822 — 1 2. 2 beg —
4 anö—— 2 Is.
2) Iitt. A. Serie II Nr. 168. . 3) Iir, A. Serie II1 Nr. 169. 88 Königliches Amtsgericht Kreuznach.
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1 . — 18* * EEEE1 1
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808859
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 12. Dezember 1900 ist der Schlosser Wilhel⸗ Rudolf Ludwig Lieckert aus Harburg für todt er⸗ * Als Todestag ist der 1. Januar 1900 fest⸗ gestellt. v“ 8
Harburg, 19. Dezember 1900.
Königliches Amtsgericht.
[80886-0 Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 28. Dezember 1900 ist die am 3. Oktober 1853 zu Brück, Kreis Adenau, geborene Ehefrau Arbeiter Wilhelm Woters, Margaretha, geborene Berzen, zuletzt zu Viersen wohnhaft, todt erklärt. Als T.⸗Ittag ist der 31. Dezember 1892 festgestellt. Viersen, den 28. Dezember 1900. 8 Königliches Amtsgericht.
[80889] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 20. Dezember 1900 ist der verschollene Georg Karl Buchmann, geboren am 7. Juli 1830 zu Großfurra, für todt erklärt und die Rechte aller Erben, welche sich bis zum Tage des Termins — 20. Dezember 1900 — nicht gemeldet haben, aus⸗ geschlossen worden. .
Sondershausen, den 20. Dezember 1900.
Fürstliches Amtsgericht. 1.
[80888] Im Namen des Königs! Verkündet am 20. Dezember 1900. 6 Lehmann, als Gerichtsschreiber. In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ Uärnng des verschollenen Buchbinders Karl Georg Robert Lange hat das Königliche Amtsgericht Zeitz am 20. Dezember 1900 durch den Gerichts⸗Assessor Heise für Recht erkannt: Der am 11. Januar 1845 zu Salzmünde geborene Buchbinder Karl Georg Roberd Lange wird für todt erklärt.
[80851] K. Württ. Amtsgericht Waiblingen.
Durch Ausschlußurtheil vom 21. Dezember 1900 wurden für todt erklärt: 1) Carl Braun, geb. den 31. März 1848 in Rettersburg, auf 31. Dezember 1879,
2) Gottlieb Räuchle, geb. den 30. August 1833 in Neckarrems, auf 31. Dezember 1864,
3) Gottlob Heller, geb. den 31. Dezember 1830 in Hohenaker, auf 31. Dezember 1900,
4) Jakob Friedrich Gschwind, geb. den 25. Juli 1851 in Rettersburg, auf 31. Dezember 1885,
5) Jakob Gschwind, geb. den 3. Juni 1842 in Rettersburg, auf 31. Dezember 1881, hne
6) Johann Jakob Heinrich, geb. den 25. Juli
36 in Korb, auf 31. Dezember 1866,
Rosine Friedrike Mäckle, geb. den 7. März in Neustadt, auf 31. Dezember 1883,
8) Gottlieb Ludwig Krauß, geb. den 22. Sep⸗ tember 1834 in Winnenden, auf 31. Dezember 1863.
9) Simon Friedrich Strubel, geb. den 20. März 1831, auf 31. Dezember 1862.
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Den 5. Januar 1901.
Amtsgerichtsschreiber Schlenker. [80852]% K. Württ. Amtsgericht Waiblingen. Durch Ausschlußurtheil vom 28. Dezember 1900 wurden 9* todt erklärt:
1) Johann David Schöllhammer, geb. den 15. De⸗ zember 1842 in Bretzenater, auf 31. Dezember 1877,
2) Friedrich Johann Frick, geb. den 8. November 1848 in Hegnach, auf 31. Dezember 1891,
3) Magdalene Rühle, geb. den 20. März 1840 in Winnenden,
4) Wilhelm Daniel Rühle, geb. den 6. Mai 1843 in Winnenden,
5) Eva Rosine Rühle, geb. den 12. Juli 1847 in Winnenden, auf 31. Dezember 1878,
6) Christian Gottlob Widmann, geb. den 30. Mai 1837 in Waiblingen, auf 31. Dezember 1868,
7) Caroline Wilhelmine Hadermann, geb. den 28. Februar 1841 in Steinreinach, Gemeinde Korb, auf 31. Dezember 1871,
8) Katharina Barbara Hadermann, geb. den 23. Februar 1828 in Steinreinach, Gemeinde Korb, auf 23. Januar 1898,
9) Jakob David Hadermann, geb. den 26. Juni 1836 in Korb, auf 31. Dezember 1866,
10) Maria Caroline Blessing, geb. den 21. Ja⸗ nuar 1834 in Korb, auf 31. Dezember 1864,
11) Johann Georg Greteuberger, geb. den 7. April 1832 in Korb, auf 31. Dezember 1863,
12) Catharina Amalie Ilg, geb. den 6. Juli 1835 in Korb, auf 31. Dezember 1865,
13) Carl Friedrich Lidle, geb. den 25. Januar 1834 in Schwaikheim, auf 31. Beender 1864.
Den 5. Januar 1901.
Amtsgerichtsschreiber Schlenker. 3
[81110] Bekauntmachung. . Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 29. Dezember 1900 ist die Schuldver⸗ schreibung der konsolidierten 3 ½, vormals 4 pro⸗ hattgen Staats⸗Anleihe von 1880 Litt. E Nr. 244 718 über 300 ℳ für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 31. Dezember 1900. Königliches Amtsgericht I. Abth. 84.
[81111]
Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts Kreuznach vom 3. Januar 1901 sind die nachgenannten Aktien der Soolbäder Actien⸗Gesell⸗ sschaft zu Kreuznach für kraftlos erklärt worden: 1) Litt. A. Serie I1 Nr. 27. 11
11““
[80334] Bekanntmachung.
Das K. Amtsgericht Nürnberg hat am 29. De⸗ zember 1900 in Sachen des Lohnkutschers; Johann Hupfer dahier und Konsorten wegen Aufgebots folgendes Ausschlußurtheil erlassen:
Es werden für kraftlos erklärt:
1) der Mantel der dem Lohnkutscher Johann Hupfer in Nürnberg gehörigen 4 %igen Boden kredit⸗Obligation der Vereinsbank in Nürnberg Serie ViI Litt D. Nr. 27 647 zu 100 ℳ,
2) der Mantel der dem Privatier Michael Hartl in Taufkirchen gehörigen 4 %igen Bodenkredit⸗ Obligation der Vereinsbank in Nürnberg Serie VII. Larm, A. Nr. 29 360 zu 1000 ℳ,
. der am 10. Januar 1898 dem Ingenieur — Wilhelm Tischendörfer in Berlin von der
reinsbank in Nürnherg ausgestellte Depositenschein Nr. 3495 über hinterlegte Werthpapiere,
4) der am 20. August 1894 von der K. Hauptbank
am Nürnberg dem damaligen Fräulein Auguste Morill,
der später verehelichten, nunmehr geschiedenen Kauf⸗ mannsehefrau Auguste Pospischil in Nürnberg aus⸗ gestellte Depositenschein Nr. 647 üher Hinterlegung des 3 ½ % igen Pfandbriefs der Bayer. Hhpotheken⸗ und Wechselbank zu 1000 ℳ Litt. L. Nr. 184 570
als offenes Depot,
5) der Mantel der Bodenkredit⸗Obligation der Vereinsbank in Nürnberg Serie VII. Litt. A. Nr. 31 856 zu 1000 ℳ, gehörig den Erben der Bauerswittwe Therese Mag von Holzhausen, nämlich dem Bauern Xaver Magg in Holzhausen und der Gerbermeistersgattin Josefa Heim in Waal.
Dies wird hiemit veröffentlicht.
Nürnberg, den 4. Januar 1901.
(L. S.) Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
[81107] Bekanntmachung. Durch Urtheil vom 22. Dezember 1900 sind
folgende der Fürstlichen Sparkasse
zu Gera, nämli
a. Nr. 98 566, Kred. B. Z. 6 Fol. 166, lautend auf Lina Heinze in Hartmannsdorf über 381,06 ℳ,
b. Nr. 68 181, Kred. M. 5. Fol. 905, lautend auf Gottlieb Graupner in Pößneck über 707,06 ℳ,
c. Nr. 52 869, S. 4 Fol. 52 869, lautend auf Emilie Pauline Reichardt in Windischenbernsdorf über 1333,31 ℳ,
d. Nr. 68 581, Kred. B. M. 5 Fol. 942, lautend auf Karl Heiland in Gera, über 32,68 ℳ
für kraftlos erklärt worden. “
Gera, den 28. Dezember 1900.
Das Fürstliche Amtsgericht. Münch.
[80887] Bekanntmachung. 5
A. Durch Ausschlußurtheil des Königlichen Amts⸗ gerichts hierselbst sind die Urkunden über nach⸗ stehend aufgeführte Posten für kraftlos erklärt:
1) 50 — fünfzig — Thaler sechsprozentige Dar⸗ lehnsforderung des Kaufmanns Julius Kubatzki in Liebstadt,
2) 100 einhundert — Thaler sechsprozentige Darlehnsforderung des ꝛc. Kubatzki,
haftend ad 1 und 2 in Abtheilung III Nr. 9 und 10 des Grundbuches von Reichau Nr. 3.
3) 16,— sechszehn — Thaler 20 Sgr. Darlehns⸗ forderung des Wirthen Daniel Rosner in Wiese, haftend in Abtheilung 111 Nr. 1 des Grundbuchs von Kahlau Nr. 82.
4) 17 — siebenzehn — Thaler 6 Sgr. 4 Pf. mütter⸗ liches Erbtheil der minorennen Gotthilf und Louise Geschwister Conrad, haftend in Abtheilung III Nr. 1 des Grundbuchs Georgenthal Nr. 68 und auf der von dort zu Georgenthal Nr. 71 zugeschriebenen Parzelle.
5) 33 — dreiunddreißig — Thaler 10 Sgr. Dar⸗ lehnsforderung des Gutsbesitzers Bauch in Pfarrs⸗ feldchen, haftend in Abtheilung III Nr. 1 des Grundbuchs Georgenthal Nr. 68 und auf der von dort zu Georgenthal Nr. 71 zugeschriebenen Parzelle.
B. Durch Urtheil desselben Gerichts von selbigem Datum sind folgende Hypothekenposten für erloschen erklärt:
1) 24 vierundzwanzig — Thaler 10 Sgr. Pflegekapital der Wilhelm und Elisabeth, geb. Pohl, Reimann’schen Eheleute, haftend in Abtheilung I1 Nr. 2 des Grundbuchs Georgenthal Nr. 72,
2) 178 — einhundertachtundsiebenzig Thaler 14 Sgr. 4 Pf. väterliche Erbgelder der minorennen Charlotte und Christoph Geschwister Elias, haftend in Abtheilung III Nr. 1 des Grundbuchs von Steinsdorf Nr. 7,
3) 96 — sechsundneunzig — Thaler 20 Sgr. mütterliche Erbgelder der Geschwister Christine, Gottfried und Sarah Schulz, haftend in Ab⸗ theilung III Nr. 1 resp. Nr. 1 des Grundbuchs von Hagenau Nr. 40 und 186.
4) 8 — acht — Thaler 46 Gr. 16 ¼¾ Pf. Erbtheil der Geschwister Gottfried und Catharina Lindenau nebst 18 — achtzehn — Thalern 15 Groschen Zinsen sowie 17 — siebenzehn — Thaler 35 Groschen ¾ Pf. Vatererbtheil der Geschwister Daniel, Christian und Gotthilf Lindenau, endlich 6 — sechs — Thaler 60 Groschen Tauschzugabe des vorigen Besitzers Johann Christian Treskovius, haftend zusammen in Abtheilung III Nr. 1—3 des Grundbuches von Lange Reihe Nr. 186.
5) 600 — sechshundert Thaler Darlehn des Stiftsrendanten Johann zu Quittainen, haftend in Abtheilung III Nr. 1 des Grundbuchs Wiese Nr. 104 und auch auf den von dort abgezweigten und auf Wiese Nr. 50 übertragenen Parzellen.
6) 17 — siebenzehn — Thaler 6 Sgr. 4 Pf. mütter⸗ liches Erbtheil der minorennen Gotthilf und Louise Geschwister Conrad, sowie 33 — dreiunddreißig Thaler 10 Sgr. Darlehnsschuld des Besitzers Fried⸗ rich Conrad an den Gutsbesitzer Bauch zu Pfarrs⸗ feldchen, haftend in Abtheilung III Nr. 1 und 2 des Grundbuchs von Georgenthal Nr. 68 und auch auf den von dort ab und zu Georgenthal Nr. 71 zu⸗ geschriehenen Parzellen. G
Mohrungen, den 13. Dezember 1900.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung 2.
[80255] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 28. Dezember 1900 ist der Hypothetenbrief über die in Abth. 111 Nr. 4 des Grundbuchs von Schöneberg Bd. 46 Bl. Nr. 1675 eingetragene Post über 10 000 ℳ für kraftlos erklärt worden. 28
Berlin, den 28. Dezember 1900. 1
Königliches Amtsgericht I1I. Abth. 16.
[802560] Das unterzeichnete Gericht hat in der Sitzung vom 22. Dezember 1900 für Recht erkannt: Der Hypothekenbrief über die auf dem Grundstücke Rokutow Nr. 35 in Abtheilung I11 unter Nr. 7 für die verehelichte Sofia Czarnojanczyk, geborene Cierniak, aus Godzigtkow, eingetragene Judikatsforderung von 38 — acht und dreißig — Thalern und 13 Silber⸗ groschen nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Februar 1872 wird im Wege des Aufgebotsverfahrens für kraftlos Pleschen, den 23. Dezember 1900. Bs⸗ Königliches Amtsgericht. K
Die Hypothekenbriefe ⸗
1) über eine Forderung von 1350 ℳ und
8 2) 82 „ 9 82 2„ 900 ℳ,
eingetragen im Grundbuche von Stehlingen Band 1
Blatt 21 Abtheilung „IIl lfde. Nr. 2 und 3 für den
verstorbenen Viehhändler Friedrich Kollenrodt zu
Schulenburger Mühle werden fuür kraftkos erklärt. Neustadt a. Rbge., den 29. Dezember 1900.
Kbnigliches Amtsgericht. 1b.
5 .
[8088221. Im Namen des Herzogs!
Das Forderungsdokument der Wittwe Marie Letz, 82 Mertens, von Quedlinburg über 600 ℳ aus der Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 17,/19. De⸗ zember 1863 wird für kraftlos erklärt. Di sten fallen den Antragstellern zur Last. 88
— Von Rechts Wegen.
bea . den 17. Dezember 1900.
Herzogl. Anhalt. Amtsgericht. [80891] 1 1 Der Hypothekenbrief vom 4./10. Dezember 1886 über das für die Schäferwittwe Charlotte Timm, geb. Grabowski, in Meischlitz in Abtheilung 111 Nr. 2 des den Schuhmacher Friedrich und Luise, geb. Nied⸗ balla, Weiß'schen Eheleuten gehörigen Grundstücks Wansen Blatt 18 aus der Schuldurkunde vom 6. März 1885 eingetragene, mit 6 % verzinsliche Darlehn von 300 ℳ ist für kraftlos erklärt. Gilgenburg, den 29. Dezember 1900. Königl. Amtsgericht.
[808841 Ausschlußurtheill. Auf Antrag des Großkothsassen Heinrich Voges zu Bortfeld, als gesetzlichen Vertreters seines am 27. Februar 1880 geborenen Sohnes Heinrich Voges daselbst, hat das Herzogliche Amtsgericht Vechelde für Recht erkannt: ein auf den Kleinkothhof No. ass. 9 zu Bortfeld Band 1 Blatt 46 des Grundbuchs von Bortfeld eingetragener, an den Oberamtmann Lüderssen in Schöningen zu entrichtender jährlicher Meierzins von 13 Gr. 4 Pf. Konventionsmünze, ½ Schock Eier und 1 Hahn soll im Grundbuche gelöscht werden. Vechelde, den 29. Dezember 1900. Herzogliches Amtsgericht. ggez.) Nose. 1 Beglaubigt: (L. S) Schwalenberg, 8 als Gerichtsschreiber.
Aspirant,
S08 Auf den Antrag der Ehefrau des Schulzen Carl Rohrmann, Sophie, geb. Beese, zu Diedrichshagen erkennt das Großherzogliche Amtsgericht zu Doberan durch den Oberamtsrichter von Oldenburg für Recht: Der über die in Folium 5 des Grund⸗ und Hypo⸗ thetenbuchs der Büdnerei Nr. 89 zu Doberan ein⸗ getragene Forderung von 300 ℳ ausgestellte Hypo⸗ thekenschein wird für kraftlos erklärt. Von Rechts Wegen. Doberan, den 28. Dezember 1900. Großherzogliches Amtsgericht. [80713] “ Gertrud Zitzmann in Leipzig klagt gegen ihren Ehemann Wilhelm Zitzmann, in unbekannter Ferne, auf Wiederherstellung des ehelichen Lebens, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung vor die II. Ziviltammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts hier auf Freitag, den 22. Februar d. J., Vorm. 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen beim hiesigen Landgericht zugelassenen Anwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Eisenach, 4. Januar 1901. Der Gerichtsschreiber beim Gr. Landgericht.
[8071⁴] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Elise Friederike Henriette Ritter, ge⸗ borene Pfahl, früher separierte Bäcker Ziebs zu Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrath Zentzytzki zu Berlin, Unter den Linden 48/49, klagt gegen ihren Ehemann, den Schneider Conrad Carl Albert Ritter, früher zu Rixdorf wohnhaft gewesen, jetzt in unbekannter Abwesenheit, auf Ehescheidung in den Akten 7. R. 239/00 wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 11 zu Berlin, vEee Ufer 29,/31, Zimmer 40, 1 Treppe, auf den 19. März 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
erlin, den 27. Dezember 1900. Bienotsch, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[80709] Oeffeuntliche Zustellung.
Die — Josepha Owsianny, geb. Nawrocka, zu Hamburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt DDr. Neustadt zu Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Jacob Peter Owsianny, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sie böslich verlassen, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Betklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts 1 zu Ber in, Grunerstraße, 11. Stockwerk, Zimmer 2— 4, auf den 1. April 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Seheluns wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.
Berlin, den 4. Januar 1901.
Hahn Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[80718]
Die verehelichte Reisende Anna Häufel, geb. Erle, zu Tarnowitz, vertreten durch Rechtsanwalt Abramczyt zu Breslau, klagt gegen ihren Ehemann, den Reisenden Bruno Häufel, früͤher zu Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen schweren Pflichtverletzungen mit dem Antrage, die Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schmeidnitzerstadtgraben 2/3, Saal 81 im tl. Stock, auf den J. 1l 1901, Nachmittags 12 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. — Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Breslau, den 3. Januar 1901.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[80715) Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 26. Die Sattler Karl Schwarz Chefrau, Marie, geb. Gaßmann, in Karlsruhe, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt M. Oppenheimer in Karls⸗ ruhe, klagt ge ihren Ehemann, Sattler Karl Schwarz, flaber zu Karlsruhe, jetzt unbekannt wo abwesend, unter der Behauptung, daß der Beklagte schon zu Anfang ihrer Ehe mit demselben ihr den
Vorwurf des unsittlichen Verkehtz mit andern Männern machte und sie aufs gemeinste bedrohte, daß er sie eines Tags, als er betrunken nach Hause kam, würgte und sie derart schlug, die Haus. bewohner zusammen liefen, daß der Bekl. sie mehrfach in das Gesicht schlug und sie des Ghebruchs be⸗ schuldigte, mit dem Antrage, auf Scheidung der zwischen den Streittheilen am 20. April 1897 zu Karlsruhe geschlossenen Ehe aus Verschulden des Beklagten und Verurtheilung des Beklugten zur Tragung der Kosten. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1V. Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts zu Karlsruhe auf Montag, den 4. Mär 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der oöffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “
Karlsruhe, den 3. Januar 1901. “ Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
[80726] uszug
Auszug.
Oeffentliche Zustellung und Ladung.
In Sachen Manolesco Angelika, geb. Gräfin Wilding von Konigsbrück in Stuttgart, Klags⸗ partei, pertreten durch Rechtsanwalt Dr. Strasser in Kempten, gegen Manolesco Georges, zu⸗ letzt in London, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ungültigkeit eventuell Schei⸗ dung der Ehe, hat das Kgl. Landgericht Kempten, Zivilkammer, die öffentliche Zustellung des Ladungs⸗ schriftsatzes des R.⸗A. 1r. Strasser an Georges Manolesco bewilligt. Da Beklagter Georges Mano⸗ lesco, welchem die Klage noch in Luzern persönlich zugestellt werden konnte, mittlerweile von dort, sowie von seinem vorübergehenden Aufenthalte, in Paris und London unbekannt wohin verzogen ist, auch in dem zur mündlichen Verhandlung der Sache auf 5. November v. J. anberaumten Termine weder er⸗ schienen noch vertreten war, wurde auf Antrag des klägerischen Vertreters durch sofort verkündeten Gerichtsbeschluß gemaäß § 618 R⸗Z⸗P.⸗O. neuer Termin auf 31. Dezember 1900 bestimmt, letzterer Termin jedoch auf klägerischen Antrag aufgehoben und neuer Termin zur mündlichen Verhandlung an⸗ beraumt auf Montag, den 25. Februar 1501, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal I1. Zu diesem Termine ladet der klägerische Anwalt den Beklagten Georges Manolesco mit der wiederholten Auf⸗ forderung, sich durch einen bei dem Kgl. Landgerichte Kempten zugelassenen Rechtsanwalt vertreten zu lassen.
Kempten, am 4. Januar 190b1b1l.
Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts Kenpten.
Der Kgl. Sekretär: Weckerle. 8
82
[80721] Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 15 814. Die Ehefrau des Virgil Naher, Mathilde, geb. Schmiedle, in Konstanz, Prohesbevelr mächtigter: Rechtsanwalt Bloch in Konstanz, klagt egen den genannten Ehemann, zur Zeit an unbe⸗ annten Orten abwesend, früher zu Konstanz wohn⸗ haft, wegen harter Mißhandlung und grober Ver⸗ unglimpfung, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Konstanz auf Mittwoch, den 27. Februar 1901, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Konstanz, den 28. Dezember 1900. (Unterschrift), Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Lanbgerichts.
[80722 Oeffentliche Zustellung. Auszug.
Rechtsamwalt Wich dahier hat unterm 14. pr. 19. De⸗ zember 1900 namens der verheiratheten Taglöhnerin Johanna Obermeier in Stadtamhof Nr. 147 gegen deren Ehemann Xaver Obermeier, Bäcker von Schierling, zuletzt daselbst wohnhaft, nun unbekannten Aufenthalts, Klage wegen Ehescheidung zum Kgl. Landgerichte Strauhing mit dem Antrage erhoben: Es wolle erkannt werden:
I. Die zwischen den Streitstheilen an Jakobi 1883 geschlossene Ehe wird dem Bande nach getrennt.
11. Der Beklagte wird als der allein schuldige Theil erklärt. - 1 1
111. Derselbe hat die Kosten des Rechsstreites zu tragen bzw. zu erstatten.
Zur mündlichen Verhandlung dieser Klage ist unter Umgangnahme von einem Sühneversuch Texmin vor der 11. Zivilkammer des K. Landgerichts Straubing auf Freitag, den 15. März 1901, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt. Zu diesem Termine wird der Beklagte Taver Obermeier mit der Auf⸗ forderung geladen, einen bei dem Prozeßgerichte zu⸗
elassenen Rechtsanwalt mit seiner Vertretung zu beauftragen. Zum Zwecke der mit Beschluß des K. Landgerichts Straubing, I1. Zivilkammer, vom 31. Dezember 1900 bewilligten öffenklichen Zu⸗ stellung dieser Eir bedes an den 8-vdese Betlagten Javer Obermeier unbekannten Aufenthal wird dieser Auszug aus der Klage hiermit bekannt gegeben.
Straubing, den 3. Januar 1901.
Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts Straubing.
(L. S.) Halbinger, K. Setretär. 1
[81089]1 Oeffentliche Zustellungg.
Die Frau Elise Maus, geb. Stecher, zu Berlin, Gleditschstraße 38, vertreten durch den Rechtsanwalt Kurlbaum zu Potsdam, klagt gegen ihren Ehemann, den Topfer Julius Maus, zuletzt wohnhaft gewesen zu Brandenburg a. H., jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Versagung des Unterhalts, lebensgefahrlicher Mißhandlung und Trunlsucht aus § 1568 Bürger⸗ lichen Gesetzbuches, sowie wegen böslicher Ver⸗ lassung aus § 1567² Bürgerlichen Gesetzbuches mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu schelden und in dem Urtheil auszusprechen, daß der Bellagte die Schuld an der Feee bice und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ 5v. zu Potsdam auf den 18. März 1901,
ormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Potsdam, den 31. Dezember 1900.
Noa, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 2.
1 2 8 8 8
zum Deutschen Reichs⸗
1. Untersuchungs⸗Sachen 1 2. Aufgebote, Verlust⸗ und Zustellungen u. dergl.
— Deffentlicher Anzeiger.
+
Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. „Verkaͤufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. .Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[80712] Oeffentliche Zustellung.
Der Hilfsbremser Ernst Schmidt zu Nakel (Netze), Prozeßbevollmächtigte: Justizrath A. Gaebel und Rechtsanwalt E. Gaebel in Schneidemühl, klagt egen seine Ehefrau Emilie Schmidt, geborene Geske, zuletzt in Nakel wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagte ihn am 12. Januar 1898 heimlich und böslich ver⸗ lassen und sich von Nakel, dem damaligen Ehe⸗ wohnsitz der Parteien, entfernt hat, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, die Beklagte allein für schuldig zu erklären, ihr auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Schneidemühl auf den 30. März 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwcke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Schneidemühl, den 29. Dezember 1900. IISISGSFIsschard Aktuar. 1““ als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[80720] Oeffentliche Zustellung.
Die Maria Katharina Sieß, Ehefrau von Johann Zimmer zu Waltenheim, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Lange und Korsch, klagt gegen ihren genannten Ehemann Johann Zimmer, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Ehe⸗ bruchs, Beleidigung und Mißhandlung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien aus Verschulden des Beklagten für aufgelöst zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Straßburg auf den 13. März 1901, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Straßtburg, den 29. Dezember 1900.
Der Landgerichts⸗Sekretär: (L. S.) Weber. [81088% SOeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Schuhmachers Karl Selke, Anna, — von der Sump, zu Gollnow, Wvck Nr. 132, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Falk zu Star⸗
rd i. Pomm., klagt gegen ihren Ehemann, den
uhmacher Karl Selke, früher zu Dortmund, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Ziviltammer des Königlichen Landgerichts zu Star⸗ gard i. Pomm. auf den 2. März 1901, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stargard i. Pomm., den 5. Januar 1901.
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Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[81086] Die
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Oeffentliche Zustellung.
hefrau des Bäckers Robert Bünger zu alle, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Wein⸗ herg in Aurich, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker Robert Bünger, zuletzt in Walle wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung wegen böswilliger Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe der Parteien und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aurich auf den 22. März 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Aurich, den 5. Januar 1901.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[81087] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Auguste Wuͤbter, geborene Rolf, zu
Krav, vertreten durch den Rechtsanwalt B. Dvckhoff
zu Osnabrück, klagt gegen den Arbeiter August Wübker, unbekannten Aufenthalts, wegen Cbe⸗ scheidung mit dem Antrage, es möge die unter ihnen bestehende Ehe geschieden und der Beklagte für den chuldigen Tbeil erklärt, auch mit den Kosten belastet werden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer II des Königlichen Landgerichts zu Osnabrück auf den 29. März 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte üelasssnen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage annt gemacht. Oona rück, den 3. Januar 1901. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[80735]) 2% entliche Zustellung.
r minderjährige Otto Hartung zu Krefeld, ver⸗ treten durch seine Mutter Amorette Hartung dafelbst, Prozcßbed mächtigter: Rechtsanwalt Schultz in Pörde, klagt gegen den Bauunternehmer Otto
8 früher in Hörde, jetzt unbekannten Auf⸗ — jalts, unter der Behauptung, daß der Letztere eerhalb der Empfängnißzeit der Amorette Harkung veEeobnt . 5 So, deseche kosten⸗
vorläufig vollstreckbares Urtheil zu verurtheilen, a. die Vaterschaft des von der Amorette
Anzeiger und Königlich Preußische
Berlin, Dienstag, den 8. Januar
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n Staats⸗Anzeiger
Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwal Bank⸗Ausweise.
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rschiedene Bekanntmachungen.
Hartung zu Krefeld am 17. Mai 1900 geborenen Kindes Otto SHern anzuerkennen; b. dem Otto Hartung vom 17. Mai 1900 bis zu seinem vollen⸗ deten 16. Lebensjahre und, im Falle derselbe durch Krankheit oder Gebrechen nicht in der Lage sein sollte, seinen Unterhalt selbst zu erwerben, auch fernerhin an Alimenten monatlich 25 ℳ in viertel⸗ jährlichen im voraus zahlbaren Raten zu Händen der Mutter zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Hörde auf den 6. März 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht
Hörde, den 2. Januar 1901.
Oebike,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[80738] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Diedrich Lüssen in Arbergen, Kläger, vertreten durch seinen Vormund, den An⸗ bauer Dierk Lüssen in Arbergen, Haus Nr. 178, Prozeßbevollmächtigte: dessen Tochter Dora Lüssen in Arbergen, klagt gegen den Handlungsreisenden Christian Tegtmeyer, früher wohnhaft in Sebaldsbrück, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, auf Zahlung eines jährlichen Unterhalts von 180 ℳ für die Zeit vom 15. September 1900 bis 15. September 1902 und von 144 ℳ für die Zeit vom 15. September 1902 bis 15. September 1916, vierteljährlich im vor⸗ aus zahlbar, mit dem Antrage, das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichtshaus, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 74, auf den 28. Februar 1901, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der gffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bremen, den 2. Januar 1901.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Marburg. [80732] Oeffentliche Zustellung.
1) Der minderjährige Hermann Karl Theodor Otting zu Rothenfelde, vertreten durch seinen Vor⸗ mund, den Klempner Theodor Keller daselbst,
2) die ledige und großjährige Caroline Otting in Bielefeld, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Semler zu Bielefeld, klagen gegen den Schlosser Karl Neumann, früher zu Bielefeld, Bahnhofstraße 37, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, mit dem Antrage:
1) den Beklagten für den außerehelichen Vater des Klägers zu 1 zu erklären;
2) den Beklagten zu verurtheilen
a. an den Kläger zu 1 zu Händen seines Vor⸗ mundes vom 21. Dezember 1898 bis zum vollendeten 16. Lebensjahre eine jährliche Rente von 180 ℳ zu zahlen, und zwar die verfallenden Beträge sofort, die laufenden alle Vierteljahr im voraus,
b. an die Klägerin zu 2 60 ℳ zu zahlen;
3) das Urtheil hinsichtlich der Rente soweit ihre Zahlung für die Zeit nach Erhebung der Klage, sowie das ihr vorausgehende Vierteljahr gefordert wird, und hinsichtlich der Zahlung an die Klägerin zu 2. für vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Bielefeld auf den im Landgerichts⸗ gebäude zu Bielefeld, Zimmer Nr. 1, den 7. März 1901, Vormittags 9 Uhr, anstehenden Termin.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1
Bielefeld, den 27. Dezember 1900. u“
Ruhle, Gerichtsschreber des Königlichen Amtsgerichts. Abth. 4.
[81095] Oeffentliche Zustellung.
Der Zimmermeister Karl Leonhardt zu Wiehe, Prozeßbevollmächtigter: Auktionator Glaß zu Wiehe, klagt gegen den Müller Emil Thiel und dessen Ehe⸗ frau, eer zu Wiehe, unter der Behauptung, daß er auf Verlangen der Beklagten die in der Klage⸗ rechnung verzeichneten Materialien und Arbeiten zu den daselbst vermerkten Zeiten und angemessenen Preisen geliefert resp. geleistet habe, mit dem Antrage:
1) die Beklagten als Gesammtschuldner kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen, an Kläger 60,50 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 18. Januar 1900 zu zahlen,
2) den beklagten Ehemann zu verurtheilen, die Zwangsvollstreckung in das Eingebrachte seiner Ehe⸗ frau zu dulden,
3) das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Wiehe auf den 14. März 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.
Wiehe, den 4. Januar 1901.
Poppe, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [81093] 4 3 Der Schneidermeister Karl Gliesche zu Beeskow, vertreten durch den Justizrath Hildebrandt zu Bees⸗ kow, klagt gegen den Inspektor Lüderitz zu Hof⸗ spiegelberg bei Lauenstein, Kreis Hameln, een 145 ℳ 15 ₰. Den Beklagten Lüderitz, dessen Auf⸗ enthaltsort unbekannt ist, ladet der Kläger zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Beeskow, Junkerstraße Nr. 33/34, Zimmer Nr. 1, auf den 8. März 1901, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Beeskow, den 28. Dezember 1900.
Sitte, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [81094] Oeffentliche Zustellung. Der Grundbesitzer Martin Glazik zu Crone a. Br.,
Prozeßbevollmächkigte: Rechtsanwälte Dr. jur.
Hailliant und v. Wierzbicki zu Bromberg, klagt gegen den Stellmacher Constantin Gburezyk, früher zu Neu⸗Glinke bei Crone a. Br., jetzt in Amerika, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Kläger im Jahre 1898 oder 1899 dem Beklagten einen bei der Bank ludowy eingetragene Genossen⸗ schaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Crone a. Br. diskontierten Wechsel als Bürge unterschrieben, der Beklagte diesen Wechsel bis auf eine Restsumme von 180 ℳ bezahlt, in Höhe dieser Restsumme aber einschließlich rückständiger Zinsen und Kosten mit 25 ℳ 50 ₰ Kläger den Wechsel am 16. Februar 1899 für Beklagten eingelöst habe, da letzterer nach Amerika sich begeben habe, Kläger also hiernach 205 ℳ 50 ₰ nebst 5 % Zinsen seit dem 16. Fe⸗ bruar 1899 vom Beklagten zu fordern habe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 205 ℳ 50 ₰ nebst 5 % Zinsen seit dem 16. Februar 1899 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Crone a. Br. auf den 8. März 1901, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Crone a. Br., den 2. Januar 1901.
Der Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. [80723] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Fritz Schumacher zu Arnsberg, vertreten durch den Rechtsanwalt Lübke zu Arnsberg, klagt gegen den Johann Solai, zur Zeit Kantinen⸗ wirth zu Arnsberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Waarenforderung, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu verurtheilen, an Kläger 592 ℳ 45 ₰ nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, auch das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Arnsberg auf den 22. März 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Rüsing, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[80724] Oeffentliche Zustellung.
Die Löwenbrauerei Arnsberg, Inhaber Hch. Höynck zu Arnsberg, vertreten durch den Rechtsanwalt Lübke zu Arnsberg, klagt gegen den Joh. Solai zu Uentrop bei Arnsberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Waarenforderung, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenfällig zu verurtheilen, an Klägerin 566 ℳ 76 ₰ nebst 4 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, auch das Urtheil gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Arnsberg auf den 22. März 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Rüsing,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [80731] Oeffentliche Zustellung.
Der Hausdiener Ernst Haenisch hier, Liesen⸗ straße 10, vertreten durch Rechtsanwalt Manasse II. hier, Kaiser Wilhelmstraße 12, klagt gegen die Frau Marie Krüger, zuletzt wohnhaft hier, Veteranen⸗ straße 9, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus einer am 27. Dezember 1900 geleisteten Kaution — Akten⸗ zeichen: 48. C. 1551/5. 00. mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig zu verurtheilen, an Kläger 270 ℳ nebst 6 % Zinsen seit 1. Juli 1900 zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I, zu Berlin, Abtheilung 48, auf den 26. März 1901, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße 58, 2 Treppen zimmer 126. Die Einlassungsfrist ist auf einen Monat festgesetzt. 2 Zwecke der öffentlichen Zu stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 29. Dezember 1900.
Grell, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 48.
[80710] Oeffentliche Zustellung. Die Handlung L. Michaelis zu Berlin, Unter den Linden 4, Prozeßbevollmächtigter: Justizrath Klein⸗ holz zu Berlin, klagt gegen den Leutnannt a. D. Hans von Ziethen, früher zu Berlin, Albrechtstr. 5, z. Zt. unbekannnten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte in der Zeit vom 27. Juni bis 24. September 1898 Waaren im Gesammt⸗ betrage von 573 ℳ geliefert erhalten hat, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 73 ℳ ncbst 6 % Zinsen seit 1. Oktober 1898 an Klägerin zu verurtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Zivilkammer des batgichem Landgerichts I zu Berlin, Grunerstraße, Neues Gerichtsgebäude, II. Stockwerk, Zimmer 16, auf den 21. März 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 30. 0. 467. 00. 98 Berlin, den 4. Januar 1901. b Limbach, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts I. 13. Zivilkammer. 111A4““
[80736] Oeffentliche Zustellung.
Die Dampf⸗Chokoladen⸗ und Bonbonfabrik Ludwig Ehlert in Königsberg i. Pr., Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Arnheim und Lapp daselbst, klagt gegen den Bäckermeister Joseph Weist, früher zu Bischofsburg, unter der Behauptung, daß sie Zwecks Erwirkung des dinglichen Arrestes gegen den Be⸗ klagten wegen einer Kaufgeldforderung von 122 ℳ 94 ₰ bei der Königlichen Regierung zu Königsberg i. Pr. eine Arrestkaution von 155 ℳ hinterlegt habe, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbar zu verurtheilen, darin zu willigen, daß die am 2. August 1900 bei der Königlichen Regierungs⸗ Haupt⸗Kasse zu Königsberg unter H. J. Nr. 3177, K. B. Nr. 1466 X B. J. Nr. 4/8 hinterlegten 155 ℳ nebst den aufgelaufenen Zinsen an die Klägerin zurück⸗ gezahlt werden. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Bischofsburg auf den 28. Februar 1901, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bischofsburg, den 4. Januar 1901. “ Rzymski, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[80739] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gottfried Odrich in Chemnitz, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte Justizrath Mehner und Dr. Mehner in Chemnitz, klagt gegen den Buch⸗ binder Otto Dittrich, früher in Chemnitz, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, aus einem üher Abholung und Aufbewahrung von Gütern abgeschlossenen Vertrage mit dem Antrage auf gegen Sicherheitsleistung vor⸗ läufig vollstreckbare Verurtheilung des Beklagten, daß er der Klägerin 295 ℳ 20 ₰ sowie auf die Zeit vom 4. Juli 1900 an bis zur Rücknahme oder Fort⸗ schaffung des von ihm bei der Klägerin am 4. Juli 1893 eingelagerten Gutes weiter den Betrag von 3 ℳ 30 ₰ für jeden Monat zahle und die Kosten des Rechtsstreits trage, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemnitz auf den 28. Februar 1901, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei⸗ dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Chemnitz, am 2. Januar 1901.
Akt. Grützner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[80716] Oeffentliche Zustellung. 8
Die Firma van Baarda & Cie., Inhaber eines Grubenbetriebsgeschäfts zu Düsseldorf, Prozeßbevoll. mächtigte: Rechtsanwälte Justizrath DDr. Reinartz und Jr. Kaiser, klagt gegen die Firma R. Vranken & Cie., früher in Brüssel, 15 Boulevard Leopold II., jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort, Beklagte, wegen Forderung von 6524 ℳ, mit dem Antrage: Königl. Landgericht wolle die Be⸗ klagte kostenfällig verurtheilen, an Klägerin Sechs⸗ tausendfünfhundertvierundzwanzig 6524 — Mark nebst 5 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage zu zahlen, auch das zu erlassende Urtheil gegen Sicher heitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklären. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf, unter Abkürzung der Einlassungsfrist auf 1 Woche, auf den 16. Marz 1901, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Düsseldorf, den 2. Januar 1901.
O chs, Gerichtsschreiber des Königlichemn Landgerichts.
[80711] Oeffeutliche Zustellung. 8 Der Kaufmann Robert Kirchner zu Goörlitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dreyer in Görlitz, klagt gegen den Kellner Paul Bläsche, zuletzt in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 628,70 ℳ (Anfechtung außerhalb des Kon⸗ kurses),“ mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurtheilen, die Zwangsvollstreckung in die für den Kellner Ernst Paul Bläsche auf dem Grundstück Nr. 3178 Görlitz in Abtheilung III. unter Nr. 5 eingetragene Darlehnshypothek von 2000 ℳ, mit 5 % seit dem 1. November 1899 jährlich in halbjährigen Raten perzinslich und gegen halb⸗ jährige Kündigung rückzahlbar, zu dulden wegen 628,70 ℳ; auch das ergehende Urtheil gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorlaufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Betlagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die II. Zivil kammer des Königlichen Landgerichts zu Görlitz auf den 22. März 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. Görlitz, den 29. Dezember 1900.
Oerter, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[80719]
Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Der Friedrich v. Niemerski zu Hamburg, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. v. Oldershausen, klagt gegen den Anton Schmidt, unbekannten Ausenthe ts, aus einem Vertragsverhältnisse, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des ten zur Zahlung von ℳ 2124 25 ₰ nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. —u— des Landgerichts zu Hamburg (altes Rathhaus, Admiralitätstraße 56 auf den 2