erhöht wird.
in dem vorliegenden Jagdwerke nicht nur zu schildern gesucht, wie er die verschiedenen Wildarten gejagt und erlegt hat, sondern namentlich auch die Lebensweise derselben, wie und wo er das Wild getroffen hat, und wie es sich beim Heranbirschen des Jägers und nach dem Schusse benahm, beobachtet und aufgezeichnet. Diese kleinen naturwissenschaftlichen Einzelheiten sind jedoch nicht derart, daß man auf den Gedanken kommt, eine Naturgeschichte zu lesen, sondern es sind nur interessante, eigene Beobachtungen über die einzelnen Thier⸗ arten, die, in die Jagderlebnisse eingefügt, die lebendige Schilderung nur noch anziehender und fesselnder machen. Die Thiere der Wildniß werden dem Leser aber auch vor Augen geführt und zwar durch den Stift des Künstlers, der das Wild der Tropen, wie Wissmann selbst sagt, am meisterhaftesten darzustellen versteht, durch Wilhelm Kuhnert, dessen bedeutendes Zeichnertalent weiteren Kreisen aus dem im Erscheinen begriffenen Werke „Das Thierleben der Erde“ von Wilhelm Haacke rühmlich bekannt geworden ist. Im Vorwort schreibt der Verfasser über sein Werk: „Angeregt durch den Fefolg , welchen einige meiner Erzählungen bei ihrer Ver⸗ öffentlichung in der jagdlichen Wochenschrift „Wild und Hund“ hatten, habe ich mich entschlossen, meine Jagderlebnisse in Afrika und Asien im Zusammenhang herauszugeben. Gewiß werden dieselben nicht nur den passionierten Jäger, sondern hoffentlich auch manchen Offizier und Beamten in unseren Kolonien interessieren, und vielleicht ist auch manche Beobachtung wiedergegeben, die dem Zoologen neu ist.“ Mit dieser Selbstabschätzung hat der Autor jedoch den Werth seines Buches eher zu gering angeschlagen. Ueber den engeren Kreis, den er im Auge hatte, wird jeder Freund der Natur und des Thierlebens darin genußreiche und belehrende Unterhaltung finden. Der geschmackvolle Einband, für den die Verlagsbuchhandlung gesorgt hat, macht das Werk auch äußerlich zu einer Zierde jeden Geschenktisches.
— „Jahrbuch für die Offizierfrau.“ Begründet von Damen und Herren des Standes. Mit Beiträgen von E. A. von Arnim, Gräfin Brühl, W. von Gehren, E. von Knobelsdorff, C. von Seydlitz u. A. Sachlich bearbeitet von Major Schaarschmidt. Herausgegeben von Johanna von Sydow. Erster Jahrgang 1901. Gr. 40, 304 S. Verlag des „Deutschen Offizierblattes“, Gerhard Stalling, Oldenburg. Preis in Original⸗Einband 6,75 ℳ — Das vorliegende Buch will den weiblichen Familienangehörigen von Offizieren und Militärbeamten, sowie den diesen nahestehenden Kreisen ein Rathgeber sein, indem es ihnen in handlicher Form mannigfaches Nachschlagematerial darbietet. Es giebt zunächst über die Standesrechte und „Pflichten, welche durch die Lebensstellung des Gatten auch in gewisser Beziehung auf die Ossizierfrau übergeben, eingehende Auskunft. Ferner weist das praktisch eingerichtete Buch auf die wirthschaftlichen Vorkommnisse hin, welche in jedem geregelten Familienleben eine Rolle spielen, unter besonderer Nutzanwendung auf die militärischen Verhältnisse. Es will auch hier Suchen und Zweifel ersparen und auf jede Frage Antwort geben. Beigefügt sind dem Buche eine „Ehrentafel für Frauen“, welche die Fürstlichen Inhaberinnen von Regimentern, ein Verzeichniß der Frauen⸗Orden und Bestimmungen über die Verstellung bei Hofe enthält, sowie Mittheilungen über den „Vater⸗ ländischen Frauenverein“ und Aufschlüsse über einzelne von Damen betriebene Sportzweige. Ein Kalendarium nebst Bezeichnung der Gedenktage, sowie für Notizen genügenden Raum lassende Tagebuch⸗ blätter mit ausgewählten, vielfach der neuesten Literatur entnommenen Sinnsprüchen verleihen dem Jahrbuch seinen eigentlichen Charakter. Die gediegene Ausstattung, welche durch die nach einem Entwurf von Agnes⸗Maria Schaarschmidt geschmackvoll hergestellte Einband⸗ decke ein künstlerisches Gepräge erhält, trägt noch das Ihrige dazu bei, um das Jahrbuch auch als eine geeignete Festgabe für den Weihnachts⸗ tisch erscheinen zu lassen.
— Hans Stock, der Schmied von Ochsenfurt. Ein Sang für die deutsche Jugend. Von Ernst Weber. Mit zahl⸗ reichen Abbildungen von Maler A. Hoffmann. (Lohmeyer's Jugend⸗ bücherei, Band XI.) Verlag von J. F. Lehmann, München. Pr.
eb. 3 ℳ — Dieses Epos versetzt den Leser in die Zeit der Hohen⸗ 8 zurück. Der Schmied Hans Stock schließt sich dem nach Italien ziehenden Heere Konradin's an vund zeichnet sich dort so aus, daß er bald einer der angesehensten Ritter wird. Nach dem tragischen Ende des letzten Hohenstaufen sammelt er die zersprengten Truppen, stellt sich, da er infolge seiner Aehnlichkeit mit Konradin vom Heere als König begrüßt wird, an dessen Spitze und führt es nach Deutsch⸗ land zurück. Erst dort giebt er sich zu erkennen und legt nun, obgleich das Heer den siegreichen Führer gern an seiner Spitze behalten hätte, sein Amt nieder und kehrt zu seiner Werkstatt zurück. Ein gesunder, kräftiger Geist durchweht die Dichtung, die sich in ihrer reichen illustrativen Ausstattung ganz besonders als Weihnachtsgeschenk für die männliche Jugend eignet. 8 — Die Goldapotheke. Historischer Romwan aus der Berliner Borzeit. Von Gregor Samarow. Breslau, Schlesische Verlags⸗ Anstalt von S. Schottländer. Zwei Bände. Pr. geh. 8 ℳ, geb. 10 ℳ — Diese Erzählung spielt in Berlin zur Zeit des Kurfürsten ohann Georg, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Auf dem mit frischen Farben geschilrerten Hintergrunde und mit den istorischen Vorgängen in Verbindung gebracht, bewegt sich die andlung, welche die Geschichte einer Herzensneigung zum Vorwurf at. Von den Gestalten, welche darin auftreten, interessiert besonders der Leibarzt des Kurfürsten, Thurneißer von Thurn. 8
— Zum 74. Mal liegt der Trowitzsch'sche Volks⸗Kalender
vor. Die Verlags⸗Buchhandlung von Trowitzsch u. Sohn in Berlin hat ihn für den neuen Jahrgang 1901 (Pr. geb. 1 ℳ) in ein neues Gewand gekleidet. In dem Jüngling, der auf dem Einband⸗Deckel⸗ ilde mit dem ersten Sonnenstrahl in froher Zuversicht sich auf den Weg macht, kommt das werdende Jahr sinnig zum Ausdruck. Der oderne Stil ist hier in maßvoller Weise angewendet, und im Ein⸗ klang damit zeigt auch eine genauere Durchsicht des Inhalts, daß dieser Kalender, trotz der Anlehnung an den verfeinerten Zeitgeschmack, ein schtes Familien⸗ und Hausbuch geblieben ist. Was er an praktischen Beiträgen und nützlichen Notizen bietet, ist aus früheren Jahrgängen fenügend bekannt. Aber auch der belletristische Lesestoff ist, wie stets, orgsam ausgewählt, und bietet diesmal ein ergreifendes Schickalsbild vppoon 2. Thiele, betitelt „Eine Mutter“, eine Erzählung aus der Zeit der napoleonischen Herrschaft, „Der Adjunkt“ von Zoe von Reuß owie anziehende Humoresken von Stinde und Hedenstjerna. Auch Tony Schumacher's ernste Plauderei über Langeweite verdient Hervor⸗ hebung. Die illustrative Ausstattung ist, wie immer, sorgfältig und künstlerisch.
b Im 54. Jahrgange erschien in demselben Verlage S Damen⸗Kalender (Pr. eleg. geb. mit Goldschnitt 1 ℳ 50 ₰) Er bietet, wie früher, außer dem eigentlichen Kalendarium ein Notiz⸗ nd Tagebuch, sowie Geburtstags⸗ und Adressenregister. Für die Unterhaltung sorgen einige gemüthvoll geschriebene literarische Bei⸗ aben in Prosa und Poesie, von denen eine Dichtung von Frida Schanz und eine Humoreske von W. Elsa besonders anziehend sind. Der mit einem anmuthigen Titelbilde geschmückte und auch äußerlich ge⸗ ällig ausgestattete Kalender wird auch in dieser neuen Ausgabe als
k für Damen gern Verwendung finden. 8 Handel und Gewerbe.
—
Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellter Nachrichten für Handel und Industries.) 38
Preiserböhungen im Eisen⸗ und Stahlmarkt 8
(Nach der New Yorker Handele⸗Zeitung.) 8 Auf Grund einer Vereinbarung der leitenden amerikanischen Fabrikanten sind kürzlich Stahlplatten und Stahlknüppel im Preise dinaufgesetzt worden. Betreffs Stahlplatten wurde von vierzehn Firmen eine Vereinbarung unterzeichnet, durch welche sich dieselben verpflichten, fernerhin pro Tonne 2 Doll. mehr zu fordern, wodurch
der Preis des Artikels auf 1,35 Cts. pro Pfund f. o. b. Pittsburg
S.
Wie es heißt, bezieht sich die Vereinbarung nicht nur auf den Preis des Artikels, sondern auch auf den Umfang der Produktion, welche auf die verschiedenen Fabriken je nach ihrer Leistungsfähigkeit vertheilt worden ist. Insgesammt werden im Lande etwa 2 000 000 t Stahl⸗ platten pro Jahr fabriziert, und von dem Gesammtprodukt entfällt auf jede der Vereinbarung beigetretene Firma ein bestimmter An⸗ theil. Präsident Schwab von der Carnegie Co. soll hauptsächlich das Zustandekommen des „steel plate pool“ herbeigeführt haben, indem er den Theilnehmern an der Konferenz darlegte, daß genügend Geschäft vorhanden sei, um allen Fabrikanten Ordres zu sichern. Zudem sei es an der Zeit, dem das Geschäft in dem Artikel schwer schädigenden Konkurrenzkampfe ein Ende zu machen. 8
Als in diesem Sommer die Preise im ganzen Stahl⸗ und Eisenmarkte stark zurückgingen, sanken Stahlplatten auf ein so niedriges Preisniveau, daß es den Fabrikanten gelang, größere Ordres im Auslande zu erzielen, als je vorher. Es kamen Auf⸗ träge von Indien, China, Süd⸗Amerika, Sansibar und selbst von aroßen englischen Schiffsbaufirmen, und die Ordres wurden zu Pretsen von 1,05 bis 1,10 Cts. pro Pfund angenommen. Die großen
abriken konnten selbst zu diesem niedrigen Preise noch einen Profit erzielen, doch die Klage über rücksichtslose Preisunterbietung war allgemein. Nachdem im Westen schon seit einiger Zeit ein Ein⸗ verständniß unter den Stahlplatten⸗Fabrikanten besteht, ist es somit nun auch im Osten dazu gekommen.
Der Preiserhöhung für Stahlplatten ist bald die Ankündigung eines Preisaufschlages für Stahlknüppel gefolgt, und zwar ist für letzteres Produkt der Preis auf 19,75 Dollar pro Tonne in Pittsburg und Chicago hinaufgesetzt worden. Der Preisaufschlag basiert auf einer Vereinbarung, der die meisten Stahlknüppel produzierenden Firmen beigetreten sind.
Wie es heißt, beruht das neue Arrangement nur auf ehrenwort⸗ licher Verpflichtung und schließt weder eine Vertheilung der Produktion oder des Profits noch Strafe für Nichteinhalten der Verpflichtung ein. Trotzdem ist es die Ansicht der Betheiligten, daß es strikt ein⸗ gehalten werden wird. Weitere Preisaufschläge für Stahlknüppel sowie für Stahlplatten stehen angeblich bevor.
Die neuerdings in Umlauf befindlichen Gerüchte von einem zwischen der American Steel & Wire Co. und der Federal Steel Co. bevorstehenden Konkurrenzkampf, wonach die erstere in die Rohstahlproduktion, letztere in die Fabrikation von Draht und Drahtnägeln einzutreten beabsichtige, werden als unbegründet be⸗ zeichnet. Allerdings versuchte die American Steel & Wire Co. zu Anfang des Sommers, als die Stahl⸗ und Eisen⸗Situation sich sehr ungünstig gestaltete, sich der kontraktmäßigen Verpflichtung der Eatnahme von insgesammt 100 000 t Rohstahl von der Federal Steel Co. zu entziehen, waährend letztere auf Einhaltung des Kontrakts drang. Wahrscheinlich werden die beiden Gesellschaften jedoch nach Ablauf des Kontrakts sich wegen Erneuerung desselben
einigen.
Nachdem es somit zu einem Einverständniß zwischen den Fabri⸗ kanten von Stahlplatten und Stahlknüppeln gekommen ist, giebt es nur noch wenige Produkte der Stahl. und Eisen⸗Branche, welche nicht gemeinsamer Kontrole der Fabrikanten unterstehen. In Roh⸗ eisen kontroliert die Bessemer Pig⸗Iron Association die Produktion der von den großen Stahlfirmen unabhängigen Hochöfen. Des weiteren bestehen Vereinbarungen der Fabrikanten von Panzer⸗ platten, Stahlschienen, Stahlblechen und Baustahl, sodaß haupt⸗ sächlich nur noch im Markt für Stangenstahl und Stabeisen unbe⸗ schränkte Konkurrenz herrscht. In letzterem Artikel ist die American Steel & Wire Co. der größte Produzent; es dürfte sich auch dafür unschwer eine Vereinbarung erztelen lassen. Und in Stangenstahl stellen sich von selbst bessere Bedingungen ein, indem der Artikel in jüngster Zeit um 1 Doll. pro Tonne im Preise gestiegen ist. Be⸗ kanntlich untersteht auch der englische Stahl⸗ und Eisenhandel in fast allen seinen Zweigen der Kontrole derartiger Fabrikanten⸗Ver⸗ einigungen.
8 Niederlande.
Erneuerung der dem Verfall ausgesetzten Ein⸗ tragungen von Fabrik⸗ und Handelsmarken des Jahres 1881. Der „Niederländische Staatskourant“ vom 27. Oktober d. J. veröffentlicht folgende Bekanntmachung tes Bureaus für das gewerb⸗ liche Eigenthum im Haag vom 20. dess. Mts.:
Nach Art. 22 und 18 Abs. 2 des Gesetzes vom 30. September 1893, betreffend Bestimmungen über die Fabrik⸗ und Handelsmarken, erlischt die Gültigkeit einer auf Grund des früheren Markengesetzes erfolgten Eintragung nach 20 Jahren, vom Tage der Eintragung an gerechnet, wenn nicht vor dem Verfalltage die Eintragung er⸗ neuert ist.
Demzufolge muß die Erneuerung der im Jahre 1881 ein⸗ getragenen Marken, falls die Gültigkeit derselben nicht erlöschen soll, im Jahre 1901 vor oder spätestens an dem Tage erfolgen, an welchem die ursprüngliche Eintragung stattgefunden hat.
Die für die Erneuerung zu befolgenden Formalitäten sind in Art. 4 des Markengesetzes festgestellt.
Ferner muß bei dem Erneuerungsantrage angegeben werden: Die Waarengattungen, für welche die Marken bestimmt sind, der Wohnort des Datum und Nummer der ursprünglichen Eintragung im Jahre 1881 und die Rechtsbank, bei deren Gerichtsschreiberei dies geschehen ist.
alls es verlangt wird, kann bezüglich der Zeit und des Orts der Eintragung schriftlich Auskunft vom Bureau fuür das gewerbliche Eigenthum gegen Bezahlung von 50 Cents für jede Marke be⸗ zogen werden.
Die für die Erneuerung der Eintragung einzusendenden Ab⸗ bildungen der Marken dürfen nicht von denjenigen abweichen, die bei der ursprünglichen Eintragung vorgelegt worden sind, auch ist keine Ausbreitung der Waarengattung, für welche die Manke bestimmt war, erlaubt.
Erneuerung der Eintragung kann nur für den ursprünglichen Einsender statifinden oder fur denjenigen, dessen Name beim Ueber⸗ gang der Marke in Uebereinstimmung mit Art. 20 des Markengesetzes eingetragen worden ist.
Sind daher seit 1881 Handelsmarken zugleich mit der Fabrik⸗ oder Handelseinrichtung an andere Personen übergegangen, so ist es rathsam, frühzeitig dem Bureau auf holländischem Stempelpapier ein Gesuch beider Pactteien (des Verkäufers und des Käufers) um Vor⸗ nahme der neateaoaes einzureichen, damit die Uebertragung noch vor Ablauf der zwanziagjährigen Frist erfolgen kann.
Diesem Gesuche sind beizufügen:
Ein beurkundeter Auszug bezw. eine solche Abschrift der Akte, aus welcher der Uebergang der Marke oder der Marken und der Fabril⸗ oder Handelseinrichtung an denselben Erwerber hervorgeht. Hat der Uebergang durch Erbfolge stattgefunden, und wird ein Auszug bezw. eine Abschrift der hierauf bezüglichen Urkunde vor⸗ gelegt, so genügt selbstverständlich ein von dem Erbnachfolzer unter⸗ zeichneter Antrag. 1
Im Hinbl'’ck auf den voraussichtlich großen Andrang wird eine beschleunigte Einreichung der Erneuerungs⸗Anträge angerathen.
es⸗ 6
Ueber die Industrie⸗Ausstellung in Esperanza in Argentinien. Absatzgelegenheit für deutsche Fabrikate.
Etwa 50 km nordwärts von der Provinzialhauptstadt Santa Fé liegt die Stadt Esperanza, der Mittelpunkt einer der ältesten deutschen Kolonien in Argentinien. Der Ort selbst zählt jetzt un⸗ gefähr 6000 Einwohner und ] einige für argentinische Ver⸗ hältnisse beachtenswerthe gewerbliche Anlagen. Das deutsche Element hat hier und in der weiteren Umgebung die Führerschaft, und die Namen der bedeutenderen industriellen Firmen sind deutsch.
Die Pflugfabrik von Nicolas Schneider ist für Herstellung von Pflügen die bedeutendste Anlage dieser Art im Lande. Außer Pflügen, die bei den Kolonisten und den Ackerbauern auch in der weiteren Um⸗ gebung gut eingeführt sind, stellt die Fabrik noch andere Ackergeräth⸗
1 LLA 8 8 8 1
schaften her und bringt neuerdings selbstgefertigte Säemaschinen in den Handel. Es werden zur Zeit 100 Arbeiter in dieser Fabrik be⸗ schäftigt, von denen die Hofarbeiter 2 bis 2,50 Doll. Papier, Schlosser und Former 3 bis 4 Doll., Schmiede durchschnittlich 3 Doll. für den zehnstündigen Arbeitstag verdienen; die Accord⸗ ss geschickter Pflugschmiede können ausnahmsweise bis zu 10 Doll.
eiger. Eine zweite Fabrik, gegründet wie die obige um das Jahr 1878, ist die Gerberei und Lederverarbeitungs⸗Anstalt von Friedrich Meiners, welche gleichfalls ca. 100 Arbeiter eingestellt hat. Außer Sohl⸗ und Oberleder erzeugt das Etablissement Treibriemen, Geschirrleder und Sattlerwaaren aller Art. Die modernen Häute⸗ und Lederverarbei⸗ tungsmaschinen stammen zumeist aus Deutschland. Die Fabrikarbeiter erhalten 50, 60, 80 bis 100 Doll. Papier Lohn monatlich. Für Sattlerarbeiten sind auch noch Hausarbeiter in der Stadt vorhanden.
In einem Lande der Reiter wie Argentinien, wo man sich wie kaum irgendwo anderwärts des Reitpferdes in so stark ausgedehntem Maße bedient, ist der Verbrauch und die Nachfrage nach Reit⸗ ausrüstungs⸗Gegenständen naturgemäß sehr groß. Die Fabrik unterhält in verschiedenen großen Orten der weiten Kolonien Verkaufsläden mit ihren Lederwaaren, die den althergebrachten Gebräuchen und dem Geschmack des Camppublikums geschickt angepaßt sind. Die Sättel müssen eine ganz besondere Form haben, ebenso die Kopf⸗ gestelle und die Reitpeitschen, ohne die kein Reiter zu Pferde steigt. Die Oeffnungen der Steigbügel sind so klein, daß nur die äußerste Fußspitze darin Platz findet.
Neben mehreren kleineren Getreidemühlen besteht die große Mühle von Hogentobbler u. Stößel; eine Bierbrauerei, Branntwein⸗ brennereien u. s. w. vervollständigen das Bild eines Industrieortes inmitten einer ackerbautreibenden Umgebung. Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß während einer Woche des Monats Juli dieses Jahres in Esperanza die, erste Ausstellung für Land⸗ wirthschaft und Industrie veranstaltet wurde, welche sich nunmehr möglichst jedes Jahr wiederholen soll. Wenn der Anfang dieses Unternehmens auch bescheiden aus⸗ gefallen ist und Landleute und Industrielle der Provinz Santa Fé die Hauptaussteller waren, so hatten es doch große englische und nordamerikanischen Fabriken und deren Vertreter nicht ver⸗ schmäht, durch Fabrikate oder meistens Abbildungen ꝛc. sich in Er⸗ innerung zu bringen. Es fehlten nicht die Windturbinen zum Wasserpumpen, Wellblech. Einzäunungsdraht und so fort. Wie in Esperanza, so werden an sehr vielen größeren und kleineren Zentral⸗ punkten des Landes bis in die Cordillerengegenden hinein derartige landwirthschaftliche Ausstellungen alljährlich veranstaltet, sodaß für die deutsche Exportindustrie sich die passendste Gelegenheit bietet, ihre Erzeugnisse auf diesen Ausstellungen bekannt zu machen. (Nach einem Bericht des Handelssachverständigen bei dem Kaiserlichen General⸗ Konsulat in Buenos Aires.)
Die Aussichten der Zuckerrohrernte in Indien im Jahre 1900.
In Bengalen, den nordwestlichen indischen Provinzen und im Punjab, welche für die Zuckerrohrkultur hauptsächlich in Betracht kommen, ist die Anbaufläche gezenüber dem Durchschnitte der letzten 5 Jahre nicht gestiegen. Die schweren Regenfälle im August und September haben im allgemeinen sehr günstige Erfolge gezeitigt, so daß der Ertrag mindestens einen vollen Durchschnitt erreichen wird. Im Punjab belief sich die Anbaufläche auf 340 000 Acres. Die Regenfälle haben hier der Verbreitung eines Infekts, welches an einigen Orten die Felder durch Anbohren der Pflanzen verwüstete, Einhalt gethan.
In Madras war die Aussaat geringer als in den früheren Jahren und belief sich auf 47 000 Acres, während sich die durchschnittliche Anbaufläche der letzten fünf Jahre auf 51 800 Aecres stellte. Zu An⸗ fang des Jahres herrschte strichweise Regenmangel, und im Godaverv⸗ delta zeigten sich Krankheiten am Zuckerrohr; doch ist auch hier Aus⸗ sicht auf einen guten Ernteertrag vorhanden. (Nach dem Kalkutta'er Englishman.)
Die australische Bleigewinnung und Bleiausfuhr.
Für die australische Bleigewinnung kommen drei Distrikte in Betracht. 1
1) Der Broken Hill Distrikt, dessen Produkte von The Broken Hill Proprietary Co. Ltd. mit Hütte in Port Pirie (Süd⸗Australien), von derselben Gesellschaft, Block 14, mit Hütte in Port Adelaide (Süd⸗Australien), ferner von The Sulphide Corporation (Central Broken Hill) mit Hütte in Cockle Creek (Neu⸗Südwales), von der Smelting Comp. of Australia Ltd., in der Regel Illawarra⸗Hütten genannt, weil ihr Blei als „Illawarra⸗Blei“ im Handel bekannt ist, mit Hütte in Dapto (Neu⸗Südwales), von den Wallaroo Smelting Works mit Hütte in Wallaroo (Süd⸗Australien), sowie von den Fremantle Smelting Works in West⸗Australien bearbeitet werden.
Eine Verhüttung wird an Ort und Stelle nicht mehr vor⸗ genommen. Die bergmännische Thätigkeit beschränkt sich auf die Förderung des Roh⸗Erzes und die Anfbereitung von sogenannten Bleikonzentraten, von denen der größte Tbeil auf den vorstehend auf⸗ geführten Hüttenwerken verschmolzen wird, während der kleinere Theil nach Europa zur Verschiffung gelangt.
Die augenblickliche Produktion von Bleikonzentraten in diesem Distrikt beläuft sich auf ungefähr 15 000 engl. Tons im Monat mit einem Durchschnittsgehalt von ungefähr 9000 Tons Blei, so daß man mit Zusatz der oxidierten Erze die jährliche Produktton von Blei auf
ungefähr 110 000 bis 115 000 engl. Tons veranschlagen kann.
1“
Von diesen 110 000 Tons entfallen:
a. 40 000 Tons auf Roh⸗Blei, welches ausschließlich von den Port Pirte und Dapto Hüttenwerken hergestellt wird. Der australische Bedarf an Roh⸗Blei beträgt ungefähr 4000 Tons, die übrigen 36 000 Tons werden nach Europa und China exportiert;
b. 50 000 Tons auf silberhaltiges Blei, das ausschließlich nach Europa ausgeführt wird;
c. 20 000 Tons auf Konzentrate, die ebenfalls zum Export
gelangen.
e in Broken Hill Einrichtungen in Vorbereitung sind, wodurch sowohl die Masse als auch die elektromagnetische Aufbereitung der gewonnenen Erze eine Verbesserung erfahren wird, so läßt sich mit ziemlicher Sicherheit für die nächsten zwei Jahre auf eine zunehmende Produktion rechnen.
2) Der Leehan⸗Distrikt (Tasmanien) mit der Tasmanian Smel- ting Co. (Hütte in Leehan). Die Produktion in diesem Distrikt ist augenblicklich in der Abnahme begriffen. Im Jahre 1899 wurden 9000 Tons Bleikonzentrate und schwere Bleierze mit einem Blei⸗ gehalt von inegesammt 5500 Tons von Leehan nach Europa aus⸗ geührt. Außerdem kamen minderwerthige Erze zur Verhüttung, die vielleicht weitere 5000 Tons Blei ergaben.
Der August⸗Bericht 1900 enthält für Leehan nur 1280 Tons Bleikonzentrate und Bleiglanz mit einem Bleigehalt von ungefähr 750 Tons. „
Die Hättenwerke in Leehan sind für die nächsten drei Monate außer Berrieb gesetzt. Falls nicht neue Gruben erschlossen werden, ist kaum anzunehmen, daß in den nächsten zwei Jahren eine wesent⸗ liche Veränderung in der Bleiproduktion von 1899 (etwas über 10 000 Tons) eintreten wird. .
3) Der (Neu⸗Südwales) und das nördliche Queensland. Die Produkte dieser Distrikte werden anugenblicklich von den Neu⸗Südwales⸗Hütten sowte von „The Queensland Smelting Co., mit einer Hütte in Aldershot (Queensland) bearbeitet; der Bleigehalt steht unter 3000 Tons pro Jahr. b
Wenn in diesem Distrikt auch gewisse Zunahmen in langsamerer Entwickelung 1 erwarten sind, so muß es doch als nahezu aus⸗ geschlossen bezeichnet werden, daß die Produktion in den nächsten zwei Jahren 5000 Tons jährlich übersteigt.
Trotz der Fracht⸗Schwierigkeiten und der Erhöhung der Fracht⸗ sätze nach Europa ist während der letzten 12 Monate eine bedeutende Ansammlung von Bleivorräthen in Australien nicht eingetreten.
0,1 1¼ — 1½
—
gfuhr von Rok⸗Blei nach China (von Port Pirie und Dapto Aassalerdings augenblicklich einen bedeutenden Rückgang; Feodg —e) aß bis jetzt der europätsche Markt genügende Aufnahmefähigkeit, um diese Extrazufuhr von Blei aus Australien zu absorbieren.
Deutsche Groskonsumenten könnten ibren Bedarf an Rohblei direkt von der Broken Hill Proprietary Co. Ltd. nder der Smelting Co. of Australia Ltd. faufen, vorausgesetzt, daß sie sich verpflichten, regelmäßig monatlich bestimmte Mengen abzunehmen. Der augen⸗ Bllecliche reis für ausstralisches Rohblei ist 25 — 26 Shilling unter dem Londoner monatlichen Durchschnittspreis f. o. b. Sydney.
Die wöchentlich erscheinende Zeitschrift „Australian Mining Standard and Financial Review“ bringt über die ganze australische Grubenproduktion fortlaufende Berichte. (Nach einem 2 Kaiserlichen General⸗Konsulats in Sydney.) “
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlelsien. An der Ruhr sind am 6. d. M. gestellt 17 028, nickt recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen. In Oberschlesien sind am 6. d. M eiig gestellt keine Wagen.
Die Direktion der Deutschen Grundschuld⸗Bank in Berlin beruft nach einer im Inseratentheil der heutigen Nummer des „R.⸗ u St.⸗A. veröffentlichten Bekanntmachung die Inhaber der von dieser Bank ausgegebenen Real⸗Obligationen aller Serien meineram Sonnabend, den 29. d. M., Vormittags 10 ½ Uhr, im Oberlicht⸗ saale der Philharmonie, Bernburgerstraße 22/23, stattfindenden Ver⸗ sammlung. Auf der Tagesordnung derselben stehen: 1) Bericht der Vertretung der Real Obligationäre; 2) Dechargierung der Vertretung; 3) Aufgabe und Beschränkung von Rechten der Gläubiger, insbesondere die Ermäßigung des Zinsfußes und die Bewilligung einer Stundung; 4) Wahl der Vertretung.
— Der Aussichtsrath der Aktiengesellschaft Siemens u. Halske beschioß in seiner gestrigen Sitzung, der General⸗ versammlung nach reichlichen Abschreibungen und nach Vortragung von rund 1 380 000 ℳ (tim Vorjahr 1 362 098 ℳ) auf neue Rech⸗ nung die Vertheilung einer Dividende von 10 %, wie im Vorjahre,
vocjischlagen.
— Nach dem Geschäftsbericht der Berliner Aktien⸗Gesell“ schaft für Eisengießerei und Maschinenfabrikation in Charlottenburg für 1899/1900 betrug die Produktion der Eisen⸗ gießerei⸗Abtheilung an Gußwaaren 17 491 t (gegen 15 705 t im Vor⸗ jahre) und der Absatz 15 727 (gegen 16 613) t im Werthe von 2 750 619 (gegen 2 645 185) ℳ Die Maschtnenfabrik und Kessel⸗ schmiede lieferte an berechneten Arbeiten für 1 399 497 (gegen 1 524 289) ℳ ab. Der Bruttogewinn wird auf 866 968 ℳ, der Reingewinn auf 641 514 ℳ angegeben. Es wird die Zahlung von 4 % Dividende auf 1 800 000 ℳ Aktienkapital vorgeschlagen; 2373 ℳ sollen auf neue Rechnung übertragen werden.
Breslau, 6. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Schles. 3 ½ % L.⸗Pfdbr. Litt. A. 94,00, Breslauer Diskontobank 104,50, Breslauer Wechslerbank 106,75, Kreditaktien —,—, Schlesischer Bankv. 144,00, Breslauer Spritfabrik —,—, Donnersmark 225,25, Kattowitzer 201,00, Oberschles. Eis. 135,25, Caro Hegenscheidt Akt. 126,90, Oberschles. Koks 155,90, Oberschles. P.⸗Z. 125,50, Opp. Zement 127,50, Giesel Zem 127,00, L2.⸗Ind. Kramsta 153,75, Schles. Zement 167,00, Schl. Zinkh.⸗A. —,—, Laurahütte 204,50, Bresl. Oelfabr. 77,25, Koks⸗Obligat. 94,50, Niederschles. elektr. und Kleinbahn⸗ Peenschaft —,—, Cellulose Feldmühle Kosel 162,00, Oberschlesische
ank⸗Aktien 116,00, Emaillierwerke „Silesia“ 148,00, Schlesische V und Gasgesellschaft Litt. A. —,—, do. do. Litt. B.
7,50 Br.
Magdeburg, 6. Dezember. (W. T. B.) Zuckerbericht. Kornzucker exkl. 88 % Rendement 10,42 ½ — 10,57 ½. Nachprodukte exkl. 8,30 — 8,60. Stimmung: Rubig. Krystallzucker I. 27,97 ½. Brotraffinade I. 27,97 ½. Gem. Raffinade mit Faß 27,97 ½. Gem. Melis mit Faß 27,47 ½. Stimmung: —. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. Dezember 9,80 bez., 9,82 ½ Br., vr. Januar 9,85 Gd., 9,90 Br., pr. März 10,00 Gd., 10,05 Br., pr. Mai 10,10 Gd., 10,15 Br., pr. August 10,35 bez., 10,32 ½ Gd. Schwächer.
Frankfurt a. M., 6. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Lond. Wechsel 20,412, Pariser do. 81,40, Wiener do. 84,933, 3 % Reichs⸗A. 87,20, 3 % Hessen v. 96 83,50, Italiener 94,90, 3 % port. Anl. 24,70, 5 % amort. Rum. —.—, 4 % russ. Kons. 99,40, 4 % Russ. 1894 97,10, 4 % Spanier 68,70, Konv. Türk. 22,90 Unif. Egypter 105,20, 5 % Mexikaner v. 1899 98,50, Reichsbank 148,50, Darmstädter 133,20, Diskonto⸗Komm. 180,50, Dresdner Bank 148 80, Mitteld. Kredit 112,10, Nationalb. f. D. 132,60, Oest.⸗ ung. Bank 121,70, Oest. Kreditakt. 211,50, Adler Fahrrad 140,00, 2 1⁄ Elektrizität 214,50, Schuckert 183,50, Höchst. Farbw. 351,00, Bochum Gußst. 185,70, Westeregeln 221,60, Laurahütte 204,50, Lombarden 26,50, Gotthardbahn 145,50, Mittelmeerb. 99,60, Bres⸗ lauer Diskontobank 104,50, Privatdiskont 4 ½.
Effekten⸗Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kredit⸗Aktien 210,50,
Franzosen —,—, Lomb. 26,50, Ungar. Goldrente —,—, Gotthardbahn —,—, Deutsche Bank —,—, Disk.⸗Komm. 180,50, Dresdner Bank —,—, Berl. Handelsges. —,—, Bochumer Gußst. —,—, Dort⸗ munder Union —,—, Gelsenkirchen —,—, Harpener —,—, Hibernia —,—, Laurahütte —,—, Portugiesen —,—, Italien. Mittelmeerb. Schweizer Zentralbahn 155,85, do. Nordostbahn 98,20, do. Union 92,00, Italien. Méridionaux —,—, Schweizer Simplonbahn 96,60, Mexitkaner —,—, Italiener —,—, 3 % ber chg.Anleibe —,—, 8 180,00, Helios 106,50, Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft
„Die Farbwerke vorm. Meister, Lucius u. Brüning in Höchst a. M. haben die Aufnahme einer 4 ½ %igen, binnen etwa 35 Jahren im Wege regelmäßiger Ausloosung zu tilgenden, zu 103 % rückzahlbaren Anleihe im Betrage von 10 Millionen Mark nominal beschlossen, wovon ein Theilbetrag von 6 Millionen Mark nominal von einem Konsortium, bestehend aus der Firma S. Bleichröder und der Deutschen Bank in Berlin, sowie den Firmen Georg Hauck u. Sohn und J. J. Weiller Söhne in Frankfurt a. M. und der Ober⸗ rheinischen Bank in Mannheim, fest übernvommen worden ist und demnächst zur Subskription gebracht werden soll. Die restlichen ü Ag Mark sollen nicht vor dem Jahre 1902 zur Ausgabe
ngen.
Frankfurt a. M., 6. Dezember. Getreidemarktbericht von Joseph Strauß. Weizen, ab uns. Gegend 156⁄10 — ¼, do. frei hier 16 16,15 do. La Plata und Kansas, kleberreicher Weizen 17 ¾ — 18, do. Redwinter und rufs. Sorten, kleberrescher Weizen 177—18;
sen, hiesiger, ca. 1409⁄ 0o„ Braugerste, Wetterauer (gelb und whegal) 15 ½ — ½, do. Franken (Ochsenfurter Gau) 16 ½ — , Pfälze: und Rfied 16 ½ — ¼¾; Hafer (je nach Qual., exquis. 25 — 50 ₰ über 8 otiz) 13 — 14 ½; Mais (gesundes Mired) nominell 12 ¼⁴ 0— ½; Weizenkleie —t: Roggenkleie 10 — ¼; Malzkeime 9 ½ — 10; Weizenmehl Lutomat.) 0 241 — 25 ½, 1 22 ⅛ —23 , III 20 ¼ 21 ¼, do. exquis.
ual. vper Sack 1 ½ —2 ℳ über Notiz; Roggenmehl 0 22 889 84 ℳ darunter. Die Preise verstehen sich per 100 kg 16 bier, häufig auch loko auswärtiger Stationen bei mindestens 9000 kg. Der Weizen⸗ und Roggen⸗Handel hatte keine regere elltgung aufzuweisen. Gerste büßte weiter im Werth ein, afer hat seinen früheren schlanken Absatz noch nicht wiedergewonnen. ee Fer nagic⸗s Seaefeading SLS“ Das Geschaͤft 8 offen erschien gänzlich unverändert. Mehl gab weni Anlestung zu Abschlüssen. b 3 812 3 Köl 8 Dezember. (W. T. B.) Rüböl loko 68,00, Dresden, 6 Dezember. (W. T. B.) 3 % Sa V o. Staatsanl. 95,60, Dresd. Chetan v. 93 91,15, Allg.
—.,.—
117,50, Dresdner Bank 149,00, do. Bankverein 118,25, Leipziger do. —,—, Sächsischer do. 138,50, Deutsche Straßenb. 154,00 Dres). - Seebfi ee hec ver. Elbe⸗ und Saalesch. 8 b g B m. a iffa Gel. —,—, . 3 be. u 8 g “ eivzig, 6. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. 3 % Zächsische Rente 84,00, 3 % do. Anleibe 95,30, Oesterreichische Banknoten 85,05, Zeitzer Paraffin⸗ und Solaröl⸗Fabrik 151,00, Mansfelder Kuxe 1160, Leipziger Kreditanstalt⸗Aktien 187,50, Kredit⸗ und Sparbank zu Leipzig 117,85, Leipziger Bank⸗Aktien 164 50, Leipziger Hypothekenbank 132,25, Sächsische Bank⸗Aktien 138,00, Sächsische Boden⸗Kredit⸗Anstalt 121,50, Leipziger Baumwollspinnerei⸗ Aktien 171,50, Leipziger Kammgarn⸗Spinnerei⸗Aktien 162,50, Kamm⸗ garnspinnerei Stöhr u. Co. 154,25, Wernhausener Kammgarnspinnere 38,00, Altenburger Aktien⸗Braueret —,—, Zuckerraffinerie lle⸗ Aktien 149,00, „Kette“ Deutsche Elbschiffahrts⸗Aktien 80 25, Klein⸗ bahn im Mansfelder Heigterier 80,00, Große Leipziger Straßenbahn 166,75, Leipziger Elektrische Straßenbahn 94,00, Thürinaische Gas⸗ Gesellschafts⸗Aktien 233,50, Deutsche Spitzen⸗Fabrik 211,00, Leipziger Elektrizitätswerke 108,00, Sächsische Wollgarnfabrik vorm. Tittel u. Krüger 145,00, Polyphon 202,00, Leipziger Wollkämmerei —,—.
Bromen, 6. Dezember. Börsen⸗Schlußbericht. Taback. Umsatz 171 Pck. Paraguay. Kaffee behauptet. Baumwolle ruhig. Upland middl. loko 52 ½ ₰. Spoeck fest. Loko short elear — ₰, Dez.⸗Abladung 36 ¾ ₰, Januar⸗Abladung 36 ½ ₰. Schmalz höher. Wilcox in Tubs 38 ¾ ₰. Armour shield in Tubs 38 ¼¾ ₰, andere Marken in Doppel⸗Eimern 39 ½ —- 40 ₰. Petroleum. Amerik. Standard white. (Offizielle Makler⸗Preisnotierungen der Bremer Petroleum⸗ Börse.) Loko 6,85 ℳ Br. Reis. Polierte Waare unyerändert.
Kurse des Effekten⸗Makler⸗Vereins. (W. T. B.) Deutsche Dampfschiffahrts⸗Gesellschaft „Hansa“ 155 bez., Nordd. Lloyd⸗Aktien 118 ½ Gd., Bremer Vulkan 168 Br., Bremer Wollkämmerei 170 Br., Delmenhorster Linoleumfabrik 168 Gd., Hoffmann's Stärkefabriken 176 ½¼ Gd., Norddeutsche Wollkämmeret und Kamm⸗ vern pernere ühen 188 bez.
Hamburg, 6. Dezember. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. mburg. Kommerzb. 119,00, Bras. Bk. f. D. 150,50, 1“ 89 A.⸗C. Guano⸗W. —,—, Privatdiskont 4 ⅛. Hamb. Packetf. 130,90. Nordd. Lloyd 118,90, Trust Dynam. 153,00, 3 % Hamb. Staats⸗ Anl. 84,00, 3 ½ % do. Staatsr. 95,50, Vereinsbank 166,00, 6 % Chin. Gold⸗Anl. 100,00, Schuckert —,—, Hamburger Wechslerbank 105,50, Breslauer Diskontobank —,—, Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 88,25 Br., 87,75 Gd. — Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,23 Br., 20,19 Gd., 20,21 bez., London kurz 20,44 Br., 20,40 Gd., 20,42 bez., London Sicht 20,45 ½ Br., 20,41 ½ Gd., 20,43 ½ bez., Amsterdam 3 Monat 167,60 Br., 167,30 Gd., 167,70 bez., Oesterr. u. Ung. Bkpl. 3 Monat 83,80 Br., 33,50 Gd., 83,65 bez., Paris Sicht 81,60 Br., 81,30 Gd., 81,36 bez., St. Petersburg 3 Monat 212,80 Br., 212,40 Gd., 212,60 bez, New York Sicht 4,21 ¾ Br., bist Fhe 4,19 ¾ bez., New York 60 . Sicht 4,17 Br., 4,14 Gd., „ bez.
Getreidemarkt. Weizen stetig, holsteinischer loko 135 — 153. Laplata 135— 138. Roggen stetig, südruss. ruhig, cif. Hamburg 104 — 110, do. loko 106—110, mecklenburg. 132 — 144, Mais matt, 115, Laplata 94. Hafer ruhig. Gerste ruhig. Rüböl fest, loko 64. Sprritus still, pr. Dezbr. 17 ½, pr. Dez⸗Jan. 17 ½, pr. Jan⸗
ebr. 17 ½. Kaffee rubig, Umsatz — Sack. Petroleum still, Standard white loko 6,75. „ Kaffee. (Nachmittagebericht.) Good average Santos pr. Dezbr. 34 ¼ Gd., pr. März 35 ¼ Gd., pr. Mat 35 ¾ Gd., pr. September 36 ½ Gd. — Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben⸗Rozhzucker I. Produkt Basts 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Ham⸗ burg pr. Deiember 9,77 ½, vr. Januar 9,85, vr. Februar 9,92 ⅛, pr. März 10,00, pr. Mai 10,10, pr. August 10,32 ½. Ruhig.
Wien, 6. Dezember. (W. T. B.) (Schlut⸗Kurse.) Oester⸗ reichische 4 ⅛1 % Papierrente 98,65. Oesterreichische Silberrente 98,25, Oesterreichische Goldrente 117,20, Oesterreichische Kronenrente 98 50, Ungarische Goldrente 116,00, do. Kron.⸗A. 91,90, Oesterr. 60er Loose 135,00 Länderbank 411,00, Oesterr. Kredit 673 50, Union⸗ bank 548,00, Ungar. Kreditb. 678 00, Wiener Bankverein 469,00, Böhm. Nordbahn 428,00, Buschtiehrader 1137,00, Elbethalbahn 473,00, Ferd. Nordbahn 6200, Oesterr. Staatshahn 666,50, Lemb.⸗ Czernowitz 532,00, Lombarden 112,50, Nordwestbahn 461,00, Pardu⸗ bitzer 373,00, Alp.⸗Montan 442 00, Amsterdam 199,30, Berl. Scheck 117,62, Lond. Scheck 240,25, Pariser Scheck 95,70, Rapoleons 19,17, Marknoten 117,62, Russ. Banknoten 254,50, Bulgar. (1892) —,—, Brüxer —,—, Prager Eisenindustrie 1690, Hirtenberger Patronen⸗ fabrik —,—, Straßenbahnaktien Litt. A. 250,00, Litt. B. 244,00, Berl. Wechsel —,—, Lond. Wechsel —, Veit Magnesit —, Rima
Murany 492,00.
Getreidemarkt. Weizen pr. Frühjahr 7,74 Gd., 7,75. Br., pr. Mai⸗Juni d., 1 Roggen pr. Frühjahr 7,577 Gd., 7,58 Br., pr. Mai⸗Juni —,— Gd., —,— Br. Mais
Hafer pr. Frühjahr 5,88 Gd.,
pr. Mai⸗Juni 5,20 Gd., 5,21 Br. 5,89 Br.
— 7. Dezember, 10 Uhr 50 Minuten Vormittags. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 674,00, Oesterr. Kreditaktien 669,75, Franzosen 662,50, Lombarden 112,50, Elbethalbahn 472,00, Oesterr. Papierrente 98,50, 4 % ungar. Goldrente —,—, Oesterr. Kronen⸗Anleihe —,—, Ungar. Kronen⸗Anleihe 91,87 ½, Marknoten 117,65, Bankverein 468,00, Länderbank 409,50, Buschtierader Litt. B. Aktien 1135, Türkische Loose 105,50, Brüxer —,—, Straßenbahn⸗Aktien Litt. A. 249,00 do. Litt. B. 243,00, Alpine Montan 436,50, Tabacks⸗Aktien —,—.
Budapest, 6. Dezember. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen loko ruhig, do. pr. April 7,46 Gd., 7,47 Br., do. pr. Oktober 7,63 Gd., 7,64 Br. Roggen pr. April 7,15 Gd., 7,16 Br. Hafer 8, S 5,58 Gd., 5,9 Br. Mais pr. Mai 1901 4 92 Gd., n Br.
London, 6. Dezember. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Englische 2 ¾ % Kons. 9711916, 3 % Reichs⸗Anl. 86 ½, Preuß. 3 ½ % Konsols —, 5 % Arg. Gold⸗Anl. 94, 4 ½ % äuß. Arg. —, 6 % fund. Arg. A. 95 ½, Brasil. 89er Anl, 61 ½, 5 % Chinesen 92 ½, 3 ½ % Egypter 98 ½, 4 % unif. do. 103 ¾, 3 ½ % Rupees 64 ½, Ital. 5 % Rente 94 8 6 % kons. Mex. 99 ¾, 4 % 89er Russen 2. Ser. 100, 4 % Spanier 68 Konvert. Türk. 22 ½, 4 % Trib.⸗Anl. 96, Ottomanb. 11 ½, Anaconda 10 ¼1 6, De Beers neue 29 ½, Incandescent (neue) 27, Rio Tinto neue 56 /18, Platzdiskont 4, Silber 291 ⁄16, 1898 er Chinesen 76 ½.
Bankausweis. Totalreserve 19 525 000 Abn. 991 000 Pfd. Sterl., Notenumlauf 29 453 000 Zun. 342 000 Pfd. Sterl., Baarvorrath 31 203 000 Abn. 651 000 Pfd. Sterl., Porfefeuille 26 949 000 Abn. 758 000 Pfd. Sterl., Guthaben d. Privaten 40 858 000 Zun. 902 000 Pfd. Sterl., Guthahen des Staats 5 914 000 Abn. 1 927 000 Pfd. Sterl., Notenreserve 17 766 000 Abn. 951 000 Pfd. Sterl., Regerungssicherheit 18 176 000 Zun. 681 000 Pfd. Sterl. Prozentwverhältniß der Reserve zu den Passiven 41⅛ gegen 42 ¾ in der Vorwoche. Clraringhouse⸗Umsatz 231 Mill, gegen die entsprechende Woche des vorigen Jahres 10 Mill. mehr.
1 96 % Javazucker loko 12 ½ ruhig, Rüben⸗Rohzucker 9 sh. 8 ½ d. Käufer matt. — Chile⸗Kupfer 72 ¼, pr. 3 Monat 721 ⁄16
Liverpool, 6. Dezember. (W. T. B.) Baumwolle. Umsaz 7000 B., davon für Spekulation und Erport 500 B. Tendenz: Stetig. Middl. amerikanische Lieferungen: Sietig. Dezember⸗Januar 5 1⁄64 — 5²3%4¶ Käͤuferpreis, Januar⸗Februar 5 ⁄14¶ — 5 % do, Kebruar⸗ März 5²⁄1 do., März⸗April 5 ² ⁄¼⁄12 do, April⸗Mat 51/14. — 512 ⁄14 do., Mai⸗Junt 5 ¹16⁄66 — 517⁄14, Verkäuferpreis, Junt⸗Juli 51 4 ⁄½64 Käuferpreis, Juli-August 51 ½36 Verkäuserpreis, August⸗Septemder 40 %4 Käufer⸗ preis, September —.
Offizielle Notierungen.
—,— —,—. Br
American good ordin. 5 ½, do. low middling 5½, do. middling 52⁄26, dor good middling 5 ⁄22, do. middling fair 5³ % 2, Pernam fatr 6, do. good fair 6 ¼, Ceara fatr 5 19⁄16. do. good fafr 515⁄18, Egyptian brown fatr 611⁄18, d0. brown good fair 718⁄18, do. brown good 81⁄23, Smyrna good fair 5 ½, Peru
rough fair —, do. rough good fair 71 ⁄16, do. rough good 7 ½, do.
deutsche gred. 187,50, Berliner Bank —,—, Dresd. Kredilanstalt
rough fine 7¼, do. moder, rough fair 61⁄ 6, Peru moder, good fair 6 ⁄16, do. moder. good 612⁄216, do. smooth fair 5 ¼, do. smooth goob fair 5 , M. G. Broach good 515/22, do. fine 55 ⁄6, Bhownuggar good 4 ½, do. fully good 4 ⅛, do. fine 413 ⁄16, Domra good 4 1⁄6 do. fully good 411⁄16, do. fine 4 ½ Secinde fullz goo0d 4 ⁄22, do. fine Aü 8 fully good 4 ⁄2, vo. fine 4 ½, Madras Tinnevelly good 5 ½.
Glasgow, 6. Dezember. (W. T. B.) Roheisen. Mixed numbers warrants flau, 66 fh, 3 d. per Kassa, — sh. — d. per lauf Monat. — (Schluß.) Migxed numbers warrants 64 fh. 3 d. Warrants Middlesborough III. — sh. — d.
Bradford, 6. Dezember. (W. T. B.) Wolle stetiger, ruhig Merinos fester, Garne ruhig, Stoffe träge.
Paris, 6. Dezember. (W. T. B.) Die heutige Börse ver kehrte geschäftslos und zumeist in vollständiger Unentschiedenheit; nur im Anlagemarkt zeigte sich regeres Interesse, besonders waren russische Fonds gefragt und Staatsfonds überhaupt fest; türkische Werthe beltebt. Banken wurden behauptet. Eastrand 186 ½. Randmines 1011.
Saee an —p 3 % Französische Rente 101,47, 4 % Italientsch Rente 95,35, 3 % Portugiesische Rente 24,20, Portugiesische Tabadk⸗ Oblig. 504,00, 4 % Russen 39 —,—, 4 % Russen 94 —,—, 3 ½ % Russ. A. —,—, 3 % Russen 96 95,75, 4 % spanische äͤußere Anl. 69,40, Konv. Türken 23,15, Türken⸗Loose 112,20, Meridionalb. —,— Oesterr. Staatsb. —,—, Lombarden —,—, Banque de France 3850, B. de Paris 1052, B. Ottomane 540,00, Créd. Lyonn. 1070, Debeers 733,00, Geduld 114,00, Rio Tinto⸗A. 1421, Suenkanal⸗A. 3558, Privatdiskont —, Wchs. Amst. k. 205,93, Wchf a. dtsch. Pi 121 ⅛, Wchs. a. Ital. 5 ⅛, Wchs. London k. 25,07 ½, Schecks a. London 25,10, do. Madrid k. 369,00, do. Wien k. 103,37, Huanchaca 153,50, Harpener 1349,00, New Goch G. M. 59,00. . Bankausweis. Baarvorrath in Gold 2 324 304 000 Abn 545 000 Fr., do. in Silber 1 110 100 000 Abn. 2 073 000 Fr., Porte feuille der Hauptbank u. der Fil. 780 600 000 Abn. 136 456 000 Fr. Notenumlauf 4 095 145 000 Zun. 5 021 000 Fr., Lauf. Rechnung d Priv. 459 764 000 Abn. 59 484 000 Fr., Guthaben d. Staatsschatzes 331 800 000 Abn. 62 088 000 Fr., Gesammt⸗Vorschüsse 521 349 000 Zun. 15 408 000 Fr., Zins⸗ u. Diskont⸗Erträgnisse 13 719 000 Zun 943 000 Fr. Verhältniß des Notenumlaufß zum Baar⸗ P 83,88. b
etreidemarkt. (Schluß.) Weizen ruhig, pr. Dezember 20,35 pr. Januar 20,65, pr. Januar⸗April 21.1, pr. Marh⸗Jan 21,55. Roggen rubig, pr. Dezember 15,40, pr. März⸗Juni 15,75 Mehl ruhig, pr. Dezember 26,25, pr. Januar 26,65, pr. Jan.⸗Avri 27,10, pr. März⸗Juni 27,50. Rüböl matt, pr. Dezember 73 ¾, 22 “ ü8 h 74, pr. Mai⸗August 63. Spiritas matt, pr. Desbr. 30 ¼, pr. Januar 31 ½, pr. Januar⸗ 8 314, pr. Mai⸗August 322. E
Rohzucker. (Schluß.) Rahig. 88 % neue Konditionen 25,25 — 25,50. Weiter Zucker matt, Nr. 3, für 100 kg pr. Dezember 28 ¾%, vr Januar 29, pr. März⸗Juni 29 ¼, pr. Mai⸗August 30 ¼.
Die Ergebnisse der indirekten Steuern im Monat November d. J. betragen 5 954 700 Fr. weniger als im No⸗
St. Petersburg, 6. Dezember. (W. T. B.) Wechsel au London 93,60, do. Amsterdam —,—, do. Berlin 45,77 ⅛⅜, Ben2 . Berlin 46,30, Wechsel auf Paris —,—, 4 % Staats⸗Rente von 1894 97 ¼, 4 % kons. Eisenbahn⸗Anl. von 1880 —, do. do. von 1889/90 —, 3 ½ % Gold⸗Anl. von 1894 —, 38/⁄10 % Bodenkredit⸗
fandbriefe 92, Asow Don Commerzbank 532, Petersburger D onto⸗Bank 504, Petersburger internationale Handelsbank I. Em. 338, Russische Bank für auswärtigen Handel 280 ½, Warschauer Ses ; 385. Seegs 8
Mailand, 6. Dezember. (W. T. B.) Italienische 5 % Rente 100,77 ½, Mittelmeerbahn 525,00, Méridionaux 708,00, Wechsel auf Parig 105,70, Wechsel auf Berlin 129,80, Banca d'Italia 904.
Freitag und Sonnabend Feiertag.
Lissabon, 6. Dezember. (W. T. B.) Goldagio 37 ½.
Amsterdam, 6. Dezember. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) 4 % Russen v. 1894 61 ½, 3 % holl. Anl. 90 ⅛, 5 % garant. Mex. Eis bahn⸗Anl. 39 ¼, 4 % garant. Transvaal⸗Eisend.⸗Obl. 87 ⅛, Tra vaalb.⸗Akt. 164 ½, Marknoten 59,00, Russ. Zollkupons 191.
Getreidemarkt. Weizen auf Termine geschäftslos, do. pr. Nov.
1 Roggen auf Termine ruhig, do. pr. März 128,00 do. pr. Mai 130,00. Rüböl loko —, do. pr. Mai 31 ⅞.
Java⸗Kaffee gvod ordinaw 33. — Bancazinn 74.
„Brüssel, 6. Dezember. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Exterieurs 68 ⁄136. Italiener —,—. Türken Litt. C. 25,60, Türken Litt. D. 22,70. Warschau⸗Wiener —,—. Lux. Prince Henry —,—.
„ Antwerpen, 6. Dezember. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen steigend. Roggen ruhig. Hafer fest. Gerste träge. 8
Petroleum. (Schlußbericht.) Raffiniertes Type weiß loos 18 ¼ bez. u. Br., pr. Dezember 18 ½ Br., pr. Januar 18 ¾ Br., pr. 1 Januar⸗M ärz 19 Br. Ruhig. — Schmalz pr. Dezember 95.
New York, 6. Dezember. (W. T. B.) Die Börse er⸗ öffnete fester und verblieb eintge Zeit lang so auf Käufe für Londoner Rechnung. Im Verlaufe führten jedoch Realisierungen einen Rück⸗ gang herbei und der Markt wurde unregelmäßig. Der Schluß war aber willig. Der Umsatz in Aktien beteug 762 000 Stück.
Der Weizenmarkt eröffnete, auf lokale Verkäufe und unbe⸗ deutende Entnahmen, kaum behauptet; auch weiterhin war auf Ver⸗ käufe für Rechnung des Inlandes, schwächere ausländische Meldungen und erwartete Zunahme in den Ankünften ein weiterer Rückgang zu verzeichnen. Der Schluß erschien ruhig aber stetig. — Die Preise für Mais konnten sich, auf Käufe und Peckungen, sowie auf Abnahme der Eingänge und unbedeutendes Angebot, anfangs gut behaupten, sielen aber später infolge der Mattigkeit des Weizens und schlossen stetig.
„ (Schluß⸗Kurse.) Geld foer Regierungsbonds: Prozentsacz 5 %, für andere Sicherheiten do. 5 %, Wechsel auf London (60 Tage) 4,31 ½, Cable Transfers 4,85 ¾, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,20, do. auf Berlin (60 Tage) 94 /⁄26, Atchison Topeka u. Santa S6 Aktien 38 ¾, do. do. Preferred —, Canadian Pacific Aklien 86 ¾, Chicago Milwarkee und St. Paul Akrien 126 ¾, Denver u. Rto Grande Preferred 79 ⅞, Illinois Zentral Akrien 124 †, Louihville und Nashville Aktten 83, New York Zentralbahn 142 ⅛, Northern “ — Preferred 82 ⁄¼., Northern Pacisic Common Shares 70 ½, Northern Pacisfic 3 % HBonds 70 ¼, Norfolk and Western Preferred 81, Southern Pacisic Aktien 41 ¼, Union Pacific Aktien 71 ¼½, 4 % Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 137 ¼, Silber, Commercial Bars 64 ½. Tendenz für Geld: Fest.
Waarenbericht. Baumwolle⸗Preis in New Pork 10 18. do. für Lieserung pr. Dezbr. 9,82, do. für Lieferung pr. Februar 9,71, Baumwolle⸗Preis in New Orleans 942⁄16, Petroleum Stand. white in New York 7,25, do. do. in Philadelpdia 7,20, do. Refined (in Cases) 8,55, do. Credit Balanceg at Oil City 107, Schmalz Western steam 7,57, do. Rohe & Brothers 7,80, Mais pr. Detbr. 46 ¼, do. pe. Januar —, do pr. Mai 42 ¾, Rother Winterweizen loko 78 ¾8, Weizen pr. Dezhr. 77 ⅜, vo. pr. Januar 77 ¾, do pr. März 79 ¼, do. pr. Mai 79 ½, Getreidefra di nach Liverpool 2 ½, Kaffee fair Rio Nr. 7 7 ⅛, do. Rio Nr. 7 pr. Januar 6,10, do. do. pr. März 6,30, Mehl. clears 2,80, Zucker 31 ⁄216, Zinn 27,50, Kupfer 16,87 ½
Chicago, 6. Dezember. (W. T. B.) Die Weizenpreise setzten auf matte Kabelmeldungen etwas niedriger ein, besserten sich aber sodann infolge der Festigkeit in Mais; später wurden sie jedoch wieder, auf Liguidation und ungenügende Nachfrage seitengs der Spekulanten. rückgängig. Die Preise für Mais waren anfangs, auf nasses Wetter, unbedeutendes Angebot und unbedeutende Ankünfte im Nordwesten, höher; gingen aber später theilweise auf Realisierungen
wieder zurück. pr. Dezbr.
Weizen pr. Dezbr. 70 ½, do. pr. Januar 72 ½. Mais 372 ¼, Schmalz pr. Deszbr. 7 17. do. pr. Januar 6 92, Speck short
Rio de Janeiro, 6. Dezember. (W. T. B.) Wechfel auf London 915⁄16
clear 6,75, Pork pr. Desbr. 11,25. Buenos Aires, 6. Dezember. (W. T. B.) Goldagio 130,10.