Die Einnahmen der Haupteisenbahngruppen sind in der nach⸗ folgenden Zusammenstellung gemacht:
Bruttoeinnahmen Gruppen 190268
190268 nahaend; 57 896 114 22 043 813 20 948 525 90 745 030 28 213 918 28 419 022 232 130 157 81 892 667 79 838 073 78 121 942 23 611 426 24 385 289 78 721 100 24 508 985 28 490 397 129 209 485 45 440 211 42 688 570 129 704 727 49 700 591 49 103 401
Bahnen 137 355 408 128 567 196 48 740 214 49 847 953 Zusammen 1 003 589 879 925 095 751 324 181 825 323 721 230.
Jede einzelne der vorbezeichneten Eisenbahngruppen weist in der Bruttoeinnahme eine Steigerung auf; den höchsten Prozentsatz derselben erreichten die südlichen Bahnen mit 12,2 % und den niedrigsten die Anthrazitkohlenbahnen mit 0,06 %. Die Nettoeinnahme ist bei vier Eisenbahnlinien im Jahre 1902/03 geringer geworden. Der be⸗ deutendste Rückschritt mit 14 % ist bei den Kohlenbahnen, der gering⸗ fügigste mit 0,6 % bei den Linien des Mittelwestens zu verzeichnen. Eine Erhöhung der Nettoeinnahme ichten in erster Linie die süd⸗ lichen Bahnen mit 6,4 %, hieran reihen sich die Grangers, die Trunk⸗ und die südwestlichen Bahnen mit 5,4 %, 2,5 % und 1,2 %.
Die bisher oft eingetretenen Frachtstauungen haben jetzt fast auf⸗ ent und infolge dieses Umstands sowie der Einführung höherer
Bahnen . . 60 491 859 Bahnen des
Mittelwestens 98 423 115
Trunk⸗
.260 400 534
84 068 495
78 767 602
. 145 046 165
Südwestliche Bahnen .139 036 701
Pacific·
achtfätze bei vielen Bahnen dürften die Nettoeinnahmen des aufenden Fiskaljahrs diejenigen des vorhergehenden Jahres über⸗ schreiten, wenn nicht eine weitere Ausdehnung der Arbeiterausstände den Handel und Verkehr in umfangreichem Maße lah (Nach Bradstreet's.) 22 ““
8 S
Anlage bedeutender elektrischer Bahnlinien in Canada.
Der vor geraumer Zeit ins Auge gefaßte Plan, weit verzweigte elektrische Bahnlinien durch die südöstlichen Gebiete und Städte der canadischen Provinz Quebec zu hauen, wird jetzt teilweise zur Aus⸗ führung gebracht. Es sollen zwei Hauptstrecken in diesem Jahre angefangen werden. Die eine Strecke soll Montreal mit St. Johns über Longneuil und Chambly verbinden, während die andere Strecke von Montreal nach Valleyfield im Gebiete des St. Lorenzstromes gehen und auf ihrem Wege durch St. Lambert, La Prairie, Chateauguah und Beauharnois gehen soll. Die Strecken werden mit dem schwersten Unterbau, den dauerhaftesten Schienen und allen neuesten Einrichtungen ausgerüstet, so daß Wagen von 50 Fuß Länge mit entsprechender Schwere darauf fahren können. Die Wagen werden mit Lufibremsen versehen und durch so starke Motoren getrieben, daß sie in einer Stunde 50 bis 60 englische Meilen durchlaufen können. 1
Diese neuen Linien werden das größte elektrische Bahnnetz in Canada bilden, und man spricht im Anschluß an den Beginn ihres Baues schon von einer zukünftigen Verbindung von New York mit Montreal durch elektrische Bahnen, für die schon verschiedene Kapitalisten und Elektrizitätsgesellschaften gewonnen sein sollen.
Die Linie von Montreal nach den südlichen Grafschaften der Ferne führt durch landschaftlich schöne Gegenden längs des
ichelieu- und St. Lorenzflusses. Die Strecke bietet aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen großen Vorteil, indem den dort seß⸗ haften Landleuten Gelegenheit geboten werden wird, ihre Erzeugnisse schnell und billig nach Montreal zu befördern. Zu diesem Zwecke wird beabsichtigt, besondere Züge zwischen Mitternocht und 6 Uhr Morgens einzurichten, mit denen die Landleute ihre Farmprodukte in frischem Zustande jeden Morgen in Montreal auf den Markt bringen kõ (Nach Electrical World and Engineer.)
Mannigfaltiges.
Berlin, den 30. Juni 1903.
Die Berliner Mitglieder des Zentralkomitees für das Rettungswesen in Preußen waren am Freitagabend zu einer Sitzung im Kultusministerium unter Vorsitz von Excellenz von Berg⸗ mann versammelt. Es wurde beschlossen, ein Lokalkomitee für das Rettungswesen in Berlin zu begrsinden, in das eine Anzahl von Herren des Vorstandes des „Verbandes für erste Hilfe“, zu dem die Berliner Unfallstationen und die Berliner ettungsgesellschaft zusammengetreten sind, hinzugewählt wurden. Ferner wurde beschlossen, Erhebungen über das Rettungs⸗ und Krankentransportwesen vorläufig in Preußen an⸗ zustellen. Mit den Vorarbeiten wurden die Herren Geheimer Medi⸗ zinalrat Dr. Dietrich, Regierungsrat Dr. Kälble und Professor Dr. Georg Mever beauftragt. Zum Schluß wurde eine Beteiligung des Zentralkomitees an der Weltausstellung in St. Louis in atung
zogen.
In Rußland ist, wie die „So 121* mitteilt, seit einigen — eine Bewegung im Zuge, die auch für die anderen Kultur⸗ sten manches Vorbildliche birgt. Es handelt sich vor allem um die Gründung von Volkstheatern in des Wortes wirklicher Be⸗ deutung. In den letzten drei bis vier Jahren sind nicht nur in und kleineren Provinzstädten Volkstheater wie die
aus der Erde Flce een, sondern selbst in kleinen Dörfern.
iese haben ihre iniaturtheater mit Bauern als Schau⸗ spielern und Zuhörern. In einem Dorftheater des Gouvernements ra führt man sogar auf mit einem wohlgeschulten
Bauernorchester und einem dreißig Mann starken Bauernchor. Die
N. (Friedri
“ Mittwoch. 2
Neues Königliches Operntheater. Unter Leitung des Direktors José Ferenczv. Mittwoch: 53. Verfsellung Die Fledermaus. Komische
te in 3 Akten nach Meilhacs und Halévys 2 llon“. Bearbeitet von C. Haffner und 41 Musik von Johann Strauß. Regie: Id . Dirigent: Kapellmeister Sieg⸗
M Me. Alma Saccur, r.
An 238 54. Vorstellung. Der Klavier⸗ tte in 3 Akten von Ottokar Tann⸗
bere; il Norini. Musik von Franz Lehär. nfang 7 ½ Uhr.
Schillertheater. 0. (Wallnertheater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Berlin, wie es weint und lacht. Volksstück mit Ges⸗ in 3 Abzen (10 Bildern) von David Kallsch. von A. radi.
Donnersztag, Abendz 8 Uhr: Berlin, wie es meint und lacht.
„—n Abends 8 Uhr: Berlin, wie es und lacht.
und Paul von
Freitag,
8 Uhr.
ch Wilhelmstädtisches Theater.) do 8
Sabinerinnen. Schwank in 4 Akten von Franz
Schönthan. Donnerstag, Abends 8 Uhr:
Sabinerinnen.
Abends 8 Uhr:
Sabinerinnen.
Theater des Westens. Kantstraße woch: Ensemblegastspiel des Berliner Theaters. 100 000 Taler. b De talgcd sb “
merstag: Alt⸗ elberg. 8 8 8 greitas 12——— 2 BgAöSFlamiliennachrichten. nabend: 100 000 Taler.
— 3 H. von Heydebrand u. d. Lasa⸗Storchnest (. Zt.
1 Dresden). — Hrn. Hauptmann von Kehler (Perle⸗ Thaliatheater. Dresdener Straße 72/73. Mitt⸗ berg!. — Hrn. Bergassessor Weber (Bielschowitz
woch: Zum ersten Male in Berlin: ).
des Sächsischen Volkstheaters. Das Alter. Klein⸗
stadtkomödie in 3 Akten von P. Quensel. Anfang
Donnerstag: Dieselbe Vorstellung. Anfang 8 Uhr.
Eintrittsgebühr beträgt in diesem Theater nur eine Kopeke. Bauern erbauen die Dorftheater, Bauern malen die Dekorationen und ver⸗ fertigen die Kostüme, vom Schullebrer eingeübte Bauern und Bäuerinnen sind die Mitwirkenden. In der Regel singen nur die 5 und Heldinnen in Kostümen, die übrigen Mitspielenden er⸗ cheinen in ihren gewöhnlichen Trachten. Der Eintritt in viele dieser Theater ist ganz frei, einige geben nur die Kindervorstellungen unent⸗ geltlich. Viele derartige Theater werden durch die gemeinsamen Be⸗ mühungen von Privatgesellschaften und öffentlichen Körperschaften er⸗ halten. In vielen Gegenden werden sie auf von der Munizipalität geschenktem Boden erbaut. Viele bekommen aus den Steuergeldern Subventionen, aber die meisten erhalten sich selbst Jede russische Lokalbehörde, die über eigene Fonds verfügt, hat zu dem Erfolg dieser bedeutungsvollen Bewegung ihr Scherflein beigetragen. Interessant ist, daß die Anregung zur Volkstheaterbewegung aus Sib rien kam. 1884 spendete ein Millionär in Tomsk eine größere Summe, mit der der Lokalausschuß des Vereins der „Erziehungsfreunde“ eine Anstalt errichtete, an die sich ein kleines Theater für Arbeiter anschloß. Der Versuch gelang so vortrefflich, daß sich die Einkünfte der Gesellschaft verdreifachten, das Theater erweitert werden mußte Eund man ein Museum und mehrere Schulzimmer anfügen konnte. Zu derselben Zeit trat in St. Petersburg eine Gesellschaft ins Leben, die Feste für die arbeitenden Klassen veranstaltete. Den Haupt⸗ anziehungspunkt dieser Feste bildeten Bühnen im Freien, auf denen Sänger, Deklamatoren und Clowns auftraten. All das konnte man für nur 25 ₰ sehen und hören. Der Erfolg war ungeheuer. Man hatte mit einem Kapital von weniger als 3000 ℳ begonnen, und 1900 war die Gesellschaft bereits im Besitze eines Reservefonds von 340 000 ℳ, obgleich sie aus dem Reinerträgnis zwei Freibibliotheken mit Lesezimmern errichtet hatte. Jetzt ist sie dabei, billige Volksbade⸗ häuser und Schlittschuhlaufplätze auf der Newa zu errichten.
1894 begannen die Mäßigkeitsvereine, Theeanstalten ins Leben zu rufen. Hier wurden nichtberauschende Getränke und leichte Mahl⸗ zeiten zu Selbstkostenpreisen an Arbeiter abgegeben. Diese Anstalten mußten aber nach kurzer Zeit geschlossen oder in Freibüchereien umge⸗ wandelt werden. Da die Volkstheater so glänzend einaeschlagen hatten, beschlossen die Mäßigkeitsvereine, im Anschluß an die Thee⸗ anstalten Bühnen zu errichten.
Nach den amtlichen Regierungsberichten erfreuen sich die Volks⸗ fefte, Volkstheater, Konzerte, Vorlesungen eines derartigen Anklanges bei den Arbeitern daß sie sich nicht nur bezahlt machen, sondern auch bedeutende Reinerträgnisse ergeben.
Jedes Städtchen hat seinen Mäßiakeitsverein und jeder Bezirk einen offiziellen „Mäßigkeitshüter“. Diese Vereine haben verschiedene Bestimmungen; ihr Hauptzweck ist jedoch, auf jede mögliche Art gegen die Trunksucht anzukämpfen. Da allgemein angenommen wird, daß die Trunksucht hauptsächlich infolge Mangels an guter Ernährung und rationellen Volksvergnügungen so sehr überhand genommen hat, ist es die Aufgabe dieser Mäßigkeitsvereine, für billige Volks⸗ nahrung und Volksunterhaltung zu sorgen. Die Haupt⸗ städte gehen mit gutem Beispiel voran. In einem außerhalb Moskaus gelegenen „Volkshause“ zum Beispiel be⸗ kommen Arbeiter schon für zehn Pfennig Unterkunft für die Nacht und für 50 ₰ für den Tag ganze Verpflegung. Unter einem solchen „Volkshaus“ versteht man ein Arbeiterrestaurant mit Klub, Bibliothek und Vergnügungssaal Diese Wirtschaften sind gut beleuchtete und gelüftete, peinlich sauber gehaltene, große Speisesäle, in denen jedem Besucher Wasser, Seife und ein Handtuch frei zur Verfügung stehen; sie sind vom frühen Morgen bis zum späten Abend geöffnet, Früh⸗ stück⸗, Mittag⸗ und Abendbrot werden zu gleich billigen Preisen ver⸗ abreicht und stets in bester Qualität. Volkshäuser befindet sich auch ein Arbeitsvermittelungsbureau.
Das St. Petersburger Vereinsvolkshaus ist nach dem Muster des Londoner Volkspalastes gedacht. Das alte Nischni⸗Now oroder Ausstellungsgebäude, das knapp an der Newa in einem herrlichen Park steht, wuree dazu eingerichtet. Uralte schattige Bäume, saftige Rasenplätze und farbenprächtige Blumenbeete erfreuen das Auge der Besucher. Der Bau ist in fünf Abteilungen geteilt: die große Eintrittshalle, die Speiseräume, den Konzertsaal, das Theater und den Lesesaal. Der Eintritt in alle fünf Räume kostet 20 ₰. Der Durchschnittspreis eines reichlichen und schmackhaften Mittag⸗ essens beziffert sich ebenso hoch. Im Theater haben 2000 Zuschauer
latz und es ist täglich besetzt. Man kann sich kaum eine aufmerk⸗ amere und dankbarere Zuhörerschaft vorstellen als diese Arbeiter. Wenn das Stück zu Ende ist, tauschen die Zuhörer lebhaft ihre Ansichten aus; das Theater hat eben den Zweck, den Besuchern neue Ideen auf angenehme Art zugänglich zu machen und sie zum Nach⸗ denken anzuregen. Die Regierung unterstützt diese Veranstaltungen aus dem Reinerträgnis des Spiritusmonopols. Die Provinz⸗ vereine bekommen jährlich 50 000, die St. Petersburger und Moskauer 500 000 und 300 000 Rubel. Dem St. Petersburger Verein wurden außerdem noch zur Erbauung des Volkspalastes eine Million Rubel zur Verfügung gestellt. Der Finanzminister von Witte hat im Jahre 1900 den verschiedenen Vereinen fast 4 Millionen Rubel zuerteilt und diesen Betrag noch um ein bedeutendes erhöhen können, als das Spirituosenmonopol auf das ganze Reich ausgedehnt wurde. Unbestreitbar ist, daß die russischen Mäßigkeitsvereine viel Gutes stiften. Der Einfluß ihrer segensreichen Tätigkeit wird von Jahr zu Jahr fühlbarer. Sie kämpfen nicht nur gegen die Trunksucht, sondern für die Kultur überhaupt, für die höhere soziale nnd geistige Entwickelung des gesamten Bauern⸗ und Arbeiterstandes. 7* 87
“ *
Ein strenges Alkoholverbot erging, wie „Wiener Zeitung“ mitteilt, mit Irade des Sultans an alle Offiziere und Mannschaften des osmanischen Reichs. Es wird hin⸗ zugefügt, daß die alttürkische Partei diesen Schritt mit großer Genug⸗ tuung begrüßt. Nicht wenig dürften sowohl zu der strengen Ein⸗ schärfung des alten Weinverbots des Islams als auch zu der Genug⸗ tuung der orthodoxren Mohammedaner über diesen Kaiserlichen Erlaß die Berichte über den Belgrader Königsmord und der Anteil bei⸗ tragen haben, den die Erhitzung durch reichlichen Weingenuß an der Art der Verübung jener Greuel hatte.
—1
86
Ubr: Der Raub der Anfang 7 ½ Uhr.
Der Raub der Der Raub der “ Waldkirchen in 4 Akten vos
2. Mitt.
Fr. Seuffert.
poßse mit Gesang und Tanz in ch. Anfang 7 ½ Uhr.
8
Geboren: Ein Sohn:
Gastspiel 882 1 8 estorben: . Blücher (Berlin). —
Rittmeister g. D. ul —
8
In einem dieser Moskauer.
g.
Zentraltheater. Mittwoch: Pick und Pocket. Donnerstag: Pick und Pocket.
Zellealliancetheater. Mutwoch: Gastspiel des
Schnitzerfranzl Volkestück mit Gesang und Tanz Musik von Fr. Voith. Im Sommergarten: Von 6 Uhr ab: Konzert.
Hr. Ri
Memel, 29. Juni. (W. T. B.) Zu dem Unglück, das die Melneragger Fischerflottille am Sonnabend betroffen . (vergl. Nr. 150 d. Bl.), meldet das „Memeler Dampfboot“ weiter daß noch 4 Fischer ertrunken sind. Die vermißten Boote wurden an den Strand getrieben.
Breslau, 29. Juni. (W. T. B.) Seine Magjestät der Kaiser bewilligte, der „Schlesischen Zeitung“ zufolge, für den Bau der Kaiser Friedrich⸗Gedächtniskirche in Liegnitz ein Gnadengeschenk von 50 000 ℳ Der Oberkirchenrat hat eine Beihilfe von 10 000 ℳ zugesagt.
Kiel, 29. Juni. (W. T. B.) Heute nachmittag fand ei Weitrabern der Fahnriche zur See, Kadetten und Schiffs⸗ jungen statt. Die siegenden Mannschaften erhielten die Preise an Bord der „Hohenzollern“ ausgehändigt. — Bei der gestrigen Wett⸗ fahrt der Sonderklasse erhielt „Lunula“ den ersten, „Benjamin⸗ den zweiten, „Tilly“ den dritten und „Samoa III“ den vierten Preis. Dem Start der Jachten hatten Ihre Majestät die Kaiserin und die Herzogin Friedrich Ferdinand zu Schleswig⸗Holstein bei⸗ gewohnt. — Bei gutem Segelwind aus Westen begann heute früh 8 Uhr die Wettfahrt nach Eckernförde. Es starteten in 7 Abteilungen 54 Jachten, unter ihnen sämtliche größeren Kreuzerjachten. Seine Majestät der Kaiser befand Sich an Bord des „Meteor“. — Der von der Jacht „Klara“ in der Seeregatta des Nord⸗ deutschen Regattavereins eingelegte Protest ist zu Gunsten von ECicely’“ entschieden worden. Danach erhält „Cicely“ den ersten und Herausforderungspreis und „Klara“ den zweiten Preis. (Vergl. Nr. 150 d. Bl.)
DOsnabrück, 29. Juni. (W. T. B.) Heute nachmittag ging hier ein schweres Gewitter, verbunden mit Hagelschlag, nieder, das großen Schaden anrichtete. Hühnereigroße Schloßen fielen, zertrümmerten eine große Anzahl Fensterscheiben und vernichteten die Gewächse in den Gärten und Gewächshäusern. Auch das Getreide “ ““ ist niedergeschlagen. Die Telephonverbindung ist unterbrochen.
München, 30. Juni.
(W T. B.) Hert⸗ vormittag begann in Anwesenheit Seiner Königlichen. Hoheit des Prinzen Ludwig im Deutschen Theater die Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure. Nochdem der Vor⸗ sitzende, Generaldirektor Oechelhäuser⸗Dessau die Versammlung begrüßt hatte, hieß der Minister des Innern Dr. Frei⸗ herr von Feilitz die deutschen Ingenieure namens der bayerischen Regierung willkommen. Weiter folgten Begrüßungsansprachen des Generaldirektors Ebermayer namens der bayerischen Staatsbahn⸗ verwaltung, des Bürgermeisters von Borscht namens der Stadt München sowie vieler anderer. Der Rektor der Technischen Hochschule in München, rsee Dyck gab dabei bekannt, daß die Technische Hochschule olgende Ingenieure zu Ehrendoktoren promoviert hat: Generaldirektor Oechelhäuser⸗Dessau, Baurat Peters⸗Berlin, Baurat Rieppel⸗Nürn⸗ berg, Kommerzienrat Kraus⸗München und Baurat Oskar von Miller⸗München. Nach Beendigung der Begrüßungsansprachen teilte der Vorsitzende mit, daß in der heutigen Versammlung die Grashofdenkmünze an den jüngst verstorbenen. Oberbau⸗ direktor Frantzius⸗ Bremen verliehen werden sollte; die Teilnehmer an der Versammlung erhoben sich zu Ehren des Andenkens des Verstorbenen von den Sitzen. Baurat Peters⸗Berlin erstattete hierauf den Jahresbericht; dann hielt Prefessor Schmoller⸗Berlin einen Vortrag über das Maschinenzeitalter in seinem Zusammenhang. mit dem Volkswohlstand und der sa Verfassung der Volkswirt⸗ schaft. Am Nachmittag sollen verschiedene technische Anlagen und Fabriken besichtigt werden. Abends findet im Hoftheater fest. vorstellung statt. Für morgen ist ein Ausflug nach Augsburg geplant.
Schmalkalden, 30. Juni. (W. T. B.) In dem benachbarten Orte Floh, der im vorigen Herbst von einem Feuer heimgesucht wurde, entstand gestern abend Großfeuer, dem bis 8 Uhr 17 An⸗ wesen mit etwa 30 Gebäuden zum Opfer fielen. Das Feuer wütet bei heftigem Sturm heute früh noch fort.
Hamburg, 29. Juni. (W. T. B.) In Altengamme vx landen) wütete gestern ein Großfeuer, das durch Kinder, die mit Streichhölzern X₰ verursacht war. 24 Gebäude, darunter 10 Wohnhäuser, sind abgebrannt. 88 “ S18.
Hamburg, 29. Juni (W. T. B.) Bei Sanguin Rivet ist der Dampfer „Lulu Bohlen“ gestrandet und nebst Ladung und Post verloren. Die Passagiere und die Mannschaft sind ge⸗ rettet, erstere sind beim Kap Palmos, letztere bei Sinoe gelandet. Die Passagiere werden dort vom Postdampfer „Helene Woermann“ abgeholt und dem am 30. Juni von hier nach Swakopmund ab⸗ gehenden Dampfer „Hans Woermann“ in Las Palmas zugeführt werden. Die Mannschaft wird auf dem Dampfer „Eduard Bohlen“⸗ nach Hamburg befördert. Die Ankunft dieses Schiffes in Hamburg wird zwischen dem 15. und 20. Juli erwartet. 8
Madrid, 29. Juni. (W. T. B.) Nach weiteren Meldungen wurden bis gestern abend 11 Uhr 100 Leichname von den bei dem Eisenbahnunfall auf der Strecke Bilbao — Saragossa Ge⸗ töteten (vgl. Nr. 150 d. Bl.) geborgen; 70 liegen noch unter den Trümmern. Die meisten Verunglückten sind arg verstümmelt.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
d. Kav. ,0 Hugo Senfft von Pilsach (Gönsdorf).
— Hr. Major Franz von Knobelsdorff Brenkenboff
(Freiburg i. Br.). — Fr. Hauptmann Else von
Keßler, geb. Rückforth (Misdroy). — Fr. Gabriele
8 von Trotha, geb. von Läneburg (Berlin). — Frl. Caroline von der Lühe (Warnemünde).
Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerel und Verlagk⸗ Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Neun Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage),
owie die Inhaltsangabe zu Nr. G des öffe
— 8.2.920 (eczchiie lich der untes
Mr. 2 verössentlichten Be cu),
betreffend r ktien
und Lhse. ellschaften, für die ve 2 ⁄. vie 27. Juni 1908.
Verantwortlicher Redakteur 8 G
Kammerherrn
9 8
san
mittel Verkaufte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
Menge
niedrigster ℳ
höchster niedrigster höchster niedrigster höchster ℳ ℳ ℳ ℳ ℳ
zeiger und Königlich Preußisch
Doppelzentner
Durchschnitts⸗ preis
en Staa
Am vorigen
Markttage
Durch⸗ schnitts⸗ preis
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verkauft
Doppelzentner (Preis unbekannt) 8
Breltan . . .. Strehlen i. Schl. Striegau .. Löwenberg i. Schl.
13,80 13,50 14,10 15,20
8 Aalen, Wrttbg.
Geislingen.. 16,80
bE 11“ Strehlen i. Schl.. b1“ Grünberg i. Schl.. Löwenberg i. Schl.
11,70 11,60 11,70
11,45 Breslau.
Strehlen i. Schl. [ Striegau ..
11,00 11,20 11,50
DT“ Strehlen i. Schl. Striegau... . Grünberg i. Schl. . .. Löwenberg i. Schl...
11,90 12,00 12,60
12,00
Ein liegender Strich (—) in den Sp
Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufszwert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. ten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein
83 Weizen. 14,30 15,00 15,10 14,30 14,30 15,10 14,70 14. 90 15,30 15,50 15,40 15,40 15,60 15,60
Kernen (euthülster Spelz, Dinkel, Fesen). 18,60 18,60 — 17,20 17,40 17,60
g gen.
R o 12,40 12,50 12,40
12,00 1230 12,50 12,40
12,40
11,95 Gerste.
12,90 13,50
12,10 13,00
13,00 13,50 Hafer.
12,90 13,20
13,20 13,40
13,60 — 12,20 12,40
14,20 13,50 14,30 15,20
15,50 15,10
16,80 18 20
12,00 11,60 11,90
11,45
12,20 12,00 12,10 12,40 11,95
12,80 12,40 12,70
12,40 11,60
11.20 12,00
12,20 12,10 12,50
13,80 13,00 14,00
12,40 12,00 12,80
12,00
12,70
13,00 13,60 12,20
13,40 13,60 12,40
Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Za Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender
hlen berechnet.
ericht fehlt.
Literatur.
Alpine Majestäten und ihr Gefolge. Die Gebirgs⸗ welt der Erde in Bildern. III. Jahrgang. 1903. Monatlich ein Heft im Sen⸗ von 45:30 cm mit mindestens 20 Ansichten aus der Gebirgswelt auf Kunstdruckpapier. — Preis des Heftes 1 ℳ
eft V und VI. Verlag der Vereinigten Kunstanstalten, A.⸗G., ünchen, Kaulbachstraße 51 a. — Mit Heft V und VI der soeben in diesen beiden Lieferungen erschienenen „Alpinen Majestäten“ liegt der halbe Jahrgang 1903 vor uns, und wir haben alle Ver⸗ anlassung, für die vorzügliche Ausstattung und die Sorgfalt, mit der die Auswahl der Hochgebirgsbilder getroffen wurde, der Verlagsanstalt dankbar zu sein. Das Südtiroler Hochland bietet uns gelungene Aufnahmen aus der Sellagruppe und den Ampezzaner Dolomiten. Die e bei der Langkofelhütte mit den Sigen Felsgebilden ter Langkofelkarspitze und des Zahnkofels ist eine Glanz⸗ leistung des V. Heftes, das uns neben gewaltigen Ge⸗ birgsstöcken auch prächtige Weganlagen in Lichtenstein und interessante Bilder aus der Albulagruppe bietet. Vom Mont⸗Blanc⸗ stock eröffnet der Blick ins Val de l'Allée Blanche mit dem Miage⸗ letscher unseren Augen eines der großartigsten Heer Fhtale der lpen. Eine erfreuliche Abwechselung bieten die Aufnahmen aus den felsenumsäumten Fjords Norwegens, und für den Hochalpinisten werden die gelungene Aufnahmen Dr. Paulckes „Einstieg in den she der Drei⸗Schuster⸗Spitze“ von Interesse sein. In Heft VI begrüßen uns aus der Zillertalergruppe die lieblichen Bilder von Zell und Hinter⸗ Tux, während wir an die erhabene Bergmächtigkeit der Zillertaler durch die Mörchenergruppe und das Gebiet der Berliner Hüͤtte gegen Waxeck und Mösele, den Floitenkees und Hochfeiler gemahnt werden. Wie wir erfahren, soll das VII. Heft dem Gebiete der Vorarlberger Alpen, des Rhäticon dꝛc. gewidmet sein und damit eine Geleit⸗ und estnummer bilden für die im Juli in Bregenz tagende Generalver⸗ ammlung des Deutsch⸗Oesterreichischen Alpenvereins. Neuer Reiseführer von Friedrichroda und Um⸗ ebungen. Mit einem Stadtplan, drei Karten und einer Rund⸗ scaukante vom Inselsberg. Gotha, Justus Perthes. Geb. 1,50 ℳ — Die Gothaer Geographische Anstalt will auch Schilderungen der engeren Heimat in Wort und Kartenbild bringen. Den Beginn macht das vorliegende Bändchen, das die Perle des Thüringer des, das vielbesuchte Friedrichroda mit seinen Nachbarsommerfrischen Tabarz, insterbergen u. a. behandelt. Von anderen älteren Führern unter⸗ cheidet sich der neue durch die Zuverlässigkeit auch der kleinsten An⸗ gaben, durch seine Berücksichtigung vor allem der praktischen Bedürf⸗ nisse des Sommerfrischlers und Touristen. Die Karten sind anschaulich
1 und übersichtlich.
Kurze Anzeigen
neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt.
Marokko. Eine militärpolitische und wirtschaftliche.. .Frage unserer *† Von Immanuel. 1,50 ℳ Berlin, dheen; Scbag⸗ (vorm. Ed. Dörings Erben). 8
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Das Stottern. Zur Belehrung für Stotterer, deren Eltern und Lehrer von Dr. med. H. Apt. 0,40 ℳ Breslau, Preuß u.
ünger. 2 ae, stische andbibliothek Bd. 157. Verfassung des Deutschen Reichs. Kommentar von Paul Posener.
2,80 ℳ Leipzi oßberg e Verlagsbuchhandlung. Arthur Roßberg Irab ie Feeee. zum Wegebau
bst Anmerk Ausführungsbestimmun und Anlagen (For⸗ Frwachägee vor n Fredr Kark Vossen 1,8ℳ Düsseldorf, n.
“] Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“*.)
8 d ⸗Ausfuhr der Niederlande in de eX. san⸗ Monaten 19086¹ b9 . t bis Mai 1903 belief sich die Cinfuh
2 t t im gleichen 8n Den größten Teil dine Eichehe li —
22 491 t (gegen 35 661 t in den ersten fünf Monaten 1902). Außer⸗ dem wurden A 625 t (694 t 1902) roher Rohrzucker ein⸗ geführt. Die Ausfuhr von Rohzucker aus dem freien Verkehr der Niederlande betrug in den ersten fünf Monaten 1903 3855 t segen 6324 t im gleichen Zeitabschnitte des Vorjahres und richtete sich ast ausschließlich nach Großbritannien, wohin 3735 t (5981 t 1902) verschifft wurden. n sonstigem Zucker wurden in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres die folgenden Mengen eingeführt: Kandis 524 t (492 t 1902), davon aus Belgien 413 t (390 t 1902), aus Frsßer 70 t (29 t 1902) — Melis und anderer raffinierter ucker 2260 t (2138 t 1902), davon aus Peen 1264 t (1159 t 1902), aus Belgien 751 t (803 t 1902) — Bastardzucker 1699 t (1545 t 1902), davon aus Großbritannien 1368 t (1297 t 1902). Die Ausfuhr von raffiniertem Zucker und Bastardzucker gestaltete sich in dem angegebenen Zeitraum, wie folgt: Kandis 576 t (446 t 1902), davon nach Belgien 332 t (182 t 1902), nach Großbritannien 168 t (210 t 1902) — Melis und anderer raffinierter Zucker 50 576 t (55 415 t 1902), davon nach Großbritannien 42 571 t (54 596 t 1902), nach Belgien 7491 t (275 t 1902) — Bastardzucker 1065 t (743 t 1902), davon nach Großbritannien 946 t (386 t 1902).
Unmittelbar oder von Niederlagen gelangten in den ersten fünf Monaten 1903 29 509 t roher Rübenzucker, 514 t roher Rohrzucker sowie 17 198 t raffinierter und Bastardzucker zur Durchfuhr gegen 29 978 t roher Rübenzucker, 332 t roher Rohrzucker und 12 384 t sonstiger Zucker in dem gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres. (Neder- landsche Staatscourant.) * 1X“
1“ 8 5
In den letzten Jahren hat die syrische Lederfabrikation einen be⸗ deutenden Aufschwung genommen; sie ist auf dem besten Wege, das Geschäft in einigen, bisher vom Auslande w Hauptsorten ganz an sich zu ziehen. So wurden im Jahre 1902 reichlich 1000 Ballen zu je 60 kg Sohlleder aus den Gerbereien von Zahle im Libanon und El Maschghara in der Bekaa verarbeitet, während nur 200 bis 250 Ballen zu je 60 mit 10, 7 und 5 Halbhäuten pro Ballen französischer und italienischer Herkunft waren. Ebenso wurden 100 Dutzend Wichsleder aus denselben inländischen Gerbereien bezogen, während nur 25 Dutzend zu je 12 bis 15 kg aus Frankreich (7¼) und Oesterreich (%¼) gekauft wurden.
Farbiges Kalbleder — etwa 100 Dutzend — und ganz Fering⸗ Mengen farbiges Ziegenleder kamen aus Deutschland; in den Import von schwarzem und farbigem glazierten Kalbleder, der sich auf ungefähr 125 Dutzend und 25 Dutzend bezifferte, teilten sich Deutschland, Fran reich und Nordamerika; etwa 300 Dutzend lackierte Kalbleder Ueferte Deutschland, das auch den ungefähr 100 Häute betragenden Bedarf an Kuhleder für Wagenverdecke und Schuhwerk deckte.
Von Scha wurden 50 ind weiße und 10 Dutzend fenbig⸗ 1übet wovon ¾ auf Oest Ungarn und ¼ auf Deutschland en
Wohlfeile Damen⸗ und Kinderschuhe aus glaziertem Kalochrom⸗ leder Schweizer und Wiener uft finden zunehmenden Anklang, und es soll die vorjährige Einfuhr bereits 30 000 ℳ erreicht haben.
Nach einem Vericht des Kaiserlichen Konsulats in Damaskus.)
Handel mit elektrischen Ventilatoren im Süden der Ver⸗ einigten Staaten von Amerika. Der einigten von Amerika, den die kühle Witterung becgen Sern. stark beeinträchtigt hatte, verspricht für die dies⸗ ac e on ein Früss Geschäft. Erfahrun äß geben Personen, 8 einmal an eine elektrische Leitung eesgiene sind, den An⸗ schluß nur sehr ungern auf. Die Elek towerke bemühen sich debes. enle Haus im Bereiche ihres S liefern zu können. Im
schl 8 später den Strom fü
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— 801 , en
halb
olchen.
Die Ledereinfuhr über Damaskus im Jahre 1902.
del mit elektrischen Ventilatoren im Süden der 82
reich).
1 Ausschreibungen. v Bau einer Wasserleitung in Moussy⸗le⸗Neuf Die Vergebung erfolgt am 18. Juli 1903, Nachmittags
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(Frank⸗
tsanzeiger.
8
Außerdem wurden rkttage
(Spalte 1) 1
nach überschläglicher
1 ½ Uhr, auf der sous⸗préfecture de Meaux (Departement Seine⸗et⸗
Marne) in drei Losen.
Lieferung von 700 t (20 % 30 halbfetten gewas 8 Glühkohlen (braisettes) nach f 8 aschenen)
Marne). an 189
Reims (
rist
ür (eingeschriebene) Angebote: 9. Juli 1903. Die Vergebung erfolgt
am 10. neun Losen.
Lieferung von Chemikalien nach Italien. Anschlag
100 000 Lire.
Kaution: 10 000 Lire. 1903, Vorm. 11 Uhr, an das M.
„Angebote sind bis zum 13. ‧4 8 Marineministerium in die Generaldirektion des Marinearsenals in Spezia zu richten.
om
uli
endgültige Zuschlag wird am 3. August, Vorm. 10 Uhr, erteilt. (Moniteur des Intérêts Matériels.)
„Verdingung von Arbeiten und Lieferungen für einen 17,2 km langen Teil des Kanals Maestro della Chiana
(Italien). Anschlag:
Matériels.)
2 240 000 Lire. Angebote werden bis zum 20. Juli 1903 Ministerium der öffentlichen Präfektur in Arezzo entgegengenommen. (Moniteur des Intérsts
Arbeiten
1 B
Kaution:
b epartement Angebote sind bis zum 16. Juli 1903, Nachmittags 2 Uhr, ürgermeisteramt der Stadt zu richten.
Lieferung von Röhren, Hähnen und anderen Bedarfs⸗ süsenstoͤnden für die Wasserleitung in Verviers.
uli, Nachmittags 6 Uhr, im städtischen Rathause in
und an u
100 000 Lire. ormittags 10 Uhr, vom Rom und von der
Ankauf von rollendem Eisenbahnmaterial durch die 1 Petiiesserrilgeit der (adriatischen) Süd bahnen in
Florenz.
ie genannte Gesellschaft ist zur Beschaffung von
36 Lokomotiven und 200 Eisenbahnwagen im Kostenbetrage von 2 774 000 Lire ermächtigt worden. (Moniteur des Intérêts Matériels.)
Lieferung
1903, Mittags 12 Uhr, an charges spécial Nr. 168. 1i. v
leichzeitig soll daselbst die Lie schienen aus Stahl im Gewichte von
vergeben Län spécial: Nr. 171. Frist für
Fssehn Namur). achmittags 2 Uhr, au⸗
2000 Fr.;
) I ervoir, Gehäu ichkeiten ꝛc.;
rds) im Hafen von Smyrna.
Ausführun bis 200
von Spezials aus Stahl nach Belgien.
nschlag:
2 veranschlagt worden.
der Brüsseler sür
Frist
innere
(eingeschriebene) Angebote:
Zwangsversteigerungen.
Beim Königlichen Amtsgericht II Berl end die Zwan teigerung
aheach, LFllesnte ene n 2 Termine am 38e Jüni⸗ cr.
fallen fort.
teglitz, ei
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ferung von folgenden S in ungefähr 50 k werden: 6 Stück von 3,22 m Länge, 105 und 21 Stück von 3,214 m ——2 (eingeschriebene)
Bau einer Wasserleitung
ro lfd 22 von
Kaution: 500 Fr. Angebote: 11. Juli.
in Miscret (Belgien, Die Verdingung erfolgt am 11. Juli 1903 dem Bürgermeisteramt in folgenden Losen: I. Maschinenanlage ꝛc.; Anschlag: 38 437,98 inrichtung, 79 207,66 Fr.; Frist für (eingeschriebene) Angebote: 9. Jull.
afenbauten in Smyrna.
12 Kaution . ufführun . Kaution: 1000 Fr.
ial⸗ Meter 3,58 m
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Die Ottomanische Eisenbahna. 5 chaft plant die Verlängerung eines Steindammes (um etwa
Die Kosten der Anlage, deren zwei Jahre in Anspruch nehmen wird, sind auf 160 000 (Commercial Intelligence.)
in wurde das
W. Metzschen
ten eingestellt.
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8 Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks B an der Ruhr und in Oberschlesien.
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keine Wagen.
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n, . d. M. (ath. Felertaa) gestent
lschienen (Profil †8 . 8 Die Vergebung erfolgt am 15. Juli Börse gemäß cahier des
Avis 1