* Egme.
8 8 4 8 1 g II ¹ 7 V
5
Regelung die Vorakten sich befinden 1u““ “
Was die Akten über die am 31. Dezember d. J. er⸗ ledigten, oben nicht genannten Berufungssachen angeht, so kann eine Prüfung nach der wohin dieselben gemäß der demnäͤchstigen Zuständigkeit der Schiedsgerichte abzugeben sein werden, einstweilen unterbleiben, da eine allgemeine Durchsicht der Akten und die in den meisten Fällen nöthig werdenden vnfraßen bei den Berufsgenossenschaften ꝛc. über den Sitz des Unfallbetriebs eine Mühewaltung erfordern würde, deren Um⸗ fang in keinem Verhältniß zu dem zu erreichenden Zweck stände. Es wird vielmehr einstweilen genügen, wenn die berufs⸗ genossenschaftlichen Schiedsgerichte ihre erledigten Akten ohne Rücksicht auf die in Zukunft begründete Zuständigkeit an dasjenige Schiedsgericht für Arbeiterversicherung abgeben, welches in dem Bezirke bestehen wird, in dem das berufs⸗ genossenschaftliche Schiedsgericht gegenwärtig seinen Sitz hat.
Indem das Reichs⸗Versicherungsamt die Ferren Schieds⸗ gerichts⸗Vorsitzenden ersucht, demgemäß zu verfahren, bemerkt es ergebenst, daß das ee die Berufs⸗ genossenschaften und Ausführungsbehörden von dieser Regelung in Kenntniß setzen wird, sodaß diese überall davon unterrichtet sein werden, wo die sie angehenden Berufungsakten zu finden sind. Freilich werden im Falle der erneuten Anrufung des demnächst zuständigen Schiedsgerichts für Arbeiterversicherung die Vorakten nicht immer bei diesem vorliegen; da aber aus den in jedem einzelnen Falle vom Schiedsgericht für Arbeiter⸗ versicherung einzufordernden Genossenschaftsakten hervorgehen muß, bei welchem Schiedsgericht auf Grund der vorstehenden
kann eine ins Gewicht “ “ 8
fallende entsteh
An die Herren Vorgesetzten der Unfall⸗Schiedsgerichte füur diejenigen — und Sektionen,
In die auf dem Gebiet der Unfallversicherung z brrufungsfähigen Bescheide muß schon jetzt für den Fall, daß die eru Schiedsgericht eingehen sollte, die Bezeichnung des zuständigen
Schiedsgerichts für 1. 58
betreffend die Abänderung der Unfallversi 30. Juni 1900) aufgenommen werden. vom 1. Januar 1901 ab Schiedsgericht, in dessen Bezirke der Betrieb, in welchem der Unfall sich ereignet hat, belegen ist (zu vergleichen § 76 Ab⸗ sat 2, des Gewerbe⸗Unfallversicherungsgesetzes, § 82 Absatz 2 es Unfallversicherungsgesetzes für Land⸗ und Forstwirthschaft, § 37 Absatz 1 des Bau⸗Unfallversicherungsgesetzes und § 80
Absatz zelnen
— gegebenenfalls das Schiedsgericht für die zugelassene be⸗ sondere Kasseneinrichtung — ist aus dem 1“ an der
and
Verzögerung des Geschäftsganges dadurch nicht
Das Reichs⸗Versicherungsam Gaebel.
über die dem Reichs⸗Versicherungsamt die unmittel⸗ bare Dienstaufsicht zusteht. .““
erlassenden
ung am 1. Januar 1901 oder nach diesem Tage bei dem
eiterversicherung (§ 3 des Gesetzes, erungsgesetze, vom G Zuständig ist für die im allgemeinen dasjenige
2 des See⸗Unfallversicherungsgesetzes). Das im ein⸗ Falle zuständige Schiedsgericht für Arbeiterversicherung
der d Bundesregierungen hierher gerichteten Mit⸗
theilun hen. ersehen Berlin, den 6. Dezember 1900.
1 cheidung zulässig. meidung des Ausschlusses innerhalb
Zustellung des Bescheids bei dem werden.
2
in den bis zum 30. Dezemb die Berufungsklausel eime folgezd0
gen aufgestellten Verzeichnisse der Für die amtliche Bezeichnun das Verzeichniß einstweilen noch ni maßgebend.
Es empfiehlt sich, zuzustellenden Bescheiden maßen zu fassen:
„„Gegen diesen Bescheid gerichtliche Ents
vom 31.
in jeder
eziehung
ist die Berufung auf schiehe gisguf ce.
eines Monats nach d Schiedsgericht erhoben Falls die Berufung noch am 30. D. dn abgesandt wird, ist sie an ds szember 1900 n (hier ist das bish ꝛc. Schiedsgericht anzugeben),
bei Ver⸗
Schiedsgericht für erige berufsgenossenschaftliche an
Dezember 1900
aber an das Schiedsgericht für Arbeiterversicherung in C4““
Die
Mittheilung der Namen der S deren Aufnahme in die Bescheide es darf, wird später erfolgen.
Berlin,
den 5. Dezember 1900. Das Reichs⸗Versicherungs Abtheilung für Unfallversicherung.
Gaebel.
chiedsgerichtsvorsitzenden übrigens nicht 1
tmehr be⸗
amt.
An die Vorstände der ausschließlich dem Reichs⸗Ver⸗
sicherungsamt — I. 28 387.
unterstellten Berufsgenossenschaften ieeg 8
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Qualität
gering
mittel gut Verkaufte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
Menge
niedrigster 8
8. ℳ
niedrigster höchster
niedrigfter V höͤchster ℳ ℳ ℳ v ℳ
für
1 Doppel⸗
D tt 9 S.— 8
—
Außerdem wurden am Markttage (Ferscta h. nach über Schanber verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Wongrowitz. E1111“”] Hirschberg “ eustadt O.⸗S. Göttingen. Geldern. ZEZE11111““ Dinkelsbühl. Döbeln 2 — eberlingen. 16,00 1I1““ 11“ 16,40 Waren i. M. . 8 2 des Colmar i. E. . 8 “ — Chateau⸗Salins 1 8 —
14,40 14,15 13,30 14,30 15 60 13,50 16,70 13,00
Wongrowitz. E.““ ö. Hirschberg .. Neustadt O.⸗S. Göttingen. Geldern. Vbb58 Dinkelsbühl Döbeln. Giengen.. Ueberlingen. Waren i. M. Chateau⸗Salins
13,80 13,15 13 30 13,50
14,30
Wongrowitz.. Militsch.. E116X“*“ Hirschberg.. Neustadt O.⸗S. . Göttingen Geldern . . Sigmaringen Döbeln Giengen... Ueberlingen. Rastatt... EIn. .
Chateau⸗Salins
—n
d *
Kottbus.. Wongrowitz . Militsch.. “¹ Hirschberg.. Neustadt O.⸗S. Göttingen. Geldern. .
12,20 12,15 12 60 11,00
11,50 15,50 12,80 1240 12,00
11,70 13,50
8181 2 . 2 2 89 2 .„ „
h . . . Sigmaringen Dinkelsbühl Döbeln. . Winnenden . üiengen...
vn] 8
Ueberlingen Rastatt. EEEe11“ Chaäteau⸗Salins . emerkungen. Die verkaufte Men liegender Strich (—) in den
eeeeböebe Zöeeee—
1.““
8
wird auf volle für
14,40 14,40
13,80 14,40
15,80 13,50 16,80 13,60
eer und
Preise hat edeutung,
Weizen.
— 14,80
15.00 15,40 14,90
15,15 14,50 15,40 14,90 15 ,30 14,60 14,70 16,10
16,10 14,50 16 20 17,09
17,10 14 20 14,30 16,80
16,45 16,80 17,50 hüh 16,50 16,60 16,60 14,00 14,10 14,50 18,63 88 82 16,60 Lrah kn
RNRoggen. — 12,80 14 00
14 40 13,90
14,15 14,20 14,30 14,00
14,30 14,50 14,60
14,90 13,90 14,50 14,25
13 60 12,80
14,80 15,40 15,40 15 90 15,40 14 80 16,40 16 20 17,20 14,30
16,80
15,00 14,65 14 00 14 80 14,50 15,80 14,50 16 90 13,80 16,80 16,45 17,50 16 50 13 60 18,63 16,40
12,80 14,40 14 40 14 70 1440 14 70 15,20 13,90 14,50 14,25
1360 13,20
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13,00 14,20 14,25 15,00 13,30 16,00 13,60
15,60 16,40 15,00 14,50 14,00
13,00 14,20 14,50 15,40 13,40 16 00 14,00 15,60 17,00 15 00
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12,76 14,50 12,90 14,40
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nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den
werth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. Der Durch
g wird aus den unahgerundeten
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Spalten,
daß entsprechender 2
1111“6“*“
len ber
Schiedsgeri 8 der Schieds ecdte,
Großhandels⸗Durchschnittspreise von Getreide an außerdeutschen Börsen⸗Plätzen für die Woche vom 17. bis 22. Dezember 1900 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche. Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt. 1000 kg in Mark.
Preise für prompte [Loco⸗] Waare, soweit nicht etwas Anderes bemerkt.) ——
Woche “]
Deibr. woche
1900
130,72 129,02 140,90 140,05 101,86 99,31 151,09 151,09
Wien. gen, Pester Boden.. Weizen, Thei 658
er, ungarischer, prima.. Heir⸗ slovakische X“ Budapest. Roggen, Mittelqualittt.. Weizen, „ ö““ Hafer, 2 9„ 5 41 98 St. Petersburg.
Roggen... Weizen, Saxonka
116,54 126,73 93,37
115,95 125,88 93,37
90,43 125,11 84,50
93,50 113,91
89,19 123,43 83,34
91,68 114,49
111 1111313“]“
Ode
sa gen, 71 bis 72 kg per hll.. Fehaen Ulka, 75 bis 76 kg per hl.
Riga. Roggen, 71 bis 72 kg per hll. Weizen, 75 bis 76 kg ver hllh..
Paris.
Roggen — lieferbare Waare des laufenden Monats
Weizen
Antwerpen. Donau, mittel .
Red Winter Nr. 2
F“
Walla Walla.
La Plata, mittel.
Kurrachee. roth.. Amsterdam.
Asow⸗ EEEoo11“
Roggen St. Petersburger. .
Odessa. 1“
amerikanischer Winter⸗.. London.
a. Produktenbörse (Mark Lane). engl. we
92,62 117,21
125,90 162,74
132,57 139 63 139,47 135,00 133,95
112,75 111,95 126,85 132,49
91,68 117,78
125,90 164,53
132,39 137,51 138,48 134,17 136,45 134,66
112,80 111,99
133,25
131,99 129,76
125,32 123,13 143,82
140,08 133,52 139,61 133,99 144,07 133,05 150,85 135,39 147,11 124,92 110,35 129,25 109,31
131,56 129,33
124,47 123,67 143,75
140,25
140,01 133,92 144,00 132,99 150,78 135,80 147,03 124,86 110,30 129,19 110,03
1111“; b. Gazette averages.
englisches Getreide, Mittelpreis aus 196 Marktorten
Liverpool. AIAZZ8ZZ1““ Walla Walla ö1X1“ Western Winter⸗.. Northern Duluth Nr. 1 Hen Kansas Nr. 2
anitoba Nr. 1 EE1“ Australier.
engl. weißer
„ gelber Californier Brau⸗ Canadische..
Chieago. per laufenden Monat. Weizen, Lieferungs⸗Waare per Januakb. ö1““
New YPork. 1165*“ per laufenden Monat Lieferungs⸗Waare]/ per März .. 1e“*“
„5 % (%“ 5 5 55 9 b9858⸗ e]
Gerste
108,30 109,18 113,43
107,88 108,45 112,64
120,36 118,94 122,47 121,78
120,95 118,60 122,62 122,17
Weizen
Bemerkungen.
1 Tschetwert Weizen ist — 163,80, gen = 147,42, Hafer = 98,28 kg angenommen; 1 Imperial⸗Quarter ist für die Weizen⸗ notiz an der Londoner Produktenbörse = 504 Pfund engl. gerechner; für die Gazette averages, d. h. die aus den Umsätzen an 196 Markt⸗ orten des Königreichs ermittelten Durchschnittspreise für einheimisches Getreide, ist 1 Imperial⸗Quarter Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfd. engl. angesetzt. 1 Bushel Weizen — 60 Pfd. Pfd. engl. = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Weizen = kg.
Bei 82 Umrechnung der Preise in Reichswährung sind die aus den einzelnen Tages⸗Not — im Denh ven Reichs⸗ und Staats⸗ Anzeiger“ ermittelten wöchentlichen Durchschnitts⸗Wechselkurse an der Berliner Börse zu Grunde gelegt, und zwar für Wien und Budapeft die Kurse auf Wien. für London und Liverpool die Kurse auf London,
Chicago und New Pork die Kurse 3 New York, für St. Peters⸗ urg, Odessa und Riga die Kurse auf. St. Petersburg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze.
Land⸗ und Forstwirthschaft. Ernteergebniß und Saatenstand in der Türkei.
Der Kaiserliche General⸗Konsul in Konstantinopel berichtet unter dem 15. d. M. Folgendes: b
Wenngleich die diesjährige Ernte des Adrianopeler Bezirks der vorjährigen quantitativ überlegen gewesen ist, hat sie sic doch infolge der bei der Fruchtentwickelung vorherrschenden ungünstigen Witterung qualitativ nicht über die minderjährige Ernte des Vorjahres zu erheben vermocht. Entgegen den noch bis in den August binein gehegten Erwartungen hat es sich herausgestellt, daß sowohl Weizen wie Gerste stark gelitten haben und so wenig gut erathen sind, daß sie über die Grenzen des eigenen Bezirks hinaus
nen Absatz finden können.
Dagegen . in Anatolien fast durchweg eine gute Ernte zu verzeichnen gewesen. Am besten ist anscheinend so⸗ wohl die Weizen⸗ wie die Gerstenernte in den der Bahn⸗ strecke Afiun —Karohissar —Konia zunächft gelegenen Gegenden aus⸗ gefallen, wo sie stellenweise der 1897 er Ernte an Güte nicht nach⸗
nd. Doch auch aus den nördlichen Provinzen und aus Brussa auten die Nachrichten günstig. Auch hat das bebaute Areal an Um⸗ Sascher zugenommen, und es hat sich zum ersten Mal in größerem Maßstabe der Vortheil der neuen Pflüge segeigt, za deren Benutzung sich die Bauern namentlich infolge der Bemühungen der Bahn⸗ verwaltung mehr und mehr haben bewegen lassen. Die Getreidetransporte auf den anatolischen Eisenbahnen waren der reichen Ernte entsprechend namentlich im Monat November sehr er⸗ heblich, sind sie ohne nennenswerthe Stockung verlaufen, da die Bahnverwaltung auf die stärkere Zufuhr gut vorbereitet war, und da auch die Getreidepreise am Konstantinopler Markt ziemlich niedrig und die Kaufleute daher mit ihren Käufen beziehungsweise Verkäufen
anfangs vorsichtig und zurückhaltend waren. Die Winter⸗ bestellung hat sich infolge des anbaltend trockenen Herbstes fast überall etwas verspätet; doch ist gegen Ende November und im Anfang des Dezember reichlich warmer Regen gefallen, der den Getreidebauern gestattet hat, das Versäumte nachzuholen. Die Aussichten für das
kommende Jahr sind deshalb günstige zu nennen.
Ernteergebniß in den Niederlanden.
Einer in dem niederländischen „Staatscourant“ vom 4. d. M. veröffentlichten Schätzung der diesjährigen Ernte in den Niederlanden entnehmen wir folgende Zusammenstellung:
8 “
Qua⸗ lität
727 67,6 77,77 72,— 74 8 117 68 9 66 6 69 5 69,2 54,9 47,6 72,9 69,2 74,2 73,3 81,8
717
1900
Qua⸗ lität
Qua⸗
Ertrag ntät
Frtrag
Weizen ... Weizenstroh 8 Roggen . Roggenstroh.. Wintergerste.. Wintergerstenstroh Sommergerste Sommergerstenstroh “ “ Sandbuchweizen. Moorbuchweizen. Feldbohnen.. Feldbohnenstroh Felderbsen.. Felderbsenstroh.. Kartoffell.. Zuckerrüben (Fa⸗ ö aeeee“ Kümmelsamen. Senfsamen . Kanariensamen. Kanariensamenstroh 4“*“ Flachsstengel.. Flachs⸗ (Leinen⸗) W Hanfstengel..
61.— 66 5 65 9 68,8 64,8 65,— 65,9 65,4 68 2 67,7 58 9 50,9 64,8 62 5 57 6 55,—
52,7
68,2 58,2 60,5 62,— 64,2 68,5 74,5 66,7
66,4 64,4 66 9 79,— 70,9 65,7 716 72,7
67,9 63,2 56 4 53,7 77,1 70,3 75,8
63,7 65,5 70,1 68,1 62,4 65,7 66,1 667 72,7 217 53,9 46,7
63 4 78,2 68,2 80,7 66,3 73,2 60 9 64 7 61,7 62 8 42,8 41,4 66,1 66,7 68,2 69,8 75,—
70,5
74,— 75,8 282 758 71,7 713 71,1 70,3 77² 747 622 46,1 68,6 69,1 69,3 68,3 75,9
76,1 73 2 60,1 67,4 63,6 667 70,4 61,1
58,7 67,6 67,8— 74,— 69,1 58,— 64 7 58,9
75,1 73,2 58,1
S0oSSmEfEd
2SS ꝙ S 50 do
67,7 65,6 67,8 71,— 64,5
62,8 63,6 53,8 59,5 64,7 50,5 61,3 41,2
66,7 66,7 555 53,8 60,6 704 1na
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Hanfsamen.. VV Runkelrüben.. L“ Mohecrüben.. Grünfuttergewächse Grüner Klee (roth und weiß).. Kleeheu (do.) . . Kleesamen, weißer. do., rother. W“ “ Heuland, 1. Schnitt -D. 2 Gärten und Treib⸗ häuser im all⸗ gemeinen Blumenkohll 1v“
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59.9 52,5 52,1 63,— 44,1 36,— 33 8 23,— 64,— 60 3 60,6 68 8
639 551 55,7 702 35,7 37,6 50,5 47— 66,7 63,4 60,— 695
68,— 65,3 65,1 733 58,4 61,2 64 2 73 5 65,3 70,2 72 6 71 8
63,8 58,— 57,5 68 — 58,8 52,— 49,— 43,7 68,1 66,8 62,2 697
—
SSb =SSS —SNSSNͤCogg
egsgg
Zwiebeln . E“ 1“ E“ Pflaumen. Erdbeeren. Johannisbeeren Blumenzwiebelzucht Baumschulen . Blumenzüchtereien 70,8 68,5 69,8 67,2 Forstkultur (Holz⸗
bestand) 73,— 71,1 73,6 74,4 71,— 71,—
Die vorstehenden Durchschnittssätze sind berechnet aus Angaben derjenigen Gemeinden, in denen das bezügliche Gewächs oder der bezügliche Anbau als eine der vornehmsten Kulturen bezeichnet werden kann.
Die Durchschnittssätze für Gras⸗ und Heuland sind aus Angaben der Gemeinden ermittelt, in denen Viehzucht oder Heugewinnung als der vornehmste Erwerbszweig anzusehen ist, während für den Gartenbau oder für Treibhausgewächse, für den Obstbau, für die Baum⸗ oder Blumenzucht allein die Angaben der Gemeinden in Be⸗ tracht gezogen sind, in denen speziell für Handelszwecke angebaut wird.
Als vergleichender Maßstab der Ernteerträge wird aufgestellt:
100 = ausnahmsweise günstige, also vorzügliche Ernte; dann: 80 = gut, 2 70 = ziemlich gut,
60 = Üüber mittelmäßig,
50 = mittelmäßig 8
40 = unter mittelmäßig,
30 = gering,
10 = mißrathen. .
istorisch⸗chronologische Uebersiht der Gesetzgebung des gesammten Privat⸗ und Verwaltungsrechts von Dr. jur. Hugo Reichelt. Berlin, Karl Heymann's Verlag. Kart. 3 ℳ — Der Verfasser betrachtet es als die eigentliche, ja einzige Aufgabe von Heer zu historischephilosophischen Wissenschaften, nach einem gründlichen systematischen Studium der schnellen und unmittelbaren Wiederauffrischung des durchgearbeiteten Stoffs, ins⸗ besondere der Hauptmomente der historischen Entwickelung zu dienen. Für diesen Zweck ist die vorliegende historisch⸗chronologische Uebersicht über die Gesetzesquellen des privaten und öffentlichen Rechts des Deutschen Reichs und Preußens sehr geeignet. Die Arbeit, welche z. B. in der allgemeinen Rechtsgeschichte bis auf die leges XII tabularum der decemviri vom Jahre 451 v. Chr. zurückgeht, eugt von großer Sorgfalt des Verfassers und kommt auch beim Auf⸗ sasge⸗ des Datums der zahllosen neuen Gesetze dem Gedächtniß zu e.
— Termin⸗ und Taschenkalender für Standesbeamte auf das Jahr 1901, bearbeitet von L. Schmiitz, Standesbeamten. C. Müller’s Verlag, Eberswalde. Geb. 1,80 ℳ — An das Kalen⸗ darium und den Geschäfts⸗ bezw. Terminkalender für jeden Tag des Jabres schließen sich im zweiten Theil an: das Gesetz über die Be⸗ urkundung des Personenstandes und die Eheschließung in der vom 1. Ja⸗ nuar 1900 an geltenden Fafsung mit — unter Berücksichti⸗ gung der bis zum 1 Oktober 1900 ergangenen Ministerial⸗Verfügungen und der Ergebnisse von Standesbeamten⸗Konferenzen, sowie der inzwischen gesammelten Erfahrungen und mit einem Sach⸗ register, die Vorschriften des Bundesraths zur n dieses Gesetzes, ein Verzeichnß der vor dem Aufgebot in beglaubigter Form beizubrin⸗ genden Urkunden, die Bestimmungen, auf welche die Verlobten vom Standesbeamten hingewiesen werden sollen, Bemerkungen über die Eheschließung von 24 im Ausland, über die Eheerfordernisse
9
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Rechts⸗Zeittafeln.
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ern, ein Auszug aus dem Einführungs⸗
8
gesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch nebst Erläuterungen, ein Kapitel „Der Standesbeamte und das Kommunalbeamtengesetz“ mit einem Auszug aus dem Gesetz über die Tagegelder und Reisekosten ꝛc. und ein Plan zur Einrichtung eines Standesamts. Im dritten Theil sind noch Münz⸗, Maß“⸗, Gewichtstabellen, Portotarif ꝛc. enthalten. Vornehmlich wegen des reichhaltigen Kommentars zum Personen⸗ standsgesetz wird der Kalender den betheiligten Kreisen willkommen sein.
In der Sternenbanner⸗Republik. Reiseerinnerungen von Dr. Carlo Gardini. Mit 41. Illustrationen und einer Karte der Vereinigten Staaten von Nord⸗Amerika. Nach der zweiten Auf⸗ lage des italienischen Originals von M. Rumbauer. Oldenburg, Verlag der Schulze'schen Hofbuchhandlung 8. Schwartz). Pr. geh.
6 ℳ, geb. 7 ℳ — Während seiner wiederholten Reisen durch die Neue Welt sowie in seiner Stellung als amerikanischer Konsul hatte der Verfasser, unterstützt durch werthvolle Informationen, Gelegen⸗ heit, die Entwickelung und den Aufschwung der einzelnen Städte der Union zu verfolgen. Wenn auch begeistert von dem mächtigen Emvorblühen des Z Staatenbundes und seinen Institutionen, läßt er sich doch die praktische Einsicht nicht verschleiern und hält sich von Uebertreibungen durchaus fern. Der Autor führt den Leser in seiner unterhaltenden und farbenreichen Reise⸗ beschreibung, welcher statistische Daten über Bevölkerung, Land⸗ wirthschaft, Industrie und Handel, Schilderungen der Einrich⸗ tungen und Kulte des Landes, des Theater⸗ und Kunstlebens, poetische Nationalsagen und reizende Genrebildchen geschickt eingefügt find, durch alle Staaten der großen Republik. Am längsten verweilt er in New York, Chicago, der Mormonenstadt Salt Lake City und der Gold⸗ stadt San Francisco. Er führt den Leser auf die White Mountains, zu den Niagarafällen, nach dem Far West und zu den Naturwundern Colorados und Kaliforniens; auch mit einer Reihe interessanter Per⸗ sönlichkeiten macht er ihn bekannt. Wer die Vereinigten Staaten bereisen will, dem wird das Werk, wenn auch manches darin einer früheren Zeit angehört, zur Vorbereitung gute Dienste leisten. 8
— Heinrich Seidel's erzählende Schriften. Vollständig in 53 vierzehntäglich erscheinenden Lieferungen zu 40 ₰. Stuttgart. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Nachfolger. — Diese öfter erwähnte Gesammtausgabe der Schriften des beliebten Erzählers näbert sich dem Abschluß. Die Lieferungen 31—38 brachten den fünften Band, den zweiten der e el. in welchen Seidel mit der ihm eigenen Meisterschaft die kleine Welt unserer Um⸗ gebung, unser Nächstes und Vertrautestes durch die Dichtung ver⸗ klärt und verschönert. In den Heften 39—46 folgen die „Phan⸗ tasiestücke“, in denen sich der Dichter von einer ganz besonders liebenswür⸗ digen Seite zeigt. Was er da erzäblt, ist nicht wahr“ im Sinnederer, die das äußere Leben abgeschrieben sehen wollen, aber — wie es in einer Perle dieser Sammlung, in den „Augen der Erinnerung“ heißt — es ist wahr, „wenn wir nur wirklich schauen und empfinden, was uns erzählt wird“. Die „Phantasiestücke’ sind ihm und seinen Kennern mehr als ein leichtes Spiel, und bedeutungsvoll sagt er selbst an einer anderen Stelle dieses Bandes: „Greifen doch die ersten Dichter zum Märchen, wenn sie das Lieblichste und Tiefste auszusprechen haben.“
— Der Lotse. Hamburgische Wochenschrift für deutsche Kultur, redigiert von C. Mönckeberg und Dr. S. Heckscher. 1. Jahrgang, Heft 8 bis 11. Verlag von Alfred Janssen in Hamburg. Bezugspreis 5. ℳ vierteljährlich. — Im achten Heft der reichhaltigen Zeit⸗ schrift erzählt der Wiener Dichter und Musikschriftsteller, Max Kalbeck, „Persönliches über Johannes Brahms“. Auf vier ernste Gedichte des jungen Mystikers Wilhelm von Scholz folgt der zweite Theil des Essays „zur Frage von In⸗ dustriestaat und weltwirthschaftlichee; Entwickelung“ von Professor Adolf Wagner. In einer Abhandlung „Vom Unterschied unter den Menschen“ gelangt Max Dessoir zu einem bemerkenswerthen Er⸗
gebniß. — Das neunte Heft bringt einen Aufsatz über „die gegen⸗ wärtige Stimmung des Reschslandes“. Sein Verfasser ist der be⸗ kannte Würzburger Professor der romanischen Philologie Heinrich Schneegans, der, seldst ein geborener Elsässer, noch bis vor kurzem an der Straßburger Universität gelehrt hat Carl Mönckeberg setzt seine Artikelserie über „Hamburgisches Theater“ mit einer kurzen Betrachtung der Ludwig'schen „Makkabäer“ fort. In einem interessanten Aufsatz über „Deutschland und England rügt der Rostocker Nationalökonom Professor Richard Ehrenberg den Engländerhaß. An der Hand der „Deutschland und England in den großen europäischen Krisen seit der Reformation“ sucht er nachzuweisen, daß die Lebensinteressen der beiden Reiche immer mit einander verbunden Alsdann folgen drei zart poetische, sprachlich meisterhafte „Prosa⸗ gedichte“ von Ernst Hardt aus seinen noch unveröffentlichten „Etudes de crescendo“. Gustav Schiefler beendet seine Studie über „die Griffelkunst in Hamburg um die Jahrhundertwende“, eine Arbeit, deren erstes Stück im sechsten Heft erschienen ist. Der Mitarbeiter S. von H. schildert unter der Ueberschrift „Unsere Städte und die Industrie’ den bedeutenden Einfluß, den die Städte als größte Arbeitgeber auf die Entwickelung der Industrie ausüben. — Im zehnten Hest antwortet der bekannte Ethiker Professor Friedrich aulsen in einem „Hochschulpädagogik?“ überschriebenen Artikel auf die m vierten Heft veröffentlichte Arbeit von Professor Wilhelm Foerster, dessen Ansicht, daß man sich von einem besonderen pädago⸗ ischen Kursus für werdende Hochschullehrer wesentliche Erfolge ver⸗ sprechen könne, er nicht beipflichtet. Ueber „öffentliche Schenkungen“ spricht der Göͤttinger Professor Gustav Cohn und weist darauf hin, wie gesund das nordamerikanische Prinzip sei, nicht immer bei jeder Gelegenheit die Mittel des Staats für die Verbesserung der höheren Lehranstalten nehmen, sondern die reichen Leute dazu anzuregen, daß sie, indem sie künstlerischen und wissenschaftlichen Instituten einen roßen Theil ihres Vermögens stiften, sich selbst für alle Zeiten das schoönte Denkmal setzen. Anläßlich der Ausstellung der Gesellschaft zur Förderung der Amateur⸗Photographie in Hamburg behandelt Professor Alfred Lichtwark in anziehender und unterrichtender Weise das Thema „Bildnißkunst und Bildnißphotographie“. Sodann setzt Lrofessor Richard Ehrenberg seine Abhandlung über „Deutschland und ngland“, die er im neunten Heft begonnen hat, fort und kommt zu v“ Ergebnissen. Privatdozent Dr. Jastrow berichtet über die Ursachen der Berliner Wohnungsnoth. Heftes bildet ein Briefwechsel Fritz Reuter's und seiner Ham⸗ Gaedertz. Diese Mittheilungen find dem soeben im Verlage der Hinstorff'schen Fofbacsenzlang in Wismar erschienenen Schlußbande des Werkes „Aus Fritz Reuter’'s jungen und alten Tagen“ ent⸗ nommen. — Im elften Heft steuert 2 Servaes eine an das neue Bahr'’sche Lustspiel „Wienerinnen“ anknüpfende Studie über die moderne Wiener Frau bei, für die er es bezeichnend findet, daß sie von der ästhetischen Zeitströmung in die Frauen⸗ bewegung hineingezogen worden sei. „Die Stellung der Mission innerhalb der Weltkultur“ sucht Pastor Hermann von Staden darzulegen; er nimmt die Mission gegen die Anfeindungen und Ver⸗ dächtigungen in Schutz und nennt sie einen Kulturfaktor ersten Ranges, mit dem auch der nicht religiöͤse Mensch als mit einer wichtigen Realität zu rechnen habe. Der Verlkner Professor Dr. Martin Hartmann
daß der tertius gaudens bei den Chinawirren der Jslam sei. Den Schluß des Hefts bildet eine neue Arbeit aus der Artikelserie über „Hamburgisches Theater“ von dem Mitherausgeber Carl Mönckeberg. Es werden darin „Der Ausflug ins Sittliche“ von — Engel und das „Johannisfeuer“ von Hermann Sudermann ausführlich kritistert.
Das soeben erschienene 10. Hest VII. Jahrgangs der illuftrierten Familienzeitschrift „Für Alle Welt“ (Deutsches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin W. 57; Preis des vierzehntäglich erscheinenden Hefts 40 8), bringt eine Reihe von Mittheilungen über praktische technische Neuheiten, wie eine tragbare Feueralarmvorrichtung, eine Reibeschale mit Motorbetrieb, einen Universallagerschlüssel für Fahrräder, eine zusammenlegbare Tragbahre, eine neue Wasch⸗ maschine. In hohem Grade fesselnd st auch ein Aufsatz
über die Konstruktion von Unterseehooten. Alle diese Beiträge
rich Marcks'schen Schrift
ewesen seien.
in Anspruch jü
Den Schluß des burger Freunde mit Erläuterungen von Professor Karl Theodor
sucht in einem Aufsatz „Deutschland und der Jolam“ nachzuweisen, 8