1903 / 163 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 14 Jul 1903 18:00:01 GMT) scan diff

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

1931480 Zwangsversteigerung. - 189013, e der 2 das in Berlin, Teltower Straße 46 belegene, im Grund⸗ buche von Tempelhof Band 5 Nr. 240 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den amen der Geschwister Heintze hier, a. Johanna, geb. 13. November 1879, jetzt Frau Reitmaier, b. Helene, geb. 29. März 1881 eingetragene Grund⸗ stück, bestehend aus 8 a. Vorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel, ab⸗ gesondertem Abtrittsgebäude und I Hof und Hinter⸗ garten 1 b. Remisengebäude rechts, c. Stall⸗ und Remisengebäude rechts, d. Lagergebäude links, eoe. Oelraffineriegebäude links und Hofkeller, am 6. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Jüdenstraße 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstück ist nach Art. Nr. 5446 der Grundsteuer⸗ mutterrolle Kartenblatt 6 Parz. Nr. 193/56 10 a 50 qm groß und zur Grundsteuer nicht, dagegen nach Nr. 11 469 der Gebäudesteuerrolle bei einem jähr⸗ lichen Nutzungswert von 11 100 ℳ, mit einem Jahresbetrag von 397,80 zur Gebäudesteuer ver⸗ anlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Juni 1903 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 51. 03. Berlin, den 28. Juni 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85. [31479] Zwangsversteigerung. Irm Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Rheinsberger Straße 11, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Band 58 Blatt Nr. 3041 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen des Holzhändlers Wilhelm August Trose zu Berlin eingetragene Grundstück, bestehend aus: . 5 1u“ mit rechtem Seitenflügel und Hof, b. Stall und Abtritt quer, am 2. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Jüdenstraße 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstück ist nach Artikel 982 der Grundsteuer⸗ mutterrolle mit Kartenblatt 28 Parzelle Nr. 385. bezeichnet, 3a 6 qm groß und zur Grundsteuer nicht, dagegen nach Nr. 26 612 der Gebäudesteuerrolle bei inem jährlichen Nutzungswert von 6230 zur Gebäudesteuer mit einem Jahresbetrage von 241,50 eranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 20. Juni 1903 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 52. 03. Beerlin, den 3. Juli 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85.

131481] Bekanntmachung.

Der am 5. August d. J. anstehende Versteigerungs⸗ termin, betr. das Framuschkesche Grundstück, Mohren⸗ straße 47, Grundbuch von der Friedrichstadt Band 14

Nr. 983, wird aufgehoben. Berlin, 8. Juli 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 8. Bekanntmachung. u 8 B. Amtsgericht Burgau hat unterm 10. d. Mts. nachstehendes Aufgebot erlassen:

1. Franzieka März, geb. 15. Juni 1826 in Jettingen, Tochter der inzwischen verstorbenen Wirts⸗ eheleute Ottmar und Josefa März, letztere geb. Ohnesorg, von Jettingen, wird hiemit aufgefordert, ssch späteftens in dem hiemit auf Mittwoch, 3. Fe⸗ bruar 1904, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungs⸗ saale anberaumten Aufgebotstermine zu melden,

widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen würde. II. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der vorbezeichneten Person zu erteilen vermögen, erxgeht Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin 3. Februar 1904, Vorm. 9 Uhr, dem Gericht Anzeige zu machen. Burgau, den 11. Juli 1903. Gerichtsschreiberei des K. B. Amtsgerichts.

(L. S.) Vogt, K. Sekretär.

[31471] Amtsgericht Hamburg.

Aufgebot. 1

Auf Antrag

7 des Pflegers des verschollenen Mechanikergehilfen Wilhelm Adolph Moritz Mundhenk, nämlich des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Erwin Hauers,

2) des Pflegers des verschollenen Buchhändlers Paul August Krause, nämlich des hiesigen Rechts⸗ anwalts Dris. jur. Wilhelm Bitter,

3) der Mutter des verschollenen Seemannes Gott⸗ lieb Joachim Heinrich Beusch, nämlich der Frau Sophia Maria Catharina Bornhold, geb. Bührin verw. Fick, früher verw. Beusch, vertreten durch die Fhen Rechtsꝛnwaͤlt Dres. jur. Hertz und Fram⸗

n, un

4) des Pflegers des verschollenen Schneiders Carl edri chier, nämlich des Amtsgerichtssekretärs bin l in wird ein Aufgebot dahin erlassen: . 11) der am 11. November 1844 in dons⸗ als 9 Sohn des Heinrich Christian Moritz Mund⸗ und dessen Ehefrau, Johanna Friedrica lia geb. Ginap, geborene Mechaniker⸗ gebilfe Wilbelm Adolph Morit Mundheuk, welcher vor ca. Jahren nach Buenos Aires ausgewandert und seit dem 8. April 1873 verschollen ist

) der am 18. April 1847 in Cöthen als Sohn des lichen Rats Gottlieb Krause und en au, Naide Antonie geb. Reuter, se Buchhändler Paul st Krause, welcher am 30. April 1892 seine Wohnung

verlassen hat und seitdem verschollen ist, 5. Evr: 1871 in Roggenst des Carl Pee⸗ Beus Ehefrau, bia Maria Catharina hring, geborene Seemann Gottlieb inrich Beusch, welcher im Jahre in andu von der deutschen Bark entwichen und seitdem verschollen

98 4) Nn. un 17. Oktober 1842 in bei ö en obanne Loose, verw. Richter, öööö m 2. eae ee

aufgefordert, sich bei der Gerichts⸗

dem auf M

schreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Fostltrabe⸗ 19, Erdgeschoß links, Nr. 3 nach dem 4. September: Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer

Nr. 165), spätestens aber in dem auf Mitt⸗

woch, den 23. März 1904, Nachmittags

2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, Zivil⸗

justizggebäude vor dem Holstentor, Hinterflügel,

Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, zu melden,

widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. . Es werden alle, welche Auskunft über Leben

oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Hamburg, den 26. Juni 1903. Das Amtsgericht Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.

(gez.) Dr. Oppenheim. Peröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. [31043] K. Amtsgericht Stuttgart Stadt.

Aufgebot.

Johann Heinrich Löffler, genannt Töpel, Gärtner, geb. am 14. Nopvember 1853 zu Frankenthal (Reuß j. L.), Sohn der verstorb. Wilhelmine geb. Löffler, Ehefrau des gleichfalls verstorbenen Porzellanbrenners Johann

einrich Töpel zu Roschütz, Sachsen⸗Altenburg, im

ahre 1875 von seinem letzten Wohnsitz Stuttgart aus über Hamburg nach Chile ausgewandert und seit dem Jahre 1880 verschollen, wird zufolge zugelassenen Antrags seiner Schwester Emma Luise Löffler, geb. Töpel, in Roschütz hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 30. März 1904, Vormittags 11 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgt. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8

Den 8. Juli 1903.

Oberlandesgerichtsrat Landauer

[31465] Aufgebot.

Die unbekannten Erben der verschollenen und durch Urteil des Königl. Amtsgerichts I zu Berlin vom 25. Mai 1903 für tot erklärten Ehefrau des gleich⸗ falls verschollenen und für tot erklärten Buchdruckers Johann Gunkelmann, der am 16. Juli 1819 zu Eisenach geboren und später nach Amerika ausgewandert ist, wo er seine, diesseits dem Namen nach unbekannte Ehefrau geheiratet hat, werden hier⸗ mit aufgefordert, ihre Erbrechte an dem Nachlaß der Genannten binnen einer Anmeldungsfrist von 2 Monaten, vom Tage dieser Bekanntmachung ab gerechnet, bei dem unterzeichneten Seeeesericht an⸗ zumelden, widrigenfalls hinsichtlich der hier für die Ehefrau Gunkelmann verwahrten 1200 Ver⸗ mächtnis aus dem Nachlaß des verstorbenen Post⸗ schaffners a. D. Gustav Gunkelmann von Eisenach n dem auf Dienstag, den 29. September 1903, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin ge⸗ mäß § 1964 B. G.⸗Bs. die Feststellung getroffen werden wird, daß ein anderer Erbe als der Groß⸗ herzogl. S. Staatsfiskus nicht vorhanden ist.

Eisenach, den 6. Juli 1903.

Großherzogl. S. Amtsgericht. [31472] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot. Auf Antrag des Nachlaßverwalters, des Rechts⸗ anwalts Dris. A. Blunck, vertreten durch die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Samson und Lipp⸗ mann, Dr. jur. A. Blunck, werden alle Nachlaß⸗ 2.9 des am 26. Oktober 1861 in Wilster ge⸗ orenen und im Juni 1903 hierselbst verstorbenen Kaufmannes Peter Heinrich Emil Lübbe, In⸗ habers der hiesigen Emil Lübbe, aufgefordert, ihre Forderungen bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, Erd⸗ geschoß links, Zimmer Nr. 3 (nach dem 4. September: iviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, ittelbau, Zimmer Nr. 165), spätestens aber in och, den 4. November 1903, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei dem unterzeichneten Gerichte, Ziviljustiz⸗ gebäude vor dem Holstentor, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt 9 werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ edigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergibt; auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entihe iuden Teil der Verbindlichkeit. meldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung sn enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Ur⸗ chrift oder in Abschrift fügen. 8

Hamburg, den 3. Juli 1903.

Das Amtsgericht Hamburg, . Abteilung für Aufgebotssachen.

* (gez.) Dr. Oppenbheim. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 6. Juli 1903 ist der am 2. Juni 1831 ziu Röddingfeld geborene Seemann Jens Petersen Stald und der am 11. Juni 1838 ebenda geborene Dienstknecht Niels Christian Stald für tot erklärt worden. Als Todestag ist bezüglich des 8 Petersen Stald der 31. ber 1867 und bezüglich des Christian Stald der 31. Dezember 1882 fest⸗ Rödding, den 6. Juli 1903. Königl Amtsgericht.

III.

8 *

31477

erh Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichtes

vom 2. Juli 1903 sind die Kurscheine Nr. 164, 172

10f 29, e e da Saneth Bschi ie Peen amen r. ahl in n,

für kraftlos erklärt. 1

Gemünd, den 7. Juli 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 2.

[31476]

Das K. Amtsgericht Landstuhl hat am 7. Juli 1903 in Sachen:

1) Peter Müller, Kettenschmied, in Landstuhl wohnhaft, eigenen Namens und als Inbaber der elterlichen Gewalt über seine minderjährigen 25 owie a

Mathilde, Katharina und Maria Müller Vormund aee Hauser, 8 Müller, Dienfimagd,

Nr. 2 Ehefrau und Nr. 3 Tochter des vorge⸗ nannten Peter Müller, 2.

4) Jakob Hauser, S. v. Peter, Tüncher in Land⸗ stuhl, Antragsteller, gegen die Spar⸗ und Hilfskasse der Stadt Landstuhl, solgendes Ausschlußurteil er⸗ lassen:

8 nachbezeichneten Sparbücher der Sparkasse Landstuhl nämlich:

Nr. 686 lautend auf Peter Müller 1485,52 ℳ,

Nr. 1263 lautend auf Anna Maria Müller über 1785,84 ℳ, .

Nr. 1748 lautend auf Anna Müller 226,64 ℳ,

Nr. 1749 lautend auf Mathilde Müller 226,64 ℳ, 1

Nr. 1750 lautend auf Katharina Müller 226,64 ℳ,

Müller Hauser

über

über über über

Nr. 1751 lautend auf Maria 226,64 ℳ,

r. 1612 lautend auf Jakob 111,26 ℳ,

Nr. 1613 lautend auf Johann 174,91 ℳ, b 1

werden für kraftlos erklärt.

Landstuhl, den 11. Juli 1903. 8

K. Amtsgerichtsschreiberei. Klein, Sekretär. [31440] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Klara Emilie Wegener, geb. Klose, zu Altona, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Engelbrecht zu Altona, klagt gegen den Arbeiter Josef Christian Adolf Wegener, geboren am 25. März 1855 zu London, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte im Jahre 1888 die Klägerin verlassen und sich seit dieser Zeit gegen den Willen der Klägerin in böslicher Absicht von der häuslichen Ge⸗ meinschaft fern gehalten habe und sein gegenwärtiger Aufenthalt nicht zu ermitteln sei, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Altona auf Dienstag, den 20. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1

Altona, den 7. Juli 1903.

Meindermann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4.

[31700] Oeffentliche Zustellung. 1 In Sachen der Ehefrau des Malers Heinrich Aßmann, Hermine geb. Meyer, hier, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. jur. Harnagel hieselbst, gegen ihren genannten Ehemann, früher in Oelper, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet Klägerin den Beklagten zur Eidesleistung und mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 2. November 1903, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wir dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Braunschweig, den 11. Juli 1903. 5 Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[31702] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Bergmanns Johann Gandler, Johanna geb. Freisler, zu Dorstfeld, Roonstr. 25, e mächtigter: Rechtsanwalt Frank zu ortmund, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher zu Eving, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 5. November 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten e. Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 9. Juli 1903.

Borgmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [31703] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Klempner Adolf Schroeder, Henriette geb. Dubel, in Barmen, Westkottenstraße 122, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Schüler und May, klagt gegen ihren Ehemann, früher zu Dortmund, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ebescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand 3* Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 5. November 1903, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, 9. Juli 1903.

Borgmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landperichts. [31433] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Wilhelm Rennen, Fatharina geb. Mevyer, in Viersen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Koch in Dässeldorf, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Pliesterer Wilhelm Rennen, früher in Viersen, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, auf Ehe⸗ scheirung, mit dem Antrage: Königl. Landgericht wolle die zwise den Parteien bestehende Ehe trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Teil erklären und demselben die Kosten des k its zur Last legen. Die Klägerin ladet den ten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zwilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 21. Oktober 1 Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu he⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Düsseldorf, den 4. Juli 1903. 8

Hasselmann, Assistent,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgeri

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[31436] Oeffentliche .

Die Ehefrau des ul Buddy. Adele geb. Grandpré, in El . öhevchedteinen Rechtsanwalt Dr. Men klagt grgen ihren Ehemann, früher ohne kannten Aufenthalt, gen böel sens, mit dem Antrage, die 1.— den Parteien ebende

bii n Fer de rm aolt rer Heilage

zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Elberfeld auf den 2. November 1903, Vo

mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗

stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Elberfeld, den 6. Fuli 1903.

Twelker, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [31435] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des GE Wilhelm Hanten, Henriette geb. Brockskotten, in Mettmann, 111 Rechtsanwalt Rheindorf in

lberfeld, hat gegen ihren Ehemann, früher in Mettmann, jetzt ohne bekannten Aufenthalt, wegen böslichen Verlassens geklagt, mit dem Antrage, die am 7. November 1896 vor dem Standesbeamten zu Mettmann zwischen den Parteien geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die

ü ber dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu

Elberfeld auf den 2. November 1903, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht..

Elberfeld, den 7. Juli 1903.

Twelker,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [31437] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Schleifer August Stieler, Helene geb. Schenk, in Elberfeld, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Reichmann daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Schleifer August Stieler, ohne bekannten Aufenthalt, zuletzt in Velbert wohnhaft gewesen, auf Grund der Behauptung, daß derselbe sie seit März 1901 verlassen, sich seit dieser Zeit nicht mehr um sie gekümmert, sie vorher fortwährend schwer mißhandelt und ihr Unsittliches zugemutet habe, mit dem Antrage, die zwischen ihnen am 3. Juli 1890 vor dem Standesbeamten zu Hattingen geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 6. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Elberfeld, den 7. Juli 1903.

Klaas, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[31446] Oeffentliche Zustellung. 8

Die Ehefrau des Webers Julius Schlupkothen, Johanne geb. Rosenkranz, in Vohwinkel, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Geh. Justizrat Bloem in Elberfeld, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Vohwinkel, jetzt ohne bekannten Aufent⸗ halt, wegen böslichen Verlassens, mit dem Antrage, die am 21. Mai 1895 geschlossene Ehe der zu scheiden und den Beklagten für den Uuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld auf den 2. November 1903, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗

stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. ö“ Juli 1903.

Elberfeld, den 9. Müller

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [31445] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Carl Bruder, Mathilde geb. Hohen⸗ acker, zu Paris, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hartmann in Mülhausen, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Carl Bruder, dreateim ser zu Paris, Rue de Belleville 118, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: Die zwischen Parteien bestehende Ehe für aufgelöst, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und demselben die Prozeßkosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mül⸗ hausen i. Els. auf den 3. November 1902, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugrassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mülhausen i. Els., den 10. Juli 1903.

Couvot, er.

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichtt.

[31444] Oeffentliche Zustellung.

Der Weber Alexis Meyer zu Mülhausen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Nordmann da⸗ selbst, klagt gegen seine Ehefrau Regina geb. Ham⸗ merer, früher zu Winzenheim, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehe⸗ scheidung, mit dem Antrage: die chen bestehende Ehe für aufgelöst, die agte für den schuldigen Teil zu erklären und derselben die prors. kosten zur Last zu legen. Der Kläger ladet d Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die erste Zivilkammer des Kaiserli zu Mülbhausen i. Els. auf den 3. Ro⸗ vem 1902, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ten Fhellecen Fasgellenn weh leser Kenme der nesn

entlichen stellung er bekannt gemach

t. Mülhausen i. Els., den 11. Juli 1903.

ouyot, Gerichtsschrelber des Kalserlichen Landgerichts. 31 “] V In des Favencearbeiters

mann zu Wiesbaden, Kl. - 12ö 8488 anwalt Siebert zu . seine Katharine geb. Sia. ber zu Iies

9 mit unbekanntem Aufenthalt, cheidung,

st Termin zur Fortse der ebleem Verhand⸗ 9 auf den 10. Okt 1902, Vorm

hr, vor der 1II. Iwilkammer des Könial

Landgerichts bestimmt, rmit die )laden wird. Die auf die —E ss

den 8. Aalx. tsschreiber des ichen Landgerichts.

Rechtsanwalt zu bestellen. 9

vg

1. Untersuchungssachen.

2. nhfocbate, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Zweite

Beilage

Berlin, Dienstag, den 14. Juli

6. Kommanditgesellschaften auf Ak

X 3 2 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften Offentlicher Anzeiger. IRemstangsg. 4 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[31438] Bekanntmachung.

In Sachen der Schmiedgehilfenehefrau Marie Lohmeier in München, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt F. Königsberger hier, gegen den Schmiedgehilfen Andreas Lohmeier, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage unter Entbehrlichkeitserklärung des Sühneversuchs die öffentliche Sitzung der I. Zivil⸗ kammer des K. Landgerichts München I vom Mon⸗

tag. den 2. November 1903, Vormittags 9 khr, bestimmt.

Hiezu wird Beklagter durch den klägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zu⸗ Der klägerische

nwalt wird beantragen, zu erkennen:

I. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden.

II. Beklagter hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen beziehungsweise zu erstatten.

München, am 11. Juli 1903. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I.

Hartmann, K. Obersekretär.

[31431] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Lederzurichter Emilie Schremmer, geborene Schremmer, zu Schweidnitz, Kletschkauer Straße, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Büning zu Schweidnitz, klagt gegen ihren Ehemann, den Leder⸗ zurichter Carl Schremmer, früher in Schweidnitz, sent unbekannten Aufenthalts, wegen grober Miß⸗

andlungen und Ehebruchs auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu er⸗ klären, ihm auch die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Könialichen Landgerichts zu Schweidnitz auf den 12. Oktober 1903, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schweidnitz, den 9. Juli 1903.

Königliches Landgericht. 93

[31459] Oeffentliche Zustellung.

Die Sofie Mager, ohne Gewerbe, in Schopperten, vertreten durch Luise Mager, geborene Müller, da⸗ selbst, klagt gegen Heinrich Lang, Ackerer, früher in Schopperten, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, für Unterhalts⸗ und Entbindungskosten den Betrag von 95 zu hinterlegen. Die Klägerin ladet den agten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht Saar⸗ union auf den 21. August 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung vor, zu genanntem Termin zu erscheinen. Zum Zwecke der öffentlichen wird dieser Auszug der Klage bekannt

Saarunion, den 11. Juli 1903. Der Gerichtsschreiber: Wam bsganß.

[31451] Oeffentliche Zustellung. Die Rentnerin Fräulein Karoline Klincke zu Altena Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt un zu Altena klagt gegen 1) die Eheleute Klaucke und Anna geb. Lemmer zu Velbert, 2) die Eheleute Joh. Oswald und Lina geb. Lemmer zu Altena, Bergstr. 30, 3) den Wilhelm Lemmer, un⸗ bekannten Aufenthalts, 4) die Eheleute Fabrikarbeiter Wilhelm Opderbeck und Maria geb. Lemmer zu Altena, Bahnhofsstr. 37, 5) Fräulein Klara Lemmer zu Werden a. d. Ruhr, bei Bürgermeister Trappe das., 6) die minderjährigen Geschwister Hermann, Emma und Louise Lemmer zu Altena, vertreten durch ihren Vormund, den Uabrgnhemehmer Gustav Lemmer zu Altena, unter der Behauptung, daß ihr die Beklagten als Erben des Fabrikarheiters Wilhelm Lemmer von Altena von der im Grundbuch von Altena Band 5 Artikel 275 Abteilung III Nr. 2 eingetragenen Hypothek von 900 noch den Rest⸗ betrag von verschulden, mit dem Antrage, die agten durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil kostenpflichtig zu verurteilen, an —2— ,— der =1. in die im dbuch von Altena Band 5 Artikel 275 ver⸗ merkten Grundstücke 300 nebst 5 % Zinsen seit 1. April 1902 zu zahlen. Die Klägerin ladet den Wilhelm Lemmer, unbekannten Aufenthalts, mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor 20. Oktober 190

Königliche zu Altena auf den

Vormittags 10 Uhr.

um Zwecke der zFentlichen Zustellung wird dieser a, den 23. Sen EEö’

W bbe, n Gerichteschreiber Königlichen Amtsgerichts. Oeffentliche Zu Altena, Pr gter: nwalt Grau⸗ mann zu Altena, klagt gegen 1) die Eheleute C. Klaucke und Anna geb. Lemmer zu Velbert, 2) die Chelente Joh. Oswald und Lina geb. Lemmer zu Berzstr. 30, 3) den Wilbelm Lemmer, un⸗ Aufenthalts, 4) die Eheleute Fabrikarbeiter Wilbelm Opderbeck und Marsa Lemmer zu Altena, Bahnhofsstr. 37, 5) Fräulein Klara Lemmer bag 6) de” . * 1— n as., m in, Emma und Louise Lemmer zu Altena, vertreten durch

ihren Vormund, den Fuhrunternehmer Gustav Lemmer zu Altena, unter der Behauptung, daß ihr die Beklagten als Erben des Fabrikarbeiters Wilhelm Lemmer von Altena 300 Zinsen für die Zeit vom 1. April 1902 bis dahin 1903 von den im Grundbuch von Altena Band 5 Artikel 275 Ab⸗ teilung III Nr. 1 eingetragenen 6000 verschulden, mit dem Antrage, die Beklagten durch ein für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin bei Meidung der Zwangs⸗ vollstreckung in die im Grundbuch von Altena Band 5 Artikel 275 vermerkten Grundstücke 300 Zinsen für die Zeit vom 1. April 1902 bis 1. April 1903 zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten Wilhelm Lemmer, unbekannten Aufenthalts, zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Altena auf den 30. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altena, den 23. Juni 1903.

Wibbe, Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.

[31524] Oeffentliche Zustellung. 8

Der Hauseigentümer Emil Preuß zu Rixdorf, Canner Str. 3, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Schwabe und Hartmann zu Berlin, Dorotheen⸗ straße 88, klagt gegen den Kaufmann Markus Diene⸗ mann, früher zu Berlin, Königgrätzer Str. 78, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß

I. der Beklagte durch schriftlichen Mietsvertrag vom 1. April 1903 in dem Hause des Klägers, Rixdorf, Canner Str. 3, eine Wohnung für den

reis von jährlich 600 ℳ, zahlbar in monatlichen Raten von 50 im voraus, gemietet habe, mit den Mietsraten für Mai und Juni im Rückstande und im Mai aus der Wohnung gerückt sei,

II. am 12. Mai in der Wohnung des Beklagten eine Anzahl in seinem Eigentum gestandener Gegen⸗ stände gepfändet, am 27. Mai versteigert und der Erlös auf Gerichtsbeschluß hinterlegt sei, daß die Ehefrau Dienemann in die Auszahlung des Ver⸗ 12. vS an den Kläger gewilligt, der Be⸗ klagte aber trotz Aufforderung die verlangte Ein⸗ willigungserklärung nicht abgegeben und auch auf 8 Rechte aus dem Mietsvertrage nicht verzichtet abe, III. der Beklagte als Schadensersatz den Miets⸗ betrag für die Zeit vom 1. April bis 1. Oktober 1903 ab 25 gezahlter 50 mit noch 250 schulde und 1 ie Kosten des bezüglichen Arrestverfahrens tragen müsse,

mit dem Antrage:

1) festzustellen, daß dem Beklagten aus dem am 1. April 1903 mit dem Kläger abgeschlossenen Miet⸗ vertrage, betreffend die in dem Hause des Klägers Canner Str. 3 zu Rixdorf gelegene Wohnung, keine Rechte zustehen,

2) den Beklagten zu verurteilen, darin zu willigen, daß die von dem Gerichtsvollzieher Gemoll bei der Kasse der Königlichen Ministerial⸗, Militär⸗ und Bau⸗ kommission am 29. Mai 1903 zum Kassenzeichen I. D. 248. 03 hinterlegten 195,62, in Buchstaben: einhundertfünfundneunzig Mark 62 Pfennig Erlös aus Pfandstücken der Frau Hulda Dienemann nebst den aufgelaufenen Zinsen an den Kläger ausgezahlt

werden,

3) den Beklagten zu verurteilen, 54,38 nebst 4 % Finsen seit der Klagezustellung an den Kläger zu zahlen,

4) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits, sowie die Kosten des Beschlußverfahrens 12. H. 28.03 gegen ihn, in welchem die Hinterlegung des Erlöses aus der Versteigerung der Pfandstücke der Frau Hulda Dienemann angeordnet ist, und die des Arrest⸗ verfahrens Preuß †à. Dienemann 76. G. 363. 03 des Königlichen Amtsgerichts 1 Berlin aufzuerlegen,

5) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 1 zu Berlin, IV. Ferien⸗Prozeßabteilung, Grunerstraße, II Treppen, Zummer 8 10, auf den 5. September 1903, Vormittags 9 ½ Uhr. Die Sache 18.,nn Feriensache erklärt. Zum Zwecke der öffentl Zustellung wird dieser Auszug der 15— bekannt gemacht.

gerlin, den 9. Juli 1903. Der Gerichtsschreiber des —*uöz Amtsgerichts I, Abteilung 12. [31439] Oeffentliche Zustellung.

Die Hebamme Josefine Beyer in Fecger, hen⸗ zollernstraße Nr. 94, Prozeßbevollmächtigter: ts· anwalt Justizrat Gewinus in Cassel. klagt gegen den Kellner Hans Hölldampf aus Rothenditmold, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptun daß am 25. Juni 1902 der Beklagte die Kläge mit seinem Rade in der Kölnis⸗ traße überfahren habe, infolge dessen sie eine irnerschütterung er⸗ litten habe, die teilweise Lähmung und andere Krank⸗ heitserschei n Folge gehabt hätte, mit dem Antr den 8. agten kostenfällig zu verurteilen, an Füdrrie a. 550 zu zahlen, b. folgende Be⸗

tesee:, ugtonat Dr. Evievellhel Uher 68 50.⸗n. 9. Zahnarzt H. Rosellen hier, obere Köntg⸗ straße 20. 10 zu zahlen,

3) die Klägerin von ihrer durch die ndl. des * 7 Richard Ffaner des —— ½ Aäaerin ladet den Beklagten mündlichen

Verhandlung des Rechtostreits ver vierte Zwil⸗ kammer des Königlichen Lan to zu Cassel auf den 19. November 1202, Vormittage 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum

der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Cassel, den 10. Juli 1903. 8 8 Kaufeld, Aktuar, 8 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[31432] Oeffentliche Zustellung.

Der Kanzleigehilfe Philipp Blaß in Düsseldorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Westhoff in Düsseldorf, klagt gegen die Eheleute Elektro⸗ techniker Wilhelm Rausch, früher in Düsseldorf, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß die Beklagten dem Kläger die von dem letzteren an den Rentner Jacob Piel in Düssel⸗ dorf gezahlten 1500 Entschädigung aus dem Mietvertrage vom 30. November 1901 zurückzuer⸗ statten haben, mit dem Antrage: die Beklagten zur Zahlung von 1500 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage kostenpflichtig zu verurteilen und das Urteil eventl. gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 5. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Düsseldorf auf den 31. Oktober 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Düsseldorf, den 4. Juli 1903. EI1I1

Hasselmann, Assistet, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [31450] Oeffentliche Zustellung.

Die Victoria Brauerei Akt. Ges. zu Bochum, ver⸗ treten durch den Vorstand, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Russel zu Essen, klagt gegen den Flaschenbierkutscher Math. Pinger, früher in Essen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte für Rechnung der Klägerin Flaschen⸗ bier verkauft und den daraus erzielten Geldbetrag in Höhe von 245,14 nicht abgeliefert habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an Klägerin 245,14 nebst 4 % Zinsen seit 28. März 1903 zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits und die des voraufgegangenen Mahnverfahrens zu tragen, auch das Urteil für 8 vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Essen⸗Ruhr auf den 29. Oktober 1903, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 46. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. ’öö

Essen, den 10. Juli 1903. Kirches c. .„ I1111“ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[31455] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Werner & Kühn in Gotha, vertreten durch den Rechtsanwalt Kirsten daselbst, klagt gegen den Herzoglichen Hofjunker Iwan von Schaeck, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen rückständiger Miete und Forderung aus gelieferten Zimmer⸗ und Schreinerarbeiten, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung von 151,32 nebst Zinsen zu 5 % vom 2. Januar 1902 ab weeig zu verurteilen, und ladet den Beklagten zur münd 7 Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Herzogliche Amtsgericht, Abt. 1, zu Gotha auf den 29. Oktober 1903, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

Kürschner, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts. Abt. 1.

[3143³4] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Volksbank, e. G. m. u. H., Hamburg, ver⸗ treten durch die Vorstandsmitglieder Bornberg, Damm und Haak, diese vertreten durch Rechts⸗ anwälte Dres. Donnenberg, Jaques, Strack, Bagge, Wetschky, klagt gegen die Firma Paul Karutz & Co., Inhaber: Apotheker G. H. F. Paul Karutz, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, und einen Mitverdflichteten, aus cinem Wechsel vom 13. September 1902, mit dem Antrage: die Beklagten als amtschuldner kostenpfli zu verurteilen, der Kläge die Wechselsumme von 686,48 nebst 6 % Zinsen seit dem 13. November 1902 und 13,86 el⸗ unkosten zu zahlen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen des Rechtsstreits vor die Kammer 6 für ndelssachen des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgehäude vor dem Holstentor) auf den 21. September 1902, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der ——;17 bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen zu bestellen.

Zwecke der öffentlichen wird dieser zug der Klage bekannt g. 1““ Hamburg, den 10. J oh?. Peter, . Gerichtsschreiber Landgerichts.

—— der

den th Kyurieleis, frü Dui Aufenthalts, unter Be —₰ klagte als Miterbe seines Vaterd, d

I as in vebehe⸗ a em 121 in . de 00 Ur. Kurant ( Abt. II1 Nr. 3 des G. nsten der Gebrüder CEh 1n Tcgachae 1gnne zu bean den

Bd. 1I1 10¹ 12 11 Nr. 12 bödenerstelle Hs.Nr. 121 in

brüder Christian und Friedrich Kyrieleis eingetragenen Hypothek von 100 Tlr. Kurant zu willigen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Lauenstein (in Hannover) auf Diens⸗ tag, den 27. Oktober 1903, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lauenstein (in Hannover), den 4. Juli 1903. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [31454 Oeffentliche Zustellung.

Die Firma R. Papauschek vorm. Ed. Hölzel zu Mährisch⸗Ostrau, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Reimann in Hultschin, klagt gegen den Maurerpolier Paul Jochim, früher zu Beneschau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihr für käuflich entnommene Waren 50 K. 18 H. ö. W. schulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 42 65 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1899 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das Urteil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Hultschin auf den 1. Dezember 1903, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hultschin, den 6. Juli 1903.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts: Scheffler. [31449] Oeffentliche Zustellung.

Der Prokurist Johs. Heckt in Kiel⸗Wik, als Nachlaßverwalter des Nachlasses des weiland Ziegelei⸗ besitzers Hans Rathmann in Kiel⸗Wik, vertreten durch den Rechtsanwalt Goldbeck⸗Löwe in Kiel, klagt gegen den Maurermeister Karl Bürger in Prieser⸗ Viertel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen käuf⸗ licher Lieferung von Baumaterialien in den Jahren 1902 und 1903, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 62,05 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1903 sowie auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht, Abt. 9, in Kiel, Zimmer Nr. 8, auf den 25. September 1903, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 10. Juli 1903.

Jessen, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 9.

[31456]° SOeffentliche Zustellung.

Der Versicherungsagent Richard Selle in Leipzig⸗ Reudnitz, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Freptag u. Schatz in Leipzig, klagt im Wechsel⸗ prozesse gegen die Buchhandkersehefrau Margarethe Mevyritz, früher in Leutzsch, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte Ausstellerin des am 2. März 1903 ausgestellten und von Paul Mevpritz acceptierten, am 3. April 1903 protestierten Wechsels über 170 ist, mit dem

ntrage auf kostenpflichtige Verurteilung der Be⸗ klagten zur Zahlung von 170 Wechselsumme nebst 6 % Zinsen vom 3. April 1903, abzüglich am 2 1903 gezahlter 20 und am 11. April 1903 gezahlter 10 sowie 6 35 Wechsel⸗ unkosten. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Leipzig auf den 11. September 1903, Vormittags 10 Uhr.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Leipzig, am 8. Juli 1903.

[31430] Oeffentliche Zustellung. Der Maurermeister Friedrich Krefft zu Bunzlau, ozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schmeidler in Peh. klagt gegen den Gutsbesitzer Adolf Nicolai, 5 zu 7— 4 jetzt e’-— is, un e er im Au des Beklagten den —2 1* Nieder⸗ Schönfeld au brt und die in der echnung verzeichneten Materialien gel habe, mit dem Antrage, den Beklagten kost ichtig zu verurteilen, an ger 335,39 nebst 4 % Hresen seit dem Tage der zustellung zu zahlen, und das Urteil

gegen S itsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Hetlaglen zur

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts m Liegniß auf den 21. Dezember 1902, Vor.⸗ mittage 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei

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