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dem
Außerdem wurden am Markttage
nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
(Spalte 1)
Recothen Kreuz bearbeitet von J. Meyer, Landger flurt a. O. Karl Heymann'’s Verlag, Berlin. deem Verbandstage der Deutschen Fr
Puch der Frauenvereine,
12,00 12,70 15,00
12,00
Brieg ek. Fschäerde uUß Neiße. 8 Eilenburg Erfurt Kiel. Goslar Fulda.. Möse- 1 München. Meißen
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Waren 8 M. 8 Braunschweig Altenburg.
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Luckenwalde. Potsdam. . Brandenburg a. H.. Frankfurt a. O. Anklam .
Stettin ... Greifenhagen Stargard i. Pomm.. Schivelbein. olberz . . . 8Z1I11“X“ Shw. .... Rummelsburg i. P.. 1I111614“ Lauenburg i. P.. Krotoschin ... . Namslau
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emerkungen. in liegender Strich (—) in den Spa
15,20 14,00
Die verkaufte 1 wird auf volle Doppelzentner und der
12,00 13,10 15,00
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Noch: Gerste.
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9
Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheikt.
13,00
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13,79 14,00 14,53 14,43 13,55 14,77 14,20 13,75
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16,13
Der Durchs ten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.
13,00
13,72
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16,16
25. 5.
schnittspreis wird aus den unabgerundeten Zah
len berechnet.
Literatur.
ilfsbücher für die gerichtliche Praxis, heraus⸗ 9 8 Dr. W. Pet ers, Reichsgerichtorath. I. Band: Die Voklhrecun 2417 9. des Amtsgerichts mit Ausschluß der Zwan vvolstrechun i das unbewegliche Vermögen. Von Voß, Amtsgerichtsrath in len auf Rügen. Geh. 3 ℳ I1I. Band: Das Eltern⸗ und Vorm undschaftsrecht in der gericht⸗ 8S Praxiz. Von Wilhelm Boschan, Amtsrichter in Berlin. Geh. 8. ℳ I1I. Band: Die gerichtliche Praxis in Strafsachen. Darstellung der gesammten Thätigkeit der Staats⸗bezw. Amtsanwalt⸗ schaft und der Ferichtke in Strafsachen mit Entwürfen für Ver⸗ faͤgungen, Beschlüsse, Urtheile ꝛc., bearbeitet von Dr. Delius, Land⸗ richter in Kottbus. Geh. 9 ℳ Verlag von O. Häring, Berlin. 2 des Bürgerlichen Gese und der Erlaß der lreschen Nebengesetze auf dem Gebiete sowohl des Reichs, wie des desrechts hat die te vor die schwierige Aufgabe gestellt, ein neues materielles Recht und zugleich vielfach ein neues Verfahren un⸗ mittelbar praktisch anzuwenden. Kein Bereich der Rechtspflege ist von den Neuerungen gänzlich unberührt gehlieben. Am fühlbarsten macht die Aenderung des materiellen Rechts und des Verfahrens unächst auf den Gebieten der freiwilligen Gerichtsbarkeit. — ig⸗ keiten, die sich für die ndrhabung des neuen Rechts er⸗ . „will die mmlung von Helsbüchern begegnen, welche Reichsgerichtsrath Dr. 255 herauszugeben begonnen hat. es gerade der Mangel der Anschaulichkeit ist, der erfahrungsgemäß ddie Anwendung eines neuen Rechts, insbesondere eines neuen Ver⸗ fahrens, am meisten erschwert, sollen diese Hisscbacher alle Zweige der eri 2
dergestalt ndeln, die systemalische Dar⸗ 2 Pesah,n brall pie 1. 8⸗*
spiele een sind, an denen die — des materiellen Rechts und die Gestaltung des Rechtsganges dur
ch Entwürfe von Antr Ve gen und Be⸗
schlüssen veranschaulicht werden. Soweit cs handelt, soll dabei im nen die preußische Geset⸗ die Grundlage bilden. r sind die oben genannten e erschienen. In dem ersten beben der Amtsgerichtsrath
ger schts unter tellung und
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und preußischen
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3 lichen eine mung als daß der in
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in a's Buch fast a b brer Form nach ist die Arbeit des üeertlg⸗ Darstellun öbuch für die nicht nur Betracht des Gerichtskosteng verordnungen ver durch zah und Entwürfe von Verhandlungen und Versa Vormundschaftsgerichte zugewiesene tändliche pereüig und diese Be
auch die Wechselbeziehungen Vorschriften des 2
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Voß die außerhalb der Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Ver⸗ mögen liegende vielseitige Thätigkeit des Amtsgerichts als Vollstreckungs⸗ anziehung praktischer Fälle zu anschaulicher Dar⸗ 1 ietet — ktlrgl enfaß 2 Angelegenheiten die eigene geschäftliche Erfahrung ver agt oder ni 9 res, zuverlässiges Orientierungsmittel dar. Das erk von Boschan ist zunächst für den Gebrauch des preußischen Vor⸗ ftigt sich daher vornehmlich tsgerichte durch das Bürger⸗ das Reichsgesetz über die Angelegenheiten sbarkeit und die damit zusammenhängenden R etze zugewiesen sind. Neben dem eigentl Vormundschaftsrechte (§ § 1773—1921 des B. G.⸗B.) hat der Ver⸗ asser auch die Rechtsverhältnisse der elterlichen Gewalt eingehend aargestellt, ein Rechtsgebiet erhebliche Neuerungen ent merksamkeit verdient, aber auch zu dem vggascaftorec n naher nitten
sind Kinder
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echte ste Auf⸗ Buches an den
und die Mit⸗ G „die —25 ung nach dem bisherigen und die Fürsorge⸗ d. J. in Kraft getretenen preußischen richter findet somit seines Berufs assers im EFn. eins des Rechtsstoffs; ihrer Bestim⸗ Praxis wird sie dadurch gerecht, ägigen Bestimmungen andesgese
(au preußischen 4
führungs⸗ lreiche Beispiele die dem veran⸗ licht. denen Zürgerlichen Gesetz⸗
sondern weiterer
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ordnung vom 16. Novem
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Anklagebehö erlassenden Entschei unter
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dem älteren Praktiker n
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sschaft, enf eenigen der Gerichte gerecht und dungen
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Kreise sehr hange sind die allgemeine Verfügung vom 10. die Zustellung von Amtswegen, 5. anweisung für die EFerichtevollzieher vom 1. Dezem nahme von Vermögensverzeichnissen betreffend), die Königliche Ver⸗ 1899 zur Ausführung des B. G.⸗B., die r zu den Art. 10, 13 und 14 dieser Verordnung ergangene allgemeine 8. wers vung vom 14. Dezember 1899, die 26g i 14. März 1879 mit den dur hetroffenen Aenderungen und Minderjähriger vom 2. Juli 1900 etzlichen betreffenden Stellen wörtlich wiederg sin Das Handbuch von Delius enthält eine -6Ä“ die Thätig ferner des preußt Sees in Strafsachen auf der nis ugen und sucht sowohl den Bedürfnis Pfleglich der I6ö6 zu werden. Es schildert d
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vermittelt mit sehr kühlen Tagen.
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Preis 1 ℳ — Auf auenvereine vom Rothen Kreuz im Jahre 1896 war angeregt worden, das 1881 herausgegebene Hand⸗ dem fortgeschrittenen Stande der Vereins⸗ arbeiten entsprechend, neu erscheinen zu lassen. Bei den weiteren Berathungen des Zentral⸗Comités wurde es jedoch für zweck⸗ mäßiger erachtet, eine Darstellung der Thätigkeit unter dem Rothen Kreuz nicht auf diejenige der Jee zu beschränken, sondern auf die gesammte Materie aller zum Rothen Kreuz gehörigen Vereins⸗ organisationen auszudehnen und die von den Mitarbeitern eingehenden Beiträge über dieselbe nicht in einem F zu sammeln, sondern in einer Folge von Einzelheften zu veröffentlichen, damit die abge⸗ schlossenen Arbeiten den Vereinen möglichst frühzeitig zugänglich emacht werden könnten. Das vorliegende erste Heft behandelt die Geschichte der Genfer Konvention in folgenden sieben Abschnitten: I. Kriegsrecht und Kriegs⸗Krankenpflege vor Abschluß der Genfer Konvention; II. Der Genfer Kongreß vom 26. bis 29. Oktober 1863; III. Der Genfer internationale Kongreß vom 8. bis 22. August 1864 und die Errichtung der Genfer Konvention; IV. Die Versuche zur und Verbesserung der Genfer Konvention bis zum zweiten enfer internationalen Kongreß vom 5. bis 20. Oktober 1868; V. Der Genfer internationale Kongreß vom 5. bis 20. Oktober 1868; VI. Die Brüsseler Konferenz vom 27. Juli bis 27. August 1874 und die weiteren Versuche zur Revision der Genfer Konvention; VII. Die Haager Friedenskonferenz vom 18. Mai bis 29. Juli 1899 und die Frrichtung der Konvention, betreffend die Ausdehnung der Genfer Konvention auf den Seekrieg.
— Unter dem Titel „Zur Tuberkulose⸗Bekämpfung“ erschien soeben der stenographische Bericht über die Verhandlungen des Deutschen Zentral⸗Comités zur Errichtung von Heil⸗ stätten für Lungenkranke in der Jahresversammlung am 23. März 1901 im Sitzungssaale des Reichstages zu Berlin, redigiert von Dr. Pannwitz, Ober⸗Stabsarzt à la suite des Sanitäts⸗Korps (Selbstverlag des Zentral⸗Comités Geschäftsstelle; Berlin W., Wilhelmplatz 2). Die Schrift enthält die Eröffnungsansprache des Vorsitzenden, Staatssekretärs des Innern Dr. Grafen von Posadowsky⸗Wehner, den Ge⸗ schäftsbericht des General⸗Sekretärs, Ober⸗Stabsarztes Dr. Pannwitz, die Vorträge von Dr. Rumpf (über die Auslese der Lungenkranken für die Heilstätten), den Geheimen Medizinalräthen, Professoren Dr. B. Fränkel (über Asyle für Tuberkulose), Dr. Heubner, Dr. Ewald 885 die Bekämpfung der Tuberkulose im Kindesalter) und dem Landrath r. Heydweiller (über die Bekämpfung der Tuberkulose durch etoargsfürsgrge⸗ die Mittheilungen, welche hierzu in der Diskussion der Geheime Medizinalrath, Professor Dr. Wolff, Direktor Gebhard, Dr. Bauer, Dr. Freymuth, Dr. Stauffer, Dr. J. Meyer, Dr. Bandelier, Dr. Zöpfel und Stadtrath Pütter machten, sowie das Felußwaßt des Vorsitzenden, Staatssekretärs Dr. Grafen von po adowsky⸗Wehner. Sie ist geeignet, zur Verbreitung der Tuber⸗ ulose⸗Kenntniß wesentlich beizutragen.
— Die Geschichte der Süd⸗Afrikanischen Republik Transvaal. Von Dr. Wilhelm Vallentin, Stabskapitän der Buren⸗Armee in Pretoria. Drei Bände mit 200 Illustrationen und einer Karte. Verlag von Hermann Walther, Berlin. Pr. geh. 24 ℳ — Immer mehr wächst die Literatur über den südafrikanischen Krieg, das Burenvolk und dessen Land an, und immer umfangreicher werden die einzelnen Erscheinungen derselben. Letzteres gilt besonders von dem vorliegenden Werke, das bei seinem Umfange aber auch manches Neue bietet und manche Aufhellung über bisher noch unaufgeklärt Gebliebenes vperbreitet. Trotz der erklärlichen Sympathien für das Volk, bei dem er Gastrecht genossen, bemüht sich der Verfasser, einen möglichst objektiven Standpunkt inne u halten. Er ist bestrebt, irrige Anschauungen zu berichtigen streitige Fragen aufzuklären, die Verhältnäsfe seiner zweiten Heimath so darzustellen, wie sie wirklich sind, und das Verständniß für Land und Leute und die neuesten politischen und kriegerischen Aktionen zu erleichtern. Als Beamter der Republik hatte Dr. Vallentin während seines fünf⸗ ährigen dortigen Aufenthalts reichlich Gelegenheit, sich in das Staats⸗ und Volksleben, das Rechts⸗ und Verwaltungswesen, die Handels⸗ und Verkehrsverhältnisse einen Einblick zu verschaffen und Topographie und Geologie des Landes kennen zu lernen. In wie nutzbringender Weise er dies gethan hat, bekunden verschiedene seiner 28 her erschienenen Schriften, von denen an dieser Stelle bereits besprochen wurden: „Die Buren und ihre Heimath“, „Meine Kriegserlebnisse bei den Buren“, „Minenwesen und Goldindustrie in Transvaal“. Das vorliegende neueste Werk behandelt im ersten Band Transvaal, das Land und seine Urbevölkerung, im zweiten die Buren und ihre Geschichte, im dritten Kultur⸗ und Seeeehe.2 te von Transvaal und die politischen Verwickelungen der letzten Jahre. Unter den zahlreichen neueren Erscheinungen der Buren⸗Literatur gebührt diesem von einem kenntnißreichen Verfasser auf Grund jahrelanger eigener Erfahrungen und Studien verfaßten Buche jedenfalls eine hervorragende Stelle.
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1 Land⸗ und Forstwirthschaft. 111“4“ Zur Theilnahme an der in Zwiesel stattfindenden 37. Wander⸗ vesssag M . Landwirthe traf, wie „W. T. B.“ meldet, gestern Nachmittag Seine Königliche Hoheit der Prinz Ludwig von F. in Begleitung des Regierungs⸗Präsidenten von Nieder⸗ bayern Meixner, des öͤsterreichisch⸗ungarischen Gesandten Grafen Zichy und des badischen Gesandten Freiherrn von Bodman dort ein. Der
inz besuchte Nachmittags die mit der Wanderversammlung ver⸗ undene landwirthschaftliche Ausstellung. Abends fand eine Begrüßung statt. EEE1n“
Saatenstand in West⸗Galizien. Der Kaiserliche Konsul in Lemberg berichtet unter dem 26. v. M. Folgendes:
Der Saatenstand ist in West⸗Galizien bis jetzt ganz 2 stellend. Die Wintersaaten überwinterten recht gut und lassen eine gute Ernte erwarten. Der Weizen steht besser als der? ; der eptere hat durch Kälte und Frost stellenweise gelitten, ist der Stand desselben durchschnittlich „gut“ zu nennen.
Die Arbeiten zur Sommersaat waren infolge der Aprilregen und Fröste etwas verspaäͤtet. Der Stand der Gerste und des Hafers ist als „mittel“ bis „gut“ zu bezeichnen.
„WMas die Hackfrüchte betrifft, so ist es schwer, scon jetzt ein be⸗ stimmtes Urtheil zu fällen; im großen Ganzen sind sie gut auf⸗ gegangen. Der Stand der Futterpflanzen ist verhältnißmäßig günstig, und man kann eine bessere Ernte als im vorigen Jahre erwarten. In Nordwestgalizien ist der Stand der Futterpflanzen im allgemeinen günstiger (gut bis recht gut) als im Süden.
Insofern der atenstand im allgemeinen als gut bezeichnet werden kann, wird jedoch ohne Ausnahme über mangelnden Regen —2 dessen Ausbleiben einen nicht geringen Echoben nach ziehe:
* “ 1“ b “ I’ Ernteaussichten und Getreidehandel in Rußland. Von den Kaiserlichen Konsularämtern in Libau, Rostow a. D. und Odessa liegen folgende Berichte vor: Libau, den 25. Mai 1901. Die Ernteaussichten für Korn sowohl als für Futter sind im diesseitigen Amtsbezirke sehr trübe. Seit einem Monate herrscht große, nur einmal von einem Gewitterregen unterbrochene Dürre und wechselt heißes Wetter un⸗
de haben dern bie
Durch starke N sich die Wintersaaten
tfröste und die fortwährenden N. zutend verschlechtert; die
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mangelhaft auf, das kaum entwickelte Gras auf den Wiesen ver⸗ kümmert.
MNrur sehr ausgiebige Niederschläge könnten die drohende Gefahr einer Mißernte abwenden.
Rostow am Don, den 25. Mai 1901. Das Wetter hat sich weiter andauernd günstig gezeigt; viele Regengüsse, darunter einzelne besonders starke und wolkenbruchartige, haben bei mittlerer Wärme (8 bis 17⁰) das Wachsthum der Saaten gut gefördert. Die Gräser stehen ausgezeichnet und bieten Aussicht auf eine vorzügliche Heuernte. Die Vegetation ist der vorjährigen um drei bis vier Wochen voraus, worin man eine weitere Gewähr für einen guten Ernteausfall erblickt, weil anzunehmen ist, daß das Getreide genügend heranreifen wird, um die heißen Steppenwinde, welche ewöhnlich im Juli auf⸗ treten und ganze Strecken vernichten, ohne Shaden zu ertragen. Man int bereits aus dem gegenwärtigen Saatenstand auf die Aus⸗ hten der einzelnen Getreidearten Schlüsse zu ziehen. Im Vordergrunde teht Gerste, deren Wachsthum allgemein als ünstig geschildert wird. Sommerwetzen soll nicht ganz so gut stehen 8. vielfach durch Wurm⸗ fraß beeinträchtigt sein, aber immerhin noch bei dem jetzt so frucht⸗ baren Wetter zu guten Hoffnungen berechtigen. Etwa dasselbe ist von Leinsaat zu sagen, bei der freilich im Gouvernement Stawropol über eine große Menge von Erdflöhen geklagt wird. Da egen sind über Roggen die Urtheile recht getheilt. In der näheren Umgebung von Rostow geht der Roggenbau zurück, und am oberen Don, der für den Rostower Roggenexport sehr wichtig ist, trat am 6. v. M. rost Fae et auch den Weinreben und den Fruchtbäumen Schaden zugefügt hat.
Die Umsätze des Rostower Marktes waren seit dem letzten Bericht sehr bedeutend; infolge der ungünstigen Nachrichten über die Ernteaussichten in Norddeutschland und bei den nicht allzu reichlichen Vorräthen voriger Ernte auf dem Weltmarkt trat überall an den Bezugsmärkten eine starke Nachfrage auf, welcher der hiesige Export⸗ platz in großem Umfange entsprechen konnte, weil gerade um diese Het das Gros der Don⸗Zufuhren herankam und seinen Weg sogleich ins Ausland fand. An den Umsätzen war Deutschland nur für Roggen und Gerste betheiligt, während Weizen im Mittelmeer bessere Preise 6 und namentlich nach Frankreich abfloß. Nachdem diese lebhafte Nachfrage befriedigt war, trat an den Bezugsplätzen eine sehr bemerkbare Ge⸗ schäftsstille ein, die sich auch dem Rostower Markte mittheilte.
Die Bewegung der Preise verlief ungefähr entsprechend der ge⸗ schilderten Nachfrage; nach vorübergehendem Steigen sind sie wieder zurückgegangen und neuerdings etwas gestiegen; man notierte, das Tschetwert zu 10 Pud gerechnet:
8 gegen am gegen am 3. Mai/ 18./5. 20. April April 8,— bis 7,90 bis 9,30 Rbl. 9,10 Rbl. 7,50 bis 7,60 bis 9,50 Rbl. 9,50 Rbl. 7,85 bis 7,70 bis 9,10 Rbl. 9,— Rbl. 6,45 bis 6,20 bis 6,65 Rbl. 6,55 Rbl.
gegen am
7,65 bis 8,85 Rbl. 7,— bis 9,— Rbl. 7,40 bis 9,— Rbl. 5,90 bis 6,20 Rbl.
gestern
70 bis 9,— Rbl. 6,80 bis 9,10 Rbl. 7,55 bis 9, „ 118 8 6,10 bi „Roggen 6,40 Röl.
Gerste 5,80 bis 5,60 bis 5,80 bis . 8 5,85 Rbl. 5,70 Rbl. 5,90 Rbl.
Die Ausfuhr aus dem Hafen Rostow hat sich seit Erö Schiffahrt folgendermaßen gestaltet: 1“ in Weizen auf 4 403 550 Pud „ Roggen „ 3 922 900 „ b1“ Hq etrugen am 14./1. Mai d. J. in Speichern und Mühlen gegen 3 ½ Millionen Pud, darunter Weizen etwa 2 000 000 Pud gegen 1 400 000 des Vorjahres Roggen „ 600 000 „ 660 000 „ 8 Gerste „ 300 000 „ 2 450 000 „ — Hafer „ 120 000 „ „ —
Die Fra tsaße haben E gar keine Veränderung erfahren, sie
für Winterw „ Garnowka
„ Ghirka
*½
stehen zur Zeit folgendermaßen: nach London und Rotterdam parcel
whole steamer . 11 sh. nach den Häfen des Mittelmeers bis Marseille 11 bis 11 ¼ Fr.
In Noworossysk sind die Preise nach vorübergehendem Steigen gefallen. Es wurden
am 21.,/8. Mai notiert für Winterweizen . 6,70 bis 8,50 Rbl. 1116195. EE“ 7,70 „ 8, Roggen. 5,85 „ 6, „ Gerste EEPEE I5
Der Lagerbestand war am 13. Mai/ 30. April d. J. gegen das
Vorjahr in Winterweizen 539 301 Pud 48 607 „ Garnowka . . 168 888 „ 340 681 44 8EE 1A1“ “ 1I 189600Zh. . EE““] Die Frachten nach England und dem Kontinent sind mit einer geringen Schwankung auf der Höhe von 9 sh. geblieben; diejenigen nach dem Mittelmeere von 10 Fr. zu Ende des Monats auf 8 gefallen und sodann wieder bis auf 11 Fr. gestiegen.
Odessa, den 25. Mai 1901. Seit dem lehtss Bericht haben sich die Saaten, begünstigt durch häufige Niederschläge und mäßig warme Temperatur, in allen ouvernements (Cherson, Bessarabien, Taurien und Jekaterinoslaw) vorzüglich entwickelt. Dat. Winter⸗ etreide ist bereits -5 hoch und wird in etwa einer Woche Aehren ilden. ie Sommersaaten sind naturgemäß noch nicht so weit, haben aber auch ein üppiges Aussehen. Der gegenwärtige Saaten⸗ stand ist mithin s sünfti wie nur möglich, und man darf, wenn nicht in den nächsten vier Wochen noch durch dbene. Hih⸗ und anhaltende Trockenheit - angerichtet wird, eine vo d erwarten. Den aus einigen sehr niedrig gelegenen und darum feuchten Gegenden kommenden Klagen über gelbliches Aussehen des Winter⸗ etreides und den hier und da laut werdenden Befürchtungen wegen sölere esbestes Auftretens des Getreidekäfers, dessen Larvden tellenweise in größeren Mengen als gewöhnlich gefunden worden sind, wird keine Bedeutung beigelegt, da solche örtlichen Schäden für das Gesammtergehniß der Ernte von wenig Belang sind.
hi Getreidemarkt zeigte in den letzten W⸗ etwas mehr Ebehe mehr dem — . ahr
herankamen.
Immerhin sind sie nicht so groß Leeler. wie im Hinblick auf die
Reftiger Ernteaussichten in 4 eszeit erwartet werden konnte. er
10 bis 10 ½ sh.
gegen am 23./10. April 7,10 bis 8,85 Rbl.
Nan schließt daraus, daß a bei den Landwirthen vorhandenen Vorräthe nicht groß sind. am Plat haben sich die Bestände noch mehr verringert, da das ige, was an den Markt kam, so⸗ reetgzehene . verschifft wurde. Sie beliefen sich am 14./1. . in
Eb1 8. nmnaͤmlich Osima.. TI11“
Ulka I1“
Girka
Sandomirka
Arnautka.
verschiedene Weizenarten 8
sind etwas gefallen.
“ v
Die rumaͤnische Reglerun eine 10 tägige, in San ₰ solvierende und die 28
.93 — 103 Kop. 84— 94 95 — 103
. 94 — 100 . 70 — 73 . 65 — 66 68— 70 .65 — 75 65— 66 „ Der Frachtenmarkt hat sich wenig verändert. Die Dampfer müssen noch meist, um volle Ladung zu erhalten, Frachtsätze unter der Londoner Rate annehmen. . Man notiert “ Hamburg.. ¹ Rotterdam .. 7 —7 †½ Sh. 4X“X“ Sh. „ di London .18111X““ Marseille und Genua 7 ½ — 8 ½ Fr.
Für September /Oktober sind die Sätze erheblich höher, so haben wenige Acgcgläcse für Hamburg zu 12 ½ Sh., für Rotterdam zu
für 5 8 (Winterweizen) Girka F oggen Gerste 8
dgl., bessere
g8 199. rei an Bord.
aazs
1
rnteaussichten und Getreidehandel in Spanien.
1 Der Kaiserliche General⸗Konsul in Barcelona berichtet unter dem 22. v. M. Folgendes:
Nach den übereinstimmenden Meldungen aus den verschiedenen Provinzen des Landes bestehen die Nuussichtes auf einen befriedigenden, ja stellenweise sehr guten Ertrag der Getreideernte fort. Die Witte⸗ rung ist anhaltend günstig für die weitere Entwickelung der Saaten gewesen. Es hat sich bis jetzt weder übermäßige Hitze, noch Regen⸗ mangel fühlbar gemacht. b
Infolge des guten Standes der Kornfelder zeigt sich bei den Land⸗ wirthen das Bestreben, sich ihrer alten Vorräthe zu entledigen, und 8 ist daher das Angebot auf dem Markte ziemlich groß; dagegen sind die Käufer sehr zurückhaltend und hoffen auf weiteren Rückgang der bereits im Sinken begriffenen Preise. Castilianischer Weizen z. B. is nach den Preisnotierungen des hiesigen Platzes in den letzten vier Wochen bereits von 31,81 —32,4 2 auf 29,99 — 30,45 P. der Doppelzentne zurückgegangen, Weizenmehl von 39,06—39,66 P. auf 37,86 — 38,46 P der Voßpehentner. b
Die Getreideeinfuhr betrug in den erste ganz Spanien nach amtlicher Statistik:
a. Weizen: 1901 37 077 288 kg im Werthe vo wovon aus Rußland 3 335 120 „ 1900 68 002 204 kg im Werthe von 15 640 507 P., 1899 53 159 162 „ dto. 12 226 608 „ b. Weizenmehl:
771 305 kg im Werthe von
2 316 193 „ dto.
3 134 429 „ dto.
c. Roggen: 3 549 140 kg im Werthe von
6 687 464 kg im Werthe von 53 624 „ dto. 484 223 „ dto. 22 621 027 kg im Werthe von 3 166 944 P., 1900 10 175 237 „ dto. 1 424 534 „ 1899 7 456 837 „ dto. 1048 957 „
Darnach ist die Einfuhr von Weizen und Weizenmehl in diesem Jahre gegen den gleichen Fhee der beiden Vorjahre viel geringer. dagegen zeigen Roggen, Gerste und besonders Mais eine erhebliche
eehreinfuhr gegen die Vorjahre.
Die Getreideausfuhr war in den drei ersten Monaten folgende Menge in kg Werth in Peseten 1 1900 901 1900 1899 2 700 950 6 704 864 304 2145 . * mehl. 181 977] 609 634 505 762 ge 5
1901 1900 1899
241 110 P., 764 342 „ 1 034 361 „
1901 1900
496 878 P., 1899
162 .
6 936 244 P., 7 508 „ L
1901 1900 1899
1901
1899 1 Weizen Weizen
74 610 249 950 207 362 1 675 1 900 136 543 erste —
318 361 25 244
1 124 54277 581 541 22 417]1 364 676 Mais.. 700% 1 303 5 040 126 234 907 Reis 1 442 004 1 066 511] 847 116] 605 642,1 707 935 355 788 Diellebrigen 360 319]% 651 56671 152 933¹2 ¹64 857 117 282 207 538. Einen nicht unbedeutenden Rückgang gegen den gleichen Zeitraum
des Vorjahres hat darnach die Ausfuhr an Weizenmehl und an den nicht besonders genannten Getreidearten erlitten; auch die Ausfuhr
von Reis steht gegen das nächste Vorjahr um mehr als die Hälfte zurück, während sie diejenige des zweiten Vorjahres be⸗ li
8 8 [Saa. enst and in Südholland und Seeland.
Das Kaiserliche Konfulat in Rotterdam berichtet unter dem
28. v. M. Folgendes:
Weizen und stehen in Südholland und Seeland gut, wenn beide Saaten auch gegenwärti inforge der kalten Witterung der letzten Wochen etwas schwach aussehen; eine nur öö 8
e erheblich kräftigen. Winterschaden
Besserung der Witterung dürfte ovinzen so gut wie nicht erlitten.
haben sie in den zwei genannten Nimmt man für die beste Beschaffenheit der Saaten die Zahl 100, so würde jetzt für den wirklichen Stand 80 zu schen sein.
Der Kohl steht und blüht ziemlich guk, hat aber etwag durch das kalte, späte Frühjahr gelitten. Schätzungöziffer 70. Er
wird sich veee sedülüch gut entwickeln, wenn in nicht allzu ferner Zeit
etwas Regen fär Kümmel steht reichlich; es wird auf einen größeren Grtrag ge⸗ rechnet als im Vorjahre. 1 b Ueber die anderen Gewächse läßt n-. oc wenig sagen. Erbsen und Bohnen grünen vorkäufig gut; Mohn, Zucherrüͤben dand Kartoffeln beginnen aus der Erde zu kommen, später alz im. früheren Jahren. Mohn ist wenig gesaet worden, da der Preis gogen die ahre zurückgegangen ist. Das Weideland steh zen ss 1— ne Bauern haben bereits ihre Heuwiesen für das Vieh nspruch nehmen müssen, weil die anderen Weiden kein Futter r gaben. un die Trockenheit noch lange andauert, dann werdenz die Heupreise steigen. Ein ordentlicher Regen ist dringend nöthig⸗ Die Kirschen haben sehr gut geblüht und versprechen einen del Ertrag. Die Apfelbäume bl. jetzt, bezüglich der läßt jedoch noch nichts sagen.
Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs⸗ Maßregeln.
8 Rumänien.
t für Herkünfte von Bagbatz antäne angeordnet r der in Titel 1V, Kapitel II der Venediger Sanstätch.
1897 aufgeführten Gegenstände aus dem genanmten ver 8 b