1903 / 165 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 16 Jul 1903 18:00:01 GMT) scan diff

nnn““ 4“ Der am 11. Juli 1856 zu Heilshop geborene Heinrich Julius Bartels ist durch Urteil des unter⸗ zeichneten Gerichts vom 12. März 1903 für tot

erklärt. Alle, welche Erb⸗ oder sonstige Ansprüche an den Nachlaß des für tot Erklärten zu haben ver⸗

meinen, mit Ausnahme der hier bekannten Geschwister des für tot Erklärten, werden aufgefordert, ihre An⸗ sprüche innerhalb 12 Wochen, vom 6 der dritten und letzten Bekanntmachung dieses Aufgebots an gerechnet, bei Meidung des Ausschlusses bei dem EEö Gericht anzumelden und gehörig zu begründen. . Rieinfeld, den 30. Juni 1903.

Königliches Amtsgericht.

32023] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Fritz Ladewig in Berlin hat als Pfleger für diejenigen, welche Erben des am 17. Sep⸗ tember 1901 in Berlin verstorbenen Börsenmaklers J. Blumenthal werden, das Aufgebotsverfahren zum

wecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be⸗ antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf⸗ gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen J. Blumenthal spätestens in dem

uf den 31. Oktober 1903, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Kloster⸗ straße 77/78, III Treppen, Zimmer 5, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Fofderung zu enthalten. Urkund⸗ liche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschefft beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als 88 nach Befriedigung der nicht CE116“ Gläu⸗

iger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen

eder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ö1öu“ Teil der Ver⸗ bindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ F“ Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Glläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Berlin, den 4. Juli 1903.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 84.

[32024] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt, Justizrat J. Auerbach zu Berlin, Friedrichstraße 190, hat als Nachlaßpfleger des am 17. März 1903 in Berlin verstorbenen Kauf⸗ manns Gustav Julius Franz Feyerabend das Aufge⸗ botsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßglaͤubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Kaufmanns Gustav Julius Franz Feyerabend spätestens in dem auf den 17. Oktober 1903, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Klosterstraße 77/78, III Treppen, Zimmer 5, anberaumten Aufgebots⸗

ermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus EI Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von en Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach .F. der nicht ausges losenen Glläubiger noch ein Ue erschuß ergibt. aftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den gr Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und e sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, ritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ achteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung es nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Berlin, den 10. Juli 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 84.

132021] Aufgebot.

- Die Eheleute Landgerichtspräsident Max von Goldbeck und Elisabeth geb. Goecke, zu Liegnitz,

2) der Hauptmann und Lehrer an der Kriegs⸗ schule Ludwig Goecke, zu Engers

9) die Eheleute Professor Br. Robert Wuttke und Franziska geb. cke, zu Dresden⸗Blasewitz, 9) Dora Goecke zu Cöln,

5) der Gerichtsassessor Albert Goecke zu Cöln haben als Erben des am 31. Mai 1903 in Cöln verstorbenen Königlichen Notars und Geheimen Franz Friedrich Wilhelm Goecke das bichäcernäen zur Ausschließung etwaiger Nach⸗

8 äubiger agt. Diese werden daher auf⸗ gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlas svpätestens in dem auf den 20. März 1904, Vormittags 11 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Streitzeuggasse 23, anberaumten Aufgebots⸗ termine anzumelden. Die Nachlaßgläubiger, die sic nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermäͤchtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlan als nach gedigung der nicht W“ Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder nach der Teilung des Nachlasses nur für den * Erbteil ents⸗ den Teil der Verbindlich⸗ b Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ ächtnissen und sowie für die Gläubiger, hen die Erben Frank haften, tritt, wenn sie nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß eder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur ür den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Ver⸗

indlichkeit haftet. Königliches Amtsgericht. V. 7. [32025] Bekanntmachung. Durch Auss. dom Tage ist der verschollene Handlu 8n n Pringoheim, geboren am 19. April Balin, für tot erklärt werden. wunkt des A een 31. Dezember 1886, —E 2 Ubr, 0. Juni 1903. 3 Königlichee Amt I. Abteilung 82.

31. Dezember 1887, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt

am 24. Mai 1846 zu Wieck⸗Gützkow geborene Wilhelm Hermann August Ringel, Sohn des Schäferknechts Friedrich Ringel und seiner Ehefrau Marie geborenen Lewerenz, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1891, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt worden.

Berlin, den 30. Juni 1903.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82. Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Arbeiter (Ver⸗ Seher) Johann Carl Friedrich Tech, geboren am

5. Juni 1835 in Soldin, zuletzt im Jahre 1877 in Berlin, Bellealliancestraße 4, wohnhaft, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der

worden. Berlin, den 30. Juni 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82. [32028] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Apotheker Hermann Oswald Stroinski, geb. am 29. August 1841 zu Berlin, für tot erklärt worden. Als Zeit⸗ punkt des Todes ist der 31. Dezember 1897, Nach⸗ mittags 12 Uhr, festgestellt worden. Berlin, den 30. Juni 1903. 8 Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82

[31729] Ausfertigung. Im Namen Seiner Majestät des Königs

von Bayern

erläßt das K. Amtsgericht Erbendorf in öffentlicher

Sitzung durch den K. Oberamtsrichter Schmidt in

Sachen des auf Antrag des Steinschleifers Josef

Meister, von Friedenfels, gegen Meister, Johann

Baptist, led. Bäcker, von Friedenfels, wegen Ver⸗

schollenheit eingeleiteten Aufgebotsverfahren Ausschluß⸗

urteil wie folgt:

I. Johann Baptist Meister, led. Bäcker, von Friedenfels, geboren am 12. März 1847 zu Siegritz, wird für tot erklärt.

II. Als Todestag wird der 1. Januar 1894 be⸗ stimmt.

III. 2ꝛc. zc.

2 1“

Gründe:

ꝛc. ꝛc. Der Kgl. Oberamtsrichter: (gez) Schmidt. am elften Juli neunzehnhundert und Der Gerichtsschreiber: 8 (ger) vverle. Vorstehendes Ausschlußurteil wird hiemit im Hinblick auf § 956 R.⸗Z⸗P.⸗O. öffentlich bekannt gemacht. Erbendorf, den 13. Juli 1903. 8 Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts.

[32031] Bekanntmachung.

Der verschollene Bäcker Christoph Heinrich Sundlach. geboren am 22. Juni 1836 zu Allen⸗ dorf a. W. als ehelicher Sohn des Metzgermeisters Christian Gundlach und seiner Ehefrau Elisabeth geb. Hillwig, zuletzt in Göttingen aufhaltsam, ist 88 Ausschlußurteil vom 10. Juli 1903 für tot erklärt.

Göttingen, den 10. Juli 1903. Königliches Amtsgericht. 3. [52030] ““] Durch Ausschlußurteil von heute ist der ver⸗ schollene Gastwirt Johann Christian Ludwig Bahrs aus Rommen, geboren in Garz auf Rügen am 30. Oktober 1822, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1881 festgestellt.

(L. S.) Verkündet drei. b

F. 11/02. Löbau, den 10. Juli 1903. Königliches Amtsgericht.

[31473] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts . wurden folgende Urkunden für kraftlos erklärt:

1) der der Firma F. Kuschel Inhaberin Friederike Kuschel hier gehörige Depositenschein der K. Hauptbank in Nürnberg vom 15. Oktober 1901 Nr. 4180 über Hinterlegung eines der Firma Schloßbrunnen Gerolstein als Sicherheit bestellten B.vesgen Pfandbriefs der Nürnberger Vereinsbank,

.92. Lit. C. Nr. 8031 zu 500 ℳ;

2) der der Stationsdienersehefrau Babette Mever⸗ öͤfer in Gunzenhausen gehörige Depositenschein der iliale der Dresdner Bank in Nürnberg vom 6. Februar 1901 Nr. 5422 über Hinterlegung eines

Barbetrages von 1000 ℳ; 8) der dem Gastwirt Gottfried Wieser hier ge⸗

boͤ 8 Depositenschein der K. Haupthank hier vom

15. Juni 1901 über Hinterlegung eines 3 ½ % igen

Henegehes der K. Hauptbank vom 26. März 1901 88 2291 zu 4000 ℳ; Keeee

dem Kaufmann 6 er in Groß⸗ aubeim gebhörige Depotschein der Vereinobank in

Nürnberg vom 28. Juni 1902 Nr. 4356 über Hinter⸗

legung 3 ½ %iger Obligationen der Bayer. Vereins⸗

bank Ser. 14 B. Nr. 68 511 und Ser. 16 C. Nr. 48 387

zu insgesamt 1500 ℳ;

5) der dem Soldaten Joh. M. Stocker in 8 Istadt gehörige Depotschein der Vereinsbank in —— vom 18. Okrober 1901 Nr. 4197 über Hinterlegung von 4 % Obligationen der Vereinsbank Nürnberg A. Nr. 109 095, C. Nr. 87 046, C. Nr. 92 216 zu

Fge 1400 ℳ;

die Mäntel der dem früheren Schneidermeister und Privatier Gebhard Wachter in Augsburg ge⸗ hörigen ausgelosten 4 % igen Bodenkreditobligationen der Veresaseanf sürab en Ser. XI Lit. A. Nr. 90 158 90 159 zu je 1000

Nürnberg, den 15. Jult 1903.

dä. 8) K. Aatsgericht Nürnber.

ergeerecennen

n. betreffen n

ndhe zwecke Kraftloserklä hat das Könt 8

Am Koschmin in der vom 10.

8 vereie eabnee,ne⸗ 22. November 1854

er . ovem

über die auf Koschmin Grundbuchblatt 1109 den

Lererhändler Narsns Goetz in Koschmin dae ge 5 %

teilung III unter Zahl 1 rn ₰q r seit

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orderung von 18

„Mai 1854 und Kosten

bescheide des Königl e Kretof vom

14. Juni 1854 in Sachen 78

Cöln, den 9. Juli 1903. zußurteil des unterzeichneten Gerichts diener nstadt i. Schl, wohnhaft in tellt worden. Berlin, 8.— Bekanntmachung. 1 Ausschlußurteil des e e rnn vom heutigen Tage ist der seit 1

8— wird für kraftlos erklärt.

schmin, den 10. Jult 1903. Königliches Amtsgericht.

[31995) SOeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Gerhard Diehl, Gertrud geb. Drehkopf, in M.⸗Gladbach, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Kamps I. u. II. in Düsseldorf, klagt egen ihren Ehemann Gerhard Diehl, z. Zt. ohne dehen en Aufenthalt, früher in Düsseldorf wohn⸗ haft, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für

den allein schuldigen Teil zu erklären, ihm auch die

Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Düssel⸗ dorf auf den 15. Dezember 1903, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacght. Düsseldorf, den 11. Juli 1903.

Gilbeau, Aktuar, bW

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[31996]1 Oeffentliche Zustellung.

In Sachen des Erdarbeiters Mathias Elgaß in Düsseldorf, Konkordiastr. 104, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Cohen hier, gegen dessen 1 Catharina geb. Krämer, früher in Steinweiler, jetzt

ohne bekannten Aufenthalt, wegen Ehescheidung, ladet

der Kläger die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 15. De⸗ zember 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser / bekannt gemacht. Düsseldorf, den 11. Juli 1903. 1 e“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[31988] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Anna Leps, geb. Wolf, zu Dessau, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt

henthalt in Nordamerika,

Nehring zu

r. ’, auf Ehescheidung wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, für Recht zu erkennen: „Die zwischen den Parteien am 2. August 1888 vor dem Standesbeamten in ge⸗ schlossene Ehe wird wegen böslicher Verlassung der Beklagten geschieden; die Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung und hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen“, und ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Tübingen auf Mittwoch, den 28. Oktober 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt 1 Den 11. Juli 1903. Obersekretär Matthias, Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

Amtsgericht Hamburg. 8 Oeffentliche 1131

Der minderjährige Claus Otto John Dammann, vertreten durch den Vormund Schneidermeister Claus Dammann zu Hasselwerder, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Götze zu Hamburg, klagt gegen den III. Offizier John Lührs aus Cux⸗ haven, zuletzt in Hamburg bei der Rhederei Rob. M. Sloman & Co. angestellt, jetzt unbekannten Aufenthalts an Bord des Dampfers Albenga, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, 8 der Mündelmutter Emma Dammann an Entbindungs⸗ und Unterhaltskosten für die ersten sechs Wochen nach der Entbindung 170,—, 2) dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung

[31997]

seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus am Ersten jedes Kalendervierteljahres

fällige Geldrente von vierteljährlich 37,50, und zwar die rückständigen Beträge, abzüglich gezahlter 70,—, sofort zu zahlen, und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, unter der Begründung, daß Heklagter der Mündelmutter in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt habe und daß Kläger am 21. April 1902 außerehelich geboren sei. Kläger

Halle a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg,

Reisenden und Kernmacher Otto Leps, früher zu Halle a. S., jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Scheidung ihrer Ehe. Die Klägerin

ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung den 29. September 1903, Nachmittags 1]Uhr. Zivilkammer des Zum Zwecke

des Rechtsstreits vor die dritte Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. auf den 21. Dezember 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halle a. S., den 10. Juli 1903.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [31989] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Bäckermeister Schumann, Helene Margarethe Anna geb. Jurisch, zu Kottbus, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Carstens zu Kottbus, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäckermeister Gustav Eduard Schumann, früher zu Kottbus, zuletzt in Hattingen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ni tig⸗ keit bezw. Scheidung der Ehe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien sar nichtig zu erklären, eventuell

sdie Che der Parteien zu scheiden und den Beklagten

für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kottbus auf den 20. No⸗ vember 1903, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öͤffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kottbus, den 11. Juli 1903.

Meinung, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[31990] Oessentliche eeben.

Die Frau Bertha Auguste Emilie Malbranc, geb. Eichberg, in Falkenwalde, Seedeleeege: Rechtsanwalt Dr. Markgraff zu Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäckergesellen Emil Julius Karl Malbrauc, früher in Stettin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte arbeitsscheu und dem Trunke ergeben sei, die Klägerin seit mehr denn 8 Jahren verlassen habe und sich in der Welt umhertreibe, sich auch seit

dieser Zeit weder um die Klägerin noch um seine Kinder gekümmert und niemals etwas zum Unterhalt

derselben beigetragen habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe der Parteien sn trennen und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Siettin, immer Nr. 27, auf den 5. November 1902, ormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gexrichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus 2 der Klage bekannt gemacht. Der Sühneversuch in ür nicht erforderlich erklärt Stettin, den 10. Juli 1903.

b zs. Gerichtsschreiber des. oniglichen Landgerichts.

[31991]. Oeffentliche Zustellun . In Sachen der Arbeiterin 2 Friederike

n Wlhelmine Friedrich, geb Neuhauer, in Alt Lands⸗ IöI. Gickboff

u Stettin, gegen ihren Ehe 5- ugust edrich, t in Sreini⸗. t unbe⸗ kannten ena. —— Cbzescheidung. 4 m

ladet die zll Aar408 9 en un des der Kl

und zur Läute⸗ rung des Uneils vom 2. 1 1903 vor die IV. Zivilkammer des Königlichen ts in Stettin, Zimmer Nr. 27, auf den 12.

19023,

ormittags 9 mit der

inen bei 2— ten qb u 12— 2 dies —u 3 Stettim, den 11. Jult 1903.

Schul Gerichtsschreiber des Aeühlichen Landgerichts. [31994]

Ces „gee-ger 1 nt . Der Müller F 1 82 in B O.-A. Reut⸗ ’“ übin ne Anna Trost, geb. Aar. —I— .

agerin

Zivilabteilung 9, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Holstenwallflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 109, auf

der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht.

1

T

Hamburg, den 10. Juli 1903. Reich, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Zivilabteilung 9.

[32005] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Ernst Wehrhahn in Linden, Nie⸗ schlagstr. 33, als Vormund der am 4. Dezember 1899 geborenen Henny Demel in Linden, klagt gegen den Diener Heinrich Bartels aus Hildesheim, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüche aus außer⸗ ehelicher Beiwohnung mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, der genannten Henny Demel vom 1. Dezember 1902 an bis zur Vollendung ihres sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus am ersten jedes Kalendervierteljahres fällige Geld⸗

rente von vierteljährlich 36 ℳ, und zwar die rück⸗

b V

mittags 10 Uhr.

ständigen Beträge sofort zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Hildesheim auf den 26. Oktober 1903, Vor⸗ Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hildesheim, den 13. Juli 1903.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[32002] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Leo Zwielung aus Ujest, gesetz⸗ lich vertreten durch seinen Vormund Schuhmacher⸗ meister Albert Wagner in Ujest, klagt gegen den Schmiedegesellen Anton Lubos aus Ujest, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Anspruchs aus außer⸗ ehelicher Beiwohnung mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sech⸗ zehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus am ersten jedes Kalendervierteljahres fällige Geld⸗ rente von vierteljährlich 36 i. W. Sechsunddreißig Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Ujest auf den 19. September 1902, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ujest, den 13. Juli 190m3.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts [32007 8

In Sachen der minderjährigen Helene Pfannen⸗ schmidt zu Eibelshausen, Klägerin, vertreten durch den Vormund Bergmann rl. Müller daselbst,

den —= und früheren Schubmacher Fülebrich zu Wetzlar, jetzt unbekannt wo ab⸗ wesend, Beklagten, wehen Alimentation, ist zur Fort⸗ setzung der mündlichen Verhandlung Termin auf den 22. September 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgerichte hierselbst bestimmt. um Zweche der öffentlichen Zustellung wird diese ladung bekannt gemacht. Wertlar, den 9. Juli 1903.

Dietz,

Gerichtsschreiber des ds hgchen Amtsgerichts. 32000] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Jos. Bley in A 7 Proseßbevoll⸗ mächtigter: Justizrat Drieyer in us, klagt gegen den Raseur Bäumer, früber in A . 4.— Aufenthalte nach unbekannt, unter der

Beklagte dem für käuflich gel 37,30 nebst 4 % Zinsen schulde, mit dem L.hngg, Beklagten zu perurteilen, dem Kläger 37,30 ber 1902 zu zahlen. eins ich der iverfahrens zu tragen und das

Kost A mün r⸗ eits Königliche Amts⸗

in Abaus auf den 24. Oktober 1902, ttags 10 Uhr lichen Zustellung wird kannt gema Ahaue, 3. Jull 1903. mmeri

Gerichtsschreiber des Kön

saeooe

8ee 8,2 e es de.

[31993] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Hermann Knecht & Co. zu München, Weißenburger Straße 30, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Edwin Katz und Julius Hayn zu Berlin, Behrenstraße 17, klagt gegen

1) die Firma Dr. Gittelson & Co., Chemische Fabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ver⸗ durch ihren Geschäftsführer Adolf Leiser zu Berlin,

2) den Kaufmann Adolf Unterberger zu Berlin,

3) den Chemiker Dr. Nicolai Gittelson zu Berlin,

4) den Chemiker Paul Ruben, früher zu Berlin, Borsigstraße 5, jetzt unbekannten Aufenthalts,

wegen Patentverletzung und Rechnungslegung, mit dem Antrage:

I. der Beklagten zu 1 bei Vermeidung einer erichtlich festzustellenden Strafe zu verbieten, das Staubvertilgungsmittel Bronil in Verkehr zu bringen, feilzuhalten und zu gebrauchen sowie das zu seiner Herstellung benutzte Verfahren, bei welchem Oel einerseits, mit Sand und Schlacke andererseits gemischt wird, gewerblich zu verwenden, feilzuhalten oder sonst in den Verkehr zu bringen;

II. die Beklagten zu verurteilen, der Klägerin Rechnung zu legen über alle das Bronil betreffenden Verkäufe und sonstigen Geschäfte der zu I bezeichneten Art, und zwar

a. die Beklagten zu 3 und 4 hinsichtlich der von ihnen und der offenen Handelsgesellschaft Dr. Gittelson & Co., Chemische Fabrik, bis zu ihrer Auflösung getätigten Geschäfte,

b. den Beklagten zu 2 hinsichtlich der zu a. er⸗ wähnten und der von ihm nach Uebernahme der Firma Dr. Gittelson & Co, Chemische Fabrik, bis zu ihrer Einbringung in die Gesellschaft mit be⸗ schränkter Haftung getätigten Geschäfte,

c. die Beklagte zu 1 hinsichtlich der zu a. und b. erwähnten und der von ihr selbst in der Folgezeit getätigten Geschäfte,

III. den Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, 3

IV. das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten, Chemiker Paul Ruben zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, Portal I, Stockwerk I, Zimmer Nr. 8, auf den 7. Dezember 1903, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen: 22. O. 254. 03.

Berlin, den 10. Juli 1903.

1 Arendt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 7

Oeffentliche Zustellung. 8 8 Beschluß. Die Sache des Möbelfabrikanten A. Equitz r Berlin, Gr. Frankfurter Straße 125, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Löwe J. in Verlin, gegen die Glasschleifer Josef Fischerschen Eheleute, un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Zahlung von 226 ℳ, wird zur Feriensache erklärt und unter Aufhebung des auf den 19. Oktober 1903, 10 Uhr Vorm., an⸗ beraumten Termins Termin auf den 9. September cr., 10 Uhr Vorm., vor der V. Ferien⸗Prozeß⸗ abteilung, Grunerstraße, Zimmer 11/13 II, anbe⸗ raumt. Der Kläger ladet die Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits zu dem vor⸗ bezeichneten Termine. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht unter Bezugnahme auf die in der 2. Beilage zur Nummer dieses Blattes vom 20. Juni 1903 erlassene, einem Auszug der 2, enthaltende Bekanntmachung vom 15. Juni 93. Berlin, den 9. Juli 1903. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I, 3 Abteilung 16.

*

225,02 nebst 4 % Zinsen

2 seit 1. Januar 1902 und vorläufige Vollstreckbarkeit des ergehenden Urteils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Montabaur auf den 24. Zeptember 1903, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

eer Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [31992 Bekanntmachung.

In Sachen des Fabrikanten Karl Haberstroh in Haslach in Baden, .. vertreten durch Rechts⸗ anwalt, Justizrat Merzbacher hier, gegen

1) die Kaufmannsgattin Pelene Geiger in Nürnberg,

2) den Kaufmann Viktor Geiger von Nürnberg, nun unbekannten Aufenthalts,

3) den Lederfabrikanten Wilhelm Geiger von hier, Beklagte, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung gegen Viktor Geiger bewilligt und ist zur Verhandlung über die eingereichte Klage die öffent⸗ liche Sitzung der II. Kammer für Handelssachen des K. Landgerichts Nürnberg vom Samstag, 31. Ok⸗ tober 1903, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal Nr. 66, bestimmt, wozu Klagspartei die eklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgericht Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen:

1) Die Beklagten sind samtverbindlich schuldig, an den Kläger 2169,30 samt Zinsen zu fünf Sirt Hundert hieraus seit 31. Juli 1902 zu be⸗ zahlen.

2) Die Beklagten Viktor und Helene Geiger sind samtverbindlich schuldig, an den Kläger 200,— nebst Zinsen zu fünf vom Hundert hieraus seit 31. Juli 1902 zu bezahlen.

3) Die Beklagten haben als Gesamtschuldner die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

4) Das Urteil sei ohne, eventuell gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Nürnberg, den 11. Juli 1903.

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. (L. S) Reitz, K. Obersekretär.

[32003] Oeffentliche Zustellung.

Die städtische Sparkasse zu Oels, vertreten durch den Verwaltungsrat daselbst, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rimpler in Oels, klagt gegen .

1) die verwitwete Fleischermeister Anna Büchse, geb. Menzel, in Oels,

2) den Fleischermeister und Viehhändler Alfred Büchse in Oels,

3) den Fleischermeister und Viehhändler Paul Büchse in Oels,

4) den Fleischergesellen Josef Büchse, im Jahre

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unbekannten Aufenthalts,

5) den Clemens aus Oe nbekannten te 8 2. den Clemene Büͤchse Dels, unbekangtt Oberregierungsrat Wißmann anberaumten Termine

daß der verstorbene

Aufenthalts,

unter der Behauptung, Fleischermeister Louis Büchse und dessen Ehefrau, die Beklagte zu 1, eingetragene Eigentümer des Grundstücks Nr. 427 Oels sind, daß Louis Büchse im Jahre 1895 verstorben ist und die Beklagten zu Erben seines Nachlasses in seinem am 18. Juli 1895 errichteten Testament eingesetzt hat, und daß die Be⸗ klagten die Zinsen von den auf diesem Grundstücke Abteilung III Nr. 4 und 8 für die Klägerin haften⸗ den Hypotheken von 450 und 750 à 4 % für die Zeit vom 1. Juli 1902 bis 31. Dezember 1902 verschulden, mit dem Antrage: die Beklagten als Gesamtschuldner kostenpflichtig und vorläufig voll⸗ streckbar zu verurteilen, wegen der am 2. Januar 1902 fälligen Zinsen zu 4 % vom 1. Juli 1902 bis 31. Dezember 1902 von den für die Klägerin auf

und 8 haftenden Hypotheken von 450 und 750 ℳ, nämlich wegen 24 ℳ, und wegen der Prozeßkoften die Zwangsvollstreckung in das Grundstück Blatt 427 Oels zu dulden, und ladet die Beklagten von neuem

Oeffentliche ne. Die Damenschneiderin Emilie Rubin Mauritiussteinweg 48, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Brünell zu Cöln, klagt gegen die Schau⸗ spielerin Clara Böhme, z. Zt. unbekannten Auf. enthaltsorts, mit Verurteilung zur Zahlung von 278,— (in Buch⸗ staben: zweihundert acht und siebzig Mark) nebst 4 % Zinsen seit dem 17. Juni 1899 von 265,— und seit dem 1. Februar 1902 von 13,— und auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des ÜUrteils, mit der Begründung, daß die Beklagte ihr für 2 am 17. Juni 1899 gelieferte Kostüme den Betrag von

285,— und an Anwaltokosten für die versuchte

uftellung einer Klage über diesen Betrag weitere 3,— verschulde. Termin zur mündlichen Ver⸗ bandlung des Rechtostreits vor dem Königlichen zu Cöln, Abteilung I, 2, ist auf den 20. November 1903, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 67 des biesigen Justizgebäudes bestimmt, zu welchem die Beklagte hiermit vorgeladen wird. Zum Zwecke der dffentllchen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 3. Juli 1903.

S.) Bober, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung I, 2.

[22708]) SOeffentliche Zustellung.

Der Kassierer Karl Diehy bei —2 Victoria zu Frankfurt 90 . erhraß⸗ 13 32 ter: Rechtsanwalt Dr. er hier

8 der Vickora

2 den früberen Bureaubeam arl Sinz, saübe dahier, Eckenheimer Landstraße 114,

zt flüchtig, unbekannt wo, unter der Behauptung, klagter der Gesellschaft Victoria 151,90

chlagen habe, die Kläger derselben als Kassierer

ersezen mußte, mit dem Antrage auf kostenfällige rteilung des en zur Zahlung von 151,90. an den Kl. oder dessen tigten und vorläufige Vollstreckbarkett des Urteils. Der Kläͤger ladet den Beklagten zur mündl Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kön Amtägericht dahier auf den 16. ber 1 . Vormittags 9 Uhr. Zum der öffentlichen —2 wird dieser Auözug aus der Klage dekannt

ESEEEIEIEEII““

[22081] Oeffentliche e es 221 8r nhana —2 gegen us er ontabaur, mit 2—. Aeheadat, aus mit dem Antrage auf Zahlung

zu Cöln, d

dem Antrage auf kostenfällige

zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor as Königliche Amtsgericht zu Oels auf den 2. Oktober 1903, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Oels, den 11. Juli 1903.

Skale

Gerichtsschreiber des Köniüchen Amtsgerichts.

[31987] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Michael Slominski in Zbrudzewo bei Schrimm, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Ull⸗ mann in Posen, klagt gegen den Schmied Mathias Polowezyk, früher in Kottenburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er mittels notariellen Vertrags vom 30. April 1900 von den Wirt Thomas und Josefa, geb. Pawlowicz, Polowcezvk⸗ cchen Eheleuten in Zbrudzewo von dessen Grund⸗

ück Zbrudzewo Nr. 18 zwei mit Kartenblatt Par⸗ zellennummer 373/104 und 374/103 verzeichnete Par⸗

llen von 6,66 a Größe und das auf denselben sleteende Wohnhaus gekauft und übergeben, aber nicht aufgelassen erhalten habe, mit dem Antrage, den Beklagten als Miterhen nach dem am 18. Juli 1901 in Zbrudzewo verstorbenen Wirt Thomas Polowezvk kostenpflichtig zu verurteilen, dem Kläger von dem Grundstücke Zbrudzewo Nr. 18 die Parzellen Karten⸗ 1 blatt 1 Parzellennummer 373/104 und 374/103 auf⸗

ulassen. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ ichen Verhandl des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Landgerichts zu Posen auf den 14. November 1902, Vormittage 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Büetlibee Zustellung wird dieser

uszug der Kl kannt t. 0 en, 19 d1a. g. Gerichtsschreiber des deeehicen Landgerichts.

32004] Oessentliche Zustellung.

b Der Guts Carl Janns in Sandhof bei Alt⸗Chbristburg. Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt i in 12* klagt gegen den ebilfen Johannes ien,

beseecre wohnhaft bvee thalts, unter der Erundsrücke des Kl t

Sandbof, den

Auguste, Elife,

2 &mkentnche des Königl. Lan⸗ n

agene

nebst 18,90 k bereits bezahlt und

im loͤscht, Löschungsauittung

.,4ℳ48 die

1901 in Dorotheendorf bei Zabrze wohnhaft, jetzt

dem Grundstück Blatt 427 Oels Abteilung III Nr. 4

richtskosten mit 13,50 versehentlich unterblieben sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, über die im Grundbuche des Grund⸗ stücks Alt⸗Christburg Nr. 66, genannt Sandhof, in Abteilung III unter Nr. 2 b. für ihn und die Ge⸗ schwister Außguste Elise, Emma und Anna Kallien eingetragene Kostenforderung von 13,90 löschungs⸗ fähig zu quittieren. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Saalfeld O.⸗Pr. auf den 20. November 1903, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Saalfeld, O.⸗Pr., den 2. Juli 1903. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[32001] Oeffentliche Zustellung.

Der Bauerhofsbesitzer Louis Kroll und dessen Ehe⸗ frau Ida Bagge zu Klüß, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Justizrat Herrendörfer hier, klagen gegen den e Rudolph Freiherrn von Grabow, un⸗ ekannten Aufenthalts, früher zu Schöneberg bei Berlin, unter der Behauptung, daß der Beklagte gemeinschaftlich mit dem Tiefbauunternehmer Joseph Rogozinski hier die Zinsen für die im Grundbuche von Ostswine Band III Blatt 23 Abteilung III Nr. 1 eingetragenen 20 000 für die Zeit vom 2. Februar bis 2. Mai cr. mit 200 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 200 zu verurteilen und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Kläger laden den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Swinemünde auf den 20. Oktober 1903, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Swinemünde, den 11. Juli 1903.

Jaffke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[31986] e

Nachstehende in den Regierungsbezirken Cagal und Wiesbaden, Königreich Preußen, und den Fürsten⸗ tümern Waldeck⸗Pyrmont anhängige Auseinander⸗ setzungssachen werden zwecks Ermittelung unbekannt gebliebener Teilnehmer und zur Feststellung der Legi⸗ timation der Beteiligten unter Bezugnahme auf die geltenden gesetzlichen Bestimmungen hierdurch öffent⸗ lich bekannt gemacht.

Es wird allen unbekannten Teilnehmern, Hypo⸗ thekengläubigern oder Realprätendenten, welche ein Interesse bei den Auseinandersetzungen zu haben ver⸗ meinen, überlassen, innerhalb 6 Wochen, vom Tage der erfolgten Veröffentlichung der Bekannt⸗ machung an, bei dem Kommissar oder der unter⸗ zeichneten Behörde, spätestens aber bei der letzteren in deren Geschäftslokal zu Cassel, Fünffensterstraße Nr. 1, in dem auf Donnerstag, den 10. Sep⸗ tember 1903, Vormittags 11 Uhr, vor dem

sich zu melden.

Kommissar: Schmalkalden.

1) Hutebefreiung und wirtschaftliche Zusammen⸗ scgung der Gemarkung Mittelstille, Kreises Schmal⸗ alden.

Regierungsrat Dr. Bonatz zu Witzen⸗ usen.

2) Hutebefreiung und wirtschaftliche Zusammen⸗ legung der Gemarkung Burghofen, Kreises Eschwege.

Kommissar: Regierungsrat Zuschlag zu Karlshafen.

3) Ablösung der auf dem Rittergut Schachten zu gunsten der Pfarrstelle Schachten, Kreises Hof⸗ geismar, haftenden Frucht⸗ ꝛc. Abgaben.

4) Hutebefreiung und wirtschostliche Zusammen⸗ legung der Gemarkung Langenthal, Kreises Hof⸗ geismar.

Kommissar:

Regierungsassessor

8 Oekonomiekommissar Wagener zu ulda.

5) Ablösung der an die Pfarrei Kleinsassen, Kreises Gersseld, von bestimmten Bauernhöfen zu Klein⸗ sassen und Umgegend alljährlich zu leistenden Frucht⸗ abgaben und der von dem Rittergut Schackau⸗ Eckweisbach alljährlich an dieselbe zu leistenden Holzlieferungen.

Kommissar: Regierungsassessor Reinhard zu Nieder⸗ wildungen.

6) Ablösung der den Nutzungsberechtigten an dem der politischen Gemeinde Zwesten gehörigen, 386,9 ha großen, in der Gemarkung Zwesten. Kreises Fritzlar, belegenen Gemeindewalde zustehenden Brennholz⸗, Streu⸗ und Huteberechtigung.

Kommissar: Regierungzassessor Heß zu Limburg a. L.

7) Konsolidation der Gemarkung einschließlich des Ortsberings von Isselbach im Unterlahnkreise.

8) Konsolidation der Gemarkung einschließlich des Ortsberings von Blessenbach im 5

9) Konsolidation der Gemarkung einschließlich des Ortsberings von Offdilln, im Dillkreise 8 sar: Regierungsassessor Schiffler zu Lim⸗

urg a. L.

10) Konsolidation der Gemarkung einschließlich des Ortsberings Freiendiez Unterlabnkreis.

Kommissar: Regierungsassessor Dr. Renner zu

rolsen.

11) Ablösung der dem Ackermann Christian

ine II. zu Wethen als Besitzer des Wohnhauses

ur I Nr. 480/84 der Gemaͤrkung Wethen zu⸗

ehenden Berechtigung zum Bezuge von —— aus dem nialforstorte Quast der Oberförste Rhoden, Kreises der Twiste 8

bins 11. Juli 1903

önigliche Generalkommission

ggfgrnarneaene— 3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c. Versicherung.

Keine. 4

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

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b 1897.

Domäne alsbald auf 18 Jahte, auch aus freier

Hand, verpachtet werden. Zur Uebernahme ist ein

Vermögen von etwa 80 000 erforderlich. Pachtbewerber werden aufgefordert, sich bei uns zu

melden und in nähere Verhandlungen mit uns ein⸗

zutreten.

Pachtbedingungen liegen hier zur Einsicht aus.

Auf Verlangen wird Abschrift gegen Schreibgebühr ꝛc.

übersandt werden.

Danzig, den 13. Juli 1903.

Königliche Regierung, Abteilung für direkte

Steuern, Domänen und Forsten.

5) Verlosung ꝛc. von papieren.

D e Bekann machungen über den Verlust von Wert papieren befinden sich ausschließlich in Unterab ilung 2.

[32064] Aufkündigung von ausgelosten 3 ½ % Schlesischen Rentenbriefen.

Bei der heute in Gemäßheit der Bestimmungen der §§ 39, 41 und folgende des Rentenbankgesetzes vom 2. März 1850 im Beisein eines Abgeordneken der Provinzialvertretung und eines Notars statt⸗ gehabten Verlosung der zum 2. Januar 1904 ein⸗ zulösenden 3 ½ % Rentenbriefe der Provinz ““ sind nachstehende Nummern gezogen worden, und zwar:

Lit. F. Nr. 328 331 346 452 601 76

1110 à 3000

Lit. G. Nr. 37 über 1500

Lit. H. Nr. 62 67 287 à 300

Lit. J. Nr. 89 109 165 à 75

Lit. K. Nr. 40 über 30

Unter Kündigung der vorstehend bezeichneten Rentenbriefe zum 2. Januar 1904 werden die In⸗ haber derselben aufgefordert, den Nennwert gegen Zurücklieferung der Rentenbriefe mit den Zins⸗ scheinen Reihe II Nr. 9 bis 16 und Anweisungen sowie gegen Quittung vom 2. Januar 1904 ab, mit Ausschluß der Sonn⸗ und Festtage, entweder bei unserer Kasse, Albrechtsstraße 32 hierselbst, oder bei der Königlichen Rentenbankkasse in Berlin C. 2, Klosterstraße 76, in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr bar in Empfang zu nehmen.

Auswärtigen Inhabern von ausgelosten und gekündigten Rentenbriefen ist es gestattet, letztere durch die Post, aber frankiert und unter Beifügung einer Quittung, an die oben bezeichneten Kassen ein⸗ zusenden, worauf die Uebersendung des Nennwertes auf gleichem Wege auf Gefahr und Kosten des Empfängers erfolgen wird.

Vom 1. Januar 1904 ab findet eine weitere Ver⸗ zinsung der hiermit gekündigten Rentenbriefe nicht statt, und der Wert der etwa nicht eingelieferten Zinsscheine wird bei der Auszahlung vom Nennwerte der Rentenbriefe in Abzug gebracht. 8

Die ausgelosten Rentenbriefe verjähren nach § 44 des Rentenbankgesetzes vom 2. März 1850 binnen

Breslau, den 14. Juli 1903.

Königliche Direktion der Rentenbank für Schlesien

[32065]

Bei der am 3. d. M. stattgefundenen Ziehung sind folgende Schuldverschreibungen der Stadt Eisenach behufs Rückzahlung am 31. Dezember 1903 ausgelost worden:

n. von der Anleihe vom Jahre 1882: Ser. A. Nr. 89 122 249 385 446 472 483 527 567 626 634 676 677 773 776 802 933 939 963 1000 1020 1075 1082 1084 1152 1159 öe“ 500 8 Ser. B. Nr. 14 20 33 37 167 204 220 261 338 346 524 529 561 570 743 823 852 865 881

897 937 955 990 zu je 100

b. von der Anleihe vom Jahre 1888:

Ser. A. Nr. 1 18 229 230 395 403 436 539 599 710 918 923 932 966 1019 1199 1233 1312 1341 1399 zu je 500

Ser. B. Nr. 21 39 89 99 126 196 207 241 276 282 376 443 478 484 496 zu je 200

c. von der Anleihe vom Jahre 1895:

Ser. I. Nr. 2 21 78 305 316 362 zu je 1000

ESer. II. Nr. 5 96 147 173 319 487 775 815 959 1049 zu je 500 8

Zer. III. Nr. 7 11 19 113 132 140 168 235 244 zu je 200

d. von der Anleihe vom Jahre 1899:

Ser. I. Nr. 84 zu 5 ½ %. Nr. 245 zu 4 % zu je 2000

Ser. II. Nr. 46 219 262 zu 2 ½ %, 487 zu 1 ℳ%3 zu je 1000

Ser. III. Nr. 148 181 258 268 273 442 3 ½ %. 540 652 666 757 840 883 909 957 1 1042 1077 1182 1200 1204 1209 1218 1226 1263 1288 zu 4 zu je 500

Ter. IV. Nr. 65 zu 4 % über 200 8

Die ausgelosten Schulrverschreibungen werden vom 31. Dezember 1 ab nicht weiter verzinst. Die Rückzahlung derselben erfolgt vom Rückzahlungs⸗ tage ah bri der Kämmereikasse hiesiger Stadt⸗ gegen R. der Schuldverschreibungen, der zu⸗ F örigen scheinanweisungen und der über den 1 Dezemder 1903 binaus sich erstreckenden üen⸗. Die Beträge etwa fehlender unverfa 3 —— werden von den Kapitalten selbst gekürzt werden.

Von den frühber ausgelosten Schuldverschreibungen der Stadt Gisenach sind noch rücktandig:

a. von der vom Jahre 1882:

über 500

c. von der Anleihe vom Jahre 189 8: 8 E.. e .- .nne 2 J. zu ab

Ser. Il Mr. 138 180 über k 210ℳ sett 31. D. zember 1902. 4. von der Anleihe vom Jah e 18997 :n! n seit 31. De⸗

Nr. 8 k

über e 500 nember 1902.

nertrag und 1602 seoll ale Königliche