1903 / 75 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 28 Mar 1903 18:00:01 GMT) scan diff

der Herkunft bezw. Bestimmung

im Jahre 1902

Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt.

Einfuhr

1902 1901

1000

und Vergleichung mit dem Vorjahre.

Die Ein⸗ und Ausfuhrwerte des Spezialhandels des deutschen Zollgebiets mit den einzelnen Ländern

8”9

1000

I. Europa

reihäfen Bremerhaven, Geestemünde

Hamburg, Cuxhaven

ollausschluß Helgoland adische luft Helgalane Belgien

Bulgarien

Gibraltar, Malta, Cypern Dänemarl

Fepcheich riechenland

Großbritannien Italien Niederlande Norwegen Oesterreich⸗Ungarn

Portugal

Rumänien

Rußland innland chweden

Schweiz

Serbien

Spanien

Türkei in Europa ... Türkei in Asirn

Türkei in Afrika

Algerien nn Ostafrika

NNa aa ac.)4

Britisch Seeibeen Deutsch Ostafrika

Deutsch Westafrika Französisch Westafrika

Madagaskar Marokko

ortugiesisch Westafrika

Perrnecs Ostafrika Transvaal

3 617 703 3 481 565] 3 766 966 3 551 440

22 269 20 297 1b 73 304 Britisch Indien ꝛc. .. 79 101 8935 Aden,

116 125 1 1 354 Ceylon 349 270 Britisch Malakka:

196 700 260 732 235 984 China 6 821 5 950 5930 Hongkong

74 725 : 131 240 118 039 Französisch Indien 306 246 253 173¹, 249 902 Japan 8 11 198 6 934 6 543 Korea 610 640 657 805 965 541 916 382 192 485] 182 580]% 129 982 127 242 Persien 206 073 203 840% y393 630 379 004 P. 223 801]1 20 992 61 409 65 033 Siam 719 545 693 2627 533 059/ 491 518 Philippinen ꝛc. 14 808 18 080 20 377 19 899 Uebriges Asien 84 199 47 848 49 469 34 005 760 386 716 154 343 683 318 418 8 13 163 13 394 28 381 27 486 Argentinien 80 489 84 291 119 179 111 397 Bolivien 168 709 154 189 285 330 284 310 Brasilten 2 472 7 542 5 573 7 188 Briti zie enxe 71899 78 347 83 7298 800387 Britisch Westindien 11 188 6 9333 29 640 25 037 Chile 25 348 23 144 13 393 12 175 Columbien

ortugiesisch Indien

Britisch Nordamerika

18 41 270 269 Costarica Dänisch Westindien

164 161 126 268 91 808 71 030 Dominikanische Republik 8 188 1 8 1 F 536 Guatemala 5 1 499 § 29 189 21 912 u85 883 15 81 Honduras, Nicaragua, Salvador

43 013 30 899 3 8 1 468 917 Se. 1e Niederländisch Amerika

292 279 4 603 5 654 4 625 4 107 6 040 5 664

Mexiko

aragugy

eru vvrn 5 664 Republik Haiti 4 8 2 452 2 133 Cuba, Portorico 5 856 589 853 Uru 5 27 guay. . 128¹0 ,be Venchuela 3580 1 555 88 5 Vereinigte Staaten von Amerika 1 27 1 626 4 459 Britisch Australien 6 617 1 379 3 Deutsch Australien 534 893 Französisch Australien . Samoa⸗Inseln Fepaüisch⸗ Inseln briges Polynesien

Z“

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511 253 39

V. Australasien und Polynesien 122 661 111 233 47 214

Miccht ermittelt (seewärts)

Darunter Edelmetalle (stat. Nrn. 302 308)

417 962 392 900% 202 399 214 450 197 193 57 405

7 407 6 292 1 140 16 495 11 344 11 678 55 124 44 555 37 855

421 131 4 022 49 21 6 913

6 417 5 384 267

49 760 159

23 545 1 140

9

2 183 6 491 293

1 477 590 1 592 620% 703 510 201 797 200 769 47 231 5 820 7 439 2 545 118 557 113 865 43 832 9 446 7 394 38 734

6 604 5 905 2 043

112 988 100 672 32 277 4 791 6 013 4 101

5 738 5 403 1 024 66 142 182

5 968 6 054 895

8 182 8 622 2 517

38 35 96

23 895 26 811 2 082

3 323 3 142 3 366

12 333 10 7987 34 130 2 b.“

754 77331 654

915 857 452

6 975 7 226 9 113

547 2 204 736

14 619 12 423 12 424

12 863 14 527 11 790

10 282 9 423 4 092

911 089 1 042 1231 449 194

120 171 107 853 54

2 574

Ausfuhr 1 1902 1nn

5 605 776 5 710 338114 813 142 LIII

5 631 000 5 421 235

174 776 . 289 998 135 048 A1n 4 678 094, 4 431

M54. Sitzung vom 27. März, 11 Uhr. Ueber den Beginn der Sitzung ist in der gestrigen

d. Bl. berichtet worden.

Bei der ersten Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend den Erwerb des Ostipreußischen g2sbenenefher nehmens für den Staat, nimmt zunächst das Wort der

Minister der öffentlichen Arbeiten Budde:

Meine Herren! Indem die Königliche Staatöregierung wwei Gesetzentwürfe vorgelegt hat wegen des Ankaufs

dem Wege fort,

fährt

sondern namentlich auch bei dem Anschluß von Kleinbahnen. Aus allen diesen Schwierigkeiten ergeben sich natürlich für die anliegenden Interessenten Unbequemlichkeiten, Zeitverluste sowohl in der Her⸗ stellung der Anschlußlinien wie nachher beim Betrieb, beim Verkehr, 8 r. 1“ sind in der Regel verbunden mit

ten, nat im Endpunkt auch von den Interessent . tragen werden müssen. 9 889-

Alle diese Gründe haben die Königliche Staatsregierung ver⸗ anlaßt, im Interesse derjenigen Landesteile, in denen noch solche Privatbahnen vorhanden sind, an eine Verstaatlichung der Privat⸗ bahnen heranzugehen.

Meine Herren, die Ostpreußische Südbah bereits im 1886 verstaatlicht werden sollen. eeeee. dessen zurückgewiesen worden von den Besitzern der Eisenbahntitel.

AvIgE, AeIee.

Ilstenns ffefts 6

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12! hiti

2 1

sül. 1 86

Wenn das Unternehmen der Ostpreußischen Südbahn in

Hände des Staates übergeht, so hofft die Königliche Stas regierung, nicht nur die Interessen der anliegenden, nameat landwirtschaftlichen Bevölkerung befriedigen zu lönnen, 1. zwar in besserer Weise als bisher, sondern sie hefft à die Interessen der großen Handels⸗ und Hafenstadt Königbe in gleicher Weise befriedigen zu können, wie es bisher die gut geleke

Privatbahn getan hat. Die nötigen Erwägungen darüber habe

reits stattgefunden, und ich glaube versichern zu können, daß Küu berg auch durch diese Verstaatlichung keinen Schaden erleiden us Ich hoffe, daß ch uns gelingen wird, den Fahrplan besser zu gestec

als er bisher war, und auch die Betriebemittel verbessern zu kim

denn es ist selbstverständlich, daß bei einer Privatbahn, deren Emat rungsfähigkeit nicht vorliegt und bei der die Entwickelungsfäbthe

des Unternehmens eine beschränkte manchen Stellen 0 worden ist und auch gespart —2

Ich will mich, da die b* Diskussion sich nur auf die

Krieger GFr. .

warum t werden ein

1“ EI“ EEEETE“ ein vefabrliches Experiment, weil der Staat dann unter Um⸗ füsnen auch die Verwaltung übernehmen müßte. Mit den Ländereien der Ostpreußischen Südbahn würde der Staat den Bau eines Zentral⸗ bahnhofs in Angriff nehmen können. Es werden große Ausgaben für Betriebsmittel und Beleuchtung der Bahnhöfe erforderlich sein. Die Art, wie die Bahn jetzt die Personenbeförderung durchführt, ist geradezu menschenunwürdig. Die Abfindungssumme von 700 000 für die Direktoren erscheint mir außerordentlich hoch. Sollten keine festen Verträge vorliegen, so müssen wir diese Summe erheblich herabsetzen. Ueber die Beamtenverhältnisse müssen wir in der Kommission Art. chluß erhalten, denn die meisten Beamten sind lebenslänglich ange⸗ stellt. Mit Arbeiterentlassungen muß die Verwaltung jedenfalls sehr vorsichtig vorgehen, denn in Königsberg herrscht Arbeitsmangel. Freiherr von Zedlitz und Neukirch (freikons.): Ich freue mich, dem Vorredner in allen Punkten zustimmen zu können. Die Verstaatlichung dieser Bahn ist schon nötig, damit ihre Tarifpolitik mit der des Staats in Einklang gebracht wird. Das war bisher nicht der Fall. Ueber die Rentabilität hat die Regierung aber zu rosige Ansichten. In der Zukunft dieser Bahn liegt ein Moment der Un⸗ icher eit. sich Abg. von Strombeck (Zentr.): Der größte Teil meiner Freunde ist für die Verstaatlichung. Wir würden aber den Weg des Ver⸗

trages bevorzugen. Ausschlaggebend muß sein der Grundsatz: Salus publica suprema lex.

Abg. von Herh ee (kons.): Der Mehrbetrag von 675 000 ist die äußerste Grenze dessen, was wir den Aktionären bewilligen können. Ueber diesen Betrag werden wir auf keinen Fall hinaus⸗

gehen. Auch wir wünschen eine sehr gründliche Beratung in der Kommission.

Damit schließt die Besprechung. Die Vorlage wird der Budgetkommission überwiesen.

Es folgt die erste Beratung des Gesetzentwurfs, be⸗ treffend den weiteren Erwerb von Eisenbahnen für den Staat. Der Gesetzentwurf sieht die Verstaatlichung der Marienburg⸗Mlawkaer, Altdamm⸗Kolberger, Stargard⸗Küstriner, Kiel⸗Eckernförde⸗Flensburger und Dortmund⸗Gronau⸗Enscheder Eisenbahn vor.

Abg. von Strombeck (Zentr.) bittet, den Gegenstand von der Tagesordnung abzusetzen.

Minister der öffentlichen Arbeiten Budde:

5

1q6 8

Meine Herren! Ich möchte Sie bitten, dem Antrage nicht Folge zu geben. Die Königliche Staatsregierung legt den größten Wert darauf, daß auch die Verstaatlichung der übrigen fünf Privatbahnen sobald wie möglich in der Budgetkommission zur Beratung gelangt. Die beiden Gesetzentwürfe bilden ja im wesentlichen ein einheitliches Ganze und sind nur deshalb voneinander getrennt worden, weil eben die Ostpreußische Südbahn besonders behandelt werden mußte, da bei ihr eine Zwangsverstaatlichung unter Umständen in Aussicht genommen werden muß. Läge diese Möglichkeit nicht vor, so hätten wir den Antrag wegen der Ostpreußischen Südbahn zusammen mit den fünf anderen Anträgen in einen Gesetzentwurf vereinigt. Die Bahnen werden zum Teil schon vom 1. Januar, zum Teil vom 1. April ab für Rechnung des Staates verwaltet für den Fall, daß sie in Staats⸗ besitz übergehen, und da ist es von der größten Wichtigkeit, daß die Gesetzentwürfe beide sobald wie möglich verabschiedet werden: einmal um das Interregnum abzukürzen und dann auch deshalb, um bei den Interessenten die Ungewißheit, wie es später mit den Bahnen werden wird, zu beseitigen. Die Staatsregierung legt den größten Wert darauf, daß noch vor Ostern diese beiden Gesetzentwürfe in die Budget⸗ kommission gelangen, um dort eingehend beraten zu werden.

Die Abgg. Dr. von Heydebrand und der Lasa 2

Noelle (nl.) und Ehlers (fr. Vgg.) widersprechen dem Antrag von Strombeck.

2 8

Abg. von Strombeck (Zentr.) zieht seinen Antrag zurück.

Minister der öffentlichen Arbeiten Budde:

Meine Herren! Ich habe dem, was ich vorhin gesagt habe, nur wenige Worte hinzuzufügen.

Die Gründe, die uns dazu geführt haben, den Ankauf der Ost⸗ preußischen Südbahn Ihnen vorzuschlagen, gelten auch für die zweite Bahn auf dem rechten Weichselufer, die Marienburg⸗Mlawkabahn; serner für die Altdamm⸗Kolberger Bahn, die Stargard⸗Küstriner Bahn, die Kiel⸗Gckernförde⸗Flensburger Bahn. Wir haben also die Absicht, diejenigen Unbequemlichkeiten und wirtschaftlichen Schädigungen zu beseitigen, die in den Gebiecten namentlich mit Landwirtschaft treibender Bevölkerung sich daraus ergeben, daß diese Privatbahnen noch nicht

dem allgemeinen Staatsbahnnetze angegliedert worden sind.

1 seiiziig:

58⁷⁸

enntnis, daß es doch nun auch im Interesse der An⸗

wohner, namentlich der Stadt Dortmund läge, in eine Verstaatlichung der Bahn einzutreten, und so ist, und zwar mit Schnelligkeit der Ent⸗ schluß nachträglich entstanden, auch diese Bahn anzukaufen.

Ich möchte dies gleich vorweg erwähnen, weil sich an diese nach⸗ trägliche Offerte eine Legendenbildung angeknüpft hat, die jeder tat⸗ sächlichen Unterlage entbehrt.

Es war nun nicht möglich, das ursprüngliche Angebot aufrecht zu erhalten, welches der Dortmund⸗Gronau⸗Enscheder Bahn gemacht war. Dieses war auf Grund der Ergebnisse des Betriebes sowie auf Grund des Kurses, mit dem die Dortmund⸗Gronau⸗Enscheder Bahn zur Zeit unseres Angebots tatsächlich bewertet worden ist, sorgfältig berechnet worden; das Ergebnis war etwas höher als der damalige Kurs⸗ stand. Es lag also nicht eine übereilte Berechnung vor, wie es in der Presse gelegentlich behauptet wurde. Der Unterschied zwischen den Zahlen im vorliegenden Gesetzentwurf gegenüber dem ursprünglichen Angebot ist vielmehr durch ganz besondere Verhältnisse begründet.

Seit unserem Angebot haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in unseren Industriegebieten wesentlich verändert. Es ist Ihnen bekannt, daß die täglichen Gestellungszahlen der Kohlenwagen, die gefahren werden, gerade im letzten Winter ganz ungeheuer gestiegen sind. Dadurch haben sich die Einnahmen der Dortmund⸗Gronauer Bahn erheblich vermehrt. Hieraus ergab sich, daß die Ansprüche der Aktionäre höher wurden, und es war nun die Aufgabe der König⸗ lichen Staatsregierung, um den einmal gefaßten Entschluß glücklich durchzuführen, nun auf einer mittleren Linie sich mit den Aktionären zu einigen. Diese Einigung finden Sie nun in dem Gesetzentwurf niedergelegt.

Ich wiederhole also, daß hier die Verhältnisse durchaus anders liegen als bei den anderen, östlichen Bahnen, deren Verstaatlichung von vornherein in Aussicht genommen wurde. Ich möchte das hohe Haus bitten, auch diese Vorlage, welche die Verstaatlichung von fünf weiteren Privatbahnen betrifft, in wohlwollende Erwägung zu ziehen und möglichst bald zur Verabschiedung zu bringen.

Abg. von Heimburg (kons.): Wir sind mit der Vorlage im allgemeinen einverstanden. Ich bitte auch hier um Verweisung an die Budgetkommission. .

Abg. Westermann (nl.) spricht seine Freude über die Erhöhung F 1 für die Aktionäre der Dortmund⸗Gronau⸗Enscheder Bahn aus.

Abg. von Quast (kons.) gibt der Meinung Ausdruck, daß der jetzige Zeitpunkt dazu der günstigste sei, die Marienburg⸗Mlawkager,

rronau⸗Enscheder und Kiel⸗Eckernförde⸗Flensburger Bahn durch An⸗ kauf zu erwerben.

Damit schließt die Besprechung. Die Vorlage wird der Budgetkommission überwiesen.

Darauf wird die erste Beratung des Gesetzentwurfs über die Erweiterung und Vervollständigung des Staatseisenbahnnetzes und die weitere Beteiligung des Staats an dem Unternehmen der Altdamm⸗ Kolberger Eisenbahngesellschaft und an dem Bau von Kleinbahnen fortgesetzt.

Abg. Dr. Dittrich (Zentr.) empfiehlt eine Bahnverbindung von Heilsberg nach Bartenstein.

Abg. Kopsch (fr. Volksp.) gibt seiner Freude darüber Ausdruck, daß die diesjährige Vorlage den Bau der Bahn von Friedeberg a. Quais der Landesgrenze vorsieht; durch diese werde eine sehr wünschenswerie Verbindung Schlesien und Böhmen herge⸗ stellt, die der oft und viel beklagten Not der Weber jener Gegend Süroemehhen wohl 5— ein dürfte. Doch könnte für diese Bahn 1 en bessere, den Wünschen der Interessenten von Wiegands⸗ thal und Meffersdorf mehr entsprechende Linienführung gewählt wer. —2 die geringen Mehrkosten würden sicherlich vom Hause bewilligt

den.

Abg. Hilgendorff (kons.) dankt der Regierung für die Be⸗ willigung der Bahn nach Schlochau, wünscht aber ihre Verlängerung von S u über Pr.⸗Friedland nach Flatow; eine solche Bahn würde den Interessen vornehmlich deutscher Besitzer dienen.

Abg. Broekmann (Zentr.) bält einen Ausbau der Aartalbahn über Adenau hinaus nach Süden für wünschenswert.

Freiherr von Zedlitz und Neukirch (Frreikons.): Ich muß mich gegen die vom Abg. Krawinkel orderte Tarifreform

wenden. Die Perscnentarifreform scheidet für mich völlig aus, von 25— sind nur Ermäf hen der Rohstofftarife diskutabel. r Plan, den die Staats ng dem Bau von Neben⸗

7

und Klein verfol bt dahin⸗ wirtschaftlich schwache Gegenden eine Hebung . 88,s vesha eintritt.

Das ist an nen, nur müßte dabei ein schnelleres Tempo

ange⸗ schlagen und alle Lan müßten gleichmäßig berücksichtigt werden. So wichtig jetzt eine ddeme aödes 82 so be⸗

Bs 9 daß die Provinz len nicht mit einer einzigen

Abg. Seydel⸗Hirschberg (nl.) empfiehlt eine Linie von Hirschberg

Fe beklagt, daß die Straßenbahnen und wünscht eine Revision der Grundsäte Freg staat⸗ inbahnen. 2 der Redner

licher Beibilfen bei Kle⸗ den 88 E e. Vorlage g- rdert m U c

Grin Schabin bei Exin etwas füdlicher geführt werde. . (Ientr 2, + —2 *

berg gc. EEö“

die Adern des epe (nl.) E Teilstrecken der Linie von Minden nach

Dr. Rewoldt 92— tritt für den Bau der Strecke

. .

Dabte Peltase 2.

2. Re 2ö,8ö N P. agghann (2l. . EE

Regierung sei zu loben, aber man müsse auch auf die Lebensfähigkeit der bestehenden Kleinbahnen Bedacht nehmen, indem man sie durch geeignete Tarifbestimmungen existenzfähig und rentabel mache.

Nachdem noch die Abgg. Daub (nl.), Mies (Zentr.) Gleim (nl.), Dr. Lotichius (nl.), Marx (Zentr.) u Osthaus (nl.) lokalen Wünschen betreffs Eisenbahn⸗ verbindungen Ausdruck verliehen haben, wird die weitere Be⸗ ratung des Gesetzentwurfs bis Sonnabend, 11 Uhr, vertagt.

Schluß der Sitzung 4 ½ Uhr. *

Nr. 13 des „Centralblatts für das Deutsche Reich’, herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 25. März 1903, ent⸗ 8b die Ausführungsbestimmungen zum Süßstoffgesetz vom 7. Juli

Literatur.

Von der neuen, neunten Lieferungsausgabe von Stielers Handatlas (50 Lieferungen zu 60 ₰; Gotha, Justus Perthes) sind die beiden Doppellieferungen 11 und 12 und 13 und 14 erschienen. Lieferung 11 und 12 bietet in Blatt 42: Südskandinavien im Maß⸗ stabe 1:2 500 000, bearbeitet von C. Scherrer, ein Musterblatt topo⸗ graphischer Darstellungskunst in der Behandlung der schroffen Fjelde des südlichen Norwegens und der lieblichen 1““ des nörd⸗ lichen Schwedens; die zahlreichen deutschen ouristen, welche diese Länder besuchen, werden das Blatt jedenfalls mit roßer Freude betrachten. Mit Blatt 79: Australien, Bl. 3, vollendet Dr. H. Haack die neue Karte von Australien im Maßstabe 1:5 000 000; er hat damit ein Werk, dem selbst in Australien und England, den näher beteiligten Staaten, eine ähnliche erschöpfende Darstellung nicht an die Seite gestellt werden kann, geschaffen; das Blatt enthält den südlichen Teil von Westaustralien mit den westaustralischen Gold⸗ feldern; auf Nebenkarten finden sich ein Plan von Sydney und das südliche Viktoria, das am dichtesten besiedelte Gebiet des ganzen Fest⸗ lands. Blatt 88 und 90 sind den Vereinigten Staaten von Amerika im Maßstabe 1: 3 700 000 gewidmet; das erstere enthält die nördlichen atlantischen Staaten mit dem Hauptteil von Canada, das letztere die westlichen Golfstaaten. Auch Lieferung 13 und 14 bringen zunächst zwei neu bearbeitete Blätter. Blatt 13 enthält eine Karte von Thüringen im Maßstabe 1: 500 000. Im Blatt 65:; Japan, Korea und Ostchina im Maßstabe 1: 7 500 000, bearbeitet von C. Barich, befinden sich im Vergleich mit dem Blatt China, das vor Jahresfrist erschien, zahlreiche bedeutende Aenderungen und Nachträge, die den während des Feldzugs der verbündeten Mächte in China gemachten e. und der seitdem erhöhten Forschertätigkeit zuzuschreiben sind. Auf neun Nebenkarten sind wichtige Hafenplätze aus China und Japan, sowie die Sss e von Peking dargestellt. Mit Blatt 87 und 89 endlich kommt die Karte der Vereinigten Staaten, bearbeitet von H. Habenicht im Maßstabe von 1:3 700 ,000, zum Abschluß; 1 enthalten die nördlichen Zentralstaaten und die südlichen Pacifiec⸗ staaten und Territorien; auf ihnen tritt der Gegensatz zwischen den sich schnell dicht besiedelnden Ackerbaustaaten und den weniger be⸗ siedlungsfähigen Gebirgsdistrikten deutlich zutage. .

Von Diezels Niederiagd, herausgegeben von Forstmeister Frhrn. von Nordenflycht, erscheint eine neunte (Pracht.)Ausgabe mit 16 vielfarbigen Jagdhundbildern, 24 Vollbildern in Kunstdruck und 253 Textabbildungen bei Paul Parey in Berlin. Diezels Er⸗ fahrungen auf dem Gebiete der Niederjagd sind die Fracht 5 jähriger Erlebnisse. Was Diezel dem Leser bietet, soll kein Lehr

der Jagdwissenschaft sein; der praktische Jagdbetrieb ist der Schwer⸗

Kenner glänzend gelöst hat. Die neunte Auflage, die in 18 Lieferun u 1 herausgegeben wird, ist abermals von dem Kgl. Forstmei bebeee von Nordenflvcht in Lödderitz sorgfältig neu bearbeitet. aausgeber sucht die Pietät gegen den ursprünglichen Verfasser darin, daß er sich in der Erweiterung, die er dem Werke gegeben hat, und die er ihm bei der steten Erweiterung unserer Kenntnisse in der Er⸗ forschung der Naturgeschichte unserer Jagdtiere, wie bei dem steten echsel im Jagdbetrieb und in der tung der Jagdhunde mußte, stets von derselben weidmännischen Gesinnung leiten die des alten Diezel Zierde war. Er hat die Pietät des weiteren auch in der möglichsten Beibehaltung der Diezelschen kernigen Ausdruckse-. 8 eesucht, so daß auch die neue Auflage des Werks aus einem G 8 Karl 12 und Otto Vollrath haben die neunte Auf⸗ lage a als in umfassendster Weise neu illustriert. Tertianerzeit.

Erinnerungen und ernste Be. —59 für alle, die Jungen waren und allc, die 1

von Fritz Pistorius. von 1— bee 22 .eecicee vorteilhaft dadurch, daß in ihm der Sbaker. ũ ichten vortei daß ulk“ nicht der Füc Darstellung ist, sondern das Gemüͤtpolle auch zu seinem Recht 2 Ein Tertianerleben Füöech. * männlichen Flegeljahre 1. freilich

8 Buch genug voen ihnen aber einen Geist der 28. 2en

ANurze Hgilataen neu erschiencner Schritten, deren Beiprechung verdedalten

àr.eeeönnnn deos —n.

emoiren von Dr. Achscharumow. * 4 b den en ⸗ec 128 e echten be en elobien. ö;A de* S. Heller. 82 d beraudg. von Prof. Dr. did Kaukmann. 4 Fatee ven Mite Aremaitz. 3 4

neh de Castto. Dramattsches Gemälde in fünf Aufpügen von Ludmwig

olster. 1,50 . 8 1**Tiere bance in dier Anfyügen von Felit pbiltpve, 2* dunkle Tor. Schaufpiel in dier Aufpügen ven Felt

pbilirrt 2 attertecht, nenftage und Weltanschauaag. Boean

Dr. Mar Thal *

punkt der Aufgabe, die er sich gestellt und nach dem Urteil