—— — 8 —
-,
—öTIgöeö’eeewee
—
—Bö
doch im nächsten Augenblick sah sich Dr. Bröckelmann durch einen dechichen enen Anpral aus dem Korbe geschleudert. Auch jetzt war sein einziger Gedanke noch „Festhalten“ und die Ueber egung, daß nun, wo er mit seinem ganzen Körpergewicht an der Reißleine hing, endlich die letztere funktionieren müsse. Während er so eine Strecke auf dem glücklicher Weise erweichten Boden hingeschleppt wurde, verlor er jedoch die Besinnung und blieb liegen. Der erleichterte Ballon, in dem Herr Habel allein zurückblieb, welchem der Ballonführer, bevor ihm die Besinnung schwand, noch mehrmals zugerufen hatte „Rothe Leine ziehen!“, hob sich nun etwas und fuhr durch die Baumwipfel eines großen Waldes. Während Herr Habel nach der empfangenen Wei⸗ sung sich noch vergeblich mit dem Zug der RNeißleine abmühte, fand Jer sich plötzlich über dem Buckower See, der nur durch en ganz schmalen Dünenstreifen von der Ostsee getrennt — Herr Habel sah die vom Sturm gepeitschte Ostsee vor sich und that in dieser gefährlichen Situation kurz entschlossen dasjenige, was allein das Richtige war: er rettete sich durch einen Sprung in den Buckower See, aus dem er nach acht Minuten Schwimmens und am Ende seiner Körperkräfte angelangt, durch einen Fischer aufgenommen wurde. Seine Uhr war auf 10 Uhr 38 Minuten tehen geblieben, um 10 Uhr 25 Minuten befand sich der Ballon noch in 2000 m Höhe. Der Fall, die Schleiffahrt und die weitere 15 Rm lange Fahrt über Wald und See hat sich also in 13 Minuten abgespielt. Dr. Bröckelmann seinerseits machte sich, wieder zur Besinnung gelangt, an die Verfolgung des Ballons, um über das Schicksal seines Gefährten und des Ballons selbst Gewißheit zu erlangen, immer noch hoffend, der letztere werde im Walde hängen geblieben sein. Er ging nach dem Dorfe Jasmund, uhr mit einem Wagen zum Jasmunder See, mit einem Segelboot über den See, ging dann zum Buckower See, an diesem entlang und nahm schließlich ein Fischerboot, das ihn über den See nach Neuwasser brachte. Hier erfuhr er, daß man Jemand aus dem Ballon habe n den See springen sehen und daß sich diese Person wohl n den auf der Düne gelegenen Fischerhütten befinden werde Dort, n Damkerort, fanden sich nach Kurzem die beiden Leidensgefährten usammen. Zum Glück wurde. Herr Habel völlig unversehrt an⸗ getroffen, aber zugleich erhielt Dr. Bröckelmann die für ihn nieder⸗ chlagende Gewißheit, daß der Ballon auf die stürmische Ostsee hinaus⸗ getrieben war. Die Länge der ganzen Fahrt betrug 300 km, die in Stunden 10 Minuten zurückgelegt wurden. Ueber den Ballon „Berson“ hat man bis jetzt nichts weiter stehört, er scheint ins Meer bgetrieben worden zu sein und ist verschollen. “ Von besonderem Interesse für die Versammlung war natürlich die Ergründung der Ursachen, die zu der Katastrophe geführt haben, und die Erörterung von Maßnahmen für ihre zu⸗ künftige Verhütung. An der Hand des Berichts beider Theil⸗ nehmer und der sich anknüpfenden Diskussion ist es unzweifel⸗ haft, daß die einzige Ursache das Versagen der Reißleine war, die mit größter Kraftanstrengung nicht in Wirksamkeit esetzt werden konnte, sodaß der Ballon unentleert und ein Spiel des heftigen Windes blieb. Die Unmöglichkeit des Ziehens aber erklärt sich einfach durch den unglücklichen Zufall, da der fallende und mit starkem Stoß auf die Erde aufsetzende Korb sogleich umstürzte und .der Ballon sozort dauernd sich in einer horizontalen Lage befand. Damit wurden die beiden Luftschiffer verhindert, was sonst immer thunlich ist, sich nöthigenfalls mit ihrer ganzen Körperschwere an die Reißleine zu hängen und sie zum Funktionieren zu zwingen. Der ihnen allein mögliche horizontale Zug genügte trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr, die Reißleine zu ziehen, zumal beide Herren bei der eingetretenen Lage keinen festen Halt mehr hatten und die Leine jetzt in der theil⸗ weise vom Gas befreiten und faltigen Ballonhülle wirklich klemmen mochte. See nun bei den sonst so günstigen Erfahrungen mit der Reißleine und der ebenso prompt wie sicher durch sie in allen früheren Fällen herbeigeführten Entleerung des Ballons darauf zu bauen ist, daß sich ein Fall wie die jüngste Katastrophe nur unter gleich ungünstigen Umständen eines an sich sehr seltenen Zufalles wiederholen kann, so ist der Fall doch zu ernst, als daß nicht alle Aufmerksamkeit und alles Studium auf die Frage zu richten wären: Wie ist das Funktionieren der Reißleine auch anter er⸗ schwerenden Umständen, wie den vorliegenden, sicher zu stellen? Es wurden mancherlei Rathschläge laut, und wurde von kompetentester Seite die Versicherung gegeben, daß die Frage unausgesetzt werde erwogen und durch den Versuch einer befriedigenden Lösung entgegengeführt werden. . 1
Bei diesem Anlaß theilte Hauptmang von Tschudi mit, daß gerade am Tage der Sitzung unter Führung von Oberleutnant Hildebrandt ein Ballon mit vier Herren aufgestiegen sei, an dem die Reißleine be⸗ sonders sorgfältig geklebt wurde. Er hoffe, daß die Herren noch vor Schluß der Sitzung in der Versammlung erscheinen und Be⸗ richt erstatten würden. Das geschah denn auch. Gegen 10 Uhr waren die Herren zur Stelle und berichteten, die Reißleine habe tadellos funktioniert und mit einer Hand gezogen werden können.
Im Laufe der sich an den Bröckelmann’schen Vortrag knüpfenden Debatte wurde von dem Geheimen Regierungsrath Professor Aßmann empfohlen, an Tagen mit starkem Wind den Aufstieg von Ballons zu Sportzwecken nicht stattfinden zu lassen. Obgleich hierdurch nam⸗ hafte Kosten, namentlich durch den Verlust der Gasfüllung ent. stehen, — die beiläufig debt nach Einführung des Einheitspreises 30 ℳ pro Ballon mehr kostet als früber — pflichtete der Vor⸗ sitzende des Fahrtenausschusses dem Vorschlage bei und wird danach
ahren. 52
Der Vereinsvorsitzende, Geheime Regierungsrath, Professor Zusley berichtete noch, daß sogleich nach Nückkehr der Herren (Fr. Bröckelmann und Habel von ihrer verunglückten Fahrt eine Ver⸗ sammlung erster —ö zur Untersuchung des Falles tatt⸗
nden Pabe und nach sorgfältigen Feststellungen zu der einmüthigen eeberzeugung gelangt sei, daß beide Luftschiffer sich sachgemäß benommen und Alles gethan haben, was in ihren Kräften stand, um eine Katastrophe zu verhüten, daß also „höhere Gewalt“ den Verlust des Ballons Prbeh ührt hat; im besonderen sei der Absprung des Herrn Habel vollkommen gercchtfertigt. leichen sei das Material durchaus einwandfrei gewesen. Der Verlust für den Verein beziffert sich auf 4500 ℳ, da bis auf eine vom Wetter stark mitgenommene Karte der Sektion Rügenwalde vom Zubehör des Ballons nichts gerettet ist. Gönner und Wohlthäter haben durch entsprechende Zuwendungen den Verlust inzwischen jedoch um etwa 1500 ℳ verringert. Es warde einstimmig beschlossen, alsbald zum Ersatz des „Berson“ einen neuen Ballon herstellen zu lassen.
im weiteren Verlauf der Sitzung wurden noch mehrere Berichte über andere seit der letzten Versammlung ausgeführte Ballonfahrten erstattet. davon fanden am 13. April unter Fübrung der Herren Rittmeister von Hoverbeck gen. von Schoenaich und Ober⸗ leutnant von Herwarih vom Tempelhofer Felde aus ziemlich
rcheeltia nämlich agur mit einer ndiiseree der 22 m88 von
—
uten statt. 7 Sie endeten fast gleichzeitig in B maEöö
run olken erst eine ide später r tte, um dann aus ctwa 2000 m im vollen entzückenden Anblick des wilden in der Tiese ven zu lassen. Militär.) Ballon waren erfolgreich systematische Versuche mit dem 22 bunter Papierschnitze 2 worden,
deren B lichen mit den fomittel ““ — — 2.2 als se beiden sebries
von dem Oberleutnant Halm ührte, — Feneen en. 98* ds auf ;252ö Ir eige 21—, uftschisser ibrer Feern. — und Peüetshate ausschließ 1 don —8 7 — die dem ste das von eme . E8.,9
Fei Ee eer.h. ens n. he .
—
Bergabhang gegenüber. Dur
thunlich schien. Es wurde deshalb aufs gestiegen, der Landungsversuch aber nach
einige Schrammen für die Luftschiffer
Der
Nordost. In etwa 200 ou wurden Schlachtensee und Wannsee ü⸗
2
instruktiv. Der Vortragende ist dafür bekannt, daß er ebenso an⸗ schaulich wie gemeinverständlich selbst schwierigere Gebiete seiner Wissen⸗ Sehe darzustellen weiß und daß ihm kaum eines seiner Experimente
mißlingt, obgleich sie sich schnell folgen.
allgemeinem Interesse hervorgehoben sei:
sah, die Wolken durchbrechend, die Erde erst in dem Moment, wo das en maics eat aufsetzte, und fand 1538 als Landungsplatz ungeeigneten 5 uswerfen von Ballast stieg man jetzt
bis über die Wolken und sah die Sonne etwa bei 3000 m. Bei d ausgezeichneten Ostwinde hatten die Luftschiffer hein zu kommen, doch war die Luftbewegung obe Man ging durch die Wolken auf 4— 500 m über dem Erdboden hinab, bemerkte indessen an dem 8 e-. 1.385 S seil ei so sto „ daß auch diesma 3 Schleppseil einen so starken Zug, daß 2 o I. einiger Zeit wiederholt, dies Mal mit dem Erfolg, daß zwar der Ballon schnell auf⸗ gerissen, bei dem starken Winde aber noch einige hundert Meter auf dem Blachfelde hingezerrt wurde,
hofft, bis über den heblich geringer.
8 ““ sües Kleider abging. Im übrigen gelang die Bergung des Ballon 88 ilfe “ sich gut anstellender Bauern aufs beste.
Bls e lag 5 km südlich von Lippstadt. — Die letzte, oben bereits in ihrem Ausgang erwähnte Ballonfahrt fand Montag, den 22. April, um 7 Uhr früh vom Tempelhofer Felde aus statt. Theilnehmer waren Professor Abegg⸗Breslau, Referendar Abegg⸗ Berlin, Oberleutnant Hopfen und als Hildebrandt. Das Wetter war sonnig,
Oberleutnant
ilmersdorf, Friedenau, erflogen. 85 den Ge laschenposten geworfen und beobachtet, daß ein Boot danach suchte, Nleschang 8 aßstande wahrscheinlich weil ein Witz vermuthet wurde. Dann wurde höher gestiegen. Es ging über die Pfaueninsel, das Bornstedter Feld, Sanssouci und schließlich in 2500 m Höhe über Kloster Lehnin bis zum Loburger Truppenübungsplatz, wo um 2 Uhr 15 Minuten die Landung bestens gelang. 8 Der Experimental⸗Vortrag von Dr. Nasse war sehr
Das bezeugte auch dieser gedankenreiche Vortrag, aus dem hier nur folgender Satz als von „Die Chemie kann der Menschheit in ihrem Streben, die Kunst des Fliegens zu lernen, kaum weitere Hilfe gewähren, als sie ihr schon durch Entdeckung und Darstellung des Wasserstoffs gewährt hat. wiegt 1293 g, ein Kubikmeter Wasserstoff 89 g, der von letzterem geleistete Auftrieb ist also 1204 g. Da hat selbst die Auffindung eines noch leichteren Gases wenig Aussicht, Verbesserungen zu bringen.
Ein Kubikmeter Luft
Literatur.
8— *
— Das öfter erwähnte illustrierte Lieferungswerk „Das Thier⸗ leben der Erde“ von Wilhelm Haacke Kuhnert (40 Hefte zu je 1 ℳ; Verlag von Martin Oldenbourg in Berlin SW. 48) schreitet rüstig vorwärts. b t e schienenen Lieferungen 1 bis 21 lassen erkennen, daß es dem Verfasser gelingen wird, ein wirklich populäres Werk zu schaffen. Die Dar⸗ stellung der Thierwelt nach thiergeographischen Gesichtspunkter gewählt hat, bot bedeutende Schwierigkeiten, die jedoch eschickt wunden sind. Die künstlerisch und technisch vollendeten Illustrationen Kuhnert's, unter denen die farbigen Tafelbilder ganz besondere Hervor⸗ hebung verdienen, machen das Werk auch für das Auge im höchsten Grade anziehend. An der Hand dieses prächtig ausgestatteten Buches wird der Naturfreund in leichter, angenehmer Weise zum der verschiedenen Thierarten und ihrer Lebens 1 und sein Auge durch die zahlreichen schönen, lebensgetreuen Abbildungen für die Unterschiede ihrer Formen geschärft werden. lagsbuchhandlung mittheilt, sendet sie auf Wur jede kostenfrei einen illustrierten Prospekt mit farbigem Tafelbild zur
näheren Information über das Werk.
— Von der bekannten illustrierten Zeitschrift für Länder⸗ und Völkerkunde Globus⸗ (berausgegeben von Richard Andree, Verlag von Friedrich Vieweg u. Sohn in Braunschweig; Preis viertelsährlich, 12 Hefte, 6 ℳ) liegt wiederum eine „Kolonialnummer⸗ vor: Heft 15 des laufenden Jahrgangs, das ausschließlich den deut Schußgebieten und deutsch⸗kolonialen Bestrebungen gewidmet ist. der Spitze erscheint eine interessante Arbeit des verdienten Natur⸗ forschers R. Parkinson über die Bewohner St. Matthias im Biemarckarchipel. Dieselben jede Annäherung abgewiesen, und es gelang erst im Mai 1900 dem Verfasser, sie ein wenig genauer kennen zu lernen. fegen Len primitive Zustände und kennen z. B. das Eisen nicht. ebt seit 25 Jahren draußen, eifrig bemüht, die deutschen zu fördern und von der Eigenart der nach Berührung mit den Europäern schneller Veränderung unterliegenden Völker zu verzeichnen und zu sammeln, was noch zu retten ist. Man wird esse auch die vom Herausgeber des „Glohus“ Dr. Biographie des Forschers Den, die nebst einem Porträt der Kolonial⸗ nummer ist. Oberstleutnant Förster bespricht die Ent⸗ wickelung Deutsch⸗Ostafrikas im Etatsjahr 1899,1900, während ein anderer, kleinerer Artikel nicht uninteressante 2 Kolonie und dem benachbarten Britisch⸗Zentral⸗
Mewius behandelt in cinem illustrierten A
Unternehmungen vielgenannte Bäreninsel. U
sic Korvpetten⸗Kapitän Jachmann Artikeln der deutsche Exwort nach den Tropen und die Kabel⸗ verbindungen Deutschlands mit seinen Kolonien crörtert werden. An der Gesammtlänge aller übersceischen Kabel von 330 000 km jst Deutschland mit nur 2 % betheiligt, und die ellschaften zu gute.
verbreitet
ee en ge, Sns ũ * und „ rrichten“ Weitere *
scheinen
Gesundheitswesen, 85—n und Absperrungs⸗
Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankbeiten.
2 Gesundbeitsamts“,
(Aus den
1“
imi 1— des Katserl Nr. 18 dom 1. Mai 1 — Pest.
2
E
in die Schiffspaviere und die M in bei der
Brockhaus Konversations⸗Lexikon. ie ständig neubearbeitete Auflage. Neue revidierte Jubiläums⸗Ausgabe. Erster Band: A—-Athelm. Mit 71 Tafeln, darunter 10 Chromo⸗ tafeln, 25 Karten und Plänen und 104 Textabbildungen. Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig. Berlin und Wien. — Der erste Band der angekündigten revidierten Ausgabe liegt nunmehr in gediegenem, modernisiertem Einband und mit Tafeln, Karten, Plänen und Text⸗ bildern reich ausgestattet vor. Der Inhalt ist überall bis auf die Gegen⸗ wart ergänzt und berichtigt. In den Artikeln über die deutschen Staͤdte findet man bereits die Ergebnisse der vorjährigen Volkszählung berücksichtigt, in den Abschnitten, welche die neueste politische Ge⸗ schichte behandeln, die Geschehnisse bis zum März 1901. Alle anderen Artikel sind auf Grund der neuesten wissensch technischen Fortschritte ꝛc. berichtigt und ergänzt. des altbewährten Handbuches erscheint in 17 B.
Vierzehnte,
ftlichen Ergebnisse, . Diese neue Ausgabe änden zum Preise von
Wilhelm
Schon die bis jetzt er⸗
Verständniß gewohnheiten angeleitet
en. Wie die Ver⸗ Wunsch an
Inselgruppe hatten bisher
R. Andree geschriebene
gergleiche zwischen dieser Afrika zieht. Oberlebrer atz die als Ziel deutscher das Klima Kameruns
in anderen
Wortt uch die Rubriken lonial sollen fol hee. er olonialnummern sollen so in nier — die Ereignisse auf solenkalem Wehlet es lohnend er⸗ assen.
9. April aus
n, nachdem am
Abfahrt der Schiffe (ärztliche Untersuchung und Desinfektion) fortan wieder außer Anwendung zu setzen. “
Britisch⸗Ostindien. In der Präsidentschaft Bom bay sind während der am 29. März abgelaufenen Woche 1958 neue Er⸗ krankungen und 1662 Todesfälle an der Pest festgestellt, also 745 bezw. 496 weniger als während der Vorwoche. .
Auch in der Stadt Bombay scheint die Seuche gegen Ende des Monats März wesentlich nachgelassen zu haben, denn in der am 30. dess. M. abgelaufenen Woche gelangten daselbst nur noch 798 neue Erkrankungen — 475 weniger als in der Woche vorher — zur Anzeige; von den insgesammt 1759 Todesfällen der Woche waren 737 er⸗ weislich durch Pest verursacht, bei 467 weiteren Todesfällen lag Pest⸗ verdacht vor. .
In ganz Indien wurden während der beiden Wochen vom 10. bis 23. März nacheinander 8829 und 11 560 Pesttodesfälle gezählt. Die erhebliche Steigerung ist dn säec. auf die Zunahme der Seuche in der Psfh Bengalen zurückzuführen. Von den in der am 23. März abgelaufenen Woche erfolgten Todesfällen entfielen 1040 auf Kalkutta. 3 4
Bis zum 4. April waren in Kurrachee 887 Erkrankungen und 670 Todesfälle an der Pest festgestellt. 5 8
Hongkong. Während der 5 Wochen vom 9. Februar bis 16. März sind in Hongkong nacheinander 3 — 5 — 7 “ neue Erkrankungen an ver Pe bekannt geworden und 3 — 5 — 6 — 15 — 11, zusammen 40 Pesttodesfälle beobachtet. 1
Neu⸗Süd⸗Wales. Auf dem in Sydney am 3. März von Kapstadt eingetroffenen englischen Transportschiffe „Antillian“ wurde bei einem Heizer die Pest festgestellt; der Kranke verstarb alsbald nach seiner Ueberführung zur Quarantänestation. Bei der darauf stattgehabten Untersuchung des Schiffes sowie dreier anderer, gleichzeitig von Süd⸗Afrika in Sydney an⸗ gekommener Transportschiffe für Truppen wurden zahlreiche, mit Pestbacillen behaftete Ratten vorgefunden. Zufolge einer Mittheilung vom 12. März sollten daraufhin die drei Transportdampfer sorgfältig desinfiziert werden, auch sollte versucht werden, die Ratten zu vertilgen, ehe die Schiffe ihrer Bestimmung übergeben wurden; das erstgenannte Schiff, auf dem der Heizer an Pest erkrankt war, sollte überhaupt nicht zur Ueberführung von Truppen nach Süd⸗Afrika be⸗ nutzt werden. —
„Außer den aus West⸗Australien und Queensland mitgetheilten⸗ Pestfällen (s. unten) war in Sydney auch aus Adelaide (Süd⸗ Australien) und aus Melbourne (Viktoria) Anfang März 1 Pest⸗ fall gemeldet. 3 8.
Queensland. Dem ersten, etwa 20 km von der Stadt Brisbane beobachteten Pestfall waren bis zum 11. März 2 weitere Erkrankungen im Mittelpunkt von Brisbane selbst gefolgt.
Ferner starb dort am 16. März ein sechsjähriger Knabe nach kurzem Kranksein an der Pest; weitere Pestfälle waren seit dem 11. März in Brisbane zufolge einer Mittheilung vom 17. März nicht vorgekommen.
8 West⸗ Australien. Während der am 16. März endenden Woche sind in der Kolonie 4 neue Erkrankungen, aber keine Pest⸗ Todesfälle gemeldet. Am 16. März waren 5 Pestkranke in Be⸗ handlung. 1“ ö vGblerg
Hongkong. Auf einem von Singapore Ende Februar ein⸗ getroffenen Schiffe wurden 14 Fälle von Cholera — darunter 91 tödtlichem Verlauf — bei Chinesen festgestellt.
Gelbfieber. b EE“
Es gelangten zu Anzeige: vom 1. bis 28. Februar in Rio de Janeiro 27 Erkrankungen und 41 Todesfälle, vom 14. bis 28. Fe⸗ bruar in Pernambuco 2 Todesfälle, am 6. April in Limon (Costa Rica) 1 Erkrankung. In der Golf⸗Quarantänestation Shi 28 Island mußte ein am 19. März aus Para angekommenes
1“
Schiff desinfiziert werden, weil im Krankenhause zu Para der Kapitän und ein Matrose des Schiffes an Gelbfieber
gestorben waren. Aus Havanna wurde am 1. April gemeldet, daß ein Matrose von einem aus Matanzas über Cienfuegos, Santiago, Havanna nach New York abgegangenen Schiffe unterwegs in Key West in das Krankenhaus aufgenommen werden mußte, weil er bei der ärztlichen Hefschtigmg stark verdächtig erschien, Gelb⸗ fieber zu haben; der Kranke soll in keinem der genannten Häfen an Land gewesen sein.
Pocken.
Italien. Vom 20. bis 31. März sind in Neapel 107 neue Erkrankungen (und 21 Todesfälle) an den Pocken zu Anzeige gekommen, ferner vom 1. bis 9. April 65 (9).
Von den während der ersten drei Monate des Jahres in Neapel gemeldeten 353 Pockenfällen sind 239 auf den Monat März entfallen. Die Zahl der Pocken⸗Todesfälle daselbst belief sic im
März auf 35, während der 5 vorhergegangenen Monate zu auf 20. Hongkong. Zufolge einer Mittheilung vom 19. März war lebthde die Zahl der Erkrankungen an den Pocken auf 15, der Pocken⸗Todesfälle auf 4 in einer Woche gestiegen. Unter den Er⸗ krankten befanden sich 9, unter den Gestorbenen 2 Europäer. In den benachbarten Häfen wurden Quarantänemaßregeln gegen Hongkong
angeordnet. Verschiedene Krankheiten.
Pocken: Glasgow 10, Moskau 3, New Pork 6, ris 12 St. Petersburg 2, Warschau 10 Todesfälle; Antwerpen Kranken⸗ häuser) 4, New Pork 41, Paris 92, St. Petersburg 36, Warschau (Krankenhäuser) 12 vvrnö- Fleckkyphus: Heres dun 2,
ankung 9
ammen
Warschau (Krankenhäuser) 13 E een; Genickstarre: Reg.⸗Be
Düsseldorf 2 Todesfalle; Varizellen: Wien 77 Erkrankungen
Rothlauf: Wien 36 Erkrankungen: evidemische Ohrspeichel⸗
drüsen⸗Entzündung: Wien 58 Erkrankungen; Influenza Berlin 8, Bremen. Frankfurt a. M., Leipzig je 3, Braunschweig,
Lübeck, Nürnberg, Kopenhagen je 2, London 31, Moskau 4, New
31, is 8, St. Petersaurg 4 Todesfälle; Nürnberg 33, Kopen⸗
2832, Stockhelm 20 Erkrankungen; Keuchhusten:
58 Todesfälle; Hamburg 20, udapest 28, Kopen⸗
hagen 11. Wien 26 Frkrankungen; Lun enentzündung
„Bez. Schl 101, Kopenhagen 26, chau (Kranken⸗ ler) 23 Erkra — Mehr als ein Zehntel aller rbenen starb an Maßern (Durchschnitt aller deutschen Berichts⸗ orte 1886/95: 1,15 %): in Lu hafen — Erkrankun kamen 3 Meldung in Brcslau 176, in Reg.⸗Bezirken urg 119, Poses 56, in München 57, Nürnberg 53, Budapest 119. Edin. urg 220, Kovenhagen 228, New York 319, St. Petersburg 98. 90,⸗, oes 8en 2 desgl an Scharlach 1188, d519 in Abend 11 —=— ran wurden a in „ Han t dr. Fapenbacen 31, — (Krankenhäuser) 150, New porh 607, 29, St. Petersburg 104, Stockholm 30, Wien 84 — des⸗ Eg 38 E. r. brb 8299: . „Liegn olingen — rankungen wurden geme n 47, Hamburg 31, Kopen 20 —2— (Krankenhäuser) 102, New VYork 300, 8 61, St. 120, Stockholm 3 bh 56
2½ an be 886/95: 0,75 %): in Metz — Erkra sen kamen zur in New Pork 3, Pars ee. Petersburg 64.
Konstantinopel, 1. Mai. (W. T. B.) In dem Stadttheil alata ist ein verdächtiger Krankbeitsfall vorgekommen, der bei der lsschen Unterf sich als Pesterkrankung beraus⸗
en — us ein Ferntelenen ge⸗-
b tritt morgen zu einer außer⸗ en,-e, (W. T. B.) Die Vereinigten ☛☚—
t verbängten der herrschenden Typb 8*idem e gegen Meriko eine ze s, bemens. aes SA *
10 184 941 500 ℳ gegen 10 192 932 000 ℳ in dem gleichen
in San Antonio und Dallas in Texas stattfindenden Aus⸗ stellungen bestimmt sind, unter Beoba tung der vom Schatzsekretär
Anthracit und Koks und 73 236 Tons Holzko (The Colliery Guardian.)
enwirtig die Zahl der Baumwollspinnereien in den Südstaaten
zur Zeit 4 801 320 Spindeln, 47 346 Spindeln ruhen, während ⁸αν 800. Spindeln demnächst noch in Betrieb gesetzt werden dürften.
8 J hen orjahr auf. Der Konsum von umwoll 1199 0 Ballen im Jahre 1899 auf 1 990 609 Waleee süie enen — 2— Fort *† 8 —. Erzeugun us hervor, ter Konsum Spindel um faf 1 22 fast 8 Pfund im
v“ 8
Minzolltarifterun von Waaren. Der nn
b 1 ärz d. zwei auf die Waarenverzollun bezügliche Bekanntmachungen erste Bekanntmachung bhimehe⸗ daß unter Abänderung der Nr. 408
Satkler, seien es verzinnte, lackierte, vernickelte oder bron⸗
entrichten haben; die zweite sa t, daß leinene, b 0
88,251le7 ezgbe gewöb 21. Gurtbänver, ue 8* n
Eeen für Sättel und von
eeen e Ease dns Boc
„ HGewerbesteuer. In der Dominikanischen ist am
Dezember v. ein in der „0 oflcial* — 82 — in A ficial 29. desselben
zuum
No. 103.
Handel und Gewerbe.
Bei den Abrechnungsstellen der Reichsbank wurden im Monat April 1901 abgerechnet 2 724 466 500 ℳ gegen 2464 431 700 ℳ im März d. J., 2639 560 000 ℳ im April 1900, 2 553 253 500 ℳ im April 1899, 2 417 721 200 ℳ im April 1898, 2 055 305 800 ℳ im April 1897, 1 923 097 500 ℳ im April 1896, 1 809 917 500 ℳ im April 1895, 1 587 898 900 ℳ im April 1894, 1 683 206 600 ℳ im April 1893. — Seit 1. Januar bis Ende April 1901 wurden abgerechnet
Deutschen Rei
Zeitabschnitt 1900, 10 109 905 500 ℳ in 1899 und 8 957 624 500 ℳ in 1898.
. Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 30. April 1901 betrug der gesammte Kassenbestand 950 694 000 (1900: 838 036 000, 1899: 908 289 000) ℳ, d. i. der Vorwoche gegenüber weniger 9 661 000 (1900: — 21 214 000, 1899: — 24 977 000) ℳ Der Metallbestand von 913 384 000 (1900: 800 737 000, 1899: 873 515 000) ℳ allein hat abgenommen um 10 455 000 (1900: — 21 128 000, 1899: — 24 224 000) ℳ Der Bestand an Wechseln von 769 860 000 (1900: 815 812 000, 1899: 796 668 000) ℳ zeigt eine Vermehrung um 41 630 000 (1900:
28 801 000, 1899: + 54 650 000) ℳ und der Bestand an mbardforderungen mit 69 759 000 (1900: 79 976 000, 1899: 3 075 000) ℳ eine solche um 11 313 000 (1900: + 13 763 000, 1899: + 5 846 000) ℳ Auf diesen beiden Anlagekonten zusammen ist also ein Zufluß um 52 943 000 (1900: +† 42 564 000, 1899: + 60 496 000) ℳ erfolgt. Die Position „Sonstige Aktiva“ weist einen Rückgang von 2 252 000 ℳ nach. Auf passiver Seite zeigt der Betrag der umlaufenden Noten mit 1 176 387 000 (1900:1 164 622 000, 1899: 1 158 245 000) ℳ der Vorwoche gegenüber eine Zunahme
(Aus den im Reichsamt des Innern usammengestellten Pnduftr e⸗) Vereinigte Staaten von Amerika.
öö“ Einfuhr von Ausstellungsgegenständen. h ein vom Kongreß angenommenes und vom Präsidenten der Vereinigten Staaten am 28. Februar d. J. unterzeichnetes Gesetz (Public Resolution Nr. 10) wird für Ausstellungsgüter, die für die
vorzuschreibenden Bestimmungen Zollfreiheit gewährt. Die ausgestellten genstände können jeder Zeit während der Ausstellung behufs Liefe⸗ rung nach Schluß der Ausstellungen verkauft werden. Beim Eingang
+
in den freien Verkehr unterliegen sie alsdann den tarifmäßigen Zöllen.
Hochofenbetrieb der Vereinigten Staaten von Amerika
8 2 zu Anfang 1901.
Im Laufe des Monats Februar 1901 zeigte der Ho ofenbetrieb ir den Vereinigten Staaten von Amerika eine ngeeden Lhefenbet sebd ig auch die Vorräthe der Oefen an Brennstoffen eine entsprechende Ab⸗ nahme erfahren haben. Am 1. März d. J. waren 248 Hochöfen mit einer Leistungsfähigkeit von 292 898 Tons pro Woche angeblasen egen 245 mit einer Leistungsfähigkeit von 278 258 Tons am 1. Fe⸗ ruar d. J. und 293 mit einer Leistung sfähigkeit von 292 643 Tons am 1. März 1900. Von den angeblasenen Hochöfen waren am 1. März 88 26 Holzkohlenöfen mit einer Leistungsfähigkeit von 8074 Tons im Betriebe gegen 31 mit einer Leistungsfähigkeit von 8335 Tons am 1. Februar d. J. Von Koks⸗ und Anthracit⸗Oefen waren am 1. März d. J. 222 angeblasen mit einer Leistungsfähigkeit von 284 825 Tons gegen 214 von 278 258 Tons am 1. Februar d. J. Die Hochöfen⸗Vorräaͤt betrugen am 1. März d. J. 455 840 Tons Anthracit und Koks und 79 603 Tons feßlen gegen 483 528 Tons
len am 1. Februar d. J.
8 8
Die Textilindustrie in den amerikanischen Südstaaten. Nach einem Bericht des englischen Konsuls in New Orleans soll
heben ist, daß mehrere große Spinnereien ich bereits auf die Her⸗
Union 663 gegen 550 im Vorjahre betragen. Besonders hervor⸗ llung der feineren Garnnummern verlegt b en. In Betrieb sind
1899,1900, das für die Tertilindustrie überhaupt sehr weist eine Zunahme von etwa 1 Millionen Spindeln
000 Ballen im Jahre feinerer Nummern geht
angen ist. (Handels⸗Museum.]
8 ““
8 1“
8
ister hat in der „Gaceta oficial“ vom 1 erlassen. Die
Zolltarifs eiserne Schnallen für den Gebrauch der e, den Zoll der vierten Klasse (75 Centimos für 1 zu
em Breite, die zur Anf von en, für Lastthiere ver⸗ ür 1 kg) zu ver⸗
8
8— 1
Dominikanische Republik.
Feerlasen worden.
Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗An
Donnerstag, den 2. Mai
Berlin,
ausschließlich für die Bedürfnisse des ausgaben ist.
Für die Zwecke dieser Steuer in vier Klassen eingetheilt worden. en, zum Beispiel 8 Betriebes steige zahl ihrer Schiffe, n jeder Gemeinde be iönten, Lotterieagenten, Sei
öffentlichen Unterrichts zu ver⸗
sind die Gemeinden der Republik
Einzelne Tarifsätze sind in allen für die Brennereien, die sich jedoch ebenso die für Rhedereibetrieb ferner die für Hausierer, die steuert werden, des weiteren fensiedereien, Gerbereien,
Das Kaiserliche Stahlwerk in Waka einer Reihe von Jahren im Bau 1901 seine Thätigkeit aufgenommen. werks beabsichtigt eine Gesells kleinere Eisengießere kation von E
Bakamatsu (Yawatamura), das ist, hat zum Beginn des Jahres nen. In der Nähe dieses Sta chaft japanischer Kapitalisten, besonders mit der Fabri
Klassen die g
ereien zu errich isenkurzwaaren befaffen sollen. Fukuoka ist kürzlich errichtet worden.
ei Tokio hat eine Gesellschaft, Co. Ltd., eine Kautschukwaarenfa Ebenso soll auf der Insel worden sein, die das auf der stellung von Papier benutzen
Die Musselinfabriken in Osaka und Tokio
genn erheblich vergrößert. l⸗Konsulats in Yokohama.
ten, die sich
der Tonnen für ihren Betrieb i die für Schiffsage Zündholzfabriken
Andere Tari Gemeinde gehört
am 5. Februar 1901) eine neue
die Japan Gum Partnershi 1 Yen Kapital ge z eine Papierfabrik errichtet lich vorhandene Holz zur Her⸗
brik mit 250 000
fsätze sind je nach der Klasse abgestuft, zu der die 1 8 8 Insel reich
Bevölkerung von Britisch⸗Indie Einwohnerzahl
haben im Laufe des
1900 ihre Anla iserlichen Genera
+ Zunahme
in Tausend
erritorien:
Adschmir.
Konkurse im Auslande. Rumänien.
H. — bo —
— bo SGSdO OS
*I* b0—
Schlu Handelsgericht 3
5 Forderunge ;82 Ford üs gen Verifizierung
Oberbirma . Niederbirma.
Hagi Anastasescu Zentralprovinzen .
N. Ulmeanu Tache Petrescu V TonePetrof Mirea
Foeeeestpravingen Pandschab . . . . Belutschistan Andamanen .. 8 Summa A.. . che Staaten:
—
n 2
ꝓf
Einheimis Haidarabad
—6 —
— — ASESOoSbEg
Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. in der Ruhr sind am rechtzeitig gestellt keine Wagen. chlesien sind am 1. tellt keine Wagen.
0— 1
80— rSS2
100
gestellt 14 707, nicht
Radschputana .. ““
Zentral⸗Indien
— —ß— œ 00 ⸗
— — to So SbocogSdoo — e 82½ 2190 828
2
n rechtzeitig gef
8 Zentralprob
909o8ρ Ss⸗SNs
220,—-00
cht über Speisefe 4 flottes Geschäft will noch immer für zu groß; auch drücken die
Nordwestprovinzen
ammm
Butter: Ein wirklich die Zufuhren bleiben der Ausfuhrplätze
0 92DN 0a⸗
22
nicht eintreten;
gen Angeb
Summa B.. Insgesammt.
27127 280
(La Dépéche Coloniale.)
” nd: Hof⸗ und of⸗ und Genoss
1
enossenschaftsbutter Ia. Qua enschaftsbutter II a. Qualitä Die Käufer verhalten sich imn gung und das Geschäft Amerika in le⸗
lität 101,00 — t 98,00 — 101
00 ℳ%ℳ — ch zurückhaltend; verlief in ruhiger tzter Zeit nur sehr t großen Lager hier sehr schnell ab⸗ Steam 47,50 ℳ,
Lage der japani Unter der allgemein un des Jahres 1900 lebens gleichmäßig kräftige japanische
Haltung. Da die klein waren, nahmen die ohnehin nich Die heutigen Notierungen sind: amerikanisches Tafelschmalz chmalz 49,50 — 50,50 ℳ, Speck: Eine Belebung
— Die Einnahmen der Aktien⸗Gesellschaft betrugen, der letzteren, im April d. J. demselben Monat des Vor
— Der Jahresbericht der H
56 sich über die all Das Erwerbsleben h
schen Industrie im Jahre 1900.
günstigen Geschäftsle hatten alle Zweige des Erwer
an während s⸗ und Wirthschafts⸗ und wenig kapital⸗ er wohl den schwersten außerordentlich deren Erzeugnisse 1 zweite Stelle innereien hat sich n den chinesischen het verschlossen
Choice Western 49,00 — 49,50 Berliner Bratenschmalz 51,00 — Geschäfts ist noch nich
ndustrie hatte v ztand, und zwar besonders die wichtige Baumwollenindustrie, Ausfuhrartikeln Lage der Baumwollsp heblich verschärft, daß nebe⸗ das Hauptabsatzgebi der Baumwollpreise eintrat. zu hohen Preisen eingekaufte V durch stark in Mitlei dadurch halten, daß Arbeitszeit bedeutend Die Nothlage der B in der Presse und
Bemerkenswerth ist
in Osaka verschieden ausgeführt wurde, daß das Hauptübel in Kapital der Spinnereien I eestellten Ermitte
triebskapital, sondern unmöglich, daß in die daher der Vorschlag gema tlich zu kontrolieren und d een wirklichen Werth herabzus zu streichen und durch Ausgabe vermehrung zu bewirken. 2 Wie die Baumwollenindustrie sich noch nicht abseben nter ähn m ngen, arbeiten zur spiel die Uhrenfa Es ist daber der Ruf na lauter geworden, einstweilen
der Entwicklu industrie in E In Echigo
2— 53,00. ℳ — t eingetreten.
Ber. Omnibus⸗ nach Mittheilung der Direktion 148 876,65 ℳ gegen 165 8
on allen a
Berliner
,ℳ einnehmen. insbesondere dadurch er⸗ Uuruhen, die diesem Ge⸗ haben, im April 1900 ein die große und ger hatten, wurden hier⸗ ie konnten sich fürs erste nur Spindeln stehen ließen und ihre
33,78 ℳ in
kammer zu Nord⸗ gemeine Wirthschafts⸗ at einen annähernd für Handel und de gebracht, wenn befriedigende Lage nich ezweigen, hervorgerufen durch die 1— ondere des Eisens junktur des Vorjahres ein g sich fühlbar gemacht mit Getreide ruhig, ohne Nachfrage deckten si Marktlage besser al Auch der Sp nach langem
Die Spinnereien, ufte Vorräthe auf La denschaft gezogen; sie k sie viele ihrer einschränkten.
[ Baumwollenindustrie h in öffentlichen Versam ein Memorandum, das die en großen
hausen für! lage, wie folgt: Verlauf genommen und wie allgemeinen gute Gewerbezweige ihre vermochten und in a ssteigerung der Rohstoffe, der Hochkon schaftlichen Entw
900 äußert
Industrie im auch einige t zu bessern
geschäftliche Erfolge schon fruͤber un inderen Industri
at zu vielen Erörterungen gen Anlaß
Spinnereige hat und worin unzureichenden Verfassern an⸗ pinnereigesell⸗ über kein Be⸗
Eisens und der Kohle, Stillstand der wirth⸗
Im einzelnen
unterbreitet dem durchaus Nach den von den 2 n die vorhandenen S
gen, und Angebot wie elfabrikation war die gegangenen ungünstigen Jahren. das verflossene Geschäftsjahr,
ausreichend konnte fast gänzlich
ch ziemlich. r als in den vorauf⸗ ritindustrie brachte Darniederliegen, eine 8 Fabriten des Bezirks waren
zugewiesene Rektifikationskontingent · d es wurde, da auch zufriedenstellend In Kornbranntw en Grenzen der v seren Lohnver erblichen Arbeiter i ren; namentlich zeigte sich
„Maschinen⸗ Aufwärtsbewegun
lungen desüose
seien auch erheblich vers⸗ weiter gearbeitet werden könne. Es cht, das Vermögen der Sp angeblich vorhandene Kapital auf icht eingezahlte K orzugten Aktien eine Kapital⸗
e diese Krise überste wenn nicht ein baldiges Wieder gstens die augenblickliche un auch vielleicht nicht 8 och viele andere 8 rikation.
beschäftigt;
aufgearbeitet lte Rektifikationsprämie — erenen
erkehr im Ga in d und hat vielleicht, n erhöhten Kaufkra eine geringe Mehrung reinen Kornbranntwein an
nach mehrjähriger
Geschäftsgang Zufriedenstellend, Ungunst der Verhältni einen gleich guten Abschluß w. chen ochten. Einen p inn noch gün
werden, un
etzen, das n
ein bewegte sich der oraufgegangenen Jahre bältnisse und der dadurch Industriebezirken.
für abgelagerten, zunehmender gehr.
unerwartet demzufolge Gesammtergebniß
Preissteigerung der den vorangangenen Jahren lötzlichen Umschwung erfu stige Geschäftslage im G den jähen Preissturz a senmarkte hervorgerufen völliger Zurü
wird, läßt beleben des Nothlage beseitigt. anz so ungünstigen ndustriezweige, so
zufolge der
remden Kapitals wieder
ur amerikanisches und zwar bei der Petroleum⸗
e Reihe von Petroleum⸗ ng in großem
Gesellschaft
sich verschmolzen und eer Oelfelder in ihrer sie die Betheiligung
der Haupt⸗ unter dem
9 ₰4 8 nenswerthem Umfange n en Industrie betheiligt, und bei der Z at die Standard feldern angekauft und bcabsicht Maßstabe zu betreiben. ein Konkurrenzunternehmen gegen die an ; i
Zwel größere K.
Dem der Kapitalisten. Die Zigarettenindustrie ist, wie schon oben erwähn che nach in den Händen einer ein Einfluß amerikanischer Kapitalisten Neugründungen industrieller Unte in Anbetracht der schlechten Gef
. Nenhe
Kapital an
Rohmaterialien
n I Co. ein b nend, die Ausbeutu In japanischen
die beim Jah mit Eisen
roßhandel 1 9— ameri-
Nieder der bean na, gFr
übh und dadu Händlern empfindl n der Baumwollweberei haben sich Jahr — nur —— inein reichendem Geschäf nmn lle des bis dahin ufluß der nicht
ren, welche zu Anfang des einenweberei hatte mit
r geringe Kauflust
des großen Abschlüssen
in das verflossene in den Spätsommer infolge der che Stille an die otzdem das Gesammt
igen Firma, di “
trat im September, vollkommene geschaftli
e dies auf unkturgewinne „ werden konnten. — Die preisen, denen die Fab nete, da a ftliche Erfolge. odewaaren, in
ft eine minder
hat im Jahre chäftslage nur wenig der Regierung brantragte
bafen — Kure, in
U das für die ondere Stahl⸗ und dies Unter⸗
Ver⸗ bheeriaer. blichen Kon⸗
gesteigerten
Fechenm
st der von rsenals in dem
es im stande ist, im
sa Fen ah Kans.
in dem Bu theilen soll.
iche Kriegsmatert t gefordert, die