1900 / 109 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 07 May 1900 18:00:01 GMT) scan diff

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und dem August Beier senior, als Gläubiger, Rechte

5 Bormittags 9 Uhr, ihre Rechte anzumelden bezw.

zu Stonin,

Vpormittags 10 Uhr, neues Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 10, angesetzten Aufgebotstermine ihre

vperden gleichfalls aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in diesem Termine anzumelden,

an diese Posten zustanden, behufs Löschung,

7) Depotscheine der Berlinischen Lebens⸗ versicherungsgesellschaft, nämlich: 5

a. vom 10. Oktober 1892 über die verpfändete Police des Restaurateurs Franz Rieger Nr. K. 22 547, .“

b. vom 12. November 1892 über die verpfändete Police desselben Versicherten Nr. A. 28 255, 8

8) Sparkassenbuch der Städtischen Sparkasse in Neisse Nr. 8483 über 1214,19 ℳ, ausgefertigt für 8 Heisig, Auszügerin in Reimen, behufs neuer

igung.

8 ie 8 1 vorstehend bezeichneten unbekannten

Leerenehige und die zu II bezeichneten In⸗

den werden aufgefordert, bei dem Zimmer Nr. 9, spätestens

ichr, unterzeichneten Gerich . 25. August 1900,

im Aufgebotstermine,

die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls sie mit ihren Rechten werden ausgeschlossen werden bezw. die Kraftloserklärung der Ürkunden erfolgen wird.

isse, den 26. April 1900.. ““ Königliches Amtsgericht. 3

[1778] Aufgebot.

1) Die Eheleute Taglöhner Hang Kurt Riebeling und Elise, geb. Wüst, 2) die Eheleute Oekonom Balthasar Henß und Elisabetha, geb. Fischer, hier, haben das Aufgebot der Insatzurkunde (Copia authentica), betreffend die auf den Liegenschaften Frankfurter Gemarkung Gew. 3 Nr. 413 B. und 713 C. mit 15 000 unter Vorzugsrecht zu Gunsten der Eheleute Henß und mit 5000 zu Gunsten der Eheleute Riebeling haftenden 1. Hypothek von 20 000 ℳ, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. No⸗ vember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Klapperfeldstraße Nr. 10, I. Stock, Zimmer Nr. 2, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. . —— * EE

Frautfurt a. M., den 6. März 1900.

Königliches Amtsgericht. 11.

110139] Aufgebot.

I. Folgende Personen, nämlich: 88

1) der Wirth Ignatz Tomczak und seine Ehefrau Stanislawa Tomczak aus Donatowo,

2) die Wittwe Dorothea Thiel, geb. Liebehentschel,

3) der Wirth Peter Turkiewich zu Kriewen, 4) der Eigenthümer Nikolaus Misiak zu Rüders⸗ dorf, 3 5) der Wirth Peter Prymke zu Wabiewo, uu 1, 2, 3 und 5 vertreten durch den Rechts⸗ nwalt Pinner zu Kosten, zu 4 durch den Rechts⸗ anwalt Meißner zu Kosten, haben ee; „die angeblich verloren gegangenen Hypothekenbriefe über folginde Hypotbeken aufzubieten: zu 1 über 657 nebst Zinsen, Vatererbe der Cornelia Tomczak, eingetragen im Grundbuch von Donatowo Blatt 20 Abtheilung III Nr. 4, zu 2 über 100 Thaler nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Januar 1881 für die Geschwister Schwarzer: Rudolph Wilhelm Paul und Herrmann zu gleichen Antheilen, eingerragen im Grundbuch von Slonin Blatt 49 Abtheilung III Nr. 3, 8 zu 3 über je 18 Thaler 9 Sgr. 74 5 Pfennig mütterliche Erbegelder nebst 5 % Zinsen und Ein⸗ ziehungskosten für Marianna und Thomas Luczak, eingetragen im Grundbuch von Kriewen Blatt 4 Abtheilung III Nr. 11, 8 zu 4 über 19 Thaler 4 Sgr. 3 Pfennige Erbe⸗ gelder des Wosciech Seidel zu Wyrzeka nebst 5 % Zinsen, eingetragen im Grundbuch von Wyrzeka Blatt 7 Abtheilung III Nr. 4, und zwar auf der Parzelle Nr. 6 des Titelblatts, zu 5 213 Thaler Kaufgelderforderung des Peter Sledz und dessen Ehefrau Ludowika, geb. Kubiak, nebst 5 % Zinsen, im Grundbuch von Wabiewo Blatt 26 Abtheilung III Nr. 2. II. Ferner haben folgende Personen: 1) der Eigenthümer Andreas Postaremczak zu Rombin, z. Zt. in Baukau, Hernestr. 25, 2) der Eigenthümer Daniel Wende zu Donatowo, 3) die Wittwe Dorothea Thiel zu Stonin, 4) der Müllermeister Johann Staniszewski zu Kriewen, zu 1, 3 und 4 vertreten durch den Rechtsanwalt Pinner zu Kosten, zu 2 durch den Rechtsanwalt Mitschke zu Kosten, beantragt, die unbekannten Gläubiger nachstehender Posten im Wege des Auf⸗ gebotsverfahrens mit ihren Rechten auszuschließen: zu 1: die Wittwe Marianna Troszczynska, geb. Ratajczak, mit ihrem Rechte auf das für sie im Grundbuch von Rombin Blatt 96 Abtheilung II. Nr. 3 auf Grund der Verträge vom 30. September 1867 und vom 3. März 1883 eingetragene Aus⸗ gedinge, 8 zu 2: der Oberförster Jacob Gottlieb Kieserling, zuletzt in Moschin wohnhaft gewesen, mit seinem Rechte auf die für ihn im Grundbuch von Donatowo Blatt 13 Abtheilung 1II Nr. 2 eingetragenen 200 Thaler nebst 5 % Zinsen, zu 3: Wilhelm Schwarzer mit seinem Rechte auf die im Grundbuch von Stonin Nr. 49 Abtheilung III. Nr. 3 für ihn eingetragenen 75 nebst Zinsen, zu 4: Stanislaus Tuliszkiewicz mit seinem Rechte auf die für ihn im Grundbuch von Kriewen Blatt 16 Abtheilung III Nr. 9 eingetragenen 150 nebst Zinsen. Die unbekannten Inhaber der zu I bezeichneten Hypothekenbriefe werden aufgefordert, srätestens in dem hiermit auf den 21. September 1900,

schte bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und die Hypothekenbriefe vorzulegen, widrigenfalls die letzteren für kraftlos erklärt werden. Die zu II genannten Gläubiger event. deren Rechtsnachfolger

widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Rechten auf die erwähnten Posten erfolgen wirrde. Kosten, den 24. April 1900. 6

auf dem Anwesen Hs. Nr. 8 in Haslarn der Bauers⸗ eheleute Georg und Barbara Schießl:

„Am 12. August 1829 bezw. 26. November 1834 ein dem Pfarrer Singerer in Penting gehöriger Kaufschillingsrest zu 20 Fl. 40 Kr. lt. Fristenver⸗ loosung vom 13. Mai 1833“; 88

2) im Hypothekenbuche für Erzhäuser Bd. I1S. 258 auf dem Anwesen Hs.⸗Nr. 17 in Windmais der Gütlerseheleute Christoph und Katharina Wiendl: „Am 28. September 1826: 130 Fl. nicht quittierter Kaufschillingsrest, bis zu dessen Berichtigung das Anwesen als Unterpfand unterstellt ist, It. Kauf riefes vom 16. Februar 1797.“

Dieser Kaufschillingsrest steht It. Uebergabsvertrags vom 22. Juni 1865, G.⸗R. Nr. 775 des Kgl. Notars Stadler in dn v. f bge S des ver⸗ lebten Friedrich Gietl in Windmais zu;

3) 898 Hyp.⸗Buche für Erzhäuser Bd. I S. 208 auf dem Anwesen Hs.⸗Nr. 13 in Erzbäuser, der Gütlerkehefrau Barbara Schwarz, geb. Voith: „Am 21. September 1826: 80 Fl. mit 5 % ver⸗ zinliches nicht quittiertes Elterngut des Wolfgang Schmelzer It. Ankunftsbrief vom 3. Juli 1789, welches Elterngut schon längst bezahlt worden sein

will. 4

Auf Antrag der vorerwähnten Besitzer dieser An⸗ wesen wird, nachdem die Nachforschungen nach den rechtmäßigen Inhabern dieser Forderungen fruchtlos geblieben und seit dem Tage der letzten auf diese Forderungen sich beziehenden Handlungen 30 Jahre verstrichen sind, derjenige, welcher auf einen der be⸗ jeichneten Ansprüche ein Recht zu haben glaubt, zur Anmeldung desselben, und zwar spätestens im Auf⸗ gebotstermine vom Dienstag, den 18. September 1900, Vorm. 8 ½ Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaale unter dem Hinweis aufgefordert, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die For⸗ derung für erloschen erklärt und im Hvypothekenbuche gelöscht würde. Gem. § 836 Z.⸗P.⸗O. wird die Verbindung obiger Aufgebote angeordnet. Neunburg v. W., am 29. Dezember 1899.

Der Gerichtsschreiber: Beck, K. Sekretär.

[12633] Aufgebot. 1 Es ist bezüglich folgender Urkunden das Aufgebot von nachstehend bezeichneten Personen beantragt worden: 1) von dem Landmann B. Eggers in Apven be⸗ züglich der Obligation vom 30. März 1875, aus welcher für den verstorbenen Johann Eggers in Appen im Grundbuch von Appen Band IV Blatt 62 Abtheilung III Nr. 2 1200 eingetragen sind, 2) von den Kindern des Hans Jochim Tiedemann in Garstedterfelde a. der Wittwe Anna Marzaretha Hatje, geb. Tiedemann, in Hamburg⸗Eimsbüttel, b. dem Dienstmädchen Katharina Maria Tiedemann in Eidelstedt, c. dem Knecht Jochim Hinrich Tiede⸗ mann in Bönningstedt, d. dem Knecht Wilhelm Friedrich Tiedemann in Garstedt, e dem Knecht Hans Jochim Tiedemann in Garstedt, b. —e. ver⸗ treten durch ihre Vormünder Hans Jochim Tiede⸗ mann und Jochim Krohn, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Reimers in Pinneberg. bezüglich der Erb⸗ theilungsakte vom 2. Juni 1891, aus welcher für die 7 Kinder des Hans Jochim Tiedemann im Grundbuch von Garstedt Band IV Blatt 63 Ab⸗ theilung III 350 eingetragen sind, 3) von den Geschwistern Jacobsen in Pinneberg, vertreten durch Rechteanwalt Reimers in Pinneberg, bezüglich der Abtheilungsakte vom 21. September 1886, aus welcher für die 6 Jacobsen'schen Kinder im Grundbuch von Pinneberg Band 19 Blatt 369 Abtheilung III Nr. 3 1140 eingetragen sind, 4) von dem Fabrikarbeiter Peter Hinrich Reimers in Pinneberg bezüglich des Hypothekenbriefs vom 5. Mai 1893, nach welchem im Grundbuch von Pinneberg Band III Blatt 42 Abtheilung III Nr. 3 für die Wittwe Magdalena Donath, geb. Stieper, früher verwittwete Reimers, 1000 eingetragen stehen; 5) von Frau Alma Elsabe Meyer, geb. Ramcke, in Rellingen bezüglich der Obligation vom 18. Fe⸗ bruar 1852, nach welcher im Grundbuch von Halsten⸗ bek Band I Blatt 14 Abtheilung III Nr. 2 180 für den verstorbenen Jochim Ramcke eingetragen stehen; 6) von dem Beamten Carl Hermann Linnich in Hamburg, Steilhoperstraße Nr. 113, als Vormund der entmündigten Gläubigerin Auguste Groth, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Stammer und Uflacker in Altona, bezüglich des Hypothekenbriefs vom 25. Fe⸗ bruar 1898, aus welchem für die unverehelichte Groth in Pinneberg 1800 im Grundbuch von Pinneberg Band III Blatt 44 Abtheilung III Nr. 5 ein⸗ getragen stehen; G 7) von dem Abschieder Christian Friedrich Kunst⸗ mann in Rellingen, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt von Baselli in Pinneberg, bezüglich des Hypothekenbriefs vom 12. Juli 1892, aus welchem im Grundbuch von Rellingen Band I Blatt 10 Abtheilung III Nr. 10 2900 für den Antrag⸗ steller und seine Ehefrau Klara Margaretha Kunst⸗ mann, geb. Bargmann, eingetragen stehen.

Die unbekannten Inhaber der vorstehend auf⸗ geführten Urkunden und diejenigen, welche Rechte aus den Urkunden zu haben glauben, werden auf⸗ gefordert, ihre Rechte spätestens in dem am 10. Ok⸗ tober 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht stattfindenden Aufgebots⸗ termin geltend zu machen und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Urkunden für kraftlos erklärt werden. 1 8

Pinneberg, den 21. April 1900.

Königliches Amtsgericht.

[12641] Aufgebot. ““

Der Kaufmann Carl Mtyer in Schöppenstedt hat das Aufgebot bezüglich eines im Grundbuche von Schöppenstedt auf seinem Hause No. ass. 100 nebst Bestandtheilen aus der Schuldurkunde vom 30. Ja⸗ nuar 1805 zu Gunsten des Pastors Reiche in Groß⸗

1) im Hypothekenbuche für Alletsried Bd. 1S. 114 [12629]1

Winnigstedt eingetragenen Hypothekkapitals zu 1320 beantragt. Die unbekannten Rechtsnachfolger des Gläubigers, welche auf das bezeichnete Hypothek⸗ kapital Anspruch machen, werden hierdurch auf⸗

gefordert, solche spätestens in dem auf den Steinhauers in Weißenstein.

Aufgebot zum 3 der Todeserklärung. Auf Antrag der gesetzlichen Vertreter resp. rechtlich Interessierter werden die nachbenannten Verschollenen: 1) Leon, auch Leo Tschopick, geboren am 10 April 1847 zu Altona, Sohn des Israel Wolff Tschopick und dessen Ehefrau, Dorothea, geb. Metzis, und 2) Wilbelm Schmuck, geboren am 31. Oktober 1849 zu Bramstedt, Sohn des Käthners Diedrich Schmuck und dessen Ehefrau Katharina Margaretha, geb. Bremer, 2 aufgefordert, sich spätestens in dem auf Sonn⸗ abend, den 15. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine (Helenen⸗ straße 21, pt.) zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. 8 Altona, den 28. April 1900.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung III a

[12624] Aufgebot. Von dem Kaufmann Philipp Pniower zu Berlin, Bülowstr. 5, als Vormund, ist der Antrag gestellt worden, die am 9. April 1849 zu Berlin geborene Johanna Bertha Wilhelmine Meyeu, welche von der Geburt bis 26. August 1869 ununterbrochen hierselbst, zuletzt Sebastianstraße 12, gewohnt hat und angeblich seitdem verschollen ist, für todt zu erklären. Die Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem am 2. Februar 1901, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flügel B., part., Saal 32, anstehenden Termin persönlich oder schriftlich zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden wird. Alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ theilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 1. Mai 1900. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82.

[12626] Aufgebot.

Der am 12. September 1836 als Sohn des Riemermeisters Peter Heinr. Eberstein in Burxte⸗ hude geborene Ferdinand Ludwig Heinrich Eberstein ist seit etwa 42 Jahren verschollen. Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 2. November 1900 hier zu melden, sonst wird er für todt erklärt. Wer Auskunft über Tod und Leben des F. L. H. Eberstein geben kann, wird zur Anzeige hierüber bis 2. November 1900 aufgefordert. Buxtehude, den 26. April 1900. b

Königliches Amtsgericht.

[12642] K. Amtsgericht Geislingen. Aufgebot. Das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung ist beantragt und zugelassen gegen: 1) Pauline Frech, verehel. Blank, geb. den 16. September 1853, früher in Paris, jetziger Wohn⸗ ort unbekannt, seit mehr als 10 Jahren verschollen, Tochter des verft. Peter Frech, Beindrehers in Geis⸗ lingen, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Christian Bunz, Zeugschmiess in Geislingen, 2) Karl Josef Klingler, geboren den 20. Juni 1860, im Jahre 1876 nach Amerika förmlich aus⸗ gewandert und aus dem württ. Staatsperband ent⸗ lassen, über dessen Leben und Aufenthalt seit 1885 nichts mehr bekannt geworden ist, Sohn des ver⸗ storbenen Christof Klingler, Schleisers in Geislingen, und der verstorbenen Ursula, geb. Kummer, auf An⸗ trag des Bruders Johannes Klingler, Flaschners in Geislingen, 3 1 3) Bernhard Hummel, geb. den 31. März 1842, in den 1860er Jahren nach Amerika gereist, seit etwa 20 Jahren verschollen, Sohn des verstorbenen Josef Hummel, Webers in Weißenstein, und der derst. Josefa Dellenfant, auf Antrag der Schwester Katharine, Ehefrau des Anton Pfisterer, Bauers in Igaingen O.⸗A. Gmünd, 4) Sebastian Stirmlinger, geboren den 19. Ja⸗ nuar 1830, im Jahre 1852 nach Amerika gereist und seit 1855 verschollen, Sohn des verstorbenen Christian Stirmlinger, Bauers in Reichenbach, und der verst. Marianne, geb. Pulvermüller, auf Antrag des Ab⸗ wesenheitspflegers Konrad Wiedmann, Gemeinderaths in Reichenbach, 5) Josef Maier, geb. den 20. November 1848 in Reichenbach, im Jahre 1867 nach Amerika gereist und seit dem Jahre 1869 verschollen, Sohn I. Ehe des verst. Friedrich Maier, gewesenen Joösers in Reichenbach und der verst. Veronika, geborenen Stirmlinger, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Andr. Maier, Ipsers in Reichenbach, 6) Johannes Lenz, geboren den 29. April 1835 gereist und seither verschollen, Ehefrau des Johannes Siehler, Bauers auf dem Gairenhof, Gemeinde Reichenbach, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Konrad Wiedmann, Bauers und Gemeinderatbs in Reichenbach, 7) Franz Wenger, geb. den 10. Oktober 1840 in Reichenbach, seit dem Jahre 1859 verschollen, Sohn der verst. Nikolaus Wenger, Korbmachers⸗Eheleute von Reichenbach, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Roumald Stirmlinger, Schuhmachers in Reichenbach, 8) Wendelin Geiger, geb. den 24. Juni 1844, vor ca. 30 Jahren nach Amerika gereist und seitdem verschollen, Sohn des verstorbenen Bernhard Geiger, Taglöhners in Treffelbausen, auf Antrag des Schwagers Jobannes Köhrer, Schusters und Polizei⸗ dieners in Treffelhausen, 9) Vincenz Geiger, geboren den 16. Januar 1832 vor ca. 30 Jahren nach Amerika gereist und seither verschollen, außerehelicher Sohn der verst. Josefa Geiger, ledig in Treffelhausen, auf Antrag des Ab⸗ wesenheitspflegers Johannes Köhrer, Schusters und Polizeidieners in Treffelhausen,

in Hausen, im Jahre 1852 nach Amerika s unebelicher Sohn der verst. Walburga, geb. Villforth,

10) Martin Sandel (Boser), geboren den 20. 1832, Anfangs der 1860 er Jahre woch, den 12. Dezember 1900, Vormittags

nach Amerika gereist und seit mehr als 10 Jahren 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu melden, verschollen, unehelicher Sohn der ledig G“ Zörigfnfale ihre Todeserklärung erfolgen wird, zu Josefa Boser von Treffelhausen, auf Antrag des

Shemanns der Schwestertochter Wilhelm Wiedmann, deutschen Gesetzen sich bestimmenden Rechtsverhält⸗

spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. G“ Den 30. April 1900. Oberamtsrichter v. Marienzs. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Busch.

[127233 K. Amtsgericht Gmünd. 8 Aufgebot. 1

Der Prediger M. Claß in Stuttgart hat die Todeserklärung des am 5. Mai 1835 geborenen Michael Clast, Sohn des verstorbenen Johaunnes Claß, gewesenen Weingärtners von Oedenhardt, O.⸗A. Waiblingen, zuletzt in Gmünd wohnhaft, an⸗ geblich im Jahre 1854 nach Amerika verzogen und seither verschollen, beantragt. Der Antrag ist zu⸗ gelassen worden. Aufgebotstermin ist auf Diens⸗ tag, den 15. Januar 1901, Vorm. 9 Uhr, anberaumt. Spätestens in diesem Termine hat sich der Verschollene zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen würde. Ebenso werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 25. April 1900.

Landgerichtsrath Heß. Veröffentlicht durch: H.⸗Gerichtsschreiber Böhm.

[12725] K. Amtsgericht Gmünd. Aufgebot. Die Rosine, geb. Abele, Ebefrau des Alfons Schaustein, Malers in Gmünd, hat die Todes⸗ erklärung ibres Bruders, des am 6. März 1864 geborenen Anton Abele, Sohn des verstorbenen Anton Abele, gewesenen Kutschers in Gmünd, an⸗ geblich im Jahr 1887 nach Amerika verzogen und seitber verschollen, beantragt. Der Antrag ist zu⸗ gelassen worden. Aufgebotstermin ist auf Diens⸗ tag, den 15. Januar 1901, Vorm. 9 Uhr, anberaumt. Svpaͤtestens in diesem Termine hat sich der Verschollene zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen würde. Ebenso werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige iu wachen. . 11 1900 . en Apr. 00. 8 Landgerichtsrath Heß. Veröffentlicht durch H.⸗Gerichtsschreiber Böhm.

[12645] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag des Pflegers des verschollenen

Schlachters Otto Anton Carl Wilhelm Henker,

nämlich des Klempnermeisters Hermann Meyer in

Pinneberg, wird ein Aufzebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 9. September 1853 in Pinne⸗ berg geborene Schlachter Otto Anton Carl Wilhelm Henker, welcher sich bei der hiesigen Polizeibehörde am 31. März 1880 nach England abgemeldet hat, gleich nach seiner Ankunft da⸗ selbst von London aus geschrieben hat und seit⸗ dem verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 9. Ja⸗ nuar 1901, Vormittags 11 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotsterr in, hierselbst, Post⸗ straße 19, Erdgeschoß, links, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung er⸗ folgen wird. 8 Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ mögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Hamburg, den 23. April 1900. 1“ Das Amtsgericht Hamburg. 8 Abtheilung für Aufgebotssachen.

(gez.) Völckers Dr.

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. 8

[126931 Aufgebot von Verschollenen.

Folgende Verschollene:

1) Johann Jakob Heilemaun, Sohn des Jo⸗ hannes Heilemann und der Maria Katharina, geb. Raichle, geboren am 27. Juli 1834 zu Ochsenwan O.⸗A. Kirchheim, verschollen seit seiner Abreise n Amerika im Jahre 1854, 8

2) Wilhelm Gottlob Kicherer, Sohn des Karl Christoph Kicherer und der Sophie Louise, geb. Hoyler, geboren am 19. Juni 1847 zu Kirch⸗ heim u. T., verschollen seit seiner Abreise nach Amerika im Jahre 1868,

3) Wilhelm Bäuerle, Sohn des Johannes Bäuerle und der Johanne Friederike, geb. Bantle, geboren am 11. September 1839 zu Kirchheim a. T., verschollen seit seiner Auswanderung nach Amerika im Jahre 1854,

4) Johann Christian Wahler, Sohn des Jo⸗ hann Jakob Wahler und der Anna, geb. Lang, geboren am 3. Mai 1840 zu Oethlingen, O.⸗A. Kirchheim, verschollen seit seiner Auswanderung nach Amerika im Jahre 1854,

5) Adolf Maier, Sohn des Gottlieb Maier und der Johanne, geb. Kenngott, geboren am 3. November 1849 zu Kirchheim u. T., im Jahre 1865 nach Nord⸗Amerika ausgewandert und seit 1866 verschollen,

werden auf Antrag von: 1

Ziff. 1 Straßenwärter Johann Konrad Heilemann in Ochsenwang, 1

Ziff. Pauline Zimmermann in Kirch⸗ heim u. T.,

Ziff. 3 Adolf Bäuerle daselbst,

Ziff. 4 Bauer Johann Wilhelm Klein in Oeth⸗ lingen,

Ziff. 5 Adolf Maier in Cannstatt

aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mitt⸗

iff. 3, 4 u. 5 mit Wirkung für die nach den nisse und ihr im Inland befindliches Vermögen.

Baas von Hall

Dritte

chs⸗Anzeiger und Königlich P

Berlin, Montag, den 7. Maai 3

1. Untersuchungs⸗Sachen.

2. Aufgebote, Verkust⸗ und Fundsachen, u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

beüun

8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise. 10. Verschiedene

6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien v. Aktien⸗Gesellcch.

Oeffentlicher Anzeiger.

rwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.

ekanntmachungen.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗

sachen, Zustellungen u. dergl.

112724 K. Amtsgericht Gmünd. Aufgebot.

verzogen und seitber verschollen, beantragt.

Antrag ist zugelassen worden. Aufgebotstermin ist

auf Dienstag, den 15. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, anberaumt. Spätestens in diesem Termine hat sich die Verschollene zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen würde. Ebenso werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, auf⸗ Fenert⸗ spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht nzeige zu machen. 8 Den 25. April 1900. 1 8G „Landgerichtsrath Heß. 8 Veröffentlicht durch H⸗Gerichtsschreiber Bohm.

12691] Aufgebot. An nachstehende Verschollene: 1) die am 25. Februar 1828 geborene, etwa im

Jahre 1849 ausgewanderte Susanne Elisabethe,

genannt Lisette, Baas von Hall,

den am 25. Mai 1829 geborenen, etwa im Jahre 1849 ausgewanderten Franz Friedrich Baas

3* 1 3. Ie. 1830 Penehen⸗ etwa im Jahre ausgewanderten Johann Friedri Wilhelm Baas von Hall, 8 b 4) den am 9. August 1832 geborenen, etwa im Jahre 1852 ausgewanderten Johann Karl Ludwig

sämmtlich Kinder des Schwanenwirths 2 B8 1G 1an,” 8 Sch hs Abraham 5) die am 10. Juni 1845 geborene, seit langer Zeit abwesende Johanne Marie Barbara -enn von Hall, angeblich verehelichte Binder, Tochter des Salineschmieds Michael Hofmann in Hall, 6) die am 16. November 1829 geborene, im Jahre 1858 ausgewanderte Lisette Kunz von Hall, angeblich verehelichte Koppenhöfer, Tochter des Brau⸗ knechts Heinrich Ferdinand Kunz in Hall, 7) den am 14. Oktober 1823 geborenen, im Jahre 1851 ausgewanderten Johann Georg Krumreyh, 8) den am 6. Juni 1832 geborenen, im Jahre 1852 ausgewanderten Johann Krumreyh, 9) den am 15. Juni 1834 geborenen, im Jahre 1854 ausgewanderten Andreas Krumreyh, 10) die am 6. Juli 1837 geborene, seit dem Jahre 1868 abwesende Rosine Barbara Krumreyh, 8 2— Bon S. Großalt⸗ orf, „A. Hall, Kinder des ebers Geo Michael Krumrepb daselbst, Fesm 8 11) die am 19. Februar 1830 geborene, seit dem Jahre 1851 abwesende Susanne Leonhardt von dal Gerichtszeugen Ludwig Leonhardt n Hall, 12) den am 10. März 1837 geborenen, im Jahre 1856 ausgewanderten Heinrich Ott von Hall, Sohn des Nadlers Wilhelm Ott in Hall, ergeht ad 1—11 auf Antrag der Abwesenheitspfleger, ad 12 von erbberechtigten Verwandten die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Montag, den 12. November 1900, Vormittags 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls ihre Todeserklärung erfolgen würde. Auch werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod eines der Verschollenen zu ertheilen vermögen, auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. UI, den 3. Mai 1900. K. Amtsgericht. Hilfsrichter v. Moser.

[1265511 Bekanutmachuugg. Auf Antrag des Invaliden Johann Budnick zu Wierschutzin wird dessen am 6. Dezember 1811 zu Zarnowitz geborene und seit etwa 25 Jahren ver⸗ schollene Ehefrau Barbara, geb. Jaschke, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am 23. Januar 1901, Vorm. 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Ferner werden alle diejenigen, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeig zu machen. 8 Lauenburg i. P., den 23. April 1900. Königliches Amtsgericht.

[(12692]1 K. Amtsgericht Oehringen. 1 Aufgebot.

Das Aufgebotsverfahren ist eingeleitet zum Zweck der Todeserklärung gegen:

1) Friedrich Josef Karl Schoch, geboren am 19. Mai 1836 zu Obersteinbach, Sohn des Söldners Jakob Michael Leonhard Schoch von Obersteinbach und der Johanne Elisahethe Barbara, geb. Wieland, zuletzt wohnhaft in Obersteinbach, im Jahre 1863 nach Amerika gereist und seitdem verschollen, auf S- Bauern Michael Schoch in Obersteinbach,

2) Michael Preuninger, geb. am 24. Mai 1835, Sohn des verstorbenen Heinrich Preuninger, Schneiders in Eschenthal, und der verstorbenen

Preuninger in Eschenthal.

3. Dezember 1900, Vormittags 9 Uhr. Es ergeht die Aufforderung:

8 8 Ehmann, H.⸗R. [12850o) Aufgebot.

1837 zu Papenburg, als Sohn des weil. Ackermanns Herm. Thün und dessen weil. Ehefrau Gertrud, geb. Jungebloed, ist in dem Jahre 1889 in Antwerpen zum letzten Mal gesehen und seit dieser Zeit ver⸗ schollen. Derselbe wird aufgefordert, sich spätestens in dem an hiesiger Gerichtsstelle auf den 15. De⸗ ember 1900, Vormittags 10 Uhr, angesetzten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird. Ferner ergeht an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, dem Gericht innerhalb der festgesetzten Zeit von ihrer Wissenschaft Anzeige zu machen. Zugleich werden für den Fall der demnächstigen Todeserklärung alle etwaioen Erbfolgeberechtigse zur Anmeldung ihrer Ansprüche aufgefordert, widrigenfalls sie bei der Ueberweisung des Vermögens nicht berücksichtigt werden. Papenburg, den 3. Mai 1900. Königliches Amtsgericht. [12649 Aufgebot. Es Lüben ss ] c9 der Färber Julius Bromm dahier, als bestellter eger, 2) der Ackermann Michael Scholl zu Albshausen beantragt: zu 1: die verschollene Anna Katharina Gautier, Franz Gautier's Tochter, geb. 19. April 1836, zuletzt vafeseft veln. scholl 8 zu 2: den verschollenen Johannes Scholl, geb. 22. Mai 1831, zuletzt wohnhaft in Anscholl, 8 für todt zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 19. Dezember 1900, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auffor⸗ derung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Rauschenberg, den 1. Mai 1900. Königliches Amtsgericht.

[12704] 8 Der Rechtsanwalt Dr. Schütz hier, als Pfleger des verschollenen, hier von der Näherin Joh. Luise Marie Stühm (oder Stüwe) wahrscheinlich am 25. November 1842 geborenen Steuermanns Bern⸗ hard Ludwig Stühm (oder Stüwe), hat die Todes⸗ erklärung seines Kuranden beantragt. Der Ver⸗ schollene wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Februar 1901, Vorm. 11 Uhr, vor diesem Gerichte anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine diesem Gerichte Anzeige zu machen.

Rostock, den 24. April 1900.

Großherzogl. Mecklbg.⸗Schwerinsches Amtsgericht.

[12643] 1

Königl. Amtsgericht Spaichingen.

Aufgebot. Der am 16 März 1843 geborene Albert Frech von Königsheim, O⸗A. Spaichingen, Sohn des ver⸗ storbenen Webers Jakob Frech von da, ist im Jahre 1872 nach Amerika gereist und seitdem ver⸗ schollen. Auf Antrag des Gemeinderaths Raphael Frech von Königsheim, als Abwesenheitspflegers ergeht die Aefsesderug. 1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 5. Dezember 1900, Vorm. 9 Uhr, vor dem Amtsgericht hier bestimmten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Den 28. April 1900. Oberamtsrichter Goll.

Veröffentlicht: Gerichtsschreiber (L. S.) Striebel.

12689] önigl. Württ. Amtsgericht Wangen i. Allgäu. Aufgebot. Gegen den am 4. Februar 1830 geborenen Peter Beuk, Sohn des verstorbenen Fürstlt rztes Peter Paul Benk in Wolfegg, zuletzt wohn⸗ haft in Kißlegg, der von da nach Amerika aus⸗

auf Antrag des Abwesenheitspflegers Georg

1) an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ Der Kanzlei⸗Assistent Adolf Böhm in Stuttgalt gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ hat die Todeserklärung der am b. Februar 1827 ge⸗ erklätung erfolgen würde, borenen Marie Luise Böhm, Tochter des ver⸗ storbenen Gottlieb Böhm, gewesenen Hausmeisters

8 im Aufgebotstermin dem Gericht ig in Gotteszell. angeblich im Jahre 1852 nach Den 1s Mfren 88 richt Anzeige zu machen.

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens Veröffentlicht durch Amtsgerichtsschreiber Stallrecht.

Der Matrose Hermann Thün, geboren am 2. Juni Tannau, O.⸗A. Tettnang, geborene Franz Joseph

1 ge m . widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod

Den 1. Mai 1900. Amtsrichter Schwabe.

[12690] Königl. Württ. Amtsgericht Wangen i. A. Aufgebot.

Der am 4 Februar 1839 zu Neuhäusle, Gde.

Lingg und dessen am 6. Mai 1840 daselbst ge⸗ borener Bruder Johann Baptist Lingg, Söhne des verstorbenen Bauern Martin Lingg daselbst, beide zuletzt wohnhaft in Unterhorgen, Gde. Sommersried, sind von da im Jahre 1860 bzw. 1866 nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1870 verschollen. Für die Verschollenen wird seit dem Jahre 1896 in Unterhorgen ein Vermögen von ca. 400 pfleg⸗ schaftlich verwaltet. Gaudenz Lingg, Wagner in Bolsternang, hat als Bruder und Erbe der Ver⸗ schollenen das Aufgebotsverfahren zum Zweck der Todeserklärung in zulässiger Weise beantragt. Es ergeht nun an die Verschollenen die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 27. De⸗ zember 1900, Nachmittags 3 Uhr, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ie Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ 8e, 1 Fübenn perazben. aufgefordert,

ätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu 8

Den 1. Mat 1900.

Anmtsrichter Schwebe.

Veröffentlicht durch Amtsgerichtsschreiber Stellrecht.

[12644] Aufgebot. Der Brunnenbauer Rudolf Theodor Franke in Kleinbernsdorf und der Dachdecker Richard Ludwig ranke in Weida haben beantragt, ihren verschollenen Vater, den Schuhmacher Ernst Franke zuletzt wohn⸗ haft in Weida für todt zu erklaren. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 27. November 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. 6 Weida, den 3. Mai 1900.

Großherzoglich S. Amtsgericht. Abth. II.

[12630]1 Aufgebot. Die Wittwe des Fischers Friedrich Nehls, Marie, geb. Schulz, in Peenemünde hat das Aufgebot des am 6. Mai 1851 in Peenemünde geborenen Matrosen Karl Jakob Heinrich Nehls zum Zwecke der Todeserklärung beantragt. Jakob Nehls hat seit 1868 von Antwerpen aus zur See gefahren und nach seinem letzten Schreiben vom 20. Dezember 1872 nach Valparaiso sich begeben wollen. Seiteem ist er verschollen. Es ergeht die Aufforderung an den Jakob Nehls, sich spätestens im Aufgebotstermin am 15. November 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Wolgast, den 28. April 1900. önigliches Amtsgericht.

[12631]

Aufgebot. Auf Antrag

1) des Rechtsanwalts Pavel zu Breslau, als Pfleger des Nachlasses des am 27. August 1899 zu Reichenhall verstorbenen Eisenbahn⸗Direktors und Kaufmanns Georg Schneege aus Breslau,

2) des Rechtsanwalts Dr. Steinfeld zu Breslau, als Pfleger des Nachlasses des am 5. November 1899 zu Breslau verstorbenen Handelsmanns Max Blumenthal,

3) des Rechtsanwalts Geißler zu Breslau, als Vfleger des Nachlasses des am 14. September 1891 zu Breslau verstorbenen Fleischermeister Waldemar Schoenfeld,

5) des Rechtsanwalts Besser zu Breslau, als Pfleger des Nachlasses des am 11. Januar 1899 zu Breslau verstorbenen Prokuristen Emanuel Schlesinger,

8

Pfleger des Nachlasses des am 24. November 1899 zu Breslau verstorbenen Musikers Paul Thielsch,

Schuratzek,

werden alle Nachlaßgläubiger des Verstorbenen aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an dem Nachlasse des Eisenbahn⸗Direktors und Kaufmanns Georg Schneege bezw. des Handelsmanns Max Blumenthal bezw. des Fleischermeisters Waldemar Schoenfeld bezw. des Prokuristen Emanuel Schlefinger bezw. des Musikers Paul Thielsch

1) an den Verschollenen, sich in dem auf Donners⸗ falls diejenigen Nachlaßgläubizer, werche ihre An⸗

tag, den 27. b ü s Aufgevotstermin ist bestimmt auf Montag, den ““ v1 3 Uhr, sprüche und Rechte nicht anmelden, u b schadet des

Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheils⸗ rechten, Ve mächtnissen und Auflagen berücksichtigt iu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung

des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätest⸗ 8 jedi 1 erf 1 n permögen, spätestens verlangen können, als sih nach der Befriedi im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. der nicht akaonchisilser Blacher noch ein Ueber⸗

schuß ergiebt. Breslau, den 24. April 1900. Königliches Amtsgericht.

[12400] ““ Schopfloch, Gerichtsbezirks Freudenstadt. An⸗ ordnung der Nachlaßverwaltung und Gläubiger⸗ aufruf. In der Nachlaßsache des am 7. April 1900 verstorbenen Christian Welker, led. Kaufmanns von hier, früher in Ludwigshafen a. Rh. ansässig, ist auf Antrag der Erben durch Beschluß vom 30. v. Mts. die Nachlaßverwaltung angeordnet und Ernst Gaiser, Schullehrer in Schopfloch, zum Nachlaßverwalter bestellt worden. Zugleich ergeht im Auftrage der Erben an die Nachlaßgläubiger die he n süühre Farderungen binnen sechs onaten bei dem Nachlaßgericht hier anzumelden. Hr 8 Mn 1809. K. W. Nachlaßgericht Schopfloch. Vorsitzender: Bezirksnotar ee

8b

[12836] Bekanntmachung. 8 Durch Urtheil vom 20. April 1900 sind

geboren am 7. August 1827 in Kamissow, Kreis Belgard, 2) der Arbeiter Michael Christoph Heinrich Müller, geboren am 9. Mai 1823 in Kamissow, Kreis Belgard, für todt erklärt und durch ergänzenden Beschluß vom 26. April 1900 ist als Zeitpunkt des Todes des Ersten der 1. Januar 1870, Mittags 12 Uhr, des Zweiten der 1. Januar 1881, Mittags 12 Uhr, festgestellt worden. Belgard a. P., den 25. April 1900. Königliches Amtsgericht.

[12646] Im Namen des Königs! „Verkündet am 26. April 1900. Schütte, Just.⸗Anw., als Gerichtsschreiber. In dem Aufgeboteverfahren zum Zwecke der Todes erklärung des verschollenen Johann August Justus Marthies aus Holtensen hat das Königliche Amts⸗ gericht Abtheilung III in Göttingen durch den Amtsgerichtsrath Bütemeister für Recht erkannt: Der verschollene, am 2. November 1836 zu Holtensen geborene Johann Auguft Justus Matthies (Eltern Schäfer August Christian Matthies und Johanna Louise, geborene Lambrecht, in Holtensen) wird für todt erklärt. Das Vermögen des Ver⸗ schollenen soll den nächsten bekannten Erben über⸗ wiesen werden. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Antragsteller, Sergeanten Louis Ahlborn, in Göttingen, zur Last. EE“

[12652] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts

vom 25. April 1900 wird der am 14. Januar 1829

zu Reselckow geborene Kreis⸗Feldwebel Robert Gustav

Wilbelm Kiecker für todt erklärt.

Lauenburg i. P., den 25. April 1900. Königliches Amtsgericht.

[12640] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 26. April 1900 ist das auf G. Fischer in Minden und üder eine Ein⸗ lage von 17,39 lautende Sparbuch der Kreis⸗ sparkasse Minden Nr. 28 169 für kraftlos erklärt. Minden, den 3. Mai 1900. Keößnigliches Amtsgericht.

[1263552 Durch Ausschlußurtheil vom 25. April 1900 sind —1) der perehelichten Kossath Marie Elisabeth Schulz, geb. Hünemörder, in Eichstedt, der ver⸗ wittweten Ackermann Elisabeth Hünemörder, geb. Schmücker „in Goldbeck, dem Ackerhofsbesitzer Friedrich Hünemörder daselbst, der verehelichten Gast⸗ wirth Ida Krüsemann, geb. Hünemörder, in Wals⸗ leben, der unverehelichten Hulda Hünemörder in Gold⸗ beck und der verehelichten Kossath Marie Dorothee Louise Holz, geb. Hagen, daselbst, ihre Rechte auf die im Grundbuche von Goldbeck Band I Blatt 49 Abtheilung III Nr. 5 c. für die Wittwe Anna Dorothee Hünemörder geb. Koch, in Goldbeck auf Grund des gerichtlichen Kaufvertrags von 24. De⸗ jember 1856 eingetragenen 100 Thaler Kurant vor⸗ behalten, und die übrigen Rechtsnachfolger der ver⸗ storbenen Gläubigerin mit ihren Ansprüchen auf die

6) des Rechtsanwalts Henschel zu Breslau, als Post ausgeschlossen;

2) Die Hypothekenurkunden über a. das im Grundbuche von Iden Band V Blatt 235

7) des Rechtsanwalts Bick zu Breslau, als Abtheilung III Nr. 1 für die Kirche i fleger des Nachlasses des am 28. Juni 1899 zu aus der Schuldurkunde vom 11. Ie a. aaeeac⸗ reslau verstorbenen Schuhmachermeisters Carl getragene Darlehn von 200 Thalern,

b. das im Grundbuche von Iden Band V Blatt 235 Abtheilung III Nr. 2 für den Ackergutsbesitzer Wil⸗ 5 ,555 in Sseneset⸗ aus der Obligation vom

8 ober einget 18o Wrlbee getragene Darlehn von 1 c. die im Grundbuche von Klein⸗Rossau Band I.

Blatt 289 und Band I Blatt 1 auf Grund des

Uebergabekontraktes vom 16. Dezember 1852 für den

1) der Schneider Heinrich Wilhelm Müller,

—ZZ—-·——

gewandert und seit mehr als 10 Jahren verschollen bezw. des Schuhmachermeisters Carl Schuratzek Alt ü; Marie Rosine, Feb. Burkert, zuletzt wohnhaft in ist, haben Lukas Stier, Lehrer in Grünkraut, O.⸗A. unter Angabe des Gegenstandes und S. Aühe Joocim 8 tgeph Möhen In ree; Eschenthal, O.⸗A. Oehringen, im Jahre 1855 nach Ravensburg, namens seiner Ehefrau Pauline, geb. und unter Einreichung etwaiger urkundlicher Be⸗ 600 Thaler Kaufgelderrest und für sedes⸗ de Amerika gereist, seit 1866 verschollen, und Johann Benk, Schwester des Verschollenen, und die Antonie weisstücke oder Abschriften von solchen bei dem 4 Geschwister Asmus, Friedrich Wilhelm, M 8 Georg Preuninger, Bruder des Michael Preu⸗. Schnitzer, Tochter des Mauritius Benk, Lehrersgattin unterzeichneten Gericht, Gerichtsschreiberei Ab⸗ Dorothee und Johann Friedrich (richti ninger, geboren am 13. November 1837, zuletzt in Altthann, als Nichte desselben, in zulässiger theilung 16, spätestens aber im Aufgebotstermine Joachim) Müller Abtheilung III Nr Je. 15² 9 Eins SS venc Pbee 1867 nach d.-nSn Aufgebotsverfahren beantragt. Es ergeht am 17. Oktober 1900, Vormittags 10 Uhr, eingetragene Naturalausstattung, 8

is asti ss schollen Aufforderung 1 8 Zimmer 82 ba zweiten Stock, anzumelden widrigen. d 1 im Grundbuche von Iden Band III.

Königliches Amtsgericht. 30. Juni d. J., Morgens 10 Uhr, vor unter⸗ Aufgebotstermin ist bestimmt auf Montag, den Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben haeaeear een 1 N.n Gerschte angesetzten Termine anzumelden, 26. November 1900, Vormittags 9 Uhr. oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, 70059] widrigenfalls die Ausschließung des Gläubigers mit Es ergeht nun die Aufforderung: 1 aufgefordert, hiervon spätestens im Aufgebotstermine Das Kgl. Amtsgericht Neunburg v. W. hat seinem Rechte erfolgen wird. B 1) an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ dem Gericht Anzeige ꝛu machen. nterm 28. Dezember 1899 folgendes Aufgebot Schöppenstedt, den 29. April 1900. gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ Kirchheim, den 2. Mai 1900. 8 eerlassen: Herzogliches Atmsgericht. erklärung erfolgen würde, 8. öe Amtsgericht. 9 Jn den diesgerichtlichen Hypothekenbüchern sind Böwing. 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Hilfsrichter Metzger. achstehende Hypotheken eing tragen: 8 Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, —,