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gering
mittel gut Verkaufte
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niedrigster ℳ
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niedrigster höchster niedrigster höchster Doppelzentner
Am vorigen Außerdem wurden
Markttage am Martmage
Durch⸗ vech überscht
schnitts. d S e
preis Doppelzentner (Preis unbekannt)
ℳ ℳ
Durchschnitts⸗ preis
für 1 Doppel⸗ zentner
L1e“* 8 1.“ 14,00 16“ ““ — “ 14“X“ 14,50 ““ 3 Straubing. Regensburg. Meißen .. Plauen i. V. Giengen .. Ravensburg. Ulm Offenburg Rostock ... Waren i. M.. Altenburg.. Arnstadt i. Th.
Filt. Goldap. Lyck. e“ Petem. “ randenburg. Frankfurt a. O. enmimnm... Anklam Sreifenhagen, Stargard i. P. Schivelbein.. SSsbeca. E111“”“ Schlawe.. EETT111öö6“ Lauenburg i. P. Krotoschin. . Namslau Trebnitz. Ohlau Brieg, Sagan „. Bunzlau. „ Goldberg
“ 8 —
öeebee,..—
Hoyerswerda Keobschütz Neiße... Halberstadt. Erfurt 6— L11“ Goslar Lüneburg Fulda.. Kleve.. Wesel
Krefeld Neuß.. München. Straubing Regensburg Meißen. Plauen i. V. Bautzen Urach. Giengen. . Ravensburg. Ulm Offenburg Rostock . Waren i. M. Braunschweig Altenburg 8 8 Arnstadt i. Th.
Bemerkungen.
8 2 2. * „ 9 * 29 2 9 2. . 2 . „
* 2 . r 2* 8 1* 2 8 8 * 2*. 2 ⸗.
15,00 16,00 16,10 17,00
14,50 15,00 15,50 15,50 13,50 14,00 14,50 14,50
16,00 17,80 19,00 19,20 17,22 18,17 18,40 19,20 18,40 18,80 19,00 19,00
17,00 — 17,20 18,00 15,80 16,24 16,50 17,20 16,80 1 17,40 17,60 18,00 11““ —
13,00 16,00 17,00 17,00 16,80 17,40 18,00 18,40
11,90 12,30 0˖ 12,30 12,70 11,80 12,00 12,20 12,20
15,00 15,40 15,40 15,60 15,60
Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. — 8 r den un Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Beri
Noch: Gerste.
15,00 15,00
1 12,50 13,00 13,00
ü8s 16,00 17,50 14,30 15,50 15,50
16,00 16,00 14,00 14,53 14,50 14,60 15,00
H e r.
12,25 12,75 12,75
8 13,60 13,60 15,50 15,50 15,60 15,60 14,00 15,00 — — 15,20 15,20 15,30 15,30 13,60 13,60 dan — 13,60 13,60 13,80 13,80
— 13,70 13,80 13,30 13,40 13,80 14,00 12,80 12,80 13,20 13,20 12,20 12,60 13,00 13,40
888 — 13,20 13,20 12,00 12,00 8 ü48 13,00 13,20 13,20 13,40 12,60 12,60 8 4 14,00 14,00 14,10 14,10 13,60 13,60 14,10 14,10 13,00 13,50 14,00 14,50 14,00 14,00 14,40 14,40 13,40 13,60 13,80 14,00 — g 15,20 15,20 — d 14,80 14,80 13,50 13,50 14,00 14,00 14,00 14,00 14,50 14,50 17,00 17,50 17,50 18,00 13,20 13,40 13,60 13,80 2* 88 13,00 13,70 15,30 15,60 15,60 15,90 14,25 14,40 14,60 15,00 14,50 14,50 15,00 15,00 13,60 15,00 15,10 16,00 14,05 14,20 14,20 14,50 — 87 14,00 14,40 14,25 14,25 14,50 14,50 13,75 13,75 14,00 14,00 14,00 14,00 14,50 14,50 12,00 12,00 12,50 12,50 x85 — 12,00 12,00 15,80 17,20 17,40 19,00 14,87 15,70 16,48 18,18 15,16 15,16 16,20 17,00 14,30 14,80 14,90 15,80
14,40 14,40 14,80 14,80 üa2 8 15,00 16,00 13,60 15,80
— — 140 15,20 13,30 13,99 14,10 14,70 14,20 15,00 15,20 16,00
— ₰ 15,50 15,50 — — 13,00 13,20 13,00 13,40 13,50 14,00 15,10 15,10 15,40 15,40 15,00 15,00 15,40 15,40
15,00 14,00
18,05 17,46 17,64
17,51 16,32 16,80 16,50 14,06
17,23
11,82 11,60
13,20 15,50
.
13,80 13,35
13,65 12,40
12,88 12,00 13,23 12,75 13,97 13,50 13,08 14,00
0 ö
— SS.
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202
SSSge-9¶ S.
—⸗
2 =
.
13,50 16,50 13,30
14,33 14,35 14,18 14,20
13,83 14,80
12,00 12,50 15,81 15,77 15,83 14,64 14,80 14,51
15,50 14,94 14,60 13,80 14,75 14,25 13,99 13,94 14,74 14,34 15,50 15,20 13,10 13,18 13,90 13,77
.89 H 9 99
15,28 15,27 30. 3.
Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen
t fehlt.
Personal⸗Veränderungen. Königlich Preußische Armee.
Offiziere, Fähnriche ꝛc. Ernennungen, Beförderungen und EeS Im aktiven Heere. Berlin, 2. April. Lessing, Lt. im 3. Schles. Drag. Regt. Nr. 15, unter Stellung à la suite des Regts., auf ein Jahr zur Gesandtschaft in Lissabon kom⸗ mandiert. v. Wurmb, Lt. im 2. Westfäl. Hus. Regt Nr. 11, in das Hus. Regt. König Wilhelm I. (1. Rhein.) Nr. 7 versetzt. Kindermann, Oberst z. D., 1. Ienn in der 1. Ingen. Insp. und Ingen. Offizier vom —2 in Danzig, unter Ertheilung der Er⸗ laubniß zum ferneren Anlegen der bisher getragenen Uniform, als pensionierter Offizier dem Großen Generalstabe zugetheilt. Beamte der Militär⸗Verwaltung.
Durch Verfügung des Kriegs⸗Ministeriums. 25. März. Poltrock, Kanzlei⸗Sekretär, zum Registrator, Eberhardt, Kanzlei⸗ diätar, zum Kanzlei⸗Sekretär, — im Großen Generalstabe ernannt.
Königlich Sächsische Armee.
Offiziere, Fähnriche ꝛc. 29. März. v. Kaufmann, Major und Bats. Kommandeur im 14. Inf. Regt. Nr. 179, zur Dienstleistung bei dem 2. Gren. Regt. Nr. 101 Kaiser Wilhelm, König von Preußen, Lippe, Major aggreg. dem 7. Inf. Regt. Prinz Georg Nr. 106, zur Dienstleistuug bei dem 14. Inf. Regt. Nr. 179, — kommandiert. v. Ehrenstein, Oberlt. im 1 Jäger⸗Bat⸗ Nr. 12, von dem Kommando als Erzieher beim Kadettenkorps enthoben. Brandt, Lt. im 14. Inf. Regt. Nr. 179, als Erzieher zum Kadetten⸗
korps kommandiert.
XIII. (Königlich Württembergisches) Armee⸗Korps.
Im Sanitäts⸗Korps. 30. März. Dr. Martin, Assist. Arzt im 4. Feld⸗Art. Regt. Nr. 65, die Entlassung aus dem aktiven Dienst behufs Uebertritts zu den Sanitäts⸗Offizieren des Beurlaubten⸗ standes gewährt. Dr. Reuß, Ober⸗Stabsarzt 2. Kl. der Landw. 1. Aufgebots vom Landw. 1 Stuttgart, Dr. Schloßberger, Stabsarzt der Res., Dr. Piesbergen, Stabsarzt der Landw. 1. Auf⸗ gebots, — von demselben Landw. Bezirk, — mit der Erlaubniß zum Tragen der bisherigen Uniform; den Stabsärzten: Dr. Hoffmann der Landw. 1. Aufgebots, Dr. Müller der Landw. 2. Aufgebots, — vom Landw. ZBezirk Stuttgart, Dr. & ischer der Landw. 1. Aufgebots vom Landw. Bezirk Biberach, Dr.
ayler der Landw. 2. Aufgebots Fae,e;ns
Bezirk Reutlingen, Dr. Hagel, Dr. Tafel der Landw. 2. Aufgebots vom Landw. Bezirk Ulm, Dr. Baur der Landw. 2. Aufgebots vom Landw. Bezirk Rottweil, Dr. Schott der Landw. 2. Aufgebots vom Landw. Bezirk Gmünd, der Abschied bewilligt. Dr. Heßler Unterarzt im 3. Feld⸗Art. Regt. Nr. 49, zum Assist. Arzt befördert.,
Beamte der Miritär⸗Verwaltung.
25. März. Fezer, Helber, Unter⸗Apotheker der Res. vom Landw. Bezirk Hall bezw. Gmünd, zu Ober⸗Apothekern ernannt. Den Ober⸗Apothekern der Landw. 2. Aufgebots: Dr. Bujard, Hole vom Landw. Bezirk Stuttgart, Widenmann vom Landw. Bezirk Biberach, Ogger vom Landw. Bezirk Ulm, Schiele vom Landw. Bezirk Eßlingen, Pezold vom Landw. Bezirk Mergentheim,
der Abschied bewilligt.
29. März. Martin, Intend. Sekretär von der Militär⸗In⸗ tendantur, zum expedierenden Sekretär bei dem Militärbevollmächtigten in Berlin, Köhler, Gnik, Bureau⸗Diätare, zu Intend. Sekretären bei der Militär⸗Intend., Nawrocki, bisher Hilfs⸗Kartograph bei der Königl. Preuß. Landesaufnahme, Steinau, Kartenzeichner, — zu Kartographen bei dem topographischen Bureau des Kriegs⸗ Ministeriums, Wicker, Laeske, Proviantamts⸗Aspiranten, zu Proviantsamts⸗Assistenten, Sigel, Hoffmeister, Hilfstechniker, zu Garn. Bauwarten mit dem Titel „Garnison⸗Werkmeister“, Baum⸗ gärtner, Militär⸗Anwärter, zum Kanzlisten beim Kriegs⸗Zahlamt, Wörnle, Heisch, Millitär⸗Anwärter, zu Garn. Bauschreibern, — mit Wirkung vom 1. April d. J. ernannt.
Durch Verfügung des Kriegs⸗Ministeriums. 29. März. Wicker, Laeske, Proviantamts⸗Assistenten, dem Proviantamt Ludwigsburg bezw. Ulm, Sigel, Garn. Werkmeister, Heisch, Garn. Bauschrebe⸗ — der Bauleitung für den Bau der katholischen Garnisonkirche zu Ulm, Hoffmeister, Garn. Werrkmeister, Wörnle, Garn. Bauschreiber, dem Garn. Baubeamten des Bezirks Ludwigsburg II, — mit Wirkung vom 1. April d. J. zu⸗ getheilt. — 1“
1“
Statistik und Volkswirthschaft.
Bayerische Enquste über Beamtenwohnungen. Nachdem der bavperische Landtag vor einiger Zeit, wie bereits mit⸗ getheilt wurde, ein Gesetz verabschiedet
4
Wohnungsinspektion einführt, ist jetzt ein weiterer Schritt in d Wohnungsreform seitens der bavyerischen Regierung he worden. Der „Sozial⸗Korr.“ zufolge hat dieselbe kürzlich Frh⸗ bogen an sämmtliche pragmatischen Staatsdiener sowie nue pragmatischen Beamten und Bediensteten zur genauen Ausfüllun hinausgegeben. Dieselben verlangen die genauesten Angabe über: den Jahresbetrag der Wohnungsmiethe, bl der Zimmer und Nebenräume, die Zahl der Familienmitglieder, ob und zu Felcem Peril. Zimmer vermiethet sind, ferner in wel
Straße sich die Wohnung befindet, in wel Stockwerk, ob Haupt oder Rückgebäude, und ob der betreffende Beamte eine Mreit. od eine Dienstwohnung inge hat. Zum Schluß wird noch die Angal verlangt, von welcher Zeit ab und in welcher Höhe eine Preis steigerung stattgefunden hat. Die an die Beamten und Bediensteter hinausgegebenen Fra wiede eingesandt werden. 1““
31 r Arbeiterbe
Aus Forst bei Aachen theilt die „Rh.⸗Westf. Ztg.“ untem
d. M. mit, daß in einer dortigen Tuchfabrik sämmtlic Weber wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten sind.
Aus Glasgow meldet „W. T. B.*, daß der Ausstand de Grubenarbeiter in Lanarkshire (vergl. Nr. 80 d. Bl.) e gebnißlos verlaufen ist und gestern die Arbeit wieder aufgenommen werden sollte. 5
Auch in Marseille beschlossen gestern die Hafen⸗ und Dod⸗ arbeiter (vergl. Nr. 81 d. Bl.) den Ausstand zu beenden, und wird, trotz des Osterfestes, auf den Quais wegen des Abganges zahl reicher Dampfer eifrig gearbeitet. Ebenso sind in den verschiedenen, am Hafenarbeiter⸗Ausstand betheiligt gewesenen Werkstätten 2500 Mann eingestellt worden, darunter viele alte Arbeiter; mn die Getreideauslader und Kohlenträger haben bheute be⸗ schlossen, den Ausstand bis zur vollständigen Erfüllung ihrer Forde rungen fortzusetzen. .
In Charleroi sind, demselben Bureau zufolge, die Ver. handlungen zwischen den Glasarbeitern und ihren Arbeit, (vergl. Nr. 268/1900 d. Bl.) ergebnißlos verlaufen, und es ist vas den letzteren bes worden, die Fabriken bis Sept n s chließen.
v1“
Land⸗ und Forstwirthschaft. Saatenstand und Getreidehandel in Rußland. Der Kaiserliche Vize⸗Konsul in Jekaterinoslaw berichtet unter dem 15. März d. J:. 1 1 2 Der Winter war dieses Jahr im allgemeinen nicht sehr strenge, und es zeigt sich jetzt, daß die Wintersaaten durch Fröste nicht gelitten
haben, trotzdem die Felder zeitweise der schützenden Schneedecke er⸗
mangelten. Uebrigens ist im Jekaterinoslawer Gouvernement der An⸗ bau von Wintergetreide verhältnißmäßig gering, zumal in diesem Jahre, wo das Herbstwetter die Felderbestellung nicht begünstigte. Ausschlaggebend für das Resultat der Ernte ist hier Sommergetreide, und zwar hauptsächlich ““ Gerste und Leinsaat. Die
eldarbeiten sind in vollem Gange, begünstigt vom schönsten Wetter, und bis zum russischen Osterfeste, d. i. 1./14. April, dürften sie ziemlich beendet werden. Es ist das gegenüber den letzten Jahren sehr zeitig, und der Landwirth bezeichnet dieses als ein äußerst günstiges Moment, denn je früher die Ernte desto besser, weil einer der größten Schrecken hier im Süden die brennende Hitze zu Ende Juni und Anfang Juli ist, und es daher von größter Bedeutung ist, daß das Korn bis dahin schnittreif wird.
s. Kaiserliche Vize⸗Konsul in Nicolajew berichtet unter dem 30. v. M.: Wie im vorhergehenden Monat, so war die Witterung auch im März den Saaten günstig. Die großen Schneemassen sind allmählich ganz verschwunden, und da Nachtfröste bisher nicht wieder eingetreten sind und das Wachsthum sonst durch nichts beeinträchtigt worden ist entwickeln sich die Wintersaaten gut und schnell. Inzwischen ist au bereits mit der Sommeraussaat begonnen worden. Angesichts des ünstigen Standes der Wintersaaten und mit Rücksicht auf den Um⸗ stand, daß dem Boden durch die großen Schneefälle reichlich Feuchtig⸗ keit zugeführt worden ist, werden die Gesammtaussichten für die dehnh Ernte von den Landwirthen allgemein optimistisch beurtheilt. 8 1
Die geschäftliche Situation hat sich im Verlauf des Monats wenig geändert. Angesichts des winzigen Depots, welches übrigens den endstehenden Ziffern zufolge einen weiteren Rückgang zu verzeichnen hat, bleibt die Stimmung eine träge und zu Aktionen wenig geneigte. Man ist sich darüber klar, daß nur bei besonders günstiger Konjunktur, wie eine solche im verflossenen Monat vorübergehend für Roggen nach Deutschland und Holland bestand, von hier aus etwas zu entrieren ist, da nur zu erhöhten Preisen Waare aus dem Innern herangezogen werden kann.
Für Weizen ab hier bleibt nach wie vor das Mittelmeer und speziell Marseille der beste Markt, während auf den übrigen kontinen⸗ talen Märkten das starke Angebot von amerikanischen Provenienzen zu den gegenwärtigen hiesigen Forderungen kein Interesse für die hiesigen Produkte aufkommen läßt.
e war, wie bemerkt, von Holland eine Zeit lang gut gefragt und wurde dadurch der Verkehr hierin zeitweise etwas bngter Die Tendenz blieb stetig und fest. b
Gerste: Hierin wurde um Mitte des Monats eine volle Dampferladung nach England gehandelt, und wenn solches auch bei normaler Geschäftslage nicht weiter bemerkbar gewesen wäre, so blieb es bei der augenblicklich rückhaltlosen Lage unseres Marktes nicht ohne eine gewisse Neaktion auf die Stimmung für diesen Artikel über⸗ haupt. ie Besitzer der wenigen noch vorräthigen kleinen Partien Gerste haben ihre Forderungen nachdem mehr und mehr erhöht, und da die letzteren sogar die aus dem Auslande auf den Artikel ein⸗ laufenden Gebote übersteigen, bleibt derselbe ohne Umsatz.
Es hat den Anschein, daß wir auf dem Frachtenmarkt eine Hausse⸗ bewegung zu erwarten haben; durch die Marseiller Strikes sind eine Reihe den Verkehr mit der Levante vermittelnder Dampfer in Marseille festgelegt und somit aus dem Markt genommen, infolge dessen, und da der Azow wieder eröffnet ist, die Frachten seit einigen Tagen wieder im Anziehen begriffen sind. .
Der Lagerbestand per 25. März a. cr. betrug 643 000 Pud, welche Ziffer aus folgenden Zahlen resultiert:
Bestand am 1. Januar 1901. . . . .. 3 561 580 Pud Angeführt wurden vom 1. Januar bis zum
25. März 1901. 1“ 1 904 750 „
5 466 330 Pud. 4 823 330 „
643 000 Pud.
Ausgeführt wurden vom 1. Januar bis zum
Bleibt Bestand am 25. März 1901
Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs⸗ Maßregeln.
Der Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche unter Schweinen ist dem Ferserlicen Gesundheitsamt worden den Schlacht⸗Viehhöfen zu München und Nürnberg am il
bb1ie b1“ Zufolge Verfügung des belgischen Ministeriums für Landwirth⸗ schaft vom 28. v. M. ist die Beibringung von Gesundheitspässen für Schiffe, welche unmittelbar von Häfen der Westküste Schottlands und von den Häfen von Hull, Goole, Grimsby, Cardiff und Bristol in Belgien ankommen, nicht mehr erforderlich. (Vergl. „R.⸗Anz.“ Nr. 214 vom 8. September v. J., Nr. 32 vom 6. und Nr. 44 vom 20. Februar d. J.) 8r Rumänien. 6 G Die rumänische Regierung hat die Quarantäne für Pro⸗ venienzen aus Smyrna von sechs Tagen auf drei Tage herab⸗ gesetzt.
Handel und Gewerbe. E“
im Reichsamt des Innern 5 1 engestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)
Großbritannien.
Ermächtigung der Regierung von Neu⸗Südwales zur Herabsetzung der Steuern auf Taback, Zigarren, Zi⸗ garetten, Spirituosen und Bier. In Neu⸗Südwales ist unterm 5. Dezember 1900 ein Gesetz erlassen worden, welches den Gouverneur der Kolonie ermächtigt, jeder Zeit, bevor durch den Australischen Bund (Australian Commonwealth)“*) einheitliche Zöller eingeführt werden, durch Proklamation die inneren Steuern auf Taback, Zigarren, Zigaretten, Spirituosen und Bier herabzusetzen. (The Board of Trade Journal.)
Ermächtigung der Regierung von Queensland zur Herabsetzung der Zölle auf unverarbeiteten Taback und der Steuern auf Taback, Zigarren, Zigaretten, Spirituosen und Bier. In Queensland ist unterm 28. Dezember 1900 ein Gesetz erlassen worden, welches die Regierung der Kolonie ermächtigt, jeder Zeit binnen drei Monaten, bevor durch den Australi⸗ schen Bund (Australian Commonwealth) einheitliche Zölle ein⸗ Ffübrt werden, durch Proklamation die Zölle auf unverarbeiteten
back und die inneren Steuern auf Taback, Zigarren, Zigaretten, Spirituosen und Bier herabzusetzen, jedoch mit der Maßgabe, daß die betreffenden Zölle oder Steuern nicht unter den niedrigsten Satz
*) Der Australische Bund (Commonwealth of Australia), dem die Kolonien Neu⸗Südwales, Victoria, Queensland, Süd⸗Australien, West⸗Australien und Tasmanien angehören, ist am 1. Januar d. J. ins Leben getreten. Die Bundesregierung übernimmt verfassungsmäßig die Verwaltung aller Zölle und Verbrauchssteuern der Einzelstaaten. Innerhalb zweier Jahre seit Bestehen des Bundes müssen einheitliche
ermäßigt werden dürfen, der zu der Zeit von den gleichartigen Gegen⸗ ständen in einem anderen Staate des Australischen Vundes zu entrichten ist.
In Fällen, in denen vor dem Tage der Proklamation ein Ver⸗ trag zum Kauf oder zur Lieferung eines der vorerwähnten Artikel zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen worden ist, soll es dem Ab⸗ nehmer gestattet sein, von dem Waarenpreise den Betrag der durch die Proklamation herbeigeführten Abgabenermäßigung abzuziehen, oder er soll, wenn der Preis bereits bezahlt worden ist, berechtigt sein, sich einen der Herabsetzung gleichkommenden Betrag von dem Verkäufer ersetzen zu lassen. Der Verkäufer kann jedoch in den hier vor⸗ gesehenen Fällen durch eine dem Käufer innerhalb vierzehn Tagen nach dem Datum der Proklamation zuzustellende schriftliche Anzeige den Vertrag für null und nichtig erklären. (Che Board of Trade Journal.)
Einfuhr von gefährlichen Waaren nach West⸗ Australien. In der „Government Gazette“ vom 1. Januar d. J. ist die Aufmerksamkeit der Importeure auf nachstehende Bestimmungen des Zollgesetzes (Pne Customs Consolidation Act) vom Jahre 1892 gelenkt worden:
Sektion 107. Wer in West⸗Australien Waaren gefährlicher Natur, als da sind Explosivstoffe, Zündhölzer, Petroleum, Solaröl, Naphta, Benzin, Säuren oder Waaren der gleichen Art einführt oder landet oder einzuführen oder zu landen versucht, ohne dieselben vor der Einfuhr oder dem Landen dem Zollamt besonders zu deklarieren, oder wer bei solcher Einfuhr oder solcher Landung, oder bei solchem Einfuhr⸗ oder Landungsversuch betheiligt ist, Beihilfe leistet oder dieselben fördert, soll einer Strafe von 100 Pfund unterliegen, guch können die Waaren für verwirkt erklärt werden. (Phe Board of Trade Journal).
Zollzuschlag für österreichisch⸗ungarischen Zucker in Britisch⸗Ostindien. Die indische Regierung hat laut Bekannt⸗ machung des Finanz⸗ und Handels⸗Departements vom 1. Februar d. J. ver⸗ fügt, daß den Importeuren von österreichisch⸗ungarischem Zucker, der in der Zeit vom 1. August 1899 bis zum 31. Juli 1900 nach Indien verschifft worden ist, die Differenz zwischen dem erhobenen Prämienzuschlag und dem Zuschlag, wie er sich nunmehr berechnet, nachdem die österreichisch⸗ ungarischen Exporteure einen Theil der zuerst erhaltenen Ausfuhr⸗ prämien wegen der Ueberschreitung des Höchstbetrages der zu ge⸗ währenden Feämie an ihre Regierung haben zurückzahlen müssen, wie folgt, zu erstatten ist:
Zollzuschlag, der zu er⸗ heben gewesen wäͤre ür den ewt
u
p. Ann. P. Rup. Ann. P.
Zu erstattende Differenz
Errhobener Zollzuschlag
f Rup. Ann. P. R
Zucker von unter 99,3 %
aber mindestens 90 %
Polarisation . — 15 12 5 — 9 7 Zucker von mindestens
11““ Der Zollzuschlag für österreichisch⸗ ungarischen Zucker ist laut Bekanntmachung Nr. III vom 1. Februar 1901 mit Wirkung vom 2. Februar d. J. anderweit, wie folgt, festgesetzt worden:
— Zu erhebender Zollzuschlag für den cwt
Rup. Ann. P. Zucker von unter 99,3 %, aber mindestens 90 % —
Polarisation. . 3,20 Kronen für 100 kg 1 Zucker von mindestens 99,3 %
Polarisation . . . . 4,60 8 8 5 1 I 8 18 (The Gazette of India.)
Gewährte Prämie
Der britische Handel in Eisenkurzwaaren im Jahre 1900.
Das verflossene Jahr ist besonders bemerkenswerth in der Ge⸗ schichte des britischen Eisenhandels. Von Januar bis Dezember traten überraschende Verhältnisse auf dem Markt ein.
Der Beschäftigungsgrad in allen leichteren Eisenwaaren erreichte eine fast nie dagewesene Höhe. Das Binnengeschäft bot so viele Aufträge, daß in vielen Fällen ausländische Aufträge zurückgewiesen und in den Vereinigten Staaten von Amerika oder in Deutschland untergebracht werden mußten.
Wenn nun aber auch die Erzeugung von Eisenwaaren eine so außerordentlich reiche war, so ist zweifelhaft, ob der Geschäfts⸗ gewinn der Fabrikanten ein ebenso großer war wie in den Jahren 1898 und 1899. Denn während sie mit der unregelmäßigen Lage des Marktes zu rechnen hatten, waren sie andererseits dem vermehrten Wettbewerb auf den neutralen Märkten von Seiten Amerikas und Deutschlands ausgesetzt, und nicht allein dies kam in Frage, sondern amerikanische Eisenwaaren dieser oder jener Sorte kamen in ver⸗ mehrter Menge selbst bis nach Großbritannien.
Die bemerkenswertheste Erscheinung des Jahres 1900 war, soweit die Einfuhr von Metallwaaren in Frage kommt, die vermehrte Leb⸗ haftigkeit der amerikanischen Exporteure und die relativ verringerte Thätigkeit der deutschen, obwohl die letzteren ihre Ausfuhr von Eisen⸗ waaren ebenfalls vermehrt haben. Im Einzelnen wird Folgendes berichtet: 1
Großbritanniens Einkauf von Eisenkurzwaaren. Als solche werden von den britischen Eisenkaufleuten auch Pinsel und Bürsten verkauft. Im Jahre 1900 betrug der Werth der gekauften Pinsel und Bürsten 1 300 000 Doll. Davon kam ungefähr die Hälfte der Menge aus Deutschland, eine viel kleinere Menge aus den Ver⸗ einigten Staaten und eine noch kleinere Menge aus Canada.
Der Werth der aus dem Auslande, und zwar fast ganz aus Deutschland bezogenen Messerschmiedewaaren wird äußerst gering an⸗ gegeben, nämlich auf nur 100 000 Doll. Der Einkauf von elektrischen Waaren und Apparaten von anderen Ländern her vermehrte sich in bemerkenswerthem Verhältniß. Im Jahre 1900 betrug der Einkaufs⸗ werth an diesen Waaren über 600 000 Doll. Auch in diesen Artikeln waren die deutschen Lieferungen groß. Der Einkauf von amerikani⸗ schen Waaren, einschließlich Telephone und andere elektrische Apparate, wird auf 1 250 000 Doll. geschätzt. In deutschen elektrischen Appa⸗ .5 die in Großbritannien verkauft werden, hat Amerika viel nach⸗ zuholen.
Der britische Einkauf im Jahre 1900 an Eisenkurzwaaren außer den Messerschmiedesachen stieg auf einen Werth von 4,5 Millionen Dollar; hier haben die amerikanischen Exrporteure viel geleistet.
Aus Amerika wurden nämlich diese Eisenwaaren, worunter hauptsächlich Baubeschläge, Schlösser, Scharniere, ferner Sägen und Handwerkszeuge neben den für den Hausbedarf erforderlichen Ge⸗ räthen verstanden sind, im Werthe von 2,5 Millionen Dollar, nach Großbritannien eingeführt, was einen Zuwachs von nicht viel weniger als 25 % gegen 1899 bedeutet. 1 1
Nicht eingeschlossen in den obigen Einkaufswerth sind Näh⸗ maschinen, deren Einfuhrwerth allein 1,5 Millionen Doll. betrug Amerika soll hieran mit etwa 1 Million Doll. betheiligt sein.
In Fahrrädern und Zubehörtheilen ging der Einkauf von 1,4 Millionen Doll. auf 0,95 Millionen Doll. zurück.
Aus all' diesen. Zahlen ist ersichtlich, daß Amerika seine Stellung auf dem Markte Großbritanniens sehr verbessert hat. 5
Großbritanniens Verkauf. Die britischen Eisenwaaren⸗ erzeuger waren ungewöhnlich gut beschäftigt. Birmingham und Sheffield haben große Erfolge erzielt. So kauften z. 81 die Ver⸗ ein gten Staaten von Amerika an Messerschmiedewaaren von Sheffield im Jahre 1900 mehr als in den vergang⸗ en Jahren; der Verkaufs⸗ werth betrug alles in allem 425 000 Doh was einen Zuwachs von 10 000 D oll. gegen 1899 und 95 000 Toll. gegen 1898 bedeutet. Oceanien ist Sheffields bester Abnehmer; es kaufte für nicht weniger als 800 000 Doll.
—
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Die besten Kunden Großbritanniens für leichtere Eisenwaaren waren: “ 8 11“
280 000 Dollar 290 000 600 000 500 000 400 000 100 000 150 000 180 000 Süd⸗Afrika . 600 000 Britisch⸗Ostindien . . .. 875 000 L1““ Für andere aus Großbritannien gekauften Waaren, die in Eisen⸗ geschäften geführt werden, stellten sich die Verkaufswerthe, wie folgt: Werth in Dollar Verzinkte Bleche
Verzinnte Bleche ....
n 111“ Gegossene und geschmiedete Eisenwaaren . 30 000 000 k“¹
Ein Rückblick auf den Ausfuhrhandel läßt erkennen, daß Groß⸗ britannien immer noch die Hauptmasse seiner Erzeugnisse an fremde Länder verkauft und daß seine Kolonien erst in zweiter Nric kommen.
Sicher ist, daß Mexiko, Zentral⸗Amerika, Chile, Brasilien, Uruguay und Argentinien noch wie bisher in größeren Mengen von Großbritannien kaufen.
Der Binnenhandel. Es besteht kein Zweifel, daß während
des Jahres 1900 die Kaufkraft des heimischen Verbrauchers sehr durch hohe Löhne und regelmäßige Beschäftigung gesteigert war. Die Käufer haben auch mehr nach besseren Qualitäten verlangt als in früheren Jahren, und so wurde während der letzten zwei bis drei Jahre weniger geringe Waare auf den britischen Markt geworfen als etwa zehn Jahre vorher. Deer fortgesetzt hohe Kupferpreis hat zu einer schärferen Nach⸗ frage nach Messingwaaren geführt, und die Messingfabrikanten von Birmingham und Umgegend waren infolge dessen das Jahr über bnt beschäftigt; ebenso hat die wachsende Nachfrage nach Kupfer von Hoher Leitungsfähigkeit für elektrische Zwecke gewirkt.
Ein lebhaftes Geschäft fand statt in Messinghähnen, Verbindungs⸗ stücken, Wasserkrähnen, Anschlüssen für elektrisches Licht in Messing, Kupfer und gehämmertem Blockeisen; weniger groß war die Nach frage in Oellampen und Gaskronen.
Die Fabrikanten galvanisch plattierter Waaren hatten ein gutes Jahr, sowohl im Binnen⸗, wie im Auslandsgeschäft; Australasien besonders war ein guter Kunde.
Aufträge des Kriegsamts kamen vielen Fabrikanten für alle
Arten von Ausrüstungsgegenständen zu, und diese Aufträge, die recht lohnend waren, trugen mit bei zu dem finanziellen Aufschwung der betreffenden Handelszweige. Gegen Ende des Jahres machte sich indessen die Wirkung des Krieges in dem Detailhandel dahin fühlbar, daß Aufträge für Bau⸗ artikel, sowohl in leichteren, wie in schwereren Sorten, weniger und weniger einliefen. Die schottischen Fabrikanten schmiedbaren Gusses haben sehr darunter zu leiden gehabt, und in solchem Maße, daß viele Gießereien im Larbertdistrikt entweder ihre Arbeitsstätten ganz schlossen oder doch ihre Arbeitszeit verkürzten.
Preise und Geschäftsgewinn. Obwohl Fabrikanten und Kaufleute von Zeit zu Zeit während der letzten zwölf Monate ihre Preise erhöht haben, haben die Preise doch nicht Schritt gehalten mit den Preisen für das Rohmaterial und dem Steigen der Löhne.
Die Thatsache, daß die Kaufleute keine Vereinigung haben, in der sie die Marktlage erörtern könnten, hat sie benachtheiligt und mehr als einmal wurden sie von plötzlicher Preissteigerung der Metalle betroffen und doch genöthigt, zu Preisen zu verkaufen, die auf niedrigere Selbstkosten kalkuliert waren.
Während der letzten zwei Monate ist man indessen zu einer Ver⸗ ständigung über den Verkaufspreis einiger Stapelartikel gelangt.
Aussichten für das neue Jahr. Die Stimmung auf dem Metallwaarenmarkt war bei Beginn des neuen Jahres im Ganzen flau. Einerseits war zwar die Nachfrage für Kriegsartikel angeregt, andererseits aber die sonstige Geschäftsabwickelung ernstlich beein⸗ trächtigt. Dazu kommt, daß durch die Aufbringung großer Geld⸗ summen für mildthätige Zwecke baar Geld unter den mittleren Klassen weniger vorhanden ist. Ferner hat der fortgesetzt hohe Kohlenpreis während der letzten Monate die Kassen der Arbeiterbevölkerung eben⸗ falls geschwächt.
Im März, wenn Preise und Löhne wieder in Uebereinstimmung Hücact sein werden, werden sich die Aussichten für das neue Jahr
estimmter erkennen lassen. (Nach The Iron Age.)
Rußland. . . . . .. Schweden und Norwegen. ee““
Niederlande
Rußland.
Zollbehandlung von Waarenmustern für öster⸗ reichisch⸗ ungarische Handlungsreisende. Auf das Gesuch des österreichisch⸗ungarischen Botschafters hat der Finanz⸗Minister die vom Finanz⸗Ministerium durch die Zirkulare des Zolldepartements vom 30. November 1899 und 8. November 1900, Nr. 25 164 und 23 592 den französischen Handlungsreisenden gewährte Vergünstigung bezüglich der Einfuhr von Stoffmustern gegen Hinterlegung des Zoll⸗ betrags auch auf die Ffterreichisch⸗ungarischen Handlungsreisenden aus⸗ sdehnt. (Zirkular des Zolldepartements vom 16. Februar 1901, Nr. 3582. — Finanzanzeiger Nr. 8 vom 25. Februar/10. März 190
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8 Außenhandel Japans im Jahre 1900.
Die Einfuhr nach Japan erreichte im Jahre 1900 einen Werth von 287 261 846 Yen gegen 220 401 926 Yen im vorhergehenden Jahre, hat also um 66 859 920 Yen zugenommen; die Ausfuhr be⸗ zifferte sich auf 204 429 994 Yen gegen 214 929 894 Pen im Jahre 1899, hat also um 10 499 900 Ven abgenommen. Der Abschluß stellt sich sonach nicht günstig für das Land, da die Ausfuhr des Jahres 1900 um 82 831 852 Yen geringer war als die Einfuhr, während im Jahre 1899 das Mehr der Einfuhr nur 5 472 032 Yen betrug. In den angegebenen „ 1n ist eine Wiedereinfuhr im Werthe von 673 425 Yen im Jahre 1900 und von 350 942 Pen im Jahre 1899 enthalten, sowie eine Wiederausfuhr im Werthe von 4 251 001 Yen 1900 und von 1 977 558 Yen 1899.
Die wichtigsten Artikel der Ein⸗ und Ausfuhr des Jahres 1900 (und 1899) waren nach ihrem Werth in tausend Yen die folgenden:
Einfuhr:
Alnilinfarben 1329 (904) — Bohnen, Erbsen und andere Hülsen⸗ früchte 4818 (8822) — Kaustische Soda 930 (522) Kohlen 2100 (937) — Rohbaumwolle, entkernt 58 500 (61 366) — Desgleichen, un⸗ gereinigt 972 (845) — Baumwollene Flanells 1515 (797) Be⸗ druckte Baumwollstoffe 2003 (1438) — Baumwollene Satins und Velvets 4527 (1346) — Baumwollene Shirtings, ungebleicht 5558 (3575) — Desgleichen, gebleicht 1325 (518) — Baumwollen⸗ arne 7043 (4963) — Frische Eier 1243 (827) — Flachs, Hanf⸗ Jute und Chinagras 1700 (1245) Mehl, Grütze und Stärke 3902 (1384) Indigo, trocken 3903 (2904) Roheisen und In⸗ gots 963 (966) Stab⸗ und Stangeneisen 5243 (2604) Eisen⸗ vlatten und „Blech 6245 (3651) Nägel 2181 (2223) — Ciserne Köhren 2982 (953) — Telegraphendraht 1096 (817) Eisenbahn⸗ schienen 4753 (435) — Eisendraht und dünne Stäbe 1109 (411) — Anderes bearbeitetes Eisen und schweißbarer Stahl 1226 (496) — Verzinnte Platten und Bleche 832 (570) — Rohes Blei 927 (412) — Leder 2086 (1067) Lokomotiven, Personen⸗ und Güterwagen für Eisenbahnen 2426 (2650) — Maschinen und Maschinentheile 7529 (4892)
Raffiniertes Petroleum 14.163 (7918) — Oelkuchen 5696 (6792) — Druckpapier 2037 (748) — Anderes Papier 2408 (1186) — Plüsch und Velvets aus Seide, 8% vermischt mit Baumwolle 985 (675) — Reis 9022 (5960) hesalzene Fische 2185 (1213) — Stahl 1154 (955) Zucker, braun und weiß 26 607 (17 516) Holz, Bretter und Planken 869 (537) Fensterglas 953 (1257) — Wolle 3920 (4324) — Wollene Flanells 918 (375) — Italian Cloth 1121 (1133)
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