eee
a Diebold, verehel. Becker, geb. am — 1839, Tochter der † Johannes Diebold Webers⸗Eheleute in Kusterdingen, seit mehr als 30 Jahren verschollen. Vermögen ca. 216 ℳ. 8 tragsteller: der Abwesenheitspfleger Jakob Zeeb, Amtsdiener in Kusterdingen.
daher die Aufforderung an: — 8* Füeceht egcsenan spätestens im Aufgebotstermin
vom Donnerstag, den 6. Dezember 1900,
Vorm. 9 Uhr, sich erfolgen ) alle, e ollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im —— dem Gericht Anzeige zu machen. Tübingen, ge 22 Aprih 29 2 8 mtsrichter 2 9 Perböffentlicht durch Gerichtsschreiber Mack.
Amtsgericht Tübingen. sassa von Verschollenen.
Gegen die nachstehenden Personen wurde von seiten der Betbeiligten dag Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung beantragt: 11“ Friedrich Weiröther, geb. am hemist 1832 in Tübingen, Sohn des verst. Stadtpoßlers Franz Wetröther in Tübingen, seit dem Jahr 1852 in Amerika verschollen. Vermögen ca. 825 ℳ An⸗ tragsteller: der Abwesenheitspfleger Chriftian Weidle,
Gemeinderath in
2) Johann Christo Büchsenstein, geb. am 26. November 1832, Sohn des für todt erklärten Christof Büchsenstein, Müllers von Pfäffingen, zuletzt in Tübingen wohnhaft gewesen, und der verst.
8 Magdalene, geb. Seibold, seit dem Jahr 1849 verschollen. Vermögen ca. 28 310 ℳ Antrag⸗ steller: der Abwesenheitspfleger Adolf Binder, Ge⸗ meinderath in Tübingen. b
3) Karl Späth, geb. am 30. September 1830 in Tübingen, Sohn der verst. Johannes Späth, Metzgers⸗Eheleute in Tübingen, seit dem Jahr 1875 verschollen. Vermögen ca. 9165 ℳ Antragsteller: der Abwesenheitspfleger Adolf Binder, Gemeinde⸗ rath hier. 8
4) Hermann Friedrich Erhardt, geb. am 7. Ok⸗ tober 1828, und Sofie Erhardt, geb. am 27. Januar 1835, Kinder des verst. Schuhmachers David Er⸗ hardt in Tübingen und der verst. Heinricke, geb. Binder, seit mehr als 10 Jahren verschollen. An⸗ tragsteller: der Abwesenheitspfleger C. A. Haag, Seifensieder in Tübingen.
5) Johannes Löffler, geb. am 11. Dezember 1836 in Dettenhausen, Sohn der verst. Joh. Georg Löffler, Webers⸗Eheleute daselbst, seit dem Jahr 1853 ver⸗ schollen. Vermögen ca. 785 ℳ Antragsteller: der
Abwesenheitspfleger Georg Bauer, Amtsdiener in Dettenhausen. 1
6) Johannes Koch, geb. am 30. August 1839 in Dettenhausen, Sohn der verst. Bernhard Koch, Webers⸗Ebeleute daselbst, seit dem Jahr 1882 ver⸗ schollen. Vermögen ca. 47 ℳ Antragsteller: der Abwesenheitspfleger Georg Bauer, Amtsdiener in Dettenhausen. 1
7) Friedrich Kraft, geb. am 1. März 1861 in Dettenhausen, Sohn des Andreas Kraft, Bauers daselbst, seit dem Jahr 1883 verschollen. Vermögen ca. 269 ℳ Antragsteller: der Abwesenheitspfleger Georg Bauer, Amtsdiener in Dettenhausen. .
8) David Kraft, geb. am 9. Dezember 1829 in Dettenhausen, Sohn der verst. Johann Georg Kraft, Wagners⸗Eheleute daselbst, seit dem Jahr 1845 ver⸗ schollen. Vermögen ca. 699 ℳ Antragsteller: der Georg Kraft, Wagner in Detten⸗ ausen.
9) Jakob Durst, Steinhauer, geb. am 24. Januar 1849 i Dettenhausen, Sohn der verst. Jakob Durst, Webers⸗Eheleute in Dettenhausen, seit dem Jahr 1880 verschollen. Vermögen ca. 10 ℳ Antrag⸗ steller: der Abwesenheitspfleger Georg Bauer, Amte⸗ diener in Dettenhausen.
10) Ernst Friedrich Bauer, geb. am 13. August 1837 in Dettenhausen, Sohn der verst. Johann Philipp Bauer, Fuhrmanns⸗Eheleute daselbst, seit dem Jahr 1866 verschollen. Vermögen ca. 100 ℳ Antragsteller: der Abwesenheitspfleger Georg Martin Bauer, Fuhrmann in Dettenhausen.
Es ergeht daher die Aufforderung an:
1) die Verschollenen, spätestens im Aufgebotstermin vom Donnerstag, den 29. November 1900, Vormittags 9 Uhr, sich zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen würde;
2) alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 24. April 1900.
Amtsrichter Bauer. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Mack
[11965] Aufgebot von Verschollenen.
Gegen die nachstehenden Personen wurde von seiten der Betbeiligten das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung beantragt:
1) Ernst August Hermann Claß, geb. am 14. Februar 1837 in Tübingen, Sohn der verst. Andreas Nikolaus Claß, Zieglers⸗Eheleute in Tübingen, seit dem Jahr 1854 in Anerika ver⸗ schollen. Vermögen ca. 15 815 ℳ Antragsteller: Die Schwester Marie Luise Rommel, Professors⸗ gattin in Reutlingen.
2) Heinrich Kommerell, geb. am 11. Februar 1837 in Tübingen, Sohn der verst. Karl Kommerell, Goldarbeiters⸗Eheleute in Tübingen, seit dem Jahr 1854 in Nord⸗Amerika verschollen. Vermögen ca. 2274 ℳ Antragsteller: Der Abwesenheitepfleger H. Kommerell, Cafétier in Tübingen.
3) Christian Stübler, geb. am 5. Juni 1851 in Weilheim, Sohn der verstorb. Johann Mortin Stübler, Schmieds⸗Eheleute in Weilheim, seit dem Jahr 1870 in Nord⸗Amerika verschollen. 8181979 ca. 5890 ℳ Antragsteller: Die Schwester Katharina Jenth. Amtsdieners⸗Wittwe in Weilheim.
4) Edmund Kappis, geb. am 22. November 1832, Graveur, Sohn des verst. Apothekers Eduard Kappis in Wildberg und der ebenfalls verst. zuletzt in Tübingen wohnhaften Friederike, geb. Heuß, seit 1877 in Nord⸗Amerika verschollen. Vermögen ca. 1380 ℳ Antragsteller: Der Bruder Professor Albert Kappis in Stuttgart, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Bierer hier.
5) Adolf Nill, geb. am 18. Oktober 1831, und Paul Nill, geb. am 9. April 1835, Söhne der verist. Bernhard Nill, Schuhmachers⸗Eheleute in Tübingen, beide seit mehr als 40 Jahren verschollen. er⸗ mögen ca. 541 ℳ und 454 ℳ Antragsteller: Der
würde;
““ [11966]
zu melden, widrigenfalls die die Auskunft über Leben oder Tod der
sdie Aufforderung,
Er ergeht daher die Aufforderung an: 1) die Verschollenen, spätestens im Aufgebots⸗ termin vom Donnerstag, den 22. November 1900, Vorm. 9 Uhr, sich zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen würde; 2) alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Tübingen, den 24. April 1900.
Amtsgericht. Bauer, A⸗R. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Mack.
[12243] i h, 1hh han gav elbst, ohann Hay in 4) Georg Hay in Drais, 5) Eva, geb. Hay, Ehe⸗ frau von Michael Brill daselbst, 6) Franz Sieben in Nieder⸗Olm, 7) Johann Wettig in Mainz, 8) Heinrich Wettig in Nieder⸗Olm, 9) Anna Kilb in Wiesbaden, und 10) Julie, geb. Kilb, Ehefrau von Peter Sieberling in Mainz, beantragen die Todeserklärung ihrer im Jahre 1849 nach Amerika ausgewanderten Onkel resp. Brüder: 1) Jakob Sieben, geboren zu Nieder⸗Olm am 26. November 1827, daselbst wohnhaft gewesen, und 2) Georg Sieben, geboren zu Nieder⸗Olm am 9. Oktober 1832, dasekbst wohnhaft gewesen, unter der Be⸗ hauptung, daß seit zehn Jahren keine Nachricht mehr von denselben eingelangt sei. Aufgebotstermin ist von uns auf Samstag, den 19. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale Großh. Amtsgerichts hierselbst bestimmt. Die vorgenannten Jakob Sieben und Georg Sieben werden hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem bezeichneten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung derselben erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens in dem bezeichneten Aufgebotstermine dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu erstatten. Nieder⸗Olm, den 3. Mai 1900. Großh. Amtsgericht.
Aufgebot. 12 2) Adam Hay da⸗ Bretzenheim b. Mainz,
[12242] Kgl. Amtsgericht Waiblingen. Aufgebot.
In Sachen der Todeserklärung des am 2. Februar 1845 in Oppelsbohm geborenen, im Jahre 1871 nach Amerika gezogenen, seit 1872 verschollenen Johann Jakob Wagner ergeht hiermit die Aufforderung: a. an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird; b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Freitag, den 11. Januar 1901, Vormitt. 11 Uhr
Den 30. April 1900.
8 Amtsrichter Gerolt.
[1224630 Bekanntmachung. Der Landwirth Nikolaus Barthelmes von Gers⸗ feld als Pfleger des am 15. Juni 1834 zu Gersfeld geborenen und von da seit 1858 mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Johann Georg Richter, Sohnes des Landwirths Valentin Richter und dessen Ehefrau, Katharina, geb. Neumann, zu Gersfeld, hat mit Zustimmung des Vormundschaftsgerichts die Todeserklärung des Johann Georg Richter beantragt. Richter wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. November 1900, Morgens 9 ½ Uhr anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Zu⸗ gleich ergeht an Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Richter zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. 8““ Weyhers, den 20. April 1900. —Khöshnigliches Amtsgericht. [12245] Bekanntmachung. Der Bauer Augustin Heller von Steinwand hat als Pfleger der am 18. Januar 1848 zu Steinwand, Kreis Gersfeld, geborenen und von da vor dem Jahre 1876 nach Amerika ausgewanderten Thekla Pfeffermann, von deren Leben seit länger als zehn Jahren keine Nachricht eingegangen ist, mit Geneh⸗ migung des Vormundschaftsgerichts beantragt, die Pfeffermann für todt zu erklären. Die Thekla Pfeffer⸗ mann wird aufgefordert, sich spätestens ist dem auf den 7. Dezember 1900, Morgens 9 ½ Uhr vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Weyhers, den 24. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[12210] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.
Auf Antrag des Testamentsvollstreckers des ver⸗ storbenen Privatmannes Johann Gottfried Tie, nämlich des Hausmaklers Jürgen Adolph Suhr, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. R. Robinow und E. Heinichen, werden alle Nachlaß⸗ gläubiger des in Hamburg geborenen und hierselbst am 6. Januar 1900 verstorbenen Privatmannes Johann Gottfried Tie aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 20. Juni 1900, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechts⸗ nachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbind⸗ lichkeit haftet.
Hamburg, den 26. April 1900.
Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
[12200] Bekanntmachung. 1 8 Der Klempner und Rohrleger Karl Bartke hier,
für 9. März 1859 und dem Hypothekeneintrage vom
Band 35 Nr.
111I““
Gerichts am 12. April 1900 wegen Trunksucht ent⸗ mündigt worden. Berlin, den 1. Mai 1900.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 81.
[12329
8ee. jnmeifier Jacob Bonn zu Dechen, Reg.⸗
Bez. Trier, hat die in 1890 dem Wilhelm Kunz
zu Nochern ertheilte Vollmacht für kraftlos erklärt.
St. Goarshausen, den 1. Mai 1900. Königliches Amtsgericht. II.
[122500) Im Namen des Königs! 8 Ja der Grothkopf⸗Hormann’'schen Aufgebotssache von Bliestorf — A.⸗Z.: VI. A. 23 — hat das Königliche Amtsgericht in Steinhorst durch den Amtsrichter Hudemann für Recht erkannt: 2 Die am 2. März 1828 zu Bliestorf geborene Anne Marie Christine Grothkopf, geb. Hormann, wird für todt erklärt und als Zeitpunkt des Todes der 2. März 1898 festgestellt. Das Vermögen der Todterklärten ist ihrer Tochter Dorothea Catharina Margaretha Hormann gen. Dürkop in Lübeck aus⸗ zuantworten.
[12248] Durch Ausschlußurtheil von heut sind die unbe⸗ kannten Erben des am 30. Januar 1898 in Eisemost verstorbenen Arbeiters Ernst Stelzer mit ihren Rechten auf den Nachlaß ausgeschlossen worden. Lüben, den 2. Mai 1900. .“ Königliches Amtsgericht. [12254] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage sind auf Antrag des Kaufmanns F Kollmanun zu Brack⸗ wede die von der Aktiengesellschaft „Dahlhauser Ringofenziegelei“ zu Dahlhausen a. d. Ruhr auf dem Namen des Antragstellers unter dem 1. Juni 1886 ausgesebenen Aktien Nr. 41, 42, 43, 44 und 45 über je 1000 ℳ für kraftlos erklärt worden. Hattingen, den 28. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[12259] Bekauntmachung. . Durch Ausschlußurtheil vom heutigen Tage ist das Sparkassenbuch der städtischen Sat s zu Hattingen Nr. 11 884 über 3389,43 ℳ, ausgestellt für den Tagelöhner Joh. H. Stratmann bei Hattingen, auf Antrag des Schlossers August Stratmann zu Niederbredenscheid für kraftlos erklärt worden. Hattingen, den 28. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
.“ — 6 Die von der Ehefrau des Mühlenmeisters Jakob Möller, Eva Elisabeth, geborene Ullrich, zu Seligen⸗ thal am 17. April 1837 für die Ehefrau des Kom⸗ merzienraths Kürschner, Jeanette, geb. Kaupert, zu Weidebrunn errichtete Schuld⸗ und Pfandverschrei⸗ bung über 500 Thaler ed. Darlehn, die am 17. März 1838 dem Kaufmann Georg Dietz zu Kleinschmal⸗ kalden abgetreten sind, ist durch Ausschlußurtheil vom 21. April 1900 für kraftlos erklärt worden. Schmalkalden, den 23. April 1900.
Königliches Amtsgericht. Abth. 2
Verkündet am 26. April 1900. Schilling, als Gerichteschreiber.
Im Namen des König? In Sachen betr. das Aufgebot der nachstehend bezeichneten Hypothekenurkunde erkennt das König⸗ liche Amtsgericht, Abih. I, zu Duderstadt für Recht: Die aus der Schuldurkunde vom 22. Dezember 1877 und dem Hypothekeneintrage vom 14. Januar 1878 bestehende Hypothekenurkunde über die im Hypo⸗ thekenbuche des Landbezirks Duderstadt Band 48 Nr. 163 zu Lasten:
1) des Maurers Eenst Nacke zu Desingerode,
2) des Maurers Franz Joseph Nacke daselbst,
3) des Dachdeckers Ignatz Nacke zu Hannover,
4) der Ehefrau des Musikus Franz Joseph Maul⸗ hardt, Katharine, geb. Nacke, zu Desingerode
und zu Gunsten der Kirche ad St. Mauritium zu Desingerode verzeichnete, jetzt im Grundbuche von Desingerode Band IX Art. 407 in Abth. III unter Nr. 1 eingetragene Hypothekenforderung von 450 ℳ sammt Zinsen und Kosten zu 4 ½ % seit 22. No⸗ vember 1877 verzinslich wird damit für kraftlos erklärt. 1“
[12256]
[12255]
Verkündet am 26. April 1900. Schilling, als Gerichtsschreiber.
Im Namen des Königs!
In Sachen betr. das Aufgebot der nachstehend näher bezeichneten Hypothekenurkunde erkennt das Königliche Amtsgericht, Abth. I, zu Duderstadt echt: 1 Die aus der Schuld⸗ und PfandverschreibUung vom
gleichen Tage bestehende Hypothekenurkunde über die im Hvpothekenbuche des Landbezirks Duderstadt 10 636 zu Lasten des Maurers Christoph Borchardt jun. und dessen Ehefrau Katharine, geb. Borchardt, zu Nesselröden und zu Gunsten der evangelischen Kirche zu Duderstadt ver⸗ zeichnete, bei Anlegung des Grundbuchs im Grund⸗ buche von Nesselröden Band XIV Art. 691 in Abth. III unter Nr. 1 eingetragene Hypotheken⸗ forderung von 300 Thalern Kurant Darlehn nebst 5 % Zinsen seit dem 9. März 1859 wird damit für kraftlos erklärt. 114“
Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuch von Hützel Band I Blatt 4 Abtheilung III Nr. 4 am 25. November 1884 daselbst für den Heinrich Christoph Wilhelm Gellersen in Hützel eingetragene Abfindungs⸗Hypothek von 258 Thalern Kurant wird für kraftlos erklärt. -
Soltau, den 18. April 1900.
Königliches Amtsgericht.
[12258]
Durch Ausschlußurtheil vom 10. April 1900 sind folgende Hypothekenurkanden: .
1) Ueber die im Grundbuche von Rheinbrohl Band 34 Artikel 1631 Abtheilung III Nr. 6, 7 und 8 für Jakob Baer zu Rheinbrohl eingetragenen IE von a. 309 ℳ 89 ₰ nebst 5 % Zinsen eit 23. Dezember 1875 und 23 ℳ 05 ₰ Kosten,
Hypothekenbuch Vol. I Nr. 658, Vol. II Nr. 32 und
Vol. II Nr. 52 übertragen, 2) über folgende im Grundbuche von Neuwied Band 16 Artikel 776 Abtheilung III Nr. 10 und 11 eingetragenen und aus Band 2. Art. 67 über⸗ nommenen Forderungen a. von 300 ℳ Darlehn nebst 5 % Zinsen seit 6. Mai 1879, rückzahlbar nach dreimonatlicher Kündigung zu Gunsten des Schlossers Hermann Rau jun. zu Neuwied, zu Lasten der Wittwe Hermann Rau, seiner Mutter, b. von 800 ℳ und zwar a. 300 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 1. Januar 1880, rückzahlbar nach dreimonatlicher Kündigung zu Gunsten der Johanaa Strobel in Neuwied, 6. 500 ℳ nehst 5 % Zinsen seit 23. De⸗ zember 1883, rückzahlbar nach dreimonatlicher Kün⸗ disung zu Gunsten des Hermann Rau jun. in Neuwied, 2. 3) über die im Grundbuche von Rüscheid Band 2 Artikel 58 Abtheilung III Nr. 3 für den Friedrich Freund in Rüscheid eingetragene, aus dem Hypotheken⸗ buch Vol. I Nr. 96 übernommene Judikatforderung von 21 Thlr. 19 Sgr. 9 Pfg. nebst 5 % Zinsen und Kosten, b 4) über die im Grundbuch von Weis Band 20 Artikel 955 eingetragene Forderung von 11 Thlr. 2 Sgr. 4 ₰ und Kosten aus der Judikateintragung vom 3. Oktober 1874 zu Gunsten des Bäckermeisters Joseph Roßbach in Engers, zu Lasten des Heinrich Koll daselbst, aus dem Hypothekenbuch Vol. IV. Fol. 74 Nr. 132 übertragen, für kraftles erklärt. Neuwied, den 10. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[12333] Bekanntmachung. Durch Urtheil des Königlichen Franzburg vom 30. März 1900 ist der Hypotheken⸗ buchesauszug über die für den früheren Bedienten, jetzigen Arbeiter Joachim Butz, früher zu Hannover, jetzt zu Papenhagen, im Grundbuche von Papen⸗ hagen (Kirchspiel Richtenberg) Band II Blatt 23 Abtheilung III Nr. 4 eingetragene Forderung von 50 Thalern für kraftlos erklärt worden. Franzburg, den 5. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[12290] — Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts
vom heutigen Tage sind: 1 1) der Hypothekenbrief über die auf dem zu Berlin, Waisenstr. 7, belegenen, im Grundbuche des König⸗ lichen Amtsgerichts I zu Berlin von Berlin Band XI. Bl. Nr. 860 verzeichneten Grundstücke in Ab⸗ theilung III unter Nr. 5 für den Bäckermeister Theodor Vesper eingetragene Hypothek von 4200 ℳ, 2) der Hypothekenbrief über die auf dem zu Berlin, Köpenickerstr. 173, belegenen, im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts I zu Berlin von der Luisen⸗ stadt Band 37 Bl. Nr. 1879 verzeichnete, für den ehemaligen Feldwebel Johann Christian Jacob Garz in Abtheilung III unter Nr. 22 eingetragene Hypothek von 1400 Thalern = 4200 ℳ, — 3) die Hypothekenbriefe über die auf dem zu Berlin in der Landsbergerstr. 83 belegenen, im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts I zu Berlin von der Königstadt Band 36 Bl. Nr. 2277 verzeichneten Grund⸗ stücke in Abtheilung III eingetragenen Hypotheken: a. unter Nr. 6 von 5700 Thalern gleich 17 100 ℳ, b. unter Nr. 7a. von 3993 Thalern 22 Sgr. 6 Pfg. gleich 11 981,25 ℳ, c. unter Nr. 7 b. und 7 c. von 3993 Thalern 22 Sgr. 6 Pfg. gleich 11 981,25 ℳ und 412 Thalern 15 Sgr. gleich 1237,50 ℳ, für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 30. April 1900. “ Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.
[122911 Bekanntmachunng. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist für Recht erkannt worden: 1. alle diejenigen, welche auf die im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts Berlin I von der Friedrichstadt Band 25 Nr. 1771 in der III. Ab⸗ theilung des Grundbuchblattes eingetragene Theilpest Nr. 9 von 1000 Thalern für den Kaufmann Louis Goldberg als Eigenthümer, Erben, Zessionarin, Pfand⸗ oder sonstige Brief⸗Inhaber Ansprüche erheben können (insbesondere der vorbenannte, seinem Auf⸗ enthalte nach unbekannte eingetragene Gläubiger), werden mit diesen ihren Ansprüchen ausgeschlossen,
II. die vorstehend unter I bezeichnete Theilpost wird für erloschen erklärt (und ist im Grundbuche zu löschen). .
Berlin, den 28. April 1900.
Königliches Amtsgericht I. Abth. 84.
8 [122472 Bekanutmachung. S. Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 30. April 1900 sind die Gläubiger der im Grundbuche von Stenschewo Blatt Nr. 23 in Abth. III unter Nr. 1 und 2 eingetragenen Posten: 8 1) 39 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. nebst 5 % Zinsen für die Laurent Leykiewicysche Pupillenmasse — auf Grund der Obligation vom 24. März 1802 ein⸗
etragen, — 2)928 Thaler Erbtheil der Alexius Dyminowicz⸗ schen Kinder — auf Grund der Urkunden vom 1. Mal 1802 inget 30. Dezember 1824 eingetragen, mit ihren Ansprüchen auf diese Posten geschlossen. Posen, den 30. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[12289] Verkündet am 24. April 1900. Tott, Gerichtsschreiber. Eingetragen in das am 30. Aptil 1900 ausgehängte
8 Verzeichniß der verkündeten und unterschriebenenUrtheile.
Tott, Gerichtsschreiber.
In der Aufgebotssache der Wittwe Daniel Gum⸗ mersbach zu Lüttringhausen hat das Königliche Amts⸗ gericht in Olpe durch den Amtsrichter Köster für Recht erkannt:
8 etwaigen Berechtigten der im Grundbuche von Olpe Land Band 4 Blatt 3 Abth. III. Nr. 3 u. 5 den Gewerken Heinrich Kreutz in Olperhütte einge⸗ tragenen Forderung von 450 ℳ aus der uld⸗ urkunde vom 14. September 1852 werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Post ausgeschlossen.
b. 43 ℳ 81 ₰ nebst 6 % Zinsen seit 24. Januar
Letse senheupflener Karl Nill in Tübingen.
Pallasstraße 5, ist durch Beschluß des u
[1874 und c. 450 ℳ nebst d % Zinsen aus dem
Die Kosten fallen der Antragstellerin zur Last.
Amtsgerichts zu
geborene Schaefer, zu Dortmund und deren Rechts⸗
Abtheilung III Nr. 14 eingetragene Post: „80 Thaler Darlehn nebst 5 % Zinsen und Kosten aus der Ur⸗ kunde vom 28. Juni 1866“
E Grundbuche von Nieheim Band 5 Blatt 254 Ab⸗
theilung III Nr. 5 eingetragene Post: „363 Thaler 12 Silbergroschen 2 Pfg. Judikat nebst 5 % Zinsen seit
“ 34 Thaler 16 Sgr. Kosten für den
2) Der Hypothekenbrief, welcher über die früher iim Grundbuche von Alhausen Band III.
8 gebildet ist und aus dem Mandate vom 18. No⸗
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Im Namen des Königet
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zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußisch
Berlin, Sonnabend, den 5.
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en Staats⸗Anzeiger.
1. Untersuchungs⸗Sachen.
. Aufgebote,
. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
4. Verkäufe, ““ Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen u. dergl.
Oeffentlicher Anzeiger.
B
. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
Feeeeehn, Se eglcheasten auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. i
chafts⸗
enossenschaften.
ank⸗Ausweise. 8
.Verschiedene Bekanntmachungen.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[11792] Bekanntmachung.
Durch Urtheil vom 9. April 1900 sind: I. die unbekannten Gläubiger und deren Rechts⸗ nachfolger mit ihren Ansprüchen auf folgende Posten ausgeschlossen: 1) die Fundatio Schrader zu Paderborn und ihre Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Himmighausen Band 1 Fol. 22 Abtheilung III Nr. 3 eingetragene Post: „50 Thaler Darlehn mit 5 % Zinsen und Kosten aus der Urkunde vom 24. Oktober 1843.“ 2) a. Der Ackersmann Ludolf Dregger zu Pömbsen und seine Rechtsnachfolger mit ihren An⸗ sprüchen auf die im Grundbuche von Pömbsen Bluand I Blatt 52 Abtheilunz III Nr. 1 eingetragene Post: „20 Thaler Darlehn mit 5 % Zinsen aus der Urkunde vom 6. Februar 1809.“ 8 b. Der Nachmann Marienthal zu Nieheim und seine Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Pömbsen Band I Blatt 52 Abtheilung III Nr. 2 eingetragene Post: „48 Thaler 15 Silbergroschen Darlehn mit 5 % Zinsen und Kosten aus der Urkunde vom 19. Oktober 1824.“ c. Die Geschwister Schröder zu Pömbsen, nämlich: Johann Conrad, geboren den 22. November 1818; Theresia, geboren den 21. Oktober 1820;
Gertrud, geboren den 6. Mai 1823;
Luͤdwig, geboren den 26. Juli 1825; sowie deren Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen f die im Grundbuche von Pömbsen Band I heilung III Nr. 3 einagetragene Post: „je 17 Thaler 4 Silbergroschen 4 ½ Pfennig Ab⸗ findung aus der Urkunde vom 17. Rovember 1827.“ d. Der Anton Wellen zu Riesel und seine Rechts⸗ nachfolger mit ihren Ansprüchen auf die im Grund⸗ buche von Pömbsen Band I Blatt 52 Abtheilung III Nr. 4 eingetragene Post: „75 Thaler 15 Silber⸗ groschen Darlehn mit 5 % Zinsen und Kosten aus der Urkunde vom 21 Jult 1836.“ 3) Die Eheleute Wilhbelm Wöste und Catharina, nachfolger mit ihren Ansprüchen auf die im Grund⸗ buche von Oeynhausen Vol. II Fol. 85 Abthei⸗ lung III Nr. 5 eingetragene Post: „120 ℳ Erb⸗ abfindung aus der Urkunde vom 18. März 1875.“ 4) Der Kaufmann Calmon Löwenbaum zu Brakel und sein Rechtenachfolger mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Alhausen Band 1 Blatt 33
5) Der Justizrath Henrici zu Nieheim und seine Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Nieheim Band 4 Blatt 17 Ab⸗ heilung III Nr. 6 eingetragene Post: „48 Thaler Kaufgeld mit 5 % Zinsen aus der Urkunde vom 6. April 1851.“ Folgende Hypothekendokumente für kraftlos
1) Das Hypothekendokument, welches über die im
dem 1. April 1851 und Lieferung von einer Last
utsbesitzer Franz Sarrazin zu Externbrock“ ge⸗ bildet ist und aus dem Erkenntnisse vom 14. De⸗ zember 1852, dem Vergleiche vom 21. April 1852 und dem Hyvpothekenscheine vom 8. Juli 1853 besteht.
Blatt 24 Abtheilung III Nr. 3 eingetragene Post: „49 Thaler „Silbergroschen 2 Pfennig Juͤdikat nebst 5 % Zinsen seit dem 10. April 1858 und 7 Thaler 6 Pfennig Kosten und femner⸗ Kosten von 1 Thaler 6 Groschen für den Johann Weskamp zu Alhausen“
vember 1857 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 14. August 1858 besteht. Nieheim, den 9. April 1900. Königliches Amtsgericht.
[12251] Bekauntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts von heute sind die Rechtsnachfolger des verstorbenen Gläubigers der im Grundbuche von Großendorf Nr. 12 in Abth. III unter Nr. 7 für den Kaplan Andreas Klein in Heilsberg auf Grund der Obli⸗ gation vom 20. Oktober 1864 eingetragenen Dar⸗ lehnsforderung von 1850 Thlr., von denen 1000 Thlr. mit 5 % und 850 Thlr. mit 4 ½ % jährlich verzins⸗ lich, mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Forderung ausgeschlossen.
Heilsberg, den 23. April 1900.
Koöhnigliches Amtsgericht. Abtheilung 2b.
[12207] Oeffentliche Zustellung.
Die Josefine Collé, Dienstmagd in Straßburg, Ehefrau des Tagners Alfons Brehm, früher in Eckbolsheim, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und ef enthaltsort, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Fritz Mayer, klagt gegen ihren genannten Ehemann, unter der Behauptung, daß letzterer sie mißhandelt habe, mit dem Antrage, die zwischen ihnen am 16. Juli 1897 vor dem Standesbeamten in Eckbols⸗ heim geschlossene Ehe für aufgelöst und den Be⸗ klagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗
zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Straßburg, den 30. April 1900. Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Weber.
[12204] Oeffentliche Zustellung. In Ehesachen der Ida Lina verehel. Liebscher (Liebschner), geb. Loose, in Döbeln, Klägerin, gegen deren Ehemann, den Handarbeiter Friedrich Max Liebscher (Liebschner), zuletzt in Döbeln, fetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehe⸗ scheidung, ladet Klägerin den Beklagten zur eenh der mündlichen Verhandlung vor das önigliche Landgericht Freiberg, Zivilkammer II, auf den 4. Juli 1900, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Prozeßgerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Ladungsschrift⸗ satzes bekannt gemacht. Freiberg, den 17. April 1900. . Der Gerichtsschreiber beim Königl. Landgericht. Sekretär Hammer.
[12202] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Nußpickel, Amalie, geb. Koppe, zu 1” b. M., Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Gieseke zu Magdeburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Nikol Nußpickel, früher zu Burg b. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Be⸗ klagten für den allein schulbigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Magdeburg, Domplatz Nr. 6, auf den 11. Juli 1900, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 1. Mai 1900. 1 Könnecke, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[12205] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Maurer Ernestine Sucker, geb. Posling, zu Spreenhagen, vertreten durch Justizrath Schindler zu Frankfuct a. O., klagt gegen ihren Ehemann, den Maurer Hermann Sucker, früher zu Spreenhagen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. O. auf den 7. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. O., den 1. Mai 1900.
. Gröschke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[12203] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Wilhelmine Henriette Müller, geb. Burchartz, zu Hamburg, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Wulff & Melchior, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Max. Müller, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Be⸗ klagten für den schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die VI. Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (altes Rathhaus), Admi⸗ ralitätsstr. 56, auf den 9. Juli 1900, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 3. Mai 1900. Heidenreich, Gerichtsschretbergeh. des Landgerichts.
[12206] Ravensburg. 8
8 Oeffentliche Zustellung. 8 Christine Hagg, Taglöhnerin in Kriegshaber bei Augsburg, hag durch ihren Prozeßbevollmächtigten, Rechtsanwalt A. Härle in Ravensburg, gegen ihren Ehemann Michael Hagg, früher in Kleinholzleute, Gde. Großholzleute, O.-⸗A. Wangen i. A., nun un⸗ bekannt wo, auf Herstellung des ehelichen Lebens, ladet den Beklagten vor die Zivilkammer des K. Landgerichts zu Rauensburg in den zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Dienstag, den 10. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, be⸗ stimmten Termin und fordert ihn zur Bestellung eines bei diesem Gerichte vaeSen Anwalts auf. Die Klagpartei wird in dem Termin beantragen, durch vorläufig vollstreckbares Urtheil zu erkennen: daß der Beklagte schuldig sei, daß eheliche Leben mit der Klägerin herzustellen und die Kosten des Rechts⸗ streits zu tragen. Zum Zweck der öffentlichen Zu⸗ deeen wird dieser Auszug der Klage hiemit bekannt gemacht. Den 2. Mai 1900. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. Hauber.
[11821] Oeffentliche Zustellung.
Die N.gve. Zuckerfabrik Klepzig bei Cöthen von A. & W. Allendorff zu Klepzig, vertreten durch den Rechtsanwalt Lezius in Dessau, klagt gegen den
handlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg auf den 11. Juli 90, B run 8 08 Ühr mit
der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte schlagung, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver⸗
furtheilen an Klägerin 3396 ℳ 9 ₰ nebst 4 % Zinsen davon seit dem Tage der Klagezustellung zu zablen, das Urtheil auch gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Herzog⸗ lichen Landgerichts zu Dessau auf den 7. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dessau, den 2. Mai 1900.
Jauerka, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[12332-⁄ Oeffentliche Zustellung.
Der frühere Restaurateur jedige Kolporteur Ludwig Hacker zu Greifswald, Prozeßbevollmächtigter Rechts⸗ anwalt Haeckermann daselbst klagt gegen den stud. med. Leo Glaß, aus Breslau zur Zeit unbekannten Aufenthalts unter der Behauptung, daß er dem Be⸗ klagten, während derselbe in Greifswald studierte und seinen Aufenthaltsort hatte und zwar in den Jahren 1893 und 1894, Speisen, Getränke und Zigarren zum Gesammtbetrage von 115,55 ℳ ge⸗ ltefert und an das Bureau „Vorsicht“ zu Breslau 3,10 ℳ Auskunftsgebühren gezahlt habe, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 118,65 ℳ nebst 5 vom Hundert Zinsen vom 1. Juli 1894 bis 1. Januar 1900 und 4 vom Hundert Zinsen seit 1. Januar 1900. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Könialiche Amtsgericht zu Greifswald auf den 13. Juli 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen
Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Greifswald, den 30. April 1900.
Piske, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[12208] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Reiabold Schulz aus Königsberg i. Pr., Neuer Markt Nr. 3, vertreten durch den Rechtsanwalt Rau dafelbst, klagt gegen
1) den früheren Postassistenten, jetzigen Versiche⸗ rungs⸗Inspektor Ernst Lewerenz,
2) dessen Ehefrau Emma Lewerenz, geb. Adam,
beide zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel de dato Königsberg den 1. Januar 1900, über 125 ℳ, zahlbar am 1. Februar 1900, mit dem Antrage, die Beklagten zur Zahlung von 125 ℳ nebst 6 % Zinsen seit dem 3. Februar 1900 sowie 3 ℳ Protestkosten zu verurtheilen, und zwar den Betlagten zu 1 als Acceptant, die Beklagte zu 2 als Ausstellerin und Girantin, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Königsberg i. Pr. auf den 20. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 81b. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗
macht. v. Blottnitz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 12.
[12209] Ladung.
Nr. 6206. August Fluck, Landwirth in Emmingen ab Egg, und dessen EChefrau Katharina, geb. Heiß, von da, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Noë in Donaueschingen, klagen gegen die Dienstmagd Marie Keller und die Dienstmagd Theresia Keller von Emmingen ab Egg, z. Zt. an unbekannten Orten, unter der Behauptung, daß der verstorbene Vater der Beklagten von den Klägern Liegenschaften gekauft habe und für den restlichen Kaufschilling die Be⸗ klagten als Erben sammtverbindlich baftbar seien, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Ver⸗ urtheilung der Beklagten zur Zahlung von 164 ℳ 40 ₰ nebst 4 % Zins vom Klagzustellungstage an unter sammtverbindlicher Haftbarkeit, sowie Tragung der Kosten des Rechtsstreits. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor Gr. Amtsgericht Engen auf Dienstag, den 19. Juni 1900, Vorm, 9 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Eugen, den 1. Mai 1900.
Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Lohrer.
[110441 Oeffentliche Zustellung.
Der Firma J. Ratti⸗Pouder, Weinhandlung z Kienzheim, vertreten durch Rechtsanwalt Koebel in Colmar, klagt gegen den Klemens Zepp, früher Gast⸗ wirth „zu den Vogesen“ zu Colmar, jetzt ohne be⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen geliefert erhaltenen Weines und eines zurückbehaltenen Fasses mit dem Antrage auf Verurtheilung
1) zur Zahlung von 312,91 ℳ nebst 5 % Zinsen vom Zustellungstage der Klage ab,
2) ein Faß von 223 1 Gehalt und gezeichnet mit Nr. 827 herauszugeben oder dessen Welth mit 24 ℳ nehst 5 % Zinsen vom Klagezustellungstage ab zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handels⸗ sachen des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar auf den 11. Juli 1900, Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Buchhalter Curt von Eichmannsdorf, früher in Klepzig, jetzt unbekannt abwesend, wegen Unter⸗
(L. S.) Kempt, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[10723] Oeffentliche Zustellung.
hard, klagt gegen ihren Ehemann, früher zu Fulda, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt Grund der Bebauptung, daß derselbe sich bettelnd
werb der Klägerin durch Leisten von Monatsdiensten und Tagelohnarbeiten gefährde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, in die Aufhebung der unter den Parteien bestebenden, ehe⸗ lichen Gütergemeinschaft zu willigen, bezw. die Güter⸗ gemeinschaft durch Richterspruch für aufgehoben zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hanau auf den 26. Juni 1900, Vormittags 9 ÜUhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gericht zugelassenen Anwalt Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die uszug der Klage bekannt gemacht. Z““ Hanau, den 28. April 1900. 8
[12201]
Durch vorläufig vollstreckbares Urtheil der I. Zivilkammer des Kais. Landgerichts zu Zabern vom 24. April 1900 wurde zwischen den zu Wal⸗ scheid wohnenden Eheleuten Peter Jager, Elas⸗ arbeiter, und Marie, geb. Welsch, die Guͤtertrennung ausgesprochen.
Zabern, den 1. Mai 1900. “
Der Landgerichts⸗Sekretär: Berger.
[6740] Bekauntmachung. Nachstehende, bei uns anhängigen Auseinander⸗ setzungen, als: A. im Regierungs⸗Bezirk Magdeburg. 1) Kreis Gardelegen. Vertheilung und Verwendung der Kaufgelder, die aus dem Verkaufe der nach § 8 des am 6. Sep⸗ tember 1849 bestätigten Separationsrezesses von
Nr. 1 Litt. 0. der Separationskarte, jetzt Karten⸗ blatt 10 Abschnitt 214/7 der Katasterkarte, erzielt
worden sind. . 2) Kreis Jerichow II.
Auftheilung der nach § 7 des Rezesses über Grundstücke der Kossathen zu Bergzow, bestätigt den 15. Dezember 1854, ausgewiesenen gemeinschaftlichen Sandgrube, Plan Nr. 21, nebst einer Tränke.
3) Kreis Neuhaldensleben.
Aufhebung der nach § 18 des am 12. Juli 1852 bestätigten Separationsrezesses von Eimersleben begründeten Bullengemeinschaft in Eimersleben.
88 4) Kreis Salzwedel. a. Ablösung der dem Rektorate jetzt Kantorate und der Organistenstelle zu Kalbe a. M. von Grundstücken der Gemeindeverbände Kalbe a. M., Vahrholz, Klein⸗Engersen und Berge sowie von den Rittergütern I und II zu Kalbe a. M. zu⸗ stehenden Reallasten. b. Ablösung der der Pfarre und der Küsterei zu Jeetze zustehenden Reallasten aus den Gemeinde⸗ verbänden Jeetze und Güssefeld.
88 5) Kreis Stendal.
Ablösung der der Pfarre, Küsterei und Kirche zu Grassau aus den Gemeindeverbänden Grassau und Grünenwulsch zustehenden Reallasten.
B. Regierungs⸗Bezirk Merseburg.
8 1) Kreis Bitterfeld. a. Ablösung der von dem Grundstücke des Her⸗ mann Purschwitz in Söllichau an die Pfarre daselbst zu entrichtenden Zins⸗ und Lehnsabgaben. b. Ablösung aller den geistlichen Instituten zu Söllichau aus dem Gemeindeverbande daselbst noch zustehenden Reallasten.
2 2) Kreis Delitzsch.
Ablösung der der Pfarre, Kirche, sowie der Küsterei und Schule
8 3) Kreis Liebenwerda. Ablösung der der Pfarre, sowie der Küsterei un Schule zu Schmerkendorf aus den Gemeinde⸗ verbänden Schmerkendorf und Marxdorf sowie aus dem Gutsbezirke Grassau zustehenden Reallasten.
4) Mansfelder Gebirgskreis. a. Ablösung der der Hutegemeinde Meisdorf in den Gräflich von der Asseburg'schen Forsten zu⸗ stehenden Weideberechtigung. b. Wirthschaftliche Zusammenlegung der Grund⸗ stücke der Feldmark Meisdorf. — 5) Saalkreis. Ablösung der der Pfarre, Küsterei und Schule zu Lebendorf, der Kirche, Küsterei und Schule zu Trebitz, sowie der Küsterei und Schule zu Bebitz aus den Gemeindeverbänden Lebendorf, Trebitz, Bebitz und Unterpeißen zustehenden Reallasten. 6) Kreis Schweinitz. Ablösung der auf dem Schmiedegrundstücke der Ehefrau des Schmiedemeisters Lösche, Anna, geb. Knauerhase, zu Düßnitz, eingetragen im Grundbuche von Düßnitz Band I Blatt 35, Häuslergut Nr. 332, ruhenden Verpflichtung zur Leistung der Schmiedearbeit für die Einwohner von Düßnit gegen Entrichtung eines Kornzinses.
3 7) Kreis Wittenberg.
a. Zusammenlegung der in der zum Dorfe Rackith gehörigen wästen Mark Paris im Zusam menhange gelegenen Ackergrundstücke, genannt das Preisfeld.
b. Vertheilung des Kaufgeldes für das verkaufte, nach § 20 Abschnitt 3 des Separationsrezesses von Wartenburg, bestätigt am 21. November 1854, für die 13 Hüfner zu Wartenburg ausgewiesene gemein⸗
schaftliche Hirtenhaus — Haus Nr. 37 —. “ 8
zu Limehna noch zustehenden
Die Ehefrau des Bäckergesellen Friedrich Neise zu Fulda, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Eber⸗
. .
— Wolff, 3 5 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Klötze ausgewiesenen gemeinschaftlichen Sandgrube 1
abwesend, auf
und landstreichend im Lande herumtreibe, für seine Familie nicht sorge, Schulden mach⸗ und den Ere⸗—
g.
zu bestellen. „