 36, viermal 6 Thlr. 28 Sgr. 7 Pf.,
2) Rittergut Sliwnik Abth. III Nr. 20¹1 40 Thlr.,
3) Rittergut Maczmik Abth. III Nr. 14¹ 76 Thlr.,
4) Kollgtajewo Nr. 20 Abth. III Nr. 2 6 Thlr.,
5) Ostrowo Nr. 398 Abth. II’-0 —
a. Nr. 2 — 13 Thlr. u. 18 Thlr. 22 Sgr. 8 Pf., b. Nr. 5 — 10 Thlr., c. Nr. 11 — 56 Thlr. und eine Kaution in Höhe von 85 Thlr. 7 Sgr., d. Nr. 16 — 25,26 ℳ und eine Kaution von 216 ℳ,
6) Rittergut Maecznik Abth. III.
a. Nr. 142 — 78 Thlr. 4 Sgr. 1 Pf., b. Nr. 14²
—18 Thlr. 24 Sgr. 11 ½ Pf.
88 Nachfolgende Dokumente sind für kraftlos erklärt:
1) über die Ostrowo Nr. 398 Abth. III eing.
Posten: a. Nr. 7 — Kaution in unbestimmter 1 . 15
b. Nr. 13 — 3 Thlr. 10 Sgr. u. 18 Sgr., c.
1.““
2) über die Post Zembcow Nr. 14 Abth. III Nr. 1 200 ℳ, 3) über die Ostrowo Nr. 288 Abth. III Nr. 16, 18, 20 eingetr. Grundschulden von 1500 ℳ, 300 ℳ und 300 ℳ, 4) über die Jankow przygodzki Nr. 119 Abth. ⸗III Nr. 4 eingetr. 600 ℳ, „5) über die Olobok Nr. 134 Abth. III Nr. 6 eingetr. 900 ℳ b Ostrowo, den 20. April 1900. Königliches Amtsgericht.
Im Namen des Königs!
Verkündet am 26. April 1900. Habighorst, Gerichtsschreiber. 8 In der “ des Bergmanns Franuz Franzen zu Rellinghausen hat das Koͤnigliche Amtsgericht zu Essen für Recht erkannt: Die beiden Hypothekenurkunden über die Posten Bd. 77 Bl. 5 Abth. III Nr. 1 und 2 des Grundbuchs vog Rellinghausen über je 100 Thlr. zu 5 % Zinsen seit 27. Februar 1860, für Bergmann Joh. Schröer zu Rellinghausen eingetragen: zu 1 aus der Verhand⸗
9 Juni 1840 8
lung vom . Februar 1860, zu 2 aus der Verhand⸗ 1 14. April 1845 1
ung vom 37. Feoruar 1860 zufl. Verfügung 22. Fe⸗ bruar 1861, werden für kraftlos erklärt.
[11001]
[11014 Bekauntmachung. 4 Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Taze sind 8 “ Fepe— “
a. der auf der Besitzung des Landwirths Franz Kalde zu Uefte im Geundbuche von Altschermbeck Bd. 1 Bl. 85 Abth. III Nr. 112 für die Adel⸗ heid Kalde eingetragene Anspruch auf Lieferung einer Kuh,
b. die auf der Besitzung des Ackerers Joh. Arndt jr. zu Emmelkamp im Grundbuche von Alt⸗ schermbeck Bd. II Bl. 33 Abth. III Nr. 2 für den Joh. Voßbeck gt. Elsebusch eingetragene Abfindung von 20 Thlr. und 27 Sgr. 1¹17‧21 Pfg. sowie das Recht auf den Ein⸗ und Ausgang oder auf Auf⸗ nahme auf dem Kotten und auf Untechalt und Ver⸗ pflegung bis zur Heirath,
c. die auf der Besitzung des Landwirths Joh. Bern. Feller gt. Gertz zu Wulfen im Geundbuche das. Bd. I Bl. 19 Abth. III Nr. 12 für den Land⸗ wirth Hermann Hortmann gt. Kalde in Holster⸗ — unter dem 12. Dezember 1891 eingetragene Vormerkung zur Erhaltung des Rechts auf Ein⸗ tragung einer Hypothek in Höhe von 757,40 ℳ nebst 5 % Zinsen von 750 ℳ seit 1. Juli 1890,
für erloschen, ferner:
B. folgende Hypothekenurkunden, gebildet
a. über die auf der Besitzung des Landwirths Bernard Laarmann zu Holthausen im Grundbuche von Kirchhellen Bd I Bl. 85 Aoth. III Nr. 4 für den Franz Ostrop in Westerholt zufolge Obligation vom 28. Dezember 1836 eingetragene Post von 100 Thlr,
b. über die auf der Besitzung der Wwe. Heinrich Adam in Westerholt im Grundbuche von Polsum Bd. I Bl. 13 Abth. III Nr. 3 für die unverehelichte Maria Obering in Westerholt aus der Schuldurkunde vom 2. Dezember 1850 eingetragene Post von 80 Thlr., 11“
für kraftlos erkläct.
Dorsten, den 24. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[11005] Bekanntmachung.
„Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 27. April 1900 sind die Hypotheken⸗ urkunden über:
a. 300 Thaler Kurant Darlehn nebst 4 ½ % Zinsen, eingetragen aus der gerichtlichen Schuld⸗ und Hypo⸗ thekverschreibung vom 30. Mai 1845 für den Maurermeister Gottfried Eilers zu Neuhaldensleben im Grundbuche von Planken Band I Artikel 3 Ab⸗ theilung III Nr. 1, gebildet aus der Ausfertigung der gerichtlichen Schuld⸗ und Hypothekverschreibung vom 30. Mai 1845 und dem Hypothekenschein von demselben Tage,
b. 600 Thaler, ursprünglich je 300 Thaler väter⸗ liche Abfindung für Emanuel Ehrecke und Dorothee Ehrecke, welche durch gerichtliche Zession vom 19. De⸗ zember 1861 an die Ehefrau des Oekonomen Friedrich Ehrecke, Marie Dorothee, geb. Ehrecke, zu Planken abgetreten sind, eingetragen für diese am 30. Dezember 1861 im Grundbuche von Planken Band I Artikel 3 Abtheilung III unter Nr. 2, ge⸗ bildet aus der Ausfertigung des gerichtlichen Kauf⸗ und Uebergabekontrakts vom 28. Februar 1850 und dem Hypothekenbuchsauszug vom 30. Dezember 1861, werden für kraftlos erklärt.
Königliches Amtsgericht Neuhaldenslebe
[11126] Im Namen des Königs!
Verkündet am 26. April 1900. Gerlach, Gerichtzschreiber.
In 1) der Lingnau'’schen Aufgebotssache F. 7/99,
2) der Buchholz'schen Aufgebotssache F. 8/99,
3) der Lorek'schen Aufgebotssache F. 9/99,
4) der Boettcher'schen Aufgebotssache F. 10/99
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Guttstadt
durch den Fetee Meixner für Recht:
1) Die Hypothekenurkunde über 233 Thlr. 10 Sgr. Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 6. Juni 1864 am 7. Juni 1864 für den Eigen⸗ käthner Mathäus Raskt und unmgeschrieben am 1: Juni 1869 für den Köllmer August Kuhnigk zu Oberkapkeim in Abtb. III Nr. 1 des dem Besitzer Robert Lingnau zu Oberkapkeim gehörigen Grund⸗ stücks Oberkapkeim Nr. 36, gebildet aus dem Hypo⸗
v111“
buch von Haspe Blatt 240
Nr. 1 zu Gunsten des Peter Kaspar Rottmann am
Gellingshagen
Rotrmann zu Kükelhausen eingeteagenen Fruchtzehnten
vt defn Ansprüchen auf die Post aasgeschlossen orden.
14. Juni 1869 und dem Zessionsvermerk von dem⸗ selben Tage, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens fallen dem Antragsteller zur Laft.
2) Die unbekannten Rechtsnachfolger der ver⸗ storbenen unverehelichten Julianne Jaeger aus Gutt⸗ stadt an der in Abth. III Ne. 21 b. des dem Schuhmachermeister Jacob Buchholz zu Guttstadt
gehörigen Grundstücks Guttstadt Nr. 29 eingetragenen
aufgelderforderung von 115 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. nebst Zinsen werden mit ihren Ansprüchen auf die gedachte Post ausgeschlossen. Die Kosten des Ver⸗ fahrens fallen dem Antragsteller zur Last.
3) Die unbekannten Rechtsnachfolger der ver⸗ storbenen Hypothekengläubiger:
a. der unverehelichten Agneta Kewitz,
b. der Böttchermeister Valentin und Barbara, geb. Olszewski, Patron’schen Eheleute zu Guttstadt
an den für diese in Abth. III Nr. 4 bezw. Nr. 6 des dem früheren Barbier, jetzigen Rentier August Lorek zu Gayhof bei Wartenburg gehörizen Grund⸗ stücks Guttstadt Glortauer Vorstadt Nr. 68 ein⸗ getragenen Hvppothekenposten von 16 Thlr. 60 Groschen bezw. 900 ℳ nebst Zinsen werden mit ihren Ansprüchen auf die gedachten Posten ausge⸗ schlossen. Die Kosten des Verfahrens werden dem Antragsteller zur Last gelegt.
4) Die unbekannten Rechtsnachfolger des ver⸗ storbenen Altsitzers Friedrich Mauritz aus Altkirch werden mit ihren Ansprüchen an die in Abth. III Nr. 1 des dem Färbereibesitzer Anton Boettcher zu Guttstadt gehörigen Grundstücks Guttstadt Worm⸗ ditter Vorstadt Nr. 91 eingetragene Hypothetenpost von 40 Thlr. nebst Zinsen hiermit ausgeschlossen. Die “ des Verfahrens fallen dem Antragsteller zur Last.
Guttstadt, den 28. April 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. 1. [11003]
In der Erdmann Selke'schen Aufgebotssache hat das Königliche Amtsgericht zu Schlochau am 24. März 1900 für Recht erkannt:
Die etwaigen Berechtigten der im Grundbuchel des Grundstücks Damerau Blatt 7 Abtheilung III Nr. 1 eingetragenen Post von 88 Thlr. 5 Sgr. — Acht und achtzig Thaler 5 Sgr. — Vater⸗ und Mutter⸗ erbtheile der⸗ Johann Wrobbel'schen Minorennen, Namens Martin und Eva, und zwar für jeden 44 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf., eingetragen auf Grund des Erbtheilungsrezesses vom 9. Sevtember 1829 ex decreto vom 25. Oktober 1833, welche Post auf Blatt 59 des Grundbuchs von Adl. Damerau am 21. März 1875 übertragen worden ist, werden mit ibhren Ansprüchen auf dieselbe, als bezahlt, zum Zwecke der Löschung derselben im Grundbuch von Damerau Blatt 7 und Blatt 59 auszeschlossen. 2. F. 18/99.
Schlochau, den 24. März 1900. 8
Königliches Amtsgerichtt. Lng0 Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des Koöͤniglichen Amts⸗ gerichts zu Haspe vom 10. April 190)0 sind: 1), auf Antrag der Erben der Eheleute Wagen⸗ schmied und Wäinkelier Benjamin Höfinghoff und Wilhelmine, geborene Luhn, zu Haspe⸗Kükelhausen, nämlicht
a. der Ehefrau des Kaufmanns Ernst Möllenberg, Elisabeth, geborene Höfinghoff, früher zu Solingen, jetzt zu Haspe,
b. des Kaufmanns Friedrich Höfinghoff zu St. Francisco,
5 2 des Wirths Carl Höfinghoff zu Haspe⸗Kükel⸗ ausen, d. der Ehefrau Lehrer Friedrich Völker, Julie, ge⸗ borene Höfinghoff, zu Langenberg, B sämmtlich vertreten durch den Rechtsanwalt Schultz zu Haspe, 8 sammtliche Personen, welche auf das im Grund⸗ buche von Haspe Band III Blatt 105 auf den Namen der Eheleute Handelsmann Kaspar Diedrich Kirchhoff und Wilhelmine, geborene Schubaeus, ein⸗ getragenen Grundstück Flur 3 Nr. 26 b. der Steuer⸗ gemeinde Haspe, groß 2,98 a, Eigenthumsansprüche erheben, mit ihren Anspruchen ausgeschlossen worden. 2) Die unbekannten Berechtigten folgender Hypo⸗ thekenposten:
a. der im Grundbuche von Vörde Band II Blatt 185 in Abtheilung III unter Nr. 11 zu Gunsten des Färbers uno Druckers Karl Brun⸗ abend sen. am Steg zu Barmen eingetragenen Kauf⸗ eldechypothek von vierhundert Thalern nebst 5 vom S. Zinsen seit dem 1. November 1863,
b. der im Gruadbuch von Haspe Band II Blatt 105 in Abtheilung III unter Nr. 1 zu Gunsten des Kaufmanns Christoph Lange zu Kükelhausen zu⸗ folge der notariellen Obligation vom 17. Februar 1838 eingetragenen Forderung von sechsundneunzig Thalera 27 Silbergroschen preußisch Kurant mit 4 vom Hundert Zinsen,
mit ihren Ansprüchen auf die bezeichneten Hypo⸗ theken ausgeschlossen und den Landwirthen Friedrich
Hackenberg und August Helkenberg zu Vörde ihre
Ansprüche auf die Hypothek zu a. und den oden⸗
bezeichneten Erben der Eheleute Benjamin Höfing⸗ hoff ihre Ansprüche auf die Hypothek zu b. behalten worden.
vor⸗
3) Die unbekannten Berechtigten des im Grund⸗ n Abtheilung II unter Wittwe K
und der aspar Heinrich
Haspe, 14. April 1900.
thekenauszug . Juni 1869, der Schuldurkunde
*
Ing ssationsregistratur vom! “ 1A““ v““
Kdoönigliches Amtsgericht.
11“