1900 / 264 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Nov 1900 18:00:01 GMT) scan diff

130 86c

Weg nach dem Bevern⸗ schen Bauernlande. Weg von Bevern nach dem Meyernberge. Bevernscher Forstweg Weg nach den Bevern⸗ chen Wiesen. Nach der Mullgasse . Nach der Heinemanns⸗ EEE“ H. Privative Gräben und Bäche: Aesg es in der eserwiese.. Graben an der großen Hellegrabenbreite. Graben am Wege nach bder Weser ... Der Entwässerungs⸗ grabenan der Fischer⸗ wiese und durch die

1 Bülte im Stüdtholze

34 Graben westlich am Baumgarten

34a 11

35 Im Baumgarten

37 b Zufluß des Hellers im Baumgarten ..

37a Abfluß daselbst..

40 Zwischen den Tannen⸗ cämpen und im Küchengarten..

41 Der Allersche Beek .

43d e Gräben in der langen E“

44 Graben an der untern ZA ö1“

45 Der Hellegraben..

52 Am Lämmerplacken.

52 a Daselbst bis zum Aller⸗ schen Born..

52 b Daselbst am Bevern⸗ schen Wege..

56 b f 8 Sollings⸗

1.“

57 Graben zwischen Loh⸗ busch⸗ und Sollings⸗ “]

59a e Gräben in der Lohbusch⸗ 1164.6*

61a —e Der Lohbuschbach

63 Grenzgraben an der

Kleibreite...

68 Grenzgraben an der Dommeswiese 8

71d e Fluthgräben in der

Breite „Ueber der Eisenbahn... 74a b Gräben am und im Noltencamp.... 77a— e Gräben im Schmacht⸗ ö1“” 78a Graben am Bevern⸗ schen Bauernlande 84d Unter dem vorderen Weideplan u. Pim⸗ pinellenplacken.

85 Zwischen vorderen

Weideplan u. Pim⸗ pinellenplacken..

85e Unter der Steinbreite

und dem großen „Bärenplacken..

Zwischen Steinbreite

und großen Bären⸗

D1““

kleinen Bären⸗

placken 001 92

Im Baͤrenplacken. 32 70

Unter der Mullgasse. 13 30.

Ueber Steinbreite und

großen Bärenplacken 27 31. erworben hat.

Da Herzogliche Kammer bisher als Eigenthümerin im Grundbuche nicht eingetragen ist und das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Eintragung be⸗ antragt hat, so werden hiermit alle diejenigen, welche ein Recht an den vorbezeichneten Grundstücken zu haben vermeinen, aufgefordert, solches Recht spätestens in dem auf den 27. Dezember 1900, Morgens 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Grundbuchamte anstehenden Termine anzumelden unter dem Rechts⸗ nachtheile, daß nach Ablauf dieser Frist die Herzog⸗ liche Kammer als Eigenthümerin der Grundstücke in das Grundbuch eingetragen werden wird, und daß, wer die ihm obliegende Anmeldung unterläßt, sem Recht gegen einen Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs die Grundstücke oder Rechte an den Grundstücken erworben hat, nicht mehr geltend machen kann.

131 88g8 Im 132 91

133 950 134 860e

Holzminden, den 25. Oktober 1900.

KSKeerzogliches Amtsgericht. H. Cleve,

[60774 8 Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung.

Auf Antrag der gesetzlichen Vertreter werden die nachbenannten Verschollenen:

1) Christian Matthias Fock, geboren am 20. August 1823 zu Meldorf, Sohn des Johann Christian Fock und der Anna Dorothea, geb. von Horsten,

2) Ehefrau Klein, Marie Elisabeth, geb. Gisper, geboren am 8. Dezember 1855 zu Halberstadt, Tochter des früheren Mühlenbesitzers Wilbelm Quante, genannt Gisper, und der Caroline Elisa⸗ beth, geb. Kramer,

3) Anna Catharing Krohn, geboren am 8. April 1840 zu Quickvorn, Tochter des Diedrich Krohn und der Anna Catharina, geb. Bornholt, und

4) Joachim Heinrich Pieper, geboren am 25. März 1800 zu Wedringen, Sohn des Maurergefellen Friebrich Pieper und der Frau Marie, geb. Wette⸗ vorn, aufgefordert, sich spätestens in dem auf Sonn⸗ abend, den 1. Juni 1901, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine (Helenen⸗ steaße 21 pt., Zimmer Nr. 11) zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu

ertheilen vermögen, werden aufgefordert, sp

Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Altoua, den 23. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht. Abtheilung Za.

E.“ Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung.

Auf Antrag der gesetzlichen Vertreter resp rechtlich Interessierter werden die nachbenannten Verschollenen:

1) Christian Pürgs Nenec⸗ geboren am 30. Juni 1838 zu Altona, ohn des Reepschlägermeisters Johann Nicolay Feith und der Friederike Mathilde Henriette, geb. Wodcke,

2) Detlef Heinrich Krüger, geboren am 26. Ja⸗ nuar 1850 zu Dockenhuden, Sohn des Kutschers Johann Christian Friedrich Krüger und der Anna Maria Elisabeth, geb. Wohlers,

3) Theodor Hermann Borrack, geboren am 13. April 1868 zu Altona, Sohn des Arbeiters Carl Emil Heinrich Borrack und der Caroline Mathilde, geb. Aders,

4) Anna Maria Kock, geboren am 4. November 1836 zu Barmstedt, Tochter des Schuhmachers Jürgen Kock und der Anna, geb. Schlüter,

5) Wilhelm Heinrich Christian Ohmsen, geboren am 16. November 1844 zu Altona, Sohn des Maurergesellen Wilhelm Friedrich Ohmsen und der Johanna Christine, geb. Sprinkhorn,

6) Nicolaus Heinrich Martin Junge, geboren am 11. Oktober 1850 zu Altona, Sohn des Schiffers Peter Junge und der Metta, geb. Bahlmann, und

7) Jobannes William Ohl, geboren am 26. No⸗ vember 1869 zu Hamburg⸗St. Pauli, Sohn des Johann Hinrich Ohl und der Maria Catharina Avolphine, geb. Paulsen,

aufgefordert, sich spätesens in dem auf Sonn⸗ abend, den 15. Juni 1901, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine (Helenen⸗ straße 21, pt., Zimmer Nr. 11) zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotztermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Altona, den 29. Oktober 1900.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3

—Né

88 8

9

[6166900) Aufgebot. 8 Auf Antrag des pensionierten Lehrers, jetzigen Rentiers Karl Sattler zu Biesdorf, wird dessen Pflegling, der seit dem Jahre 1888 verschollene Carl Friedrich Wilhelm Kuhrmann, am 30. August 1859. in Berlin geboren, zuletzt in Lichtenberg⸗Friedrichs⸗ berg wohnhaft gewesen und von dort nach Hamburg abgereist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots⸗ termin, am 29. Mai 1901, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Hallesches Ufer 26 II, Zimmer Nr. 21, schriftlich oder persön⸗ lich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des verschollenen Kuhrmann zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens in dem oben angegebenen Aufgebotstermin dem unterzeich⸗ neten Gericht davon Anzeige zu machen. Berlin, den 29. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht I11. Abtheilung 16.

[61673] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag des Pflegers der verschollenen Ehe⸗ leute Friedrich August Ferdinand Siedel und Rosalie Wilhelmine Louise Stervel, geb. Pepper, nämlich des Geschäftsmaklers Wilbelm Friedrich Gross⸗ mann, hierselbst, Deichstraße 4, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es werden der am 14. Juli 1833 in Berlin geborene Friedrich August Ferdinand Siebdel und dessen am 24. August 1832 in Hamburg geborene Ehefrau Rosalie Wilhelmine Louise Siedel, geb. Pepper, welche Anfang der 70 er Jahre nach Argentinien ausgewandert und mindestens seit dem Jahre 1878 verschollen sind, hiermit aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 8. Mai 1901, Vor⸗ mittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, hierselbst, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird.

Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermin Anzeige zu machen.

Hamburg, den 20. Oktober 1900.

Das Amtsgericht Hamburg.

AhAbtheilung für tec eVeks ccber⸗

u“ (gez.) Völckers Dr.

VPerbffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[61667] Aufgebot.

Der Pfleger über die abwesende Martha Elisa⸗ beth Fehr aus Guxhagen, Weißbinder Heinrich Fehr in Guxhagen, hat beantragt, die verschollene Martha Elisabeth Fehr, geboren am 16. Oktober 1836 in Guxhagen, zuletzt wohnhaft daselbst, welche im Jahre 1851 nach Amerika ausgewandert ist, für todt zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 1. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Melsungen, den 26. Oktober 1900.. G

Königliches Amtsgericht. 2

[61685] Aufgebot.

1) Die Cheleute Agent Ernst Pickavé und Klara, geborene Weber, in Remscheid, 2) die Wittwe Gustav Kotthaus, Emilie, geborene Weber, daselbst, haben be⸗ antragt, den verschollenen Kaufmann Ewald Luckhaus, zuletzt wohnhaft in Remscheid, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Juni 1901 vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1

Remscheid, den 27. Oktober 1900. 1

Königliches Amtsgericht. Abth. IV 8

1719]

Das Kgl. Amtsgericht Wolfstein hat unterm 30 Oktober 1900 folgendes, Aufgebot erlassen: Unterm 23. Oktober 1900 hat/ Peter Fehrentz IV., Hufschmied in Bosenbach, in seiner Eigenschaft als Pfleger des abwesenden Georg Rumpf, Sohn von Georg I., geb. am 24. März 1834 zu Bosenbach, zuletzt daselbst wohnhaft, welcher vor circa 50 Jahren nach Amerika ausgewandert ist und dessen Wohn⸗ und Aufenthaltsort seit etwa 44 Jahren unbekännt ist, Antrag auf Todeserklärung gesteät. Gesuchsteller hat die zur Begründung seines Antrags erforder⸗ lichen Thatsachen glaubhaft gemacht. Das K. Amts⸗ gericht erläßt hiemit auf Grund der §§ 961 und 962 der R.⸗Z.⸗P.⸗O. und des § 14 B. G.⸗B. die Auf⸗ forderung:

1) an den verschollenen Georg Rumpf, sich spätestens im Aufgebotstermine, als welcher die öffentliche Sitzung vom 4. Juni 1901, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt wird, zu melden, bei Vermeidung des Ausspruchs der Todeserklärung in dem genannten Termine,

2) an alle, welche über Leben und Tod des Ver⸗ schollenen Auskunft zu ertheilen vermögen, spätestens in dem bezeichneten Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Wolfstein, den 2. November 1900.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Stroh, Kgl. Sektretär.

[61670] Aufgebot.

Die Wiltwe des Schuhmachermeisters Heinrich Kortegast, Christiane Friederike, geb. Richter, in Braunschweig, vertreten burch den Rechtsanwalt Dr. Koerner hier, hat das Aufgebot der Kinder und Kindeskinder des am 25. Mai 1798 geborenen, zuletzt in Schlotheim wohnhaften Georg Rudolf Richter als Erben kraft Testaments der Wittwe Christiane Friederike Henriette Lemme, geb. Richter, weiland in Eisenach beantragt. Die Kinder und Kindeskinder des genannten Georg Rudolf Richter werden daber aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an dem Nachlaß der Wittwe Lemme, geborene Richter, spätestens in dem hiermit auf Sounnabend, den 26. Januar 1901, früh 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls der ihnen nach dem Testament der Erblasserin Lemme vom 19. Juli 1888 angefallene Antheil an deren Nachlaß durch Ausschlußurtheil für erblos erachtet werden und den nach ihnen berufenen Erben ausgeantwortet werden wird.

Eisenach, den 26. Oktober 1900.

Großherzogl. S. Amtsgericht. II.

[61671] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot. Auf Antrag des Rachlaßverwalters des verstorbenen Rentners Johann Friedrich Weber, nämlich des hiesigen Rechtsanwalts Feldtmann, werden alle Nachlaßgläubiger des in Grimma (Sachsen) ge⸗ borenen und hierselbst am 11. April 1900 verstorbenen Rentners Johann Friedrich Weber aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 19. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechtsnachtheil, daß sie, unbeschadet der Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt, und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nachlasses nur füͤr den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit haftet. Hamburg, den 26 Oktober 1900. Das Amtsgericht Hamburg. Abtbeilung für Aufgebotssachen. (ges.) Völckers Dr. .“ Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

Aufgebot.

Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der unver⸗ ehelicht verstorbenen Helene Louise Weber, nämlich des Kaufmanns Oscar Booth, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Hertz und Fram⸗ hein, werden alle Nachlaßgläubiger der in Altona geborenen, bierselbst vaen gewesenen und am 6. August 1900 in Freudenstadt unverehelicht ver⸗ storbenen Helene Louise Weber aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mittwoch, den 19. Dezember 1900, Vormittags 11 Uhr, anberaumfen Aufgebotstermine bei dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechts⸗ nachtheil, daß sie, unbeschadet des Rechts, vor den

erbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächt⸗

nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von

den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiebt, und daß jeder Erbe nach der Theilung des Nach⸗ lasses nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil der Verbindlichkeit haftet.

Hamburg, den 31. Oktober 1900.

Das Amtsgericht Hamburg.

Abtheilung 1 ufgebotssachen.

. (gez.) Völckers Dr. 1

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. [61680] Bekanntmachung. ““ Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 30. Oktober 1900 ist der verschollene Gustap Adolf Böttner aus Allendorf für todt erklärt worden. Allendorf a. W., den 30. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht.

[61418] Bekauutmachung.

Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Schlosser Wilhelm Nölle von hier, geb. 28. April 1865 zu Hattingen,

Bielefeld, den 30. Oktober 1900.

Königliches Amtsgericht.

[61415] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 29. Oktober 1900 ist der am 28. November 1834 bierselbst geborene Ssnrtt bct hies Johann Bulmajer für todt erklärt.

Kempen (Posen), den 29. Oktober 1900. Kohnigliches Amtsgericht. .

G

1 Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtbeil des unterzeichneten Gerichts vom 26. Oktober 1900 ist der am 14. April 1849 in Bruch, Kreis Neumarkt, geborene Kutscher Johann Schnabel für todt erklärt. Als Todestag ist der 31 Dezember 1891 festgestellt.

Neumarkt, den 26. Oktober 1900.

Königliches Amtsgericht.

[61414] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil vom 15 Oktober 1900 ist der Schlosser Johann Gottlieb Kaatsch für todt erklärt. Als Todestag ist der 7. Oktober 1865 festgestellt

Treuenbrietzen, den 27. Oktober 1900.

Königliches Amtsgericht.

[61675]

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind nachbezeichnete Urkunden:

1) der Hypothekenbrief vom 1. Mai 1894, inhalts dessen an dem dem Kaufmann (auch Kohlenagenten) Gustav Rö'’sing hierselbft gehörigen, Nr. 216 II. s. Blatt I des Feldrisses Hagen an der Kaiser Wilhelm⸗ straße hier belegenen Grundstücke zu 5 a 17 qm sammt Wohnhause No. ass. 6365 für die un⸗ verehelichte Minna Rössing bier 12 000 nebst 4 v. H. Zinsen aus der Schuldurkunde vom 13. April 1894 zur Hypothetk haften,

Braunschweiger 20 Thaler⸗Loos Serie 2993 Nr. 46,

3) die Pfandbriefe der Braunschweig⸗Hannoverschen Hypothekenbank Serie VIII Litt. B. Nr. 01085 und Serie XII Litt. B. Nr. 01564 über je 1000 ℳ,

für kraftlos erklärt, und zwar die zu 1 bezeichnete Urkunde dem Eigenthümer des verpfändeten Grund⸗ stücks gegenüber.

Braunschweig, den 25 Oktober 1900. Herzogliches Amtsgericht. I. Brandis.

[619221.

Die auf Ernestine Wilbelmine, verw. Prote,

und auf Otto Robert Protze lautenden beiden Interimsscheine der Spar⸗- und Vorschußbank zu Hermsdorf i. Erzgeb. vom 1. Januar 1891 zu den Aktien Ser. I Litt. A. Nr. 17 und 18 üver je 1000 sind durch Urtbeil des Amtsgerichts Frauen⸗ stein vom 25. Oktober 1900 für kraftlos erklärt worden. Königliches Amtsgericht Frauenstein,

den 30. Oktober 1900.

[61679] Bekanutmachung. 8 Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts, Abtheilung 13 zu Cassel vom 30. Oktober d. J. ist der Hypothekenbrief über die im Grund⸗ buch von Cassel Artikel 631 Abtheilung III unter Nr. 1 für die Ehefrau des Kaufmanns Julius Siebert, Elise, geb. Rohde, eingetragene Post von 16 000 Darlehn für kraftlos erklärt. Cassel, den 30. Oktober 1900. Königliches Amtsgericht. Abth. 11.

[61678] Bekanutmachung.

Durch Ausschlusurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind für kraftlos erklärt:

1) der Hypotbekenbrief vom 21. Junt 1895 über die für Johanna Elisabeth Derda in Bromberg im Grundbuche von Bromberg, Thornerstraße Nr. 29. Band III Seite 295 in Abtheilung III. Nr. 15 eingetragenen 353 nebst Zinsen,

2) die Zweighypothekenbriefe vom 16. Dezembe 1871 über die für den Steuerauffeher August Preiß in Klein⸗Wilczak im Grundhuche von Bromberg, Thornervorstadt, Band III Blatt 58 Bromberg Nr. 253 A. Abtheilung III Nr. 6, 7 und 8 ein⸗ getragenen 300 und 108 nebst Zinsen,

3) der Hypothekenbrief vom 17. November 1894 über die im Grundbuche von Szezutki Band I. Blatt 395 Abthetlung III Nr. 2 für den Kaufmann Isidor Knopf in Bromberg eingetragenen 2000 Kaution.

Bromberg, den 23. Oktober 1900.

Königliches Amtsgericht.

[61663] Oeffentliche Zustellung. Die Schneiderin Ida Auguste Elise Joersen, geb. Große, in Hamburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Jasper⸗Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den früberen Inhaber eines Annoncenbureaus Ernst Heinrich Johannes Iversen, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslichen Ver⸗ lassens mit dem Anttage, die zwischen Parteien be⸗ stehende Ehe zu scheiden und auszusprechen, daß Be⸗ klagter die Schuld an der Scheidung trage. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 12. Februar 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 27. Oktober 1900. 88 Kretzschmar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4.

[61653] Oeffentliche Zustellung. 8

Die verebelichte Bertha Balke, geb. Rothe, 1 Rotterdam, Willem Barendstraat 9, bei Karl Kothe Prozeßbevollmaͤchtigꝛe Rechtsanwälte Justizrath Dedolph und Reuscher, hier klagt gegen ihren Ehemann, den Former Emil Johannes Balke, zu⸗ letzt in Finsterwalde, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böszlicher Verlassung, bezw. Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zipilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Kottbus auf den 4. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ fosserun einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ * Zustellung wird dieser Auszug der Klage ekannt gemacht.

Kottbus, den 31. Oktober 1900.

Werne, Gerichtsschreiber des Königlichen

1 *

zum Deutschen Reichs

n¹u¹l̊ 264.

Anzeiger und Königlich Preußisch

Berlin, Montag, den 5. November

Anzeiger.

estas sna⸗

1. Untersuchun s⸗Sachen.

2. Faft bol⸗ Verlust⸗ und Fundsachen, Gctenngen u. dergl.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. S Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

Oeffentlicher Anzeiger.

7. Erwerbs⸗ und Wirt e enossenschaften⸗ 8. Niederlassung ꝛc. von echtsanwälten.

9. Bank⸗Ausweise. . 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

6. Kommandit⸗Ge Lüchgenupnhn 8. Aktien

Zen vom

900 von ihr

2 Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

1659 Oeffentliche Zustellung.

1818800 „iese Arbeiter Auguste Richter, geb. Stahn, zu Forst, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Schulz hier, klagt gegen den Arbeiter Carl Richter, früher zu Klettwitz, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalte, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, demselben auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Kottvus auf den 4. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

5 Kottbus, den 31. Oktober 1900.

Werne,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61655] Oeffentliche Zustellung. Die Arbeiterfrau Marianna Abamska, geb. We⸗ solowska, zu Posen W. 6, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt le Viseur in Posen, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Adamski, früher zu Forbach bei Pudewitz, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ebe zu scheiden, den Be⸗ klagten als den an der Scheidung schuldigen Theil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Posen auf den 11. Februar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hekannt gemacht. Posen, den 31. Oktober 1900. Naumann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61658] Oeffentliche Zustellung. 8 Die verehelichte Auguste Liemann, geb. Fünning, in Wittenberg (Bez. Halle a. S.), Poststraße 24, Prozeßbebollmächtigter Rechtsanwalt Grube in Tor⸗ gau, klagt gegen den Handschuhmacher Oskar Lie⸗ mann, zuletzt in Wittenberg, jetzt in unbekannter Abwesenheit, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte sich seit 1895 gegen den Willen der Klägerin in böslicher Absicht von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten hat, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe wegen böslicher Verlassung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zwilkammer des Königlichen Landgerichts zu Torgau auf den 25. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Torgau, den 30. Oktober 1900. 1 Heinrichs, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61656] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Eleonore Heidemann, geborene Smith, in Wettringen, Kreis Steinfurt, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bolze in Halle a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den Zahntechniker Wilhelm Heidemann, früher zu Halle a. S., jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung beziehungsweise bözlicher Ver⸗ lassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. auf den 20. Dezember 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8

Halle a. S., den 31 Oktober 1900.

Pfützner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61683] Oeffentliche Zustellung.

Die verebelichte Kutscher Sellahn, Anna, geb Lange, zu Charlottenbura, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Türk hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Kutscher Otto Sellahn, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567, 1568 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem An⸗ trage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I zu Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 3, auf den 28. Ja⸗ nuar 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Berlin, den 31. Oktober 1900.

Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

[62122] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Barbier Bertha Göbel, geborene Krause,

zu Liegnitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt

1“

Schück in Liegnitz, klagt gegen ihren Ehemann, den Barbier Max Göbel, früher zu Lobendau, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Theil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Liegvitz auf den 15. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Liegnitz, den 2. November 1900

Micka, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[62119] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Therese Heyder, geb. Seyfarth, zu Naumburg (Saale), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Mann daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, Musiker Karl Heyder, z. Zt. in un⸗ bekannter Abwesenheit, früher zu Naumburg a. Saale, auf Grund des § 1567 Abs. 2 Nr. 2 B. G.⸗B., wegen böswilliger Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Naumburg a. Saale auf den 19. Januar 1901, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Naumburg a. Saale, den 31. Oktober 1900.

Sommer, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[62112] Oeffentliche Zustellung.

Die Gertrude, geb. Eßlinger, Ehefrau von Johann Stragant, Arbeiter, wohnhaft in Metz, St. Avolder⸗ straße 18, vertreten durch Rechtsanwalt Röhrig, klagt gegen ihren vorgenannten Ehemann, ohne be⸗ kannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen schwerer Beleidigung und Mißbandlung sowie wegen bös⸗ willigen Verlassens, mit dem Antrage auf Auflösung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe zu Gunsten der Klägerin und Verurtheilung des Beklagten zu den Kosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Metz auf den 30. Ja⸗ nuar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Änwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8

Metz, den 30. Oktober 1900.

Manque,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[62120] Oeffentliche Zustellungg.

Die Ehefrau Marie Barrty, geb. Keding (Käding), zu Wiszmar, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Oldenburg daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Matrosen Gustav Bartky, früher zu Wis mar, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bözlicher Verlassung, mit dem Antrage, ihre Che mit dem Beklagten zu scheiden. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Großherzoglich Mecklen⸗ burgischen Landgerichts zu Schwerin auf Sonnabend, den 12. Januar 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schwerin, den 27. Oktober 1900.

A. Laubinger, L.⸗G.⸗Sekret, Gerichtsschreiber des Großherzoglich Mecklenburgischen Landgerichts.

62118 Oeffentliche Zustellung.

Franz Krafft zu Meiderich, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Feldhaus hiers., klagt gegen seine Ehefrau Anna, geb. Röder, un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß dieselbe im Jahre 1899 fortgesetzt Ehebruch be⸗ gangen und dann plötz ich verschwunden sei, mit dem Antrage, das Band der Ehe zu trennen und Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die II. Zioilkammer des Königlichen Landgerichts zu Duisburg auf den 16. Januar 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Duisburg, den 24. Oktober 1900.

Bremer, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(62115] 1f

Oeffentliche Zustellung.

Anna Schauer, Näherin, Ehefrau von Gustav Herre, zu Straßburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Contz, klagt gegen ihren Ehemann Gustav Herre, Schneider, früher zu Straßburg jetzt un⸗ bekannten Wohnortes auf Grund böswilligen Ver⸗ lassens, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien am 8. Februar 1893 vor dem Standesamt zu Pir⸗ masens geschlossenen Ehe zu scheiden. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg auf den 9. Januar 1901, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Straßburg, den 30 Oktober 1900.

Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Weber.

[60759] Oeffentliche Ladung. Nr. 7367. Die Ehefrau des Ernst Friedrich Lämmle, Maria, geb. Oesterle, in Basel, vpertreten durch Rechtsanwalt Schmitt in Lörrach, Klägerin, ladet ihren Ehemann, Bierbrauer Ernst Friedrich Lämmle von Wiechs, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Ehescheidung, zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Großb. Landgerichts Waldshut auf Samstag, d. 22. Dezember 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der ee einen bei dem gesachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt ju bestellen. Zum Züeich de öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht. Waldshut, 26. Oktober 1900. Die Gerichtsschreiberei Gr. Landgerichts. Müller, Rpr.

[62111] Oeffentliche Zustellung. Der Seemann Friedrich Waldemar Kräfting, fr. in Flensburg, Bredeberg 10, jetzt in Tönning, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Thoböll in Flens⸗ burg, klagt gegen seine Ehefrau Johanne Louise Kräfting, geb: Gottschalk, früher zu Flensburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte im Frühjahr und Sommer d. Js., wiederholt die Ehe gebrochen habe mit dem Kupfer⸗ schmied Sophus Ewald und dem Matrosen Schön⸗ herr hier, mit dem Antrage, die zwischen Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 19. Dezember 1900, 10 Uhr, Saal 55, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Flensburg, den 1. November 1900. Petersen, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61665] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Anna Marie Bauer, geb. Andersen, in Bremen, Preszeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Nickels⸗Altona, ladet den Schuhmacher Johann Bauer, früher zu Altona, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag. den 15. Januar 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Altona, den 27. Oktober 1900.

Kretzschmar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4.

[61662] Oeffentliche Zustellung.

Die unverehelichte Auguste Schütze Weichens⸗ dorf und der Guts⸗Inspektor Wilhelm Paschke da⸗ selbst als Vormund des mindertährigen Max Richard Paul Schütze, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Brieger in Schöneberg, klagen gegen den Stell⸗ machergesellen August Rohde, unbekannten Auf⸗ enthalts, früher zu Zehlendorf, Kreis Teltow, unter der Behauptung, daß Klägerin zu 1 am 13. De⸗ zember 1890 den Max Schütze geboren und in der gesetzlichen Empfängnißzeit vom 3. März 1890 bis 17. Mai 1890 nur mit dem Beklagten den Bei⸗ schlaf vollzogen habe, mit dem Antrage 1

1) den Veklagten für den Vater des von der Klögerin zu 1, am 13. Dezember 1890 geborenen Kindes, Namens Max Richard Pau, zu erklären;

2) ihn zu verurtheilen: a. an Klägerin zu 1, an Niederkunfts⸗, Tauf⸗ und sechswöchigen Verpflegungs⸗ kosten 30 ℳ, b. für das vorgedachte Kind von dessen Geburt bis zum zurückgelegten sechsten Lebensjahre 5 vom sechsten aber bis zum zurückgelegten vier⸗ zehnten Lebensjahre 7ℳ 50 an monatlichen Ver⸗ pflegungs⸗ und Erziehungskosten und zwar die rück⸗ ständigen sofort, die laufenden in vierteljährlichen Theilzahlungen im Voraus zu entrichten, und das Urtheil hinsichtlich des Antrags zu 2 für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht II zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 71, auf den 3. Januar 1901, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. 8 Berlin, den 21. Oktober 1900.

Fridrichowicz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts II. Abth. 21.

61651] Oeffentliche Zustellung. 1) Die Schneiderin Ehefrau Ahrens, geb. Busse, in Lüchow, 1 1b 8

2) ihre minderjährigen Kinder:

a. Harry Ahrens, 6 Jahre alt,

b. Wilhelmine Ahrens, 9 Jahre alt, 2a. und b. vertreten durch die Schneiderin Ahrens als Inhaberin der elterlichen Gewalt, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Fressel in Lüneburg, klagen gegen den früheren Gestütswärter Heinrich Ahrens aus Celle, zur Zeit unberkanbten Aufenthalts, wegen Unterhalts, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver⸗

urtheilen:

1

1) der Klägerin zu 1 den *

25 Nugust 1895 big 30. Septetlv und B.

für sich und ihre beiden Kind mit

helmme bestrittenen Lebensunk 1

erstatten, Iläzerin zu

2) an Kläger zu Händen %n 210 8

jährlichen Unterhalt in 50 31

in monatlichen Raten vopd mit d

eines jeden Monats, begjsten des

1900, zu zahlen und dßzeklagten zut

tragen, und laden dostreits vor 8

Verhandlung des Ran Landgerichts 88 5

kammer des Könz uar 1901

auf den 16. Aufforderung, e

dachten Gericht⸗ ngarlichen Zustell

Zum Zwecke d⸗ bffenanm e f.

Auszug der Köge ber⸗ Lüneburz⸗ den Der Gerichroschre

[61652]

ln richtsschreihrenei übier in A großjährige Fabrikarbün, dem siedel im Verein mit S cheli 21. Februar d. J. 8x 8 Otto, Kalkofenarbeiter Conrad Sa, dem ledigen und großjährigen Fabriklever Joseph Fischer von Pürglas, Bezirks Wildstein, zuletzt in Wunsiedel, unter vorläufiger Vollstreckbarkeits⸗ erklärung des ergehenden Urtheils: .

a, die Anerkennung der Vaterschaft zu ihrem ge⸗ nannten Kinde,

b. Bezahlung: 1

1) eines jährlichen, in vierteljährigen Raten vor⸗ aus entrichtbaren Unterhaltsbeitrages von 72 bis zum zurückgelegten 16 Lebensjahre desselben und, wenn erforderlich, über letzteren Zeitpunkt hinaus,

2) des seinerzeitigen Schul⸗ und Lehrgeldes, sowie der allenfallsigen Krankheits⸗ und Beerdigungskosten, wenn das Kind innerhalb der vorbezeichneten Zeit erkranken oder versterben sollte, 85

3) einer Entschädigung von 20 für gehabte Tauf⸗, Kindbett⸗ und Wochenkosten, 1

4) einer persönlichen Eatschädigung von 100 ℳ, sowie

5) der sämmtlichen Rechtsstreits. 8

Zur mündlichen Verhandlung über diese Klage, deren öffentliche Zustellung mit Beschluß vom 26. d. M. bewilligt ist, wurde vom K. Amtsgerichte Wunsiedel Termin auf Donnerstag, den 20. De⸗ zember 1900, Vorm. 9 Uhr, anberaumt, und wird Beklagter Joseph Fischer bei nunmehr un⸗ bekanntem Aafenthalt zu diesem Termine hiermit öffentlich vorgeladen.

Wunsiedel, den 31. Oktober 1900.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgericht

(L. S) K. Ober⸗Sekretär Fikentscher.

[61660] Oeffentliche Zustellung. *Die offene Handelsgesellschaft Emil Hoffmann & Co. zu Soest in Westfalen, vertreten durch den Rechtsanwalt Becker II. zu Berlin, Poststraße Nr 4, klagt gegen den Kaufmann Wilhelm Mierke, früher zu Berlin, Quitzowstraße Nr. 138, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Hinterlegung, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklasten, darin zu willigen, daß die als Sicherheitsleistung zwecks Vornahme der Zwangsvollftreckung in Arrestsachen der Klägerin gegen den Beklagten Q. 17. 99. H. K. 6 im Auftrage der Klägerin an den Gerichtsvollzieher Klingebiel am 3. Juni 1899 an die Königliche vereinigte Konsistorial⸗-, Militär⸗ und Baukasse zu Berlin gesandten 754,60 nebst den “] Hinterlegungszinsen an die Klägerin gezahlt werden, und ladet den Beklagten Mierke zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Neue Friedrichstraße Nr. 16/17, Portal 3, zweites Stockwerk, Zimmer Nr. 73, auf den 10. Januar 1901, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Berlin, den 1. November 1900. Behm,. Gerichtsschreiber des Königlichen La

[61657] ntli⸗

erwachsenden Kosten des

g richts I. Oeffentliche Zustellung. 1 Der Kaufmann S. Baum zu Berlin, Friedrich⸗ straße 189, klagt gegen den Ingenieur Arthur Nemery zu Elberfeld, wegen am 7. März 1898 gelieferter Waaren, mit dem Antrage auf Ver⸗ urtheilung des Beklagten Nemery zur Zahlung von 150,50 nebst 4 % Zinsen seit dem 7. März 1898 und vorläufige Vollstreckbarkeit des zu erlassenden Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Elberfeld auf den 28. Dezember 1900, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Elberfeld, den 29. Oktober 1900.

Glauch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 5

[61661] Oeffentliche Zustellung.

Der Verlagsbuchhändler Albert W. Müller zu Leipzig, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwalt Hans Barth II. und Dr. Wünschmann daselbst, klagt egen den Buchhändler Carl Sprung, früher zu Frankfurt a. O., jetzt unbekannten Afenihalts, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten im Jahre

1899 Bücher im Betrage von 148,90 kom⸗

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