1901 / 73 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 26 Mar 1901 18:00:01 GMT) scan diff

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Untersuchungs⸗Sachen. Aufgebote,

Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

2. Auf erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 5 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 2 en er . Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Anzeiger.

Unters uchungs⸗Sach en.

[105571] Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Leutnant im 1. Jäg.⸗ Bat. Nr. 12 Hartig Ernst Hubert Harry von Ivernois, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungs⸗ haft wegen Fahnenflucht (Vergehen nach §§ 64, 69 M.⸗St.⸗G.⸗B.) verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an das unterzeichnete Gericht oder an die nächste Militärbehörde zum Weitertransport hierher abzuliefern.

Dresden, am 22. März 1901.

Gericht der 3. (Kgl. Sächs.) Division Nr. 32.

Beschreibung: Alter 21 Jahre. Statur schlank. Größe 1 m 62 cm. Haare dunkelblond. Nase ge⸗ wöhnlich. Mund gewöhnlich. Bart: Anflug von Schnurrbart. Gesicht gewöhnlich. Besondere Kenn⸗ zeichen: trägt Klemmer.

[105572]

In der Untersuchungssache gegen den Leutnant im 1. Jäger⸗Bataillon Nr. 12 Hartig Ernst Hubert Harry von Ivernois wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗Strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Millitär⸗Strafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Dresden, am 22. März 1901.

Gericht der 3. (Kgl. Sächs.) Division Nr. 32.

[105570] Steckbrief.

Kröger, Georg, Musketier der 9. Kompagnie Infanterie⸗Regiments Nr. 99, geboren am 18. Mai 1875 zu Köln a. Rh., im Zivilverhältniß Hand⸗ langer, 1,69 groß, kräftig, blond, Schnurrbart, Nase und Mund gewöhnlich, besondere Kennzeichen: Täto⸗ wierung rechter Arm: Anker, Lanzen 1891 G. K., linker Arm: Turnerwappen mit Krone. Der Be⸗ drohung mit Begehung eines Verbrechens beschuldigt, hat er sich am 21. März 1901 von seiner Truppe entfernt. Derselbe war bekleidet mit: Litewka, Tuchhose, Feldmütze, eigenem Leibriemen ohne Seiten⸗ ewehr. Zu verhaften und an die nächste Militär⸗ behörde abzuliefern. 8

Zabern, 23. März 1901.

Infanterie⸗Regiment Nr. 99.

[105569] 1u.“

Der Zimmermann Karl Hoheisel aus Ziegenhals, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, ist durch rechts⸗ kräftiges Urtheil des Königlichen Schöffengerichts zu Ziegenhals vom 30. Oktober 1900 wegen Ueber⸗ tretung gegen § 360 Nr. 11 Reichs⸗Strafgesetzbuchs und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 3 resp. 6 ℳ, an deren Stelle im Nichtbeitreibungsfalle ein Tag⸗ Haft resp. 2 Tage Gefängniß treten, und zu den Kosten des Verfahrens verurtheilt.

Es wird ersucht, gegen den ꝛc. Hoheisel die Geld⸗ strafen oder im Unvermögensfalle die substituierte

aft⸗ und Gefängnißstrafe zu vollstrecken und zu den Akten D. 90/00 Nachricht zu geben.

Ziegenhals, den 14. März 1901.

Königliches Amtsgericht.

[105573] Aufforderung zur Gestellung.

Der Rekrut Otto Steinbach aus dem Landwehr⸗ bezirk St. Wendel, 21 Jahre alt, in Bergen, Fürsten⸗ thum Birkenfeld, geboren, welchem zur Last gelegt wird, sich in der Absicht, sich seiner gesetzlichen Verpflich⸗ tung zum Dienst dauernd zu entziehen, unerlaubt entfernt zu haben, Vergehen nach §§ 64, 69 M.⸗St.⸗ G.⸗B., wird auf Anordnung des Kommandeurs der 16. Division aufgefordert, sich vor dem Gerichte der 16. Division zu Trier zu gestellen.

Saarbrücken, den 20. März 1901.

Liewer, Gerichts⸗Assessor, m. W. b.

[105568] Fahnenfluchts⸗Erklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Leutnant Karl Ludwig Mühlhan vom 8. Rheinischen Infanterie⸗ Regiment Nr. 70 wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗Strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗Strafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurc nenflüchtig erklärt.

Trier, den 21. März 1901.

Gericht der 16. Division. Der Gerichtsherr: Grach, Serno. Kriegsgerichtsrath.

2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[105499]

Nach heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt ge⸗ machten Proklam finden zur Zwangsversteigerung der beschlagnahmten Grundstücke des Maurers Ernst Techentin zu Brüel, nämlich Wohnhaus Nr. 153 C, Ackerstück: Sandenmoor Nr. 629 und Ackerstück: Spitzmorgen (Sandenmoor) Nr. 715 mit Zubehör Termine 1

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu⸗ lierung der Verkaufs⸗Bedingungen am Mittwoch, den 5. Juni 1901, Vormittags 11 Uhr,

2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 3. Juli 1901, Vormittags 11 Uhr, im Schöffengerichts⸗ saale des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes statt. Aus⸗ lage der Verkaufsbedingungen vom 20. Mai 1901 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Amtsanwalt C. Kahle zu Brüel, welcher Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Be⸗ sichtigung der Grundstücke mit Zubehör gestatten wird.

Brüel i. M., den 21. Marz 1901.

Großbherzogliches Amtsgericht. [105474] Bekanntmachung.

Auf Antrag der Frau Anna Beilke, geb. Nehring, zu Kolberg, vertreten durch die Rechtsanwälte Justiz⸗ rath Ernsz, Justizrath Dr. Haendly und DDr. Mei⸗ dinger zu Berlin, Taubenstr. 32, wird an die Staats⸗Schuldenverwaltung hier das Verbot erlassen, an den Inhaber der Schuldverschreibung der Preußi⸗ schen 3 ½ % vormals 4 % konsolidierten Staatsanleihe Litt. 1). Nr. 602 547 über 500

Jahrgang 1884 eine Leistung zu bewirken,

insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. Berlin, den 19. März 1901. Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 84.

[105467] Beschluß.

Das durch Beschluß des unterzeichneten Gerichts vom 16. März 1900 auf Antrag des Postagenten Reinhold Kutzner zu Günthersdorf (Kreis Grün⸗ berg) (vertreten durch den Rechtsanwalt Bornstein zu Glogau), an die Preußische Hypotheken⸗Aktien⸗ bank zu Berlin erlassene Verbot, an den Inhaber der von ihr ausgegebenen 4 % igen unkündbaren Pfandbriefe

Serie XVIII Nr. 8368,

Nr. 8369,

Nr. 8370, über je 300 eine Leistung zu bewirken, insbe⸗ sondere neue Zins⸗, Renten⸗ oder Gewinnantheils⸗ Scheine oder einen Erneuerungsschein auszugeben, wird gemäß § 1022 Z.⸗P.⸗O. aufgehoben.

Berlin, den 20. März 1901.

Königliches Amtsgericht I. Abth. 84. [105500] 8

In der Zahlungssperre vom 8. d. Mts. muß es zu b. heißen: des 3 ½8 % Pfandbriefs der preußischen Central⸗Bodenkredit⸗Aktien⸗Gesellschaft. Das Wort Central fehlt in der Bekanntmachung.

Berlin, den 21. März 1901.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82. [105476]

In der Sammel⸗Aufgebotssache von Urkunden 82 Gen. IV. 66. 00 muß es in der Bekanntmachung vom 19. Dezember 1900 bei II. 2 statt „Serie IV.* „Serie IX.“ heißen.

Berlin, den 21. März 1901. C. 63 Klosterstr. 77/78.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 82. 103703] Aufgebot.

Der Maschinenbauer Otto Wilk in Eisenach hat das Aufgebot des Pfandscheines vom 29. August 1900 über die Bd. XIII Fol. 24 Nr. 9 des Hyp.⸗Buches für Eisenach eingetragene Forderung der Creditbank zu Eisenach in Höhe von 25 000 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, den 5. Oktober 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Eisenach, den 18. März 1901.

Großherzogl. Sächs. Amtsgericht. Abth. III. [104468] Aufgebot.

Der Möbelfabrikant Paul Thiel, jetzt in Leipzig⸗ Plagwitz, hat das Aufgebot eines am 15. Juni 1893. ausgestellten, von dem damaligen Gastwirthe Otto Mauer in Lindhardt angenommenen und am 15. Sep⸗ tember 1893 zahlbaren Prima⸗Wechsels über 1000 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 25. Oktober 1901. Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine

techte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Grimma, den 19. März 1901.

Königliches Amtsgericht. Bekannt gemacht durch den Gerichtsschreiber: (1L. f) Sekr. Lippert. [10490⁴] Aufgebot.

Auf Antrag des Kaufmanns Robert Schwellnus aus Absteinen, vertreten durch den Rechtsanwalt Meyer in Tilsit, wird der jetzige Inhaber des an⸗ geblich verloren gegangenen Wechsels d. d. Tilsit, den 3. November 1888, zahlbar in Tilsit am 5. Fe⸗ bruar 1889 über 43,74 ℳ, welcher von dem Antrag⸗ steller und angeblich letzten Wechselinhaber als Aus⸗ steller und von dem Losmann Christoph Bringmann in Treibgirren als Acceptanten gezeichnet ist, auf⸗ gefordert, seine Rechte aus dem Wechsel spätestens im Aufgebotstermin, am 4. Dezember 1901, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 47, anzumelden, und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird. ““

Tilsit, den 9. März 1901.

Königliches Amtsgericht. [95835] Aufgebot.

Der Reitknecht Heinrich Tegtmeier in Detmold hat das Aufgebot der Urkunde vom 17. Januar 1890, aus welcher für seine Ehefrau Louise, geb. Tappe, auf dem Grundbesitz des Landwirths Hermann Funke in Heidenoldendorf in der 3. Abtheilung des Grund⸗ buchs Band IV Blatt 22 daselbst unter Nr : eine Hypothek von 1500 eingetragen steht, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 27. August 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. 89. 8

Detmold, den 6. Februar 1901. 8

Fürstliches Amtsgericht. 1. [105464 Aufgebot.

Die Eheleute Mathias Schmahl, Gastwirth, und Regina, geborene Poster, zu Gemünd haben das Aufgehot des angeblich verloren gegangenen Hypo⸗ thekenbriefes des unterzeichneten Gerichts vom 24. August 1896 über die im Grundbuch von Müllenborn Band 1V Art. 196, 197 eingetragene Restschuld von 1515,60 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 10. Oktober 1901, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

vüiszemn. den 22. März 1901. önigliches Amtsgericht. 8 [104905] Aufgebot. Der Notar Andreas Lamey in Wallersberg. handelnd in seiner Eigenschaft als Bevollmächtigter der Frau Marig Katharina Mussot, Ehefrau des Eigenthümers Julius Franz Louis in Destrich, hat beantragt, den verschollenen Franz Eduard Mussot⸗ eeboren am 19. Juli 1842 zu Pestrich, Kreis Forbach, irk Lothringen, als Tagner zuletzt in Met wohn⸗

haft gewesen, für todt zu erklären. Der bezeichnete

Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 24. Oktober 1901, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Saal 39, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Metz, den 15. März 1901.

Kaiserliches Amtsgericht. [104930] Der Anstreicher Mathias Hahn aus Sayn hat in seiner Eigenschaft als Vormund beantragt, den ver⸗ schollenen Schlosser Paul Kalb von Sayn für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 13. De⸗ zember 1901, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Neuwied, den 11. März 1901. 1

Königliches Amtsgericht. [104110] Aufgebot.

Josef Mentz, Wagner in Edesheim, durch Rechts⸗ konsulenten Kirchmer hier als Bevollmächtigten ver⸗ treten, hat als gerichtlich bestellter Kurator des Johann Georg Fink, geb. 28. Juni 1805 zu Hainfeld, zuletzt als Maurer in Edesheim wohnhaft gewesen, seit 1845 ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort abwesend und verschollen, dessen Todes⸗ erklärung beim K. Amtsgerichte hier beantragt. Als Aufgebotstermin ist der 9. Dezember 1901, Vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amts⸗ gerichts hier bestimmt, und ergeht die Aufforderung:

1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Edenkoben, 19. März 1901.

K. Amtsgericht. [1037677 Aufgebot. v1116“

Der Reinhard Rall, Bauer in Seedorf, hat be⸗ antragt, dem verschollenen, nach Amerika ausge⸗ wanderten, am 23. März 1830 geborenen Johann

Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗ sel .Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. See 86. .Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 1 Bank⸗Ausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Nepomuk Martin Rall Nepomuk Rall, Sohn des Martin ae Marie, geb. Schneider, zuletzt San de O.⸗A. Oberndorf, für todt zu erklären. Der besicgor⸗ Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens inge nete 24. Oktober 1901, am auf mittags r, vor dem unterzeichne 9 anberaumten Aufgebotstermine zu nichneten Genh falls die Todeserklärung erfolgen wird. An ee welche Auskunft über Leben oder Tod des Ll 5 zu ertheilen vermögen, ergeht die Aer⸗ orderung, spätestens im Aufgebotstermine de Gerichte Anzeige zu machen. em

Oberndorf, den 15. März 1901.

Königliches Amtsgericht. Oberamtsrichter Rampacher. v 3 Aufgebot.

Die Dienstmagd Marie Angerbauer in Stuttgant hat beantragt, die verschollene, am 1. Februar 8 geborene Eva Haas zuletzt wohnhaft in Spiegelbern für todt zu erklären. Die bezeichnete Verschollen wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag den 4. Oktober 1901, Vormittags 9 Uh⸗ vor dem. unterzeichneten Gericht anberaumten Auf. gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskun über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheil⸗ vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens in Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen

Backnang, den 19. März 1901.

Königliches Amtsgericht. (gez.) Metzger, H.⸗R.

Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Fischer.

[105478] Aufgebot. Auf Antrag der Marie Rickert in Hamburg Wandsbekerchaussee 3031 wird deren Bruder der verschollene Klempnergeselle Max Heinrich Christian Rickert, geboren am 15. Januar 1862 als Sohn des Gendarmerie⸗Sergeanten Klaus Rickert und der Magdalene Dorothee, geb. Huß, zu Marienthal, zu⸗ letzt wohnhaft in Christiansfeld, Kreis Hadersleben welcher seit 1888 verschollen ist, aufgefordert, si spätestens in dem auf Sonnabend, den 13. Ne vember 1901, Vormittags 11 Uhr, vor de unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotsterm zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung des selben erfolgen wird. Alle, welche Auskunft übe Leben und Pod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ mögen, werden aufgefordert, hiervon spätestens im vorgenannten Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Hadersleben, den 15. März 1901.

Königliches Amtsgericht. Abth. 3.

105000 1

K. Württ. Amtsgericht Weinsberg Aufg

ebot.

Die hienach genannten angeblich Verschollenen, gegen welche von den unten bezeichneten Personen

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Antrag auf Todeserklärung gestellt ist, werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 30. September 1901, Nachmittags 3 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht

Anzeige zu machen.

Verschollener

Antragsteller

1) Theoboldt, Georg Michael, geb. am 25. O Neudeck, Gemde. Langenbeutingen, O.⸗A. Oehringen, im Jahre 1846 nach Bretzfeld, O.⸗A. Weinsberg, und kurze Zeit nachher von da wieder weg und angeblich nach Amerika gezogen und seither verschollen, Sohn des verst. Friedrich Gottlieb Theoboldt,

gew. Bauers in Neudeck.

Konradt, Johanne, geb. Traub, Wittwe des Karl Friedrich Konradt, Küfers in Bitzfeld, geb. 19. August 1803 zu Ellhofen, erstmals verehelicht mit Jakob Balthasar Klemm, Schuhmacher in Ellhofen, im Jahre 1856 nach Amerika gereist.

Konradt, Karl Adam, geb. am 29. September 1836, im Jahre

1856 nach Amerika gereist.

Konradt, Johann Christian Adam, geb. am.26. Dezember 1838,

im Jahre 1856 nach Amerika gereist.

Konradt, Susanne, Ehefrau eines Heinrich Knauber in Cincinnati,

geb. am 5. April 1832, im Spätjahr 1852 nach Amerika gereist,

Konradt, Johanne, Ehefrau eines Johannes Gaß in Cincinnati,

geb. am 11. August 1833, im Frühjahr 1852 nach Amerika gereist, zu 3—6 von Bitzfeld, Kinder des Karl Friedrich Konradt,

Küfers daselbst, und der Christine, geb. Wagner.

Klemm, Friedrich Philipp, geb. in Ellhofen am 24. August

1828, im Spätjahr 1852 nach Amerika gereist,

Klemm, Jakob Adam, geb. in Ellhofen am 6. Dezember 1834,

im Frühjahr 1852 nach Amerika gereist,

zu 7 und 8: Söhne des Jakob Balth. Klemm, Schuhmachers

in Ellhofen und der Johanne, geb. Traub,

zu 2—=—8 jedenfalls seit Anfangs des 1860er I

Keim, Michael, geb. 14. September 1824, Keim, Albrecht, geb. 14. Dezember 1838, Keim, Johann, geb. 7. März 1842,

zu 9—11 von Ammertsweiler, Söhne des verst. Jakob Keim, Händlers von da, Ziff. 9 u. 10 im Jahre 1857,

860er Jahren förmlich nach Australien ausgewandert, sämmtlich

seit mehr als 10 Jahren verschollen.

ktober 1813 zu Friedrich Weinmann, Bauer und

Gemeindepfleger in Kesselfeld.

W111 ““ 2—8 Christian Konradt, Amtsdiener in Bitzfeld.

Zu Ziff. 9— 11 eheseih u. Doro⸗ thea Eurich, Webers Wittwen in Ammertsweiler. 8

Ziff. 11 in den

12) Hettenbach, Ehristian Friedrich, Küfer von Willsbach, geb. am Friedrich Hettenbach, Bäckermeise

11. März 1854, seit 1881 verschollen.

in Cannstatt.

13) Löffler, Friedrich Leonhard, gewes. Bäckermeister in Willsbach, Wilhbelm Hohl, Gemeinderath in

geb. 22. März 1839 in Verrenberg, am 19. Dezember 1882 nach Amerika gereist und seither verschollen, Sohn des verst. Johann Friefrich Löffler, Küfers in Verrenberg, und der verst. Rosine

Christiane Barbara, geb. Hörger.

14) Löffler, Johann Jakob, geb. 17. Dezember 1842 in Waldbach, Sohn des Johann Löffler, gewes. Webers daselbst, im Jahre 1861 nach Amerika ausgewandert und seither verschollen. 1 Acker 15) Grimm, Sofie Christine, geb. 20. Januar 1822, Zu Ziff. 15 u. 16 Wilhelm Grimm, Johanne Sabine, geb. 27. Oktober 1823, beide von Gellmersbach, Töchter des Johann Friedrich Grimm, Taglöhners von da, im Jahre 1847 nach Nord⸗Amerika ausge⸗

16

wandert und längst verschollen.

Weingärtner in Gellmersbach.

8 8

Rößle, Karoline, von Gellmersbach, geb. am 23. Mai 1834,, Georg Winter, Weingärtner in

Tochter des verst. Georg Philipp Rößle, gew.

im Jahre 1854 nach Nord⸗Amerika gezogen und seit mehr als

10 Jahren verschollen.

ees Friedrich, von Willsbach, geb. am 31. G ohn des verst. Gottlieb Fromm, gewes. Schmieds in Willsbach, und der Magdalene, geb. Bürk, im Jahre 1871 nach Amerika

gereist und seit 1886 verschollen.

raft, Wilhelm Friedrich, von Sülzbach, geb. am 28. Mai 1845, Sohn des Johann Georg Kraft, gew. Amtsdieners von da, im Jahre 1880 nach Amerika gereist und seitdem verschollen.

Den 20. März 1901.

Küfers von da, Heilbronn.

düs ün in Wilhelm Fromm, Schullehrer Sparwiesen.

Dezember 1849,

Stv. Amtsrichter Breucha. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber

chuma

Nℳ. 73.

1. Uaterfuchum s⸗Sachen.

fgebote, und 8 d.r. und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, u. dergl.

zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußisch

Berlin, Dienstag, den 26. März

Oeffentlicher Anzeiger.

Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch.

1

6. 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bank⸗Ausweise.

0. Verschiedene Bekanntmachungen.

2 Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[104911] Aufgebot. Auf Antrag des Bergmanns Johann Kläser in Lockweiler wird der seit 1880 verschollene Peter Kläser, geboren 3. März 1842 in Lockweiler, Kreis Merzig, Sohn der Eheleute Johann Kläser, Leine⸗ weber, und Anna, geb. Becker, aufgefordert, sich spätestens in dem vor dem hiesigen Amtsgericht auf Freitag, den 18. Oktober 1901, Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale, Oberstraße, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklarung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver⸗ mögen, werden aufgefordert, spätestens in dem Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Wadern, den 20. März 1901.

Königliches Amtsgericht. [104916] Aufgebot.

Zwecks Todeserklärung der nachverzeichneten Ver⸗ schollenen:

1) Katharina Adolph, geb. 20. November 1828

zu Herchenhain, Tochter von Schneider Johs. Adolph und Katharina, geb. Komp, daselbst, zuletzt wohnhaft in Herchenhain, 2) Johann Georg Boruträger, geb. 8. Februar 1824 zu Eichelsachsen, Sohn von Johann Georg Bornträger und Katharina, geb. Ruppel, daselbst, zuletzt wohnhaft in Eichelsachsen,

3) Johann Krämer, geb.] Söhne von den 5. Juli 1837 zu Michelbach, V Hrch. Krämer III.

* Christian Krämer, geb. Eheleuten daselbst, 2. September 1840 daselbst, sämmtlich zuletzt

5) Heinrich Krämer, geb. wohnhaft

20. November 1842 daselbst, in Michelbach,

6) Katharina Linker, geb. 4. Januar 1831 zu Stornfels, Tochter von Johannes Linker und Elisa⸗ hetha, geb. Lotz, daselbst, zuletzt wohnhaft in Stornfels,

7) Johann Heinrich Seibert, geb. 23. Februar 1817 zu Eichel⸗ sachsen,

8) Jakob Seibert, geb. V

Söhne von Krd. Seibert und Anna Marg., geb. Birx, daselbst, zuletzt 10. September 1826 zu Eichel⸗ wohnhaft sachsen, in Eichelsachsen,

9) Katharina Koch, geb. Vierheller, geb. am 12. November 1848 zu Eschenrod, Tochter von Johs. Vierheller und Anna Maria, geb. Konrad, daselbst, zuletzt wohnhaft in Eschenrod,

10) Katharina, angeblich verehelichte Tabarini, geb. Rühl, geb. am 30. November 1841 zu Schotten, Tochter von Frdr. Jakob Rühl und Anna Maria, geb. Lotz, daselbst, zuletzt wohnhaft in Schotten,

sämmtlich unbekannt wo in Amerika abwesend, haben folgende Personen das Aufgebotsverfahren be⸗ antragt, und zwar:

1) ad 1 Johs. Oechler V. von Herchenhain, 2) ad 2 Wilh. Beppler von Eichelsachsen, 3) ad 3 bis 5 Karl Repp J., Peter Schäfer II., Johs. Repp IV. Ehefrau, Anna Elisab., geb. Schäfer, und Krd. Repp XI. Ehefrau, Elisab., geb. Schäfer, alle u Michelbach, 4) ad 6 Johs. Ludwig Schneider von ftornfels, 5) ad 7 Hrch. Quanz IV. von Eichel⸗ hsen, 6) ad 8 Wilh. Blum 1I. von Eichelsachsen, 2) ad 9 Hrch. Vierheller Wittwe, Anna Maria, geb. Vierheller, zu Eschenrod, 8) ad 10 Lehrer Phil. brch. Güün in Reiskirchen. Hiernach ergeht Auf⸗ ferderung

1) an obengenannte Verschollene, sich spätestens im Aufgebotstermine Dienstag, den 22. Oktober 1901, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigen⸗ falls ihre Todeserklärung erfolgt,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine unterzeichnetem Gericht Anzeige hiervon zu machen.

Schotten, den 14. März 1901. *

Großherzogliches Amtsgericht Schotten.

. eXaLss. .“ 1105487 Bekanntmachung.

Die am 23. Juli 1900 zu Berlin verstorbene ver⸗ wittwete Frau Gräfin Amalie zu Solms⸗Sonnen⸗ walde, geborene Gräfin von Schwerin⸗Wolfshagen, hat in ihrem am 24. Mai 1898 errichteten und am ½ August 1900 eröffneten Testament 3) eine Hmilien⸗Stiftung unter dem Namen „Amalien⸗ Stiftung“ um Besten der gräflichen Familie Schwerin⸗ olfshagen, soweit sie von dem am 6. August 1858 verstorbenen Grafen Hermann

Schwerin⸗Wolfshagen, Königl. Preuß. General⸗ major a. D., abstammt, errichtet. Die Mitglieder berufenen Familie werden hierdurch öffentlich zfgefordert, gemäß Art. I § 2 des Gesetzes vom D. September 1899 sich im Termin am 6. April

01, Vormittags 10 Uhr, über die Stiftung

1 erklären, widrigenfalls ihnen gegen die Entscheidung über die Genehmigung die Beschwerde nicht zusteht.

Strasburg U.⸗M, den 19. März 1901.

Königliches Amtsgericht.

wan. 2 1 ufforderung unbekannter Erben.

1 die 3ugtnigen gesetzlichen Erben des am

Jun uguft 1839 eeselbst geborenen verschollenen

8 ius Christian Theodor Duve, dessen Todestag

den 1. Januar 1000 festgestellt ist, sind bisher

in vollbürtiger Bruder Johannes Duve,

und 8. eschwister Franz und Mathilde Schäfer

Schäe Nachkommen seines Halbbruders Gustav

er, als Friedrich Schäfer und die drei Kinder

verstorbenen Theodor Schäfer, Namens Friedrich,

se und Hermine, Geschwister Schäfer. Alle,

in näheres oder gleiches Erbrecht an dem

chen Nachlass en auf⸗ 1 ehesan zu haben glauben, werden anf 88

gefordert, solches binnen 8 Wochen beim unter⸗ zeichneten Gericht anzumelden und zu bescheinigen.

Braunschweig, den 21. März 1901.

Herzogliches Amtsgericht. XI. R. Engelbrecht.

[105475 Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Dr. Felix Popper in Dresden hat als Testamentsvollstrecker der am 22. Juni 1900 verstorbenen Privata Theresia verw. Hammermüller, geb. Hofbauer, in Oberlößnitz das Aufgebot der Nachlaßgläubiger beantragt. Demgemäß werden alle Diejenigen, denen eine Forderung an den Nachlaß der genannten Erblasserin tusteht, hierdurch auf⸗ gefordert, ihre Forderungen bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf den 17. Mai 1901, Vormittags 19 Uhr (Zimmer 118) anberaumt wird, anzumelden; die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können unbeschadet des Rechtes, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergiebt. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.

Dresden, den 23. März 1901.

Königliches Amtsgericht, Abth. Ic.

Am 16. Februar 1899 ist hier die unverehelichte

Christina Magdalena Friederica Beyer, welche am 5. August 1815 als Tochter des Maurermeisters Johann Christian Beyer und seiner Ehefrau Anna Maria Beyer, geb. Eickert, zu Gnoyen geboren ist, unter Hinterlassung eines Vermögens von ungefähr 25 000 ℳ. verstorben. Erbansprüche an den ge⸗ nannten Nachlaß haben bisher geltend gemacht: die Wittwe des zu Rostock am 5. Dez. 1880 verstorbenen Lehrers an der Navigationsschule daselbst Eduard Beyer, Friederike, geb. Friedrich, zu Rostock; die Wittwe Friederike Meyer, geb. Beyer, zu M.⸗Glad⸗ bach, Reg.⸗Bez. Düsseldorf; der Arbeiter Hermann Friedrich Karl Bever zu Stralsund; die Enkel der am 1. Jan. 1821 in Friedland in Meckl. geborenen und am 22. April 1860 in M.⸗Gladbach, Reg.⸗Bez. Düsseldorf, verstorbenen Maria Friederike Elisabeth (genannt Elise oder Luise) Fliescher, geb. Beyer, Ehefrau des am 4. Mai 1877 in Schelsen, Land⸗ kreis M.⸗Gladbach, verstorbenen Arbeiters Johann Heinrich Fliescher aus Schelsen, nämlich die fünf Kinder des am 20. Jan. 1854 in Hockstein, Bürger⸗ meisterei Odenkirchen, Landkreis M.⸗Gladbach, ge⸗ borenen und am 4. Febr. 1891 in Willich, Landkreis Krefeld, Reg.⸗Bez. Düsseldorf, verstorbenen Stell⸗ machers Karl Fliescher und seiner Ehefrau Susanna, geb. Willms:

1) Anna Gertrud Fliescher,

2) Maria Katharina Fliescher,

3) Theresia Fliescher,

4) Karl Adolf Fliescher,

5) Maria Fliescher, sämmtlich in Willich (die unter Nr. 2—5 auf⸗ geführten Enkel bevormundet durch ihre Mutter, die Wittwe Karl Fliescher in Willich), und die sechs Kinder des am 28. Aug. 1855 in M.⸗Gladbach ge⸗ borenen und am 23. Juni 1894 in Siegburg, Reg.⸗ Bez. Köln a. Rhein, verstorbenen Maurers Adolf Fliescher und seiner Ehefrau Maria Gertrud, ge⸗ borenen Trippelsdorf:

1) Wilhelm Heinrich Fliescher, Kutscher in Bochum,

2) Elisabeth Fliescher, Näherin,

3) Gertrud Fliescher, Arbeiterin,

4) Peter Karl Fliescher, L“

5) Adolf Hermann Fliescher,

6) Adolf Fliescher, mit Ausnahme von Nr. 1 sämmtlich in Frohn⸗ hausen, Bürgermeisterei Altendorf, Landkreis Essen (die unter Nr. 3—6 aufgeführten Enkel bevormundet durch ihre Mutter, die Wittwe Adolf Fliescher in Frohnhausen). Hiermit werden alle diejenigen, welche ein näheres oder gleich nahes Erbrecht an den Nachlaß der unverehelichten Christina Magdalena Friederica Beyer zu haben vermeinen als die vor⸗ tehend aufgeführten Personen, aufgefordert, solche Rechte spätestens in dem auf Donnerstag, den

7. Oktober 1901, Vormittags 11 Uhr, vor der unterzeichneten Nachlaßbehörde anberaumten Termine anzumelden unter dem Nachtheile, daß die Extrahenten, welche sich legitimiert haben, oder die sich Meldenden und Legitimierenden für die rechten Erben angenommen, ihnen als solchen der Nachlaß überlassen und das Erbenzeugniß ausgestellt werden soll, und daß ferner die sich nach der Präklusion meldenden näheren oder gleich nahen Erben alle Handlungen und Dispositionen derjenigen, welche in die Erbschaft getreten sind, anzuerkennen und zu übernehmen schuldig sein sollen.

Friedland, Meckl., den 8. März 1901. Das Waisengericht.

Steffen.

[105497]

(L. S.) [105498] 1 1 Am 20. Juli 1891 ist hier der frühere Landmann, spätere Standesbeamte Karl Durchschlag unter Hinterlassung eines am 4. März 1873 gemeinschaftlich mit seiner au Karoline, geb. Henschel, errichteten Testamentes verstorben, welches am 28. September 1894 eröffnet worden ist. Auf Grund dieses Testa⸗ mentes sind als Erben des genannten aufgetreten: 1) die Tochter seiner verstorbenen Schwester Luise Wilberg, geb. Durchschlag, Frau Luise Gau, geb. Wilberg, zu Friedland in Mecklenburg,

2) die Nachkommen seines verstorbenen Bruders, des Advokaten und Stadtsekretärs Friedrich Durch⸗ schlag, nämlich: 8 1 8 schoc in Sohn Albin Durchschlag in Orange in Nordamerika,

b. dessen Enkelin Margarete Holzmann zu Posen,

Tochter der verstorbenen Frau Anna Holzmann, geb. Durchschlag, zu Posen, —eo. dessen Tochter, Frau Marie Holzmann, geb. Durchschlag, zu Posen.

3) die drei Töchter seiner verstorbenen Schwester Frau Therese Zell, geb. Durchschlag, sämmtlich zu Pasewalk, nämlich:

a. Frau Anna Bothe, geb. Zell,

b. Frau Luise Kurowski, geb. Zell,

c. Frau Auguste Hamann, geb. Zell.

Hiermit werden alle diejenigen, welche ein näheres oder gleich nahes Erbrecht an dem Nachlaß des Standesbeamten Karl Durchschlag zu haben ver⸗ meinen, als die vorstehend aufgeführten Personen, aufgefordert, solche Rechte spätestens in dem auf Sonnabend, den 15. Juni 1901, Vormittags 11 Uhr, vor der unterzeichneten Nachlaßbehörde an⸗ beraumten Termine anzumelden unter dem Nach⸗ theile, daß die Extrahenten oder die sich Meldenden und Legitimierenden für die rechten Erben angenommen, ihnen als solchen der Nachlaß überlassen und das Erbenzeugniß ausgestellt werden soll, und daß ferner die sich nach der Präclusion meldenden näheren oder gleich nahen Erben alle Handlungen und Dis⸗ positionen derjenigen, welche in die Erbschaft getreten fhüh anzuerkennen und zu übernehmen schuldig sein sollen.

Friedland, Meckl., den 12. März 1901.

Das Waisengericht. Steffen.

(EB. S)

[100858]

Als Erben des am 17. Mai 1884 hier verstorbenen Rentiers Ernst Brandt haben sich auf Grund des von demselben am 29. April 1874 errichteten Testaments:

1) Frau Ida Hartung, geb. Bester, hier,

2) Frau Anna Manning, geb. Bester, zu Pankow bei Berlin,

3) Landwirth Alfred Bester in Humene in Cali⸗ fornien

gemeldet. Antragsmäßig werden nun alle, welche ein näheres oder gleich nahes Erbrecht auf den Nachlaß des Rentiers Ernst Brandt zu haben ver⸗ meinen, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche in dem auf Mittwoch, den 22. Mai 1901, Vor⸗ mittags 11 Uhr, auf hiesigem Rathhause ange⸗ setzten Termine gehörig anzumelden und sofort rechts⸗ genüglich zu bescheinigen unter dem Nachtheile, daß die Extrahenten oder die sich Meldenden und Legi⸗ timierenden für die rechten Erben angenommen, ihnen als solchen der Nachlaß überlassen und das Erben⸗ zeugniß ausgestellt werden soll, daß ferner die sich nach der Präklusion meldenden näheren oder gleich nahen Erben alle Handlungen und Dispositionen derjenigen, welche in die Erbschaft getreten, anzu⸗ erkennen und zu übernehmen schuldig sein sollen.

Neubrandenburg, den 23. Februar 1901.

Der Magistrat als Nachlaßgericht. [105488] Aufgebot. *

Die unbekannten Erben der am 23. Februar 1857 verstorbenen ersten Ehefrau des Johannes Stein⸗ häuser aus Konnefeld, verwittweten Iffert, geb. Werner, werden aufgefordert, ihre Erbrechte spätestens in dem am 22. Mai 1901, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle bestimmten Termin anzumelden, widrigenfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der preußische Fiskus nicht vorhanden ist.

I 13/01.

Spangenberg, am 18. März 1901.

Königliches Amtsgericht.

Zwecks Ertheilung eines Erbscheins für die Erben im Nachlasse des durch Ausschlußurtheil vom 6. De⸗ jember 1900 für todt erklärten Schuhmachergesellen Fritz Bremer aus Gr. Stöckheim, als dessen Todestag der 31. Dezember 1871 gilt, werden die⸗ jenigen Personen, welchen ein näheres oder gleich nahes Erbrecht als 1

1) der Ehefrau des Kotsassen August Bremer, Marie, geb. Bremer, zu Gr. Stöckheim,

2) dem Monteur Wilhelm Bremer zu Braun⸗ schweig. 8

zusteht, aufgefordert, dies binnen 6 Wochen beim unterzeichneten Gerichte anzumelden und nachzuweisen.

Wolfenbüttel, den 20. März 1901. 8

Herzogliches Amtsgericht. [105495] Kauert. [105496] Oeffentliche Bekanntmachung.

Die Verwaltung des Nachlasses des zu Berlin am 17. Februar 1901 verstorbenen Oekonomieraths Dr. Samuel Hartmann in Berlin gemäß § 1975 ff Bürgerlichen Gesetzbuchs ist heute angeordnet. Nach⸗ laßverwalter ist der Justizrath Dr. Richard Eisen⸗ mann in Berlin, Chausseestraße 2.

Berlin, 19. März 1901.

Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 98. [104935]

In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des verschollenen Wilhelm Marburger aus Bergebersbach hat das Königliche in Dillenburg durch den Amtsrichter Levison für Recht erkannt: .

Der verschollene Wilhelm Marburger aus Bergebersbach, geboren daselbst am 13. Oktober 1840, wird für todt erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1900, Vormittags 12 Uhr, fest⸗ estellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlaß zur Last. 8

Dillenburg, den 15. März 1901.

Kgl. Amtsgericht. I. [104936]

In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung der verschollenen

a. Johannes Schnautz aus Frohnhausen,

b. Jakob Heinrich Thielmann aus Straßebersbach hat das Königliche Amtsgericht I in Dillenburg durch den Amtsrichter Levison für Recht erkannt:

E

Der verschollene

a. Johannes Schnautz aus Frohnhausen, geboren daselbst am 20. August 1815 als Sohn des Wagners Andreas Schnautz,

b. Jakob Heinrich Thielmann aus Straßebers⸗ bach, geboren daselbst am 4. Februar 1858 als Sohn des Landmanns Jakob Thielmann I., wird für todt erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird a. Uezüglich des Joh. Schnautz der 31. Dezember 1885, Mittags 12 Uhr, b. bezüglich des Jakob Hrch. Thielmann der 1. Januar 1900, Mittags 12 Uhr, festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlasse zur Last.

Dillenburg, 15. März 1901.

Königliches Amtsgericht. I.

[104999] Ausschlußurtheil.

Gesch.⸗Nr. 2862. Auf Antrag des Bäckers

Eustachius Müller in Mannheim werden die Aktien⸗ briefe Nr. 320, 321 und 275 der Renchthaleisenbahn⸗ gesellschaft über je 300 für kraftlos erklärt.

Oberkirch (Baden), den 13. März 1901.

Großh. Amtsgericht. (gez.) Waag. Dies veröffentlicht der Gerichtsschreiber: Schneider. [104937]

In dem auf Auftrag des Maschinisten Hermann Kraus in Brake eröffneten Aufgebotsverfahren be⸗ hufs Kraftloserklärung des Einlegebuchs Nr. 66 888. der Sparkasse in Bremen ist durch Urtheil des hiesigen Amtsgerichts vom 21. März 1901 das be⸗ zeichnete Einlegebuch für kraftlos erklärt worden.

Bremen, den 21. März 1901.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Ste de.

K. W. Amtsgericht Langenburg.

Durch Ausschlußurtheil von heute wurden auf den Antrag des Bäckers Gottlob Hoffarth in Soden und der Ehefrau desselben, Babette Hoffarth, geb. Ehrle, die am 31. Mai 1854 von der Unterpfandsbehörde Bartenstein für die Hatzfeld'sche Stiftungs⸗Pflege Haltenbergstetten ausgefertigten zwei Pfandscheine über 100 Fl. bezw. 25 Fl. Unterpfandsbuch der Gemeinde Bartenstein Theil III Bl. 144 für kraftlos erklärt.

Den 19. März 1901. [104932]

Gerichtsschreiber Leibold. [104933]

Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 18. d. M. ist der Hypothekenbrief über 500 Thaler Darlehn zu 5 % verzinslich, eingetragen auf dem Grundbuchblatt des der unverehelichten Bertha Stephan zu Nieder⸗Olbendorf gehörigen Grundstücks Nr. 56 Nieder⸗Olbendorf in der III. Ab⸗ theilung unter Nr. 1 für den Kaufmann Paul Anders zu Grottkau, gebildet aus der gerichtlichen Urkunde vom 4. Juli 1873 und dem Hypotheken⸗ briefe vom 16. Juli 1873, für kraftlos erklärt worden.

Strehlen, den 18. März 1901.

Königliches Amtsgericht. [105449] 8

Die verehelichte Schlosser und Eisendreher Anna Nowack, geb. Hanke, in Breslau, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Schoeps daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser und Eisendreher Hermann Nowack, früher in Breslau, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, wegen schweren Pflichtverletzungen und bösliche Verlassung mit dem Antrage, die Ehender Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidnitzerstadtgraben 2/3, Saal 81 im II. Stock, auf den 19. Juni 1901, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 21. März 1901.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1054462 SOeffentliche Zustellung. 4

Die Ehefrau Wilhelm Ziegler, Maria, geb. Stoll, zur Zeit auf Forsthaus Kalenhofen bei Sierck in Lothringen, —r554582 Rechtsanwalt Justizrath Neele, in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den ehemaligen Polizei⸗Sergeanten Wilhelm Ziegler, früher zu Elberfeld, jetzt ohne bekannten und Aufenthaltsort, wegen böslichen Ver⸗ lassens und Mißhandlung, mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 29. Mai 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Elberfeld, den 21. März 1901.

Hugo, Aktuarü,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts [105459]⁄ SOeffentliche Zustellung. b

Die Frau Emilie Böttner, geb. Köllner, zu Erfurt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Zander, Erfurt, klagt gegen den Kaufmann Albert Böttner, früher 1 Erfurt, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem

ntrage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Erfurt auf den 12. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen hei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 2

Erfurt, den 21. März 1901. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

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