enthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sie seit dem 4. August 1898 verlassen und sie und ihr Kind seitdem 23 Unterstützung gelassen habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen,
1) die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin wiederherzustellen,
2) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen,
und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Münster 88 den 12. März 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “ Münster, den 3. Januar 1901. Böhmer,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[82236] Oeffentliche . R. 91. 00
ustellung. Die verehelichte Arbeiter Wilhelmine Glade, geb.
Bernutat, zu Berlin, Dunkerstr. 15, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Modler hier, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Weichensteller seßigen Arbeiter Christian Louis Eduard Glade, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ licher Verlassung, mit dem Antrage,
Parteien bestehende Band der Ebe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu er⸗ klären. Hie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Ber'in, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 17. April 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. n Zwecke der zFentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht.
Berlin, den 9. Januar 1901. Lehmann, Gerichtsschreiber ddes Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20. [82237] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Schlossers Wilhelm Lutz, Marie, geb. Kniep, in Berlin, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte, Justizräthe Aronheim u. Giesecke herserist klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden event. den Beklagten zur Herstellung des ehelichen Lebens zu verurtheilen, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 15. April 1901, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Braunschweig, den 9. Januar 1901.
W. Ohms, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[82241] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Sesse. ““ Reobert Otto Lämmel zu Hamburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Suse, klagt gegen seine Ehefrau Elise Juliane Caroline Lämmel, geb.
Harms, verw. Brüggmann, unbekannten Aufenthalts,
wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe auf Grund des § 1567 Nr. 2 Bürgerlichen Gesetzbuches zu scheiden, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Fünfte Zivilkammer des andggerxächto zu Hamburg (Altes Rathhaus), Admira litätstraße 56, auf den 30. März 1901, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 10. Januar 1901. H. Kuers, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
82270] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Kaufmanns Heinrich Himmes, Maria, geb. Hahn, zu Köln, Schaafenstraße 2a., Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Heinz Schrammen II. hier, klagt gegen ihren Ehemann,
früher zu Köln, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort,
Beklagten, auf Grund der Behauptung, daß dieser sie böswillig verlassen hat und sich um die Familie nicht kümmert und ferner seit dem 17. September 1899 nichts mehr über den Aufenthalt desselben be⸗
kannt geworden ist, mit dem Antrage: Königliches
Landgericht wolle die zwischen den Parteien bestehende Ehe scheiden und den Beklagten für den schuldigen 5 I erklären, wolle auch dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last legen. Die Klägerin
ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung ddes Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer
des Königlichen Landgerichts zu Köln auf den 26. März 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der 1 zshentllchen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Köln, den 3. Januar 1901. Lückhoff, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
182238] Oeffentliche Zustellung.
1 Die verehelichte Anna Frischauf, geb. Röbel, zu Rutdolstadt, vertreten du den Rechtsanwalt
Sommer daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den
Steinbildhauer Traugott Frischauf, zuletzt in Rudol⸗
stadt, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Berigsene mit dem Antrage auf Trennung der Che de nach, und ladet den Beklagten zur münd⸗
ichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste
Zivilkammer des ichts zu Rudolstadt auf
ontag, den 4. März 1901, Vormittags
9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem
gedachten Gerichte eeelaoqjenes Anwalt zu bestellen. . Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser 8 ug der Klage bekannt gemacht.
24 udolstadt, den 9. Januar 1901. Gerichtsschreiberei 1 des Landgerichts. 182615] Oeffentli Zustellungg.
Die verehelichte 8nee 858 b. Voigt, zu
Blankenhurg (Thür.), vertreten den Rechts⸗
anwalt Grosser zu Rudolstadt, klagt gegen ihren
Ehemann, den Schmied Paul Dittrich aus Blanken⸗
ür.), jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Verlassung mit dem Antrage auf Trennung dem Bande nach, und ladet den Beklagten ichen lung des Rechtsstreits vor
der
das zwischen den⸗
die Erste Zivilkammer des Landgerichts zu Rudol⸗
stadt auf E. den 1. ril 1901,
Vormittags 9 Uhr, mit der
einen bei dem Gerichte zugelassenen Anwalt
zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rudolstadt, den 10. Januar 1901. Gerichtsschreiberei 1 des Landgerichts.
Michael.
[82614] Oeffentliche Zustellung. In Sachen der Frau Marie Harraß, geb. Schorcht, zu Ilmenau, Klägerin, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Wedel zu Rudolstadt, gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Ferdinand Harraß, früher in Böhlen, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Her⸗ stellung des ehelichen Lebens, ladet Klägerin den Be⸗ klagten anderweit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Landgerichts zu Rudolstadt auf Montag, den 1. April 1901, Vorm. 9 Uhr, mit der Ausforderung einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Ladungsschriftsatzes bekannt gemacht. Rudolstadt, den 10. Januar 1901. Gerichtsschreiberei 1 des Landgerichts. “ Michael. .“
“
—
[82242]* Bekanntmachung.
In Sachen: 1
1) Illing, Elisabeth, Dienstmagd, von Weißenhaid, Zt
2) Illing, Leonhard Bernhard, uneheliches Kind der Vorigen, 8
gesetzlich vertreten durch den Vormund Wilhelm Illing, Gasarbeiter in Hof, und dieser im Prozesse vertreten durch Sekretariats⸗Aspirant Schneider dahier, Fühgnpostgt gegen Faht, August, led. und großj. Eisenbahn⸗Aufseher von Kronach, zuletzt in Kirchenlamitz, nun unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagten, wegen Vaterschaft u. A., wird obiger August Faßt nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zu⸗ stellung zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits in die öffentliche Sitzung des 4 Amtsgerichts Kirchenlamitz vom Montag, den 4. März 1901, Vormittags 9 Uhr, geladen. Klagspartei wird beantragen: „Kgl. Amtsgericht Kirchenlamitz wolle erkennen:
I. Der Beklagte sei schuldig:
1) die Vaterschaft zu dem von der Dienstmagd
Elise Illing am 4. Februar 1900 zu Weißenhaid unehelich geborenen Kinde Leonhard Bernhard an⸗ zuerkennen, — 2) derselbe hat als Unterhalt an das Kind von dessen Geburt bis zum vollendeten 16. Lebensjahre eine im voraus am 1. jedes Kalendervierteljahres fällige Geldrente von monatlich 8 ℳ und als rückständigen Betrag bis 3. März 1900 24 ℳ zu entrichten,
3) derselbe hat für das Kind das Schul⸗ und Lehrgeld, sowie — falls das Kind innerhalb der Alimentationszeit erkranken oder sterben sollte — die Krankheits⸗ und Beerdigungskosten zu tragen,
4) derselbe hat an die Kindsmutter 10 ℳ Ent⸗ bindungskosten und 40 ℳ Unterhaltskosten für die ersten 6 Wochen nach der Entbindung zu zahlen.
II. Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten.
III. Das Urtheil werde — soweit gesetzlich zu⸗ lässig für vorläufig vollstreckbar erklärt.“
Kirchenlamitz, 9. Januar 1901.
Der K. Sekretär: (L. S.) (Unterschrift.)
[82246] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Vormundschaft des am 29. De⸗ zember 1899 geborenen Kindes „Johanna Wilhelmina Birker“, unehelich der led. Fabrikarbeiterin Katha⸗ rina Birker von Sonthofen, gegen den led. Bräuer Ludwig Müller von Pfaffenhofen, A.⸗G. Wertingen, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Vaterschaft und Alimente wird letzterer nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des K. Amtsgerichts Sonthofen vom Mitt⸗ woch, den 13. März cr., Vormittags 9 Uhr, geladen, in welcher klägerischerseits beantragt werden wird, zu erkennen, daß Beklagter schuldig sei, die Vaterschaft zu obigem Kinde anzuerkennen, bis zu dessen zurückgelegtem 16. Lebensjahre und darüber hinaus, falls das Kind wegen geistiger oder körper⸗ licher Schwäche unfähig sein sollte, sich zu ernähren, auf die Dauer dieser Unfähigkeit einen jährlichen, in vierteljährigen Raten vorauszahlbaren Unterhalts⸗ beitrag von 96 ℳ zu bezahlen, auf die gleiche Dauer das Schulgeld und die allenfallsigen Kur⸗ und Leichen⸗ kosten zu bezahlen und die Streitskosten zu tragen.
Sonthofen, 8. Januar 1901. SGerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
Der K. Sekretär: (L. S.) Reiner.
[82240] Oeffentliche Zustellung.
Kaufmann Karl Voß in Firma Truntz K Voß zu Berlin, Behrenstr. 28, Prozeßbevollmäch⸗ tigter. Rechtsanwalt Dr. Meyßner in Berlin, Behrenstr. 4, klagt gegen den Leutnant a. D. v. Prittwitz und Gaffron, früher zu Gläsen bei ves Rasselwitz in Oberschlesien, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte von ihm .
a. in den Jahren 1898 und 1899 Kleidungsstücke und Arbeiten auf seine vorherige Bestellung zum Gesammtpreise von 467,50 ℳ geliefert erhalten;
b. am 6. Juli 1899 ein baares Darlehn von 150 ℳ unter dem Versprechen der Verzinsung und sofortigen Rückzahlung erhalten hat,
mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an lhn 617,50 ℳ nebst 6 % Zinsen von 347,50 ℳ seit dem 1. Januar 1899, von 150 ℳ seit dem 6. Juli 1899 und von 120 ℳ seit dem 8. Juli 1899 zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für u veene zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 16. Zivilkammer des b Landgerichts I zu Berlin, Grunerstr., 2. Stockwerk, Zimmer 16, auf den 29. Mürz 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zu decher Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der semn ichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 5. Januar 1901. Se
Zascobi, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer
[823582 Oeffentliche Zustellung. itzer Ignatz
16.
Der Bäckermeister und Gasthau Borecz und dessen Ehefrau, geb. lesiona, aubs
Richtersdorf, Prozeßbevollmächtigte: Justizrath Pohl und Rechtsanwalt Neusch in Gleiwitz, klagen gegen
1) den Feilenhauer Adolf. Johann Przybilla, früher zu Gleiwitz, jetzt unbekannten Aufenthalts,
2) den Bäckermeister Foltin in Preiswitz, auf Quittungsleistung resp. Genehmigung mit dem Antrage:
a. den Beklagten Adolf Johann Przybilla zu ver⸗ urtheilen, über die auf Blatt 109 Richtersdorf Abth. III Nr. 7 für die Josefa⸗Josefine Grüttner eingetragenen 2 Thlr. 20 Sgr. 7 Pf. (8,06 ℳ) und Zinsen in seiner Eigenschaft als Miterbe nach der eingetragenen Gläubigerin löschungsfähig zu quittieren,
b. den Beklagten Foltin zu verurtheilen, seine ehe⸗ männliche Genehmigung zu der von seiner Ehefrau Anna Hedwig Foltin bezüglich der bezeichneten Post ertheilten löschungsfähigen Quittung in notarieller oder gerichtlicher Form zu erklären, 8
ec. den beiden Beklagten die Kosten des Rechts⸗ streits aufzuerlegen, .
d. das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Gleiwitz auf den 1. April 1901, Vorm. 9 Uhr 5 Min. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. — 2 C. 4636/00. .“
Gleiwitz, den 2. Januar 1901.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[82239] Oeffentliche Zustellung.
Der Eigenthümer Franz Lochowicz in Lekno, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Marcuse zu Gnesen, klagt gegen die Eigenthümer Valentin und Franciska Szudrowicz'schen Eheleute in Amerika, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die beklagte Ehefrau auf Grund der Generalvollmacht des beklagten Ehemanns ihm das Grundstück Lekno Bl. 58 verkauft, irrthümlich aber einen Theil des Grundstücks Lekno Bl. Nr. 73, welches der Eigenthümer Michael Stelmaszewski gekauft, aufgelassen habe, mit dem Antrage, die Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, ihm das Grundstück Lekno Bl. Nr. 58. vor dem Königlichen Amtsgerichte zu Wongrowitz aufzulassen und in die Eintragung seines Eigenthums im Grundbuche zu willigen. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Gnesen auf den 26. April 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gnesen, den 8. Januar 1901.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[82244] Oeffentliche Zustellung.
Die Stadtgemeinde Kalbe a. S., vertreten durch ihren Magistrat, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Grobe in Kalbe a. S., klagt gegen den Schneider August Pietzschker, früher in Halberstadt, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter zwei Kinder aus seiner mit Johanne Kilian geschlossenen und jetzt rechtskräftig geschiedenen Ehe in hilfsbedürftiger Lage in Kalbe zurückgelassen hat, welche der Armenfürsorge in Kalbe a. S. anheim⸗ gefallen und für welche aus der Armenkasse daselbst vom 6. Dezember 1896 bis 21. Juli 1900 199,50 ℳ gezahlt sind, zu deren Wiedererlangung und zur Er⸗ stattung der weiteren Unterstützungen das Spar⸗ kassenbuch der Kreis⸗Sparkasse zu Kalbe Nr. 37 093 im Arrestwege gepfändet ist mit dem Antrage:
1) den Beklagten zu verurtheilen, darin zu willigen, daß von dem bei der Kreis⸗Sparkasse zu Kalbe a. S. bei dem Abrechnungsbuche Nr. 37 093 belegten Be⸗ trage die Summe von 200 ℳ sowie die hiervon aufgelaufenen Zinsen an die Klägerin zur Auszahlung gelangen,
2) den gegen ihn erwirkten Arrestbefehl des Amts⸗ eerichts Kalbe vom 25. April 1899 als zu Recht be⸗ stebend anzuerkennen,
3) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits und
zuerlegen,
klären.
Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Halberstadt auf den 16. ärz 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. S.
Halberstadt, den 29. Dezember 1900.
. Wendler
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[82357] Nestea nch⸗ Zustellung.
Kaufmann C. Arzbächer in Leipzig, Kapellenstraße Nr. 7, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Wendler in
ilbronn, klagt gegen die mit unbekanntem Aufent⸗
lt abwesende Emilie Wohryzek, geb. Schmidt, ge⸗ bürtig und früher wohnhaft in Löchgau, O.⸗A. Besig⸗ heim, mit dem Antrag, zu erkennen: Die Beklagte sei schuldig, dem Kläger
1) die Summe von 125 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 1. Oktober 1896 an, 8
2 die Summe von 200 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 1. Juli 1897 an,
3) die Summe von 500 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 30. April 1898 an,
4) die Summe von 150 ℳ nebst 5 % Zinsen vom
4. Juni 1898 an,
zu bezahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch sei das Urtheil gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären und ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ Ferdhm⸗ des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des K. Landgerichts Heilbronn auf Dienstag, den 26. März 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8
Heilbroun, den 9. Januar 1901.
Gußmann, 6 Gerichtsschreiber des K. Landgerichts 5
[82245] Oeffentliche Zustellung. Die Zigarrenfabrik F. Polaliewicz Nachfolger in pees — Inhaber venn Szymaßski in Posen, ozeßbevol F te: die Rechtsanwälte, Justizrath v. Glebocki &. vene zu Posen, klagt gegen den Kaufmann Z. Maschrzyeki, früher in ge jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte von der Klägerin die in der Klage⸗
“
rechnung verzeichneten Waaren zu den daselbst an⸗
die durch das voraufgegangene Arrestverfahren auf⸗ b 4) das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ 1
gegebenen Zeiten und Preisen gekauft und übergeben erhalten habe, mit dem 2 auf Verurtheilung zur Zahlung von 68,70 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 14. Juni 1900 und vorläufige Vollstreckbarkeits⸗ erklärung des Urtheils. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Inowrazlaw, Soolbadstraße 16, Zimmer Nr. 2, auf den 9. März 1901, Vormittags 9 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Inowrazlaw, den 3. Januar 1901.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[82248] Der Auszügler August Richter in Alt⸗Budkowitz,
Kreis Oppeln, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt
Dr. Anhuth in Kupp, klagt gegen den Grundbesitzer Otto Klahr, früher zu Alt⸗Budkowitz, Kreis Oppeln, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares ÜUrtheil kostenpflichtig zu verurtheilen, Auszugswohnung, Auszugsstall, Zaun am Auszugsgarten und Brunnen in guten Zustand zu setzen und zu erhalten. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Kupp auf den 26. März 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kupp, den 29. Dezember 1900.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [82243] Oeffentliche Zustellung.
Der Maurermeister Heinrich Otto Paul zu Veshen bach, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Wehner daselbst, klagt gegen den vormaligen Schänkwirth Gustav Gehrhardt, früher in Oberreichenbach, zu⸗ letzt in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, wegen Zahlung von Hypothekenzinsen, mit dem An⸗ trage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläusig vollstreckbar zu verurtheilen,
1) dem Kläger 300 ℳ zu zahlen oder
2) geschehen zu lassen, daß wegen dieser Schuld mit der Zwangsverwaltung oder Zwangsversteigerumg des Grundstücks Blatt 197 des Grundbuchs fir Oberreichenbach verfahren werde,
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Reichenbach auf den 13. März 1901, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8
Reichenbach, am 10. Januar 1901.
Sekr. Nagler,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [82319]
Das Kgl. Amtsgericht Homburg hat mit Beschluß vom 4. Januar 1901 in Sachen der Bezirks⸗Spar⸗ und Hilfskasse Homburg, vertreten durch ihren Rechner, Bezirkssparkassier Jakob Müller in Hom⸗ burg, Gläubigerin, vertreten durch sdren Proseßbeheg⸗ mächtigten Rechtskonsulenten Jakob Bachmann allda, gegen Karl Kaiser, Steinhauer, früher in Mittel⸗ boxbach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ oder Auf⸗ enthaltsort abwesend, Schuldner, die öffentliche Zu⸗ stellung der Kündigung einer durch Schuld⸗ und Pfandurkunde des Kgl. Notars Wiest in Waldmohr vom 27. August 1898 gesicherten Forderung der Gläubigerin für Darlehen zu 3000 ℳ, verzinslich zu 4 ½ % und mit Verzugszinsen im Falle säumiger Fablung, rückzahlbar in 15 Jahren und viertel⸗ jährigen Raten, nebst Zahlungsaufforderung mit der Frist von 3 Monaten von Zustellung der Auf⸗ forderung an, bewilligt. Zwecks öffentlicher Zu⸗ stellung an den abwesenden Schuldner wird dieser Auszug aus der Kapitalkündigung nebst Zahlungs⸗ aufforderung andurch bekannt gegeben. 85 3
Homburg, Pfalz, den 8. Januar 1901. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.
Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ . 16 “
Versicherung.
Keine.
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c.
[81966] Bekanntmachung.
Die Lieferung der nachstehenden Wirthschafts⸗ bedürfnisse für die Zeit vom 1. April 1901 bis 31. März 1902 soll gruppenweise im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden und zwar:
Gruppe I. 1000 kg Hafergrütze, 80 kg Faden nudeln, 120 kg Hirse, 600 kg Zichorie. Gruppe II. 600 kg Kaffee. Gruppe IIa. 3250 kg Erbsen. Gruppe IIb. 2000 kg Bohnen. Gruppe IIc. 2000 kg Linsen. Gruppe III. 1400 kg Reis, 2400 kg Salz, 600 1 Efßig 180 kg Syrup. Gruppe IV. 2000 kg Rindfleisch, 1000 kg Schweinefleisch, 1000 kg Hammelfleisch, 50 kg Kalb⸗ fleisch, 1000 kg geräuch. Speck, 1000 kg Rinder⸗ nierentalg, unausgelassen, 650 kg Schweineliesen. Gruppe IVa. 2000 kg Seefische. Gruppe V. 17 000 kg gewöhnliches Brot, 21 500 kg feineres Brot, 725 kg Semmel, 7 kg Zwieback. Gruppe VI. 14 Tonnen Heringe (pro Tonne ca. 1000 Stchk.). Gruppe VII. 175 kg harte Seife, 800 kg Elain⸗ seife, 600 82 Soda, krystallisiert. Gruppe VIII. 175 kg Rüböl. b
Pessacher⸗ Aungebote sind abzugeben auf 75001 volle Milch, 6500 l magere Milch, 180 kg Butter, 1400 kg Käse.
Die Preise sind pro 100 kg, pro Liter und pro Tonne in den Offerten anzugeben.
Die Lieferungsbedingungen, deren Kenntniß und Annahme bei jeder Offerte vorausgesetzt wird, liegen im hiesigen Amtszimmer zur Einsicht aus und können er Verlangen gegen Erstattung von 50 ₰ Schreib⸗ gebühr mitgetheilt werden.
Versiegelte, mit der nöthigen Aufschrift versehene Angebote auf einzelne oder mehrere Gruppen von Lieferungsgegenständen mit bestimmter Preisangabe und üunter Beifügung von Proben sind bis zum Termin
den 23. Januar cr., Vormittags 10 Uhr, einzureichen, wo dieselben im Beisein der erschienenen Bewerber geöffnet werden sollen. 1
gan, den 5. — 1901. hemigliche ensbes69⸗Divektzon. 8
8 —
Litt. A. Nr. 3 40 98 101 285 345 452 à
Litt. A. Nr. 186 267 273 387 467 620 à 500 ℳ
10.
1. Untersuchungs⸗Sachen.
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
11“
um Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger 1
Berlin, Sonnabend, den 12. Januar
Oeffentlicher Anzeiger.
8 Ni
6. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.
1901.
Ges ellsch. 8
ederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bank⸗Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛ. 82075]
Ca. 2400 kg Roßhaare zu liefern. Angebote sind bis 14. Februar cr., Vorm. 11 Uhr, Heiligegeist⸗ gasse 108 II, woselbst auch die Bedingungen aus⸗ liegen, einzureichen.
Garnison⸗Verwaltung Danzig.
5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ papieren.
Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachun en über den Verlust von Werthpapieren befinden t ausschließlich in Unterabtheilung 2.
[82225]
Bekanntmachung.
Die neuen Zinsscheinbogen zu den 3 ½ %igen Rheinprovinz-Anleiheschei 15. Ausgabe können bei der Landesbank der Rheinprovinz gegen Abgabe der alten Anweisungen abgenommen werden. Disseldorf, den 9. Januar 1901.
Der Direktor
der Landesbank d. Rheinprovinz.
Dr. Lohe.
[82074] Verzeichniß der laut Notariats⸗Protokoll vom 5. Januar 1901 in der 14. Verloosung der
4 % fürstl. Schwarzenbergy'schen Hypothekar⸗Anleihe
vom Jahre 1886 per 6 654 000 ℳ deutscher Reichs⸗ währung gezogenen 64 Stück Partial⸗ 8 Obligationen. 4 67 222 328 402 411 496 519 527 573 634 661 676 691 750 780 806 863 969 1019 1106 1207 1208 1245 1277 1537 1657 1803 1846 1848
[82227]
Vierprozentiges Fürstlich Ysenb
von 420 000 Mark deutscher
vor eees Ffeeaager der in Fee le genden vier Jahren zur Amortisation bestimmten Partial⸗ igationen obigen Anlehens sind nachstehende Schuldverschreib zur Rückzahlu ezogen worde — 3
g g nachstehende C “ bungen zur Rückzahlung gezogen worden, legung kann auch bei der Deutschen Reichsbank
G und
einem deutschen Notar oder bei der Breslauer
In der auf Fürstlicher Rentkammer
und zwar: 8 Heimzahlbar am:
1. April 1901:
Litt. B. Nr. 86 278 346 à 200 ℳ 1. April 1902: Litt. A. Nr. 39 164 289 318 627 679 à 500 ℳ Litt. B. Nr. 15 186 194 214 242 376 à 200 ℳ 1. April 1903:
1894 1905 2024 2069 2130 2132 2141 2167 2213 2288 2319 2333 2366 2396 2479 2506 2561 2588 2649 2686 2738 2805 2847 2869 2900 2976 2988 3093 3115 3137 3182 3196 3236 3326, welche vom 1. April 1901 an, und zwar die ganzen Obligationen mit je 2000 Reichsmark, die halben Litr. A. und B. mit je 1000 Reichsmark, zurückgezahlt werden. Zahlstellen sind: in 888, g die K. K. priv. österr. Länder⸗ ank, in Hamburg: die Commerz⸗ und Disconto⸗ Bank, in Berlin: die Deutsche Bank, in Frankfurt a. Main: die Deutsche Ver⸗ einsbank. Restanten aus
[82226] Bekanntmachung. Zur Ausloosung der am 1. Juli d. J. ein⸗ zulösenden Elberfelder Stadt⸗Obligationen und
Anleihescheine, nämlich: 19 200 ℳ der VI. Emission in 32 Stück 63 000 „ vom Jahre 1872 „ 11 Litt. A. 50 B.
der
102 1). 8 8 wird Termin auf Montag, den 28. d. M., Nachmittags 4 Uhr, im hiesigen neuen Rathhause, Zimmer Nr. 38, 1. Obergeschoß, hierdurch vor⸗ bestimmt. Elberfeld, den 7. Januar 1901.
Der Die städtische Schulden Ober⸗Bürgermeister: Tilgungs⸗Kommission. J. V.; Keetman. Meckel.
Der Beigeordnete Lütje. Schlieper.
urg⸗Wächtersbach'sches
Reichswährung von 1884.
Zeugen am 31. Dezember 1900 vorgenommenen
1 8 8
8 1. Oktober 1901:
Litt. A. Nr. 46 138 149 475 554 575 à 500 ℳ
Litt. B. Nr. 84 149 274 286 316 345 à 200 ℳ 1. Oktober 1902:
Litt. A. Nr. 38 48 206 295 411 476 578 à 500.
Litt. B. Nr. 37 148 217 322 à 200 ℳ
Litt. B. Nr. 38 117 174 244 246 265 339 à 200 ℳ
1. April 1904: Litt. A. Nr. 1 17 54 82 173 279 664 680 à 500 ℳ
Litt. B. Nr. 12 171 295 à 200 ℳ Die Heimzahlung der von den genannten
Obligationen erfolgt nach Eingang der respektiven Kapitalbeträge von den für die Rückzahlung be⸗
stimmten Tagen ab bei unserer Kasse dahier,
bei unserer Abtheilung in Berlin, 8 16“ und bei unserer Filiale in Frankfurt a. M.
1b Mit den ausgeloosten Obligationen sind Kupons einzuliefern, widrigenfalls der Betrag der fe⸗ Kapitalien in Abzug gebracht wird.
An früher verloosten Obligationen wurden bis jetzt nicht her Einlösung überreicht: 200 ℳ, verloost per 1. O
Litt. B. Nr. 102 und 368 à Darmstadt, den 31. Dezember 1900.
8 Bank für Hande
6) Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.
Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachungen über den Verlust von Werthpapieren befinden sich ausschließlich in Unterabtheilung 1
182441] 2 Frg Bürgerliches Brauhaus Hameln Actien Gesellschaft in Hameln.
‚Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft beehren uns zu einer ordentlichen Generalversamm⸗ mnag auf Dienstag, den 29. Januar 1901, Hachmitta 8 4 Uhr, in das Hotel Bremer Schlüssel dier ergebenst einzuladen. Tagesordnung: G
Vorlage des Geschäftsberichts des Vorstands und des Aufsichtsraths, der Gewinn⸗ und Verlustrechnung sowie der Bilanz für das 1 Geschäfisjahr 1899/1900.
Entlastun 8 Aufsichts⸗ EEZ ““
1.
B Saalbau⸗A ctiengesellschaft.
1. Oktober 1903: Litt. A. Nr. 13 79 99 301 433 473 585 à 500 ℳ
Litt. B. Nr. 110 197 204 205 341 à 200 ℳ 1. Oktober 1904: Litt. A. Nr. 53 241 445 507 515 574 643
à 500 ℳ Litt. B. Nr. 28 94 152 172 199 203 à 200 ℳ Terminen ab außer Verzinsung tretenden verloosten
sämmtliche, auf spätere Termine zahlbar gestellte hlenden Kupons an den zur Rückzahlung gelangenden
tober 1900.
III. Wahl der Revisoren für das Geschäftsjahr 1900/1901.
IV. Verschiedenes.
Zur Theilnahme an der Generalversammlung haben die Herren Aktionäre ihre Aktien nebst einem doppelten Nummernverzeichniß bis spätestens 28. Januar 1901 bei unserer Gesellschafts⸗ kasse oder dem Bankhause W. Silberschmidt in Hameln während der üblichen Geschäftsstunden zu hinterlegen.
Hameln, den 10. Januar 1901.
Der Aufsichtsrath. W Menge, Vorsitzender. [82038]
Gemäß § 244 des Handelsgesetzbuchs wird hiermit bekannt gemacht, daß die Herren Kaufmann Daniel Andreas Claus und Kaufmann Julius Scharff, welche in der am 23. Oktober 1900 stattgehabten Generalversammlung zu Mitgliedern des Vorstands gewählt worden sind, aus dem Aufsichtsrath aus⸗ geschieden sind.
Franbflurt a. Main, den 10. Januar 1901.
Vormittags 10
unter Hinweis auf § 27 des Gesellschafts⸗Statuts ergebenst eingeladen.
Aufforderung. 12. November 1900 stattgehabten Generalversammlung wurde be⸗
[82333]
In der am außerordentlichen schlossen:
Auf jede der noch bestehenden 350 Stamm⸗Aktien eine Zuzahlung von ℳ 500 einzufordern und für je 1 Stamm⸗Aktie, auf welche die Zuzahlung von ℳ 500 geleistet ist, eine 6 % Vorzugs⸗Aktie à ℳ. 1000 auszutauschen.
Bei nicht erfolgter Zuzahlung sollen je 5 einge⸗ reichte Stamm⸗Aktien in eine 6 % Vorzugs⸗Aktie zusammengelegt werden. Die nicht eingereichten Stamm⸗Aktien werden nochmals je fünf zu einer Stamm⸗Aktie zusammengelegt.
Wir fordern unsere Aktionäre auf, ihre Aktien nebst Talons und Zinsbogen bis . 28. Januar 1901 bei uns einzureichen.
Die Zuzahlungen von 50 % mit ℳ 500 pro Stamm⸗Aktie sind bis spätestens zum 28. Ja⸗ nuar 1901 an die Deutsche Bank, Berlin W., Depositen⸗Kasse A., Mauerstraße 29/32, zu leisten.
Diejenigen Aktionäre, welche diese Zuzahlungen leisten, erhalten für jede Stamm⸗Aktie eine Vorzugs⸗ Aktie ausgehändigt. Diejenigen Aktionäre, welche jene Zuzahlungen nicht leisten, erhalten für je 5 ein⸗ gereichte Stamm⸗Aktien eine Vorzugs⸗Aktie. Etwa bei den einzelnen Aktionären überschießende Spitzen können durch Zusammengehen dieser Spitzen ausgenutzt werden, und ist der Vorstand bereit, dies zu vermitteln.
Reinickendorf, den 9. Januar 1901.
Neue ] Stahlwerke A.⸗G. Prieger.
[82442] Bekanntmachung. Gebr. Goldstein Aktiengesellschaft für Holz-Industrie zu Breslan. Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der zweiten ordentlichen General⸗ versammlung auf Montag, den 4. Februar 1901, Nachmittags 4 Uhr, nach Breslau, Sitzungssaal der Breslauer Disconto⸗Bank, Junkern⸗ straße 1/2, ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1) Berichterstattung über das Geschäftsjahr 1899/1900, Vorlegung der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlust⸗Rechnung. 2) Beschlußfassung über Genehmigung der Jahres⸗ Bilanz, Gewinnvertheilung und Ertheilung der Entlastung. Die Theilnahme an der Generalversammlung und die Ausübung des Stimmrechts in derselben ist davon abhängig, daß die Aktien nebst einem doppelten Nummernverzeichniß spätestens am fünften Tage vor der Versammlung — den Tag derselben nicht mitgerechnet — in Breslau im Bureau der Gesellschaft hinterlegt werden. Die Hinter
deren Haupt⸗ und Nebenstellen oder bei Disconto⸗Bank zu Breslau erfolgen; in diesen Fällen muß die die Hinterlegung nachweisende Be⸗ scheinigung spätestens am fünften Tage vor der Generalversammlung der Gesellschaft eingereicht werden.
Breslau, den 11. Januar 1901. Der Vorsitzende des Aufsichtsraths:
Theodor Winkler.
[82445] Geuneralversammlung
der Aktionäre der Panoptikum Aktien⸗Gesellschaft
am 2. Februar a. c., Nachmittags 2 Uhr,
im Bureau der Herren Dres. Nolte, Schroeder &
Stammann, gr. Bleichen 16 II.
Tagesordnung:
1) Vorlage des Berichts, der Bilanz, der Gewinn⸗ und Verlustrechnung und Ertheilung der Decharge für den Aufsichtsrath und den Vorstand.
2) Wahl eines Mitgliedes des Aufsichtsraths.
1. Februar inkl. werktäglich gegen Vorzeigung der Aktien bei den Notaren Herren Dres. Bartels, Des Arts, von Sydow & Remsé entgegen⸗ zunehmen. “ Hamburg, den 11. Januar 190b1. 6 Der Vorstand. 11“
[82316] Deutsch-Französische Cognachrennerei & Weinsprit⸗Raffinerie vorm. Gebrüder Macholl, Artiengesellschaft
München.
Die achte ordentliche Generalversammlung findet Donnerstag⸗ den 31. Januar 1901,
Unhr, im Sitzungssaale der Bayer. Filiale der Deutschen Bank, München, statt. Zu derselben werden unsere Herren Aktionäre
Tagesordnung: Bericht des Vorstands und des Aufsichtsraths. Vorlage der Bilanz und Beschlußfassung bierüber. Beschlußfassung Reingewinns. Entlastung des Vorstands und des Aufsichts⸗ raths.
über die Verwendung des
5) Antrag auf Statutenänderung. München, 12. Januar 1901.
1237 1262 1272 1274 1280 1296 1301 1438 1442 1471 gleich 20 Stück zu 1000 ℳ
Stimmkarten sind vom 19. Januar bis zum
[82443] Haunstetter Spinnerei & Weberei.
Wir beehren uns, die Herren Aktionäre zu der am Donnerstag, den 7. Februar I. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, im Börsengebäude dahier statt⸗ findenden ordentlichen Generalversammlung einzuladen.
Tagesordnung:
) Berichterstattung der Gesellschafts⸗Organe. Vorlage der Bilanz und Beschlußfassung darüber.
Festsetzung der Zahl der Aufsichtsrathsmitglieder und Neuwahl des Aufsichtsraths. Verloosung von Partial⸗Obligationen Gesellschaft. Gemäß § 11 Absatz 1 des Gesellschaftsvertrages ist der Ausweis über den Aktienbesitz, welcher zur Ausübung des Stimmrechts in der Generalversamm⸗ lung berechtigt, bis spätestens Montag, 4. Februar bei dem Bankhause P. C dahier, zu erheben. “ Augsburg, den 11. Januar 1901. Der Aufsichtsrath der Haunstetter Spinnerei & Weberei. Der Vorsitzende: N. Frisch.
der
[82353] Actiengesellschaft für Grundbesitz⸗ und Hypothekenverkehr.
Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft werden zu der am Mittwoch, den 6. Februar 1901, Vormittags 11 Uhr, im Geschäftslokal Dorotheen⸗ straße 95, stattfindenden außerordentlichen Ge⸗ neralversammlung ergebenst eingeladen. .
Tagesordnung:
1) Beschlußfassung darüber, ob die Voraus⸗ setzungen des § 240 des Handelsgesetzbuchs vorliegen.
2) Neuwahlen zum Aufsichtsrath. G
Aktionäre, welche an der Generalversammlung theilnehmen wollen, haben ihre Aktien spätestens sieben Tage vorher bei der Direktion der Ge⸗ sellschaft oder bei einem Notar unter Beifügung
Im Falle der Hinterlegung der Aktien bei einem Notar ist innerhalb zweier Tage nach erfolgter Hinterlegung bei Verlust des Stimmrechts die Empfangsbescheinigung des Notars der Direktion einzureichen. 1 Berlin, den 9. Januar 1901. Der Aufsichtsrath. Munckel.
[82273] Süchsisch Thüringische Artien⸗Gesellschaft für Braunkohlen-Verwerthung in Halle S. Ausloosung von 4 % Schuldverschreibungen. Am 8. Dezember 1900 sind Vierzigtausend Mark mit den Nummern
0036 0048 0069 0095 0096 0098 0107 0118 0131 0142 0143 0162 0200 0241 0276 0356 0362 0447 0463 0492 0501 0554 0560 06381 (705 0721 0741 0789 0794 0804 0807 0810 0827 0862 0898 0913 0918 0936 0957 0965 gleich 40 Stück zu
1208 1354
500 ℳ, und
[018 1030 1080 1081 1088 1142 1207
1347
ausgeloost worden.
ie Zahlung des Nennwerths erfolgt vom 1. Juli 1901 ab gegen Einlieferung der Stücke entweder: G bei der Haupt⸗Kasse der Gesellschaft in Halle a. S., oder bbei dem Halleschen Bankverein von Kulisch, 8 Kaempf & Co. in Halle a. S., bei der Magdeburger Privatbank in Magde⸗
burg,
bei Herren Becker A Co., Commandit⸗ gesellschaft auf Aktien, Leipzig, bei der Breslauer Discontobank in Berlin. Die Verzinsung hört mit diesem Tage auf.
Mit den ausgeloosten Schuldverschreibungen sind zugleich die Anweisungen einzuliefern. Halle a. S., den 9. Januar 1901.
Der Vorstand. Kuhlow.
[82370] Kündigung
des Restes der 4 ½ % igen Anleihe vom Jahre
1890 der Zellstofffabrik Waldhof, Waldhof
bei Mannheim, rückzahlbar zu 102 %.
Sämmtliche noch im Umlauf befindlichen Theil⸗
Schuldscheine dieser Anleihe werden hierdurch zur
Rückzahlung auf den 16. Juli 1901 gekündigt
und sind von diesem Tage an in den üblichen
Geschäftsstunden an den Kassen der
Herren W. H. Ladenburg & Söhne, Mannheim,
des Herrn E. Ladenburg, Frankfurt a. M.,
825 Berliner Handelsgesellschaft, Berlin,
zahlbar.
Die Theil⸗Schuldscheine sind, begleitet von einem
arithmetisch geordneten Nummernverzeichniß, ein⸗
ureichen mit Zinsscheinen per 1. Januar 1902 und
5* für jeden Theil⸗Schuldschein werden
plus 16 Tage Zinsen à 4 ½ % .„ 2,—
ℳ 1022,
baar ausbezahlt. 88 Waldhof bei Mannheim, den 7. Januar 1901.
fffabrik Waldhof.
Der Vorstand.
Der Vorstand.
8 Der 11271æ Gustav Hoffmann.
Carl Haas. R. Haas.
eines doppelten Nummernverzeichnisses zu deponieren.