1901 / 86 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 12 Apr 1901 18:00:01 GMT) scan diff

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75 Reiher, Kormorane, 201 Füchse, 31 Marder, 34 Iltisse, 4 Wiesel, 29 Raubvögel, 274 Verschiedenes; im Grunewald 11 Schaufler, 244 Spießer und Wild (Damwild),

1 geringe Sau, 1 Reh, 178 Hasen, 111 Rebhühner, 79 Ganse, Enten, Schnepsen ꝛc., 7 Reiher, Kormorane, 21 Füchse, 1 Wiesel, 36 Raub⸗ vögel, 514 Verschiedenes; in den Oberförstereien Falkenhagen und Potsdam 2 Schaufler,

18 Spießer und Wild (Damwild), 3 geringe Sauen, 35 Rehe, 24 Fasanen, 257 Hasen, 27 Rebhühner, 110 Gänse, Enten, Schnepfen ꝛc., sch Füchse, 9 Marder, 24 Iltisse, 2 Wiesel, 12 Raubvögel, 160 Ver⸗ iedenes; in der Kolbitz⸗Letzlinger Heide: Oberförstereien Letzlingen, Planken, Kolbitz, Jävenitz Burgstall 6 Hirsche, 7 Spießer und⸗Wild (Roth⸗ wild), 70 Schaufler, 174 Spießer und Wild (Damwild), 1 Reh, 21 Gänse, Enten, Schnepfen ꝛc., 36 Reiher, Kormorane, 62 Füchse, 6 Marder, 3 Iltisse, 2 Wiesel, 81 Raubvögel, 108 Verschiedenes;

im Saupark bei Springe 3 Schaufler, 4 Spießer und Wild (Damwild), 24 grobe Sauen, 11 Füchse, 1 Wiesel, 5 Raubvögel;

im Thiergarten bei Kirchrode 10 Schaufler, 19 Spießer und Wild (Damwild), 17 Hasen, 2 Füchse, 1 Raubvogel;

in Göhrde 4 Hirsche, 95 Spießer und Wild Rothwild), 7 grobe, 20 geringe Sauen, 4 Rehe, 6 Hasen, 8 Füchse, 1 Marder:

im Hammer⸗Königs⸗Wusterhausener Gehege 3 Spießer und Wild (Rothwild), 1 Schaufler, 4 Spießer und Wild (Damwild), 29 grobe Sauen, 1 Reh, 112 Rebhühner, 10 Gänse, Enten, Schnepfen ꝛc., 103 1.“ Kormorane, 6 Füchse, 2 Marder, 3 Iltisse, 2 Raub⸗ vögel;

im Wildpark und Feldjagdgehege bei Potsdam 14 Hirsche, 27 Spießer und Wild (Rothwild), 5 Spießer und Wild (Damwild), 1 geringe Sau, 28 Rehe, 51 Fasanen, 202 Hasen, 266 Rebhühner, 152 Ganse, Enten, Schnepfen ꝛc., 40 Reiher, Kormorane, 20 Füchse, 17 Marder, 38 Iltisse, 58 Wiesel, 74 Raubvögel, 495 Verschiedenes;

im Feldjagdgehege bei Berlin 5 Rehe, 151 Hasen, 951 Reb⸗ hüßner. 4 Füchse, 4 Iltisse, 43 Wiesel, 15 Raubvögel, 131 Ver⸗

iedenes;

in der Stadtjagd Spandau 2 Schaufler, 13 Spießer und Wild (Damwild), 1 grobe, 1 geringe Sau, 36 Rehe, 12 Fasanen, 98 Hasen, 136 Rebhuhner, 22 Gänse, Enten, Schnepfen ꝛc., 11 Füchse, 2 Mar⸗ der, 5 Iltisse, 2 Wiesel, 8 Raubvögel, 54 Verschiedenes;

im Fürstenwald und Feldjagdgehege bei Ohlau 46 Rehe, 73 Fa⸗ sanen, 148 Hasen, 216 Rebhühner, 1 (Gänse, Enten, Schnepfen ꝛc.), 25 Marder, 36 Iltisse, 99 Wiesel, 82 Raubvögel, 325 Verschiedenes;

im Feldjagdgehege bei Cassel 4 Rehe, 14 Hasen, 45 Rebhühner, 9 Füchse, 2 Marder, 2 Wiesel, 14 Raubvögel, 55 Verschiedenes.

Die gesammte Jagdbeute betrug: 138 Hirsche, 569 Spießer und Wild (Rothwild), 561 Schaufler, 2068 Spjeßer und Wild Dam⸗ wild), 541 grobe, 380 geringe Sauen, 233 Rehe, 420 Fasanen, 3200 Hasen, 2053 Rebhühner, 562 Gänse, Enten, Schnepfen ꝛc.,

261 Reiher, Kormorane, 397 Füchse. 95 Marder, 147 Iltisse, 214 Wiesel, 359 Raubvögel, 2441 Verschiedenes.

8 Mannigfaltiges. 8 Berlin, den 12. April 1901.

Internationale Ballonfahrten. Wiederholt wurde schon darüber berichtet, daß seit einigen Jahren Ballonfahrten zu wissen⸗ schaftlichen Zwecken ausgeführt werden, die gleichzeitig und mit gleichen Instrumenten in Frankreich, Elsaß⸗Lothringen, Bayern, Oesterreich, Rußland, England und in Berlin stattfinden. Außer den mit Per⸗ sonen besetzten Ballons werden dabei auch solche verrwandt, die nur selbstregistrierende Apparate tragen; dieselben erreichen meist Höhen, die von Menschen nicht mehr ertragen werden können, d. h. 13 bis 15 000 m. Der Ort, an dem sie landen, ist natürlich, abgesehen von der durch die Windrichtung bestimmten Weltgegegend, durchaus nicht vorher zu bestimmen, und man muß deshalb darauf rechnen, daß sie von verständigen Menschen bemerkt und sach⸗ gemäß vor Beschädigungen bewahrt werden. In erster Linie handelt

es sich hierbei natürlich darum, den Zweck, dem sie dienen sollen, thunlichst vollkommen zu erreichen: deshalb muß dem Registrier⸗ Apparat, den sie tragen, die größte Aufmerksamkeit gelten. Derselbe ist gegen Beschädigungen bei der Landung gut verwahrt nur

Paris, mehr als 300 solcher „Ballons-sondes“, wie man sie dort nennt, aufgelassen wurden. Aber auch bei uns kommt es vor, daß ein Ballon in einen See oder auf die Baumwipfel eines größeren Forstreviers fällt und unbemerkt bleibt: so ist ein am 7. März d. J. aufgelassener Ballon nebst Apparat, der seinen Weg vom Tegeler Schießplatz aus über Nieder⸗Schönhausen, Buch, Bernau und Ebers⸗ walde genommen hat, bisher noch nicht wiedergefunden worden. Ein an die Orts⸗ und Gutsvorstände dieser Route neuerdings versandtes 1,15—15 sichert dem Finder eine Belohnung bis zur Höhe von 30 zu..

Am Freitag, den 19. April, werden abermals internationale Experimente dieser Art stattfinden. Es ist deshalb zu wünschen, daß sich überall, wo die Ballons auch landen mögen, verständige Leute finden möchten, die der hochwichtigen wissenschaftlichen Forschung da⸗ durch zu dienen bereit sind, daß sie, ohne die Apparate zu öffnen, oder auch nur mit den Fingern in sie zu greifen, die durch Plakate vorgeschriebenen Meldungen erstatten, wofür außer Erstattung der Kosten noch Belohnungen ge⸗ währt werden. 8

Wie der geschäftsführende Ausschuß der „Internationalen Ausstellung für Feuerschutz und Feuerrettungswesen Berlin 1901“‧ mittheilt, hat der Minister der öffentlichen Arbeiten in Erwiderung auf eine an ihn gerichtete Eingabe verfügt, daß den Offizieren und Mannschaften der freiwilligen und der Berufs⸗Feuerwehren zur Erleichterung des Besuchs der Ausstellung die 5 auf den preußischen und hessischen Staatseisenbahnen vom Wohnorte nach Berlin und zurück gegen zehntägige Rückfahrkarten in III. Wagen⸗ klasse zum Preise der vierten und in II. Wagenklasse zum Preise der dritten Klasse während der Dauer der Ausstellung gewährt werde. Die Sonder⸗Rückfahrkarten werden jedoch nur von Stationen, die mehr als 50 km von Berlin entfernt sind, für den Weg ausgegeben, für den die Karten des gewöhnlichen Verkehrs berechtigen, und gelten für alle Züge. Bei Benutzung der D⸗Züge ist indeß außerdem die tarifmäßige Platz⸗ gebühr zu zahlen. Die ortspolizeilichen Ausweise werden beim Antritt der Hin⸗ und Rückreise durch die Fahrkarten⸗Ausgabestellen abgestempelt. Die Fahrt kann auf der Hin⸗ und Rückreise, wie bei gewöhnlichen Rückfahrkarten, je einmal gegen Bescheinigung durch den diensthabenden Stationsbeamten unterbrochen werden; auf jede Sonderkarte werden 25 kg Gepäckfreigewicht bewilligt. Die Kaiserliche General⸗Direktion der Eisenbahnen in Elsaß⸗Lothringen zu Straßburg, die Direktion der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn in Darmstadt und die preußischen Privatbahnen haben gleichfalls die Ermächtigung erhalten, Fahrterleichterung auf ihren Strecken eintreten zu lassen.

Im großen Saale des Römischen Hofes veranstaltete am Mittwoch Herr August Junkermann einen zweiten Vortrags⸗ Abend in Fortsetzung seines jüngst begonnenen „Fritz Reuter⸗ Cyelus“ und brachte neben drei hübsch gewählten „Läuschen un Rimels“ einige längere Kapitel aus „Ut mine Stromtid“ in meister⸗ licher Weise zu Gehör. Es zeigte sich dabei wieder, wie trefflich Herr Junkermann den sinnigen, liebenswürdigen Humor der Fhlich, en Dichtungen zum Ausdruck zu bringen versteht, und wie geschickt er durch seine logische Betonungsweise und durch seine vollendete Vor⸗ tragstechnik den einzelnen handelnden Personen Leben zu verleihen weiß. Am besten gelang ihm ohne Zweifel die Charakteristik von „Fru Nüßler“, von „Unkel Bräsig“ und von „Moses und David, sinem Sahn“. Das sehr zahlreich anwesende Publikum gab seine volle Befriedigung durch lebhaften Beifall zu erkennen.

Der Kaiserliche Yachtklub in Kiel und der Norddeutsche Regatta⸗Verein in Hamburg haben soeben die Ausschrei⸗ bungen für die ‚„Kieler Woche“ erlassen. Es werden danach in der Zeit vom 20. Juni bis 3. Juli zwölf Regatten veranstaltet werden: vier auf dem Kieler Hafen, zwei auf der Kieler Föhrde und auf dem vor derselben liegenden Theile der Ostsee, zwei zwischen Kiel und Eckernförde, eine zwischen Kiel und Travemünde, eine auf der Lübecker Bucht, eine zwischen Travemünde und Warnemünde und eine endlich vor Warnemünde. An Hauptpreisen sind ausgesetzt: elf Ehren⸗ bezw. Wanderpreise Seiner Majestät des Kaisers und Königs, sowie je ein Preis Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin und Ihrer Königlichen Hoheiten des Prinzen und der

gegen neugierige Blicke, bei denen man leider meist die Finger zur Hilfe nimmt, giebt es kein anderes Mittel als die Zusicherung einer Zelohnung für denjenigen, der seine Neugier unterdrückt. Bisher wurden bei uns die meisten solcher Ballons wiedergefunden, ebenso in Frankreich, wo von einer Stelle aus, und zwar in Trappes bei

Prinzessin Heinrich. Auch die Stadt Lübeck hat einen Preis ausgesetzt. Andere Preise haben der Geheime Kommerzienrath Krupp, Herr von Koscielski, Konsul Diedrichsen, Freiherr von Knoop und raf Douglas gestiftet.

Im neuen Vogelhause des Zoologischen Gartens ist in 2* Papageien⸗Abtheilung zur Zeit die Gattung der sogenannten 1* jener auffallend Fesgehuscbgeh langschwänzigen Riesen unter amerikanischen Keilschwanz⸗Sittichen, besonders reich vertreten. qf sieht dort den kobaltblauen, großen Hyanzinth⸗Ara aus Amazonengebiet neben seinem ähn ich gefärbten, kleinen Verwand der eine grünblaue Unterseite hat; auch die beiden graublauen A sind vorhanden, sowohl der Blau⸗Ara mit gelbem Augenring

araguay, wie der kleine Blau⸗Ara mit graublauem Augenring 5 Nord⸗Brasilien. Von der Gruppe der grünen Aras sind der dunf⸗ rüne Soldaten⸗Ara aus Mexiko, der hellgrüne Soldaten⸗Ara aa

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dem nördlichen Süd⸗Amerika vorhanden.

Köln, 12. April. 8— T. B.) Der Rhein hat eine Hoäß, von 5,83 m erreicht. om Ober⸗Rhein wird ein weita 8 üsn des Wassers gemeldet. Die Mosel fällt, dagegen stei er Neckar.

an Bord des Schnelldampfers „Kaiser Wilhelm der Große“ (vgl. Nr. 85 d. Bl.) wird weiter gemeldet, daß der Diebstait kurz vor dem Anlaufen von Cherbourg, woselbst Kontanten gelande

der in Cherbourg, Southampton und Bremerhaven landenden Reisenden sowie die genaue Ueberwachun des Personer verkehrs an und von Bord blieben ergebnißlos. Man ist hier zu de Ueberzeugung gelangt, daß der Diebstahl bereits in New York verüt sei. Vermuthlich habe sich der Dieb in der Nacht vor der Abfakn in den Laderaum vor der Kontantenkammer einschließen lassen um Morgens während des Anbordkommens der zahlreichen Passagiere si mit seinem Raube wieder an Land begeben.

Wien, 11. April. (W. T. B.) Der Kölner Männern Gesangverein traf heute Abend 6 Uhr hier ein und wurde ar- dem festlich geschmückten Bahnhofe von dem Wiener Männe. Gesangverein, dem Vorstand des Niederösterreichischen Sängerbunde Deputationen sämmtlicher Wiener und mehrerer auswärtige Vereine, dem Vorstande des reichsdeutschen Vereins „Nieder⸗ wald“ und des Vereins der Bavern, sowie von dem Vize⸗Bürga meister Strobach in Vertretung der Stadt Wien empfangen. N. der Einfahrt des Zuges intonierte die auf dem Bahnhof aufgestelte Kapelle „Heil Dir im Siegerkranz“. Der Vize⸗Bürgermeister Strobat hieß die Gäste im Namen der Stadt Wien herzlich willkommen un sprach den Wunsch aus, daß das Band der Freundschaft noch feir

ihrem Hotel wurden die Gäste auf dem ganzen Wege von dem l reichen Publikum stürmisch begrüßt. Bei dem zu Ehren des Kölhm Männer⸗Gesangvereins veranstalteten Begrüßungsabend brachte ie bayerische Gesandte Freiherr von Podewils in Vertretung de deutschen Botschafters Fürsten zu Eulenburg einen äußerst warme Trinkspruch auf Seine Majestät den Kaiser Joseph, „da von den Reichsdeutschen geliebten und verehrten, stets bewährte Bundesgenossen und treuen Freund des Deutschen Kaisers“, aus. Da Toast wurde begeistert aufgenommen. Darauf hielt der Vorstand de Wiener Männer⸗Gesangvereins Schneiderhan eine Rede, die in ei Hoch auf Seine Majestät den Kaiser Wilhelm 111 ausklang in das die Versammelten ebenfalls lebhaft einstimmten. Im Nama der Regierung begrüßte dann der Unterrichts⸗Minister Ritter von Hartel die Kölner Sänger und trank auf die Freundschaft de beiden Brudervereine Köln und Wien.

und enger geknüpft werden möge als bisher. Auf der Fahrt 89

—St. Petersburg, 11. April. (W. T. B.) Infolge von Schneeverwehungen verunglückte am 9. d. M. auf der Kosloyn Tambowschen Zweigbahn ein Guͤterzug. Von 28 Wagen wurden einige beschädigt; von 100 Arbeitern kam einer ums Leben zwei andere wurden schwer verletzt.

m 12. April 1901, ormittags.

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Bühnenfestspiel

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Munster (Westf.). annover.

Chemnitz.

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Frankfurt

(Main). Karlsruhe .. München 3 heiter +₰ 8 28

odoe... N 4 bedeckt 0. 753,4 Windstille bedeckt 3,

Eine Depression liegt über Zentral⸗Europa, mit dem niedrigsten Luftdruck über den dänischen Inseln, ein Maximum von über 765 mm über dem Dean.

7 ½ Uhr.

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Richard Wagner.

2 Regen 1 bedeckt 2 wolkenlos 2 wolkenlos 4 bedeckt

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(2. Abend).

veränderter Temperatur. Wenig

und, Aenderung wahr⸗ scheinlich.

Deutsche Seewarte.

Troubadour.

Theater.

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern⸗ haus. 95. Vorstellung. Der Ring des Nibelungen. von Richard Wagner. Erster 85 Das vr Preise der Plätze:

remden⸗Loge 12 ℳ, Orchester⸗Loge 10 ℳ, Erster Male: Mutter Sorge. 8 stück in Die Puppe. Abends 7 ½ Uhr: Die Geis Feem 8 ℳ, Parquet 8 ℳ, Zweiter Rang 6 ℳ, 4 Aufzügen von ö“ S 8 b Dritter Rang 4 ℳ, Vierter Rang Sitzplat 2 8 50 ₰, Vierter Rang Stehplatz 1 50 An

Schauspielhaus. 98. Vorstellung. Wallenstein’s Tod. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Anfang 7 ½ Uhr.

Sonntag: Opernhaus. Ring des Nibelungen.

Deutsches Theater. Sonnabend: Die Macht der Finsterniß. Anfang 7 ½ Uhr.

Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Der Probe⸗ kandidat. Abends 7 ½ Uhr: Das Lumpen⸗ Hälfte ermäßigten Preisen: Der Schlafwagen⸗

Montag: Rosenmontag.

Kraft. (II. Theil.) Montag: Ueber unsere Kraft. (I. Theil.)

Schiller⸗Theater. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

3 Akten von Hanns Fischer und Josef Jarno. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das Glück im schneider. Winkel. Abends 8 Uhr: Die Großstadtluft. Montag, Abends 8 Uhr: Faust, II. Theil

1 Theater des Westens. Sonnabend: Volks. Vater. Gro⸗ In Deutschland ist das Wetter regnerisch, mit wenig thümliche Vorstellung zu halben Preisen: Undine.

Zimmermann.

Mittwoch: Fatinitza.

Sonntag: Mutter Sorge.

fang Montag: Mutter Sorge.

96. Vorstellung. Der Theaters“. Bühnenfestspiel von

Sonntag: Der Meineidbauer.

maris de Léontine.)

Sonntag und folgende Tage:

Controleur.

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(Ueberbrett’l). Anfang 7 ½ Uhr. Abends 7 Uhr: Ueber unsere stellung.

Hugo Wittmann und Louis

Ein Rabenvater. Schwank in ug⸗ Sonntag und folgende Tage:

Der Zigeunerbaron.

Sne esc⸗

Montag (Schüler⸗Gutscheine gültig): Zar und

Dienstag (33. Abonnem.⸗Vorstellung): Boccaccio.

Lessing-Theater. Sonnabend: Zum ersten

Neues Theater. (Direktion: Sonnabend: Gastspiel des „Schlierseeer Bauern⸗ 4 Akten von G. Kiedaisch und E. Richard. 2 (Direktion: Konrad Dreher⸗Brakl.) Der Meineidbauer. Volksstück in 3 Akten von Zweiter Abend: Die Walküre Ludwig Anzengruber. Anfang 7 ½ Uhr. in 3 Akten. Anfang 7 Uhr. 2

Schauspielhaus. 99. Vorstellung Macbeth. Trauer⸗ spiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Nach der Schlegel⸗Tiechzschen Uebersetzung. Anfang Uhr.

Neues L ee eter Der Compagnon. Lust⸗

2 ufzügen von Adolph L'Arronge. Anfang burg.) Sonnabend: Leontinen’s Ehemänner. (Les 7 ½ Uhr. Billetreservesatz Nr. 21.

Montag: Zum ersten Male: Jägerblut.

Schwank von Alfred Capus. Vorher: Teremtete. Schwank in 1 Akt von Otto Berti. Anfang 7 ½ Uhr.

Ehemänner. Vorher: Teremtete. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die

f. 8 ZFeressionsbühne. (Alexranderstr. raft. (II. eil.) Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Der Pfarrer Sonntag und folgende Tage:

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:

Thalin-Theater . Sonnabend: Der Kadetten⸗

aeer . Gesang d- Tanz in Bi 4 ilde: Sonntag Nachmittags: Iu halben Preisen: Der Anfang 71 ube Büde: Das Ueberbrete l.

Sonntag und Montag: Der Kadetten⸗Bater.

Von Dienstag an: Gastspiel von Emil Thomas Die schöne Helena. (Kalchas: Emil Thomas.)

Bentral⸗-Theater. Sonnabend: Die Geish⸗ Anfang 7 ½ Uhr. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preim:

Belle-Alliance-Theater. (Gastspiel⸗Thente) Sonnabend: Gesammt⸗Gastspiel der „Schwarz⸗ wälder“ (Schwäbisches Bauern⸗Theater). Die Spatze Nuscha Butze.) verzähle es. Schwarzwälder Bauernkomödie in

8 Uhr. 9 Sonntag: Dieselbe Vorstellung.

Konzerte. Sing-Akademie. Sonnabend, Anfang 8 Uhr⸗

Residenz-⸗Theater. Direktion:Sigmund Lauten⸗ Konzert von Adelina Sandow⸗Herms und

Eugen Sandow. in Akten Saal Bechstein. Sonnabend, Anfang 75 Ulr: Konzert von Ida Ricci (Violine) aus Florenz.

Leontinen’s eke SeTE axgrummEmakn Agn Familien⸗Nachrichten.

Verlobt: Theda Freiin von Bülow mit Hrn. 3 Leutnant Hans von Keiser (Münster i. W.). Sonn⸗ Verehelicht: Hr. Rittmeister a. D. von Moser Sonn⸗ mit Frl. Wanda von Vogel (Nielub). Hr. Otto Kobligk⸗-Neuhof mit Frl. Johanna Donath (Dresden). Hr. . Hans Block mit Elisabeth Freiin von Richthofen (Weickelsdorf) Geboren: Ein Sohn: Hrn. Forst⸗Assessor den und zur Mühlen (Zembowitz, O.⸗S.). Eint

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Dieselbe Vor⸗

Friedrich · Wilhelmstädtisches Theater. Tochter: Hrn. Regierungsrath Schmaucks (Lang. Direktion: Julius Fritzsche.) Sonnabend: Mit neuer fuhr b. Danzig). Hrn. Hans von Fehrenthei usstattung: Carl Millöcker's letztes Werk: Der Der Sterngucker. Drama in 1 Akt von Georg Damenschneider. Operette in 3 Akten, Tert von Herrmann.

Der Damen⸗

Pemwer . 8 12v 2* Hrn. Assessor zuradze (Hirschberg i. Schles.). Gestorben: Verw. Fr. Geheime Hegicmnssaß Pauline Callmeyer, geb. Philippi (Potsdam Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ estalt, Berlin SW., Wilbelmstraße 3 2. Acht Beilagen 1 (einschließlich Börsen⸗Beilage).

cuador, der Zwerg⸗Ara aus Panama und der Rothrücken⸗Ara 2 .

Bremen, 11. April. (W. T. B.) Zu dem Golddiebstazl

86.

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zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Pr

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14,00 4. 12,67 0. 15,50 V 28. 3. 14,50 44. 15,00 3.4.

fswe f itgethei er Durchschni spreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. d der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. Der DeeFfcheüt wird den unabgerundeten Zahlen een für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

8 In der Sammlung „Meyer's Klassiker⸗ Ausgaben Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien) be⸗ unen soeben zu erscheinen: „Goethe’'s Werke, mit Goethe's ben, Bildniß und Faksimiles, Einleitungen und erläuternden An⸗ merkungen unter Mitwirkung mehrerer Fachgelehrter herausgegeben von Professor Dr. Karl Heinemann.“ Der Plan des Heraus⸗ gebers, aus der Fülle der Ergebnisse, welche die Goethe⸗Forschung in den letzten fünfzehn Jahren gezeitigt hat, das Wesentliche für das Verständniß des weiteren ublikums herauszuheben, verdient gewiß Anerkennung; denn überall hat die erläuternde Forschung außerordent⸗ lich viel Neues zum Verständniß der Werke des großen Dichters bei⸗ getragen. Ihre Ergebnisse sind in der Heinemann’'schen Ausgabe, unter Weglassung alles Unwesentlichen, in knappen Kommentaren verwerthet, welche die Quintessenz des sicher Erwiesenen darbieten und durch diese Auswahl eine dankenswerthe Sichtung des fast über⸗ mäßig angewachsenen Wissensstoffs gewähren. Wer den Wunsch hegt, tiefer einzudringen, findet in den Anmerkungen am Schlusse eines jeden Bandes Hinweise auf alle Schriften, in denen Ausführlicheres über den betreffenden Gegenstand niedergelegt worden ist. Die Ausgabe ist in zwei Abtheilungen zerlegt, von denen die erste, auf fünfzehn Bände beschränkt, die Hpsne gee enthalten wird, während die zweite, gleichfalls 1 Bände umfassend, alle übrigen belletristischen und die Mehrzahl der netawvisleascheftlichen Schriften aufnehmen soll. Das Bibliographische Institut hat eine Keihe tüchtiger Gelehrten für seine Aufgabe gewonnen. Der erste Band, welcher bereits vorliegt, enthält eine Lebensstizze Goethe's aus der Feder des als Goethe⸗Biograph bekannten Herausgebers und großen Theil der Gedichte nebst Kommentar. er Preis von 2 für den Band ist im Hinblick auf die gediegene Ausstattung als sehr mäßig zu bezeichnen. E“ .— Anlägßlich des 25jährigen Schriftsteller⸗Jubiläums, das Henryk Sienkiewicz im vorigen Jahre unter den Huldigungen der ganzen ildeten Welt feierte, hat sich die Verlags⸗Buchhandlung von „Gracklauer in Leipzig entschlossen, die Romane des berühmten volnischen Dichters in einer deutschen Gesa mmtausgabe zu ver⸗ soicgen. Wie der Prospekt verheißt, sollen alle Ansprüche, die man an eine solch Ausgabe stellen kann, erfüllt werden, nämlich: mustergültige Uebertragung, durch Frau Clara Hillebrand, deren bereits erschienene Ueberf ungen von der Presse als den Eigenheiten des Dichters um Pchen gerecht werdend urtheilt wurden, u. A.; ferner gute Lusstattung in Druck und Papier und billiger Abonnementspreis. ie Gesammtausgabe 8. in Lieferungen zum Preise von 50 inen und folgende Romane enthalten: „Die Kreuzritter „„Mit Feuer und Schwert“, „Sturmfluth“, „Der kleine Ritter“, „Quo vadis 2*, Familie Polaniecki“, „Ohne Dogma“*, „Hanna?. 1 E11““

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Im Aprilheft von Nord und Süd“ (Breslau, Schlesische Verlags⸗Anstalt von S. Schottlaender) widmet Eduard Sokal dem französischen Psychologen Th. Ribot und seinen Forschungs⸗ ergebni sen einen sehr interessanten Aufsatz, dem das Porträt des Gelehrten in trefflicher Radierung von Johann Lindner beigegeben ist. Ferner bringt das Heft eine geistvolle Studie von Th. Lessing „Ueber den Lärm', einen Aufsatz von L. Fuld „Der Staat und die Kartelle“, einen Artikel des Sanitätsraths Pr. Livius Fürst über Die chronische Nikotinvergiftung und ihre Verhütung“, sowie den Schluß der Abhandlung „Die poetischen Schönheiten des Alten Testa⸗ ments“ von August Wünsche. An erzählenden Beiträgen enthält das Heft den Anfang des Romans „Muz“ von Paul Schüler, sowie eine ergreifende, das Martyrium eines verwaisten Kindes schildernde Erzählung, „Grethe“, von August Friedrich Krause. Eine illustrierte Bibliographie und eine Zeitschriftenschau schließen das Heft ab.

Die Doppelnummer 1/2 der Zeitschrift „Die Volksunter haltung“ Aüe örecben von Dr. Raphael Löwenfeld, Direktor des Schiller⸗Theaters; Verlag von Hermann Walther, Berlin, Wilhelmstraße 47), enthält folgende Beiträge: „Theatervorstellungen für Arbeiter in Breslau“ von Paul Löbe⸗Breslau „Volksunterhal⸗ tungen mit und ohne Volk“, ein Brief aus Oesterreich von Fritz Telmann; „Ein velnthealier Abend in Malchin“ von rofessor G. Hamdorf⸗Malchin; „Zur Frage der Abendbeleuchtung der? kuseen. An diese größeren Abhandlungen schließen sich Berichte aus Berlin, Darmstadt, Dessau, Erfurt, Halle, Spandau, Wien, Zehlendorf an. Allgemeine Fragen behandeln der Spandauer und der Berliner Be⸗ richt. Dieser Doppelnummer sind, wie früheren Heften, auch Programmmuster eines „Dichter⸗Abends⸗ Slco Ludwig) und eines „Tondichter⸗Abends“ (Giuseppe Verdi) beigefügt. Wie aus der Zahl und den Namen der Mitarbeiter hervorgeht, hat „Die Volksunter⸗ haltung“, die mit dieser Nummer in ihren dritten Jahrgang eintritt, die Theilnahme weiter Kreise zu finden gewußt und wächst, wie jede neue Nummer zeigt, an Inhalt und Umfang. Der Preis für den Jahrgang beträgt 2 1161 A1*

Land⸗ und Forstwirthschaft.

Antwerpener Getreidemarkt im März 88

Der Kaiserliche General⸗Konsul in Antwerpen berichtet Fol⸗ gendes:

Das Weizengeschäft war im allgemeinen still; die Preise, die um die Monattmeitte 9 jen und 9 seitdem linl , stellten sich

am Monatsschluß ungefähr, wie folgt:

Weizen: nordamerikanischer. Kansas II. Walla Walla Kurachee, weißer 1 2 be“ Plata, je nach Güt Donau, b“ 8 mfische, „„ „.. öbb-... Donau und nordamerikanischer inländischer. E“ zu Futterzwecken 8 EI Hafer: ruussischer und nordamerikanischer. Mais: Odessa und Donau . . . .. nordamerikanischer und Plata. Weizenmehl: inländisches. EöFF 21⁄ Die Vorräthe wurden am Monatsschluß, wie folgt, geschätzt: 1 b Weizen: 150 000 daz Roggen: 10 000 Gerste: 40 000

Aussichten der diesjährigen Weizenernte Indiens. 8 b

Dem von dem Statistischen Departement in Kalkutta unter dem 18. März d. J. veröffentlichten zweiten allgemeinen Bericht über die diesjährige Weizenernte in Indien entnehmen wir e.

Die Aussichten im nördlichen Indien waren bis Februar außer⸗ gewöhnlich günstig. Seitdem ist in einigen Distrikten des Punjab und der Nordwest⸗Provinzen Rost aufgetreten. Der hierdurch ver⸗ ursachte Schaden ist noch nicht bekannt, man hofft aber, daß er nicht ernster Natur und die Ernte in diesen beiden Provinz sowie in Bengalen nicht merklich hinter den ursprünglich ehegten Hoffnungen zurückbleiben wird. Auch in den

ntral⸗Proyvinzen sind die Aussichten gut, do ist die mit Weizen bestellte Fläche verhältnißmäßig gering. Im Nizzam⸗ Territorium wird eine Mittelernte erwartet, während in Bombay und Berar, wo die Anbaufläche sich bedeutend verringert hat, die 1 bhr zu Fürsaes übrig lassen und das Ergebniß weit unter dem urchschnitt bleiben wird.

gc. Punjab wird die Anbaufläche jetzt auf 8 453 000 Acker geschaßt, und das Ergebniß voraussichtlich ein bisher noch nicht

chtes sein. .

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