Untersuchungg dessesscie. V d Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Ve g. — Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
1. 2. 3. 4.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
8
Anzeiger.
Komm „Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften. „Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. “ Bank⸗Ausweise. 8 Verschiedene
andit⸗Gesellschaften auf Akrien u. Aktien Gesellsch.
se Herantincheülgen.
D Untersuchungs⸗Sachen.
[10485] b Das hinter 1““ 1) Franz Hermann Fischer, zuletzt in Gottesberg, geboren zu Neu⸗Kemnitz, Kreis Hirschberg, am 25. Juli 1864, 2) Karl Adolf Oswald Flamm, zuletzt in Neu⸗ Salzbrunn, geboren am 17. Februar 1863, in Nr. 117 unter 6473 des Reichs⸗Anz. für 1888 diesseits erlassene Strafvollstreckungsfsüchen vom 20. April 1888 wird erneuert. M. 77/87. Waldenburg (Schles.), den 22. April 1902. ser Staatsanwalt. 10488] Verfügung. In der Untersuchungssache gegen den Musk. Bruno Hugo Friedrich der 2. Komp. 1. Oberels. Inf.⸗Rgts. Nr. 167 wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. “ Cassel, den 25. April 1902.
Gericht der 22. Division.
10490] Fahnenfluchts⸗Erklärung. In der Untersuchungssache gegen “
1) den Dragoner Emil Bär, geboren am 21. Juni 1881 zu Butzbach, Kreis Friedberg (Hessen),
von der 3. Esk. Drag.⸗Regts. Nr. 14,
22) den Gefreiten Jacob Krämer, geboren am 17. Oktober 1877 zu Kürzell, Amt Lahr (Baden), von der 2. Esk. Drag⸗Regts. Nr. 14.,
3) den Kanonier Georg Kiefer, geboren am 19. November 1877 zu Straßburg (Elsaß⸗Lothringen), von der 2. Batt. Feld⸗Art.⸗Regts. Nr. 76,
4) den Kanonier Joseph Kuenemann, geboren am 12. Dezember 1875 zu Mülhausen, Kreis Mül hausen (Elsaß⸗Lothringen), von der 4. Batt. Feld⸗ Art.⸗Regts Nr. 76,
5) den Kanonier Johann Georg Maier III., ge⸗ boren am 30. September 1879 zu Mössingen, Ober⸗ amt Rottenburg (Württemberg), von der 6. Batt. Feld⸗Art.⸗Regts. Nr. 76,
wegen Fahnenslucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militär Strafgesetzbuchs, sowie der
§§ 356, 360 der Militär⸗Strafgerichtsordnung die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Freiburg, B., den 25. April 1902. Königliches Gericht der 29. Division. [104931 Fahnenfluchts⸗Erklärung.
In der ÜUntersuchungssache gegen den Musketier
eter Knott der 10. Kompagnie 1. Lothringischen Infanterie⸗Regiments Nr. 130, geb. am 24. Fe⸗ bruar 1879 zu Marienheide, Kreis Gummersbach, wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗Strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗Strafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. 8
Metz, den 18. April 1902.
Gericht der 33. Division. [10487] Verfügung.
Die gegen den Rekruten Friedrich Paul Hannig vom Landwehrbezirk Wiesbaden wegen Fahnenflucht am 26. März 1902 erlassene Beschlagnahme⸗Verfügung
wird hiermit wieder aufgehoben.
Frankfurt a. M., den 26. April 1902.
Gericht der 21. Division.
Der Gerichtsbherr: v. Deines. [10489] Beschluß.
Die am April 1901 gegen den Dragoner August Brunner der 3. Eskadron Dragoner⸗Regi⸗ ments Nr. 22 erlassene Fahnenfluchts⸗Erklärung und
chlagnahme⸗Verfügung wird gemäß § 362 M.⸗ tr. G.⸗O. aufgehoben. ¹
Freiburg i. B., den 25. April 1902.
E Gericht der 29. Division. [10486] Verfüugung.
Die am 21. März 1901 Ludwig Mühlhau vom 8. ment Nr. 70 ersolgte Fa⸗ Hedae Efgebcben
rier, 2 2 TZTaarbrücken, 10. April 1902. e gtr 18. Dwson. Der toberr: p. Schele, Dieckmann, Gencralleutnant und
ommandeur 1108922 Die wider den Musketier Johannesz
m Heinrich Tönniecg der 8. nftr. Regis. Nr. 136 du das t unterm 18.
——“ de der b1. —
2 Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗
1
Hasemann, Kriegsgerichtsrath.
9)
den Leutnant Karl Infanterie⸗Regi⸗ wird
[10393] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in der See⸗ und Ecke Malplaquetstraße belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 77. Blatt 3284 zur Zeit der Fintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 9) des Baumeisters Max Lenz zu Sber b 2) des Baumeisters Franz Pohle zu Schöneberg eingetragene Grundstück am 25. Juni 1902, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Jüdenstraße 60, parterre, Zimmer Mr. 8, versteigert werden. Der Termin am 31. Mai 1902 wird aufgehoben. Das Grundstück ist in der Grundsteuermutterrolle unter Nr. 13 952 als Kartenblatt 22 Parzelle 1253/40 mit einem Flächen⸗ inhalt von 11 a 96 qm nachgewiesen und hat einen jährlichen Reinertrag von 2²1½1οο Thalern. Der Versteigerungsvermerk ist am 24. Februar 1902 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 15. April 1902.
Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 86.
[10394] Zwangsversteigerung. 1 Im Wege der Zwangsvollstreckung und auf An⸗ trag des Konkursverwalters sollen die in Euskirchen belegenen, im Grundbuche von Euskirchen Band 9 Artikel 334, zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen der Firma Seiffert & Burbach, Handelsgesellschaft zu Euskirchen, zur Zeit im Konkurse und gesetzlich vertreten durch den Rechtsanwalt Nippen in Euskirchen als Konkurs⸗ verwalter, eingetragenen Grundstücke: G 1) Flur 32 Nr. 2, Herrenbenden, Wiese, groß 17 a 02 qm mit 3,33 Thlr. Reinertrag, 2) Flur 32 Nr. 3, daselbst, Wiese, 10 a 74 qm mit 2,10 Thlr. Reinertrag, 1 1 3) Flur 32 Nr. 570/7, daselbst, Wiese, 34 a 89 qm mit 8,12 Thlr. Reinertrag, 8
4) Flur 32 Nr. 720/10, daselbst, Wiese, 51 qm mit 4,19 Thlr. Reinertrag,
5) Flur 32 Nr. 799/11, daselbst, Acker, 1 a 20 qm mit 0,26 Thlr. Reinertrag, und Holz 24 a 97 dam mit 2,25 Thlr. Reinertrag,
6) Flur 32 Nr. 801/14, daselbst, Acker, 22 a 78 qm mit 4,91 Thlr. Reinertrag, 1
7) Flur 32 Nr. 804/35, daselbst, Wiese, 11 a 03 qm mit 3,02 Thlr. Reinertrag, 8
8) Flur 32 Nr. 800/12, Kleinefeldchen, Hofraum, Gebdstrr. 1628 mit a. Wohnhaus Nr. 14 mit 200 ℳ Nutzungswerth mit Hausgarten, Gebdestrr. 1643 mit a. Fabrikgebäude mit 680 ℳ Nutzungswerth, b. Woll⸗ lager, c. Kesselhaus Nr. 15 mit 24 ℳ Nutzungsw., groß 27 a 34 qm,
9) Flur 32 Nr. 623/45, Herrenbenden, 88 81 a 60 qm mit 21,36 Thlr. Reinertrag, am 10. Juli 1902, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichts⸗ stelle — Fnnbes Nr. 15, versteigert werden. Die Grundstücke sind in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 1628 und 1643, in der Grundsteuermutterrolle unter Artikel Nr. 2652 vermerkt.
Euskirchen, den 22. April 1902.
Kgl. Amtsgericht.
[10386] Aufgebot.
Auf den Antrag des Tabackfabrikanten Gustav Neumann zu Sorau wird der Inhaber des von dem Königlichen Haupt⸗Steueramt zu Kottbus am 15. Oktober 1896 für den Antragsteller ausgestellten
fandscheines über die zur Sicherstellung kreditierter
abacksteuer erfolgte Verpfändung folgender, mit Talons und Zinsscheinen versehener Stücke 3 % Preußischer kons. Staats⸗Anleihe
L.itt. C. Nr. 187 237 über 1000 ℳ,
Litt. D. Nr. 49 765 über 500 ℳ,
1.itt. D. Nr 146 920 über 500 ℳ aufgefordert, seine Rechte auf diesen Pfandschein spätestens im Aufgebotstermin den 15. Januar 1902, Mitrags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht. Zimmer Nr. 18. anzumelden und den Pfand⸗ schein vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Pfandscheins 582 wird.
Kottbue, den 18. April 1902.
Königliches Amtsgericht. Freyban. . [10390] Aufgebot.
Das Locs Nr. 3501 der Ausstell e 8 E d — 27 oll auf Antr isherigen Inbabers, Landwir Karl Stemmler in 2 für kraftlos erlärt werden. Aufgebotstermin vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte wird bestimmt auf Mittwoch.
1902, Vormittage 10 Uhr, s ergeht hiermit an den Inha bnten Urkunde unter Androhung des hibeile, daß ansonft dat für frastios erklärt werde. die Aufford in dem vorbekcichneten
17 a
Wiese,
terie der
Rechte bei Frexbemr Iden und die mn 2¹ egen.
Darmstad Nutgebot.
8 Sallan aus bat des verloren en⸗
sist, ursprünglich auf
[9557]
Die oberf seigische Bank in Mannheim, vertreten durch den Rechtsanwalt Lewin in Wittenberg, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 30. Juli 1901 fällig gewesenen Wechsels d. d. Halle, den 25. April 1901, über 107,05 ℳ, der von F. O. Beschke auf Carl Krause jr. in Jauer gezogen und von diesem angenommen ist, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. November 1902, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte 85 raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird. 88 Jauer, den 19. April 1902.
Königliches Amtsgericht.
[9921] Aufgebot. Der Rittergutsbesitzer Gustav Will in Adl. vertreten durch den Rechtsanwalt Bogusch hier, hat das Aufgebot eines Wechsels, datiert Königsberg i. Pr., den 19. Juni 1901, über 1138 ℳ 50 ₰, zahlbar bei Gustav Will in Königsberg i. Pr., Thomasgasse Nr. 4, gezogen auf Otto Lau in Ludwigshof und von Otto Lau acceptiert, ausgestellt und in blanco giriert von Ernst Hardt, beantragt. Der Inhaber der Ürkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. November 1902, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 35, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wi Königsberg, den 16. April 1902.
Königliches Amtsgericht. Abth. 19. [10377] Aufgebot. Das Forderungsdokument der Ehefrau des Maurers Heinrich Linke, Marie Elisabeth, geb. Rauchhaupt, in Bernburg vom 12./12. August 1853, Zession vom 14. August 1857 und Erbrezeß vom 15. Juni 1861 über 900 ℳ an den Maurer Heinrich Linke in Bern⸗ burg — eingetragen im Grundbuche von Thalstadt Bernburg Band XXI Blatt 1267 auf den daselbst geführten Grundstücken des ꝛc. Heinrich Linke — ist abhanden gekommen. Das öffentliche Aufgebot ist von den Erben des Maurers Heinrich Linke und dessen Ehefrau Marie Elisabeth, geb. Rauchhaupt, in Bernburg beantragt. Dem gestellten Antrage ist stattgegeben, es werden daher die etwaigen Inhaber der voraufgeführten Urkunde mit der Aufforderung,
spätestens im Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, hierdurch geladen, in dem auf Donnerstag, den 31. Juli 1902, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 34, anberaumten Termine zu erscheinen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der aufgerufenen Urkunde erfolgen wird. Bernburg, den 19. April 1902. Herzogl. Anhalt. Amtsgericht. Abtheil. 4.
[10391] Aufgebot.
Der Gastwirth Albert Bosse in Königslutter hat das Aufgebot des gerichtlichen Kaufbriefs vom 22. Januar 1874 beantragt, laut dessen für seinen verstorbenen Vater, den Gärtner Georg Theodor Heinrich Bosse hier 1800 ℳ zur Hypothek auf das No. ass. 77 hier an der Gördelingerstraße belegene Haus eingetragen sind. Der unbekannte Inhaber jenes Kaufbriefs wird aufgefordert, seine Ansprüche spätestens in dem vor Herzoglichem Amtsgerichte auf den 31. Dezember d. Js., Morgens 11 Uhr, angesetzten Termine anzumelden und den Kaufbrief vorzulegen, widrigenfalls dieser für kraftlos erklärt werden soll. ]
Braunschweig, den 17 April 1902.
Herigglice⸗ Amtsgericht. R. Wegmann. [10373] Beschluß.
Auf Antrag 1) des Apothekers Marx Neugebauer zu Cöln am Rbhein, 2) der Frau Steuer⸗Inspektor Martha Hannig, geb. Neugebauer, zu Breslau, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Wiedemann hier, wird das Au bezüglich des verboren enen Hvyvothekenb über die thek Abtheilung 111 Rummer 11 des Grundbuchs von Friedland Stadt Nummer 63, welche für die Antragsteller eingetragen 4500 ℳ lautete und nach Ab⸗ tretung eines Theils von 3000 ℳ an den Pastor Rudolph Hannig zu Primkenau jetzt noch in Höhe von 1500 —ℳ bestebt, zugelassen. Der unbekannte Inhaber des Briescs wird aufgefordert, spätestene im Aufgebotstermin am 21. v& 902, h. 10 Uhr Vormittags, Zimmer Nr. 4, seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und den Brief .
im Falle nicht erfolgender Vorlegung benw. nicht erfolgender Anmeldung ven
2 8 brrance 1902.
T., den 21. Ap Köntalsches Amtzsaecricht 8 [10383 Ausgebot.
Zur der Kreisbahn Osterode —Kreiensen ist der dem Halbspänner Uhde zu Billerbeck ge „Billerhecker mar 54 à 40 qgm den Antrag der Kleinbahn⸗Kommis⸗ in Ofterode werden die Rral tigten
„ihre Ansprüche an dem chaär itale zu 10 521 ℳ 93 ₰ spateste in dem auf
Gültigkeit in Ermangelung entgegenstehender familien⸗ gesetzlicher Bestimmungen die Zustimmung derjenigen Personen, welchen ein Nachfolgerecht in B auf das
eziehun
gefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf Mittwoch den 17. September 1902, h 1z vor dem unterzeichneten Gericht in dessen Sitzungs⸗ saal 3 widrigenfalls ihre Ausschließung mit diesen Rechten! erfolgen wird.
Nachm. 3 Uhr,
anberaumten Aufgebotstermin
anzumelden
“
Wangen, den 23. April 1902. K. Amtsgericht. O.⸗A.⸗R. Bundsch Veröffentlicht durch: Aufgebot. Die verehelichte Marie Barthel, geb. Ackermann, in Algringen (Lothringen) hat beantragt, ihren am 10. September 1851 in Bensdorf (Bsnestroff) ge⸗ borenen Ehemann Eugen Johann Baptiste Barthel, zuletzt wohnhaft in Nancy, welcher seit Anfang März 1879 verschollen ist, für todt zu erklärm. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sic spätestens in dem auf den 29. November 1902, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Klosterstraße 77/78, 1II Treppen, Zimmer’, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An all welche Auskunft über Leben oder Tod des Wrr schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗
richt Anzeige zu machen. Berlin, den 22. April 1902.
Königliches Amtsgericht 1I. [10363] Aufgebot. Die Wittwe Auguste Kaufmann, geb. Hessel, in Hamburg⸗Uhlenhorst und der Pfarrer Hermam Hessel in Wermelskirchen haben beantragt, den ver schollenen Dr. phil. Heinrich Jacob Bernhard Go fried Hessel, geb. am 28. April 1841 zu Münste am Stein (Kreis Kreuznach), zuletzt wohnhaft Berlin im Jahre 1879, für todt zu erklären.⸗C bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätest in dem auf den 2. Dezember 1902, Vormittage 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Kloster straße 77/78, III Treppen, Zimmer 5, anberaumt Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Tod erklarung erfolgen wird. An alle, welche Auskn. über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheil vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Au gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 23. April 1902.
Königliches Amtsgericht I. [10387] Aufgebot. Nr. 6770. Bürgermeister Alois Schneider Kappelwindeck hat beantragt, den verscholle Fridolin Schmoll von Kappelwindeck und zu wohnhaft daselbst, für todt zu erklären. zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spãtest in dem auf Donnerstag, den 11. Dezemkb 1902, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichn Gerichte anberaumten Aufgehotstermine zu mel widrigenfalls er für todt erksärt würde. An welche Auskunft über Leben oder Tod des schollenen zu ertheilen vermögen, ergebt die; eeene spätestens im Aufgebotstermine dem Ge nzeige zu machen. Bühl, den 22. April 1902.
Gr. Amtsgericht. (gez.) Dr. Homburger. Dies veröffentlicht Der Gerichtsschreiber: (L. S.) Rittelman
[10380] Aufgebot. nachstehende Personen wurde den der Betheiligten Tedeserklärung beantragt⸗
1) Johann Karl Daniel Hipp, zuletzt wob in Cannstatt, geb. den 13. November 1882.8 des † Johannes Hipy, Sattlers in Cannstatt. der † Vikroria, geb. Bühlmaier, ver 10 Jahren nach Amerika ausgewandert u. r steller: August Rau, Kaufmann in
b
—.
Abtheilung 84.
Abtheilung 84.
114⁷
Viktor Hipp. zuletzt wohnhaft in den 5. Februar 18390, Sohn des Sattlers in Cannstatt, und der 2.,— — de n 10 merika ausgewandert u. chollen.
Rau, K in in Cannstatt. Geottlob
lbelm Off. ₰ geh. den 4. Februar 1
8 Friedrich Weingärtnert F=e;
üeane⸗ Schuhmachers 327
ußt Laufter Die bezeichnecten Verschollenen werden 5—* sich bis spätestend in dem auf
32. November 1902, Vormittage vor dem bezeichneten Gericht anberaumtes — melden.
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Rittergut zusteht, erforderlich ist, das Auf. gebot der unbekannten Nachfolgeberechtigten beantragt.† Alle unbekannten Nachfolgeberechtigten werden auf.
Gerichtsschreiber Knisel, Amtsgerichts⸗Sekretär [10374]
[9922] Aufgebot. Der Gemeinderath Xaver Kucher in Westhausen hat beantragt, die verschollenen Geschwister Anton und Fayer Leutner, geb. am 9. Februar 1852 und am 2. Dezember 1854 in Westhausen, zuletzt wohn⸗ haft in Westhausen, für todt zu erklären. Die be⸗ zeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 31. De⸗ zember 1902, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im “ dem Gericht Anzeige zu machen. Ellwangen, den 23. April 1902. Königliches Amtsgericht. “ „Abel, A.⸗R. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber: Sekretär Karpf. 11 desl a. 2 b Das K. Amtsgericht Friedberg hat unterm 22. April 1902 folgendes Aufgebot erlassen: Die pensionierte Fabrikarbeiterin Katarina Mayr von Lech⸗ hausen hat die Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung ihres am 3. Juli 1835 geborenen, angeblich seit 3. August 1875 ver⸗ schollenen Bruders, des ledigen Hausbesitzersohnes und Taglöhners Pankraz Mayr von Lechhausen be⸗ antragt. Bei dem Vorliegen der gesetzlichen Vor⸗ bedingungen ergeht deshalb an den Verschollenen, Pankraz Mayr, die Aufforderung, sich spätestens im Aufgebotstermine Samstag, S. November 1902, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt würde. Ferner ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens in dem obengenannten Aufgebotstermi dem Gericht Anzeige zu machen. G 8 Friedberg, den 25. April 1902. Der Gerichtsschreiber: Fick, K. Sekretär. [10375] Aufgebot. Der Uhrmacher August Frentz in Grevesmühlen hat beantragt, die verschollene, am 11. November 1830 zu Grevesmühlen geborene Henriette Catha⸗ rina Christine Freutz, Tochter des Schneidermeisters Joachim Heinrich Andreas Frentz und seiner Ehe⸗ frau Catharina Engel, geb. Düßler, zuletzt wohn⸗ baft in Grevesmühlen, für todt zu erklären. Die be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. November 1902, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu ertheilen vexmögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine 8 richt Anzeige zu machen. X“ Grevesmühlen, den 25. April 1902. Großherzogliches Amtsgericht.
K. Amtsgericht Kirchheim Aufgebot.
[10389]
Gegen 1
1) Johann Georg Schmid, ledigen Bäcker von Owen, geb. daselbst am 13. Oktober 1840, im Jahre 1857 förmlich nach Amerika ausgewandert und seither verschollen,
2) Johannes Schmid, ledigen Bäcker von da, geb. daselbst am 11. März 1842, im Jahre 1858 enhs nach Amerika ausgewandert und seither ver⸗ schollen,
3) Gottlieb Friedrich Schmid, ledigen Schreiner von da, geb. daselbst am 16. Dezember 1846, im Jahre 1866 förmlich nach Amerika ausgewandert und seit 1886 verschollen, 82
Söhne der perstorbenen Johannes Schmid. Bäckers⸗ Ebeleute in Dwen, ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todetzerklärung in zulässiger Weise be⸗ antragt. Es ergebt nun die Aufforderung:
1) an die Verschollenen. sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 11. Dezember 1902, — 10 Uhr, dem K. Amtsgericht dier bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigen alls ihre Todeverklärung erfolgen wird,
welche Auskunft über Leben oder Tod zu ertheilen verm spätestens dem Gericht An zu machen.
Lerssten,8⸗. Amtgerichts Sekretär chteschreiber K. Amtegerichts. Bei dem ee. ist das A
br 99 2f☚ 84 t f.
— zur Herbeifübrung der Todeserflirung
verschollener Personen eingelcitet worden
ded am II1. Sertember 1854 in Schriftsetzers Ernst Alwin r.
5 11 Louis Schilling. Profen geborenen
am 6. März 1848 in riedrich ade
toßz
ld.
(hausen beantragt das Aufgebot des Verschollenen
Ohligmacher, in Rheingönheim wird der er Ohligmacher, Schuhmacher, geb. 9. März — Rheingönheim und zuletzt daselbst wohnhaft gewesen, welcher im Jahre 1878 nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens in dem am Montag, den 2. Februar 1903, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts hier stattfindenden Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung er⸗ folgen wird. Weiter werden alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des vorgenannten Ver⸗ schollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens in dem bezeichneten Aufgebotstermin dem Gericht hiervon Anzeige zu machen.
Ludwigshafen a. Rh., 25. April 1902.
Der Sekretär des K. Amtsgerichts: Heist. [10379] K. Amtsgericht Sulz. . Aufgebot. Der Gemeindepfleger Jakob Heizmann in Witters⸗
Friedrich Hetzel, geb. 4. November 1859 in Witters⸗ hausen, Sohn des † Zimmermanns Joh. Hetzel und der † Anna Barbara, geb. Mack, von da, im Jahre 1884 nach Amerika gereist und seitdem verschollen. Der Verschollene wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 29. Dezember 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung desselben erfolgen wird; auch haben alle, die von seinem Leben oder Tod Auskunft ertheilen können, dies ebenfalls im Termin hier anzugeben. 3 Sulz a. N., den 22. April 1902.
8 Oberamtsrichter Adam.
K. Amtsgericht Sulz.
1 Aufgebot.
Die Barbara, geb. Junger, Ehefrau des Friedrich Nußkern, Sägwerkbesitzers in Siegelsberg, O.⸗A. Backnang, beantragt das Aufgebot ihres verschollenen Bruders Jakob Junger, Sattlers, geb. am 26. De⸗ zember 1856 zu Emmingen, zuletzt wohnhaft in Röthenmühle, Gemeinde Vöhringen, angeblich 1881 nach Amerika gereist und seit 1883 verschollen. Der Verschollene wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 29. Dezember 1902, Vor⸗ mittags 9 Uhr, hierselbst anberaumten Aufgebots⸗ termin sich zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung desselben erfolgen wird; auch haben alle, die von seinem Leben oder Tod Auskunft ertheilen können, dies ebenfalls im Termin hier anzugeben.
Den 25. April 1902. 8
Oberamtsrichter Adam.
Aufgebot. Rechtsanwalts F. Neumayer in relauter Prozeßbevollmächtigter von: JI. Julie Trundt, gewerblose Ehefrau von Wilhelm Gugel, Kgl. Rentamtmann a. D., in Dürkheim a. Haardt wohnhaft,
II. den Kindern und Erben der verlebten Anna Trundt, weiland Wittwe von Georg Eduard Müller, Bahnbeamter in Ludwigshafen a. Rhein, als:
a. Dr. Karl Ludwig Müller, Chemiker, in Ludwigs⸗ hafen am Rhein wohnhaft,
b. Anna Müller, Pensionsbesitzerin in München,
III. den Kindern und Erben der verlebten Lisette Trundt aus deren Ehe mit Friedrich Wilhelm Fuchs, Holzhändler in Kaiserslautern, als: a. Elise Fuchs, Ehefrau des Rechtsanwalts Friedrich Neumayer in Kaiserslautern, b. Emilie Fuchs, Ehefrau des Kgl. Oberlandes⸗ gerichtsraths Philipp Waltz in Kaiserslautern, c. Friedrich Fuchs, Kgl. Bezirksamts⸗Afsessor in Weißenburg a. —., d. Franz Fuchs, Kaufmann in Kaiserslautern, — deren am 13. Dezember 1833 zu Winnweiler ge⸗ borenen und seit dem Jahre 1857 verschollenen Bruder bezw. Oheim Heinrich Anton Trundt, früher in Winnweiler wohnhaft gewesen, für todt zu er⸗ klären, hat das Kgl. Amtsgericht Winnweiler heute folgendes Aufgehot erlassen: 1) Der Verschollene Heinrich Anton Trundt wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am Freitag, den 27. Februar 1902, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des Kgl. Amtsgerichts dahier zu melden, widrigenfalls die To lärung
erfolgen wird; in welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem ste Anzeige zu machen nweiler, den 24 Avpril 1902 Kgl Amtsgeri reiberei. (L. S) Hartmann, K. Sekretär. 11en, 2 Auofertigung. n Amtsgericht Wolfstein erläßt † 8 Aufgebot Aaf Arkg Q11“ Füüeen im Thal s den Johann und Mill weiler e wird welcher seit ectwa 50 5
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[10388] Auf Antrag des Kaiserslautern, als
Sohn ven 8 früber Tag O d. Wingertozahn.
12
3) Georg Steitz von Ranstadt, geb. 5. März 1857, Antragsteller: Pfleger Adam Schwarzhaupt II. von da. 4) a. Ernst Jakob Rosenberger, geb. 30. Dk⸗
tober 1830, 24. No⸗
b. Johannes Heinrich Rosenberger, geb. vember 1826, 9 Ahic 1 c. —9⸗ er, geb. 3. Oktober 1822 on Gelnhaar, Antragsteller: Pfleger 6. Erns⸗ Beck von da. 1“ 5) a. Eva Juliane . geb. 28. Januar 1833, b. Karoline Vogel, geb. 21. November 1844, von Gelnhaar, Antragsteller: Pfleger Johann Konrad Kromm von da. „Ferner werden alle, die Auskunft über Leben oder Tod der vorgenannten Verschollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Gleich⸗ zeitig haben alle, die als Erben Anspruch auf das
Vermögen der Verschollenen erheben, ihr Erbrecht
bis zum Aufgebotstermine anzumelden und nach⸗ zuweisen.
Ortenberg, 15. April 1902. Großherzogl. Hess. Amtsgericht.
88 [10481] Durch heutiges Ausschlußurtheil sind 1) der am 24. Juli 1797 in Dornum geborene Klaas Freese und 2) der am 4. Februar 1826 in Nesse geborene Hinrich Janssen Freese für todt erklärt. Als Todes⸗ tag ist bezüglich des Klaas Freese der 31. Dezember 1842, bezüglich des Hinrich Janssen Freese der 4. Februar 1857 festgestellt. 1
Berum, 22. April 1902.
Königliches Amtsgericht. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge⸗ richts vom 17. April 1902 ist der am 12. September 1835 zu Sabor bei Milzig geborene Eisenbahn⸗ arbeiter Josef Walde aus Werleshausen für todt erklärt. Als Todestag ist der 8. September 1901 festgestellt.
Heiligenstadt, den 18. April 1902.
Königliches Amtsgericht. Abth. 4. [10478]
Das Amtsgericht zu Neustadt O.⸗S. 23. April 1902 für Recht erkannt:
Der Klempner Max Fedor Richard Holunder (alias Hollunder) aus Neustadt O.⸗S., geboren in Ohlau am 21. Juli 1854, wird für todt erklärt und als Zeitpunkt seines Todes der 22. August 1886 festgestellt.
hat am
Amtsgericht Neustadt O.⸗S. [10479] 11“
Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist die verschollene Müllerwittwe Sofie Scholtyssek, geb. Röndchen, zuletzt in Wendrin, für todt erklärt. Todestag: 3. Oktober 1886.
Amtsgericht Rosenberg O.⸗S., 25. April 1902. [10480]
Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist die verschollene, am 23. Dezember 1864 zu Zaborowo als Tochter der Besitzer Anton und Anna, geborenen Piotrowski, Lepkowskischen Ehe⸗ leute in Zaborowo geborene Antonie Lepkomwski aus Zaborowo für todt erklärt. Als Zeitpunkt des Tod wird der Beginn des 1. Januar 1900 festgestellt. Strasburg Westpr., den 12. April 1902.
Königliches Amtsgericht. [10484] E 8 „Durch Ausschlußurtheil vom 24. April 1902 sind die Kapital Einlagebücher (Quittungsbücher) der Mecklenburgischen Sparbank in Schwerin Nr. 10 752 über 510,86 ℳ und Nr. 18 769 über 1787,18 ℳ Schwerin (Mecklb.), den 24. April 1902.
Großherzogliches Amtsgericht.
[10477] —
In der Sache, betreffend Aufgebot der Dienst⸗ kaution des Gerichtsvollziehers k. A. Unger, ist — Ausschlußurtheil von heute für Recht erkannt worden:
Alle diejenigen, welche Forderungen gegen den
Feemee, en in Scmreeniel I seinem
Dienstverhältniß als Gerichtsvollzieher k
beim Königlichen Am in
werden mit ihren Ansprüchen auf die von
bei der Koniglichen I Hauptkasse in Gassel hinter⸗
legte Dienstkaution chlossen.
Hanau, den 25. April 1902. — Königliches Amtsgericht.
[10354 Oeffentliche Zustellung.
Die ebefra Wilbelm Dre Lo Eielöffel, zu Cöln. Fb anwalt Julius Strock II. in G . ihren ten jegt un 82 — 11 Fersie 88 .ng., Fü.
der Klägerin die der 2—t 8 I.
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auf den 10. Juli 1902, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentl Zustellung wird dieser Auszug de Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 21. April 1902.
11“ „ * Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[10355 Oeffentliche Zustellung. 8
Die Ehefrau des Kunstgärtners Eugen Hermann Neu, Maria Agnes, geb. Schneider, in Elberfeld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Koenig I. zu Elberfeld, klagt gegen ihren genannten Ehemann früher zu Barmen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ un Aufenthaltsort, auf Grund grober Beleidigungen schwerer Mißhandlungen, Bedrohungen, böswilligen Verlassens u. s. w. §§ 1566 und 1568 b B. G.⸗B. —, mit dem Antrage: „Königliches Land gericht wolle die zwischen den Parteien am 24. Ok⸗ tober 1888 zu Barmen e/cxlofsear Ehe scheiden und aussprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt.“ Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 9. Juli 1902, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwaft z bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Elberfeld, den 25. April 1902.
Thomas, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[103511 SDeffentliche Zustellung. Die Köchin verehelichte Arbeiter August Runge, Johanna, geb. Carl, zu Konikow, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Riemann zu Köslin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter August Runge, früher zu Ponicken, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr Ehemann, der Beklagte, sie böswillig verlassen habe, auf Grund des § 1567⸗ “ Gesetzbuchs, mit dem Antrage, zu er⸗
nen:
1) die Ehe der Parteien wird geschieden,
2) der Beklagte trägt die Schuld an der Schei⸗ dung,
3) die Kosten des Rechtsstreits werden dem Be⸗ ür ⸗ v]7
ie Klägerin ladet den Beklagten mündli
beeehe des Rechtsftreits kammer des Königlichen Landgerichts zu Köslin auf den 5. November 1902, Vormittags 9 ½ Uhr. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. JZum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Ancpug der Klage bekannt gemacht.
Köslin, den 18. April 1902.
Rost, Aktuar als Gerichtsschreiber des Königlichen 8
[103531 SOeffentliche Zustellung.
Die Seefahrerfrau Friederike Müller, ged. Plikat. u Memel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt — in Memel, klagt gegen den Seefahrer
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den 20. Juni 1902., Morgens 10 Uhr. ver 10. Jult 1902. Pormittags 9 Uhr.
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