1901 / 23 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 26 Jan 1901 18:00:01 GMT) scan diff

Hohkönigsburg im Elsaß, für die der Reichstag von seiten der Re⸗ gierung um Bewilligung eines Kcstenbeitteg⸗ angegangen wurde, keine Unterlagen vorhanden wären. In sachlicher, durch zahlreiche Ab⸗ bildungen erläuterter Ausführung legt er dar, wie diese fast völlig erhaltene Burg, welche lange Zeit die wichtigste Feste des Hauses Oesterreich in den elsässischen Landen war, eher als zahlreiche andere in alter Schönheit und Echtheit der Erscheinung wiederhergestellt werden könne. Weiter bringt „Der Burgwart“ u. a. den Anfang eines Berichts des Dr. Renard über die unter Aufsicht des Konservators der Rheinprovinz, Professors Clemen, ausgeführte Erforschung der Burg Kaiserswerth am Rhein sowie einen Aufsatz des Freiherrn von Bibra⸗Würzburg über Burggärten.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs⸗ Maßregeln.

Niederlande.

Der „Niederländische Staatscourant“ vom 23. d. M. (Nr. 19) enthält nachstehende Bekanntmachung der Minister des Innern und der Finanzen vom 22. d. M.:

„Vom 24. Januar 1901 ab ist die Ein⸗ und Durchfuhr von Lumpen, gebrauchten Kleidungsstücken und ungewaschener Leib⸗ und Bettwäsche aus Hull (England) verboten. Das von Reisenden mitgeführte Gepäck ist, soweit es in ungewaschener Leib⸗ und Bett⸗ wäsche besteht, unter diesem Verbot einbegriffen.

Im übrigen ist das Verbot nicht anwendbar:

1) anlangend die Ein⸗ oder Durchfuhr, auf Güter, die zwar aus Hull (England) angeführt sind, aber in Betreff welcher ausreichend erhellt, daß sie von anderswoher kommen, und die in der Art trans⸗ portiert und verpackt sind, daß sie nicht in Berührung gewesen sein konnten mit infizierten Gegenständen;

2) anlangend die Durchfuhr auf Güter, die in der Art verpackt

sind, daß sie unterwegs keinerlei Bearbeitung oder Behandlung unter⸗ zogen werden können.“ Griechenland.

Die griechische Regierung hat für die seit dem 12. d. M. von Valona (Albanien) abgegangenen Schiffe eine fünftägige Beobachtungs⸗Quarantäne angeordnet, welche in jedem griechischen Hafen, wo eine Sanitätsbehörde ihren Sitz hat, absolviert werden kann.

Serbien.

Die serbische Regierung hat die gegen die Türkei verfügten sanitären Maßnahmen aufgehoben und Konstantinopel für seuchenfrei erklärt. Der Passagier⸗Verkehr ist wieder frei.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Deutsches Reich.

Zolltarifierung von Waaren. Es sind Zweifel entstanden über die Zollbehandlung von groben, nur an den Naben ab⸗ gedrehten Rädern aus Gußstahl, welche zum Bau von kleinen Roll⸗ und Kippwagen verwendet werden und keinen Spurkranz (Bart), sondern einen Radkranz von ovalem Querschnitt besitzen.

Während diese Räder von einer Seite als Pobe Eisenwaaren der Tarifnummer 6e 25 (Zollsatz 10 für den Doppelzentner) be⸗ handelt worden sind, ist von anderer Seite geltend gemacht, daß sie infolge der Beschaffenheit ihres Radkranzes nur zur Verwendung auf Schienengeleisen geeignet seien und daher als Eisenbahnräder nach Nr. 6e 18 des Tarifs zum Satze von 3 (vertragsmäßig 2,50 ℳ) für den Doppelzentner verzollt werden müßten.

Nach einem Gutachten der Königlichen technischen Deputation für Gewerbe können Räder der angegebenen Art nicht nur auf Schienen⸗ wegen, sondern auch auf anderen harten Wegen benutzt werden. Der⸗ artige Räder sind daher nicht als Eisenbahnräder, sondern nach Be⸗ schaffenheit des zu ihrer Herstellung verwendeten Materials als grobe nur abgedrehte Waare aus schmiedbarem Eisenguß auf Grund der Nr. 6e 25 des Tarifs zum Satze von 10 für den Doppelzentner zu verzollen. (Verfügung des Königlich preußischen Finanz⸗Mini⸗ steriums vom 22. Dezember 1900. Central⸗Blatt der Abgaben⸗ Gesetzgebung ꝛc.) Deutschlands Handel mit Geweben in der asiatischen Türkei.

(Mittheilung des französischen Handelssachverständigen in Alerandrette, veröffentlicht im Bulletin des Laines ꝛc.)

Seit einigen Jahren sind deutsche, besonders Hamburger Häuser bei den syrischen Schneidern und Tuchhändlern beinahe die aus⸗ schließlichen Lieferanten für Neuheiten in Zeugwaaren geworden. Diesen Erfolg verdanken sie namentlich dem Entgegenkommen in den Zahlungsbedingungen. Die Häuser schicken regelmäßig zwei oder drei Mal im Jahre einen Reisenden in jenes Land mit einem vollständigen Mustersortiment, welches ihren Kunden eine zweckmäßige Auswahl mit Rücksicht auf Mode, Qualität und Preis ermöglicht. Die Zahlungsbedingungen sind selbst bei Posten unter 300 Fr. folgende sehr günstige: für die Hälfte der Rechnung 6 Monate, für den Rest 8 Monate Ziel, für „frei Bord Alexandrette“ verkaufte Waare 12 % Sconto. Am meisten gekauft werden billige Stoffe zum Preise von 5— 10 Fr. für das Meter.

1

Ffannin 1 Prämie für den Anbau von Flachs und Hanf. Die den französischen Flachs⸗ und Hanfbauern gemäß dem Gesetz vom 9. April 1898 zu gewährende Prämie ist durch Dekret des französischen Ackerbau⸗ Ministers vom 5. Januar d. J. für das Jahr 1900 auf 77,50 Franken *) für den Hektar festgesetzt worden. (Journal officiel vom 7. Ja⸗ nmar 190 8*

2) Georn 92.50 Franken im Vorjahre.

FKbsatz von Lampen in Marseille. (KNach einem Bericht des amerikanischen Konsuls in Marseille.) DObwohl in Marseille selbst verschiedene Lampenfabriken bestehen, bietet das Lampengeschäft dieses Marttplatzes dennoch Gelegenbeit für den Absatz ausländischer Fabrikate. Die Lampen werden in lampen ju angemessen Preisen chwer erhältlich. Der fran

bürgern. Eine große Zahl von Cafés und ähnlichen Unternehmungen besitzt bereits eigene Acetylengasanlagen und ist mit dieser Be⸗ leuchtungsart vollkommen zufrieden.

5 8 8

Zollbegünstigte Einfuhr von Bruchreis. Der Stärke⸗ fabrik „Sslon“ in Wyschni⸗Wolotschok ist auf Grund des Allerhöchst bestätigten Reichsrathsgutachtens vom 11. März 1896 und § 3 der vom Finanz⸗Minister bestätigten Regeln über die zollbegünstigte Einfuhr von Bruchreis für den Bedarf von Stärkefabriken von der Sektion für Gewerbe gestattet worden, während des Jahres 1901 75 000 Pud Bruchreis zum ermäßigten Zollsatze von 15 Kopeken für das Pud einzuführen. (Zirkular des Zolldepartements vom 13. De⸗ zember 1900, Nr. 26 353.) ö1“

Die russische Geldprägung im Jahre 1899.

Im Jahre 1899 sind im Münzhofe zu St. Petersburg geprägt worden: an Goldmünzen 48 000 017 Stück für den Betrag von 378 000 150 Rbl., an silbernen vollwerthigen Bankmünzen 29 944 692 Stück für den Betrag von 22 223 672,5 Rbl. und an silbernen Scheide⸗ münzen 31 270 077 Stück für den Betrag von 3 530 008,85 Rbl. Der Gesammtwerth der 1899 in St. Petersburg geprägten Gold⸗ und Silbermünzen bezifferte sich auf 403 753 831,35 Rbl.

Der Werth der 1899 geprägten Goldmünzen war um 114 109 812,5 Rbl. und der Werth der Silbermünzen um 5 718 806 Rubel größer als 1898.

In Gold wurden 1899 12 Stücke zu 15 Rubel, 9 Stücke zu 7 ½ Rubel, 200 000 Stücke zu 10 Rubel und 52 378 018 Stücke zu 5 Rubel ausgeprägt. An vollwerthigen Silbermünzen wurden 18 724 867 Rubelstücke sowie 10 Stücke von 50 Kopeken und 1 Stück zu 25 Kopeken ausgeprägt, während an silbernen Scheidemünzen 3 000 009 Stücke zu 15 Kopeken, 6 610 009 zu 10 Kopeken und 3 890 009 Stücke zu 5 Kopeken aus der Münze hervorgingen.

An Kupfermünzen wurden 1899 im Ganzen 163 166 666 Stücke im Gesammtwerthe von 1 600 000 Rubel in einer Privatanstalt aus⸗ geprägt. (Russischer Finanz⸗Herold.)

Auffindung von Eisen⸗ und Kupfererzen in den Gouverne⸗ ments Kiew und Kursk sowie von Torfmooren in den Gouvernements Poltawa und Tschernigow.

Im Jahre 1899 sind im südöstlichen Theile des Gouvernements Kiew in den Kreisen Tschigirin, Swenigorod, Tscherkassy und Kanew Eisenerze gefunden worden. Wie bis jetzt festgestellt worden ist, be⸗ finden sich die reichsten Lager im südwestlichen Theile des Tschigirinschen und im südlichen Theile des Swenigorodschen Kreises.

Im Kreise Swenigorod scheinen nach den bisherigen Anzeichen die größten Erzlager um das Dorf Gontscharichi etwa 15 Werst von der Grenze des Gouvernements Cherson zu liegen. Die Gemeinde dieses Dorfes hat mit dem Direktor der Nikolajewer Maschinenbau⸗ fabrik im Mai v. J. einen Vertrag abgeschlossen, wonach der Fabrik für 30 Jahre 828 Deßjätinen mit dem Recht verpachtet werden, darauf nach Erzen zu schürfen und die gefundenen Erzlager aus⸗ zubeuten.

Im Kreise Tscherkassy sind bei dem Dorfe Pleskatschew An⸗ zeichen für das Vorhandensein reicher Erzlager festgestellt worden. Die Dorfgemeinde, die selbst keine Schürfungen vornehmen kann, hat einem Bergwerks⸗Ingenieur oder einer von diesem zu gründenden Gesellschaft 5655 Deßjatinen vom Jahre 1902 an auf zwölf Jahre zur Ausbeutung der dort zu entdeckenden Erzlager verpachtet. Weder an dieser Stelle noch an dem Fundorte bei dem Dorfe Gontscharichi sind bisher regelrechte Schürfarbeiten ausgeführt worden.

Im Kreise Tschigirin, auf dem 25 Werst östlich von der Station Kamenka der Eisenbahn Fastow —Snamenka gelegenen Gute Reimen⸗ tarowka, sind in großer Menge Bruchstücke von eisenhaltigem Quarz⸗ schiefer gefunden worden, die in Schluchten und Thälern zerstreut vorkommen. Von einem Bergwerks⸗Ingenieur in Kiew sind auf diesem Grund und Boden bereits geologische Untersuchungen vor⸗ genommen worden, die das Vorhandensein von Eisenerzen auf einem ausgedehnten Gebiet erwiesen haben.

In den Kreisen Swenigorod und Tschigirin sind von demselben Ingenieur auch ausgedehnte Lager von Kupfererzen entdeckt, die von Graphitlagern begleitet sind. Die ersten Untersuchungen haben er⸗ geben, daß die reichsten Lager sich in dem erstgenannten Kreise be⸗ finden. Die Erze sollen einen großen Kupfergehalt haben.

Im Kreise Obojan des Gouvernements Kursk auf dem 20 Werst südlich von der gleichnamigen Stadt belegenen Gute Iwnja waren vor etwa zwei Jahren Bruchstücke von Brauneisenstein gefunden worden. Die daraufhin von einem Ingenieur auf einem Gebiete von 1584 Deßjätinen angestellten Untersuchungen haben das Vorkommen von Eisenerzen festgestellt. Nach einem von ihm hierüber erstatteten Berichte bildet das Eisenerz ein schichtenförmiges Lager und Nester von dichtem Brauneisenstein, die sich als einzelne Stücke und Klumpen von verschiedener Größe in ockergelbem und braunem schieferhaltigen, auf Kreide ruhenden Lehm befinden. Die Schicht hat eine wechselnde Stärke von 7—70 Zoll (1 Zoll = 2,43 cm) und eine Tiefe von 2 25 Faden (1 Faden = 2,13 m). Sie ruht auf Kreide und ist von dichtem, grünlich grauem Sandstein bedeckt. Das Erz ist reiner Brauneisenstein, der aus dichten Klumpen von beträchtlicher Größe besteht. Die chemischen Analysen haben einen Eisengehalt von 47 bis 58 % ermittelt. Die Erze enthalten fast keinen Schwefel und Phos⸗ phor, sodaß sie leicht schmelzbar sind und die besten Sorten von Guß⸗ eisen, Stakl und Eisen daraus gewonnen werden können. Die Erz⸗ lager scheinen sehr reich zu sein und können ungefähr 800 Millionen Pud enthalten. Die Bedingungen für ihre Ausbeutung und die Ver⸗ arbeitung der Erze sind sehr günstig.

Auf einem im Kreise Pirjatin des Gouvernements Poltawa bei dem Dorfe Farbowannoje gelegenen Gute und auf einem 12 Werst davon entfernten, im Kreise Jagotin gelegenen Gute sind Torfmoore

worden, die ein Gebiet von 700 und 230 Deßjäatinen bedecken. 85 ihrer Ausbeutung sollen Gesellschaften gebildet werden. Die nalvse des Torfs von Farbowannoje hat nur einen Aschegehalt von 4,87 % ergeben. Auch im Kreise Krolewitsch des Gouvernements Tschernigow sind große Torflager, die etwa 300 000 jätinen um⸗ fassen und bis jetzt noch wenig ausgebeutet sind. Die Beschaffenheit des Torfes soll gut sein. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Kon⸗ sulats in Kiew.)

114141X“*“ olltarifän erungen. Durch das am 1. Januar d. J. in getretene Budgetgeseß für das Jahr 1901 vom 31. Dezember 1900 ist imt worden, daß in Flaschen eingeführter sterili⸗ sierter einmost (ungegohrener Traubensaft), ohne usatz von Alkohol, nict mehr wie bisher der inneren Steuer cise) von 60 Franken für den Hektoliter †), sondern wie „in anderer se als in Flaschen eingeführter Wein“ der Accise von 20 Franken für den unterliegen soll. Die Anwendung dieses Satzes st indeß von der Beibringung besonderer Nachweise und Erfüllung Vorschriften abhängig über die der Königlich belgische Minister für Finanzen und ffentliche Arbeiten Bestimmung trifft. Dampf⸗Straßenwalzen, die bisher für 100 kg ahlten, vom 1. Januar 1901 ab auf die Dauer von

3 vom befreit.

9) Nr. 69 des belgi is —, D dels⸗ 2868

n Papier. ier und Papierwaaren Oesterreich⸗ Herteaen kreich und Deutsch⸗ onsula zufolge, österreichisches

Schreib⸗ und Druckpapier vorherrschend; in Packpapier macht sich dagegen der Wettbewerb Großbritanniens, Frankreichs und Italiens bemerklich. Letzteres nimmt bei dem gefammten Papierhandel über. haupt die zweite Stelle ein, obgleich es hierin erst seit eini s Jahren in den Vordergrund getreten ist; Italiens Sonderartikel send Briefumschläge, Packpapier und Zigarettenpapier. Deutschland leistet Gutes in Pappschachteln und T sdosen aus Papiermaché. Flotten Absatz erzielt belgisches Strohpapier; Papier für lithographische Zwecke und Vignetten verkaufen Oesterreich⸗Ungarn und Deutschland, wenn⸗ gleich die einheimischen lithographischen Anstalten und Druckereien hierin ebenfalls leistungsfähig sind. 8

Aus Athen wird berichtet: In Zeitungspapier und gewöhnlichem Druckpapier bleibt Dänemark mit seinen niedrigen Preisen an erster Stelle; Oesterreich⸗Ungarn und Deutschland, die früheren Lieferanten⸗ können dagegen nicht auffommen. In besseren Druckpapiersorten in Packpapier und Pappen behauptet Oesterreich⸗Ungarn sein Mone⸗ pol. Eine neue, im Jahre 1899 gegründete Fabrik von Packpadir und Pappen, welche von einem deutschen Werkmeister geleitet wude hat ihre Thätigkeit bald einstellen müssen, weil sie durch den inlin⸗ dischen Verbrauch allein nicht genügend verdiente und für die Ausfuhr etwa nach dem Orient, Oesterreich⸗Ungarn gegenüber nicht wettbewerbs. fähig war. Strohpapiere kommen auch aus Italien, während besser Schreib⸗ und Briefumschlagpapiere, einfache Postpapiere, sowie Papig⸗ bänder für den Telegraphendienst Deutschland liefert. 8

Algerien bezieht vorwiegend aus dem Auslande Druck⸗ umnd Packpapier. Man hat den billigen Preis, insbesondere des letzteren benutzt, um größere Vorräthe anzuschaffen. Obgleich Halfa, das Roh⸗ material zur Papierfabrikation, in Algerien in großen Mengen erzeugt wird, so hat sich doch noch nicht ausländisches Kapital gefunden, um diese Industrie im Lande selbst ins Leben zu rufen.

Die Einfuhr von Brief⸗, Schreib⸗, Pack⸗ sowie Zeitungspapier nach San Francisco ist seit Jahren mehr und mehr zurück⸗ gegangen. Dagegen wird Gold⸗, Silber⸗ und Luxuspapier, buntes und Glanzpapier sowie Papier zum Zeichnen eingeführt und zwar hauptsächlich deutsches Fabrikat. Auch Pappe, mit Ausnahme von Strohpappe, wird viel eingeführt. Daß die amerikanische Industrie mit aller Anstrengung und keineswegs ohne Erfolg darauf hinarbeitet,

das fremde Fabrikat auszuschließen, läßt sich nicht verkennen. (Das

Handels⸗Museum.)

8— 8 8 . 11“ Ausfuhr Deutschlands nach den Vereinigten St Amerika im Kalenderjahr 1900. Niach den Aufzeichnungen der amerikanischen Konsulate stellte sich die Ausfuhr Deutschlands nach den Vereinigten Staaten von Amerika im Kalenderjahr 1900, verglichen mit 1899, wie folgt:

Bezirk des Bezirk des 3 1900 mehr 2 8 00 . amerikanischen 1899 19 weniger

Konsuls in

Werth in Dollars

Aachen. 177 035,83 1 266 561,66 Annaberg 578 903,94 2 038 974,54 Bamberg ... 579 778,99 715 799,93 Barmen. 5 029 586,91 4 662 475,07 Berlin 6 633 882,63 6 677 356,10 Bremen. 2 069 166,57 2 367 183,50 Breslau 1 164 498,34 1 272 740,64 Braunschweig 1 380 016,87 1 571 946,16 Chemnitz 4 590 029,06 5 620 942,88 2

ten von

89 525,83 460 070,60 136 020,94 367 111,84

43 473,47 298 016,93 108 242,30 191 929,29 1 030 913,82

380 107,25 515 456,38 490 913,607

2 752,40

49 005,96 210 226,07 252 307,5 36 465/

1 565 916,0 130 824,298 851 228,2 519 205,13 3 551 373,9 568 509,10 231 170,70 128 615,67 550 859,02

1 030 265,28 31 483,80

2 094 454,02

57 407,43 143 578,85

67 665,89

12 268 307,24.

7 1 1 2

2

Köln 882 163,09 2 262 270,34 Coburg 772 032,31 3 287 488,69 Krefeld 346 461,81 2 837 375,48 Dresden 1 061 856,08 1 059 103,68 Düsseldorf. 1 002 904,88 1 051 910,84 Frankfurt a. M. 6 716 109,19 6 505 883,12 Freiburg i. B. . 1 111 562,35 1 363 870,10 Glauchau 1 020 931,52 84 465,93 Hamburg. 13 551 180,85 17 096,89 Hannover . . . 1 172 606,24 81,30 LI“ 1,39 Leipzig.. 5 063 519,65 4,78 Magdeburg 6 649 155,61 9,57 Mannheim 4 213 735,05 4,15 Mainz. 2 145 765,77 95,07 München 841 405,24 2 789,57 Nürnberg 3 359 138,20 97,22 Plauen . 1 566 034,41 299,69 Solingen . 1 325 523,12 006,92 Stettin. 3 788 144,83 2 598,85 Stuttgart. 937 576,24 3,67 Weimar. 828 061,50 Fittau 926 310,44 993 976.33

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Die Weißblech⸗Industrie in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Weißblech⸗Industrie hat sich in den Vereinigten Staat von Amerika erst innerhalb der letzten acht Jahre entwickelt, dem vor dem am 1. Juli 1891 erfolgten Inkrafttreten des Kinlevy⸗Talt war sie in diesem Lande fast unbekannt. Ein Vergleich der Eirue von Weißblech in den Fistaljahren 1891/92 bis 1898/99, sowie . Produktion der Vereinigten Staaten in dieser Zeit zeigt eine Abnahme der Einfuhr und andererseits eine andauernde Zu

der Produktion: 8 ren

Produktion Pfund 13 646 719 99 819 202 139 223 467 193 801 073 307 228 621 446 982 063 171 662 345 681 674 028 ... 108 484 826 791 371 488. 1 Das eingeführte Weißblech stammt hauptsächlich aus Greß⸗ britannien. Von dem Eingangszolle werden 99 % bei der Wieder ausfuhr des Weißbleches in Form von Büchsen, die Konserven enthalten, oder in Form von Blechflaschen, die Petroleum oder dergl enthalten, erstattet. 1 Amerikanisches Weißblech soll besser sein als das —Plee werl zur Herstellung desselben besserer Stahl verwendet und die nnung gleichmäßiger ausgeführt wird. (The Board of Trade Journal.)

Einfuhr

Pfund 422 176 202 . 628 425 902 .* 454 160 826 508 038 938 385 138 983 230 073 683

Neue Kohlenfelder in Süd⸗Afrikäa. Die Entdeckung reicher Kohlenfelder in einer Ausdehnung vden etwa 400 englischen Quadratmeilen wird durch die Abgesandten der britischen Südafrikanischen Gesellschaft bestätigt. Die Felder liegen etwa 180 englische Meilen nordwestlich von Lubomayo. Mit ihm Aufschließung will man bald beginnen. Nach Fertigstellung *₰½ Kap— Kairo Eisenbahn bis zum Mittelpunkt der Kohlenfelder zu den Viktoriafällen wird diese wichtige Gegend schnell ers werden. (Dun's Review.)

Goldproduktion der Kolonie Viktoria im Oktober 1900. Nach einem Bericht des General⸗Agenten für Viktoria

im Monat Oktober 1900 in dieser Kolonie 67 787 Unzen ⸗*

wonnen gegen 64 788 Unzen im Oktober 1899. In den Monaten des laufenden Fahres bezifferte sich die Pro⸗ 647 870 Unzen. (The Board of Trade Journal.)

Bedarf noch jedoch bereits umfangreichere Abschlüsse für die Frühjahrssaison ge⸗ thätigt worden, Westen und Absatzgebieten

Führungsordres, de Dachblechgeschäft nach dem aauch zu 25 % niedrigeren Preisen als im Vorjahr. In Grobblechen

trotzdem - hrnehr 8. noch darnieder, die Betriebe sind eingeschränkt; ein Preisnachlaß von 20 p. t. auf die alten Abschlüsse ist zwecks Belebung des Geschäfts⸗

Petroleum⸗Produktion Indiens.

Von der rund 33 000 000 Gallonen betragenden Petroleum⸗ Produktion Indiens im Jahre 1899 kamen 32 300 000 Gallonen von den Petroleumquellen in Indien und 623 000 Gallonen von den Quellen in Assam. Die Produktion Burmas wuchs stetig von 800 000 Gallonen im Jahre 1890 auf 18 420 000 Gallonen im Jahre 1898; das Jahr 1899 brachte indessen eine außergewöhnliche Steigerung der Ausbeute, welche diejenige des vorhergegangenen Fahres um 75 % übertraf. Die Ausfuhr indischen Petroleums ist benfalls in der Zunahme begriffen; 1899/1900 wurden 1 272 000 Gallonen nach den Straits Settlements verschifft. Die Nachfrage nach Petroleum für die Ausfuhr sowohl, wie auch für die Heizanlagen der Dampfer im Indischen Meere wird voraussichtlich noch mehr zu⸗ nehmen. Andererseits verbraucht Indien mehr Petroleum als es hervorbringen kann, und 1899/1900 bezog es fast 75 000 000 Gallonen

aus dem Auslande, ungeachtet des Zolles von 1 Penny für die Gallone.

88

(The Chemical Trade Journal.)

gwangsversteigerungen im Februar d. J.

Beim Königlichen Amtsgexicht I Berlin gelangen 14 Grundstücke zur Versteigerung; beim Königlichen Amtsgericht II Berlin 15, und zwar in Caro 1, in Friedenau 1, in Herms⸗ dorf 1, in Rummelsburg 1, in Hohen⸗Schönhausen 1, in Pankow 1, in Rudow 1, in Schöneberg 4, in Neu⸗ Weißensee 2 und in Wilmersdorf 2. In aburg 3 und in Rixdorf 4 Grundstücke. 16

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr 8. am 25. d. M. gestellt 14 826, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen. In Oberschlesien sind am 25. d. M. gestellt 6243, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen.

Dem Geschäftsbericht der Gesellschaft für elektrische Hoch⸗ und Untergrundbahnen in Berlin für das Jahr 1900 entnehmen wir, daß die Bauarbeiten an der Bahn von der Warschauer Brücke nach dem Zoologischen Garten mit Abzweigungen nach dem Pots⸗ damer Bahnhof fast auf die ganze Strecke werden konnten und das für das abgelaufene Jahr aufgestellte Bauprogramm durchweg ein⸗ gehalten worden ist. Es wird erwartet, daß, wenn nicht schon der Theil⸗ ktrieb von der Warschauer Brücke bis zum Potsdamer Bahnhof in der zweiten Hälfte dieses Jahres eröffnet wird, jedenfalls der Gesammt⸗ betrieb der ganzen Bahn am Anfang des nächsten Jahres zur Aufnahme gelangt. Mit dem Beginn des neuen Geschäftsjahres wird die Auf⸗ ee weiterer Geldmittel als nothwendig erachtet, und es sollen in der Generalversammlung die erforderlichen Anträge gestellt werden. Laut Gewinn⸗ und Verlust⸗Konto waren bisher erforderlich: für Bauzinsen der Aktien 500 000 ℳ, für Obligationenzinsen 300 000 ℳ, für Unkosten 47 243 ℳ, für Steuern 33 250 Dagegen wurden für Zinsen und Miethen 153 722 vereinnahmt. Von dem Rest von 726 711 werden 696 711 auf das Bau⸗Konto übertragen. Aus der Bilanz ergiebt sich ferner, daß für das letztere (ausschließlich Bauzinsen für 1900) bisher 12 417 933 ℳ, für Grunderwerb und Gebäude 7 039 900 verwendet wurden. Die erworbenen Grundstücke sind noch mit 942 800 Hypotheken belastet. Das Bankguthaben der Gesellschaft wird dagegen Ende Dezember v. J. auf 1 900 910 angegeben. Die Zeit bis Ende Dezember 1901 gilt für die Gesellschaft, dem Statut zufolge, als Vorbereitungs⸗ zeit des Unternehmens; und es werden während derselben den Aktionären Bauzinsen von 4 % für das Jahr gezahlt.

Vom oberschlesischen Walzeisenmarkt berichtet die „Schles. Ztg.“, daß eine durchgreifende Besserung nach keiner Richtung hin zu verspüren ist. Wenn auch die mittleren und kleinen Provinzial⸗ händler hier und da gezwungen sind, ihre vollständig geräumten Be⸗ stinde wenigstens einigermaßen zu ergänzen, so läßt doch der industrielle immer auf sich warten. Für das Ausland sind

allerdings zu wenig gewinnreichen Preisen, da der namentlich Belgien im Wettbewerb auf den en auftreten, in denen sie früher wenig oder garnicht gespürt wurden. Im Inlandsgeschäft stehen mittlere und feine Rund⸗, Quadrat⸗ und Flacheisensorten, vor allem aber Band⸗ eisen in besserem Abruf, wogegen Breiteisen, Wellen, Bau⸗ und Konstruktionseisen noch sehr mäßig begehrt werden. Die Preise sind deshalb für die schweren Profile und Nichtsyndikatseisen erheblich zurückgegangen. Die Nachfrage in Trägern zur Frühjahrslieferung hat sich zwar etwas belebt, doch mangelt es immer noch an genügenden Aufträgen zur prompten Verladung. Unterbietungen seitens des Großhandels, der noch über alte, bald auszuspezifizierende Schlüsse und über Bestände verfügt, sind immer noch bemerkbar. In Feinblechen ist der Beschäftigungsstand noch knapp, und es herrscht auch in diesem Artikel ein Wettstreit um sofort erhältliche Aus⸗ der fortgesetzt eeisunterbietungen zeitigt. Das usland entwickelt sich gut, wenn

ist die Geschaftslage gleichfalls günstiger; größere Abschlüsse sind indessen noch nicht zu stande gekommen, abgesehen vom Schiffsbau, wo die auf den deutschen Werften se. Arbeitsmengen mit Erfolg gegen das wettbewerbende Ausland hereingenommen werden. Kesselbleche gehen noch schwach. Im Röhrengeschäft suchte man durch weitere Preis⸗ konzessionen den Bedarf zu beleben, ein sonderlicher Aufschwung läßt sich noch nicht wahrnehmen. Der Drahtmarkt liegt immer

verkehrs für Draht und Drahtstifte eingeräumt worden. Die wenig günstige Lage des Roheisenmarktes kennzeichnet sich durch die um⸗ fangreichen Ausbietungen nach dem Auslande, wobei Preise von 58, böchstens 60 p. 1. ab Hochofen erzielt werden. Der Alteisen⸗ markt ist unverändert gedrückt; die seitens der Hüttenwerke für das erste Quartal eingedeckten Mengen waren wegen der alten Schluß⸗ und Lagerbestände sehr gering, und es stehen auch noch fortgesetzt große Mengen im Angebot.

Nach dem Geschäftsbericht des Deutschen Haftpflicht⸗ Schutzverbandes in Brackwede für 1899/1900 weist der Rechnungsabschluß vom 30. Juni v. J. eine Einnahme von 25 415,96 und eine Ausgabe von 9453,76 nach, sodaß am 1. Juli 1900 ein Bestand von 15 962,20 (gegen 15 101,89 zu derselben Zeit des Vorjahres) verblieb.

Dem Bericht des Fnrevne der Bayerischen Boden⸗ kredit⸗Anstalt in Würzburg über das Geschäftsjahr 1900 ent⸗ nehmen wir, daß ein Reingewinn von 758 985 erzielt worden ist. Es wird beantragt, den Reservefonds herc entsprechende Dotierungen auf 776 808 zu erhöhen, 8 % Dividende zu zahlen, dem Gratiffi⸗ kations⸗ und Pensionsfonds 25 000 zuzuschreiben und einen Rest von 2463 auf neue Rechnung vorzutragen.

Breslau, 25. Januar. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. les. 3 ½ % L.⸗Pfdbr. Litt. A. 95,15, Breslauer Diskontobank 95,00, Breslauer Wechslerbank 104,00, Kreditaktien —,—, Schlesischer Bankv. 140,25, Breslauer Spritfabrik 173,00, Donnersmark 198,00, Katto⸗ witzer 190,75, Oberschles. Eis. 116,40, Caro Hegenscheidt Akt. 108,25 Oberschles. Koks 139,70, Oberschles. P.⸗Z. 123,00, Opp. Zement 129,25, Giesel Zem. 120,50, L.⸗Ind. Kramsta 155,50, Schles. ee 15825, Schl. Zinkh.⸗A. 353,00, Laurahütte 195,00, Brebl. Oelfabt. 180, Koks⸗Obligat. 95,60 Niederschles. elektr. und Kleinbahngesell⸗ caft 58,00, Cellulose Feldmühle Kosel 156,25, Oberschlesische

ank⸗Aktien 113,00, Emaillierwerke „Silesia“ 127,00, Schle sche Elektrizitäts⸗ und Gasgesellschaft Litt. A. —,

8

do. do. Litt. B 15 8 ““

Magdeburg, 25. Januar. (W. T. B.) Zuckerbericht. Kornzucker 88 % ohne Sack 10,00 10,22 ½. Nachprodukte 75 % o. S. 7,90 8,00. Stimmung: Stetig. Krrystallzucker I. mit Sack 1,95. Brotraffinade I. ohne Faß 29,20. Gem. Raffinade mit Sack ,95. Gem. Melis mit Sack 28,45. Stimmung: —. Rohzucker . Produkt Transito f. a. B. [ pr. Januar 9,12 ½ Gd.,

Br., pr. Februar 9,17 ½ Gd., 9,22 ½ Br., pr. März 127 ½ bez., 9,30 Gd., pr. Mai 9,40 Gd., 9,42 ½ Br., pr. August 60 Gd., 9,62 ½ Br. Ruhig. Der Wochenumsatz im Rohzucker⸗

geschäft betrug 274 000 Ztr.

„Hannover, 25. Januar. (W. T. B.) 3 ½ % Hannov. Pro⸗ vinzial⸗Anleihe 94,50, 4 % Hannov. E 101,50, 3 ½ % Hannov. Stadtanleihe 94,75, 4 % Hannov. Stadtanleihe 100,70, 4 % unkündb. Hannov. Landes⸗Kredit⸗Oblig. 100,30, 4 % kündb. Celler Kredit⸗Oblig. 101,60, 4 % Hannov. Straßenbahn⸗Oblig. 96,25,

85&

22 ½ 27 ½

‿8080

4 ½ % Hannov. Straßenbahn⸗Oblig⸗ 98,75, Continental Caoutchouc⸗

Komp.⸗Aktien 578,00, Hannov. Gummi⸗Kamm⸗Komp.⸗Aktien 216,00, Hannov. Baumwollspinnerei⸗Vorzugs⸗Aktien 48,50, Döhrener Woll⸗ wäscherei⸗ und Kämmerei⸗Aktien 126,00, Hannov. Zementfabrik⸗ Aktien 169,00, Höxtersche (Eichwald) Zementfabrik⸗Aktien 97,00, Lüneburger Zementfabrik⸗Aktien 142,50, Ilseder Hütte⸗Aktien 700,00, Hannov. Straßenbahn⸗Aktien 83,75, Zuckerfabrik Bennigsen⸗Aktien 125,00, Zuckerfabrik Neuwerk⸗Aktien 87,00, Zuckerraffinerie Brunonia⸗ Aktien 108,00. . Frankfurt a. M., 24. Januar. Getreidemarktbericht von Joseph Strauß. Weizen ab uns. Gegend ca. 16, do. frei hier 168⁄10— ½, do. La Plata u. Kansas, kleberreicher Weizen 17 ½ 18 ¼, do. Redwinter u. russ. Sorten, kleberreicher Weizen 17 ¾ 18 ¼. Roggen, hiesiger ca. 15, Braugerste, Wetterauer (gelb und unegal) 15 ¼ †¼, do. Franken (Ochsenfurter Gau) 16 ½ ¼, Pfälzer u. Ried 16¼— †. Ge nach Qual.; exquis. 25 50 über Notiz) 13 14 ½. Mais gesundes Mixed) p. Febr.⸗März 11 ½. Weizenkleie 9 ¼, Roggenkleie 1 8 ö 39* 8 (autom.) 0 23 ½, 21 ½, do. exquis. Qual. pr. Sack 1 ½ —2

über Notiz. Roggenmehl 0 22 ½ 23 ½, 0/I 1 ½ darunter. Die Preise verstehen sich per 100 kg ab hier, häufig auch loko aus⸗ wärtiger Stationen bei mindestens 10 000 kg. Das Geschäft war im allgemeinen schleppend und lustlos. In Weizen finden nur feine Qualitäten Käufer, und eine ausgesprochene Tendenz fehlt. Roggen hat ein stilles Geschäft bei mangelndem Absatz. Bei Gerste fehlen die feinsten Sorten; die geringen sind ohne Veränderung. Hafer wies guten Handel für den Lokalbedarf auf. Das Maisgeschäft war lustlos. In Weizen⸗, Roggenkleie und Malzkeime stand der Handel ganz still. Der Mehlmarkt zeigte etwas festere Haltung, die auch in einer kleinen Werthbesserung zum Ausdruck kommen konnte.

Frantfurt a. M., 25. Januar. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Lond. Wechsel 20,445, Pariser do. 81,40, Wiener do. 84,966, 3 % Reichs⸗A. 87,40, 3 % Hessen v. 96 83,90, Italiener 95,70, 3 % port. Anl. 24,30, 5 % amort. Rum. 88,00, 4 % russ. Kons. —,—, 4 % Russ. 1894 96,00, 4 % Spanier 71,80, Konv. Türk. 23,30, Unif. Egypter 106,60, 5 % Mexikaner v. 1899 97,45, Reichsbank 144,30, Darmstädter 132,20, Diskonto⸗Komm. 179,00, Dresdner Bank 146,00, Mitteld. Kredit 110,80, Nationalb. f. D. 130,50, Oest.⸗ ung. Bank 122,30, Oest. Kreditakt. 208,50, Adler Fahrrad 147,00, Allg. Elektrizität 210,50, Schuckert 170,00, Höchst. Farbw. 343,80, Bochum Gußst. 175,50, Westeregeln 209,70, Laurahütte 194,20, Lombarden 25,70, Gotthardbahn 157,40, Mittelmeerb. 98,70, Bres⸗ lauer Diskontobank 95,30, Anatolier 81,50, Privatdiskont 3 ⁄.

Effekten⸗Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kredit⸗Aktien 208,60, Föenpesen 142,70, Lombarden 25,90, Ungar. Goldrente —,—, Gott⸗ zardbahn —,—, Deutsche Bank —,—, Disk.⸗Komm. —,—, Dresdner Bank —,—, Berl. Handelsges. —X,—, Bochumer Gußst. 175,00, Dortmunder Union —,—, Gelsenkirchen —,—, Harpener 169,30, Hibernia —,—, Laurahütte 193,10, Portugiesen —, Italien. Mittelmeerb. —,—, Schweizer Zentralbahn 159,60, do. Nordostbahn 110,10, do. Union 99,10, Italien. Meridionaux —,—, Schweizer Simplonbahn 100,50, 5 % Mexikaner —,—, Italiener 95,60, 3 % Reichs⸗Anleihe —,—, Schuckert —,—, Anatolier 81,40, Türkenloose 110,00, Nationalbank 129,00.

Freiherr Wilhelm Karl von Rothschild, Chef des Bankhauses M. A. von Rothschild u. Söhne, ist heute Mittag, im Alter von

73 Jahren, gestorben. (W. T. B.) Rüböl loko 66,00, pr.

öln, 25. Januar. Mai 63,50.

Dresden, 25. Janunar. (W. T. B.) 3 % Sächs. Rente 84,15, 3 ½ % do. Staatsanl. 97,40, Dresdner Stadtanl. v. 93 95,25, Allg. deutsche Kred. 176,00, Berliner Bank —,—, Dresd. Kreditanstalt 109,25, Dresdner Bank —,—, do. Bankverein 113,50, Leipziger do. 8 Sächsische do. 135,75, Deutsche Straßenb. 155,00, Dresd. Straßenbahn 171,00, Dampfschiffahrts⸗Ges. ver. Elbe⸗ und Saalesch. 137,00, Sächs.⸗Böhm. Dampfschiffahrts⸗Ges. —,—, Dresd. Bau⸗

gesellsch. —,—.

„Leipzig, 25. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) 3 % Sächsische Rente 84,10, 3 ½ % do. Anleihe 97,25, Oesterreichische Banknoten 84,95, Zeitzer Paraffin⸗ und Solaröl⸗Fabrik 146,00, Mansfelder Kuxe 1158, Leipziger Kreditanstalt⸗Aktien 175,50, Kredit⸗ und Sparbank zu Leipzig 114,75, Leipziger Bank⸗Aktien 154,75, Leipziger Hypothekenbank 128,15, Sichiisch Bank⸗Aktien 135,60, Sechssch Boden⸗Kredit⸗Anstalt 118,00, Leipziger Baumwollspinnerei⸗ Aktien 165,00, Leipziger Kammgarn⸗Spinnerei⸗Aktien 160,00, Kamm⸗ garnspinnerei Stöhr u. Co. 144,50, Wernhausener Kammgarnspinnerei 41,50, Altenburger Aktien⸗Brauerei 196,00, Zuckerraffinerie Halle⸗ Aktien 150,00, „Kette“ Deutsche Elbschiffahrts⸗Aktien 79,00, Klein⸗ bahn im Mansfelder Bergrevier 85,25, Große Leipziger Straßenbahn 154,75, Leipziger Elektrische Straßenbahn 93,50, Thüringische Gas⸗ Gesellschafts⸗Aktien 232,00, Deutsche Spitzen⸗Fabrik 213,50, Leipziger Elektrizitätswerke 109,25, Sächsische Wollgarnfabrik vorm. Tittel u. Krüger 134,00, Polyphon —,—.

Der Aufsichtsrath der Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 3 % (im Vorjahr 12 %) vor.

Bremen, 25. Januar. Börsen⸗Schlußbericht. Taback Umsatz 900 Pck. St. Felix, 67 Pck. Paraguay, 254 Pck. China. Kaffee behauptet. Fer eri ruhig. Upland middl. loko 50 ¾ ₰. Speck fest. Loko short clear ₰, Januar⸗Februar⸗Abladung 38 ₰. Schmalz fest. Wilcor in Tubs 39 ¼ ₰, Nmour shield in Tubs 39 ½ ₰, andere Marken in Doppeleimern 40 ₰. Petroleum. Amerik. Standard white. (Offizielle Makler⸗Preisnotierungen der Bremer Petroleum⸗Börse.) Loko 6,90 Br. Reis. Polierte Waare fest.

Kurse des Cöfigchee anser necn. W. T. B.) Deutsche

25— ½,

Dampfschiffahrts⸗Gesellschaft „Hansa“ 145 bez., Norddeutsche Lloyd⸗ Aktien 118 ¼ Gd., Bremer Vulkan 160 Br., Bremer Wollkämmerei 150 Br., Delmenhorster Linoleumfabrik 161 ¾¼ Gd., Hoffmann’'s Stärkefabriken 168 Gd., Norddeutsche Wollkämmerei und Kamm⸗

garnspinnerei⸗Aktien 135 Br.

Hamburg, 25. Januar. (W. T. B.) Schluß⸗Kurse. Hamburg. Kommerzb. 117,75, Bras. Bk. f. D. 148,25, Lübeck⸗Büchen 138,75, A.⸗C. Guano⸗W. 92,00, Privatdiskont 3 ⅞, Hamb. Packetf. 131,20, Nordd. Lloyd 119,00, Trust Dynam. h 3 % Hamb. Staats⸗ Anl. 84,75, 35 % do. Staatsr. 96,60, Vereinsbank 163,00, 6 % Chin. Gold⸗Anl. 101,00, Schuckert —,—, Hamburger Wechslerbank 103,25, Breslauer Diskontobank —,—, Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 85,00 Br., 84,50 Gd. Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 29296 Br., 20,22 ½. Gd., 20,24 ½ bez, London kurz 20,46 ½˖ Br., 20,42 % Gd., 20,48% bez., London Sicht 20,48 ½ Br., 20,44 ½ Gd., 20,47 bez., Amsterdam 3 Monat 167,70 Br., 167,40 Gd., 167,65 bez., Oesterr. u. Ung. Bkpl. 3 Monat 83,80 Br., 83,50 Gd., 83,65 bez., * Sicht 81,60 Br., 81,30 Gd., 81,45 bez., St. Petersburg 3 Monat 213,00 Br., 212,50 Gd., 212,90 bez., New York Sicht 4,191 Br., 4,16 ¾¼ Gd., 4,18 ¼ bez., New York 60 Tage Sicht 4,17 Br., 4,14 Gd., 816% bez. .

Getreidemarkt. Weizen stetig, holsteinischer loko 140 —154. Laplata 133—136. Roggen stetig, füdruss. matt, cif. Hamburg.

107 110, do. 110 112, mecklenburg. 136 144. Mais stetig, 104 ½, La Plata 86. Hafer stetig. Gerste stetig. Rüböl ruhig, loko 60. Spiritus still, pr. Januar 17 ½, pr. Jan.⸗Febr. 17 ½⅛, pr. Febr.⸗ März 17 ½⅛. Kaffee ruhig, Umsatz 2000 Sack. Petroleum still, Standard white loko 6,80.

Kaffee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. Januar 30 ½ Gd., pr. März 31 ¼ Gd., pr. Mai 31 ½ Gd., pr. September 32 ½ Gd. Behauptet. Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben⸗Roh⸗ zucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. Januar 9,15, pr. Februar 9,17 ½, pr. März 9,25, pr. Mai 9,40, pr. August 9,62 ½¼, pr. Oktober 9,25. Ruhig.

„Wien, 25. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Oester⸗ reichische 4 % Papierrente 98,25, Oesterreichis Limelder. 98,15, Oesterreichische Goldrente 117,55, Oesterreichische Kronenrente 98,25, Ungarische Goldrente 117,05, do. Kron.⸗A. 92,25, Oesterr. 60er Loose 136,75, Länderbank 405,50, Oesterr. Kredit 663,50, Union⸗ bank 536,00, Ungar. Kreditb. 671,00, Wiener Bankverein 457,00, Böhm. Nordbahn 415,00, Buschtiehrader 1075,00, v. 469,50, Ferd. Nordbahn 6215, Oesterr. Staatsbahn 668,50, Lemb.⸗ Czernowitz 528,00, Lombarden 109,00, Nordwestbahn 458,00, Pardu⸗ bitzer 374,00, Alp.⸗Montan 433,50, Amsterdam 199,35, Berl. Scheck 117,65, Lond. Scheck 240,60, Pariser Scheck 95,80, Napoleons 19,16, Marknoten 117,65, Russ. Banknoten 254,40, Bulgar. (1892) 97,25, Rima Murany 459,00, Brüxer —,—, Prager Eisenindustrie 1610, Hirtenberger Patronenfabrik —,—, Straßenbahnaktien Litt. A. 252,00, Litt. B. 247. Berl. Wechsel —,—, Lond. Wechsel —,—, Veit Magnesit —,—.

Getreidemarkt. pr. Mai⸗Juni 2. —,— Br. Roggen pr. F 7,79 Gd., 7,80 Br., pr. Mai⸗Juni —,— Gd., —,— Br. Mais pr. Mai⸗Juni 5,38 Gd., 5,39 Br. Hafer pr. Frühjahr 6,48 Gd., 6,49 Br.

Ausweis der Südbahn vom 11.—20. Januar 2 285 411 Kr.; Mindereinnahme 143 417 Kr. gegen voriges Jahr.

„Ausweis der österreichisch⸗ungarischen Staatsbahn (österreichisches Netz) vom 11.— 20. Januar 1 357 385 Kr. Minder⸗ einnahme gegen den entsprechenden Zeitraum des vorigen Jahres 18 094 Kr.

26. Januar, 10 Uhr 50 Minuten Vormittags. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 671,00, Oesterr. Kreditaktien 664,00, Franzosen 668,50, Lombarden 109,00, Elbethalbahn —,—, Oesterr. Papierrente 98,25, 4 % ungar. Goldrente —,—, Oesterr. Kronen⸗Anleihe —,—, Ungar. Kronen⸗Anleihe 92,65, Marknoten 117,67, Bankverein 457,00, Länderbank 406,00, Buschtiehrader Litt. B. Aktien —, Türkische Loose 105,25, Brüxer —,—, Straßenbahn⸗Aktien Litt. A. 253,00, do. Litt. B. 247,00, Alpine Montan 432,50.

„Budapest, 25. Januar. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen loko höher, do. pr. April 7,57 Gd., 7,58 Br., do. pr. Oktbr. 7,67 Gd., 7,68 Br. Roggen pr. April 7,38 Gd., 7,39 Br. Hafer pr. April 6,15 Gd., 6,16 Br. Mais pr. Mai 1901 5,10 Gd., 5,12 Br. Kohlraps pr. August 12,75 Gd., 12,80 Br.

London, 25. Januar. (W. T. B.) (Schluß⸗Kurse.) Englische 2 ¾ % Kons. 96 1³½l6, 3 % Reichs⸗Anl. 87, Preuß. 3 ½ % Kons. 94 ¼, 5 % Arg. Gold⸗Anl. 94, 4 ½ % äuß. Arg. —, 6 % fund. Arg. A. —, Brasil. 89 er Anl. 64, 5 % Chinesen 94 ½, 3 ½8 % Egypter 100 ½, 4 % unif. do. 105 ½, 3 ½ % Rupees 63 ⅜, Ital. 5 % Rente 94, 6 % kons. Mex. 98 ½, 4 % 89 er Russen 2. Ser. 101, 4 % Spanier 71 ½, Konv. Türk. 23 , 4 % Trib.⸗Anl. 96, Ottomanb. 11 ¾, Anaconda 8 , De Beers neue 285716, Incandescent (neue) 30, Rio Tinto neue 57 ⁄16, Platzdiskont 4 ⅛, Silber 28 ⁄6, 1898er Chinesen 81 ½.

Getreidemarkt. (Schluß.) Markt ruhig, Preise unverändert.

96 %, Javazucker loko 11 ¾ ruhig, Rüben⸗Rohzucker loko 9 sh. 4 d. Käufer, 9 sh. 1 ½ d. Verkäufer ruhig. Chile⸗Kupfer 71 ½, pr. 3 Monat 72 .

Die Wollauktion war gut besucht; feinste Greasy und Scoured wurden begehrt zu stetigen Preisen; ordinäre erschienen unregelmäßig zu Gunsten der Käufer.

Liverpool, 25. Januar. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 7000 B., davon für Spekulation und Export 500 B. Tendenz: Ruhig. Middl. amerikanische Lieferungen: Stetig. Januar⸗Februar 5²³%%% Verkäuferpreis, Februar⸗März 5²01, do., März⸗April 5 1%¾3 do., April⸗Mai 51 ¾2, do., Mai⸗Juni 51 ⅛¼., Juni⸗Juli 51 ¼6. 517 8¼. Käuferpreis, Juli⸗August 5 8. Verkäuferpreis, August⸗September 4⁵9142 460 %, Käuferpreis, September 429 ,— 40 %, do., Oktober 4 %, d. Werth. 3

Baumwollen⸗Wochenbericht. Wochenumsatz: Gegenwärtige Woche 43 000 B. (vorige Woche 49 000), wovon amerikanische 39 000 (45 000), für Spekulation 300 (400), für Export 1700 (1700), für wirklichen Konsum 41 000 (47 000), unmittelb. ex. Schiff 57 000 (75 000). Wirklicher Export 10 000 (7000), Import der Woche 91 000 (70 000), wovon amerikanische 81 000 (60 000). Vorrath 691 000 (668 000), wovon amerikanische 620 000 (591 000). Schwimmend nach Großbritannien 275 000 (282 000), wovon amerikanische 240 000 (253 000).

Manchester, 25. Januar. (W. T. B.) 12r Water Taylor 6 ½, 20r Water courante Qualität 7 ½, 30r Water courante Qualität 8 ⅛, 30r Water bessere Qualität 9, 32r Mock courante Qualität 8 ¼½, 40r Mule Mayall 9 ⅞, 40r Medio Wilkinson 10 ⅛, 32r Warpcops Lees 8 1, 36r Warpcops Rowland 9 ½, 36r Warpcops Wellington 9 ¼, 40r Double Weston 9 ¼, 60r Double courante Qualität 13 ⅝, 32r 116 yards 16 % 16 grey printers aus 321/46r 192. Ruhig.

Glasgow, 25. Januar. (W. T. B.) Roheisen. Mixed numbers warrants träge, sh. d. per Kassa, 52 sh. 8 d. per Ifd. Monat. (Schluß.) Mixed numbers warrants 52 sh. 6 ½ d. Cleveland 46 sh. 5 d. per laufenden Monat.

Die Vorräthe von Roheisen in den Stores belaufen sich auf 67 229 t gegen 232 259 t im vorigen Jahre. Die Zahl der im Betriebe befindlichen Hochöfen beträgt 81 gegen 84 im vorigen Jahre.

Paris, 25. Januar. (W. T. B.) An der heutigen Börse zeigte sich für lokale Werthe bessere Tendenz. Metropolitain erschienen, auf Deckungskäufe für Brüsseler Rechnung, steigend; auf den übrigen Gebieten war Realisationslust vorherrschend bei eher matter Haltung und meist mäßig nachgebenden Kursen; nur italienische Werthe blieben weiter fest. Eastrand 169, Randmines 710.

(Schluß⸗Kurse.) 3 % Französische Rente 101,92, 4 % Feeevche Rente 94,45, 3 % Portugiesische Rente 23,90, Portugiesische Taback⸗ Oblig. 509,00, 4 % Russen 89 —,—, 4 % Russen 94 —,—, 3 ½ % nege Anleihe —,—, 3 % Russen 96 86,80, 4 % spanische

Weizen pr. Frühjahr 7,85 Gd., 7,86 Br., d Frühjahr

äußere Anleihe 72,00, Konv. Türken 23,95, Türken⸗Loose 111,70, Meridionalbahn —,—, Oesterreichische Staatsb. —,—, barden —,—, Banque de France 3775, B. de Paris B. Ottomane 541,00, Crédit Lyonnais 1120, Debeers 710,00, Geduld 100,00, Rio Tinto⸗A. 1448, Suezkanal⸗A. 3600, Privat⸗ diskont —,—, Wchs. Amst. k. 205,93, Wchs. a. dtsch. Pl. 121 ⁄, Wchs. a. Ital. 5 ½, Wchs. London k. 25,11 ½, Schecks a. London 25,14, do. Madrid k. 364,50, do. Wien k. 103,25, Huanchaca 147,50, Harpener 1285,00, New Goch G. M. —,—.

Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen ruhig, pr. Januar 18,90, pr. Februar 19,20, pr. März⸗Juni 19,95, pr. Mai⸗August 20,40. Roggen ruhig, pr. Januar 15,00, pr. Mai⸗August 15,25. Mehl ruhig, pr. Januar 24,40, pr. Februar 24,55, pr. März⸗Juni 25,45, pr. Mai⸗August 26,00. Rüböl matt, pr. Januar 64 pr. Februar 65, pr. März⸗April 65 1 pr. Mai⸗August 60 . Spiritus ruhig, pr. Januar 31, pr. Februar 31, pr. März⸗April 31 ½, pr. Mai⸗August 32.

Robzucker. (Schluß.) Ruhig. 88 % neue Konditionen 23,75 bis 24,25. Weißer Zucker behauptet, Nr. 3, für 100 kg pr. Jan. 27 ¾, pr. ve 27 ½, pr. März⸗Juni 27 1, pr. Mai⸗August 285 ½.

St. Petersburg, 25. Januar. (W. T. B.) Wechsel London

(3 Monate) 93,75, do. Amsterdam do. —,—, do. Berlin do. 45,87 Schecks auf Berlin 46,30, Wechsel Paris (3 Monate) 37, Privatdiskont 6 ½, Russ. 4 % Staatsrente 96 , do. 4 % kons. Eisenbahn⸗Anleihe von 1880 —, do. 4 % konsolidierte Eisen⸗ bahn⸗Anleihe von 1889 —90 148, do. 3 ½ % Gold⸗Anleihe von 1894 —,—, do. 5 % Prämien⸗Anleihe von 1864 334 ½, do. 5 % Prämien⸗

Lom⸗ 1067,