1902 / 82 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 08 Apr 1902 18:00:01 GMT) scan diff

Aufführungen klassischer Dramen und ausgewählter, bewährter „Werke der neueren Literatur sind nicht spurlos an dem Stamm der getreuen Anhänger des Schiller⸗Theaters vor⸗ übergezogen, diese aber haben gestern nicht allein den Be⸗ weis dafür geliefert, daß sie nunmehr mündig sind, sondern auch den alten Erfahrungssatz bestätigt, daß für das Volk im sdealen Sinne gesprochen das Beste gerade gut genug ist. Zu be⸗ dauern waren die trefflichen Darsteller der Hauptrollen, die en Kuhnert, Kirschner und Schmasow, die Damen Brock und Werner, welche wacker auf verlorenem Posten kämpften. Lebhaften 1 fand dagegen auch an dieser Stätte der obenerwähnte Einakter, we cher von den Damen Mallinger, Wasa und Brock, den Herren Lindikoff und Sabo in fesselnder Weise gespielt wurde.

Im Königlichen Opernhause findet morgen die Erst⸗ aufführung der einaktigen Oper „Der Wald“ von E. M. Smyth, Tanz von E. Graeb, statt. Die n. lautet: Landgraf Rudolf: Herr Hoffmann; Jolanthe, seine Geliebte: Fräulein Hiedler; Heinrich, ein junger Forstknecht: Herr Kraus; Peter, Forstbauer: Herr Moͤdling er; Röschen, seine Tochter, Heinrich's Braut: Fräulein Dietrich. Das Werk ist vom Regisseur Droescher in Scene gesetzt. Die dekorative Einrichtung hat der Ober⸗Inspektor Brandt besorgt. Es folgt darauf „Der Barbier von Bagdad“, komische per in zwei Akten von Peter Cornelius. Herr Knüpfer singt die Titelrolle. Die Damen Herzog und Goetze sowie die Herren Sommer, Berger und Lieban sind in den anderen Hauptpartien beschäftigt. Kapell⸗ meister Dr. Muck dirigiert beide Opern.

Im Königlichen Schauspielhause wird „Das große Licht“ in der bekannten Besetzung wiederholt.

Die auf telegraphischem Wege erfolgte, unerwartete Rückberufung des Herrn Theodor Reichmann nach Wien nöthigt den Künstler, sich schon morgen, Mittwoch, vom hiesigen Publikum zu verabschieden. Herr Reichmann wird also nur noch einmal, und zwar in Marschner'’s

per „Der Vampyr“ im Theater des Westens auftreten Statt der für Freitag angekündigten Wiederholung dieser Oper wird „Gasparone“ gegeben.

Das Lustspfel „Goldfische“ geht am morgigen Mittwoch zum letzten Mal mit Georg Engels als Gast in der Rolle des Benzberg und Frau Nuscha Butze als Mathilde von Koßwitz im Neuen Theater in Scene, da das Ensemble dieser Bühne während des am Donnerstag beginnenden Gastspiels des Pariser Ensembles vom Palais Royal⸗Theater eine längere Tournée durch Deutschland unter⸗ nimmt.

Bei dem morgen, Mittwoch, Mittags 12 Uhr, in der Marien⸗ Kirche stattfindenden Orgelvortrag des Musik⸗Direktors Otto Dienel wirken mit: ein aus Schülerinnen der Frau Marie Kornatis bestehender Chor (Soli: die Damen Elly Metzner, Margarete „Lucie Oelschläger, Johanna Grasnickel), der Violinist Herr

Hans Bussenius, Herr David Nitter aus Bergen, Hans Schirmer und Miß Nancy de Villiers aus Süd⸗Afrika. intritt ist frei.

morgen

8 er Die konstituierende Generalversammlung der bereits erwähnten Gesellschaft für Theatergeschichte fand am 6. April im „Berliner Presseklub“ (Unter den Linden 37) statt Der Ein⸗ berufer, Chefredakteur der Zeitschrift „Bühne und Welt“ Heinrich Stümcke, legte in kurzer Eröffnungsrede die Aufgaben und Ziele der esellschaft dar, worauf zur Konstituierung geschritten und beschlossen wurde, die Gesellschaft in das Vereinsregister des Königlichen Amts⸗ gerichts Izu Berlin eintragen zu lassen. Die von dem Justizrath Michaelis redigierten Statuten wurden nach sorgfältiger Durchberathung einstimmig angenommen. In den Vorstand der Gesellschaft wurden sodann gewählt die Herren Universitäts⸗Professor L. eher. eche (Präsident), Ge⸗ heimer Hofrath Kürschner⸗Eisenach und Universitäts⸗Professor B. Litz⸗ mann⸗Bonn Vir. Prästdenteg. Chefredakteur Stümcke⸗Berlin (Schrift⸗ ührer), Verlagsbuchhändler Georg Elsner⸗Berlin (Schatzmeister), sowie rofessor Hermann Conrad⸗Groß⸗Lichterfelde, Hofthea er⸗Dramaturg, rofessor Gerstmann⸗Stuttgart, Oberregisseur Max Grube⸗Berlin, Hof⸗ heater⸗Regisseur Dr. Kilian⸗Karlsruhe, Chefredakteur J. Landau⸗

Wetterbericht vom 8. April 1902, 8 Uhr Vormittags.

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Tanz von Emil Graeb. Regisseur Droescher. Dirigent: Kapellmeis Muck. Dekorative Einrichtung vom Ober⸗Inspektor Brandt. Der Barbier von Bagdad. Komische Oper in 2 Aufzügen von Peter Cornelius.

Schauspielhaus. 84. Vorstellung. Foßr zuspiel in 4 Aufzügen von Senh lippi.

Berlin, Dramaturg Dr. Poensgen⸗Alberti⸗ Prag, Intendant Ernst von Possart⸗München, Hofburgtheater. Direktor Schlenther⸗Wien, Chefredakteur Philipp Stein⸗Berlin, Universitäts⸗Professor Alexander von Weilen⸗Wien, Dr. Heinrich Welti⸗Berlin und Universitäts⸗Professor G. Witkowski⸗Leipzig. Der Justizrath Michaelis⸗Berlin wurde zum Syndikus gewählt. Die Gesellschaft zählt bereits 200 Mitglieder. Anmeldungen neuer Mitglieder sind an das Sekretariat der Gesell⸗ schaft, Berlin W. 62, Wormserstraße 7, zu richten.

Mannigfaltiges. Berlin, den 8. April 1902.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin hat unterm 23. März d. J. an den Ersten Kurator der Kaiserin Augusta⸗ Stiftung für deutsche Töchter, General der Infanterie von Strubberg, folgendes Handschreiben gerichtet:

„Als die Kaiserin Augusta Ihnen vor zwanzig Jahren das Amt des Ersten Kurators der Kaiserin Augusta⸗Stiftung übertrug, geschah dies auf Grund eines durch langjährige Beziehungen gewonnenen Vertrauens in der Absicht, der von Ihr begründeten Stiftung die Dienste eines Mannes von Kopf und Herz zu sichern.

Wenn Ich Ihnen an dem Jahrestage Ihrer Berufung von neuem den Dank ausspreche für Ihre treue Fürsorge, so thue Ich es in herzlicher Würdigung der in so hohem Maße gerechtfertigten Wahl der hochseligen Stifterin und Ihrer Mir als Pro⸗ tektorin bewiesenen Hingabe an Ihr verantwortliches Amt. Ich verhinde damit die Bitte, Sie möchten auch nach dem bevorstehenden Uebergang in die neuen Verhältnisse der Mir wie Ihnen so lieben Anstalt treu bleiben und mit Mir Sich dafür bemuͤhen, daß auch in verbesserten äußeren Umständen dem Hause der innere Geist und die Ueberlieferung der früheren Zeit, so Gott will, erhalten bleiben.“

Der Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen hielt vorgestern Mittag im großen Hörsaale des Viktoria Lyceums unter dem Vorsit der Frau Alma Lessing seine Generalversammlung ab. Der Verein, dem z. Z. 32 Ehrenmitglieder, 304 Künstlerinnen und 514 Kunstfreundinnen angehören, hat, dem erstatteten Bericht zu⸗ folge, trotz der Ungunst der det wieder ein recht erfolgreiches Jahr hinter sich. Auf der Ausstellung des Vereins, bei der 1676 an Eintrittsgeld und für Kataloge vereinnahmt wurden, sind 24 Kunst⸗ werke im Werthe von 6875 verkauft worden, drei davon erwarb Seine Majestät der Kaiser. In diesem Jahre wird sich der Verein mit einer Kollektiv⸗Ausstellung an der Münchener Kunst⸗ Ausstellung betheiligen. Die Weihnachtsmesse vereinnahmte mit Einschluß des Eintrittsgeldes 22 460 ℳ; dem Verein erwuchs durch die Veranstaltung der Meffe eine Ausgabe von nur 398 Das Künstlerinnenfest brachte trotz großer Aufwendungen einen Gewinn von 14 400 ℳ. Das Zeichenlehrerinnen⸗Seminar wurde von 34 Damen, die Zeichen⸗ und Malschule von über 400 Schülerinnen besucht. 10 Damen bestanden das Stgaatseramen mit Erfolg Für die Schule, der die Stadt Berlin einen Zuschuß von 3000 gewährt, wurden über 36 000 ausgegeben. 7 Schülerinnen wurden

rämiiert. Stipendien konnten 5 vertheilt werden. Als Thema des etztjährigen Wettbewerbes war gewählt worden: „Landschaft in Wasser farben oder Pastell“. Es gingen 116 Bewerbungen ein. 5 Preise wurden vertheilt und 6 Bilder ehrenvoll erwähnt. Den ersten Preis erhielt Fräulein Lischke. Aus der Ueeerfteteh. und Darlehnskasse wurden 5 Darlehen im Gesammtbetrage von 900 gewährt, ferner 500 für Kranken⸗ und 250 für Studienunterstützungen. Zurück⸗ hesablt wurden 700 ℳ; z. Zt. stehen noch 10 Darlehen im Gesammt⸗ etrage von 2150 aus. Die Pensioneeas. die über 68 314 verfügt, zählt 64 Mitglieder mit 96 Antheil cheinen; 22 Mitglieder mit 28 Antheilscheinen sind pensionsberechtigt, die übrigen 42 leisten noch Beiträge. Durch eine hochherzige Spende der Fran Geheimrath Francke sind beiden Kassen im letzten Jahre Zuwendungen im Gesammtbetrage von 3500 gemacht worden, außerdem hat diese Dame 1500 gespendet, um Künstlerinnen, welche die Weihnachts⸗

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Freitag: Erstes Gastspiel

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8 Lustspiel in 4 Akten von von Schöntban und Gustav Kadelburg. (Wolf von Georg Engele,

Erstes Gastspiel des Pariser Ensembles

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messe beschicken wollen, die Mittel dazu zu geben, ihre Entwürfe in zweckentsprechender Weise auszustellen. Für die allgemeine Vereinskasse gewährte das Ministerium der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten einen Zuschuß von 2400 e

Steinau (Kreis Schlüchtern), 8. April. Amtlich wird ge⸗ meldet: Am Montag, den 7. April, Abends gegen 11 Uhr, entgleiste infolge Federbruches eine Achse am Tender des D⸗Zuges

nachdem der Zug den Bahnhof Steinau durchfahren hatte. Der Zug

wurde zum Stehen gebracht, nach Steinau zurückgezogen und fuhr dann auf dem anderen Gleise mit 1 ½ Stunde Verspätung weiter.

Personen wurden nicht verletzt, auch entstand nur geringer Schaden am Gleise. 8

Enschede, 8. April. (W. T. B.) Fnfolge eines hier ausz⸗ gebrochenen Ausstandes der Weber ist eine Anordnung ergangen, welche Ansammlungen von mehr als drei Personen verbietet und von der Polizei und Gendarmerie streng durchgeführt wird. Die Bevölkerung verhält sich ruhig.

Hamburg, 7. April. (W. T. B.) Die Direktion der Ham⸗

der Schnelldampfer „Auguste Victoria“ zur großen Flottenparade, welche aus Anlaß der Krönungsfeierlich. keiten in England am 28. Juni bei Spithead stattfindet, sich dorthin begeben wird. Der Dampfer tritt die Reise am 26. Jun Nachmittags in Hamburg an und kehrt am 30. Juni, nachdem er vor⸗ her noch eine Fahrt um die Insel Wight unternommen hat, nach Hamburg zutüch Es werden nur Reisende erster Kajüte für diese Fahrt angenommen. Die Preise schwanken je nach Lage der Kabinen zwischen 150 und 400 Nähere Mittheilungen werden in diesen Tagen veröffentlicht. 1

Budapest, 7. April. (W. T. B.) Nach Meldungen der Blätter aus Mohaes kenterte dort auf der Donau ein Fähr⸗

boot, auf dem sich mehrere Wagen befanden. Fünf Personen ertranken.

Madrid, 8. April. (W. T. B.) In Badajoz ertranken bei dem Untergang einer Fähre zehn Personen. In der Provinz Albacete richtete ein Wirbelsturm großen Schaden an.

Brüssel, 7. April. (W. T. B.) Um 10 Uhr Abends er⸗ folgte in dem Gebäude der Nationalbank in der Rit Berlaimont eine heftige Explosion. Es wurde jedoch kein großer Schaden angerichtet und niemand verletzt. Anscheinend liegt ein Verbrechen vor. Die Explosion fand auf der Be⸗ dachung der Portier⸗Loge neben dem Eingang zu den Bureaux statt. Man nimmt an, daß die Thäter eine Höllen⸗ maschine auf das Dach schleuderten. Wie es scheint, war dieselbe aber nicht mit Dynamit geladen, da die Vorübergehenden einen starken Pulvergeruch wahrgenommen haben wollen. Durch die Explosion wurde die aus Zinkplatten und Holzbohlen bestehende Be⸗ dachung über dem Schlafzimmer des Portiers, welcher im Bette lag, erheblich beschädigt. Im Nebenraum lösten sich Kalkstücke von der Decke, auch wurden mehrere sehr dicke Glasscheiben zer⸗ stört. Die nach dem Polizei⸗Bureau gebrachten Trümmerstücke be⸗ setg in 98₰ Holzsplittern und durch die Hitze gekrümmten Zink⸗ tücken. Bisher hat man die Maschine noch nicht gefunden; ebenso wenig sind die Behörden über die Art des Sprengstoffs im Klaren. Die Untersuchung wird in der eingehbendsten Weise geführt; bisher hat man aber noch keine Spur gefunden, die zur Cludeckiung der Schuldigen führen könnte.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und 8 Zweiten Beilage.)

Eleonora Duse. Hartwig, als Gast Anfang 7 ½ Uhr. Donnerstag:

Hierauf: Er.

Leopold Thurner, als Gast.

Die Dame aus Trouville.

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Donnerstag: Opeenhaus. 92. reeärn.

Deutsches Theater. Mittwoch: Es lebe dag Leben. Anfang 7 ½ Ubr. 8

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Alt⸗Heidelberg. Die beiden Leonoren.

Schiller⸗Theater. (Wallner⸗Theater.) Miitt⸗ woch. Abends 8 Uhr: Der Me⸗ in der Bestie. in 3 Akwen von Lothar Hierauf:

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Abende 8 Uhr: Nathan der Weife.

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Peyhember 1901 Kevembrt

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