1) der Hypothekenbrief über die für Minna Borne⸗ mann in Bottendorf in Abtheilung III Nr. 1 Grundbuchs von Bottendorf Band 8 Art. 375 ein⸗ getragenen 930 ℳ mütterliche Erbegelder; 3
2) die Hypothekenurkunde über die für den minder⸗ jährigen Fneagth eea en Voigt in Abtheil. III
Nr. 1 Grundbuchs von Lodersleben Band 5 Art. 18 eingetragenen 11 Thaler mütterliche Erbegelder
für kraftlos erklärt.
Querfurt, den 26. März 1901.
Königliches Amtsgericht.
[10404] egeeen gs. 2
Der Hypothekenbrief vom 25. Mai 1864, der ge⸗ bildet ist über die für 8 Anna Müller, geb. Köhn, zu Wollin auf ihren Mädchennamen im Grundbuch von Heinrichswalde Band IV Nr. 126 in Abtheilung III unter Nr. 1 aus der Schuld⸗ verschreibung vom 18. Mai 1864 eingetragene, zu 5 % verzinsliche Darlehnsforderung von 400 Thalern = 1200 ℳ, ist durch Ausschlußurtheil des unter⸗ zeichneten Gerichts vom heutigen Tage für kraftlos erklärt.
Pasewalk, den 25. April 1901.
Königliches Amtsgericht.
[10344] Oeffentliche Zustellung. R. 172. 01. Z.⸗K. 20. Die Frau Louise Gommert, geb. Löwe, zu Königs⸗ berg i. Pr., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Oscar “ I. hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Franz Bernhard Gommert, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß derselbe sie im Januar 1899 böslich verlassen habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, die häusliche Gemeinschaft mit der herzustellen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts⸗ streits vor die Zwanzigste ’ des König⸗ lichen Landgerichts I zu Berlin, Neues Gerichts⸗ gebäude, Grunerstr., II. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 28. September 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der Bfsentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 26. April 1990lb..
Lehmann, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.
10073] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Caroline Holz, geb. Czepuck, zu Char⸗ lottenburg, Wallstraße 27. Prwsiwen sra Rechtsanwalt Boehlau in Berlin, struesftrze 30, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Rudolf Albert Gustav Holz, früher zu Berlin, Köpenicker⸗ traße ga, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuches mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Be⸗ klagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Die ten ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivil⸗ ammer des Königlichen Landgerichts 11 zu Berlin SW. 46, Hallesches Ufer 29/31, I Treppe, Zimmer 33, uf den 13. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug eer Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 23. April 1901. b
Poppenberg, als Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts II. Zivilkammer 1. 10080] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Auguste Elise Juliane Grimm, geb. Grüttner, zu Bramstedt, Prozeßbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Löwenthal in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Maschinenbauer Wilhelm Johann Carl Grimm, früher zu Oldesloe, dann in Lauen⸗ urg a. Elbe, seitdem unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Nr. 2 B. G.⸗B. wegen bös⸗ icher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der 11 u scheiden und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur Vüablichan Verhandlung des Rechts⸗ treits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf den 24. September 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der ffentlichen Zustellung wird dieser er Klage bekannt gemacht. 1 E Altona, den 26. April Sel. 8
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerich [10343] SOeffentliche Zustellung. 8 Die Ehefrau Marie Bertha Knoth, geb. Ober⸗ eider in Kalbe a. S., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Baur in Altona⸗Ottensen, klagt gegen hren Ehemann, Kaufmann Ernst Otto Felix Kuoth, rüher zu Lockstedt, jett unbekannten Aufenthalts, auf Grund § 1567 Nr. 2 B. G.⸗B. wegen bös⸗ icher Verlassung und schner wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, die zwischen Parteien bestehende Ehe Picenen und dem Beklagten die Schuld an der S eeidung aufzuerlegen. ie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf den 11. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zufgla eenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 27. April 1901. Brose, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4. [10341] Landgericht Hamburg. —2 ustellung.
Die Ehefrau Katharine Marie Dorothea Elisabeth Arzberger, geb. Banz, zu Kiel, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Grallert zu Hamburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Seemann 82 Herrmann Eduard Arzberger, unbekannten Aufenthalts, wegen Nicht⸗ folgeleistung des Urtheils des Landgerichts vom 15. März 1900 zur 523 der häuslichen Ge⸗ meinschaft, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien wegen böslicher Verlassung vom Bande zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Theil zu er⸗ klären und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivil⸗ kammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Rath⸗ haus, Admiralitätstraße 56) auf den 26. Juni
901, g.n, 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ orderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ 8 “ ASIe“
—
1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗
[10972
lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.
Hamburg, den 29. April 1901. 8
W. Clauss, Gerichtsschreiber des Landgerichts. [1033882 *Oeffentliche Zustellung. 2
Die Frau Anna Goedecke, geborene Göhmann, in Väthen, EEEöö“ Rechtsanwalt Gutt⸗ mann in Magdeburg, klagt gegen den Schlosser Franz Goedecke, unbekannten Aufenthalts, früher zu Magde⸗ burg⸗Buckau, wegen schwerer Verletzung der duͤrch die Ehe begründeten Pflichten, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und den Beklagten für den alleinschuldigen Theil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte eete ner des Königlichen Landgerichts zu Magde⸗ zurg, Domplatz 6, Zimmer 29, auf den 10. Juli
rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Züftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Magdeburg, den 27. April 1901. leinau, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Oeffentliche eeeues. 8
In Sachen der Ehefrau des Heizers Ludwig Linden⸗ born, Elise, geb. Bommhardt, zu Cassel, Klägerin — Prozeßbevollmächtigter: Justizrath Dr. Rocholl zu Cassel — gegen ihren Ehemann, den Heizer Ludwig Lindenborn, jetzt in Nord⸗Amerika un⸗ bekannt wo, Beklagten, beantragt der Prozeßbevoll⸗ mächtigte der Klägerin unter der Behauptung, daß der Beklagte sich über ein Jahr lang gegen den Willen der Klägerin in böslicher Abflcht von der häuslichen Gemeinschaft fern gehalten hat und die Voraussetzungen für die öffentliche Zustellung seit mehr als Jahresflist gegen ihn bestanden haben, in Abänderung des ursprünglichen Klagantrags: die am 25. Mai 1895 zwischen den Streittheilen ge⸗ schlosßene Ehe zu scheiden und den Beklagten für den Peldio⸗n Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Cassel auf den 3. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Schriftsatzes vom 19. April 1901 bekannt gemacht.
Cassel, den 25. April 1901. Völker, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[10077] Oeffentliche Zustellung.
Die Tischlerfrau Marie Dargel, geb. Wassil, zu Marienfelde, vertreten durch den Rechtsanwall rün in Graudenz, klagt gegen den Tischler Johann Friedrich Wilhelm Dargel, unbekannten Aufenthalts, auf fdlung wegen böslicher Verlassung in Gemäß⸗ heit der Bestimmung im § 15672 Bürgerlichen Gesetzbuchs mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Graudenz auf den 24. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der eciever nh einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 2. R. 16/01. EEII1I1
Graudenz, den 23. April 1901.
„„Stzymanski, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [10078] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Bäckermeister Leocadia Smolinski, geb. Janitzkowski, zu Thorn, vertreten durch den tsanwalt Samulon in Graudenz, klagt gegen den Bäckermeister Franz Smolinski, früher in Graudenz, jetzt unbekannten Anfenthalts, wegen Ehescheidung, auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien be⸗ stehende Ehe zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Graudenz auf den 24. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. 2. R. 15/01. Graudenz, den 26. April 1901. Derek, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [10081] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Emmg Flüshöh, geborene Zager, zu Köslin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrath Mei⸗ bauer in Köslin, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Droschkenkutscher Ludwig Flüshöh, früher u Köslin, jest unbekannten Aufenthalts, auf Grund
es § 1567 Absatz 2 Ziffer 2 B. G.⸗B. wegen bös⸗ licher Verlassung, mit dem Antrage zu erkennen: Die Ehe der Parteien wird getrennt; der Beklagte trägt die Schuld an der idung und hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlun des Fit sstreits vor die Dritte Zivilkammer Königlichen Landgerichts zu Köslin auf den 27. No⸗ vember 1901, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗
elassenen Anwalt zu bestellen. 82 Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Köslin, den 24. April 1901.
Wothe, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [10069)2 Bekanntmachung.
In Sachen Reuter, Georg, Kaufmann in München, Klagetheil, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. von Pannwitz hier, gegen Reuter, Minna, ge⸗ borene Ebermayer, früher in München, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Ehe⸗ scheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese dgs
—8 “
unter Entbehrlichkeitserklärung des Sühneversuchs die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des Landgerichts München I vom Mittwoch, den 26. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Beklagte durch den vcgic en Vertreter
mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt zu bestellen. r klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
I. Die Che der Streitstheile wird aus Ver⸗
II. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen beziehungsweise zu erstatten. München, am 26. April 1901. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I. Hartmann, Kgl. Ober⸗Sekretär.
[10076] Bekanntmachung.
In Sachen der Hebamme Margareta Barbara Kleesattel in Thannhausen, vertreten durch eftetg Beckh dahier, gegen den Maurer Friedrich Klee⸗
wegen Ehescheidung, hat die II. Zivilkammer des K. Landgerichts Nürnberg neuerlichen Termin zur Verhandlung über die eingereichte Klage auf Frei⸗ tag, den 28. Juni 1901, Vorm. 8 ½ Uhr,
sattel, tegs dahier, nun unbekannten Aufenthalts,
anberaumt. Hiezu hat klägerischer Anwalt den Be klagten geladen mit der wiederholten Aufforderung, einen bei dem K. Landgericht Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. “ Nürnberg, 26. April 1901. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. (L. S.) Reitz, K. Ober⸗Sekretär.
[10067] Oeffentliche Zustellung. Die Aufseherin Bertha Ell, geb. Steinke, in Budsin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Soldin in Schneidemühl, klagt gegen den Arbeiter Wilhelm Ell, früher zu Budsin, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sich seit 10 Jahren der Pflicht, der Klägerin Wohnung und Unterhalt zu gewähren, entzieht, mit dem Antrage, prinzipiell die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für schuldig an der Scheidung zu erklären, ihm auch die Kosten zur Last zu legen, eventuell den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Schneidemühl auf den 13. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schneidemühl, den 24. April 1901. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[10071] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Marie Ernestine Henriette Böttcher, geb. Natzke, in Danzig, Straußgasse 12 ¹, Prozeß⸗ evollmächtigter: Rechtsanwalt Schüler in Stolp, klagt gegen ihren Ehemann, den Maurergesellen Wilhelm Theodor August Böttcher, früher zu Lauenburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sich der Beklagte seit mehr als einem Jahre gegen den Willen der Klägerin, seiner Ehefrau, in böslicher Absicht von der häuslichen Ge⸗ meinschaft fern hält und die Voraussetzungen für die öffentliche Zustellung gegen ihn seit Jahresfrist bestehen auf Grund des § 1567 Abs. II B. G.⸗B., mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandkung des Rechts⸗ streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stolp auf den 9. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Stolp, den 24. April 1901. u“ Klemm, Aktuar, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[10074] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Geschäftsführers Ottomar Fass. Agnes, geborene Behrendt, ohne Stand, zu
t. Johann, Paul⸗Marienstraße 21, Prcegeedg mächtigter: Rechtsanwalt Bessenich in Jo⸗ hann a. Saar, 25 gegen ihren vorgenannten Ehe⸗ mann, zuletzt in St. Johann wohnend, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Alimentenforderung, mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle den Beklagten kostenfällig ver⸗ urtheilen, der Klägerin eine für drei Monate im voraus zahlbare Rente von monatlich 100 ℳ zu zahlen, und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Saarbrücken auf den 26. Juni 1901, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Saarbrücken, den 24. April 1901.
8. oster, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[10091] Oeffentliche Ladung.
Peter Berberich, Tüncher von Waldbüttelbrunn, erichtlich bestellter Vormund über Josefa Katharina Pmsisch außereheliches Kind der ledigen Kunigunda Heunisch von dort, und als Prozeßbevollmächtigter der letzteren, hat gegen Josef Fromm, Ta löhner von Waldbüttelbrunn, z. Zt. unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Vaterschaftsanerkennung und Alimen⸗ tation Klage bei dem K. Amtsgerichte dahier am 20. I. Mts. erhoben, welche den Antrag enthält, Kgl. veseshe Würzburg wolle erken)e: 1. Der Beklagte wird verurtheilt: 9 1) anzuerkennen, daß er als Vater des von der Kunigunda nisch am 24. März ds. Ihrs. ge⸗ borenen unehel. Kindes Namens „Josefa Katharina“
zu gelten hat, —
2) dem Kinde von der Geburt bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres den Unterhalt durch Entrichtun eines an den Vormund zu leistenden und in viertel⸗ jährlich vorauszuzahlenden Betrages von 39 ℳ zu gewähren,
3) an die Kindsmutter 10 ℳ Entbindungs⸗ und 30 ℳ Unterhaltungskosten für die ersten 6 Wochen nach der Geburt des Kindes zu zahlen,
9 die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.
II. Dieses Urtheil wird, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar erklärt.
Zur Verhandlung dieser Klage hat das Kgl. Amtsgericht Würzburg Termin 85 Samstag, den 22. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal Nr. 70/I anberaumt. Josef Fromm, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, wird zu diesem Termin im Wege öffentlicher Ladung, welche vom Prozeßgericht mit Bes⸗ duf vom 21. ds.
schulden der Beklagten geschieden. 1“ 2
Mts. bewilligt wurde, unter dem Beifügen geladen, daß Klagsabschrift für ihn an der Ge 8 18 8
eheftet sei. Der Klagspartei wurde mit Gerichts⸗ eschluß vom 21. l. Mts. das Armenrecht bewilligt. Würzburg, den 23. April 1901. 88 Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Der Kgl. Ober⸗Sekretär: (L. S.) Andreae, Kgl. Kanzleirath.
[10066] Oeffentliche Zustellung. Der Engrosschlächtermeister Jose Rixdorf, Bergstraße 10, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Schönborn zu Berlin, Lindenstraße 15, klagt gegen die Frau Brauereibesitzer Charlotte Selchow, geb. Tabbert, früher zu Ober⸗Schöne⸗ weide, jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechsel⸗ rozeß unter der Behauptung, daß die Beklagte Ausstellerin und mit Genehmigung ihres Ehe⸗ mannes Girantin, der Kläger durch Blanko⸗Giro legitimierter Inhaber eines von dem Eheman der Beklagten, Karl Selchow acceptierten Wechsels vom 16. Januar 1900 über 10 000 ℳ sei, daß der Wechsel dem Acceptanten am 19. Januar 1901 zu Zahlung vorgelegt und wegen nicht erfolgter Zahlu protestiert sei, und daß demnächst auf den Wechsel 60 ℳ gezahlt seien, mit dem Antrage, die Beklagte osdenpsrthe zu verurtheilen, an den Kläger 9940 ℳ nebst 6 % Zinsen seit dem 19. Januar 1901, sowie 62,45 ℳ Wechselunkosten zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin, Hallesches Ufer Nr. 29/31 II, Saal 60, auf den 5. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Berlin, den 23. April 1901
W“ 1A“ als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. [10079] Oeffentliche Zustellung.
Der Erste Staatsanwalt Emil Lademann zu Berlin, Blücherplatz, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Salomon zu Berlin, Lindenstraße Nr. 7, klagt gegen den Maurermeister Franz Neumann, früher zu Friedrichshagen, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ein⸗ arügemn Eigenthümer des Grundstücks Friedrichs⸗
agen Band IV Blatt Nr. 145 des Königlichen
Amtsgerichts Köpenick sei, daß für den Kläger in Abtheilung III des Grundbuchs des genannten Grund⸗ stücks folgende Hypotheken eingetragen stehen: Unter Nr. 13 12 000 ℳ, Nr. 18 11 000 ℳ, Nr. 33 3000 ℳ, Nr. 34 3000 ℳ, Nr. 35 3000 ℳ, Nr. 36 4000 ℳ, je nebst 4 ½ % Zinsen; ferner, daß sämmt⸗ liche Posten bereits fällig und die Zinsen derselben seit dem 1. Juli 1900 rückständig seien, sowie, daß dem Kläger für das voraufgegangene Mahnverfahren 85 ℳ Kosten entstanden seien, für welche dem Kläger das Grundstück haftet, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 36 085 ℳ nebst 4 ½ vom Hundert Zinsen von 36 000 ℳ seit dem 1. Juli 1900 zur Vermeidung der Zwangs⸗ 1 in das Grundstück Friedrichshagen Band IV Blatt Nr. 145 zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung in Höhe des jedesmal bei⸗ zutreibenden Betrages für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Fünfte Firtammer des Königlichen Landgerichts II zu
erlin, Hallesches Ufer 29/31 II, Saal 60 auf den 5. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ löcenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.
Berlin, den 23. April 1901.
Paul, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[10339] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Bahnarbeiter Auguste Balz, geb. Zimmermann, zu Frankfurt a. O. Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Schink in Frankfurt a. O., klagt gegen den Tischler Otto Zimmermann, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher zu Frankfurt a. D., wegen Sicherheitsbestellung für eine Rente, mit dem Antrage: den Beklagten zu verurtheilen, für die von ihm der Klägerin auf deren Lebenszeit zu Vilerg⸗ Rente von jährlich 36 ℳ mit dem Nachlaßgrundstück Frankfurt a. O., Gubener⸗Vorstadt Band X Nr. 500 Sicherheit zu bestellen, sich demgemäß als Eigen⸗ thümer dieses Grundstücks eintragen zu lassen und die Eintragung einer Sicherheitshypothek bis zum Höchstbetrag von 450 ℳ auf dem Grundbuchblatt des genannten Grundstücks zu bewilligen, auch die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Frankfurt a. O. auf den 6. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der
Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- 4 8 nwalt zu bestellen. Zum Zwecke der
gelassenen .
öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage
bekannt gemacht. — Fraukfurt a. 88 27. April 1901.
röschke,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [10348] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Nehring & Leitgeber zu Posen Wilhelmstraße 27, klagt gegen den Restaurateu Paul Wiese, früher zu Wongrowitz, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte aus dem Geschäfte der Klägerin die i der Rechnung vom 25. April 1901 aufgeführte
Zigarren zum Gesammtpreise von 120 ℳ am 3.
ugust 1900 gekauft und geliefert erhalten, aber nicht bezahlt habe, mit dem Antrage, den SFhte . zur Zahlung von 120 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem
3. Februar 1901 unter Kostenlast zu verurtheilen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er-⸗
Beklagten zur münd⸗ Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kni. 1 li
klären. Die Klägerin ladet den
iche Amtsgericht zu Wongrowitz auf den 4. Ju 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt —2 Wongrowitz, den 26. April 1901. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[10082] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann⸗Julius Bloch, in Colmar, 5 wohnhaft, klagt segen den Kaͤsehändler h . Ancel, früher in Riedweier, später in ees db Paris sich aufhaltend, z. Zt. ohne bekannten Wo
tstafel an⸗
und Aufenthaltsort, unter der Behauptung,
Niemetz zu
lich, dreimonatlicher Kündigung rückzahlbar, zu
haften, mit dem
6
der Beklagte für im Jahre 1900 von ihm, dem Kläger, käuflich bezogenen Schweizerkäse den Betra von 53,21 ℳ Cfünfzig und drei Mark 21 Pfennigen schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige Ver⸗ urtheilung des Beklagten durch vorläufig vollstreck⸗ bares Erkenntniß zur Zahlung von 53,21 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Colmar i. E. auf Donnerstag, den 4. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Colmar, den 27. April 1901.
. ve
als Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts. [84141 SOeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Paul Tauscher in Chemnitz als “ bestellter Verwalter des Nachlasses des in
hemnitz verstorbenen Schneidermeisters J. H. F. Wagner, vertreten durch die Rechtsanwälte Beutler und Dr. Funke in Chemnitz als Prozeßbevollmächtigte, klagt gegen Oskar Lehmann, zuletzt in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung füͤr Frefent⸗ Schneiderarbeiten, mit dem Antrage: den
eklagten kostenpflichtig und vorläuft vollftreckbar u verurtheilen, dem Kläger 196 ℳ nebst 4 % Zinsen feit dem 1. Oktober 1899 zu zahlen, und ladet den Beklagten zur ündfichen erhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche lmtsgericht zu Chemnitz auf den 19. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
uszug der Klage bekannt gemacht. “
Chemnitz, den 22. April 1901. 8
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Chemnitz. [10087] Oeffentliche Zustellung. 8 Die Stett e eebecgnsc iahenn Tröger & Co. in Stettin, Bismarkstr. 28, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. ate zu Stettin, klagt gegen den Sattlermeister Johann Leimann, früher zu Essen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund schuldiger echselforderung mit dem Antrage auf kostenpflichtige Zahlung von 170 ℳ, in Worten: einhundertundsiebzig Mark, nebst 6 % Zinsen seit dem 10. Dezember 1900, und 6,73 ℳ Wechselunkosten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Essen auf den 28. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Essen, den 17. April 1901.
— „Hillemeier, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 11989 llenbesi Just
er Stellenbesitzer Franz Just zu Protzan,
2) die unverehelichte IhFran Just zu Obetgnms. dorf bei Fesenüceüshe⸗
Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Richter zu Glatz, klagen gegen:
1) die Erben des zu Gabersdorf im Jahre 1898 verstorbenen Häuslers Ernst Völkel, nämlich:
a. die Wittwe Thekla Völkel, geb. Reimann, zu Gabersdorf 3
8 Maurer Ernst Völkel, unbekannten Auf⸗ enthalts,
c. die verehelichte Bergmann Agnes Bittner, geb. Völkel, zu Niederhermsdorf bei Waldenburg,
d. die verehelichte Grubenarbeiter Anna Köhler, geb. Völkel, zu Rothwaltersdorf,
ehahe Ehemänner der Beklagten zu 1 c. und d., nämlich: 8 . den Bergmann Franz Bittner zu Niederherms⸗ orf,
b. den Grubenarbeiter Anton Köhler zu Roth⸗ ecee at 8 G
unter der Behauptung, daß für sie auf dem Grund⸗ stück des Erblaffers Nr. 139 Gabersdorf in Abthei⸗ lung III Nr. 5 aus der notariellen Urkunde vom 13. Februar 1883 600 ℳ Darlehn, zu 5 % verzins⸗
gleichen Rechten und Antheilen eingetragen seien, für dleiche die Bekla 7 unter 1 als gesetlige Erkür ntrage:
1) die Beklagten zu 1 als Erben des zu Gabers⸗ dorf 1898 verstorbenen Häuslers Ernst Völkel voll⸗ streckbar zu verurtheilen, an die beiden Kläger je
150 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 15. Juli 1898 zu
ahlen, und zwar entweder gemeinschaftlich aus dem
achlaß des Erblassers Ernst Völkel, insbesondere aus dem Grundstück Nr. 139 Gabersdorf, oder zu je ¼ aus —— sonstigen Vermögen,
2) die Beklagten zu 2 zu verurtheilen, die Zwangs⸗ vollstreckung in das eingebrachte Gut ihrer Che⸗ frauen zu dulden.
Die Kläger laden den Beklagten zu 1 b. Maurer Ernst Völkel zur mündlichen Vhbenageng des
t in
Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeri
Glatz auf den 26. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Glatz, den 27. April 19601.
Lohmann,
als Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. [10068] Oeffentliche Zustellung.
Die offene Handelsgesellschaft Traugott Hoffmann & Sohn in Naumburg a. S., alleinige Gesellschafter Traugott und Otto Hoffmann zu Naumburg a. S., ö Justizrath Frorath in Halber⸗ tadt, klagt gegen die selbständige Gewerbetreibende
Johanne Mingramm, geb. Schilling, früher in Blankenburg a. H., jetzt in
senheit, unter der Behauptung, daß
Ferr auf Perherge Bestellung von der Klägerin resp. ihren Vater Christion Schilling in
für si 8 Besetre Wein zum verabredeten und angemessenen Preise von 774,41 + 194,50 = 968,91 ℳ käuflich
zum kommissionsweisen Verkauf geliefert erhalten habe, mit dem Antrage, Beklagte zur Zahlung von 968,91 ℳ abz. 23,55 ℳ, also zur Zahlung von 945,36 ℳ nebst 4 % Verzugszinsen vom Tage der Klagezustellung an zu verurtheilen und das Ürtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar
zu erklären. Die Klägerin ladet die Bekl t Verhandlung des Re⸗ tsstreits v.n die
mmer für Handelssachen des Königlichen Land⸗ Vrichts zu Ha Füpss auf den 2. vnic 18809. ormittags 9 ½ 82 mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen ustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Halberstadt, den 26. April 1901. Weller, Sekretär, Gerichtsschreiber des Köͤniglichen Landgerichts.
[100882 SOeffentliche Zustellung.
Die Firma Kahn und Ullmann, Manufaktur⸗ waarenhandlung in Straßburg, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Geschäftsagent Bandpach in Straßburg, klagt gegen den Schreiner Leo Mog, früher in Ostwald, jetzt in Basel, unter der Behauptung, daß ihr der Beklagte für käuflich erhaltene Waare den Betrag von 32,43 ℳ „zweiunddreißig Mark 43 Pfennig“ schulde, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be⸗ klagten zur Zahlung von 32,43 ℳ nebst 4 % Zinsen seit Zustellung dieser Klage. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Illkirch auf den 11. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. . 8
Illkirch, den 26. April 1901. 8 1
Kasper, Amtsger.⸗Sekretär.
[10090] Oeffentliche Zustellung.
Der Besitzer Johann Willbrandt in Ludwigsthal Prozeßbevollmächtigter: Geheimer Justizrath Obuch in Löbau, klagt Fegen den früberen Besitzer Rusch, früher in Groß⸗Wolka wohnhaft gewesen, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der ehauptung, daß im Grundbu seines Grundstücks Ludwigsthal Blatt 14 in Abth. II unter Nr. 8 aus dem Pacht⸗ vertrag vom 28. Dezember 1867 für den Beklagten ein Pachtrecht eingetragen sei, welches, da der Pacht⸗ nur auf 10 Jahre, d. i. vom 1. Januar 1868 bis dahin 1878, geschlossen war, längst beendet sei, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urtheil zu verurtheilen, darin zu willigen, daß das im Grundbuch von Ludwigsthal Band I Blatt 14 in Abtheilung II Nr. 8 für ihn eingetragene Pachtrecht aus dem Vertrage vom 28. Dezember 1867 gelöscht werde. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Löbau auf den 3. b8 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 2 C. 151/01. “
Löbau, den 25. April 1901.
„Kiieelinger, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[10070 Bekanntmachung. „In Sachen des Schneidermeisters Michael Schraud in München, Klagetheil, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Buhmann hier, gegen den Schauspieler Karl Deutschinger, früher in München, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffent⸗ liche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts München I vom Mittwoch, den 26. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Be⸗ klagter durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte Egelassenen echtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:
I. Der beklagte Theil ist schuldig, an Klagetheil 573 ℳ nebst 4 % Zinsen hieraus seit 1. Januar 1900 zu bezahlen.
II. Der beklagte Theil hat die Kosten des Rechts⸗ streits zu tragen, beziehungsweise zu erstatten. „III. Das Urtheil wird gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt. Genchacfce, . A 8 1901.
erichtsschreiberei des K. Landgerichts München I.
Hartmann, K. Ober⸗Sekretär. 2
[10086] Oeffentliche Zustellung.
Der Handarbeiter Friedrich Kargesmeyer zu Ober⸗ bexen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ley zu Oeynhausen, klagt gegen ie unverehelichte Friederike Charlotte Koch, früher zu Oberbexen⸗Rehme, jetzt nnbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte die im Grundbuche von Rehme Band III Blatt 119 in cen III Nr. 1 eingetragene
8
bfindung von 30 ℳ sich vor längeren Jahren hat auszahlen lassen und die Ausstellung einer Löschungs⸗ bewilligung versprochen, aber nicht erfüllt hat, mit dem Antrage, die Beklagte zu verurtheilen, darin zu willigen, . für se im Grundbuche von Rehme Band III Blatt 119 Abtheilung III Nr. 1 ein⸗ getragene Abfindung von 30 ℳ gelöscht wird, die Kosten des Rechtsftreits zu tragen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Oeynhausen auf den 24. Juni 1901, Vormittags 11 Uhr. am Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Oeynhausen, den 22. April 1901. ausen,
8 86*¼ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[10065] Oeffentliche Zustellung.
Der Bauunternehmer Gustav Nevesing zu Hagen, vertreten durch den ö zu Potsdam, klagt gegen 1) den Kaufmann Josef Hirsch zu Potsdam, Neue migstraße 18, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte J. u. R. Josephsohn zu Potsdam, 2) gegen den Kaufmann Otto Hirsch, zur Zeit unbelannten Aufenthalts, wegen 1216 ℳ 64 ₰ mit dem Antrag: die Beklagten kostenpflichtig zu verurt eilen, in die Auszahlung von 1216 ℳ 64 ₰ nebst Zinsen aus der Hirsch schen Konkursmasse zu willigen, und ladet den Beklagten zu 2 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Snengts zu Potsdam auf den 1. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Potsdam, den 25. April 1901.
68 Noa, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 2.
[10085] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister Alsons Metz 22 Püttlingen klagt Phen Gustav Peters, Geschäftsmann, und dessen Ehefrau Luise, geb. Krempf, früher in Pütt⸗ lingen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, aus Waarenlieferung, mit Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 48 ℳ, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Kaiserliche Amtsgericht Saaralben auf das Gemeindehaus Püttlingen auf den 4. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr. Hum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Saaralben, den 27. April 1901.
(L. 8.) Dürr, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.
[10075] Oeffentliche Zustellung.
Der Neics-Nrattichors vertreten durch die Militär⸗Intendantur des II. Armee⸗Korps zu Stettin, PrsehsecgM acchti ter: Rechtsanwalt Bade zu Stettin, 1ag egen den Major z. D. Fritz, unbekannten Aufenthalts, früher zu Stettin in Garnison, unter
einen Vorschuß von 1500 ℳ zur Beschaffung eines Viaftysc de⸗ erhalten, dieser bis auf 1284946 ℳ getilgt sei, daß der Rest nach § 7 der Pferdegelder⸗ vorschrift beim Dienstaustritt binnen 8 Tagen nach dem Verkauf des Pferdes zu erstatten sei, daß das Pferd am 11. März verkauft Sbümg an Kläger jedoch nicht erfolgt sei, Kläger habe beim Landgericht Lübeck einen Arrest gegen Beklagten erwirkt, dessen Kosten dieser tragen müsse, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an Kläger 1234,46 ℳ nebst 4 % Verzugszinsen seit 21. März 1901 zu zahlen und die Fehe des Rechtsstreits einschließlich der durch das Arrestverfahren entstandenen zu tragen, und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin auf den 2. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr,
Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stettin, den 26. April 1901. 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[10083] Oeffentliche Zustellung. „Der Gemeindevorstand Rägelin kündigt dem Jagd⸗ pächter Fournier, früher zu Ha Rossow, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, den Jagdpachtvertrag zur sofortigen Auflösung, da er die Jagdpacht nicht bezahlt hat, und zeigt an, daß die Rägeliner Gemeindejagd anderweitig verpachtet ist. Zum Zwech der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Kündigungserklärung bekannt gemacht.
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8. Kruse, A.⸗G.⸗Aktuar, Gerichtsschreiber des
Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinschen Amtsgerichts.
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4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
[5381] Bekanntmachung.
Die im Laufe des Rechnungsjahres 1901 — vom 1. April 1901 bis 31. März 1902 — bei der Ge⸗ wehr⸗ und Munitionsfabrik in Spandau acn alten Materialien, wie Blechschrott, Dreh⸗ und 18 spähne, stählerne und eiserne, Federbandstahlabfälle,
ußschrott, ausgebrannte Glüͤhlampen, Hartblei⸗ asche, Leder, altes, Messing, altes aus Reparaturen, herabfer. Messingspähne, Oelrückstände aus der Kläranlage, Pappeabfälle mit anhaftenden Blech⸗ klammern, 5 TPfesbfall ohne anhaftende Ble⸗ klammern, Rothguß, alter, Rothgußspähne, Schweiß⸗ eisenschrott, Stahlabfälle, nickelkupferplattierte mit anhaftenden Hartbleiresten, Stahlabfälle, nickel⸗ kupferplattierte ohne ee Fahes Hartbleireste, Stahl⸗
schrott in unbrauchbaren Feilen, Tau⸗ und Strick⸗ werk, enkhlec. altes, Lackrückstände ꝛc. sollen in öffentlicher Verdingung an den Meistbietenden ver⸗ kauft werden, wozu auf Montag, den 6. Mai 1901, Nachmittags 1 Uhr, im Geschäftszimmer der Munitionsfabrik ein Termin anberaumt ist. Die Verkaufsbedingungen liegen daselbst zur Ein⸗ sicht aus, können auch gegen Erstattung der Schreib⸗ gebühren von 75 Aüsce aic bezogen werden. Für die einzureichenden Angebote ist das den Be⸗ dingungen beigegebene Formular zu benutzen. pandau, 15. April 1901. Königliche Direktion der Munitionsfabrik.
[10136] b Verpachtung der im Kreise Oberbarnim belegenen Domäne Buchholz für die Zeit von Johannis 1902 bis zum 2 1. Juli 1920. Gesammtfläche 359,783 ha, darunter 317,518 ha Acker und 25,971 ha Wiesen. Grundsteuerreinertra rund 5012 ℳ,. Bisheriger Pachtzins einschließlich Meliorationszinsen rund 14 057 ℳ 8 km vom Bahnhof Straußberg der Fiseebahn Berlin⸗Eydt⸗ kuhnen und 7 km vom Bahnhof Alt⸗Landsberg der Kleinbahn Alt⸗Landsberg —-Hoppegarten. Der Bau einer Chaussee von Wegendorf über Buchholz nach Alt⸗Landsberg steht bevor. Brennerei in fiskalischen Gebäuden. Verpachtungstermin: Mittwoch, den 12. Juni d. Js., Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Geschäftsgebäudes der unterzeichneten Regierung in Potsdam, Waisenstraße 46 I. Es findet ein semeanhg Bietungstermin statt. Bunächst erfolgt die Ausbietung unter Zugrunde⸗ egung der Pachtbedingungen mit der Verpflichtung des Pächters zum käu sche Erwerbe des auf der Domäne vorhandenen lebenden und todten Wirth⸗ schaftsinventars und sodann, also erst nach Schluß des ersten Bietungsganges, die Ausbietung unter Jugrendelegung der Pachtbedingungen ohne jene 392 Das zur Uebernahme der Pachtung erforderli Vermögen, welches ebenso wie die landwirthschaftliche Befähigung der Pachtbewerber möglichst vor dem Termin, spätestens aber in diesem, dem Regierungs⸗ rath Herrmann hier oder dessen Stellvertreter nach⸗ zuweisen ist, beträgt 100 000 ℳ Die Verpachtungsbedingungen, die Ausbietungs⸗ regeln, das Vermessungsregister und die Domänen⸗ karte sind in unserer Registratur einzusehen. Auf Wunsch werden gegen Erstattung der Druck⸗ bezw. Schreibkosten Abdrücke der allgemeinen und Abschriften der besonderen Verpachtungsbedingun gen und der Ausbietungsregeln ertheilt. Die Besich⸗ tigung der Domäne ist nach vorheriger Anmeldung bei dem jetzigen Pächter Amtsrath Herschner jederzeit gestattet. Potsdam, den 25. April 1901. Königliche Regierung. Abtheilung für direkte
der Behauptung, daß der Beklagte von dem Kläger 1
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten
[10148] Bekanntmachung. .“ denaese ehee etr
Die Königliche Domäne Neuhof mit dem Neben⸗ vorwerk Albertshof, dicht bei der Kreisstadt Heils⸗ berg gelegen, wird zur meistbietenden Verpachtun Zeit von Johannis 1902 bis zum 1. Juli
am Donnerstag, den 30. Mai d. Js., Vormittags 10 Uhr, im Plenar⸗Sitzungssaal der Königlichen Regierung hierselbst (Mitteltragheim 40), Zimmer Nr. 170, von unserem Kommissar, Regie⸗ rungsrath Angern, öffentlich ausgeboten werden.
Die Ausbietung erfolgt zunächst mit der Verpflich⸗ bung See. Mächtegs zum käuflichen Erwerbe des auf der Domäne vorhandenen lebenden und todten Wirth⸗ schaftsinventars und sodann, nach Schluß des ersten Bietungsganges, ohne diese Verpflichtung.
Die Gesammtfläche der Domäne nebst Vorwerk beträgt rund 500 ha, darunter sind Acker rund 304 ha, Wiesen 157 ha und Weide 9 ha.
Der Grundsteuer⸗Reinertrag beträgt 7095,12 ℳ, der bisherige Pachtzins, einschließlich der Meliorations⸗ zinsen, 13 670 ℳ 83 ₰ (wobei der von der Domäne abzutrennende sog. Wernegitter Amtsteich nicht be⸗ riaht ist).
Als Kaution ist der dritte Theil des Jahrespacht⸗ zinses, unter Abrundung auf volle hundert Mark nach oben, zu leisten.
Bietungslustige haben unserem Kommissar ihre Befähigung als praktische Landwirthe und den eigen⸗ thümlichen Besitz eines verfügbaren Vermögens von 100 000 ℳ (i. 3.) darzuthun.
Es liegt im eigenen Interesse der Bewerber, die hierzu erforderlichen Nachweise bis spätestens 10 Tage vor dem Bietungstermin beizubringen. Die Pacht bedingungen liegen in unserem Domänen⸗Bureau — Zimmer 188 der Königlichen Regierung — und auf der Domäne zur Einsicht aus. Auß Verlangen werden Abschriften der näheren Verpachtungs⸗ bedingungen ge ten Nachnahme der S reibgebühren ertheilt, auch ist die Besichtigung der Domäne nach vorheriger Anmeldung bei dem Domänenpächter Belau jederzeit gestattet.
Königsberg, den 27. April 1901.
Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten B.
w-----*
5) Verloosung ꝛc. von Werth⸗ papieren.
Die bisher hier veröffentlichten Bekanntmachungen über den Verlust von Wert nes. befinden sich ausschließlich in Unterabtheilung 2.
[75429] Die Obligationen des Crossener Deich⸗ verbandes, 1
Nennwerth 300 ℳ Nr. 32 52 93 101 151 168
202 360 455 488 526 531.
Nennwerth 150 ℳ Nr. 146 229 307 316 340 384,
werden hiermit zum 1. Juli 1901 gekündigt. Die früher sebeadigten Obligationen,
werth 300 ℳ Nr. 560 und 191, Nennwerth 150 ℳ
Krossen a. O., 12. Dezember 1900. Deichamt des Crossener Deichverbandes. [71664]
Von den Anleihescheinen der Stadt Aurich, Allerhöchstes Privilegium vom 9. Oktober 1882, sind heute ausgeloost Buchstabe A. zu 1000 ℳ Nr. 70.
Buchstabe B. zu 500 ℳ Nr. 38 68773 und 95. Rückzahlung vom 1. Juli 1901 ab bei unserer Kämmerei⸗Kasse. Mit dem 30. Juni 1901 hört die Verzinsung auf. 8 Aurich, den 1. Dezember 1900. Der Magistrat. 1 Schwiening. “ [85129] Bekanntmachung. “ Nach den Bestimmungen des Allerhöchsten 72. vom 12. Dezember 1888 sind von den An⸗ eihescheinen des Kreises Posen Ost am 26. November 1900 die Nummern 6 Litt. A. und Nr. 27 und 37 Litt. B. pemoft worden.
Diese Anleihescheine werden den Inhabern zum 1. Juli 1901 gekündigt.
Posen, den 2. Januar 1901.
[4886] Ausloosung
von Stadt Mainzer Schuldverschreibungen. Bei der heute vorgenommenen Ausloosung von Schuldverschreibungen des 3 ½ % igen Anlehens Litt. G. wurden folgende Stücke zur Rückzahlung auf 1. Oktober 1901 berufen:
a. Nr. 136 184 239 418 425 455 487 501 738 820 857 966 und 977 über je 200 ℳ,
b. Nr. 1018 1026 1365 1383 1699 1742 1761 1833 1890 1928 1954 1994 2264 2291 2295 und 2324 über je 500 ℳ,
c. Nr. 2422 2483 2666 2761 2913 2943 und 2958 über je 1000 ℳ
Die Kapitalbeträge können vom 1. Oktober 1901 ab gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen nebst Erneuerungsscheinen und nicht fälligen Zins⸗ scheinen bei den auf den Schuldverschreibungen bezeichneten Zahlungsstellen in Empfang ge⸗
dem auszuzahlenden Kapitalbetrage gekürzt. Die
hört mit Ende September 1901 auf. Rückstände aus aus 1900: Nr. 155 à I 2üae aen 1. April 8 ainz, den 1. 1901. 8 Der Ober⸗Bür ermeister: 8† J. V.: Reinach, Beigeordneter.
heren
[10135] Ausloosung 3 ½prozentiger Anleihescheine
1 der Stadt Hagen i. W. Die gemäß § 8 des Allerhöchsten ilegium vom 28. März 1877 vorzunehmende Ausloosun der auf Grund desselben ausgegebenen ursprunalich 4 (prozegtigen, jetzt 3 ½prozentigen, auf den Inhaber lautenden Anleihescheine der Stadt Hagen i. W., welche im Jahre 1901 zu tilgen 82 wird am⸗ Donnerstag, den 23. Mai dieses Jahres., Nachmittags 3 ½ Uhr, im städtischen Kommissiond⸗ zimmer, Kirchstraße 1, hierselbst öffentlich stattfinden, .2 zufolge § 9 a. a. O. hiermit bekannt gemacht wird. Hagen, den 27. April 1901.
teuern, Domänen und Forsten B.
Die städtische Schulden⸗Tilgungskommission.
Nr. 385, sind noch nicht eingelöst. “
Der Kreisausschuß des Kreises Posen Osft. Steimer, Landrath, als Vorsitzender.
nommen werden. Fehlende Zinsscheine werden an “ der ausgeloosten Schuldverschreibungen En †
1 Frloosungen: ℳ und Nr. 1479 Nr. 1479 und
Wee“;