1902 / 83 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 09 Apr 1902 18:00:01 GMT) scan diff

von Körber vor Eintritt in die Tagesordnung Ane Reihe von Interpellationen und stellte in Beantwortung iner Inter⸗ 8 7. 8 . pellation auf Grund authentischer Informatior, en fest, daß die Meldung von einer angeblichen Spende r,on 200 000 seitens der Regierung des Großherzogthums Hessen fur die Zwecke des deutschen Schulvereins in Oesterreich⸗Ungarn jedweder Grundlage entbehre und arch bereits in der „Darmstädter Feenh. in aller Form dementiert worden sei. Solche Meldungen, die zu agitatorn chen Zwecken absichtlich erfunden und verbreitet würden, seien überhaupt mit der größten Vorsicht aufzunehmen. In Beantwortung einer Interpellation der Abgg. v, on Jaworski und Breiter, betreffend die angehlichen Ausweisungen polnischer Stu⸗ denten aus den preußischen Unterrichtsanstalten, betonte der Minister⸗Präsident, daß, no ch den an zuständiger Stelle ein⸗ gezogenen Informationen, die der Interpellation zu Grunde stegenden Gerüchte den „hatsachen nicht entsprächen. Ein all⸗ gemeiner Erlaß der preußischen Regierung wegen der Ausweisung slavische'e Studenten sei nicht ergangen; es seien nur in Posem und Schlesien in der letzten Zeit einige Relegierung en vorgekommen. Die betreffenden falschen Gerüchte seien offenbar darauf zurückzuführen, daß vor einiger Zeit 24 junge Leute, zumeist Hörer der Berliner Universität, wegen erwiesener Zugehörigkeit zu unerlaubten Verbindunggen, nicht aber wegen ihrer Nationasität, aus Preußen polizeilich ausgewiesen worden seien. Von den Aus⸗ gewiesenen seien übrigens nur fünf Angehörige der Iterreichisch⸗ unga'rischen Monarchie. Das Haus ging hierauf zur Tages⸗ ordenung über und setzte die Budgetberathung bei dem Titel „Gewerbliches Schulwesen, Spezial⸗ ehranstalten“ sort. Der Berichterstatter, Freiherr d’'Elvert erklärte, aus der Beibehaltung des Referats dürfte weder für seine Person noch für seine Partei irgend ein Präjudiz für ihr weiteres politisches Verhalten ab⸗ geleitet werden, da er es als ein Gebot der Loyalität erachte, nicht durch Niederlegung des Referats in letzter Stunde die weiteren Verhandlungen des Hauses aufzuhalten. Bei der Berathung des Titels „Bildungswesen“ erklärte der Abg. Hofmann von Wellenhof im Namen der Deutschen Volks⸗ partei, seine Partei verlange eine feste Bürgschaft dafür, daß die Verwaltung in keiner Weise mehr zur Schädigung der deutschen Interessen und des deutschen Besitzstandes mißbraucht werde. Die Deutsche Volkspartei werde gegen das Budget stimmen und sei entschlossen, in schärfster Opposition zu verharren, so lange sie nicht Genugthuung für die Vergangenheit und Bürgschaften für die Zukunft habe. Der Minister⸗Präsident Dr. von Körber erwiderte, die Parteien hätten sich bei ernsten Anlässen der Regierung geneigt gezeigt und dadurch sei es gelungen, wichtige Fragen zu lösen und das Vertrauen der Bevölkerung in die Entwickelung der öffentlichen Zu⸗ stände zu gewinnen. Derartige Erfolge seien nur möglich durch Ausschaltung der nationalen Fragen. Da weder ganz deutsche, noch ganz slavische Parteien die Mehrheit des Hauses bildeten, blieben immer Parteien übrig, welche den Ausschlag gäben. Ein Kompromiß der nationalen Parteien bilde die einzige Lösung, und unter dem nationalen Frieden könne man ein Kompromiß der großen nationalen Fraktionen verstehen. Dann sei eine Abstimmung, wie die über die Cillier Resolution, von vornherein ausgeschlossen. Die Regierung werde nicht von der großen Linie ihrer Politik abgehen; jegliche Kampflust liege ihr fern. Die Völker im vielsprachigen Oesterreich seien darauf angewiesen, sich mit⸗ ceinander zu vertragen, denn nur so könne der Siaat, der allen ein Schirm und Hort sei, gedeihen. Die Rede wurde wieder⸗ holt durch lärmende Zwischenrufe unterbrochen und am Schluß it lebhaftem Beifall und Zwischenrufen von der Linken auf⸗ genommen.

Im ungarischen Unterhause ergriff gestern am Schluß einer zweitätigen atte über die Konversionsvorlage der Finanz⸗Minister von Lukacs das Wort, um den Gesetz⸗ entwurf gegen die Einmwendungen der Opposition zu ver⸗ theidigen. Der Finanz⸗Minister eharr: ha 1 pruche nicht die Annahme der Vor loß auf Grund⸗ lage 242 Er berufe sich vielmehr 8* die Begründung der Vorlage, auf jene Daten und Mittheilungen, welche dem Hause 3 eende Anhaltspunkte zur 2— der Vorlage böten. Was den Wunsch ciniger Redner der Oxvesition betreffe, es möge der

mit dem n —5 —„ ge⸗

sei dies nirgends und niemals üblich ge⸗

wesen. re N.. der Fall 2 daß das Haus

das Konversionegesetz mmen habe, ehe noch der Vertrag mit dem Kensortium abgese

en worden sci. dem Ab⸗

hause absolut nichte verheimlicht worden; das Haus

be direkt oder im aes Finanzausschufsecs, in dem alle Parteien vertreten seien, alles über die Orcration erfahren, was noth⸗ wendig sei. te ch jedoch mit seiner Verantwortl und dem Interesse des nicht für perrinbar, den Vertrag mit der inanz. gruppe vor aller öffentlich brkaunt zu machen. Was den Hinwels der cppesutionellen betresirc, man die 24ö2— der Konversion im Weage der öffentlichen Subskription odne die Vermitte⸗ lungder derf sellen sowagten die Redner rurvdon cinem Persuch z ihm als Finanz⸗Minister sei ch ich, auf ein der: ment einzugehes. Das Be der stadt deren .e. Fentli 5 viel kach

8 ichnet wor c⸗ dort um einen Ie. dahe Wenn pon man hätie den Parifurz

erwäͤzen, daß

wänscht lale gre det

öffentlicht würden. Der

fonds Zuwendungen

kein

trag enthalte nicht anstehen, jedem Vertrag zu 8822 artige Verträge zu Uebernahme, der

Bruchtheil sein müsse. Sitzung aufgehoben. werden. 8

Eine gestern an die

alle Schiffe, welche mit

welche jetzt zellfrei sind.

in Betreff der angeb

verhalten und wiederholt

verbüßen sollten.

Industrie.

Hauptstabes

abgereist.

.

In der Kommiss

welche mit der Prüfung

Maicra, daß solche 1200

Fondo anstatt in Go

Bei

wie dem „W. T. B“ mi

als unmöglich ern dums, einen selbf sätzen aufzustellen

einigten S

Dder Ges theilung: Der Resbe seiben eenh. eine Siörung der gan kraft der

Namen

Präsdenten Im

miu an

panische Deputirte

Lukacs erklärte, diesem Wuns t er da im Interesse der ennon derartige Abg. 8 fragte, ob in einer geheimen Stipulation d erhielten. nhe von Szell erwiderte, daß dies nicht der Fall sei. Geheimniß. Abgeordneten

Nachmittag, wie „W. T. B

Millionen

der Berathung des

der heutigen Sitzung

doch

veröffentlichen. offiziell 1 sei nach den im Finanzaueschuß gemachten auszurechnen, wie denn ein ausschusses sofort kombiniert habe, 8 un ncacsen Nach dieser Erklärung wurde Die Berathung wird heute fortgesetzt

zollf

lichen

Missionars Hesse gerichtet habe. 1 des dn Lerd Cranbourne erwiderte, an das Aus⸗ wärtige Amt sei keine solche Mittheilung gelangt und dem Staatssekretär des Krieges liene keine Information vor, daß Lord Kitchener eine derartige Mittheilung gemacht worden sei. Der frühere liberale Minister des Auswärtigen Lord Kimberley ist gestern gestorben.

che nicht entsprechen zu koͤnnen, Verträge nicht ver⸗

Rakovsky Der

Der nt. 1

sei es Auch

nicht

Großbritannien und Irland. 3 örden in Zollbehörd /

fr er d W. T gerichtete besondere Verfuͤgung untersagt, dem „W. T. zufolge, die Ertheilung der gewöhnlichen Einfuh 1 reien Waaren ahe. Verfügung betrifft nicht allein Bauholz, sondern alle Woaren,

8 g. . zrss Lor 2 Im Unterhause theilte gestern der Er f8 Schatzamts Balfour mit, daß der Schatzkanzler S G 8 Hicks Beach morgen das Budget vorlegen werde. Mac⸗ * b itsche Regi rung irgendwelche veagh fragte an, ob die deutsche Regierr g. Mittheilungen an das Auswärtige Amt oder an Lord Kitchener

Ermordung Der Unter

Rußland.

die

Wie dem „W. T. B.“ aus St. Petersburg gemeldet wird, theilt der „Regierungsbote“ mit, daß viele der wegen Theilnahme an den Moskauer Februarunruh en zu Ge⸗ fängnißhaft in Archangel verurtheilten Personen im Moskauer Gefän 85 wo sie sich noch befänden, sich unruhig

Disziplin verle

em Zusammensein so vieler Personen in einem Gefängniß während längerer Zeit keine wünschenswerthen Folgen haben könne, und um die einzelnen Gefangenen dem schlechten Einfluß der übrigen zu entziehen, habe der Kaiser befohlen, daß die Gefangenen nicht in Archangel, sondern in kleinen Gruppen in Gefängnissen verschiedener Städte ihre Strafen

Der „Regierungsbote“ veröffentlicht ferner die von dem Kaiser bestätigten Beschlüsse einer besonderen Konferenz, be⸗ treffend die Bedürfnisse der

landwir

Danach werden in den Gouvernements und in den Kreisen Lokalcomités errichtet werden, welche Berichte an die Konferenz einzusenden haben. Dasselbe Blatt bringt ein Rundschreiben des Marine⸗ r die Errichtung eines Asyls für un⸗ bemittelte russische Unterthanen in Nagasaki nach Art der englischen in vielen Häfen bestehenden Saisors Homes. Der Kaiser spendete 5000 Rubel für das Heim, für welches eine Sammlung von Spenden in der Beamten des Marine⸗Ministeriums eröffnet wird.

+

Flotte

Italien.

Der deutsche Reichskanzler Graf von low ist gestern meldet, von Venedig nach Berlin

Spanien.

ton

ld

orenung des Rathes der Bank hat den mission ersucht, den Bericht nicht zu erstatt r v dem Einspruche der Bank gegen die von dem Finanz⸗Minister eingebrachte Gesetzesvorlage Kenntniß genommen zu haben.

der

en

Schweiz.

iger

Gebrauchstarif mit niedrigen An⸗

olltarifgesetzes lehnte gestern,

ilt wird, der

mit 76 gegen 19 Stimmen einen Antrag ab, durch welchen die Bundesversammlung ermächtigt werden sollte, nach dem Abschluß neuer Handelsverträge oder, falle sich deren A erweisen würde, unter Ausschluß des N.

Der Ständerath genehmigte heute einstimmeg Vertrag, 1 den freihändigen Rückkauf der Ver⸗ weizerbahnen.

Lugemburg. . der Deputirtenkammer machte, T. B. meldet, der Staats⸗Minister Enschenfolgende Mit⸗

ung auf,

semem Statrhalter

angenommen und lasse die . a.

Diue Kammer looste darauf eine Kom⸗ mision von 7 Mitgliedern aus

Bel

.1 e Smet de Nacyer ver, rog auf Revision der

1.2

.

esundheitszustand des Großher eegr

gien.

Linksltterolen

Nm in Bruß

es V d9 Minister⸗Präsident

ie E nicht

mitgetheilt

es Mitglied des Finanz⸗ daß der Kurs 95 und ein

uhrerlaubniß für

Deputirtenkammer, des von der Regierung vorgelegten Gesetzentwurss, betreffend den Papiergeld⸗Umlauf, beauf⸗ tragr ist, beantragte, dem „W. T. B“* zufolge, der Deputirte ie Reserven der Bank fuͤr Noten, soweit 8 8 best ollten. orsitzenden der Kom⸗ gen, ohne v

Smatsgeschäfte vermeiden,

den Erbgroßherzo Der s 21 Kammer

er den

ung der Repräsentanten⸗ 8 berichtet, der

(Volkspartei) ertrages Partei⸗

Der Ver⸗ Minister würde insicht in den üblich, der⸗

Kurs der worden sei, Angaben leicht

der

die

8

Häfen

A7 B.

allen

Die

des deutschen Staatssekretär

tzt hätten. Da

thschaftlichen

und unter den

8

öffentlichen Eine Ab⸗

in

von

Nationalrath

luß eren⸗

den

einen

Minifter⸗ *

in der Ver

theilweise Ruhestörungen schlossen.

halten, theilnahmen. Der e hielt eine Rede, worin er sagte: die hluß⸗Ag n für das allgemeine Stimmrecht habe begonnen, und 1 müsse nun die Gewalt den Vernunftgründen zu Hilfe kommen. Nach der Versammlung vee eine Schaar von etwa 1500 Sozialisten mit Polizeimannschaften ins Hand gemenge; zwei der letzteren und ein Sozialist wurden ver⸗ wundet. Die Schaar wandte sich dann nach dem Palais des Prinzen Albert. Die sperrte die Straßen und ging bum Angriff vor; drei der Ruhestörer wurden verletzt. Als Gendarmerie dazu kam, gelang es, die Menge zu vertrelben. Auch in mel reren Provinzstädten erfolgten Kundgebungen zu Gunsten des allgemeinen Stimmrechts, an die sich In Gent wartete ein große Volksmenge am Bahnhof auf die Deputirten, welche aus Brüssel zurückkehrten. Die katholischen Deputirten mußte durch Polizeimannschaften und Gendarmen nach ihren Woh b nungen geleitet werden. In den Straßen am Bahnhof kam es wiederholt zu Zusammenstößen. Nach Schluß einer sozialistische Versammlung, die am Abend stattfand, bildete sich ein starke Trupp, welcher sich anschickte, die Straßen zu durchzieher Die Polizeimannschaften traten mit dem Revolver in der Fau der Menge entgegen und richteten die vorgeschriebenen Au forderungen an 18 auseinanderzugehen. Bei der dritten Auf⸗ forderung warf sich der sozialistische Deputirte Anseele wischen beide Gruppen und beschwor seine Parteigenossen, sich zurückzuziehen, was diese schließlich auch thater In La Louvière versuchten Theilnehmer an einer Kund⸗ gebung für das allgemeine Stimmrecht, die Bureaux eines klerikalen Blattes anzuzünden; das Feuer wurde aber sofor b gelöscht. In Antwerpen wartete gleichfalls eine Schaar von Sozialisten am Bahnhof auf die aus Brüssel zurück⸗ kehrenden Mitglieder der Deputirtenkammer und empfing die klerikalen Abgeordneten mit Schimpfworten; die Menge gerieth. mehrmals mit der Polizei zusammen, ohne daß ernstere Ver⸗ wundungen vorgekommen wären. I Das Wiener „Telegr.⸗Korresp.⸗Bureau“ erfährt aus Konstantinopel vom gestrigen Tage, der Vali von Adrianopel habe berichtet, bulgarische Räuber drei

das mohamedanische Landleute und ein Kind getödtet und ver⸗ stümmelt hätten und sodann nach Bulgarien geflüchtet seien.

Schweden und Norwegen. Der Staats⸗Minister Steen hat, wie dem „W. berichtet wird, verschiedenen Blättern mitgetheilt, daß er nach dem Schluß der jetzigen Storthing⸗Session zurücktreten werde. Als seinen Nachfolger bezeichnen die Blaͤtter den gegenwärtigen Präsidenten der norwegischen Staatsrathsabtheilung in Stock⸗ holm, Staats⸗Minister Blehr. Dänemark.

Mehrere Kopenhagener Blätter melden, daß in der vor⸗ gestrigen geheimen Sitzung des Landsthing, in welcher uͤber die Abtretung der dänisch⸗westindischen Inseln verhandelt worden sei, ein Antrag. auf Verwerfung des Traktatentwurfs mit 35 gegen 28 Stimmen abgelehnt worden

stimmung der Bewohner der Inseln erwartet würden.

Asien. Der russische Gesandte Lessar, der Prinz Tsching und Wangwentschao haben gestern Nachmittag um 4 Uhr, wie das „Reuter’'sche Burcau’“ aus Peking berichtet, den Mandschureivertrag unter eichnet. Die Schlußpara⸗ graphen bestimmen, daß die Ratifizierung binnen drei Monaten zu erfolgen habe. Rußland schlage vor, die Eisenbahn den Chinesen zurückzugeben, wenn die Engländer die militä rische Verwaltung der Eisenbahn in Tschili aufgäben. Der britische Gesandte verhandele uber eine Uebereinkunft mit dem Direktor der Eisenbahnen, nach welcher die britischen Interessenten an der Leitung der Bahn und en der Kontrole von Einnahmen und Ausgaben nach der Wiederübergabe an die Chinesen in weitgehendem Maße betheiligt werden sollten. 8 Dem „Russischen Invaliden“ rfolge machte, nach einem Bericht des Stabschefo des Kwantunggebietes, eine 600 Mann sarke Tschuntschusen⸗Bande am 28. v. M. einen Angriff auf einen russischen Militärposten auf dem linken Ufer des Liagohe, zwanzig Wern von Alt⸗Niut⸗ schwang. Die Angreifer wurden zurückgeschlagen und ver⸗ loren mehr ale 20 Todte. —1 russischer Seite fielen zwei Mann; der Chef des Militärpostens und vier Mann wurden verwundet. 1 . Die „Timeco“ meldet aus Tokio, die japanische Presse begrüße dos Mandschurei⸗ Uebereinkommen, da cs das Wermauen Rußlando bona fides wiederherstelle und die he Ann B.“, eine britische

Preseae Csaltn dach, .

Aus Simla ersährt a Truppenabtheilung, bestehend aus in Mann des 27 Pen Seeeee zwei eingeborenen Kovalleristen und fünf Mann Bengal Kavalleric, in der Nöhe von Toi Khula in einen Hinterhalt gefallen sei, den, wie man annechme, Berinal lebende cher gelegt hatten. Acht Mann secien getödtet und drei verwundet worden.

Afrika.

des „W. T. B“ aus Bloem⸗

8829 2 büde Piet de Wet, ecin

Bruder des Buren⸗Generale, früher Gencral Kommandant des

Oranje⸗Freistaats, 74 mAüesn 2 8 nglischen ensten im

825 1”e— dem Korps anschließe, erhalte besondere

isen die

Stattßzik „ud Volkewwirthschaft.

Handwerker⸗ nnd 1ass edelernce Genessenschaften

gt sich der frübere ruistche t Nicolahd . 3

legen unser Land

gelten

sei und daß nunmehr verschiedene Anträge auf vorherige Ab⸗

lassen und keine Arbeit auf eigene Rechnung Der Feeeese bezahlt die Arbeitsleistungen der „Artelschiki“ an das Artel, aus dessen Kasse meist 100 Rubel pro Monat an jedes Mitglied ausgezahlt werden, während man den Rest zu gleichen Theilen untereinander theilt. In jüngster Zeit gründete Lewitzky insbesondere in Südrußland zahlreiche Artels der Kellner, Schuhmacher, Schneider, Tischler, Schlosser, Goldarbeiter, Bäcker, Steinarbeiter, Maurer und Maler. Durch Verbesserung des Kreditwesens, rationellere Produktion mittels ausgedehnterer Anwendung der Arbeitstheilung und ⸗Ver⸗ einigung, ferner durch Verbilligung des Rohstoffeinkaufs und durch Hebung der Standesinteressen haben diese Genossenschaften viel Segen estiftet. Es ist daher kein Wunder, daß sie sich mehr und mehr aus⸗ reiten. Allein im Gouvernement Cherson gab es im Mai 1901 32 gewerbliche Artels mit 624 Mitgliedern, während die Gründung von weiteren 18 Artels mit rund 800 Mitgliedern unmittelbar bevor⸗ stand. Die Mitgliederzahl dieser Artels schwankt zwischen 8 in einem Buchbinderartel und 200 in Artels der Auslader beim Kornhandel. Die russische Nationalität ist kein unbedingtes Erforderniß. In dem genannten Gouvernement bestanden z. B. im Juli 1901 die Artels zu 57 % aus Russen und zu 43 % aus Juden. Ganz außerordentlichen Erfolg erzielten die Bestrebungen Lewitzty's auf landwirthschaftlichem Gebiete. Er ging davon aus, daß der vollständige Mangel praktischer Ackergeräthe, die arzellen⸗ wirthschaft, die Verschuldung der armen Bauern und ihre Abhängigkeit von den Besitzenden auf dem Wege der Genossenschaft beseitigt werden könne, und legte den Bauern einen von ihm ausgearbeiteten Vertrag etwa folgenden Inhalts vor: „Wir endesunterzeichneten Landleute uns entschlossen, fortan genossenschaftlich zu wirthschaften. Wir und unsere Geräthe zu gemeinsamer Verwerthung zusammen; wer weniger als den Durchschnitt beiträgt, hat den fehlenden Betrag nachzuzahlen; wer mehr’ einliefert, bekommt das Zuviel zurückgezahlt. Keiner kann vor Ablauf von fünf Jahren sein Land zurückfordern, selbst wenn er aus dem Artel austreten sollte. Die Ernte wird in einen Bee nscHaselichen Artelhof gefahren und in folgender Weise verwendet: Ein Theil wird zurückbehalten für Aussaat und Nahrung, ein zweiter dient zur Tilgung von Artelschulden, ein dritter bildet den Reserpevorrath und der Rest wird unter die Mitglieder nach Maßgabe der betheiligten Arbeitskräfte vertheilt. Männliche Familienmitglieder von 14 bis 18 und weibliche von 14 bis 16 Jahren als halbe Arbeitskraft, 12⸗ bis 14 jährige als Drittel. Die Ernte wird möglichst gemeinsam mit der anderer Artels auf den Markt gebracht. Die Arbeit wird von einem all⸗ jährlich gewählten Aeltesten unter die Mitglieder vertheilt. Fehlen bei der Arbeit wird wenn unentschuldigt mit Geldstrafen oder Ausschluß aus dem Artel bestraft. Das Artelinventar darf von den Mitgliedern nur Sonn⸗ und Feiertags zu persönlichen Zwecken benutzt werden, Pferde dann nur zu Vergnügungs⸗ zwecken. Bei längerer Erkrankung oder Tod eines Mitgliedes wird ein Stellvertreter gewählt, der Antheil dem Erkrankten bezw. den Hinterbliebenen, wenn letztere im Artel⸗ mitarbeiten, aber fortgewährt.“ Am 16 November 1894 gründete Lewitzky in seinem Heimathdorfe das erste Artel. Selbst unvermögend, lieh er auf seinen Namen 200 Rubel, kaufte vier Pferde und forderte die Bauern zum Beitritt auf. Bald nachher überwies ihm die Kaiserlich russische ökonomische Gesellschaft 1000 Rubel und ein Gönner die Zinsen von 200 000 Rbl. zu weiteren Artelgründungen. Seitdem gewinnt die Bewegung stetig mehr Boden, geleitet und gefördert von der Intelligenz, dem festen Willen und der Begeisterung Lewitzky's. Bis Mai 1898 hatte derselbe 118 solcher landwirthschaftlichen Vereinigungen mit 3000 Seelen, 1225 Pferden, 126 Zugochsen, etwa 2500 ha Land und einem Inventar im Ge⸗ ammtwerthe von 50 000 Rbln. ins Leben gerufen.

8 Zur Arbeiterbewegung. 8 In Kiel läßt, wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, die Spannung wischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Baugewerbe (vergl. Nr. 81 d. Bl.) unverkennbar etwas nach. Auf beiden Seiten will man den Ausbruch eines allgemeinen Ausstandes vermeiden. Die Unternehmer haben beschlossen, die Entscheidungsfrist für die Gesellen

zum 9. d. M. zu verlängern. Versammlungen der auesgesperrten urer und Zimmerer faßten den Beschluß, das Gewer begericht als isungsamt anzurufen. Auch unter den Bauherren herrscht Stimmung ür eine Regelung der Lohnfrage auf diesem Wege. Auf größeren Zetrieben, beispielsweise bei der Firma Ph. Holtzmann, arbeiten die

Gesellen noch zum alten Lohnsatz. In Cöln⸗Ehrenfeld ist, der „Rhein.⸗Westf. Itg.“ zufolge, der Firma EG. J. Post aus

in der Metallfagonzieherei G gergleich erledigt und die Arbeit wieder

rochener Ausstand durch nommen worden. In Fiume sind, wie der „Köln. Ztg. gemeldet wird, am nsag sämmtliche Arbeiter der Papierfabrik von Smith un ier und der Seifenfahrik von Lewy in den Ausstand getreten. Papierfabrik wurde für einen Monat geschlossen. Auch in einer imer Teigwaarenfabrik steht ein Ausstand bevor.

Kunst und Wissenschaft.

v. A. In das erste Stockwerk bei Keller und Reiner sind en ogen. Sie stellen außer ihren Bildern auch kunstgewerb⸗ Gegenstände ans vorzugsweise Metallarbeiten, in denen

d dntelne ihrer besten Künstler derhatigt haben und in denen sie alb Selbständiges bieten können. Zesonders verdienen die Silber⸗

die von dem Hofjuwelier Michelsen —1,22 sind, hervor⸗ uh, zu werden. Ihr Hauptwerth berubt auf den dem Material schenden Formen, die von den schlichten Ornamenten unauffällig e werden. Den Arbeiten kann zrar eine gwisse Nüchternbeit R 1-2 8ecs cine Zweck⸗

ie wohlthuend rt. nfacher w die Zinn⸗ deren Fermen allerdinge manchmal den Gindrudk bervorrufen, sie aus den Töͤpferwaaren in Metall uͤbertr Alle diese derh und einfach, zum Gebrauch bestimmt. Pie

er sind am Rande mit gesa Ornamenten verziert und phantasttischer find die Zlerar von

9 und Schrallen. er auszeichnet.

2 82

„ihnen eine lische n der

ein st llch gverlagen . b erbalten berblick er 88. neese . ie : 24

selben Künftl. 8 8. eteser daekesig nen umfa 8 und ibres sfene

allem im einzelnen findet. kelche zeugen von einem verirrten Geschmack

sich in solche

Spielereien verlöre.

würde.

1521

nachgebildete kleine

theidiger den

von Wehrgängen umgebene Hof hebt sich ein Wohnbau. zwei runden Vertheidigungsthürmen liegt ist erheblich enger um einen Spitze des Berges angeordnet. Wohngebäude liegt rechts ein großer, überdeckter Wehrgang führt, der die ganze Anlage kleine Nachbildung besonders

nachgebildet worden ist.

Thoren und

Wehrgängen Nehmen wir nun

Lehren.

Der Bergfried ist mit Zinnen

Anordnung. 3 Thurm ein gothisches, dreitheiliges

Alle Mauern sind abgedeckt, überall mit Ausnahme des Bergfrieds zeigen den obersten Geschossen. aufbauten bei der größten Mehrzahl ist, konnte für den bauverständigen haft sein, wenn auch von

faßte Vorurtheile dagegen stehen. nahmen gemacht, wonach an der Hand der K.

ermitteln.“

25. September bis 6. Oktober 1900 III Allgemeinen Konferenz der messung sind vor kurzem die schaftlichen Mittheilungen,

Reimer hierselbst in erschienen. Der mit 5 lithegraphischen gestattete Band enthält u. bureaus der 1900. über Stationen,

internationalen Erdmessung in die Breitenbeobachtungen einen Bericht über die in apparaten, erstattet von dem in Potsdam, Berichte von P relativen und Lr. Börsch über die Karten geben

rofessor Dr. Haid über d

Triangulationen Uebersichten über den

der Messungen der S b Polvgon um das westliche Mittelmeerbecken.

Das Getreidegeschäft war im versl schlexpend. Nach den verllegenden

Angentinien ziemlich bältnißmäßig nur un werden.

edeutende

Gro voerläufig keine wesentl Aenderung

Red Win

Weizen: ter, dieonible

Flegen. 8 A

e“;

ten murnde, den beutlaubten P er 14872 . en er

mebt

genaue Wiederherstellungsentwurf angefertigt w Goldschmied jetzt die Burg wieder ausbessert. würde es bieten, das Original der in Silber

. d ’1 1 redigiert vo der internationalen Erdmessung H. G. van de Sa

deutscher und französis

v111““ 2 Auch die sonderbar⸗ das starke Talent Machner's sich nicht selbst ꝛu Seine ganze ihn auf dekorative Arbeiten hin, in denen er gewiß

Im Besitz eines Mitgliedes der „Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen“, des Geheimen Regierungsraths, Professors Dr. Ritter von Kaufmann⸗Asser befindet sich eine in Silb Nachbildung einer mittelalterlichen Bur

Abermal vom Eintretenden, zum überragt. werthvoll macht, stand, daß offenbar mit peinlichster Genauigkeit eine vorhandene Nur daraus ist der Reichthum nebensächlichen Einzelheiten wie Schornsteine

n,

verschiedenster an, daß die Wirklichkeit, wie sie im bezw. früher vorhanden war, genau dargestellt ist, d unzweifelhaft richtig dargestellt sind, so ergeben sich weitere werthvolle hinter denen ein viereckige Stein⸗ r sehr überzeugende Auf halber Höhe ist in den offenbar an sich älteren Fenster eingebrochen. ferner der Beweis für die weitgehende Verwendung von Holzwerk. springen

alle Bauten Daß eine solche Verwendung von Holz⸗ aller Burgen anzunehmen Forscher anderer wendung von Holzaufbauten deshalb bestritten wird, weil einmal ge⸗ Leider hat Kleinod kürzlich ein trauriges Schicksal gehabt. wurde es zum Einschmelzen in kleine Stücke zertrümmert. waren zufällig vorher ein Grundriß und zw

el bekrönt, offener Umgang herumführt, während dahinter eine pyramide das Dach bildet, eine ungewöhnliche, abe

Als II. Theil des Berichts über die Verhandlungen der vom in internationalen Erd⸗ Spezialberichte und wissen⸗ n dem ständigen Sekretär nde Bakhupzen, bei Geor cher Sprache im Dru afeln a Berichte über die Thätigkeit des Zentral⸗ den Jabren 1899 und auf den vorgenommenen relativen Messungen der Schwerkraft mit Pendel⸗

Direktor des Geodätischen Geheimem Regierungsrath, Professor ie im Jahre 1900 aukgeführten Prndelbwchtmnoen und von den Professoren Dr. Helmert

190

über Stand der spstematischen Loth⸗ bbencheg n. Hezechaswgen in Zentral. ECuropa, über die Ergebnisse werkraft und über das geodätisch⸗astronomische

Land⸗ und Forftwirthschaft. Getreidehandel in Antwerpen. 92 Kaiserliche General⸗Kensul in Antwerpen berichtet unterm

lenen Monat im allgemeinen Nachrichten ist die ering ausgefallen und man nimmt an, Mengen daven nach Eunora gelangen

Andererscutg lauten ne h jet bierher gelan richten über den Saatenstand in Nerd⸗Amerika vnd und Ganzen 22 Unter diesen Umständen

des Preiestandes erwartet. Dieser war hier am Monotsschluß 82 wie folgt:

re fehlt.

Kéniglichee Schaufpielhans Hen Apanst Weigert dem Schaufpielhans ien

ei photographische Auf⸗ arte der bis ins Einzelne urde, nach welchem der

s ein während viereckigen

Was nun ist der

Dachfenstern, Art zu

Jahre 1521

Holzerker vor, und Fachwerk in

niemals

1 Fweifel⸗ Seite die

Ver⸗ das oben besprochene Bei einem Einbruch Zum Glück

Das größte Interesse dargestellten Burg zu

Paris abgehaltenen

und Karten aus⸗ sechs internationalen einzelnen Ländern

Instituts

Dr. Helmert,

90. Die beigefügten

Ernte in daß ver⸗

8 * wird bier

134

128 12½—81 18½81 121 mie felat.

vaJ111XA1X“X“ EEESEöö“

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Ghn wäbtend kaark“*

belden

en bunten Blumen⸗

Es wäre schade, wenn zügeln verstünde und Begabung weist Tüchtiges leisten

er ausgeführte g aus dem Jahre Im „Burgwart“ giebt der Architekt Bodo Ebhardt davon folgende Beschreibung: „Auf einer Erzstufe erhebt sich der in Silber

Vau. Der Burgweg, von einer geflechtene an einer Seite geschützt, führt zum Thor der Vorburg. bildet, mit einem Vorthor versehen, schon einen doppelten Beherrscht wird es von einem Rundthurm, von dem aus Platz vor dem Thor, den Thorhof hinter dem Doppelthor in gleicher Weise bestreichen können. ist ziemlich geräumig; Ein zweiter thurmartiger

n Hecke Dasselbe Abschluß. die Ver⸗ und den Platz Der am Thor er⸗ Wohnbau zwischen gegenüber. Die innere kleinen zweiten Hof auf der höchsten thurmartiges links Bergfried

die Um⸗ Burg an scheinbar Erkern, erklären.

Burg

a alle Einzelheiten

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äußerlich

etwas Trockenes. Immerhin aber bewegen sich die Leistungen es

Anerkennung werth ist,

„Fremde Mütter“

seftrigen Erstaufführung freundlichen Beifall. chon in seinem Schauspiel „Die rothe Robe“, zösischen Justiz herrschenden Mißstände Bühnenlampen Tendenzdichter; den Ausspruch von Lewes,

biographen, erinnert: „When he abdicates his proper 0 formance

eine Vorlesung halten.

neuesten Werke schildert anstößiger Weise ie sozialer und hogienischer Beziehung in

lediglich malen.

seiner Idee dienenden Personen angemessen zu charakterisieren. beifällige Aufnahme, welche sein an Bühnenwir hinter dem Schauspiel

gestern fand, war freilich Peters, vortrefflich in Scene gesetzten Aufführung zu danken. besonders zeichnete sich F

von Winterstein, Waldow, Deppe, Peters, theil außerordentlich

In de harmonische Orchester Nikisch ein Konzert

Konzert⸗ g 1 wie man es mit Rücksicht auf den

sich gegenwärtig unter

Carreno hatte (op. 23) gewählt und darin reichlich Gelegenheit gefunden, wiederum ihre nach jeder Seite hin ausgereifle Künstlerschafe

sie nicht nur ihre glanzvolle Technik in

dahinbrausenden Oktavgängen, sowie in den durchsichtigen Arpeggien des ersten Satzes (Allegro con epirito) zur Geltu

energische

semplice bot, war von eigenartigem Zauber: das Publikum

hatte aber zuvor auch das C Vorführung der

mit sicherem Blick das gewaltige Tonwerk, erschloß den

die mannigfachen poesievollen Schönheiten desselben und bra Gesammtwirkung zu stande, die das Publikum zu Beifallekundgebungen veranlaßte, welche der 1252 bescheidener Weise den ausführenden

zur Oper „Tannhäuser“,

Im Königlichen Opernhause beginnt eine Gesammtaufführun Nibelungen“ „Rheingold“,

die Herren Nebe und Lieban; Fasolt und 8 Riesen Wirtekopf und Knüpfer; —2*

amen Herzog, dirigiert. 3 Im Königlichen Schauspielhause wird

Mictung der 4 Zur Fesrsegung der

18 geschle „——, rerden und luttgart gewer

Srielplans für die Meisterspiele und

Grueral⸗Iniendantur der Kon deco Grasen cine Non Ne de Ober⸗ Dr. Man; der Ober 191 ttennahmen. 8

8 88 1“

in leichtsinniger Umgebung bewegenden Prinzen wurde nur

angedeutet, aber nicht innerlich erfaßt, auch hatte die errn Weigert auf einer vornehm⸗künstlerischen Höhe, welche der die dem Gaste von seiten des Publikums

Lessing⸗Theater. ein Schauspiel in drei von Karl

t wurde.

in Aufzügen von einold), fand bei seiner Brieux ist, wie er welche die in der fran⸗ in das grelle Licht der mit vollem Bewußtsein 1 wird man lebhaft an dem ausgezeichneten englischen Goethe⸗ the poet becomes a professor, 8 ffice to bungle inthe per- ee of another“, d. h. wenn der Dichter zum Professor so giebt er seinen eigentlichen Beruf auf, um andern ins Hand⸗ zu pfuschen. Für Brieux ist die Bühne eine Tribüne und das na die von ihm gewählte Form, um einem größeren Auditorium über diese und jene soziale Frage zu

Mit dem an sich, welche selbst Zweck Kunst nur wenig

n, aber sie hat, wenn sie in so geistvoller und swürdiger Weise ausgeübt wird, wie es Brieux versteht, alles Lehrhaften doch auch etwas Bestechendes. In seinem er in recht anschaulicher, aber durchaus nicht

e die Gefahren, welche das Ammenwesen in sittlicher, sich birgt; er läßt dabei jede

Worte kommen vermeidet es, auf der einen Seite in hellen, auf der anderen in schwarzen Farben zu Ganz besonders gewandt beherrscht er dabei den Dialog versteht es, da, wo ihm die dramatische Kraft rersagt, stens durch diesen zu fesseln und auch die als Trägern ie ksamkeit allerdings weit stehendes neues Wert Regisseur, Herrn Willy Ganz räulein Jenny Groß in der weiblichen Haupt⸗ Aber auch die Damen Jäger und Albrecht, die Herren Schänfeld u. a. boten zum fein ausgearbeitete Einzelleistungen.

Konzerte.

Philharmonie gab am Montag unter Leitung von Professor Arthur zum Besten seines Pensionsfonds in 1b2, Jahre, die Reihe seindr großen a Der Besuch war nicht so stark, guten Zweck der Veranstaltung

Frau Teresa Carreno, die allen Pianistinnen unstreitig der größten mitwirkte ein neuer Beweis dafür, das Ende der diesjährigen, über⸗ ausgedehnten Konzertsaison herbeisehnt. Frau sich P. Tscharfowsli’s Klavierkonzert in B. mol!

dne Brieux (deutsch

rückt,

bewiesen hat, bei f

seinem Schaffen

2 sittliche oder Wesen der dramatischen Dichtung

ist, hat ja eine solche

i zu und

„Die rothe Robe“ auch der von dem

aus

der das Phil⸗

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würdig

damit, bende

wünschen mögen, obwohl auch arität erfreut,

das Publikum lange

t zu zeigen, indem den wild und doch so klar

1 ng bringen konnte, n auch ihren geschmackvollen Vortrag und ihre feste, Rhbythmik. as sie an Schönheit des Tons Feinheit der Charakterisierungskunst im Anduntino kein Wunder, daß sie Einen starken Erfolg 8 wahrhaft künstlerische fantastique en cinq parties bei der es sein Allerbestes Herr Nikisch beherrschte, wie

an

zu begeistertem Applaus hinriß!

ꝛchester durch die Symphonie 4) von Berlioz erzielt,

u bestrebt zu sein schien. ’—

ste to, uhörern te eine

ern zuwies. Den Schluß des Konzerts bildete die Duvertüre

die in gleich vollendeter Weise zur Aus⸗ g kam wie die vorangehenden Pregramm Nummern. Die Mit⸗ des Orchesters dankten ihrem bewährten Leiter zum Schluße uschenden Fanfarenklängen.

ise beginnt morgen, Donnerstag, des Bühnenfestspiels „Der Ring des von 22—— mit ersten Abend. in nachstehender Besetzung: otan: Herr Bach⸗ Denner: Herr Mdlinger: Froh: Herr Phälirp; Ir Grüning; Albe und Mime, Nibelungen : die Herren ; Freia: Fräulein

töchter: die Richard Straut

Fricka: Fräulein Erda: Fräulein Schröder als x

Rothauser und Goetze. Le hefeja0

der Vierte“ wiederholt. elt

(I. Tbeil) von Shakespeare in

der durch den Gintritt Köntolichen Hofthcater im Müncheu, denen 1 kee Verdi⸗Festspiele in den

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