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b gegeben. Kapellmeister Walter dirigiert.
führung von Schiller's Trauerspiel „Kabale und Liebe“ statt.
ein einziges Mal in Deutschland aufgeführt: der „Akademisch⸗dramatische Verein“ in München brachte es in einer Matinée mit tiefster Wirkung
Wetterbericht vom 26. April 1901,
8.
Kopenhagen . 765,0
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Wien, 25. April. (W. T. B.) Der „Wiener Donau⸗ verein“ beschloß in seiner heutigen Generalversammlung eine Reihe von Statutenänderungen. Danach nimmt der Verein fortan den Namen „Centralverein für Fluß⸗ und Kanalschifffahrt in Histsenfichr an. Als Zweck desselben wird die Förderung des Flußschiffahrtsverkehrs und der Schiffbarmachung der öster⸗ reichischen Flüsse, sowie der Bau von Schiffahrtskanälen bezeichnet und hierzu die Bildung von Zweigvereinen angestrebt. “
Bremen, 25. April. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Dampfer „Köln“ 24. April v. Baltimore in Bremerhaven und „Roland“ v. Brasilien in Antwerpen angek. „Hannover“ 24. April v. Baltimore n. Bremen, „Trier“ 24. April v. Santos und „Lahn“ v. New York n. Bremen abgegangen. . “
— 26. April. (W. T. B.) Dampfer „Preußen“, n. Ost⸗Asien best., 25. April in Singapore angek. „Darmstadt“, n. Australien best., 25. April Borkum Riff pass. „Prinz Heinrich“, n. Ost⸗Asien best., 24. April in Nagasaki angek. „Wittekind“ 24. April Reise v. Moji n. Taku fortges. „Coblenze, n. Brasilien best., 25. April Dover pass. „Trave“, nach New YPork best., 25. April in Neapel angekommen. 1
Hamburg, 25. April. (W. T. B.) Hamburg⸗Amerika⸗ Linie. Dampfer „Nassovia“, v. New York n. Stettin, 24. April v. Swinemünde und „Deutschland“, v. New York n. Hamburg, v. Cherbourg abgeg. „Pretoria“, v. New York über Cherbourg n. Hamburg, 25. April v. Plymouth, „Prinzessin Victoria Luise“ 24. April v. Neapel, sowie „Georgia“ v. Genua über Neapel n. New York abgeg. „Australia“ 25. April in Hamburg, Francia“ 24. April in St. Thomas angek. „Teutonia“, v. Boston n. Hamburg, 24. April Dover poeassiert. „Drumelzier“ 24. April in Portland (Maine) und „Armenia“ in Halifax angek. „Bethania“, v. Hamburg n. Baltimore, und „Assyria“, v. Hamburg über Halifar n. Philadelphia, 24. April Curhaven passiert. „Glenmorven“, v. Buenos Aires n. Hamburg, 24. April v. St. Vincent abgeg. „Etruria“, v. Hamburg n. d. La Plata, 24. April Dover passiert. „Brisgavia“ 25. April in Hamburg angek. „Serbia“ 25. April v. Saigon ab⸗ gegangen. 1
London, 25. April. (W. T. B.) Union⸗Castle⸗Linie. Dampfer „Gaika“ heute auf Heimreise in London angek. und „Caris⸗ brook Castle“ gestern v. Kapstadt abgegangen.
— Theater und Musik.
Königliches Opernhaus.
In der gestrigen Aufführung der Oper „Samson und Dalila“ von Saint⸗Saöns hacn wegen Erkrankung der Frau Goetze ein Gast, die Kammersängerin Fräulein von Chavanne, vom Königlichen Hoftheater in Dresden, die Partie der Dalila übernommen. Mitt ihrer großen, wohllautenden Stimme, der ruhigen Sicherheit ihres Vortrages, dem fein abge⸗ tönten Spiel und ihrer stattlichen Erscheinung wußte auch sie das verführerische, grausame Weib, dessen Reizen die Stärke Samson's zum Opfer fällt, außerordentlich wirksam darzustellen. Das e bereitete ihr daher mit Recht einen großen Erfolg und rief ie wiederholt nach den Aktschlüssen vor den Vorhang. Die anderen Rollen wiesen die bekannte, vortreffliche, 8 vor kurzem gewürdigte Besetzung auf. .
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Im Königlichen Opernhause werden morgen Mascagni's g91 1— 8 8 8 Oper „Cavalleria rusticana“ und Leoncavallo's Oper „Bajazzi
Im Königlichen Schauspielhause findet morgen eine Auf⸗
Im Neuen Königlichen Opern⸗Theater gelangt am Sonntag zu ermäßigten Preisen Lessing's dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ zur Aufführung.
Die Direktion des Lessing⸗Theaters hat das Aufführungsrecht von Oscar Wilde's einaktiger Tragödie „Salome“ erworben, die dasselbe Thema behandelt, wie Sudermann’'s Drama „Johannes“. Bisher wurde das eigenartige Werk des englischen Dichters nur
8 Uhr Vormittags. stärke, Wind⸗ Wetter. richtung
haus. 109. Vorste (Bauern⸗Ehre. Mascagni. Text
Name der
Temperatur in Celsius
a.0Ou. Meeres.
2niveau reduz.
9
Barometerst.
766,7 Windstille wolkenlos 762,1 ONO Zwolkenlos 767,3 ONNO 3 8 758,0 NN 2 bedeckt
Anfang 7 ½ Uhr.
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760,6 wolkenlos 763,5 heiter 1I wolkenlos Skudesnaes . 770,1 wolkig Skagen 769,2 heiter bedeckt wolkig wolkenlos halb bed. wolkenlos woltig bedeckt bedeckt Regen
Anfang 7 ½ Uhr.
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7714 5 Lessing 767,2 OS —. 777,2 Windstill .764,6 ℛO Keitum 764,9 ONO Hamburg. 763,7 NO Swinemünde 762,1 NNO Rügenwalder⸗ münde 761,5 ONO Neufahrwasser 7621 SO Memel 1642 OSO Münster (Westf.). 762,4 NNO annover. . 7620 NO Berlin 761,8 NO Chemnitz. 7605 NNO Breslau 759 8 O ... 756,1 ONO Frankfurt V (Main). 7580 NO Karlsruhe.. 756,1 NO München .. 755,6 O 95 5
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heng. Cavalleria rusticana.
von G. Verga. — Bajazzi. (Pagliacci). Oper in 2 Akten und einem Prolog. Musik und Dichtung von R. Leoncavallo, deutsch von Ludwig Hartmann.
Schauspielhaus. Liebe. Ein bürgerliches Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Anfang 7 ½ Uhr.
885 ”. 1Pesvorstelung. Samson un alila. Oper in? en und 4 Bildern von — Camille Saint⸗Saöns. Text von Ferdinand Lemaire. Sonnabend: Gastspiel des Deutsch von Richard Pohl. Ballet von Emil Graeb.
Schauspielhaus. Lustspiel in 3 Aufzügen von Franz von Schönthan und Franz Koppel⸗Ellfeld. Anfang 7 ½ Uhr.
Neues Opern⸗Theater. Dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen von Gotthold
Schiller⸗Theater. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Gastspiel von Ferdinand Bonn. Zum ersten Male: Der Kaufmann von Venedig. 5 Akten von William Shakespeare.
auf das Publikum zur Darstellung. Das Stück dürfte hier in der nächsten Saison zunächst ebenfalls in einer Matinée in Scene gehen.
Im Neuen Theater wird „Jägerblut“ nur noch morgen und am Sonntag gegeben werden. Am Montag bringen die „Schlier⸗ seeer“ das in Berlin noch nicht dusg fahehe Volksstück des Münchener Humoristen Benno Rauchenegger „Der Gemeindekaspar“ zum ersten Male zur Darstellung.
Die einaktige Operette „Das Medaillon“, Text von Victor Léon, Musik von Walther Mortier, welche unlängst im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater mit Erfolg erstmalig in Scene
ing, ist von dem hiesigen Theaterverlag von Kühling u. Güttner zum ertrieb an die Bühnen übernommen worden. Der Verlag von Breitkopf u. Härtel in Leipzig ließ in der Sammlung der von ihm preisgekrönten Flottenlieder (für eine Singstimme mit Pianofortebegleitung) folgende weiteren Lieder er⸗ scheinen: Simon Breu und Gabriel Neumarck, „Breit' aus die stolzen Schwingen“ (Gedicht von Th. Siebs), Preis je 1 ℳ; Ludwig Steinert: „Hurrah! Ihr blauen Jungen“ (Gedicht von Reinhold Fuchs), Preis 1 ℳ 1— 1
Mannigfaltiges. Berlin, den 26. April 1901.
In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten berichtete zunächst der Stadtv. Dinse im Namen des vorberathenden Ausschusses über die Vorlage, betreffend die Herstellung eines Ueberführungs⸗ Bauwerks über den Bahnhof Gesundbrunnen im Zuge der Swine⸗ münder und der Bellermannstraße. Die Versammlung stimmte nach dem Vorschlage des Ausschusses dem vorgelegten Entwurfe zu mit der Maßgabe, daß die nutzbare Breite der Fahrbahn auf mindestens 10,40 m verktettert werde, und stellte die im Etat vorgesehene erste Baurate von 200 000 ℳ zur Verfügung. — Hierauf schritt die Versammlung zur Wahl des Zweiten Bürger⸗ meisters, nachdem der Vorsteher Dr. Langerhans die Bedingungen und die betreffenden Bestimmungen der Städteordnung verlesen hatte. Es wurden 126 gültige Stimmen abgegeben. Die absolute Mehrheit betrug demnach 64. Es erhielt der Stadtrath Kauffmann 67, der Syndikus des Aeltesten⸗Kollegiums der hiesigen Kaufmannschaft Dr. Dove 59 Stimmen. Mithin ist der Stadtrath Kauffmann auf die Dauer von 12 Jahren zum Zweiten Bürgermeister gewählt. — Im weiteren Verlaufe der Sitzung bewilligte die Ver⸗ sammlung für das laufende Etatsjahr 1600 ℳ für die vom Magistrat mit Rücksicht auf die Militär⸗Anwärter vorgeschlagene Einrichtung von Rechtskursen zur Vorbereitung für die Bureau⸗ prüfungen und gab zu dem vorgelegten Tarif der Einzelpreise für Arbeiten und Lieferungen bei Ausführung der Haus⸗ und Dachwasser⸗ ableitungen für das Rechnungsjahr 1901 seine Zustimmung. — Auf die öffentliche folgte eine geheime Sitzung.
Frankfurt a. M., 26. April. (W. T. B.) Gestern Nach⸗ mittag 3 ¾ Uhr erfolgte mit bis hierher hörbarem, donner⸗ ähnlichem Schlage eine große Explosion in der chemischen Fabrik „Griesheim⸗Elektron“ in Griesheim, welche die Fabrik in Brand setzte. Das Unglück entstand durch ein kleines
euer, das aus noch unbekannter Ursache in der Abtheilung aus⸗ rach, in welcher mit Sprengstoffen gearbeitet wird, und mehrere Be⸗ hälter mit Pikrinsäure entzündete. Dies hatte die gewaltige Explosion zur Folge, welche in dem Augenblick stattfand, da die Griesheimer Feuer⸗ wehren noch mit der Löschung beschäftigt waren. Das Feuer verbreitete sich mit rasender Schnelligkeit und erfaßte auch die angrenzenden Ge⸗ bäude. Auch in dem jenseits des Mains gelegenen Dorfe Schwan⸗ heim standen bald mehrere Scheunen in Flammen, die hier jedoch bald gelöscht wurden. Gegen 5 ½ Uhr erfolgte eine zweite, nicht minder starke 8ö Die benachbarten Häuser wurden theils in Brand gesteckt, theils durch den starken Luftdruck demoliert. Fast in jedem Hause Griesheims brachen die Fensterscheiben, auch wurden die Spiegelscheiben der Kaufläden zertrümmert. Die Unglücksstelle wurde alsbald abgesperrt, und die Einwohner von Griesheim wurden auf⸗ gefordert, den Ort zu räumen, um weiteres Unglück durch eventuelle
neue Explosionen zu verhüten. Der Einwohner hatte sich ein pani Schrecken bemächtigt; diejenigen, welche Angehörige in der Fabrire biische eilten wehklagend zur Unglücksstelle, die meisten stürzten ins; reie und üchteten in der Richtung nach Fnar⸗ Hier wurden alsbald um⸗ fassende Rettungsarbeiten ins Werk gesetzt. Feuerwehr, Rettungs⸗ wagen und Sanitätspersonal jeder Art wurden mittels Sonderzuges 8 Griesheim befördert, wo die Feuerwehr von Höchst a. M. in Thätigkeit war. Auch eine Abtheilung des 81. Imfanterie⸗Regi⸗ ments ging ab, um die Absperrung durchzuführen. Der durchgehende Zugverkehr wurde gesperrt, da noch Explosionen im Benzin⸗ lager befürchtet wurden. In Griesheim wurden alle verfügbaren Räume zu Lazarethen eingerichtet. Bis 7 Uhr Abends waren 15 Todte und eine Anzahl Schwerverwundeter geborgen. Daraus daß das Unglück in der Vesperzeit entstand, erklärt es sich, daß auch mehrere Frauen sich unter den Opfern der Katastrophe be⸗ finden. Die Zahl der Leichtverwundeten beläuft sich auf etwa 150 Vier Verbandstätten waren errichtet, die chwerverwundeten wurden in den Schulen, dem Wartesaal des Bahnhofs und in Föhethrnsere untergebracht. Der Eisenbahnverkehr nach und von rankfurt war bis nach 8 Uhr unterbrochen, nur Züge mit Vex⸗ wundeten verkehrten. Um 7 ½ Uhr Abends erfolgte noch eine, und zwar die letzte Explosion. Um 8 ¾ Uhr wurde den e wieder gestattet in ihre Häuser zurückzukehren, da eine weitere efahr nicht mehr z befürchten war; jedoch wüthete der Brand im Innern noch fort. Die Bergung der Verunglückten wurde nach Eintritt der Dunkelheit bei Fackellicht fortgesetzt, da die Gasleitung abgestellt war. Gegen Mitternacht war der Brand so weit gelöscht, daß weitere Gefahr nicht mehr bestand. Ungefähr 1000 Arbeiter sind brotlos geworden. Ein Theil der Werke ist noch im Betriebe. Durch die Feuersbrunst wurden auch die chemische Fabrik von Marx und Müller und ein Theil des Farbwerkes Griesheim zerstört. Frankfurta. M., 26. April, Vormittags. (W. T. B.) Heute Vor⸗ mittag 10 Uhr ist wieder ein Extrazug mit Sanitätspersonal von hier nach Griesheim abgegangen. Die Löschmannschaften werden abgelöst, die Ab⸗ perrung der gefährlichen Punkte wird aufrechterhalten. Man hofft, im Laufe des heutigen Vormittags eine annähernd genaue Ver⸗ lustliste aufstellen zu können. Manche, die als vermißt galten, haben sich heute früh bei ihren Angehörigen wieder eingefunden. Wie jetzt bekannt wird, wurden durch den Lnstdrun mehrere Kinder in den Main geschleudert und ertranken. Unter den Opfern der Katastrophe befindet sich eine Anzahl Feuerwehrleute. Der kommandierende General des XVIII. Armee⸗Korps, General der Infanterie von Lindequist, ver⸗ weilte längere Zeit an der Brandstätte. — Um 10 ½ Uhr wurde in Griesheim das Signal gegeben, daß die gesammten Einwohner und alle übrigen in Griesheim Befindlichen den Ort sofort zu verlassen haben, da die Explosion der großen Benzinbehälter befürchtet wird. Auch die Feuerwehr und die Rettungsmannschaften sowie das Militär haben die Unglücksstelle verlassen. Der Eisenbahnverkehr von Griesheim nach Frankfurt und Höchst ist eingestellt. Die meisten Einwohner flüchten in panischem Schrecken hierher. Der Ober⸗ Präsident und der Polizei⸗Präsident begaben sich an Ort und Stelle.
Duisburg, 25. April. (W. T. B.) Seit heute Nachmittag 2 Uhr wüthet, wie die „Duisburger Volkszeitung“ meldet, in den Königlichen Forsten bei Hiesfeld ein großer Wald brand. Mehrere Feuerwehren sind angestrengt thätig. Militärische Hilfe wurde erbeten.
Budapest, 26. April. Im Also⸗Sajoer Bergwerke der „Rima⸗Muranyer Eisenwerks⸗Gesellschaft“ wurden durch eindringenden Schlamm sieben Arbeiter verschüttet. Zwei sind bisher todt heraufbefördert, an der Rettung der übrigen wird gearbeitet.
Rom, 25. April. (W. T. B.) Der Mittelpunkt des gestrigen Erdbebens (vgl. Nr. 97 d. Bl.) war Palombara Sabina in der Provinz Rom. Dort erhielten einige Häuser Risse und wurden unbewohnbar; die gesammte Bevölkerung ist äußerst beunruhigt und nächtigt im Freien. 8
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. 8 g 3 Dro per in 1 Aufzug von Pietro Theater in Dresden.)
nach dem gleichnamigen Volksstück
schwester. 112. Vorstellung. Kabale und
Theaters“.
113. Vorstellung. Renaissance. Sonntag: Jägerblut. Nathan der Weise.
Anfang 7 ½ Uhr. Billetreservesatz
stellung.
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Sonntag und folgende Tage: stellung.
Riga J 766,4 O 1bedeckt 4,8 Ein Rabenvater. Sonntag und folgende Tage:
Europas, mit einem Marimum von über 777 mm über Lappland, der niedrigste Luftdruck über Süd⸗ Europa. In Deutschland ist das Wetter meist
Wetter mit Niederschlägen wahrscheinlich.
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Theater des Westens. Sonnabend, Nach⸗ kälter, eg iem Osten mit Niederschlägen. Kühles as 2 ½ Uhr: Sardanapal. — Abends: Volks⸗
1 thümliche Vorstellung zu balben Preisen: Die lustigen Weiber von Windsor.
1 1 8 8 1 M. * 8 Uhr: Gastspiel vo Ein Hochdruckgebiet liegt über der Nordhälfte h.ne . * PL 14 Ferdinand schneider.
Die Fledermaus.
Montag (Schüler⸗Gutscheine gültig): Martha.
Lessing⸗-Theater. Sonnabend: Die Zwillings⸗
Sonntag: Die Zwillingsschwester. 1 b Montag⸗ Flachsmann evI sNSonntag, Nachmittags 3 Uhr: Letzte Nachmittags⸗
Neues Theater. (Direktion: Nuscha Butze.) „Schlierseeer Bauern⸗
Montag; Zum ersten Male: Der Gemeinde⸗ kaspar. — Vorverkauf ohne Aufgeld.
Sonntag und folgende Tage: Dieselbe Vor⸗
b EEu“ Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die Verehelicht: Hr. Rittergutsbesi Berliner Theater. Sonnabend: Ueber unsere Hälfte ermäßigten Preisen: Der Schlafwagen⸗ vagebesiha Kraft. (I. Theil.) 8
u Berlin bei Paschtt.. — Dienstag: Gastspiel des Elsässischen Theaters abend: Gastspiel E. von Wolzogen’'s Buntes Theater
Straßburg: D'r Herr Maire. (Der Herr Bürger⸗ (Ueberbrett'l). Anfang 8 Uhr.
Friedrich-Wilhelmstüdtisches Theater. waat Lustspiel in (Direktion: Julius Fritzsche.) Sonnabend: Mit neuer 77 e Hr. Major a. D. Leopold von Kam 3 Ausstattung: Carl Millöcker's letztes Werk: Der ( — Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Damenschneider. Operette in 3 Akten, Text von Abends 8 Uhr: Der Sterngucker. Hierauf: Hugo Wittmann und Louis Herrmann.
Thalia-Thenter. Sonnabend: Ensemble⸗Gast⸗ jel des Zentral⸗Theaters. Zum vorletzten Male: dit vollständi neuer Ausst ttung: b
8 Sonntag, Nachmittags: Zu halben Preisen: Der Helena. Operette in 3 Akten von Offenbach. Barbier von Sevilla. — Abends: Fidelio. (Kalchas: Emil Thomas, als Gast.)
Königliche S jele. Sonnabend: Opern⸗ (Mitwirkende Gäste: Frau Lilli Lehmann, Herr iglich chausp le. S d Emil Fischer und Herr Max Gießwein vom Hof⸗
Sonntag: Dieselbe Vorstellung.
Montag: Zum ersten Male: Ensemble⸗Gastspiel des Friedrich⸗Wilhelmstädtischen Theaters. Die Fledermaus. (Frosch: Emil Thomas, als Gast.)
Bentral⸗Thenter. Sonnabend: Die Geisha. Operette in 3 Akten von Sidney Jones. Sonntag und folgende Tage: Die Geisha.
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Vorstellung in dieser Saison: Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Carl Millöcker.
Belle-Alliance-Theuter. (Gastspiel⸗Theater)
2
jrefti . 9 D' „ 9 2 2 8 2
6 Bildern von B. Rauchenegger. (Zithervorträge — Schuhplattlertanz.) Anfang 7 ½ Uhr.
(Leitung: Königlicher Hof⸗Schauspieler Emil Richard). Die Else vom Erlenhof. Volksstück aus dem Schwarzwald mit Gesang und Tanz in 5 Akten von Siegfried Staak. Anfang 8 Uhr.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Kassen⸗ preisen: Die Spatze verzähle es. — Abende 8 Uhr: Dorf und Stadt.
—
Residenz⸗Theater. (Direktion: Sigmund Lauten⸗ —
burg.) Sonnabend: Leontinens Ehemänner. (Les
Deutsches Theater. Sonnabend: Zum maris de Léontine.) Schwank 8 3 Afr. (ws 100. Male:; Rosenmontag. Anfang 7 ½ Uhr. Alfred Capus. Vorher: Freuden der Hochzeits⸗ Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Die versunkene reise. Schwank in 1 Akt von G. F. Triesch. Verlobt: Frl. Margarethe Ege mit Hrn. Verlags⸗ Glocke. — Abends 7 ½ Uhr: Das Lumpengesindel. Anfang 7 ½ Uhr. Montag: Rosenmontag.
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Berlin, Freitag, den 26. April
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Weizen
15,00 16,20
16,50 16,70 15,50 17,20 18,40 18,63 17,60 16,50
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15,50 17,50 15,00
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“ 5 . . Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. Der Durchschnittspreis wird aus den at die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgek
15,20 15,50
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18,25 19,73
16,93 15,00 14,65 14,06
14,57 13,00 16,40
13,50 15,00
letzten sechs Spalten, daß entsp
—,—2 — — 9090 90 Fo. EE
— — 5Ps 95. 55 *n *nn
unabgerundeten Zahlen berechnet.
rechender Bericht fehlt.
Am Blundesrathstische:
Staats⸗Minister Dr. Graf von Posadowsky⸗Wehner. Auf der Tagesordnung steht die zweite Berathung des
Gesetzentwurfs über die privaten Versicherungs⸗
“ Deutscher Reichstag.
82. Sitzung vom 25. April 1901. 1 Uhr. Staatssekretär
unternehmungen.
Der § 1 bestimmt in der Fassung der Regierungsvorlage: „Privatunternehmungen, welche den Betrieb von Versicherungs⸗ geschäften zum Gegenstande haben, unterliegen, vorbehaltlich der in den §§ 116, 117, 122 gegebenen Vorschriften, der Beaufsichtigung
nach Maßgabe dieses Gesetzes.“
Die Kommission hat folgenden zweiten Absatz ein⸗
stimmig beschlossen:
„Als Versicherungsunternehmungen im Sinne dieses Gesetzes sind solche Personenvereinigungen nicht anzusehen, die ihren Mit⸗ gliedern Unterstützungen gewähren, ohne ihnen einen Rechtsanspruch
rauf einzuräumen.“
Berichterstatter Abg. Zehnter (Zentr.) giebt eine Uebersicht über die von der Kommission beschlossenen Aenderungen der Vorlage. Die Grund⸗ lage des Gesetzes habe die Kommission nicht verschoben, und sie habe auch davon abgesehen, die privatrechtliche Seite des Versicherungs⸗ wesens in den Gesetzentwurf einzubeziehen, sie habe auch keinen Ver⸗ su gemacht, die steuerliche Frage in diesem Gesetzentwurf zu regeln.
des Innern,
gegen habe es nicht an mehrfachen und ausdauernden
sichen gefehlt, dieses esetz auch
n allzu großer Tragweite. Der im einzelnen die Kommissionsänderungen.
Der § 1 wird unverändert in der Kommissionsfassung
angenommen, desgleichen die §§ 2 — 6.
onstigen öffentlichen Körperschaften errichteten Anstalten. fommission habe diese Versuche nicht acceptiert, sondern nur einige Ab einelne Bestimmungen der Vorlage auf die öffentlichen Versicherungs⸗ A anstalten ausgedehnt. Die Aenderungen der Kommission seien nicht
Perichterstatter erläutert sodann
—
auf die öffentlichen Versicherungs⸗
enstalten auszudehnen, also auf die vom Staate, von Kommunen oder — Die nehmungen und wolle verhindern,
schleierungen vorkommen. Schrader (fr. Vgg.) schließt Richter an, daß bei solchen Gesetzentwürfen wie dem vorliegenden das Plenum eine recht traurige Rolle spiele. Nach einer wenig Theil⸗
8 Abg. Richter (fr. Volksp.) beantragt, die Nummer 2 und
Fonds geschwächt; eine Zweck. Die Rücksicht
Geheimer
nicht verkannt werden.
nahme findenden ersten Monate lang tage und
Beschränkungen abzusehe weit mehr auf das Au. Das Plenum habe doch keineswegs bloß der Kommissionsberathung mit ihrem Ober⸗Regierungsrath
abermals den Kommissions widme. Trotz der Ausführun
den zweiten Absatz zu streichen.
worden; es wäre überhaupt merkw
1 ben. Er werde der Willkür der Behörden zu viel überlassen. Die Kautionsstellung sei in Preußen längst abgeschafft den; 1 ürdig, daß man einzelne rückständige Vorschriften einiger Mittel⸗ und Kleinstaaten hier plötzlich zu Reichs⸗ einrichtungen erheben wolle. Die Sicherheit für die ordnungsmäßige Ge⸗ schäftsführung der Unternehmungen beruhe auf dem Gründungs⸗ und
Betriebsfonds. Bemesse man die Kaution sehr hoch, so würden jene
niedrige Kautionsbemessung aber verfehle ihren auf das Ausland gebiete gerade, von solchen
n, denn Deutschland sei mit den Versicherungen
sland angewiesen als dieses auf Deutschland.
Gruner bittet, den Antrag Rich darum, in allen Fällen eine Kautions zu bedenken, daß der Paragraph nicht nur Gegenseitigkeitsvereine formuliert sei⸗ Einzelner. Und daher könne eine Kautionsstellung unerläßlich sein. Die Kautionsstellung solle sich namentli sicherungsunternehmungen beziehen; und die Nothwendigkeit dazu könne
sondern auch für
die Aufgabe, die Ergebnisse
Stempel zu versehen.
im Reichsamt des Innern ter abzulehnen. Es handle sich nicht forderung zu stellen; aber es sei
für — und nternehmungen
auch auf ausländische Ver⸗
Deshalb müsse der zweite Absatz stehen bleiben.
Lesun ihre 2
Nach § 7 darf die Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe nur skenen könne man doch ni
versagt werden, wenn
der Geschäftsplan esetzlichen Vorschriften zuwiderläuft; 2)
dem Ges ääftsplan die Interessen der Versicherten nicht hinreichend wahrt sind, oder die dauernde Erfüllbarkeit der aus den Ver⸗ erungen sich ergebenden nicht genügend dar⸗
8 che die me recht⸗
en oder den guten Sitten entsprechender
gethan ist; 3) Thatsachen vorliegen
8 1 daß ein den hen eschäftsbetrieb nicht stattfinden wird.
Si ie Erlaubniß kann von der Stellung einer an icherheit abhängig gemacht werden, wobei deren Zwe edingungen für die Rückgabe festzustellen sind.
die
emessenen und die
nach hörden sei.
Behörden ständen.
Abg. Dr. Müller⸗Sa die Abschaffung der Kaution. eine Gewähr in keiner Weise beseitigt werden. Es dürfe nicht alles dem Belieben der Behörden überlassen bleiben, sondern es müßten feste Normen gegeben werden, damit die Versicherungsunternehmungen nicht à discrétion libre der
schreiben, daß aller Verstand
Der Wegfall der Nr. 2 würde das Zustandekommen des ganzen Ge⸗ setzes gefährden. Wenn man sich auf den Standpunkt stelle daß eine Aufsicht über die privaten Versicherungsunternehmungen stattfinden soll, so könne man auf diese Bestimmung er⸗ würde zwar einen gewissen Ersatz,
nicht verzichten. Die Nr. 3
aber keinen genügenden dafür bieten. Die Nr. 2 habe auch nicht nur die finanzielle Seite im Auge, sondern treffe ebenso die ganze rechtliche Gestaltung der Versicherungsunter⸗ daß etwa Unklarheiten und Ver⸗
sich der Klage des Abg.
werde eine Kommission eingesetzt, die
eschlüsse an
beschlüssen nur
das Plenum bringe, welches eine mäßige Aufmerksamkeit
een des Vertreters der verbündeten Re⸗ t ohne weiteres die Anschauung unter⸗ und alle Einsicht auf Seiten der Be⸗
gan (fr. Volksp.) plädiert ebenfalls für
Dem Publikum werde durch dieselbe
geboten.
Auch die Nummer 2 müsse
Der Antrag Richter wird gegen die Stimmen der Frei⸗ sinnigen abgelehnt, der § 7 unveräaͤndert angenommen.
Der § 9 trifft Bestimmun meinen Versicherungsbedingung
gen über den Inhalt der allge⸗ en.
Abweichungen zu Ungunsten
der Versicherten sollen nur aus besonderen Gründen, sowie
unter der Bedingung statthaft
sein, daß der Versicher
ungs⸗ nehmer vor dem Abschluß des Vertrages auf diese Kö⸗ weichungen auesdrücklich hingewiesen worden ist und sich hier⸗
nach schriftli
damit einverstanden erklärt hat.
Abg. Schmidt⸗Warburg (Zentr.): Im Kommissionsbericht ist bemerkt, daß Einverständniß darüber bestanden habe, daß bei dieser Fassung des letzten Satzes dieser Vorschrift eine privatrechtliche Be⸗ deutung nicht mehr beigemessen werden könne. Nach der Vorlage e vertragsmäßig zu Ungunsten des Versicherten von den allgemeinen
ersicherungsbedingungen nicht abgew
8
ichen werden. Ich möchte diesem
„Einverständniß⸗ meinen Widerspruch entgegensetzen, auch der Wort⸗ laut der Kommissionsfassung enthält ein Verbotsgesetz.
Geheimer Ober⸗Regierungs
rath Gruner tritt dieser Auffassung
entgegen. Nach den Aenderungen, welche § 9 in der Kommission er⸗ halten habe, könne von einem unbedingten Verbot im Sinne des § 134 des Bürgerlichen Gesetzbuchs
Der § 9 wird unverändert angenommen.
Nach § 11 5b der Gesch
Unternehmung die von Grundsätze für die Bere reserve vollständig darste
nicht mehr die Rede sein.
äftsplan einer Lebensversicherungs⸗ ihr angenommenen Tarife sowie di
chnung der Prämie und Prämien⸗ llen, namentlich auch den Zinsfuß
und die Höhe des Zuschlags zur Nettoprämie angeben und
die Wahrscheinlichkeitstafeln mit enthalten. 8
„Die Abgg. Dr. Müller⸗Sagan und Dr. Müller⸗
Meiningen (fr. Volksp.) bea ntragen, hinzuzusetzen: b „Auch ist anzugeben, ob und in welchem Maße bei der Be
der Prämienreserve eine Methode angewendet w
nach welcher anfänglich nicht die volle Prämienreserve zurückgestellt wird, wobei jedoch der Satz von 12 ⅞ pro Mille der Versicherungs⸗ summe nicht überschritten werden darf.“
Abg. Dr. Müller⸗Meiningen: gaben über den Zinsfuß und die Wahrscheinlichkeitstafeln. müßte aber den Versicherungsanstalten eine Anweisung gegeben werden, wie sie in Bezug hierauf den Geschäftsplan machen ollen, Wum die Konzession bekommen zu 1 und administratives Ermessen. Das ist es, was wir am meisten gegen dieses Gesetz einzuwenden
entwurf herrscht Willkür haben. Es bestand in
der
Der Paragraph verlangt An⸗
können. Ueberall im setz⸗
Kommission aber keine Aussicht
auf die Annahme gewisser Normativbestimmungen über den Zinsfuß und Wir mußten sie aber in dieses Gesetz Gesellschaften nicht vollkommen auf das
die Wahrscheinlichkeitstafeln. aufnehmen, damit die neuen
Ermessen der Aufsichtsbehörden ang
ewiesen sind. Wir beantragen nun
durch unseren Antrag, das Zillmer sche Rechnungsverfahren zuzulassen. Die preußische Regierung hat in zwei fünen bei Bildung von neuen
Gesellschaften die — nicht
ugelassen; fast alle alten Ver⸗
8
2
Tert ⸗ag e
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8, 22ön