bach in Betreff ihres Ehemannes, des am 2 v11“”“ 1 1“
Dritte Beilage 1
1880 nach Amerika gereist, dort angeblich mit dem Gärtner Jakob Eiseurieth verheirathet, seit 1880 verschollen, ist beantragt und der Antrag zugelassen worden. Es ergeht nun die Aufforderung:
1) an die Verschollene, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
[946555 Aufgebot. Auf Antrag des Eigenthümers des Grundstücks Grundbuch für Kirchwerder Band IV. Blatt Nr. 222, nämlich des Gemüsebauers Tönnies Kahl in Kirchwerder, Elbdeich, vertreten durch Rechts⸗ anwälte Reppenhagen u. Dr. Timm in Bergedorf, Aufgebot dahin erlassen, daß alle, welche
[16575] Sö.
Auf Antrag des vwesenheitspflegers Miks Dreyszas aus Ogeln wird dessen Pflegebefohlener, der Müllergeselle Miks Pittkunings aus Stan kif chken, welcher bereits vor dem Jahre 1889 von dort auf die Wanderschaft gegangen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 4. Januar
tober 1838 zu Diedenbergen als 1. 8. storbenen Eheleute Joh. Jakob gSgbn de de hae Et Se barengn Landmenng Fänn onra roß von edenbach, wel † dam verschollen ist, elcher sen 1e
Namen von Gretje Pahl per tutores
Elaus Albers und Hans Rieck am 24. April 1805
in jetzt Tönnies Kahl Grundstück Landbuch für
Kirchwerder Fol. 222, nunmehr Grundbuch für Kirchwerder Band IV Blatt Nr. 222 eingetragenen Hypothekposten von 300 ℳ Ansprüche zu baben vermeinen, hierdurch aufagefordert werden, solche spätestens in dem auf Freitag, 29. Juni 1900, Vormittags 10 Uhr, aaberaumten Aufgebots⸗
termin unter Vorlegung des Hypothekenextrakts bei
dem unterzeichneten Gericht anzumelden — und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen
Zustellungsbevollmächtigten —, widrigenfalls sie mit der
ihren Rechten ausgeschlossen werden und Hypothekenextrakt für kraftlos erklärt wird. Bergedorf, 17. März 1900. Das Amtsgericht. (gez.) Seebohm Dr.
Veröffentlicht: Jacobsen, als Gerichtsschreiber.
116576] Aufgebot. Die Hemriette Philippine Pfeiffer, unbekannt wo aobwesend, vertreten durch ihren gerichtlich bestellten Pfleger, Rechtsanwalt Dr. Alexander Berg hier, hat das Aufgebot beantragt des ihr ausgestellten Hypo⸗ thekenbriefs über die auf der Behausung in der Bendergasse Litt. M. Nr. 149 a. zu Lasten der Ehe⸗ leute Metzgermeister Johann Caspar Hartmann und Katharina, geb. von Carben, eingetragene, am 14. Februar 1857 der Antragstellerin active zu⸗ geschriebenen Hypothek über 2250 Gulden. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 19. Dezember 1900, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, lapperfeldstraße Nr. 10, I. Stock, Zimmer Nr. 2, nberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Frankfurt a. M., den 11. Mat 1900. 8 Königliches Amtsgericht. 15.
16585] Beschluß. “ In dem Grundbuche voa Prenzlau Band VI. Blatt 430, dem Töpfermeister Gustavw Schreiber zu Prenzlau gehörig, stehen in Abtheilung III Nr. 6 = 200 Thaler Restkaufgeld für den Schlossermeister Samuel Gottlieb Gabler sen. aus dem Kaufvyver⸗ trage vom 22. Januar 1853 eingetragen. Der Gläubiger ist am 18. Mär⸗z 1853 gestorben; von den zur Zeit Berechtigten ist nur ein Tbeil bekannt. Auf Antrag des Grundstückseigenthümers, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrath Meißner und Dr. Jensen zu Prenzlau, werden deshalb die noch unbekannten Rechtsnachfolger des Hypothekengläubigers aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die Post spätestens im Aufgebotstermin am 20. August 1900, Vorm. 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Z mmer Nr. 4, anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung mit ihrem Recht erfolgen wird. Aktenz. F. 1. 00. 8 Prenzlau, den 9. Mai 1900.
8 Kögigliches Amtsgericht.
[165885 Aufgebot. Der Pastor L. Weber in Alkersum— Föhr als Ab⸗ wesenheitspfleger des nachstehend bezeichneten Ver⸗ chollenen hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Johann Heinrich August Carstens, geboren am 4. Juli 1836, zuletzt wohnhaft in Barth, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 6. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An lle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Barth, den 1. Mai 1900.
Königliches Amtsgericht.
8 8
[16584] Aufgebot. Der Schreinermeister Johann Fricke in Frankfurt a. Main, Koselstraße 24, hat beantragt, den ver⸗ schollenen Thomas Georg Fück, zuletzt wohnhaft in Frankfurt a. Main, für rodt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf den 17. Dezember 1900, Vormittags 9 ¼¾ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Klapperfeldstraße 10, II. Stock, Zimmer 12, ier anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An lle, welche Auskunft über Leben sder Tod des erschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Fraukfurt a. Main, den 10. Mai 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 11.
Amtsgericht Hamburg. Aufgebot. Auf Antrag des Neffen der verschollenen Marga⸗ retha Appel, angeblich verehel. Peters, nämlich des Arbeiters Claus Appel in Wacken (Holstein), wird ein Aufgebot dahin erlassen: 1) Es wird die am 7. Mai 1833 in Heiligen⸗ . stedten (Holstein) als Tochter des Käthners Claus Appel und dessen Ehefrau Catharina, geb. Suhl, geborene Margaretha Appel, an⸗ geblich verehel. Peters, welche mindestens seit dem Jahre 1878 verschollen ist, hiermit auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 23. Januar 1901, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgevotstermin, hier⸗ selvst, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr 1, zu melden, widrigenfalls ihre Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Es werden alle welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gerichte 8 spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Hamburg, den 4. Mai 1900. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen. (gez.) Völckers Dr.
[16603]
1901, Vorm. 11 Uhr, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Aufforderung an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Heydekrug, den 10. Mai 1900.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 4. [16595] Aufgebot.
Der am 16. März 1845 zu Lübz in Mecklenburg als Sohn des Schlossermeisters Simon Schütt und seiner Ehefrau Christiane, geb. Schultz, geborene Wilhelm Friedrich Heinrich Schütt, welcher 1867 nach Amerika ausgewandert und dann verschollen ist, wird hierdurch auf Antrag des Abwesenheitspflegers, Justizraths Müller zu Demmin, aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 21. De⸗ zember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte bestimmten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über das Leben oder den Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht hiervon Anzeige zu machen.
Lübz i. Meckl., den 14. Mai 1900.
Großherzogliches Amtsgericht.
[1659227 Aufgebot. “
1) Heinrich Gehring (Ludwigs Sohn) von Naum⸗ burg i H., geboren am 19. Dezember 1833, angeblich 1854 nach Amerika ausgewandert und seit etwa 1860 verschollen (Pfleger: Metzgermeister Karl Franz Müller, Naumburg),
2) Anna Katharina Schöne, geboren am 23. No⸗ vember 1836 zu Haddamar (Kreis Fritzlar) vor 1867 von Heimarshausen nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. (Pfleger: Weißbinder Johannes Schöne, Heimarshausen),
3) Jacob Schreiner (Johann Adams Sohn) aus Sand, geboren am 19. Februar 1836, seit etwa 1860 verschollen (Pfleger: Zimmermann Justus Kimm, Sand),
4) Johann Adam Israel (Johann Heinrichs Sohn) von Sand, gebolen am 11. Juni 1839, seit etwa 1858 verschollen (Pfleger: Weißbinder Hermann Wöllenstein, Sand),
5) Heinrich Rudolph (Konrads Sohn) von Naumburg i. H., geboren am 9. September 1838, seit etwa 1883 verschollen (Pfleger: Wagner Adolph Grenzebach, Naumburg),
6) Regina Schorbach von Naumburg i. H., geboren am 2. November 1838, spätestens seit 1880 verschollen (Pfleger: Leinweber Johannes Mtyer, Naumburg),
7) Heinrich Schorbach von Naumburg, geboren am 30. Januar 1844, spätestens seit 1880 verschollen (Pfleger: wie zu 6),
8) Dorothea Margarethe Wedekind von Sand, geboren am 29. April 1840, angeblich etwa 1856 nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen (Pfleger: Kaufmann Georg Reis, Sand),
1“
Maurer Heinrich von Hagen, Elben), 10) Andreas Bernbard Becker von Balhorn, geboren am 6. Juni 1834, spätestens seit 1874 ver⸗ schollen (Pfleger: Schreiner David Dezgenhardt, Balhora), 11) Martin Knatz von Elben, geboren am 5, Juni 1834, seit etwa 1868 verschollen (Pfleger: Taglöhner Christian Knatz, Elben), werden, da seitens der vorgenannten Pfleger bean⸗ tragt ist, sie für todt zu erklären, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 13. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolaen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung. spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Harüber Anzeige zu machen. Naumburg in Hessen, den 11. Mai 1900. Königliches Amtsgericht. [16594] Aufgebot behufs Todeserklärung. Der am 16. Juni 1851 in Unterpreilipp geborene Landwirth Christian Friedrich Marian Truppel hat sich im Jahre 1877 nach Süd⸗Afrika begeben und ist seit dem Jahre 1881 verschollen. Derselbe wird auf Antrag seines Bruders, des Landwirths Hermann Truppel in Unterpreilipp, aufgefordert, sich spätestens in dem auf Sonnabend, den 15. De⸗ zember 1900, Vormittags 9 Uhr, festgesetzten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls seine Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ mögen, werden aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Saalfeld, den 14. Mai 1900 Abth. III.
Herzogl. Amtsgericht. (gez.) Heyer.
Ausgefertigt: Rfd. Specht, Gerichtsschreiber.
[16598]
K. Württ. Amtsgericht Schorndorf.
Aufgebot. Die Todeserklärung des am 24. Februar 1838 zu Hebsack geborenen Gounfried Schickler, im Jahre 1865 nach Amerika gereist und seitdem verschollen, ist beantragt und der Antrag zugelassen worden. Es ergeht nun die Aufforderung: 1) an den Verschollenen sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschallenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Aufgebotstermin ist bestimmt auf Dienstag, den 11. Dezember 1900, Vm. 10 Uhr.
Den 11. Mai 1900. 1“““
Oberamtsrichter Mezger
[16597] K. Württ. Amtsgericht Schorndorf. Aufgebot. Die Todeserklärung der am 20. Oktober 1846 zu
Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.
Es ergeht die
9) Heinrich Lippe von Elben, geboren am 3. De⸗ zember 1833, spätestens seit 1874 verschollen (Pfleger:
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotetermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Dienstag, den 11. Dezember 1900, Vm. 10 Uhr.
Den 11. Mai 1900. 1
[16599] K. Württ. Amtsgericht Schorndorf. . Aufgebot.
Die Todeserklärung des am 10. Oktober 1846 zu Necklinsberg geborenen Gottlob Siegle, im Jahre 1866 nach Amerika ausgewandert und seitdem ver⸗ schollen, ist beantragt und der Antrag zugelassen worden. Es ergeht nun die Aufforderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Dienstag, den 11. Dezember 1900, Vm. 10 Uhr.
Den 11. Mai 1900
Oberamtsrichter Mezger.
[16622] Aufgebot. Auf Antrag der Ehefrau des Butterhändlers und
Hofbesitzers Wilbelm Homburg, Charlotte Homburg,
geb. Garberding, Nr. 116 in Grohßenheidorn, werden: 1) die halbbürtige Schwester der Antragstellerin,
die am 3. Januar 1827 in Nr. 5 zu Großeaheidorn
““ unverehelichte Marie Dorothee Garber⸗ ug,
2) deren außerehelicher Sohn, der am 4. Oktober 1864 in Hohenholz bei Steinhude geborene Heinrich Dietrich Wilhelm Garberding, genannt William . welche vor 1874 nach Amerika ausgewandert
nd und in den Jahren 1886 und 1887 in Rockfalls (Jowa) bestehungsweise Albert Lea (Minnesota), U. St. of N. A., gewohnt haben, über deren Leben aber seit mehr denn 10 Jahren keine Nachricht mehr eingegangen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Dezember 1900, Vormittags 9 ½ Uhr, im Geschäftsgebäude des unterzeichneten Amtsgerichts, Zimmer Nr. 10, zwei Treppen hoch, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls dieselben für todt erklärt werden sollen und ihr Vermögen den nächsten bekannten Erben oder Nach⸗ folgern überwiesen werden soll. Alle Personen, welche über das Fortleben der Verschollenen Kunde geben können, werden zu deren Mittheilung an das unterzeichnete Gericht aufgefordert. Zugleich werden für den Fall der demnächstigen Todeserklärung etwaige Erb⸗ und Nachfolgeberechtigte zur Anmeldung ihrer Ansprüche aufgefordert unter der Verwarnung, daß sonst bei Ueberweisung des Vermögens der Ver⸗ schollenen auf dieselben keine Rücksicht genommen werden soll. Stadthagen, den 27. November 1899.
Fürstliches Amtsgericht. III. Kropp.
[16602] Aufgebot. Die Anna Margarethe Renkenberger, verehelichte Lorenz, geboren am 19. März 1837 in Lindheim (Hessen), zuletzt wohnbaft in Holzhausen v. d. H., uneheliche Tochter der Margarethe Renkenberger, verehelichten Stark, zuletzt in Holzhausen wohnhaft, ist vor mehr als 40 Jahren nach Amerika ausge⸗ wandert und seitdem verschollen. Auf Antrag des Johannes Burk von Holzhausen, als Bevollmächtigter ver Erben der Verschollenen, ergeht Aufforderung 1) an die Verschollene, spätestens im Auf⸗ gebotstermin am Montag, 28. Januar 1901, Vormittags 10 Uhr, sich zu melden, widrigen⸗ falls ihre Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen. “ Vilbel, den 10. Mai 1900 Großherzogliches Amtsgericht.
[16596] Ausgebot. Nr. 9074. Handschuhmacher Friedrich Brintziuger in Villingen hat die Todeserklärung seiner am 28. Dezember 1846 in Hebens hausen (Provinz Hessen⸗ Nassau) geborenen, im Jahre 1888 von Straßburg angeblich nach Paris verzogenen und seitdem ver⸗ schollenen Ebefrau Martha Margaretha Eleonore, geb. Linnenkohl, zuletzt in Villingen wohnhaft gewesen, beantragt. Aufgebotstermin wird auf Montag, 17. Dezember 1900, Vorm. 9 Uhr, bestimmt. Aufgeforesert werden: 1) die Verschollene, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Tobeserklärung erfolgen wird, 2) alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Villingen, den 9. Mai 1900. 8 Großh. Amtsgericht. 4 (gez.) Dr. Bernauer. Dies veröffentlicht der Gerichtsschreiber
[16600] K. W. Amtsgericht Waiblingen. Aufgebot. In Sachen der Todeserklärtung des am 5. Juli 1833 in Großheppach geborenen, anfangs der 1850er Jahre nach Amerika gereisten und seither verschollenen Wilhelm Frank ergeht hiermit die Aufforderung: a. an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Aufvebotstermin ist bestimmt auf Freitag, den 11. Januar 1901, Vormittags 11 Uhr. Den 11. Mai 1900. Amtsrichter Gerok.
[16583] 1 Aufgebot. Das Aufgebot zum Zwecke haben beantragt:
1 der Todeserklärung
[16558]
II. die Ehefrau des Wagnermei ün Klauer, Georgine, geb. Russart, zu Ln hüms und der Gerichts⸗Sekretär A. Bauer zu Wiesn. in Betreff ihres Bruders bezw. Mündels, d
19. Dezember 1857 zu Wiesbahen als Sohn verstorbenen Eheleute Regierungs⸗Sekretär . Georg Russart und Marg. Elisabeth, geb. Knped⸗ daselbst geborenen Friedrich Leonhard Adolf Ruiest- von Wiesbaden, welcher seit 1877 verschollen gen „III. der Drechsler Wilhelm Thon von Wiesb. in Betreff seines Mündels, des am 20. Män zu Wiesbaden als Sohn der verstorbenen Chel Schuhmacher Balthasar Ludwig Letzerich und vün 2 Eö iesreven Karl Ludn⸗
etzer von Wiesbaden, welcher seit 9 18 ver Golen it e Blbe t
V. der Dachdecker ilbelm Schellen Braunfels in Betreff seines Münpelen en 8 25. März 1849 zu Braunfels als Tochter der gie leute Karl Söhngen und Magdalene, geb. Dirz geborenen Sophie Karoline Söhngen, Eheftau n Metzgers Rudolf Lang, zuletzt zu Wiesbaden, 28 im Jahre 1878 nach Amerika auswanderte un ö ist chol ie bezeichneten Verschollenen werden aufgeford
sich spätestens in dem auf den 10. Jan unfann Vormittags 10 Uhr, Zimmer 102, vor dem unte, zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolge wird An alle, welche Auskunft über Leben und Tch der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht de Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin den Gericht Anzeige zu machen. .
Wiesbaden, den 10. Mai 1900.
Kömgliches Amtsgericht. Abth. 10.
[16601] Aufgebot.
Nr. 5514. Karl Kramer, geboren am 3. tember 1848 in Waldkirch, ist im Jahre 1872 al lediger Bäcker von Haslach aus nach Amerika au⸗ gewandert und seitdem verschollen. Da der Antmg auf Todeserklärung gestellt ist, ergeht die Am⸗ forderung:
1) an den Verschollenen, sich spätestens in der auf Donnerstag, den 27. Dezember l. J, Vormittags 10 Uhr, vor dem Gr. Amtszerich hier bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widriger⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird,
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Toh des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätesten im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu erstatten
Wolfach, den 11. Mai 1900.
Der Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts: Reic.
[16586] Bekanntmachung.
Das Verfahren in Sachen betreffend das Am⸗ gebot der Nachlaßgläubiger des Ametsrichten Kröhnert in Heydekrug ist beendet.
Hrydekrug, den 9. Mai 1900.
“ Königliches Amtsgericht. Abtheilung 4.
[16563] Oeffentliche Zustellung. R. 105. 99 Z.⸗K. N Die verehelichte Kellner Louise Adolfine Henriett Kinnemann, geb. Krüger, zu Berlin, Chausseestr. 4 Prezeßbevollmächtigter: Justizrath Asche hier, klag seher ihren Ehemann, den Kellner Johann Got⸗ ried Kinnemann hier, früher zu Berlin, jetzt mn⸗ bekannten Aufemhalts, wegen Ehescheidung. D. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ve⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zöri⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I zu Berli⸗ Jüdenstr. 59, II Tr., Zimmer 139, auf da 19. September 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Berlin, den 15. Mai 1909.
Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zioilkammer .
[16557] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Bäckerfrau Marie Quiel, ges Unger, in Schrimm, vertreten durch den Rechtsanwalt Schiemang in Meseritz, klagt gegen ihren Ehemann den Bäcker und Müller Bruno Quiel, unbekannten Aufenthalts, wegen Versagung des Unterhalts, weger einer das Leben gefährdenden Behandlung und Cde⸗ bruchs, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe⸗ und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Meseritz auf der 10. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, mit de Aufforderung, einen bei dem geoachten Gericht zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke da öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klag⸗ bekannt gemacht. R. 5/00
Hübner, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 2
. 2
Beriha Kramer, geborene Geimer, in Dietsc. weiler wohnhaft, Klägerin, durch Rechtsanwal Franz Rosenberger in Zweibrücken vertreten, ba gegen ihren Ehemann Karl Kramer, Hüttenarveite früher in Niedermiesau wohnhaft, dermalen obre bekannten Aufenthaltsort, zum Königl. Landgericht Zweibrücken, Zivilkammer, Klage mit dem Antra⸗⸗ erhoben: die Scheidung der am 31. Dezember 188 vor dem Standesbeamten zu Obermiesau von de Parteien abgeschlossenen Ehe auszusprechen, den he klagten für allein schuldig zu erkläcen und demsela die Prozeßkosten zur Last zu legen, und ladet den B⸗ klagten in die zur mündlichen Verhandlung des Rechte⸗ streits bestimmte öffentliche Sitzung des bezeichneten Gerichts vom 12. Juli 1900, Vormitta 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dir⸗ Prozeßgerichte zuzelassenen Rechtsanwalt zum 9 walte zu bestellen. Zum Zwecke der Zustellung n den abwesenden Beklagten wird dieser Klage veröffentlicht.
Zweibrücken, den 15. Mai 1900.
Der Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts:
Hebsack geborenen Sophie Weinschenk, im Jahre
I. Kath. Marg. Groß, geb. Wagner, von Meden⸗
1161“
88 Neumayer, Kgl. Ober⸗Sekretär.
Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
NEo 119.
“
bs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Sta
Berlin, Freitag, den 18. Mai
ats⸗Anzeige
CE113464““
—
— 1 1 1. 8⸗Sachen.
. Unresachen Verlust⸗ und Fundsachen 3. Ausal⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Vers erung. 1. Verkäufe, Verpachtun en, Verdingungen 5. Verloosung ꝛc. von erthpapieren.
ustellungen u. dergl.
Oeffentlicher Anzeiger.
6. Seheeedüt. el ie auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirt 8 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bank⸗ 10. Verschiedene
schafts⸗Genossenschaften.
Ausweise. ekanntmachungen.
JAufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
16566 “
Nr. 12 261. Magdalena Bernauer von Berau, mneheliches Kind der Paulina Bernauer von dort, vertreten durch diese ihre Mutter, Prozeßbevoll⸗ nägtigter: Rechtsagent Kühn in Waldehut, klagt vich zen Studenten Sidney Beuthy von Dublin, feüber zu Gurtweil, jetzt abwesend an unbekannten Drten, wegen Ernährungsheitrags, mit dem Antrage zuf Erlassung eines für vorläufig vollstreckbar zu aklärenden Urtbeils dahin: Der Beklaate sei schuldig, un das klagende Kind einen wöchentlichen Ernährungs⸗ beitrag von 0 ₰. — ev. einen solchen in ichterlich festzusetzender Höhe — von der Geburt des Kindes, d. i. 15. Mai 1899, an bis zu dessen vollen⸗ detem 14. Lebensjabre, und zwar soweit verfallen sofort baar und für die Zakunft in jeweils vorauszahlbaren vdierteljährlichen Raten, zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Großberzogliche Amtsgericht zu Waldshut auf Dounerstag, den 12. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der zfentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage
bekannt gemacht. 1 Waldshut, den 14. Mai 1900. Hierbolzer,
[16555] Oeffentliche Zustellung.
Der unmändige Arthur Max Meschke in Leipzig, vertreten durch seinen Pfleger, den Signalwärter Eduard Pawlick daselbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Jesumann in Plauen, klagt gegen den Maler Karl Hermann Meschke, öuletzt in Reichenbach, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Feststellung des Familienstandes, mit dem Antrage, durch Urtheil festzustellen, daß der Beklagte nicht Pater des am 27. September 1892 von der Mathilde ßriederike Bertha verehel. Meschke, geb. Monneuse, geborenen Klägers ist, daß dieser vielmehr durch die nachfolgende Ehe seiner Mutter mit dem Maurer Johann Karl August Richter die Rechte eines ehe⸗ sichen Kindes dem genannten Richter gegenüber er⸗ wochen hat. Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf den 5. Juli 1900, Nachmittags 3 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Kage bekannt gemacht.
Akt. Klemm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[16559] Oeffentliche Zustellung. 8
Die Frau Anna von Cysewska, geb. von Spizak⸗ Brzezinska, in Adlig⸗Briesen. Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hunrath in Konitz, klagt gegen den früheren Besitzer Franz von Cysewski aus Adlig⸗ Briesen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte verschollen ist und seine Verpflichtung, der Klägerin Unterhalt zu ge⸗ währen, verletzt, mit dem Antrage, die Verwaltung und Nutznießung des Beklagten an dem eingebrachten Gut der Klägerin aufzuheben. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Konitz auf den 3. Oktober 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt iu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Konitz, den 15. Mai 1900.
1 Boenchendorf, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts
“
(16569) Oeffentliche Zustellung.
Der Gastwirth Theo Liebermann in Berlin, Madaistr. 13, vertreten durch Rechtsanwalt Chomse in Berlin, Kaiserstraße 25 a., klagt gegen den Kaufmann Gustav Spornitz, früher in Berlin, Madaistr. 13, jtzt unbekannten Anfenthalts, wegen gelieferter Speisen und Getränke, sowie wegen Wohnungsmiethe und Lagergeld für ein aufbewahrtes Rad, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Zablung von 20 ℳ nebst 5 % Zinsen seit Klagezustellung und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht I, Abth. 65, iu Berlin, An der Stadtbahn 26/27, Zimmer 8, auf den 10. Juli 1900, Vormittags, 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 65 C. 703. 00.
Berlin, 15. Mai 1900.
„Loeppke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 65.
116570)0 Oeffentliche Zustellung. d Der Kaufmann Fritz Rosenthal zu Soest i. W, rtreten durch die Rechtsanwälte Dr. Halpert und löbelohde zu Berlin, Neue Friedrichstr. 76, klagt Pgen den Albert Hirsch in Firma Caddi &. Coes Lieneralagentur Albert Hirsch, früber in Berlin, düneburgerstr. 23, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 10 D. 91. 1900, aus dem Wechsel vom Genr 1900, zahlbar am 1. April 1900, und der vesetesturkunde vom 3. April d. J., mit dem Antrage unth ostenpflichtize und vorläufig vollstreckbare Ver⸗ ; des Beklagten zur Zahlung von 225 ℳ
t 6 % Zinsen seit 1. April 1900 sowie 11 ℳ
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Jüdenstr. 59, 11 Tr., Zimmer 118, auf den 14. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 16. Mai 1900.. 8
Müller, Gerichtsschrebber.
des Königlichen Amisgerichts 1. Abtheilung 10.
[16568] Oeffentliche Zustellung. Der Vorschuß⸗Verein Dornberg i. W. eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Dornberg, Prozeßbevollmächtigter: Privat⸗Sekretär L. Zimmer in Bielefeld, klagt gegen den Handels⸗ mann J. Straßen, früher in Bielefeld, Schmiede⸗ straße Nr. 1, jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechselprozesse, auf Grund des Wechsels vom 28 Ok⸗ tober 1898, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Verurtheilung zur Zahlung von 130 ℳ, wörtlich: Emhundertunddretzis Mark“, nebst 6 % Zinsen von 60 ℳ seit dem 5. ovember 1898 und von 70 ℳ seit dem 21. Januar 1899. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Bielefeld auf den im Landgerichts⸗ gebäude in Bielefeld, Zimmer Nr. 1, den 19. Sep · tember 1900, Vormittags 9 Uhr, anstehenden Termin. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Bielefeld, den 15. Mai 1900 Ruhle, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[16564] Oeffentliche Zustellung.
Der Stellmacher Karl Kracht, als Vormund des minderjährigen Hermann Otto Kracht, zu Falken⸗ berg bei Trossin, klagt gegen den Tischler Oskar Meiling, früher zu Leipzig, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Abgabe der Auflassungserklärung be⸗ züglich seines Antheils an dem im rundbuche von Falkenberg Band III Artikel 106 eingetragenen Grundstück, mit dem Antrage:
1) den Beklagten als Müterben seiner Ehefrau zu verurtheilen, die zur Uebertragung des Eigenthugs an dem im Grundbuche von Falkenberg Band III Artikel 106 eingetragenen Grundstück „Gemarkung Falkenberg, Kartenblatt 3, Parzelle 22, im Dorfe, von der Häuslernahrung Nr. 83, Hofraum mit Aus⸗ zugshaus, Gebäudesteuerrolle Nr. 113 a, 16 a 10 gm, 18 ℳ Nutzungswerth ouf den Erwerber, Schuh⸗ macher Gottlieb Taggeselle in Falkenberg bei Trossin, erforderliche Einigung vor dem Grundbuchamt zu Dommitzsch zu erklären und darin zu willigen, daß der 2c. Taggeselle als Eigenthümer dieses Grund⸗ stücks in das Grundbuch eingetragen werde,
2 das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ lären.
Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlich⸗ Amtsgericht zu Dommitzsch auf den 11. Juli 1900, Vormittags 9 ⅛ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. v
Dommitzsch, den 11. Mai 1900. 1
“”“
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[16565] Oeffentliche Zustellung. .
Der Schmiedemeister Emil Wauer in Liebethal b. Lohmen, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Spieß u. Paul Keydel in Pirna, klagt gegen den Bauunternehmer Carl Friedrich Wagner, zuletzt in Blasewitz b. Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen demselben Ende 1898 und Anfang 1899 käuflich gelieferter Schmiedewaaren bez. geleisteter Schmiedearbeiten, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 88 ℳ 08 ₰ nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagzustellung, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstr. 1 II., Zim. 161, auf den 21. Juni 1900, Vormittags 8 Uhr. 5 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dresden, am 15. Mai 1900. Der Gerichtsschreiber beim Königl. Amtsgerichte daselbst:
Expedient Boden. b
[16567] Oeffentliche Zustellung. 1
Der Doésiré Falck, Kaufmann in Metz, Mazellen⸗ straße 34, vertreten durch Geschäftsagenten Simon in Metz, klagt gegen den Karl Jacquet, Schreiner in Homecourt, Kanton Briey in Frankreich, wegen Zahlung von 100 ℳ für baare Auslagen und Ent⸗ schädigung, mit dem Antrage auf kostenfällige Ver⸗ urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 100 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage ab und auf vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amts⸗ ericht zu Metz auf den 18. August 1900,
ormittago 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗
kannt gemacht. Steiner, 1 Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.
[14991] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Illgner und Enslin in Leipzig. Reudnitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Schiller in Leipzig, klagt gegen den Schriftsteller Dr. Wilhelm Walther, früher in Wien, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, aus den Wechseln: 1) vom 1. August 1899 über 182 ℳ 35 ₰, 2) vom 26. Juni 1899 über 251 ℳ 75 ₰, 3) vom 1. August 1899 über 182 ℳ
1899,
6) vom 26. Juni 1899 über 248 ℳ 25 ₰, sowie aus den dazu gehörigen Protesten und Rückrechnungen, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an die Klägerin 1268 ℳ 15 ₰ Wechsel⸗ regreßsummen nebst 6 % Z nsen von 187 ℳ 4) ₰ vom 14. Oktober 1899, von 262 ℳ 75 ₰ vom 24. Oktober 1899, von 188 ℳ 50 ₰ vom 25. Ok⸗ tober 1899, von 189 ℳ 10 ₰ vom 27. Oktober von 182 ℳ 35 ₰ vom 30. Oktober 1899 und von 258 ℳ 5 ₰ vom 20. Oktober 1899 zu zahlen, sie ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Vierte Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 28. Juni 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Gerichtsschreiber beim Königl. Landgerichte
Leipzig, am 10. Mai 1900. Ellinger, Expedient.
[14990] Oeffentliche Zustellung.
Die Handelsgesellschaft unter der Firma Gebr. Gerhardt in Leipzig, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Donat und Dr. Schöppler in Leipzig, klagt gezen den Inhaber eines literarischen Bureaus Dr. Wilhelm Walther, zur Zeit unbekannten Aufent⸗ halts, vorher in Wien, aus Darlehn und wegen von ihr geleisteter Druckarbeiten, sowie aus von ihr ein⸗ gelösten Wechseln, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an die Klägerin 1582 ℳ 55 ₰ nebst 5 % jährlichen Zinsen davon seit dem 15. Februar 1900 zu bezahien, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urtbeil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, sie ladet den Beklagten Pur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor Hie Vierte Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 5. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemacht. Der Gerichtsschreiber beim Königl. Landgerichte Leipzig, am 10. Mai 1900. Ellinger, Expedient.
[16562] Bekauntmachung. 1
In Sachen Korhammer, Friedrich, Fabrikant in Solln bei München, Klagetbeil, gegen Firma Strobl & Sohn bhier, Johann Strobl Jun., Pflasterer⸗ meister in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhand⸗ lung über diese Klage die öffentliche Sitzung der J. Kammer für Handelssachen des K. Landgerichts München I vom Freitag, den 13. Juli 1900, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu Beklagte mit der Aufforderung geladen wird, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
1. Der verklagte Theil ist sammtverbindlich schuldig an meine Mandantschaft, den Klagetheil, 2508 ℳ 90 ₰ Hauptsache nebst 4 % Zinsen vom 9. Februar 1900 an zu bezahlen.
II. Der verklagte Theil hat sammtverbindlich die sämmtlichen Kosten des Rechtssteus zu tragen, be⸗ ziebungsweise zu ersetzen.
III. Das Urtheil wird gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt.
München, am 16. Mai 1900. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I. Kammern für Handelssachen.
Der K. Ober⸗Sekretär: (L S.) Engelmayer.
[16560] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen Ruaberger, Creszenz, Viktualien⸗ händlerin in Rosenheim, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Hardt in Traunstein, gegen Riepp, Anton und Amande, Mineralwasserfabrikantens⸗ eheleute, früher in Wasserburg, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage durch Gerichts⸗ beschluß vom 10. Mai 1900 bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der II. Zwilkammer des Kgl. Landgerichts Traun⸗ stein vom Montag, den 24. September 1900, Vormittags 8 ½ Uhr, bestimmt, wozu die Be⸗ klagten Ankon und Amande Riepp biemit geladen werden mit der Aufforderung, rechtzeitig einen bei dem Kgl Landgerichte Traunstein zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen zu erkennen:
1. Die Beklagten Anton und Amande Riepp, früher Mineralwasserfabrikantenseheleute in Wasser⸗ burg, jetzt unbekannten Aufenthalts, sind schuldig, die Hinauszahlung des beim Kgl. Amtsgerichte Wasserburg für sie hinterlegten Strichschillingsrestes von 1300 ℳ nebst Zinsen bis zum Betrage des Guthabens der Creszenz Rumberger von 1000 ℳ Hauptsache nebst 5 % Verzuaszinsen hieraus seit 29. März 1896 sowie 211 ℳ 95 ₰ frühere Kosten an die Creszenz Rumberger zu gestatten.
II. Beklagte haben die Kosten dieses Prozesses zu tragen bezw. zu erstatten.
Traunstein, den 15. Mai 1900. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts Traunstein.
Der Kgl. Sekretär: (L. S.) Dietl.
3) unfall⸗und Invaliditäts⸗ꝛc. Versicherung.
[16620]
mäne Groegersdorf in Größe von darunter 210,415 ha Acker, soll auf die Zeit von Johannis 1901 bis 1. Juli 1917 im Wege des
öffentlichen Meistgebots
licher Meliorationszinsen.
wirthschaftliche Befählgung und ein verfügungsfreies, ihnen eigenthümliches Vermögen von 85 000 ℳ dem genannten Kommissar unter Vorlegung Steuerveranlagungs⸗Benachrichtigung glaubhaft nach⸗ zuweisen. 5
schrift gegen und ebenso wie die Bietungsregeln, . karten ꝛc. während der Dienststunden in unserer Domänen⸗Registratur hier, sowie auf der Domäne einzusehen. 1
heriger M Mückendorf bei Strehlen gestattet.
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Bekanntmachung. 8 Die im Kreise Rimptsch belegene Königliche Do⸗- 221,243 ha,
verpachtet werden. Bietungstermin am Donnerstag, den 5. Juli
1900, Vormittags 11 Uhr, in unserem Sitzungs⸗ saale im Regierungsgebäude am Lessingplatz vor dem Regierungsrath Dr. Schwarzlose. 8
Grundsteuer⸗Reinertrag 7628 ℳ Bisheriger jähr⸗ Pachtzins 32 738 ℳ, darunter 333 ℳ
Pachtlustige haben vor dem Mitbieten ihre land⸗ 88 der letzten
Die Pachtbedingungen sind auf Verlangen in Ab⸗ Schreibgebühren⸗Erstattung zu haben die Vorwerks⸗
Besichtigung der Pachtgegenstände ist nach vor⸗ Me dung bei dem Amtsrath Kaempffe zu
Breslau, den 10. Mai 1900. 6 Königliche Regierung. Abtheilung für direkte Steuern, Domänen
uund Forsten B. 88
[1661727 Bekanntmachung. W“ Die im Kreise Nimptsch belegene Königliche Domäne Teichvorwerk in Größe von 223,375 ha, in welcher an Acker 179 166 ha und an Wiesen 29,206 h mit enthalten sind, soll auf die Zeit von Johanni 1901 bs 1. Juli 1919 im Wege des öffentliche Meistgebots verpachtet werden. 8 Bietunastermin am Sonnabend, den 30. Juni 1900, Vormittags 11 Uhr, in unserem Sitzungs⸗- saale im Regierungsgebäude am Lessingplatz vor dem Regierungsrath Dr. Schwarzlose. 8
Geundsteuer⸗Reinertrag 3847 ℳ Bisheriger jähr⸗ licher Pachtzins 11 146,59 ℳ, darunter 33,59 ℳ Meliorationszinsen. —— .
Pachtlustige haben vor dem Mitbieten ihre land⸗ wirthschaftliche Befähigung und ein verfügungsfreies, ihnen eigenthümliches Vermögen von 75 000 ℳ dem genannten Kommissar unter Vorlegung der letzten Steuerveranlagungs⸗Benachrichtigung glaubhaft nach⸗ zuweisen. 8 3 —
Die Pachtbedingungen sind auf Verlangen in Ab⸗ schrift gegen Schreibgebührenerstattung zu haben und ebenso wie die Bietungeregeln, die Vorwerkskarten ꝛc. während der Dienststunden in unserer Domänen⸗ Reaistratur hier, sowie auf der Domäne einzusehen.
Besichtigung der Pachtgezenstände ist nach vor⸗ heriger Meldung bei dem Königlichen Domänen⸗ pächter, Rittergutsbesitzer H. Rohde zu Kurtwitz gestattet.
Breslau, den 10. Mai 1900. 8
Königliche Regierung.
Abtheilung für direkte Steuern, Domäne
und Forsten B. 8
8 n [166188SS Bekauntmachung
Die im Kreise Nimptsch belegene Königliche Domäne Poseritz in Größe von 327,773 ha, in welcher an Acker 274,991 ha und an Wiesen 39,642 ha mit enthalten sind, soll auf die Zeit von Johannis 1901 bis 1. Juli 1920 im Wege des öffentlichen Meistgebots verpachtet werden.
Bietungstermin am Sonnabend, den 7. Juli 1900, Vormittags 11 Uhr, in unserem Sitzungssaale im Regierungsgebäude am Lessingplatz vor dem Regierungsrath Dr. Schwarzlose.
Grundsteuer⸗Reinertrag 9517 ℳ Bisheriger jähr⸗ licher Pachtzins 33 565 ℳ, darunter 5100 ℳ Melio⸗ rationszinsen.
Pachtlustige haben vor dem Mitbieten ihre land⸗ wirthschaftliche Befähigung und ein verfügungsfreies, ihnen eigenthümliches Vermögen von 100 000 ℳ dem genannten Kommissar unter Vorlegung der letzten Steuerveranlagungs⸗Benachrichtigung glaub⸗ haft nachzuweisen.
Die Pachtbedingungen sind auf Verlangen in Ab⸗ schrift gegen Schreibgebühren⸗Erstattung zu haben und ebenso wie die Bietungsregeln, die Vorwerks⸗ karten ꝛc. während der Dienststunden in unserer Domänen⸗Registratur hier, sowie auf 7 Domäne einzusehen. 1
Besichtigung der Pachtgegenstände ist nach vor⸗ heriger Meldung bei dem Königlichen Oberamtmann Brandt zu Poseritz gestattet.
Breslau, den 10. Mai 1900.
Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, und Forsten B.
II Bekaxntmachung. 8
Die im Kreise Nimptsch belegene Königli Domäne Tiefensee in Größe von 229,683 ha, dar⸗ unter 219,896 ha Acker, soll auf die Zeit von Jo⸗ hannis 1901 bis 1. Juli 1917 im Wege des öffent⸗ lichen Meistgebots verpachtet werden.
Bietungstermin am Donnerstag, den 28. Juni 1900, Vormittags 11. Uhr, in unserem Sitzungssaal im Regierungsgebäude am Lessingplatz
Domänen
35 ₰, 4) vom 1. Auguft 1899 über 182 ℳ 35 ₰,
16 3 Wechselunkosten, und ladet den Beklagten zur
August 1899 über 182 ℳ 35 ₰
11““
Keine.
vor dem Regierungsrath Dr. Tügenee Im Bietungstermin wird die Domäne zweimal